Gibt es auch eine gute Zensur?

November 25, 2020 85 Kommentare
Troll-freie Zone – Foto: Wikipedia

In mir grummelt es seit Wochen. Die Leser, die hier schon länger vorbei schauen, wissen, dass ich Zensur so gar nicht mag. Jedoch sehe ich in letzter Zeit eine Zunahme dieser auf allen sozialen Kanälen mit dem Argument, dass die Betreiber nur ihr Hausrecht wahrnehmen und die in ihren Augen für die Plattform und ihre Nutzer unzuträglichen Artikel entfernen. Nun kann man in diesem Fall einlenken, dass die Marktführer hier inzwischen eine Monopolstellung einnehmen und daher die Plattform eben nicht mehr zensieren dürfen.

Diese Art der Pflege von Gedankenhygiene und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft hat uns George Orwell in seinem Buch 1984 gut beschrieben. Ich empfand diese sehr gruselig und habe seitdem eine starke Abneigung gegen die Einschränkung von Meinungsfreiheit. Jedoch. Mit Blick auf meinen Blog habe ich mich nun belehren lassen. Auch der Blick auf die aktuelle Argumentation zum Tragen einer Maske die individuelle Freiheit als Risiko für die Gesellschaft betreffend, habe ich mich nun entschlossen, auch auf meinem Blog gewisse Freiheiten in den Kommentierungen zu beschränken. Ich hatte das Wort Blog-Hygiene schon einmal bemüht. Nun ein Paar wenige neue Spielregeln, die ich in der nächsten Zeit ausprobieren werde:

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Wie lässt sich ein Restaurant in diesen Corona-Wirren weiter menschlich betreiben?

November 24, 2021 20 Kommentare
Aufsteller vor dem CAFE STYRIA in Leoben

Vergessen wir nicht: In Panik macht, wer Grund hat, sich zu fürchten. Und Panikmacher eignen sich nicht fürs Regieren.

Willy Brandt

Ich bin heute einem Hinweis gefolgt, dass es in dem kleinen österreichischen Städtchen Leoben einen rebellischen Restaurantbesitzer mit einem großen Herzen geben soll. Rebellisch, weil er sich nicht den Spaltungsregeln beugen will. Und das große Herz, weil er weiterhin alle Menschen ohne Ausnahme bewirten möchte. Mit dem General-Lockdown dieser Woche musste er dann allerdings doch zuschließen, wie es auf der Facebook-Seite des Restaurants CAFE STYRIA über der Mur erklärt wird.

Was hat der Besitzer gemacht. Er soll sich im Rechtswesen ganz gut auskennen (Studium?) und passend antworten können, wenn es ums Hausrecht geht. Und so hat er den folgenden Aushang gemacht:

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Haben freie Privatstädte das Potential, die Welt zum Positiven zu verändern?

November 21, 2021 8 Kommentare

Woraus entstünde, ohne eine vorausgehende Übereinkunft, die Verpflichtung für eine Minderheit, sich der Wahl der Mehrheit zu unterwerfen? Und woher haben Hundert, die einen Herren wollen, das Recht, für Zehn zu stimmen, die keinen wollen? Das Gesetz der Stimmenmehrheit beruht selbst auf der Übereinkunft und setzt zumindest einmal Einstimmigkeit voraus.

Jean-Jacques Rousseau zum Gesellschaftsvertrag

Nach diesem Zitat stellte Titus Gebel in seinem Vortrag vor Zuhörern des Ludwig von Mises Institut fest, dass selbst Rousseau meinte, dass beim ersten Abschluss des Gesellschaftvertrags inklusive aller Änderungsmechanismen 100% zustimmen müssten, denn Alle seien davon betroffen. Das wäre konsequent und wäre so bisher noch nie umgesetzt worden und deshalb würde dieser Teil des Russeauschen Gesellschaftervertrags in der Regel verschwiegen.

Ich habe wieder einmal etwas gefunden, von dem ich meine, dass es sich lohnte, sich damit zu beschäftigen. Es geht um das Konzept der freien Privatstädte, die sich auf einem autonomen Gebiet eines Staates konstituieren. Was die Vorstellung dieser Idee so interessant macht, ist die Analyse, warum unser Staatssystem nicht für den Bürger funktioniert: Im Wesentlichen werden Gesetze zum Nutzen gut organisierter Großkapitalinteressen gefasst. Auch würden laufend Änderungen am Grundgesetz vorgenommen, ohne dass der Bürger darauf noch Einfluss hätte.

