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Geld als moderne Sklavenpeitsche?

Dieser Artikel wurde auf Wunsch des originären Autors wieder gelöscht. Ebenso seine Kommentare.

Ich respektiere seinen Wunsch.

Die noch vorhandenen Kommentare sind daher nicht unbedingt verständlich …

 

  1. Oktober 31, 2012 um 7:54 pm

    Herrjeh, wie wäre es denn, einfach einmal Geld zu denken? Das mutig vollbracht, könnte die Erkenntnis vermitteln, wie Geld in die Welt kommt. Wenn man das erst einmal weiß und erkannt hat (setzt voraus, daß man vorher Geld denkt), dann kann man durchaus Geld anders denken. Geld ist ein wunderbares Mittel, um arbeitsteilig zu wirtschaften und ermöglicht so erst Kultur. Nur, wenn man Geld partout nicht denken will und so auch gar nicht erkennen kann, was beim alten Geld tatsächlich schief läuft, es wohl auch nicht erkennen will, kommt man auf den törichten Gedanken, Geld ganz abschaffen zu wollen. Ist Geld erst mal abgeschafft, braucht man es erst recht nicht mehr zu denken.
    Daß Geld in gesunder Weise (nämlich schuldlos) in die Welt kommen kann, praktizieren wir hier in der Praxis http://www.rheingoldregio.de
    Es ist ganz einfach.

  2. Oktober 31, 2012 um 9:35 pm

    Hallo Gerhard,

    Zitat“Ist eine funktionierende Wirtschaft ohne Geld machbar?

    Es ist wohl die entscheidende Frage, ob in einer Welt, in der jeder seinen beruflichen Beitrag zum Bestehen der Gemeinschaft leistet und dafür auf einem allgemein gültigen Niveau entlohnt wird, nicht komplett auf Geld verzichtet werden kann…

    Grundfehler!!! Es wird niemand auf einem allgemein gültigen Niveau entlohnt.
    Der, nur ein kleines Beispiel, Anwalt bekommt 200,00 die Friseurin bekommt 4,00
    pro Stunde, es geht auch krasser.
    Bitte, Bitte, lies doch mal komplett Gradido.net
    KOMPLETT und dann argumentiere nochmal so richtig, ich freu mich
    liebe Grüße an Alle
    Ralf

  3. Oktober 31, 2012 um 10:16 pm

    Hallo,?

  4. November 1, 2012 um 9:44 am

    Ist Geld nicht selbst Ausdruck eines viel tragischeren Konzeptes und damit nicht das primäre Übel?

    Mir will scheinen, dass wir über das persönliche Eigentum selbst zu reflektieren haben. Weisen unsere indigenen Völker, die im Frieden leben, nicht den Weg. Diese kennen keine Verbrechen, sogar nicht einmal Worte für die diversen Taten, die Menschen gegen Menschen richten können, wie dies in unserer „zivilisierten“ Welt trotz oder gerade wegen unserer übermäßig vielen Gesetze rund um eben diese Verteidigung des persönlichen Eigentums.

    Sollten wir aber persönliches Eigentum als nützlich für die Gemeinschaft erachten, so bleibt dann doch die Frage, ob auch die Ressourcen dieser Erde Eigentum Einzelner nicht kontraproduktiv ist. Auch stellt sich die Frage, ob ein unbegrenztes Ansammeln von persönlichem Eigentum förderlich für die Weltgemeinschaft ist.

    Ich lasse das nur mal so als Denkanstoß hier stehen.

    Was aber die moderne Sklaven-Peitsche betrifft, so verlinke ich hier nochmals die Geschichte mit dem Hohepriester Dämon Kratie, die den einen oderen anderen Erkennungsgewinn bringen kann.

  5. federleichtes
    November 1, 2012 um 12:34 pm

    @ Bernhard
    „Was aber macht Geld so unübertroffen interessant?“

    Ist diese Aussage wirklich? Ich stelle meine Ansicht dagegen:
    „Geld ist ein unübertroffen dämlicher Wert“.

    Wie entsteht nachhaltiger existenzieller Reichtum?
    Aus Werten, die nicht manipulierbar und nicht zerstörbar – und nicht käuflich sind.

    Ja, ich bin mir selber etwas wert. Alles entstanden in den Jahren der Armut.
    Wie könnte man den Tod besser erleben, als mit unvergänglichen Werten im Gepäck?
    Geld regiert die Welt? Ja, es hat den An-Schein, aber in dieser Welt leben nicht alle Menschen. Gestern traf ich eine Frau, die mir eine halbe Stunde ihres Lebens schenkte, von den 25 verschiedenen Vögeln und anderen Tieren in ihrem Garten erzählte. Da floss Reichtum von A nach B, ja, und auch von B nach A. Ja, es gibt ein Energie-Potenzial, das sich mit Geld verschließt und nur ohne Geld verfügbar wird.

    Geld, ich wiederhole mich, ist die niederste Form, Existenz zu gestalten. Und der Hinweis erübrigt sich fast, dass der Geld-Mensch das niederste Lebewesen auf diesem Planeten ist:
    Des „Überlebens“ wegen sich prostituieren, sich körperlich und charakterlich ruinieren, auf dem Pferd des Wahsninns galoppieren und frohlocken über jeden gelungenen Betrug und jeden erfolgreichen Verrat.
    Kein anderes Lebwesen kann sich von Niedertracht ernähren.

    Wenn Geld die Welt regieren könnte, lebten wir in einer armseligen Welt, in der keine Blume blühen und kein Vogel singen könnte. Mag der An-Schein entstanden sein, das Leben, die Natur und die Liebe ließen sich beugen, so mag man darin einen Wert erkennen und damit dem Geld einen Wert beimessen.

    @ Martin
    Wenn Deine „neuen“ Einsichten mit kindlichem Vergnügen verbunden sind – lass nicht locker.

    Gruß
    Wolfgang

  6. November 1, 2012 um 1:08 pm

    Ich wiederhole mich bewusst mal wieder und schreibe mal wieder BINGO. Wolfgang zeigt mal wieder wohin das künstliche Wesen rennt, welches als Hase erscheint.

