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Ich könnte kotzen: so korrupt sind unsere gewählten Repräsentanten inzwischen …

Wer mich kennt, der wird sich vermutlich wundern, dass ich „Ich könnte kotzen“ getitelt habe, denn ich war bisher eher leise und beschwichtigend. Aber je mehr ich hinterfrage auf meiner Suche nach einer besseren Welt, desto größer wird mein Hals. Und ich sehe viele Andere um mich herum, die den Kopf ebenfalls über den beruhigenden Tellerrand hervorheben und ins Grübeln kommen. Und sich beginnen zu empören.

Als ich vor einigen Wochen mein Gefühle in dem Artikel beschrieb Keine gute Kultur, sagt mir meine Intuition: konstante Arbeitslosenzahl, Zocken mit Geld, Hungern durch Fleisch, riskante Großprojekte …, wurde mir bewusst, dass ich mein Leben lang zu wenig kritisch in unsere Welt geschaut hatte und froh war, dass es mir doch recht gut geht. Hätte ich, und ich erweitere auf wir, genauer hingeschaut und unsere Kommunalpolitiker immer wieder kritisch hinterfragt, wäre wir nicht angekommen wir gerade sind:

Und gerade habe ich mir die Rede von Harald Schumann, Journalist (Der Tagesspiegel) und Autor („Der globale Countdown“) angehört, der dermaßen Licht ins Dunkel unseres korrupten Politiksystems bringt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Wer es beobachtet hat, wie ein Herr Ackermann unsere Regierungsmitglieder nach Belieben quasi am Nasenring durch die Manege geführt hat, dem stockt der Atem, ob der dargestellten korruptiven Verhältnisse in unserem System. Die Frage ist: wie bekommen wir das wieder hin, dass das System wieder dem Gemeinwohl untergeordnet ist und nicht den Konzernführern, und zwar so, dass wir am Ende nicht wieder von den Extremen geknechtet werden? Aber hört selbst und macht Euch ein eigenes Bild:

Und wer die Rede lieber lesen will: Vortrag Wirtschaftliche Macht und Demokratie, Mainz, 13.3.11

Und war da nicht folgendes Argument: Da das Volk zu leicht zu manipulieren ist, sollte es besser nur seine Stimme an Repräsentanten abgeben, die ihn nach ihrem Gewissen (übrigens nicht seinem) vertreten sollen.
Nun zeigt sich, dass es viel einfacher ist, die wenigen Repräsentaten zu kaufen. Und wenn das so ist, müssen wir reformieren, damit das Volk wieder der Souverän wird.

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  1. paulpic
    Juli 2, 2011 um 9:04 am

    Was haben wir davon, wenn die Leute an den Pranger gestellt werden, solange wir keine anderen haben? Was haben wir davon, wenn wir uns empören, solange sich die Verhältnisse nicht ändern können? Nichts.

    Wir haben eine Demokratie. Durch Wahlen werden bestimmte Leute in Machtpositionen gebracht. Diese Leute werden durch Parteien gestützt. Es beispielsweise ist nicht möglich, Regierungschef zu werden, ohne Parteimitglied zu sein. Wer nicht Mitglied einer Partei ist, kommt höchstens in ein Gemeindeparlament und hat dort nichts zu sagen.

    Damit haben wir den ersten Problemkreis beschrieben. Solange keine Parteien auf dem Wahlzettel stehen, die Menschen präsentieren, die nicht in diese Machtverhältnisse verwickelt sind, wird sich nichts ändern können. Wir brauchen also neue Parteien mit neuen Menschen, denen wir unser Schicksal anvertrauen können. Diese Menschen müssen engagiert, klug, integer und lebenserfahren sein – das reicht.

    Kommen wir zu den Parteien. Die Grünen zumindest sehen ganz deutlich, dass das Grundgesetz durch Hartz IV verletzt wird. Die Grünen haben jetzt wie alle anderen Parteien durch einen Wissenschaftler bescheinigt bekommen, dass Sanktionen eindeutig kontraproduktiv sind. Aber nicht einmal die Grünen fordern, dass alle Sanktionen abgeschafft werden. Der Grünen-Politiker Wolfgang Strengmann-Kuhn weist mit Recht darauf hin, dass eine vollständige Abschaffung aller Sanktionen zweimal (!) auf Parteitagen mit knapper Mehrheit abgelehnt worden ist.

    Das ist die Demokratie in der Partei. Eine Partei kann nicht besser sein als ihre Mitglieder.

    Aber nehmen wir einmal an, eine Partei wird auf dem Wahlzettel stehen, deren Forderungen jeder vernünftige Mensch unterschreiben könnte, und die Wähler würden von dieser Partei wissen, sie unterstützen, obwohl sie von der Presse totgeschwiegen wird, und Mitglieder dieser Partei würden in die Parlamente gewählt werden. Dürfen wir darauf hoffen, dass die neuen Abgeordneten nicht korrumpiert werden?

    Nehmen wir weiter an, diese Partei würde die absolute Mehrheit bekommen und damit in der Lage sein, ihr radikales Programm durchzuziehen. Vielleicht geht das eine Weile gut und unser Land kann aufatmen. Aber dann kommt die Gewöhnung bei den Abgeordneten und die Lobbyisten stellen sich auf die neuen Verhältnisse ein. Können wir hoffen, dass die Verhältnisse auf Dauer sauber bleiben?

    So wie die Menschen sind, vermutlich nicht. Deshalb hat die Deutsche Demokratische Partei ddp vorgesehen, dass Abgeordnete automatisch ihre Parteimitgliedschaft verlieren und damit das Parlament aus Individuen besteht, einer Menge von unabhängig denkenden und handelnden Einzelpersonen, die für Lobbyisten sehr viel schwerer zu bearbeiten sein werden. Natürlich gäbe es dann auch keinen Fraktionszwang. Die Abgeordneten würden nach vier Jahren wieder in ihr früheres Leben zurückkehren und die Konsequenzen ihrer Beschlüsse zu tragen haben wir jedermann sonst.

    So weit die Perspektive, die der ddp-Bundesvorsitzender Jörg Gastmann im Telepolis-Interview „Eine Partei zur Entmachtung der Parteien!“ vorgetragen hat: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34089/1.html

    So weit so gut. Wird die ddp es schaffen können, die Verhältnisse in unserem Lande zu ändern? Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Es fängt damit an, dass eine Partei mehr sein muss als nur ein kluger und integrer Bundesvorsitzender und ein paar hundert mehr oder weniger engagierte Mitglieder. Eine Partei braucht sehr viele profilierte, engagierte, kluge, integre, lebenserfahrene Menschen, die sich für die gemeinsam beschlossenen Ziele einsetzen und sich nicht nur wichtig tun oder Karteileiche spielen.

    Zunächst um diese Partei überhaupt bekanntzumachen und auf die Wahlzettel zu bringen und in das Bewusstsein der Wähler, dann um diese Ziele in den Parlamenten zu vertreten und schließlich um die verantwortlichen Positionen in der Regierung auszufüllen. Von nichts kommt nichts. Das gilt auch für Parteien. Eine Partei kann nur so gut sein wie ihre Mitglieder.

    Wie die Geschichte der Grünen zeigt, kann auf diesem Weg so gut wie alles schief gehen. Man mag mit den besten Voraussetzungen beginnen, aber das garantiert nicht, dass man auch unbeschadet am Ziel ankommt. Auch die Grünen stolpern ständig über ihre Mitglieder, nicht nur über die da oben, auch über die Basis.

    Nur eins ist klar: Wenn sich die soeben beschworenen profilierten, engagierten, klugen, integren, lebenserfahrenen Menschen heraushalten, wird alles dies nicht passieren. Dann wird alles beim Alten bleiben. Dann werden weiterhin die klugen, profilierten, engagierten, integren, lebenserfahrenen Menschen klagen dürfen, wie schlecht doch alles ist. Und sich weiter mit ihrer Empörung zufriedengeben.

    Naja, man kann sich ja manchmal erleichtern, und wenn es nur verbal ist. Dann geht es schon wieder für eine Weile.

    Keiner von uns ist ja angetreten, die Welt zu retten, nicht wahr? Das kann man von uns doch nicht verlangen! Mehr als ein kluger oder witziger oder verbitterter oder wütender Kommentar ist nicht drin – und da es davon beliebig viele geben kann und ein engagierter, kluger, profilierter, lebenserfahrener Mensch darum nie verlegen ist, können wir ja ruhig beliebig lange so weitermachen. Empören wir uns!

    Ist doch bequem, was will man mehr? Empören wir uns, das ist heute modern, das ist unverbindlich, schadet nicht, kostet wenig und gibt ein gutes Gefühl. Wer sich empört, gehört zu den besseren Menschen. Er wird nichts erreichen, aber das will er auch nicht. Was man hat, das kennt man, und für etwas zu kämpfen, was man nicht kennt, hieße ja, Verantwortung zu übernehmen – wer will das schon? Viel besser, einfacher, bequemer und egofördernder ist es, überall ein Haar in der Suppe zu finden und dagegen zu sein. Das erhebt ungemein und verpflichtet zu nichts.

    Also weiter so – in meiner Jugend machte man Sit-ins, heute schreibt man Blogs und anonyme Kommentare. Ich schreibe übrigens auch anonym, aus Nachlässigkeit und Bequemlichkeit – weil diese Software es anbietet, sich über einen wordpress-Account anzumelden – das ist der einzige Grund. Wer wissen will, wer da schreibt, kann ja mal bei http://bbm-ddp.tumblr.com vorbeischauen.

    Ich engagiere mich und ich kämpfe darum, dass auch andere sich engagieren, die Leser dieses Blogs und dessen Autor, dessen Empörung mir einfach zu wenig ist – obwohl ich dessen Haltung durchaus nachvollziehen kann. Ich habe mich seit meiner Studentenzeit ebenfalls aus der Politik herausgehalten. Die Wirren der 68er-Zeit an der FU Berlin haben mir gereicht. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich noch einmal politisch engagieren würde, schon gar nicht, dass ich einer Partei beitreten würde. Als ich aber im Zuge der Fukushima-Katastrophe durch einen Foristen dankenswerterweise das Stichwort Bandbreitenmodell vor die Füße geworfen bekommen habe, ist bei mir der Groschen gefallen.

    Nach zwei Stunden war mir klar, dass das Bandbreitenmodell keine Spinnerei ist und der Erfinder kein Spinner, von denen es wahrlich mehr gibt als man denken sollte, sondern ein kluger Kopf, der endlich verstanden hat, worum es geht, und nicht nur das, der eine einfache und überzeugende Lösung entwickelt hat, die ohne weiteres durchsetzbar erscheint und insbesondere keinen neuen Menschen erfordert, sondern die in unserer Welt, so wie sie ist, so schlecht wie sie ist, eingeführt werden kann und dann ganz automatisch Wunder bewirken wird.

    Wenn das keine geniale Idee ist, weiß ich nicht, was das sein soll. Deshalb bin ich der Meinung, dass das Bandbreitenmodell schnellstmöglich eingeführt werden muss, und zwar global.

    Die einzige Partei, die das (seit 2009) fordert, ist glücklicherweise auch noch liberal und strikt den Menschenrechten verpflichtet, also für engagierte, kluge, lebenserfahrene Menschen unbedingt wählbar. Sie hat (seit 2009) diesen klugen Kopf als Bundesvorsitzenden und verdient jede Unterstützung.

    Wenn man will, dass das Bandbreitenmodell eingeführt wird, muss man sich engagieren, und das heißt heute: Man muss die bisher einzige Partei unterstützen, die das Bandbreitenmodell einführen will, oder eine eigene Partei gründen, die ebenfalls das Bandbreitenmodell einführen will. Aber selbst wenn es noch weitere rechte, linke oder bürgerliche Parteien geben sollte, die das Bandbreitenmodell einführen wollen, würde ich meine Kraft der Deutschen Demokratischen Partei widmen.

    Ich kann zwar sicher nur wenig erreichen, aber was in meiner Macht steht, das will ich gerne tun. Empörung reicht mir nicht. Und ich will, dass Sie, der Sie das jetzt lesen, begreifen, dass Sie persönlich sich engagieren müssen, wenn Sie über genug gesunden Menschenverstand und Lebenserfahrung verfügen und wollen, dass unsere Welt sich nicht zugrunde richtet, sondern endlich das wird, was sie sein könnte: Ein Paradies auf Erden.

  2. Juli 2, 2011 um 5:34 pm

    Hallo Herr Popken,
    ja, es wird Zeit, dass wir nun unserer bisher nur verbalen Empörung auch Taten folgen lassen. Ich werde mich morgen mit dem Bandbreitenmodell beschäftigen und vielleicht haben Sie dann einen Mitstreiter mehr.
    Viele Grüße, Martin Bartonitz

  3. Juli 2, 2011 um 5:39 pm

    Als kleiner Anarchist habe ich folgende Lösung vorzuschlagen:
    „Wer hindert uns auf regionaler Ebene eigene Währungen einzuführen. Zugegeben die ersten Versuche, wie die DÖ-Mark sind gescheitert wie der Sozialismus. Wer hindert uns daran eigene Wirtschaftsräume zu schaffen, in denen nachhaltig und gesund produziert wird. Warum greifen wir z.B. das Genossenschaftsmodell nicht auf und schaffen geschlossene Kreisläufe, also keine Butterberge und Milchseen, meine Hand für mein Produkt. Das hieße aber den Traum vom Schlaraffenland auf zu geben, den Mund zu schließen und die Ärmel wieder selbst hoch zukrempeln. Warum schaffen wir nicht oder vernetzen uns mit bestehenden guten Erfahrungen. Wenn wir dann genügend lebensfähige Parallelgesellschaften entwickelt haben, werden wir feststellen, das wir unsere Vordenker mit der Rübe vor unserer Nase gar nicht mehr benötigen. Stellt Euch vor, es sind Wahlen und keiner interessiert sich mehr dafür, weil wir unsere eigenen lebenswerten Gemeinschaften und Räte gebildet haben. Worauf warten wir also noch – „Es ist zu spät, um pessimistisch zu sein“ (Home – das ist unsere Erde) So stelle ich mir die nächste Revolution vor, ob sie am Ende friedlich ist, hängt davon ab wie viele mitmachen. Die Zeit ist dafür reif und die Generation, die jetzt nachrückt ist schon auf diesem Wege. Also schließen wir uns ihnen einfach an!“ Da habe ich mich mal selbst zitiert.
    Das schöne daran ist, die Politiker brauchen dann diesen häßlichen Job nicht mehr machen und werden nicht mehr gemieden, die armen Wesen und können wieder am gewöhnlichen Leben.ohne Sicherheitsschutz und Autos mit Panzerglas teilnehmen. Schon diese beiden Tatsachen müßten ausreichen, sie davon zu überzeugen. Vielleicht müßten sie die Klassen 7 – 10 der allgemein bildenden Oberschule nachholen, weil es nur für’s Schwätze kein Geld mehr gibt.

    • Juli 3, 2011 um 12:45 am

      Hallo Mike,
      Du hast mal wieder zwei Aspekte auf den Punkt gebracht:
      1: Was tun
      Selbstverwaltete Genossenschaften gründen und in der Kommune damit wieder autark werden, könnte helfen, dem Konsum den Rücken zu wenden und damit die Angst vor Verdienstverlust entgegenzutreten. Dazu braucht es aber auch eine genügend große Basis, die mit macht. Aber schau´n wir mal.
      2. Die Politiker sind selbst arm dran
      Ja, das kann hinkommen. Nur wer bewusst das Spiel des Kapitalismus mit macht, lädt reichlich Schuld auf sich. Das dürften mindestens die Mitglieder der Regierung sein, sprich unsere Minister. Der Rest ist wird im System gefangen sein und es vermutlich „noch“ nicht bewusst wahrgenommen haben.
      Womit ich sagen will, dass wir das System so reformieren müssen, dass die Netzwerke, die zu korruptiven Verhältnissen führen, immer wieder aufs neue zerstört werden. Und da finde ich die Idee der ddp überlegenswert. Sobald ein Mitglied der Partei ins Parlament kommt, verliert er seine Mitgliedschaft und agiert unabhängig. So sollte er das, was er seinen Wählern versprochen hat, besser einhalten können, da er keinem Fraktionszwang unterworfen ist. Ob das tatsächlich funktionieren kann? Es wäre einen Versuch wert. Schlimmer geht es ja kaum, es sei denn, wir bekommen eine totale Tyrannei, in der wir nicht einmal im Vierjahresryhtmus wählen dürfen, wer uns „verführt“ (oder sollte es inzwischen „vorführt“ heißen?).
      Gutes Nächtle, Martin

  4. Juli 3, 2011 um 11:05 am

    Hallo Martin, die Hoffnung stirbt immer zum Schluß, was die politischen Systeme betrifft ist meine schon gestorben. Ich habe mir gestern nach langem Wanken doch Klitschko angesehen, einfach furchtbar. Ich ärgere mich im nach hinein. Wenn Du siehst, wie dort die Massen angepeitscht werden und wie aggressiv es dort zu geht, sind wir von den Punkt der offenen Tyrannei nicht mehr weit entfernt. Ich glaube an die Graswurzelrevolution in kleinen Zellen. Bin Dienstag voraussichtlich bei Peter Fitzek. Es ist mir auch zu vollmundig, was er sagt, aber es sind Taten. Alles andere einschließlich der sogenannten Linken sind für mich, also die führenden Kräfte alles Opportunisten. Ich werde das Bild von „Ein Fall in Paris“ (I. Ehrenburg) einfach nicht los. Mir tun die vielen aufrechten Menschen leid, die viel Energie in diese Parteien pumpen und am Ende nur ausgesaugt werden. Ich war einer von Ihnen. Heute grüßen sie mich nicht einmal mehr auf der Straße.
    Ich habe das große Glück, das ich gehört werde mit meiner kritischen Ansicht, War gestern bei MDR Figaro mit einem Interview vertreten. Aber sind wir vielleicht nur so eine Art Überdruckventil oder ein Feigenblatt, seht doch man kann sogar sich kritisch äußern. Ich weiß es nicht mehr. So lange ich die Chance habe, werde ich versuchen sie zu nutzen.

  5. Juli 3, 2011 um 11:37 am

    In der online Tageszeitung junge Welt ist letzte Woche ein wichtiger Artikel veröffentlicht worden, der sehr gut aufzeigt, wie der Irrsinn unserer Staatsverschuldung abläuft, und aber auch andiskutiert, wie es anders gesehen müsste:
    Bankrotteure bitten zur Kasse, von Dr. oec. habil. Jürgen Leibiger ist Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Dresden.

    Hintergrund: Wie, warum und bei wem nehmen Länder Kredite auf? Wer muß sie letztlich zurückzahlen, und wer profitiert davon? Über Mythen und Wirklichkeit im Zusammenhang mit Staatsschulden

  6. Juli 3, 2011 um 12:14 pm

    Und auch die online Zeitung FAZ.net führt auf, wie unsere Regierung uns blendet und damit unsere Steuergelder veruntreut:
    Die Mogelpackung der deutschen Banken, von Lisa Nienhaus

    Die Banken beteiligen sich an der Rettung der Griechen. Behaupten sie zumindest. In Wirklichkeit lassen sie sich vom Staat teilweise auszahlen – und bekommen dafür auch noch großes Lob.

  7. Juli 3, 2011 um 2:32 pm

    @ nick mott
    ich sehe es genau so. Das Beispiel der Grünen, siehe „Umbaupläne Kastanienalle, seit 9 Uhr wird gefräst – Bürgerbeteiligung unerwünscht“ oder Rücktritt Gisy’s als Finanzminister in Berlin sieht man doch deutlich wie diese Jacke gestrickt ist. Da hilft auch kein neues Blümchenmuster. Wenn die Linke ihren Weg konsequent gehen wollen würden, wären sie grundgesetzwidrig und müßte in den Untergrund gehen. Warum ist sie denn überhaupt installiert worden? Es gab doch auch die Blockflöten der Nationalen Front und die neuen Foren usw. Weil diese zuvor auch bloß nach dem Würstchen gesprungen sind, das ihnen die Staatsmacht hingehalten hat. Der überwiegende Prozentsatz der ehem. DDR-Bevölkerung hat sich nicht durch sie repräsentiert gefühlt und es wäre ein Machtvakuum entstanden. Das ganze Spektakel um sie ist doch bloß Theater. Warum wird denn selbst die friedliche Umwälzung 89 auch heute noch völlig einseitig dargestellt. Weil dieses Machtgefüge nicht in Frage gestellt werden darf, weil hier Betonköpfe einfach weiter wursteln wollen und Veränderungen überhaupt nicht vorgesehen sind. Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen die würden z. B. unseren Energieverbrauch drastisch senken (ein Beispiel das ich genau kenne), aber die dümpeln, nach dem man sie nicht völlig ausbooten konnte in der Bedeutungslosigkeit herum.

    Staaten und ihre Machtvollstrecker haben in der globalisierten Welt des Kapitals ihre Daseinsberechtigung schon längst verloren. Es gibt Konzerne die setzten weltweit ein Mehrfaches des BSP eines Landes um. Denen ist es doch egal ob sie ihren Stammsitz noch hier oder in Honolulu haben. Barcardy verkauft immer noch kubanischen Rum und hat die Insel schon mehr als 60 Jahre nicht mehr gesehen. Was zurück bleibt, sind die leeren Hüllen, die wir neu strukturieren müssen. Warum müssen es denn alle 80 Mio. sein? Die Bayern verstehe doch schon akustisch nicht (ohne ihnen damit zu nahe zu treten). Sollten wir nicht lieber Strukturen schaffen, die übersehbarer sind, in denen die Auswüchse menschlichen Fehlverhaltens nicht eher auffallen und Tätigkeit wieder in Würde funktionieren kann? Halten wir nicht selbst noch mit daran fest, weil wir Angst haben, beim Absprung das andere Ufer zu verfehlen? Wir müssen doch die relative Annäherung an die Wahrheit nicht noch weitere hundert Mal durch einen guten Artikel uns vor Augen führen lassen.
    Die Banken waren es, die durch ihr wirtschaftliches Fehlverhalten, ja Länder wie Griechenland, Portugal usw. erst in die finanzielle Schieflage hinein buchsiert haben? Es ist hinreichend bekannt und es wird nichts unternommen, weil es systemwidersprechend wäre.

    • Juli 3, 2011 um 4:33 pm

      Hallo Mike,
      inzwischen bin ich mir sicher, dass es gar nicht mal die Banken selbst sind, die das verursachen. Viel mehr werden genau die Konzerne, die Du angesprochen hat, und deren Großaktionäre dahinter stehen. Denn sie müssen ihr Geld, das sie mit hier gewinnen, weiter investieren können. Und da sind die Banken ein weiters Werkzeug. Ich hatte heute einen Artikel mit einem Film über die Historie der Konzerne gepostet, der die Zusammenhänge gut verdeutlicht: Das neue Gesetz zur Begrenzung der AKW-Nutzung ist ein weiterer Korruptionsbeweis in der Politik
      LG Martin

  8. Juli 4, 2011 um 8:05 am

    Hallo Martin,

    vielen Dank für die Verbreitung des Vortrags von Schumann. Dass es übel ist, wusste ich schon. Dass es die Ausmaße angenommen hat, nicht. Und ich finde es gut, dass Du eine deutlichere Position einnimmst und dies auch in der Überschrift dokumentierst. Genau das brauchen wir: Bürger, die mit qualifizierten Argumenten deutliche Positionen einnehmen.

    Die ganze Thematik ist extrem komplex. Was sind die effektivsten Hebel, um unsere Demokratie vor einer Oligarchie der Ackermanns und Co. zu retten? Warum eifern so viele den Werten der Wenigen (Super-)Reichen hinterher und spielen so das Spiel mit? Warum ist Konsum zur Ersatzreligion geworden, der Einkauf und die Schnäppchenjagd der post-postmoderne Gottesdienst? Warum versuchen viele, wenn nicht die meisten von uns, die eigene innere Leere und Sinnlosigkeit mit ständig wechselnden und brandneuen Gadgets zu stopfen?

    Schumann hat mir einmal mehr klargemacht, dass unser Traum vom sinnvollen Wirtschaften lohnt geträumt zu werden. Und dass es noch mehr lohnt, sich gegen vielfältige subtile Widerstände damit durchzusetzen. Ja, wir brauchen einerseits ein paar Gesetze mehr, um diese Art der Korruption zu stoppen (darauf hatte ja auch Wolfgang Hetzer in seinem Buch „Finanzmafia“ hingewiesen). Aber das alleine reicht nicht. Gesetze füllen keine Sinnlücken. Wir brauchen wieder eine Besinnung auf uns selbst. Und diesen Beitrag wollen wir im unternehmerischen Rahmen leisten. Und werden damit hoffentlich einen Baustein beitragen, um nicht von den Hohepriestern des Eigennutzens direkt oder indirekt ausgebeutet zu werden.

  9. Juli 4, 2011 um 8:28 am

    Hallo Andreas,
    ja, Euer Beitrag zum sinnvollen Wirtschaften ist genauso wichtig wie viele andere Menschen, die sich gerade bewusst werden, dass unser Tanker gerade völlig in die falsche Richtung läuft, und etwas dagegen tun wollen. Und wie man weiß, hat so ein Tanker eine große Masse und ist schwer in eine andere Richtung zu bringen. Da braucht es dann die Vielen, um ihn auf ein besseres Ziel auszurichten.
    Viele Grüße, Martin

  10. Juli 4, 2011 um 5:24 pm

    Und hier noch ein Artikel, der klar stellt, wie weit das mit dem „eigenen Gewissen“ und dem Fraktionszwang bei Entscheidungen im Bundestag ist:
    Wie frei entscheiden Abgeordnete?

  11. Juli 8, 2011 um 10:02 pm

    Und zum Abschluss nun mein nächster Artikel:
    Warum wagen wir eigentlich nicht mehr echte Demokratie jetzt?

  12. Juli 9, 2011 um 11:31 pm

    Soll von Demokratie noch die Rede sein?, so ist heute in der Frankfurter Allgemeinen online getitelt worden. Ein Artikel von Von Peter Graf Kielmansegg, emeritierter Professor für Politische Wissenschaften der Universität Mannheim
    Die europäischen Staatsmänner marschieren mit närrischer Hartnäckigkeit immer tiefer in die Vertrauenskrise. Das Unionsprojekt ist aber auf Zustimmung angewiesen – und das heißt: auf freimütige Diskussion.

    Wie es aussieht, werden wir derzeit Zeuge, wie die Regierenden der Europäischen Union ein neues Kapitel dieses Buches schreiben. Die Gefahr, dass ihr Umgang mit dem, was sie als Krise des Euro ausgeben, das ganze europäische Projekt schwer beschädigt, ist im Verlauf der Turbulenzen ständig größer geworden. Aber ganz wie es charakteristisch für den „March of Folly“ ist, gehen die Regierenden ihren Weg hartnäckig unbelehrbar weiter und geben als Lösung aus, was immer tiefer in die Krise hineinführt. Wie ist das zu erklären?

    So fragt er und stellt auch fest:

    Eliten, die nicht begreifen, wie viel Vertrauen sie bereits verspielt haben, Eliten, die meinen, sie könnten so weitermachen, weil sie im Kartell unangreifbar seien, können dem europäischen Projekt einen nicht wiedergutzumachenden Schaden zufügen.

  13. August 20, 2011 um 8:48 pm

    Auch Panorama nicht die Korruption von Parteifunktionären aufs Korn:

  14. August 21, 2011 um 12:01 pm

    Es gibt doch noch Hoffnung. Unserer Bundespräsident will sich für mehr direkte Demokratie einsetzen. Er merkt, dass das Volk schon längst das Gefühl hat, dass Wählen keinen Sinn macht, wenn Entscheidungen schon längst an anderen Stellen als im Parlament gefällt werden:

  15. August 22, 2011 um 7:02 pm

    Lieber Martin, er will, warum macht er es denn nicht, leeres Geschwätz, Konjunktiv als Prinzip, nein Danke! Dieses politische System will keine Beteiligung, siehe Stuttgart, Gorleben, Prenzlauer Berg. Sie hat die Interessen des Kapitals möglichst schonend dem Präkariat beizubringen und mit Brot und Spiele, sie von ernsthaften Überlegungen abzuhalten. Selbst die Opposition kennt ihre Rolle ganz genau und weicht keinen Schritt vom Regieplan ab. Wo sind sie denn hin, die lautstark vor 20 Jahren eine Verfassung eingefordert haben – mundtot oder gekauft? Beide deutsche Staaten waren nur Schaufenster für das jeweilige System. Erinnern wir uns an den Vorgänger, einmal fast die Wahrheit gesagt und wech vom Fenster. Demokratie braucht Struktur, die hier genauso wenig vorhanden ist wie in der damaligen DDR. Wenn Herr Bundespräsident ein chr. Gewissen hätte, würde er den Krieg in Afghanistan für unsere Soldaten beenden und nicht verlogen am Sarg gefallener Soldaten unbekannten Personen ein aufrichtiges Mitleid heucheln. Wir müssen aufhören uns was vorzumachen und die Dinge beim Namen benennen. Du hast vor kurzem auf Rudi verwiesen. Wie würde er sich heute dazu äußern? In der DDR gab es nicht wenige, die ehrlichen Herzens glaubten, das System reformieren zu können und sind daran gescheitert. Hier sehe ich es ähnlich, weil die Grundvoraussetzungen für eine echte Demokratie, die Teilhabe an einer Gesellschaft eher abgebaut als befördert werden. Wie kann ein Land, das selbst für einen wachsenden Teil der Bevölkerung, jeden Vierten der Gesellschaft, Menschenrechte mit Füßen tritt, anderen diesen Vorwurf machen. Ich erlebe es fast täglich am eigenen Leib, wie verlogen dieses System mit uns umgeht! Ich wurde in höchsten Tönen gelobt und mit mir hätte man „Großes“ vor. Die Wahrheit stand auf einen anderen Blatt. Für mich wurden zwei sehr sympatische Kirgisen entlassen, weil ich billiger war als sie. Ich wurde zu 750 €/Monat (50%) durch Arbeitsamt bezahlt, echte Knochenarbeit, die nur wenige Deutsche machen. Die Frima Dudeck, Freileitungsbau, Teil unserer Energieriesen, hatte es nicht mal nötig mir mitzuteilen, das ich nicht wieder eingestellt werde nach dem Winter, trotz großen Lobes für meinen Einsatz und dem Versprechen, das ich wieder „mit dabei sei“. So geht es jeden Tag tausenden von Menschen, die hinters Licht geführt zu werden. Ich schäme mich für die erste deutsche Bundeskanzlerin, wie sie sich jeden Tag ein Stückchen mehr selbst entlarvt. Vielleicht hat sie aber auf ihren Karriereweg so wenigstens keinen ernsthaften Schaden an den Naturwissenschaften angerichtet 😉
    Es geht nicht um das Volk oder besser gesagt nur so lange wie es von Nutzen ist für das Kapital und deshalb bin ich lieber Volker, mein eigener König und Soldat in einer Person!

    • August 22, 2011 um 9:17 pm

      Lieber Mike,
      ja, das Verhalten unserer gewählten Repräsentanten lässt derzeit nur noch einen Schluss zu. Es geht nicht mehr um das Wohl des Volkes. Es geht um Machtspielchen und seine Pfründe ins Trockene zu bringen. Man kann es auch Korruption nennen. Und da es beim Volk nichts zu holen gibt, wir im Zweifel für das Kapital entschieden.
      Ich bin nur gespannt, wie wir aus der aktuellen Krise rauskommen werden. Unsere aktuellen Politiker haben scheinbar noch immer keinen Schimmer, was zu tun ist. Dabei ist es so offensichtlich. Aber wenn wir parallel schon mal an „unserer“ Neuen Weltordnung arbeiten, sollte es mit der Zeit wieder besser werden.
      Lieben Gruß, und dass unsere Welt wieder besser wird, Martin

  16. August 23, 2011 um 6:58 pm

    Die Gefährdung des Parlament sollten wir Ernst nehmen und einfach umsetzen, das ist die Devise, holen wir uns die Macht der Entscheidungsfreiheit zurück. Davor haben sie die meiste Angst, sonst würde er es nicht so aussprechen. Solange diese Betonköpfe sich das Recht sichern können zu entscheiden, wird es nicht besser geschweige denn wieder gut werden. Soviel müssen wir doch nun schon mitbekommen haben. Bis zum Fall des eisernen Vorhanges gab es eine reale Alternative, vor der man besser dastehen mußte. Heute gibt es wie in der Weimarer Republik nur noch das Spiel der freien Kräfte. Wie es ausging ist hinlänglich bekannt. Es war kein Verrückter, der das deutsche Volk in diesem Krieg getrieben hat. Er war nur das Werkzeug! Die Hoffnung ist ein Kind der Lethargie und stirbt mit ihr. Ich habe heute wieder erfahren, wie wichtig ich diesem Staate bin. Sozialstaatlichkeit sieht anders aus. Aber das bin ich ja schon gewohnt, das meine Rechtsauffassung aber auch rein gar nichts mit der Rechtsprechung der Bundesrepublik zu tun hat! Viele Grüße Mike

  17. September 3, 2011 um 7:03 pm

    Hier ist ein schöner Zusammenschnitt von bisher bekannten aber auch weniger bekannten Mitschnitten inkl. Kommentierungen, der aufzeigt, wie gefährlich inzwischen die Deutsche Bank für unsere Demokratie ist:

  18. September 3, 2011 um 8:07 pm

    Wer politisch den deutschen Einigungsprozess im Interesse einer kleinen Personengruppe genutzt hat, Wettbewerb zu verhindern statt ihn zu fördern, den Mittelstand auszurotten und um teilweise wieder Tagelöhnerverhälnisse zu reinstallieren, kann bei der europäischen Eingung nichts anderes im Auge gehabt haben, lieber Herr Kohl. Diese Linie zieht sich gradlinig bis heute durch, Alles andere ist Verschleierung und Spuren verwischen. Es war nur im Interesse des Kapitals, die größte Machtausdehnung ohne einen Krieg führen zu müssen. Heute sterben wieder Soldaten aus einem Land in einem Krieg, von dessen boden nie wieder ein Krieg ausgehen sollte. Leider beeilen sich zunehmend verstärkt alle politischen Parteien, von diesem Kuchen auch etwas abzubekommen. Wer wählen geht verrät das Volk! Anders kann man die jetzige politische Situation nicht mehr beurteilen. Es gibt drei große europäische Gewinner, das Kapital, Deutschland und Frankreich, früher oder später werden alle anderen auf der Strecke bleiben. Salute Mike

  19. September 4, 2011 um 12:56 am

    Und auch Monitor geht dem Thema Banken und Lobbyismus nach und spricht an, wie immer mehr Gesetze von Personen gemacht werden, die nicht vom Volk gewählt werden:

  20. September 14, 2011 um 9:15 am

    Und hier ein Film über die Arbeit von Lobbyisten und manipulierte Public Relation. Zum Schluss werden die Journalisten aufgefordert, alle fremden Nachrichten zu hinterfragen. Ob das etwas nützt, wenn sie in einer der Organisationen arbeiten, die zu den 5 mächtigen Medienkonzernen gehören. Wie lange werden sie bei Kritik ihren Job halten können?

  21. September 25, 2011 um 10:44 am

    Und ein weiterer Film, der zeigt, wie die Banken unsere Politiker voll im Griff haben, und wie wenig bewusst vielen das Ausmaß von Gesetzestexten ist. „Denn sie wussten nicht, was sie taten“, wodurch das Volk an die Geldeliten verkauft wurde:

    .
    Und wenn man dann noch durchblickt, wie die Banken wirklich verdienen und welcher Betrug am Volk dabei einhergeht, dann wird einem klar, dass wir dringendst Reformen sowohl am Geldsystem als auch unseren Politiksystemen brauchen, und das bis auf EU-Ebene!

  22. September 27, 2011 um 8:21 am

    Und es sieht noch viel schlimmer aus. Staatsanwälte gehen nicht gegen deutsche Regierungskriminalität vor, da sie von den Politikern eingesetzt sind und sich nicht den eigenen Ast, auf dem sie sitzen absägen wollen:

  23. Margarete
    November 28, 2011 um 10:31 am

    Wir können schon jede Menge tun! Z.B. kann jeder, dem die politischen und wirtschaftlichen Machtverhältnisse und Verstrickungen nicht passen, sich politisch bilden und selbst in die Politik einsteigen. Jede kleine Partei, die noch nicht dermaßen von der Korruption betroffen ist, wie unsere großen, etablierten (mittlerweile kann „etabliert“ glatt zum Schimpfwort verkommen) Parteien, ist froh, Verstärkung zu bekommen… Einfach mal googlen, wofür hat man denn mit dem Internet die ganze Welt offen stehen…
    Und sich reinknien…..
    Bin auch grad dabei…. *lächel
    Ich habe es ebenfalls satt, machtlos daneben zu stehen und zuzuschauen, wie unser aller Zukunft für eine Handvoll Silberlinge verschachert wird, und mir ist es völlig egal, an wen!

  24. swaantje janke
    November 28, 2011 um 11:24 am

    man kann auch der korruption vorbeugen indem jede partei das selbe geld für wahlen bekommt. (kleine parteien brauchen immer mehr werbung als die etablierten, also ist ein gleiches budget nur gerecht.) keine spendengelder mehr! ganz wichtig! keinen sitz im aufsichtsrat noch nebenjob für politiker. 4 jahre finde ich gut und dann zurück ins volk. jede verbindung mit großkapital wird geahndet. das wäre ein anfang. warum fordern wir das nicht?

    • November 28, 2011 um 11:38 am

      Doch, immer mehr fordern das. Ich auch. Das ist ein definitiv erster Schritt, um den Filz aufzubrechen. Die etablierten Parteien werden hier allerdings den Teufel tun, den sie sägten an ihremn Ast. Also alternativ wählen. Es gibt inzwischen eine Reihe von Parteien, die dieses Konzepte unterstützen.

  25. November 28, 2011 um 1:08 pm

    Für mich war Martins Titel bemerkenswert. Und ich dachte: Wie kommt ein gebildeter Mensch dazu, SO klar zu sprechen? Für die Analyse würde ich sagen: Das war ein Volltreffer, der ihn da erwischt hat.

    Poltik braucht erste Schritte der Veränderung – dass könnte man meinen. „Kotzen“ deutet auf etwas anderes hin: Der Dreck muss weg.

    Politiker, die Wölfe im Schafspelz, stehen auf der „Dunklen Seite“ und sorgen für die Entwicklung immer lebensfeindlicherer Szenarien. Das kann auch nicht jeder!

    Ich war sehr gut beraten mit der Gründung meiner Einmann-Partei, in der Diskussionen geführt werden ohne fremde Einflüsse.

    Wolfgang.

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