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Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein? Bewusstsein, Realität, Wahrheit …

Nachdem wir hier fleißig den Begriff Bewusstsein benutzen und wir inzwischen erkannt haben, dass Jeder seine eigene Wahrheit aufgrund seiner Erfahrungen hat, wollte ich doch mal genauer nachschauen, was es denn mit dem Bewusstsein auf sich hat. Und da blieb mir glatt die Spucke weg, denn unsere ach so guten Wissenschaften können sich genau unser Bewusstsein nicht erklären, sprich es gibt noch die beiden offenen Probleme namens Qualia und Intentionalisierung. Also müssen wir uns gar nicht wundern, wenn auch heute noch viele Menschen das für wahr halten, was in so manchem heiligen Buch geschrieben steht? Oder in so manchem Geschichtsbuch von Besiegten?

In Wikipedia finden wir bzgl. Qualia, oder phänomenalem Bewusstsein:

Die gegenwärtige Debatte um Qualia fußt vor allem auf dem Aufsatz What is it like to be a bat? („Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein?“) des Philosophen Thomas Nagel. … Er argumentiert nun, dass die Naturwissenschaften das Phänomen des Erlebens gar nicht erklären könnten. Schließlich seien die Wissenschaften in ihrer Methode auf eine Außenperspektive festgelegt, in der sich die Innenperspektive des Erlebens gar nicht fassen lasse. Nagel versucht seine Position mit einem berühmt gewordenen Beispiel zu illustrieren. Er fordert dazu auf, sich eine Fledermaus vorzustellen. Nun können wir, so argumentiert Nagel, bei so fremden Lebewesen zwar viele neurowissenschaftliche und ethologische Experimente durchführen und dabei auch einiges über die kognitiven Fähigkeiten einer Fledermaus herausfinden. Wie es sich jedoch für die Fledermaus anfühlt, etwa ein Objekt mittelsEchoortung zu lokalisieren, bleibe uns verschlossen. Nagel schließt aus diesem Beispiel, dass die subjektive Perspektive der Qualia nicht durch die objektive Perspektive der Naturwissenschaften zu erschließen sei.

Auch Leipnitz hatte klar gemacht, dass wir uns zwar das Gehirn noch so genau unter phyiskalischen oder biologischen Gesichtspunkten anschauen könnten, aber damit nicht rausfinden könnten, wie z.B. die Empfindung der Farbe rot zu erklären ist. Sprich, wir können unsere Bewusstwerdung nicht dingfest machen.

Und dann finden wir weiter auf Wikipedia zum Intentionalitätsproblem noch das Folgende:

Das Intentionalitätsproblem ist analog zum Qualiaproblem zu verstehen. Die grundlegende argumentative Struktur ist die gleiche. Auf Franz Brentano und seine Aktpsychologie geht die Einsicht zurück, dass die meisten Bewusstseinszuständenicht nur einen qualitativen Erlebnisgehalt haben, sondern auch intentional strukturiert sind. Das heißt, dass sie sich auf ein Handlungsziel beziehen [Anmerkung: ich friere also ziehe ich mir etwas Warmes an]. Ausnahmen sind Grundstimmungen wie Langeweile, Grundhaltungen wie Optimismus und etwa nach Hans Blumenberg auch Formen der Angst.  Der Gedanke, dass Herodot Historiker war, bezieht sich etwa auf Herodot, und er ist aufgrund seines Bezuges wahr oder falsch.

In Bezug auf das Intentionalitätsproblem kann man die gleichen Lösungsvorschläge vertreten wie beim Qualiaproblem. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten. Man kann nämlich auch zu erklären versuchen, warum sich eine neuronale Aktivität auf etwas (etwa Herodot) bezieht. Die drei populärsten Vorschläge sind die folgenden:

  1. Jerry Fodor meint, dass sich ein neuronaler Prozess genau dann auf X bezieht, wenn er in einer bestimmten kausalen Relation zu X steht.
  2. Fred Dretske meint, dass sich ein neuronaler Prozess genau dann auf X bezieht, wenn er ein verlässlicher Indikator für X ist.
  3. Ruth Millikan meint, dass sich ein neuronaler Prozess genau dann auf X bezieht, wenn es die evolutionäre Funktion des Prozesses ist, X anzuzeigen.

All diese Lösungsvorschläge sind mit schweren Einwänden konfrontiert, und so halten viele Philosophen, etwa Hilary Putnam und John Searle, auch Intentionalität für nicht naturwissenschaftlich erklärbar.

Was sagt uns das nun zum Thema Bewusstseinserweiterung? Ich meine jetzt nicht jene, die man erfährt, wenn man entsprechende Drogen nimmt, sondern wenn neue Erfahrungen und Fakten das bisherige Weltbild verrücken? Die Vertreter des radikalen Konstruktivismus gehen so weit zu behaupten, dass es keine objektive Wahrheit geben könne. Auch hier ein Blick auf Wikipedia:

Der Radikale Konstruktivismus (RK) ist eine Position der Erkenntnistheorie, die sich deutlich von anderen Konstruktivismen unterscheidet. Die Kernaussage des radikalen Konstruktivismus ist, dass eine Wahrnehmung kein Abbild einer bewusstseinsunabhängigen Realität liefert, sondern dass Realität für jedes Individuum immer eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung darstellt. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin besteht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) des radikalen Konstruktivismus.

Und damit wird es klar, wie schwierig es wird, zu einer objektiven Wahrheit zu kommen. Und wenn wir heute sehen, dass mit jeder weiteren wissenschaftlichen Erkenntnis mehr neue Fragen aufgeworfen als beantwortet werden, wird die Hoffnung auf die Frage nach dem Sinn des Lebens immer kleiner? (Gut, die Zahl 42, die ein Computer mal nach 1,5 Millionen Jahren ausgespuckt hat, wir es vermutlich nicht sein)

Aber eines dürfte jetzt zumindest sonnenklar sein: Ich muss jederzeit damit rechnen, dass mein aktuelles Weltbild, das sich mein Bewusstsein aufgrund meines bisherigen Lebens gebildet hat, anzupassen ist, sobald ich weitere für wahrer haltbare Fakten zu mir nehme.

Dass diese Art der Bewusstseinserweiterung von bestimmten Profitören der aktuellen Bewusstseinszustände nicht erwünscht ist, ist ebenso offensichtlich. Daher werden auch keine In-Form-ationen verbreitet, die unsere Bewusstseine in eine andere Form bringen könnten.

Aber was auch klar ist: Denken verbraucht viel Energie. Ganz viel Denken noch viel mehr. Und wessen Bewusstsein noch auf Höhe der herrschenden Meinung arbeitet, wird vor dem neuen Weltbild der schon Bewusstseinserweiterten heftigst zurückschrecken. Denn diese Bildtransformation übersteigt den Energiehaushalt um ein Vielfaches (-> Verschwörung). Daher ist vermutlich ein behutsames Vorbereiten besser geeignet. Krisensituationen wie  die jetzigen mögen da ein wenig unterstützen können, oder?

  1. März 3, 2012 um 9:59 pm

    Wie wahr. Jemand, der mit mir bereits in Konsonanz ist, bedeutet keine Stärkung der aktiven Ordnung. Einzig mit jemandem in Konsonanz zu kommen, wo zuvor Dissonanz herrschte, bringt die Ordnung voran. Wäre dieses aber so einfach zu realisieren, dann gäbe es keine Bildwerdung der Expansion, wie sie aktuell noch vorherrscht … doch diese Bildwerdung der Expansion ist unausweichlich, da es keine Abkürzung zur Optimierung geben kann. Im Grunde ist es wie eine Produktverbesserung. Erst wenn alle Kinderkrankheiten bekannt sind, kann das Produkt optimiert werden, um nicht zu sagen nahezu perfektioniert. Und die Betonung liegt auf NAHEZU, denn kein Produkt kann endgültig perfektioniert werden … das ist einzig dem Universum als Ganzes vorbehalten, dem Zyklus, der ALLE anderen (Produktions)Zyklen beinhaltet.

    Noch bezüglich der Opferungen, die weiter oben zur Sprache kamen: Betrachtet man die Vergangenheit, dann kann man sehen, dass schon alte Kulturen immerzu Ordnung opferten, sprich Reines, Wertvolles, etwas, dass dem Volk von Bedeutung war, etwas, dass sie nicht im Übermaß besaßen. Das ist das Wesen der Expansion. Sie kann nur bestehen, weil bewusst Ordnung geopfert wird, so dass die Unordnung ihren Vorsprung bis zum Zenit beibehalten kann … und wie viele moderne Menschen opfern heutzutage Zeit ? Zeit wird im Laufe der Expansion immer mehr zum wichtigsten Werkzeug der Ordnung.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • März 3, 2012 um 10:12 pm

      Wo wir dann wieder bei Momos Geschichte mit den grauen Menschen sind, die Zeitsparkonten verkaufen …

  2. federleichtes
    März 3, 2012 um 10:08 pm

    Martin:
    „Ja, wer offen ist, will vertrauen, und kann in unserer Gesellschaft dann schnell ausgenutzt werden.“

    Da haben wir ihn wieder, den Missbrauch.

    Das Problem der Offenheit entsteht bereits in der Kindheit. Offenheit wird bestraft, Vertrauen missbraucht. Misstrauen als missbrauchtes Vertrauen – und die Falle schnappt zu. Krankheiten – verkörperlichtes Chaos. Giftige Emotionen verkapseln sich mit allen Folgen.

    Ich sage mal was:
    Weil Susanne und ich in völliger Offenheit über Probleme sprechen, sprechen wir gar nicht mehr über Probleme, sondern über Lösungen.

    Wolfgang

  3. März 3, 2012 um 11:29 pm

    http://www.gold-dna.de :

    Auch das verwundert nicht weiter, waren, und sind die noch, bestehenden Naturvölker doch eher als eine Herde Gleichgesinnter, als eine Gruppe Verschiedendenkender, anzusehen. Das Bewusstsein gleicht bei den Naturvölkern eher einem Schwarm. Davon schreitet der so zivilisierte Mensch dagegen mehr und mehr fort. Deshalb geht der Fortschritt ja auch mit immer mehr Materiellem einher:

    http://www.gold-dna.de/update5.html#up88

    Gruß Guido

    Aber gerade heute finden die Menschen zur Schwarmintelligenz zurück! Occupy nutzt sie und Anonymus auch.

    • März 8, 2012 um 12:47 pm

      Die Intelligenz eines „Schwarms“ möchte ich gerne daran messen, wie eine Gesellschaft mit Ideen umzugehen versteht. Intelligent wäre z.B., unter den Ideen diejenige auszuwählen und ihr zu folgen, die am nützlichsten von denen ist, die keinen Herrschaftsanspruch stellen:
      Ideen ja, Abhängigkeit nein.

      Schalte die Fernsehsender ab – dann weißt Du, was hier diesbezüglich los ist.

      Schwarmintelligenz im Tierreich bedeutet, die Schwachen werden gefressen. Da freue ich mich, dass mein einbeiniges Rotkehlchen bei mir dieser Intelligenz nicht ausgesetzt ist.

      Wolfgang

  4. März 8, 2012 um 3:20 pm

    „Nick Mott
    meint, dass sich ein neuronaler Prozess genau dann auf X bezieht, wenn die eingehenden Informationen in ihrer Interpolation durch das Gehirn eine Mindestwahrscheinlichkeit der Entsprechbarkeit erfüllen.“

    Wolfgang meint, dass durch ein Mehr an Informationen Interpretationen entstehen/entwickeln, die sich von unwahrscheinlich nach sehr wahrscheinlich steigern. Und Wolfgang meint auch, dass für den Interpretationsprozeß besonders die Informationen wichtig sind, die aus Erfahrungen entstanden.

    Übrigens „glaube“ ich jeder Interpretation, bei der ich die entsprechende Erfahrung spüre. Allerdings braucht es für die Entwicklung der Intuition sehr viel Wissen, um überzeugenden „Verkäufern“ und so genannten Autoritäten mit Sicherheit nicht auf den Leim zu gehen.

    Warum meinst Du, gibt es keine Plausibilität für das Verstehen des Komplexen?
    Sind wir nicht dabei, den Kern aller Problem zu entdecken?
    Das Komplexe unter EINEM Gesichtspunkt zu verstehen?
    Das Gesamte mit EINEM Bewusstsein zu erfassen?
    Sehen wir in der immer dezidierter agierenden Wisenschaft nicht den Versuch einer immer spezielleren Analyse, mit dem Ziel, das EINE Wesen des Ganzen verstehen zu lernen?

    Nick, bitte sach ma wat.

    Wolfgang

    • März 9, 2012 um 7:55 am

      Nicht eine direkte Antwort, aber liebe Mitquerdenker, Ihr sollt es auch erfahren:

      Ich bin von einem drei-tägigen CeBIT-2012-Aufenthalt zurück und bin hier von einer Reihe mir bekannter Geschäftsleute auf unsere Arbeit hier auf dem Blog angesprochen word. Sie würden sich zwar nicht aktiv durch eigene Kommentare beteiligen, verfolgen aber unsere Kommentierungen genau, und freuen sich über die sehr vielen Anregungen zum Querdenken. Mancher hat die Texte sogar in sein „Archiv“ übernommen, für den Fall dass der Blog mal weg sein sollte.

      Ich wünsche uns Allen einen sinngekoppelten Freitag, Martin

    • März 9, 2012 um 10:32 am

      Vielen herzlichen Dank Dir, Martin und den vielen unbekannten weil leise Mit-Querdenkern und Mitlesern.

  5. März 9, 2012 um 8:45 am

    Haben OCCUPY oder andere menschliche Gruppierungen bereits eine Schwarmintelligenz ? Ich sage NEIN, denn dazu bedarf es einer Voraussetzung, die uns Menschen noch fehlt. Bedingungsloses Vertrauen in alle anderen Schwarmakteure. Ein Schwarm kann nur zum eindrucksvollen Schwarm im Einklang werden, wenn jeder Teilnehmer seine Individualität, seine eigene Motivation, zum Wohle aller aufgibt. Aus diesem Grund ist der Mensch auch noch nicht zur Telepathie fähig, denn um derart zu kommunizieren bedarf es die Abwesenheit von reaktiver Unordnung. Nur wenn niemand darauf aus ist selbst einen Vorteil zu erhaschen, oder bestrebt ist selbst schneller als die anderen ans Ziel zu kommen, kann Telepathie, und somit ein Schwarm, realisiert werden. Und ich bezweifel, dass jeder Teilnehmer bei OCCUPY bereit ist seine individuelle Sicht und seine persönliche Zielsetzung aufzugeben. OCCUPY ist ein Keim, ein Beginn, der aber von einem Schwarm noch weit entfernt ist.

    “Schwarmintelligenz im Tierreich bedeutet, die Schwachen werden gefressen.“

    Ist das so ? Ist ein Schwarm nicht eher die Möglichkeit für ALLE Teilnehmer zu überleben, allein weil schon die Masse, die wie EIN Lebewesen erschein, wie EIN Bewusstsein, den Feind vertreibt ? Ein Schwarm sichert den Fortbestand von Einzelbewusstseinen, die zur Konsonanz, und damit zur aktiven Ordnung, fähig sind. Die einzigen, die von einem Schwarm nicht profitieren, wären die Quertreiber, deren Unordnungspotenzial sie aus dem Schwarm ausschließt … und die dann eher gefressen werden. Somit zeigt sich Schwäche im Tierreich in der Unfähigkeit zur Konsonanz … und damit zum Erhalt der selbigen. Es fliegt raus, wer die Gruppe als Ganzes mit Unordnung konfrontiert. Somit kann es in einem Schwarm nicht zu einem energetischen Tumor kommen … und damit nicht zur Einschleichung eines Verräters, wie es wohl aktuell bei Anonymous geschehen ist, denn in einem Schwarm haben ALLE das gleiche Ziel.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

    • März 9, 2012 um 9:02 am

      Ja, das klingt nachvollziehbar. Ich saß gestern im Zug und quer vor mir sah ich einen Film mit wunderbaren Bildern unserer Erde laufen. Eines davon war ein Schwarm von Fischen, der den Angriffen von Seelöwen auswich. Schon beeindruckend zu sehen, wie da alle an einem Strang zu ziehen scheinen, um sich gemeinsam vor den Angreifern zu retten.
      Earth (Tierra) von BBC Worldwide und Greenligth Media

    • März 9, 2012 um 11:38 am

      Hallo Guido,
      „gefressen werden“ bedeutete mir: Das Ziel des Schwarms zu gefährden. Genau das, was Du mit „Quertreiber“ beschreibst. In diesem Sinne ist ein kranker Vogel für den Schwarm nicht tauglich.

      Wenn ich mal schrieb: ALLE müssen das Ziel erreichen, bedeutet dies nichts anderes. Es braucht eine Lösung für Alle – DAS muss die Idee sein, einen Weg zu DEM Ziel zu finden. DAss unterwegs Opfer zu bringen sind, scheint keine Frage – die menschliche Geschichte ist geschrieben mit Opferblut.

      Das Wohl des Ganzen und das Wohl des Einzelnen – ist für mich irgendwie untrennbar.
      Irgendwann beschloß ich für mich eine ganz spezielle „Erwartungshaltung“:
      Alles was ich brauche, habe ich; was ich nicht habe, brauche ich auch nicht, und was ich brauchen werden, bekomme ich.

      Der „Energetische Tumor“, gefällt mir sehr gut.

      Herzliche Grüße von uns.

      Wolfgang

      • März 9, 2012 um 12:11 pm

        Hm, „ein kranker Vogel ist für den Schwarm nicht tauglich“: was ist mit den Psychopathen, die sich mit ihrem Defekt, denn als solchen müssen wir ihn doch erkennen (?), da er uns Menschen gerade stark im Überleben bedroht, in entscheidende Position verbringen konnten, ohne dass es der Schwarm verhindern konnte. Demnach ist der Mensch tatsächlich noch nicht schwarmfähig?

      • März 9, 2012 um 2:34 pm

        “Alles was ich brauche, habe ich; was ich nicht habe, brauche ich auch nicht, und was ich brauchen werden, bekomme ich.“

        Wie so oft ein toller Satz von Dir, der in meine Sammlung aufgenommen wird. Nicht nur ein Bild sagt manchmal mehr als 1000 Worte. Du schaffst es immer wieder mit nur einem Satz ein facettenreiches Bild zu malen.

        Vielen Dank dafür.

        Sonnigen Gruß zurück.

        Guido

        • März 9, 2012 um 3:52 pm

          Und hier kommt noch eine schöne Erweiterung dazu von Ingo Neitzel:

          stimmig mit dem satz: Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan werden. … dann klopfe an im Vertrauen, dass du drinnen gehört wirst und die Türe sich dir öffnen!

  6. März 9, 2012 um 10:48 am

    Natürliche Schwärme leben somit vor, was dem Menschen noch bevorsteht, nämlich den Prozess der Optimierung. Optimierung gelingt nur, wenn Unordnung geopfert wird, sprich, in den natürlichen Kreislauf zurückgegeben wird. Optimierung zeichnet sich dadurch aus, dass im Laufe der Entwicklung die Unordnung nachlässt … hin zur Perfektion, die aber immer unerreichbar bleibt, solange sich im weiteren Umfeld noch Unordnung befindet. Daher, wie zuvor schon mal erwähnt, kann einzig das Universum selbst im Laufe der energetischen Entwicklung seiner bewussten Interpretation wirklich den Status der Perfektion erreichen, ein Zustand, in der jegliche Unordnung abwesend ist, weil sie in aktive Ordnung überführt wurde ( der Sinn des Lebens ).

    Wir Menschen dagegen opfern nach wie vor Ordnung, woraus die weitere Unordnungszunahme hervorgeht, auch Expansion genannt. Zum Beispiel in den Reaktionen von Neid, Missgunst, und Eifersucht zeigt sich dieses deutlich. Jemand, der nicht zur aktiven Ordnung fähig ist, ist neidisch auf das Ordnungspotenzial eines anderen … Mobbing, oder gar Mord und Totschlag können die Folge sein, in deren Rahmen die reaktive Unordnung weiter wachsen kann.

    Die Feinde bw. Angreifer in der Natur sind in der Regel eher als Gleichgewichtsbeibehalter anzusehen. Je größer jedoch der Einfluss des Menschen auf diesen Prozess ist, desto mehr weicht das bestehende Gleichgewicht vom Ideal ab … und desto mehr verschiebt es sich Richtung Unordnung … Expansion. Das gilt vor allem für Viren und Bakterien, die nicht als Erreger einer Krankheit angesehen werden sollten, sondern als Erreger von Aufmerksamkeit, die auf bestehende Ungleichgewichte hindeuten, aus denen das eigentliche Krankheitsgeschehen hervorgeht.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  7. März 9, 2012 um 12:32 pm

    „Sinngekoppelt“.
    Was unterscheidet das Bewusstsein von Fledermäusen und Menschen?
    Allen Tieren stellt sich nicht die Frage nach einem Sinn ihres Daseins, Wirkens und ihrer Bedeutung. Es scheint, als wüßten sie um ihren Sinn.

    Der Mensch dagegen ist infiziert mit dieser Idee, nach dem Zweck (und Nutzen) seines Schaffens zu suchen – und es danach auszurichten.

    Nach meinem Dafürhalten ist die Antwort darauf entscheidend, wie sich eine menschliche Existenz entwickelt. Viele Menschen entscheiden aus dem Trieb eigener Bedürfnisse heraus, und sie wissen nicht mal, dass sie Pflanzen und Tiere zu mehr als zum Verzehr brauchen, um existieren zu können.

    Schauen wir auf den Kern der Fragestellung, geht es um den Zweck des Lebens. Ich halte es für geradezu töricht, unsere Welt mit Hilöfe einer so genannten Intelligenz in Sinnvolles, weniger Sinnvolles und Unsinniges zu zerteilen. Für mich stellte sich nur DIE Sinnfrage: JA oder NEIN.

    Wenn wir unendlich scheinende Weite und Fülle des Kosmos, die Komplexität der Welt als Naturorganismus und die immer noch nicht enträtselte Konfiguration des Menschen als eine Schöpfung erkennen, stellt sich eine direkt Frage, gerichtet an den Schöpfer, den Gestalter der von vielen Gesetzmässigkeiten gesteuerten „Mechanik:
    „Hattest du (ES) mit deinem Werk ein Ziel, das ein Zweck ist?

    Bewusstsein, das ist – aus Erfahrung – meine feste Überzeung, entsteht, über die eigenen Existenzbedürfnisse hinaus, nur durch ein klares: JA. Wir steuern hin zu einem Ziel, wir erfüllen einen (oder den) OBJEKTIVEN Zweck mit unserer Beteiligung, ganz gleich, wie es uns subjektiv erscheinen mag.

    Wer seinem GANZEN Leben Sinn einzuhauchen versteht, wer auch das Wirken der Weltgemeinschaft im GANZEN sinnvoll verstehen kann, der wird sich einer Ebene nähern können, auf der Sinn als Geist EXISTENT ist.

    Sinn-gekoppelt. Ich habe mein Leben von der Sinnfrage entkoppelt und sie ersetzt durch die simple Frage: Was ist vernünftig?

    Unsere Vögel besuchen? JAAA!

    Wolfgang.

    • März 9, 2012 um 1:01 pm

      Ja / Nein -> zuträglich / unzuträglich?

      Gerade gefunden, über: Prosit

      ihr liegt das Verbum „prodesse“ (= „nützen“, „zuträglich sein“) zugrunde. Dementsprechend stellt „prosit“ die konjugierte Form (3. Person Singular Konjunktiv Präsens Aktiv) dar und ist somit eine Wunschformel: „Es möge nützen“ bzw. „Es möge zuträglich sein“.

      • März 9, 2012 um 1:19 pm

        Im Guten steckt das Schlechte, im Schlechten steckt das Gute.
        Als „Sinnfreier“ entscheide ich mit einer Vernunft, die fragt, was WAHRSCHEINLICH am Nützlichsten ist.

        Und:
        Stehen wir immer vor klaren Ja/Nein-Fragen?
        Was ist, wenn ich los will und das Hinterrad ist platt? Ein Hinweis, Zuhause zu bleiben? Ein Hinweis, mich gegen Widrigkeiten durchsetzen zu müssen? Oder steckt etwas ganz Anderes dahinter?
        Ja – Nein – Sowohl-als-auch – ein Ringkampf Intelligenz gegen Intuition, Ego gegen Öko, Dynamik gegen Trägheit? Recht gegen Pflicht?

        Wir haben das Recht, zu existieren – wir sind in der Pflicht, der damit verbundenen Absicht folgen zu müssen. Mach was draus, was Dir Freude bereitet.

        Wolfgang

  8. März 9, 2012 um 1:03 pm

    Martin:

    Hm, “ein kranker Vogel ist für den Schwarm nicht tauglich”: was ist mit den Psychopathen, die sich mit ihrem Defekt, denn als solchen müssen wir ihn doch erkennen (?), da er uns Menschen gerade stark im Überleben bedroht, in entscheidende Position verbringen konnten, ohne dass es der Schwarm verhindern konnte. Demnach ist der Mensch tatsächlich noch nicht schwarmfähig?

    Ich vermute, dass bei Saperion eine Intelligenz waltet. Wie werden Unternehmensziele erreicht? Sicher nicht mit unfähigen Mitarbeitern, lahmen Enten in Anzügen, die dem Boss ihre Befindlichkeiten zu verkaufen verstehen. Ich halte es nicht für klug, der Schöpfungsidee auf einer Ebene, die gleichermaßen von Effizient bestimmt wird, weniger Intelligenz als einem Menschen zu unterstellen.

    Psychopathen haben einen Defekt? Hat ein Kinderwagen einen Defekt, weil er nicht wie eine Kaffeemaschine funktioniert? Was ich hier über Psychopathen sagte, beschrieb eine bestimmte Konfiguration von Menschen, die eine ebenso bestimmte Aufgabe zu erfüllen haben: Chaos verursachen. Insofern mag man, wenn überhaupt, den Defekt auf einer Höheren Ebene erkennen. Wäre die Welt (nur) ein Symptom, erschienen dann die Psychopathen als die „Viren“ in einem GESUNDEN System?

    Das – offensichtlich – nur sehr schwer zu verstehende Problem ist:
    Wir entwickeln ein Bewusstsein FÜR ein sicheres Existieren.
    Dafür BRAUCHEN wir die lebensfeindlichen Informationen, UND das daraus entstehende lebensfeindliche Verhalten; UND die daraus entstehenden (fühlbaren-wahrnehmbaren und damit analysierbaren) lebensbedrohlichen Situationen.

    Natürlich ist der Mensch noch nicht „schwarmfähig“. Wir erwarten einen Bewusstseinsprung – ERWARTEN!!! Und wir wissen, dass VORHER das Chaos auf ein Rekordhoch anwachsen MUSS. Wer im Chaos nach Schwarmintelligenz sucht, kann auch in der Sahara Sandkörner zählen. Schau auf die Straßen: Schwarmintelligenz? Schau auf die Besucher von Messen, die im Angesicht eines Weltkrieges, Hungersnöten und Atomreaktoren durch die Hallen strömen. Schwarmintelligenz?

    Ich folge meinem Schwarm, und vermute, dass Gefühle nicht zwingend unintelligent sind.

    Euch ein schwarmfreies Wochenende.

    Wolfgang

  9. März 9, 2012 um 1:51 pm

    Bei diesem Thema könnte man glatt ins Schwärmen kommen.
    Was unterscheidet einen natürlichen Schwarm von der synchronen Bildhaftigkeit, wie sie in den zuvor verlinkten Videos von Dir, Martin, dargestellt wird ? Ein Schwarm ist EIN Bewusstsein aus vielen Einzelbewusstseinen, die allesamt einem Ziel folgen und aktive Ordnung zur Schau stellen, frei von reaktiver Unordnung im Innern. Bei uns Menschen, die wie ein Schwarm wirken wollen, aber kein Schwarm sind, funktioniert das Synchronisieren einzig, weil jedes Bewusstsein für sich auf die Aufgabe konentriert ist und sich bewusst ist, dass es zu reichlich Unordnung kommt, wenn man es vergeigt … niemand will der Schuldige sein, der energetische Tumor, der einen falschen Schritt macht, so dass das Gefüge zusammenbricht. Diese Furcht vor Versagen gibt es im natürlichen Schwarm nicht, denn andernfalls wäre die telepathische Kommunikation, die den Schwarm zu dem werden lässt, was er ist ( EIN Bewusstsein ) nicht realisierbar … dabei ist sie die Grundvoraussetzung für einen Schwarm.
    Da wir Menschen Unordnungsspeicher der besonderen Art sind, kommt noch hinzu, dass die Schaffung der Synchronität ganz besonders vom Ordnungsvermögen und von der angesammelten Unordnung abhängt, aus der wiederum die Wahrnehmung hervorgeht, die wiederum Einfluss auf die Reaktionen des Einzelnen hat. Je mehr Menschen beteiligt sind, desto mehr Schwachpunkte. Beim natürlichen Schwarm ist es dagegen anders herum … je mehr teilnehmende Einzelbewusstseine, desto eher kann das gemeinsame Ziel erreicht werden und desto leichter fällt die Optimierung des Weges zum Ziel.

    Interessant auch der Sachverhalt, dass, wenn man sich auf eine Tätigkeit konzentriert, eher Fehler entstehen, als wie wenn man Tätigkeiten aus dem Bauch heraus, unterbewusst ausführt. Fische sind nicht konzentriert, ihr jeweils eigener Fokus der Aufmerksamkeit ist nicht auf ihr individuelles Umfeld gerichtet. Ihr Bewusstsein ist komplett offen, zugänglich, out of focus, ohne Firewall, ohne Begrenzung … und erst dadurch ist die Verschmelzung zu EINEM Bewusstsein möglich.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  10. März 9, 2012 um 1:57 pm

    Wolfgang schrieb:

    “Als “Sinnfreier” entscheide ich mit einer Vernunft, die fragt, was WAHRSCHEINLICH am Nützlichsten ist.“

    So ist es. Du fragst nicht nach dem WARUM, sondern nach dem WOFÜR. Sich fragen WARUM ich einen Platten habe und nicht losfahren kann, bringt mich nicht weiter, einzig reaktive Unordnung wäre die Folge. Frage ich mich WOFÜR ich einen Platten habe, lässt mich nach Alternativen suchen, damit es weiter vorwärts geht, während ich auf der Suche nach dem WARUM nur allzu oft den Weg, den ich bereits zurückgelegt habe, erneut ein Stück zurückgehen muss. Das ist auch das Dilemma des größten Teiles der forschenden Zunft. Da ist ein Platten an der Tagesordnung, wenn nicht gar ein Rad ab …

    Gruß Guido

    • März 9, 2012 um 3:00 pm

      Immerhin treffen wir auch in Deutschland auf immer mehr Menschen, die sich nicht mehr damit beschäftigen, warum das Kind in den Brunnen fiel, sonder wie man es möglichst schnellt wieder dort rausbekommt …

  11. März 9, 2012 um 2:13 pm

    Und um das Ganze Thema des Schwarmes noch ein bisschen greifbarer zu machen, reicht ein Blick in die Wirtschaft. Was unterscheidet HILTI und TRIGEMA von APPLE ?

    Die ersten Beiden zeigen eher die Züge eines Schwarms, während APPLE diese Züge fehlen … und doch geraten die meisten Menschen gerade bei APPLE ins Schwärmen, vor allem die Aktionäre.

    Je mehr Werbung betrieben wird, je mehr Schlagzeilen eine Firma macht, desto eher ist der Wurm drin im Unternehmen. Desto mehr wütet der energetische Tumor in den Firmenwänden und der Umhüllung der Produkte. Auch vor diesem Hintergrund unterscheiden sich HILTI und TRIGEMA enorm von APPLE.

    APPLE weiß einzig zu verführen, weil es nach AUSSEN hin den energetischen Ursprung in sich trägt: http://www.gold-dna.de/updatejan.html#p2012II . Im Innern jedoch frisst sich besagter Wurm satt und wächst und wächst, was an den Umsätzen und dem Aktienkurs zu sehen ist.

    Sind HILTI und TRIGEMA sexy ? Was haben diese Firmen, dass sie ohne große Werbung, ohne laufend neue Produktpalette, jahrelang erfolgreich ihren Platz gefunden haben ? Ein offenes Bewusstsein im Innern, aktive Ordnung innerhalb der Firmengebäude. Gibt es eine Hierachie im Schwarm ? Nein. Einzig der Schwarm ist, was er ist … ein offenes Bewusstsein. Von Führungsetagen keine Spur. In einem Schwarm hat keiner Angst vor anderen im Schwarm, den jeder ist, was jeder andere ist, nämlich der Schwarm selbst.

    Gruß Guido

  12. März 9, 2012 um 2:29 pm

    Hat diese verlinkte Kampagne etwas mit einem Schwarm zu tun: http://www.abendblatt.de/ratgeber/multimedia/article2211315/Soziale-Medien-jagen-den-Rebellenchef-Joseph-Kony.html ?

    Können Twitter, Facebook und Co. das Abbild eines Schwarmes sein ? Nicht solange reaktive Unordnung in den Teilnehmern vorhanden ist … und im Grunde reicht ein einziger Teilnehmer, der energetisch aus dem Rahmen fällt. Aber da wir noch in der Expansion sind, kann man auch nichts anderes erwarten … und so sind Twitter, Facebook und Co. einzig Zwischenstationen auf dem Weg zum Schwarm: http://www.gold-dna.de/update5.html#up92

    Wie Wolfgang anmerkte, ist der Höhepunkt noch nicht erreicht:

    “Natürlich ist der Mensch noch nicht “schwarmfähig”. Wir erwarten einen Bewusstseinsprung – ERWARTEN!!! Und wir wissen, dass VORHER das Chaos auf ein Rekordhoch anwachsen MUSS. Wer im Chaos nach Schwarmintelligenz sucht, kann auch in der Sahara Sandkörner zählen. Schau auf die Straßen: Schwarmintelligenz? Schau auf die Besucher von Messen, die im Angesicht eines Weltkrieges, Hungersnöten und Atomreaktoren durch die Hallen strömen. Schwarmintelligenz?“

    Kommt es irgendwo zum Ausbruch von Unordnung, dann muss es anderswo zum Ausbruch von Glücksseligkeit gekommen sein. Doch dieses Glück ist eines, welches nur wenigen gilt und nicht allen. Daher nähren wir alle die Unordnung selbst, egal, in welcher schattenhaften Gestalt sie auf der Bühne des Lebens realisiert wird … es ist immer ein Gemeinschaftsprojekt. Und so ist alles Leben in der Tat weit entfernt vom Schwarm, denn dieser Zustand des offenen Bewusstseins bestand einzig in der Kohärenz … im GOLDENEN, um nicht zu sagen GÖTTLICHEN Zustand des Seins.

    Gruß Guido

  13. März 11, 2012 um 11:15 pm

    Anbei ein sehr anschaulicher Text zum Einfluss des Bewusstseins auf alles, was ist:

    Danach wirkt unser Denken und Fühlen in jede Zelle hinein und bestimmt so wesentliche Aspekte unseres Lebens.

    „Die Wahrnehmung der uns umgebenden Umwelt ist es, die unsere Gene kontrolliert.“

    Darin könnte man einen weiteren Beleg dafür sehen, dass Geist und Materie korrespondieren und einander verändern. Ein gewaltiges spirituelles Potenzial eröffne sich aufgrund dieser Entdeckung – die Fähigkeit, uns selbst an Körper und Seele zu heilen sowie der Schlüssel für jeden Menschen, “ein Leben voller Gesundheit, Glück und Liebe zu erschaffen!“

    http://washaeltdieweltzusammen.blogspot.com/2012/03/epigenetik-der-geist-ist-starker-als.html

    Die Bücher von Bruce Lipton sind allesamt lesenswert.

    Gruß Guido

    • März 12, 2012 um 4:30 am

      Die Texte sind auch, lieber Guido, verstehenswert.
      Was meinst Du, sollten wir mal klarer darüber sprechen, was GEIST ist? Etwa, in welcher Ordnung sich der Geist einer Fledermaus bewegt?

      Gruß
      Wolfgang

      • März 12, 2012 um 9:22 am

        Ja, das wäre ein neuer Artikel wert. Schwebt Dir schon Konkretes vor, oder greifen wir den von Guido vorgestellten Artikel au? LG Martin

    • März 12, 2012 um 8:00 am

      Vielen Dank wieder für diesen Hinweis, Guido.

      Wir hatte ja in einem der Kommentare hier auf dem Blog auch den Hinweis auf den Nachweis, dass eine negative Stimmung die Helix unserer Genstränge zusammenzieht und umgekehrt eine positive Stimmung ausdehnt, was ja noch deutlich ziegt, wie der GEIST auf die Materie (die ja auch nur wieder Energie ist) wirkt.

      Und es erinnert mich an den ARtikel: Die Macht unserer Worte.

      LG Martin

  14. April 3, 2012 um 5:02 pm

    Anbei mal wieder ein interessanter Text in dem es um die Verschmelzung von Wissenschaft, im klassischen Sinn, und Spiritualität geht. Zwischen beiden liegt die Quantentheorie, ist sie doch das Mittel der Interpretation, um zu vereinen, was noch vor Jahren unvereinbar schien.

