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Wem nützt Konkurrenz? Die Banken gewinnen dabei immer!

Seit dem ich denken kann, heißt es immer: „Konkurrenz ist gut, belebt das Geschäft, also streng Dich an, dann geht es auch voran.“

Seit einigen Monaten stelle ich mir die Frage, warum wir dieses positive Bild der Konkurrenz dermaßen anbeten und den größten Teil unserer Energie darauf verwenden, um gegen Andere zu gewinnen und nicht zu den Verlierern zu gehören (siehe auch Vom Nullsummenspiel unserer Konkurrenzgesellschaft).

Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass wir in einer extrem schizophrenen Welt leben und uns nicht wundern müssen, wenn sie uns krank macht:

  • In einer Firma sollen wir miteinander gut kooperieren, damit wir gegen die anderen Firmen dieser Welt gewinnen.
  • Alle Deutschen sollen miteinander gut kooperieren, damit wir gegen andere Staaten gewinnen.
  • Alle Europäer soll gut miteinander kooperieren, um gegen die anderen Regionen zu gewinnen.

Wann fangen wir endlich an zu begreifen, dass Konkurrenz nur den Banken dient, die Geld verleihen wollen? Denn nur wer den Anderen ausstechen will, versucht das mit neuen Ideen, braucht zu ihrer Umsetzung Geld und egal, ob der Unternehmer gewinnt oder verliert. Die Bank jedenfalls gewinnt dabei immer! Und wenn der Unternehmer gewinnt, dann sogar doppelt. Denn nun werden die Verlierer wieder nachlegen müssen und sich auch Geld für ihre weiteren Ideen leihen müssen.

Ich sehe, dass wir nur über ein Kooperieren auf allen Ebenen zu einer gesunden Gesellschaft kommen können, in der wir mit unseren Resourcen nachhaltig umgehen, und uns damit mehr auf unser SEIN als auf das HABEN konzentrieren können. Es wird Zeit für den Wandel, der mit den Bewegungen dieser Welt begonnen hat …

Motiviert, endlich diesen Artikel zu schreiben, hat mich dieser hier:
Ackermann mahnt Europa zum Eingehen auf Veränderungen

  1. November 18, 2011 um 9:49 pm

    Ich sehe, dass wir nur über ein Kooperieren auf allen Ebenen zu einer gesunden Gesellschaft kommen können, in der wir mit unseren Resourcen nachhaltig umgehen, und uns damit mehr auf unser SEIN als auf das HABEN konzentrieren können. Es wird Zeit für den Wandel, der mit den Bewegungen dieser Welt begonnen hat …

    So sehe ich das auch. Danke!

  2. November 19, 2011 um 12:08 am

    Das Konkurrenzdenken entspringt doch dem Motto SURVIVAL OF THE FITTEST, was an sich schon zum Scheitern verurteilt ist, wenn das geht es doch eher um Anpassung, darum, sich auf neue Situationen einstellen zu können. Es müsste eher heißen NON-SURVIVAL OF THE MOST DISORDERED … denn das ist das wirkliche Bild der Natur. Wobei MOST DISORDERED nichts mit Schwäche zu tun hat, sondern eher mit der Ansammlung von Nicht-Anpassungsmöglichkeiten. Wer nicht zur Kooperation innerhalb des GESAMTEN Systems fähig ist, fliegt aus dem System.

    Gruß
    http://www.gold-dna.de

  3. November 19, 2011 um 12:42 am

    Hallo golddna,
    ich bin etwas verwirrt von deinen Aussagen.
    Die Menchen, die ordentlich konsumieren, Kredite aufnehmen, Party feiern und es sich so gut wie möglich gehen lassen, kooperieren und bleiben (im System der relativen Grenzenlosigkeit) drin?
    Die Querulanten, die dem System die Stirn bieten und auf einen Wandel setzen, fliegen raus?
    Und was ist bei dir DAS System? Das Berserker und Wahnsinnige, Psychopathen und Perverse die Geschicke der Menschheit (seit Jahrtausenden) leiten, kontrollieren, bestimmen, auf welchen Wegen es in den Abgrund geht?

    Hallo Martin,
    auch glaube nicht, dass die Banken gewinnen. Geld kann nicht gewinnen, vielleicht nur Menschen, die wenig davon haben und entsprechend wenig verbrauchen, besser gesagt: Brauchen. Alles, was man WIRKLICH zum Leben braucht, kann man mit Geld nicht kaufen. Der Wert eines Menschen ist doch nicht in Geld aufzurechnen. Das ist zwar die (Milchmädchen-)Rechnung der Sklaventreiber und der politischen Großzahlen-Jongleure. Es ist aber nicht die wirkliche Wirklichkeit, für mich eher wie ein Gespenst, das nur in vernebelten Gehirnen präsent sein kann.

    Rational kann ich mir nicht mal mehr die Frage stellen, ob das Vernünftige auf der Welt überhaupt eine Chance hat; nach menschlichem Ermesen nicht. Was ich machen kann, mache ich auch: Ich lasse mir meine Kräfte nicht von Fiktionen stehlen.

    Herzlichst
    Wolfgang

    • November 19, 2011 um 10:25 am

      Hallo Wolfgang,
      ja, Du hast Recht. Es sind die Menschen, denen die Banken gehören, die das eingesammelte Geld gewinnen und damit die derzeit beginnen, die ganze Welt aufzukaufen (Privatisierung kommt vom lateinischen privare = raube) oder gleich per Krieg zu okkupieren.
      Und ja, wir bräuchten diesem Geld nicht hinterher zu laufen, wenn wir uns wieder mehr autark machen, z.B: wenn jeder sein 1,x Hektar Land bekäme und selbst bewirtschaften würde. Es wäre auch ein Wirtschaften ganz ohne Geld möglich.
      Das Problem ist aber das Eigentum. Wie oben genannt, reißen sich die Superreichen derzeit alles unter den Nagel und unser Rechtssystem sorgt für den Schutz dieses Privateigentums. Wenn am Ende die Superreichen alles besitzen, wird es schwer für Menschen wie Du und ich dann noch in einer Parallelgesellschaft zu leben.
      Was wir also beginnen müssen, ist unsere Welt über Genosssenschaft wird in den gemeinschaftlichen Besitz zurückzuholen. Wieder regional zu wirtschaften, um dem System der Superreichen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und hierbei können wir dann in Freude unser Leben leben, da wir dann selbstbestimmt daran wirken.
      Lieben Gruß, Martin

      • November 19, 2011 um 11:52 am

        …ist unsere Welt über Genosssenschaft wird in den gemeinschaftlichen Besitz zurückzuholen. Wieder regional zu wirtschaften, um dem System der Superreichen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und hierbei können wir dann in Freude unser Leben leben, da wir dann selbstbestimmt daran wirken.

        Um ehrlich zu sein, ich habe dieses Konzept immer abgelehnt, aber so langsam komme ich zu der Einsicht, dass dies im Moment vielleicht eine unter vielen Möglichkeiten ist. NUR: Kann dieses Konzept überleben? Denn dieses Konzept hieße vollkommene Abkopplung vom Rest der Welt. Und DAS ist meines Erachtens nie eine gute Idee… Wenn Dein Konzept etwas Anderes beinhaltet, kläre mich bitte auf.

        In diesem Video „Wenn Ideen Sex haben“ wird erklärt, was geschieht, wenn Gesellschaften oder Teile davon vom Rest der Menschheit abgeschnitten sind. Ich fürchte, so geschieht es mit allen Gesellschaften bzw. Teilen von Gesellschaften, die sich vom Rest abkapseln oder dazu gezwungen sind, das spielt keine Rolle für das Ergebnis.

        Ganz nebenbei: Dieses Video erklärt wunderbar, was in der „Crowd Intelligence“, der von der #occupy Bewegung favorisierten „Schwarmintelligenz“, geschieht und warum das geschieht und dass es geschehen muss und dass uns genau diese Entwicklung auch gesellschaftlich entwickelt.

        Meine Beobachtung aus der Geschichter zeigt, dass die gesellschaftliche Entwicklung immer der technologischen folgt, wobei sich das „Alte“, „Überlebte“ natürlich gegen die neuen Entwicklungen stemmt, denn die alten Herrschaftsformen werden jeweils gleich mit in Frage gestellt und hinweggefegt! Und dennoch wird sich „das Neue“ zum Druchbruch verhelfen! Es geht nicht anders.

        Deutsche Untertitel sind einstellbar.

      • November 19, 2011 um 12:28 pm

        Hallo lieber Martin,
        Du bringst es mal wieder mit ein paar Worten auf den Punkt.

        Im Kontext des Würgegriffs steht allerdings auch der „Staat“, der als Grundeigentümer UNSER Land kontrolliert – unsere Ansprüche und Rechte daran kontrolliert und sie mit Militär und Polizei, die hinter den Behörden stehen, GEGEN unsere Interessen (und jede Vernunft) verteidigt.
        Ich frage mich seit ein paar Tagen, was geschieht, wenn (möglichst viele) Menschen Land einfach besetzen?
        Oder landwirtschaftliche Flächen kaufen/pachten, und dort machen, was für sie vernünftig ist – wie Menschen zu leben?
        Und ich frage: Brauchen wir für Aktionen der Vernunft, der Selbsterhaltung, erst einen Krieg, dem dann ein „Rette sich, wer (noch) kann“ zwangsläufig folgt?

        Was ich zum „Staat“ ausführte, gilt für die Banken in gleichem Maße. Mir drehten sie vor 24 Jahren den wirtschatlichen Hals um – aber dann begann auf wundersame die Zeit meines Lebens, die ich als „frei“ bezeichne.

        Ich weiß nicht – ich stelle den Gedanken mal so in den Raum -, ob man das etablierte Bankwesen als volksfeindlich bezeichnen könnte? Immerhin arbeiten sie destruktiv gegen die Gemeinschaft und konstruktiv nur im Interesse einer parasitären“Elite“.
        Ich glaube, die (volksfeindliche) Idee der Banken steht auf weniger als tönernen Füßen. Diktatoren, damit schließe ich, haben eine kurze Verweildauer; das betrifft auch die Führung multinationaler Konzerne. „Krebs“ ist die Folge fehlender Kontrolle und reflektiert eigentlich nur einen „geistigen Zustand“. Wer das „Geschwür Bank“ hat, könnte sich mal fragen, warum?

        Wolfgang

  4. November 19, 2011 um 1:53 am

    Hallo Wolfgang
    Das Problem bei Diskussionen jeglicher Art ist ja inzwischen, dass jedes Thema aus dem Kontext des GESAMTEN herausgenommen wird, und man nach einem Konsens strebt, der nur ein Teilbild, einen Schnappschuss, anspricht. Ich gestehe, dass ich, seit ich mein GOLD-DNA-Projekt fertig habe, die Schnappschüsse immer mehr in Relation zum Gesamtbild der Realität betrachte, und dieses im Rahmen einer Diskussion nicht angemessen vermitteln kann, weil ich im Grunde ganz vorne anfangen müsste.
    Die negativen Bilder, die du beschreibst, machen allesamt Sinn und sind das Ergebnis einer Entwicklung, die sein muss, damit aus all den negativen Facetten etwas Neues geschaffen werden kann, was gänzlich ohne negativen Beigeschmack ist. Erst das Erkennen des negativen Beigeschmacks bewirkt doch, dass er wahrgenommen wird und beseitigt werden muss, um den WIRKLICHEN Geschmack zu erlangen.
    Mit dem System meine ich das Gesamtbild der Realität. Herausfliegt, was nicht mehr wahrgenommen wird, was nicht mehr nötig ist, was der Ordnung, der Konsonanz, zugeführt wurde. Mit Kooperation meine ich den Gleichklang mit dem Ziel des GESAMTEN Lebens anzustreben, sprich dem WIRKLICHEN Bild zu folgen, statt der Masse, welche einzig die Realität vergöttert. Anpassung ist das schrittweise Erkennen des Unterschiedes von Konsonanz und Dissonanz, von Bildern, die dem GEMEINSAMEN Weg Steine in selbigen legen und jenen Bildern, welche Hindernisse aus besagtem Weg räumen. Nicht individuelle Sicht, sondern die Sicht der Gemeinsamkeit, Kooperation eben … oder gar Symbiose. Und das Ziel ist die Kohärenz … aus der Verschiedenheit zur gemeinsamen Einzigartigkeit.
    Alles Negative ist nur Mittel zum Zweck. Die Realität ist nicht die Wahrnehmung von negativen Bildern, sondern umgekehrt: die negativen Bilder machen die aktuelle Realität überhaupt erst wahrnehmbar.

    Ich werfe jetzt vielleicht mehr Fragen auf, als ich beantworten wollte, aber so ist das mit der expansiven Realität, in der wir uns (noch) befinden.

    Vielleicht bezüglich meiner Sichtweise noch ein kleiner Text aus besagtem Projekt:
    http://www.gold-dna.de/update5.html#up80

    Tolle Seite übrigens hier, Martin, dass muss ich mal loswerden. Es zahlt sich immer aus neben der Vorder- und Rückseite einer Münze auch mal das Kleingedruckte auf dem Rand zu lesen.

    Gruß
    http://www.gold-dna.de

    • November 19, 2011 um 12:50 pm

      Grüß Dich, Guido,

      ich habe bereits die Zusammenfassungen der „Stockwerke“ auf Deiner Seite gelesen.
      Erstens möächte ich sagen, dass kein einziger Mensch in der Wahrheit leben kann, sondern nur eine, und zwar SEINE Wirklichkeit beschreibt.
      Es gibt eine (veredeckte) Kooperation der beiden Pole, die wir Gut und Böse nennen?
      Es gibt Symbiose, die offene Form einer Kooperation, die allerdings „notgedrungen“ geschieht?
      Mittel zum Zweck, das impliziert Sinn UND Nutzen?

      Geht es hier wirklich um die zeitliche Ebene von Momentaufnahmen?
      Wenn ich zum Fotografieren unterwegs bin, geht es sowohl um die Landschaft als Ganzes, als auch um darin enthaltene oder auftauchende Elemente. Es ist mein Blick in die Weite, und mein Blick, der sich – meist durch ein Ereignis – auf einen Brennpunkt fokussiert. Das ist RÄUMLICH!.
      Aber über meinem Weitwinkel- und Makroblick steht meine Bewunderung und Begeisterung für die Welt, in der ich lebe. Sie werden nicht getrübt, wenn ich Müllhalden oder einen überfahrenen Vogel sehe.
      Du, Guido, hast auf Deiner Seite eine sehr gute Arbeit geleistet.
      Aus meiner Sicht und Erfahrung ist eine wirklich gute Arbeit niemals zu Ende.
      Und da wir keine Hühner sind, ist „Gackern“ auf der Suche nach Kooperation bei manchem zu legenden Ei geradezu unentbehrlich.

      Herzliche Grüße von

      Wolfgang

  5. Elke
    November 19, 2011 um 7:58 pm

    Hallo Wolfgang,

    ….Aber über meinem Weitwinkel- und Makroblick steht meine Bewunderung und Begeisterung für die Welt, in der ich lebe. Sie werden nicht getrübt, wenn ich Müllhalden oder einen überfahrenen Vogel sehe….

    Schön, wenn man so optimistisch sein kann. Ich sehe es anders, nämlich wie es sein könnte, wenn wir die Welt nicht so zumüllen und ausplündern würden.

    Der Konkurrenzdruck, wie Martin ihn oben beschreibt, trägt m. M. nach wesentlich zur Umweltzerstörung bei. Schon in der Nachbarschaft fängt es an – das größere Haus, den größeren „schöneren“ Vorgarten (bei uns oft zugepflastert und alles mit Kies zugestreut), unzählige paare Schuhe, ständig neue moderne Kleidung, Essen aus fernsten Regionen der Welt, exotische Früchte im tiefsten Winter, Fernreisen im Luxusstil – immer extravaganter, sich immer mehr von der Masse abhebend…

    Wenn wir alle nur in einer Wahrheit leben würden, nicht jeder in seiner eigenen, dann hätten wir das nicht. Aber ein gemeinsames Ziel, dass erreicht werden soll/kann – ohne Konkurrenzdruck. Alle ziehen an einem Strang.

    Optimal wäre es, wenn wir alle weltweit vernetzt wären. Ohne Grenzen (auch im Kopf, ohne dass Staaten Machtansprüche stellten. Alle Menschen gleichberechtigt. Niemand wird mehr ausgegrenzt. Alle vereint im Wunsch eine friedliche Welt aufzubauen. Wir könnten ein Paradies auf Erden schaffen – ohne Konsum- und Wachstumszwänge. Jeder bekommt alle notwendigen Dinge, um „angenehm“ leben zu können. Alles muss nachhaltig und umweltfreundlich sein, auf lange Haltbarkeit ausgelegt werden, (wegen der Ressourcen). Reichtum und Reiche, gäbe es nicht mehr. Dafür aber innerer Reichtum und Menschlichkeit ein echtes Miteinander. Wir hätten trotz Arbeit, mehr Zeit für die Familien, mehr Zeit um uns um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu kümmern. Mehr Zeit um uns auf unsere spirituellen Wurzeln zu besinnen.

    Das ist für „Realisten“ naiv, aber m. E. nach, der einzige Weg zum weltweiten immerwährenden Frieden untereinander und in uns selbst.

    Konkurrenz trennt… Konkurrenz ist eigentlich nichts weiter als Neid auf den anderen – den scheinbar Erfolgreicheren…..

    • November 19, 2011 um 9:23 pm

      Da fällt mir ein Physiker ein, der schon vor über zehn Jahren zur Nanotechnologie (wenn sie ausgereift und anwendungsbereit ist) sagte: „Sie müssen sich das so vorstellen: Was einer hat, können alle haben – ohne dass es einen Pfenning kostet.“

      Das würde eine Welt, wie Du sie Dir vorstellst ganz sicher ermöglichen. Denn welchen Sinn macht es zehn Mercedes in der Garage stehen zu haben, wenn sie der Nachbar mit Leichtigkeit auch haben kann? In einem solchen Zustand, nimmt sich jeder nur das, was er wirklich braucht!

      Ich denke, die Technologie, das zu ermöglichen ist bereits vorhanden. Allerdings haben die Herrschenden natürlich nicht die Absicht, ihre Macht über die Menschen abzugeben. Sie fürchten, etwas zu verlieren. Aber selbst sie gewinnen in einer solchen Gesellschaft. Wie Du es sagst: Sie gewinnen die Zeit und die Muße, sich um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu kümmern…

      Wie weit diese Technologie zum Beispiel für eine saubere und freie Energiebeschaffung bereits ist, mag ein Licht auf die Entwicklungen auch anderer Technologien werfen (auf Englisch):

      • November 19, 2011 um 9:44 pm

        Ja, die Freie Energie, wenn es sie denn gäbe, wie wir sie uns erhoffen, wäre ein Fluch für die Menschheit:

        http://www.gold-dna.de/update4.html#up76

        Alles, was frei, ohne Kosten, ohne Zügelung ist, stellt sich im Nachhinein als Problem heraus, ähnlich dem Diabetiker, der aufgrund des Fortschritts über künstliches Insulin verfügen kann … und daher im Grunde alles Süße aufnehmen kann … ohne Einschränkung.

        Sich nur nehmen, was man braucht. ist relativ, denn wenn man immer mehr haben kann, braucht man, ehe man sich versieht, auch immer mehr …

        Gruß
        http://www.gold-dna.de

    • November 19, 2011 um 10:10 pm

      Ja, genaus so. Die Frage ist nur, wie das zu erreichen ist, wenn es 99% wollen könnten, es aber bisher nur wenige wie wir schon bewusst äußern. Es werden zwar täglich mehr, nur reicht der Zuwachs, bevor die nöchste Atombombe fällt? Die USA und Israel zündeln ja schon mächtig …

  6. Elke
    November 19, 2011 um 8:22 pm

    Lieber Martin,

    ja, ich denke der Konkurrenzdruck hat Ausmaße angenommen, die uns krank machen. Man kann sich dem kaum noch entziehen. Mittlerweile sind wir so im Wirtschaftsprozess integriert, dass wir zwangläufig „mitarbeiten“ ohne dass sich die meisten darüber bewusst werden.

    Ich haben vor ein paar Tagen nach alternativen Lebensmodellen gesucht. Wenn unsere Kinder flügge sind, will ich mich neu orientieren und versuchen möglichst nachhaltig zu leben. Bisher habe ich noch nicht viel gefunden, aber es gibt ein oder zwei schöne Ansätze.

    http://www.oekosiedlungen.de/friebertshausen/steckbrief.htm

    http://www.zukunft-finden.de/0,64,2,59,0,0.html

    Wenn man wirklich etwas ändern will, muss man neue Wege beschreiten

    • November 19, 2011 um 10:14 pm

      Ja, ähnliche Gedanken gehen mir auch durch den Kopf. Leider sind meine Kinder noch ein paar Jahre in der Ausbildung und brauchen meine Unterstützung. Danach kann ich mir sehr gut ein alternatives Leben, wie es in Jamilanda – die ökoligente Lebensart geschildert wird, vorstellen. Bis es so weit ist, wird es sicherlich noch mehr solcher Konzepte wie von Dir verlinkt geben …

  7. November 19, 2011 um 9:45 pm

    Hallo Elke,

    meine Einstellung zur Welt ist einerseits grausig – falsch.
    Aber ich kann die wachsenden Mülhalden nicht verhindern, auch wenn ich selber fast keinen Müll verursache.
    Ich kann die Luft nicht besser machen, wenn ich mit dem Fahrrad fahre und die Abgase wegatme.
    Ich kann einen toten Vogel nicht wieder lebendig machen, aber ich kann versuchen, sie zu beschützen, Hundehalter aufmerksam auf Brutzeiten machen, Kinder aufklären über Lebensraum und – gwohnheiten der Tiere.

    Unsere Welt präsentiert uns ganz verschiedene Bilder; mir sind Bilder des Elends nicht fremd. Ich setze nur darauf, dass ich mental gesund sein muss, um kraftvoll dort helfen zu können, wo es möglich ist. Wem wäre gedient, wenn ich in Depression versinken oder wütend sein würde?

    Was Du im Folgenden schreibst, findet natürlich meine volle Zustimmung. Allerdings glaube ich, das Paradies muss erst mal im Inneren entstehen, um es auch im Außen finden oder sich gestalten zu können. Über Ansätze, wie man das umsetzen könnte, habe ich hier schon einiges geschrieben – es interessiert nur niemanden. Es sind eben zwei ganz verschiedene Welten: Auf andere Schuld laden, oder selber Verantwortung übernehmen. Damit spreche ich selbstverständlich nicht Dich an.

    „Konkurrenz“ können wir auch positiv denken: Wer ist das wertvollste Mitglied in einer Gemeinschaft? Oder denke an einen Wettbewerb, an dem Künstler beteiligt sind. Konkurrenz ist für mich erst mal ein neutraler Begriff im Verhaltenssystem eines Menschen. Entscheidend wird dann erst, an welchem Wettbewerb er sich beteiligt. Paranoiker veranstalten jedenfalls gerne Wettrüsten, während wir sicher gerne abrüsten möchten.

    Was hältst Du von meiner Idee, dass sich ein Mensch selber als Wettbewerb sieht, in der Zeit, zwischen Gestern, Heute und Morgen? Er könnte, unabhängig von anderen, täglich ein Gewinner sein. Mehr kann ich auch nicht, als versuchen, jeden Tag ein bisschen besser zu werden.

    Herzliche Grüße sendet Dir

    Wolfgang

    • November 19, 2011 um 10:39 pm

      Hallo Wolfgang,
      das ist exakt mein Antrieb, und ich gehe davon aus, dass es in jedem Neugeborenen steckt: jeden Tag ein Stückchen besser werden.
      Ein Wachsen im Sinne von allgemeingültiger Ethik, wie sie durch eine einzige Regel in dem Kant´schen Imperativ ausgedrückt wird reicht.
      Dass wir uns in unserer aktuellen Wachstumsideologie des Habens so viele Regeln gegeben haben, liegt allein an der Idee des Eigentums. Denn das muss verteidigt werden. Und das geht nur per Gesetz und Wächtern, die das Eigentum beschützen helfen.

  8. November 19, 2011 um 10:55 pm

    Hainer Geißler geißelt die 300 reichsten Menschen dieser Welt:

  9. November 19, 2011 um 11:38 pm

    http://www.gold-dna.de :
    Ja, die Freie Energie, wenn es sie denn gäbe, wie wir sie uns erhoffen, wäre ein Fluch für die Menschheit:
    http://www.gold-dna.de/update4.html#up76
    Alles, was frei, ohne Kosten, ohne Zügelung ist, stellt sich im Nachhinein als Problem heraus, ähnlich dem Diabetiker, der aufgrund des Fortschritts über künstliches Insulin verfügen kann … und daher im Grunde alles Süße aufnehmen kann … ohne Einschränkung.
    Sich nur nehmen, was man braucht. ist relativ, denn wenn man immer mehr haben kann, braucht man, ehe man sich versieht, auch immer mehr …
    Gruß
    http://www.gold-dna.de

    Ich denke, Du gehst zu sehr von heutigem Denken auf Grund der heutigen Eigentums- Wirtschafts- und Gesellschaftsverhältnisse aus.

    Versuche Dir mal vorstellen, was wäre, wenn es weder Eigentum noch Geld gäbe. Denke diese Vorstellung zu Ende und bleibe nicht stehen bei: „Das geht nicht.“ „Der Mensch ist nicht so“ und was uns nicht alles eingeredet wird, um über solche Alternativen gar nicht erst nachzudenken.

    Freie Energie ist ein Segen für die Menschheit! Und genau darum werden diese Technologien unter dem Deckel gehalten! Schließlich sind die Menschen ja nicht mehr mit ständig steigenden Energie-Preisen (und damit allen anderen Preisen) zu erpressen und zu enteignen! Es fällt die Drohung weg: Die Energie reicht nicht! Sie reicht! – Das gilt übrigens für alle Produkte, die wir zum Leben benötigen.

    Kein Diabetiker kann dank Insulin soviel Süßes aufnehmen, wie er möchte. Er hat lediglich die Möglichkeit überhaupt Süßes und andere Lebensmittel aufzunehmen, ohne sofort zu sterben.

    Diabetis entsteht heute vor allem durch die von der Industrie hergestellten kohlehydrat-überfrachteten Lebensmittel. Bestes Beispiel sind McDonald und CocaCola, aber auch die viele der industriell hergestellten Lebensmittel sind mit für den Körper nutzlosen, weil sonst nichts Lebenswichtiges wie Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe usw. enthaltenden Kohlehydraten überfrachtet. „Zucker“-Krankheit heißt diese Krankheit nur darum, weil alle Kohlehydrate (auch Alkohol) im Körper zu Zucker umgewandelt werden. Das ist reine Energie. Wird diese Energie nicht verbraucht, wird sie in Fett umgewandelt – das Ergebnis kannst Du in unseren Straßen beobachten… Diese Überdosis an Kohlehydraten kann die Bauchspeicheldrüse irgendwann nicht mehr abbauen. Diabetis ist im Grunde eine Vergiftung des Körpers durch vielen industriell hergestellten Lebensmittel. Wenn also die Lebensmittelindustrie um der Profite willen diese kohlehydratüberfrachteten Lebensmittel in Masssen herstellt und in den Verkauf bringt, sind sie im Grunde Mörder, zumindest jedoch nehmen sie die Krankheit und den frühzeitigen Tod vieler Millionen Menschen billigend in Kauf.

    Diesen Menschen dann – wie Du argumentierst – „vorzuwerfen“ sie würden durch das künstliche Insulin „… im Grunde alles Süße aufnehmen kann … ohne Einschränkung“ greift also nicht, es ist – um ehrlich zu sein, sogar ein wenig daneben.

    denn wenn man immer mehr haben kann, braucht man, ehe man sich versieht, auch immer mehr

    Das ist eine Definition von Sucht. Wodurch entsteht Sucht? Zum Beispiel dadurch, dass bestimmte Bedürfnisse nicht befriedigt werden – die Sucht ist eine Ersatzbefriedigung. In einer Gesellschaft, in der alles in ausreichendem Maße vorhanden ist, bedarf es keiner „Ersatzbefriedigung“!

    Und noch einmal die Frage: Warum sollte ich mir zehn Mercedes in die Garage stellen, wenn a) mein Nachbar sie auch haben kann und ich und jeder andere Mensch sich b) morgen noch einen holen kann? Das macht keinen Sinn!

    • November 20, 2011 um 12:04 am

      Das ist ein Aspekt, den ich so noch gar nicht begriffen hatte: Die Sucht macht den Drang des Immer-mehr-haben-wollens sehr deutlich. Wer einen Mangel spürt, der weicht auf die Befriedigung über Anderes aus. Und je größer der Mangel, desto stärker die Sucht. Wenn wir Menschen also unsere Grundbebedürfnisse, insbesondere unser Selbstwertgefühl befriedigt haben, dann sollte es nicht mehr um das mehr HABEN gehen sondern dann ist die Muße für mehr SEIN gegeben.

  10. November 20, 2011 um 12:23 am

    Hallo Solveigh

    vielen Dank für deine Antwort. Das Problem, wie immer, ist die unterschiedliche Sicht auf ein Einzelbild und auf das Gesamtbild. Das Problem liegt in der Gesamtheit der Menschen. Manche sind sparsam, verantwortungsbewusst, andere aber nicht. Gib allen Menschen Freie Energie oder alle Mercedese oder alles Geld … und es bricht Chaos los, welches sich nicht mehr regeln lässt. Es wäre das Ende. Die Finanzkrise macht es vor … Gelddrucken, Derivate, Entwertung … nichts anderes als Freie Energie oder Unmengen von Mercedese.
    Das Leben hat exakt so viel Energie zur Freien Verfügung, wie es der weitere Werdegang der Realität ermöglicht. Energie kann auch nicht eingespart werden. Energie ist die Aktion, die das Leben zum Reagieren bewegt. Mehr Energie, mehr Geld, mehr was auch immer, kann das Leben nicht handhaben … woraus einzig mehr Unordnung, sprich Angst, Gier, Konkurrenz hervorgeht, denn wenn plötzlich so viel zur Verfügung steht, dann muss damit auch etwas passieren. Das Leben als Ganzes nutzt schließlich auch nur so viel Energie, die uns die Sonne zur Verfügung stellt, wie das Leben als Ganzes handhaben kann.

    Der entscheidende Punkt ist: etwas fehlt den Menschen noch, um umzudenken, um in der Lage zu sein, sein expansives Streben abzulegen.
    Wie kann in einer Gesellschaft ALLES vorhanden sein, wenn keiner sagen kann, was dieses ALLES ist ? Warum sollte man plötzlich aufhören etwas besser zu machen oder anders. Käme das nicht einem Stillstand gleich ? Und ist Stillstand im Leben nicht fatal ?
    Wenn alle einen Mercedes haben, dann will plötzlich einer einen haben, der SCHÖNER ist, als ALLE anderen … und schon geht es weiter und weiter. Denn warum sollte der Mensch plötzlich anders denken ? Und damit kämen wir in einen Themenbereich der GOLD-DNA zugrunde liegt, nämlich das die beschriebene Expansion realer Bilder nicht ewig währen kann … aber das würde den Rahmen hier sprengen.

    Ich will durchaus keinem Diabetiker etwas vorwerfen, es ist nur der Gebrauch eines Bildes, ich hätte auch Insulin mit Gelddrucken, Zucker mit Schulden und Diabetiker mit dem Weltfinanzsystem ersetzen können …

    Gruß
    http://www.gold-dna.de

    • November 20, 2011 um 9:34 am

      Eine Entwicklung ist in einer solchen Gesellschaft überhaupt nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil! Jetzt liegt das Talent und Können, unsere Gesellschaft zu gestalten, viel zu vieler Menschen brach, weil den Menschen, die darüber verfügen, einfach gesagt wird: „Wir brauchen das nicht!“, „Das rechnet sich nicht“, weil Menschen verdammt sind, „irgend etwas“ zu machen, um ihr(en) Leben(sunterhalt) zu „verdienen“. Das ist die reine Verschwendung! Und warum muss ich mein Leben später verdienen, da es mir doch geschenkt wurde?

      Ich habe das in einem anderen Artikel als Kommentar bereits ausführlich beschrieben. Martin, hast Du einen Link dorthin?

      • November 20, 2011 um 10:38 am

        hab ihn gefunden: https://faszinationmensch.wordpress.com/2011/10/28/unser-geldsystem-steht-im-widerspruch-zur-grundregel-du-sollst-nicht-stehlen/#comment-1781

        „Das Problem was ich allerdings sehe ist die Bequemlichkeit der Mitmenschen, die glauben alles umsonst und ohne eigenen Beitrag erhalten zu können.“

        Das ist in einer geldlosen Gesellschaft kein Problem. Denn die bequemen Menschen können ruhig bequem und faul sein, denn es gibt keinen Zwang sich sein Leben zu verdienen, was ja eh Quatsch ist! Das Leben wurde uns geschenkt, aus welchem Grund muss ich es mir später verdienen?

        „Wie macht man ihnen klar, das jeder der dazu fähig ist mitziehen muss?

        Da mehr als ausreichend Güter für alle erzeugt werden, besteht dann diese von Dir genannte Notwendigkeit gar nicht mehr. Es gibt kein „Muss“ – nur ein „Wollen“.

        Die Alkoholiker, um nur ein Beispiel zu nennen, die heute „Schmarotzer der Gesellschaft“ genannt werden, ersaufen (wenn wir der Sache auf den Grund gehen) einfach nur ihre Verzweiflung darüber, dass sie chancenlos aus der Gesellschaft ausgeschlossen sind oder einer Tätigkeit nachgehen müssen, die ihnen weder liegt noch Spaß macht, weil sie ja Geld verdienen müssen und dann reicht das Geld nicht einmal, und sie müssen „aufstocken“ – welch hässliches und irreführendes Wort – richtig ist noch hässlicher: „betteln gehen“!, was die Verzweiflung der Menschen weiter verstärkt – ein Teufelskreis!

        Was glaubst Du, wie lange ein Mensch faul sein kann, ohne etwas Nützliches zu tun? Was glaubst Du, wie lange er braucht, bis ihm das Faul-Sein einfach viel zu langweilig wird? Der Mensch will von sich aus nützlich sein, dazu gehören, sich einbringen und so Anerkennung, Zuneigung und Lob erhalten. Und wenn er nichts weiter macht, als seinen Garten pflegen, so tut er „etwas“ für die Gesellschaft, denn wer seinen Garten liebt, wird die Blumen, das Obst und Gemüse, dass er mit Mühe, Arbeit und Fleiß gezogen hat, nicht umkommen lassen wollen. Er gibt es weg, was anderen ohne einen Garten oder die Freude und Lust in einem Garten zu arbeiten, zu Gute kommt.

        Durch die Freiwilligkeit wird jede notwendige Arbeit getan, denn für jede Tätigkeit gibt es mindestens einen Menschen, der das gern macht und sich freut, das tun zu dürfen. Wieviel besser wird eine Arbeit erledigt, die gern gemacht wird und darum gar keine Arbeit ist!

  11. November 20, 2011 um 12:45 am

    Heute Abend ist ein intensiver Dialog auf Facebook über den Wandel unserer Gesellschaft gelaufen. 86 Kommentare in nur 2 Stunden ist schon beachtlich.

  12. Elke
    November 20, 2011 um 5:16 pm

    Hallo ihr Lieben,

    wunderbar; es hat sich hier eine ausgezeichnete Diskussionsrunde gebildet, es sind mittlerweile sind so viele anregende Ideen / Vorstellungen eingegangen.
    Ich würde gerne allen etwas schreiben, aber dass wäre ein bisschen viel 

    @gold.dna,

    Freie Energie oder überhaupt frei zugängliche Dinge sind nur dann ein Fluch, oder ein Nachteil, wenn der Mensch nicht aufhört, gegen die Natur zu leben. Wir konsumieren im Überfluss und es wird zu viel produziert, was auf den Müll landet. Dies Auswüchse sind ein Problem und wir haben es, trotz der Geldwerte, die wir für Güter zahlen müssen. Ich glaube das Problem liegt in erster Linie in uns Menschen selbst. Jedes Wirtschaftssystem kann so gesehen missbraucht werden.
    So lange wir leben und konsumieren als hätten wir eine Ersatzerde, wird sich nichts ändern.
    Solveigh hat da meiner Meinung nach die richtige Sichttweise….

    @ Wolfgang

    „meine Einstellung zur Welt ist einerseits grausig – falsch.
    Aber ich kann die wachsenden Müllhalden nicht verhindern, auch wenn ich selber fast keinen Müll verursache.
    Ich kann die Luft nicht besser machen, wenn ich mit dem Fahrrad fahre und die Abgase wegatme.
    Ich kann einen toten Vogel nicht wieder lebendig machen, aber ich kann versuchen, sie zu beschützen, Hundehalter aufmerksam auf Brutzeiten machen, Kinder aufklären über Lebensraum und – Gewohnheiten der Tiere.“

    Ich denke nicht, dass sie falsch ist, sonst wärst du nicht hier 

    Na ja, aber wie du schon geschrieben hast, du kannst nur für dich alleine etwas ändern. Aber selbst Menschen, die entmutigt sind, aber ebenso wie wir Wissen, dass das derzeitige System lebensfeindlich ausgelegt ist (langfristige Folgen) und nur einer Minderheit dient, können/müssen erkennen, dass sie bei sich selbst anfangen müssen Jeder Einzelne von uns kann in seinem „selbstbestimmten“ Lebensraum, andere Wege einschlagen. Dazu muss man nicht reich sein und große Geldmittel ausgeben.
    Wenn anfänglich nur wenige ihr Leben umstellen, bringt es erst einmal fast nichts, außer dem eigenen Gefühl etwas zum Guten zu verändern zu wollen. Trotzdem-> meistens fängt etwas im Kleinen an und weitet sich aus, so kann man als „Vorbild“ (Vorreiter) fungieren, darauf aufmerksam machen, dass man als Verbraucher Einfluss nehmen kann, was z. B. in den Regalen der Läden steht. Selbst AN können etwas ausrichten, wenn es ihnen schlecht ergeht. Es scheitert aber an der Unfähigkeit, ein Ziel zu formulieren und dafür gemeinsam zu kämpfen. Alle haben Angst und trauen sich nicht, denken, der AG kündigt ihnen. Kann er aber nicht, wenn alle mitmachen. Ohne AN, kein funktionierender Betrieb / funktionierendes Wirtschaftssystem..

    Angst ist ein schlechter Berater und ein großer Verhinderer…

    Die Mehrheit muss begreifen, dass nur eine kleine Minderheit vorgibt, was in der Wirtschaft und Politik zu geschehen hat. Je mehr Bürger sich dem ergeben, nicht einmal mehr wählen gehen, politikverdrossen sind, desto ein leichteres Spiel haben Lobbyisten.
    Mich erfreut es ungemein, wenn Größen wie Geißler Tacheles reden. Seine Worte wiegen ungemein mehr, als dass der breiten Masse. Er steht auch nicht alleine auf weiter Flur. Es gibt immer mehr gebildete Menschen, die sich ebenfalls kritisch äußern. Was fehlt, sind eindeutige große Gruppierungen und Bewegungen mit Zulauf. Organisationen, wie foodwatch, Greenpeace, lobbycontroll usw. sollten sich zusammenschließen und eine große Gemeinschaft bilden. Geballte Kraft, und wenn dann noch bekannte Persönlichkeiten wie Klaus-Werner Lobbo, Wallraff, Thilo Bode und Ex-Wirtschaftsbosse,Bänker usw mitmachen, wäre die Durchschlagskraft ungeheuer groß und würde tausende in Bewegung setzen. Im Internet wird soviel geschrieben und es sind richtig gute Beiträge dabei – nur bringen die nichts, wenn die „Außenwelt“ nichts davon weiß und/ oder anfängt das was sie wollen/ sich wünschen /vorstellen auch anzugehen, indem sie aktiv werden.

    Im Übrigen glaube ich, das wir alle hier eine Veränderung wollen, nur nicht wissen, wie man sie „herbeizaubern“ kann…..

    Mich hat eine Homepage sehr nachdenklich gestimmt.
    Hier:
    http://www.flegel-g.de/

    Herr Flegelskamp hat sehr viele gute Beiträge verfasst – wenn auch subjektiv eingefärbt – aber dennoch ausführlich und mit Hintergrundinformationen und Statistiken. Wer politisch interessiert ist, sollte da stöbern. Er hat sehr viel Zeit und Kraft in diese Seite investiert – aber lest selbst. Als Fazit hat er die Seite erst einmal auf Eis gelegt. Grund: Er meint er schreibt und informiert, aber nichts ändert sich- keiner macht etwas dagegen. Ich sehe es nicht ganz so schwarz wie er, aber irgendwo verstehe ich ihn. Trotzdem sollte man nicht aufgeben, denn dann gibt es niemanden für die Gegenwehr! Jede Stimme zählt – so sehe ich dass….

    Liebe Grüße
    Elke

  13. Elke
    November 20, 2011 um 5:31 pm

    Sorry, noch einmal ganz kurz.

    auf konsumpf, gibt es heute eine Beitrag, der aufzeigt wie perfide Unternehmen, Medien & Co. handeln und selbst vor Schulen nicht halt machen….
    http://konsumpf.de/?p=13435#more-13435
    LG
    Elke

  14. November 20, 2011 um 6:59 pm

    Hallo Elke,

    probier’s mal mit: Ich bleibe jung!
    Oder: Ich werde alt, aber ich bin nicht alt!

    Ich habe „Konsumpf“ auf unserer Seite verlinkt.

    Du schreibst über einen sehr wichtigen Aspekt: Das Durchhalten.
    Wer sein Handeln im Miteinander von Erwartungen ANDERER abhängig macht, ist kein guter Partner. Das Wesen von wirklicher Autonomie ist, unabhängig von den (sichtbaren) Ergebnissen einer Idee und sich selbst treu zu bleiben. DAS ist eine Kraft.
    (Die Verbrecher, die unsere Welt im Wesentlichen gestalten, bleiben sich natürlich auch treu. Aber ihre Macht ist künstlich geschaffen durch Geld, und sie nähren sich von Ausbeutung und Verelendung. Diese Autonomie ist vom Wesen her eine Blase: Treffe die richtige Stelle, und es bleibt fast nichts.)

    Einer meiner größten persönlichen Entwicklungschritte vollzog sich erst vor ein paar Jahren Ich lernte Geduld, mit Anderen, mit mir – und mit der Entwicklung an sich.
    Und ich glaube fest daran, dass viele andere Menschen auch ihren Weg gehen, ganz unbeeindruckt von Bildern des Schalls und Rauchs.

    Die Banken (entschuldige meinen kleinen Schlenker zurück zum Thema) gewinnen?
    Einige Menschen in dieser Kaste werden Erfahrungen machen. Mehr gibt’s auf der Ebene nicht zu gewinnen. Sie zeigen jedenfalls auch die nötige Geduld, indem sie darauf warten.

    Ich wünsche Dir einen guten Abend.

    Wolfgang

  15. November 20, 2011 um 7:56 pm

    Gerade erreicht mich eine Mail mit einem Link, den ich an euch weiter geben möchte.

    http://www.naturdevas.de/

    Elke, ich musste ein bisschen Schmunzeln, als ich im einleitenden Text das Wort Geduld las.
    Und ich dachte: Vielleicht ist DAS die Lösung: Uns mit beständigem Glauben (an den Erfolg) und Vertrauen darauf, das wir stets das Beste geben und genau DAS ausreichend ist.

  16. Elke
    November 21, 2011 um 9:59 pm

    Hallo Wolfgang,

    Schöne Bilder. Jemand der so die Natur betrachtet, der achtet sie auch…

    „Wer sein Handeln im Miteinander von Erwartungen ANDERER abhängig macht, ist kein guter Partner. Das Wesen von wirklicher Autonomie ist, unabhängig von den (sichtbaren) Ergebnissen einer Idee und sich selbst treu zu bleiben. DAS ist eine Kraft.“

    Ja dass habe ich mittlerweile auch begriffen. Ich mache da gerade auch eine „Entwicklung“ durch.
    Ich glaube die meisten menschlichen Verhaltens- und Denkweisen sind das Ergebnis einer falschen Erziehung, genaugenommen die schwerpunktmäßige Ausrichtung dessen was Eltern, Wirtschaft und Schulen erwarten, loben oder sanktionieren. Wir leben im eigentlichen Sinne nicht, wir existieren und erfüllen unsere Pflichten, als angepasster Staatsbürger, Kind, Ehepartner, AN usw. Jeder in seinem jeweiligen System, in dem er lebt.

    Ich habe immer schon eine Hochachtung vor Indianerstämmen gehabt, die trotz aller kriegerischen Auseinandersetzungen ein Gefühl für die Natur hatten und sie mit Respekt behandelt haben. Wir dagegen leben in von uns künstlich geschaffenen Lebensräumen und manche glauben sogar, sie könnten die Natur beherrschen mit ihren Techniken – Gott sei Dank irren sie sich!

    Danke @Martin, dass du meine Patzer korrigierst :-).

    Liebe Grüße
    Elke

    • November 21, 2011 um 11:26 pm

      Liebe Elke, gern geschehen 😉

      Danke für diese wundervolle Rede!

      Und zum Thema der Erziehung:

      Wenn wir verstanden haben, dass der Staat allein dazu eingerichtet worden ist, das Verhältnis von Herr zu Unteran nur auf eine breitere, allgemeine Basis zu stellen, also einer Dimension, in der sich der Einzelne nicht mehr vorstellen kann, dass er durch seine Lohnarbeit unfrei ist,
      und wenn wir verstanden haben, dass Bildung allein dazu notwendig ist, damit mit dem intelligenteren Lohnarbeiter besser zu produzieren ist und man als Produzent damit besser am Markt ist,
      dann können wir auch verstehen, warum wir als brave Lohnmaschinen immer weniger Gespür für unsere natürliche Umgebung und unsere Mitmenschen haben.

      Einen interessanten Aufschluss gibt dieser Film über unser Bildungssystem:.


      .
      Und dieser Film über unsere große Menschenfarmen:
      .

      .
      Und wenn wir diese Zusammenhänge begriffen haben, dann sollte es uns leichter fallen, uns auf die Werte in der Rede des Häuptlings Seattle zurückzubesinnen.

      Lieben Gruß, Martin

      • November 22, 2011 um 12:01 am

        Hallo Martin,

        Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht.

        „.. dass er durch seine Lohnarbeit nicht unfrei ist“

        Meintest Du: Dass er durch seine Lohnarbeit nicht frei ist ??

        Mein Gefühl wächst: HIER entsteht DAS zukunftsfähige Konzept.

        Sehr erfreulich.
        Man könte zumindest schon mal in Erwägung ziehen, die „Trommel“ aus dem Keller zu holen.

        Wolfgang

        • November 22, 2011 um 12:12 am

          oh, das „nicht'“ ist zuviel, habe es entfernt. Danke für den Hinweis und nun gute Nacht, Martin

    • November 21, 2011 um 11:56 pm

      Hallo Elke,
      Deine Worte wirken wie Seelenbalsam, jedenfalls bei mir. Das war nach meinem Diskurs mit Uhupardo auch nötig.

      Ja, wir haben ganz schöne Fotos machen können, und sie verinnerlicht. Die Sprache der Natur ist einfach wunderbar.

      Mit Indianerweisheiten haben wir ein paar Kinderseiten

      http://federleicht-leben.de/06-kinder/indianerseiten/startseite-indianer/index.html

      gestaltet. Müsste eigentlich mal wieder ein paar neue Seiten machen. Aber hier bei Martin und mit Euch ein paar grundsätzliche Sachen auf den Punkt bringen, ist mir derzeit wichtiger.

      Dein Schlusssatz freute mich besonders: TOP !!!!!!!
      Genau so spricht mein Herz auch.
      (wobei der Verstand lieber Statistiken liest – und bei der Auswertung Depressionen verursacht)

      Die Beschreibung Deiner Entwicklung – hört sich nach Problem(er)lösung an. Hilft Dir dabei die Vorstellung von einer großen Dorffamilie?

      Herzliche Grüße schicke ich Dir.

      Wolfgang

  17. Elke
    November 22, 2011 um 3:26 pm

    Hallo,

    @ lieber Martin,

    den englischen Film habe ich schon gesehen – der ist genial. 
    Der Beitrag auf Deutsch ist ziemlich krass. Trotzdem trifft es irgendwie zu. Insgesamt finde ich ihn aber zu „Schwarz“. Ich denke die „Grautöne“ irgendwo zwischen den Kontrasten treffen eher den Kern der Wahrheit.

    Eine Menschheit ohne „Regierung“ wo alle Fäden zusammenlaufen, könnte auch die Rückkehr ins Elend bedeuten. Ich finde wir brauchen eine Mitmach-Demokratie, eine die den Willen des Volkes annimmt und umsetzt, sofern er umweltverträglich ist und dem Gemeinwohl dient. Eine Organisation, die alles koordiniert, damit es reibungslos läuft. Wir sind nun einmal Herdentiere, die nur gemeinsam viel erreichen können.

    @ lieber Wolfgang,

    ja die Natur ist großartig und wir sind dabei dieses Wunderwerk fü den maximalen Profit zu opfern

    Na ja, Problemlösung trifft es nicht ganz, so richtige Probleme habe ich nicht – nur das alltägliche Einerlei, dem jeder von uns unterworfen ist. Was ich aber festgestellt habe, ist genau passend zum Thema der eingespielten Videos. Wir sind nicht frei!
    Seit 2009 bin ich arbeitslos und habe umgeschult. Seit Ende September bin ich fertig und könnte so loslegen – KÖNNTE. Die Pflegeeinrichtungen schreien nach Fachkräften, sehen sich gleichzeitig mit einem Regelwerk von sich immer mehr verfestigenden Qualitätsstandards durch Krankenkassen (MDK) konfrontiert. Fakt ist- Du pflegst im Minutentakt ->Körper! Alles nach festen Schemata, genau vorgegebene Reihenfolgen, beim Waschen, Anziehen etc. Zeiten ebenfalls minutiös geplant – eine Einrichtung die länger benötigt, zahlt drauf bei den Personalkosten und wird u. U. von Insolvenz bedroht – so eng wird da kalkuliert. Du lernst zwar in der Ausbildung, dass die vorhandenen Ressourcen der Bedürftigen unterstützt und erhalten werden sollen, aber in vielen Fällen die ich kenne, ist das gar nicht machbar.

    Meine „Entwicklung“ ist dahin gehend, dass ich mir vorgenommen habe diese Spielregeln nicht mittragen zu wollen. Das hat sich als schwierig herausgestellt, mangels Alternativen und Akzeptanz von verschiedenen Seiten. Erste Erfahrung, ich verfüge über keinerlei Einkommen mehr. Das ist momentan nicht bedrohlich für mich, da ich durch meinen Mann abgesichert bin, aber erstens will ich das auf Dauer nicht, ich hasse es abhängig zu sein und zweitens zeigt das auf, wie schnell man aus dem System rausfliegen kann.
    Aber das Interessanteste sind die Reaktionen der Personen, denen du sagst – ich gehe unter diesen Bedingungen nicht arbeiten – das ist unmenschlich.
    Da bekommst du stereotypische Aussagen zu hören, die mir aufzeigen, wie fest sich der Irrglaube in den Gehirnen verankert hat, dass muss alles so sein! Ich will jetzt gar nicht mehr dazu schreiben, sonst wird es eine ganze Broschüre 

    Ich schreibe dass hier, nur um zu verdeutlichen, dass du nur solange ein „Guter Staatsbürger“ bist, solange du dich an die Spielregeln hältst und nicht aufmuckst.
    Das erste Video zeigt sehr anschaulich, wie nicht nur das Eigenbild, sondern auch die Ansichten der Anderen durch staatlich geförderte Institutionen, wie Schulen usw, quasi eingeimpft werden. Alles was sich diesen „Normen“ entzieht, wird als falsch eingestuft. Dahinter steckt tatsächlich ein System dass bewusst gewollt ist – so denke ich auch darüber.

    Der Gedanke einer Dorffamilie ist für mich keine Ersatzwelt, oder Flucht vor weltlichen Problemen, eher eine Herausforderung eine Idee umzusetzen, neue Wege zu finden. Weg von umweltzerstörerischen Konsumzwängen, denen uns die Wirtschaft unterwirft. Gemeinsame Gerätschaften, Autos (umweltschonende), gemeinsamer Gemüseanbau, gemeinsame Nutztiere wie (glückliche) Hühner usw. Kinderbetreuung, Aktivitäten usw. Eine sich selbst tragende und so weit wie möglich selbst verwaltende Gemeinschaft. Alles im Einklang mit der Natur und nur so viel von Allem wie nötig. Ich stelle mir das auch nicht unbedingt idyllisch vor und denke alles „Friede, Freude, Eierkuchen“, nein, da bin ich Realistin und glaube so etwas auf die Beine zu stellen ist harte Arbeit und muss gut geplant werden. Kostet auch nicht wenig und die richtigen Leute müssen sich auch finden. Zudem muss man gewisse soziale Kompetenzen beherrschen, sonst endet es im Streit/Chaos. Es gibt aber schon einige Projekte und ich will auch nicht selbst eines aufstellen, das traue ich mir gar nicht zu, aber bei einem mitmachen, dass würde ich gerne.

    Liebe Grüße an alle.
    Elke

    PS
    …Diskurs mit Uhupardo auch nötig.
    Sorry, aber ich fürchte da bin ich nicht auf dem laufenden.

  18. November 22, 2011 um 8:53 pm

    Hallo Elke,
    eine sehr schöne Beschreibung über „Dein“ Dorf.

    Idyllisch?
    Wer sich für sich und andere eine Oase des Friedens und konstruktiven Miteinanders schafft, fühlt ja.
    Ich glaube, eine Idylle fühlen ist nicht so schön bzw. intensiv, als mit seinem Herzen eine neue Welt zu gestalten. Dann ist die zu leistende Arbeit auch nicht mehr hart, sondern macht stark und stärker. Ich weiß, wovon ich rede, weil ich vor Jahren mal ein altes Gutshaus zu einem Seminarhaus umbaute.

    Mit Deinen persönlichen Voraussetzungen bist Du jedenfalls für jedes „Dorf“ ein Gewinn.

    Herzliche Grüße sende ich Dir.

    Wolfgang

  19. November 24, 2011 um 6:29 pm

    Hallo zusammen,

    wahnsinn, wie engagiert und tiefsinnig hier diskutiert wird, da könnte man ja fast neidisch werden 😉

    Hier mal wieder was zum Querdenken:

    Es geht auch ohne Konkurrenzdenken, siehe
    „erkennen, daß der, der einzigartig ist, keinen Wettbewerb zu fürchten braucht“
    http://www.onlinetechniker.de/?q=node/603

    Herzliche Grüsse

    Martin

  20. November 24, 2011 um 8:08 pm

    Hallo Martin, ich hatte Dich bereits vermisst!!

    Konkurrenz ist für mich erst mal wert-neutral.
    Was wäre gegen eine Konkurrenz einzuwenden, die anspornt zu persönlichem Wachstum.
    Aber es gibt eben Menschen, z.B die Konkurrenzprodukte nicht FÜR die Menschen erschaffen, sondern GEGEN einen Mitbewerber, um ihn zu zerstören. Kennen wir ja: Erst übertreffen sie sich gegenseitig in ihren Qualitätsansprüchen, dann kippt einer um, und dann wird nur noch Minderwertiges angeboten.

    Am schönsten finde ich die innere Konnkurrenz – zwischen Schweinehund und Wagemut, zwischen Angst und Glück..

    Ich schaue gleich mal auf Deine Seite.

    Bei uns findest Du unter Galerien – von Susanne – sehr schöne Bilder bei „Naturdevas“; Inspiration pur.

    Herzliche Grüße sende ich Dir.

    Wolfgang

    • November 24, 2011 um 8:34 pm

      Hallo Wolfgang, ich war heute unterwegs nach Leipzig, um meinen jährlichen Vortrag vor Studenten der Wirtschaftsinformatik zu halten, daher war es etwas still um mich hier. Nun bin ich geschafft und sitze im Zug auf dem weg nach Köln. Später mal mehr. Liebe Grüße, Martin

  21. November 24, 2011 um 9:18 pm

    Nun, lieber Martin,
    ich „wusste“ zwar nichts von Dir, aber ich fühlte mich auf eine besondere Weise, engagiert.
    Was wissen wir schon!

    Sei herzlich gegrüßt.

    Wolfgang

    • August 15, 2013 um 10:03 pm

      Lieber Wolfgang,
      ich habe gerade durch Zufall(?) beim Durchsuchen meiner Artikel jenen gefunden, der Dich angesprochen und Dich hier auf dem Blog verweilen und mitwirken ließ.
      Liebe Grüße
      Martin

      • federleichtes
        August 15, 2013 um 11:37 pm

        Dankeschön!!

        So geht’s im Leben – wenn man auf sein Gefühl „hört“.

        Susanne, Du und Deine Bloggemeinschaft waren meine größte Lebens- oder Erlebenschance, die ich im Sinne meines Verständnisses von Erfolgt nutzte. Meine Freude wird wohl verständlich sein, weil sich so viele Jahre „Vorarbeit“ plötzlich auf eine bisher unbekannte Ebene erheben konnten.

        Ja, was wissen wir schon, trotz der vielen Gedanken, oder gerade wegen der vielen Gedanken, die sich zu immer neuen Gebilde(r)n verknüpfen – lassen.

        Gerade gestern dacht ich – zufällig – an unsere gemeinsame Arbeit, dass uns vieles Wesens-Gleiche verbindet, dass wir an unseren Unterschieden lernen und wachsen konnten. Und ich spürte Dein Vertrauen, ohne das sehr wichtige Entwicklungschritte nicht möglich geworden wären.

        Herzlichen Dank – den Du sicher mit den anderen KameradenInnen teilen wirst – für Alles.

        Wolfgang

        Nachsatz zur „Sache“

        Das Konkurrenz-Prinzip nutzt dem System auf sehr funda-mentale Weise: Es manifestiert das Postulat eines Freien Willens; wie andere Prinzipien auch. Für den realen menschlichen Willen braucht, es nach meinem Verständnis, einen neuen Begriff. Z.B. Null-Wille, beliebig mit Absichten zu füttern, durch Zwänge, durch Suggestition, durch vielerlei Manipulation – natürlich auch durch Charakterfülle und Sozialgeist, also Liebe.

  22. federleichtes
    August 16, 2013 um 1:11 pm

    Da spülte sich – ntürlich rein zufällig – ein weiteres älteres Thema in den Fokus:
    „Krieg hat seine Ursachen im Inneren des Menschen.“

    Passt natürlich wunderbar zum Thema „Freier Wille“, und überhaupt – womit ich meine: Besteht wohl zumindest eine kleine Chance auf weitere Verdichtung der Klarheit.

    Der Freie Wille ist ein SEHR zentraler Terminus. Vielfach verschaltet erhebt es das reine Postualt zur Wirklichkeit im Wirkgefüge des Menschen. Dagegen zu argumentieren ist also schwachsinnig: Der Krieg kommt aus dem – im Inneren des Menschen sitzenden – Freien Willen. Punkt, so ist das nun mal, Basta! Was würde sonst gar aus dem Diktat der Schuld? Ein Ende der Knechtschaft, oh Graus, könnte bevorstehen – ne, ne, lass mal stecken; der Mensch ist doch Gewohnheitstier. glück ist doch, wie sagte Gerd trefflich, etwas für Weicheier.

    Ich gehe dann mal, die Welt verändern, schauen, was wohl der Schwalbenschwanz im Schilde führt. Will er gar aus den letzten Pflugscharen Schwerter schmieden? Von wegen, sein Friede käme aus seinem Inneren.

    Gruß
    Wolfgang

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