Und genau hier würden die freien Privatstädte Sicherheiten schaffen. Wer Bürger einer solchen Stadt werden möchte, der schließt einen Dienstleitungsvertrag mit dem Betreiber dieser Stadt. Für ein jährliche Gebühr gewährleistet letzterer die Sicherheit des Bürgers. War der Betreiber nicht in der Lage, dies zu tun, z.B. weil bei dem Bürger eingebrochen wurde, so ist der Betreiber schadensersatzpflichtig. Das besondere jedoch. Der Bürgervertrag kann nicht von einer der Parteien geändert werden.

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Sind die mRNA Impfen eine Biowaffe?

November 20, 2021 81 Kommentare

Vorweg: Ich verurteile auf das Schärfste die aktuell forcierte Ausgrenzungspolitik! Das ist einfach nur so gruselig mit Blick auf unsere Historie, wie leicht das zu etwas werden kann, was am Ende eigentlich Niemand wollte. Und wer „Das Experiment“ noch nicht kennt, eine Empfehlung!

Unter Zwang ein Medikament zu verabreichen, und wäre es in der besten Absicht, heißt, einen Menschen zu vergewaltigen, ihn seiner Würde zu berauben.

Thomas Leidel – Die Impfpflicht ist nicht umsetzbar und unmoralisch

Ich war die letzten 10 Tage quasi ausgeschaltet. So eine starke Erkältung hatte ich bisher noch nie. Ich hatte mich vor zwei Monaten dem zunehmenden Impfdruck gebeugt und habe mir Johnson & Johnson verabreichen lassen. War wohl nicht so gut mit Blick auf meine Erkältung, aber ok, kann auch sein, dass das Immunsystem nicht genügend Training seit März letzten Jahres hatte … Immerhin kein COVID19.

Mit den Nachrichten der letzten Tage über die erneuten Verschärfungen der Maßnahmen, auch mit Blick auf Österreich, das am 1.2.2022 eine Impfpflicht einführt, nehme ich in meiner Familie verstärkt psychische Auswirkungen wahr, von aufkommender Wut und Hilflosigkeit ob des Politikversagens (siehe u.a.: Corona und das Politikversagen, über das kaum wer spricht), von laufenden Tränen beim Anschalten des Fernsehers ob der Unlogik der Maßnahmen, bis hin zu Panikattacken mit Blick auf die Dauerschleife, in der man uns nun sprichwörtlich Achterbahnfahren (siehe: ICH WILL DA RAUS!) lässt. Und die Ungewissheit, wie das mit der Geburt meines zweiten Enkels ausgeht, das im Januar kommen soll, beide Eltern ungeimpft in Bayern.

Wie kann es sein, das wir uns boostern lassen sollen, obwohl klar zu erkennen ist, dass dieser Impfstoff versagt, also nicht hält, was er soll? Ich habe heute morgen ein Video zugespielt bekommen, das aufzeigt, wie die Impfen wirklich wirken sollen. Und wenn der Autor Recht hat, dann müssten wir sofort mit diesen Impfungen aufhören und diesen Fall vor die Gerichte dieser Welt bringen. Ich freue mich aber auch über jeden Beitrag, der die Aussagen widerlegen kann. Macht Euch bitte selbst ein Bild, also ab ins Regal:

Nachtrag: ich möchte die folgende Rede einer wunderbaren Frau noch gleich dazustellen. Sie ist eine kanadische Professorin für Ethik. Sie wurde gekündigt, weil sie sich nicht hat impfen lassen. In dieser sehr berührenden Rede macht sie klar, warum es im Fall dieser Pandemie keine Impfpflicht geben darf. Und sie macht Mut, dass es nicht mehr lange brauchen wird, bis das Kartenhaus zusammenbrechen wird. Beteiligen wir uns daran:

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Die Fratze der Gehässigkeit.

November 14, 2021 59 Kommentare

Ich nehme auf allen Ebenen zu, wie die Spaltung zwischen Geimpften und nicht Geimpften vorangetrieben wird. Der hierbei offensichtlich wieder an die Oberfläche Kommende des Totalitären macht mir große Sorgen. Dr. Friedrich Pürner, MPH, schrieb auf Twitter folgende Zeilen, die meine Perspektive auf das aktuelle Geschehen gut unterstreichen, daher ab ins Regal:

Twitter-Auftritt von Dr. Friedrich Pürner

Woher kommt dieser Hass? Warum gibt es diese Schadenfreude, dass Ungeimpfte ausgesperrt werden? In sozialen Medien, aber auch im realen Leben, ist dieser Hass zu sehen.
Denken einige Geimpfte wirklich so? Oder folgen sie nur einem Skript?

Die Impf-Diskussion ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Sachlichkeit, Wertschätzung, Respekt vor einer anderen Meinung scheinen beidseits abhanden gekommen zu sein.
Für mich haben narzisstische Politiker u „Experten“ diese Situation entfacht u befeuern sie weiter.

Wortwahl, Framing und Schuldzuweisungen sind unterträglich geworden. Wer in einer Pandemie tatsächlich Schuldige sucht und bei Erkrankungsfällen Schuldzuweisung trifft, der hat nichts verstanden. Nichts von Medizin, nichts von Ethik und Moral, nichts von Menschlichkeit.

Die Fratze der Gehässigkeit zeigt sich nun täglich mehr! Unsinnige Forderungen und ein unbarmherziger Druck auf Ungeimpfte, aber auch auf Institutionen (hier das RKI), scheinen sich zu etablieren.
Der breiten Masse ist das wohl egal. Viele laufen einfach mit.

Sie lassen sich impfen, um wieder frei zu sein. Viele verwechseln das mit Solidarität und fordern diese vermeintliche Solidarität nun von allen anderen auch.
Wer sich dem Druck nicht beugt, aus welchem Grund auch immer, der ist suspekt! Wie geht die Gesellschaft damit um?

Dieser Mensch wird jetzt „gekennzeichnet“ und ausgeschlossen. Ja, gekennzeichnet! Die Offenlegung des Gesundheitsstatus für Berufstätige ist ein Tabubruch.

Wer „draußen“ bleiben muss, der ist nicht geimpft. Es ist ein Kennzeichen.

Denkt nach! Seht hin, was hier passiert!

2G oder 2G plus sind völliger Unsinn. Geimpfte können ebenfalls Übertrager sein und andere anstecken. Das weiß man. Und warum sollte der Test bei einem Geimpften sicherer sein? Also geht es doch nur darum, die Ungeimpften für ihr nicht angepasstes Verhalten zu bestrafen.

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Darüber, wie wir aus der aktuellen Misere aussteigen können …

November 7, 2021 57 Kommentare
Gefunden in einem Tweet zur Verschuldung der USA


Der Sinn des Lebens ist Transparenz für die immanente Transzendenz.

Karlfried Graf Dürckheim, zitiert von Erhard Meyer-Galow im Interview „Der Ausstieg aus der Misere.

Ich fühlte mich spätestens mit der Finanzkrise 2008/2009 aufgerüttelt, recherchierte viel und listete das Gesammelte in diesem Artikel auf: Alles was wir über die Finanzkrise und das fehlerhafte Geldsystem wissen sollten und können … Leider hatte ich Vieles nur verlinkt, und da nun vieles durch die zunehmende Zensur getilgt wurde, gibt es dort viele Leerstellen. Worüber ich dabei erfuhr, ist die Geldschöpfung aus dem Nichts, das für die Mehrung des Reichtums der Reichen sorgt, indem die Arbeitskraft der Armen ausgebeutet wird (Stichwort Zinssklaverei). Im letzten Artikel hatte ich noch auf die nächste Steigerung der Ausbeutung durch den Aufkauf aller natürlichen Ressourcen der Erde unter dem Deckmantel der Pflege durch unsere wohlmeinenden neuen Feudalherren hingewiesen (siehe).

Gestern sah ich die Grafik rechts zur Gesamtverschuldung der USA-Verwaltungen, in der die Korrelation zu den Weltkriegen dargestellt ist, und die vermuten lässt, dass mal wieder Ungemütliches anstehen wird. Ich hatte dabei gefragt, ob es dieses Mal der Corona-Maßnahmen-Krieg gegen die Bevölkerung ist, bei der die Überschuldung nochmals potenziert wird und Superkonzerne sich auch noch die Reste der pleitegegangenen Mittelständler unter den Nagel reißen.

Um dem dunklen Bild dieser Krise ein weiteres Mal ein Licht entgegen zustellen, möchte ich das folgende Interview ins Regal stellen. Darin geht Erhard Meyer-Galow, der Träger des Bundesverdienstkreuzes und Präsident der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e.V. auf seinen Werdeganges seines Verständnisses von Bewusstsein im Zusammenhang mit ethischem Handeln.

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„Der materielle Wahnsinn wird auf lange Sicht scheitern.“

November 6, 2021 11 Kommentare

Ich hatte schon lange nichts mehr von der Wissensmanufaktur gebracht. Ich möchte gerne das folgende Video von der Manufaktur ins Regal stellen, denn macht auch sie Mut, nicht zu verzweifeln, auch wenn gerade die nächste Generation von Investionsmöglichkeiten für die Superreichen an der Wallstreet gezündet wird und sich erahnen lässt, dass damit die Schere zwischen ganz Oben und Unten noch weiter auseinander geht. Es geht um nichts weniger, als in die Natur zu investieren. Unter dem genialen Deckmantel der Weltrettung durch Philanthropen. Lasst Euch überraschen, was es mit der Intrinsic Exchange Group (IEG) auf sich hat, und auch der Bezug zu den Corona-Maßnahmen, die den Mittelstand und die Öffentlichen Verwaltungen an den Rand ihrer finanziellen Mittel bringen, wird nicht ausgespart:

Auf der About-Seite der IEG ist zu lesen:

What We Do

  • We provide a world-class exchange platform for trading equities of Natural Asset Companies
  • We provide advisory services to structure projects into tradable Natural Asset Companies
  • We advise the owners of Natural Asset Companies in taking those companies public and establishing and supporting their trading values
  • We create proprietary projects and Natural Asset Companies with natural asset owners
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„Und die gute Nachricht ist: Die Zukunft sieht nicht ganz so düster aus, und der Menschheit geht es besser, als es Viele glauben.“

November 1, 2021 7 Kommentare

Wenn die Multimilliardäre unter uns (um nur 3 Namen zu nennen: Elon Musk, Bill Gates, Jeff Bezos) nur 2% von ihrem jährlichen Einkommen abgäben, dann könnten wird dafür sorgen, dass nicht mehr alle 10 Sekunden ein Mensch Hungers sterben müsste.

Las ich dieser Tage in einem Tweed

Ist die Überbevölkerung nur ein Mythos? Der schwedische Statistiker Hans Rosling zeigt uns die Prognosen der Bevölkerungsentwicklung und erklärt, warum das so passieren wird: 2100 werden wir 11 Milliarden Menschen auf dieser Erde sein (OK, das werde ich selbst nicht mehr erleben), ab dann wird es jedoch keine Steigerung mehr geben.

Die Frage ist, können so viele Menschen Wohlstand erleben. Er zeigt die Ansätze und sagt klar: Die Welt ist besser als wir glauben. Hören wir einmal diesem Mutmacher zu:

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Über die wundervollen Bauten der früheren Weltausstellungen

Oktober 31, 2021 6 Kommentare

Das folgende Video knüpft an an an Reihe von Artikeln an, die ich zu unterschiedlichen Themen gebracht habe. Nun, in zwei Stunden lässt sich viel reinpacken … Neben vielen Spekulationen faszinierten mich wieder einmal viele Fotos und Filme aus der Zeit zwischen dem Jahren 1850 und und 1930. Für die damaligen Weltausstellungen wurden dermaßen imposante Gebäude errichtet, die heute aus Denkmalschutz gepflegt würden, damals aber einfach wieder abgerissen wurden, und „Brandstiftungen zum Opfer“ fielen. Wer kein Freund von Verschwörungstheorien ist, aber dennoch die Bilder und Filme genießen mag, der kann dies auch gut ohne Ton 🙂

Es tönt in dem Video noch ein weiteres Thema an. Eines, das Marietta Weiser und mich vor Jahren auf Facebook zusammen geführt hatte: Eine Betrachtung der Vorzüge von Kooperation versus der ausbeutenden Konkurrenz:

Interview mit DDr. Martin Haditsch: „Covid-Geimpfte stehen auf einer Tretmine“

Oktober 31, 2021 7 Kommentare

DDr. Haditsch ist überzeugt: Das Narrativ, dass es sich um eine globale, tödliche, die Menschheit gefährdende Seuche handelt, ist stark zu hinterfragen. 

