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Die Krisen signalisieren: es muss anders? Darüber, wie die Transformation gelingen könnte …

Auf meiner Suche nach einer bessern Welt schaue ich mich seit einiger Zeit nach Konkretem um, und präsentiere laufend, was ich gefunden habe. Vor ein paar Wochen war ich auf Facebook auf die Gruppe WEGE IN DIE ZUKUNFT – Aufbruch 2012 aufmerksam geworden. Was ich dort las, war so spannend, dass ich in der letzten Woche mit den beiden Initiatoren Martina Wue und Bernhard Gratzke eine Telefonat führte. Ich wollte es genauer verstehen. Und da ich ihre Idee, die noch Mitmacher für den Start sucht, nun noch interessanter finde als auch für umsetzbar halte, hatte ich die Beiden gebeten, mir einen Text zur Verfügung zu stellen, so dass ich die Idee meinen Lesern hier auch vorstellen kann. Hier ist er nun, die Vorstellung des Projekts Net-Archie zur Erstellung und zum Betrieb der Plattform Webrinth:

<<<<< Beginn über den WEG IN DIE ZUKUNFT >>>>>

Woher kommen die Krisen?

Zum heutigen Zeitpunkt dreht sich alles um die Finanzkrise in Europa und im Besonderen um die deutsche Beteiligung an sogenannten Rettungspaketen. Doch spielt dieses Krisenszenario auf recht hohem Niveau, vergleicht man die betreffende Problematik mit den Problemen anderer Krisengebiete, beispielsweise der dritten Welt (auf deren Schultern wir unseren Wohlstand füttern) oder den weltweiten Kriegsschauplätzen. All diese Krisen haben eine gemeinsame Herkunft. Es handelt sich um das monetäre System, welches alle Menschen, Betriebe und Völker in einen Wettbewerb bzw. Interessenkonflikt verstrickt, der auf der Basis der Existenzangst bzw. Existenzsicherung wurzelt. Ein Loslösen von diesem System scheint hingegen außerordentlich schwierig, da besagtes System über die Existenzsicherung hinaus ein künstliches Machtverhältnis innerhalb der Weltgemeinschaft verursacht, das hierarchische System. Die vom monetären System Begünstigten sind gleichzeitig Jene, die die Fäden zur Steuerung dieses Systems in Händen halten. Es ist kaum zu erwarten, dass Jene, die von diesem System begünstigt und in ihre Machtposition gespült werden, selbiges System in ein anderes überführen wollen.

Stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten Diejenigen haben, welche nicht über das nötige Machtpotential verfügen, um dieses System außer Kraft zu setzen.

Den momentanen Gegebenheiten entsprechend können wir eine solche Möglichkeit leider nicht nutzen, denn die Mächtigen dieser Welt herrschen auf der Basis jenes Mittels, mit dem die ganze Weltbevölkerung ihre Existenz aufrecht zu erhalten versucht. Ungehorsam in der nötigen Geschlossenheit könnte zwar für eine Entmachtung sorgen, doch verfügen wir nicht über die nötige Geschlossenheit und nicht über die Fähigkeit für unsere Existenz ohne Einsatz von Geld, sprich in Autarkie zu sorgen. Wir haben nicht gelernt die Dinge unseres täglichen Lebens aus freien Stücken zu erledigen, wir haben gelernt Anweisungen zu befolgen.

Was könnte uns also weiterhelfen?

Was wir noch nicht können, müssen wir erlernen. Da es kaum Lehrmeister hierfür geben kann, heißt das Mittel der Wahl „learning by doing“ oder besser Entwicklung.

Wo können wir uns entwickeln?

Da es sich um die Entwicklung eines Zusammenlebens von Menschen in Augenhöhe handelt, ist es auch nur möglich, sich innerhalb der Gemeinschaft von Menschen dorthin zu entwickeln. Es müssen also entsprechende Gemeinschaften gegründet oder bereits bestehende Projekte mit dieser Ausrichtung aufgesucht werden.

Was gilt es zu entwickeln?

  • Intrinsische Motivation
  • Bedarfsdeckung auf einem gemeinsamen Niveau
  • Bedarfsdeckung aus eigener Kraft bzw. Autarkie
  • Begünstigung von Vielfalt ohne diese einem Mehrheitsgedanken zu unterwerfen

Wie kann ein Projekt mit dieser Ausrichtung aus seiner regionalen oder personenbezogenen Begrenzung herausgeführt und zu einem die Welt umspannenden Vorhaben werden?

Entwicklung ist ein Übergang von einem Zustand in einen anderen. Für unser Vorhaben bedeutet das, dass wir uns der momentanen Gegebenheiten, so weit erforderlich, bedienen müssen. Solange wir unseren Bedarf also nicht autark decken können, bedarf es der Zufuhr von Außen, wofür das heute gültige Zahlungsmittel so lange unverzichtbar bleibt, bis vollständige Autarkie erreicht ist. Darüber hinaus kann Geld den Werdegang aus den heutigen Umständen heraus beschleunigen, denn auch die technologische Entwicklung Autarkie erzeugender Maßnahmen lässt sich hiermit unterstützen. So absurd es klingen mag, die effektivste Form, den heutigen Begebenheiten zu entwachsen, besteht darin, eben diese zu nutzen.

Je mehr Menschen einer Gemeinschaft angehören, um so komplexer werden die sozialen Zusammenhänge und Interaktionen. Möchte man sich nicht weiterhin der Willkür eines Wortführers aussetzen, erfordert dies ein Kommunikationsmittel, über welches Austausch in Augenhöhe möglich ist. Ein solches Medium besteht bereits in Form des Internets. Ein gemeinschaftlicher Nutzen auf angestrebtem Niveau ist zur Zeit allerdings noch nicht in Sicht. Netzwerke heutiger Prägung befinden sich eher noch in den Kinderschuhen. Auch hier gilt es Entwicklung zu beschleunigen, Potentiale zu erkennen und zu nutzen.

Wie kann Geld in dem benötigten Umfang generiert werden, um dem beschriebenen Vorhaben effektiv zu dienen?

Es existieren bereits konkrete Vorstellungen, wie sich ein kommerziell nutzbares Netzwerk über die heute üblichen Funktionen hinaus im Internet aufbauen lässt. Um einige Funktionen zu nennen, hier ein paar Beispiele:

  • Integration bereits bestehender Netzwerke wie Twitter, Facebook usw.
  • Branchen-Suchprogramm mit integrierter Werbefunktion
  • Verdienstmöglichkeit für Nutzer
  • etc.

Welches Potential Netzwerke heute bereits haben, zeigt eindrucksvoll Facebook mit einem momentan geschätzten Marktwert von ca. 100 Milliarden Dollar.

Wie kann eine solche Plattform mit zugesichertem Nutzen für bereits beschriebene Projekte installiert werden?

Das Netzwerk soll den Namen Webrynth tragen soll unter dem Dach eines gemeinnützigen Vereins (o. Ä.) entwickelt werden, da die beschriebenen Aufgaben nur in Gemeinschaftsarbeit bewältigt und finanziert werden können. Ein Verein bietet eine den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen angepasste Organisationsform nach Außen und legt gleichzeitig die Verwendung der erwirtschafteten Mittel mit der nötigen Transparenz für alle Beitrag-enden Mitglieder fest.

Ein Verein darf keinen Gewinn erwirtschaften. Und das ist auch genauso gewünscht. Mit den erstrebten Gewinnen sollen weitere Projekte gefördert werden, die eine zuträglichere Welt autarker, aber vernetzter Regionen anstreben.

Und wenn die Funktionen stimmen und immer mehr Menschen den gesellschaftlichen Wert dieser Unternehmung erkennen, dann könnte eine Lawine losgetreten werden, die die Transformation schafft.

Wo stehen wir heute?

Der hier veröffentlichte Text verfolgt den Zweck, die zur Gründung des angestrebten Vereins mindestens notwendigen sieben Gründungsmitglieder zu finden. Es wartet viel Arbeit auf uns. Dazu gehört die Formulierung der Satzung genauso wie der Beginn der Programmierung der oben in Ansätzen beschriebenen Plattform.

Im Moment sind wir im Netz zu finden unter: WEGE IN DIE ZUKUNFT – Aufbruch 2012

<<< Ende des Textes >>>

Bernhard arbeitet neben seinem Job schon seit etwa 5 Jahren an der Idee, die zuerst nur wage war und zunehmend konkreter wurde. Er hatte wie ich bemerkt, so nach und nach aufgedeckt, was alles schief läuft. Und war dann auf die Idee dieser sozialen Plattform gekommen. Martina bringt die Erfahrung der Organisation von Projekten auf Basis eines Vereins mit. In diesen Vereinen wurden Projekte in der Größenordnung von Millionen Euro bewegt. Martina arbeitet im Kontext des Bau-Wirtschaft und beobachtet hier auch schon länger, wie es mit der Bezahlung immer weiter bergab geht und die Arbeiter gegeneinander ausgespielt werden. So fand auch sie die Motivation, etwas  tun zu wollen.

Ich selbst hatte vor ein paar Wochen Kontakt mit einem Programmierer erhalten, der selbst eine Software zur schnellen Konfiguration von sozialen Plattformen für kleine Gruppen und Unternehmen entwickelt hat, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass die Idee tragen könnte. Auf besagter Plattform lassen sich z.B. Tauschringe leicht umsetzen.

Was haltet Ihr davon? Feedback können die Beiden sicher gebrauchen, aber genauso die weiteren Mittransformierer, so dass das Projekt starten kann.

Nachtrag vom 8.8.2012: Hier gibt es noch einen längeren Text zum Projekt Net-Archie, der demnächst auf einer gesonderten Web-Site kommen wird, von der ich auch schon die obige Grafik genommen habe.

  1. August 8, 2012 um 1:21 pm

    Sehr gut!!!

    Das ist ja genau das, was ich auch immer wieder sage, dass wir lernen müssen, auf eigenen Beinen zu stehen, uns unabhängig zu machen von den Obrigkeiten, die uns nichts Gutes wollen. Dazu bedarf es unserer Potentialentfaltung und der gegenseitigen Unterstützung der Mitglieder einer Gemeinschaft. So lernt man langfristig die wahre Demokratie kennen und schätzen.

  2. August 9, 2012 um 12:51 am

    Ich denke mal, dass jedes Projekt, welches im Namen des Wandels aus der Taufe gehoben wird, egal, wie groß, weitreichend, überzeugend und professionell aufgezogen, scheitern wird. Egal, ob zentral in physischer Form oder dezentral, virtuell über das Netz. Aber … und das ist das eigentlich entscheidende, es bedeutet nicht, dass diese Projekte allesamt für die Katz sind und reine Zeitverschwendung darstellen, denn jedes dieser Projekte hat eine ganz andere Funktion in der Bildwerdung des Wandels, als ursprünglich angedacht. Es geht um das Spiel mit den Möglichkeiten, es geht um das Ausbringen von Saatgut, nicht um das Pflanzen junger Bäume. Was diese Projekte nicht leisten können ist zugleich auch den Boden zur Verfügung zu stellen, denn das Bewusstsein der Menschheit stellt diesen Boden dar … und ob er fruchtbar ist oder ausgelaugt, darüber entscheidet letztendlich nicht der Mensch allein. Die eigentliche Voraussetzung für den Wandel vollzieht sich IM Bewusstsein der Menschen, unabhängig von allen Projekten, die den Wandel einleiten wollen. Aber ist das Bewusstsein entsprechend bereit, dann geht die Saat auch in Null Komma Nix auf.

