Startseite > Gesellschaft, Social Network > Ich wandere aus! Weg vom asozialen Facebook hin zum freien Medium Diaspora*

Ich wandere aus! Weg vom asozialen Facebook hin zum freien Medium Diaspora*

Wer meine Artikel zum Thema zuträglichere Ökonomien verfolgt hat, der wird meinen Schritt vermutlich schon vorausgesehen haben. Ich bin inzwischen überzeugt von der Open Source Bewegungen und des Gedankens des Commoning. Und ich bin überzeugt von der Macht der sozialen Netze, was das Finden von Wahrheiten angeht. Facebook hat seine Zeit gehabt, eine wichtige Plattform für den Erkenntnisgewinn zu bieten. So war ich hier gut vernetzt und habe viele Inspirationen für den Blog aufgreifen dürfen. Auch wenn mir im Magen lag, dass hier meine Daten nicht nur den Lesern nutzen sondern auch sonst zu Markte getragen werden. Und wie wir gerade mit gemischten Gefühlen wahrnehmen müssen, trägt uns der Markt immer weiter zu Grabe …

Seit Monaten hat Facebook wie eine Krake seine Arme immer weiter in unsere Taschen gesteckt. Nun sind mir die Taschenspielertricks immer suspekter geworden. Und da diese einhergehen mit einer Manipulation unserer Wirklichkeit, habe ich mich nun entschlossen, meine Auswanderung aus Facebook anzugehen.

Was war genau passiert: wer nicht zahlt, wird immer unsichtbarer

Es wird ungemütlich im kommerziellen Netz

Neuerdings macht facebook mit der Umstellung auf die Bezahlbarkeit von Postings negative Schlagzeilen. Halb so wild, denkt man sich da zunächst, schließlich ist ja keiner gezwungen zu bezahlen. Dann doch so wild, denkt man sich, wenn augenscheinlich wird, dass Freunde die unbezahlten Beiträge kaum noch zu Gesicht bekommen. Verbunden mit einer drohenden Bezahl-Mentalität der facebook-User heißt das übersetzt: „Bezahl! – oder du hast künftig nichts mehr zu melden!“

So schrieb The Babyshambler auf  der Freitag im Artikel Support DIASPORA* – Das System sind wir! Aber das ist nur der eine von zwei Punkten gewesen, die mir den Anstoß zu gehen gaben.

Facebook bestimmt, was für Dich wichtig ist

Facebook macht uns die Welt widewide wie sie Facebook gefällt. Nicht der Nutzer bestimmt, was er zu sehen bekommt, sondern ein Algorithmus. Das ist schon ein beeindruckender Eingriff in die Informationsfreiheit, aber es kommt noch besser: Niemand außer Facebook weiß, wie der Algorithmus funktioniert und was genau wann und warum ausgefiltert wird und was nicht. Und um noch einen draufzusetzen: Facebook ändert diesen Algorithmus von heute auf morgen ohne mit der Wimper zu zucken und ohne euch darüber Bescheid zu sagen. Facebook ändert so über Nacht buchstäblich euer Weltbild.

So ist in dem Blog-Artikel Facebook – das asoziale Netzwerk von Christian Buggisch zu lesen. Und sein Fazit, dass in solcherweise dann auch die Zahlenden  für mehr Sichtbarkeit ebenfalls unter die Räder kämen und sich damit von der Plattform verabschieden werden.

Konsequenz

Inspiriert von der Initiative Krötenwanderung der Attac, die vorschlägt sein Geld zu Banken zu tragen, die zumindest schon mal Kredite an sozial und ökonomisch zuträglichere Projekte vergibt, habe ich mich nun zur weiteren Förderung der neuen, offen und freien Welt entschlossen, auf die Open Source Plattform Diaspora* auszuwandern.

Das ist auch gar nicht schwer gewesen, wurde doch reichlich Anleitungen auf Facebook gepostet.

Wer sich nun auch auf Diaspora* verbinden möchte, dies ist meine dortige ID bartonitz@despora.de

Nicht „entweder oder“ sondern „sowohl als auch“?

Vielfalt ist eine der tragenden Säulen unserer Biologie. Auch wenn so mancher Konzern mächtig an unserem Überlebensast sägt und die Vielfalt von dieser Erde verbannt.

Daher werde ich auf nicht komplett von Facebook verschwinden, denn es wäre mehr als dumm, sich einer Schwarzmalerei hinzugeben. Ich las heute morgen die folgenden Zeilen, die zu diesem Entschluss gut passen:

Ich lernte von den Prinzipien des Buddhismus, die kein “entweder oder” kennen… im Buddhismus gibt es das nicht. Dort gibt es nur ein “sowohl als auch”. Dieser Leitsatz beendet Ausgrenzung und und sucht statt nach Unterschieden nach Gemeinsamkeiten und nach Vielfalt. (Quelle: Gibt es Wissen?!)

Zumal die Gruppe Kooperation statt Konkurrenz hier gute Arbeit leistet!

Kategorien:Gesellschaft, Social Network Schlagwörter: , ,
  1. Oktober 27, 2012 um 11:43 pm

    Ich habe den Verlockern zur „Diaspora“ verschiedene Male versucht, zu erklären, welchen Weg sie gehen und wie irrsinnig das ist:

    1. „Diaspora“ gehört Mark Zuckerberg, dem auch Facebook gehört. Daraus ergibt sich die Frage
    2. Wem nützt diese „Abwerbung“ von Facebook?
    3. Möge man dem Wort „Diaspora“ auf den Grund gehen: „Der Begriff Diaspora ([diˈaspoʀa], griechisch διασπορά diaspora = Verstreutheit) bezeichnet seit dem späten 19. Jahrhundert hauptsächlich religiöse oder ethnische Gruppen, die ihre traditionelle Heimat verlassen haben und unter Andersdenkenden lebend über weite Teile der Welt verstreut sind. Er kann aber auch einfach eine Minderheitssituation vor allem einer Religionsgruppe bezeichnen.“ Quelle: Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Diaspora
    Es wird also
    4. das uralte Spiel „Teile und Herrsche“ gespielt!
    Daraus ergibt sie die Frage:
    4. WARUM will Mark Zuckerberg, dass Facebook verlassen wird, um sich zu Diaspora zu begeben? Dafür gibt es nur einen Grund:
    5. Mark Zuckerberg gewinnt bei diesem Hütchenspiel IMMER:
    6. Er hat die „Revoluzzer“ von ihrer Basis – der Öffentlichkeit von mehreren hundert Millionen Usern entfernt.
    7. Er hat die „Revoluzzer“ alle „im Sack“ – an einem Ort konzentriert – da sind sie schön unter Kontrolle und
    8. Schmoren sie da im eigenen Saft und lösen sich in Wohlgefallen auf. Last but not least
    9. Stören die paar hundert oder tausend User, die zu „Diaspora“ wechseln nicht, denn sie fallen a) kaum ins Gewicht und b) behalten die meisten (wie auch Du) ihre Accounts auf Facebook. Mark Zuckerberg kann also sagen: „Trotz starker Diaspora (ist ja von außen gar nicht zu beurteilen!) bleiben die Klickzahlen und Userzahlen bei Facebook unverändert – kommt und gebt mir Euer Geld!“

    Finde den Link auf facebook nicht, wo samt Link nachgewiesen wurde, dass dieses „Diaspora“ Mark Zuckerberg gehört. Trotzdem die „Verlocker“ mit dem Namen „Demokratie jetzt“ und ähnlich das also wissen, werben sie weiter massiv = Spam! für dieses ominöse Netzwerk! In wessen Auftrag handeln sie? Wem nützt das?

    Damit ergibt sich mir die grundsätzliche Frage: Wem dienen diese „Demokratie-Jetzt“ u.ä. Figuren?

    Warum, frage ich Dich, sollte ich so blöd sein und diesem Aufruf folgen?

    Ich bekomme im Übrigen ALLE Nachrichten, die ich auch sehen möchte! Das Bezahlen ist wie bei google – Werbung. Wenn es Menschen gibt, die dafür bezahlen, dass ihre Botschaft gesehen wird und glauben, dass sie ihre Produkte/Nachrichten nun eher an den Mann/Frau bringen, ja, gut, denen ist denn nun auch nicht mehr zu helfen!
    Darin nun aber einen Grund zu sehen, aus der Öffentlichkeit HERAUS zu gehen und mich in einer kleinen dunklen Ecke zu verkriechen – das ist doch nun wirklich hanebüchener Unsinn!

    • herzmeister
      Oktober 28, 2012 um 12:21 am

      Das ist ja mal ein außerordentliches Stück FUD.

      Zuckerberg hat mal „gespendet“ jo, schöne PR ne, aber deswegen gehört ihm Diaspora nicht, wie auch? Weißt du, was Open Source bzw. Free Software ist?

      Der Quelltext ist *offen*! Da: https://github.com/diaspora/diaspora

      Jeder kann ihn kopieren, modifizieren, und eine andere Version machen („forken“), falls ein Zuckerberg daher kommt und meint, Diaspora besitzen zu müssen.

      Diaspora ist auch dezentral. Weißt du, was das bedeutet? Jeder kann einen Server (Pod) aufsetzen, und dort seine Daten halten. Man muss also nur sich selbst vertrauen. Wer das nicht kann, fragt einen Nerd in seinem Bekanntenkreis. Oder schließt sich einem der größeren Pods an.

      Und ja, auch den Namen „Diaspora“ kannst du für deinen Pod ändern, wenn er dir nicht gefällt.

      Teile und herrsche, ha! Wenn ich große Marken wie die rote mit der Cola oder den Fraß mit dem gelben M boykottiere, bin ich auch ein Spalter und schwäche den Widerstand oder wie? Mann Mann Mann, was ist das nur für ’ne Logik. Wahrscheinlich absichtliche Misinformation.

      So, alles verstanden? Und jetzt sag mir, was du anders machen würdest, wenn du ein wirklich freies Netzwerk erschaffen wolltest.

      • Oktober 28, 2012 um 12:42 am

        Lieber Herzmeister, liebe Solveigh, lieber shambler,

        dieser Blog lebt von einer besonderen Art der Kommunikation. Und ich würde mir wünschen, wenn wir auch bei diesem Thema das hinbekommen, was auch die zukünftige Koordination der Gesellschaft pflegen sollte:

        Es geht um den Respekt der anderen Meinung. Diskurse sind ungemein wichtig. Nur können sie nicht zu einem gemeinsamen Ergebnis geführt werden, wenn der der jeweilige Diskurspartner nieder gemacht wird.

        Hier nochmals der Link zur Erklärung, wie die hier empfohlene gewaltfreie Kommunikation funktioniert und was ihre Vorteile für alle Beteiligten sind:

        Wikipedia: gewaltfreie Kommunikation

        Ich weiß, dass, wenn Emotionen im Spiel sind, sich der Mensch schnell hinreißen lässt. Aber ein wenig Übung wird es schaffen lassen.

        In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Erkenntnis-gewinnende Beiträge und wünsche Allen noch eine angenehme Nachtruhe,
        Euer Martin

        • shambler
          Oktober 28, 2012 um 12:44 am

          yo is gespeichert 😉

  2. shambler
    Oktober 27, 2012 um 11:47 pm

    Was für ein Unfug Solveigh…was für ein unglaublicher Unfug…hier die facts zu Diaspora:

    Es gibt einige Gründe, warum man dieses Soziale Netzwerk nutzen sollte:

    Open-Source, d.h. der Quelltext ist offen und kann verändert werden.
    Dezentralisiert, das heißt, dass alle Daten nicht bei einer Firma landen.
    Datenschutzfreundlich
    Die Privatsphäre wird geschätzt
    Keine Kleinanzeigen jeglicher Art
    Du hast die volle Kontrolle über deine privaten Daten
    Du kannst dich nennen wie du willst. Es gibt keine Echtnamen-Vorschreibung
    Liken und Resharen ist erlaubt
    Keine Zensur – Poste alle, was du möchtest
    Niemandem interessieren deine Daten
    Keine Beschränkung von Post- oder Kommentarlängen
    Animierte GIFs sind erlaubt
    Keine Beschränkung von Bildgrößen oder -form
    #Hashtags
    Einfache, schlichte, moderne Benutzeroberfläche
    Freundliche und interessierte Community
    uvm.“

    http://blog.dsiw-it.de/2011/09/17/diaspora-das-dezentralisierte-soziale-netzwerk-fur-die-zukunft/

  3. shambler
    Oktober 27, 2012 um 11:49 pm

    und zur Finanzierungsfrage schrieb ich schon vor 4 Tagen:

    „Auf facebook haben sich bereits die ersten Diaspora-Kritiker eingefunden, die vor allem aufgrund des facts dass Zuckerberg mal was an Diaspora gespendet hat teils wilde Theorien in Umlauf bringen…dazu habe ich dort wir folgt kommentiert (kann gerne korrigiert und ergänzt werden):

    #####

    diaspora gibts seit 2010. mit diaspora wurde damals auch schlagartig die crowdfundingplattform kickstarter weltberühmt, denn diaspora war das erste projekt das mit crowdfunding ordendlich was zusammenbekommen hat. (s. wikipedia) …plötzlich kannte die welt also crowdfunding und plötzlich schien es so als ist ne facebook-alternative damit praktisch gesichert. diaspora erlebte damals seinen ersten frühling. mit dem ersten ansturm gabs dann natürlich auch probleme..natürlich auch zwischenmenschliche unter den entwicklern…trotzdem hatte diaspora erstmal nen guten ruf gesichtert und – was der zentral wichtige punkt ist für ein soziales netzwerk: bekanntheit…zu zuckerbergs spende:

    die fiel genau in den zeitraum als diaspora in aller munde war (2010) und war wohl ein strategisch sehr kluger schritt wenn man sich jetzt – drei jahre danach – die theorien anschaut die darum nun (zu ungunstens) diasporas gestrickt werden….ist doch ganz simpel: versuchst du was schlecht zu machen, provoziert man nur nen streisand-effefkt und macht “den gegner” groß…wie bekämpft man also am besten konkurrenz? ganz einfach! geld fließen lassen (das das projekt dank kickstarter übrigens gar nicht brauchte) und es loben…schon kommen einige “detektive” zusammen und wittern die dollsten zusammenhänge 😉 “

    Quelle: Hier in den Kommentaren: https://www.alex11.org/2012/10/support-diaspora-das-system-sind-wir/

    • Oktober 28, 2012 um 12:16 am

      interessant: eine Verschwörungstheorie über eine Verschwörungstheorie 🙂

      • shambler
        Oktober 28, 2012 um 12:44 am

        🙂

  4. Oktober 28, 2012 um 12:04 am

    Ich freue mich schon auf Guido´s Kommentar mit Bezug auf die Bildersprachen. Es knistert richtig 😉
    Und ich bin gespannt auf den Ausgang dieser Diversifizierung: hat Zuckerberg mit FB die Menschen am Wickel?
    Mein Artikel war nicht als Aufruf gedacht, mir zu folgen. Ich habe hier nur kommuniziert, was ich gerade für mich entschieden habe und warum.
    Jeder mag nun für sich daraus ziehen, was er mag. Aber genau das ist social webbing. Jeder ist verantwortlich dafür, was er mit der Information macht, die er erhält …

    • Oktober 28, 2012 um 12:58 am

      Meister Du hast gerufen … hier bin ich 🙂
      Auch wenn ich gleich eine Stunde geschenkt bekomme … auf so einen Unsinn kann wahrlich nur der fortgeschrittene Mensch im Namen der Unordnung kommen … so ruft doch das Bett, aber nicht ohne OPEN SOURCE aus Sicht des Ganzen zu betrachten. Man möge es mir nachsehen, aber ein Link muss genügen:

      http://www.gold-dna.de/update5.html#up94

      Gruß Guido

      • Oktober 28, 2012 um 1:08 am

        Äußerst interessante Interpretation über das Kritische von Open Source Projekten.
        Diese selbst als Virus unter den Closed Source Angeboten zu sehen, um deren Optimierung voran zu treiben, ist ein wichtiger Punkt.
        Durch das Dasein von Dispora und den Aufbrau so Manchem wie mir, wird die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt und es werden notwendige Anpaassungen an FB erfolgen? Wir werden sehen …
        Danke Guido, der Link hatte es ja dann doch in sich 😉

  5. Oktober 28, 2012 um 12:08 am

    Schade, dass dort keine Diskussion entfacht wurde. Für eine Leitmedium …

  6. Oktober 28, 2012 um 10:35 am

    Nein, das war es nicht, wenn auch dieser Artikel aboslut aufschlussreich ist. Den ich meinte, war eine Diskussion auf Facebook zum Thema, wo einer per Link nachwies, dass Mark Zuckerber der Eigentümer von „Diaspora“ ist. Wenn ich es per Zufall wiederfinde, poste ich das hier.

    Vielen Dank auch für diesen Link!

    • shambler
      Oktober 28, 2012 um 4:56 pm

      solveigh du wirst einen solchen link nicht finden, einfach weil es hahnebüschener unfug ist den du da oben in deinem ersten comment postet…deshalb wäre auch eine gegendarstellung deinerseits angebracht…

  7. herzmeister
    Oktober 28, 2012 um 11:08 am

    Auch so ein „echtes“ soziales Netzwerk gibt es bereits: https://de.wikipedia.org/wiki/Retroshare

    Ist eine Desktop-Anwendung zum runterladen, wir brauchen sowas noch für’s Web. Leider ist da die Technologie noch nicht so weit. Echte Peer-to-Peer-Funktionalität ist für die HTML5-WebSockets erst angedacht und in noch keinem Browser implementiert.

    Bis dahin können Pods auch von gemeinnützigen Vereinen oder was betrieben werden. Da gleich mit dem Nazi-Vergleich daherzukommen, halte ich für übertrieben. Jeder hat verschiedene Stärken und Schwächen, der Nerd kann dafür vielleicht nicht kochen. Um sinnvollen Austausch geht’s doch gerade in einer Gemeinschaft.

  8. shambler
    Oktober 28, 2012 um 12:29 pm

    http://www.new-how.com/video/25425/Facebook-20-Diaspora-Video-von-Dennispager

    Diaspora das neue Facebook bzw. das bessere Facebook.Diaspora ist ein Opensource- Projekt was momentan immer besser wird.Der Video Beitrag ist von Dennispager der mir Erlaubt hatte diese Video hier hochzuladen .Ihn findet ihr unter: http://dennispager.tumblr.com/http://www.youtube.com/user/Dennispagerhttp://twitter.com/#!/DennispagerEbenso ist er Radiomoderator von http://The-Radio.cc/Hier auch nochmal seine eigene Videobeschreibung:Bei Facebook schwinden langsam die aktiven Nutzer. Immer mehr löschen ihr Profil und suchen sich derzeit nach einer Alternative um. Da die VZs ziemlich überholt sind, wird die Wahl ziemlich schwierig, oder?Nein! Denn es gibt ja Diaspora. Was es genau ist und warum es Facebook ablösen könnte, erfahrt ihr in diesem Video.Die Grafiken zur Erklärung sind von Torsten Grote und sind dem Artikel von Karsten Gerloff auf Netzpolitik.de zu entnehmen (http://netzpolitik.org/2011/das-neue-facebook-nix-wie-raus-hier/). Die Bilder stehen unter der CC-BY-NC-SA Lizenz und so auch das hier entstandene Video.REGISTRIEREN: http://pod.geraspora.de/users/sign_up

  9. Oktober 28, 2012 um 5:49 pm

    Ja, da wäre die Chance gewesen 🙂 Aber wer weiß …

  10. Ikarus
    Oktober 28, 2012 um 11:18 pm

    Zum Thema Open Source und der ganzen Kooperationsthematik hab ich einen für euch evtl. noch interessanten Link :
    Bitcoin Prevents Monetary Tyranny

    Monetary tyranny can take many ugly forms. It can be deliberate inflation, persecutory capital controls, prearranged defaults within the banking cartel, or even worse, blatant sovereign confiscation. Sadly, those threats are a potential in almost any jurisdiction in the world today. The United States does not have a monopoly on monetary repression and monetary tyranny.

    Once the State is removed from the monetary sphere and loses the ability to define legal tender, its power becomes relegated to direct legislative and enforcement measures that do not immorally manipulate a currency. Taxes for wars and domestic misadventures will have to be raised the old-fashioned way — that is to say government money cannot be raised by simply debasing the currency.

    Ein anderes Projekt welches aktuell immer bekannter und beliebter wird, dessen Struktur auf der „Linux-Idee“ basiert.

  11. sustentaculum
    Oktober 29, 2012 um 1:02 am

    Dass Facebook grenzwertig ist und in vielerlei Hinsicht eben nicht das gelbe vom Ei war mir als Informatiker seit langem klar… leider ist es mittlerweile sehr verbreitet, so dass es z.B. an der Uni schier unmöglich währe zu überleben ohne zunmindest nen Account zu besitzen…. viele Infos werden über Facebook-Gruppen verteilt und koordiniert. Und schlussendlich gibt es ja dann noch so schöne Gruppen wie Kooperation statt Konkurrenz, die einfach sinnvolle und interessante Links nach oben spülen… möchte ich definitiv nicht missen.

    Schlussendlich ist es bei den sozialen Netzwerken wie bei den mittlerweile fast ausgestorbenen Instant-Messaging Protokollen. Erst mit Facebook-Chat und Skype wurde ICQ (zumindest in meinem Umfeld) vollständig abgelöst. Davor hat man es genutzt – nicht weil es toll oder anderen chat-Protokollen überlegen gewesen wäre, sondern weil es einfach die meisten Leute im eigenen Umfeld genutzt haben…

    Grundsätzlich bin ich aber schon der Meinung, dass es gut ist wenn z.B. facebook keine Marktbeherrschende Stellung bekommt. Und eins muss man auch mal so sehen: wenn es facebook übertreibt mit Werbe-Müll, dann wird es nicht lange dauern, bis eine werbefreie(ere) Alternative sie rechts überholt. Die Leute interessieren sich für das, was ihre Kontakte bzw. in ihren Gruppen gepostet wird. Alles andere ist doch nur Beiwerk, das keinen wirklich interessiert…

    • Oktober 29, 2012 um 8:28 am

      Gegen die überbordernde Werbung (überall im Web, nicht nur bei facebook) gibt es ein hübsches kleines PlugIn, das mich von 99,9 % der Werbung befreit: AdBlock!

      http://adblockplus.org/de/

      Seitdem ich das installiert habe, ist Internet wieder das, wozu es mal gedacht war: Informationsbeschaffer und -verteiler.

      • Oktober 29, 2012 um 9:35 pm

        Oh nein, du solltest AdBlock für facebook.com deaktivieren, sonst bekommen die doch nicht genug Geld und die müssen weitere Maßnahmen treffen, um den Laden am Laufen zu erhalten…

  12. Heinrich Schmitt
    November 11, 2012 um 3:29 pm

    Ich halte es fuer unsinnig, immer neue „“soziale““ Netzwerke zu erfinden. Nehmt die Bestehenden und weist sie in ihre Schranken !

  13. Matthias Peschke
    November 28, 2012 um 10:18 pm

    Vielleicht bietet das Thema noch die Möglichkeit, sich über unsere Wahrheiten im allgemeinen auszutauschen. Ich habe mich schweren Herzens von der Vorstellung einer objektiven bzw. objektivierten Wahrheit getrennt und diese in unterschiedliche subjektive Wahrheiten aufgehen lassen. So sind wir zum großen Teil selbst für unsere Wahrheiten verantwortlich und können sie entscheident mitbestimmen. Auch im social media!

  14. federleichtes
    November 29, 2012 um 1:54 am

    „Authentizität bis in die letzte Pore!“

    Du wirst mir glauben, dass ich Dir das von ganzem Herzen wünsche – noch viele, viele „Poren“ zu finden. Aber, und das finde ich wirklich bemerkenswert an Deiner Persönlichkeit: Du WILLST. Mit diesem Willen kommt man nicht aus der familiären Erziehung, nicht aus der Schule und nicht aus dem Studium. Die meisten schaffen nicht mal den Zipfel dieses Willens zu fassen.

    Und ich sage Dir gleich noch was. Mensch glaubt nicht nur, er brauche ein soziales Umfeld – er glaubt, er brauche ein BESTIMMTES Umfeld. Denke immer wieder gerne an Zeiten, als ich auf der Ebene von Vorstandsmitgliedern und Doktoren verkehrte, Porsche fuhr und Geld keine Rolle spielte. Da war von Poren-Finden nicht die Spur zu fühlen. Heute bin ich wie ich bin, und die Leute mögen mich so, oder eben nicht.

    Echter Selbst-Wert entsteht erst, wenn man sich selber bereit ist zu akzeptieren, und zwar ALLES, was war, und BESONDERS die bitteren Niederlagen, die (scheinbar) aus eigenem Unvermögen entstanden. Auch hier spielt die Schuld eine wesentliche Rolle. Niemand, wirklich niemand muss sich beschuldigen für Ereignisse, für die er wegen seiner Eingebundenheit in fremde Einflusssphären keine Verantwortung tragen KONNTE.

    So, weiter Fotos bearbeiten.

    Gruß
    Wolfgang

    Nein, die Foto-Themen brauche ja nicht nach oben, nur dass sie überhaupt irgendwie mal bemerkt werden – Du weißt, wie wichtig mir die Naturbilder als Themen-Begleitung sind.
    Oder – fällt mir gerade ein – ich setze unter jeden meiner Beiträge einen Link auf unsere Galeriestartseite.

  1. Oktober 31, 2012 um 1:32 pm
  2. November 4, 2012 um 6:15 pm
  3. November 4, 2012 um 6:21 pm

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: