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Trauma – Geburt – Sexualität – Tabu

Hier möchte ich einen Versuch starten, alle runterklappenden Visiere wieder soweit sich anheben zu lassen, dass Jeder wieder auf das schaut, was wirklich, wirklich wichtig ist.

Dieses Zitat stand schon im Vortrag von Andreas‘ „die Seelenfresser“ und soll als Einstieg dienen.

Es ist sehr schwierig, einen Vorgang in Worten zu beschreiben, der selbst erfahren werden muss, um verstanden zu werden. Der Vorgang, den ich meine, ist die Beobachtung des Psychopathen oder des psychopathischen Systems in seiner wahren Form, nachdem die Maske entfernt worden ist. Es kann als etwas zutiefst Entsetzliches beschrieben werden. Dies ist eine furchtbare Erfahrung für eine gewöhnliche Person, und kann ein schwerwiegendes Trauma verursachen, besonders wenn sie dem nicht entkommen kann.

Dr. Andrzej M. Lobaczewski

Beginnen möchte ich mit einigen Überlegungen, die zeigen, wie sehr wir in alten Denkmustern verhaftet sind.

Der Psychologie, genauso wie der Biologie und der Physik wird in heutiger Zeit der Status als Teil des Wissenschaftskanons nicht mehr zugestanden. Wird dies akzeptiert, kommt man nicht umhin, fast alles, was man im Laufe seines Lebens gelernt hat, auf den Prüfstand zu stellen.

  1. Die Freud’sche Psychologie
  2. Das Newton‘ sche Weltbild
  3. Das Darwin’sche Entwicklungsmodell

um nur einige zu nennen. Die Liste lässt sich fast endlos fortsetzten. Ja, wissen wir doch, werden alle sagen, aber das Dumme ist nur, wir handeln auch noch immer so als seien diese Gewissheiten wahr, weil uns diese „Gewissheiten“ im Alter von 0-6 Jahren eingeimpft worden sind, um anschliessend, sollten doch ein paar Menschenkinder durchgerutscht sein, in der Schule weiter verfestigt zu werden.

Ein Beispiel: Alle gehen wir davon aus, Ödipuskomplex, Penisneid, die Traumdeutung, der Freud’sche Sexualitätsbegriff seien Tatsachen.

Wichtig ist der Umgang der Eltern mit der „Sexualität“ der Kinder (Dies in Anführungszeichen, weil es eine Sexualität der Kinder gar nicht gibt). Wichtig ist die Erkenntnis, dass das Kind immer noch ganzheitlich IST und dass es in seinem ganzheitlichen Sein mit WÜRDE „behandelt“ wird.

Erst wir Erwachsenen und auch Freud denken uns Sexualität, und übertragen diesen Sexualitätsbegriff, der häufig(immer?) auch traumatisch besetzt ist, auf unsere Kinder.

Sohn: „Ich habe einen Penis.“
Eltern:“Ja ,du hast einen Penis.“
Tochter: „Ich habe keinen Penis.“
Norm: Eltern: „Ja Tochter du hast keinen Penis.“
Resultat TRAUMA

Und hier setzt NEUES Denken an.

Eltern: „Du hast eine Scheide.“
D.h. dem Mädchen klarzumachen, dass es etwas hat, das der Junge nicht hat. Dem Jungen das Gleiche vermitteln. Wir sagen immer (jetzt hat sich das übrigens schon erledigt),
zur Tochter: „Mama hat eine Scheide, Du hast eine Scheide, Papa hat einen Penis, dein Bruder hat einen Peni“,s und das Gleiche zum älteren Sohn.

Wichtig ist zu erkennen, dass wir es sind, die Traumata in die Welt setzten und die Traumata an unsere Kinder weitergeben

Geburt des Phi

    Das Werden des Menschen beginnt natürlich schon vor der Geburt.Die 1 und die 0 verbinden sich und Leben beginnt. Was lässt die 1 und die 0 zusammenkommen?

Die Geistebene als über allem stehende Wirkkraft, bestehend aus dem Bösen und dem Heilenden, fliesst ein in das Werden jedes Menschen.

Ich wäre nicht hier, hätte nur irgendeiner der Akteure der Geschichte irgendeinen anderen Weg eingeschlagen, irgendeine gute Tat, irgendeine böse Tat nicht begangen.

      Mit dem Zusammenkommen von 0 und 1 beginnt sich die

Gefühlsebene

      zu entwickeln. Es kommt auf dieser Ebene alles

Erleben

      der Mutter und der erweiterten Umgebung der Mutter zum Tragen. Von dem Zeitpunkt an , in dem die Zelle sich teilt, bis zum einleitenden Geburtsvorgang ( im Regelfall durch das Kind signalisiert) wird alles Erleben der Mutter in der Gefühlsebene des Kindes eingelagert.

 

    Diese Gefühlsebene beinhaltet verschiedene Speicher: Traumaspeicher, Liebesspeicher, Gewaltspeicher,Friedensspeicher, Sexualitätsspeicher nicht vollständig!

Mozart wäre nie Mozart geworden, hätte er nicht schon im Bauch der Mutter Leopolds Konzerten gelauscht, und ein durch Gewalt gezeugtes Kind.. ich kann hier erst mal nicht weiter…

Mit der Geburt, die je nachdem, wie sie stattfindet, in unterschiedlichen Anteilen im Liebesspeicher oder im Traumaspeicher eingelagert wird,
werden wir in die Naturebene geworfen. ich nenne sie Naturebene, um zu verdeutlichen, das jedes Erleben der Gefühlsebene den Tieren, Planzen und der „unbelebten“ Natur eben nicht abgesprochen werden kann.

(siehe hirzu auch Auswirkungen unterschiedlicher Tonfrequenzen( Martin setzt du bitte noch mal den Link von Guido
und Danke Guido, und Wolfgang für deine wertvollen anregungen)

wir fortgesetzt….Ralf

Ergänzung von Martin, weil sie das Thema der Glaubenssätze so unendlich gut verdeutlicht, nochmals den Vortrag von Vera F. Birkenbihl dazu:

Kategorien:Bildung, Gesellschaft Schlagwörter: ,
  1. maretina
    Dezember 10, 2012 um 9:29 am

    Darwin – Ganz spontan der Gedanke an Pjotr Alexejewitsch Kropotkin, sein Werk über „Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt“. Eingängig, dass nur die Arten ihren Fortbestand sichern konnten, deren einzelne Tiere sich gegenseitig unterstützten, bei der Aufzucht der Jungen, dem Abwehren von Gefahren, durch Herden- und Rudelbildung u.s.w. Also nicht (nur) „der Stärkste überlebt.“ Seine Entwicklung zum Anarchisten, also Herrschaftslosigkeit, erscheint mir folgerichtig.
    Übertragen auf obiges Thema bedeutet das, den das gesellschaftliche Gefüge bestimmenden Paradigmen ihren Platz zuzuweisen, den sie für unsere Entwicklung sicherlich hatten, ihnen allerdings nicht mehr die Deutungshoheit zuzugestehen.

    Allerdings, lieber Ralf, damit ( “ Ein Beispiel:
    Alle gehen wir davon aus Ödipuskomplex, Penisneid, die Traumdeutung, der Freud’sche Sexualitätsbegriff seien Tatsachen.“) kann ich nichts anfangen, nicht das ich nicht wüßte worum es geht, aber es berührt mich gar nicht. – Jedenfalls heißt das schon mal „Alle minus Eins“ 😉

    Schönen Tag
    Martina

  2. Dezember 11, 2012 um 10:33 am

    Ralf, gib mir bitte einen Tip, was genau ich bzgl. Tonfrequenz ich verlinken soll. Ggf. kann es aber auch Guido, der es ahnen wird. VG Martin

    • Dezember 11, 2012 um 2:30 pm

      „sonische Geburt“ … Prof. Tomatis … Audiopsychophonologie … ?

