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Ahoi Steuermänner und -frauen!

Sobald wir, die Völker und Nationen dieser Erde, dieselbe Toleranz und Unabhängigkeit gegenüber politischen und religiösen Ideologien entwickeln wie unsere Herrschereliten im Hintergrund, kommt die Menschheit in die Lage an den Stellrädern der Geschichte zu drehen. Sobald die Trennung in und um uns mehr und mehr überwunden ist, weicht das Konkurrenzdenken dem Kooperationsleben.

Die Befreiung und Annahme der in und um uns wirksamen Energien und Wesenheiten führt zur Befreiung aus zerstörerisch wirkenden Manipulationen sowie Handlungen uns selbst und anderen gegenüber. Die Entfaltung der wundervollen Vielfalt und Kreativität in und um uns ermöglicht diesen Energien, Wesenheiten, Talenten und Fähigkeiten, dem Wachstum der Vielfalt und Schönheit der Erde zu dienen um sichtbare Realität zu werden.

Die Vorurteilsfreie Beobachtung unseres inneren Schweinehundes (unserer Schattenseiten) ermöglicht es uns, diesen rechtzeitig in und um uns zu erkennen und in seine gesunden Schranken zu verweisen. Ihn ablehnen oder wegmachen zu wollen klappt nicht, da er ja dieser Teil in uns ist, welcher uns in die Lage bringt, Fehler zu machen, um aus diesen lernen zu können. Cool, dass wir nicht jeden Fehler selbst machen müssen und auch durch Beobachten lernen dürfen.

Viele von uns spüren den Hilferuf unserer Mutter Erde, sehen die Eisberge, auf die wir zusteuern, und haben erkannt, dass unsere eigene Habgier, Machtsucht sowie unsere Angst vor Veränderung der Steuermann ist. Wir, die Nationen der „ersten Welt“, stehen am Steuerrad der Geschichte und es wäre wünschenswert, wenn wir uns dieser Verantwortung bewusst werden, um sie übernehmen zu können.

Aus der Geschichte können wir lernen, dass da keiner kommt, um uns diese Verantwortung abzunehmen, sondern es stets Menschen wie du und ich es sind, welche es tun. Wir können auch lernen, dass es niemals die Masse selbst oder selbsterhobene Führereliten dazu braucht, sondern es stets nur einige wenige von uns waren.

Um in die Lage zu kommen, aus der Geschichte und den Geschichten zu lernen, ist es günstig ,wenn wir unsere Fähigkeit zwischen den Zeilen zu lesen/fühlen entwickeln. Das Wissen steht geschrieben, die Weisheit ruht dazwischen. Nicht alles, was wir lesen, hören, denken, ist in diesem Moment wichtig für uns. Im Runternehmen der Dinge von unserem Info-Buffet, welche sich jetzt für uns stimmig anfühlen, sowie im möglichst wertungsfreien Dalassen der Anderen, schlummert die Kraft, welche uns in Harmonie und Gelassenheit wachsen lässt. Es bleibt uns dadurch auch die Möglichkeit offen, beizeiten darauf zurück zu greifen. Sobald die Zeit reif für uns wird, beginnen wir, die dazugehörigen Energien zu spüren und zu verstehen. Die Zeit ist immer reif, hat allerdings weder Uhr noch Kalender.

Sobald erkennbar wird, dass ein Teil der verantwortlichen Eliten am Durchknallen ist, nur mehr ihren inneren Schweinehund leben will und unser Mitgefühl nicht mehr „salonfähig“ zu sein scheint, ist die Zeit für diese Kultur da. Alle sind eingeladen umzudenken oder dürfen nun gehen. Was gegen die wahre Natur von uns selbst sowie die der Erde geht, wirkt auch gegen uns. Sind wir nicht in der Lage, lebensrichtig und -widrig voneinander zu unterscheiden, fehlen uns weder Religionen noch Gesetze sondern einfach nur Empathie und Mitgefühl. Durch das Hineinversetzen in unser Gegenüber können wir das lernen und erfahren.

Wir sind die Pflanze, das Tier oder der Mensch gegenüber. Wie geht es uns? Wie fühlen wir uns? Was könnten wir brauchen? Was dürfen wir geben? Versäumt eine Gesellschaft, ein Kulturkreis diesen Punkt, kann es sehr wohl auch sein, dass eine andere kommt, um als „Regulator“ zu fungieren, mit dem Nachteil dass diese dann ihre Krankheiten mitbringt. Wie wollen wir das heute halten? Baut die Wagen, holt die Bässe raus. Lacht, tanzt, singt und liebt ewig Gestriges in ihre Jahrhunderte zurück. Das Leben ist schön, lasst es uns tun.

Wir sind die Kraft welche Erneuerung schafft. Auf Bitten der Mutter! Im Auftrag des Vaters! Zum Wohle der Kinder! Mit der Macht der Liebe, an der Seite des Lebens! Wir sind jetzt und wir sind hier! Wir sind der Krieger im Geist der durchs große Bewusstsein reist und seinen Freunden und Feinden ins Gewissen beißt. Mit dir selbst sollst du dich verbinden um deinen Platz im Hier und Jetzt zu finden.

In zuversichtlicher Freude und Erwartung einer schönen Zukunft für uns alle alles Liebe und Gute,
Thomas Doppelhofer

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  1. Januar 3, 2014 um 10:41 pm

    Ich möchte noch auf einen weiteren, ähnlichen, lesenwerten Text aufmerksam machen, worin u.a. zu lesen ist:

    2014 steht ganz unter dem Motto „Finde dich selbst und verändere die Welt“.
    Der kollektive Drang zur Manifestation ist dabei Rückenwind für die persönliche Verwirklichung, Wer im kommenden Jahr umsetzt, was er schon immer machen wollte, kann mit einem enormen Kraftschub rechnen. Alles, was in die richtige Richtung strebt, wird leichter gehen als sonst. Widerstände werden geringer werden. Dafür wird im Miteinander wie von selbst die Tendenz zu Kooperation, Zusammenhalt und Commitment – Verbindlichlichkeit aus freien Stücken – entstehen. Die Zeit der einsamen Wölfe ist vorbei. WIR sind diejenigen, auf die wir immer gewartet haben. Alphatier-Gehabe ist out, wenn WIR unsere eigene Autorität zurückgewinnen. Haie werden bald gänzlich auf soziale Anerkennung verzichten müssen.
    Der neue Typ ist der Tiger – im indotibetischen Kulturkreis seit jeher Symbol für Lebensmeisterschaft, Weisheit, Selbstverwirklichung, Zivilcourage und soziales Engagement. „Ich, der Weise, bin der Tiger unter den Menschen“ heißt es bei Milarepa, dem großen literarischen Helden des Alten Tibet. Gelebte Weisheit wird 2014 IN sein. Denn Weisheit bedeutet: Einblick in die unsichtbare Zusammenhänge der Wirklichkeit und daraus folgende außerordentliche Handlungskompetenz. Gelebte Herzensqualitäten werden die Weichen für eine neue Wirklichkeit stellen, weil sie uns andere, klügere, bessere, schönere und liebenswertere Entscheidungen treffen lassen.
    „Wir sind der Wandel, den wir in dieser Welt erleben wollen“ Wie oft wurde dieser Satz von Mahatma Gandhi bereits zitiert! Jetzt ist es soweit, dass wir ihn endlich begreifen.

    Fundstelle: ÜBER DIE JAHRE: Philosophischer Ausblick 2014 von René Cassien

  2. lhp
    Januar 3, 2014 um 10:56 pm

    Hallo Martin,

    Du schreibst

    , dass man mit einem enormen Kraftschub im Jahr 2014 rechnen kann, wenn man umsetzt, was man schon immer machen wollte.

    Woher diese Erkennntnis bzw. das Bewusstsein, dass dies wirklich so sein wird? 🙂

    • Januar 3, 2014 um 11:16 pm

      Ich gebe die Frage mal an den Autor Thomas weiter.

    • federleichtes
      Januar 4, 2014 um 4:50 am

      Auf diesem Blog zu lesen reicht offensichtlich nicht, um die fundamentalen Mechanismen des Lebens verstehen zu können. Was uns am Verstehen hindert, nannte ich mal Erfolgsverhinderungs-Syndrom.

      Vorgestern begegnete ich unterwegs im Vorbeifahren einem Menschen, den ich sehr genau kenne – und erinnerte mich, warum ich die intensive Freundschaft in eine lockere wandelte: Sein ausgeprägtes Abwehr-Verhalten, wenn er mit eigenen Unzulänglichkeiten konfrontiert wurde. Methodisch ist Mensch diesbezüglich sehr flexibel, im Kern jedoch sagt eine „Stimme“: Wie komme ich aus dieser Nummer raus. Dieser Mann verweigerte das Anerkennen seiner Schwäche und reagierte mit Angriff, schwächte, wen er als Angreifer identifizierte und stand stets als strahlender Sieger in einem Ring, der eigentlich nur in seiner Vorstellung aufgebaut war.

      Angreifen, Flüchten, Todstellen, da haben wir die drei Grundmuster des Trauma. Sie gelten nicht nur im Tierreich, und vielleicht werden sie im Tierreich (nur) sichtbar gemacht, um Mensch auf eine Spur zu sich selbst zu führen. Dort läuft ein Prinzip ab: Energie zu generieren, um Schwäche zu kompensieren. Auch das gehört zum Wesen des traumatisch Angelegten, potenziell re-aktive Informationen nicht über den Daten-Status kommen, sie eben unbewusst zu lassen.

      Der im Artikel benannte Ansatz für die Verursachung eines Energieschubs, ist im Grunde völlig unnötig. Wenn ich sagte, ‚der Energieschub kommt für den, der das mal sein lässt, was er schon immer macht’, ist das ja auch nicht falsch. Hier geht es doch um ein Grundprinzip, entweder Energie, die bisher zweckgebunden ist, in freie Verwendung zu führen, oder Energie zu generieren, die bisher unentdeckt „irgendwo“ schlummert.

      Auf der traumatischen Ebene begegnen sich diese beiden Alternativen. Mit unserer Enttraumatisierung einher geht Energiegewinn, weil wir weniger Aufmerksamkeit auf Verteidigung richten müssen. Der Erfolg zeitigt sich in einer Entspannung des Ego-Ich. Im Gesamt-System Mensch kommt es folgend zu einer Harmonisierung der psychischen Kapazität. Dieser Erfolg verursacht das eigentlich Wesen-tliche, eine Umstrukturierung der energetischen Konfiguration von feindselig-informierter Lebensenergie auf die freie Energie des Wesens. „Sie oder Er ist eine Seele von Mensch“, wir alle kennen diesen Menschentypus, der zwar von der Ellenbogen-Gesellschaft als dämlich empfunden, andererseits aber wegen seines befriedeten Status beneidet wird.
      (hier schlich sich ein Tippfehler ein – es musste natürlich „Status“ heißem.)

      Können wir in 2014 mit einem Energieschub rechnen?
      Ich RECHNE nicht mit einem Wandel der Energieversorgung in breiteren Bevölkerungskreisen. Weil er unausweichlich ist, weil er systematisch angelegt ist, weil die Enttraumatisierung fortschreiten MUSS, erübrigt sich Rechnen. Sie ist ja bei einigen Menschen bereits sehr weit fortgeschritten. Und es fragt sich, warum diese Menschen keinen Einfluss geltend machen. Nun, die noch nicht sattelfesten leisten ihren Beitrag zur Stabilisierung der Chaos-Dynamik in der Stille. Die, die auf die Bühne treten, sind vom Wesen her einerseits keine Führer, andererseits, und damit bin ich zurück bei meiner Einlassung, berühren sie mit ihrem Verhalten erst mal die Verletztheit und Verletzlichkeit derer, die bisher mehr unterbewusst-intuitiv den Weg in die Befreiung gehen – und lösen Feindseligkeit aus: Flucht-Verdrängen, Angriff-Kampf, Todstellen-Verweigern.

      Das Leben erfüllt eine Aufgabe. Im Rahmen dieser Aufgabe erfüllt jeder Mensch seine Aufgabe. Was Mensch leistet/e dient/e IMMER dem immer bewusster werdenden Umgang mit Feindseligkeit. Wer den unabdingbaren Lauf der Offenbarung ins Kali Yuga verstanden hat, setzte sich damit – was die Wahrnehmung des Lebens als gestaltende Kraft betrifft – eine neue „Brille“ auf. Und sieht den, der gestern noch Feind war, als Freund, der, wie er selbst, als Helfer und Lebensdiener waltet – ganz gleich, WAS er macht.

      Wer Menschen als Freunde versteht,
      steht in der „neuen“* Energie;
      wer in der neuen Energie steht,
      versteht Menschen als Freunde.

      In dieser Aussage steckt eine gegenseitige Bedingtheit, die unauflösbar scheint. Nun ja, das stimmt – wäre da nicht das Leben in seiner Brückenfunktion: Menschen können und müssen etwas tun, üben und lernen, erfahren und verstehen.
      * Unter anderem, dass die „neue“ Energie eine sehr alte Energie ist.

      Allen einen guten Tag.

