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Welchen Vorteil hätte die Idee der Reinkarnation für uns?

Seitdem ich erfahren habe, dass die Idee der Reinkarnation ein alter Hut ist und auch heute noch von sehr vielen Menschen als denkbar akzeptiert wird, hat mich beschäftigt, welche Vorteile sie für uns Menschen haben sollte, wurde sie doch von den Herrschern aus den Lehren des Christentum im 5. Jahrhundert gelöscht.

Von Manchen habe ich als Meinung vernommen, dass es doch besser sei, nicht von einer Reinkarnation auszugehen, denn so strenge man sich in dem jetzige Leben entsprechend mehr an. Wenn ich wüsste, dass ich doch gleich wiederkomme, so what, dann geh ich schnell, wenn es ungemütlich wird.

Ich hatte Martinus als dem „Verfasser des Dritten Testaments“ in meinem ersten Artikel zur Reinkarnation schon einmal bemüht und ich will es ein zweites Mal ausführlicher machen. Ich hatte mir eine Probeschrift, den Kosmos Nr. 1 – 2012 zusenden lassen, da ich neugierig geworden bin. In dieser Schrift ist eine Mitschrift eines Vortrags von 1961 enthalten, den Martinus zum Thema Das Ich, der Geist und der Körper gehalten hat. Darin beschreibt er seine göttlichen Eingebungen. Er beginnt mit dem Thema der Angst zu sterben, die uns normale Menschen plagen. Dabei müsste das nicht sein, wenn wir wüssten, dass wir Geistwesen wären, die in einen irdischen Körper inkarnieren. In dem folgenden Auszug argumentiert er, warum dies so sei, warum wir inkarnieren, was der Sinn ist. Wer dem Martinus nicht abnehmen mag, dass ihm alle diese Informationen eingegeben wurden, so kann er aus dieser Schrift zumindest die Vorteile der Idee einer Inkarnation erkennen:

Wer davon ausgeht, dass er ein Geistwesen ist und inkarniert, und ihm in seinem aktuellen Leben das selbst wiederfährt, was er in seinem vorherigen Leben verbockt hat, der wird sich anstrengen, Niemandem zu schaden und sein Glück mit anderen zu teilen, oder?

Wolfgang wird sich freuen, denn die Passage in Fett entspricht seiner Idee, das wir Menschen uns wieder in die Mitte bringen müssen, Geist und Gefühl wieder richtig zusammen wirken zu lassen.

Bevor der Text kommt, kurz noch ein Zitat aus Martinus´ Buch Livets Bog, Band 1, Stück 19:

Dort, wo die Unwissenheit entfernt wird, hört das sogenannte Böse auf zu existieren.

<<<< Beginn Auszug aus dem Vortagtext von Martinus >>>>>
Der Mensch ist der Herr seines eigenen Schicksals

Wenn man versteht, dass das Lebewesen unsterblich ist und mehr als nur einmal auf der Erde lebt und sich von Leben zu Leben sein Schicksal erschafft, erhält man eine ganz neue Perspektive für das tägliche Dasein und damit  den Begriff Schicksal. Dass Ursache und Wirkung zusammenhängen und dass man innerhalb von Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren die Wirkungen dessen erleben kann, was man selbst verursacht hat, ist den meisten Menschen klar. Je länger es aber dauert, bis die Wirkung auf die Ursache folgt, umso schwerer ist es indessen, einen Überblick über den Zusammenhang zu bekommen. Wenn sich die Kette non Ursache und Wirkung über mehrere physische Leben oder Inkarnationen erstreckt, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich die Menschen überhaupt nicht darüber klar wurden, dass bei dem, was so sinnlos und ungerecht aussehen kann, ein Zusammenhang besteht und dass es einen Sinn hat. Aber kosmisch gesehen ist nichts zufällig und kein Wesen ist imstande, etwas anderes zu erleben als das, dessen innerste, tiefste Ursache es selbst war. Kein Wesen kann seinem Schicksal entgehen, ob es nun angenehm oder unangenehm ist. Es bekommt die Wirkungen seiner Handlungen oder seiner Wesensart zu spüren und diese Wirkungen entsprechen den Gedanken und Handlungen, die die Ursachen dieser Wirkungen waren. Hat das Wesen eine böse Handlung begangen, schafft diese Handlung entsprechende unbehagliche Wirkungen, wie auch gute Handlungen in ihrem Endergebnis natürlich gute Wirkungen auslösen. So ist das Lebewesen der absolute Herr seines eigenen Schicksals.

Durch die Religion haben die Menschen gelernt, dass sie ihrem Nächsten verzeihen sollen, aber das kann jedem, der glaubt, dass dieser Nächste sich ihm gegenüber ungeheuer ungerecht verhält, schwer genug werden. Versteht man dagegen, dass auch dieses unangenehme Erlebnis ausschließlich eine Wirkung der eigenen früheren Handlungen und dieser Nächste ein Werkzeug ist, durch das die Wirkungen unserer Handlungen zu uns kommen, dann hat man allen Grund, ihm zu vergeben. Natürlich wird er von der Vorsehung zur Auslösung dieser Handlung benutzt, weil er es übers Herz bringen kann. Da aber auch er ernten muss, was er gesät hat, wird er in der Zukunft die Kräfte antreffen, die er selbst ausgelöst hat, und die Leidenserfahrungen, die er auf diese Weise erhält, werden in seinem Gemüt die notwendigen Hemmungen schaffen, derartige Handlungen zu begehen. Der Mensch glaubt oft, dass er unschuldig leidet, weil er sich auf seiner gegenwärtigen Entwicklungsstufe normalerweise nicht erinnern kann, dass er schon früher gelebt hat, und er kann nicht verstehen, dass einige Wesen von der Wiege bis zur Bahre in ein sehr unglückliches Schicksal geboren werden, während andere im Gluck und Wohlbehagen ohne allzu große Sorgen und Nöte leben. Es ist aber nur die kleine lokale Perspektive, die alles so ungerecht erscheinen lässt, denn ans kosmischer Perspektive gesehen gibt es überhaupt kein Wesen, das entwickelt wird und einmal ,,der Mensch im Ebenbild Gottes“ sein wird, ohne dass es genau so große Schwierigkeiten und Leiden durchmachen muss wie alle anderen, die dieselbe Entwicklungsstufe erreichen, und das gilt für die gesamte Menschheit.

Die Notwendigkeit der Reinkarnation

Wenn der Erdenmensch erfährt, dass er ein geistiges Wesen ist, dass der Geist das primäre in seinem Dasein ist und dass er existieren kann, ohne in einem physischen Körper inkarniert zu sein, wird er natürlich die Frage stellen: ,,Ja aber, warum muss ich überhaupt in einem physischen Körper inkarnieren, ist das notwendig? Wenn das so viele Beschwerden und Leiden mit sich führt, wäre es dann nicht besser, wenn man im geistigen Zustand bleiben könnte?“

Das wäre es vielleicht aus einer winzig kleinen, lokalen Perspektive gesehen, wo sich alles darum dreht, was für das Wesen im Augenblick ,,angenehm“ ist. Das ,,Angenehme“ ist ja im Allgemeinen das, was man auch als das ,,Gute“ ansieht. Wenn ein Mensch einmal versucht, auf sein Leben zurückzublicken und ehrlich ist, muss er zugeben, dass es nicht all das Behagliche war, was seine Denkfähigkeit und seine Fähigkeit zum Mitgefühl entwickelt hat, ganz im Gegenteil. Es ist etwas Gutes, dass der Mensch denken kann, aber die Denkfähigkeit ist oft direkt durch Unangenehmes entwickelt worden, was überwunden werden musste, wie auch das Mitgefühl mit anderen darauf beruht, dass ein Mensch selbst viele Schwierigkeiten erlebt hat, sonst wäre er den Leiden anderer gegenüber immun. Also muss man sagen, dass die Schwierigkeiten und Leiden, die das Denkvermögen des Menschen entwickelt haben, wie auch die, die die Fähigkeit zum Mitgefühl entwickelt haben, allgemein menschlich gesehen etwas Gutes sind, obwohl sie vorübergehend ein unangenehmes Gutes waren. Hier sehen wir die Ursache der Notwendigkeit der physischen Inkarnation der Erdenmenschen. Sie müssen hier inkarnieren, um logisch denken zu lernen. Und logisch zu denken, bedeutet kosmisch gesehen, den Überblick über Ursache und Wirkung zu haben und diesen Überblick zum Nutzen und zur Freude für andere zu gebrauchen.

Aber warum können die Erdenmenschen sich ein solches Denken nicht in den geistigen Welten aneignen? Weil es in diesen Welten keinen Widerstand gibt. Die geistigen Ebenen sind keine ,,Lernebenen“, sondern ,,Genussebenen“. Dort können die Wesen in viel größerem Maße die logische Denkfähigkeit genießen, die sie sich in ihren physischen Inkarnationen angeeignet haben. Auf der geistigen Ebene gehorcht die Materie augenblicklich dem Willen und dem Gedanken, während die Wesen -im irdischen Dasein den Widerstand der groben physischen Materie überwinden müssen; gar nicht zu reden von dem Widerstand, der ihnen sowohl psychisch als auch physisch von anderen inkarnierten Wesen entgegengesetzt wird. All dies macht das physische Dasein mehr oder weniger zu einem ,,Kampfplatz“, zu ,,einer Welt des unbehaglichen Guten“. Wenn dieser ,,Kampfplatz“ nicht existieren würde, könnte überhaupt keine Entwicklung stattfinden.

Die ewige kosmische Struktur

Auf der geistigen Ebene werden die Menschen einmal dahin kommen, ,,Menschen als Abbild Gottes, ihm gleichend“ zu werden. Wir haben von der Fähigkeit Gottes gehört zu erschaffen -dass ,,er sprach, so geschah es, dass er gebot, so stand es da“. Und die Menschen entwickeln sich durch ihre physischen Inkarnationen zu dieser Schöpfungsmethode hin, aber sie müssen erst so vollkommen werden, dass sie den Widerstand in der physischen Welt überwinden können – nicht durch Kampf und Krieg, sondern – durch Logik und Liebe. Wenn dann einmal in der schöpferischen Entfaltung der Erdenmenschen und in ihrer ganzen Wesensart keinerlei Missklang mehr vorkommt, kein mentaler Kurzschluss, kein Unglück, keine Leiden, wenn alles, was sie erschaffen, hundertprozentig zur Freude und zum Segen für Lebewesen ist, dann brauchen sie nicht mehr in physischer Materie zu inkarnieren. Dann ist es nämlich nicht mehr notwendig, ein Werkzeug zu haben, mit dem man seine Fehler in Form von Schmerzen, Widerstand, Schwierigkeiten und Beschwerden erntet. Dann werden die Menschen in der wirklichen primären Heimatzone der Lebewesen existieren, in der geistigen Welt mit ihren vielen verschiedenen leuchtenden und strahlenden Sphären, in der alles in Kontakt mit dem Grundton des Weltalls – der Liebe – ist, die die primäre Bewusstseinsentfaltung der Gottheit ist!

Es dauert noch einige -Jahrtausende, bis die Erdenmenschheit so weit gekommen ist, und jedes ihrer Individuen muss noch eine Menge von physischen Körpern aufbauen und wieder verlieren, bevor es einen solchen Zustand erreicht. Einige erreichen ihn vor den anderen, da die Menschen auf verschiedenen Entwicklungsstufen stehen. Aber als im Ewigkeitskörper enden kann, von wo sie ausgegangen ist, wird dieses Beenden der Bewegungsbahn durch den Ewigkeitskörper früher oder später als die Bewegung im Bewusstsein erlebt werden, die wir Erleben oder Erfahrung nennen. Dies geschieht durch die Körper des Unterbewusstseins, die beim Erdenmenschen der physische und die psychischen Körper sind. Alle diese Körper sind Details im Ewigkeitskörper, die ausgewechselt und verwandelt werden, aber das Lebewesen hat immer, gleichgültig, wo es sich in der Entwicklungsspirale befindet, Unterbewusstseinskörper von physischem und psychischem Charakter, die zeitweilige Werkzeuge für die ein- und ausgehenden Kräfte des Lebewesens in seinem Ewigkeitskörper sind. Die eingehenden Kräfte oder Bewegungen werden vom Ich als behaglich oder unbehaglich erlebt, je nachdem, wie sie seinerzeit in ihrer Auslösung der Umgebung oder den Mitwesen des Ichs gegenüber als Behagen oder Unbehagen geformt waren. Da jede Bewegung von Bewusstseinsenergie ausgelöst wird, ganz gleichgültig, ob sie makro-, zwischen- oder mikrokosmisch ist, hat sie ihren Ursprung also in einem Überbewusstsein und bewegt sich im Ewigkeitskörper eines Lebewesens. Es existiert absolut keine Bewegung oder Energieauslösung, die nicht von einem Ich ausgelöst ist. Die Naturkräfte werden von lebendigen Makrowesen und die Bewegungen im Stoff oder in der Materie von lebendigen Mikrowesen ausgelöst, und nur im Verhältnis zu uns sind sie makro- und mikrokosmisch. Alle haben ihre eigenen zwischenkosmischen Erlebnisse und Manifestationsformen, genau wie wir sie haben. Auch wir selbst sind ja sowohl Makro- als auch Mikrowesen, die Energien auslösen, die – gleichzeitig mit der Bedeutung, die sie für unser eigenes Erleben und für unsere Schicksalsbildung haben – für den Makrokosmos und für den Mikrokosmos bedeutsam sind. Eben weil die Lebewesen in alle Ewigkeit Energie aussenden und empfangen können, sind sie lebendig. Dadurch können sie sich zu erkennen geben und die Umgebung wie auch sich selbst im Verhältnis zur Umgebung erleben. Wenn aber die vom Überbewusstsein des Ichs ausgelöste Manifestationsbewegung nicht einem Prinzip unterworfen wäre, das bedingt, dass sie ihre Bahn nur in dem Überbewusstsein abschließen kann, von welchem sie ausgegangen ist, wäre es dem Ich total unmöglich, überhaupt etwas zu erleben. Wir wären auch nicht imstande, Herr über unser eigenes Schicksal zu werden, wenn Manifestationsauslösungen fremder Wesen unabhängig von unserer eigenen Manifestationsbewegung in unser Überbewusstsein eindringen könnten. Denn es ist diese unsere eigene Bewegung, die fast wie ein Transportband die unbehaglichen Anschläge anderer Wesen gegen uns in unser Lebenserleben mitnehmen kann. Wenn es sich nicht so verhielte, könnten wir niemals die bösen Anschläge der anderen überwinden. Dadurch, dass wir vergehen, dass wir es uns abgewöhnen, böse zu werden, andere Wesen zu hassen, zu verfolgen oder zu verleumden, machen wir unsere eigene zu uns zurückkehrende Schicksalsbewegung für Manifestationen solcher Schwingungsarten unempfänglich. Absolut keine Bewegung und damit kein Erleben kann zu unserem Ewigkeitskörper oder zu unsrem Überbewusstsein Zugang bekommen, außer durch eine Manifestationsenergie, die von derselben Art ist, wie wir sie selbst ausgelöst haben. Andernfalls wäre das Lebewesen ein Spielball des Zufalls. Zurzeit kann es nur ein Spielball seines eigenen Unwissens werden, aber es kann nicht vermeiden, Erfahrungen zu sammeln und sich dadurch Wissen und Oberblick über Ursachen und Wirkungen anzueignen, und dadurch wird es sich allmählich von der Reinkarnation und der Schwere der physischen Materie befreien können und ein ,,Gottwesen“ werden, d.h. ein Manifestations- und Schöpfungswerkzeug für das primäre Bewusstsein der Gottheit – sich selbst tagesbewusst als eins mit Gott und identisch mit der Ewigkeit, Unendlichkeit und Liebe erlebend.

