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Verstärkt sich das Hinterfragen unserer Welt darüber …

…, warum sie so ist wie wir sie wahrnehmen? Mein Lieblingsartikel, der aufweist, warum wir es so schwer mit dem Ändern überlieferter Traditionen haben, ist auf unserem SAPERION Blog heute unter den Alltime Top Ten aufgetaucht:

Wie eine Geschichte mit fünf Affen die Analogie zu den Problemen beim Ändern von alten Prozessen aufzeigt (Business Process Improvement) …

Zum Beispiel könnten wir wissen wollen,

  • ob wir auch ohne Geld wirtschaften könnten, oder
  • ob Hierarchien natürlich sind oder eher Gott-gegeben, oder
  • ob die Welt wirklich so aussieht, wie wir sie mit unseren beschränkten Wahrnehmungsorganen wahrnehmen,
  • ob der Mensch von Natur aus faul ist oder nach der Geburt durch unsere Kultur nur so gemacht wird, oder
  • ob es nicht besser wäre, die Goldene Regel nicht negativ mit „Schade nicht“ sondern positiv mit „strebe nach Glück und teile es“ formulieren, oder
  • ob der Mensch nicht von natur aus gierig ist sondern durch unsere Konsumwirtschaft dazu gemacht wird, oder
  • ob jeder Mensch nicht doch ganz individuell ist und daher individuell lernen sollte
  • ob das Streben nach Standardisierung nicht am Ende unsere Flexibiliät abtöten, weil die Vielfalt fehlt, oder
  • ob das Messen unseres Glücks via BIP uns nicht genau ins Unglück stürzen lässt, oder
  • ob wir nicht wenn überhaupt, dann eher Angst vor dem von uns verursachten als vor dem fremden Terror haben müssten, oder
  • ob wir noch eine eigene Meinung haben oder uns eine andere gebetsmühlenartig eingeträufelt wird, oder
  • ob wir uns nicht doch besser vorstellen müssen, dass alles miteinander verbunden ist und uns daher ein Konkurrieren am Ende nur schadet,
  • ob wir nicht besser für Alles, was wir tun und denken unsere Verantwortung wieder annehmen, als uns auf die Anderen „über“ uns zu verlassen, oder
  • ob wir nicht eher ein pragmatisches Andersleben begonnen haben und das nur als Politikmüdigkeit ausgelegt wird, oder
  • ob wir uns nicht doch eine eigene Verfassung geben sollten als weiter mit den in weiten Teilen veralteten und vorläufigen Grundgesetz zu leben, oder

Wer mag, darf gerne weiter fortsetzen …

  1. März 15, 2012 um 9:06 pm

    Ob sich das Nachfragen verstärkt, oder vielleicht schon immer da war, wir es bloß nicht bemerkt haben, weil wir ja immer nur bis zu unserem Nachbarn oder Arbeitskollegen mit unseren Fragen kamen und wir erst jetzt, durch die Möglichkeit, uns mit Menschen aus aller Herren Länder zu verbinden und auszutauschen und darum plötzlich merken: Ich bin ja gar nicht allein mit meinen Gedanken und meinem Nachdenken und plötzlich Gesprächspartner finde, die meine Gedanken weiterentwickeln und ich deren Blickfeld vielleicht erweitere oder deren Wissen ein Mosaiksteinchen hinzufüge und umgekehrt, so dass schließlich unser aller Bild vollständiger wird, ist auch eine interessante Frage 🙂

    • federleichtes
      März 15, 2012 um 10:41 pm

      Wenn wir auf eine Lösung zusteuern, bedeutet das konkret ein sich stetig steigerndes Bewusstsein. Konkret bedeutet das aber auch, dass Menschen da sein müssen, die dieses Bewusstsein erschaffen. Konkret bedeutet das: Menschen finden sich, die uneigennützig* ihr Wissen und ihre Erfahrungen einem gruppendynamischen Prozeß verfügbar machen.
      *(Eine meiner Grundannahmen lautet: Diene ich allen, diene ich auch mir.)

      Es geht, das denke ich, darum, die RICHTIGE Frage zu stellen. Martins Eingangsliste weist „durch die Blume“ darauf hin. Als ich sie las, dachte ich spontan: Der Schlingel (hat mal wieder das richtige Gefühl).

      Genau, was Du beschreibst, Solveigh, passiert hier: Wir tragen Mosaiksteinchen zusammen, fordern uns gegenseitig heraus, Themen noch genauer-tiefgründiger zu erörtern. Und jeder bringt etwas mit, sodaß eine reich gedeckte Tafel entstand. Und wer keine Marmelade mag, nimmt sich eben Honig.

      Stichwort:
      Energetische Information und informative Energie.

      Wolfgang

      Kleine „Gehhilfe“:
      Wenn’s mal nicht so läuft, sei ER.

  2. März 15, 2012 um 9:33 pm

    Unsere Sinne sind im Grunde nicht beschränkt, sie verkümmern einzig, z. B. durch neue Kommunikationmittel oder Navis. Vor allem aber dadurch, dass wir uns mehr und mehr von der Umwelt, die all unsere Sinne maximal herauszufordern weiss, isolieren. Wir bauen dichte Häuser, tragen Kleidung, die schützt, wärmt, kühlt, Feuchtigkeit ableitet. Wir desinfizieren, sterilisieren, bestrahlen und verkochen Lebensmittel. Wir impfen und vermeiden Kontakt mit anderen Lebensformen. Wir individualisieren Weltbilder, legen Wert auf Einzelzimmer. Wir packen in Schubladen, standardisieren, entwickeln Normen und Definitionen, wir verpacken Informationen häppchenweise und zerlegen die Wirklichkeit in Einzelteile. Und dann wundern wir uns, dass die Realität immer komplexer anmutet, weil wir vor lauter Einzelteilen den Überblick zu verlieren scheinen. Komplexität ist zunehmende Unordnung, der entsprechend mehr Ordnung folgt. So, wie wirkliches Glück nicht in Abwesenheit von Unordnung empfunden werden kann, kann es ohne entsprechende Ordnung auch keine Komplexität geben:

    Komplexität kennzeichnet die potentiell in einem System enthaltenen Ordnungszustände (Binswanger, S. 168f.). Dabei sind verschiedene Komponenten verknüpft (lat. complexus = Verknüpfung) und ein komplex geordnetes Zusammengesetztes entsteht. Im Unterschied zur Betonung der Ordnung weist das Komplizierte (lat. complicare = verwickeln) auf Verwirrung, Unordnung, Erschwernis hin. Wenn etwas immer komplizierter wird, ohne gleichzeitig neue Ordnungszustände zu erreichen, hat das noch nichts mit Komplexität zu tun.

    http://www.thur.de/philo/som/somkomplex.htm

    Vor der Optimierung kommt somit ein Maximum an Komplexität und ein Maximum an Einzelbewusstseinen ( Lebewesen, allen voran der Mensch ). Je mehr Ordnung es bedarf, desto mehr Menschen erscheinen auf der Bühne des Lebens. Optimierung setzt erst ein, wenn Komplexität ins Chaos zu verfallen droht. Die Ordnung, und damit das Leben, strebt immer zur Optimierung, und anschließend zur Perfektion, die sich durch Abwesenheit von Unordnung zeigt. Unordnung ohne Ordnung strebt immer zum Chaos.

    Expansion / Wachstum ist immer ein reaktiver Akt, wie z.B. ein Tumor.
    Optimierung dagegen ist immer ein aktiver Akt.

    Und genau diesem Punkt zwischen Expansion und Optimierung nähern wir uns momentan mehr und mehr an. Wie komplex kann das Bewusstsein allen Lebens die Realität gestalten, ohne dass der Film namens UNIVERSUM ins Chaos zu stürzen droht ?

    Gruß Guido

    • März 15, 2012 um 9:42 pm

      Guido,

      ist das Hinterfragen für Dich ein reaktiver oder schon aktiver Part eines Wunsches aktiv zu mehr Ordnung zu kommen, der aus dem Gefühl geboren ist, dass etwas nicht in Ordnung ist?

      LG Martin

    • federleichtes
      März 15, 2012 um 11:08 pm

      Da schreibst Du’s:
      „Unsere Sinne sind im Grunde nicht beschränkt, sie verkümmern einzig, z. B. durch neue Kommunikationmittel oder Navis. Vor allem aber dadurch, dass wir uns mehr und mehr von der Umwelt, die all unsere Sinne maximal herauszufordern weiss, isolieren.“

      Ich hatte heute den Gedanken im Kopf (und sprach mit Susanne darüber), dass das Fotografieren von Vögeln eine einzigartige Herausforderung an unsere Sinne bedeutet. Draußen in der Natur ist das Chaos pur, und wir müssen da durch mit einer Ordnung, die sich erst beim Durchgehen entwickelt. (Das Muster sollte uns bekannt vorkommen!) Bewusstsein über das, was uns Im und durch das Leben begegnet, entwickelt sich erst durch höchste Konzentration und höchste Aufmerksamkeit – beides kann man nicht besser als in der Natur trainieren.

      Susanne schoß heute den „Vogel“ ab. In einem Gemuse von Brombeerranken und sonstigen Gestrüpp sah sie eine Winterlibelle, streichholzgroß, farblich super getarnt. Ich kenne sie ja, aber hätte mir jemand von den Umständen des Fotografierens erzählt, hätte ich gesagt: Unmöglich. Meine „Glanztat“ des Tages war das „Sehen“ eines Stückchens vom Kleiberschwanz, aus etwa 30 Metern Entfernung, das in etwa 15 Metern Höhe aus einem Astloch ragte. Der ganze Kleiber ist etwas daumengroß.

      Nun ja, Guido, wir werden angeleitet von einem Bewusstsein aus Geist und Liebe, das mir Fragen zum Gelingen der Aktion Leben leider verbietet.

      Allen einen guten Restabend.

      Susanne und Wolfgang

      • März 16, 2012 um 8:08 am

        Ich brauchte etwas Zeit, sie zu sehen. Frage mich, wie Susanne das aus weiterer Entfernung wahrnehmen konnte …

  3. März 15, 2012 um 10:03 pm

    Hallo Martin,

    hier könnte man ein wenig Wortspielerei betreiben, denn im Grunde ist jeder Moment der Realität ja in Ordnung. Nicht als Bewertung bzw. vom Verstand her betrachtet, sondern energetisch gesehen, denn die Realität ist ja geordente Unordnung. Tauchen irgendwo schlimme Bilder auf, finden sich anderswo Bilder der Freude. Des einen Glück, ist des anderen Leid. Die Freudentränen hier, sind die Tränen der Wut anderswo. Wenn ich nun aktiv Glück und Freude verbreite, muss ich mir im Klaren sein, dass ich damit in der noch bestehenden Expansion anderswo Gegenteiliges ermögliche. Daher kann das Glück für alle nur in kleinen Schritten vollzogen werden, nach und nach. In der Optimierung geht es ja nicht darum mehr Ordnung zu schaffen, sondern mit der erreichten Ordnung die Unordnung nach und nach abzuschaffen. Bräuchte es mehr Ordnung, käme es zu mehr Komplexität. In der Optimierung jedoch geht die Unordnung zurück … und so wird es möglich sein Glück und Freude mehr und mehr zu genießen, weil mehr und mehr daran teilhaben können, OHNE dass es anderswo zu entsprechenden negativen Bildern kommen wird.

    Somit ist aktuell das Hinterfragen noch reaktiv und aktiv, mit all seinen Konsequenzen. Wir haben annähernd alle Antworten auf alle Fragen des Universums bereits parat … nur mit der Zuordnung, wie schon mal erwähnt, hapert es noch, aber das wird dem Leben in der Optimierung immer besser gelingen. Alle Puzzleteile des wirklichen Gesamtbildes werden zusammenkommen und mit jedem Teil an der endgültigen Stelle nähert sich das Bewusstsein allen Lebens der Kohärenz wieder an, daher ist das Gesamtbild energetisch gesehen mehr, als die bloße Summe seiner Puzzleteile, da die Kohärenz noch hinzukommt.

    Gruß Guido

    • federleichtes
      März 15, 2012 um 11:21 pm

      Mal auf die Schnelle:
      „… dass ich damit in der noch bestehenden Expansion anderswo Gegenteiliges ermögliche.

      ERMÖGLICHE !!!
      Das ist das Zauberwort. Durch erlebtes Glück schubse ich nicht andere Menschen ins Elend, sondern schaffe die Grundlage (für die waltende Ordnung), die Entwicklung des Bewusstseins voran zu treiben.
      Ich glaube weiterhin, dass die Verbreitung von Glück (das Teilen) für viele Menschen notwendig ist, um im Chaos überhaupt bestehen zu können.

      Wolfgang

  4. März 15, 2012 um 10:20 pm

    Ich nehme in letzter Zeit immer mehr Aktivitäten rund um das Thema „Ist die BRD ein souveräner Staat oder nur eine Wirtschaftsgesellschaft?“ wahr. Es sind sogar reichlich Klagen am internationalen Gerichtshof eingereicht, der übrigens in dieser Woche den ersten Rechtsspruch getätigt hat. Nun finde ich diesen Artikel, der zeigt, dass hier was ganz fürchterlich nicht in Ordnung zu sein scheint in unserem Land. Oder was meint Ihr:

    Das Gericht in der südthüringischen Kreisstadt erkannte die vom Kläger vorgebrachten Gründe durch die Verfahrenseinstellung an. Der Busfahrer hatte diesen juristischen Streit ohne Rechtsanwalt unter Mithilfe eines Freundes erfolgreich bewältigt. Die von ihnen vorgetragene Begründung aus der UNO-Resolution 56/83 stammt aus dem Artikel 9 (z.B. hier nachzulesen) dieses völkerrechtlich verbindlichen Dokuments. Danach kann mangels staatlicher Instanzen eine Person oder eine Personengruppe die staatliche Organisation für sich selbst in Anspruch nehmen, bis ein funtionstüchtiges staatliches Gebilde vorhanden ist. In Deutschland fehlt es daran seit dem 23. Mai 1945. Voraussetzung dafür, um Deutschland wieder seine vollständige Unabhängigkeit und Souveränität zu verleihen, sind ein Friedensvertrag und eine direkt vom Volk verabschiedete Verfassung. Beide Bedingungen sind bislang nicht erfüllt. Diesen Zustand herzustellen, haben in Gänze die deutschen Parteien mit ihren verkrusteten Strukturen um des eigenen Machterhalts willen seit Jahrzehnten bis zum heutigen Tag hintertrieben. Sie ließen auch die Gunst der Stunde – die Jahre 1989/90 – , in der die Gelegenheit dazu besonders groß war, ungenutzt verstreichen.

    Gefunden in: Amtsgericht Hildburghausen erkennt UNO-Resolution 56/83 an – Rechtsanwälte versagen, Bürger nehmen Recht in eigene Hände

    • März 15, 2012 um 10:58 pm

      Ich komme mit diesem Thema noch immer nicht so ganz zurecht, um ehrlich zu sein…

      Verstehe noch nicht ganz, worauf das hinauslaufen soll…

      • federleichtes
        März 15, 2012 um 11:13 pm

        Ehrlich gesagt verdrängte ich das Thema.
        Aus einem einfachen Grund: Hier herrscht eine relative Ordnung, Grundlage dafür, an einem Neuen Bewusstsein zu arbeiten.
        „Never change a winning system“.
        Alte Seefahrerregel: Schaukel auf hoher See nicht so doll mit dem Schiff, wenn du drin sitzt.

        Wolfgang

  5. März 15, 2012 um 11:29 pm

    Grundgesetz
    Das Grundgesetz (GG) ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. …
    http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/index.html

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    vom 23. Mai 1949 (BGBl. S. 1), zuletzt geändert durch
    das Gesetz vom 21. Juli 2010 (BGBl. I S. 944)

    Artikel 146
    Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

  6. März 16, 2012 um 12:03 am

    Reblogged this on SunnyRomy.

  7. März 16, 2012 um 8:09 am

    federleichtes :

    “Never change a winning system”.
    Alte Seefahrerregel: Schaukel auf hoher See nicht so doll mit dem Schiff, wenn du drin sitzt.

    Nun ja, es gibt da auch noch eine andere Sicht, die des Dakota-Indianers, der da sagte:

    Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

    Ein Kollege hatte mal aus Sicht der Firmenlenkung gezeigt, welcher Unsinn so manches Mal verzapft wird:

    Blick über den Tellerand oder “Das tote Pferd”

    • März 16, 2012 um 11:30 am

      Wieder nur auf die Schnelle:
      Genau, genau, genau.
      Martin, Du zeigst mit zehn Fingern auf DEN Punkt:
      Es geht darum, abzusteigen/auszusteigen.
      Das ist etwas GANZ ANDERES, als das Pferd zu treten.

      Ein System, das gegen die Menschen wirkt, die es füttern, zwingt die Menschen in eine FREMDE Energie-Versorgung, in die Abhängigkeit, unterdrückt sie und macht sie abhängig.
      Mit diesem Muster zwingt es die Menschen gleichzeitig, ihren Blick immer stärker auf die Entwicklung eigener Energie-Versorgung zu lenken, zwingt sie in die Autonomie und die Anarchie. Die Idee ist ja nicht neu – und sie wird zunehmend gelebt.
      DAS war der Sinn des Systems – womit wir wieder an einem Punkt sind, den manche sicher nicht mehr hören können:
      Die Entwicklung eines Bewusstseins, das Glücks-Energie ins Zentrum der Existenz stellt. Die Menschen, die nicht mehr am Tropf der emotionaklen Energie hängen, SIND vom bereits vom „toten“ Pferd runter bzw. aus eiem Boot ausgestiegen, das dem Untergang geweiht ist.

      Wolfgang

  8. März 16, 2012 um 8:36 am

    Hier mal ein Beispiel, wie weit es inzwischen mit unserer Bananenrepublik ist. Hier hätte doch das Bundesumweltamt es nun in der Hand gehabt, das Thema Chemtrails ein für alle Mal als Verschwörungstheorie zu bestätigen oder zu widerlegen. Aber sie hat es leider nicht mehr in der Hand, weil wir dem gar nicht nachgehen dürfen:
    Umweltbundesamt „darf“ Aluminium, Barium und Strontium in der Luft nicht messen

    Auch ganz nett, wenn es darum geht, querdenkende Menschen als Verschwöungstheoretiker abzutun, und warum man eher radikal sein muss, geht es doch beim Wandel darum, das weniger Zuträglich bis auf die Wurzel zu entfernen:

    Da fiel mir spontan wieder etwas ein, was durch die Nazis implementiert aber später nicht radikal bereinigt wurde:
    1. Die Schulpflicht, die ein Lernen zu Hause nicht erlaubt
    2. Das Jugendamt, dass Eltern ihre Kinder nehmen kann ohne richterlichen Beschluss

  9. März 16, 2012 um 10:43 am

    ahoi ihr lieben,
    was mich beschäftigt ist auch heute noch
    begrifflichkeiten ABC SCHÜtzen !!!!
    Wer hat das erfunden????
    von der 1. klasse in den schützengraben.
    das kann doch nicht wahr sein. fällt das dennn keinen anderen eltern auf???
    ein glückliches we für alle

    • März 16, 2012 um 11:34 am

      ABC-Schützen

      Danke für diesen Hinweis auf diesen gruseligen Begriff. Mein Bauch sagt mir, dass wir in unserer Sprache noch viel mehr solche Dinge haben.

      LG Martin

      • Dr. Manfred Voss
        März 16, 2012 um 12:14 pm

        Ja, das kam mir auch in den Sinn. Aber ich hab noch nicht weiter geschürft.

        LG Manfred

      • März 16, 2012 um 2:52 pm

        Sex-Bombe, Foto (oder wahlweise Tor) schießen, Eis-Bombe, fallen mir da spontan ein. Wie eine Rakete davonschießen, auf eine Tellermine treten (wenn man in einen Hundehaufen oder Wahlweise Kuhfladen tritt)….

        Auch die Sprache in der Politik wird immer „kriegerischer“: eine „Position nicht aufgeben“, „auf verlorenem Posten stehen“, fallen mir hier spontan ein…

        Es gibt viele solcher Kriegsworte nicht nur in unserer Sprache und sie werden (als psychologische Kriegsvorbereitung) immer häufiger und immer aggressiver benutzt.

        Nur Achtsamkeit hilft, sie nicht dem eigenen Sprachschatz hinzuzufügen.

        • März 16, 2012 um 4:43 pm

          in Stellung bringen,
          Grabenkrieg
          Blockbuster
          Strammstehen
          den Schuss nicht gehört
          in Deckung gehen
          Schlagabtausch
          Frontalangriff
          schweres Geschütz auffahren
          Blindgänger
          auf die falsche Fährte bringen
          Ablenkungsmanöver
          Was für eine Granate?
          sich durchtanken
          Ohne Rücksicht auf Verluste
          Nicht Kleckern sondern Klotzen
          mit geballter Ladung
          stand im Trommelfeuer der Presse
          volle Breitseite

          Ja, wir sollten auf unsere Sprache mehr Acht geben …

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