      Wolfgang

  3. Gerhard A. Fuerst
    Januar 3, 2014 um 11:47 pm

    Meine Befuerchtung ist nur, dass sich die Machthaber ueber diesen Idealismus nur belustigen. Diese Typen, die Herrscher, die Mammonmaechtigen, die Drahtzieher, auch die vermeintlich demokratisch gewaehlten „Volksvertreter“ sind nicht gewillt ihre festen Griffe zu lockern. Die sind fleissig nur beim Abzocken…und sich auf unsere Kosten voll zu fressen!
    Das ist bewusst sehr zynisch und verbittert ausgedrueckt, denn ich sehe ueberall nur den gleichen Zirkus. Die tun und treiben, was sie wollen… Wenig macht Sinne!
    Gruss Gerhard A. Fuerst

    • federleichtes
      Januar 4, 2014 um 5:11 am

      Vermutlich im Dunkel seiner Herkunft angelegt ist im Menschen die Idee:
      „Wer zuletzt lacht, lacht am Besten“.

      Nun ist es so, dass Idealisten im Geiste gerne einknicken und sich an Schadenfreude ergötzen. Idealist bleibt also nur, wer an das Unabdingare und das Unvergängliche mehr als nur oberflächlich glaubt oder sich gedanklich in abstrusen Hoffnungen verliert.

      Lieber Gerhard, fürchte Dich nicht. Und wenn Du über die „Machthaber“ noch nicht lachen kannst, übe das Lächeln. Und Nachsicht: Denn sie wussten nicht, was sie taten, als sie hier erschienen, um zu tun was sie als Geist bislang immer taten: Zu unterwerfen und fremdes Eigentum auszubeuten. Das mag mal sehr lustig gewesen sein, bis eine Stimme sprach: Schluss mit lustich – und das Leben erschuf, um alte „Sünden“ zu beleuchten“.

      Gruß
      Wolfgang

  4. Mathias
    Januar 4, 2014 um 10:37 am

    Vielen Dank Wolfgang, ich habe Deine Zeilen gerne gelesen.

    > Mit unserer Enttraumatisierung einher geht Energiegewinn, weil wir weniger Aufmerksamkeit auf Verteidigung richten müssen. <

    JA! Wenn wir uns diesen Energiegewinn für die Menschheit vorstellen – können wir etwas vorausfühlen, was für schöne und kreative Zeiten uns allen daraus erwachsen werden.

    Liebe Grüße,
    Mathias

    • federleichtes
      Januar 4, 2014 um 12:20 pm

      Danke Dir, es reicht ja, wenn’s man einer versteht.

      Unsere traumatische Problematik wartet weiter darauf, griffig, konzeptionell greifbar und therapeutisch (nicht im engen Sine zu verstehen) wirksam zu werden, Macht nix. Das Kernproblem, die Verbandelung biografischer Traumata mit archaisch-kollektiven Traumata ist ja bewusst so angelegt, nicht nur, um die individuellen und gesellschaftlichen Problematiken gleichsam zu behandeln, sondern auch um die Offenbarungs-Dynamik zu gewährleisten.

      Derzeit geschieht durch die Verbandelung persönlicher und allgemeiner Probleme ein dynamischer Effekt Richtung Chaos, die Feindseligkeit verstärkt sich also – automatisch, klar für den, der das systemische Wesen des Enttraumatisierungs-Prozesses versteht. Aber es wird eben, sowohl individuell als auch gesamt-gesellschaftlich, eine andere Dynamik einsetzen, wenn der Punkt erreicht ist, den Guido „Zenit“ nennt. Es ist der Punkt, wo das energetische Gleichgewicht nicht mehr zu halten ist. Es ist der Moment, wo die Feindseligkeit nicht mehr genügend emotionale Energie abschöpfen kann, schlicht weil sie nicht mehr (von reaktiven Menschen) generiert und fremd-verfügbar gemacht wird. Dagegen steht dann eine andere Energie, wir kennen und schätzen sie alle, die durch die Entraumatisierung (Ent-Feindseligung) nun angstfrei im System Mensch auftreten kann.

      Ich vermute, einige der mächtigsten Wesen dachten, als Leben auf die Bühne trat könnten sie nun auch „Gott“ verschlingen. War wohl nix. Geist ohne Liebe hat einfach – programmiert – die Arschkarte. Wer das versteht und dabei nicht feindselig (Rache, Strafe) wird, erlebt energetisch selber, was ich hier kühl-nüchtern-gelassen ausspreche. Und die, deren System-Mensch bereits von freier Energie dominiert wird, erklärt sich ohnehin nur noch ein meist rätselhaftes Geschehen in ihnen – und stabilisiert das Erreichte.

      Wir, die wir als Wesen leben, konnten nichts falsch machen. Leben war final gerichtet, unabdingbar, von Beginn her darauf angelegt, der Feindseligkeit die Energie zu entziehen. Nun stehen die „Mächtigen“ da mit ihren Vernichtungsplänen und können sie nicht umsetzen. Und sie werden verstehen, dass, wenn sie hier tatsächlich die absolute Hölle anrichten, sie die einzigen sein werden, die hier bleiben müssen.

      Schönen Tach noch zusammen.

      Wolfgang

      • Januar 4, 2014 um 2:02 pm

        Ent-Traumatisierung, mehr braucht es wirklich nicht. Allerdings, beginnt man einmal damit lässt sich ein Ende in absehbarer Zeit i.d.R. nicht erkennen. Weil immer mehr an kollektiven und persönlichen Themen bewusst wahr genommen werden und aufgelöst werden wollen. Das gestaltet sich dann jedoch zunehmend leichter und freudvoller. Die Energie fließt wieder, wird frei, Freie Energie 😉 , liegt dann an uns Einzelnen wohin wir sie fließen lassen.

        Es bleibt die Frage nach den „Werkzeugen“ die uns Ent-Traumatisierung, ganz konkret persönlich, ermöglicht.

        Liebe Grüße in die Runde
        Martina

  5. Heinrich Schmitt
    Januar 4, 2014 um 2:04 pm

    Gerhard ich kann Dir nur Recht geben. Vielleicht bin ich etwas vorschnell im Urteilen, aber die Macht kommt immer noch aus den Gewehrlaeufen und nicht aus irgendwelchem pseudodemokratischem Hinterbaenklergeplaenkel. Heute hat man hier auf den Philippinen ein Fischerboot gefunden mit 8 enthaupteten Leichen – darunter 2 Jungs von 12 und 14 Jahren. Bei der Sivesterknallerei wurde ein 6 Monate altes Kleinkind erschossen.Und das alles,waehrend um uns herum alle in euphorische Raserei verfallen. Wolfgangs letzter Satz bringt es auf den Punkt. Irgendwie erinnert mich das alles an die Zeiten der mitteralterlichen Pestepidemien oder an Kaiser Nero, der sich in schoengeistigen Hoehenfluegen erging, waehrend Rom brannte.

    • maretina
      Januar 4, 2014 um 2:54 pm

      Außer auf technischem Gebiet hat sich die gesamte Menschheit seither auch nicht weiterentwickelt, finde ich.
      „Die Macht kommt immer noch aus den Gewehrläufen.“ Wohl wahr. Und wer stellt warum die Gewehrläufe her? Baut die Macht doch auf den Ängsten, hier z.B. der Existenzangst, der Menschen auf. Woher kommen diese Ängste, aus welchen Traumata entstehen sie? Wie lassen die sich auf-lösen?
      Deutschland steht an zweiter oder dritter Stelle beim Export von Kriegsgerät. Wie groß also sind die kollektiven Ängste hier? Die am Bau Beteiligten haben sie keine weitergehenden Fragen an das was sie da tun, oder unterdrücken sie diese?
      Ich habe keine Lust auf Politik zu schimpfen, die ist wie sie ist weil wir das zulassen, sie immer wieder neu mit unserer Aufmerksamkeit (sprich Energie) bedenken. Ob negativ oder gutwillig spielt keine Rolle. Feindbilder werden zur Selbsdefinition gebraucht, sprich zum Energiegewinn.
      Es geht letztlich wirklich um die Auflösung von Traumata, kollektiv und privat, auf das die Ängste gehen und wir ALLE unsere Ohn-Macht in Eigen-Macht transformieren können. Das funktioniert nicht über die gewalttätige Schiene. Denn alles was durch Gewalt entstand barg immer den Keim der Gewalt in sich und ging gewaltsam zu Grunde. Eine Spirale die wir nicht mehr mit unserer (Angst)-Energie füttern sollten.

      Grüße

      • Januar 4, 2014 um 3:59 pm

        Danke, dass Du Dich hier beteiligst.

        Es wäre wunderbar, geradezu zu schön um wahr zu werden, wenn ein breiteres Verständnis für das Wesen von Feindseligkeit und der damit verbundenen traumatischen Funktion entsteht.
        Erstens braucht es Kenntnis über das Ur-Trauma, genauer, wie es entstand.
        Zweitens braucht es Kenntnis über das Wesen der Entsprechung, warum Menschen Träger der feindseligen Informationen sind.
        Drittens braucht es Kenntnis über das System Mensch im Zusammenwirken mit dem gesellschaftlichen System.
        Viertens muss klar werden, warum das gesellschaftliche System so angelegt ist (Eigentum-Zinsen, Staat-Politik, Herrschaft-Knechtschaft), die feindseligen Informationen im Menschen zu aktivieren.
        Und fünftens müssen, ja müssen möglichst viele Menschen verstehen können, dass alles Lebendige auf seine Weise daran mitwirkt, die Ursache für das Urtrauma zu finden und ihr eine entschärfende Wirkung entgegen zu setzen.

        Wenn ich die derzeitige Lage richtig einschätze, steigen immer mehr Menschen aus dem feindseligen System aus. Bedeutet zwar nicht, dass sie gar keine Angst mehr haben oder nicht Angstattacken bekommen können, aber ich meine deutlich beobachtet zu haben, dass die Selbstverständlichkeit der Unterwerfung bereits erheblich aufgeweicht ist und Menschen zunehmend bewusst UND einfach IHR Ding machen.
        Und ich glaube, dass sich viele Bürger einfach ängstigen vor einem Sturz des Systems, den sie mit Chaos assoziieren. Das Gegenteil wird der Fall sein, ist sehr logisch und verhält sich so, als würde man einen Giftstachel aus einem Menschen entfernen. Dieser Punkt bedarf wohl größerer Aufmerksamkeit und wird von Martin demnächst (?) aufgegriffen.

        Am Abend mehr.

        Gruß
        Wolfgang

        • Januar 4, 2014 um 5:35 pm

          Deine fünf Punkte erinnern mich an das Wesen der Homöopathie, mangelnde Akzeptanz zeitens des Mainstreams inklusive 😉

          “Das Gegenteil wird der Fall sein, ist sehr logisch und verhält sich so, als würde man einen Giftstachel aus einem Menschen entfernen. Dieser Punkt bedarf wohl größerer Aufmerksamkeit und wird von Martin demnächst (?) aufgegriffen.“

          Kein Wunder, dass ich mich seit Beginn des Jahres veranlasst sah, das Augenmerk meiner UPDATES mehr auf die aufkeimende Saat JENSEITS des Zenits zu richten, ohne jedoch die Expansion der Unordnung gänzlich aus den Augen zu lassen:

          http://www.gold-dna.de/updatejan14.html

          Es geht voran ?!

          Gruß Guido

          • Januar 5, 2014 um 11:19 pm

            Lese gerade, und wow:

            Das Universum ist somit Ausdruck des Unvermögens des Lebens das wahre Wesen verkörpern zu können … und zugleich das Vermögen es unentwegt zu versuchen. Das ist die wirkliche HARMONIE des Kosmos.

            Der Mensch nährt, was ihm darauffolgend real widerfährt, solange der Appetit des Egos auf Kosten des wirklichen HUNGERS des Wesens im Vordergrund steht …

            Das fühlt sich richtig gut an …

  6. Januar 4, 2014 um 8:23 pm

    Ist es heutzutage nicht auch zur Gewohnheit geworden der eigentlichen Ursache einer Krankheit nicht auf den Grund zu gehen und den Auslöser stattdessen im nahegelegenen Konsens zu suchen ? Gleicht es nicht eher dem einfachen Weg ein Symptom in einer Art WIKI-HEALTH einzugeben, um eine Auflistung der am meisten verbreiteten, vermeintlichen, Auslöser zu erhalten, ein nicht minder verbreitetes Vorgehen, welches den sogenannten Krankheitserregern ihren schlechten Ruf eingebracht hat, zumindest aus Sicht der zügig fortschreitenden Menschen ?
    Der “Rest“ des Ganzen sieht das hingegen anders. Doch wir wären nicht in unmittelbarer Nähe zum Zenit, wenn nicht auch immer mehr Menschen sich zunehmend auf ihr Kohärenzgefühl berufen und im Sinn des Realen den wirklichen Irrsinn erkennen würden.

    Gruß Guido

  7. federleichtes
    Januar 4, 2014 um 9:38 pm

    Ich bin gerade nicht sehr konzentriert, versuch’s aber mal.

    Zukünftige weibliche und männliche Steuermänner halte ich für eine Illusion. Steuerung, wie wir sie nicht anders kenenn lernten, wird es ziemlich sicher nicht mehr brauchen und auch nicht mehr zugelassen werden – wer lässt sich als A von B schon gerne steuern, wenn klar ist, dass B dasselbe Bewusstsein hat. Damit berühre ich eines der zentralen Problematiken: Das Neue ist ungewohnt, wegen informativer Konditionierungen schwer zu denken, bleibt also unverständlich versucht Aversive Kräfte.
    Gegen die Wissenschaft kämpfen? Ich tu’s nicht. Sind alle – mehr oder weniger – fest im Mainstream etabliert, fühlen sich erfolgreich, wichtig und auf der richtigen Seite. Im Mainstream abgesichert und ihn auch sichernd die Medien, ebenso die Politik – hier mit Vernunft argumentieren, forget it. Wirtschaft verlagert sich zunehmend auf die Konzernebene, und für den Absatz ihrer Produkte spielt Deutschland keine bedeutende Rolle mehr. Theoretisch könnten die Eigentümer die Supermärkte von jetzt auf gleich ihre Läden räumen und damit den Aufbegehrern mal die kleine gelbe Karte zeigen. Große gelbe Karten gibt’s auch!

    Es gibt ein zweites gravierendes Problem, da wir in einem parasitären System leben. Schönen Gruß auch von der letzten Wahlbeteiligung. Die relativierte die echte Unzufriedenheit deutlich. Und ich glaube, sehr viele Menschen sind egozentrisch und egozentrischer geworden und würden die „Sozialschmarotzer“ auch verrecken lassen, wenn ihr sozialer (?) Status in Gefahr geriete. In einer Schuld- und Strafkultur sortiert man sich natürlich, und wenn’s auch auf feindselige Weise – Herr Dr. Mobbing lässt grüßen – geschehen muss, auf der richtigen Seite ein: Der Macht; die sich mit Feindseligkeit bestens auskennt und sie als Dienstleistung zu schätzen weiß. Kurz, ich glaube, die soziale Desorientierung wird sich verstärken; bei sich entwickelnder Feindseligkeit eher logisch als Glaube.

    Morgen erzähl‘ ich mal mas Angenehmeres. Nach 18 Stunden ist hier Feierabend – gute Nacht zusammen.

    Wolfgang

    .

    • Januar 4, 2014 um 11:19 pm

      Wo packt man das Männliche und das Weibliche hin, wenn es immer weniger Schränke mit immer weniger Schubladen geben wird, weil diese Form der Ordnung immer weniger notwendig werden wird ? Verschmelzen bisherige Schubladeninhalte zu etwas Neuem, welches sich nicht in Schubladen einordnen lässt, weil es zu schwammig wird, dann verändert dieses Neue auch die Umgebung, inklusive der Räumlichkeit, in der bisher die Schränke standen, inklusive, letztendlich auch der Rahmenbedingungen, die bisherige Räume notwendig machten. Wenn immer mehr ins Fließen kommt und Hindernisse weichen, weichen auch Steuerfrauen und – männer … und die Geschichte des Lebens nähert sich ihrem Ziel …

      Kämpfen, wenn sich Systeme von Innen heraus selbst zerfressen bzw. umwandeln, den Raupen ähnlich, die ganze Bäume entlauben … um zu einem Schmetterling zu werden, der sich mit Nektar begnügt und Blüten bestäubt. Verteiltes Glück … da ist es wieder.

      Gruß Guido

      • Januar 5, 2014 um 7:07 am

        Danke, Du bist mir Paradebeispiel für die Beschreibung eines Phänomens, auf das mich kürzlich Mathias aufmerksam machte:
        „Das Wesen der verdichteten Information“.

        Wir reden über dies und das, wir lesen dies und das und benutzen zur Verständigung Worte. Aber sind es die Worte, die uns einander wirklich verstehen lassen? Ich meine nicht – sie sind nur der Auslöser für die Entwicklung eines Verstehens. Worte sind ja nur Symbole, die sich so und so interpretieren lassen. Die eigentliche Information erfolgt – glaube ich – über eine Schwingung, über oder in den Worten.

        Beispiel Elke.
        Als ich ihren vorletzten Kommentar las, wurde mir wohl. Weil da in zwanzig Sätzen EINE Information bei mir ankam.
        Beispiel Jesus.
        Seit vielen Jahren fühle ich ihn als Freund. Nicht wegen der Geschichten, die von ihm erzählt werden, nicht, weil ich mich gründlicher mit der Bibel beschäftigte und mit Menschen, die sich gründlicher mit dem Glaubensgeist beschäftigt hatten. Es war eine „verdichtete“ Information, die mich berührte, die ich verinnerlichte – oder die etwas in mir belebte, erweckte, dynamisch machte und folgend mein Handeln bestimmte.
        Beispiel dieser Blog.
        Die Bindungskraft entstand nicht durch das informativ-thematische, sondern durch ein Potenzial, das ich SPÜRTE. Vielleicht war es das Wesen-tliche, das sich mit Worten nicht beschreiben lässt.

        Erfreulich an diesem Prinzip ist, was belanglos klingt. Wer auf diesem Blog LIEST, um zu erfahren, was wir wissen, wird am Sanktnimmerleinstag noch lesen müssen, und nichts wirklich wissen. Wer uns greift, einsperrt und foltert, um an Informationen zu kommen, wird nichts erfahren, weil das, was wir wirklich wissen, nur verfügbar wird im Kreise von Freunden, wo Liebe waltet und Glauben und Vertrauen herrscht.

        Anlehnend an das Prinzip der stillen WAHRnehmung existiert das Prinzip des „Göttlichen Funkens“. Das gewährleistet, das Leben beschreiben UND erfahren zu können ohne Feindseligkeit. Sagt man auch, wir können Gott nicht beschreiben, weil er keine Eigenschaften besitzt, so können wir doch uns beschreiben, wenn wir den „Göttlichen Funken“ in uns lebendig werden lassen.
        Ich kennen einige Menschen, in denen dieser „Funke“ lebendig wurde und sich als gelebtes Vertrauen und Glauben an das Wesen des Lebens erfahrbar macht. Wie gesagt, NICHT durch ihre Worte, sondern durch eine Schwingung, von der sie getragen werden und die sie dem vermitteln, der diese Schwingung kennt. Mag so entstehen, was wir „Stille Bruderschwesternschaft“ nennen.

        So also begann mein Tag: In der bedingungslosen Einfachheit, die schwingt in der unbedingten Einheit. In der Gewissheit, dass das Wesentliche wortlos und sicher entsteht.

        Euch einen guten Tag.

        Wolfgang

        • Januar 5, 2014 um 12:04 pm

          HERZLICHEN DANK DIR und Euch allen hier !!!
          😉
          Hoffe auf bald-freiere Zeit für eine bessere AW.
          Meine Herzens-Gruß Euch allen !

          …und die *Sonne* ist da, auch wenn man sie vor lauter „Wolken“ zZ (hier) noch? nicht sieht.
          😀

  8. Gerd Zimmermann
    Januar 5, 2014 um 10:06 am

    Lieber Wolfgang

    Danke fuer Deine Zeilen, da schwingt so ein bischen der Tenor von Elke mit.

    Jesus: hebe den Stein, ich werde dort sein, spalte das Holz, du wirst mich finden.
    …wer diese Worte versteht, wird den Tod nicht schmecken.

    Diese Worte haben gerade eben die gleiche Bedeutung wie damals.

    Der Goettliche Funke. Eine schoene Erkenntnis. Ein Funke kann ja auch zum Licht werden.
    Jeder, absolut jeder Mensch traegt diesen Goettlichen Funken in seinem Herzen.
    Wenn dieser Funke erwacht, nicht alle Funken werden erwachen, sucht er sein zu Hause.
    Das zu Hause des Menschen ist die EINHEIT in HARMONIE mit dem Universum.
    Die Einheit mit dem Universum ist so wichtig, da der Mensch exakt so alt ist, wie das Universum, gell Guido, mir glauben die Burschen nicht, die Frauen glauben mir schon. Entwicklungsbedingt? Das wir ja gerade maennlich und weiblich nicht mehr trennen wollen.

    Lieber Wolfgang, fragt sich nun, wann sich unser Licht zum Laserstrahl vereint.
    Irgend etwas ist ja im Gange. Etwas von kosmischen Ausmass.

    Gruesse Susanne

    Gerd

  9. Mathias
    Januar 5, 2014 um 1:12 pm

    Martina fragte nach den Werkzeugen die uns Enttraumatisierung konkret ermöglichen. Das wäre sicher mal ein eigenes Thema wert, um es ausführlicher behandeln zu können. An dieser Stelle ein paar meiner Erfahrungen:

    Die Psychotherapie ist aus meiner Sicht hierzulande besser als ihr allgemeiner Ruf, wenn ich auch gestehen muss, dass hier VIEL oder ALLES von den Fähigkeiten der Therapeuten abhängt. Von schädlich über vollkommen nutzlos bis hin zu erfolgreichen Behandlungen ist sicher alles möglich. Abgesehen von meinen eigenen Erfahrungen, sind mir gerade auch viele Jüngere (20 bis 30-jährige) bekannt, die Therapien als sehr hilfreich empfunden haben.

    Ich war selbst auch mal bei einer Familienaufstellung. Dort geht es ja darum, besser erkennen zu können welche unbewussten Informationen in uns wirken, deren Ursprung aber nicht nur unseren persönlichen Trauma entspringt sondern im Gesamt-System „Familie“ liegt. Familienaufstellungen arbeiten ja mit dem morphogenetischen Feld, und so wird in diesem Zusammenhang verständlich warum unerlöstes persönliches bzw. kollektives Trauma auch noch Generationsübergreifend wirken kann.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung

    Körpertherapie sehe ich auch als ein hilfreiches Werkzeug an. Im Prinzip ist es ein „sich besser kennen lernen“ des Körpers – ein in sich hineinspüren unter Anleitung sozusagen. Im Unterschied zu reinen Bewegungstherapien, geht es bei der Körpertherapie aber darum, an die im Körper gespeicherten feindseligen Informationen näher (gefühlsmäßig) heranzukommen. Die feindseligen Informationen sind ja sowohl im Körper (körperlich-energetisch) als AUCH informativ (morphogenetisches Feld?) gespeichert. Die Körpertherapie ist in sofern sinnvoll, um sich vom Körpergefühl her, näher an sein eigenes Wesen annähern zu können. Diese Annäherung an den eigenen Kern, ist sicher auf anderem Wege auch noch möglich; auch in der Ruhe der Natur, ist ein Hineinspüren in sich selbst gut möglich – in der Ruhe und im Schwingungsfeld der Natur ist ja die innere Wahrnehmung deutlicher. Klar, die Schwingungen des Wesens und die in der Natur stehen gewissermaßen in Resonanz.

    Ob Psychotherapie, Familienaufstellung oder Körpertherapie – allen ist gemein, das sie sich auf eigene wahrgenommene Schwierigkeiten, Ängste oder Blockaden beziehen. Mit anderen Worten: Der Ausgangspunkt ist die eigene Wahrnehmung, und die Beobachtung dessen, was mir einschränkend oder beängstigend mehr oder weniger häufig begegnet. Und wenn mich da etwas stört, so mache ich mich auf den Weg, zu versuchen es entschärfen zu können.

    Sicher gibt es auch noch andere Werkzeuge (Musik, Malen usw.); die Menschen sind verschieden wie die Wege. Deswegen ist es meines Erachtens schwer, hier allgemein gültige Regeln aufzustellen. Welche Wege auch immer, ich denke Selbstliebe ist immer eine wichtige Vorraussetzung, verbunden mit der Bereitschaft etwas Neues auszuprobieren. Vertrauen wir darauf, dass unser Wesen „klüger“ ist, als wir es uns verstandesmäßig zugestehen.

    Soweit mal. Liebe Grüße in die Runde,
    Mathias

    • Januar 6, 2014 um 9:45 pm

      Danke Mathias. Später von mir mehr zu diesem Thema.
      Grüße

  10. Januar 5, 2014 um 4:56 pm

    Ja, Selbstliebe ist definitiv ein ganz wichtiger Aspekt. Meine Älteste hatte hier so große Probleme mit und wollte daher Erwartungshaltungen erfüllen, die konträr zum eigenen Selbst waren: am Ende stand die Depression. Die dann folgenden Therapien haben sie wieder auf die Beine gebracht.

    Gerne möchte ich nochmals einen vertonten Teil der Charlie Chaplins zur Selbstliebe bringen, die er uns anlässlich seines 70. Geburtstags geschenkt hat:

  11. federleichtes
    Januar 6, 2014 um 4:35 am

    Zwei Anmerkungen (warum muss ich die eigentlich schreiben?) zum Eingangsartkel:

    „Sind wir nicht in der Lage, lebensrichtig und -widrig voneinander zu unterscheiden, …

    Hier wäre besser gewesen zu sagen „existenzfreundlich-konstruktiv“ und existenzfeindlich-destruktiv“, da das Leben ein Ganzes ist, unteilbar in seiner Absicht und seinem Ergebnis. Lebenswidrig gibbetet nich! Sinnwidrig, sinnlos – Bullshit, Wahrnehmung für die Förderung der Kali Yuga-Dynamik.

    „… fehlen uns weder Religionen noch Gesetze sondern einfach nur Empathie und Mitgefühl. Durch das Hineinversetzen in unser Gegenüber können wir das lernen und erfahren.“

    Nein, Empathie können wir nicht lernen, weil unser Gegenüber unberechenbar ist, eben verwirrt und ängstlich, eben traumatisiert und feindlich konditioniert. Liefere ihnen Empathie, und sie fressen dich, um Macht zu gewinnen.
    Ich sagte es bereits mehrfach: Mitgefühl lässt sich nur lernen in der Natur, weil die eben nicht traumatisiert und damit von ihrer Ordnung her berechenbar, erklärbar ist und damit ein stabiler, nicht-reaktiver Partner, wenn man ihrer Ordnung nicht zuwider handelt.
    (Dazu ist Mensch in der Lage, aber das ist nicht lebenswidrig, da die Zerstörung der Natur im Leben selbst informativ angelegt ist; etwa, um Bewusstsein über die Bedeutung von Existenz zu schaffen?)

    Am Rande, nochmals:
    Ein echtes Problem im Miteinander einer feindseligen Welt ist die zunehmende Enttraumatisierung. Klar, auf der einen Seite wunderbar, andererseit jedoch kann dies nur umgesetzt werden durch eine (stetige) Zunahme realer Feindseligkeit. Und ich erinnere hier nochmals an das Tick-Tack-Prinzip des Trauma. Feindseligkeit wächst, Bewusstsein darüber wächst = Enttraumatisierung. Entraumatisierung = mehr Ordnung, und mehr Ordnung ruft neue Feindseligkeit auf die Bühne.
    Gut in der globalen Szene zu beobachten – Themen dazu gibt’s hier ja reichlich, auch wenn die darin beschriebene Feindseligkeit nur von Menschen mit dem entsprechenden Bewusstsein konfrontiert und realisiert werden kann.

    Ach, Guido nennt das Tick-Tack-Prinzip Harmonie, und Mathias nennt das Ergebnis des durch die Zeiten hindurch waltenden Prinzips Kali Yuga.

    Frage: Herrscht das „Böse“ auf der Welt“. Oder das Tick-Tack-Prinzip? Oder das Bewusstsein, dass es erschaffen hat?

    Gruß
    Wolfgang

    • Januar 6, 2014 um 7:23 pm

      kleine Anmerkung: „lebensrichtig“ hatte Viktor Schauberger formuliert, als er die Livitationskraft von wirbelndem Wasser beobachtete …

      • Januar 6, 2014 um 8:10 pm

        „lebens-richtig“ entwickelt in mir eine deutlich LEBENS-freundlichere Wahr-Nehmung. Danke.
        kurz und knapp => Lebens-Gut.
        🙂

  12. Januar 7, 2014 um 7:54 am

    Gestern Abend kam mal wieder so ein Moment.
    Probefahrt. Susanne sagte, ich solle das mal morgen machen, wenn’s hell ist. Ja, sagte ich, ist wohl besser. Eine Stunde später trug ich IHR Rad runter und ICH fuhr los. Nach ein paar Metern sagte ich:
    Es ist mir schleierhaft, wie du mit diesem Rad fahren kannst.
    Klar, die nächsten Minuten wollte das breite Grinsen gar nicht weichen, und als ich ihr von diesem Moment besonderer Einsichtnahme erzählte, war mir klar, dass sie eine Botschaft empfangen würde, die gar nicht ausgesprochen war.

    Schaue ich auf Siegmund Freud, kommt der Mensch Freud bei mir an. Den kann ich bewundern, was er in die Welt setzte, fällt bei mir allerdings nicht auf heiligen, sondern auf kritischen Boden: Was konnte er DAMALS wissen. Schaue ich auf Schauberger, allein der Name offeriert ja den Blick, frage ich mich nicht, was er entdeckte, sondern was das für ein Geist in ihm war, der ihn in die Falle zu locken vermochte. Falle, fragt ihr. Ja, dieser Geist trieb ihn in die Fänge der Wirtschaft(s-Kriminalität) und verhinderte GANZ SICHER weitere möglich (und nötige) Entdeckungen. Eine wäre gewesen, den Geist der Kriminalität (Bösartigkeit, Feindseligkeit) zu durchschauen. Woraus wir zu erkennen vermögen, wie schwierig es ist, Fragmentiertes als ein Ganzes begreifen zu können

    Wir sind intellektuell normalerweise nicht so geschult, in Erscheinungen (Handlungen, Worten) das Duale Wesen des Lebens zu erkennen – das uns zu subjektiven Beobachtern formatiert. Sage ich Gut, sage ich auch schlecht, sage ich richtig, sage ich auch falsch – die Gegensätze schwingen immer mit. Wäre nicht so schlimme, wenn sich dadurch nicht das Denken konditionierte und automatisch dazu führte, auch in Gegensätzen (Ambivalenz) zu leben. Auch das wäre nicht so schlimm, wenn durch Ver-Halten sich nicht etwas festigte, was wir Verwirrung und Widersprüchlichkeit nennen – die zu Zweifeln und Verzweiflung führen – und eben daran vorbei, was Objektiv hinter dem Subjektiven waltet.

    DAS ist die Botschaft, die wir immer wieder subtil empfangen, die zum Beispiel als Intuition in Erscheinung tritt, aber relativ bedeutungslos bleibt, weil die Ursache nicht verifizierbar ist: Mystisch, magisch, Teufelszeug, weg damit – was denken bloß die Leute von mir vernünftigem, erfolgreichem, netten Menschen. Ja, Menschen lebten ständig in der Wahrheit, zugleich eben auch in einer Zeit-Realität. Und da diese Realität zur Zeit der alten Griechen und anderer Kulturen eben noch nicht ganz so verdüstert war, wie in unserer Zeit, greift man informativ gerne mal dorthin und fühlt sich neu belebt, mit Klarheit und Vernunft begattet.

    „Hätte, Könnte, Wäre, Wenn“ lässt uns eine Vernunft formulieren, die keine ist. Es sind keine Parameter, denen das Leben selbst folgt, Klar, das Leben bietet uns den Zweifel nicht nur als Schleierhaftigkeit an, sondern treibt uns hinein in das Hinterfragen, Kritisieren und Analysieren, in das Postulieren, Probieren – und Verwerfen. Als sei dem Leben selbst nicht klar, WAS es will. Als sei das Leben NUR der systemische Rahmen, WIE es geht.
    Wäre meine Beschreibung richtig, können wir DAS Leben als Steuerrad verstehen, und den Menschen als Schifflein, das weder sich selber noch die Gewässer, seine Strömungen und gefährlichen Untiefen kennt. Gleichwohl glaubt Mensch sich an einem Steuerrad stehend und gestaltet mit seiner Vernunft den Wahnsinn, stetig, unbeirrt.
    Ihr werdet ahnen, warum das möglich ist: Die traumatische Funktion reduziert das Bewusstsein, macht das Unerträgliche nicht nur machbar, sondern erzwingt, in Verbindung mit einer Absicht, das Nötige auf die Bühne des Möglichen. Können wir Absicht (Wille) und Bühne (Realität) und Dynamik (Offenbarung) als sowohl unabwendbar als auch final-erfolgreich akzeptieren, erkennen wir Schritt für Schritt das Wesen von Erkenntniswegen: An-Erkenntnis.
    Ein Thema dazu ist hier bereits in Vorbereitung.