Von einem Vortrag im Martinus-Institut am Montag, den 24. April 1961. Von Mogens MöIler bearbeitet. Die Bearbeitung wurde von Martinus gutgeheißen. Zum ersten Mal im Kontaktbrief Nr. 1- 2, 1967 mit dem Titel ,,Jeget, ‚Auden og legemet“ erschienen.

Überarbeitete Übersetzung: Christa Rickus,1999

 

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  1. April 22, 2012 um 9:01 pm

    Die Mayas gehen auch davon aus, dass der Mensch inkarniert:

    Nicht jeder Mensch steht am gleichen Ort. Einige sind schon weiter fortgeschritten, andere sind am Lernen. Deshalb hat nicht jeder Mensch alle negativen oder positiven Aspekte, die der Tzolkin aufzeigt. Einige negative Aspekte sind vielleicht schon überwunden oder einfach nicht relevant in diesem Leben. Einige positive Aspekte sind vielleicht schon sehr ausgebildet und wir nehmen sie einfach nicht wahr. Um sich selber besser kennen zu lernen ist es deshalb wichtig, sich mit den Aussagen des Tzolkin (eine Kurzeinführung) zu beschäftigen.

  2. April 22, 2012 um 10:06 pm

    Ich finde das sehr verwirrend.
    Einerseits soll ich lernen, andererseits wird mit mir vorenthalten, WARUM mir bestimmte Dinge widerfahren oder nicht…
    Es wird gesagt, ich hätte mich durch Schwierigkeiten und Ungemach zu entwickeln und wem es gut ginge, der hat im vorigen Leben (oder in mehreren vorherigen Leben) schon „gut gehandelt“ und würde darum jetzt „gut ernten“.
    Aber gerade diejenigen, denen es „gut geht“, sind doch diejeniegen, die den Rest der Menschen drangsalieren und ausbeuten?
    Das halte ich für ziemlich fatalistisch, auch wenn der Martinus sagt, jeder hätte sein Schicksal selbst in der Hand, aber im nächsten Moment sagt er „keiner kann seinem Schicksal entgehen“?
    Und er redet mir Schuld ein, die ich (angeblich) im (oder einem der) vorherigen Leben auf mich geladen hätte…. Wenn mir Schuld – egal welcher Art – eingeredet wird, werde ich komisch!

    Schaue ich mir die Menschen auf der Erde unter dem Blickwinkel der Karma-Lehre an, dann müssen sehr viele Menschen – der überwiegende Teil – seit Jahrtausenden in ihren jeweiligen vorigen Leben – schlimme Sachen gemacht haben, dass sie so leiden müssen! Da hat sich gar nichts entwickelt! Und darum sollen sie alles aushalten und Gutes tun, während die „Belohnten“, denen es „gut“ geht, die den Rest der Menschen ausbeuten, drangsalieren, morden, vergewaltigen, berauben und unterdrücken diejenigen sind, die jetzt den Lohn ihrer vorherigen Leben erhalten?

    Andererseits hat die Inkarnationslehre natürlich absolut den Vorteil, dass es keine Todesangst gibt. Denn ICH sterbe ja gar nicht, sondern lediglich der Körper – und der stirbt bei genauer Betrachtung ja auch nicht, sondern geht (im Normalfall, nicht bei den Verbrennungen, die auf Grund der hohen Anzahl der Menschen in der Stadt notwendig geworden ist) in den Kreislauf der Natur zurück, wird verwandelt und dient anderen Lebe-Wesen der Erde als Nahrung…

    Mit den Zeichen der Mayakalender wird auch viel Unsinn getrieben, das kommt mir in der Zwischenzeit wie die Horoskope und chinesischen Horoskope für jeden Tag vor, wobei natürlich einige Millionen Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenshintergründen aber dem selben Geburtstag auf unserer Erde leben – und alle sollen die gleichen Erlebnisse an diesem Tag haben…

    • April 22, 2012 um 10:16 pm

      Hallo Solveigh,

      ja, bei so vielen Menschen, die aktuell durch Mangel an Ressourcen leiden, kann man schnell auf die Idee kommen, dass sich die Menschheit in Summe noch ziemlich am Anfang der Bewusstwerdung um das zuträgliche Leben steht, sprich noch nicht begriffen haben, dass sie sich selbst Schaden zufügen, in dem sie auf Kosten anderer leben.

      Im Prinzip leben wir in der Ersten Welt allerdings ob wir wollen oder nicht schon heute durch unseren Konsum auf Kosten der Dritten Welt. Da wir das zulassen, müssen wir im Falle Reinkarnation deshalb im nächsten Leben selber weider leiden?

      Bist Du sicher, dass Jene, denen es ziemlich gut zu gehen scheint, weil sie Zugriff auf so viele Ressourcen haben, nicht auch tatsächlich auch leiden, nur anders. Es heißt doch, dass Jene, die viele haben, um so mehr Angst haben, ihren Reichtum zu verlieren, je mehr sie ihr Eigentum nennen?

      LG Martin

      • April 22, 2012 um 11:18 pm

        Richtig, Martin, ich habe hier fälschlicherweise „gut gehen“ mit materiell gut gehen gleichgesetzt, das muss wohl mit dem Text des Martinus zusammenhängen, der in mir diese Vorstellung weckte.

        Ansonsten, ja. Wenn diese Geschichte stimmt, dann haben sich die Wesen, die auf der Erde inkarnieren, in keinster Weise entwickelt, sondern sie spielen wie Irre immer wieder das selbe Spiel – nur die technischen Möglichkeiten wachsen, alles andere entwickelt sich überhaupt nicht (im Gesamtbild der Menschheit). Wenn das hier wirklich eine „Schule“ sein sollte, dann müssten die Schüler ja doch wohl aber Fortschritte in ihrer Entwicklung machen?

        Da dies nicht geschieht, scheint mir diese ganze Karma-Lehre so ziemlich an den Haaren herbei gezogen, um die Armen und Gequälten dieser Erde ruhig zu stellen: Du badest ja nur die Schuld Deines vorigen Lebens aus!

