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Das Optimum ist keineswegs immer das Optimale!

Nick hat gestern auf der Initiative WirtschaftsDemokratie einen Artikel zum Thema Führung, Kontrolle und Optimierung veröffentlicht, in dem er die Zusammenhänge aus der Sicht eines Reiters diskutiert. Wie ich finde, eine passende Metapher, aber lest selbst:

Das Optimum ist keineswegs immer das Optimale!

Ehrlich – Ich mag diese schwammigen Anglizismenphrasen wie “leadership” etc. nicht mehr hören.

Als Reitlehrer kann ich nur fundiert aus meinem Berufsumfeld Paradigmen orten und zu übersetzen versuchen:

Als Reiter (Manager, Vorsitzender etc.) “führe” ich auch ein Pferd (Betrieb, System, Partei etc.).

“Führen” bedeutet hier aber zu keinem Zeitpunkt “etwas kontrollieren” im Sinne einer apodiktischen Prinzipalität.

Es heißt noch nicht mal “leiten” im Sinne von Direktiven oder auch nur Ratschlägen.

Es heißt: fortlaufende(dynamische)Stabilisierung des Kompensationsvermögens.

Das Kompensationsvermögen bezieht sich weiter auf WirDemo.

  1. März 13, 2013 um 11:54 pm

    Danke Nick … Du bringst es mal wieder auf den Punkt:

    “Es heißt: fortlaufende(dynamische)Stabilisierung des Kompensationsvermögens.“

    Da ist sie wieder … die 3, die sich zwischen der 6 und der 9 durchs Leben schlängelt, denn was wären Beide ohne das Eine ?

    Und dann legst Du auch noch einen drauf:

    “Ich behaupte: Diese Welt ist nicht im geringsten zur Optimierung bereit! Eine echte(!) Optimierung würde Perfektion und damit Stillstand bedeuten. Die Dynamik des Werdens resultiert aus Defiziten. Anstatt Wellengang zu bejammern (schwankende Potentialhöhen und -senken) sollte man lieber Wellenreiten lernen!“

    Im Zenit der Unordnung ist die Bereitschaft zur Optimierung am Geringsten. Echte Optimierung, DIE Perfektion kann es nur jenseits aller Unordnung geben. Stillstand ? Sicher … denn ohne Unordnung keine Zeit. Ohne Zeit liegt Stillstand vor … oder besser STILLE, die unendlich erscheint.

    Apropos Welle: Wozu überhaupt erst so eine Welle machen, wenn kein Wind vorhanden ist ?

    Liebe Grüße
    Guido

  2. März 14, 2013 um 1:37 am

    Noch ein Nachtrag, denn Nicks Beobachtungen finden sich nicht nur im Irdischen wieder, sondern gar im kosmischen Maßstab:

    http://www.thunderbolts.info/wp/2013/03/12/the-dark-of-the-sun-3/

    “The Sun can be thought of as an electrically charged object seeking equilibrium with its environment. However, it is not stable. The charges flowing into and out of the Sun can sometimes increase to the point where it releases plasma discharges called solar flares.“

    Offensichtlich hat auch die Sonne mit Emotionen zu kämpfen, während sich allerhand Energien durch den Kosmos schlängeln …

    Gruß Guido

  3. Gerd Zimmermann
    März 14, 2013 um 7:45 am

    „Da ist sie wieder … die 3, die sich zwischen der 6 und der 9 durchs Leben schlängelt, denn was wären Beide ohne das Eine ?“

    Die Kunst besteht darin aus dem Einen die Drei hervorzubringen. Die 6 und die 9 müssen im Gleichgewicht gehalten werden, wobei die 3 die Verhältnismässigkeit bestimmt.

    „Offensichtlich hat auch die Sonne mit Emotionen zu kämpfen, während sich allerhand Energien durch den Kosmos schlängeln …“

    Bergen doch die Sonnen die eingefalteten Samen für die Erden in sich. Emotionen und Gefühle verbreitent, das eine die 6, das andere die 9 bildend, vielleicht auch ying und yang, oder das Männliche und Weibliche hervorbringend. Folgend dem einen universalem Gesetz.

    Schönen Tag zusammen

    Gruss Gerd

    • März 14, 2013 um 10:51 am

      Hier ab min 36.00
      wunderbar klare Aussagen über Glück Wahrheit Wirklichkeit

      Nicht für dich gedacht Guido, bei dir hab ich ja über diesen weisen Mann gelesen,
      der als seine Vorbilder Graf Dürckheim und Krischnamurti benennt.
      Lieber Gerd, schau doch mal rein, kein muss, nur ein kann 🙂
      schneeigee Grüße Ralph

  4. Gerd Zimmermann
    März 16, 2013 um 5:34 pm

    Lieber Ralph

    die Anleitung zum Unglüchlichsein Teil 1 und Teil 2 sind mir schon bekannt.
    Was hälst du von Adorno?

    Gruss Gerd

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