    Gruß Guido

    • Tina
      August 9, 2012 um 10:16 am

      „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ oder andersherum. Das ist wie die Frage danach ob das Ei oder die Henne zuerst da waren. Ich denke Bewusstseins-Wandel vollzieht sich im Kontext mit der Welt die uns umgbt, die auch ständigem Wandel unterliegt, die wir uns so schaffen, wie sie nun mal ist. Eins bedingt das Andere, da gibt es kein entweder oder, sondern nur sowohl als auch. Um in deinem Bilde zu bleiben, die Saat des guten Gärtners geht nur auf, wenn er gleichzeitig für optimale Bedingungen sorgt.
      Grüße
      Martina

      • Frank56
        August 9, 2012 um 2:16 pm

        @ Tina

        Es gibt nur zwei Gesellschaftsformen, die des HABEN’s oder die des SEIN’s. (Erich Fromm)

      • August 9, 2012 um 2:56 pm

        Zeigt sich somit nicht einmal mehr die mangelnde Tiefe aktueller Denkstrukturen, welche in der Trennung von Einzelbildern wurzeln ? Warum das Ei und die Henne getrennt voneinander betrachten, wenn beide Bilder EINEM Bewusstsein entspringen ?

        Nicht der Gärtner ist entscheidend, denn die Natur kommt auch ohne ihn aus, ist es doch der Gärtner, der vorgibt, welches Gemüse ER pflanzen will. Ohne ihn lässt die Natur Pflanzen wachsen und Getier umherkrabbeln, welche das Fleckchen Erde von Natur aus ermöglicht. Es geschieht im Konsens der Möglichkeiten. Daher braucht der Gärtner nicht für optimale Bedingungen sorgen, sondern ein guter Gärtner erkennt die Möglichkeiten, die sich ihm bieten.

        Gruß Guido

      • August 9, 2012 um 6:33 pm

        Willkommen hier, Bernhard,

        und gleich eingestiegen mit einem so inspirierenden Beitrag. Und dass gerade jetzt diese Erklärung des Henne-Ei-Problem kommt, ist insofern spannend für mich, da ich es letzten Woche Dienstag in ähnlicher Weise von anderer Stelle auch schon erzählt bekam. Diese Ableitung ist jedenfalls gut nachvollziehbar!

        Und was die Evolution und das Bewusstsein angeht, so ist ja inzwischen schon erkannt worden, dass unser Bewusstsein unsere Gene beeinflussen. Dann ist auch zu verstehen, dass es größere Weiterentwicklungsschübe gegeben haben muss, wenn das Bewusstsein einen entsprechend großen Sprung gemacht hat.

        Und Dein Bild des Zusammenschlusses des Menschen zu einem funktionierenden Organismus, wie es unsere Körper sind, schwebt mir auch schon länger vor. Im Prinzip ist das Internet das notwendige Nervengeflecht, das uns noch fehlte, die Signale der Bedarfe schnell genug an die betreffenden Stellen zu schicken, die für die Befriedigung sorgen.

        Also auf geht´s
        LG Martin

  3. August 10, 2012 um 12:27 am

    Bernhard schreibt:

    “Man könnte also schon schlussfolgern, dass das Bewusstsein die Evolution nutzt, um sich immer mehr Klarheit über das eigene Sein zu verschaffen.

    Gehen wir einen Schritt weiter und nehmen an, dass das Gehirn nicht der Erzeuger des Bewusstseins ist, sondern der Empfänger. Könnten wir dann nicht sagen, dass sich das Bewusstsein über die Entwicklung des Lebens und über das Hervorbringen immer komplexerer Lebensformen eine Spielwiese seiner eigenen Existenz schafft?“

    Diesbezüglich fallen mir zwei Zitate ein:

    Walter Russell:
    Knowledge invites conception of idea in infinite variety, the complexities of which are apparently existent, through the act of thinking. It is as though the alphabet desired its letters arranged in infinite variety of idea.

    Und Goethe:
    Das Licht schuf sich das Auge um gesehen werden zu können.

    Gruß Guido

  4. August 10, 2012 um 11:47 am

    So einfach lässt sich das erklären, warum es anders sein sollte:

  5. Oktober 23, 2012 um 6:44 am

    Hier sieht man schön, das jeder glaubt zu sehen, wo die Lösung liegt.
    Zelt drüber? Es ändert sich nichts, die Angler bleiben nur trocken.
    Das sind die Reformen von heute.
    Hätte der Arme keinen KORB, könnte der Reiche nicht angeln.
    Das heisst der Arme gibt dem Reichen die Macht über sich durch den Korb.

    lg Ralf

  6. Oktober 30, 2012 um 8:15 pm

    Lieber Berhard,
    „Das Zinssystem abschaffen oder Geld mit Verfallsdatum benutzen zu wollen sind solche Reformgedanken, die nicht bewirken können, was sie verheißen.“
    Dieser Satz lässt sich sehr schön in den Raum stellen.
    DOCH, sie können bewirken, was sie verheissen!
    stelle ich einmal dagegen.
    Bitte sich einmal auseinandersetzen mit Gradido.net von Bernd Hückstädt und bitte anhand konkreter Argumentationsketten darstellen, warum dieses System nicht funktionieren soll.
    Das wäre eine Aufgabe, die ich sehr interessant fände.
    ganz liebe Grüße
    Ralf

  7. Frank56
    Oktober 30, 2012 um 10:39 pm

    Hallo Bernhard, hallo Ralf

    Im Grunde redet Ihr von der selben Grundlage. Bevor man über die Form einer Vergütung spricht, oder auf welche Weise man eine Leistung für eine Leistung bekommt, steht die Gesellschaftsform, in der das ganze stattfinden soll. Solange es privaten Anspruch auf Resourcen gibt, solange allein das Recht der Geldschöpfung Privatinteressen dient, solange jede Form des Gemeinwohl ausgehebelt ist, solange macht es wenig Sinn über das wie zu reden. Ist diese Grundlage des Gemeinwohl geschaffen, erübrigen sich auch die meisten Fragen über das Geld allein. In einer höheren Form des Bewußtseins, wird man gänzlich auf Geld verzichten können, wenn man die Trennung der Menschheit überwunden hat. Für mich steht außer Zweifel, Geld wurde erfunden um anonym zu Stehlen, für alles andere gäbe es andere Möglichkeiten.

    Ich glaube, die Menschheit hat gar keine Wahl, und wird sich für ein höheres Bewußtsein entscheiden. Es steht allein die Frage, wieviel Leid erfahren werden muß, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen. „Die bitterste Art Erkenntnis zu gewinnen, ist die durch Erfahrung (Buddha)“

    LG Frank

    • Frank56
      Oktober 31, 2012 um 8:45 pm

      Ich habe den Vortrag von Franz Hörmann schon einige Male hier reingestellt (versuche das hier mal auszuklammern), denn ich persönlich halte sehr viel davon. Es ist der Ansatz von einem völlig anderem Wirtschaftssystem, welches gar keinen Geldumlauf benötigt. Ich denke die Bereitstellung passt hier gut rein! Wenn wir den Schritt vom „Haben“ zum „Sein“ nicht vollziehen, dann sind eigentlich alle anderen Diskussionen um Geld und Wirtschaft, zumindest für mich, schade um die Zeit, verlorene Liebesmühe. Die Qualität des Lebens fängt an, wenn es keine Zukunftsängste mehr gibt, und hier wird Geld zur reinen Formsache. Freiheit, Glück und die Liebe bedarf immer der Augenhöhe.

      (youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=PVSPIbXEw4s&gl=DE)

      LG

  8. federleichtes
    Oktober 30, 2012 um 10:39 pm

    „Wir sollten uns lieber Gedanken darüber machen, wie es möglich wird sinnlose Arbeit zu vermeiden.“

    Das halte ich für eine der wichtigsten Ideen.
    Mich würde interessieren, ob es eine Schätzung gibt, welche „Arbeit“ unvermeidlich ist.
    Und unter der Prämisse, Bedarf als echtes Bedürfnis zu formulieren.

    Seit Monaten habe ich den Gedanken, es müsste zu errechnen sein, was die Erde (ansatzweise begrenzt auf das Gebiet Deutschland) für die hier lebenden Menschen leistet. Zum Beispiele jede Art von Wachstum: Obst, Gemüse, Korn, Holz, Wind-, Wasser und Erdenergie.
    Und was Maschinen/Produktionsanlagen für einen Wert herstellen.
    Und was vorhandene Bausubstanz an Mietwert liefert

    Und wäre es theoretisch möglich, diese „Einnahmen so zu kalkulieren, um daraus – wenn ein Tag X kommt – ein Volkseinkommen darstellen zu können?

    Beispiel, um meine Grundidee klarer zu machen.
    Ein Kilo Brot könnte einen Wert von Fünf „Oreu“ haben, wenn man dem Wachstum des Korns einen entsprechenden Wert beimisst.
    Dieser Wachstumswert muss in der Kasse für das Volkseinkommen landen.
    Eine Flasche Korn würde einen Wert von 20 Oreu haben – weil Saufen Luxus ist und die Folgen des Saufens finanziert werden müssen.
    Das gesamte vorhandene Land bekäme einen kalkulatorischen Mietwert – klar, dass der in die „Kasse“ Volkseinkommen fließt.

    Die in Deutschland lebenden Menschen haben Werte geschaffen. Sie gehören nicht dem Staat, sondern Menschen – bedeutet, es gibt eine Wertschöpfung, die nicht als Gewinn in unbestimmbare Kanäle fließen darf, sondern in die „Kasse“ Volkseinkommen.

    Es wäre ja geradezu ein Traum, wenn ein Mensch nur noch zwei Stunden für die Befriedigung notwendiger Grundbedürfnisse FÜR SICH arbeiten müsste, und eine Stunde für den Betrieb des sozialen Systems, und eine Stunde, um die bis heute angerichteten Schäden an Umwelt, Tier und Mensch in Ordnung zu bringen.

    Ist das alles Quatsch, was ich dachte? Kurze Meldung von Dir wäre nett, dann lösche ich den Komplex oder spreche noch ein paar Worte dazu.

    Herzliche Grüße sendet Dir

    Wolfgang

    @ Frank
    Natürlich – geht es nicht ohne den Tag X.

    • Oktober 30, 2012 um 11:27 pm

      Ohne jetzt direkt eine Quelle zu nennen, erinnere ich mich, dass es mehrere Studien in dieser Richtung gibt. Sie kommen zum Ergebnis, dass 2-4 Stunden Arbeit am Tag zur Deckung der Grundbedürfnisse reichen.

    • Oktober 31, 2012 um 12:23 am

      Nochmal ich, da mich gerade dieser Artikel auf Diaspora erreichte:

      In der heutigen Marktwirtschaft werden bewusst konstruierte Verschleissprodukte hergestellt, es werden künstliche Modetrends heraufbeschworen und Luxusgüter produziert, die nur wenigen Menschen zu Gute kommen. Alles wird hergestellt, um den grössten Profit zu erzielen oder gar nicht, wenn kein Gewinn erzielt werden kann. Die Arbeiter_innen produzieren nicht, was sie für notwendig erachten, sondern weil sie auf eine Arbeitsstelle angewiesen sind und Geld verdienen müssen. Produkte werden nicht in einer Menge produziert, die für die Gesellschaft wichtig ist, sondern im Überfluss und um Gewinne zu erzielen.

      All das verschlingt heute unglaubliche Mengen an Arbeitskraft, Kreativität, Ideen, Ressourcen und Zeit. Für die Herstellung und Verteilung von Waren, Lebensmitteln und Dienstleistungen wird schon heute der geringere Teil menschlicher Arbeit aufgewendet – der grössere Teil wird verschwendet und verpufft in „Leistungen“, die in einem vernünftigen Gesellschaftssystem nicht nötig wären, oder die auf andere Weise besser organisiert werden könnten. Alle Jahre wieder gibt es Studien, die ausrechnen, wieviel Arbeitsstunden der Mensch bei einer konsequenten Bedürfnisproduktion noch leisten müsste, um den Bedarf aller Menschen der Erde zu befriedigen. Zurzeit liegen diese Zahlen zwischen fünf und acht Stunden wöchentlich1.

      In einer kapitalistischen Ökonomie lohnt es sich nicht, den Hunger zu besiegen, denn die hungernden Menschen stellen keinen „Markt“ dar, sie sind zu arm um zu bezahlen. Rüstung hingegen, um nur ein markantes Beispiel zu nennen, ist ein gewinnbringendes Geschäft, noch rentabler sind Kriege und die darauf folgenden Wiederaufbauarbeiten.

      gefunden in: Bedarfswirtschaft

      Hier sind die Arbeitsstunden noch weniger, die für die Deckung unserer Bedarfe kalkuliert werden …

  9. Oktober 31, 2012 um 3:45 am

    Lieber Wolfgang, deine Idee 1/3 Oreo für den Mensch, 1/3 für den Staat, und 1/3 für dieNatur
    ist auch die Idee von Gradido.net von Bernd Hückstädt.
    @bernhard.
    “ Das heutige Geldsystem schluckt ca. 50 % aller anfallenden Arbeit überhaupt“
    Diese Aussage mal wieder so in den Raum gestellt, ist m.E. falsch.
    50% aller Arbeit beschäftigt sich mit dem Verteilen und Zuordnen von Geld.
    ganz wichtig.
    Bitte erst noch mal Gradido lesen, bitte es beißt nicht.
    Das ganze monetäre System wird in dem Modell übrigens im Netz abgewickelt.
    Liebe Grüße Ralf

  10. Oktober 31, 2012 um 3:51 am

    Lieber Martin, wenn das zuviel ist lösch es einfach wieder,
    aber man muss doch nicht alles 10000mal wiederholen.
    liebe Grüße Ralf

    Lob aus aller Welt für die Idee

    Deutschland

    »Das vorliegende Buch und die darin entwickelte Idee eines Gradido empfinde ich als ein großes Geschenk. Besonders in Zeiten sich zuspitzender Krisen des herrschenden Geldsystems bedarf es grundsätzlicher Neuorientierungen. Das Konzept des Gradido vereinigt in sich auf eindrucksvolle Weise Aspekte alternativer Geldsysteme, bedingungslosen Grundeinkommens sowie von Wirtschaften im Einklang mit Mensch und Natur. Es enthält auch konkrete Vorschläge für einen allmählichen Übergang in ein zukunftsfähiges System, das dem erforderlichen Bewusstseinswandel genügend Zeit einräumt. Ich wünsche diesem Buch eine weite Verbreitung, der Idee eine zunehmende Unterstützung und Realisierung – und den daran Mitwirkenden eine Offenheit für sinnvolle Weiterentwicklungen. Die Idee scheint mir getragen zu sein von einem tiefen Mitempfinden mit allem Lebendigen, und nur auf dieser Grundlage scheint mir langfristig die Wiederherstellung der schon weitgehend zerstörten Lebensgrundlagen möglich zu sein.«

    – Prof. Dr. em. Bernd Senf, Berlin

    Niederlande

    »In dieser von unzähligen Herausforderungen bedrängten Welt ist die Natürliche Ökonomie des Lebens die Vision für eine nachhaltige Zukunft: eine Menschheit, in Harmonie mit den evolutionären Kräften der Natur. Die Prinzipien dieser neuen Wirtschaft und der Währung Gradido sind zutiefst transformierend und dennoch für jeden einfach zu verstehen. Die natürliche Ökonomie des Lebens zeigt einen Weg, um die vielen Blockaden zu beseitigen, mit denen die heutige Wirtschaft weltweit konfrontiert ist. Sie führt die Menschheit in eine neue natürlichere, gerechtere und friedlichere Gesellschaft. Dieses Buch spricht zu unserer Vorstellungskraft. Es ist ein Naturgesetz: was wir uns vorstellen können, können wir erschaffen und was wir erschaffen können, wird unsere neue Wirklichkeit. Die evolutionäre Denkweise in diesem wunderbaren Buch wirkt wie ein Katalysator für die Vorstellung und die Schaffung neuer Wasser-Resourcen, Boden-Regeneration, Nahrungsmittelproduktion und Energietechnologien auf der Grundlage vertiefter Erkenntnisse über die Arbeitsweise der Natur.«

    – Kees Hoogendijk
    Unternehmer und Entwickler von Technologien in Harmonie mit der Natur

    Neuseeland

    »Gradido ist ein Werkzeug für eine Phasenverschiebung menschlicher Werte und Kultur, die unverzichtbar ist, um eine drohende Phasenverschiebung der lebenserhaltenden Kapazität der Ökosysteme zu verhindern. Gradido ist ein Katalysator um Netzwerke gegenseitigen Vertrauens zu schaffen, Menschen zu verbinden, kooperative Gemeinschaften zu pflegen und die ökologischen Prozesse wieder zu beleben. Es ist die Grundlage für tragfähige und belastbare Kulturen, die auf dem Ökosystem gründen.

    Bernd Hückstädt entwickelte Gradido mit der Empathie eines Komponisten und der Präzision eines Mathematikers. Ein Aktives Grundeinkommen bringt kulturelle Erneuerung. Frei fließende Gradidos entstehen, wenn Menschen ihre vielfältigen Fähigkeiten einbringen in die vereinbarten Prioritäten auf lokaler, bioregionaler oder globaler Ebene. Die Prioritäten gründen auf gemeinsamen WERTEN von Fürsorge, Großzügigkeit, Verantwortung, Zusammenarbeit und die Wiederherstellung lebenserhaltender Kapazitäten.

    Wenden Sie Gradido in Ihrer Region an, bilden Sie Netzwerke für eine ganzheitliche Kultur von Menschen, die in Harmonie miteinander und mit der Natur leben!«

    – Helle Janssen
    Ecosystem Scientist, Neuseeland

    Russland

    Um sein Denken und Handeln zu verändern braucht man eine moralische Begründung, die dem Leser in einer buchstäblich kohärenten Weise angeboten wird. Bernd Hückstädt hat das Gemeinwohl in einem kompromisslosen und monumentalen Maßstab in Szene gesetzt. Es soll weltweit funktionieren, für uns alle und nach unserem freien Willen. Wagen Sie, solch guten Absichten eine echte Chance zu geben? Noch nicht? Nun gut! Aber bitte geben Sie nicht anderen die Schuld für Ihre eigene Unfähigkeit. Schauen Sie lieber, wo Sie die Nullsummen-Spiel-Mentalität auf praktische Weise überwinden können. Das ist vielleicht das Beste, wofür dieses Buch bestimmt ist.

    – Victor Nemchinov Ph.D. (econ.)
    Russische Akademie der Wissenschaften

    Ruanda

    »Ohne Zweifel bringt dieses Buch den Friedensarbeitern des 21. Jahrhunderts eine ganz neue Inspiration. Die Idee der Natürlichen Ökonomie des Lebens, die hier von Bernd Hückstädt eingeführt wird, ist überzeugend als effektive und gewaltfreie Alternative zum Kapitalismus zu verstehen. Die Natürliche Ökonomie des Lebens, sofern sie wirksam angenommen und angewendet wird, trägt wesentlich zur De-Korrumpierung der jetzigen Geld-geprägten Denkmuster bei. Sie wird die strukturelle Gewalt eindämmen, die durch die modernen sozio-politischen und ökonomischen Systeme erzeugt wird, viele Kriege und menschen-gemachten Katastrophen verhindern und uns in eine gerechte, fürsorgliche und friedliche Welt führen, in der alle ihren Platz haben.«

    – Jean de Dieu Basabose
    Mit-Gründer und Geschäftsführer von Shalom Educating for Peace,
    Kigali, Rwanda, East Africa
    Schweiz

    »Wenn die Menschheit am nächsten Scheideweg in die „richtige“ Richtung gehen soll, dann brauchen wir Lösungen in einem neuen Paradigma. Eine sorgfältige Analyse der Natur zeigt den Weg zu einem neuen Paradigma, das leicht zu verstehen und anzuwenden ist. Und das Beste: es ist schon „richtig“ da und einsatzbereit in Form der Natürlichen Ökonomie des Lebens und „Gradido“. Die Natürliche Ökonomie des Lebens zeigt Respekt für unseren Planeten Erde, die Natur und die ganze Schöpfung – der „richtige“ Weg in unsere Zukunft, also lasst ihn uns gehen!«

    – Sesto Giovanni Castagnoli
    Evolutant, Unternehmer und Gründungspräsident des WSF World Spirit Forum

    »Bernd Hückstädt ist der Van Gogh der Geldreformwelt. Hoffentlich darf er, dürfen wir alle, die Auswirkungen seines Werks noch während seiner Lebenszeit in vollen Zügen genießen.«

    – Peter Koenig Enterprises
    Seminal thinking, money seminars, organizational architecture

    Singapur

    Die Natürliche Ökonomie des Lebens ist ein entscheidender Katalysator für den Fortschritt unserer Zivilisation. Sie spricht die Sprache der natürlichen Intelligenz und entzündet in unserem Herzen das Bild eines wahren Paradieses auf Erden. Sie ist ein Geschenk der Natur, entwickelt um das höchste Potenzial der Menschen hervor zu bringen, um gemeinsam eine Welt von überfließender Fülle und immerwährendem Wohlstand in Harmonie mit der Natur zu erschaffen.

    – Océane Yong
    Social Entrepreneurs with Integrity Association
    (Asia Pacific Singapore Head Quarters)
    Südafrika

    »Bernd schafft nicht nur mutig eine neue Vision für unsere Welt sondern gibt uns den Schlüssel für das Fahrzeug, das uns dorthin bringen wird. Dies ist kein Buch, sondern eine Gebrauchsanweisung für unseren Planeten. Die Frage ist nicht, ob dies unsere Zukunft wird, sondern wann.

    Bernd nutzt unsere Vorstellungskraft, um uns in eine Welt zu führen, wo die Natur und die menschliche Seele in einem lebendigen Orchester spielen – jedes Instrument spielt den Ton, für den es bestimmt ist. Lassen Sie die Worte in Ihr Herz fließen, und den Mut zum handeln stärken. Mein Gebet ist, dass alles, was Sie tun, davon inspiriert wird.

    Wenn Sie sich selbst als einen sozialen Innovator und Kartographen der Zukunft betrachten, kann Gradido der Nordstern sein, groß genug um Ihre bestmöglichen Realitäten zu verwirklichen – sowohl auf persönlicher als auch auf kollektiver Ebene.«

    – Oran Cohen
    Internationaler spiritueller Botschafter für die Jugend
    Ungarn

    »Die Menschen sind zur Zeit ganz auf die Gnade der Wirtschaft angewiesen, anstatt dass die Wirtschaft dem Wohl der Menschen dient. Ist es wirklich wahr, dass wir in Zeiten beispiellosen wirtschaftlichen Wohlstands leben, oder sollten wir lieber sagen, wir leben unter der Weltherrschaft des Geldes? Wie auch immer, es ist nicht zu leugnen, dass die Interessen der Menschen definitiv keine Priorität haben. Es ist eine Ironie, dass beim Nachdenken über die Quelle der modernen Wirtschaft, nur selten der Gedanke in den Sinn kommt: Menschen sind nicht dazu da, um die Wirtschaft aufrecht zu erhalten, nicht wahr?

    Wie um alles in der Welt war es möglich, dass wir Menschen eine Wirtschaft schufen in dem der Mensch keine Rolle mehr spielt? Wollen wir wirklich sagen, dass Unmenschlichkeit eine Voraussetzung für Menschlichkeit ist? Eine humane Wirtschaft ist eine Wirtschaft des ganzen Menschen in Harmonie mit der Natur. Spirituelle Wirtschaft, gegründet auf das große Ganze und angetrieben von überfließender Fülle anstatt Knappheit. Nur eine durch Weisheit, Integration und Austausch inspirierte Wirtschaft, die alle selbstbegrenzenden Einzelinteressen transzendiert, dient der Erfüllung des ganzen Menschen.

    Auf diese Weise wird sie eine Natürliche Ökonomie des Lebens, die dem Wohle aller Menschen und dem Planeten dient. Bernd Hückstädt’s bahnbrechendes und epochales Buch zeigt glasklar, dass mit einem neuen, mit globalem Bewusstsein durchdrungenen Wirtschaftsmodell weltweiter Wohlstand nicht länger ein Traum bleiben muss, sondern bald Wirklichkeit werden kann.«

    – András László
    Gründungspräsident & Geschäftsführer von GlobalVisioning.net

    Vereinigtes Königreich

    »Das gegenwärtige Finanzsystem, das Schulden-basierte Geldsystem und seine negativen Effekte werden selbst von den so genannten Experten nur selten verstanden. Eine fundamentale Rolle in einer nachhaltigen Zukunft müssen neue Gemeinschafts-basierte Geldsysteme spielen, wie z.B. der Gradido. In diesem Buch erklärt Bernd Hückstädt auf brillante Weise, wie der Gradido schon jetzt das Leben transformiert – und wie er auch Ihres transformieren kann.«

    – John Bunzl
    Gründer, International Simultaneous Policy Organisation

    »Ein Wort fasst meine Antwort zu diesem bemerkenswerten Buch zusammen – Dankbarkeit. Dieses Buch ist wahrhaft wegweisend in seinem Ansatz, unsere Vision auszudehnen von dem was möglich ist, wenn wir unser eigenes Engagement hin zum Leben verlagern. Dies ist ein Buch, das Ihr Leben verändern wird; mehr noch, es ist online und kostenlos. Es ist ein kleines und perfekt gestaltetes Geschenk für uns alle. Ich fordere Sie auf, dieses Geschenk zu genießen und es dann an zehn Freunde weiter zu schenken – Sie werden eine Saat weitergeben, die sehr schnell wachsen wird. Und das ist der schnellste Weg, wie wir überfließende Fülle für alle schaffen können.«

    – Polly Higgins
    Anwältin für die Erde, http://eradicatingecocide.com

    »Die Natürliche Ökonomie des Lebens: ein Schatz von einem Buch, das Herz und Verstand öffnet. Ein Licht der Hoffnung für alle, die nach Wahrheit suchen und sich nach einer besseren Welt sehnen: eine Welt von Sinn und Sinnhaftigkeit, Stabilität und Nachhaltigkeit, Zufriedenheit und Gemeinwohl. Die Gemeinwohl-Währung Gradido kommt zur rechten Zeit und wird dringend gebraucht: Du trägst zum Gemeinwohl bei. Die Gemeinschaft honoriert dich mit Gradidos. Mit deinen Gradidos kannst du Andere honorieren«.

    – Prof. Kamran Mofid
    Gründer, Globalisation for the Common Good Initiative http://www.gcgi.info

    »Wandel ist das einzig Beständige in der Ordnung unserer Natur, die sich in überfließender Fülle immer wieder von selbst vervollständigt. Aber die Menschen verschwenden viel Emotion und Energie auf den Versuch diesem Wandel zu widerstehen. Durch Überlagerung mit ihren eigenen ökonomischen Strukturen in einem vergeblichen Versuch, die Natur zu bezwingen und die unendliche Güte der Erde endlichen wirtschaftlichen Zielen zu unterwerfen, hat die Menschheit es fertig gebracht, alle Systeme gleichzeitig an den Punkt des Zusammenbruchs zu bringen. Die aktuelle Wirtschaftskrise ist nur ein Symbol für das Totalversagen des Systems, das aus den menschlichen Eingriffen in alle Aspekte des Lebens resultiert.

    Gradido ist eine fantasievolle und großzügige Arbeit, die einfache Werkzeuge und Methoden anbietet, um viele der menschlichen, spirituellen und ressourcen-bezogenen Konflikte in unserer Zeit zu lösen. Wenn alle Systeme zusammenbrechen oder auseinanderbrechen, ist der einzig mögliche Durchbruch, das ganze Gebäude von einer anderen ganzheitlicheren und weniger fragmentierten Perspektive wieder aufzubauen. Dies erfordert eine komplette “Metanoia“ oder Neuorientierung der spirituellen und ethischen Werte eines jeden Einzelnen und jeder Gemeinschaft. Gradido ist die Lösung, die von der Natur lernt – und auf die Ökonomen unbewusst gewartet haben.

    Ich empfehle Bernd Hückstädt’s Buch für seine wertvollen Denkanstöße, für die visionäre Reise, auf die er uns mitnimmt, für die leichte Verständlichkeit und für die Einfachheit seiner Vorschläge, ganz im Stile Gandhis. Es ist ein Konzept, das anpassbare Werkzeuge für die schwierigsten Probleme unserer Zeit bietet und die Trennung von ökologischen, sozialen, ökonomischen und spirituellen Themen vermeidet.«

    – Diana Schumacher OBE
    Mit-Gründerin der Schumacher Society, der Gandhi Foundation UK,
    der New Economics Foundation (nef) und der Environmental Law Foundation (ELF)

    Vereinigte Staaten

    »In seiner Klarheit, Einfachheit und Tragweite ist „Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens“ die bahnbrechende Entdeckung einer neuen Lebensart. Es bietet einen lebensfähigen Mechanismus für kooperative Teilhabe miteinander – jenseits unserer selbst auferlegten Beschränkungen von Wettbewerb, Trennung und Angst. Seine Zeit ist jetzt!«

    – Leo Burke
    Professor und Direktor, Global Commons Initiative
    Mendoza College of Business
    University of Notre Dame

    »Dies ist eine kühne und fantasievolle Herangehensweise an die großen Probleme, die unser tägliches Leben, unsere Fähigkeit zu hoffen und den Anstand untergraben, den wir wiederherstellen müssen. Bernd ist für diesen Versuch zu beglückwünschen, und wir müssen auf die von ihm präsentierten Herausforderungen reagieren.«

    – Prof. Hillel Levine, Boston University

    »Diese Zeit ist von entscheidender Bedeutung. Unser Individualismus hat uns an den Rand der Zerstörung gebracht. Wir wissen, es gibt keine Arbeitsplätze, aber Geld wird als Kriterium für ein erfolgreiches Leben betrachtet. Die Umwelt schreit zu uns, dass wir sie endlich respektieren und unser Verhalten ändern. Die nächste Generation gibt sich alle Mühe, den Lauf der Dinge zu ändern.