        Nee, also dem kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Ist ja dann nur eine etwas andere Geschichte als sie die Christen mit ihrer Erbsünde erzählen…

        Und Du weißt ja, willst Du eine Nation (einen Menschen) vernichten, so rede ihm Schuld an irgend etwas ein.
        Ist aus einem der Videos, die Du hier gepostet hast….

      • April 23, 2012 um 8:54 am

        “Bist Du sicher, dass Jene, denen es ziemlich gut zu gehen scheint, weil sie Zugriff auf so viele Ressourcen haben, nicht auch tatsächlich auch leiden, nur anders. Es heißt doch, dass Jene, die viele haben, um so mehr Angst haben, ihren Reichtum zu verlieren, je mehr sie ihr Eigentum nennen?“

        In der Tat … je mehr Energie zur Verfügung steht, desto größer das Potenzial von reaktiver Unordnung, desto mehr wird davon im Körper der Wohlhabenden angesammelt, desto mehr Möglichkeiten der Bildwerdung stehen zur Verfügung, desto mehr Ängste wohnen inne.

        http://www.gold-dna.de/update1.html#up5

        Gruß Guido

  3. federleichtes
    April 23, 2012 um 3:05 am

    An die Reinkarnation zu GLAUBEN bringt, denke ich, nicht viel. Entweder ein Mensch fühlt, dass er ein Wesen IST, oder eben nicht. Vielleicht können nur die Wesen sich als solches fühlen, die über entsprechende „Lebenserfahrung“ verfügen ???
    Es gibt einige Theorien, warum Wesen mehrmals verschiedene Leben und Lebensformen durchlaufen müssen. Die Therapeuten Varda/Hasselmann sprechen direkt von jungen und reifen Seelen, entsprechend dem, was sie als Menschen bereits erlebten. Und ich erzählte bereits von Stanislav Grof, dessen Therapiekonzept, das die Existenz eines Wesens bedingt, erstaunliche Ergebnisse, sprich Heilungen zeitigt.

    Es gibt verschiedenste Vorstellunge von Elfen, Dämonen und Engeln – Formen eines Wesens. Es ist die Rede von „Göttern“, die als Menschen auf die Erde kamen und hier ihre Spielchen trieben. Es ist die Rede von Engeln, die sich Gott widersetzten, und einem „Teufel“, der sich in Sachen Hiob von Gott die Erlaubnis für seine Peinigungs-Exzesse holen musste. Sünde, Schuld, Strafe, Himmel oder Hölle – Karma? Wer daran glaubt, bewirbt sich erfolgreich für eine Nebenrolle.

    Welche Vorteil hat die Idee der Reinkarnation für uns? Sie bringt einem Menschen nur dann in eine besondere LEISTUNGS-Position, wenn er den ganzen Kladderadatsch an abstrusen Vorstellungen, die da dran hängen, NICHT glaubt. Das reine Fühlen, ein unvergängliches Wesen zu SEIN, bringt für einen Menschen den Vorteil, nicht erpressbar zu sein. „Ihr wollt mich holen? Okay, macht doch!“ Für „uns“ wüßte ich keinen Vorteil, es sei denn, man glaubt an Seelfamilien (Monaden), die sich nach dem irdischen Leben wieder vereinen. Oder vielleicht an Dualseelen, die sich in einer anderen Sphäre wieder vereinigen. Ich persönlich habe nach intensiver Beschäftigung damit davon Abstand genommen – ist für mein Leben nicht nötig.

    Fragen wir uns, ob das Reinkarnieren Sinn macht, müssen wir davon ausgehen, dass nicht alleine das geschaffene Neue Bewusstsein Wesen befähigt. Bedeutet: Es kommt wirklich darauf an, sozusagen „alte“ Fahrensleute sich inkarnieren zu lassen, um besonders schwierige Aufgaben lösen zu helfen; ich denke hier an Propheten, Weise und Religionsstifter. Mir erscheint das logisch, mehr aber auch nicht. Wie sonst sollte man sich die extrem unterschiedlichen Lebensrollen erklären? Es gibt nun mal extremste Arschlöcher, und Menschen, deren Wissen man sich rational nicht erklären kann.

    Nun, ich sollte mal „gestehen“, dass ich in der Frage Reinkarnation realativ befangen bin. Im Januar 1987 hatte ich meine ganz persönliche Sternstunde, fühlte mich wie ein reines Wesen und fragte in die tiefste Tiefe des Universums hinein, was ich tun müsse, um den Menschen helfen zu können. „Wolfgang, du machst das schon“, hörte ich. Dann wurde ich wieder ein Mensch, aber einer, dessen Lebensschiff innerhalb weniger Tage eine neue Flagge bekam. Natürlich beweist mein persönliches Schicksal nichts, auch wenn die kontinuierliche Aneinanderreihung von sonderbaren Zufällen bis heute nicht abriss.

    Zusammenfassung
    Vorteile für eine kleinere oder größere Gruppe von Menschen kann die Vorstellung von Re-Inkarnation nicht bewirken. Sinn macht für mich, mich im Hier und Jetzt als Schwester und Bruder der Pflanzen, Tiere und Menschen zu fühlen. Genau das macht mich glücklich auf eine Weise, die mir ermöglicht, andere „Wesen“ daran teilhaben zu lassen. Ob das Sinn macht oder nicht – ist mir egal. Ganz sicher wird mein Glück die Leidensgeschichte der Menschheit nicht verlängern.

    Wolfgang

    PS.
    Re-Inkarnation macht auch dann Sinn, wenn es für Wesen um die gelebte Synthese von Geist und Liebe geht. Bereits gelebte persönliche Erfahrungen sind durch ein allgemeines Bewusstsein nicht ersetzbar.

    • April 23, 2012 um 10:43 am

      Im Januar 1987 hatte ich meine ganz persönliche Sternstunde, fühlte mich wie ein reines Wesen und fragte in die tiefste Tiefe des Universums hinein, was ich tun müsse, um den Menschen helfen zu können. “Wolfgang, du machst das schon”, hörte ich. Dann wurde ich wieder ein Mensch, aber einer, dessen Lebensschiff innerhalb weniger Tage eine neue Flagge bekam. Natürlich beweist mein persönliches Schicksal nichts, auch wenn die kontinuierliche Aneinanderreihung von sonderbaren Zufällen bis heute nicht abriss.

      Das erinnert mich an ein Erlebnis, dass ich 2003 in einem Wald hatte, als ich mich bei mir so richtig schön beschwerte, wie schlecht es mir ginge und dass ich keinen Ausweg wüßte und es plötzlich in mir klang:

      „Du bist stolz und Du bist frei“ und dann noch: „Du wirst immer alles haben, was Du brauchst und mehr.“
      Ich musste mich erstmal hinsetzen, so heftig war das. Ich war eine gewisse Zeit (ich habe keine Ahnung, wie lange) unfähig irgend etwas zu denken oder wahr zu nehmen. Ich war völlig leer…

      Und dann hat sich auch mein Leben völlig verändert. Auch bei mir rissen seit dem die „Zufälle“ nicht ab….

      Interessant!

      Ansonsten stimme ich Deinen Ausführungen zu.

    • April 23, 2012 um 2:43 pm

      Lieber Wolfgang,

      vielen Dank in den Einblick Deines Inneren. Wie immer ist auch dieses Thema sehr viel schichtig. Und die Angst vor dem Unbekannten scheint mit das große Thema zu sein, das zu lösen wäre. Denn wir stehen als Menschheit vor einem großen Umbruch, was für Viele ein Unbehagen fühlen lässt:

      Lieber bekanntes Leid als unbekannte Zukunft?

      Wenn so gedacht würde, wird es schwer, gemeinsam die nächste Bewusstseinsstufe zu erreichen …

      • federleichtes
        April 23, 2012 um 3:37 pm

        Mit bestimmten biografischen Einblicken bin ich sehr zurückhaltend, so wie andere Menschen auch, die es nicht als nötig erachten, bestimmte Plakate vor sich her zu tragen, von deren Text sie nicht wissen, wie ihn andere interpretieren.

        Es gibt den Spruch: „Augen zu und durch“.
        Ich wandelte ihn leicht ab in: „Augen AUF und durch“. Gibt es nicht Momente im Leben, wo man sich entscheiden MUSS, weil es nur besser werden kann? Seit ich meinen Zahnärzten bei der Behandlung in die Augen schaue, gehe ich gerne zum Zahnarzt.

        Unsere Zukunft, wenn man das so nennen mag, ist bekannt, wenn wir so weiter machen, wie bisher; es war in der Menschengeschichte niemals klarer. Faktisch, was die materielle Realität betrifft, gibt es einen Roten Faden: Der Weg ins totale Chaos. Parallel dazu entwickelt sich ein unsichtbarer Roter Faden: Bewusstsein. Parallel, praktisch die beiden Roten Fäden transzendierend, entwickelt sich ein Bewusstsein über das, welches Motiv das Leben (als Energie und Information) auf die Bühne des Lebens brachte und welche Absicht im Leben steckt, also das Erkennen, wohin die Reise geht. Dieses Bewusstsein besteht, so wie ich es erfahre, nicht aus Informationen, es hat nichts mit Intelligenz oder Vernunft zu tun, sondern ist REINES GEFÜHL. Es mag entstehen aus Wahrhaftigkeit, aus Gewahrsein und Hingabe, aus unbedingter Verbundenheit mit dem Ganzen.

        Insofern mag unser Schritt in die Tiefen der Natur folgerichtig und auch notwendig gewesen sein: Sowohl die eigene Liebe umfassender wahrnehmen zu können, als auch die Liebe spüren zu können, die uns umgibt und uns durchdringt. Insofern befreit Liebe, indem sie zum Beispiel diffuse Hoffnungen ersetzt durch Klarheit – woraus Unerschütterlichkeit folgt und die Gewissheit, teilzuhaben und mitgehen zu dürfen auf einem Weg, der Licht ins Dunkel bringt und „Reichtum“ schafft.

        Die Vögel singen – ich geh‘ dann mal.

        Wolfgang

  4. federleichtes
    April 24, 2012 um 1:32 pm

    Wenn wir über Re-Inkarnation sprechen, kommen wir wohl nicht umhin, den Begriff „Seele“ zu besprechen. Er wird in der esoterischen Literatur und auch von Wissenschaftlern häufig verwendet. In den ersten Jahren meines Studierens las ich über das Wort Seele einfach hinweg – als wüsste ich, was das ist. Dann merkte ich, wie verschieden Seele benutzt wird, und war irritiert, aber es dauerte einige Jährchen, um mir eine eigene Erklärung machen zu können. Für Menschen, die anderen Menschen – und damit notwendigweise auch sich selber – helfen wollen, ist das zwingend notwendig: Wie soll ein Mensch über sich bestimmen, also bewusst fuktionieren können, wenn er nicht weiß, wie er funktioniert?

    Seele ist für mich die Beschreibung eines Teils des Menschen – aus einer Zeit, in der noch nicht unterschieden werden konnte. So besteht die altertümliche Vorstellung und die biblische Interpretation „Körper, Seele, Geist“ bis heute fort. Damit wir an das Thema „Mensch als erklärbare Funktion“ ja nicht unverwirrt heran gehen, gibt es die weiteren Begriffsgewürze Liebe, Odem, Psyche und Bewusstsein, Gemüt, Charakter, Moral und Verhalten.
    Für mich gilt: Seele ist Ausdruck für das Zusammenwirken von Wesen und Psyche. Wobei das Wesen eine unsterbliche energetische Substanz ist, Energie, die durch eine Eigenschaft zur Substanz wurde. Diese (verschiedenen) Eigenschaften sind beim Wesen A Liebe (Sozialität) und beim Wesen B Geist (Individualität) Was als Psyche bezeichnet wird, ist für mich das Leben selbst – ein energetischer und informativer Mechanismus mit der Aufgabe, Die Entwicklung und das Verhalten eines MENSCHEN zu organisieren. Für das Wesen ist die Psyche ein Instrument, Bewusstsein zu schaffen als eine Qualität, das Wesen autonome, eigenständig UND unangreifbar zu machen.

    Viele Worte der Erklärung, um den Menschen – zu befreien?

    Gestern beschloss ich, ein Thema aufzugreifen: Den Tod.
    Wer wüsste nicht, dass er alt wird, wer wüsste nicht, dass er sterben muss.
    Freunde,
    DAS ist euer Bewusstsein,
    und das WIRD zur Realität.
    Dass wir sterben müssen
    ist ein Postulat,
    eine (fixe?) Idee,
    die in unser Bewusstsein
    eingepflanzt WURDE.

    Damit allen ein sicheres Überleben.

    Wolfgang

  5. April 26, 2012 um 5:06 pm

    Martin Bartonitz :
    Ja, wir müssen weg von der Idee der Schuld, die nur lähmt!

    Das mit der Schuld ist sehr typisch für die Wüstengottreligionen und der Gedanke damit Teil unserer Kultur. Karma darf man nicht als „Schicksalszuweisung“ nach einer Art individuellen jüngsten Gerichts verstehen. Es ist überhaupt ein Konzept dass sich erstmal gar nicht auf Reinkarnation bezieht. Aber in dessen Rahmen kann man das Konzept etwa folgendermassen verstehen. Wer anderen das Leben unangenehm macht (zum Beispiel um das eigene Vermögen oder die eigene Macht zu stärken) wird im nächsten Leben schon rein statistisch wohl eher zu den Verlierern eben jenes Verhaltens gehören.

  6. April 26, 2012 um 5:32 pm

    Solveigh Calderin :
    . Wenn diese Geschichte stimmt, dann haben sich die Wesen, die auf der Erde inkarnieren, in keinster Weise entwickelt, sondern sie spielen wie Irre immer wieder das selbe Spiel – nur die technischen Möglichkeiten wachsen, alles andere entwickelt sich überhaupt nicht (im Gesamtbild der Menschheit). Wenn das hier wirklich eine “Schule” sein sollte, dann müssten die Schüler ja doch wohl aber Fortschritte in ihrer Entwicklung machen?

    Wäre die für uns Reale Welt ein Spiel, so wäre sie aus Perspektive unserer „Seelen“ ein MMO(Massive Mulitplayer Online) -Spiel oder eine virtuelle Welt. Second Life (da kommt übrigens mein Avatarbild her) ist eine „Sorgenfreie“ virtuelle Welt, das bedeutet, ein Benutzer hat keine Aufgaben zu erledigen, muss keine Bedürfnisse seines Avatars befriedigen (Essen, Schlafen, Arbeiten) und kann von Vornherein gestalten. Diese virtuelle Welt feiert bald ihren neunten Geburtstag und hat meist nur so etwa 50.000 bis 70.000 gleichzeitig eingeloggte benutzer. In World of Warcraft (WoW) dagegen ist ständig etwas zu tun, der Avatar ständig in Gefahr und es gibt viel „Gemetzel“. World of Warcraft hat dagegen ein Vielfaches an Nutzern. Die meisten, die Second Life ausprobieren, finden es viel zu langweilig und fassen es nach ersten Versuchen nicht wieder an.

    Wenn für uns das ganze nur ein Spiel ist, dadurch noch etwas interessanter gemacht, dass man so vollständig immersiert ist das man während des Spiels sein eigentliches Leben vergisst, dann muss man sich die Frage nach der grundsätzlichen Motivation und der Tatsache, dass Leben einen gewissen Schwierigkeitsgrad hat, nicht wirklich stellen.

    (Agent Smith hielt in „Matrix“ auch einen entsprechenden Vortrag, in dem die Matrix erst als Paradis gestaltet wurde, aber die Leute da verstarben, und erst als man das Leben in der Matrix schwieriger gestaltete, die ganze Sache anfing zu funktionieren)

  7. April 26, 2012 um 5:54 pm

    Ja, ja, ohne Unordnung als Futter kann das Leben nicht sein, denn andernfalls bietet sich kein Anreiz für eine Optimierungsfindung hin zum Ziel.

    Bezüglich der Simulation noch dieses:

    http://www.gold-dna.de/update4.html#up66

    Gruß Guido

  8. Manfred Voss
    Mai 11, 2012 um 5:49 pm

    Tröstlich

    Die Lehre von der Wiederkehr
    ist zweifelhaften Sinns.
    Es fragt sich sehr, ob man nachher
    noch sagen kann: Ich bins.

    Allein was tuts, wenn mit der Zeit
    sich ändert die Gestalt?
    Die Fähigkeit zu Lust und Leid
    vergeht wohl nicht so bald.

    (Wilhelm Busch)

    Wie wärs mit „Reinkarnation (I): Das Modell“ ?
    (http://www.fosar-bludorf.com/nobody/reinkarnation.htm)

    [Zitat]
    „Es scheint eher so zu sein, dass die Persönlichkeit eines lebenden Menschen aus vielen Anteilen zusammengesetzt ist. Neben selbst erworbenen und ererbten Anteilen gehören dazu auch – und daran kann kein Zweifel bestehen – Anteile aus den Leben unterschiedlicher früherer Menschen, zu denen keine genetische Verwandtschaft besteht. Dies kann als moderne wissenschaftliche Vorstellung von Reinkarnation betrachtet werden.

    Wenn wir von „Reinkarnation“ sprechen, dann nur in diesem Sinne: Wir alle tragen in uns Informationen, Gefühle und Emotionen über Ereignisse aus früheren Zeiten. Manchmal gelingt es Menschen, sich solcher „Erinnerungen“ aus früheren Leben spontan bewusst zu werden, und dann geschieht dies meist in Form innerer Bilder, die zum heutigen Leben nicht passen und in denen sich der Mensch als „jemand anders“ sieht, als er heute ist …

    Da die DNA nicht nur Sender, sondern auch Empfänger von Informationen ist, ist es möglich, daß auf diese Weise Persönlichkeitsfragmente, Erinnerungen und Erfahrungen eines bereits verstorbenen Menschen von einem später lebenden Menschen aufgenommen und in seinem Unterbewußtsein bzw. in den Zellen seines Körpers gespeichert werden.

    Im Gegensatz zu früher ist also Reinkarnation keine rein religiöse Vorstellung mehr. Sie widerspricht in keiner Weise den Gesetzen moderner Naturwissenschaft. Quantenphysiker gehen heute davon aus, dass … solche Informationen unabhängig von Raum und Zeit überdauern können, bis sie z. B. durch die Geburt eines Menschen reaktiviert werden. Der Biologe Rupert Sheldrake spricht in diesem Zusammenhang von morphogenetischen Feldern bzw. morphischer Resonanz. Ein Mensch nimmt eine Information aus dem Leben eines früheren Menschen auf, wenn er zu dieser Information aus irgendeinem Grund resonanzfähig ist.

    Da diese Informationsübertragung im allgemeinen völlig unbewusst erfolgt, behandelt das Unterbewusstsein des Menschen solche „übernommenen“ Informationen genau wie eigene Erfahrungen und sorgt dafür, daß sich der Mensch nach ihnen richtet, indem er bestimmte Situationen oder Handlungen vermeidet oder andere gezielt einsetzt.“
    [/Zitat Ende]

    Das stimmt mit meinen Erfahrungen überein … vielleicht vorweg mein eigener innerer Kontext hierzu:

    Ich selbst hatte noch nie ein direktes eigenes Erleben irgendeines „past life“, trotz diverser Versuche in dieser Richtung … eine Freundin, der ich einige intuitive Hellfühligkeit zutraue, meinte vor längerer Zeit einmal sinngemäß zu mir: „Du bist eine uralte Seele, und schaust nach langer Zeit mal wieder hier auf diesem Planeten vorbei, gerade rechtzeitig zu einem extrem spannenden Zeitabschnitt einer globalen Transformation, um das alles wohlwollend zu betrachten, zu genießen und ein wenig mitzuhelfen … du hast ein Ausruh-Leben erwischt.“

    Nun, da kann ich ja nicht meckern … 😉

    Auf der anderen Seite habe ich des öfteren erlebt (wenn ich eine Bodywork-Session gebe), dass jemand in einen intensiven past-life-Film hineingerät. Dann bin ich ganz pragmatisch und nehme es so an, wie es für den Klienten ist – ich versuche einfach, dass dieser Aspekt, der da angeschaut werden will, in seinem eigenen Zusammenhang „umarmt und angenommen“ wird, so dass es möglich wird, diesen Knoten aufzulösen bzw. zu integrieren und darüber hinauszugehen.

    Ein Beispiel: Ich hab mal einen Mann behandelt, der „in einem früheren Leben“ (irgendwann im Mittelalter) nicht in der Lage gewesen war, seine geliebte Frau und sich selbst vor Inquisition und Folter zu schützen.

    Möglicherweise war das auch ein Grund, warum er in diesem Leben Polizist wurde … jedenfalls scheiterte er als Polizist in diesem Leben im selben Alter, und hatte darüber hinaus körperliche Symptome, die eindeutig mit der damaligen Folter verknüpft waren. In einer Craniosacral-Behandlung kam das zum Vorschein, und wir konnten das zusammen auflösen. Sowas ist natürlich beeindruckend …

    (… und macht gleichzeitig demütig gegenüber dem Ganzen, und bescheiden hinsichtlich eigener „Künste“. Heilung ist IMMER Selbstheilung – ein harmonisiertes, verbessertes Mitschwingen in Resonanz zum Ganzen.)

    Das hörte sich jetzt möglicherweise so an, als seien es immer „negative“ Erfahrungen, irgendwelche energetischen „Knoten“, die da hochkommen und aufgelöst werden wollen, und das möchte ich doch gerne noch ausbalancieren:

    Ich habe durchaus auch des öfteren Gegenteiliges erlebt, dass jemand durch eine past-life-Erinnerung z.B. sein „in früheren Leben“ vorhandenes Wissen (z.T. jahrtausendealt, etwa als chinesischer Akupunkturmeister, oder als mongolischer Schamane o.ä.) wiedererinnern und im jetzigen Leben aktivieren und integrieren konnte …

    Für mich ist „Reinkarnation“ in diesem Sinn schon lange kein „Glaube“ mehr, sondern vielfach erfahrene Gewissheit über einen Wirkungszusammenhang – m.a.W. ein Teilaspekt von „Wirk“lichkeit.

    LG Manfred

    P.S.: Noch ein biographischer Bericht eines Rückführungstherapeuten:
    http://www.sein.de/archiv/2010/juli-2010/ruf-aus-der-vergangenheit.html

    • Mai 12, 2012 um 1:46 am

      Lieber Manfred,

      vielen Dank für diesen Einblick in Deine Erfahrungen zum Thema Reinkarnation. Lässt dies doch Hoffnung aufkommen. Wir hatten ja schon in vorherigen Diskussionen festgestellt, dass durch Inquisitionen oder vergleichbare Aktionen sehr wissende Menschen als Hexen getötet als auch viele wichtige Bücher, ja gleich ganze Bibliotheken verbrannt wurden. Wenn nun also Re-Inkarnation möglich ist, so sollte das damalige Wissen über diesen Weg auch weiter genutzt werden können.

      LG Martin

      • Mai 12, 2012 um 8:13 am

        Das passt auch in mein Gefühl, das „alte Wissen“ würde jetzt mit Macht zurück kehren… Ich habe mich manches Mal gefragt, wo das denn her käme….
        Erich von Däniken gab mir dann eine Antwort in einer Dokumentation über die Maya, die ja auch „vollkommen“ ausgerottet wurden – meinten die Contistadores…

        Von Däniken meint nun, dass sich die wichtigen Priester angesichts der Gefahr zurück gezogen, versteckt hätten und das Wissen nun über Generationen hinweg von Mund zu Mund nur an äußerst vertrauenswürdige Personen weitergegeben haben, „bis es Zeit würde“, dieses Wissen zu offenbaren.

        Offensichtlich leben wir heute in der Zeit der Offenbarung dieses uralten Wissens, das uns als Menschheit möglicherweise das Überleben sichert? Insbesondere, da es heute mit wissenschaftlichen „Fakten“ unterlegt ist und damit seine Mystizität verliert und vielen Menschen verständlich (gemacht) wird?

  9. federleichtes
    Mai 11, 2012 um 6:52 pm

    Mein diesbezügliches Erlebnis fand 1986 auf einer Party, kurz vor Ende meiner bürgerlichen Karriere, statt. Ein Mann namens Rudolf aus Stuttgart stürzte auf mich zu und sagte: „Wir kennen uns von Golgatha“. Tatsache ist, ich habe zu Golgatha bis heute einen Bezug.

    Die Realität von Re-Inkarnation wurde durch das recht abstruse Interpretieren von Karma und der Wahnidee von Hölle nicht nur verwässert, sondern den Menschen Halt geraubt und dafür Angst geliefert. Ja, und? Natürlich, wie sonst sollte ein Nährboden für das Ausleben traumatischer Infiormationen gestaltet werden.

    Deine Beschreibungen, Manfred, mal wieder vom Feinsten. Allein dass Du eine Alte Seele sein könntest und Dich hier ausruhen MUSST, beraubt mich des Freien Willens und läßt meine Vernunft walten: Die Akelei habe ich extra für Dich nicht abgepflückt – Deines milden Lächelns gewiss.

    Herzliche Grüße an Dich von uns.

    Susanne und Wolfgang

  10. März 31, 2013 um 12:39 pm

    Ich habe die folgende Antwort von einem „bewussteeren“ Menschen zum Thema erhalten:

    Gut. An Reinkarnation glauben viele Menschen und Völker und das seit Jahrtausenden. Es ist die Masse der Toten, die wieder auferstehen. Ich kann daran glauben. Doch spielt die Reinkarnation für mich keine Rolle. Ich habe im hier und jetzt meine Aufgaben zu erfüllen und ob ich das besser kann, wenn noch eine Person mehr hinzu kommt, weiß ich nicht. Ich kann es deswegen nicht besser. Es wird nur komplizierter und lenkt mich von meinem Kern ab.

    Wer eine zweite Identifikation braucht, um die jetzige zu verstehen, der möge eine zweite suchen. Der wird sie auch finden, weil er fest an eine zweite ( und mehr) glaubt. Ich glaube an die Kraft der wahren Liebe, nicht der verschmusten „wir lieben uns alle und das ganzheitlich“. Das ist nicht Liebe = Leben für mich. Und selbst wenn mein Geist irgend wann tatsächlich in einem anderen Körper gewesen sein soll, was ändert das an meinem jetzigen Leben? Nichts. Und was sollte es ändern? Nichts.

    Ich bin genetisch eine völlig neue Mischung, die aus Teilen ganz vieler Menschen bis zu den Einzellern vor meiner Existenz besteht. Ich habe so viele Leben gelebt, wie meine Gene sie zählen können. Mich mit all jenen astral auseinander zu setzen, rückt mich an den Wahnsinn ran. Und wozu das alles? Das ist das Behaftetsein am Menschen. Ich gelange dadurch nicht zur allumfassenden Kraft, die immer herrschte und herrscht. Wozu brauche ich Menschenseelen, die genauso schwach und fehlerhaft waren, wie ich es bin? Mir reicht die Masse der Menschen, die heute herumwandert.

    Mir eine zweite vergangene Identität aufzubauen heißt auch, niemals alleine und einsam zu sein. Ganz gleich, was um mich herum geschieht, ich habe immer eine imaginäre Person, die ich an mich binde. Wenn ich als Frau ein Mann vorher war, dann habe ich auch den Mann fürs Leben im wahrsten Sinne des Wortes gefunden. Er ist nur nicht aus Fleisch und Blut. Das gleicht den Nonnen in den Klöstern, die in Jesus ihren Liebhaber gefunden haben und somit niemals das Streben und Begehren nach einem körperlich realen Mann fühlen. Sie projezieren dieses Begehren auf Jesus oder den Papst oder sonst einen Heiligen. Eine schöner Prozess der Verlagerung und das kann bis zur Blüte getrieben werden.

    Die eingefleischten Antroposophen sind darin auch Meister. Ich kannte viele von ihnen. Mein Jüngster, war in einer Waldorfkita, mein mittlerer hatte eine Waldorflehrerin, ich kannte viele aus Demeter und die Demeterzentrale war (und ist es glaube ich immer noch) in Darmstadt. Ich löste mich von ihnen, weil sie ein Menschenbild hatten, womit ich nicht klar kam. Und Josef wurde als kleiner Mensch nicht wahrgenommen. Er war irgend eine Reinkarnation, nur weil er Kaspar mit Zweitnamen heißt und einem Engel glich als kleines Kind. Dafür musste er schwer büssen und ich nahm ihn wieder dort raus und war kurz vor einer Anzeige der Leiterin gegenüber. Wir setzten nach gewissen Ereignissen diese Frau als Leiterin ab. Ich verabschiedete mich dennoch. Sie glichen mehr einer Sekte.

    Steiner hatte sehr gute Gedanken, doch war er ein faschistischer Fanatiker und wer seine Lehren anerkennt, ohne sie vom faschistoiden zu reinigen, der möge Abstand von mir nehmen. Und das faschistoide aus seinen Schriften zu entfernen, ist sehr schwer.

    Vor jedem Zeitenwechsel, vor jedem schwelendem Krieg gab es eine Masse an Heilsbringer und Heilsbringerinnen. Das macht mir heute etwas Angst. Denn je mehr es sie gibt um so mehr sind sie ein Indikator für bewegende Zeiten, die nicht immer Gutes bringen. Und die Flucht in die Prophetie ist auch gleichzeitig eine Flucht aus dem Jetzt. Die einen verheisen das Paradies im Jenseits, die anderen das Paradies auf Erden. Und die völlig durchgenknallten reden von Hölle und Untergang. Dabei sind wir einfach im Wandel im Hier und Jetzt und wenn ich an diesem Wandel teilhaben will, dann muß ich handeln im hier und jetzt und das ist alleine eine Davidaufgaben. Und wenn ich es nicht schaffe, im hier und jetzt mich mit Menschen zu vereinen, den Wandel mitzugestalten, dann greife ich zur Masse der Toten. Denn die sind die größte Masse, der ich mir zumindest geistig sicher sein kann und das kann diesen Menschen schon sehr viel Kraft geben. Aber immernoch nicht genug. Die größte und mächtigste Masse, die mich umgibt, ist die „göttliche“, „erotische“, „genetische“ Masse und diese wirkte auch in den ehemaligen Lebendigen und ist immer gleichgeblieben. Mir ist das nicht plausibel, weshalb ich die Toten in mir auferstehen lassen sollte und dabei alle anderen Geister der Natur degradiere.

    • März 31, 2013 um 1:36 pm

      Diese Dame ist eine Anthroposophen-Hasserin und gegen die Antroprosophen Hetzerin (hauptberuflich?), die den Kern der Schriften Steiners nicht verstanden hat oder absichtlich verzerrt!
      Der Vorwurf des „Faschismus“ ist von dieser Art Menschen oft zu hören. Und genau DAS zeigt, dass die sich mit der Philosphie Steiners überhaupt nicht auseinandergesetzt haben!
      Nur, weil Steiner von der arischen (fünften) Wurzelrasse spricht, ist er KEIN Faschist. Setzt Euch damit auseinander, was er damit anspricht – und dann wird jedem ganz schnell klar, aus welcher Ecke diese Dame geifert!

      Diese Dame ist für mich, da sie verleumdet und diffamiert, ja kriminalisiert, was sie aus irgendwelchen Gründen (erfunden? Ich lese solche Argumente von solchen Menschen zu oft!) an den Haaren herbeizieht, absolut unglaubwürdig.

      Sie scheint den ganzen Kommentar nur geschrieben zu haben, um Steiner und seine Erziehungskunst diffamieren und kriminalisieren zu können, und das tut sie mit einem „hoch-intellektuellen“ Anspruch. Widerlich!

      Beschäftigt Euch mit der Waldorf-Pädagogik, mit Steiner selbst und Ihr werdet bemerken, dass
      a) die Waldorfpädagogik eine echte Alternative zum Verdummungapparat der staatlichen Bildungseinrichtungen ist,
      b) die dynamisch-ökologische Landwirtschaft eine echte Alternative zur von den Pharma-Konzernen dominierte Landwirtschaft ist und
      c) die Antroprosophie ein Menschenbild propagiert, dass den Menschen in seiner Individualität betrachtet und in jedem Menschen Talente sieht, die er in die Gesellschaft einbringen kann…

      Und damit wird der Grund für diese äußerst widerliche Hetze mehr als deutlich!

      • März 31, 2013 um 10:31 pm

        Hm, Du scheinst hier emotional sehr beteiligt. Ich lese aus ihrem Text, dass sie selbst eher schlechte als gute Erfahrungen gemacht hat. Und die Dame ist zumindest lange Zeit im Bereich der Hippies unterwegs gewesen, die ich schon zu den Alternativen rechne.
        Aber vermutlich gibt es unter den Anthroposophen auch Fehltritte.
        Ich hatte im letzten Jahr eine Frau kennengelernt, die durch die Walldorfschule komplett gegangen ist und die mich in ihrer Masterabeit interviewt. Und diese Frau hat mir eher positive Dinge über diese Schulen erzählt.
        Danke für Deine flammende Verteidigung und viele Grüße
        Martin

        • März 31, 2013 um 10:53 pm

          Gerade, dass sie so genannte persönliche Erfahrungen hatte, machte mich so wütend. Es sind immer dieselben Methoden, mit denen diffamiert und kriminalisiert wird! Und dagegen kann ja auch keiner ein Argument finden, ne? Bemerkst Du die Infamie dieser Propagandisten??
          Außerdem kenne ich diese Geschichten. Ich habe sie schon vielfach gehört und gelesen. Es sind immer haargenau dieselben! Ohne Veränderung!
          Außerdem:
          Jeder kennt eine Oma, die einen Bruder hatte, dessen Tante von den Russen vergwaltigt/ermordet/ausgeraubt wurde.
          Jeder hat den Mann mit dem Goldkettchen gesehen, der aus dem Mercedes ausstieg und sich seine „Stütze“ abholte.
          Jeder kennt Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger, die alle nicht arbeiten wollen und ihr Geld lieber versaufen als arbeiten zu gehen, und die zu Hause die modernste Technik zu stehen haben, die Du Dir gar nicht leisten kannst…

          Merkst Du was?

          Dass jemand „Hippie“ war, sagt nichts über seinen Charakter aus. Hippies waren auch Leute, die – ordinär gesprochen – alles bumbsten, was ihnen zwischen die Beine kam, gern auch in Gruppen, die LSD konsumierten und die „antiautoritäre Erziehung“ in Perversion propagierten, die zu einer Jugend führte, die sich für nichts verantwortlich führt, die weder Disziplin, noch Anstrengung noch Zielstrebigkeit kennt.
          Warum die Deutschen bei den Ungerechtigkeiten heute, bei dem Abdriften dieser BRD in Richtung Faschismus nicht auf den Straßen sind? DARIN ist EIN Grund zu finden!

          Diese Sorte Menschen sind mir zutiefst suspekt!

          • März 31, 2013 um 11:25 pm

            Da malst Du ein interessantes Bild der Hippies auf. Warst denn Du in ihren Schuhen unterwegs.
            Auf der einen Seiten malst Du Propaganda der Anderen auf die Wand, und schon tust Du es selbst? Hmmm

        • April 1, 2013 um 11:52 am

          Lies‘ meinen Kommentar noch einmal. Dann erkennst Du, dass ich nicht ALLE Hippies beschrieben habe.

          Die von mir geschilderten gab es AUCH. Würdest Du Joschka Fischer und all‘ die grün Bewegten heute zu den „Alternativen“ zählen oder eher zu denen, die diese Alternative pervertiert und gründlich zerstört haben?

          Bis jetzt ist es den Herrschenden durch solche – die Grünen und auch duch solche Damen (und Herren), von der wir sprachen – immer wieder gelungen, JEDE mögliche Alternative zu ihrem Verbrechersystem zu diffamieren, pervertieren, kriminalisieren.

          Es sind immer wieder die selben Muster und Methoden.

          Hingucken! Analysieren! Vergleichen! Zusammenhänge erkennen!

          Ich kann meinen Gegner nur besiegen, wenn ich ihn besser als er sich selbst kennt.

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