So sollte Schule funktionieren: über Erfahrungsräume im Umgang mit Unvorhersehbarem und Übernahme von Verantwortung
Und es gibt sie doch, die Inseln der Wagemutigen!! Ich habe gerade über Facebook (sei Dank!) den Hinweis auf den folgenden Beitrag bekommen, in der eine Schule vorgestellt wird, die ich als lebende Utopie bezeichnen würde. Hier wachsen die Schüler selbstbestimmt und verantwortungsbewussst heran. Hier wird nicht vom Lehrer vorgekaut, was runterzuschlucken ist, sondern die Lehrpläne werden selbst erstellt und das Wissen entsprechend selbst angeeignet. Und wer sich die Beiträge der Schüler anschaut, der merkt, wie selbstbewusst diese herangereift sind. Bitte mehr davon:
Und ich möchte nochmals die folgende Animation hinterherreichen, die aufzeigt, wie schlimm der überweigende Teil unserer aktuellen und krankmachenden Schulfabriken sind, und welche aufzeigt, was die obige Schule hier schon geleistet hat:


Wikipedia:
Es besteht innerhalb der Disziplin kein Konsens über die Ziele der Pädagogik/Erziehungswissenschaft. Zitatende
Lehrpläne werden ausgeklügelt, um mit einem Minimum an Lehrern ein Maximum an Schülern betreuen zu können.
Lehrpläne sind, so ausgeklügelt sie auch sein mögen, nicht selten für Lehrer katastrophal, und nehmen auf die Belange des Lernens – aus der Sicht von Vernunft und die Interessen(Notwndigkeiten der Schüler KEINE Rücksicht.
Eitelkeiten der Lehrer? Bei nicht wenigen geht es darum, nicht in der Klapsmühle zu landen.
Wer Schule analysieren will, kann das nicht tun, als wäre sie ein aus der Gesellschaft herausgelöstes Insturment.
Wer das Miteinander von Schülern und Lehrern genauer verstehen möchte, sollte mehr verstehen können als Lehrer und Schüler und den ideologisch-politischen Bildungsgestaltungswillen.
Vielleicht wäre das mal ein erster Schritt zur Vernunft, die Politik von den Kindern fern zu halten.
Und ein weiterer Schritt, Eltern so zu situieren, dass sich sich an der Bildung ihrer Kinder beteiligen können.
Perfekt wäre schon mal, von einem einheitlichen Bildungssystem keine perfekten Leistungen für individuelle Kinder zu erwarten.
Wolfgang
Das mag ich direkt so unterschreiben.
Allerdings: kann man Politik aus der Schule fernhalten? Muss man nicht auch lernen, mit ihr umzugehen? Eben nur lernen, dies kritisch zu tun?
Ja, Kinder sollten lernen entscheiden zu können, was nützlich und schädlich ist. Dazu brauchen sie keine Politiker, die über ihr Werden entscheiden – sondern Eltern die in Geschichtsbüchern gelesen haben.
Nach dem letzten Weltkrieg gab es auch Politik. Sie wurde betrieben von Frauen, in Hamburg nannte man sie “Trümmerfrauen”. Was sie taten, war vernünftig. Aber es gab schon Ideen, wieder Panzer zu bauen.
Politk zu unterstützen und zu dulden ist eine Schande. Wer Mensychen ohne Scham und Ehre folgt, landet da, wo wir heute stehen.
Wie ich bereits bemerkte: In der Psychiatrie sitzen die Opfer, die Täter in gepanzerten Limousinen.
Viele erwachsene Menschen haben nichts in der Schuile gelernt, was für die Führung eines lebenswerten Lebens taugt. Entsprechend breitete sich das Chaos, nahezu ungestört, aus. Wo willst Du anfangen, mit dem Besen zu kehren? In den Konzernen, in den Behörden, in der Kirche? Das wird erst funktionieren, wenn Politik als das erkannt wurde, was sie ist.
Kritik lernt man nicht in einer Schule, die Unterwürfigkeit lehrt.
Wolfgang
Nun bin ich noch auf eine Plattfrom für Interessierte an der Umgestaltung unseres Schulwesens hingewiesen worden. Betrieben wird sie vom Verein Archiv der Zukunft – Netzwerk e.V. – Intelligenz der pädagogischen Praxis. Auf der Website sind schon bekannte Beispiele von umgestalteten Schulen zu finden.
Manch einer wird meine Worte einem “Hardliner” zuordnen. Immer wieder gerne:
Konsequenz und Kompromiss
sind Todfeinde auf Lebenszeit.
(Erich Limpach)
Wer Spaß daran hat, faule Birnen in seine Lebenslampe zu drehen, bitte sehr:
Im Keller kann es auch gemütlich sein.
Ja, Netzwerke haben ihre Bedeutung.
Wolfgang
DEMOKRATISCHE SCHULE FÜR EINE SICH VERÄNDERNDE WELT