Es bleibt der Rumpfmensch mit Rumpfrechten und vor allem den ersatzweise durchs Kapital auferlegten Hauptpflichten = Verpflichtung dem neuen Oberhaupt (=Kapital) durch Ableisten von Leihzinsen – man “leiht” sich ja den Kopf des Oberhaupts, um sein Leben fristen zu können, da der eigene Kopf ja fehlt.
Ein einziger Irrwitz also, nur nicht zum Lachen.
In der Natur gibt es nicht ein einziges Säugetier,
das für andere seiner Art arbeitet.
das Besitz beansprucht und hortet, ohne gleichzeitig einen ökologischen Vorteil dadurch zu generieren.
das andere seiner Art für sich arbeiten lässt und ihnen dann alles wegnimmt.
Abermillionen von Säugetieren der unterschiedlichsten Art finden ihr Auskommen ohne Technik, ohne Krieg, ohne Umweltvernichtung. Und all dies, ohne dass da einer steht und Weiterlesen…
Ich hatte über das letzte Wochenende mir nochmas einige Gedanken darüber gemacht, warum unsere Welt so ist wie sie ist und warum wir sie uns so denken und Angst vor unserer Freiheit haben. Herausgekommen ist ein Artikel, der gerade auf Bürgerstimme veröffentlicht wurde. Er beginnt so:
„Seit unserer frühesten Jugend sind wir daran gewöhnt, verfälschte Berichte zu hören, und unser Geist ist seit Jahrhunderten so sehr mit Vorurteilen durchtränkt, dass er die fantastischsten Lügen wie einen Schatz hütet, so dass schließlich die Wahrheit als unglaubwürdig und die Lüge als wahr erscheint.“ Dieser Sachverhalt wird dem sagenhaften phönizischen Geschichtsschreiber Sanchuniathon nachgesagt. Und der soll zu Zeiten des Trojanischen Krieges gelebt haben, so um 1.200 vor unserer Zeitrechnung. Auch Marx stieß ins gleiche Horn: „Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.“ Und wenn ich mir anschaue, was uns in den letzten ca. 22 Jahren seit der Wende in Deutschland an Informationen bzgl. der Vorteile eines neoliberalen Marktes und der Globalisierungverabreicht wurde, und wir nun nur noch Krisen um unser Haupt Weiterlesen…
Solveigh hat gerade auf einem anderen Blog einen interessanten Kommentar hinterlassen und dabei die Frage nach dem Sinn der Geldabschaffung und dem Grund unserer Gier beleuchtet:
Das Geld ist eben gerade nicht die Ursache, sondern Symptom der Krankheit des Systems ist. Und auch die Gier ist nur ein Symptom dieses Systems ist.
Wenn ich Gier ad absurdum führen will, reicht Aufklärung nicht aus. Zu allererst muss ich mich fragen:
Woraus entsteht die Gier? Antwort: Gier entsteht aus dem Wunsch mehr zu besitzen als der andere.
Nächste Frage: Woraus entsteht der Wunsch mehr zu besitzen als der andere? Antwort: Aus der Knappheit der Güter!
Begründung für diese Annahme: Es kommt keiner auf die Idee, mehr Weiterlesen…
Ich habe heute etwas inzwischen Seltenes bekommen: einen handgeschriebenen Brief eines älteren (?) Herrn, mit dem ich auf Facebook einige Kommentare zu unserer Gesellschaft gewechselt hatte und der aber wohl Mühe hat am Rechner, aber gerne mit mir weiter weiter in den Diskurs gehen wollte. Er lebt auf dem Land in Norddeutschland und berichtet von dem Leben dort und seinen Gefühlen bzgl. der aktuellen Politik. Da diese Zeilen auch den einen oder anderen Systemkritiker interessieren mag, möchte ich hier einige wiedergeben:
Hallo Herr Bartonitz,
erst einmal möchte ich Ihnen für Ihr Vertrauen danken, mir Ihre Adresse zu schicken. Dies empfinde ich keineswegs als selbstverständlich.
Meine rege Ausdrucksweise habe ich dem Stumpfsinn der bäuerlichen Gesellschaft zu verdanken, in der ich wohne. Hier auf dem Land geben sich die Menschen mit ihrem Schicksal ab und lassen jegliche Konsequenzen über sich ergehen, ohne nach dem Grund zu fragen und Stellung zu beziehen. Dies macht mir einerseits Mut, sich mit dem ganzen Unsinn und der Sklaverei entgegenzustellen. Als gelernter Anlagenmechaniker spüre ich die Folgen der Volksarmut am eigenen Leib. Wenn man nicht bereit ist, sein Leben der Arbeit zu widmen, wird man aus der Gesellschaft ausgestoßen und als Jemand behandelt, der einfach nur zu faul ist. Dabei geht es bei der Arbeit nicht darum, in sein Leben zu investieren, sondern genau umgekehrt:
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.
Meiner Meinung nach ist diese uneigennützige Arbeitseinstellung ein Nachbeben der stolzen Weiterlesen…
Mir ist inzwischen immer klarer geworden, dass unser Geldsystem via Zinsnahme zur Umverteilung von Arm nach Reich sorgt. Und dass zudem das Geldschöpfen nicht private Hände gehört, sondern in die der Gemeinschaft. Meine Intuition sagt mir aber auch zunehmend, dass Eigentum ein weiterer Baustein unserer Krisen ist. Wo viel Eigentum ist, ist Gewalt, sich nur noch mehr zu bereichern. Wir müssen uns nur kritisch anschauen, wie die Kriege der letzten hundert Jahre begonnen und durchgeführt wurden. Und wie immer die Frage sehr schnell beantwortet: “Wem haben sie genutzt?”. “Eigentum verpflichtet.” steht in unserem Grundgestz. Davon ist immer weniger zusehen, je mehr Reichtum zusammen gesammelt wurde. Und den sozialen Anschein, den sich so mancher Reiche über eine Stiftung gibt, ist nur eine andere Form der Steuerhinterziehung, bei der er sich auch noch als ein Guter darstellen kann.
Bleibt die Frage, was denn anstelle unseres entfesselten Kapitalismus, der ja versprochen hat, dass wenn es unseren Unternehmern gut ginge, dann automatisch Allen gut ginge, und dies nicht halten konnte, sonst noch für mögliche Marktformen gibt. Vielleicht ist es ja die Freiwirtschaft, wie sie von der Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung, kurz INWO, beschrieben wird.
Dort ist folgende Analyse zu lesen:
Moderne kapitalistische Gesellschaften sind geprägt von Massenarbeitslosigkeit, einer zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich, hoher Staatsverschuldung, Schädigung bis Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, Hang zu Wirtschaftsmonopolen. Sie zeichnen sich zudem durch ein hohes Maß Weiterlesen…
Was keiner wagt, das sollt ihr wagen,
Was keiner sagt, das sagt heraus,
Was keiner denkt, sollt ihr befragen,
Was keiner anfängt, das führt aus.
Wenn keiner ja sagt, sollt ihr´s sagen,
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein,
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben,
Wenn alle mittun, steht alleine!
Wo alle loben, habt Bedenken,
Wo alle spotten, spottet nicht,
Wo alle geizen, wagt zu schenken,
Wo alles dunkel ist, macht Licht! Walter Flex (1887-1917)
Ich finde, es wird Zeit, dass wir endlich Licht in das dunkle Kapitel unseres Zinsgeld-getriebenen Marktes bringen!
Brauchen wir dazu nicht eine weltweite Vereinbarung? Die Grundlage eines jeden Wirtschaftsraumes ist der Fleiß, die Schaffens- und Schöpferkraft der Menschen in diesem Raum. Wie bei kaum einem anderen Land auf dieser Welt haben Weiterlesen…
Gestern war ich mal wieder Badminton spielen und fragte mal nach, ob schon Jemand mitbekommen hätte, was seit Wochen in Spanien passiert. Nein, war die Anwort, aber von Griechenland höre man so schlimme Dinge. Das bestätigt nochmals meinen letzten Post Unsere Medien bringen wenig über die „spanische Revolution“. Es kommt so wenig von unseren Standardmedien darüber, dass man genau hinschauen muss.
Nun interessierte mich, warum es denn zu dieser Empörung kommt. Das Manifest der spanischen, verlorenen Generationgibt ja schon einen ganz guten Einblick. Weiter Recherchen führten mich zu Walter Beutlers Artikel Die Empörung wächst. – Wen wundert’s?. Er behandelt das Thema der spanischen Empörter schon seit einiger Zeit und hat dort einen Text von Carlos Fernández Liria, einem 1959 in Zaragoza geborenen Philosophen, Schriftstellers, Drehbuchautors, Essayisten und Philosophieprofessors veröffentlicht, der sehr nachdenklich macht und den ich hier mal wieder ungekürzt wiedergeben möchte:
<<<<<<< BeginnText von Carlos Fernández Liria >>>>>>
Wir werden viele Puertas del Sol sehen
Ich bin der Meinung, dass die gegenwärtige Krise Teil einer anderen, weiterreichenden Krise ist. Seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat der Kapitalismus immer wieder nach Wegen gesucht, um die Sackgasse seines Wirtschaftssystems zu durchbrechen, ein System, das gezwungen ist Weiterlesen…
Auf meiner Suche nach einer besseren Welt finde ich immer mehr Beiträge sehr bekannter Persönlichkeiten, die schon früh aufgerufen haben, Widerstand gegen Ausbeutung zu leisten für mehr Menschlichkeit in unserer kleinen Welt. Dieses Mal möchte ich hier die Abschlussrede des großen Diktators, gespielt von Charlie Chaplin bringen, die mir bei jedem neuen Anhören einen Schauer über den Rücken laufen lässt. So aktuell ist noch heute seine Rede:
Charlie Chaplin hatte auf Grund seiner Kritiken am Gesellschaftssystem immer wieder Probleme mit den Staatswächtern. Hier aus Wikipedia darüber: Weiterlesen…
Ist “Konkurrenz” nicht eher der Schlüssel zu allem Übel unserer unguten Kultur? Gestern hatte ich das Wort “leistungsfreundlich” irgendwo im Zusammenhang mit der FDP aufgeschnappt, wo sich mir der Magen umdrehte. Der Leistungswahn hat uns inzwischen 3 Millionen depressiv Erkrankte in Deutschland beschert. Was also kann demnach an Leistung freundlich” sein?
Meine These: Es ist nur ein Mythos, dass uns Konkurrenz zu immer besseren Produkten mit immer mehr Qualität und immer günstigeren Preisen führt.
Begründung: Ich will das mal an folgendem Beispiel erklären Weiterlesen…
Ich habe gerade einen Artikel von der Helmut Kretzl in den Salzburger Nachrichten mit dem Titel Frauen versus Männerwirtschaft gefunden, in dem über die Arbeiten zweier Wirtschaftswissenschafterinnen berichtet wird. Hatte ich ja schon mehrfach darüber geschrieben, dass wir mit unserem aktuelle Wirtschaftssystem nicht mehr lange so weiter machen können, die beiden Frauen gehen ebenfalls starkt mit ihr in die Kritik. So sagt Frau Werlhof:
“… die gesamte Gesellschaftsordnung (ist) patriarchal geprägt …. Die jetzigen Krisen seien „der vorläufig letzte Ausdruck einer Wirtschaftsweise, die nicht die Versorgung der Bedürfnisse der Menschen zum vorrangigen Ziel hat, sondern in einer Linie die Versorgung der Bedürfnisse des Kapitals“: nämlich Akkumulation durch Profit. Damit werde am Ende der Kette kein wirklich konkreter, sondern vor allem ein abstrakter Reichtum produziert, „eben Kapital, in Form von Geld – auch virtuellem ’Finanzkapital’ und von Waren, Maschinerie, und Kommando, also Befehlsstrukturen“.”
Innovationen passieren durch Regelbrechung. D.h. es mal anders zu denken. Nicht so weiterzumachen, weil es schon immer so ist. Nicht wegzusehen, sondern zu hinterfragen.
Lizenz: Ich schenke fast bedingungslos …
Blog Stats
234,285 hits
Mächtige Worte:
Sanchuniathon, Phönizier ca, 1.200 vC: „Seit unserer frühesten Jugend sind wir daran gewöhnt, verfälschte Berichte zu hören, und unser Geist ist seit Jahrhunderten so sehr mit Vorurteilen durchtränkt, dass er die fantastischsten Lügen wie einen Schatz hütet, so dass schließlich die Wahrheit als unglaubwürdig und die Lüge als wahr erscheint.“
Goethe: "Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein."
Goethe "Es hat etwas Vertracktes mit dem Wissen. Gibt man es wenigen, befördert man den Staat, gibt man es vielen, befördert man die Freiheit."
Martinus im Livets BogDort: "Wo die Unwissenheit entfernt wird, hört das sogenannte Böse auf zu existieren."
Kant:„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Jensen: "Lebe nicht auf Kosten Anderer, und lasse nicht Andere auf deine Kosten leben."
Letzte Kommentare