Startseite > Ökologie, Ökonomie, Bildung, Ethik, Gesellschaft, Politik > Manifest für echte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität – #15O

Manifest für echte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität – #15O

complexity vs. chaos

complexity vs. chaos

Jacob Jung hat auf seinem Politikblog gerade den Entwurf eines Manifest der deutschen Bewegung für echte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität, wie sie am 15. Oktober gestartet ist, entworfen und bitte um Mitarbeit zur endgültigen Fassung, damit die Bewegung mehr Struktur erhält.

Was mir sehr gut gefällt ist die Art der Formulierung. Es wird auf das NICHT verzichtet und allein positiv auf das WOLLEN geschaut. Damit ist der Schwung in die richtige Richtung drin und es wird sich nicht verzettelt mit allem Schlechten.

Mir gefällt das Manifest jedenfalls sehr gut und es entspricht in den Grundzügen dem Manifest der verlorenen spanischen Generation.

Manifest für echte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität

Demokratie

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich zur Demokratie im Sinne einer direkten Volksherrschaft bekennt, die Aufklärung über Manipulation stellt und in der jede Stimme, ohne Ansehen von Vermögen und sozialem Status, gleich viel zählt.

Frieden

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich mit aller Kraft für den Frieden zwischen den Völkern und im Innern einsetzt und in der Krieg und Gewalt geächtet und nicht als Mittel der Politik anerkannt werden.

Meinungsfreiheit

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der jeder seine Meinung ohne Angst vor Verfolgung oder Benachteiligung offen und frei äußern kann.

Toleranz

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der jeder, unabhängig von seiner Herkunft, seiner Religion, seiner Überzeugung, seiner sexuellen Orientierung und seinen körperlichen und geistigen Eigenschaften mit Toleranz, Würde und Verständnis behandelt wird

Solidarität

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die Schwachen, Hilfsbedürftigen und Notleidenden, unabhängig von den Ursachen für ihre Schwäche, ihre Hilfsbedürftigkeit und ihre Not, im eigenen Land und in jedem anderen Land solidarisch und hilfsbereit gegenübersteht.

Wirtschaft

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der sich die Wirtschaft dem Wohl der Menschen unterordnet, in der Besitz untrennbar mit sozialer Verantwortung verbunden ist und in der das Streben nach Glück höher bewertet wird als das Streben nach Gewinn.

Arbeit

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich für gerechte und faire Arbeitsverhältnisse einsetzt, die Menschen in allen Lebenslagen und Altersgruppen Perspektiven bietet und die verhindert, dass die Würde der Arbeit der Profitsucht und Gier Einzelner geopfert wird.

Bildung

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der jeder, unabhängig von seiner Herkunft, seinem sozialen oder finanziellen Status, seinem Alter und seiner Vorbildung Zugang zu allen Bildungsangeboten erhält und sich frei und ohne Einschränkungen mit allen Inhalten beschäftigen kann, die ihm für seine persönliche Entwicklung als sinnvoll erscheinen.

Soziale Sicherheit

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der niemand Angst um seine soziale Sicherheit und seine Versorgung mit Wohnung, Nahrung, Wärme, Kleidung, kultureller und sozialer Teilhabe, medizinischer Versorgung, Bildung, Kommunikation, Genuss und Mobilität hat.

Nachhaltigkeit

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der alle mit Sorgfalt und Behutsamkeit mit den Menschen, der Natur, der Umwelt und den Ressourcen umgehen.

<<<<< Ende des Manifests >>>>>

Hmmm. Das Meiste seht aber doch in unserem Grundgesetz. Da steht auch drin, dass das Volk das Recht hat, sich zu wehren, wenn die Artikel verletzt werden, was ja dann wohl der Fall ist. Daher finde ich noch gut, was die Spanier ans Ende ihres Manifestes setzten:

Im Sinne all dieser Punkte, empöre ich mich.
Ich glaube, dass ich etwas ändern kann.
Ich glaube, dass ich helfen kann.
Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen können.
Geh mit uns auf die Straße. Es ist Dein Recht.

