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Nachlese: Roboter werden Deinen Job vernichten – Federico Pistono

Federico Pistono

Federico Pistono trägt im Beta-Haus Köln vor

Ich hatte heute Gelegenheit, unsere inspirierende Jugend live zu erleben. Selten habe ich einen so authentischen, in sich ruhenden und lockeren, die mögliche zuträgliche Zukunft klar vor Augen und gleichzeitig so viel Lebensfreude austrahlenden junge Mann gesehen: Federico Pistono. Da kann man nur sagen, lass die Krise kommen. Es braucht sie für den Wachwechsel. Das Alte hat es bald hinter sich und das Neue steht in den Startlöchern (siehe auch: Schläfst du noch – oder lebst Du schon?).

Anlass war der Köln-Stop auf seiner Welt-Tour zur Buchvorstellung im Coworking Space Beta-Haus in Köln. Vor 4 Jahren kam er auf die Idee zum Buch Robots will steal your job but that´s OK. Einerseits führte er anhand einer Reihe von Beispielen aus (z.B. 2,5% der Bevölkerung lebt von Fahr-Jobs, die wegfallen werden), wie exponentiell immer stärker weitere Roboter eingesetzt werden, um die stubiden Arbeiten zu erledigen. Andererseits machte er klar, dass wir uns darüber freuen dürfen. Denn es ist an der Zeit für einen Paradigmenwechsel des Arbeitens. Wir werden nicht mehr arbeiten, um zu leben, sondern wir werden Tätigkeiten nachgehen, die uns Freude machen (siehe crealiity.com). Denn die Robeter werden zum überwiegenden Teil die Produkte unseres Bedarfs fertigen und zur Verfügung stellen.

Ich will gar nicht lange mehr erzählen und Euch lieber in den Genuss des folgenden 20-Minütigen Videos empfehlen. Nur so viel: ich selbst habe 20 Jahre daran gearbeitet, unsere Geschäftsprozesse zu automatisieren. Es hieß zwar immer, dass mit der Automatisierung mehr Raum für kreative Tätigkeiten zur Verfügung stehen. Aber seien wir ehrlich. Den einen oder anderen Job hat es gekostet. Wenn auch nicht direkt hier sonder beim Konkurrenten, der dann weniger performte und dem damit Geschäft weg brach.

Die Beschleunigung der Automatisierung ist seit Jahren stärker als die Schaffung neuer Arbeitesplätze. Das Spreizen dieser Schere geht exponentiell. Wir treten auch hier in eine immer stärker steigende Phase ein, genauso wie wir die Grafiken des Anwachsens von Schulden auf der einen so wie der Schulden auf der anderen Seiten sehen. Auch dieses Wachstum kommt gerade an seine Grenzen (daher nochmals: Schläfst du noch – oder lebst Du schon?).

So, genug jetzt, und lassen wir den „scientific educator, activist, blogger, aspiring filmmaker“ zu Wort kommen:

Nach seinem Vortrag gab es noch Luft für Diskussionen. Besonders wichtig seine Ansicht zum Bedingungslosen Grundeinkommen. Davon hält er gar nichts, wenn sich nicht die Kultur gänzlich ändert, weg von der Profitorientierung hin zu einer Bedarfs- und Ressourcen-ortientierten Ökonomie. Er würde den Menschen eher die Werkzeuge an die Hand geben, damit sie in die Lage versetzt werden, sich selbst zu versorgen. Eine Welt ohne Geld konnte er sich dagegen schon vorstellen.

Ich würde mich freuen, wenn andere Teilnehmer dieses Vortragsabends noch  ihre Aha´s, ihre besonderen Fakten hier nennen, die sie beeindruckt haben.

List of supporters

Zum Thema des freudigen Arbeitens hier noch die Empfehlung dieser Artikel:

Erfahrungsbericht mit dem sozialen Netzwerk crealiity.com – Potentiale entfalten

Nachlese: Neue Arbeit – neue Kultur – ein Vernetzungstreffen mit Prof. Frithjof Bergmann

Werden wir immer mehr von unserer Arbeit entgrenzt?

Nachtrag vom0 2.12.2012: Noch ein Foto von den „Letzten“ der Veranstaltung, die noch mit Federico ein paar Dinge Off Topic diskutierten

Nach_der Diskussion_mit Fedrico_Pistono

  1. Gerd Zimmermann
    März 22, 2021 um 8:58 pm

    Mädel

    das ganze ist ein Spiel, ein kosmisches Spiel.

    Ob du darin einen Nobelpreisträger spielst oder eine Bäuerin spielt leine Rolle.

    Du brauchst keinen Swami um zu Wissen zu gelangen.

    Wasser fliest bergab und klettert ohne deine Hilfe auch wieder auf den Berg.

    Darum weis ein Swami nicht.

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