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Der Gesetzgeber will Vorrang sozialpflichtig-abhängiger Beschäftigung vor Selbstständigkeit

Ich bin gerade von meinem Pflichtbesuch bei der „Agentur für Arbeit“ zurück. Ich bin dabei, mich selbstständig zu machen, und war daher interessiert, was für die Antragstellung zur Bewilligung eines Gründerzuschusses zu tun ist.

Und wie gruselig ist das denn. Unsere gewählten Volksvertreter (= „der Gesetzgeber“) haben sich im letzten Jahr auch hier noch weiter auf die Seite der Arbeitgeber gestellt. Sie wollen keinen mündigen, selbstständigen Bürger mehr. Er soll besser weiter abhängig bleiben. So jedenfalls interpretiere ich, dass für dieses Jahr die Förderung von Gründern auf die reine Willkür umgestestellt wurde.

Zum einen ist der Topf für die Förderung eingeschmolzen worden, und im nächsten Jahr soll das noch weniger drin sein. Und bevor überhaupt eine Gründung in die Selbstständigkeit bewilligt werden darf, muss erst nachgewiesen werden, dass Stellenangebote sozialversicherungspflichter Festanstellungen grundsätzlich nicht vorhanden sind oder es nur Werbungsabsagen gegeben hat.

Sprich, egal wie gut der Business Plan aufzeigt, wie die Selbstständigkeit Schritt für Schritt erreicht werden kann, egal wie stark des Herz des Antragssteller für sein Geschäftsmodell schlägt, solange es noch eine Möglichkeit zur Festanstellung gibt, ist diese abhängige Beschäftigung zu ergreifen. Erst danach wird gefördert.

Aber auf der anderen Seite des Schreibtisches erlebte ich eine Person, die sich sehr wohl bewusst ist, was diese neue Gesetzgebung sowie die Handlungsanweisungen mit den Menschen auf beiden Seiten erzeugt: Frust.

Und wenn man dann noch erfährt, dass die Arge im nächsten Jahr 14.000 Stellen streichen soll, dann ist auch klar, was auf der anderen Seite des Schreibtisches für Befürchtungen mit Blick auf das nächste Jahr im Raum stehen. Weniger „Agenten“ müssen vermutlich eine steigende Zahl von „Kunden“ betreuen. Schon heute stehen diese Menschen unter Druck. Es wird also noch schlimmer werden.

Am Ende des Gesprächs waren wir uns beide einig: so kann es nicht weiter gehen. Da fährt was an die Wand. Aber ich habe ihr Mut gemacht und ihr erklärt, dass wir schon mitten im Wandel sind und viele Menschen im Sinne einer Graswurzelrevolution schon am Neuen arbeiten (siehe auch: Die Kulturell-Kreativen sind überall). Und da alle System-Parameter exponentiell wachsen und wir in ihren steilen Bereich kommen, wird es nun sehr schnell bis zum Kippen kommt.

Es wird dann zwei Möglichkeiten geben, und da ich stimme mit Federico Pistono überein, der in seinem Vortrag Roboter werden Deinen Job vernichten gestern sagte:

  • Entweder wir kommen in das absolute Chaos, in dem die Welt mit Krieg überzogen wird und er Faschismus die Welt erobert,
  • oder wir werden die nächste Bewusstseinsstufe erklimmen und eine Gesellschaft der Kooperation aufbauen, in der wir nicht mehr für den Profit arbeiten, sonder durch die weitere Automatisierung der Dinge, der wir wirklich, wirklich bedürfen, die Zeit bekommen, an dem zu arbeiten, wo unser Herz dran hängt, was wir wirklich, wirklich wollen, so wie es auch Prof. Frithjof Bergmann in der letzten Woche vorgetragen hat.
  1. November 29, 2012 um 12:13 pm

    Halt Du sie dumm, ich halt sie arm.

    Sie treiben alles darauf hin, dass sich die Menschen organisieren und wehren müssen, dass sie aufstehen müssen!

    Sie wollen Krieg und machen sich ihren Krieg! Ja, sie treiben die Menschen geradezu in den Krieg!
    Widerlich, eklig, grauenerregend, menschenfeindlich und menschenverachtend.
    Das gehört abgeschafft! Grundsätzlich und unwiederbringlich!

  2. Gilbert Oltmanns
    November 29, 2012 um 12:20 pm

    „oder wir werden die nächste Bewusstseinsstufe erklimmen und eine Gesellschaft der Kooperation aufbauen, in wir nicht mehr für den Profit arbeiten, sonder durch die weitere Automatisierung der Dinge, die wir wirklich, wirklich bedürfen die Zeit bekommen, an dem zu arbeiten, wo unser Herz dran hängt, was wir wirklich, wirklich wollen, so wie es auch Prof. Frithjof Bergmann in der letzten Woche vorgetragen hat.“

    Das hat meine Zustimmung.

    Zur „Agentur für Arbeit“, das muss man einfach in Tüdelchen setzen, gibt es soweit nichts weiteres hinzu zufügen.
    Im Jahre 2006 habe ich mich selbstständig gemacht und konnte mit dem normalen und üblichen Procedere den Zuschuss für 6 Monaten + Verlängerung von 3 Monaten erhalten. Lief alles einwandfrei. Die Leute waren sehr nett und haben mir alle Infos gegeben, die ich braucht.
    Nur ich kenne auch Aussagen, die diametral anders lauten.

    Vollbeschäftigung ist eine Utopie. Die Industrie hat schon jetzt die Möglichkeit ca 20 – 30 % der Arbeit durch Automatisation zu erledigen und was da noch in der Pipeline liegt für die nächsten Jahren,….
    Also Leute, nicht so viel schreiben, was machen.
    Ich mach was, nämlich jetzt Mittag essen.
    Und danach fahr ich in meine alte Heimat Oldenburg i. O.
    Lg
    Gilbert Oltmanns

  3. maretina
    November 29, 2012 um 1:09 pm

    Ja klar, ist schon ärgerlich. Nur hat es in meinen Augen keinen Sinn seine Pläne, wenn man an sie glaubt, von der Arbeitsagentur abhängig zu machen. Tu es unabhängig von Förderung, wenn sie kommt ist es schön, bau aber dein Konzept nicht darauf auf. (Wirst du auch nicht, wie ich mir so denke 😉 ) Das hat den unglaublichen Vorteil, dass du dem Staat, quatsch dem Beamtenapparat, ggb. nicht verpflichtet bist. Das bringt u.a. eine sagenhafte Zeitersparnis mit sich. Und gibt das gute Gefühl der Unabhängigkeit 😉

    Grüße
    Martina

    • November 29, 2012 um 1:23 pm

      So ist das! Und der Prozess der Antragstellung ist so aufwändig gestaltet, dass man mit dem Finger daran rühren kann, dass er zur Abschreckung dient 😉

      • November 29, 2012 um 7:52 pm

        Und bitte nicht vergessen, wievielen der Weg in die Selbständigkeit verwehrt ist, weil sie nicht über das notwendige Startkapital verfügen!

  4. November 29, 2012 um 4:01 pm

    Danke Martin. Ziemlich das selbe Erlebnis hatte ich gestern im Solinger „Jobcenter“ auch. Wer sich selbständig machen will wird bestraft. Schade.

    • November 29, 2012 um 4:28 pm

      gerade als Kommentar auf FB erhalten:

      Diese Erkenntnis hatte ich auch gewonnen. Es ist tatsächlich so, dass die Agenturen verhindern wollen, dass sich die Leute selbstständig machen. Sie versuchen auch denen Steine in den Weg zu werfen, die genau wissen, was sie wollen und wie sie vorgehen wollen und dafür begeistert sind. Und das ist fatal. Denn alle, die sich selbstständig machen, sind potentielle Arbeitgeber und ein Mittelstand, der schon immer für die größten Steuereinnahmen im Land gesorgt hat. Wenn der wegbricht, ist das Land über kurz oder lang pleite. Denn die Armen zahlen keine Steuern und die Reichen umgehen sie.

      hört sich logisch an, oder?

  5. November 29, 2012 um 4:38 pm

    Als ich mich vor knapp 30 Jahren selbständig machte, hatte ich das auch schon so erlebt: Die Hürden für Förderungsgelder waren dermaßen hoch und mit Bürokratiekram überfrachtet, dass ich alle Lust darauf verloren und es halt ohne jede „Förderung“ durchgezogen habe …

    Das hat dann etwa 25 Jahre lang prima funktioniert, so, wie ich das haben wollte, unter anderem auch immer wieder mit monatelangen Pausen zwischen meinen Projekten (ich habe sehr spezielle Mess-Systeme zur Augenbewegungsmessung auf Infrarot-Basis für Uni-Forschungsinstitute individuell entwickelt, gebaut und weltweit vertrieben – alles als 1-Mann-Ingenieurbüro … small is beautiful, war meine Devise, da war ich dann sehr flexibel, mit minimalen Fixkosten, und daher auch nicht darauf angewiesen, ständig Geld heranschaffen zu müssen 😉 ), so dass ich auch immer wieder mal für ein paar Monate nach Indien reisen konnte 🙂

    (Übrigens: „Geplante Obsoleszenz“ war bei mir nicht drin – die Geräte, die ich vor 25 Jahren gebaut habe, funktionieren heute noch, das weiss ich von entsprechenden Rückmeldungen 🙂 … und noch ein übrigens, ich möchte auch mal ein wenig angeben: In der zweiten Hälfte der 90er habe ich für ein Institut der Uni Parma ein speziell angepasstes System entwickelt, mit Hilfe dessen, wie ich allerdings erst viel später erfahren habe, die Spiegelneuronen erforscht wurden 🙂 – darüber habe ich mich wirklich gefreut.)

    Vor ein paar Jahren ist allerdings die Auftragslage total zusammengebrochen (das hat verschiedene Gründe, die nicht bei mir lagen, aber das will ich jetzt hier nicht auseinanderklamüsern), da musste ich dann die Notbremse ziehen und zum Jobcenter gehen … und was ich da erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. War dennoch gut, das zu erleben 😉

    Fachliche Kompetenz der „Fallmanager“? Absolute Fehlanzeige. (Natürlich war ich auch völlig überqualifiziert, viel zu alt für den „Markt“, und Förderung von Selbständigkeit … kein Geld.) Die „Fälle“ werden entsprechend den Anfangsbuchstaben der Namen der „Kunden“ verwaltet, nicht etwa nach Fachgebieten, und das einzige Interesse besteht in meiner Erfahrung darin, die Statistiken politisch gewollt so hinzubiegen, dass möglichst wenige unter „arbeitslos“ offiziell auftauchen – „wir tun was, und Deutschland geht es gut“, haha … na, lassen wir das, da ist Hopfen und Malz verloren, und Unmengen an Geld werden dafür verpulvert, so dass daraus eine ganze „Arbeitslosenindustrie“ entstanden ist. Von der Verschwendung aller persönlichen Ressourcen ganz zu schweigen.

    Na ja, ich habe im wesentlichen immer das getan, was mir sinnvoll schien und was ich aktiv dazu tun konnte – ansonsten hab ich immer wieder „losgelassen“ und „Raum gegeben“, und die Situation um mich herum einfach von selber wachsen lassen … ohne Yin kein harmonisches Yang 😉

    Mittlerweile lebe ich von einer kleinen Rente und habe mich von diesem menschen- und lebensverachtenden, auf Angst gegründeten Zirkus völlig verabschiedet 🙂 Im Freundeskreis besteht sowieso schon lange eine reine Schenkkultur – jeder gibt, was er kann (inklusive, dass einer mal einem anderen Geld gibt, falls nötig … einfach so). Und so bin ich auch häufiger unterwegs als handwerklich versierter Mensch, Möbelbauer, Elektroniker, PC-Spezialist, oder auch als Bodyworker … oder auch hier oder in anderen Foren mal was schreiben, um etwas von meinen Erfahrungen und Einsichten weiterzugeben. Das Leben ist grundsätzlich reiche, überschäumende, geschenkte Fülle, wenn keine Angst da ist – da braucht man nur mal kurz in die Natur zu schauen!

    Wie auch immer, ich wünsche Dir, dass sich für Dich alles so entwickelt, wie Du es gerne haben möchtest – lass Dich nicht unterkriegen! (Da hab ich eigentlich keine Sorge, aber gute Wünsche sind nie verkehrt.)

    Lieben Gruß
    Manfred

    • November 29, 2012 um 4:49 pm

      Herzlichen Dank für Deine Wünsche, und besonders für den Einblick in Deine Erfahrungen! Martin

  6. Pit
    November 30, 2012 um 12:36 am

    Hallo,

    Wer sich beim selbständig machen auf das Amt oder den Staat verlassen oder gar abhängig machen will, sollte den Plan mit der Selbständigkeit lieber gleich fallen lassen.

    Selbständigkeit ist eine Grundeinstellung ohne Kompromisse. Du bist der Spieler bzw. Spielmacher. Und nur Du bist für deinen Erfolg verantwortlich. Unternehmer ist und lebt man; sonst wird nichts daraus. Man sieht es auch an der Abbrecherquote, wo da Amt Tausende von Arbeitslosen in die Selbständigkeit getrieben hat.

    Ich habe mich vor fast 25 Jahren ebenfalls selbständig gemacht. Ohne Unterstützung natürlich. Sowas gab es damals für Kleinunternehmer auch nicht zu vertretbarem Aufwand.

    Auch ich kenne Zeiten, wo Mitte des Monats das Konto leer war. Da wurde dann schnell irgendein Deal eingefädelt, um irgendwie an Kohle ran zu kommen. Das definiert den Unternehmer. Bis jetzt hat sich die Sache trotz einiger Tiefen und Krisen unterm Strich immer noch gelohnt.

    Ich würde schon aus Eigeninteresse das Amt rauslassen, weil ich die damit verbundenen scherereinen nicht haben wollte. Als Unternehmer steht man in DE schon immer außerhalb des Systems.

    In diesem Sinne….
    Pit

    • November 30, 2012 um 12:44 am

      Danke für Deinen Hinweis, Pit. Wenn wir den Staat als „Wohltäter“ nicht hätten, würde es auch gehen. Vermutlich würde das Auffangen in schlecht laufenden Zeiten durch das eigene Freundesnetz dann viel besser funktionieren …

      • November 30, 2012 um 10:08 am

        Ich halte diese Diskussion in zweierlei Hinsicht für sehr fragwürdig:

        1. Wird die neoliberale Haltung (deren Politik wir heute erleben) nachgebetet, die „weniger Staat“ fordert und „jeder ist seines Glückes Schmied“ predigt und dabei außer Acht lässt, dass das Geld, das zum „Weiterkommen“ in dieser Gesellschaft unbedingt notwendig ist, sehr ungleich verteilt ist und immer ungleicher verteilt wird, was dazu fürht, dass die Kreativität und das Unternehmer-Tum vieler Millionen Menschen brach liegt – einfach weil das Geld fehlt. DAS wiederum wird von dem immer faschistischer werdenden Staat ausgenutzt, um die Menschen in der Abhängigkeit des Staates zu halten, damit sie als Sklaven benutzt werden können und jeder Zeit zur Verfügung stehen!

        2. Wird eine „Unternehmertum-Romantik“ propagiert, die so einfach nicht stimmt, denn bei den meisten Unternehmen ist ein Startkapital notwendig, um überhaupt anfangen zu können. Fehlt es an den notwendigsten Erstinvestitionen (so man keinen „beratenden“ Beruf hat), fällt das ganze Projekt ins Wasser!

        3. Versucht der Staat aus diesem künstlich erschaffenen Kapitalmangel auch noch Kapital zu schlagen und fördert zum Beispiel die „Unternehmensberater“, die auftragsgemäß und vom Staat subventioniert bestimmte Unternehmensideen einfach „abblitzen“ lassen, indem ihnen das notwendige Kapital NICHT „genehmigt“ wird – das geschieht in der Zwischenzeit auch auf der Banken-Ebene. Es geht darum, Konkurrenz nicht groß werden zu lassen und es geht darum, das Heer derer, die vom Staat abhängig sind, zu vergrößern und mindestens nicht zu verkleinern, um diejenigen, die noch als Sklaven „angestellt“ sind erpressen zu können und die „Löhne“ weiter drücken zu können und auf der anderen Seite das Heer der bereitstehenden Sklaven nicht zu verkleinern! Das ganze geht einher mit der Prämisse, dass diese „Agenturen für Arbeit“, diese „Jobcenter“ als UNTERNEHMEN angesehen werden, die PROFIT machen müssen! Gelingt dies nicht über Einsparungen an den „Hilfsbedürftigen“ (z. Bsp. durch Nicht-Zur-Verfügung-Stellung von Startkapital), wird dies – wie von Martin richtig bemerkt – über Stellenabbau versucht zu realisieren.

        4. Das ganze System dieser so genannten „Bundesrepublik Deutschland“ ist in sich falsch, vom Grunde her hochkriminell, inhuman und darum zum Scheitern verurteilt. Wenn alles nur noch Geschäft ist, bricht schließlich die menschliche Gesellschaft, das menschliche Zusammenleben völlig zusammen.

    • November 30, 2012 um 9:16 am

      Pit und Manfred,
      Ihr schriebt mir aus der Seele 😉
      Danke
      Martina

  7. November 30, 2012 um 10:45 am

    @solveigh,
    wie immer 100% richtige Analyse.
    Und was dazu kommt, ich war auch vor 2 Tagen bei Arge ( klingt wie Arche, die holen einen auch ins Boot((O-Ton Arge Mitarbeiter))) und hab mich offiziell arbeitslos gemeldet,
    und das Interessante
    Ich war in den 80ern- 90 ern mal auf dem Arbeitsamt, ein Gewusel und Gewimmel.
    Geh’heute mal hin Friedhofsruhe. Alle bekommen einen Termin, bloss keine Menschenansammlungen, ANGST allerorten.
    Euch einen fröhlichen Tag, Ralf

  8. November 30, 2012 um 10:59 am

    Hallo zusammen,

    habe den Artikel und die Beiträge vor allem den von Manfred Voss mit höchstem Interesse gelesen. Vielen Dank, dass ihre eure Erfahrungen so offen mitteilt 🙂

    Wir brauchen erst einmal eine Umgebung, in der die Samen der Visionäre, Erfinder, Unternehmer, usw. aufgehen können!

    Erst muss das Alte (System) sich vollständig zerstören und so den fruchtbaren Boden für das Neue schaffen. Weil das Alte, dass sich mit allen Mitteln zu retten versucht, die zarten Pflänzchen des Neuen am Wachsen hindert.

    Ich dachte mir, dass ich mit meiner gemeinsamen Lernumgebung erst einmal ein Bewusstsein für diese Problematik schaffen kann. Leider konnte ich noch niemand finden, der mit mir diese Plattform für Gotteslohn aufbauen möchte.

    Erst wenn wir das entsprechende Bewusstsein haben können wir:

    “ … die nächste Bewusstseinsstufe erklimmen und eine Gesellschaft der Kooperation aufbauen, in der wir nicht mehr für den Profit arbeiten, sonder durch die weitere Automatisierung der Dinge, der wir wirklich, wirklich bedürfen, die Zeit bekommen, an dem zu arbeiten, wo unser Herz dran hängt, was wir wirklich, wirklich wollen, so wie es auch Prof. Frithjof Bergmann in der letzten Woche vorgetragen hat.“

    • November 30, 2012 um 11:18 pm

      es werden immer mehr, die es anders wollen. Mal schauen, wann es kippt. Wünsche Dir viel Erfolgt mit Deinem Vorhaben. Wäre gut für uns alle!

  9. Dezember 1, 2012 um 3:32 pm

    In meinem Konzept werden die positiven Seiten des Angestelltseins und der Selbständigkeit zusammengebracht und eine neue Unternehmensform-Variante entsteht. Nach aussen kann es wie unselbständigkeit aussehen, nach innen fördert es die Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Souveränität aller Mitarbeiter. Ein Lernort für Demokratie und Souveränität. http://www.demokratischearbeit.wordpress.com

  1. November 29, 2012 um 10:21 pm

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