
Die Schule ist seit 1911 Mitglied dieser Vereinigung
Wir hatten schon viel über den fürchterlichen Zustand unserer Art zu bilden diskutiert. Nun hat uns Ralf Mölln (Danke!) heute Abend einen längeren Kommentar von zum Post Eure Kinder sind nicht Euer Besitz, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst… hinterlassen und da es aber wieder einmal so ein wichtiger Text ist, der nicht übersehen werden sollte, bringe ich ihn nochmals als eigenständigen Artikel. Es handelt sich um das Leitbild der Freien Schule Heckenbeck, die ich als nachahmenswertes Beispiel erachte, wie Schule funktionieren sollte.
<<<< Beginn: Leitbild der Freien Schule Heckenbeck >>>>
Im Zentrum stehen unsere Kinder. Wir halten drei Elemente für wesentlich im Hinblick auf die Entwicklung von Kindern.
- Kinder benötigen Erwachsene als präsente Beziehungspartner und orientierende Vorbilder.
- Sie brauchen eine tragende Gemeinschaft, in der sie sich geborgen fühlen und
- Herausforderungen, die sie weder über- noch unterfordern, sondern sie in ihren Stärken und Fähigkeiten bestätigen.
Um einen Schulort zu gestalten ist es wichtig, dass die Erwachsenen auch für sich ein Umfeld gestalten, in dem sie sich wohl fühlen und entwickeln können. Nur so können sie ihrer Vorbildfunktion gerecht werden.
Wir verstehen unser Projekt als eine lernende Gemeinschaft aus Eltern, Kindern und Begleitpersonen, die sich an diesem Leitbild orientiert. Wir arbeiten daher eng mit den Elternhäusern und mit außerschulischen Lernorten zusammen.
Nachfolgende Punkte beschreiben einen Idealzustand, an dem wir uns orientieren und der uns leitet.
Anerkennung und Respekt
Grundlegend für unser Projekt ist der Respekt gegenüber allen Weiterlesen…
Gefällt mir:
2 bloggers like this Artikel.
Kategorien:Bildung, Gesellschaft
Schlagworte: Freie Schule Heckenbeck, Gemeinschaft and Gesellschaft, Konkurrenz, Kooperation, Kultur, Lehrer, Psychopathen, Schule, Selbstbestimmung, Wissen
Es ist nun fast ein Jahr her, dass ich auf diesem Blog meine gesellschaftskritischen Texte zu schreiben begann . Bisher war ich nur auf dem SAPERION-Blog geschäftlich unterwegs, allerdings zunehmend mit unterschwelligen Kritiken an unserer Gesellschaft. Und da es Medienrichtlinien bei uns gibt, hatte ich mir besser diese Alternative geschaffen.
Nun gibt es einen Film, der fast alle meine zusammengetragenen und hier besprochenen Rechercheergebnisse Punkt für Punkt durchgeht. Gut, es sind auch ein paar mehr drin, die der Eine oder Andere wieder unter dem Licht der Verschwörungstheorie abtun mag, aber da bitte ich dann drüberwegzuschauen, denn der roten Faden stimmt trotzdem.
Das schöne an dem Film Thrive What on earth will it take ist, dass nach in einem mittleren Teil der kritischen Analyse des Agierens der Großkozerne und Geldeliten ein guter Ausblick inklusive Handlungsanweisungen gegeben wird, wie wir von der zerstörerischen Weiterlesen…
Gefällt mir:
2 bloggers like this Artikel.
Seit dem ich denken kann, heißt es immer: “Konkurrenz ist gut, belebt das Geschäft, also streng Dich an, dann geht es auch voran.”
Seit einigen Monaten stelle ich mir die Frage, warum wir dieses positive Bild der Konkurrenz dermaßen anbeten und den größten Teil unserer Energie darauf verwenden, um gegen Andere zu gewinnen und nicht zu den Verlierern zu gehören (siehe auch Vom Nullsummenspiel unserer Konkurrenzgesellschaft).
Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass wir in einer extrem schizophrenen Welt leben und uns nicht wundern müssen, wenn sie uns krank macht:
Gefällt mir:
Sei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt.
