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Ist die zunehmende Verwendung der Redewendung „immer mehr“ Ausdruck der nicht mehr beherrschbaren Unordnung?

Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass in immer mehr Artiklen die Redewendung „immer mehr“ verwendet wird. Ist dies ein klarer Ausdruck für Guidos These der zunehmenden Unordnung. Die These des Mayakalenders besagt ja auch, dass jede Phase der Bewusstwerdung zeitlich deutlich kürzer wird. Mein Eindruck ist, das in allen Bereichen wir nur noch ein Chaos wahrnehmen:

  1. Unsere Politiker machen nicht mehr wozu sie da sind und geben den Eindruck des Rumwurtschelns
  2. Die Ökonomen wissen keinen Rat mehr, wie die Wirtschaft geplant werden könnte, denn alle ihre Annahmen brechen gerade zusammen
  3. Die Kriegstrommeln werden immer lauter und der 3. Weltkrieg scheint gar nicht mehr so unwahrscheinlich
  4. In unseren „fabrizierenden“ Schulen werden die Kinder krank oder Verweigern sich
  5. Fast 1/4 der lohnarbeitenden Bevölkerung ist krank und es wird immer noch schlimmer
  6. Man weiß kaum noch, wie man sich ernähren soll, ohne sich zu vergiften

Ist das Böse so groß geworden, dass uns der Wunsch zum Guten immer stärker wird?

Ich habe auf Facebook eine Diskussion gestartet: https://www.facebook.com/martin.bartonitz/posts/335381323161064

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , , ,
  1. Januar 30, 2012 um 11:29 am

    Bei uhuprado gibt es heute einen Artikel mit zwei Videos (ich habe es noch nicht geschafft, mir die Videos anzuschauen), in denen belegt wird, dass die Krise von heute kein neues Phänomen ist, sondern dem Kapitalismus innewohnend. Auch die Krankheiten der Menschen sind es, spiegeln sie doch die Krankheit des Systems.

    Der Crash 1929 begann … genau wie heute

    Selbstverständlich haben wir heute eine höhere Qualität der Krise, dennoch bleibt das Prinzip erhalten. Lernen wir endlich aus unserer Geschichte?

  2. Januar 30, 2012 um 10:35 pm

    Vielleicht zur Verdeutlichung des Treibens der zunehmenden Unordnung noch Folgendes:

    http://www.gold-dna.de/update2.html#up35

    Der Crash von 1929 ist ein weiteres zyklisches Geschehen, Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich, alles kehr zyklisch wieder, solange die Unordnung, die dem Zyklus zugrunde liegt, noch nicht in Ordnung überführt worden ist.
    Was das Bild von 1929 von heute unterscheidet ist die zugrunde liegende Unordnung, denn die hat seit 1929 enorm zugelegt … daher stehen heute ganz andere Summen auf dem Spiel, siehe z. B. die über 500 Billionen Dollar in Derivaten. Nur deswegen gibt es das Bild der Derivate … um der zugrundeliegenden Unordnung bildhaft habhaft werden zu können.

    Dazu noch ein paar Links:
    http://www.gold-dna.de/link2.html
    http://www.gold-dna.de/link1.html

    IMMER MEHR … in der Tat !

    Gruß Guido

    • Januar 30, 2012 um 10:43 pm

      Interessante Grafiken. Wer noch wissen will, wie das 1929 abgelaufen ist, wird in diesem Film einige Paralleln wieder erkennen:

  3. Januar 30, 2012 um 11:39 pm

    Aus Sicht des Ganzen ergibt die Reaktion des Lebens auf die Unordnung, wie sie zum Beispiel auch in Form des Sonnenlichts ( aktive Unordnung ) vorliegt, ein stimmiges Gesamtbild … wobei die eigentliche Zunahme der Unordnung aus den Reaktionen des Lebens hervorgeht, daher auch der Begriff der reaktiven Unordnung, die sich auch in den zuvor verlinkten Grafiken widerspiegelt:

    http://www.i-sis.org.uk/gaia.php?printing=yes

    Daraus ein Auszug:

    What does the study of coherence contribute to our understanding of the unity of life? To return to our overview on the cycle of life, we can see that sunlight is the most fundamental source of energy, which is supplied at the high frequency end, and biological systems as a whole display the natural tendency to delay the decay of this high level energy for as long as possible. This is why the earth’s natural biosphere is not a monoculture, indeed, it is the very diversity of life that is responsible for delaying the dissipation of the sun’s energy for as long as possible by feeding it into ever longer chains and webs and multiple parallel cycles in the course of evolution. But that is not the entire story, for the the most effective way of hanging on to this energy for as long as possible is by the formation of a coherent platform of oscillations which expands the photon field into a coherent state of growing bandwidth. This is the f(l) = const. distribution which allows the sun’s energy to spill over into longer and longer wavelengths. This may be why organisms have such different life-spans; the trend in evolution is towards the emergence of organisms with longer and longer life-spans and finally in the case of social organisms and human beings, we see the emergence of social traditions that span many generations. The link with social tradition is the clue to the meaning of this energy flow through a coherent field of ever increasing bandwidth. For it is at the same time a flow and a creation of information. Electromagnetic signals of different frequencies are involved in communication within and between organisms, and between organisms and the environment. The coherent platform is a prerequisite for universal communication.

    Thus, it seems that the essence of the living state is to build up and extend the coherent spatio-temporal platform for communication starting from the energy of the sun initially absorbed by green plants. Living systems are thus neither the subjects alone, nor objects isolated, but both subjects and objects in a mutually communicating universe of meaning. In contrast to the neo-Darwinist point of view, their capacity for evolution depends, not on rivalry or on might in the struggle for existence. Rather, it depends on their capacity for communication. So in a sense, it is not individuals as such which are developing but living systems interlinked into a coherent whole. Just as the cells in an organism take on different tasks for the whole, different populations enfold information not only for themselves, but for all other organisms, expanding the consciousness of the whole, while at the same time becoming more and more aware of this collective consciousness. Human consciousness may have its most significant role in the development and creative expression of the collective consciousness of nature.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  4. Januar 31, 2012 um 1:03 am

    WOFÜR gibt es IMMER MEHR Menschen, zumindest noch ? Weil die Komplexität der energetischen Grundlage der Realität ( noch ) zunimmt … und damit das Chaos. Es ist nicht umgekehrt … nicht der Mensch bewirkt mehr Chaos, nein, der Mensch, und damit die weitere Aufspaltung des Gesamtbewusstseins in weitere Einzelbewusstseine, ist die Realisierung des zunehmenden Chaos‘, und damit der Komplexität, und damit der Unordnung …

    Gruß Guido

  5. Februar 1, 2012 um 5:15 am

    Immer mehr Unordnung, immer mehr Bösartigkeiten, immer einen Schritt voraus … noch:

    http://www.gold-dna.de/update4.html#up77

    Gruß Guido

  6. Februar 1, 2012 um 5:06 pm

    Genau Guido, das ist die Frage, noch, wie lange noch? Ich finde es sehr spannend das dein großartiges Projekt immer mehr Resonanz findet, genau wie du es beschrieben hast. Und das ich nun, nach monatelangem Lesen und im Hintergrund bleiben, mich aktiv an der „Diskussion“ beteilige. Gerade jetzt.
    Ein weiteres deutliches Zeichen der Zunahme der reaktiven Unordnung? Immer mehr Menschen beteiligen sich mit ihrem Bewußtsein, um der Ordnung langsam den Weg zu bereiten??

    Die alles entscheidene Frage ist für mich momentan: Wann ist der Zenit der Unordung erreicht?? Mein Gefühl sagt mir, bald!

    Gruss
    Oliver

  7. Februar 2, 2012 um 2:48 am

    Eine Antwort könnte der Wert des materiellen Goldes, in US-Dollar gerechnet, sein. Erreicht dieser seinen Höchststand könnte es an Anzeichen für den Zenit der Unordnung sein. Eine andere Antwort könnte das kollektive Gefühl der Menschen sein, dass ETWAS in der Luft liegt, dass ETWAS unmittelbar bevorsteht, ohne konkrete Anzeichen dafür aufzeigen zu können. Aus Sicht des Ganzen ist der Zenit erreicht, wenn die reale Bildersprache droht, zu einem Slang zu verkommen, denn dann hätte die zugrundeliegende Grammatik der Realität keinen Bezug mehr zur energetischen Wirklichkeit.

    Wenn niemand mehr öffentlich von globaler Erwärmung spricht, dann ist der Zenit auf jeden Fall überschritten. Und dann wäre da noch die selektive Pandemie und das evolutionäre Treiben der Viren … Non-Survival-Of-The-Most-Disordered … sowohl im übertragenen, wie im realen Sinn. Und sogar die weitere Entwicklung von APPLE könnte manchen Hinweis zum Stand der Unordnung beisteuern …

    Gruß Guido

  8. Februar 2, 2012 um 4:44 am

    Bezüglich des Zenits habe ich noch ein Anzeichen vergessen: das vermehrte Auftreten von Herztumoren in den Medien des Mainstreams.
    Das Herz hat die wenigsten bösartigen Tumore, mit Abstand, von allen Organen im Körper … ist es doch die Quelle der Resonanz des gesamten Körpers. Setzen sich dort Tumore fest sind im Körper alle Möglichkeiten der Ordnungsmobilisation gänzlich erschöpft.

    Gruß Guido

  9. Februar 4, 2012 um 12:52 pm

    Das ist es wieder: „Weniger ist Mehr.“
    Ich arbeite im Geschäftsprozessmanagement, wo es auch darum geht, die überbordende Menge an Informationen besser kanalisieren zu können, so dass Arbeiten entsprechend fokussiert erfolgen kann.
    Es gibt einen Trend, via Prozessgleichgestaltung (Standardisierung) über ganze Konzerne hinweg, die Komplexität zu reduzieren. Mittlerweile sehe ich darin die Krux, dass eher Vielfalt beschnitten wird und damit die Innovationskraft.
    Besser lässt man alle so arbeiten, wie ihre Intuition sagt, dass es gut ist und lässt die Menschen regelmäßig gegenseitig anschauen, wie es der Andere macht. Durch die Vielfalt können dann weitere Innovationen passieren.
    Dein Bild des Chaos, das als solches interpretiert wird, weil das Wissen fehlt, finde ich gut. Vielleicht müssen wir viel gelassener werden, und nicht alles wissen müssen, uns einfach darauf verlassen, dass es schon richtig sein wird. Und wenn nicht, dass es dann schon von allein korrigieren wird …
    Auf der anderen Seite macht Nichtwissen unruhig. Wenn ich mir aktuell anschauen, wie schön getakten der nächste Krieg vorbereitet wird und es immer mehr auf einen Weltkonflikt zugeht, dann wünschte ich mir, dass mehr Menschen wüssten, welcher Unsinn da gerade abläuft, damit der konkrete Wunsch nach Frieden verstärkt gedacht und ausgesprochen wird.
    LG Martin

  10. Februar 4, 2012 um 1:40 pm

    Es gibt einen klugen Spruch (ich habe keine Ahnung von wem), der mir irgendwann begegnet ist und der mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht:

    „Nur aus dem Chaos kann Ordnung entstehen“

    Das impliziert keine UM-Ordnung, sondern die Voraussetzung für Ordnung. Indem aus dem Chaos nämlich genau DAS herausgefiltert wird, was ich benötige um meine Ordnung zu erkennen und zu bilden, die IMMER individuell sein muss und dann durch das Chaos der vielen individuellen Ordnungen sich zu einer übergeordneten, von allen akzeptierten Ordnung entwickelt (sich selbst organisierende Systeme, zu dem selbstverständlich auch das chaotische System der menschlichen Gesellschaft zählt), und das scheint mir ein zwangsläufiger, gesetzmäßiger Prozess zu sein.

    Was wir bisher erlebt haben (in Wirtschaft und Gesellschaft), war, dass wir krampfhaft versucht haben, das Chaos den Vorstellungen einiger entsprechend „zwangs“ordnen zu wollen und dann allen anderen als die einzig mögliche Ordnung überzustülpen oder aufzuzwingen, was natürlich in die Hose gehen, sprich scheitern musste…

    Dennoch war diese Entwicklung unbedingt notwendig, weil wir ja sonst gar nicht zu den heutigen Einsichten und dem heutigen Wissen hätten kommen können (ohne das feudale Mittelalter wären die Erkenntnisse des Keppler, Newton, Einstein usw. einfach nicht möglich gewesen, usw.).

    Irgendwo habe ich gelesen und auch eine Grafik gesehen, die mir sehr gut gefiel, aus der hervorging, dass sich unsere Entwicklung nicht linear, sondern spriralförmig mit einem sich öffnenden Trichter entfaltet… Und das ist wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis unserer westlichen Welt heute, die den indigenen Völkern schon längst bekannt war und heute folgerichtig auf höherer Ebene zu uns zurück kommt.

    Habe nun nach kurzer Recherche einen Text gefunden, der das ganz gut beschreibt:

    http://www.nlp-bibliothek.de/nlp-master/m-08-11-spiral-dynamics-memes.html

    und hier ist das Bild dazu etwas größer:

    Für die Anwendung in Unternehmen wird das wohl bereits seit dem Ende der 90iger Jahre des vorigen Jahrhunderts diskutiert, was wir heute (auch) mit #occupy erleben:

    http://books.google.de/books?id=Ep0IdLhO14IC&pg=PA78&lpg=PA78&dq=spiralf%C3%B6rmige+Evolution&source=bl&ots=awRl70B3vT&sig=lpb5kyg91UlFoK_RkSZLtShyzIg&hl=de&sa=X&ei=4iItT5iOJIbBtAaJlrT5BQ&redir_esc=y#v=onepage&q=spiralf%C3%B6rmige%20Evolution&f=false

  11. Februar 4, 2012 um 9:05 pm

    Hallo Nick, Deine Sicht auf die Ordnung möchte ich aus meiner Sicht ergänzen.

    Ich sehe das Chaos verschwistert mit der Analyse. Chaos und Analyse geschehen innerhalb einer Ordnung – wobei natürlich auch Chaos und Analyse innerhalb einer (untergeordneten) Ordnung ablaufen.

    Zur Informationsflut.
    Wir haben es mit einer vom Wesen her prismatischen Offenbarung zu tun. Wir kommen bei der Analyse so zu thematischen Betrachtungen und Recherchen, zu Spekulationen, Hypothesen und gewissen Endergebnissen in Disziplinen (Materie, Geist, Psyche, Religion, Geschichte etc.). Im Abgleich der einzelnen Endergebnisse lassen sich Fehler entdecken und ein Gesamtbild immer deutlicher und eine Hypothese immer wahrer/falscher werden. Der Analyst ist umso mehr gefestigt und gefeit gegen die Informationsflut, je stimmiger sein (vorläufiges) Weltbild ist.
    Das heißt: Informationen müssen sich verdichten und zu einem Ergebnis gebracht, zu einer Essenz verarbeitet werden. Andererseits dienen Informationen zum Überprüfen von Standpunkten, indem sie fragen: Stehst du richtig? Oder solltest du das mal anders denken?
    Ich hatte das Glück, bestimmte Themen, die ich intensiv bearbeitet hatte, völlig aus meiner Gedankenwelt verbannen zu können, so als läge beim Bau einer Pyramide der richtige Stein an der richtigen Stelle.

    Zur Ordnung.
    Mein Weg war, im Nachinein gesehen, sehr logisch – und ich sage gleich dazu, dass ich ihn nicht selber gestaltete.
    Im Kleinen wie im Großen, Hermes (oder Henoch) gab uns das Gesetz der Entsprechung mit auf den Weg. Bedeutete bei mir: Ich betrachte meine innere Ordnung, arbeitete daran, betrachtete die Weltordnung und arbeitete daran – Schritt um Schritt vom Kleinen Ich-System zum großen Weltsysytem. Daraus wuchs, nach Jahren des Ordnung-Schaffens, ein Blick auf das Schöpfungssystem. Aus dem Verständnis aller drei Bereiche, Ich, Welt und Schöpfung, entstand das, was wir Bewusstsein nennen, ein Verstehen des umfassenden Prinzips als Ursache und die Entsprechung, das Wirken als Entwicklung und als Handeln.
    Ich hatte das Glück, immer Menschen an meiner Seite zu haben, die mir bestimmte Informationen von der praktischen Seite her demonstrierten.
    Und ich hatte das Glück, beim Bau meiner „Pyramide“ an der Arbeit für die dritte Etage zu bleiben, und nicht noch an der 1. und 5. auch noch – was die Bewältigung der Vergangenheit und die Zielsetzung (ich fühlte immer den obersten Stein) betrifft.

    Zum Bewusstsein.
    Aus dem Verstehen einer Ordnung entstand bei mir Intuition.
    Gestern Nacht wagte ich einen Schritt weiter hinaus in die Welt der organiserten Desinformation, in die Welt der Lügner und Verbrecher. Es waren etwa zwanzig Clips, die ich mir anschaute und anhörte. Ich schmunzelte ein paar Mal, sagte ein paar Mal „Aha“, und ging um sechs Uhr ins Bett, zufrieden mit mir und der Welt. Große Worte, große Absichten, großartige Phantasien – es ist alles, wie es immer war, vielleicht nur etwas schneller und noch etwas subtiler gemein. Der Prozeß läuft also, und wir laufen mit, angepaßt an die größere und polarere Informationsflut, so wie einem Rechner sein Speichervolumen und sein Arbeitsspeicher aufgerüstet wird bei größerer Beanspruchung. Wir Menschen sind dazu in der Lage, ja, wir sind zu noch mehr in der Lage, WENN die grundsätzlichen Parameter der Schöpfung verstanden sind.

    Susanne (schönen Gruß von ihr) und ich sprachen heute Abend über unsere Wege im letzten Jahr. Wir waren sehr viel in der Natur, mit Blumen, Bäumen und Tieren zusammen. Diese gemeinsamen Wege waren der reinste Seelenbalsam: REINE Informationen, REINE Freude, REINE Begeisterung und eine REINE Ordnung. Unsere Erfahrungen schufen uns ein Bewusstsein und ein emotionsfreies Fundament, im Rückblick die Vorbereitung für das, was hier in unserem Kreise sich entwickelte: Weiterentwicklung, noch mehr Klarheit über die Realität, das Funktionieren der „Macht“ und das Wesen der Grundordnung. Wir blieben dabei kleine Rädchen im Getriebe. Es ist nicht Menschensache, das glauben wir, sich selber Bedeutung zuzumessen – solange wir nicht wissen, was der Flügelschlag eines Schmetterlings, der Bettler am Wegesrand oder ein halb verhungertes Kind bedeuten.

    Wwar, wie bisher, eine Freude, von Dir zu hören.

    Susanne und Wolfgang

  12. Februar 4, 2012 um 10:00 pm

    “ Nur aus dem Chaos kann Ordnung entstehen “ … Ebenfalls Einstein.

    Martin sprach die Standardisierung an. Selbst Krankenhäuser brauchen neuerdings Standards und Qualitätsmanagement. Um in gleicher Zeit mehr zu schaffen, doch sind die Dinge die mehr geschafft werden, jene, auf die am ehesten verzichtet werden kann … Aufblähung von Bürokratie, mehr PC-Arbeit, alles Dinge, die Patienten nicht helfen gesund, geschweige denn geheilt zu werden. Und so wird noch mehr optimiert, um noch mehr patientenferne Dinge zu erledigen, wofür aber, oh Wunder, irgendwann wieder zu wenig Zeit ist, also müssen neue Standards her, noch mehr Papierkram, um herauszufinden, wo der Fehler liegt, bis jemand auf den Trichter kommt, man könnte Betten schließen, der Kostenreduktion wegen, denn dafür wird einzig optimiert, um in immer weniger Zeit immer mehr Geld einzusparen. Das ist keine Optimierung, keine Qualität. Überall wo Leben zugegen ist sind Standards zum Scheitern verurteilt. Bringe mal Standards in ein Biotop und du kannst beobachten, wie das Biotop kippt und verendet.

    Nick schrieb:
    “ was also offensichtlich fehlt, ist eine gesunde Reduktion von Informationen “

    So ist es. Es geht um die Entfernung der reaktiven Unordnung aus den angesammelten Informationen, um daraus aktive Ordnung, Einklang mit dem Ganzen, hervorgehen zu lassen.

    Ja, die Spiralen, Anleitung für die materiellen Bilder der Realität, aber auch für alle Entwicklungen im Universum selbst:

    http://www.walter-russell.de/de/Geheimnis.php?_id=42

    Gruß Guido

    • Februar 5, 2012 um 12:15 am

      Vielen Dank!

      Den Link ziehe ich mir morgen in aller Ruhe zu Gemüte. Jetzt ist’s zu spät.

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