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Was passiert, wenn Manager meinen, die Verantwortung nicht ins Team delegieren zu können …

Mir ist gerade der Artikel Mittlere Manager schieben oft Frust in der Computerwoche online auf den Bildschirm gekommen, der sehr schön klar macht, dass ein Manager sich zumindest besser mehr durch seine Mitarbeiter unterstützen lässt. „Überlastung im Tagesgeschäft hindert operative Führungskräfte daran, neue Ideen zu entwickeln. Sie vermissen eine innovative Arbeitsatmosphäre.“ so wird angeführt.

Manager, die loslassen können und ihre Mitarbeiter als Team nutzen, sprich sich auf ihre Kompetenz im Sinne einer Schwarmintelligenz verlassen, fördern so die intrinsische Motivation durch praktizierte Wertschätzung und schaffen damit eine selbstlaufende  Innovationskultur. Denn die Mitarbeiter optimieren von sich aus in jedem Detail, weil sie selbst jeden Tag besser werden wollen. Die Summe der kleinen Verbesserungen macht es aus. Es braucht nicht den großen Wurf durch das Auslaufmodell des Herrschers.

Ich bin mir sicher: gemeinsam und nicht beherrscht sind wir viel motivierter und damit stärker und zudem auch noch konfliktfreier.

Kategorien:Gesellschaft
  1. Januar 7, 2011 um 11:37 am

    Hallo Herr Bartonitz,

    danke für den Hinweis auf diese Studie. Sie deckt sich leider mit dem Gallup Engagement-Index 2009, demzufolge 89% aller MA nur Dienst nach Vorschrift schieben oder sogar schon in der inneren Kündigung sind. Und beides wiederum passt leider zum DGB Index „Gute Arbeit“, aus dem hervorgeht, dass 88% (fast aufs Prozent genau wie der Gallup Index) nur mittelmäßige oder gar schlechte Arbeit zu erledigen haben.

    Da kommt weder Motivation noch Leistungsbereitschaft auf, weder eine hohe Arbeitsqualität oder Freude. Ganz zu schweigen von Innovationsbereitschaft.

    Diese Probleme sind hausgemacht. Sie sind das Ergebnis der Erwartung und der Haltung des Topmanagements, dass Menschen in erster Linie arbeiten müssen und nicht wollen. Die Folge sind Kontrollexzesse ( -> http://bit.ly/97HmQN ) wie bei den Lebensmitteldiscountern aber auch bei den Textilriesen wie H&M und KiK. Und am Ende beschwert sich dasselbe Topmanagement über die Kreativlosigkeit und das mangelnde Unternehmertum der MA. Eine Farce.

    Wer kreative, engagierte und unternehmerisch handelnde MA will, muss auch Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse abgeben. Und zwar auch vitale. So einfach ist das.

    Herzlich,
    Andreas Zeuch

  2. Januar 12, 2011 um 9:32 am

    Schöner Beitrag auf dem Harvard Business Manager Blog, der den Wandel der Managerrolle mit dem Aufkommen der neuen Web-Anwendungen darstellt:
    Die Angst der Manager vor Social Media

  3. Juni 12, 2012 um 11:04 pm

    Versuche erst gar nicht Mitarbeiter zu motivieren sondern lass ihre Inspiration los, so dass Motto eines Beraters, der sich den Erkenntnissen der Quantenphysik verschrieben hat:

    Denke daran, du musst den leider noch weit verbreiteten Grundsatz „TUN-HABEN-SEIN“ umkehren. Du musst zuerst das „SEIN“ (z.B. der Unternehmer mit Vertrauen), dann bekommst du auch die Mitarbeiter, denen du vertrauen kannst und die das „TUN“ werden, was du erwartest …

    Diesen Rat mit Rücksicht auf das Resonanzgesetzes gab ein Freund dem anderen, der sich Selbstständig machen wollte und Seminare dazu besucht hat, gefunden in den Artikel:
    Matrix Economics – Wirtschaft im Feld der Energien und Schwingungen …

    Auch die anderen Artikel auf dieser Beratungsplattform sind lesenswert.

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