Immer mehr Organisationen befassen sich mit der Suche nach einem besseren Leben. Immer mehr Menschen stellen fest, dass es mit unserer Kultur in den letzten Jahrzehnten stetig abwärtsgeht, so wie ich im Januar selbst schrieb: Keine gute Kultur, sagt mir meine Intuition: konstante Arbeitslosenzahl, Zocken mit Geld, Hungern durch Fleisch, riskante Großprojekte …
Waren es im Umbruch vom 19. in 20. Jahrhundert eher martialische, kämpferische, also konfliktprovozierende Begriffe, die zur Forderung des Wandels genutzt wurden, so schient es dieses mal anders auszusehen, abgesehen von den Gewalttätigkeiten in England. Es geht derzeit eine schöne Aufforderung durch die Welt:
Streicht das Wort Kampf aus eurer Einstellung und eurem Wortschatz. Alles was wir jetzt tun, muss auf heilige feierliche Weise geschehen. Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben. (Fundstelle)
Die Menschen auf der Welt werden sich mehr und mehr bewusst, dass es nicht mehr gegeneinander gehen darf, sondern dass das Überleben auf unserem Planeten Weiterlesen…
Gefällt mir:
Sei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt.
Ich hatte schon einmal für mich festgestellt, dass wir unseren Markt betreffend einen ziemlichen Unfung anstellen. Es heißt ja immer so schön, dass Konkurrenz das Geschäft belebt. Am Ende der Marktbereinigung bleiben dann meist zwei bis drei Monopolisten, die gewinnen, alle anderen sind die Verlierer. Warum ist das so? Na ja, es gibt nur ein feste Masse an Kaufmitteln. Wenn der Eine also mehr Kunden gewinnt, muss ein Anderer Kunden verlieren. Unterm Strich gilt für alle zu jeder Zeit eine Null. Nur ganz am Ende gibt es wenige Gewinner und viele Verlierer. Die Frage ist nur, ob das ein Naturgesetz ist oder ob wir da was dran tun können.
Prof. Hörmann ist der Meinung, dass unser Geldsystem so gut wie am Ende ist. Und das wäre auch wieder gut für uns, denn wir könnten ein anderes Geld für unsere realen Leistungen und Waren selbst schöpfen und das Leben ginge mit weniger Arbeitenmüssen weiter. Es bliebe wieder mehr Zeit uns um Dinge zu kümmern, um unser direktes Umfeld zu verbessern, also dort, wo wir leben.
Er erklärt das Nullsummenspiel recht eingehend wie folgt (Quelle):
Unser Problem ist, dass wir als Kultur komplett auf Nullsummenspiele geprägt sind. Nullsummenspiel ist, ich kann nur gewinnen, wenn andere verlieren. Gewinne und Verluste in der Runde gleichen sich immer auf null aus. Und schön kann man das bei Kartenspielen demonstrieren. Das klassische Weiterlesen…
Gefällt mir:
Sei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt.
Ich schreibe seit etwa einem Jahr darüber, ob Mitarbeiter motiviert werden können oder ob ein Manager einfach nur dafür sorgen muss, dass er nicht demotiviert wird (siehe X-Y-Theorie). Ich habe viel darüber geschrieben, warum es gut ist, sich an Regeln zu halten und nicht wegzuschauen (inzwischen über 2500 mal gelesen). Und ich habe auch über Ethik in der Wirtschaft geschrieben und sogar formuliert: Bin ich ein Moralapostel, wenn ich einen Eid für Manager ähnlich dem des Hippokrates für Ärzte gut finde? Ich habe auch darüber geschrieben, dass zu viel der Regulierung genauso wenig gut ist.
Der Mensch ist ein faszinierendes Wesen, mit hoher(?) Intelligenz ausgestattet und mit den diametralen Eigenschaften der Konkurrenz und der Kooperation. Gerade die Eigenschaft der Konkurrenz könnte dazu geführt haben, dass wir so intelligent sind (siehe: Der verloren gegangene Schatz Darwins: die sexuelle Selektion – Wir haben ein großes Gehirn, weil der Mann buhlt und die Frau wählt). Die wertvolle Kooperation dagegen hat uns lange Jahre überleben lassen. Nun beschleicht mich seit Wochen das ungute Gefühl, dass uns unsere auf Konkurrenz beruhende Wachstumsreligion genau nicht mehr überleben lassen wird.
Nicht nur, dass die Schere zwischen wohlhabend und arm immer weiter auseinander geht. Viel schlimmer ist, dass uns der Konkurrenz- und damit Leistungsdruck in unserem Inneren eine bisher stumme, aber nun nach außen tretende dumpfe Angst beschert, und schon 3 Millionen von uns depressiv gemacht hat.
Was mich aber immer mehr beschäftigt ist, was der Konkurrenzdruck mit unseren Managern (und Politikern) macht. Können Manager überhaupt ethisch agieren, wenn Weiterlesen…
Gefällt mir:
Sei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt.
Häufig helfen Bilder als Vergleich zum Verständnis. Hier das Bild vom Krebs, der den Körper zerfrisst:
Mir ist heute in den Sinn gekommen, dass sich der Mensch vor der Vertreibung aus dem Paradies als Eins mit seiner Umwelt begriffen und entsprechend gehandelt hat. Er war im Einklang mit ihr. Er hat nur das verwendet, was er zum Leben benötigt (Bedarfsproduktion). Er war damit für die Umwelt ein funktionierendes Organ. Er war in Synthese, in Kooperation mit ihr und den Mitmenschen, und damit sorgte auch er für das Gleichgewicht.
Mit der Vertreibung des Menschen aus diesem Paradies, d.h. als er begann zu konkurrieren, sich die Erde untertan zu machen, nach Wachstum zu streben, den persönlichen Profit zu seiner Maxime zu erheben, ist er zu ihrem Krebsgeschwür geworden.
Wir wissen, was passiert, wenn das Krebsgeschwür Weiterlesen…
Gefällt mir:
2 bloggers like this Artikel.
Menschen sind faszinierende Wesen. Sie sind mit viel Intelligenz ausgestattet worden. Und mit zwei Überlebenstechniken, die unterschiedlicher nicht sein können: Kooperations- und Konkurrenzfähigkeit. Leider ist der Mensch vor einigen tausend Jahren aus dem Paradies des Matriarchats in das unterdrückende Patriarchat vertrieben worden. Lebten die Menschen früher in Fülle und konnten bedingungslos schenken und unter Gleichen (ohne Hierarchie) in Freiheit leben und im Konsens (Kooperation) ihr Leben bestimmen, so hat ein Klimawandel vermutlich dazu geführt, dass dann das Wenige nicht mehr geschenkt werden konnte. Jetzt musste es gegen Räuber verteidigt (Konkurrenz) werden.
Nun sind wir mittlerweile soweit, dass wir wieder Fülle haben, über die wir bedingungslos wieder Schenken könnten. Nur verharren wir in alten Mustern (Gewohnheiten), weil kaum Jemand weiß, dass wir es auch wieder anders gestalten könnten. “Never touch Weiterlesen…
Gefällt mir:
Sei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt.
Ist “Konkurrenz” nicht eher der Schlüssel zu allem Übel unserer unguten Kultur? Gestern hatte ich das Wort “leistungsfreundlich” irgendwo im Zusammenhang mit der FDP aufgeschnappt, wo sich mir der Magen umdrehte. Der Leistungswahn hat uns inzwischen 3 Millionen depressiv Erkrankte in Deutschland beschert. Was also kann demnach an Leistung freundlich” sein?
Meine These: Es ist nur ein Mythos, dass uns Konkurrenz zu immer besseren Produkten mit immer mehr Qualität und immer günstigeren Preisen führt.
Begründung: Ich will das mal an folgendem Beispiel erklären Weiterlesen…
Gefällt mir:
Sei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt.
Ich werde nun etwas Ungewöhnliches tun und einen kompletten Text von Prof. Gunther Dueck hier wiedergeben, weil ich ihn einfach so genial finde und er den Aspekt des kooperativ - und konkurrenzgeprägten Marktes damit auf den Punkt bringt:
<<<< Beginn Text von Prof. Dueck >>>>>
Wirtschaft ist, laut Brockhaus, die „Gesamtheit aller Einrichtungen und Tätigkeiten zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse an Gütern und Dienstleistungen.“ Spätestens seit Alfred Rappaport’s Buch Creating Shareholder Value (1986) ist Wirtschaft vielleicht „die Gesamtheit aller im harten Wettbe-werb untereinander unternommenen Anstrengungen, den Wert der eigenen Unternehmen zu steigern.“ Einmal geht es um Menschen, das andere Mal um Geld und Macht. Sie wissen schon, was ich damit andeuten möchte?
Frauen vertrauen im Durchschnitt mehr dem Urteil ihrer emotionalen Intelligenz, Männer im Durchschnitt mehr ihrer analytischen Intelligenz. Diese beiden Intelligenzen kommen zu verschiedenen Wirtschaftsauffassungen. Der EQ verhilft zur Einsicht der Kooperation, der kalt berechnende IQ kämpft offen um seinen Vorteil. Ich kann das hier nicht in Kürze wissenschaftlich beweisen, ich belasse es hier bei einem illustrierenden Beispiel, das Sie alle kennen:
Ein Mensch („Innovator“) hat eine Karte, in der ein Goldschatz in der Südsee verzeichnet ist. Er muss nun einen Schiffseigner („Investor“) und einen im Pazifik erfahrenen Kapitän („Unternehmer“) finden, die mit einem Schiff hinsegeln und den Schatz holen. Dazu heuern sie Matrosen zum Mindestlohn an und Weiterlesen…
Gefällt mir:
Sei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt.
Letzte Kommentare