    Das holographische Bewusstsein

    Gruß Guido
    http://allesgruene.wordpress.com

  15. WildBloom
    Juni 15, 2012 um 3:48 pm

    Das ist eine sehr interessante Diskussion. Ich postiere hier einen Beitrag, dass ich über Qualia und Thomas Nagels Argument (what it is like to be a bat) in englischsprachigen Foren geschrieben habe, da ich denke, dass es hier ganz relevant ist.

    The classical objection of the materialist to the argument that the scientists who know everything about the bat’s brain would be incapable of knowing its subjective feeling is to acknowledge this but then saying that it is not the case because qualia are irreducible to matter but because our brains have not evolved in such a away to allow to comprehend them.
    However this seems to completely miss the point.
    Let us consider a (materially) all knowing scientist. He knows everything about the physical processes going on in a computer and in a wash-machine. Therefore, we can say for example that he entirely knows what is the rotation of clothes within the wash-machine for he knows every material thing about the process (like the chemical composition of the clothes and the products used to wash them, the speed of the rotor and so on and so forth.) He does not need to be transformed in a wash-machine in order to know everything about what is taking place.
    Now, according to materialists, the subjective feelings of a bat sending out ultra-sounds is completely reducible to a collection of atoms, molecules, electrons and their interaction. But if this is truly the case, the mere knowledge of the chemistry and physic of the brain will necessarily lead to a full knowledge of the subjective feelings or qualia, since the latter is reducible to the former.
    If however a complete knowledge of the physics and chemistry of the entire bat does not provide us with a knowledge of the bat’s inner life, this shows that its subjective perceptions (qualia) are different from mere physics and chemistry.
    And if we consider qualia to be emergent and irreducible properties emerging from the brain, it is completely expected that they can only be experienced by creatures having the appropriate neuronal structures.
    If, on the other hands, qualia were nothing more than molecules, atoms, electrons and their interactiion, the fact of having the wrong type of brain would be completely irrelevant, our brain is clearly capable of apprehending physics and chemistry, therefore he would also entirely know the inner life of the bat in the same way he can entirely know the ensemble of atoms which make up a glass of wine.

    As a consequence, I believe Nagel’s argument is still valid and shows that reductive materialism is false. Thus, any thorough-going naturalist should recognize irreducible emergent properties and things as a part of reality or nature.

    • Juni 15, 2012 um 5:05 pm

      Und was macht der Google Translator daraus:

      Der klassische Einwand der materialistischen zu dem Argument, dass die Wissenschaftler, die alles rund um die Fledermaus das Gehirn wissen, wäre nicht in der Lage zu wissen, seine subjektive Empfindung ist, dies zu bestätigen, dann aber sagen, dass es nicht der Fall ist, weil Qualia irreduziblen der Materie sind, sondern weil unser Gehirn wurden nicht in einem solchen entwickelt, um weg zu ermöglichen, sie zu verstehen.
      Allerdings scheint dies völlig verfehlen.
      Betrachten wir eine (materiell) alle wissen Wissenschaftler. Er weiß alles über die physikalischen Vorgänge in einem Computer und in einem Wasch-Maschine. Deshalb können wir zum Beispiel sagen, dass er ganz weiß, was die Rotation der Kleidung in der Wasch-Maschine für die er jedes Material, was über das Verfahren (wie die chemische Zusammensetzung der Kleidung und den Produkten verwendet werden, um sie zu waschen, die Geschwindigkeit der weiß, der Rotor und so weiter und so fort.) Er muss nicht in einem Wasch-Maschine umgewandelt werden, um alles über das, was stattfindet, kennen.
      Jetzt, nach Materialisten, ist die subjektive Gefühle einer Fledermaus sendet ultra-Sounds völlig reduzierbar auf eine Ansammlung von Atomen, Molekülen, Elektronen und ihre Wechselwirkung. Aber wenn dies wirklich der Fall ist, wird die bloße Kenntnis der Chemie und Physik des Gehirns zwangsläufig zu einer voller Kenntnis der subjektiven Empfindungen oder Qualia führen, da letztere ist reduzierbar auf die ersteren.
      Wenn jedoch eine komplette Wissen der Physik und Chemie des gesamten BAT nicht bietet uns mit dem Wissen der Fledermaus das innere Leben, zeigt dies, dass seine subjektiven Wahrnehmungen (Qualia) unterscheidet sich von bloßen Physik und Chemie sind.
      Und wenn wir Qualia zu emergenten und irreduzible Eigenschaften, die aus dem Gehirn betrachten, wird es komplett zu erwarten, dass sie nur von Kreaturen mit den entsprechenden neuronalen Strukturen erlebt werden.
      Wenn auf den anderen die Hände, waren Qualia nichts anderes als Moleküle, Atome, Elektronen und ihre interactiion, die Tatsache, dass es die falsche Art von Gehirn wäre völlig irrelevant, ist unser Gehirn deutlich aus sich erkennen Physik und Chemie, daher würde er auch ganz weiß, das innere Leben der Fledermaus in der gleichen Art, wie er ganz weiß, kann das Ensemble von Atomen, aus denen sich ein Glas Wein.

      Infolgedessen glaube ich, Nagel-Argument ist immer noch gültig und zeigt, dass die reduktive Materialismus falsch ist. Deshalb sollte jede gründliche-going Naturforscher irreduziblen emergenten Eigenschaften und Dinge als Teil der Wirklichkeit oder Natur zu erkennen.

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