    „Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens: ein Weg zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur“ erklärt das WIE und die Schönheit dieses Potenzials für ein Leben voll von integrierter Harmonie. Lesen Sie dieses Buch und geben Sie dem Leben eine Chance!«

    – Dr. Nina Meyerhof
    Präsidentin und Gründerin von Children of the Earth, http://www.coeworld.org

    »Bernd Hückstädt’s Gradido enthält eine Fülle von Einsichten und Hoffnung, serviert auf eine Art, die zu ungewöhnlichen und erfrischenden Wegen einlädt, neue Möglichkeiten zu sehen. Seine Liebe zur Natur als sein Lehrer der Wahl geht über ihr metaphorisches Potenzial hinaus. Mit der Präzision eines Spot-Lichts fokussiert er die fatalen Fehler in den derzeitigen wirtschaftlichen Ansätzen.

    Wir haben alles was wir brauchen, um gemeinsam eine Zukunft zu erschaffen, die für alles Leben funktioniert. Währungen zu erfinden, die die Entwicklung unserer Zivilisation fördern und dabei die Eleganz der natürlichen Evolution integrieren, ist eine würdige Aufgabe. Genießen Sie Bernd Hückstädt’s Vision!«

    – Bill Veltrop
    Evolutionary Architect, Monterey Institute for Social Architecture

    • Oktober 31, 2012 um 8:25 am

      Oh, vielen Dank für diese positiven Feedbacks auf das Gradido-Konzept. Und es dürfte noch viel länger sein 😉 Martin

  11. Oktober 31, 2012 um 10:31 am

    Ergänzung: als Vortrag auf youtube (etwa 70 min)

    Bernd Hückstädt – Die natürliche Ökonomie des Lebens

    Gruß
    Manfred

  12. Oktober 31, 2012 um 9:23 pm

    Lieber Bernhard,
    „Zitat von Dir Bernd Hückstädt: “Da Geld das Hauptanreizsystem unserer Wirtschaft ist brauchen wir ein neues, ein einfaches und für jeden verständliches Geld- und Wirtschaftssystem das eindeutige Anreize für lebensförderliches Verhalten bietet.”

    Wenn ich das so verstehen soll, dann liegt also unser wirtschaftliches Dilemma darin, dass heutiges Geld kompliziert ist und nicht daran, dass Menschen versuchen über ein Bewertungssystem besser oder schlechter zu sein als die anderen Menschen.

    und dann baust du auf deinem Missverständnis wieder Berge auf.
    2Wenn ich das so verstehen soll.2
    Nein Du solltest es anders verstehen, und zwar so:
    WIR BRAUCHEN EIN EINFACHES UND FÜR JEDEN VERSTÄNDLICHES GELD UND WIRTSCHAFTSSYSTEM.punkt.!
    Ein bischen NLP ist bei Dir glaub ich immer drin;-)
    Liebe grüße an Alle
    Ralf

  13. federleichtes
    Oktober 31, 2012 um 10:01 pm

    Ich möchte etwas eher Allgemeines beisteuern.

    Wir sind es nichts anderes gewohnt, als in EntwicklungsSCHRITTEN zu denken – auf g folgt h, auf h folgt i.
    Aber ein System, das durch Entwicklungsschritte hin zu einem Entwicklungsziel geht, verhält sich, wenn es sein Ziel erreicht hat, nicht mehr wie in der Entwicklungsschritt-Phase. Vergleichbar vielleicht mit einem Nagel, den man aus der Wand zieht – Stück für Stück für Stück, und plötzlich ist er draußen.
    Denken wir an die Schöpfungsgeschichte, trat PLÖTZLICH ein Ereignis auf, das als Ursache einen Erkenntnisprozess auslöste. Die Erkenntnis sollte dann doch ebenso plötzlich auftauchen, wie die Ursache für den Prozess. Oder denke ich da etwas völlig Falsches?

    Klar, alle Überlegungen, die eine vernünftige Zukunft gestalten helfen, sind DERZEIT wichtig. Aber nach meiner Auffassung schafft die Entwicklung (auch und gerade mit diesen Überlegungen) völlig neue Voraussetzungen (Bewusstsein) für Existenz und damit eine Ebene, auf der Vernunft in jedwedes Handeln impliziert ist. Wird es DANN noch Geld geben? Wie wird DANN gewirtschaftet? Die Vernunft, die DANN entstanden ist, wird es regeln.

    Ja, liebe Grüße an Alle.

    Wolfgang

  14. Oktober 31, 2012 um 10:09 pm

    Lieber Wolgang,Jaaaaaa!

    aber vielleicvht versucht der eine oder die andere das Eine oder das Andere zu verlangsamen oder zu beschleunigen?
    wie auch immer, hin zu aktiver Ordnung?oder zu reaktiver Unordning
    EGA;:-)))
    WIR kommen sowieso alle zusammen an
    Je vous remercies beaucoup
    Ralf

    • federleichtes
      Oktober 31, 2012 um 11:07 pm

      “ … aber vielleicht versucht der eine oder die andere das Eine oder das Andere zu verlangsamen oder zu beschleunigen?“

      Klar, aber wer wollte das Wasser daran hindern, ins Meer zu fließen. Strategisch ordne ich das als „Scharmützel“ ein.

      „WIR kommen sowieso alle zusammen an“

      Jahahaha!
      Volltreffer, wie wir es von Dir kennen, lieber Ralf.

      Das „Ding“ ist, die Entwicklung nicht nur vom „Ziel“ her zu betrachten, sondern sich so zu FÜHLEN, als wäre man schon da.

      Euch einen guten Abend.

      Wolfgang

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