Startseite > Gesellschaft > Das neue Gesetz zur Begrenzung der AKW-Nutzung ist ein weiterer Korruptionsbeweis in der Politik

Das neue Gesetz zur Begrenzung der AKW-Nutzung ist ein weiterer Korruptionsbeweis in der Politik

So sieht dies Klaus Schramm und argumentiert in seinem Artikel mit dem heftigen Titel Atom-Ausstieg? Lügenpack! messer scharf, dass es sehr wohl die Möglichkeit gibt, sämtliche AKWs sofort stillzulegen, ohne dass wir Gefahr laufen müssten, unterversorgt zu sein.

Das wichtigste Argument für Herrn Schramm ist das zu hohe Restrisiko als auch die vielen Gesundheitsschäden, die in der gesamten Arbeitskette vom Uranabbau bis zur Endlagerung liegt. Wir werden jetzt weitere 11 Jahren Atommüll produzieren, von dem wir noch immer nicht wissen, wohin damit.

Es ist auch dieses Mal wieder klar zu Erkennen, welche Macht die Konzerne, in diesem Fall die der Energieversorgung, in unserem Land haben. Und wir werden uns noch weiter erpressen lassen müssen, wenn wir nichts tun. Erkennbar schon darin, dass Fördergelder wieder eher den Großen zur zentralen Energieproduktion wie z.B. Desertec gesteckt werden wird, anstatt dafür zu Sorgen, dass jede Kommune, ja möglichst jedes Haus, energieautark werden kann.

Ich habe gerade einen Film gefunden, der die Entwicklung unserer Konzerne seit 1712, der Erfindung der Dampfmaschine, darlegt und klar aufzeigt, dass wir hier einen Drachen entfesselt haben, der nur eins im Sinn hat: kurzfristiger Profit für seine Aktionäre. Ein solcher Art agierender Konzern wird nur so viel wie nötig für das Wohl des Menschen tun. Er wird niemals aus der Brille des Volkswirtschaftlers schauen können. Dieser hat primär die Steigerung des Volkswohls im Blick, so wie es in unserem Grundgesetz festgehalten ist. Der Betriebswirt dagegen muss den Profit des Konzernes maximieren und so agieren, dass am Ende ein Monopol steht und Preise diktiert werden können. Wir müssen nur schauen, wie einfach das gerade mit den Benzinpreisen funktioniert. Hier müssen sich die wenigen Konzerne nicht einmal direkt absprechen.

Den obigen Artikel habe ich auf dem Blog Bandbreitenmodell und ddp gefunden, der von Werner Popken betrieben wird. Das Banbreitenmodell ist ein Steuermodell von Prof. Jörg Gastmann, das einerseits stark vereinfacht ist, aber seine Stärke in der Steuerung der Firmen liegt, zur Optimierung der Volkswirtschaft und damit dem Gesamtwohl zu wirken.

Die ddp ist eine Partei, die u.a. dieses Bandbreitenmodell durchsetzen will. Das Kürzel ddp steht für Deutsche Demokratische Partei. Herr Popken ist wie ich im letzten Jahr ob der aktuellen Krisen unruhig geworden, so wie in einem Kommentar auf einem einen Artikel schreibt, und hat sich umgeschaut. Dabei ist er auf die ddp aufmerksam geworden und hat in ihrem Programm die Werte gefunden, die er als wichtig umzusetzen erkannt hat. Daher ist er Mitglied geworden und setzt sich in der Hoffnung, dass dem aktuellen Irrsinn Einhalt geboten werden kann, für das Programm ein.

Er hat mich neugierig gemacht und da ich mich nicht mehr nur mit dem Empören zufrieden geben möchte sondern auch etwas dafür tun möchte, damit wir wieder eine bessere Welt bekommen, werde ich mich nun mit dem Programm dieser Partei beschäftigen. Auf den ersten Blick spricht sie mich an. Ich werde berichten.

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. Juli 3, 2011 um 9:56 pm

    Hallo Martin, wie schon ausführlich dargelegt, halte ich eine Imsystemverbesserung für kaum möglich. Alle vorangegangenen Systemumbrüche haben so auch nicht funktioniert. Weil sie werden die Macht nicht teilen wollen. ich habe in den letzten Tagen einiges über den Bürgerkrieg in Guatemala erfahren. Es wird bis heute nichts unternommen die Drahtzieher zu verurteilen. Alle laufen noch straffrei herum. Ich kenne Augenzeugenberichte über den Zusammenbruch der UdSSR. Horrorgeschichten sind dagegen wie Grimms Märchen. Eine Partei rettet uns nicht, nicht hier, nicht in Russland und schon gar nicht in Kenia. Was uns retten könnte, ist die Abkehr von dem System überhaupt. Laß es doch weiter machen, jeder ist doch frei in seiner Entscheidung sich unterjochen zu lassen. Wenn ich mir die gestrige Veranstaltung vor Augen führe, ist es doch bloß ein kleiner Schritt über den Abgrund hinaus. Wir können uns nur in anderen Strukturen organisieren, wenn die Menschheit noch eine Chance haben will. Dazu bedarf es aber anderen Kommunikationswege, wenn Du verstehst was ich meine.

  1. Juli 3, 2011 um 5:34 pm

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