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Wolken-Impressionen

Ich bin vor einem Jahr umgezogen. Ein Grund, warum ich in die aktuelle Wohnung zog, ist der herrliche Ausblick. Jeden Tag etwas anders, je nach Wetterlage und Jahreszeit. Ich möchte mit Euch einen speziellen Blickwinkel teilen. Einen mit den „entfernten“ Wolkenfabriken, den Braunkohlekraftwerken der RWE in Bergheim-Niederaußem und Frimmersdorf. Beginnen möchte ich mit einem sonnigen, windstillen Wochenende, an dem es scheinbar weniger Strom braucht. Die Fabrikenstoßen jedenfalls kaum Dampf aus:

Wie wir später im Vergleich zu anderen Bildern sehen werden, ist einwolkenloser Himmel irgendwie trist. Und das gild auch für eine Sicht auf graue Wolken und bei viel Luftfeuchtigkeit. Vorteil? Die Wolkenfabriken sind fast verschwunden:

Da bin ich eher ein Fan von Sonnenuntergängen mit ein paar wenigen Zierwolken am Himmel, Anfang September, wieder Wochenende mit wenig aktiven Wolkenfabriken:

Wenn die Sonnenuntergang zur Sonnenwende Ende Juni, mit der weitesten rechten Position der Sonne:

Am nächsten Abend sah es aus, als ob die Westwind-getriebenen Fabrikwolken mit Flammen am Horizont kämpften, gezoomt:

Und wenn die Sonne untergegangen ist, faszinieren eher Schattenspiele

Und wenn die Sonne untergeht und ein verdeckte Loch in der Wolkendecke ist, dann kann es auch schon mal selten so aussehen:

Bei Wintersonnenaufgang sieht es bei ebenfalls deftigem Westwind dann auch schon mal so aus:

Und manchmal kann man gar nicht erkennen, was Fabrikwolken und was nicht sind:

Und im winterlichen Morgengrauen bei Westwind und hoher Luftfeuchtigkeit:

Solch ein Bild hat aber auch was bei blauem, eigentlich Wolkenlosem Himmel, oder?

Und an diesem Abend in der Woche bei Windstille sieht es so aus, dass die Wolken allein aus den Wolkenfabriken stammen …

Und hier am Abend mit eher wattebauschenden Wolkenfabriken:

Und noch am Nachmittag des Hochsommers:

Am Spätnachmittag bei durchwachsenem Wetter:

srg

Und noch etwas früher im Jahr im September

und hier kommen noch laufend mehr …

Kategorien:Fotografie
  1. September 3, 2012 um 8:30 pm

    Die Wolkenfabriken stehen nicht auf der Erde – es sind die Flieger in großen Höhen, die Muster an den Himmel malen – was sich dann allerdings für unbekömmlich und gesundheitschädigend herausstellt. Augen tränen, die Nase läuft, Hustenreiz, Müdigkeit und Kopfschmerzen. An manchen Abenden nach einem Tag im Freien sind die Haare richtig verklebt – wie von billigen Haarlack, Die Regentonnen beheimaten keine Fliegenlarven.
    Es gibt immer weniger Vögel. oder andere Kleintiere.

    Man kann sich nicht mehr trauen, den Garten zu bewirtschaften und das Gemüse zu ernten und zu essen, was unter diesen giftigen Wolken wächst.
    Ist es nur das Gift von oben – oder hat der Boden seine Fähigkeit der Reinigung schon verloren ?
    Natürliche Wolken aus Feuchtigkeit, Dunst und Nebel habe ich schon lange nicht mehr gesehen – die sichtbaren Wolken sind grün und lila gefärbt und in Streifen geflockt.

    Chemtrail – angeblich soll uns dieses Gift vor der Sonne schützen – aber die Sonnenenergie ist Lebensenergie. Der Körper erzeugt von dieser Sonnenenergie Vitamin D was anders nicht zu haben ist.
    Und der Regen aus großen Höhen aus Wasserdunst und Nebel bringt ist natürlicherWeise angereichert mit dieser Lebensenergie und lässt die Pflanzen im Schub wachsen – wenn es natürlich regnen würde.

    Aber durch aus diesen lila und grünen Wolken kommt kein Regen mit Lebensenergie – die Pflanzen werden vorzeitig dürr und ihre Blätter bekommen Löcher.

    Obwohl die meisten Industrie-Betriebe aus Deutschland ausgewandert sind und vor allem in den neuen Bundesländern alles sauber und klar sein müsste – ideale Erholungs- und Urlaubsgebiet – traut man/frau sich mal wieder nicht nach draußen . . .

    • September 7, 2012 um 2:37 pm

      Liebe Rosenzierde,

      seitdem ich mir einige Videos zu den Chemtrails angeschaut habe, bin ich deutlich aufmerksamer geworden und ich beobachte den Himmel. Noch bin ich unschlüssig, ob da wirklich was ausgebracht wird oder wir nur mittlerweile so viel Contrails sehen, weil es mitterweile so viele Flieger sind, die unterwegs sind.

      Eines ist aber sicher. In Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit bleiben die Trails länger am Himmel oder nicht. Und diese Luftfeuchtigkeit kann in unterschiedlichen Höhen sehr unterschiedliche sein. Und es gibt auch unterschiedliche Ausdehnungen.

      Ich habe mal eine Aufnahme an einem Tag, an dem die Trails über den ganzen Himmel über mir sehr lange blieben:

      Und eine, wo es nur auf der einen Hälfte diese Streifen blieben.

      Die Fotos sind in Bergheim-Glessen gemacht, also nicht weit von Kölner Flughafen.

      Ich war dieses Jahr im Sommer in der Türkei, 65 Km östlich von Antalia, und dort habe ich in 2 Wochen keinen einzigen Trail gesehen.

      So lange wir in Deutschland keine offizielle Messungen seitens des Bundesumweltamtes „durchführen lassen dürfen“, wird es schwierig mit dem endgültigen Beweis. Ich weiß, dass inwischen einige Blutproben zur untersuchung gaben und darin deutlich erhöhte Werte von Barium und Aluminium gefunden wurden. Aber für eine endgültige Aussage wäre es schon gut, wenn da noch was mehr an handfesteren Beweisen kämen …

  2. Peter
    September 7, 2012 um 10:34 am

    Vielen Dank, ein Chemtrail-Fanatiker hat, um seine Mitmenschen zu warnen, über Nacht lautern Wände in meinem Stadtteil mit einer entsprechenden Internet-Adresse besprüht. Also ich sehe da erstmal die unmittelbare Beschädigung der Umwelt durch diesen Menschen, was die doch etwas schwach untermauerte Verschwörungstheorie angeht habe ich da eher meine Zweifel.

  3. federleichtes
    Oktober 3, 2012 um 12:59 pm

    Manch Zweifel machte die Schönheit des Lebens vergessen.

    Wenn die Sinnlosigkeit erscheint, bedarf es großer Achtsamkeit.

    Auch wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist und auf diesen „Himmel“ zufährt.

    Nicht etwa wegen des Sturms oder Regens, sondern ob man emotional berührt wird oder mit einem Gefühl antworten kann.

    • Oktober 3, 2012 um 10:18 pm

      Ja, diese Bilder berühren und bewegen. Ich stehe immer häufiger am Fenster und schaue mir wunderschöne Wolkenbilder an.
      Danke Wolfgang!

  4. federleichtes
    Oktober 4, 2012 um 4:39 pm

    Mit Worten läßt sich der

    weder beschreiben noch beschreien.

    Na ja, Hunde können immerhin erfolgreich den

    anbellen.

    Fotos: Susanne.

    Allen einen guten Tag.

    Wolfgang
    dankt für das „Danke“.

  5. federleichtes
    Oktober 5, 2012 um 2:46 am

    Die dunklen Gewitterwolken über dem Himmel von Madrid verzogen sich – man sollte die Vernunft und den Wert des Lebens nicht an den Leistungen der Menschen bemessen – nicht zu meinem Leidwesen.

    Das waren einige unserer Wolken im April.

    In diesem Jahr dominierte hier den Himmel ein Gemisch von Wolken, und nur selten blieb uns ein paar Tage lang ein ungetrübter Himmel erhalten.

    Gleichwohl nutzten wir unsere Zeit, die mit und ohne und eben auch die mit gemischten Wolken, für eine wetterunabhängige, lebenswerte Tätigkeit:

    Das Glück des Lebendig-Seins zu spüren

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