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100.000 Klicks – so schnell, weil die Schule brennt

Jedenfalls brennt uns neben den vielen Kriesen (Finanzen, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Renten, …)  wohl auch das, was wir unser Ausbildungssystem nennen, unter den Fingern. 30.000 Klicks in den letzten drei Tagen auf den Artikel Warum Schüler unsinnig büffeln müssen – Brief eines Vaters an seine Tochter zur Erklärung, den ich schon im Juni veröffentlicht hatte, zeigt deutlich das Interesse. Und Interesse kommt meist dann, wenn etwas so gar nicht mehr zu funktionieren scheint. Und das ist inzwischen nicht nur ein Gefühl, sondern es macht auch viele zu viele Schüler krank, bevor sie überhaupt in das Hamsterrad der Lohnarbeit eintreten.

Es brauchte 10 Monate, bis die 50.000 voll waren. Die nächsten 50.000 kamen nun in nur 2 Monaten dazu.

Ich möchte mich wieder bei den vielen Besuchern und Kommentierern bedanken. Denn der so stattfindende Gedankenaustausch ist äußerst inspierend. Und er zeigt, was das Internet mit diesen neuen sozialen Medien, wozu auch Blogs neben Wikis und den Facebooks dieser Welt gehören, zu leisten vermag. Das letzte Mal hat es einen mächtigen Bewusstseinsschub durch den Buchdruck gegeben. Nun führt uns die Technik Internet in ein Zeitalter der weltweiten Vernetzung, das hoffentlich den Boden für einen Wandel bietet, so dass WIR UNS dieses Mal (selbst) ohne einen weiteren (dritten) Weltkrieg aus den aktuellen Krisen führen.

Für die Interessierten noch die aktuellen Top 12:

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Kategorien:Bildung, Gesellschaft, Politik Schlagwörter:
  1. Dezember 20, 2011 um 1:03 pm

    Es ist eine allgemeine Systemkrise. Darum „brennt“ es auch an allen Ecken und Enden…

    Interssante Statistik… In welchem Zeitraum sind die TOP 10?

  2. GG
    Dezember 20, 2011 um 6:40 pm

    Tja, es gibt nun schon seit Jahrzehnten Studien darüber, wie unsinnig Hausarbeiten sind, wie didaktisch veraltet die schulischen Lehrmethoden und dass Schulnoten ein unwissenschaftliches Instrumentarium sind mit denen auch noch (Ordinalzahlen!) arithmetische Durchschnitte gebildet werden – aber was passiert, es beschweren sich zwar hunderttausende hinter vorgehaltener Hand, aber sie ändern nichts – es könnte dem Kind ja schaden. So wird die nächste Generation immer noch ein Stück weiter korrumpiert als es die Eltern schon waren.

    • Dezember 20, 2011 um 7:32 pm

      Oh ja, „Wenn ich da was sage, hat es mein Kind danach noch schlechter.“ Ich kann mich davon selbst nicht ganz freisprechen. Und es ist aber genau der Mechanismus, der das System im IST fest hält und es nicht voran bringt.
      Mut fehlt uns Deutschen in allen Belangen, und schließe ich mich nicht aus.
      Ging es uns zu gut?
      Oder steckt die preussische Dressur noch so stark in unserem kollektiven Bewusstsein, dass wir uns auch hier wie in der Politik einfach wegducken und es die Andern schon machen lassen, da wir die Stimme abgegeben haben?
      Ich hatte Letztens gefragt:
      Heinrich Heine über den seelig schlafenden Deutschen Michel – ist er heut auch noch so?

  3. Dezember 20, 2011 um 7:52 pm

    Wir werden für dumm verkauft. Uns werden wichtige Informationen vorenthalten, wie diese hier, die ich eben auf google + gefunden habe: http://www.deutsche-finanzagentur.de/startseite/ Die gibt es seit 2000!

    Mir bleibt da nur noch die Spucke weg.

    • Dezember 20, 2011 um 10:37 pm

      Ja, da kann man dann schon verstehen, dass Sigmar Gabriel im Bundestag meinte, dass Frau Merkel nur eine Geschäftsführerin sei. Die Arbeitesagenturen sind übrigens auch GmbHs …

    • RReis
      Dezember 29, 2011 um 11:25 am

      Wir werden nicht für dumm verkauft. Wir haben genügend „access“ zu allen möglichen Informationen und wer wissen will, der kann wissen. Man muß die Arbeit des sich-informierens vor allem wirklich leisten wollen.
      Und man muß aus der Opferecke raus herauskommen wollen und tatsächlich Verantwortung übernehmen – wenn schon nicht für sich selbst, dann wenigstens für die eigenen Kinder (wobei das Eine ohne das Andere nicht geht). Die eigene Schulzeit ist schon lange vorbei und wir sind keine Schüler mehr, die dem Lehrer beim Elterngespräch gegenüber sitzen.
      Dann kann man gar nicht auch nicht zu der Schlußfolgerung kommen, daß Kritisches seitens der Eltern gegenüber den Lehreren oder dem Schulsystem dem Kind schaden könnte!

      • Dezember 29, 2011 um 1:03 pm

        1. Rreis, warum sprichst Du nicht von „Zugang“, sondern benutzt „access“? Sprichst Du kein deutsch?
        2. Habe ich von keiner Regierungsstelle je gehört oder in den „offiziellen“ Medien gelesen, dass diese „Agentur“ gibt, die den von uns allen geschaffenen und uns allen gehörenden Reichtum an den meistbietenden verkauft, ohne uns – die das erarbeitet haben – überhaupt zu fragen, ob sie das dürfen! Meine Erlaubnis haben sie nicht!
        3. Gibt es Gott sei’s gedankt, getrommelt und gepfiffen immer mehr Menschen, die sich von den „etablierten“ Medien nicht mehr veralbern lasssen.
        4. Finde ich es daneben, den Menschen, die durch die Medienpolitik bewusst in die Irre geführt werden, die Schuld daran zu geben, dass sie miss- und falsch informiert werden und darum sind.

        Zu Deiner Schuldiskussion:

        Hast Du keine Kinder? Ich habe erleben müssen, dass meine Tochter massive Nachteile durch die Lehrer in der Schule in Kauf nehmen musste, weil ich aufgestanden bin und deutlich gesagt habe, dass es nicht angeht, dass die Kinder heute a) in der dritten Klasse noch nicht richtig lesen und schreiben können und die Lehrerin sich hinstellt und sagt „Das ist normal“ und ich b) angemahnt habe, dass es nicht angeht, dass meine Tochter mit falschen Hausaufgaben aus dem Hort kommt, und ich dann mit dem Kind abends um halb sechs die Aufgaben noch einmal machen muss, weil die Hortnerin jede Verantwortung von sich wegschiebt und zur gleichen Zeit, da einige Kinder Hausaufgaben machen, andere Kinder im selben Raum lärmen und spielen.

        Meine Konsequenz war, meine Tochter aus diesem zerstörerischen System heraus zu nehmen und auf eine Privatschule zu schicken. Leider zu spät. Die Schäden aus den ersten drei Staatschuljahren wirken bis heute!

        Es ist ein probates Mittel der Herrschenden, denen die unterdrückt, mundtot und ausgenutzt werden auch noch die Schuld daran zu geben.

        Du unterstützt das, bewusst oder unbewusst – das ist mir egal.

  4. Heinrich Schmitt
    Dezember 20, 2011 um 10:25 pm

    Auf den Philippinen unterstuetzen wir einige Familien, die ihre Kinder nur in die Schule schicken konnten, weil wir sie mit den obligaten Schuluniformen und Lernmitteln ausgestattet haben. Einigen meiner zahlreichen Nichten und Neffen bezahlen wir auch das Schulgeld, um Privatschulen zu besuchen, die wesentlich besser sind als die public schools. Allerdings gibt es in den „squatter areas“, den Armenvierteln, eine nicht unerhebliche Zahl von Kindern, die
    selbst auf unser Angebot hin jeglichen Schulbesuch verweigern. Ich bin davon abgekommen, sie zu ueberreden, denn diese public schools sind oft grottenschlecht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele dieser „wilden“ Kinder gluecklicher sind, wenn sie sich unbeschult durchs Leben schlagen. Viele von ihnen sind hochintelligent und der Zusammenhalt der armen Leute schuetzt sie. Die jetzige liberale Regierung von Aquino versucht, diese Familien
    mit Reiszuwendungen zu koedern, wenn sie die Kinder in die Schule schicken. Aber einige lassen sich nicht korrumpieren – sie haben ihren Stolz.

    • Dezember 20, 2011 um 10:50 pm

      Wenn man versteht, wofür die schulische Ausbildung wirklich gedacht ist, kann man den Menschen, die diese Ausbildung verweigern und lieber Selbstversorger sein wollen, gut verstehen. Denn Ausbildung kann auch über innerhalb der Familie durch Wissensweitergabe geschehen …

      • Dezember 20, 2011 um 11:05 pm

        Wofür ist die schulische Ausbildung denn gedacht, Martin?

        Ich fand eben bei „Heise“ einen Text, hier ein passender Ausschnitt :

        Diese unterschiedlichen Typen von Superreichen haben zunächst einmal kaum gemeinsame Interessen und Kulturen. Vereint aber sind sie durch das gemeinsame Bedürfnis, ihre zentrale und weitgehend abgedunkelte Stellung in praktisch allen Gesellschaften, also quasi ihre planetarische Stellung zu verteidigen. Und, wie der Name schon sagt, ihren Superreichtum unbegrenzt zu vermehren, vor Umverteilung zu schützen, als das Selbstverständlichste und zugleich Unangreifbarste von der Welt erscheinen zu lassen. Solche Absichten können in unserer komplexen Welt nur mithilfe eines umfangreichen „Dienstpersonals“ befriedigt werden.

        Immer perfektere Selektionsmechanismen

        Und hier kommen unsere Eliten ins Spiel. Sind sie arriviert, so haben sie, wie gesagt, eine Arbeitserlaubnis in Richistan. Und für Nachwuchs wird gesorgt durch all diese Ausleseverfahren des Ranking, des Evaluierens gerade auch in den Bildungssystemen. Diese immer perfekteren Selektionsmechanismen dienen dazu, die Besten und Klügsten für Ausbau und Sicherung der „Infrastruktur“ von Richistan zu rekrutieren. Bis vor kurzem jedenfalls strebten aus solchen Gründen die hellsten leeren Köpfe von Harvard, Yale und Stanford in die Zentralen des Investmentbanking, in die Stäbe der multinationalen Konzerne. Auch im Politik-Establishment gibt es entsprechende Positionen, und in den großen Rechtsanwaltskanzleien, in der Wissenschaft, den Medien, der Kultur. Und diese Elitepositionen werfen umso höhere Einkommen und Boni ab, je mehr sie dem Erhalt eines Systems dienen, das immer mehr Beobachter ein plutokratisches System nennen.
        Zitatende (http://www.heise.de/tp/artikel/31/31762/1.html)

        Wäre das nur nicht so verdammt logisch.

        Mag es für einige Menschen interessant sein, in dieser „Liga“ mitspielen zu dürfen, für mich bedeutete es abgrundtiefe Schande, in diesem Elend reich zu sein.

        Wer sehr genau weiß, was er nicht will, kann nur einen Weg gehen.

        Eien lieben Gruss an Dich.

        Wolfgang

        • Dezember 20, 2011 um 11:24 pm

          In den Kommentaren oben ist der kleine Animationsfilm von RSAnimation enthalten, der versteckt die Botschaft enthält, wann und wozu die Schulpflicht eingeführt wurde:
          Es war zur Zeit der industriellen Revolution Anfang des 19. Jahrunderts, als auch verursacht durch die französische Revolution die Leibeigenschaft beendet wurde.
          Der Staat ist im Prinzip nur die Zentralisierung der Knechtschaft der ehemals Leibeigenen. Sie dürfen sich nun in dem gesamten Staatsgebiet frei bewegen, müssen sich aber zum Leben als Lohnarbeiter verleihen. In den Fabriken brauchte es besser ausgebildete und ernährte junge Menschen, weshalb die Kinderarbeit verboten wurde und dafür die Schulpflicht eingeführt wurde.
          Und kombiniert mit einem Zinsschuldgeldsystem ist dafür gesorgt, dass die Summe der Lohnarbeiter über ihre Arbeitsleistung die Zinsen für das leistunglose Geld der Habenden erwirtschaften.
          Diese kleine Geschichte hatte bei mir Klick gemacht:
          Ein kleine Geschicht vom Hohepriester Dämon Kratie

  5. Dezember 21, 2011 um 9:43 am

    In der Zwischenzeit – und das zeigt auch der Kommentar Heinrich Schmitts – werden die klügsten und intelligentesten ja gerade ausgeschlossen, nur weil sie an der falschen Stelle und in der falschen Familie, möglichst noch im falschen Land geboren wurden. Es geht meines Erachtens gerade darum, die Menschen dumm zu halten, denn wer klug und wirklich gebildet ist, denkt und kommt ganz schnell auf die Idee, dass dieses System krank und bis ins Mark faul und unbedingt veränderungswürdig ist! Darum werden nur die reichen Eliten so weit gebildet, dass sie „das System“ am Laufen halten und genau so erhalten wie es ist…

    Ich verstehe bei der ganzen Sache nur eines nicht: Durch die Politik die Massen zu verarmen und zu verdummen, verlieren diese Superreichen doch auch…., mindestens die Freiheit, sich überall zu bewegen und aufzuhalten, sie müssen in ständiger Gefahr und Angst des Verlustes leben. Auch die Gefahr (also auch die Angst davor), dass dieses ganze System zusammenklappt, ist permanent vorhanden…. Sind sie wirklich so dumm?

    Solange die DDR existierte und es darum auch in der BRD „soziale Errungenschaften“ gab, hat in der BRD niemand die Systemfrage gestellt. Es war gar unmöglich, das Wort „Kapitalismus“ in den Mund zu nehmen, denn den gab es ja laut Staatsdoktrin gar nicht mehr. Die Menschen waren zum größten Teil zufrieden, machten ihre Arbeit, dienten dem System, demonstrierten auch mal gegen die Atommeiler und mit den Gewerkschaften um höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten, gewannen sogar, es war ruhig und alle waren zufrieden.

    Mit Zusammenbruch der DDR begann der massive Sozialabbau auch in der ehemaligen BRD, die Menschen wurden immer unzufriedener und immer mehr Menschen fragten sich, was hier los sei und ob das so in Ordnung sei, soziale Unruhen und die Systemfrage sind die Folge, und das weltweit, denn die Entwicklungen in der BRD spiegeln die Entwicklungen auf unserer Erde insgesamt wider.

    Also: Sind die Herrschenden wirklich so dumm? Oder brauchen sie die sozialen Unruhen, um das System wieder zu „resetten“ und dabei gleich noch ein paar Hungerleider los zu werden – selbst auf die Gefahr des eigenen Unterganges? Beherrschen sie selbst das System oder sind sie darin genau so gefangen wie wir?

    • Dezember 21, 2011 um 9:56 am

      Mittlerweile glaube ich, dass das System ein Selbstläufer geworden ist und es nicht mehr bewusst gesteuert werden kann. Es sind zu viele Stellen, dann denen gedreht werden müsste.
      Deine Frage, ob sie wirklich so dumm sind, zeigt es eigentlich deutlich. Es kann doch keinem Reichen daran gelegen sein, dass alles den Bach runter geht, denn am Ende trifft es sie ja auch. Der soziale Frieden war eingentlich etwas, in dem sie in aller Ruhe ihren leistungslosen Zugewinn über die Zinsen genießen konnten.
      Andreas Popp hat in einem seiner Vorträge das schöne Bild von zwei Kämpfern gebracht, in dem der eine den anderen im Schwitzkasten hat. Damit sind beide unfrei, was Dein Hinweis des Einigelns der Reichen in ihren Gettos zum Ausdruck bringt. Je weiter sich die Schere zwischen Armen und Reichen öffnet, desto kritischer wird es auch für die Reichen. Nicht umsonst haben einige Milliardäre schon begonnen, von ihrem vielen Geld eigeninitiativ abzugeben.

      • Dezember 21, 2011 um 11:10 am

        Nicht umsonst haben einige Milliardäre schon begonnen, von ihrem vielen Geld eigeninitiativ abzugeben.

        Das haben sie mit den „Charity-Veranstaltungen“ schon immer getan und haben damit ihr Gewissen beruhigt. Ich bin auch sicher, dass es etliche Unternehmer gibt, die sich wirkliche Gedanken machen, wie das alles in den Griff zu bekommen ist, denn ihre Existenz steht auch auf dem Spiel, denn das Finanzsystem zerstört die materielle Produktion – bis auf die Kriegsproduktion, natürlich, mit der die größten Gewinne zu machen sind.

        Bei einem künstlich herbeigeführten Crash (auf den wir gerade zusteuern) wären jedoch auch diese Unternehmer wieder auf der Gewinnerseite, denn sie haben ja „Eigentum“: die Produktionsstätten, das Land, die Maschinen und Anlagen. Es kann also alles wieder von vorn beginnen. Der Dumme, der in den Abgrund gestürzt wird – ist der Habenichts! Der verliert immer: Seine paar Ersparnisse, sein bißchen Hab und Gut, dass er dann gegen Lebensmittel eintauschen muss, weil es ja kein Geld mehr gibt (das ist ja „zusammen gebrochen“)….

        Das haben wir doch alles schon zweimal erlebt!

        Ist das richtig?

        • Dezember 21, 2011 um 11:29 am

          Ja, wenn das Volk es nicht erkennt und sich dagegen stellt, wird es ein drittes Mal über die ganze Welt gehen. Verschwörungstheoretiker sagen, dass seitens der NWO/Bilderberger/… eine Reduktion der Menschheit auf nur noch 500.000 Millionen Menschen auf der Welt angestrebt würde. Ich denke, dass das eine zimelich riskante Geschichte auch für die Eliten wäre. Denn der nächste Weltkrieg macht nirgends mehr halt. Nach A, B, und C-Einsatz wäre gar nichts mehr da. Also auch hier sehe ich eher, dass sich das System verselbständigt hat und unkrontolliert in sein Verderben rennt, wenn nicht überall auf der Welt verstanden wird, was da abläuft und das Ruder von allen gemeinsam rumgeworfen wird …

      • Dezember 21, 2011 um 3:03 pm

        Martin, Du bist ja unter die „Gespensterjäger“ gegangen.
        Willkommen im Club!

        Wolfgang

    • Dezember 21, 2011 um 2:58 pm

      Hallo Solveigh,

      nein, ich glaube nicht, dass die so genannten Superreichen „dumm“ sind. Sicher sind sie hilflos, und werden immer hilfloser.

      Wer strebt denn nach der (absoluten) Macht? Wer ohnmächtig ist. Ein Superrreicher kann nicht mehr nach Reichtum streben, sondern nur (verzweifelt) nach Wegen suchen, seine Angst zu mindern. Ihre „Wohltätigkeit“ stellt einen (nur kläglichen) Versuch dar; sie ist sehr egozentrisch, reiner Selbstzweck.

      Im Sinne einer Höheren Ordnung repräsentieren sie das Wesen eines Opfers. Sind sie nicht von einem WAHN befallen?

      Wolfgang

      • Dezember 21, 2011 um 7:21 pm

        Den Eindruck habe ich allerdings auch. Oder sollen wir diesen Eindruck bekommen?

        Ich weiß es nicht.

        Ich weiß nur eins: So wie bisher geht’s nicht weiter.

  6. Dezember 21, 2011 um 2:29 pm

    Ja Schule ist auch so ein weites Feld. Unsere Kinder werden nicht dumm gehalten, sondern moduliert, für das System tauglich gemacht. Meine große Tochter mußte zwei traumatische Ereignisse verarbeiten, die Trennung der Eltern und den Wechsel aus der DDR-Schule in eine bayrische Schule. Ich will nicht behaupten, was ihr mehr zugesetzt hat, Ich habe in Afrika erlebt, wie Schule dort funktioniert und will an dieser Stelle noch einmal auf Frau Vonwald, http://www.Harambee.at hinweisen. Sie leistet Pionierarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. und würde mich freuen, wenn sie auch aus diesem Kreis aktive Unterstützer finden würde. Mehr dazu ist ja bei mir auch zu finden und es wird auch weiterhin darüber berichtet werden. Nächstes Jahr beginnen wir hoffentlich mit unserem Projekt in Tansania, die Vorbereitungen verzögern sich (Afrika halt) In Deutschland kenne ich mindestens eine private Schule, also nicht Walldorf & Co., in der es um kindgerechte Ausbildung geht, die nicht im Auftrag von Eliten steht, sondern im letzten nördlichen Winkels von Brandenburg von Freunden ins Leben gerufen wurde. Wenn es in diesem Land an allen Ecken brennt und es vorn und hinten nicht reicht, dann liegt es doch daran, das wir uns zu all den Fragen zu passiv verhalten.
    Lieber Martin, ich kommen wieder auf den Punkt zurück, über den wir schon öfter debattiert haben. Deine Arbeit ist wichtig und die hohen Leserzahlen belegen das ja auch, nur wir sollten mit dem nächsten Schritt nicht mehr warten, schon bestehende gute Ansätze zusammenzutragen, Erfahrungen vermitteln, Konzepte erarbeiten und dann neue Projekte anschieben, Es ist „Eine Minute vor Zwölf!“ Wir müssen Leute ansprechen, die es genauso sehen und uns bei dieser geschichtsentscheidenden Aufgabe unterstützen, mitzuwirken. Alle die neuen Bewegungen ob sie nun für oder gegen was sind, sei dahin gestellt, werden scheitern, wenn sie die Veränderung nur von anderen fordern und nicht selbst diese Kleinarbeit leisten! Ob es am ende zu spät gewesen ist, sollte die Zeit beweisen, noch besteht die Aussicht zu einer realen Umkehr.

    • Dezember 21, 2011 um 2:38 pm

      Lieber Mike,
      der Analysen genug, also „konkrete Schritte gehen, Empfehlungen aussprechen“.
      Die Frage ist, wie wir das anfangen, wo wir so verstreut in Deutschland sind. Nun, Konzepte können auch über einen Blog entworfen werden.
      Sollten wir einen neuen aufsetzen?
      Uns bei Occupy verstärkt einbringen, wo es schon Plattfromen gibt (Berlin z.B.)?
      Ich gestehe, ich bin noch hin- und hergerissen.
      Vielleicht könnten wir auch mit einer initialen Telefonkonferenz starten ..
      LG Martin

      • Dezember 21, 2011 um 3:20 pm

        Hallo Martin, ich weiß auch noch nicht so recht, wie anfangen. In letzter Zeit war bei mir auch ein wenig die Luft raus und habe nicht konsequent weiter alles verfolgt, es ermüdet ja auch ein wenig. Bis jetzt habe ich auf meine Einladungen hin eine positive Mitteilung erhalten, ist ja schon mal was. Bei n-1 habe ich Dich schon eingeladen, ist bei Dir sicherlich untergegangen. Dort habe ich den blog „mehr Demokratie wagen“ schon geschaffen, wo wir Erfahrungen sammeln und darüber streiten können. Zuvor hatte ich noch gesucht, bin auf die Querdenker gestoßen usw. aber das ist nicht das was ich mir vorstelle, sonst ist das forum recht gut, vielleicht vernetzen wir es ja mal. Ich werde ihn in den nächsten Tagen weiter vorbereiten und weitere Freunde und Mitstreiter einladen. Grundsätzlich denke ich sollten wir ein Zeitfenster zur direkten Verständigung einrichten, chatten (z.B. Sonntag 15.00-17.00 Uhr). Dann sind alle Gedanken in nachhinein auch noch nachlesbar.
        Ocuppy, Mehr Demokratie Jetzt, ich habe da schon sehr oft versucht das Thema anzuscheiden, die selten ein Echo fanden. Mein letzter Beitrag ist reichlich einen Monat her und war der letzte in dieser Richtung in der community. Ich werde auch die Aktivisten noch einmal einladen, obwohl sie das Vorhaben schon kennen.
        Ich denke wir sollten vorarbeiten und im Frühjahr ist ein Camp geplant und dort dann mit unseren gesetzten Gedanken zur Tagesordnung überzugehen. Ich hoffe, ich bekomme auch noch Galosche in Fragen Bildung mit ins Boot.
        Transfer nach Köln ist gesichert, meine Nachbarin fährt regelmäßig nach Köln und würde mich mitnehmen. so das ich Deiner Einladung bald gern nachkommen werde. Viele Grüße com. Mike

  7. Dezember 21, 2011 um 2:44 pm

    Noch eine kurze Anmerkung Alle „sozialen Errungenschaften“ in der BRD hatten immer einen dritten, unsichtbaren Verhandlungspartner, das sozialistische System, der auch der Globalisierung im Wege stand. Mit dem ökonomisch herbeigeführten Zusammenbruch, mit einigen Ländern macht man es ja heute weiterhin so, siehe u.a. Reisebericht, war die Schamgrenze gefallen und der Kapitalismus konnte wieder seine früheren Züge annehmen. Wir haben nur die Wahl uns von ihm abzukehren oder mit ihm unterzugehen!

  8. Dr. Manfred Voss
    Dezember 21, 2011 um 4:55 pm

    … als Ergänzung noch ein anderes hochinteressantes Video:

    „Thrive“ = Gedeihen (alles Lebendigen) – Was sind Ursachen, dass so viel schiefläuft, und was kann man tun?

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