„Aber da kann man medizinisch argumentieren, wie man möchte, wenn es eine politische Agenda umzusetzen gilt, wirken medizinische Argumente nicht“

DDr. Haditsch in diesem empfehlenswerten Interview

In dem Artikel zum Interview wird zu seinem Kern geschrieben:

Er stellt klar: SARS-CoV-2 stammt aus einem Labor, wir befinden uns derzeit in einem illegalen Zustand und die Covid-Impfung ist kein „brauchbares Tool“ zur Bekämpfung der Krankheit. Ganz im Gegenteil. Die Impfung, die DDr. Haditsch nicht als solche bezeichnet, sei ein Experiment, bei dem äußerste Vorsicht geboten ist. Sie könnte unter anderem innere Vergiftungen produzieren und das Immunsystem stark beeinträchtigen. Viele Prozesse zeigen sich erst mit der Zeit, was DDr. Martin Haditsch mit einer Tretmine vergleicht.

Was mir an diesem Interview gut gefällt, ist neben vielen angesprochenen Fakten, die so im Mainstream vermieden werden, die besonnene, nicht spaltende, sondern zum Diskurs einladende Gesprächsführung. Ich denke, dass inzwischen jeder Mensch in dieser Pandemie merkt, wie stark die Spaltung zwischen den Lagern der Impfforderern und den Impfskeptikern vorangeschritten ist.

Kerstin Chavent bringt in ihrem Artikel Das Tabu sehr gut auf den Punkt, wo wir gerade mit dieser Spaltung stehen, und wie das angefangen hat. Besonders wichtig empfinde ich diese Feststellung:

Tabus sind die Krebsgeschwüre der Gesellschaft. Sie machen uns krank. Wenn wir verhindern wollen, dass das Verdrängte zum Tumor wird und den gesamten Organismus in Mitleidenschaft zieht, müssen wir die heißen Kartoffeln aus dem Feuer holen.

Kerstin Chavent in ihrem Artikel Das Tabu
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Der Markt in einer freiheitlichen Ordnung.

Oktober 30, 2021 8 Kommentare

Wenn die Menschheit überleben will, muß sie sich verschweizern.

Friedrich Dürenmatt
Zeichen der Anarchisten

Den Befreiten wird daran gelegen sein, daß auch der Markt frei bleibt. Demzufolge werden sie verhindern, daß Gebietskörperschaften oder Föderationen stützend oder hemmend in ihn eingreifen.

Ist der Markt frei, weist er folgende Merkmale auf:

Auf ihm herrscht Eigenverantwortlichkeit.
Komptabilität ist die Kehrseite der Freiheit. Selbständigkeit ist hilfreich nur unter Haftung zu haben. Die eigene Entscheidung, soll sie tragbar sein, muß mit dem Risiko des Fehlschlags verbunden bleiben – und mit der Gefahr der Entdeckung und Verfolgung der eventuell eingegangenen Unregelmäßigkeit. Ist dagegen die Ersatzpflicht uneingeschränkt vorhanden, hat sie eine nicht zu unterschätzende erzieherische Wirkung. Sie regt zur Bedachtsamkeit an.

Unter Freien gibt es nichts und niemanden, der verpflichtet wäre, bei Krankheit, Not und Alter sowie bei Fehlleistung oder Fehltritt stützend einzuspringen. Jeder sollte daher für diese Fälle eigene Vorsorge treffen. Dafür werden sich Unternehmen anbieten.

Der Wettbewerb findet uneingeschränkt statt.

Er verhindert, daß ein Anbieter sich unzulässige Marktmacht aneignet.

Auf dem freien Markt kann niemand ein Monopol erwerben. Denn sobald ein Verkäufer ein Übergewicht erhält, erwächst ihm unvermeidlich ein Konkurrent. Jedes Preisdiktat läßt unausweichlich das Verlangen nach einem Gegenangebot entstehen. Und jede Nachfrage findet auf einem freien Markt einen Anbieter.

Befürchtet wird, daß ein Reicher sich Abhängige heranzieht, sei es zu seinem Schutz, sei es, um mit deren Hilfe private Interessen durchzufechten. Clanbildung ist im Staat weit verbreitet. Das reiche Mitglied einer Gemeinde aber fände dafür bei seinen Weggenossen wenig Verständnis. Und der reiche Einsiedler dürfte unter lauter Freien wenig Bereitschaft zur Knechtschaft antreffen
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Freie Menschen neigen dazu, sich selbst mit den benötigten Gütern zu versorgen. Auch ihren Strom werden sie, soweit möglich, selbst herstellen. Sodann bevorzugen sie für die Bedarfsdeckung das nahe Umfeld. Das führt zu Dezentralisierung. Und es vermindert den Naturverschleiß, dämmt den Verkehr ein und senkt den Plastikgebrauch.

Der Handel ist frei. Zölle und sonstige Kommerzeinschränkungen erweisen sich rasch als abträglich.

Das Staatsgeld verschwindet.

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Vollmers Fazit zum Sondierungspapier der angestrebten Ampelkoalition

Oktober 30, 2021 4 Kommentare
Bild mit symbolischem Wert? Ampel nur mit Gelb …

Ich arbeite seit 2008 als Product Owner. Dies ist eine Rolle der agilen Projektmethodik SCRUM (SCRUM = Gewusel). Ich hatte auf dem damaligen Blog meines damaligen Arbeitgebers viel über Werte und Haltung von Menschen in einer solchen Arbeitsumgebung geschrieben (ist inzwischen vom Netz; es gab dort über 400 Artikel von mir). Die Methodik hatte sich aus der Notwendigkeit entwickelt, Software schneller an den sich immer schneller ändernden, aber auch komplexer werden Markt auszurichten. Dabei haben eine Reihe großer Firmen gemerkt, dass in einem solchen Markt schlecht zentralistisch zu steuern ist. Daher gaben sie vermehrt Entscheidungskompetenzen an die Peripherie, also dorthin, wo Mitarbeiter der Firmen mit Mitarbeitern von Lieferanten und Kunden zu tun haben.

Dezentralisierung ist das Stichwort hier. Womit ich bei der Überleitung zu dem folgenden Text von Lars Vollmer komme. Denn er sieht mit Blick auf unsere potentielle neue Regierung einen Rückschritt in die staatliche Zentralisierung, dich sich historisch schon mehrfach im Scheitern präsentiert hat. Der Text ist das Fazit am Ende eines längeren Textes, den zu lesen sich in meinen Augen sehr lohnt. Also ab ins Regal:

Eine Dreierkoalition ist zwar nichts neues für die Bundesrepublik, dennoch: Eine Ampelkoalition auf Bundesebene hatten wir noch nie. Da braucht es sicherlich viel Verhandlungsgeschick.

Die Spitzenpolitiker dieser neuen Koalition verkaufen uns ihr gesamtes Projekt als fortschrittlich. Dass wir Fortschritt brauchen, da gibt’s keine zwei Meinungen, das ist klar. Und auch auf welchen Feldern Fortschritt dringend nötig ist, dürfte in der Bevölkerung gar nicht so dermaßen umstritten sein.

Wenn ich aber frage: Wie will die Ampelkoalition die anstehenden Probleme lösen? Auf fortschrittliche Weise oder auf rückschrittliche Weise? – Dazu habe ich gehofft, im Sondierungspapier Hinweise zu finden. Und leider: ich habe sie gefunden.

Schon möglich, dass ich in den einen oder anderen Satz etwas mehr herausgelesen habe als reingeschrieben wurde. Aber der Gesamteindruck zählt: Durch das komplette Sondierungspapier weht von vorne bis hinten der Geist der Zentralisierung. Dieser fatale Hang zum Autoritären, den ich zuletzt im Buch „Der Führerfluch“ detailliert beschrieben habe. Das Papier negiert auf fast schon fahrlässige Weise alle Erkenntnisse, wie Fortschritt zustande kommt. Man kann nämlich theoretisch und empirisch hervorragend nachweisen, dass Fortschritt niemals durch Zentralisierung zustande kommt, höchstens durch den Widerstand dagegen.

Ja, wir sollten der neuen Regierung erst einmal eine Chance geben. Aber leider sind die Formulierungen im Sondierungspapier bereits so eindeutig zentralistisch, dass einfach nicht zu vermuten ist, dass sich dahinter liberales, fortschrittliches Gedankengut verbergen könnte.

Auch die Hoffnung, die ich in letzter Zeit häufig gehört und gelesen habe, dass nämlich die FDP in der Ampelkoalition eine Art Bollwerk gegen die sozialistischen Bestrebungen von SPD und Grünen bilden würde, kann ich aus dem Papier nicht herauslesen.

Wie immer spreche ich den Akteuren ihre guten Absichten nicht ab. Sie wollen ganz sicher einen Um- und Aufschwung für das Land initiieren. Wenn aber der Koalitionsvertrag den gleichen Geist atmet, was sehr wahrscheinlich ist, dann ist die Ampel eine Koalition aus der zentralplanerischen Mottenkiste. Dann ist sie für mich keine Koalition, die irgend etwas mit Fortschritt zu tun hat.

Was aber übrigens mit der Union, der Linken oder der AfD mit großer Sicherheit auch nicht anders gekommen wäre.

Fazit von Lars Vollmer in seinem Artikel „Wird die Ampel eine Fortschrittskoalition?“
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Zum historischen Phänomen der Aufklärung …

Oktober 29, 2021 7 Kommentare

No_NWO hatte an anderer Stelle im Blog seine Thesen zur Zeit der „Aufklärung“ hinterlassen. Ich möchte sie hier gerne ins Regal und zur Diskussion stellen:

François-Marie Arouet (Voltaire), Porträt von Nicolas de Largillière (nach 1724/1725 entstanden) – Foto: Wikipedia
  • Aufklärung war von Beginn an das Projekt einer Elite mit dem Ziel der Erringung totaler Weltherrschaft
  • Ausnahmslos alle großen historischen Aufklärer gehörten etablierten Herrschaftseliten an oder standen in deren Diensten (Frage: War Voltaires angeblicher Lotteriegewinn genauso Legende, wie es heute die Erzählungen von den angeblichen Selfmade-Unternehmern Gates, Musk usw. sind?)
  • Aufklärer organisierten sich in Freimaurerlogen; die Illuminati verstanden sich als Aufklärer; siehe hierzu die Publikation von 1798: PROOFS OF A CONSPIRACY AGAINST ALL THE RELIGIONS AND GOVERNMENTS OF EUROPE, CARRIED ON IN THE SECRET MEETINGS OF FREE MASONS, ILLUMINATI, AND READING SOCIETIES, COLLECTED FROM GOOD AUTHORITIES, BY JOHN ROBISON, A. M. PROFESSOR OF NATURAL PHILOSOPHY, AND SECRETARY TO THE ROYAL SOCIETY OF EDINBURGH. NEW-YORK, 1798 (siehe u.a. hier)
  • Klaus Schwab, das WEF und der Great Reset stehen bruchlos in der Geistestradition der Aufklärung
  • Ohne die Aufklärung kein Kolonialismus, keine Misionsschulen in den Kolonien, keine Genozide an den dort lebenden Menschen
  • Nazifaschismus und Staatssozialismus haben sich selbst als aufklärerisch verstanden
  • «Rulers of Evil — Useful Knowledge About Governing Bodies» von Frederick Tupper Saussy (1999) sowie oben angegebene Publikation von John Robison legen die Annahme nahe, Aufklärung sei ein Projekt der Societas Jesu gewesen, bzw. des schwarzen Papstes, bzw. der Jesuiten

ABSCHLIESSEND:

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Schutz vor Verfolgung

Oktober 29, 2021 9 Kommentare

Wir sind zu Aufpassern geworden, Spitzeln und Anstandswächtern, darauf abgerichtet, keinen Fauxpas zu übersehen. Wehe dem, der die Codes nicht kennt! Anstatt einander zuzuhören und uns gemeinsam im Gespräch weiterzuentwickeln, werfen wir uns unsere (Vor-)Urteile vor die Füße oder vermeiden die Auseinandersetzung gleich ganz.

Kerstin Chavent in ihrem Artikel „Das Tabu – Politische Korrektheit und Cancel Culture haben uns in eine Sackgasse geführt – wir können uns nur daraus befreien, wenn wir kein Blatt mehr vor den Mund nehmen.

Ich habe heute einen Wink mit diesem Zaunpfahl erhalten:

Das Verbot der Werbung für nicht zugelassene Arzneimittel

§ 3 a HWG erklärt Werbung für nicht zugelassene Arzneimittel für unzulässig:

„Unzulässig ist eine Werbung für Arzneimittel, die der Pflicht zur Zulassung unterliegen und die nicht nach den arzneimittelrechtlichen Vorschriften zugelassen sind oder als zugelassen gelten. Satz 1 findet auch Anwendung, wenn sich die Werbung auf Anwendungsgebiete oder Darreichungsformen bezieht, die nicht von der Zulassung erfasst sind.“

Damit soll u.a. verhindert werden, dass Medikamente beworben werden können, die in Deutschland nicht zugelassen sind und deshalb auch nicht vertrieben werden dürfen. Dies soll die Bevölkerung davor schützen, dass sie sich aufgrund der Werbung für solche – womöglich gefährliche und schädliche – Arzneimittel interessiert und diese möglicherweise illegal und/oder aus dem Ausland bzw. über das Internet bezieht.

Damit ich nicht verklagt werde, habe ich begonnen, Artikel aus diesem Blog zu entfernen, die unter obiges Gesetz fallen. So mussten leider die viel gelesenen Artikel zum Thema MMS vom Netz gehen, also bitte nicht wundern.

Ein aktueller Klagefall sei hier verlinkt: Tödlicher Schwindel mit Chlordioxid: Anklage gegen Andreas Kalcker erhoben

Mein Verständnis zu diesem Gesetz: Es geht auch hier um die Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit: Schütze die Unmündigen vor unsachgemäßer Einnahme, verhindere …

Kategorien:Gesellschaft

Ob es damals bei der Hexenverbrennung auch darum ging, dass die vielen Guten die Bösen entsorgen wollten?

Oktober 26, 2021 23 Kommentare

Wenn Güte als gut gelten will, wird sie zu Ungutem.

Laotse (Quelle)

Und ein weiteres Mal ein Sorry, dass ich auch Lars Vollmer noch Mals hier zu Wort kommen lassen möchte, quasi als Fortsetzung des Artikels „Wir brauchen wieder eine offene und sachliche Debatte.“. Der Unternehmensberater versucht unserer immer sichtbarer werdenden Spaltung der Gesellschaf auf den Grund zu gehen. Es geht wie so viele Male in der Geschichte der Menschheit um das Werk der sich verbündenden Guten gegen die sie stressenden Bösen. Dass dieses Spiel so manches Mal richtig böse zu Ungunsten ausgegrenzter vermeintlich Böser ablief, das haben wir in der Schule erfahren, oder werden durch die Medien immer wieder erinnert. Nur, wer ist am Ende Schuld an diesen Hexenverbrennungen? Schauen wir mal …:

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Vom Fehler im System und was es zu seinem Wandel braucht …

Oktober 25, 2021 7 Kommentare

Sorry, ich muss Gunnar Kaiser nochmals bringen. Er ist doch sehr umtriebig mit den Dingen, die mich selbst umtreiben. Als die Finanzkrise 2008/2009 umging, und u.a. die große Bank Lehman Brother geopfert wurde und viele Menschen ihr Angespartes für die Rente verloren. Und als der Bundestag den ESM-Vertrag der Finanzelite durchwinkte, schrieb ich mit Hals diesen Artikel: Im falschen Film? Bundestag korrupt bis in den kleinen Zeh, den ESM-Vertrag betreffend. Ich kam dazu, da ich vorher reichlich recherchierte und all das fand, was in dem folgend Interview zum Thema Geldsystem, Kreditwesen und Fiatgeld (Luftgeld) angesprochen wird. Christoph Pfluger bringt all die Fakten in einem ruhigen und angenehmen Wesen auf den Punkt. Für alle, die ahnen, dass unser Zinsgeldsystem genau das Mittel ist, das dafür sorgt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer weiter den Gürtel enger schnallen müssen, sei dieser Beitrag ins Regal gestellt, besonders weil ein Ausblick gegeben wird, wie wir aus der immer weiter aufreißenden Schere zwischen Arm und Reich heraus kommen könnten:

Zum Video ist zu lesen:

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