      Gruß
      Manfred

  3. onlyme2012
    Dezember 11, 2012 um 5:31 pm

    Interessantes Thema; möchte dazu einmal den Namen Arno Gruen in die Runde werfen.
    Habe so einiges von ihm gelesen und muss ihm Recht geben.
    Denke auch, dass der Mensch nicht als unbeschriebenes weißes Blatt auf die Welt kommt, sondern dass es gewisse Anlagen gibt, die sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte des Menschen herausgebildet haben und irgendwie in unser Erbgut gelangten.

    Zu Arno Gruen verlinke ich hier mal ein Interview, in dem er ziemlich deutlich wird bzgl. der Bedürfnisse von Kindern, die aber gesellschaftlicherseits erfolgreich negiert bzw. als unwichtig deklariert werden.

    Lest selbst

    http://www.susannealbers.de/04psycho-gruen-werk05.html

    und bildet Euch eine Meinung.

    Beste Grüße
    Silke

    • Dezember 13, 2012 um 5:11 am

      Liebe Silke,
      vielen Dank für den Hinweis, meine Idden bezüglich Geburt und Trauma berufen sich unter anderem auch auf Arno Grün. Deshalb hier nochmal der Hinweis, dass Trauma immer zu verstehen ist als Gewalt ( von aussen) gegen ein Individuum (Innen).
      Genauso kann ein Mensch durch frühere Traumata Gewalt gegen sich richten. Oder selber wieder Gewalt ausüben.(Teufelskreis der Erziehung?)
      Diese Gewalt (da ist Walten, Wirken drin, da waltet Ordnung drin) zu sehen zeigt Arno Grün sehr gut auf. „Hass in der Seele“ pdf googeln, kommt auch ein sehr guter Artikel.
      Und Danke für den Link
      Ralf

  4. Dezember 12, 2012 um 12:21 am

    Bezüglich des Links muss ich gerade passen … habe einfach inzwischen zuviele angesammelt 😉 … ein kleiner Tipp wäre hilfreich. Anbei aber dafür etwas anderes in Bezug zum Goldenen Schnitt, statt Kaiserschnitt:

    Mutter und Kind und der Goldene Schnitt

    Phi als Herz der Mutter. Der Kreis ist der runde Bauch. Das Goldene Rechteck ist die Fruchtblase, der Lebensraum des ungeborenen Kindes. Die Fibonacci-Spirale der heranwachsende Fötus in den verschiedenen Entwicklungsstufen, in denen sich zudem die Lage in der Fruchtblase an die Größe anpasst.

    Gruß Guido

  5. onlyme2012
    Dezember 12, 2012 um 12:02 pm

    Hallo Guido,

    möglich, dass ich das Thema irgendwie missverstanden habe, kann ich jetzt nicht beurteilen.
    Geht es um erlittene Traumata und hier in erster Linie um das Trauma der Geburt, an die man sich im Regelfall ja normalerweise nicht bewusst erinnern kann, und über die Bedeutung des Traumas der Geburt für unseren Lebenweg?
    So ganz kann ich das nicht einordnen.
    Ich bin der Meinung, dass die Erfahrungen die Kinder im Frühstadium ihres Lebens machen, erheblich dazu beitragen wie sich der jeweilige Mensch entwickelt, wobei es da eben auch Unterschiede gibt.
    Es gibt Kinder, die stecken auch schlimme Dinge relativ gut weg, und eben solche, die an schlimmen Erfahrungen zerbrechen, im schlimmsten Falle eben zu Psychopathen werden.
    Wobei letzteres wohl eine bestimmte Art an Persönlichkeitsmerkmalen erfordert.
    Ich bin mir allerdings sicher, dass unter uns ganz normalen Menschen viele herumlaufen, die diese Persönlichkeitsmerkmale aufweisen, aber sie gut zu verbergen wissen.
    Ganz besonders erhellend, von denen treiben sich viele im Netz herum, in Foren und Blogs gleichermaßen, denn die relative Anonymität lädt förmlich dazu ein.

    Bzgl. der Sichtweise von Arno Gruen auf dieEntwicklung von Kindern, werde ich etwas heraussuchen, falls Interesse besteht.

    Beste Grüße
    Silke

    • Dezember 13, 2012 um 5:23 am

      Liebe Silke, meinen Artikel möchte ich immer erweitern oder verändern, deshalb FLIESSEN alle Ergebnisse von Euch auch wieder ein. Deshalb auch ab und zu noch Mal den Artikel lesen.

      „Es gibt kein Trauma bei der Geburt“!

      Es gibt Traumen in der Zeit der Schwangerschaft und Traumen in der Zeit nach der Schwangerschaft.
      Jeder Kaiserschnitt, jede Gabe von chemischen Cocktails und von natürlichen Kräutern
      stellt einen unterschiedlich starken traumatischen Eingriff in den ursprünglich traumafreien Geburtsvorgang dar.
      Liebe Silke Danke für deinen Beitrag
      Ralf

  6. Dezember 12, 2012 um 12:24 pm

    Hallo Silke,

    eigentlich ist es Ralfs Thema. Meine Darstellung der Grafik soll nur verdeutlichen, was es, aus meiner Sicht mit dem Verhältnis von Mensch und Natur inzwischen auf sich hat … und wie weit wir uns mittlerweile vom natürlichen Ideal, dem Goldenen Schnitt, entfernt haben … zum einen, weil es notwendig ist, zum anderen, weil es uns Menschen möglich ist.

    Das Wortspiel von Kaiserschnitt und Goldenem Schnitt ist da sehr passend. Bezogen auf Emotionen und Gefühlen kann die Geburt des Kindes bzw. das Kind selbst als die Bildwerdung einer Emotion angesehen werden, die von innen nach außen wahrnehmbar wird und aufzeigt, wie die Mutter bzw. die Eltern zum Kind stehen, Stichwort Mutter- und Vatergefühl, wobei die Gefühle der Mutter IMMER eine ganz andere Qualität zum Kind haben, als es beim Vater der Fall ist. Die Geburt, als Ausdruck unserer Gefühls- und Emotionswelt, anzusehen, inklusive der Komplikationen und der Traumen, zeigt sehr deutlich, warum immer mehr Kaiserschnitte durchgeführt werden, denn so braucht es keine Auseinandersetzung mit den Komplikationen und Traumen der natürlichen Geburt, sprich mit den natürlichen Gefühlen und Emotionen des Lebens … auch wenn nicht jeder Kaiserschnitt ohne Komplikationen verläuft … aber das ist wieder eine andere Geschichte, die, aus Sicht des Ganzen, ebenfalls nachvollziehbar ist …

    Gruß Guido

  7. Dezember 12, 2012 um 4:31 pm

    Und zur zunehmenden Zahl der Kaiserschnitte passt auch dieses hier ins Gesamtbild:

    http://www.welt.de/gesundheit/article111973269/Jede-vierte-Mutter-ist-aelter-als-35-Jahre.html

    Erst recht vor dem Hintergrund, dass es Deutschland betrifft, das eh schon ein Land mit einer der geringsten Kindergeburtenzahl weltweit ist. Eingebunden in die Sichtweise, dass jedes Land für den Erdkörper ein Organ darstellt, mit speziellen “Fuktionen“ für den Körper als Ganzes, in Abhängigkeit zudem von der Lage des Organs, sprechen diese Entwicklungen erneut mal wieder eine deutliche Sprache … die, der realen Bildersprache. Es lebe der Fortschritt … weil möglich ist, was nötig ist.

    Gruß Guido

    • Dezember 13, 2012 um 6:04 am

      Oh, lieber Guido hier hast Du Dir einen Daumen eingefangen, aber nicht von mir.
      Dennoch gehe ich gar nicht d’accord mit Deiner „Sichtweise “ der Dinge.
      Du als Mediziner „musst“ praktisch so denken….

      Aus meiner Sichtweise will die „Medizin“ und damit fast alle damit involvierten etwas!

      Sie will Macht Sie uns glauben, sie sei menschenfreundlich!?

      Dies als Anregung für weiteres Fliessen, aber auch ein klares Statement.
      lieben Gruß Ralf

      • Dezember 13, 2012 um 4:21 pm

        Hallo Ralf,

        da musste ich lachen … ich als Mediziner, der der Medizin “hörig“ ist ?! Da hast Du mich aber offensichtlich komplett missverstanden. Vielleicht kam die Ironie meiner Daumen-runter-Zeilen nicht “richtig“ rüber. Was genau stört Dich an meiner … scheinbar schulmedizin-konformen … Sichtweise ?
        Ich würde es gern anders formulieren, damit Du siehst worauf ich hinaus wollte … nicht des Daumen wegens 🙂

        Gruß Guido

  8. Dezember 13, 2012 um 5:34 am

    Liebe Martina
    ich möchte, weil es auch meine Sichtweise ist, hier den Kommentar von Wolfgang einfügen, weil es mir wichtig ist, mit annähernd gleichen begrifflichen Vorraussetztungen zu konversieren.

    „Ich weiß nicht, wie viele Monate ich wie viele Beiträge zum Thema “Gefühl und Emotion “schrieb; ich weiß nicht, wie oft ich sagte, wie wichtig das Unterscheiden ist. Aber ich weiß, dass ich müde wurde, und leider betrifft das nicht nur ein Thema. Die Verwirrungen sitzen so tief

    Natürlich ist Angst kein Gefühl.

    Martina, Du schreibst:
    “Sie kommt doch nicht von außen, wir lassen sie, auf Grund von äußeren Eindrücken, in uns entstehen.”
    Das ist richtig. Die Angst ersteht auf, wenn sie informativ berührt wird. Das kann allerdings auch geschehen durch eigene Handlungen, die an verdrängte (lebensfeindliche) Informationen rühren, oder wenn archaische Geschehnisse re-stimuliert werden. Angst kann auch aus energetischer Unterlegenheit und informativer Verwirrung entstehen.

    Die allermeisten Menschen ernähren sich energetisch ausschließlich von Emotionen – so ist Leben konzipiert, als ein Reiz-Reaktionsmuster.

    Ich wiederhole mich zum X-ten Male:
    Gefühle entstehen nur durch ein absichtsloses und nutzenfreies sich Hinwenden – zu sich selbst und/oder zu Anderen.
    Gefühle sind nicht different, sondern treten immer als Wohlwollen auf. Gefühle sind nur unterschiedlich stark, und sie können sich nur bis zu einem bestimmten Grad entfalten, weil das körperlich-emotionale System ein Mehr dieser sehr feinen Energie nicht ertragen kann.
    Emotionen erscheinen als depressive Erregung Richtung Null (Tod), als Wut, als Gleichgültigkeit, als Freude. Auch sie ist eine re-aktiv erzeugte Energie, die bedingt sein muss durch Ereignisse. Dazu im Gegensatz das Gefühl Glück, das unbedingt ist und nicht auf der Tun-Ebene, sondern auf der Sein-Ebene entsteht.“

    Dies solltel in Kürze zeigen,dass es in erster Linie bei diesem Thema um UNS geht und dass wir uns bemühen MÜSSEN, über das Gleiche zu sprechen!

    Danke für Deinen Beitrag
    Ralf

  9. federleichtes
    Dezember 13, 2012 um 5:51 am

    Ich musste hier aus zeitlichen Gründen bisher meine Beteiligung versagen – wirklich schade gerade bei Deinem ersten Thema, lieber Ralf. Zumindest spreche ich Dir mal Dank und Respekt für Deinen Mut aus – Bravissimo.

    Obwohl das Thema SEHR komplex angelegt ist, rührt sich ja – erwartungsgemäß – wenig.
    Trauma – Geburt – Sexualität – Tabu, vier Begriffe mit erheblichen Aufklärungsbedarf. Nun ist es so, dass selbst schlechtes Wetter mich hier nicht zur nötigen Besinnung kommen läßt und auch Schnee von meinem Fahrrad über alle Maßen geliebt wird.

    Gelassenheit wird gerade hier nützlich sein, ebenso wie ein sich wirklich mit dem Thema/Themen beschäftigen. Wer meint, sich hier mit Querlesen und Floskelieren voran zu bringen, irrt.

    Euch allen einen guten Tag.

    Wolfgang

  10. Dezember 13, 2012 um 9:22 pm

    Von Wolfgang
    „Trauma ist, bevor wir über Details sprechen, erst mal
    – Struktur. Es ist im menschlichen System angelegt, bestimmte Informationen aus dem Bewusstsein heraus zu halten
    – Inhalt. Hier geht es um Informationen, um Reiz und Reaktion, um Informationsverarbeitung UND (damit verbunden!!!) eine energetische Versorgung. Menschen, die auf der traumatischen Ebene RE-aktiv sind, handeln fast zwingend emotional und eben NICHT mit -dem für Kinder so wichtigen – Gefühl.
    Und WEIL die traumatischen Informationen aktiv sind, gelingt es nicht, den Teufelkreis Erziehung zu durchbrechen. Es KANN nicht gelingen, solange das Lebensfeindliche nicht in Bewusstsein verarbeitet wurde.
    Versuche, diese Systematik zu verstehen. Leben muss diese Informationen verarbeiten, und tut dies über Emotionen, Verhalten und Regelkreise, die die weitere Entwicklung “pro-rata-progressiv” gewährleisten. Es gibt zwei Spiralen – eine bohrt nach unten Richtung absolute Lebensfeindlichkeit, während die andere zu einem umfassenden Bewusstsein nach “oben” strebt – oben im Sinne von Übersicht und Kontrolle, im Sinne von Beherrschen.

  11. Dezember 15, 2012 um 6:18 am

    „Wenn ich sagte, Pflanzen und Tiere seien nicht traumatisiert, folgt daraus, dass sie keine ungezügelten Gewaltexzesse begehen KÖNNEN. Sie sind eben nicht UNBEGRÜNDET existenzfeindlich, wenden also Gewalt nur an, die sich aus ihrer Wesensnatur her bedingt – Hunger, Revier verteidigen. Also: Kein Hass, keine Sado-Maso-Aktionen etc.
    Natürlich brauchen Tiere auch kein Geld, oder anders, Geld kann Tiere nicht beeindrucken, und nun: Weil damit keine (künstliche) Feindseligkeit in ihnen geweckt/mobilisert werden KANN.“

    Kommentar: Daraus folgt: Auch Kinder sind (noch) Natur, nicht traumatisiert.
    Erst durch Erziehung erfolgt die hauptsächliche Traumatisierung.
    Geld kann Kinder nicht beeindrucken. Probiert es aus (bitte nur bis zu 3jährigen)

    „Das System – mit allem drum und dran – dient der Freisetzung traumatischer, existenzfeindlicher Informationen Sie fließen auf verschiedenen Wegen auf verschiedene Weisen ein in die Gesellschaft. Die Gesamt-Gesellschaft erfüllt die Aufgabe, das Existenzfeindliche zu transformieren und Bewusstsein und Kontrolle zu schaffen. Alles, was wir beobachten, und auch das was wir nicht beobachten, erfüllt diesen (einen) Zweck.“

    „Menschen bekamen ihre Leben geschenkt, und sie bezahlen mit ihrem (?) Leben Schuld-en, die sie – als Ich-Mensch – niemals machten. ERFOLGREICH. DAS muss verstanden werden.“