    Money makes the world go round … um den Fortschritt bildhaft werden zu lassen und die zugrundeliegende Unordnung habhaft:

    http://www.gold-dna.de/updatejan.html#m2012II

    Gruß Guido

    • federleichtes
      November 1, 2012 um 1:29 pm

      Lieber Guido,

      Bingo zurück:
      Mal wieder, mal wieder, mal wieder.
      DAS ist ein Wert – und kein An-Schein.

      Wieder in die Schule gehen in eine Klasse, in der (nur oder immerhin?) fünf von 28 Kindern lernFÄHIG sind.
      Wieder sich aufs Rad setzen, hinen in den stinkenden, lärmenden, rücksichtslosen Menschenverkehr.
      Wieder und wieder Dinge mit dem Anschein der Sinnlosigkeit tun, die man nicht nötig hätte, und wieder und wieder Ja sagen zu den Erscheinungen des Wahnsinns.
      Wieder mal bis an die Grenze der Existenz gekommen? Geht’s da noch weiter? Was versäumte ich, wo ginge es noch besser? Interpretiere ich richtig, suche ich mit ganzem Herzen, formulierte ich oder werde ich form-uliert?
      Gerechtikeit, Frieden, Brüderlichkeit – mal wieder auf dem Prüfstand.

      Mal wieder hinauf in die Tiefen der Dankbarkeit gestiegen.

      Euch einen guten Tag.

      Wolfgang

      Randgedanke
      Mag es nicht uninteressant sein, im erscheinenden Unwert des Menschen seinen eigentlichen Wert zu entdecken.

  7. federleichtes
    November 1, 2012 um 7:07 pm

    @ Bernhard
    „Mitten aus dem in Gang gesetzten Prozess gesprochen bedingt das Eine das Andere und umgekehrt.“

    Damit triffst Du einen dicken Nagel mittig.
    Und was schlussfolgern wir?
    Gibt es etwa eine Art geistig-gedankliches Perpetuum Mobile, der sich in den Schwanz beißende Hund in einer Karussell-Achterbahn?
    Und Geist-Macht kontrolliert die Ausgänge, um eine notwendige Entwicklung sicherzustellen?

    Kausalitäten lassen sich nach meiner Kenntnis nur aufbrechen, wenn man die Ursachen für ihr Entstehen entdeckt.
    Und: Greifbare Erscheinungen haben IMMER (mindestens) einen geistigen Hintergrund.

    Damit gut.

    Gruß
    Wolfgang

  8. federleichtes
    November 1, 2012 um 8:31 pm

    So, so, könnten wir hier also mal tiefer ins Wesen der Kausalität kommen.
    Bist Du daran interessiert?

    Für mich ist nicht erheblich, ob es einen Urknall gab oder nicht. Erheblicher scheint mir die Frage, ob die Ursache für das GESCHEHEN auf dieser Welt IN der Welt anwesend ist – oder eben nicht. Wahrscheinlich spürst Du etwas von der Brisanz dieser Frage.

    Du bsit mir ein guter Gesprächspartner – herzlichen Dank!

    Wolfgang

  9. federleichtes
    November 1, 2012 um 11:09 pm

    “ … doch kann kein Mensch diese Frage für einen anderen Menschen beantworten.“

    Fürwahr. Das würde ich mir niemals erlauben, mehr als das zu präsentieren, was ich aus Erfahrung für Fakten oder Spekulation halte.

    Ja, der Antrieb unseres Handelns.
    (etwas lustig – ich schaute, in welchem Thema wir schreiben – also so verkehrt ja noch nicht)
    Meinen Grundantrieb erlebte ich diffus, weil meine Arbeit für das Gemeinwohl mich stets wieder auf mich selber zurück warf. Vielleicht ist die Trennung in Ich und Gemeinschaft auch nur eine Idee, um Entwicklung/Erkenntnis zu ermöglichen; ähnlich den bildhaften Elementen Teufel und Jesus. Und in den letzten Jahren verlor sich mein Ich-Antrieb, zunehmend, und mein AnTRIEB für das Gemeinwohl tätig zu bleiben entsteht eher aus dem Interesse, eine 25 Jahre währende Arbeit noch besser abschließen zu können. Natürlich spielt Geld dabei keine Rolle, auch keine andere Sklavenpeitsche. Geld ist ein Zahlungsmittel, vereinfacht ausgedrückt, zur Begleichung einer SCHULD.

    Für mich formuliere ich: Das Leben dient als „Verantwortung“ der Auflösung einer „Schuld“ – und ich nehme mit meinem Leben an diesem allgemeinen Prozess teil. Genauer: Ich zahle mit meinem Leben eine Allgemeine „Schuld“ (im Namen und für Rechnung eines ES, der Ursache, die das Leben schuf).

    Wenn wir unseren Blick auf Geld werfen, richten wir unsere Aufmerksamkeit einerseits auf ein Prinzip (Schuld – Entschulden oder Leistungsausgleich), und andererseits auf EIN Problem (das nicht nur als Geld erscheint). Mit Geld verbindet sich Macht, aber auch Gier und Rücksichtslosigkeit bis hin zu Gewalt und Zerstörung. Das ist das eigentliche Thema: Schaffen von Abhängigkeiten und Kontrolle von Energie.

    Das Geschehen auf unserer Welt halte ich für sehr real. Aber meine Frage war, ob die UR-Sache für Existenz/Dynamik/Leben hier anwesend ist.
    Dazu stellen sich drei Fragen:
    KANN sie hier anwesend sein?
    DARF sie hier anwesend sein? Und
    MUSS sie hier anwesend sein.

    Etwas präziser: Gibt es eine Kausalität, die in der Raumzeit nicht existent sein kann?

    Klar, das hört sich jetzt sehr theoretisch an – wird nicht lange so bleiben.

    Konkreter später.

    Gruß
    Wolfgang

    • federleichtes
      November 2, 2012 um 1:36 am

      Was Deine Beziehung zum Geld betrifft, hatte ich Dich sicher nicht falsch verstanden.

      Ja, wir haben es hier mit Informationen zu tun – das Beispiel mit der Daten-CD gefällt mir gut.
      Ich gehe einen Schritt weiter:
      In Menschen sind die Informationen dieser CD gespeichert.

      Vielleicht können wir diese Informationen Wahrheit nennen?
      Weil es REAL existierende Daten sind.
      Es wäre eine Frage wert, woher die Daten kommen oder wie sie entstanden sind. Wäre gut, das im Moment mal auszuklammern.

      Wenn diese Informationen in einen dynamischen Prozess gespeist werden und damit Handlungen verursacht werden, entsteht das, was Du Wirklichkeit nennst (?)
      Es sind Informationen, die von den „Verursachern“ nicht nur inszeniert, sondern auch iin verschiedener Weise interpretiert werden.
      Die Daten sind objektiv – die Handlungen entsprechend der VORgabe, die Interpretation ist subjektiv.

      Welche Aufgabe erfüllen die RE-ligionen. Sie liefern Informationen. Und sie fördern bestimmte Verhaltensmuster. Ich sage: Es handelt sich um „alte“ Verhaltensmuster und „alte“ Informationen. Und ich gehe bislang davon aus, dass diese Informationen VOR unserer Zeit entstanden sind.
      Re-ligion schlägt also eine informative Brücke aus einer (relativ) zeitlosen Vergangenheit in eine Zeit, in der die Informationen „verarbeitet“ werden.

      Zurück zur Kausalität.
      Dein Beispiel mit der Lautsprechermembran ist gut. Ist das vergleichbar mit meiner Vorstellung: Ich sehe einen Stein ins Wasser plumpsen. Wellen breiten sich aus, im Wasser-Raum und in der Zeit – genauer gesagt erschafft ihre Bewegung das, was wir Zeit nennen. Je weiter die Wellen sich ausbreiten, je großflächiger und je schwächer werden sie – im direkten Zusammenhang mit der Zeit, die seit dem Steinwurf vergeht.

      Aber was, wenn der Mensch Welle ist und den Steinwurf niemals wahr-nehmen konnte. Er muss „denken“, die erste Welle hat die zweite Welle verursacht – und baut sein kausales Denken in einem reinen Wirkungsgefüge auf – weil er nichts anderes kennt.
      (Wenn das stimmen sollte, erleben wir alle nur eine Schein-Kausalität, oder anders gesagt, Kausalität zweiter Klasse.)

      Das ist auch notwendig. Nur so ließen sich die Parameter installieren, die entwicklungstechnisch unverzichtbar waren – eben weil hier eine Ursache-Wirkungsproblematik behandelt werden MUSSTE, deren (wahrer) Kern sozusagen im Dunkeln, vielleicht auch außerhalb der uns bekannten Ordnung bleiben musste.
      Für diese meine Annahme gibt es weitere Gründe.

      Der Mensch steht in meinem Weltbild für Schuld und Verantwortung. Schuld ist ein rein fiktiver Faktor, Verantwortung dagegen ist eine sehr reale Größe, die als Bewusstsein entsteht.

      Meine Vorstellungen stehen zur Disposition.

      Ja, Geld wirkt als Sklavenpeitsche. Man kann sich davon befreien, auch in einem System, in dem Geld als unverzichtbar dargestellt wird. Tatsächlich funktionieren nicht unerhebliche gesellschaftliche Leistungen geldfrei. Und was die Entwicklung von Bewusstsein betrifft, beteiligen sich daran viele Menschen für Geld und wegen Geld – aber ist das wirklich relevant?

      Liebe Grüße an Dich.

      Wolfgang

  10. November 2, 2012 um 5:41 am

    Lieber Wolfgang,zwei Dinge die ich rausgreifen möchte,

    „Für mich formuliere ich: Das Leben dient als “Verantwortung” der Auflösung einer “Schuld” – und ich nehme mit meinem Leben an diesem allgemeinen Prozess teil. Genauer: Ich zahle mit meinem Leben eine Allgemeine “Schuld” (im Namen und für Rechnung eines ES, der Ursache, die das Leben schuf).“ und

    Aber was, wenn der Mensch Welle ist und den Steinwurf niemals wahr-nehmen konnte. Er muss “denken”, die erste Welle hat die zweite Welle verursacht – und baut sein kausales Denken in einem reinen Wirkungsgefüge auf – weil er nichts anderes kennt.
    (Wenn das stimmen sollte, erleben wir alle nur eine Schein-Kausalität, oder anders gesagt, Kausalität zweiter Klasse.)“

    Das 2. Bild gefällt mir noch besser, meion Gedanke zu den Informationen auf der
    CD oder auf der Welle.

    Aus unserer Sicht bestehen sie alle aus 0 en und 1en. Was aber ,
    wenn sich die I über die 0 schiebt und alles nur aus dieser Zahl kommt?
    Wenn jede Information aus einer unendlichen Zahl kommt ,die nur an ihrer kleinsten Stelle ANDERS ist (Mensch)?

    Falsch ausgedrückt? Guido hilf ;.)
    Einen wunderschönen Tag wünscht Euch Ralf

    • federleichtes
      November 2, 2012 um 12:59 pm

      „Aus unserer Sicht bestehen sie alle aus 0 en und 1en. Was aber ,
      wenn sich die I über die 0 schiebt und alles nur aus dieser Zahl kommt?“

      Ja, Ralf, Dein Gedanke ist – mein Gefühl – wieder ein Volltreffer.
      Wikipedia sagt zur Mathematik:
      … als eine Wissenschaft beschrieben, die selbst durch logische Definitionen geschaffene abstrakte Strukturen mittels der Logik auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht.

      Da wir, die wir das Leben besser verstehen wollen, selber Teil des Lebens sind, brauchen wir offensichtlich abstrakte (Zahlen)Begriffe, um unsere eigene Systematik auf einer anderen, ich möchte sagen, neutralen Ebene darzustellen.

      So wie Du daraus eine Frage entwickelst: Was, wenn sich eine 1 über eine 0 schiebt und aus der Vereinigung der beiden Grund-Informationen neue Informationen entstehen.
      (Grundsätzlich zu meinen Überlegungen: Ich bin als Wedernoch-Wissenschaftler nur an Wissen interessiert, das den Menschen und die Gemeinschaft erklärt, UM einen Weg in die Freiheit zu finden)

      0 und 1. Frau und Mann? Liebe und Geist – Energie und Information? Vielleicht noch Welle und Teilchen als feinstofflich und grobstofflich?
      Gleich in welcher Weise 0 und 1 als lebendige, also beobachtbare Objekte in Erscheinung treten, bedarf es zu einer Vereinung einer dritten Größe.
      Da ist eine Blume 0, da ist ein Fotoapparat 1 – ein Bild entsteht erst durch die Absicht (oder den Willen oder die Idee), es zu MACHEN.

      Unsere Welt zeigt uns Bilder, die Informationen liefern über sowohl sehr handfeste als auch sehr subtile Ergebnisse, wenn Informationen miteinander verbunden werden UND etwas damit geMACHT wird.
      Das ist für mich eine Kern-Information: Es WURDE etwas gemacht, was fatale Folgen hatte.

      Ja, offensichtlich geht es um Macht.
      Und ich erinnere mich gerade an einen Spruch:
      Alle Räder stehen still, wenn der Arbeiter es will.

      Und? Die NATÜRLICHE Macht DER Arbeiter wurde gebrochen – eine Gemeinschaft wurde aufgebrochen und wird energetisch an den Rand der Nicht-Existenz getrieben.

      Das ist ein sehr handfestes Problem. Es ist, das meine ich, nicht ALLEIN mit dem Wissen der Wissenschaften zu lösen. Und das Problem entsteht auch NICHT NUR durch dieses Wissen.

      Ich wage mal eine Aussage:
      Es gibt EIN Problem, das entstanden ist aus der Verbindung von Verschiedenheiten. Leben dient
      – dem Ergründen des Problems, wie es entstehen konnte;
      – der Lösung des Problems auf eine Weise, dass es nicht wieder auftreten kann;
      – und der Auflösung der Folgen, die das Problem verursachte.

      Das ist eine These, so spinnert nicht, weil sie (auch) beschreibt, was wir erleben.

      Danke für Deine Anregung, EIN Problem noch mal anders zu beleuchten.

      Herzliche Grüße von uns beiden.

      Wolfgang

    • November 2, 2012 um 2:53 pm

      Ja, die 0 und die 1 … oder wie aus der Wirklichkeit, siehe das Symbol für Phi, die Realität der Dualitäten … 0 und 1 getrennt … und die virtuelle Welt … lauter 0en und 1en … wird:

      http://www.gold-dna.de/updatemai.html#up215

      Gruß Guido

  11. November 2, 2012 um 3:29 pm

    Lieber Bernhard,

    mit Deiner Beschreibung der Wirklichkeit und Realität sag ich nur: Willkommen im Club 😉 … oder sollte ich gar mal wieder ein BINGO in den nicht wirklich vorhandenen, einzig mittels der realen Bildersprache umschriebenen, Raum werfen ?

    Gruß Guido

  12. federleichtes
    November 2, 2012 um 8:32 pm

    Bevor ich meinen Senf auf den Geldsack schmiere, beantrage ich bei unserem Bingoisten, auch Nick entsprechend zu bedenken. Sein Hervorheben der Plünderungs-Idee trifft auch einen dicken Nagel mittig.

    Für mich habe ich die Uhr eben angehalten, um mir eine Übersicht zu schaffen, was die Sklavenpeitsche auf den Tisch des Hauses zählte.

    Bernhard sagt:
    „Wir sitzen in einem Kino, der laufende Film ist noch nicht fertig, reicht gerade bis zum Hier und Jetzt, der weitere Film wird von Moment zu Moment produziert, die Leinwand ist ein begehbares Hologramm, die Zuschauer sind gleichzeitig Produzent, Schauspieler und Beobachter.

    Wenn ich Bernhard richtig verstanden habe, geht er, so wie, davon aus, dass Informationen gespeichert wurden und das, was im Kino abläuft gestalten.

    Nick spricht vom Plündern, eine „Arbeit“, die ich beschreiben möchte mit: ALLES mitnehmen, was man gebrauchen kann.

    Werfen wir einen kurzen Blick auf das Wesen der Zwangsarbeit. Nein, die Menschen wurden nicht nur gefangen und zur Arbeit gezwungen, sondern gezwungen sich tot-zu-arbeiten. War X tot, trat Y an seine Stelle, usw. usf. Ich schreibe das hier, weil Plünderung gerne auf der Ebene von Sachen abgehandelt bleibt und ich einen direkten Bezug zur „Sklavenpeitsche“ herstellen wollte.

    Ich sprach mehrfach zum Thema Bewusstsein über „lebens- bzw. existenzfeindliche Informationen“.

    Ralf sagt, was wenn sich die Null über die 1 geschoben hat.

    Können wir aus diesen Informationen schon einen „Schuh“ machen? Weil ich mir nicht sicher bin, formuliere ich Fragen:

    Leben Menschen in einer Welt, die sie selber erschaffen?
    Erzeugen sie den Film samt aller Handlungen, die darin ablaufen?
    Gestalten sie die Handlungen mit Informationen, die ihnen, wie auch immer, übermittelt wurden?
    Können wir aus dem laufenden Geschehen erkennen, um welche Art Informationen es sich handelt, die das Geschehen bestimmen?
    Kann es sein, dass – BEVOR die Informationen für die „CD“ entstanden – eine Null sich auf eine Eins setzte und die Null durch eine energetische Plünderung in einen Zustand der Nicht-Existenz brachte?

    Was erleben wir in unserer Welt.
    Menschen arbeiten, bis sie sterben. Bis sie tot sind, erleiden sie zumeist üble „Schicksale“, werden krank, verunglücken, werden betrogen, belogen und auf die eine und oder andere Weise – ausgeplündert.
    Von Nullen, die sich, von jeder Moral befreit, den (energetischen) Besitz der Einsen aneignen.

    Können wir das als den Kern der Realität beschreiben?

    Allen einen guten Abend.

    Wolfgang

  13. November 3, 2012 um 5:20 am

    Lieber Nick,
    „Energetisch gesehen scheint das ja ziemlich simpel:
    Die Null ist der Zustand der Leere und die Eins der Zustand der Fülle.
    Wenn in der Physik sich zwei osmotierende Zustände nähern, kommt es zu einer Nivellierung der Zustände – in den Zustand der Leere ergießt sich der Zustand der Fülle“

    Ich bin nur ein einfacher Gymnastiklehrer habe aber in den letzten 4 jahren gelernt,
    dass nichts so ist wie es scheint, auch Dank dieses Blogs.

    Ich bin mit dem „Wissen“ aufgewachsen, dass die Physiker ein Vakuum machen können. Zitat: „stelln wir uns mal vor wir ham nen Vakuum“.
    Na und dann fliegen die Feder und das 1 Euro Stück genauso schnell herunter.

    Na und dann der osmotische Druck, lieber Nick , die „Wahrheit“ hab ich auch gelernt.

    Ja der Druck, der vielleicht aber auch beschrieben werden kann als Sog und Zug, siehe
    Viktor Schauberger, aber den kennst du bestimmt auch, über diesen Druck kommen wir ganz schnell wieder auf die Nullen und die Einsen,
    Meiner Meinung nach bräuchten wir die -1 nicht unbedingt zu unserem Erklärungsmodell.
    Vielleicht nehmen wir die Liebe?
    Ansonsten natürlich auch von mir ein dickes 1+ für deine Ausführungen.
    Euch allen ein geruhsames und gemächliches Wochenende.

    @Martin mailst du mir nochmal bitte deine Festnetznr.? Falls du Zeit hast heute morgen oder Handy ,wenn du ne flat hast? Wenn nicht, Egal, ist nicht ganz so dringend.

    Ralf

  14. federleichtes
    November 3, 2012 um 1:06 pm

    Jaaa, Ralf.

    Ich wollte Nick bereits gestern Nacht antworten, zögerte, überlegte und schickte stattdessen Bilder.

    Grundsätzlich.
    Wir leben in einer Welt, die Probleme offenbart. Sie erscheinen vielschichtig UND von fast bedeutungslos bis unlösbar.
    Und ich erlebte ein Phänomen: Wenn ich ein Problem lösen konnte, erschien ein ähnliches Problem, das gelöst, ein weiteres ähnliches Problem folgen ließ. Dann schnackelte es: Ich konnte ein tiefer liegendes zentraleres Problem erkennen.
    Also, bei mir verlief Erkenntnis zyklisch, War die „Erkenntnis-Masse einer Ebene stark genug, sprang mein „Fokus“ auf die nächste Ebene.
    Ich gehe davon aus, dass das Kern-Problem eine Anziehungskraft hat. Irgendwie logisch, weil Leben der Lösung dieses Problems dient.
    Auf der persönlichen Ebene erlebte ich diese Anziehungskraft auf der traumatischen Informations-Ebene, Unbewusstsein genannt. Hier entsteht allerdings eine gegenteilige Dynamik, der Fliehkraft ähnlich, vergleichbar mit einem Staudamm, aus dem anfangs ein kleines Rinnsal sickert, bis der Druck den Damm zerbricht. Hoffe, das ist einigermaßen verständlich.

    Wir sind, wenn ich das richtig einschätze, in der unmittelbaren Nähe des Kernproblems. Hier gilt, auch das ist meine Erfahrung, Besonnenheit, etwas salopp formuliert: Bevor du in die Hölle reitest, zurre den Sattel fest.

    Was mich zurück zum Thema führt.
    Geld symbolisiert Energie. Und Energie ist einer der Faktoren, die Macht generieren – können.
    Ihr kennt den Spruch – wenn es um die Vermehrung von Geld geht: Der Teufel scheißt auf den größten Haufen. Und selbst wenn nicht, könnt ihr beobachten, dass Geld sich, als sei ihm innewohnend eine geheimnisvolle Kraft vermehrt.
    – kleiner Einschub – auf meinem Balkon erschien gerade ein zweites Dompfaff-Weibchen.

    Geld, das behaupte ich, vermehrt sich auf natürliche Weise. Wenn wir die Ebene der ErSCHEINungen verlassen und das Wesen der Macht untersuchen, begegnet uns auf der Erlebnisebene z.B. das Phänomen der Gier. Wenn also GEIST in den Dunstkreises der Macht gerät, entsteht in ihm eine Sogwirkung (gleich einem Schwarzen Loch): Mehr, noch mehr, noch viel mehr – mehr Geld, mehr Kontrolle, mehr Ausbeutung, einen Menschen beherrschen, zehn Menschen beherrschen, ein Volk beherrschen, die ganze Welt beherrschen.
    Das Prinzip arbeitet und bedarf keiner weiteren Erklärungen.

    Geist ist Information. Geistwesen sind Schöpfer. Bedeutet von ihrem Wesen her, sie können nur Ideen produzieren.
    Aber nun stellen wir uns mal vor, da wäre ein Geistwesen mit Namen Zuhälter. Es baut Luftschlösser, Luxuskarossen und alles, was ihm so in den Sinn kommt. Dann, gewissermaßen ein verhängnisvoller Moment, begegnet ihm eine Frau. Er merkt sehr schnell, dass er sie mit seinem Willen dominieren kann und Zugang zu ihrer (natürlichen) Energie hat. Und Zack: aus Luftschlössern entstehen handfeste Produkte – er kann seine Ideen in die Tat umsetzen und Produkte erschaffen.
    Das Produzieren wäre keine Aufmerksamkeit wert, wenn er sich EIN Haus und EIN Auto erschaffen würde – aber nein, unser Geist ist ein Schöpfer, kreativ und begeistert und immer begeisterter von seiner schöpferischen Qualität und produziert immer abenteuerlichere Dinge.
    Auch das würde nur geringe Aufmerksamkeit erregen, wenn nicht andere „Schöpfer“ seinem Beispiel folgten.

    Macht ist für Geist unwiderstehlich und für Existenzen, die über natürliche Energie verfügen, verhängnisvoll.
    Ist ein Energiewesen seiner Energie beraubt, wird es statisch Und wenn seine natürliche Energie gewissermaßen verpulvert wurde, braucht es, um wieder in die Existenz zu kommen, eine künstliche Energie: Leben.

    Mit dieser Erklärung schloss sich für mich EINER der Kreise, um das laufende Geschehen (besser) zu verstehen.

    @ Ralf
    Du hast bereits einen weiteren Kreis berührt.

    @ Manfred
    Du hast bereits einen weiteren Kreis berührt.

    Ich sah mich in der Nacht vor die Frage gestellt, ob wir hier WIRKLICH etwas bewegen wollen. Dann wären andere als rein sachlich/informative Voraussetzungen zu schaffen.

    Allen einen guten Tag.

    Gruß
    Wolfgang

    • federleichtes
      November 3, 2012 um 2:14 pm

      Hallo Bernhard,

      ich kann SEHR gut mit Dir mitfühlen.

      In Deinem Beitrag kommt das Wörtchen „Vielleicht“ vor.
      DAS ist ein Problem.

      Bei meinem letzten Versuch, einen Verein (Hilfe zur Selbsthilfe) zu gründen, gab es nicht mal personelle Probleme, weder fachlich-qualitative als auch quantitative – zu den gestaltenden Vorgesprächen erschienen etwa zwanzig „Gleichgesinnte“.

      Ich erzähle Dir kurz von einem Phänomen, mit dem ich im Jahre 2000 konfrontiert wurde. Ein junger Mann betrat unseren „Kreis“, einerseits mit sehr amüsanten, andererseits mit dramatischen Geschichten. Wir nahmen uns seiner an. Bis sich – eher zufällig – einige Widersprüche in seinen „Geschichten“ aufdeckten. Daraufhin machten wir seine Mutter ausfindig und besuchten sie. Sie erzählte uns von einer Gehirn-OP mit Folgen: Ihr Sohn lebte seitdem REAL in einer nichtesistenten, reinen Vorstellungswelt.

      Bei unserer Verinsgründung gab es einen ähnlichen Fall. Und zwei Menschen waren dabei, die unter dem VORWAND, gemeinnützig tätig sein zu wollen, SEHR handfeste wirtschaftliche Interessen verfolgten.

      Zum Thema Gemeinschaft und Miteinander schreibe ich gleich unter Bewusstsein.

      Ja, ich verstehe auch Deine Beweggründe. Sie verbinden, und man sollte sie sich von der „Seele“ schreiben. Möglichst so lange, bis man nicht mehr emotional, sondern aus reinem Herzen handeln kann. Das bringt starke Gefühle, und damit die Ruhe, die wesentlichen Dinge in völliger Gelassenheit als ein SELBST zu betreiben. Wobei ich das Selbst definiere als „das Ich handelt in völliger Übereinstimmung mit der Ursache der Schöpfung“.

      Ja, liebe Grüße auch von uns.

      Wolfgang

  15. federleichtes
    November 3, 2012 um 6:43 pm

    „Vieles ist nicht leicht, wäre es anders fiele vieles vielleicht leichter. Erfahrung kann vieles leichter machen, manchmal auch erschweren.“

    Ja, so ist das wohl.
    Wenn ich da aus meiner Erfahrung sagen darf: Der Schmerz muss raus. Aber nicht auf dem Wege, sich Schmerzen zuzufügen und sich daran zu gewöhnen, oder ihn zu bagatellisieren und ganz zu verdrängen.

    Der Ur-Schmerz ist eine „harte Nuss“.

    Sein Kern ist informativ-reaktiv, sich beschützen und verteidigen verbraucht viel Kraft und bindet Aufmerksamkeit. Immer neue Probleme entstehen, die Zeit rinnt dahin, die Einsamkeit wächst sich aus zur Ohnmacht.

    Es gibt Methoden, es gibt Wege in die Befreiung. Nach meiner Kenntnis nicht auf der Ebene, die Psychotherapie oder -analyse genannt wird.
    Eine schnelle und sehr effektive wirkende Methode ist, traumatische Informationen zu neutralisieren, sie von (ihrer) Energie zu trennen, sie abfließen zu lassen.
    Der Weg führt in die Natur, in ihr Zentrum, das Wesen ihrer Ordnung. Wenn man das glauben „will“: Wer die Natur versteht, versteht auch Gott – und sich selbst.

    Aiuch in diesem „Konzept“ finden sich Energie und Information, das Ich (als Wirkung) und Gott (als Ursache), sowohl Trennung als auch Verbindung, Schöpfung und Zerstörung – im Konsens.

    Darüber hinaus entstehen Gemeinschaften, in denen reine Energie verfügbar wird. Man wird sie allerdings in keinem Vereinsregister finden.

    DIE federleichten.

    Wolfgang

  16. federleichtes
    November 3, 2012 um 7:27 pm

    Mag der in mir entstandene Eindruck falsch sein: KÜNSTLICH Organisiertes wird unterwandert, diskreditiert, ist angreifbar und WIRD angegriffen. Das liegt im Wesen des Unrechts- und Plünder-Systems, eben seine Pfründe zu beschützen.

    Susanne und ich sind sehr zurückhaltend und erscheinen selbst unseren Freunden als Einzelgänger. Merkwürdigerweise erscheinen uns unsere Freunde auch als Einzelgänger. Unsere „Familie“ ist nicht das, was man in der Gesellschaft darunter verstehet.

    Kürzlich begegneten wir einem jungen Mann, der – man stelle sich das vor – einfach an unserem Teich fotografierte. Wir haben uns sehr nett unterhalten – mit einem Studenten der Politkwiss – nein, der Sozialwissenschaften. Er hatte nur eine relativ einfache kamera und sagte, er spare auf „etwas Besseres“. Unsere Wege trennten sich, wir fotografierten weiter und hingen beide unseren Gedanken nach. Ich dachte, wir sollten ihm eine unserer Kameras schenken. Susanne SAGTE dann: Wir sollten ihm eine unserer Kameras schenken – der gehört doch zur FAMILIE.

    Menschen, das ist meine Erfahrung der letzten 25 Jahre, SIND organisiert – vielleicht auf eine besondere, nicht leicht erklärliche Weise. Ich spüre die „Anderen“, und fast täglich begegnet mir einer von den vielen „Unbekannten“. Vielleicht ist es eine „alte“ Bruderschaft, eine sehr alte Verbindung, vielleicht eine Familie im Sinner der Verbundenheit durch fließende Energie?

    Aber das alles ist nur meine Meinung zum Thema Verein oder Organisation. Mögen sich bitte mal ein paar weitere Stimmen erheben.

    Wolfgang

    Ich las gerade Deinen Beitrag zu Hückstadt/Senf: JAAA!!

    Dazu: Vertrag kommt von ver-tragen. Gemeinsames Tragen ist eine Sache des Charakters, vielleicht soger eine des Wesens.

  17. November 4, 2012 um 4:33 am

    Lieber Bernhard,

    Zitat von Dir:

    Deshalb, wir werden die heutigen Gesetzmäßigkeiten beherzigen müssen, so schwer es fällt, wir dürfen nur nicht die Zuversicht verlieren, dass wir die richtige Richtung gewählt haben. Wenn ein Verein das Werkzeug ist, um den heutigen Gesetzmäßigkeiten gerecht werden zu können, dann möchte ich es, den damit verbundenen Aussichten zu Liebe wagen. Und ich möchte es wagen Menschen dafür zu inspirieren, es ist schließlich kein Weg für Einzelgänger, wir sind soziale Wesen. Eine Gesellschaft, die aus einer Person besteht kann es nicht geben.
    Die Satzung im Verein ist aus heutiger Sicht außerordentlich wichtig.

    Das GG ist die Satzung des Vereins BRD, es ist das wichtigste ,wird aber aus heutiger Sicht mit Füßen getreten

    Heißt das übersetzt, wir müssen die Gesetzmäßigkeiten akzeptieren?
    beherzigen?
    NEIN!

    Zitat Wolfgang:

    Der Weg führt in die Natur, in ihr Zentrum, das Wesen ihrer Ordnung. Wenn man das glauben “will”: Wer die Natur versteht, versteht auch Gott – und sich selbst.
    Auch in diesem “Konzept” finden sich Energie und Information, das Ich (als Wirkung) und Gott (als Ursache), sowohl Trennung als auch Verbindung, Schöpfung und Zerstörung – im Konsens.
    Darüber hinaus entstehen Gemeinschaften, in denen reine Energie verfügbar wird. Man wird sie allerdings in keinem Vereinsregister finden.

    Die Gedankenschweren

  18. November 4, 2012 um 11:39 am

    Danke, Nick, für diese weiteren erhellenden Gedanken. Besonders Ahab lässt aufmerken 🙂

    Es sollte uns zudem zu wundern geben, wenn junge Leute als wichtigstes nach Sicherung suchen. Sehen wir so die fortschreitende Destabilisierung unserer Gemeinschaften oder eher den Willen des Zusammenstehens. Wir werfen alles in einen gemeinsamen Topf, damit Niemand unter die Räder kommen muss.

    Allerdings könnten wir auf eine solcher Art zu verwaltende Sicherung verzichten, wenn wir das Konzept des Gradido folgten …

    LG Martin

  19. federleichtes
    November 4, 2012 um 3:42 pm

    Wenn ich den Gedanken von Nick, der das Menschsein in den Mittelpunkt des Peitschen-Systems stellte, richtig verstand:
    Der Mensch – ohne das jetzt genauer zu spezifizieren – ist PRÄ-disponiert für die Rolle in einem Sklaven-Peitschen-System.
    Nun könnte man zwar sagen, das System sei menschenunwürdig – aber nur der Mensch kann es sein, der diese Unwürde lebt, lebendig werden lässt. Er lässt sich von „oben“ die große Peitsche geben und reicht sie als kleine Peitschen nach „unten“ weiter. Das hat System, ist aber nicht allen bewusst.
    Und in diesem System leben wir alle, wenn auch auf unterschiedliche Weise – zusammen mit den Menschen (die daraus eine Gemeinschaft bilden) und inmitten der daraus entstandenen Folgen für Mensch und Naturwelt. Die Erkenntnis hört sich profan an, ihre Folgen sind nicht zu unterschätzen: Den IST-Zustand zu realisieren. Er lässt sich unter anderem ablesen am Werden von Bernhards Vereinsgründung: Für eine tolle Idee, die weltweit bessere Zustände und Entwicklungen schaffen kann, gibt es weniger als eine handvoll ECHTE Interessenten.
    Das Phänomen vieler desorientierter, halbbewusstloser, gefühlloser-amoralischer Menschen in einer künstlich zusammen gezimmerten Gesellschaft erleben wir täglich – Susanne in der Schule, ich in der Nachbarschaft, wir gemeinsam unterwegs. Um das Phänomen zu erkennen braucht man keine Wissenschaft und auch kein Wissenschaftler sein,
    Nun fragt sich doch, an welcher Stelle und mit welchen Mitteln man diesen ZUSTAND verändern kann. Stehen wir nicht von einem Schrott-Fahrrad mit der Idee, daraus einen Formel1-Renner zu basteln?

    Für mich stellt sich die Frage, wie ich mein Leben gestalte, nicht mehr. Weil ich spüren lernte, was geht und was nicht. Und ich lernte auch und gerade in der Natur, dass das, was mein „Herz“ mir befiehlt, nicht das ist, was IMMER geht. Meine – meine Schlussfolgerung daraus basiert auf dem Effizienz-Prinzip: Ich leiste lieber ein kleines a, das ich sicher-kontrolliert leisten kann, als mir an einem großen A die Zähne auszubeißen. Realität: Gestern richtete ich auf meinem Balkon eine weitere Futterstelle ein, heute reihte sich eine uns bislang unbekannte Meise, die Sumpfmeise, in der Schar der Besucher ein. Ja, das ist das kleine a – von mir erlebt als das dicke Plus, als (ungewollter) Gewinn.

    Meine Entscheidung für diesen Weg entstand aus dem Erleben heraus. Ich bemerkte, das mein Handlungsmuster von einer Sklavenpeitsche infiziert, vielleicht sogar besessen war, die mir suggerierte: Du musst, du musst dies, du musst das. Und ich bemerkte, dass andererseits offene Wege auf mich ZUkamen.
    Daraus zu schlussfolgern, ich sei ein Weichei auf dem Weg des geringsten Widerstands, ist zwar berechtigt, aber meine Biografie erzählt genau das Gegenteil. Die Entscheidung zwischen Ich-Kampf und Unterordnung unter eine, sagen wir mal Höhere Intelligenz, fiel wegen eines kleinen Unterschieds: Den Ich-Weg erlebte ich als ein Kampf gegen das diffuse Andere, das Folgen eines mir „gewiesenen“ Weges einerseits als ein Fließen MIT dem Anderen, andererseits als Kampf gegen mich selber, als Ringen mit dem inneren Schweinehund, als Klärung-Entwirrung und dem Wachsen eines Selbst-Verständnisses. (auch hierfür war mir das Erleben in der Natur unentbehrlich).

    Was ist möglich?
    Wir alle reisen in EINEM Zug durch die Zeit, um das GEMEINSAM zu erfahren.

    Gruß
    Wolfgang

    • federleichtes
      November 4, 2012 um 5:06 pm

      Ne, ne, lieber Bernhard, gerade nicht ver-rückt.

      Ich sagte bereits, dass ich SEHR, SEHR (das zweite Sehr ist neu!) mit Dir mitfühlen kann – weil ich Deine Gefühle kenne und die daraus – auf eine Weise zwingend – folgenden Gedanken.
      1996 wollte ich mit meiner Weggefährtin nach New York, um dort eine Welt-Friedenskonferenz zu veranstalten.
      1990 wollte ich in den Kosovo reisen, um den Krieg zu verhindern.
      Aus heutiger Sicht: Warum soll man nicht „große“ Ideen verfolgen. Mögen sie anderen als Wahnsinn gelten, so ergibt sich daraus ein Standpunkt, den Wahnsinn zu erkennen, wo er wirklich ist. Und wenn aus meinen großen Ideen für das Andere die Idee entstand, die Natur und damit mich besser verstehen zu können. Und wenn ich hier heute sitze und versonnen auf das Treiben der bunten Vogelschar schaue, sage ich:

      DAS ist aus mir geworden, das BIN ich wirklich, ich „stimme“..

      Ich ging konsequent den Weg (nicht bewusst!) zum Ich, um erkennen zu können, dass mein Ich aus einer Telefonnummer besteht, die erreichbar ist. Nein, meine großen Ideen sind nicht verschwunden, aber sie laufen in schäbigen Kleidern herum und artikulieren sich in profanen Handlungen. Was IST, ist nicht das, was im Strom der Zeit erscheint.

      Dem Leben dient, was auf der Bühne erscheint, gleich, ob es im Irrenhaus landet oder im Dreck verreckt, im Schlachthaus oder im Müll endet.

      Es GIBT eine Veränderung, man braucht sie nicht WOLLEN. Und das Interesse daran, Menschen verändern zu wollen, mag schwinden mit der Einsicht, dass ein verhungerter oder erfrorener Vogel nicht weniger bedeutsam (oder eben nicht) ist, als ein verhungertes oder erfrorenes Kind.

      „Hinter“ DEM Leben wirkt eine Absicht. Sie IST. Sie war Ursache, und sie trägt bis zum Ende der Entwicklung das, was wir Verantwortung nennen. Wer das akzeptiert, rutscht nicht ab in die Verantwortungslosigkeit, sondern handelt fortan im Sinne und im Namen der Verantwortung, die sie auch tragen kann.
      Ich musste für mein Leben eine entsprechende Entscheidung treffen, da mein Lebenslauf EINDEUTIG nicht meinem Willen folgte. So kann ich auch nicht sagen, dass ich vernünftig handelte. Ich handelte nur einsichtig, einem Willen folgend, der offensichtlich wusste, was „Sache“ ist, was JETZT angesagt ist und klare Signale gab, wenn meine Ansprüche nicht mit Notwendigkeiten übereinstimmten.

      Du bist auf einem guten Weg, spricht mein Gefühl: Offen, wahrhaftig und in Verbindung mit Dir und dem „Anderen“. Das könnte Dir Reichtum bescheren, als Frieden und Gelassenheit Dich erfüllen.

      In diesem Sinne für Dich herzliche Grüße.

      Wolfgang

    • November 4, 2012 um 5:59 pm

      Ja, dass Bernhards und Martinas Idee so wenige Anhänger finden, ist mir auch ein Rätsel.

      Aber die Idee ist von anderen schon aufgegriffen worden und überall beginnen Netzwerke zum Gemeinwohl ihre Arbeit. Ich durfte über das verlängerte Wochenende 11 Menschen kennen lernen, die eine solche Idee nun mit Strukturen versahen, damit der Kulturwandel-Zug nun stärker ins Rollen kommen kann.

      Diese Menschen sind durch eine besondere Ausbildung gegangen und sind sehr frei in ihrem Denken geworden. Und aufgrund ihrer Methodiken ist scheinbar alles möglich. Ich bin gespannt, was sich da entwickeln wird.

      Ich habe nun begonnen, über das Vorhaben dieser Menschen zu schreiben. Und wer Zeit in zwei Woche hat, der ist gerne eingeladen nach Köln zu kommen, um sich den ersten Aktivitierungsteil mit der Bezeichnung Potentialcheck anzuschauen. Nein, besser an sich selbst auszuprobieren. Über diese 4,5 Stunden werde ich in dieser Woche noch schreiben.

      • Martina
        November 4, 2012 um 9:11 pm

        So wenige Anhänger, stimmt schon, ist allerdings kein Rätsel. Den Meisten fehlt schlicht und einfach die Vorstellungskraft und Phantasie, der Mut Anderes zu denken.
        Außerdem sind wir nicht offensiv genug, Selbstdarstellung und „Eigen“werbung sind nicht so unser Ding, werden wir wohl soweit lernen müssen wie es notwendig (die Not wenden) ist, um in den heutigen Gegebenheiten ein paar Schritte in beschriebener Richtung gehen zu können.

        Ansonsten, Euer Gespräch hier, dankeschön.

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