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Manifest für eine neue soziale Absicherung

Ich habe einen Menschen kennen gelernt, der noch vor wenigen Jahren ein so genannter „Erfolgreicher“ war und mit seinem Tun, anderen Ihre Visionen zu erreichen, gut verdient hat. Nach weiteren Erkenntnissen ist er nun zu einem bedenkenswerten Entschluss gekommen, der wie folgt aussieht:

Ich habe dem deutschen Sozialversicherungssystem gekündigt.

Nicht ich, sondern die Menschen, die in die Sozialversicherung einzahlen, handeln unsolidarisch. Es ist ein Machtsystem, das zu einer gewaltigen Umverteilung von unten nach oben führt. Wer profitiert davon? Wo geht das ganze Geld hin? Für was?

Als Selbstständiger in Deutschland müsste ich mindestens 580.- € alleine für die Krankenversicherung bezahlen.

Mit dem Geld erlaube ich mir jetzt etwas anderes vorzustellen:

Es tun sich 100 Menschen zusammen und zahlen jeweils die 580.- €. Dann sind dies 58.000.- € im Monat. Was könnte man mit den 58.000 € machen? Zum Beispiel könnte man einen Arzt anstellen, der sich wirklich darum kümmert, dass man gesund ist. Er wird dafür bezahlt und kann sich dazu Gedanken machen. Aber: Braucht er 58.000 €? Er könnte auch in der Gemeinschaft der 100 Menschen leben und würde eine Wohnung und Essen bekommen. Was müsste er dann im Monat haben? Und wenn man das weiter denkt, dann wird es irgendwie klar, dass unser jetziges System hinten und vorne nicht mehr passt.

90 % davon sind Müll. Mit 58.- € ginge das auch. Das sind dann bei 100 Menschen immer noch 5800.- €. Auch je eine Operation im Monat in einem Krankenhaus, das solidarisch organisiert ist, wäre da dann sicher noch drin. Der Arzt bräuchte keine Verwaltung, die Menschen könnten einfach hingehen. Der Arzt schaut auch, inwieweit eine Operation wirklich sinnvoll ist. usw. Der Arzt bräuchte auch keine Versicherung, da die Menschen ihm vertrauen.

So etwas zu bauen, das finde ich gut. Da bin ich dabei. Und bei so etwas will ich auch mithelfen, dass dies passiert. Ob in Indonesien oder in Deutschland. Dort würde ich mich dann auch wohlfühlen. Aber was hier jetzt los ist – ohne mich.

Es ist eine Entscheidung, die ich für mich treffe. Ganz alleine für mich. Und hier nehme ich mir das Recht heraus, auch für mich zu entscheiden. Es ist mein Leben. Und ich erlaube mir, mich nicht zu versichern. Mit der vollen Bewusstheit, das Risiko selbst zu tragen. Ich steige aus dem Generationenvertrag einfach aus und ich steige aus der sogenannten Solidargemeinschaft aus. Es ist für MICH keine mehr. Und für diese bin ich nicht verantwortlich. Ich habe sie auch nicht gemacht und ich habe 30 Jahre versucht, hier Sachen zu verbessern. Was will ich mit einem Solidarsystem, von dem oder an dem ich höchstens 10 % haben will und das 10-fache von mir mehr gefordert wird? Ich will lieber 90 % leben und für die restlichen 10% trage ich das Risiko selbst mit meinem Leben.

Das ist meine soziale Verantwortung. Mit den 10 % Risiko kann ich leben. Und es geht um Leben. Leben heißt, dass ich jederzeit auch sterben kann. Nur diese Bewusstheit lässt für mich ein wirkliches bewusstes Leben zu. Dass ich sterben kann, will ich nicht verdrängen, oder auch Angst davor haben. Ich sage ja dazu.

Und hier liegt auch meine soziale Verantwortung. Ich kann dieses System nicht mehr tragen. Egal, ob dies das Steuer- oder Sozialsystem ist. Für mich gibt es hier nur noch aussteigen und etwas Neues bauen. Und da will ich mich auch mit meiner Kraft einsetzen. Es geht um Coworking, es geht um neue Sozial-, Steuer- und Gesellschaftssysteme auf Gegenseitigkeit. Ohne den Aberwitz von Kapitalinteressen, Vollkaskomentalität und Selbstzweck von Verwaltungen. In den Zeiten von Internet braucht es im Prinzip keinen einzigen Verwaltungsangestellten mehr. KEINEN. Es braucht nur Menschen, die sich Gedanken darüber machen, wie das die Maschinen automatisch erledigen können. Dies ist dann ein kreativer Prozess, der Menschen dann nicht mehr dazu bringt, sinnlose Formulare auszufüllen. Die Menschen können sich dann um die Sachen kümmern, die in ihrer Berufung liegen. Und die Gesellschaft wird reich.

An solchen Sachen will ich mitwirken. Und ich lasse mir mein Leben nicht mehr davon weiter stehlen. Deswegen kann ich auch in der Arbeitsmarktintegration nicht mehr arbeiten. Ich kann nicht mehr die Menschen diesem System, zu dem ich nicht mehr stehe, zuführen. Das geht nicht mehr.

Ich will Menschen, mit denen ich zu tun habe, unterstützen, moralisch, mit Coaching, mit meinem Dasein. Mit meinem Wirken. Mit dem, was ich tun kann. Ja, das will ich. Aber direkt die Menschen. Da bin ich mit dem was ich kann. Da liegt meine Verantwortung. Ich nehme mir nur noch das, was ich brauche. Ich will nicht mehr besitzen, sondern ich will eher Sachen, die schon da sind einfach nutzen. Da liegt mein Ideal. Ja, so ist es.

Und ich begehre auf gegen Menschen, die mir dabei ein schlechtes Gewissen machen wollen. Ich treffe für mich meine Entscheidung. Ich spreche jeden davon frei, sich aus schlechtem Gewissen heraus, um mich kümmern zu müssen. Wenn ich nicht mehr kann und niemand mir mehr etwas zum Essen geben WILL, dann will ich auf der Welt auch nicht mehr sein. Was habe ich davon? Wenn Menschen mir nur aus schlechtem Gewissen etwas geben wollen? Was bringt mir das? Dann lebe ich doch nicht mehr! Dann brauche ich auch nichts mehr zu essen. Dann ist es vorbei. Und das ist gut so. Ich habe mein Leben dann gelebt, solange ich konnte und wollte. Und ich bin glücklich dabei.

Mit meiner Entscheidung bin ich glücklich und zufrieden, wie noch nie in meinem Leben zuvor. Frei und verantwortlich. Ich habe nicht mal mehr Geld. Ich will nach Indonesien und weiß, dass sich die Möglichkeit auch gleich wieder auftut. Erst will ich noch ein Wochenende mit meinem Söhnen verbringen. Vielleicht treffe ich auch meine Tochter. Weitere Termine habe ich nicht. Hier unterstütze ich Dirk beim Aufbau seines Coworking Spaces und bastle an einem Konzept für die Umsetzung von Direkt Fair Trade mit Indonesien und dem Aufbau von Education Centers for Social Entrepreneurship in Sumatra. Ich mache es einfach, weil ich Lust dazu habe. Vielleicht kommt daher das Geld für den Flug, oder ich spiele dann beim Kölner Karneval noch ne Woche Kellner. Egal. Es macht beides Spaß oder die indonesische Airline schenkt mir einen Flug. Warum nicht? Habe schon viel für sie getan. Oder?

Und solange ich lebe, will ich etwas tun. Ich will etwas bewirken, ich will etwas schaffen. Warum brauche ich da eine Rentenversicherung? Ich will nicht mit 65 nichts mehr tun. Ich will auch danach noch etwas machen, das anderen etwas nutzt. Das macht mir Spaß. Warum soll ich den Spaß aufgeben? Etwas zu tun, ist Hochgenuss für mich. Das Essen, das ich für mich und andere koche, das macht doch viel mehr Spaß und Erfüllung, als sich in einem Restaurant an einen Tisch zu setzen und sich bedienen zu lassen? So geht es mir auf jeden Fall. Das eigene Essen schafft Befriedigung und Erfüllung. Das andere füllt letztendlich nur.

Und ich glaube, dass ich im Alter richtig wütend werden kann, wenn mir jemand aus schlechtem Gewissen heraus etwas gibt. Wenn er es mir gerne vollen Herzens gibt und sich darüber freut, weil er mich liebt oder weil er es mir noch schuldig ist, und es deswegen geben will, dann nehme ich es gerne. Daher spreche ich schon jetzt jeden frei, der mir später nichts geben will. Und besser trennen sich dann auch die Menschen schon hier. Ich glaube, dass ich hier auf einem neuen Weg bin, den ich jetzt auch ganz bewusst gehen will. Und diese Klarheit ist da.

Das ist für mich die Bewusstheit meines Lebens. Auch für eine Gesellschaft eines neuen Lebens. Ich wünsche mir, dass so eine neue Gesellschaft der Verantwortung und wahren Solidarität des Lebens entsteht.

Hier merke ich, dass in den Batakdörfern am Lake Toba aus einer alten Tradition heraus noch viel von dieser Solidarität vorhanden ist, die ich stärken will. Ich war vor zwei Wochen tief bewegt von der Beerdigung einer 44 jährigen Frau. Das ganze Dorf organisierte noch an dem Tag eine Beerdigung, bahrte die Gestorbene im Wohnhaus auf, kam zusammen um sich von ihr zu verabschieden, zimmerte einen Sarg, machte ein Essen für das ganze Dorf, sammelte für die Angehörigen, um das Krankenhaus noch bezahlen zu können, schaufelte ein Grab, organisierte die Beerdigung und das Leben ging weiter. Tief beeindruckend, wie das ganze geschah. Ohne dass groß etwas abgesprochen werden musste. Es wurde einfach solidarisch gehandelt. Jeder tat, was er konnte. So wünsche ich mir das auch, wenn es irgendwann mal so sein soll. Das kann morgen oder in über 50 Jahren sein. Bis dahin will ich mit allem was mir zur Verfügung steht, für das Leben da sein. Und ich werde nicht mehr in die Diskussion des was wäre wenn eintauchen. Es ist meine Entscheidung und jede weitere Diskussion darüber ist für mich eine Verschwendung meines Lebens. Deswegen werde ich das jetzt auch auf Facebook posten. Ich werde jeden der es wissen will dahin verweisen. Ich werde diese Diskussion nie mehr wieder führen. Das habe ich für mich entschieden.

Wer es mir gleichtun will, darf sich diesen Text gerne zu eigen machen. Er ist für alle da, die ihn haben wollen.

Euer Thomas Heinle

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. Frau Lehmann
    Februar 2, 2013 um 12:09 pm

    Es müsste heißen: Manifest für ein soziales (oder besser solidarisches?) Miteinander. Absicherung gehört zum Vokabular der aktuellen Politik und Versicherungs“denke“.
    Danke für diesen Artikel!

  2. maretina
    Februar 2, 2013 um 2:39 pm

    Mann, oh Mann ist das gut.

  3. Archivar
    Februar 2, 2013 um 3:09 pm

    Und ich dachte schon, ich wäre alleine.

    • federleichtes
      Februar 2, 2013 um 3:23 pm

      Siehste, ich dachte das auch!

  4. Februar 5, 2013 um 8:27 am

    “Das ist für mich die Bewusstheit meines Lebens. Auch für eine Gesellschaft eines neuen Lebens. Ich wünsche mir, dass so eine neue Gesellschaft der Verantwortung und wahren Solidarität des Lebens entsteht.“

    Und wo hat uns unser Fortschritt hingeführt ? Im Rahmen der Inklusion bekommen mehr und mehr Schüler einen eigenen Coach, man bekommt das Gefühl jeder Arbeitnehmer muss bald mit einem eigenen Anwalt zur Arbeit kommen, und auch anderswo wird mehr Personal gebraucht, um unsere Unfähigkeit der Einbindung in ein GANZES wieder auszubügeln:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/europaeische-zentralbank-braucht-2000-weitere-mitarbeiter-a-881482.html

    Nur beschleunigen wir damit die Entwicklung, die wir eigentlich unter Kontrolle zu bringen versuchen. Wäre es nicht an der Zeit unseren Kontrollwahn langsam mal zu überdenken ?

    Gruß Guido

  5. Februar 6, 2013 um 10:57 am

    „Leben heißt, dass ich jederzeit auch sterben kann.“ Dieser Satz, und die Zeit, die dem voraus geht, ein Thema, das mir schon lange im Kopf und im Herzen herumgeht. Ich möchte an der Stelle bitte mal nicht über den ganz großen Zusammenhang schreiben oder reden. Seit mehr als einem Jahr hab ich ja, genau wie der Autor dieses Artikels, mal hier und da gearbeitet, u.a. auch pflegend, alte Menschen pflegend. Es stellt sich die Frage ob dem so sein muss, dement, nicht mehr Herr über Körper und Geist, dahin vegetierend, nichts mehr von sich und der Umgebung reflektierend. Ein schleichender Prozess, verwahrt in Alters- und Pflegeheimen, wenn sie Glück haben hält die Familie zusammen und sie dürfen in den vertrauten vier Wänden bleiben, eine häufig emotional aber auch finanziell kaum tragbare Last für die Angehörigen (je nach Vorgeschichte).
    Es stellt sich auch die Frage, d.h. mir ist es keine Frage, nur meine Beobachtungen, ob es wirklich die Erfüllung ist als gutsituierter Pensionist, die verbleibende Zeit mit exzessivem Reisen auf der Flucht vor sich selbst zu verbringen. Mit Mitte 60 haben wir statistisch betrachtet immer noch 20 Jahre Leben vor uns.
    Und dann der Tod, bzw. das Sterben. Ich gedenke die Suche aufzunehmen, ich weiß ich kann fündig werden, nach den alten Weisheiten, die beinhalten, dass sich dieser Prozess steuern lässt, ohne Tabletten oder andere Hilfen. Voraussetzung dieses tun zu können, wird wohl sein das eigene Leben, den Lernprozess der anstand vollendet zu haben.

    Das ist ein Thema, ich möchte da nicht so drüber hinweg gehen.
    Liebe Grüße
    Martina

    • Februar 6, 2013 um 4:28 pm

      Das koppelt gut an den Text über die Angst des Sterbens von Manfred, vor einiger Zeit. Ich ahne auch, dass in früheren Zeiten das Sterben im Alter aktiv von selbst in die Wege geleitet wurde, sprich sich die Seele vom Körper selbst lösen konnte. Ja, ein interessantes Thema. Da wir noch immer indigene Völker unter uns haben, könnte dort vielleicht eine Antwort zu finden sein?
      Herzlich Martin

  6. Februar 6, 2013 um 11:19 am

    Liebe Martina, ein fürwahr weites Thema. Nach über 15 Jahren auf einer Intensivstation meine ich begriffen zu haben, wofür wir Leben verlängern, wofür Menschen nicht mehr ihr Leben leben können, sondern nur noch ver- bzw. gelebt werden, und wofür mehr und mehr Maschinen künstlich übernehmen, was auf natürlichem Wege ein anderes Ergebnis hätte. Wir Menschen sind DER Unordnungsspeicher schlechthin und arbeiten mehr und mehr daran noch mehr und mehr Unordnung in den Menschen anzusammeln ? Wofür ? Um die Unordnung zu bändigen und vorübergehend umhüllt abzulegen, damit sie uns nicht außer Rand und Band gerät. Das klingt auf den ersten Blick sehr kühl und gefühllos … aber nur, wenn das Gesamtbild außen vor gelassen wird. Gemeinsam ist das Leben unsterblich … und den Gesunden und Glücklichen ergeht es einzig so gesund und glücklich, weil mehr und mehr Menschen die Unordnung von ihnen fern zu halten vermögen. Daher gebührt den Kranken und Unglücklichen Respekt und Anerkennung für das schwere Los, welches sie verkörpern. Würde dieser Respekt und diese Anerkennung offensichtlich werden, sähen die Intensivstationen anders aus … aber auch das wird kommen, zwangsläufig. Doch ist der Zenit dieser respektlosen Zeit noch nicht gekommen …

    Gruß Guido

    • maretina
      Februar 6, 2013 um 12:23 pm

      Meinst du wirklich, dass sie uns die Unordnung vom Leib und von der Seele halten? Es ist ein Liebesdienst für die Nachfolgenden, das kaum jemand so erkennen kann.
      gibt auch den Aspekt, dass sie noch nicht fertig sind mit ihrem Leben, dass sie irgend etwas hier hält, was noch ver“stoffwechselt“ werden muss bevor sie bereit sind über die Brücke zu gehen. Höchstwahrscheinlich spielt wohl beides eine Rolle.
      Respekt und Mitgefühl, auch ein Dank gebührt ihnen auf alle Fälle, für ihr Leben, auf dem wir aufbauen dürfen, wie auch immer.
      Trotzdem ist mir die Frage, die eigentlich keine ist, wie kann Mensch zu dem Punkt kommen, an dem Leben und Lernen sich vollenden, auf eine gesunde und natürliche Weise ? Ohne diese Angst vor dem was da kommen mag und Heerscharen von gut situierten, auch körperlich Gesunden, Älteren ständig auf der Flucht vor sich selbst sein lässt.
      Ziemlich unklar, was ich hier gerade so schreibe, vielleicht wird ja doch noch eine spannende Unterhaltung draus.

      Liebe Grüße
      Martina

      • Februar 6, 2013 um 1:21 pm

        Gemessen 😉 am Aufwand, den wir im Rahmen der Künstlichkeit und des Fortschritts vom Natürlichen betreiben, um Leben heutzutage am Leben zu halten … und vor allem gemessen an den Möglichkeiten, die wir heute realisieren, um immer mehr Menschen in die künstliche Abhängigkeit zu bewegen, bleibt im Grunde keine andere Erklärung für unseren scheinbaren Wahn. Wir leben in der Tat nicht länger, sondern sterben immer langsamer. Ginge es nur um Aufgaben der Einzelnen, die sie am Loslassen hindern, dann ließe sich dieses auch anders realisieren, ohne dermaßen künstliche Ordnungswerkzeuge zu kreieren.

        Gruß Guido

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