About

Ich schreibe Artikel, die sich mit uns Menschen befassen. Es geht also um Philosophisches, Ethisches und Gesellschaftliches. Vielleicht hilft es, die Welt ein wenig zum Besseren zu bewegen.

Ich weiß, dass ich als ausgebildeter Physiker, der sich nun länger die Zeit mit technischem Geschäftsprozess- und Informationsmanagement vertrieben hat und nicht politisch aktiv ist, vermutlich weniger bewegen kann. Aber ich finde doch bei meinen täglichen Arbeiten und nächtlichen Lektüren sehr schöne Geschichten, Anekdoten, Besinnliches als auch Nachdenkliches, was ich in meinen Posts verarbeiten werde.

Die Beiträge sollen dazu dienen, die Welt auch mal anders zu denken und dabei vielleicht neue Erfahrungen zu machen. Mein Vater folgte schon dem Motto: »Leben und leben lassen«. Ich wünsche daher den Lesern so viel Spaß sie mögen oder auch nicht.

Nachtrag vom 10.04.2012: 

Dieses Video von Jiddu Krishnamurti, der über eine nötige Revolution im Bewusstsein der Menschheit spricht, trifft meine Motivation hier aktiv zu sein, recht gut:

Nachtrag vom 08.05.2012:

Ich bin keine Gefahr,
nur weil ich nicht käuflich bin.

Ich bin kein Lebenskünstler,
nur weil ich keine Angst vor der Zukunft habe.

Ich bin nicht unverschämt,
nur weil ich sage, was ich denke.

Ich bin kein hoffnungsloser Träumer
nur weil ich mehr Träume habe,
als die Realität kaputt macht.

Ich bin nicht arrogant,
nur weil ich manche Leute nicht mag.

Ich bin nicht ignorant,
nur weil mir manches egal ist.

Ich bin nicht ängstlich,
nur weil ich mich um andere Menschen sorge.

Ich bin nicht anders,
nur weil ich manches alleine mache.

Ich bin nicht verschlossen,
weil ich nicht jedem alles erzähle.

Ich bin nicht leichtgläubig,
nur weil ich an Engel glaube.

Ich bin nicht naiv,
nur weil ich anderen immer wieder vertraue.

Ich bin nicht verrückt,
nur weil ich im Regen tanze.

Ich bin nicht feige,
nur weil ich gegen Gewalt bin.

Ich bin kein Fantast,
nur weil ich an die große Liebe glaube.

Ich bin nur einer von vielen,
die auf dem Weg des Herzens unterwegs sind.

(Yasemin-Prinzip)

  1. Gerhard A. Fuerst
    März 17, 2012 um 12:48 vormittags | #1

    Ist denn der Frieden…

    dieses Sehnen
    nach Eintracht, nach Einsicht,
    nach Verständis,
    nach Ende des Wahnsinns,
    der Wut und der Willkür,
    dieser ewige Wunschtraum,
    dieses rastlose Verlangen
    voller Sorgen und Bangen
    um die Menschlickeit,
    ist der Frieden
    nur so ein Thema
    für einen Kaffeeklatsch,
    genau so wie das Wetter,
    wobei jeder sofort nickend
    und sehr zustimmend meint:
    “Ja, ja! Natürlich…
    es gibt keinen Zweifel…
    ohne Zwietracht…
    ohne Kämpfe…
    ohne Krieg…
    wäre das Leben
    viel sicherer und schöner,
    viel friedlicher und netter!
    So wie Tage ohne Gewitter,
    mit wolkenlosem Himmel,
    ohne Sturm, ohne Gerüttel, ohne Gerattel,
    ohne Beben, ohne Gezitter…
    So ein Tag mit viel Sonnenschein…
    genau so sollte es sein…
    ohne Donnern, ohne Krachen und ohne Blitzen…
    Und dann herrscht Stille…
    während alle
    wenigstens für einen Augenblick
    gedankenversunken da sitzen…
    und nachher gehen alle wieder ihre Wege…
    hierhin, dahin, oder auch nachhause…
    und machen dort erst mal
    ein Nickerchen und
    eine Kaffeepause…
    Man gibt sich höflichst Pfötchen…
    man gibt Küβchen,
    man sagt “Winke, Winke!”
    und man wünscht sich was…
    Und dann denkt man sich
    sehr genugtuend und
    vollkommen selbstzufrieden:
    “Na das war aber heut’
    wieder mal sehr schön,
    sehr freundlich und niedlich…
    und ausserdem auch
    sehr fein und festlich,
    und obendrein auch friedlich,
    denn wir bewahrten alle guten
    Kaffeemanieren und Sitten,
    und haben uns nicht einmal
    auch über die kleinsten Dinge
    und Differenzen gestritten!”
    Der Kaffee war gut,
    die Torten mit Sahne waren perfekt,
    und haben auch sehr vorzüglich geschmeckt!
    Man hat dabei allerlei
    Weltprobleme erwägt,
    hin und her gewälzt,
    und sofort problemlos ganz leicht gelöst…
    und dann schmunzelnd entschieden:
    “Ab morgen…aber erst dann…
    gibt’s nur noch Welfrieden!”…
    bis einer daher kommt
    und nörglend sagt:
    “Ach Quatsch!
    Das war doch nur so
    Euer ewiges Gefiesel
    Gefasel und Gedusel,
    wie bei jedem Kaffeekränzchen
    mit allzu viel Kaffeeratscherei
    und dem üblichen Kaffeeklatsch!”
    Man dreht dann den Fernseher an,
    wo man immer ganz genau sehen kann,
    wie, wo und warum in der weiten Welt
    man sich noch immer
    unaufhörlich verprügelt
    und brutal verhaut.
    So ist uns das Leben
    fast tagein, tagaus
    als friedlos geboten
    und gegeben.
    Man redet zwar von Frieden…
    man redet…man betet…
    man schreibt…und man spricht…
    und so mancher vermeintliche Poet
    verfasst darüber so gelegentlich
    das eine oder andre Gedicht.
    Die hohen Herren der Macht
    mittlerweile aber tun immer
    was ihnen so in den Kram paβt, und
    was sie eigennützigerweise tun wollen.
    Der Unfrieden regiert, denn für sie
    ist das alles sehr profitabel!
    “Was Frieden? Ach so…, ja, ja!…
    so als permanentes Palaver
    und politisches Geplapper…
    über jede neu erfund’ne Friedensfabel!”

    Uns bleibt nur
    das Grauen, der Graus, das Grübeln
    das Leiden, das Jammern,
    das Trauern, das Vergrämtsein,
    der Protest und das Grollen!

    Ja, ja…das Thema Frieden…
    endlos…pausenlos…
    nur als Gesprächsstoff
    bleibend beschieden?

    Resultate? Na, keine!
    Wir sind frustriet, drangsaliert
    unterdrückt, ausgebeutet,
    erniedrigt, gebeugt, und gebückt…
    die zahllosen Opfer…
    weltweit und breit
    endloser,
    ewig dauernder
    Friedlosigkeit.

    Gerhard A. Fürst
    14.3.2012

    • März 17, 2012 um 9:57 vormittags | #2

      Vielen Dank, Gerhard, für Dein bewegendes Gedicht. Ja, so manches Mal ist es nicht begreifbar, warum wir dieses für uns alle Bild der unzuträglichen Zerstörens und Mordens immer stärker vor Augen gehalten bekommen.
      Ich vermute, dass das eine Spielart der Schöpfung ist. Wenn es der Sinn der Schöpfung ist, gemeinsam zu immer mehr Erkenntnis zu kommen, dann braucht es das Stressen des Unzuträglichen, um dann das für die Gemeinschaft zuträglich immer deutlicher erkennen zu können, es dann zu wollen und auch entsprechend zu handeln, und so den Weg freizumachen, weiter an unserer Erkenntnis zu arbeiten. LG Martin

  2. März 20, 2012 um 1:50 nachmittags | #3

    Sehr geehrter Herr Bartonitz,

    zugegeben bin ich über eine Kurve auf Ihre Seite gelangt. Schnelles Reinschauen hat mich dann aber zum längeren Verweilen gebracht. Ihr blog is spannend! Ich freue mich, darauf gestoßen zu sein!

    Herzliche Grüße,
    Thomas Christian

  3. April 14, 2012 um 2:18 vormittags | #5

    Blöde Frage: Wie bekommt man das hin, dass wie bei Ihnen der RSS Feed oben rechts bei Mausberührung ein Menü mit acht Möglichkeiten zum “subscriben” öffnet?

    • Mai 4, 2012 um 5:55 nachmittags | #6

      Sorry, dass ich jetzt erst wieder auf Deine Frage zurück kommen. Ich kann allerdings selbst nicht mehr finden, was auf wordpress eingestellt werden muss, dass da was kommt. Allerdings denke ich, dass nicht fein eingestellt werden kann, welche der Feeds angeboten werden sollen …

  4. Mai 4, 2012 um 5:51 nachmittags | #7

    Nochmals der Dalai Lama: “Wir müssen einen anderen Weg gehen, denn die Ressourcen sind begrenzt.”

  5. Mai 13, 2012 um 3:08 vormittags | #8

    Schön, dass mittlerweile ‘sogar’ Physiker ‘heim’ finden! ;-)
    Herzlich willkommen im Leben, herzlich willkommen in der wunderbaren ‘Hängematte’ der Natur!
    Herzlich willkommen im paradise your life ! ;-)

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