Die Spanier haben langen an diesem Manifest gearbeitet. Und wie sie das gemacht haben, ist mehr als beeindruckend, wie es dieser Film zeigt:

Nachtrag vom 19.10.2011: Eine Diskussion zu diesem Manifest läuft inzwischen auf aCAMPada:
Entwurf eines konsensualen Manifestes

  1. Oktober 18, 2011 um 5:45 pm

    Habe Ihren Beitrag im Blog verkündet!Bin mal gespannt wer alles Gucken kommt!?

    Gruß Atonal1

  2. Dr. Hartmut Storp
    Oktober 18, 2011 um 7:00 pm

    Ich halte das Manifest für gut und wichtig, damit die Kraft des 15.10.2011 fokussiert wird. Mit den positiven Formulierungen entsteht die Konzentration auf die Ziele. Weiter so, ich werde dabei sein.

    Gruß, H.S. aus Ahrensburg

    • Oktober 18, 2011 um 7:03 pm

      Lieber Herr Storp,
      dann schreiten wir gemeinsam in eine zukünftig bessere Welt und ich freue mich sehr darauf 🙂
      Liebe Grüße, Martin Bartonitz

  3. Oktober 18, 2011 um 8:28 pm

    Hier gibts dann auch noch Diskussionsbeiträge zum Manifest: http://www.alex11.org/2011/10/entwurf-eines-konsensualen-manifestes/

  4. Lany
    Oktober 18, 2011 um 9:24 pm

    Man könnte es auch persönlich formulieren:

    Ich möchte alle Menschen in dieser Gesellschaft, in meiner Umgebung mit Respekt und Liebe behandeln, etc…

    Ich möchte die Möglichkeit haben zur Entscheidungsfindung beizutragen…

    ich möchte mit Wahrheiten konfrontiert anstatt vernebelt werden…

    und dann kann jeder für sich unterschreiben und wir sammeln das, würde doch ganz dem Sinn der Bewegung entsprechen und in seiner Masse zum „wir werden“.

    wenn du nämlich auch von gesellschaft und nicht von gesetzen sprichst, kann man das nicht immer einfach so festlegen, sondern jeder einzelne muss dazu beitragen…IM kollektiv.

    • Jeff/Masereel
      Oktober 19, 2011 um 11:15 am

      hey Lany,
      das finde ich eine sehr schöne Idee – transportiert für mich ein gefühl, das ich auch an dem Vorschlag von Maria Donner sehr mag – es greift wieder diesen gedanken auf, vom ‚ich‘ das erst das ‚wir‘ möglich machen kann/muss; könnte man vielleicht auch toll als flyer nutzen – also dass vielleicht auch zeilen leer sind, die jede/r einzeln noch ergänzen kann mit eigenen worten und gedanken, und sich willkommen fühlt.

  5. Katharina Vollmer
    Oktober 18, 2011 um 11:42 pm

    Sehr gut, dass die Forderungen bzw. Manifestationen positiv – mit „wollen“ ausgedrückt werden.

    Im letzten Punkt („Umwelt“) fehlt mir noch der Zusatz, dass Ressourcen und Werte für kommende Generationen garantiert werden müssen:
    „… und in der sich jeder Einzelne dazu verpflichtet diese an die kommenden Generationen weiter zu geben.“ (oder sowas in der Art).

    Ferner könnte man noch einen zusätzlichen Punkt „Gerechtigkeit“ aufmachen (oder evtl. bei „Demokratie“ hinzufügen?):
    „Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der das Recht über dem Staat steht und nicht umgekehrt, und in der jeder Volksvertreter, der das Mandat – und damit das Vertrauen – des Volkes hat, auch dieses ohne Abstriche vertritt.“

    Letztlich geht es doch um „Rechte“ im natürlichsten Sinne, oder? Dass wir die Rechte, die laut Grundgesetz und UN-Menschenrechtserklärung uns gehören, in ihrer ursprünglichsten Bedeutung zurückfodern …

    • Oktober 18, 2011 um 11:59 pm

      ja, das passt. Bzgl- der Vertretung könnte man sogar noch weiter gehen: Umsetzung unserer Entscheidungen an der Basis und keine eigene Entscheidungsgewalt. Damit läge die komplette Verantwortung bei uns.

