Startseite > Ethik, Gesellschaft > Wie viele Menschen braucht es, um eine neue Idee, einen Wandel herbeizuführen?

Wie viele Menschen braucht es, um eine neue Idee, einen Wandel herbeizuführen?

Ich hatte folgende Spintisiererei gerade in Facebook abgesetzt:

Wenn Alles Energie ist (seit 2000 wissen wir, dass auch Raum Energie ist), muss dann nicht Alles über Energiewellen miteinander verbunden sein?
Materie ist nur scheinbar für uns fest, weil die Elektronen um die Atome so schnell routieren.
Wenn aber alles miteinander verbunden ist, müssen dann nicht unsere Gedanken miteinander verbunden sein?
Warum wird uns das nicht bewusst? Weil nur der kleinste Teil unserer Gehirnaktivitäten bis ins Bewusstsein gerät und wir den Rest nicht wahrnehmen können? Weil wir es durch unsere „Zivilisation“ nicht mehr geübt sind?
Wenn aber unsere Gedanken und Gefühle sich so gegenseitig wahrnehmen und beeinflussen können, ab wie vielen Menschen, die sich Anderes als das Bisherige vorstellen und wünschen, tritt der Wandel ein, sprich erfassen diese Wünsche alle Menschen (siehe Wende in der DDR)?
Also: wie groß muss die Occupy Bewegung, die eine menschenwürdigere Welt, eine Abkehr von der zerstörerischen Profitmaximierung wünscht, werden, so dass der Wandel sich ganz voll allein und friedlich einstellt?

Und diese Interessante Antwort erhalten:

Ich hatte mal einen Beitrag gelesen, wonach 90% einer menschlichen Gesellschaft IMMER Mitläufer sind, wogegen die restlichen 10% die Richtung angeben – 5% Lebensfreundlich und 5% Lebensfeindlich. Diejenige Gruppe, die hier dominiert, zieht die restlichen 90% mit.

Demnach liegt die kritische Masse bei 6% aller Menschen Minimum – ausgehend von 7 Milliarden

Menschen global also 420.000.000 (420 Millionen), die sich der Zusammenhänge im Universum – also der Ganzheit allen Seins (Alles ist Eins) wirklich und funda-mental bewusst sind.

Wenn wir weiter differenzieren, dass die momentanen gesellschaftlichen Umwälzungen eher die sog. Industriestaaten betreffen, während die Ureinwohner Papua-Neuguineas z.B. daran keinen signifikanten Anteil haben, kommen wir auf diese Zahlen:

Gesamtheit der Bevölkerung in Ländern mit sehr hohem Bruttonationaleinkommen (größer 10.000 Dollar/Einwohner) = 15,9% von 7Mrd. = 1.113.000.000 (1,1 Mrd.) Menschen. Davon 6% = 66.780.000, also knapp 66 Millionen Menschen.

Diese Zahl verteilt sich auf die o.g. sog. Industriestaaten. Nach heutiger Lesart zählen alle Mitgliedsstaaten der OECD dazu, das sind momentan 34. Die Einwohnerzahl variiert dabei von 300 Mill. (USA) über 4,5 MIll. (Irland) bis zu 320.000 (Island).

Bei der oben hergeleiteten Rechnung ergibt das im Durchschnitt für jedes Land die Zahl von 1.964.118 „Erwachten“, in den USA müssten es fast 20 Millionen sein, in Irland reichen damit bereits 270.000 und für Island ergibt sich die Zahl von 19.080 Menschen.

Island hat sich per Volksentscheid von den Bankstern befreit (siehe Beitrag in „Hinter der Fassade“), das heisst, dass dort diese kritische Masse bereits erreicht wurde und die gesamte Bevölkerung den Wandel nun mitträgt.

In der ehem. DDR mit seinen 17 Mill. Einwohnern kommen wir immerhin auf eine Zahl von 1.020.000 Menschen, die an einer Änderung der Verhältnisse ein sehr starkes Interesse hatten, und interessanterweise wurden diese Zahlen auf den Demos erreicht – kurze Zeit später stürzte das Honnecker-Regime und eine neue Zeit begann (mit neuen Irrwegen…).

Und was ist nun mit Deutschland? Deutschland hat momentan eine stat. Bevölkerungszahl von ca. 82 Mill., was eine kritische Masse von knapp 5 Millionen Menschen benötigt, um hier einen Wandel herbeizuführen.

So, nun ist es raus. Also, wir brauchen 5 Millionen Menschen, die nicht mehr so leben wollen wie bisher und das mit ganzem Herzen. Vorausgesetzt du – also der du das jetzt gerade liest – gehörst zu dieser K.M.™ – HAHA… kleiner Spaß – dann besteht letztlich nur noch die Frage, wie bekommt man 5 Mill. Leute auf die Strasse… Ich gebe jetzt die Antwort nicht vor, das kann und mag jede/r mal selbst überlegen.
Einschub vom 24.11.2013: ich haber gerade noch einen Text auf in dem Artikel Kritische Masse: 10 Prozent für ein neues Paradigma? sein.de gefunden, in dem Folgendes zu lesen ist:

„Bleibt die Anzahl der an eine Idee glaubenden Personen innerhalb einer Gruppe bzw. Population unterhalb von 10 Prozent, so zeigt sich kaum ein Fortschritt in der weiteren Verbreitung dieser Ideen“, erläutert Studienleiter Boleslaw SzymanskiSzymanski. „Überschreitet diese Anzahl jedoch zehn Prozent, so verbreitet sich die Idee von nun an wie ein Lauffeuer.“

Hier haben sich 1 Millionen Kinder in Thailand zusammengefunden, um zum Wandel hin zu einer besseren Welt einzuladen:

Das macht jedenfalls Mut, dass wir den Dreh doch noch bekommen, bevor wir unsere Erde niedergemacht haben!

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. November 22, 2011 um 11:42 pm

    Eine weitere Antwort war diese hier:

    In jedem Biotop, Teich oder Tümpel, lebt Plankton. Dieses ist dafür verantwortlich, ob dieses Biotop stabil und gesund bleibt oder kippt. 5 Prozent des Planktons ist „gut“ und sorgt für die Stabilität und Gesundheit. 5 Prozent des Planktons ist „böse“ und kämpft dafür, dass das Biotop kippt. 90 Prozent des Planktons ist neutral und – jetzt kommt’s: opportunistisch. Diese 90 Prozent sind einzig und alleine davon abhängig, ob das „gute“ oder „böse“ Plankton stärker ist. Ein ganz kleiner Zuwachs des „bösen“ Planktons auf nur 6 Prozent kann dafür sorgen, dass sich die ganzen 90 Prozent des „opportunistischen“ Planktons ihm anschließen und somit das gesamte Biotop kippt. Genauso kann ein ganz kleiner Zuwachs des „guten“ Planktons dafür sorgen, dass das gesamte Biotop auf Dauer stabil bleibt oder sich zurückwandelt, weil sich die 90 Prozent des „opportunistischen“ Planktons ihm anschließen. Die Masse des Planktons und damit das gesamte System ist daher abhängig von winzigen Änderungen von „gut“ und „böse“.

  2. November 22, 2011 um 11:43 pm

    Und es gibt noch passend dazu die Theorie des 100. Affen

    • November 23, 2011 um 6:26 pm

      Ich kenne die Geschichte noch etwas anders. Als eine gewisse Anzahl von Affen ihre Kartoffel wuschen, ich bleibe mal bei den 100, begannen Affen auf Nachbarinseln ebenfalls ihre Kartoffeln zu waschen, obwohl kein Kontakt zwischen ihnen bestand und sie es zuvor nicht machten. Ein ähnlicher Fall um dieses Phänomen noch zu verdeutlichen geschah in Chicago. Bei einem Kongress von spirituellen Führern, um es abzukürzen, sank die Kriminalitätsrate um 25% für diesen Zeitraum, da sie für den Frieden meditierten. Es gibt also auch in diese Richtung viel zu tun. Die Überfrachtung mit Informationen läßt uns wichtige Teile unseres Wesens überhaupt nicht mehr wahrnehmen!

  3. November 23, 2011 um 12:10 am

    Interessante Gedanken! Ich frage mich das nahezu täglich im Zuge des Aktivismus für den Veganismus. Wie erreicht man Bewegung bei den Menschen; überhaupt schon Bewegung im Innersten? Wieviel an Bewegung ist überhaupt von Nöten, um Veränderung zu erreichen, um gesellschaftlich etwas Wirksames anzustoßen?

    Jeder gierige Industriezweig fällt wohl auch noch als treibende Negativenergie neben den 5% an.. Obgleich eine Industrie natürlich immer Abbild des gesellschaftlichen Verhaltens darstellt..

  4. November 23, 2011 um 12:49 am

    Hallo Martin,
    ich lächel Dich gerade an. Ja, wie kommt man zu mehr Sicherheit?

    Es scheint sogar wissenschaftlich erwiesen zu sein, dass es eine Kommunikationsebene für Gedanken UND Gefühle gibt. Ich habe mich vor Jahren intensiver mit dem Thema morphogenetische Felder und Holografisches Universum beschäftigt.
    Die Theorie der „Kritischen Masse“ bestätigte sich in Tierversuchen, aber wir kennen das Phänomen auch im menschlichen Verhalten. Ich möchte anmerken, dass es nicht nur auf die Masse, sondern auch und besonders bei Menschen auf die Qualität einer „Masse“ ankommt. 3 vollidioten haben eine andere Wirkung als 6 Halbidioten – lächel auch mal.

    Was die Mehrung von innerer Sicherheit betrifft, gibt es nach meiner Kenntnis keine allgemeinwertige Anleitung. In uns Menschen stecken einige uns bisher unbekannte Fähigkeiten. Letztlich muss man auch daran glauben, dass dem Mutigen die Welt gehört, und das es durchaus nicht egal ist, ob man sich in die Brust oder in den A… schießen läßt.

    Ich möchte Dir von einem der Wege erzählen, die zu meiner Sicherheit führten, mit den Worten eines Biologen, T. H. Huxley. Er sagte:
    „Setze dich vor ein Faktum hin wie ein kleines Kind und sei bereit, jede vorgefasste Meinung aufzugeben; folge demütig der Natur, in welche Abgründe sie dich auch führen mag, oder du wirst nichts lernen“.
    In der Natur spiegelt sich die Angst eines Menschen. Ist er bereit, ihrem Wesen zu vertrauen und wendet sich mehr und mehr zu ihr hin, wird sie ihm einige Geheimnisse anvertrauen – und Energie wird fließen, „saubere“ Energie, frei von allen Lügen dieser Welt.

    Ich glaube, Du bist bei Dir selbst in sehr guten Händen.

    Wolfgang

  5. November 23, 2011 um 1:52 am

    “Wenn aber alles miteinander verbunden ist, müssen dann nicht unsere Gedanken miteinander verbunden sein?“

    In der Tat ist Alles mit Allem verbunden, andernfalls könnte die Realität nicht derart realisiert werden, wie sie vom Leben wahrgenommen wird. Dazu ein interessanter Text, von einem Mann, der der Wirklichkeit, davon bin ich überzeugt, sehr nahe kommt. Die rede ist von Hans-Peter Dürr, einem Wissenschaftler, der aus der Art schlägt, dass es einem die Sprache verschlägt:

    Klicke, um auf Welt_als_Ganzes.pdf zuzugreifen

    Interessant auch, dass Du, Martin, zwei Texte erwähnst, über die ich selbst erst vor wenigen Wochen etwas schrieb:

    http://www.gold-dna.de/update3.html#up52

    Und nun trifft man sich hier auf Deinem Blog. Zufall ? I wo … Zufall gibt es nicht, denn alles hat einen Sinn, der jedoch aktuell noch nicht mit dem Verstand erkannt werden kann. Sagt man nicht, dass Spiritualität das Erkennen und Erfassen von Allem ist, und zwar mit dem Geist, nicht, wie es noch praktiziert wird, mit den Händen ?!

    Viele Grüße

    • November 23, 2011 um 2:01 pm

      Mit den Händen!
      Für Menschen gilt Wissenschaft und Intellekt als Lösungsmittel.
      Deren Ergebnisse müssen wir auf der Megaproblemebene gerade lösen.
      Intelligenz war die Lösung für etwas ganz Anderes.

      Die Verbundeheit existiert aus mehreren Gründen. Einer ist, Kommunikation zu ermöglichen, die schnell und im Original erfolgt. Es gibt eine andere Datenverarbeitungszentrale, als allgemein bekannt. Nicht nur, dass kein „Gedanke“ verloren geht – „man“ überläßt die Auswertung der Daten nicht den Menschen.
      Würde ich etwas anderes glauben, hätte ich meine Koffer schon gepackt.

      Wolfgang

      PS.
      Ein anderer Weg hin zum Vertrauen.

  6. November 23, 2011 um 5:44 am

    Fuer mich eines der wichtigsten Themen ueberhaupt, denn alles zu kritisieren und madig zu machen (auch wenn es gerechtfertigt ist) hilft uns allen nicht weiter. Die Tatsache ist, dass das was wir heute in unserer Welt haben, Ergebnisse unseres kollektiven Bewusstseins ist. Deswegen geht mein Anliegen dahin, dass wenn wir unser individuelles Bewusstsein erneuern – unsere Welt erneuern. Vergessen wir dabei nicht, dass Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte unsere Menschheit behindert wurde, sich ein angemessenes Bewusstsein zu erschaffen bzw. aufzubauen, da Maechtige und Gierige, die zufaellig an bedeutungsvolle Posten sassen und sitzen, durch Unterdrueckung, Manipulation und Verantwortungslosigkeit dieses mit allen Mitteln im Keim erstickt haben. Durch die heutige noch frei erhaeltliche Medien- und Informatonsflut koennen wir uns wieder neu orientieren und unseren Wachstum selbst beeinflussen. Deswegen rollen heute weltweit die Koepfe – und es werden wahrscheinlich bald auch unsere rollen, denn das kollektive Bewusstsein der Vergangenheit hat sich schon selbst erfuellt. Dann erst waechst wirklich Neues nach…
    Gruesse

    • November 23, 2011 um 8:25 am

      Ja, nicht das Alte verurteilen. Nur zum Verständnis analysieren und über Wünsche, wie es besser sein sollte, die Welt neu gestalten. Da können dann auch die 1% mit. LG Martin

    • November 23, 2011 um 1:53 pm

      Hallo Powerspirit,

      dass „Köpfe“ rollen müssen ist ein interessanter Gedanke.
      In meinem Weltbild sind Rollen zu besetzen, und sie WERDEN besetzt von Menschen, die die damit verbundene Leistung auch erbringen können; die Schöpfung arbeitet effizient, und der Tod ist eines der Mittel, Rollen neu zu besetzen. Rollen gibt es auch in der geistigen Welt.

      Ich dachte schon mal daran, freiwillig meinen „Platz in der Ordnung“ frei zu machen. Aber andererseits gibt es viele Möglichkeiten, das zu veranlassen, wenn es nötig ist. Es gibt nicht nur Schutzengel.

      Kritik gehört zum Geschäft. Allerdings gibt es konstruktive und destruktive, echte und falsche Kritik, und eine dynamische Kritik, die Veränderungen bewirkt.
      Allerdings glaube ich, dass nicht nur Menschen Veränderungen verursachen – bewirken schon.

      Das Kollektive Bewusstsein erfüllte sich?
      Ich würde sagen: Das Kollektive Bewusstsein FÜLLT sich – qualitativ.
      Es ist für mich eine der Optionen bezüglich der Masse, die für eine Veränderung sorgen.
      Könnte ja sein, dass die Menschen an einem „Werkzeug“ arbeiten, das ein friedliches Miteinander nicht nur ermöglicht, sondern garantiert

      Gruß zurück.
      Wolfgang

    • November 23, 2011 um 6:09 pm

      Hallo in der runde, ich war mal kurz auf Deiner Seite und werde es noch ausführlich weiterführen, da sind ganz interessante ansätze bei. Jeder trägt so einen in sich, behaupte ich mal. warum sollen wir warten, bis alles wieder in Schutt und Asche liegt? Ich lade Dich ein, dich an eine Diskussion um Neues heute schon zu beteiligen. sieh dir meinen aufruf an und sage was du von einem neuen kollektiven Gewissen hältst. Viele Grüße Mike

      • November 23, 2011 um 10:45 pm

        Ich fühle mich hier angesprochen, und ich schreibe ein paar Worte.
        Von einem „Gewissen“ halte ich wenig bis nichts. Mir wurde als Kind ins Gewissen geredet, und hatte nicht die Möglichkeit, denen, die mich schlugen, ins Gewissen zu reden – weil die keins hatten.

        In meiner Terminoligie kommt Gewissen nicht vor. Die künstlich geschaffene Instanz erwies sich als untauglich.
        Sie ist nicht stabil. Während ein Soldat vor der Schlacht sein Gewehr noch gewissenhaft reinigte, schoss er wenig später gewissenlos auf Menschen. Gewissen, nein Danke!

        Der Begriff Ethik oder Ethos ist keine meiner Erfindungen. Ich lernte als Definition: Die Kunst des Überlebens. Damit konnte ich etwas anfangen, weil darin die Kunst steckt, sich um sich SELBER zu kümmern und damit die Chance, dass auch die Gemeinschaft überlebt, erhöht. Ethik läßt sich sehr pragmatisch leben, aber auch sie ist ein (künstliches) Regelwerk, das die „Liebe zum Leben“ nicht ersetzen kann.

        Insofern plädiere ich natürlich für einen (gesunden) Egoismus, Angst abzubauen und dadurch seine Liebe ins Leben zu bringen. Egoiswmus ist allerdings mit dem Gewissen gewisser Kreise überhaupt nicht vereinbar. Wie hörte ich gestern: Kratze einen Altruisten, und du siehst das Blut eines Scheinheiligen fließen.

        Damit gut. Falls Du auf unserer Seite gewesen bist, Mike, vielen Dank.

        Wolfgang

  7. November 23, 2011 um 7:26 pm

    Auf dem blog Sein gefunden
    Kritische Masse: 10 Prozent für ein neues Paradigma?

    Oft, wenn ich mit Menschen darüber spreche, dass ich an einen großen Wandel glaube, an ein fundamentales Umdenken der Menschheit, verweisen mich vor allem pessimistische Gesprächspartner immer wieder auf ein Argument: Sieh dich doch nur mal um, der Großteil der Menschen ist doch überhaupt nicht bereit und in der Lage es zu verstehen!

    Abgesehen davon, dass eine gute Portion Arroganz dazugehört, zu glauben, andere Menschen wären nicht in der Lage ein so einfaches Prinzip wie Kooperation zu begreifen, gibt es noch eine andere Sichtweise auf diesen Einwand. Es ist überhaupt nicht nötig, dass alle Menschen zu einem Verständnis großer philosophischer Tiefe gelangen. Um eine neue Meinung und ein neues Paradigma zu etablieren, reicht eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Menschen – eine „kritische Masse“, die nach dem heutigen Stand der Wissenschaft bei etwa 5-10 Prozent zu liegen scheint.

    • November 23, 2011 um 11:06 pm

      Im Rückblick auf meine Biografie erscheinen einige Erziehungsmuster, wie sie entstanden, wie sie mein Verhalten prägten, wieich sie auflöste.
      Eins davon entstand durch: Was sollen nur die Leute denken.

      Nein, unter dieser Präömisse kann kein authentisches Leben entstehen. Als ich diesen Standpunkt über Bord warf, wusste ich noch nicht mal, was authentisch ist, und trotzdem ging es mir sofort sehr viel besser. Die Leute? Die Leute, die mit dem Finger auf andere zeigen, kenne ich, und ich will sie nicht, weder als Patient noch als Freund. Sie nötigen mir keine Aufmerksamkeit ab, und – sie zeigen auch nicht mehr mit dem Finger auf mich, vielleicht weil ich weiß, warum sie mit dem Finger auf andere Menschen zeigen müssen.

      Klar, mir ist es echt und völlig egal, was die so genannten Leute denken. Sie denken so bunt, wie das Leben selbst ist. Gedanken spielen gerne Pingpong, und es gibt Menschen, die lieben dieses Spiel. Pessimisten? Schönen Tag auch noch. Besserwisser? Viel Erfolg auch noch. Spekulanten? Hoffentlich fallen die richtigen Aktienkurse.

      Ne, ne, ich investiere meine Zeit in das Erreichen eines Ziels, und sinniere nicht am Wegesrand darüber nach, wie lange ich dorthin noch brauchen werde.

      War es Solveigh, die vom Schmetterlingseffekt sprach?
      Auf unserer Homepage gibt es eine Seite über das Thema, leicht zu finden unter Sonderseiten.
      Dieser Effekt ist keine Phantasterei, man braucht nicht mal an ihn glauben. Er schaffte mir die Sicherheit zu sagen: Das System kippt um, egal, ob jemand, einige oder viele daran glauben oder nicht.

      Wolfgang

    • Kevin
      November 24, 2011 um 1:20 am

      Es gehört auch eine gute Portion Arroganz dazu zu fordern, dass die Gesellschaft eine neue Meinung und ein neues Paradigma braucht, nur weil 5 bis 10 Prozent der Meinung sind, dass sie diese bräuchten. Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht einmal diese 5 bis 10 Prozent sind, denn sonst hätten wir Ihrer Theorie nach ja schon eine „kritische Masse“. Mit großer philosophischer Tiefe hat das rein gar nichts zu tun. Die individuelle Freiheit zu tun und zu denken was man für richtig hält wird hier in Frage gestellt, aber das scheint wohl so gewollt. Wie war das? Demokratie Jetzt? Sie konterkarieren ihre eigenen Ideale! Demokratie bedeutet auch das Mehrheitsprinzip zu respektieren. Ihre Positionen haben keine Mehrheit aber Sie wollen sie dennoch verwirklichen…

      Es ist arrogant und selbstgefällig Menschen zu unterstellen, dass sie nicht nachdenken würden, nur weil sie nicht so denken wie Sie denken und nicht dieselben Ziele verfolgen die Sie verfolgen. Auch Kooperation ist nichts was einfach geschieht. Es braucht bestimmte Voraussetzungen und die wichtigst ist wohl Interessenkonvergenz. Da diese in einer pluralistischen Gesellschaft nicht immer gegeben ist, kommt Kooperation auch nicht immer zustande.

      • November 24, 2011 um 2:08 am

        Hallo Kevin,
        da ich klare Wort liebe, danke ich Ihnen besonders, auch weil sie in gewisser Weise natürlich Recht haben. In unserem System, und das darf man eben nicht vergessen, leben ja nicht gerade wenige Menschen als Nutznießer der bestehenden Ordnung – wenn man das parasitäre System der Ausbeutung und Unterdrückung denn so empfindet. Sie, die Nutznießer, wehren sich natürlich gegen die Gefahr, von der Sonnenseite des Lebens in das Ungewisse befördert zu werden. Verstehe ich! Offensichtlich besteht die Gruppe der Nutznießer aus Kinderlosen, oder können Sie sich vorstellen, dass Eltern zu Lasten der Zukunft ihrer Kinder leben?

        Sie begannen Ihr Nachdenken mit der neuen Meinung bzw. einem neuen Paradigma, das einige Menschen fordern. Haben Sie sich mal mit den einfachen Menschen auf der Straße unterhalten?
        Die Gruppen, die unter der politischen und finanziellen Krise leiden, sind WEIT mehr als 5 oder 10% – es sind mehr als ein Drittel der Bevölkerung existentiell REAL bedroht.
        Und am Rande möchte ich Ihnen auch einen Blick über den Tellerand nicht ersparen: Über eine Milliarde Menschen hungern. Ja, das kann niemand mitempfinden – und schon gar nicht denken.

        Was die philosphische Tiefe betrifft, möchte ich Sie herzlich bitten, einen Beitrag dazu zu leisten. Gegen eine Gruppe, die die Lebensbedingungen vieler Menschen verbessern möchte, reicht ein reines Oppunieren nicht aus – Oppunieren gehört nicht zur philosphischen Disziplin.

        Wie kommen Sie auf den Gedanken, hier würde gegen die freie Meinung geschrieben? Hier werden doch freie Meinungen geäußert, und jeder ist eingeladen zum Mitmachen. Nun muss ich Ihnen aber gestehen, dass ich sehr wohl gegen das freie Tun bin. Wir haben ein Grundgesetz, und es gebieten sich mit einem gewissen Selbstverständnis soziale Regeln, die fordern, in seinem Streben niemanden zu verletzen.

        Von einem Mehrheitsprinzip, das Sie von uns verletzt sehen, spüren wir nicht mal selber etwas. HIER geht es noch nicht um Mehrheiten.
        Doch ich möchte Ihnen einen Fakt sagen zu unserer Demokratie im Staate. Wenn zu einer Wahl nur 50% der Wähler erscheinen, und einer der Koaltionspartner 10% der 50% bekam, dann regiert er wohl kaum mit einer Mehrheit.
        Das eigentliche Problem der Anmahnung von Demokratie ist aber folgendes:
        Vor der Wahl wird gelogen, und nach der Wahl wird GEGEN die Bürger anders entschieden. So läuft das seit vielen Jahren: Misswirtschaft, Rechtsbruch, Ungerechtigkeit, Verschuldung, Masslosigkeit – soziale und christliche Partein handeln unsozial und unchristlich. Was sollen unsere Kinder sagen, wenn wir das weiter dulden?

        Was sich derzeit für Mehrheiten bilden, kann wohl niemand voraussagen. Dass wir uns im Sinne einer lebenswerten Zukunft eine wünschen, bitte ich Sie zu verstehen.

        Lassen Sie mich noch eine Anmerkung machen.
        Wenn es tatsächlich den Schmetterlings-Effekt gibt und eine Änderung bestehender Zustände per Schöpfung programmiert ist, dürfen wir als sicher annehmen, dass „Gott“ kein Demokrat ist.
        Vielleicht will er einfach nur das Beste für ALLE.

        Das Beste wünsche ich für Sie auch.
        Und- schreiben Sie doch bitte weiter.

        Wolfgang Jensen

      • November 24, 2011 um 8:28 am

        Wie war das? Demokratie Jetzt? Sie konterkarieren ihre eigenen Ideale! Demokratie bedeutet auch das Mehrheitsprinzip zu respektieren. Ihre Positionen haben keine Mehrheit aber Sie wollen sie dennoch verwirklichen…

        Hatte die EU-Diktatur der Kommissare eine Mehrheit?
        Hatte der Euro eine Mehrheit?
        Hatte der Vertrag von Lissabon eine Mehrheit?
        Hatte Hartz IV eine Mehrheit?
        Hatte die letzte Euro-/-Giecheland-Rettung eine Mehrheit?
        Hat die Globalisierung eine Merheit?
        Hat die Versklavung der Menschen in Drittländern für unseren Wohlstand eine Mehrheit?
        Hat der ESF eine Mehrheit?
        Hat Gen-Manipulation eine Mehrheit (-> Monsanto)
        Hat die Subvention unserer Agrarprodukte eine Mehrheit?
        Hat der Kriegseinsatz in unserem Volk eine Merheit?

        Ich könnte noch ellenlang so weiter fragen. Und genau das ist es, was den Menschen nun nach und nach bewusst wird und dass sie Mitschuld an allem Übel auf dieser Welt tragen, weil sie sich bisher nicht für Verbesserungen selbst eingesetzt haben.

    • Kevin
      November 24, 2011 um 3:27 pm

      Hallo Herr Jensen,

      wie Sie vermutlich nicht wissen, verfolge ich diesen Blog schon sehr lange. Dies zumeist passiv, gelegentlich aber auch aktiv. Ich würde niemals in Abrede stellen, dass einige Dinge in unserer Gesellschaft verdammt schief laufen und Herr Bartonitz hat einige davon klar beim Namen genannt. Andere hingegen entspringen allerdings (s)einer blühenden Phantasie und sind auf nichts anderes ausgelegt als Angst zu schüren und sich zu Empören… einfach um des Empörens Willen. Aus der letzten Diskussion — wenn man es denn so bezeichnen mag — die ich mit Herrn Bartonitz geführt habe (in seinem Beitrag zu den Rebellen von Libyen) habe ich mich schließlich zurückgezogen, weil ich feststellen musste, dass dort ein Glaube verteidigt wird und Herr Bartonitz die Kategorien der Logik und des Lernens fremd sind.

      @ M. Baronitz: Wie ich bemerkt habe, ist sogar den Autoren des ein oder anderen Beitrags, den Sie zitiert haben aufgefallen, dass ihre (der Autoren) Lügen etwas unglaubwürdig waren und sie die entscheidenden Passagen „justiert“ haben. Immerhin sind sich die Autoren darüber bewusst, dass es so etwas wie Logik gibt, an dessen Fehlen man unseriösen Schwachsinn durchaus erkennen kann.

      Die Ideale von Herrn Bartonitz sind angeblich Demokratie und Freiheit aber aus einigen seiner Beiträge spricht eben genau diese Überheblichkeit, die ich oben ansprach. Eine Stilblüte war der Beitrag, in dem er nachdrücklich die Forderung unterstützte, dass Zuschauern der Lindenstraße (u.a) das Wahlrecht entzogen gehöre! Es lebe die Freiheit! In diesem Licht ist mein Kommentar über eine neue Meinung und ein neues Paradigma zu betrachten. Die Einladung mitzumachen bezieht sich wohl nur auf Leute, die ihren eigenen Teller mitbringen, wie ich lernen musste. Gern lasse ich mich durch Argumente überzeugen, aber mit inszenierten Wahrheiten kann ich nichts anfangen und finde sie sogar gefährlich.

      Sie schrieben:
      „Wir haben ein Grundgesetz, und es gebieten sich mit einem gewissen Selbstverständnis soziale Regeln, die fordern, in seinem Streben niemanden zu verletzen.“
      Ganz recht, so ist es! Das sehe ich genau so. Nun fragen sie aber mal Herrn Bartonitz, was er von unserem Grundgesetz hält. Vielleicht wird Sie die Antwort überraschen.

      Bei dem berühmten einfachen Menschen auf der Straße frage ich mich übrigens immer: Wer ist das? Ich bin ebenfalls ein einfacher Mensch; auf der Straße gehe ich auch spazieren. Ich habe nicht viel Geld ich führe ein bescheidenes Leben; trotzdem bin ich zufrieden. Ich bin der Meinung, wer etwas ändern will, weil etwas ihm nicht passt, der solle sich einmal das Grundgesetz zur Hand nehmen und nachlesen, was es bedeutet, in einer Demokratie zu Leben. Wenn zu einer Wahl nur 50% der Wähler hingehen, dann liegt dass sicherlich und zuvorderst an der Politik und den Politikern, die sie betreiben. Eine echte Demokratie (und ich beziehe mich hier ausdrücklich auf unser Grundgesetz!) eröffnet aber Wege, sich zu engagieren und die Verhältnisse zu verändern: Art. 8, 9 und 21. Andererseits hat auch jeder das Recht sich nicht für Politik zu interessieren und sich passiv zu verhalten.

      Im übrigen gilt Meiner Meinung nach: Jedes Volk in einem demokratischen Staat hat die Regierung, die es verdient. Das bedeutet allerdings nicht, dass auch der Einzelne die Regierung hat, die er verdient.

      Was in diesem Blog an verschiedensten Stellen gepredigt wird, ist jedoch nicht weniger als ein völliger Systemwechsel. Dabei versteht insbesondere Herr Bartonitz nicht einmal das bestehende System. Beispiel:

      „Hatte die EU-Diktatur der Kommissare eine Mehrheit?“

      Mit dem Wort Diktatur sollte man nicht allzu inflationär umgehen, denn dann relativiert man Kritik an Systemen, die tatsächlich eine Diktatur haben. Kritik sollte schon sachlich vorgetragen werden und nicht in Parolen ausarten… aber dazu müsste man erst mal verstehen, wo genau das Problem bei der EU Kommission zu suchen ist. Mit Diktatur hat das rein gar nichts zu tun.

      Viele Grüße
      Kevin

      • November 24, 2011 um 7:51 pm

        Sehr nett, dass Sie meiner Bitte folgten, Kevin. Mag uns die Bescheidenheit und das kritische Hinterfragen von Jedweder Informationsquelle, eingeschlossen und besonders sich selber, verbinden.

        Was die Persönlichkeiten von Menschen betrifft, erlebte ich nicht nur manch große Überraschung; mir war es auch vergönnt, die verschiedensten Charaktere kennenlernen zu dürfen. Zudem lernte ich, Menschen dazu zu bewegen, ihre Masken fallen zu lassen. Dies konnte allerdings erst geschehen, nachdem mein Schuld/Bestrafungs-Syndrom sich aufgelöst hatte.
        Die größte Lehre aus den vielen Jahren meines Lebens war folgende:
        Das, was ich HEUTE in einem Menschen entdecke, ist sehr wenig im Vergleich zu dem, was er mir oder auch sich selber noch nicht offenbaren konnte.
        Ergo: In jedem Menschen stecken gewaltige Potenziale, sowohl destruktive als auch konstruktive. Und es ist eine überkommene Vorstellung, dass, wenn man nur genügend auf des Anderen schlechten Eigenarten herum prügelt, sich die guten Eigenschaften schon zeigen werden. Wahrscheinlicher tritt das Gegenteil ein.

        Ich kenne ein Sprichwort:
        Sage mir deinen Freunde, und ich sage dir, wer du bist.
        Ich vermute, wir kennen Martin Bartonitz beide nicht persönlich. Wie sollen wir also entscheiden, ob wir bei ihm richtig sind?
        Ein Kriterium für mich war: WER schreibt hier?
        Ein zweites Kriterium: Über was wird geschrieben?
        Und ein drittes Kriterium: Wie OFFEN wird geschrieben?
        Und ein viertes Kriterium: Wie entwickeln sich die Themen UND die Schreiber.
        Das Ergebnis meiner Fragen kennen Sie, Ich schreibe HIER.

        Zu den „Schwächen“ des Martin B. möchte ich Ihnen folgendes sagen:
        JEDER Mensch hat Schwächen. Es kommt erstens darauf an, dass er sie zeigt, und zweitens, dass er bemüht ist, an ihnen zu arbeiten. Martin zeigt sich hier, und andere folgen ihm. Was ich immer wieder beobachte: Auch wenn nur EIN Haar in der Suppe ist, reagieren viele, als hätten sie einen Skalp gefunden.

        Aus meinem eigenen Erleben möchte ich erzählen, dass auf meinem Weg sehr viele Menschen ganz plötzlich an meiner Seite auftauchten, um mir zu helfen. Es tauchten Bücher auf, in denen ich Impulse und Inspiration, Trost und Mut fand. Es gab auch schicksalhafte Wendungen und Fügungen, an denen kein MENSCH beteiligt war.

        Früher, in meinem bürgerlichen Leben, war ich ein Arschloch, großkotzig, masslos, selbstherrlich. Nach den Erfahrungen der letzten 25 Jahre, weiß ich heute:
        Ohne diese vielen Hilfen wäre ich heute ein großes Arschloch. Und ich zog, glaube ich, den richtigen Schluss daraus: Bescheiden und dankbar zu sein, für das, was mir zuteil wurde. Es waren zwar relativ gesehen viele kleine Gaben dabei, aber um mit einer Eisenbahn spielen zu können, braucht man eben auch kleine Schienen, kleine Schrauben und kleine Schalter, ohne die eine große Eisenbahn gar nicht fahren kann.

        Wissen Sie, Kevin, die kleinen fehlerhaften Menschen können in einem gesunden Miteinander, in dem ein Verstehen-Wollen und Fürsorge walten, Großes bewegen.
        Daran glaube ich.

        Nun fragen Sie sich vielleicht: Warum antwortet dieser Mensch mir so ausführlich?
        Sie haben mich auf ein Kernproblem in unserem Miteinander hingewiesen. Hier geht es zwar „eigentlich“ um politischeThemen, aber es geht nicht nur um ein sachliches, gesellschaftliches Anliegen, sondern auch und besonders um das persönliche, menschliche Miteinander.

        Klar, Sie wollten mir hier sicher nicht auf die Sprünge helfen, aber darauf kommt es überhaupt nicht an. Ich bin heute auch den Menchen verbunden, die mich bedroht, betrogen und belogen haben.

        Zusammenfassend möchte ich sagen:Wir können von einem Pferd nicht erwarten, dass seine Verdauung aus Erdbeeren besteht. Dagegen ist es hilfreich zu wissen, dass Pferdeäpfel ein ausgezeichneter Dünger für Erdbeerpflanzen sind.

        Übrigens: Bei mir wächst ein prächtiger, stets mit Pferdeapfelwasser gedüngter Pilocarpa (Rhipsalis), an dem ich heute Mittag die erste offene Blüte entdeckte.

        Ich wünsche Ihnen einen guten Abend.

        Wolfgang Jensen
        federleicht-leben.de

      • November 24, 2011 um 10:00 pm

        Hallo Kevin,
        den komplette Akzeptanz meinerseits, was den von Ihnen aufgeführten Artikel angeht, war ein Fehler, denn ich wollte keinem das Stimmrecht entziehen.
        Was mich an dem Text, den ich zitierte, angesprochen hat, war die Tatsache, dass wer wegschaut, sich an dem Elend auf dieser Welt mitschuldig macht. Und weil noch so viele wegschauen, oder meinen, dass sie eh nichts erreichen können, ist es so schlimm auf der Welt.
        Was den Fall Libyen angeht, bin ich immer noch nicht überzeugt, dass diese Aktion rechtens war.
        Siehe auch https://www.facebook.com/martin.bartonitz/posts/245198932207526
        Ich sehe hier mehr Leid als es vorher war, genau wie im Irak.
        LG Martin

  8. Elke
    November 23, 2011 um 11:42 pm

    Hallo,

    ein Thema bei dem ich wieder „mitreden“ möchte.

    Der Gedanke, dass die Erde ein Organismus ist, ist nicht neu.

    Ich bin vor drei Jahren, als Internetneuling auf diese Seite gestoßen,

    http://j-lorber.de/

    Reiner Zufall. Ich habe damals etwas darin gelesen und war fasziniert und gleichzeitig dachte ich mir – der hat gesponnen und konnte es nicht glauben. Eine Weile las ich dort, wanderte dann wieder ab und wendete mich anderen Themen zu. Aber irgendwie löste diese Seite ein nachhaltiges Unbehagen in mir aus und ich begann mich für die Bibel, andere Weissagungen und auch esoterische Themen zu interessieren. Trotzdem habe ich mich nie auf ein bestimmtes Thema beschränkt, sondern ab und an mal etwas gelesen, was mir interessant erschien. Als ich eben dieses Video sah, ist mir wieder einmal aufgefallen, wie vieles sich ähnelt, obwohl die Autoren unterschiedliche Lehren / spirituelle Ansätze haben.

    Auch das Christentum gibt indirekt Hinweise, die man so deuten könnte. Denn genau wie alle andere mündlichen Übermittlungen, wurde die eigentliche Kernbotschaft verzerrt wiedergegeben. Außerdem habe mich genau sie Solveigh gefragt, ob ich einen Gott haben will, an ihm glauben kann, wenn er anscheinend so grausam ist und alles vernichtet, was nicht nach seinem Willen lebt. Diese Fragestellung war überaus wichtig für mich und konnte nur zu einem Ja oder Nein führen.

    Dass ich es bejahen konnte, verdanke ich mehreren Büchern, die mir näher brachten, wie man das Geschriebene zu verstehen hat, oder verstehen kann. Das hatte zur Folge, dass ich mich fast nur noch auf das NT beschränkte und mich mit Jesus befasste. Der umreißt nämlich ein ganz anderes Bild – den eines überaus liebenden Gottes. Liebe pur, absolut wahr und gut. So, nun kommt´s : Die esoterischen Ansätze, das alles miteinander verbunden ist, und alles aus einer Quelle stammt, widerspricht nicht den Aussagen die Jesus machte.
    Denn auch er sagt – ich bin im Vater und er ist in mir- wir sind Eins! Weiterhin steht im Johannes 1: Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott selbst. Alles wurde durch das Wort geschaffen, und nichts ist ohne das Wort geworden. JOH: 3 Vers.3 Wer nicht neu geboren wird, kann nicht in das Reich Gottes kommen. 22 (Jesus) Ihr wisst ja nicht einmal, wen ihr anbetet (Gott)

    Den letzten Satz finde ich bemerkenswert und wenn man versucht alles auf einen Nenner zu bringen kann man zur gleichen Schlussfolgerung wie viele spirituelle Lehren kommen. Alles ist aus einer Quelle und miteinander verbunden – wir können es aber nicht spüren, weil wir zu sehr auf materielle Werke/Werte ausgerichtet sind.
    Wer suchet der wird finden – aber was suchen wir denn? Zumeist doch irdische Dinge. Zudem wird in der Bibel nirgends geschrieben, wie lange so eine Suche dauern muss, bevor man „es“ findet.

    Weiterhin.
    3/17 Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten. Gott ist Geist (allumfasendes Bewusstsein?). 8/12 Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, irrt nicht mehr in der Dunkelheit, umher, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.

    Wenn man alle Kapitel/ Aussagen betrachtet, steht Jesus für eine ganz bestimmte Lebensweise, nämlich Liebe zum Nächsten, Hilfsbereitschaft, Vergebung. Die Ausblendung von Wut, Hass, Selbstgerechtigkeit. Er prangert alles an, was einem, zu einen persönlichen Vorteil auf Kosten anderer verhilft (Ausbeutung) bereitet. Klar, er steht auch für die Zehn Gebote die eingehalten werden müssen – aber das macht Sinn. Trotzdem sagt er auch – das größte Gebot ist die Liebe und Fehltritte können vergeben werden. Allerdings müssen auch wir anderen vergeben können, um selbst Vergebung zu erfahren. Aber im Grundsatz sagt er, alle Menschen sind gleich ( = viel Wert!) !

    Ich denke manchmal, wir machen den Fehler und personifizieren Jesus zu sehr – die Aussage wer an mich glaubt, kann auch bedeuten wer erkennt, dass man so Leben muss, wie ich es tat und/ oder einfordere, der kann den Geist des Lebens (die Erkenntnis/Wahrheit) empfangen. Mit anderen Worten, wir müssen unseren Egoismus ( ismen! ) überwinden und nur in und für die Gemeinschaft leben und zwar nach diesen Geboten, die nur allein das ewige Heil bringen können. Alle anderen Motive, die dem Ego entspringen und vornehmlich darauf abzielen eigene Ansprüche abzudecken, auch auf Kosten anderer- haben immer zerstörerische Elemente, die immer negative Auswirkungen mit sich bringen. So kann niemals ewiger Frieden eintreten.

    Ich habe übrigens ein Buch gelesen:
    http://www.amazon.de/Wir-sterben-nie-Jenseits-wissen/dp/3485011177
    kann ich nur empfehlen.

    Diese UR- Quelle alles Lebens, die wir als Gott bezeichnen, ohne zu wissen was genau es ist, ist vielleicht reine Lebensenergie. Wie ich glaube mit vollkommener Bewusstheit, die alles steuert und durchzieht. Wenn wir von ihr kommen, können wir rein theoretisch auch wieder zurückgehen – aber nur dann, wenn wir die „Schwingungen“ (immer noch) teilen. Haben wir aber unser Bewusstsein anders ausgerichtet und uns „abgekehrt“ können wir nicht wieder aufgenommen werden. Vielleicht ist es gar nicht so, dass Gott nicht will, sondern ganz einfach nicht kann, wenn wir uns ihm nicht mit unserem Bewusstsein nähern…

    Er „ruft“ uns, wir (er-) hören ihn aber nicht…

  9. November 24, 2011 um 1:23 am

    Ja, liebe Elke, der Jakob ist eine Numer für sich. Ebenso wie Jesus auch. Der war mir stets ein treuer Freund und Begleiter; die Kirche brauchte ich dazu nicht.

    Du schreibst über ihn:
    … steht Jesus für eine ganz bestimmte Lebensweise, nämlich Liebe zum Nächsten, Hilfsbereitschaft, Vergebung.
    Das stimmt, das Heilen fehlt noch – Jesus bestrafte nicht, sondern heilte. Das ist für mich ein Schlüssel zum Verstehen geworden.

    Zur Vergebung möchte ich anmerken, dass Jesus sagte:
    „Ich nehme die Schuld von Euch“.
    Auch dieser Saatz prägte mein Leben entscheidend.
    Wer selber nicht (mehr) in Schuld lebt, beschuldigt auch niemanden – und braucht folglich auch nicht mehr vergeben. Ich lehne seit einigen Jahren kategorisch jede Entschuldigung ab. Ist eine gute Übung gewesen, um mir meiner Schuldlosigkeit und die der anderen bewusst zu bleiben.

    Eine wirklich sehr entscheidende Frage ist die nach unserer Existenz:
    Sind wir sterbliche Menschen mit einem unsterblichen Wesen?

    Was mir Dein Text indirekt sagte: „Ich bin in Verbindung“.
    Vielleicht sagt mal eine Stimme zu Dir:
    „Herzlich willkommen im Club“. Das kann man aber auch fühlen, denken nicht.

    Herzliche Grüße an Dich und vielen Dank.

    Wolfgang

  10. November 24, 2011 um 8:38 am

    Wo wir schon bei diesem interessanten Thema sind:

    Die Frage nach Gott indes lässt sich inzwischen leicht beantworten, gleicht sie doch der Suche nach Leben in den Weiten des Universums. Es ist die Suche im expandierenden Äußeren, nach etwas, das im Innern bereits vorhanden ist. Mit Fortschreiten der Expansion wird das Gesuchte auf immer mehr Einzelbewusstseine verteilt, ohne dass das wirkliche Bild dabei verloren geht. Mehr und mehr Bildpunkte eines Hologramms. Jeder Bildpunkt eine Seele. Jeder Bildpunkt eine Hülle, eine körperliche Abgrenzung. Ein Individuum. Ich. Abgrenzung, als Mittel zum Zweck. Zum Zwecke des Zusammenhalts, der Ordnung … als Reaktion. Das erwähnte Bild findet sich auch in der Homöopathie und ihrer Wirkungsweise. Ein Bild aktiver Ordnung. Es ist der Unterschied zwischen den realen und den wirklichen Bildern. Zwischen der materiellen Interpretation und der Summe aller Seelen, der Gesamtheit des Lebens.
    Reale Bilder entsprechen den Molekülen, die von der Wissenschaft erkannt werden, die aber im Rahmen der Potenzierung mit jeder Verdünnung weniger werden. Das wirkliche Bild ist die Zunahme der energetischen Wirkung des homöopathischen Mittels. Schwindet das eine, nimmt das andere zu.
    Gott, im religiösen Sinne, schwindet in der Expansion entsprechend, es ist das reale Bild. Der Zenit der Unordnung setzt ein, wenn kein Molekül mehr vorhanden ist, der Glaube an den Gott der Religionen somit seinen Tiefpunkt erreicht. Die Weiterführung der Potenzierung steigert die energetische Wirkung, die Moleküle sind Geschichte, längst verschwunden … und nach und nach kommt das wirkliche Bild von dem hervor, wofür die Vokabel Gott in der Bildersprache steht … das Zusammenfinden der Einzelbewusstseine zu einem Ganzen … das Gesamtbewusstsein, alle beseelten Einzelbilder, die einst waren, vereint.
    Will ich mit Gott reden, muss ich mich an das gesamte Leben wenden, was umso eher realisierbar ist, je weniger Unordnung zugegen ist. Gott ist die energetische Kohärenz, alles Göttliche vom kohärenten Gesamtbewusstsein realisiert … nur warum sagt die Kirche nichts davon ? Aus dem gleichen Grund, warum Naturwissenschaften die Spiritualität außen vor lassen, und die moderne Medizin das Potential der Selbstheilungskräfte eines jeden Körpers nicht öffentlich verkündet, oder anders formuliert: der reaktiven Unordnung wegen.
    Warmes Sonnenlicht fällt auf meine Hand. Ist Göttliches nicht auch Golden ?

    http://www.gold-dna.de/garten.html

    Und Bilder sagen immer mehr als tausend Worte … wenn es auch nur wenig Worte gibt, die tausend Bilder in sich bergen:

    Früher Gruß

    • November 24, 2011 um 12:13 pm

      Danke Martin, eine gute Auflistung.
      Ich hatte mich ja ein bisschen vorgedrängelt – es passte gerade!
      Ich für mich muss aufpassen, nicht auf die Rechtfertigungsschiene zu geraten.
      Und wr können am Verhalten des neuen „Mitstreiters“ erkennen, wie das traumatische Muster funktioniert:
      Das Unrecht und Chaos, was zu unserem Willen nach einer neuen Ordnung führte, war völlig ausgeblendet: WIR sind die Bösen, und zwar bereits zu einem Zeitpunkt, wo hier noch nichts Konkretes auf dem Tisch liegt; SO groß ist die Angst.
      Während wir um Mehrheiten BEMÜHT sind, spricht man uns bereits demokratische Fähigkeiten ab.

      Mehreiten für neue Ideen, und seien sie noch so vernünftig und ihre Umsetzung notwendig, haben niemals gleich eine Mehrheit. Und, je mehr eine Gemeinschaft systematisch verwirrt, verblendet – zerstört wurde, je schwieriger ist es, ihr Bewusstsein für Recht und Unrecht zu mobilisieren.

      Ich sag’s ja:
      ALLE Menschen sind wertvoll – auf dem richtigen Platz.

      Für uns Alle einen guten Tag.

      Wolfgang

    • November 24, 2011 um 12:32 pm

      Den Evolutionsprozeß beobachten und analysieren ist wirklich spannend. Wir bekamen die Fähigkeit zu tranzendieren sicher nicht zufällig.

      Hier geht es um „Mehrheiten“. Die bestehen, wie uns die Geschichte aufzeigt, nicht nur aus Massen, sondern um das Überschreiten eine Kritschen Punktes.

      Auch das Gottesbild wandelte sich, sicher nicht durch eine demokratische Mehrheit , sondern weil die „Zeit“ reif war.

      Reif sein bedeutet mir die Entwicklung von Bewusstsein. Es impliziert Heilung. Wer weiß, was hier läuft UND danach handelt, IST gesund. (Für das Wesen der Bewusstseinstwicklung ist aber auch der „Kranke“ im Sinne seiner notwendigen Beteiligung gesund.)

      Im Geist der Welt und im Geist der Menschen existiert ein „Gott“. Das erscheint mir auch logisch, denn in einem endlichen Prozeß ist die Ursache für den Beginn anwesend und emonstriert sich als Entwicklung. Je länger die Entwicklung andauert, je genauer wird man die Ursache (und ihre Absichten) erkennen. Das Spekulieren, wo ein geworfener Stein landet, endet im Moment vor seinem Aufschlag, und wenn der Werfer zielen konnte, weiß man auch um seine Absichten.

      Wolfgang

  11. November 24, 2011 um 12:39 pm

    Hallo Wolfgang,

    herrlich zusammengefasst … wo muss ich unterschreiben 😉 Kann Deinen Zeilen nur zustimmen …

    Gruß

  12. Elke
    November 24, 2011 um 7:37 pm

    Hallo Wolfgang,

    danke für deine Antwort. Ich denke nicht dass ich in „Verbindung“ bin, aber seit meiner Kindheit spüre ich das mehr da ist, als wir Wissen. Erklären, oder in Worte fassen kann ich dass nicht.
    Mit den Religionen insgesamt gehe ich auch eher kritisch um, es geht mir um das Ganze, nicht darum wer die “richtige“ Kirche / Religion hat, die gibt es meiner Meinung auch nicht.
    Trotzdem gehe ich aber hin, hole mir Inspirationen. Zudem bin ich im Posaunenchor aktiv.
    ansosnten ist es für mich eine institution, Von Menschen für Menschen. Ohne Caritas und Diakonie geht gar nichts mehr. Die meisten Kindergärten werden von Kirchen unterhaltenm auch andere sozikulturelle Angebote sind reichlich vorhanden.

    Zitat:
    Die meisten Weltkonflikte entspringen der Religion,
    deshalb will ich einmal sagen,
    was der generelle Fehler intoleranter Glaubender ist.
    Es fehlt ihnen an Spiritualität.
    Ich benutze gern eine einfache Metapher:
    Religion ist die Bananenschale,
    Spiritualität ist die Banane.
    Aber oft werfen wir die Banane weg statt der Schale.
    Dann besteht Religion nur noch aus Äußerlichkeiten,
    es fehlen universelle Werte,
    und so gedeiht Fanatismus.
    (Sri Sri Ravi Shankar)

    Ich denke, die Lösung liegt in jedem selbst, wie empfänglich er für Spiritualität ist.

    Es gibt einen Pastor …der kann Heilungserfolge in seinen speziellen Gottesdiensten belegen..

    http://video.google.de/videoplay?docid=-8351553053997541776#

    Man kann seine Predigten auch hier anhören.

    http://www.kraftvoll-leben.de/sendezeiten

    Wenn ich irgendwie kann, sehe ich mir die Sendungen an. Die werden oft wiederholt. Der ist so genial. Ich würde sogar gerne mal nach Wiesbsden fahren, „live“ dabeisein.

    Ich höre jetzt lieber auf, so viele Video-Links einzustellen, sonst kriege ich die Rote Karte 

    Herzliche Grüße und einen schönen Abend.

    Elke

  13. November 24, 2011 um 8:26 pm

    Ich belle nur, der „Hund“ ist jemand anderes. Trotzdem vielen Dank.

    Am Nachmittag, im Miteinander der Brautenten und Mandarinenten, dachte ich:

    Das Gottesbild war es vielleicht nicht allein, was sich wandelte. War es gar „Gott“ selber, der an dem auf Erden gewachsenen Bewusstsein gewachsen war?

    Klingt ziemlich verrückt, ich weiß.

    Nun stellen wir uns mal vor, dass ganze Theater hier hat ein rein dienendes Wesen, wir sind „Gottes“diener, reine Erfüllungsgehilfen, und zwar, ob wir wollen oder nicht.
    Dann ginge es bei der Entwicklung keineswegs um Masse, sondern NUR um EIN Bewusstsein, das eine bestimmte Qualität erreicht haben muss. Könnte sich natürlich auch um das Kolletive Bewusstsein handeln.

    Wenn ich recht informiert bin, wurde durch Jesus aus dem strafenden ein liebevoller „Gott“.
    Es könnte allerdings auch umgekehrt gewesen sein: Erst erlebte „Gott“ eine Bewusstwerdung, und DANN kam Jesus, um den Neuen „Gott“ in Szene zu setzen.

    Einige Menschen erwarten eine Rückkehr von Jesus, ich denke, er ist niemals weg gewesen.

    Laß uns mal ein paar unserer Brocken auf EINEN Haufen werfen. Solange DIESES System funktioniert, hat KEIN Mensch die Lösung. Aber der Quantensprung liegt vor der Haustür.

    Herzliche Grüße an Dich.

    Wolfgang

  14. November 24, 2011 um 8:56 pm

    Hallo Wolfgang,

    exakt Deiner letzten Worte wegen, bin ich mehr und mehr davon überzeugt, dass das Leben als Ganzes, in Form eines Gesamtbewusstseins, welches als GANZES in Kohärenz als Gott begann, und sich zunehmend in Einzelbewusstseine aufteilt, sich EINER gemeinsamen Sprache bedient … der Bildersprache der Realität. Die Realität ist der gemeinsame bildhafte Konsens des Lebens, und damit aller Lebewesen, die sich, in unterschiedlichsten Kostümen, auf der Bühne des Lebens tummeln. Je mehr sich das einst kohärente Gesamtbewusstsein vom Göttlichen entfernt, aufteilt, desto mehr Spezies gibt es, desto mehr verschiedene Weltbilder, desto mehr Spannung zwischen den beiden Polen jedes Dualismus. Und doch hängen alle Bewusstseine noch zusammen und testen aus, wann die Grenze der gegenseitigen Entfremdung erreicht ist. Das Leben testet immer alle Möglichkeiten aus, die sich ihm bieten, der Optimierung wegen. Mit anderen Worten: Wie weit kann das Leben gehen, bis die gemeinsame Sprache derart missverstanden wird, dass der Zusammenhalt des Gesamtbewusstseins endgültig vorüber ist … jenes morphologische Feld, was das Leben verbindet, die Erfahrung im Hintergrund, das energetische Erbe aller Optimierungswege aller vorherigen Universen …

    Herzlichen Gruß zurück

    • November 24, 2011 um 9:55 pm

      Das Bild hat mich spontan an den Turmbau zu Babel erinnert, als nichts mehr ging, weil Keiner mehr den Anderen verstand …

      • November 25, 2011 um 3:39 am

        Als nichts mehr ging!!! Für diesen Zustand brauchte es etwas mehr als nur Nichtverstehen. Beim Schach nennte man es „Patt“.
        Ich kam auf die Idee, weil man dem „Menschen“ Leben einhauchte – eine künstliche energetische Hilfe – dann ging wieder was.
        Aber damit nicht genug – mit der Energie verbunden war ein Auftrag, heraus zu finden, WIE es zu dem Patt kam.
        (Ich denke mir gerade so, Du wirst der Erste sein, der DAS versteht.)
        Wenn es mal eine existenzbedrohende Phase gegeben hat, gab es auch Informationen darüber. Und genau diese gab man den Menschenmit ins Gepäck.
        Da es sich für die Existenz um sehr gefährliche Informationen handelte, musste man einerseits dafür sorgen, dass sie nicht unkontrolliert ins Bewusstsein gelangen konnten – man schottete sie ab – mit Hilfe des Trauma.
        Nun begann das Leben. Die Gegensätze, die zu dem Patt führten, kamen langsam ins Bewusstsein der Menschen – man lernte sie zu verabreiten, dann kamen bedrohlichere Informationen ins Bewusstsein – usw. usf.

        Das erklärt, warum, trotz aller Lösungen, die gefunden wurden, des Chaos immer größer wird – logisch, mit einer Lösung öffnet sich das Trauma, speist (wiederum) bedrohlichere Informationen ins System, um die Suche nach komplexeren Lösungen, und nun aufpassen, überhaupt MÖGLICH zu machen.

        So, nun zur Beruhigung:
        Einerseits wächst das Chaos in immer bedrohlicheren Ausmaßen, aber andererseits wächst auch das Lösungspotenzial. Den letzten Zug machen die weißen Steine – sie haben die Lösung und das bitterböse scheinende Spiel ist vorbei.

        Wichtig: Das Patt entstand auf einer nichtkörperlichen Ebene, und es waren Wesen (Engel), bei denen nichts mehr ging.

        Nun, ich muss gestehen, dass es meine Theorie ist. Sie erklärt aber alle mir bekannten Phänomene.

        Wenn ich daneben liege, wird davon die Welt nicht untergehen. Wenn ich richtig liege, bescherte mir die Struktur, in der ich fühle, denke und handel, eine Zeit frei von Angst und eben der Sicherheit, ohne die man in bestimmte Bereiche des Unbewussten gar nicht gelangen kann.

        Vielleicht erzähle ich mal ein paar der Geschichten aus einer Zeit, in der es hoch her ging.

        Tust Du mir einen Gefallen?
        Verrate mir Dein Geheimnis, in einem Beitrag nur einen Satz schreiben zu können.

        Wolfgang

    • November 25, 2011 um 12:49 am

      Ich stöbere gerade auf Deiner Site. Sieht nach richtig Arbeit aus und gefällt 🙂 Martin

      • November 25, 2011 um 3:51 am

        Danke, Martin, für Dein Interesse.
        Nach über 4.000 Seiten geh’s zwar flott von der Hand, Abeit bliebt es. Besonders das Archivieren und Vorbereiten der Fotos schluckt viel Zeit.

        Unsere Zielgruppe sind Kinder. Ich steckte in einem Dilemma, wohin ich meine Aufmerksamkeit richten soll, bekam einen Hinweis, und fand ihn richtig. Kinder sind noch realtiv offen, bei vielen älteren Menschen ist der Zug abgefahren – in die falsche Richtung.

        Unsere Seiten sind nicht besonders bekannt, ich mache keine Werbung – auch dazu kamen Hinweise. Es wird schon – die Entwicklungshilfe für andere Menschen spielt hier nicht die erste Geige.
        Schau Dir mal Susannes Bilder „Devas in federleicht“ an.
        DAS sind Ergebnisse. Froschkönig ist geradezu eine Sensation, ebenso das Bild mit dem Edelstein.

        Morgen geht’s weiter.

        Wolfgang

  15. November 24, 2011 um 10:08 pm

    … wann die Grenze der gegenseitigen Entfremdung erreicht ist.

    Dazu möchte ich fragen, was Du von meiner Idee hältst.
    Stelle Dir bitte vor, Dein von Dir gebautes Auto funktioniert nicht.
    Was machst Du als kluger Mensch? Du zerlegst es in seine Einzelteile und probierst herum, WIE es wohl funktionieren könnte. WO ist das Problem? Was muss verändert werden?

    Wenn ich das auf die Schöpfung – nach meiner Auffassung eine „Schöpfende Schöpfung“ – anlege und den ersten Bewusstseinsprung von einem Strafenden zu einem Liebenden „Gott“ analysiere, fehlte „Gott“ eine sehr wichtige Eigenschaft (ist vielleicht die Mega-Blasphemie, ist mir egal): Verantwortung. Und er lernte (aus dem Miteinander der verschiedensten Menschen), nicht mehr zu bestrafen, sondern (das Fehlerhafte) zu lieben, was er erschaffen hatte.
    Nun stehen wir vor dem zweiten großen Sprung. Was ist geschehen in den zweitausend Jahren? Auf was läuft die Entwicklung hinaus, WAS wird entwickelt?

    Es ist nicht ganz leicht für mich, eine Lösung anzubieten. Aber sicher ist, dass wir hier lernen: Unserem Handeln folgen Konsquenzen. Und, dass uns zur Abschätzung von Ursache und Wirkung das Bewusstsein (Voraussicht, Rückblick, Erfahrung) über die Folgen fehlt. Alos müssen wir üben.
    Unser Leben impliziert den Faktor NEU. Menschen werden HERAUSgefordert, unbekannte Probleme zu suchen – zu finden und sie zu lösen.
    So kann es einem Schöpfer gehen, der sich zwar allmächtig fühlt, aber keine Ahnung hat, was geschieht, wenn er seine Macht entfaltet.

    Wenn wir uns begrifflich von „Gott“ lösen (das dürfte einigen Lesern sehr entgegen kommen), bleibt faktisch: Ein Schöpfer ohne Erfahrung braucht ein Instrument zur Lösung von Problemen.
    Wir als kleine Schöpfer befinden uns fast immer in der Situation, REagieren zu müssen. Erst langsam wächst unsere Erfahrung, und wir können – in Teilbereichen – nun wissen, was folgt, wenn wir aus A ein B machen.
    Kleine aktuelle Meldung:
    Elternsprechtag, am nächsten Tag die Folgen: Einige Kinder haben Stubenarrest bekommen. Eltern und Lehrer? Die übernahmen keinen Anteil an den Leistungen der Kinder; entsprechend fiel ihre Anteilnahme aus.

    Mag es auch darum gehen, das „wir“ lernen, uns Grenzen zu setzen, aufzupassen, lieber einen Schritt weniger als einen zu viel zu gehen.
    Es kenne eine Lebensweisheit:
    Wenn Du an einer Weggabelung stehst und den weiteren Weg nicht weißt, warte.

    Ich wünsche uns die Fähigkeit, entscheiden zu können, wann es zu galoppieren gilt und wann das Pferd zu füttern klug ist.

    Beim Radfahren erlebe ich manchmal Autofahrer, die völlig außer Rand und Band sind. Ich halte dann an und warte, bis mein Gefühl sagt, die Gefahr ist vorbei.
    Gorbatschow sagte: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Hört sich klug an, stimmt aber nicht. Was wir Zeit nennen, ist der Raum, um Klugheit anwenden zu können.

    Und eine kleine Geschichte zur Entspannung der Stirnhaut:
    Ein Mann fährt durhc die Berge. Kurz vor einem Dorf plötzlich eine sehr scharfe Kurve, und um ein Haar wäre er in den Abgrund gefahren. Aufgeregt geht er zum Bürgermeister und schimpft. Warum haben sie dort kein Warnschild aufgestellt?
    Sagt der Bürgermeister: Da stand eins, aber weil nie etwas passiert ist, haben wir es wieder abgebaut.

    Ich hoffe, Du kannst mit meinem lockeren Schreiben umgehen.

    Wolfgang

    • November 24, 2011 um 11:24 pm

      Das mit dem Abwarten und damit Gelassensein und sich wünschen, wie es werden sollte, habe ich in letzter Zeit häufiger erlebt. So wie Solveigh auch schon formulierte. Was sie sich immer wünschte, wäre in letzter Zeit zu 100% eingetreten.
      Ja, ich hatte mir früher mehr Stress gemacht. Seitdem ich erkenne, welchen Unsinn wir mit dem immer schneller und immer weiter machen, geht es mir mit meiner mehr inneren Ruhe viel besser.

      • November 25, 2011 um 4:01 am

        Die Kraft der Gedanken – man sollte sie nicht unterschätzen. Einer meiner Lehrer brachte mir bei, wie man Energie in einen „Flow“ bringt. Besser, man macht ist nur in äußerster Not! Es gibt Wesen, die wissen besser damit umzugehen.

        Solveigh hat sehr viel Power. Die schafft Charakter, und der wiederum gute Ratgeber. Viele dieser „Blumen“ blühen im Verborgenen, aber sie blühen.

  16. November 25, 2011 um 9:40 am

    Guten Morgen

    @ Wolgang
    Und wieder einmal mehr scheinen viele unserer Gedanken in Konsonanz zu sein. Der Vergleich mit dem Schachspiel weiß zu gefallen, schließlich ist das Universum wie Schach … nur ohne Würfel 😉

    Du schriebst weiter oben: Ergo: In jedem Menschen stecken gewaltige Potenziale, sowohl destruktive als auch konstruktive.

    Dazu fiel mir Folgendes ein:

    Was ist der Unterschied zwischen der energetischen Expansion und der anstehenden Optimierung des Universums:

    In de Expansion zeigt sich die Tiefe der Liebe, die man für einen Menschen empfindet, im Ausmaß der Gewalt, die man imstande ist zu mobilisieren, um diesen geliebten Menschen zu beschützen.

    In der Optimierung zeigt sich die Tiefe dieser Liebe jedoch zunehmend im wirklichen Ausmaß, da der geliebte Mensch immer weniger Schutz braucht, da die Gewalt mit dem Voranschreiten der Optimierung mehr und mehr schwinden wird.

    Die Expansion lebt von Dualismen, die Optimierung dagegen entledigt sich ihrer.

    Klingt alles ein wenig off-topic ?

    Kann man so und so sehen … doch reicht es immer weniger ein Thema isoliert zu betrachten. Um auf die richtigen Antworten zu stoßen, ist es mehr und mehr unausweichlich dorthin zurückzugehen, wo ALLES begann, denn andernfalls besteht die Gefahr sich zu verlieren im Chaos der Möglichkeiten.

    Gruß http://www.gold-dna.de

    • November 25, 2011 um 1:36 pm

      Nein, Guido,
      Deine Gedanken kann ich sofort bestätigen, und zwar nicht mit meinen „Hirngespinsten“, sondern mit sehr realen Entwicklungen bei MENSCHEN. Wenn diese Erfahrung nicht wäre, würdest Du hier von mir kein Wort zum Thema „Leben intern“ hören.

      Es ist nur so, dass Menschen, die in der Welt des Verstehens leben, für die Gesellschaft off-topic sind – und immer wieder auch für sich selber.

      Auf Deiner Seite ist das sehr schön zu erkennen, wie begeistert Du von dem Erkennen von Zusammenhängen warst – und dann kommt eine „Stimme“, die sagt, du spinnst doch.
      Auch das kenne ich zur genüge. Ich fing dann an zu faseln.
      Diese „Stimme“ ist mir allerdings auch ein Schutzmechanismus gewesen. Die Entwicklung von Bewusstsein muss breitflächig geschehen, und wenn man in einer Abteilung zu schnell war, geht das innere Gleichgewicht verloren.
      Ich hatte das Glück, dass immer Menschen kamen, die mich in das Pragmatische zwangen, IHRE Krankheit zu verstehen. Ohne meine Grund-Absicht, DEN Menschen helfen zu wollen, wäre ich heute bestenfalls in der Psychiatrie.

      Ich zögerte viele Jahre mit der Veröffentlichung bestimmter Informationen. Das hatte drei Gründe. Erstens wurde ich real (nicht von Menschen) bedroht.
      Ich lernte, wie schädlich es (für die Menschen) sein kann, mit Halbwahrheiten in die Öffentlichkeite zu treten.
      Und ich hatte große Sorge, dass, wie mit vielen Erkenntnissen, destruktive Kräfte die Informationen gegen die Menschen benutzen.

      Nun wird man sagen, ALLES sei zu missbrauchen. Nein, das stimmt nicht. Es gibt Informationen, die, ganz gleich, wie destruktiv man sie benutzen WILL, ein konstruktives Ergebnis bringen – MÜSSEN.

      Wenn ich hier freimütig über das Leben schreibe, dient das dem (allgemeine) Zweck, alte Ängste aufzulösen – und neue nicht mehr entstehen zu lassen.
      Ich versuche das nicht nur mit Schreiben.
      So wie ein Baum seine Wurzeln rings um sich und tief in die Erde treibt, versuche ich es auch auf mehreren Ebenen.
      Wir fanden eine Technik, um traumatische Energie abfließen zu lassen.
      Wir gestalten „Unser Dorf“, um Menschen Schutz und Entwicklung zu bieten.
      Wir wenden uns an Kinder, wir schützen Tiere – es gibt so viel zu tun.

      Warum uns nur sehr wenige Menschen wahrnehmen, wird schon seine Gründe haben.
      Wenn man einem Affen eine Banane schenkt und das von Herzen kommt, wird man mit dem Geschenk nicht verbinden, dass er sie auch zu einem bestimmten Zeitpunkt essen muss.

      Die Ignoranz gegenüber bestimmten Informationen zeigt mir übrigens genau das Gegenteil von Scheitern.

      Ich grüße Dich herzlich.

      Wolfgang

  17. November 25, 2011 um 11:20 am

    Man muss unterscheiden zwischen Engagierten, Mitläufern und Widersachern. Je nach Abstufung, damit verbundener Mut zur Veränderung. Allen Teilnehmern – und hier kann sich niemand entziehen- ist klar oder muss klar sein, dass sie je nach Einstellung bereit sind, vom Alten abzulassen, was da näher beschrieben heißt auch das bisher Erreichte loszulassen.

    • November 25, 2011 um 1:42 pm

      Klar, das stimmt.
      Wer versucht, die Masse zu bewegen, sitzt am verkehrten Hebel.
      Das PERMANENT fließende Wasser sprengt den Fels.
      Mit Wissen alleine hat der Mensch praktisch nichts in Hand..
      Einig Menschen sind sehr erfolgreich mit Lügen UND Hass.
      Von dem Muster könnte man lernen,
      es funktioniert auch mit Wahrhaftigkeit und Liebe.

      Wolfgang

    • November 25, 2011 um 1:50 pm

      Hallo Alexander,

      klar gibt es mehr oder weniger Mut, entsprechend verschiedene Ängste. Was Menschen uns in der Gesellschaft zeigen, ist eine Momentaufnahme. Für manch einen der Ignoranten braucht es nur EINE Information, um ihn eine andere Entscheidung treffen zu lassen – hier hin ODER dorthin.

      Das Erreichte wird immer sich selber überholen. Entweder man schafft etwas noch Besseres, oder es erweist sich als falsch.

      Anmerken möchte ich, dass unser Engagiertsein nicht nur Ergebnisse im Außen zeitigt. Menschen, die mit dem Herzen dabei sind, wachsen hier. Dieses Erreichte werden sie gar nicht los lassen können.

      Ich grüße Dich.

      Wolfgang

  18. November 25, 2011 um 11:35 am

    Vielleicht noch ein Zitat, das meiner Meinung nach sehr gut passt:

    “We don’t have to engage in grand, heroic actions to participate in the process of change.
    Small acts, when multiplied by millions of people, can transform the world.”
    Howard Zinn

    Gruß

  19. Elke
    November 25, 2011 um 3:17 pm

    Hallo zusammen,

    Geheimnis Gott. So versucht ein jeder mit seiner eigenen Theorie zu verstehen, was für einen Sinn unser Leben macht/hat, bzw. , ob diese kurze Phase alles ist, was wir haben.
    Es ist unmöglich genau zu verstehen, warum alles so ist (und nicht anders). Was mich iirritiert, ist der Umstand, das immer geschrieben steht, Gott ist Allmächtig und vollkommen. Rein theoretisch dürften wir dann gar nicht schlecht sein: Warum sind wir unvollkommene Wesen, geschaffen von einem vollkommenen Gott? Folgt man der Bibel, können gute Bäume nur gute Früchte hervorbringen und Schlechte eben nur schlechte. Wir brechen aber anscheinend diese Regel – wie kommt das? Wenn alles seinen Ursprung in Gott hat und er Gut ist – woher kommt dann das Böse?

    Das sind alles Fragen die ich mir gestellt habe. Je mehr (scheinbare) Widersprüche man in der Bibel entdeckt, desto ratloser ist man, und umso abenteuerlicher werden die Theorien die man im Kopf entwickelt. Alles um eine mögliche Antwort auf (noch) Unverständliches zu finden.

    Die Realisten, die meinen nach dem Leben kommt nichts. Die Vertreter die sagen, es gibt keine Materie und wir befinden und in einem Traum, müssen nur erwachen. Andere die glauben man wird immer wiedergeboren, bis die Seele vollkommene Reinheit erlangt hat und dann in das große kollektive allwissende Bewusstsein eintreten darf, ohne dabei die eigene Bewusstheit zu verlieren.

    Ja, und die schillerndste Persönlichkeit ist Erik van Däniken, dessen Theorie anhand von gesammelten Bildern/Fakten ziemlich glaubwürdig herüberkommt. Vielleicht könnte er der Schlüssel sein, die für uns unerklärlichen phänomenalen Bauwerke zu enträtseln. Was noch Rätsel aufgibt, ist die Kultur der Maya. Dieses Volk hat eine Zeichnung der Mondrückseite detailgenau hinterlassen – wir sehen den Mond aber immer nur von einer Seite! Wie war das vor tausenden Jahren möglich? Wir verstanden die Karte erst, als wir den Mond bereisten und die Rückseite vermessen konnten.

    Ich habe mal ein Buch von ihm gelesen- sehr eindrucksvoll. Waren Außerirdische tatsächlich mal auf der Erde – und wurden sie als Götter verehrt? Er hat Bilder aus der Vogelperspektive aufgenommen, die riesige Zeichnungen auf der Erde zeigen, Jahrhunderte alt. Hatten die Menschen damals so viel Wissen um sie anzufertigen und wozu/warum machten sie es?

    Also, fast jeder Mensch stellt sich die Frage was kommt nach dem Tod. Daher suchen wir nach Antworten auf unsere Fragen und stellen Theorien auf. Selbst Darwin ist eine Theorie.

    Ich habe für mich persönlich folgendes Fazit gezogen.

    Jesus ist Fakt. Er sagte uns vieles, aber nicht alles was er wusste. Er sagte selbst, er kam aus dem Himmel und geht dorthin zurück, weiterhin sagte er, nur er (von denen auf der Erde) hat den Vater gesehen. Er wird wiederkommen, auf eine Art und Weise, dass alle Menschen es sehen werden. Bevor er kommt, spielt die Umwelt verrückt, er zeichnete ein Szenario auf, dass unseren heutigen Umweltverhältnissen recht nahe kommt. Weiterhin sagte er die Erde wird brennen – was aus heutiger Sicht keinesfalls unmöglich erscheint. Wissenschaftler halten die Veränderungen der Sonne für gefährlich.

    Alle Prophezeiungen sind so geschrieben, als wären sie schon Vergangenheit für die Propheten. Auch Nostradamus sah zukünftige Ereignisse voraus die tatsächlich eingetreten sind. Daher muss Zeit anders sein, als wir sie wahrnehmen.

    Für mich ist aber nur eine Erkenntnis wichtig: Gott existiert. Eine Daseinsform mit enormer Intelligenz die alles in Gang gesetzt hat. Die ganze Entwicklung auf diesen Planeten ist wie eine Art von Programmablauf, der sich vollziehen muss, damit am Ende das herauskommt, was herausgebildet werden soll. Manchmal denke ich, vielleicht braucht „Er“ uns …
    .
    Ich glaube nicht, dass man gewisse Fragen nicht stellen darf. Wir sollen uns weiter entwickeln, da gehören Fragen und Erkenntnisse nun einmal dazu. Wenn diese übergeordnete Daseinsform uns einen freien Willen gegeben hat, liegt die Entscheidung wie weit wir gehen erst einmal bei uns selbst. Wir können alles machen, müssen aber die Konsequenzen tragen. Welche Gebote wir nicht übertreten dürfen, wissen wir. Das wir nach unserem Handeln beurteilt werden auch. Jeder ist für sich selbstverantwortlich, Niemand hat das Recht einen Menschen der Andesgläubig ist zu verurteilen oder zu töten.
    Wenn wir hier sterben unserem Körper „ablegen“ und es danach ein Weiter gibt, in kollektiver Gemeinschaft, wird nur derjenige hereinkommen, der sich fürs Kollektiv „qualifiziert“ hat. Bewusstsein mit negativer Energie (Bosheit) wäre der UNTERGANG des Paradieses – was und wo immer es auch ist. Gott muss es vor negativen Einflüssen bewahren, damit es erhalten bleibt….

    Ist vielleicht für viele verrückt- aber ich glaube es …

    Damit ist das Thema erst einmalerschöpft für mich – die vollkommene Wahrheit erfahren wir erst, wenn die Zeit dafür reif ist…

    Herzliche Grüße
    Elke

  20. November 25, 2011 um 3:58 pm

    Hallo Elke,

    man sagt die WAHRHEIT sei sehr einfach.
    Andererseits begegnen wir sehr komplexen Sturkturen und müssen uns, um sie verstehen zu können, durch einen Wust von Lügen arbeiten.

    Klar, der Mensch WILL verstehen. Aber wo endet die Reise?
    Bleiben nicht immer wieder nur Glauben (nicht kirchlich) und Vertrauen?

    Du schreibst:
    „Es ist UNMÖGLICH, zu verstehen“.
    Das ist ein STOPP !!

    Du fragst:
    Warum sind wir unvollkommene Menschen, geschaffen von einem vollkommen Gott?
    Wer sagte Dir, dass wir unvollkommen sind – und wer, dass Gott vollkommen ist?
    Gibt es nicht die auch Möglichkeit, dass ein unvollkommner Gott sich vollkommene Werkzeuge schuf, um in einem noch anderen Sinne vollkommen zu WERDEN?

    Du glaubst:
    Nur die Menschen kommen in das „Himmelreich“, die vollkommen sind.
    In der Bibel steht: ALLE Menschen kommen in den Himmel.

    Dieser Glaube, der nicht christlich sondern sehr elitär und auch rassistisch ist, ist einer der Gründe für heftigste Kämpfe innerhalb der Gesellschaften.
    Könnten die großen monotheistischen Regligionen ihren Irrglauben erkennen – und ich betone, KÖNNTEN -, dann wäre vielleicht der Frieden schon da.

    Man sagt, der Kapitän verlasse als Letzter ein sinkendes Schiff.
    Ich meine, ein guter Kapitän betritt das Schiff auch erst, wenn alle anderen an Bord sind.

    Um gewaltige Veränderungen zu bewirken, braucht es manchmal nur eine kleine Kleinigkeit – der Richtigstellung.
    Wer verstanden hat, dass ein Standpunkt nichts wirklich Festes bedeutet, sondern er sich immer in einem Fließenden befindet, hat sehr gute Voraussetzungen für weitere Erkenntnisse.

    Ich wünsche Dir einen lebhaften Tag.

    Wolfgang

    • November 25, 2011 um 4:17 pm

      Hallo zusammen,

      Wer verstanden hat, dass ein Standpunkt nichts wirklich Festes bedeutet, sondern er sich immer in einem Fließenden befindet, hat sehr gute Voraussetzungen für weitere Erkenntnisse.

      Das ist das, was Physiker und Mathematiker von der Pike auf lernen. Und es ist auch das, was ich bei den Bewegungen erkennen kann, dass sich das durchsetzt / hält. Für mich die Basis, dass nun Alles zum Fließen kommt. Wir dürfen dabei gespannt sein, ob dieses Mal die „Liebenden“ den Aussschlag geben und nicht wie 33 die „Hassenden“. Wir sehen aktuell beide Seiten sehr aktiv.

      LG Martin

  21. November 25, 2011 um 5:21 pm

    Als ein Mensch, der sich fest in de Natur eingebunden fühlt, möchte ich folgendes Beispiel nennen.
    In dem Park, in dem wir gestern die Entenparty beobachteten und fotografieren, machte es plötzlich „Tock, tock“ – ein Specht. Ich suchte ihn, diesen unruhigen bunten Geist, im mächtigen Geäst sehr alter Buchen. Was ich fand, war die eine Buche. Sie steht da seit sehr langer Zeit, als Beweis, allen Stürmen trotzen zu können, und ich dachte, wie sie das wohl geschafft hat.
    In der Erde (Dunkelheit, Unbewusstsein und Trauma) steht sie mit weit verzweigten Wurzelwerk sicher. Sie hat keine Angst, in die Tiefe zu gehen. Das brachte ihr Wachstum in die Höhe – Richtung Himmel. Dort oben sitzen nicht nur die Vögel mit ihrem Zaubergesang, dort toben die Stürme. „Meine“ Buche verzweigt sich (vielfältig), wuchs in alle Richtungen, auf recht ungeraden (unkonventionellen) Wegen. Ganz oben, wo am wenigsten Schutz und der Sturm am mächtigsten greift, sind die Äste erst zarte Zweige – und besonders flexibel, könnne sich der Gewalt beugen, OHNE ihre Form und ihre Substanz aufgeben zu müssen.

    Meine Buche konnte sich schützen – und bietet anderen Lebewesen Schutz, und zwar fraglos: Jeder Gast ist willkommen. Vögel bedanken sich mit ihrem Verdauungsprodukt, Dünger für eine weiteres Wachsen, um noch stärker werden zu können.

    Ob wohl wahre Autonomie erst entstehen kann, wenn man zu Gunsten des Ganzen darauf verzichten kann?

    In diesem Sinne.

    Wolfgang

  22. November 25, 2011 um 8:46 pm

    Hallo in die Runde, ich kann über Gott nicht so viel erzählen, habe aber auch einen Glauben und ich denke, er weicht bei jeden auf Grund von verschiedenen Dingen Erlebnissen usw. ab. Trotzdem sind viele Bilder der Bibel für mich Richtschnur meines Handelns. Ich möchte aber zum Ausgangspunkt zurückkommen, „wie viele Menschen braucht es um einen Wandel herbei zuführen“. Meine Antwort ist, EINEN, sich selbst. Bis du authentisch, werden dir Menschen vertrauen. Wir können nicht mit Argumenten überzeugen, sondern nur mit unseren Leben, um das Bild von dem Baum wieder aufzunehmen. Sicherlich leben wir in einer sehr stark polarisierten Welt und ich gehöre eher auch zu den „Ungeduldigen“, weil ich Dinge erlebt habe, die eben nicht mit meiner Überzeugung, meinem Glauben zu vereinbaren sind. Ich komme gerade von der Vorbereitung der Jahresabschlußfeier der Volksbank in Halle. Das Ausmaß kann sich ein Außenstehender gar nicht vorstellen, trotz Bankenkrise noch prunkvoller als in vorigen Jahr. Wie soll ich mich verhalten?
    Ich denke, und da stimme ich sicherlich in vielen Punkten mit Martin überein, sind wir verpflichtet, uns heute verstärkt Gedanken zu machen und schon berücksichtigend das wir nicht die volle Realität erfassen können, versuchen Konzepte zu entwickeln, die eben bei einer Nahrungsdeckung,nicht mehr 1 Milliarde Menschen hungern läßt. Auch die gesamte Menschheit sind weitere Buchen. Die eine Buche ohne den Schutz der Artgenossen wäre genau so zum Sterben verurteilt. Ich sympathisiere mit der Bewegung mehr Demokratie, gehe aber sehr kritisch mit ihrem Aktionismus um, weil ich glaube, daß er mehr Schaden anrichtet, als den Herausforderungen der Zeit dienlich zu sein. Deshalb, nicht um in die Geschichte einzugehen, habe ich diese Initiative gegründet, weil ich der Meinung bin, was viele erarbeiten läßt die Grenzen wegfallen und überwindet vielleicht auch das Vorurteil und den Haß. Viele Grüße com. Mike

  23. November 26, 2011 um 6:31 pm

    Bewusst Sein, anstatt unbewusst Haben. Über unsere Sinnkrise:

    Dieser Film fasst quasi meine Blogartikel in wenigen Minuten zusammen.

  24. November 26, 2011 um 7:47 pm

    Und noch einer, der uns als empathischer werdenden Menschen sieht, der in Kooperation leben, ja überleben will:

Comment pages

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: