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Artikel getaggt mit ‘Führung’

Verzauberte Lena letztes Jahr die Welt, weil sie dem neuen Typ Mensch entspricht, der uns zu mehr Würde im Leben führen kann?

Februar 24, 2011 3 Kommentare

Da ja der Rummel mit Lena gerade wieder los geht, mal ein Blick zurück ins letzte Jahr, als Sie den Wettbewerb in Oslo gewann. Ich hatte Mitte letzten Jahres auf dem Blog der Firma, für die ich arbeite, über das Phänomen Lena geschrieben, da ich den Zusammenhang zu der Theorie eines neuen revolutionären Keims in unserer Gesellschaft von Carl R. Rogers  schon 1980 gesehen hatte. Ihm war aufgefallen, dass der neue Mensch authentisch sein will, sich nicht verbiegen will, sondern als der, der er ist, anerkannt werden möchte. Und dass auch andere Menschen nicht eine Rolle spielen sollen.

Mittlerweile findet man auch in vielen anderen Artikeln, die Themen des Managements, sprich Führung behandeln, das Authentisch-sein aufgreifen. Da wird auf dem Blog der Harvard Business manager diskutiert, ob Topmanager nicht authentisch sein dürfen, was von Dr. Wolfgang Griepentrog mit Sicht auf die Glaubwürdigkeit mit einem klaren NEIN beantwortet wird. Geht man nach Gerald Pertersen, dann inszeniert Nicht-mehr-Doktor Guttenberg seine Authentizität, weshalb das Volk verblendeterweise Weiterlesen…

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Wie viel Beschleunigung in der Wirtschaft hält der Mensch aus?

Ich habe gerade den sehr interessanten Artikel Prozesse – Mut zur Geschwindigkeit von Jens-Uwe Meyer veröffentlicht auf dem Web-Portal Havard Business Manager gelesen und kämpfe gerade mit widerstreitenden Gefühlen. Der Artikeln berichtet darüber, wie die derzeit erfolgreichsten Firmen der Welt ihre Innovationsprozesse eingerichtet haben und gibt Empfehlungen, was man davon für sich nutzen sollte.

Mikroökynomisch betrachtet bin ich begeistert, gibt der Artikel uns doch ein paar Ideen mit, wie wir selbst Innovation besser betreiben könnten. Makroökonomisch frage ich mich, ob da irgendein Gewinn bleibt, wenn nun alle Firmen in der Welt so innovativ sind und immer schneller immer nützlichere Produkte entwickeln. Ok, auf der einen Seite profitieren wir Konsumenten, weil Produkte immer besser und günstiger zu haben sind.

Aber was passiert sonst noch? Die Innovationsteams werden immer härter angetrieben, um noch schneller Ideen zu entwickeln. Mir kommt das Bild des Hamsters im Rad in den Sinn. Denn was nützt Weiterlesen…

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Führen Blogger, Twitterer und Wiki-Autoren ein erfüllteres Leben? Arbeit versus selbstbestimmte Aufgaben?

Ich kommen gerade wieder vom Joggen zurück und wer mich kennt, weiß, dass ich während des Laufens meine Gedanken zu Themen, die mich beschäftigen, sei es meine Erwerbsarbeit betreffende Themen oder ein Menschelndes.  Warum Bewegung beim Denken hilft, wird u.a. im Buch Als die Wörter tanzen lernten besprochen.

In den letzten Tagen habe ich mich etwas in die Lebensformen heutiger, indigener Völker, die ohne Zentralgewalt leben, beschäftigt. Diesen Lebensgemeinschaften gemein ist, dass sie keinen Begriff für Besitz oder Konkurrenz kennen und ihr Essen teilen anstatt einzuteilen (Nomaden teilen Weidegrund ein). Auch kennen Sie den Begriff Arbeit nicht. Es gibt viele Tätigkeiten, die gemeinsam erledigt werden und die ihnen Erfüllung gibt (siehe die Artikelserie von Hannlelore Vonniere).

Was mich dann wieder zu der Frage zurückbrachte, was uns und damit auch mich antreibt, meine Erwerbsarbeit gut zu machen. Inzwischen ist mir klar, dass ich dann am besten arbeite, wenn Weiterlesen…

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Der Himmel auf Erden: Anarchie?

Dezember 28, 2010 2 Kommentare

Ich beobachte im Umfeld des Geschäftsprozessmanagements, dass der Trend hin zu immer mehr Verantwortung zu den Teammitgliedern geht. Der Chef agiert mehr und mehr als Koordinator und achtet darauf, dass die gemeinsamen Ziele nicht aus den Augen verloren werden. Ein besonders gut funktionierendes Beispiel ist die agile SCRUM Methodik, wie sie anfangs in Entwicklungsteams eingeführt wurde, aber inzwischen in beliebigen anderen Teams zum Zuge kommt. Diese Teams arbeiten in nicht-Hierarchischen Strukturen:

Der Product Owner vertritt hierbei vor dem Team eine Menge an Einzelprodukten (z.B. neuen Funktionen in einer Standard-Software), die durch das Management entschieden wurden, und die am Ende eines Zeitraums von mehreren Moanten  fertiggestellt sein sollen. Damit die Entwicklungsgeschwindigkeit abschätzbarer wird, trifft man sich alle 2-4 Wochen, um über die Menge an Einzelprodukten zu befinden, die in den nächsten 2-4 Wochen (=Iteration) vom Team abgeliefert werden sollen. Was genau zu liefern ist, hat der Product Owner zuvor beschrieben. Während der Iteration arbeiten die Teams quasi anarchisch. Sie legen gemeinsam fest, Weiterlesen…

Es kommt nicht nur darauf an, dass ausnahmslos alle den besten Weg gehen, den ein einziger genau weiß

Dezember 28, 2010 2 Kommentare

so formuliert Prof. Gunther Dueck, IBM´s Chef-Architekt und Querdenker, in seinem aktuellen Post Dauermeckern über das Fastoptimale auf seinem Blog sinnraum. Ihm ist während seiner Fahrt in den Urlaub die Parallelität des Verhältnisses des Autofahrers zu seinem Navi und des Chefs zu seinen Mitarbeitern aufgefallen. Wenn es viele Wege zu einem Ziel gibt und der Fahrer sich gegen den als optimal bestimmten Weg des Navis entscheidet, weil der vielleicht mehr Informationen besitzt als das Navi, so wird das Navi eine zeitlang meckern und zum Umkehren auffodern. Ähnlich sieht er es in unseren Firmen. Der Chef gibt einen Weg vor, der einzuhalten ist. Die Mitarbeiter, die aber tagtäglich Ihre Arbeit tun und ev. ein wenig davon abweichen, weil ihr Bauch signalisiert, dass Weiterlesen…

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Warum erst in der Not? Genossenschaften übernehmen insolvente Unternehmen in Selbstverwaltung

Dezember 27, 2010 5 Kommentare

Wie ich in meinem Post Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs? erwähnte, ist mir ein Trend hin zu mehr Eigenverantwortung des einzelnen Angestellten aufgefallen. Auch hatte ich zwei Beispiel genannt, wo ohne Chef gearbeitet wird. Nun habe ich noch etwas mehr im Netz gestöbert und bin sogar auf der Web-Site unsere Bundestags fündig geworden. Im März dieses Jahres wurde dort getitelt: Reaktivierte Unternehmen: Die empresas recuperadas in Argentinien.

Hier wird darüber berichtet, dass in der Argentinischen Krise um die Jahrtausendwende eine größere Zahl durch Insolvenz geschlossene Firmen begleitet durch entsprechende Gesetzesänderungen Weiterlesen…

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Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs?

Ich hatte in der letzter Zeit viel über das aufkommende Bewusstsein und den Begriff Case Management geschrieben, dass die meisten unserer Prozesse wenig strukturiert ablaufen. In diesen arbeiten Experten sehr individuell auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung, und zunehmend vernetzt, da die Welt immer komplexer wird. Parallel zu den technischen Aspekten des Case Managements, ob die Systeme nun smart, dynamisch oder adaptiv gestaltet sind, gibt es die Erkenntnis, dass sich auch unsere Managementmethoden beginnen zu wandeln, hin zu einer anderen Führung.

Die Entscheider in Unternehmen seien zunehmend von der Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse und der Komplexität der Situation überfordert.” so schreibt Sven Astheimer in Weiterlesen…

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