    • Oktober 19, 2011 um 12:03 pm

      Ja die Ergäzung zur Umwelt finde ich auch wichtig, das sich der Kreis wieder bis zu jedem einzelnen schließt. Das Thema Recht habe ich auch schon bei Jacob Jung aufgeworfen. für mich ist die tatsächliche Durchsetzung gleiches Recht für alle und keine Straffreiheit für Spekulation und Korruption. Auch halte ich es für wichtig das es ein Wirtschaftsgesetz gibt, ähnlich der Speilregeln, zur Zeit gibt es keine.

  6. Oktober 18, 2011 um 11:49 pm

    geteilt auf f.b.
    undeinfach mal kündigne , geht das? http://www.natuerlicheperson.de/ oder Was?

    • Oktober 18, 2011 um 11:56 pm

      Ja, das hatte ich auch schon wahrgenommen. Es gibt eine Arbeitsgruppe, die das Rechtlche derzeit abklopft. Das wäre jedenfalls der Hammer, wenn jeder sein eigener König würde 😉

  7. Mitleser
    Oktober 19, 2011 um 11:03 am

    All dies was ihr einfordert sollte zuallerstmal auf die Leistungsbereitschaft jedes einzelnen abgeklopft werden.

    In welcher Art eines „Geld‘-Mittels wollt ihr dies verwicklichen?

    Wie wollt ihr dies umsetzen im Hinblick auf die natürlichen Resourcen der Erde ohne diese zu schädigen, so dass genügend vor bleibt a la Nachwachsen für alle folgenden Generationen?

    Fragt sich ein
    Mitleser

  8. Oktober 19, 2011 um 11:55 am

    Was die Forderungen angeht: ich finde sie natürlich sehr unterstützenswert, aber die Frage ist auch,
    – ob es einen gemeinsamen internationalen Konsens überhaupt geben kann („zu viele Köche …“)
    – oder ob man sich eher zunächst auf einen Minimalkonsens einigen sollte

    Ich persönlich wär erstmal für klare Schranken im Finanzsektor (& dann für weitere Reformen)
    dies ist ja auch Kern der gesamten Occupy-Bewegung … einfache Forderungen dazu gibt es ja:
    http://www.youtube.com/watch?v=LtYMa17kHz8 & http://www.youtube.com/watch?v=KBeRaydxa4M
    – keine Spekulationen auf Nahrungsmittel
    – kein „Wetten auf Staatspleiten“
    – Erhöhung der Eigenkapitalquote
    – Trennung Investmentbanking vom üblichen Geschäft
    – Einführung einer Finanztransaktionssteuer (gern auch auf mehreren Prozent ^^)
    – Rückzahlung der Staatshilfen & Einzahlung in einen Krisenfonds
    – zusätzlich evtl. ne Vermögenssteuer

    einige der Forderungen & auch weitere hat Attac hier zusammengestellt:

    Klicke, um auf factsheet-eurokrise-end.pdf zuzugreifen

    … wenn alle Beteiligten mehr sofort ändern wollen, dann bin ich der Letzte, der dagegen wär. 😉

  9. Oktober 19, 2011 um 12:04 pm

    “Was mir sehr gut gefällt ist die Art der Formulierung. Es wird auf das NICHT verzichtet und allein positiv auf das WOLLEN geschaut. Damit ist der Schwung in die richtige Richtung drin und es wird sich nicht verzettelt mit allem Schlechten.“

    Das klingt sehr gut. Da ich immerzu versuche alle Bilder der Realität als Ganzes zu betrachten, erkenne ich darin eine weitere Saat für die kommende Optimierung … aus Sicht der Ganzheitlichkeit. Weg vom WARUM und hin zum WOFÜR. Es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

    Liebe Grüße

  10. Oktober 19, 2011 um 1:15 pm

    Ich habe gerade eine Mail von einem geschäftlichen Bekannten erhalten, der auf Umwegen meinen Blog entdeckt hat und mir erlaubt, seinen Kommentar hier anonym einzustellen:

    —-

    ich bin jetzt erst über den BPM Artikel auf Dein privates Blog gestoßen – interessant, durchdacht, mutig, und: Mann, was eine Arbeit Du da reinsteckst!

    Ich bin (noch?) nicht so weit, mich öffentlich im Internet auch über nicht-berufliche Themen zu äußern. Falls es Dich interessiert, hier ein Gedanke zum Thema des Manifests. Du kannst den Inhalt gerne beliebig weitergeben, nur bitte ohne Namensnennung.

    Im „Occupy the Occupy“ Artikel wird beklagt, daß „die Medien“ unisono eine verzerrte Darstellung verbreiten. Meine Antwort auf das Problem „verzerrte Berichterstattung“ und „Lenkung durch reizüberflutende Werbung“ ist seit über 15 Jahren, daß ich keinen Fernseher besitze und beim Radio sofort bei Beginn der Werbung ausschalte. Ich informiere mich über Zeitung, ausgewählte Sendungen (dradio) und im Internet. Leider skaliert mein Verhalten aber nicht im kantischen Sinne, denn die Mehrheit will halt doch DSDS nicht verpassen.

    Warum also trennen wir nicht das Geflecht Wirtschaft/Politik/Presse im Sinne einer erweiterten Gewaltenteilung auf? In Bezug auf die Presse wurde das ja schon gelegentlich diskutiert.

    Also so: neben den 3 klassischen Bereichen Gesetzgebung, Vollziehung, Rechtsprechung weiter unterteilen in:

    – Märkte (denn eine freie Marktwirtschaft braucht zuallererst eines:
    *wirklich* freie Märkte)
    – Medien (der öffentliche Raum besteht heute nicht mehr nur aus Straßen und
    Plätzen, sondern auch aus dem virtuellen Raum incl. Radio & Fernsehen)
    – Wirtschaft (ist schön und gut, muß aber seine Finger aus den anderen 5
    Bereichen rauslassen – radikal)

    Räumlich, personell und zeitlich. Aus die Maus. Kein Gerhard Schröder mehr zu GasProm, private Einkaufszentren werden dicht gemacht (weil das kein freier Markt ist), Werbung im Fernsehen gibt es nicht mehr (weil das der Trennung von Markt & Medien widerspricht). Die Wirtschaft wird schon nicht zusammenbrechen, vielleicht ändert sich aber das Angebot. Wäre doch herrlich.

    In Bezug auf die aktuellen Themen (Finanzen, Europa usw.) ist das zwar noch zu wenig, aber es geht der Manipulation an die Wurzel, die Dieter Hildebrandt schon vor 20 Jahren in einem legendären Scheibenwischer beklagt hat.

    Ist so eine kleine Träumerei. Bis auf weiteres.

  11. Mitleser
    Oktober 19, 2011 um 1:42 pm

    Ich persönlich wär erstmal für klare Schranken im Finanzsektor (& dann für weitere Reformen)

    Danke @Roland,
    Schranken setzen im Finanzsektor. Gut und Recht. Aber worauf ich hinaus will, wäre das Mittel „Geld“ zuerst zu definieren, so wie dies täglich in diesem Forum geschieht. Besseres gibt es nicht.
    http://www.dasgelbeforum.de.org/sammlung/sammlungen-literatur.htm

    Wenn die Menschheit wieder dahin –>Fei Lun
    Das älteste Währungssystem der Welt

    Es gibt inzwischen viele alternative Währungen und Ideen, wie man in Zukunft ein Währungssystem nachhaltig und dem Menschen dienlich aufbauen kann.<–

    zurück kommt, dann bekommt der Begriff "Wert" wieder einen Sinn.
    http://www.initiative.cc/Artikel/2011_07_23_Fei_Lun.htm

    Gruß aus Thailand, dessen Sorgen und der 2ten & 3ten Welt anders lauten wie die von euch propagierten, denen ihr Wohlstandspeck abhanden kommt.

  12. Oktober 19, 2011 um 3:30 pm

    Lieber Herr Jung! Es wurde nie kommuniziert ob überhaupt ein Konsens für ein Manifest da ist. Das ist er nämlcih nicht! Ein solches Papier bringt kaum vorteile und weit mehr nachteile bezüglich das unter einen Hut bringen der 99% … ausserdem werden sich unsere Gegener darauf stürtzen … ich finde nicht, dass jetzt die Zeit ist Dogmen zu entwerfen bevor noch die mobilisierung der Leute überhaupt stattgefunden hat!

    • Oktober 19, 2011 um 4:49 pm

      Lieber Rolf,

      Mein Bauch sagt mir, dass da was dran ist. Wir müssen uns nur die Liste oben als auch an anderen Stellen anschauen. Das ist sicherlich nur die Spitze des Eisbergs aller Punkte, die wir zur Diskussion stellen könnten.

      Vielleicht schauen wir uns ab, wie es die Spanier vormachen. Dort wird seit Wochen in Asambleas und Arbeitsgruppen besprochen, wie es weitergehen soll. Am besten, wir üben das auch. So kann jeder von uns erfahren, wie sich ein zukünftiges Von-unten-regieren anfühlt und was man dabei entwicklen kann.
      In jeder Dorf / in jedem Kiez werden Ergebnisse zusammen getragen. Gewählte Delegierte tragen das in die Stadt / den Kreis, zusammen. Wieder gewählte in den den Regionen, dann in den Ländern und zum Schluss auf Bundesebene.

      Noch können wir uns alle nicht konkret vorstellen, wohin es gehen sollte. Also lasst uns damit anfangen, zu Zukunft zu üben und zu gestalten. Lassen wir es als parallelen Prozess zur ejtzigen Regierung laufen. Und wenn wir das Ergebnis haben, wird das Umsteigen auf den anderen Zug vermutlich ganz einfach werden.

  13. Oktober 19, 2011 um 6:12 pm

    Die Demokratie von unten ist die einzige Lösung!
    Denn wir lassen uns vertreten von Menschen die keine Ahnung haben und über Milliarden Euro abstimmen ohne zu Wissen worum es eigentlich geht!
    Hauptsache Sie können Ihre Apanage einstreichen und wenn ein Lobbyist an die Türe klopft wird Er mit offenen Händen Empfangen!So Gierige Volksverräter muss man sich nicht länger antun!

    Gruß Hans Erdmann

  14. Oktober 19, 2011 um 6:30 pm

    Habe noch was vergessen !Die Ahnungslosigkeit der Volkszertreter!

    Gruß Hans Erdmann

  15. Oktober 19, 2011 um 9:51 pm

    Das Volk kündigt den Vertrag mit der Politik

    Merkel und Sarkozy sind Regierende ohne Volk. Sie wollen die politische Euro-Union. Doch die Bürger Europas wollen die Erneuerung der Demokratie.

  16. Oktober 20, 2011 um 10:12 am

    Sehr gut ist die positive Formulierung. Was mir fehlt ist die Aufnahme des Gemeingutes, Mutter Erde (umfassend) und im einzelnen Wasser, Luft, Land… Die die besitzen (Land, Ressourcen) sollten für Nutzung denen die nicht besitzen, Nutzungssteuern abgeben. Erde= Natur=Lebensressource:Anzahl Menschen= Existenzgrundlage (Versorgt mit Grundbedürfnissen) Dazu ist die Bolivianische Staatverfassung als weiteres Beispiel sicher ein guter Input. http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=bolivien%20staatsverfassung&source=web&cd=2&ved=0CCMQFjAB&url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBolivien&ei=stOfTs-jIorXsgbw2bGlAw&usg=AFQjCNFeHhmgOMOeGtaxRKHTQqNxjGYUgQ&cad=rja
    Schlussendlich muss aber jeder einzelne darüber Nachdenken wie weit er/sie bereit ist zu teilen, tolerieren, sich etwas einschränken (Fleischkonsum,Vielfliegerei usw). Jeder für sich muss mit seinen Mustern, Dogmen die er von Eltern, Schule, usw. mitbringt aufräumen um einem Neuen Denken Platz zu machen. Empören ist gut und jeder hat das recht darauf, aber es Bedarf auch einer Selbstreflektion! Man könnte sich auch weiter überlegen, was kann man noch gebrauchen von diesem Abfallhaufen der zurückbleiben wird. So quasi eine Mülltrennung für Staat, Wirtschaft, Politik, Soziales…(Gibts überhaupt was brauchbares?).
    rEvolution beginnt bei jedem einzelnen im Herzen und zusammen gibt es die machtvollste
    Macht..die Liebe die alles verbindet. WE ARE ONE- WE WANT BE 100%

    • Oktober 20, 2011 um 10:24 am

      Danke Eric, ja, Vertrauen und Liebe scheinen mit die beiden wichtige Elemente, auf die wir uns stützen müssen. Dann geht der Rest quasi wie von allein. LG Martin

  17. Oktober 20, 2011 um 10:43 am

    Sehr empfehlenswerter Artikel

    Occupy Paradeplatz: Manifest des Gefühls, Von: Manuel Kuster

    Sie sagen, wir hätten keine Botschaft. Sie erkennen nicht, dass tausende Leute bereits für sich eine Botschaft darstellen. Sie nennen uns „linke Gruppierungen“ oder „rechte Verschwörungstheoretiker“. Sie begreifen nicht, dass es kein Links- Rechst-Spektrum mehr gibt. Wir bewegen uns von unten nach oben. Sie glauben, wir sind eine verrückte Minderheit. Wir sind bloss nicht 99%, die auf der Strasse sind, weil es der Grossteil der uns Zugehörigen noch nicht weiss, dass sie es sind. Aber wir gehen auch für Sie auf die Strasse.

  18. sabine
    Oktober 21, 2011 um 12:05 am

    http://www.echte-demokratie-jetzt.de/manifest/ hier ist die übersetzung des spanischen manifests…ich mag es weil es so schlicht ist und jeder versteht worum es geht

    • Oktober 21, 2011 um 12:10 am

      Liebe Sabiene, vielen Dank für den Link und ja, ich habe Gänsehaut beim ersten Lesen bekommen. Lieben Gruß Martin

  19. Oktober 21, 2011 um 12:58 am

    Nun hat das Morden endlich ein Ende und hier ist der Abspann, wie er besser nicht auf den Punkt gebracht werden kann:

  20. Oktober 23, 2011 um 10:43 pm

    Prinzipien um eine Welt im Gleichgewicht zu kreieren.

    (The original text was found on http://www.worldinbalance.net/about/principles.php, I just translated it.)

    Wir sehen Frieden nicht nur als die Abwesenheit von bewaffnetem Konflikt, sondern die Präsenz von Freiheit, Gleichheit und Solidarität.

    Wir sehen Konfliktvermeidung als einen Ansatz, der Abrüstung, Vertrauensbildung und Gewaltlosigkeit einschließt, und als Ziel hat eine gemeinsame, auf den Prinzipien der Freiheit, Gleichheit und Solidarität basierte, Gesellschaft zu erreichen.

  21. Oktober 24, 2011 um 8:53 am
  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: