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Artikel getaggt mit ‘Finanzkrise’

Keimlinge des neuen Lebens beginnen zu sprießen

Wir hatten schon mehrfach darüber gesprochen, dass sich ein Wandel nur hält, wenn er sich von “unten”, als im “gemeinen” Volk schon vollzogen hat. Und dass wir einen weiteren Wandel brauchen, ist auch auf MicroNatio EcoEden entsprechend formuliert:

Immer mehr gerät die Ohnmacht der politischen Lenker, die wachsende Ungerechtigkeit in den Systemen, die steigende Armut und Unzufriedenheit in allen Gesellschaften in den Fokus und damit auch die Frage und Suche nach Antworten für die Zukunft. Das Explodieren von Atomkraftwerken und Bohrinseln kann bei allen Errungenschaften der modernen Industriegesellschaft wohl für niemanden ein zu akzeptierender Preis für Wohlstand und technischen Fortschritt sein.

Gibt es Alternativen, realistische Ansätze für Formen gemeinschaftlichen Zusammenlebens jenseits Burnout-Bedrohung oder inflationärer Billionen-Rettungsschirme? Werden diese Ansätze erst in einem Post-Crash-Szenario, also wenn es zu spät ist, zum Tragen kommen – oder können wir uns nicht schon heute konstruktiv mit möglichen Veränderungen unserer Systeme auseinandersetzen, um ab sofort unsere Weiterlesen…

Gastbeitrag: Führen die neuen Erkenntnisse zur Quantentheorie und zur Biokommunikation zu neuen Denkstrukturen und damit zur Umkehr?

Autor: Guido Vobig, siehe auch GOLD-DNA

Dass auf einem Blog sowohl weltpolitische Themen, als auch spirituelle und wissenschaftliche Themen, unter einen Hut gebracht werden, ist ein guter Nährboden für eine ganze Reihe interessanter Gedanken. Doch vor der Ernte kommt die Saat und dazwischen liegt reichlich Arbeit. Also wird diskutiert, angeregt, kommentiert, verglichen, bewertet, ausgetauscht und jede Menge YouTube-Videos angeschaut … und doch kommt man selbst nach Monaten hier auf FASZINATION MENSCH an den Punkt, wo man sich fragt, ob wir uns nicht alle nur im Kreise drehen. Wie viele Informationen müssen noch ausgetauscht und vermittelt werden, bis endlich der erhoffte AHA-Effekt einsetzt, in Form der Erkenntnis, dass alle Worte und Links, Grafiken und Videos, zu Früchten werden, die greifbar sind und den Hunger nach Antworten endgültig und dauerhaft zu stillen vermögen ?

Immerzu tauchen gleiche Themen auf, man schimpft über DIE DA OBEN, über die Elite, die Lenker, man zweifelt an den Menschen, spricht von Psychopathen, unfähigen Politikern, lobt Andersdenkende und Weitersehende, gleiche Ängste kehren wieder, über Chemtrails, Verschwörungen, finstere Mächte, geheime Pläne und den 3. Weltkrieg. Und so würde es immer weiter gehen, in anderen Ausdrucksformen und mit anderen Kommentatoren. Bis in alle Ewigkeit ? Nein, nur bis zu dem Punkt, der mehr und mehr als Paradigmenwechsel Einzug in unsere Wahrnehmung der Welt hält. Einstein sagte einmal:

Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben.

Wie wahr … und genau dieser Punkt rückt unaufhaltsam näher und zeichnet sich am Horizont bereits deutlich ab.
Ein Teil dieses Paradigmenwechsels findet sich in der Quantentheorie, ein anderer in der Biokommunikation. Beide finden sich in zwei aktuellen Büchern wieder, deren Aussagen, gemeinsam betrachtet, zu eben jenen Denkstrukturen führen werden, die eine neue Sicht der Realität ermöglichen werden. Und es sind diese Denkstrukturen, die, wenn sie auf die Themen hier im Blog angewendet werden, zu Antworten führen werden, die in Konsonanz mit dem sein werden, was sich wirklich hinter der Realität abspielt. Vieles, was in der Welt geschieht, schürt Ängste, Unverständnis, Resignation und Weiterlesen…

Gastbeitrag, ein Märchen oder Science Fiction: Wie die Geld-Zocker an die Kette gelegt wurden

Holger Flassbeck hat einen herrlichen Kommentar in dem Artikel Bundestag will keine staatliche Geldschöpfung hinterlassen, den ich hier gerne nochmals bringen möchte, denn er zeigt auf, wie es kurzfristig was besser werden könnte mit unserem Geldsystem:

<<<< Beginn eines Märchens oder Science Fictions vom Zockertum >>>>>

Es war einmal vor kurzer Zeit. Da haben Banker und andere Geldmanager solange hemmungslos mit fremdem Geld gezockt, bis sie kurz vor der Pleite waren. Weil der Staat aber Angst hatte, die Pleite so vieler Banken könnte Panik bei den normalen Menschen auslösen, nahm er die Schulden der Zocker zunächst auf die eigene Kappe und verlangte von seinen Bürgern, dass sie auf die lange Sicht für die Schulden der Zocker geradestehen. Weil er aber die Zocker weder ins Gefängnis sperrte noch ihnen wenigstens das Zocken für die Zukunft verbot, gingen die Zocker sofort wieder zum Zocken, denn sie hatten ja nichts anderes gelernt.

Nun aber fanden die Zocker, dass es an der Zeit sei, auf die Pleite der Staaten zu wetten, denn die Staaten hatten ja jetzt enorm hohe Schulden. Also nannte man die von den Zockern ausgelöste Krise von nun an die „Staatsschuldenkrise“ und alle „guten“ Weiterlesen…

Ich habe inzwischen so einen großen Wissenshunger ausgelöst durch die Zunahme unserer Unordnung …

und schließe mich Herrn Pelzig an:

Das ist doch wirklich das Problem: Wir kriegen dauernd so viele Antworten von den Experten, statt dass endlich mal jemand die richtigen Fragen stellt. Und ich hätte so viele Fragen.

Ich würde z.B. so gerne mal wissen, warum die Investment-Bank Goldman Sachs zurzeit empfiehlt, gegen den Euro und gegen Europa zu wetten. Und warum die gleiche Bank europäische Regierungen berät, wie der Euro und Europa zu retten ist…

Und bei der Gelegenheit würde ich auch sehr gerne wissen, warum der Deutschland-Chef dieser Scheiß-Bank, Alexander Dibelius, der Meinung ist, die Banken hätten keine Verpflichtung für´s Allgemeinwohl.

Und ich würde auch sehr gerne wissen, warum ausgerechnet dieser Vogel unsere Bundesregierung beraten hat.

Und ich würde auch so gerne mal wissen, warum mir am tränenreichen verflennten 11.September keine Sau erklärt hat, was eigentlich aus den Weiterlesen…

Kategorien:Ökonomie, Geschichten, Politik Schlagworte:

Reicht es aus, das Geld abzuschaffen, damit wir auch von unserer Gier lassen?

Dezember 30, 2011 164 Kommentare
Fehler im System

Fehler im System

Solveigh hat gerade auf einem anderen Blog einen interessanten Kommentar hinterlassen und dabei die Frage nach dem Sinn der Geldabschaffung und dem Grund unserer Gier beleuchtet:

Das Geld ist eben gerade nicht die Ursache, sondern Symptom der Krankheit des Systems ist. Und auch die Gier ist nur ein Symptom dieses Systems ist.

Wenn ich Gier ad absurdum führen will, reicht Aufklärung nicht aus. Zu allererst muss ich mich fragen:

Woraus entsteht die Gier? Antwort: Gier entsteht aus dem Wunsch mehr zu besitzen als der andere.

Nächste Frage: Woraus entsteht der Wunsch mehr zu besitzen als der andere? Antwort: Aus der Knappheit der Güter!

Begründung für diese Annahme: Es kommt keiner auf die Idee, mehr Weiterlesen…

Thrive – Blühen, oder vom Mensch in der Phase zwischen Raupe und Schmetterling

Dezember 21, 2011 29 Kommentare

Es ist nun fast ein Jahr her, dass ich auf diesem Blog meine gesellschaftskritischen Texte zu schreiben begann . Bisher war ich nur auf dem SAPERION-Blog geschäftlich unterwegs, allerdings zunehmend mit unterschwelligen Kritiken an unserer Gesellschaft. Und da es Medienrichtlinien bei uns gibt, hatte ich mir besser diese Alternative geschaffen.

Nun gibt es einen Film, der fast alle meine zusammengetragenen und hier besprochenen Rechercheergebnisse Punkt für Punkt durchgeht. Gut, es sind auch ein paar mehr drin, die der Eine oder Andere wieder unter dem Licht der Verschwörungstheorie abtun mag, aber da bitte ich dann drüberwegzuschauen, denn der roten Faden stimmt trotzdem.

Das schöne an dem Film Thrive What on earth will it take ist, dass nach in einem mittleren Teil der kritischen Analyse des Agierens der Großkozerne und Geldeliten ein guter Ausblick inklusive Handlungsanweisungen gegeben wird, wie wir von der zerstörerischen Weiterlesen…

Ein alter Bänker erklärt seinem Sohn, ebenfalls Bänker, was es mit Geld und Kredit auf sich hat

Dezember 19, 2011 8 Kommentare

Der Blogger krisenfrei hat eine Briefserie begonnen, in dem ein alter Bänker seinem Sohn, ebenfall Lenker einer Großbank, erklärt, was es mit dem Bankwesen, dem Geld und dem Kredit auf sich hat. Erzählt wir dabei aus der Ich-Perspektive, und da es ein alter Herr ist, in einem Stil der “gehobenen” Worte. Wer sich also gerade erst in das Thema reinarbeitet, weil er selbst verstehen will, warum unsere Politiker und Experten so rumeiern und keine Lösung der Finanzkrisen (und all der anderen Krisen) zu finden scheinen, der ist hier gut aufgehoben. Aber lest selbst:

<<<<<<< Beginn des ersten Briefs >>>>>>

Papiergeld ist periodisch zum Crashen verdammt (I)

Geschrieben von krisenfrei am 18/12/2011

Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn

ERSTER BRIEF

Berlin, in der Silvesternacht 1920/21.

Mitternacht. Draußen, lieber James, läuten die Silvesterglocken wieder einmal ein tolles Jahr zu Grabe. Ein weihevoller Moment für die Menschen, die sich die Stunden ihrer inneren Erhebung vom Kalender vorschreiben lassen. Disraelis »two nations«, die beiden großen Völker, in die jeder sogenannte Kulturstaat sich spaltet, leben in diesem Augenblick ihr Dasein doppelt intensiv. Der Reichtum steigert sein Wohlleben in Wein, Tanz und Spiel bis zum Rausch; ich blicke ihm von meinem Arbeitszimmer aus in die festlich blitzenden Fenster.

Die Armut, die ich nicht sehe, weil sie sich in weit entfernten Stadtvierteln zwischen ihre Weiterlesen…

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Wie kann ein Neustart unserer Weltwirtschaft aussehen?

Dezember 1, 2011 22 Kommentare

Christian Felber, Gründungsmitglied von Attac Österreich und Globalisierungskritiker und Verfechter einer Gemeinwohlökonomie, sprach auf einer Veranstaltung von ATTAC am 16.11.2011 in Klagenfurt über einen Neustart unserer Weltwirtschaft. Dabei schaut er zuvor auf die Historie unseres Wirtschaftens seit 1933 und macht damit Vieles verständlicher:

Nach seiner Ansicht, war ein wesentlicher Fehler, als verlangt wurde, dass der Staat sich aus der Wirtschaft heraushalten solle. Da aber das Eigentum durch den Staat geschützt, das Recht Weiterlesen…

Kategorien:Ökonomie, Politik Schlagworte: ,

Die Vier Regeln des Kapitalismus

November 21, 2011 68 Kommentare

Der folgende Text ist schon was älter und ich möchte ihn bringen, da er das, was wir aktuell beobachten können, quasi vorausgesagt hat. Er stammt aus dem nicht mehr existenten Parsimony-Systemfehler-forum, geschrieben von Einar von Vielen am 14. Januar 2005 01:59:51:

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Die Vier Regeln des Kapitalismus

Der Kapitalismus ist ’ne tolle Sache! Er hat uns Mikrowellen, Farbfernseher, HiFi-Anlagen, Geschirrspülmaschinen, Handys, Faxgeräte, Quarzuhren, Autos mit Airbag und ABS, Playstationen und Nintendo, Satellitenschüsseln, unzählige Fernsehkanäle, Filme auf Video und DVD, Surround Sound, Digitalkameras, Computer, das Internet und viele andere schöne und nette Sachen beschert. Wie konnte man nur früher ohne diese Dinge auskommen und glücklich sein? Man könnte von einer Erfolgsstory sprechen.

Was bedeutet nun konkret Kapitalismus? Wie bei allen Ismen, verrät schon allein der Name den Sinn der ganzen Veranstaltung und man möchte vom Weiterlesen…

Kategorien:Ökonomie, Politik Schlagworte: , ,

Wem nützt Konkurrenz? Die Banken gewinnen dabei immer!

November 18, 2011 39 Kommentare

Seit dem ich denken kann, heißt es immer: “Konkurrenz ist gut, belebt das Geschäft, also streng Dich an, dann geht es auch voran.”

Seit einigen Monaten stelle ich mir die Frage, warum wir dieses positive Bild der Konkurrenz dermaßen anbeten und den größten Teil unserer Energie darauf verwenden, um gegen Andere zu gewinnen und nicht zu den Verlierern zu gehören (siehe auch Vom Nullsummenspiel unserer Konkurrenzgesellschaft).

Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass wir in einer extrem schizophrenen Welt leben und uns nicht wundern müssen, wenn sie uns krank macht:

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