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Artikel getaggt mit ‘Demokratie’

Ist Iran der böse Bube oder sind Demokraten an sich nicht wirklich dialogbereit?

Auf Facebook hat sich eine Diskussion zu den anlaufenden Kriegsvorbereitungen der westlichen Welt gegen den Iran im Hinblick auf die Dialogbereitschaft unserer westlichen Demokratien entsponnen. Auf vielen Mainstream-Kanälen wird der Iran wieder Mal genauso weichgekocht, wie damals Afghanistan, der Irak und zuletzt Lybien, um ohne weitere Protest in der Welt das dort lebende Volk zuerst mit den dreckigen Uran-angereicherten Bomben überziehen zu können, um sich dann anschließend über neu eingerichtete demokratischen Strukturen an den Ressourcen der Länder zu bedienen. Alle Zeichen stehen auf die Ausweitung des bisher wirtschaftlich laufenden 3. Weltkrieg nun auch auf den Waffengang auszuweiten. Denn dieses Mal werden China und Russland wohl nicht mehr wegschauen.

Ist der Iran wirklich der böse Bube? Wenn man sich anschaut, wer in den letzten Jahren wild um sich geschlagen hat, dann war das der Iran zumindest nicht nach außen. Er wäre auch verrückt, die eine mögliche Atombombe gegen wen auch immer zu schmeißen. Denn dass er gleich ein paar zurück erhält ist so offensichtlich, dass ein Präventivschlag durch den Westen schon gar nicht zu rechtfertigen wäre.

Und wenn man sich die komplette Rede von Ahmadinedschad vor der UN in New York am 22.09.2011, die von unseren Mainstreammedien so zerrissen wurde, anhört, so kann einem nur noch klarer werden, wer hier die wirklichen Aggressoren sind.

Zu dem ungebührlichen Verhalten der Delegationen, die Weiterlesen…

… es ist eine Krise unserer Demokratie, eine Krise unseres politischen Systems, und eine Krise unserer demokratischen Gesellschaft

November 13, 2011 28 Kommentare
Gestern wurde auf den Demos der Occupy Bewegungen in Frankfurt (10.000 umzingeln das Bankenviertel) und Berlin (8.000 umzingeln das Regierungsareal) die folgende Rede verlesen, deren Inhalte zurvor in Gemeinschaftsarbeit auf den Asambleas der besetzten Plätze in Deutschland der letzten Wochen entwickelt wurde und zuletzt im Camp Bundespressestrand und in einem Pad (öffentliches Dokument) feingeschliffen wurde. Sie spiegelt, so die Hoffnung, einen möglichst breiten Konsens wider.

“Banken in die Schranken” – Die Berliner Rede von “occupy”

Sprecher 1:

Guten Tag Berlin!

Was ist Occupy? Occupy heißt besetzen oder einnehmen. Occupy ist keine Organisation, sondern eine Idee. Das Prinzip ist weltweit das selbe: Wir sehen als Einzelne Probleme, die wir nicht als Einzelne lösen können. Die Antwort darauf ist: Miteinander sprechen und miteinander handeln. Aus der Ohnmacht ausbrechen und handeln. Die Anliegen sind unterschiedlich, das Mittel immer das selbe: In Tunesien oder Ägypten, in Spanien, in Israel oder in den USA, auf allen Kontinenten nehmen die Menschen die Sache in die Hand: Sie besetzen öffentliche Plätze, sie diskutieren, beteiligen sich. Lassen wir uns von ihnen inspirieren!

Am 15. Oktober sind weltweit in über 1000 Städten der Welt Menschen auf die Straße gegangen um unter dem gemeinsamen Namen „Occupy“ ein Zeichen zu setzen. Die Gründe sind mannigfaltig, die Offensichtlichsten: Außer Rand und Band geratene Finanzmärkte, eine globale Gesellschaftsordnung, die den Gewinn eines Einzelnen über das Gemeinwohl, über die Menschlichkeit stellt. Eine Welt in der 10% der Weltbevölkerung 85% allen Eigentums auf unserem Planeten besitzen. Eine Welt, in der sehr wenige Macht ausüben, und in der die meisten keine Mitbestimmung und keine Teilhabe erfahren. Nicht nur in den schlimmsten Diktaturen dieser Welt, sondern auch in den vermeintlich freien Demokratien der westlichen Welt. Auch hier bei uns! Jede und jeder von Euch kennt Beispiele hierfür.

Viele Menschen sind empört, viele schweigen. Aber wir müssen reden!

Die derzeitige Krise ist nicht nur eine Banken- oder Finanzkrise und sie ist schon gar nicht eine Krise, die von einzelnen unverantwortlichen Weiterlesen…

Wer die Welt umarmt, hat alles bei sich #15O #globalchange

Oktober 22, 2011 4 Kommentare
Wer die Welt umarmt, hat alles bei sich

Wer die Welt umarmt, hat alles bei sich

Ich stand heute in meiner Küche und sah auf ein Bild, was ich mir im Frühling auf einem Olivenhainfest im Nachbardorf einer unserer Künstlerinnen abgekauft hatte. Das war noch vor den friedlichen Demonstrationen in Spanien. Und mir wurde erst jetzt bewusst, dass mir mein Bauch damals schon voraus war und das empfunden hat, was uns diese jungen Spanier noch so eindrucksvoll zeigen sollten. Ähnlich muss es aber auch der Künstlerin gegangen sein.

Und dass wir unseren Ko-Pilot Bauch viel mehr nutzen sollten, wenn wir Entscheidungen zu treffen haben, deren Komplexität uns zu erdrücken scheint, habe ich erste gestern noch beruflich geschrieben. Betrifft aber nun auch die Entscheidungen, die aufgrund unserer Krise basisdemokratisch anstehen werden. Ich habe getitelt:
Unsere Welt ist komplex und nicht berechenbar – daher wurden wir mit Intuition ausgestattet

A propos “friedliche Demonstration”, hier hatte ich meine Gründe genannt, warum ich mit meinen 52 Jahren das erste Mal auf eine Demo ging:
Beginnt am 15. Oktober eine Bewegung, an der am Ende eine friedlich erneuerte Weltgemeinschaft steht? Es wird Zeit …

 

Ich habe in den folgenden Kommentaren noch Videos eingehängt, die zeigen, wie die Menschen miteinander völlig tranparent gearbeitet haben, um zu Weiterlesen…

Weil zu Viele die Verbrechen zwar sehen, sie aber aus Feigheit und Faulheit dulden, geht um uns herum die Welt zugrunde …

Das ist das Fazit eines Artikels, den ich mal wieder (nach langer Pause) hier komplett wiedergeben möchte, denn hier kann ich jeden Buchstaben unterschreiben. Es braucht daher auch keine weiteren Worte mehr dazu.

<<<<<<< Beginn des Artikels >>>>>>>

Die Diktatur des Kapitals

Der Zustand unserer heutigen Welt ist krank und pervers; alles ist verkehrt und auf den Kopf gestellt: Mediziner und Ärzte zerstören Gesundheit und Leben; Lehrer und Professoren zerstören Bildung; Wissenschaftler zerstören Wissen; Richter zerstören Recht und Gesetz; Banker zerstören Währung und Geld; Politiker zerstören Freiheit und Staat; Journalisten zerstören Information. Die Welt ist so, weil die Mehrheit der Menschen es zuläßt.

„Keine Schneeflocke in einer Lawine wird sich je verantwortlich fühlen.“

(François Marie Arouet alias Voltaire [1694 - 1778])

von Norbert Knobloch

„La Violence du Calme“: Unmündigkeit als Ursache des Untergangs

Die überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung verhält sich gegenüber der Politik wie ein Ehemann, der weiß, daß ihn seine Ehefrau betrügt, sich aber verzweifelt einzureden versucht, daß sie ihm treu sei. Jedesmal, wenn sie alleine weg war, fragt er sie, wo sie war und mit wem. Er kennt die Antwort, hofft aber verzweifelt, daß die Ausreden seiner Frau glaubwürdig genug klingen, um sich weiter selber belügen und vormachen zu können, es wäre alles in Ordnung. Er zieht eine angenehme Lüge der unangenehmen Wahrheit vor. Genau so verhält sich das deutsche Volk. Es will die Tatsachen – die Verbrechen der deutschen Politiker gegen das und ihren Hochverrat am deutschen Volk – partout nicht zur Kenntnis nehmen. Es will die Wahrheit nicht wahrhaben. Es will sich der Wirklichkeit nicht stellen. Das ist – bei Erwachsenen – pathologisch (klinisch krank) und wird in der Philosophie, in der Psychiatrie und in der Psychologie als »Unmündigkeit« bezeichnet.

»Unmündigkeit« ist, nach der immer noch besten, treffendsten Definition des größten Denkers des Abendlandes, des deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724 – 1804), das Weiterlesen…

Beginnt am 15. Oktober eine Bewegung, an der am Ende eine friedlich erneuerte Weltgemeinschaft steht? Es wird Zeit …

Beginn einer Weltrevolution?

Beginn einer Weltrevolution?

Ich bin nun 52 Jahre alt und habe nie an einer Demonstration aus den unterschiedlichsten Motiven teilgenommen. Am nächsten Samstag, den 15.2012 ist nun auch für mich Prämiere, in einer der über 600 Städten weltweit (und es kommen täglich 50 neue hinzu), über 30 allein in Deutschland mit dabei zu sein. Es wird Zeit, dass wir der Entrechtung ein Ende setzen:

Es wird Zeit, nicht nur in der virtuellen Welt für mehr Demokratie einzutreten sondern nun auch im realen Leben Flagge zeige.

Es wird Zeit, nicht mehr meine Stimme abzugeben und damit machenzulassen, was ich gar nicht wollte

Es wird Zeit, wieder verantwortlich mitzubestimmen, wohin der Weg gehen soll

Es wird Zeit, den Prozess der krankmachenden Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft in eine vertrauensvolle Kooperationsgesellschaft umzukehren

Es wird Zeit, den Gigantismus zu stoppen und sich des small is beautiful zu besinnen, denn je kleiner die Strukturen desto weniger Korruption

Es wird Zeit, dass wir Menschen nicht mehr für die Wirtschaft da sind sondern die Wirtschaft für unser Wohl

Es wird Zeit, dass nicht Wachstum des Konsums das Maß der Dinge ist sondern das Gefühl des Glücklichseins

Es wird Zeit, dass wir Menschen nicht für den Zins der Reichen da sind sondern das Geld nur Mittel zum Wirtschaften wird

Es wird Zeit, dass Politiker sich wieder von unabhängigen Experten anstatt von Lobbyisten beraten lassen

Es wird Zeit, die EU-Diktatur zu stoppen und uns Weiterlesen…

Der steinige Weg zur direkten Demokratie

Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die repräsentative Demokratie, wie sie gerade bei uns implementiert ist, nicht mehr zeitgemäß ist und aufgrund von Fehlern in diesem System am Ende eine Parteidikatatur steht, in der u.A. die darin Mächtigen ihre Macht zu erhalten streben und sich dabei mit den Mächtigen der Großkonzerne verbünden. Siehe u.a. den Artikel zur Elitetheorie “vom ehernen Gesetz der Oligarchie”. Dass am Ende nicht mehr das Wohl des Volks steht, wie bei uns im Artikel 20 Grundgesetzes niedergelegt, sondern das Reicherwerden der schon Reichen weiter befördert wird, ist nicht mehr zu übersehen.

Daher kommen immer mehr Menschen zusammen, um losgelöst von Organisationen und deren Ideologien nach einem Weg zu mehr direkter Demokratie zu finden. Ziel soll es sein, dass die Menschen sich stärker an den Entscheidungsprozessen beteiligen können und dabei Lösungen gefunden werden, die bisher keiner auf dem Radar hatte.

Die beiden Totschlagargumente zur Mitbestimmung sind:

  1. Die Menschen lassen sich durch die Medien manipulieren und können so nicht objektiv abstimmen
  2. Abstimmverfahren sind zu teuer und Bürgerveranstaltungen verkommen zu Laberrunden
Nun, dass unsere Bürger inzwischen durch unsere großen Medienkonzerne mit Propaganda unserer Weiterlesen…

Ich habe es satt. Eine Empörung über das, was in unserer Gesellschaft schief läuft

September 15, 2011 7 Kommentare

Eine beeindruckende Rede einer jungen spanischen Frau, die zu Anfang kaum weiß, wie sie anfangen soll, über all das Schlimme unserer Gesellschaft zu sprechen, und sich im Laufe ihrer Anklage lauter wird und sich am Ende ihren Frust aus der Seele schreit. Aber recht hat sie. Es ist Zeit umzudenken.

Wir könnten auch anders, so lautet der Titel eines Artikels auf Zeit Online, der sich mit unserer aktuellen Kapitalismus-Situtation auseinandersetzt:

Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum? Weil sonst Firmen sterben. Weil dann Menschen arbeitslos werden, arm und unglücklich. Ist das unausweichlich? Eine Alternative muss her

Wo stehen wir mit direkter Demokratie in Deutschland?

Gute Nachrichten: Kaum ein Landesparlament kommt derzeit an einer Reform der direkten Demokratie vorbei. So auch NRW. Nach der Sommerpause sollen kommunale Bürgerbegehren und auch landesweite Volksbegehren reformiert werden.

Auch auf der Bundesebene wird der Ruf nach mehr direkter Demokratie immer lauter.

Wie der Stand der Dinge ist, wird Thema sein auf der offenen Landesmitgliederversammlung des Vereins Mehr Demokratie, d.h. auch Nichtmitglieder sind willkommen.

Samstag, 10. September 2011, 11 – 17 Uhr
VHS Düsseldorf, Raum 3.51,
Bertha-von-Suttner-Platz 1, Düsseldorf

Wer informiert sein und daher teilnehmen möchte, kann sich über das Anmeldeformular registrieren.

Wer regiert Deutschland? Das Volk ist schon weiter …

Georg Schramm traut sich, weil er seinen Preis schon hat, und spricht an, wer in Deutschland die Fäden für wen wirklich zieht:

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Wenn dem so ist, müssten wir dann nicht sofort mehr Mitbestimmung, mehr direkte Demokratie fordern? Oder wählen wir dann auch nur dass, was uns von den besagten Lohnschreibern in die Mainstream-Zeitung diktiert wird?

In ein ähnliches Horn stößt auch Noam Chomsky. Er sieht die großen Konzerne die Präsidentschaftt der USA diktieren: Weiterlesen…

Anarchie ist eben nicht Chaos und Gewalt: es geht um keine Hierarchie in verantwortungsvoller Selbstorganisation

Dieser kleine Film sagt mehr als tausend Worte:

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagworte: , , ,
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