    “ Drei Schwache können einen Starken bändigen. Eine Freundin erzählte mir aus der Psychiatrie, von einem kleinen Männchen, für den es fünf kräftige Pfleger zum Bändigen brauchte – und sie, um die Spritze abzudrücken.
    Wir rechnen hier leider nicht in schwach und stark, Bernhard. Wir reden hier von Allmacht, die einen Plan durch die Zeit “prügelt”. Wir reden nicht von ein paar hundert Menschenmassenvernichtern und ein paar Millionen Willfährigen, wir sprechen über einen Ent- und Abwicklungsprozess, für den ein Kosmos erschaffen wurde. So sehe ich das.“

    Kommentar: Hier ein schönes Beispiel aus der Physik:
    und deshalb ist die Physik keine Wissenschaft mehr, weil sie eben ganz viele Aspekte ausser acht lässt
    .demnächst mehr
    Ralf

    • federleichtes
      Dezember 15, 2012 um 1:24 pm

      Lieber Ralf,
      Schnitzeljagd ist wunderbar, gell. Jedenfalls für mich, der ich so lange die „Brocken“ zusammensuchte. Und mich dabei mehr und mehr nur noch mit Gedanken von Menschen beschäftigte, deren Liebe ich spürte. DAS ist Aufmerksamkeit – Bernhard schreibt über dieses (Scheiß.)Geld – natürlich lasse ich mich auf diesen „Dreck“ ein – weil es von Bernhard kommt.

      Du schreibst:
      „Kommentar: Daraus folgt: Auch Kinder sind (noch) Natur, nicht traumatisiert.
      Erst durch Erziehung erfolgt die hauptsächliche Traumatisierung.
      Geld kann Kinder nicht beeindrucken. Probiert es aus (bitte nur bis zu 3jährigen)“

      Bedenke bitte folgendes. Echte, reale Ansichten entstehen nur unter Einbezug ALLER Fakten.
      1. Die Geburt IST lebensfeindlich. Nicht diskutabel.
      Kinder MÜSSEN also traumatisiert sein, schwere Geburten sehr, leichte Geburten „normal“, Kaiserschnitte wenig.

      2. Ein Mensch, der mit lebensfeindlichen Informationen bombardiert wurde, kann in einer feindlichen Welt nicht überleben. Also gibt es nur eine Option, Kindern den Weg in diese Welt überhaupt zu ermöglichen: Díe Geburts-Informationen ins unbewusste zu verschieben, eben zu traumatisieren.

      3. Damit erscheint das Kind sozusagen mit blütenweißer Weste und erweckt den Eindruck, nicht traumatisiert zu sein – was aber nur bedeutet, dass die Traumaschranke zu ist, ZU.

      4. Das betrifft nun auch die Informationen, die das Kind in den ersten Lebensjahren aufnimmt – die sind auch weg – gesperrt. Kind kann sich an die ersten Jahre nicht erinnern.

      5. aber Engelkind verändert sich, entwickelt sich, weil sein(e) Bewusstseine) informativ bedient werden – und es schließlich so stabil machen, das es auch erste existenzfeindliche Informationen verarbeiten kann.

      6. In unserer Erziehungskultur werden Kinder dann gebändigt, ihr Wille wird gebrochen – so meint man, handeln zu müssen im Sinne einer Sozialisierung. Tatsächlich wird fließende Enttraumatisierung in ihr Gegenteil verkehrt – der Fluss wird gestoppt und der Fluss staut sich – mit den uns bekannten Folgen: Brutalisierung, Kriminalisierung, Entsozialisierung.
      Das kann man wissen, dem System schmeckt dieses Wissen gar nicht – bringt es ihm doch nicht die so wichtige kriminalisierte Energie, und enttarnt seine wahren Absichten.
      Aber wir MÜSSEN verstehen, warum das Unnatürliche geschehen muss(te), warum das Procedere ein Geheimnis bleiben musste – um den Boden zu bereiten für eine Verarbeitung der existenzfeindlichen Informationen. Sie konnten nur auf diesem Wege (der Verbiegung von Persönlichkeiten) ans Licht kommen.

      Später mehr.

      Gruß
      Wolfgang

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