    Heute ist Dienstag?
    Vor vier Tagen erzählte ich Susanne, ich hätte mir Eier gekocht, es sei ja Sonntag, Ne, sagte sie, es ist Samstag. Ne, sagte ich, es MUSS Sonntag sein, weil ich mir Eier kochte.

    Allen einen guten Tag.

    Wolfgang

  13. Januar 7, 2014 um 12:42 pm

    Re-„AHOI“ ! und nach einigenm Nach-Denken:
    ähem bitte, WIE meinst Du das ?
    ——————-
    @Wolfgang:
    😀
    noch nicht ganz so „verdüstert“ war, wie in unserer Zeit, => ver-Schlamm(p)t ???

    „greift man informativ gerne mal dorthin und fühlt sich neu belebt, mit Klarheit und Vernunft begattet.“
    😀 … WARUM fehlt ein (Wi(e)der-)Mut zu eigener Wahr-Nehmung oder wenigstens zu einer „Für-Wahr-Haltung“ des „Eigenen Er-Lebens“ – sind wir (Du und Du natürlich NICHT ! 😉 ) Wahr-Nehmungs-Feigen ??? … aber die werden ja manchmal auch zu sehr süßen „Früchtchen“ … spätestens im getrockneten Zu-Stand …

    Erst wennste das „Hätte-Wennste-Wärste“ so gefressen, daß andres „Essen“ Dir köstlicher er-scheint, wennste dann irgendwann nicht mehr hinter Ver-Gangenem her-weinst, kannste/wir-ste sehen und ver-stehen, was Du selber fühlst, wenn Du Deine Sehn-Sucht zu suchen meinst.

    „Als sei dem Leben selbst nicht klar, WAS es will.“
    mE „will“ das Leben nix, es „IST“ .

    „… können wir DAS Leben als Steuerrad verstehen, und den Menschen als Schifflein, das weder sich selber noch die Gewässer, seine Strömungen und gefährlichen Untiefen kennt…“

    Vor-gestern zeige mir mein Junge stolz die Bilder seiner ersten selbs-ständigen Boots-Fahrt. Was für ein Abenteuer ! Und ich erinnerte mich dann an meine eigene 😀 … Bei „Sturm“ geht so manches „Theorie-Wissen“ ganz einfach „über Bord“ weil es un-an-wend-bar wird oder gerade nicht ab-ruf-bar ist. Wer dann nicht gelernt hat, „instinktiv“ oder „intuitiv“ zu handeln, steht auf verlorenem Posten, trotz „Steuer-Rad“ in seiner Hand – und auch DAS kann ab-brechen, wie ich lernen durfte ;). Aber ein gesundes Grund-Wissen erweist sich auch dann als sehr hilf-reich. Völlig egal, WER vorher über die Langsamkeit des Nach-Denk-Suchers gelacht hat. (Dieser Erfahrungs-Reichtum stellt sich dem Bewußt-Sein meist erst hinterher. 😉 )

    „An-Erkenntnis“ 🙂 freu mich schon auf des Thema !
    => „Es ist, was es ist, sagt die Liebe“.(Erich Fried) -???- Nicht nur „SIE“;) .
    mE ein interessanter Gedanken-Gang, auch wenn die „Liebe“ hier in die Funktion eines Stolper-Steines mit allzu glatter Ober-Fläche gesteckt wird.

    • federleichtes
      Januar 7, 2014 um 2:55 pm

      Danke für Dein „Eintreten“, wollte ich längst mal ausgesprochen haben.

      Wir ringen hier gemeinsam um den Eintritt in die „Heilige Hallen des Verstehens, die uns, der Menschheit, lange Jahrtausende versperrt blieben Kruzitürken, wie kann das sein, trotz allem Forschritt, trotz aller Mühe und leidvollen Strebens vieler Generationen – so’n Schiet, es wird immer schlimmer.
      Dieses doch sehr spezielle Werden „Leistung enorm gut, Ergebnis = Gegenleistung enorm schlecht“ folgt einer Systematik. Wir erklären sie – bislang – mit einer Entraumatiserung A, aus der Bewusstsein entsteht und eine Entraumatiserung B möglich macht. Sprich, es entwickeln sich zwei Größenen: Einerseits zunehmend Chaos und Feindseligkeit, andererseits Ordnung und Bewusstsein. Bildet sich in der Gesellschaft ab in Menschen, die dem Wahn den Rücken kehren und Menschen, die immer wahnsinniger werden und Hitler, damals noch Meister seiner Gattung, mit dem Anschein eines Waisenknaben beflecken. Heute wollen sie 6500 Millionen Menschen umbringen, weil die zu viel Müll produzieren (dabei kann man damit doch sehr reich werden – aber darum geht’s eben nicht)

      Das Leben in seinem Wesen ist bislang – vielleicht weißt Du mehr als ich – unentdeckt, mysteriös geblieben. Auf meiner Geburtsurkunde stand kein Sterbenswörtchen von dem, was für ein Tehater hier gespielt wird. Insofern greifen wir auch in der Aufklärung des Wesens von Leben beherzt in die Speichen, um uns das Eigentlich der Lebensdynamik klarer werden zu lassen. Leben ist jedenfalls nicht, was das Leben uns zu denken vorschreibt. Vorgeschrieben ist der Weg ins Chaos und ins Bewusstsein, und klar sollte sein, wer hier die besseren Karten in einem Machtspiel hat: Bewusstsein löst Chaos auf, Chaos aber nicht Bewusstsein – im Gegenteil. Damit wird auch klar, dass es keine Polarität gibt und auch kein wirkliches Gegeneinander. Nein, es ist eine Kraft, die Wirkung und Ursache miteinander verbinden konnte und ihr Miteinander per System kontrolliert.

      Aus meiner Seglerzeit kann ich auch ein paar nette Geschichten erzählen, solche, die man erst glauben kann, wenn man dabei war.

      Ja, Erich Fried: Es ist, was es ist, nicht mehr und nicht weniger und auch nichts Anderes. Das Eine eben.

      Dir einen weiterhin guten Tag, und danke nochmals für das Teilhabenlassen.

      Gruß
      Wolfgang

  14. Januar 7, 2014 um 8:01 pm

    *Spiegel* 😉
    (Danke, gleichfalls und *alles* zurück! 🙂 )
    zum Thema „Traumatisierung“ & Co :

    „Der radikale Abschied vom Opferdasein“
    Jills Geschichte
    >LESEN> http://www.initiative.cc/Artikel/2013_12_19_Jills_Geschichte.pdf

    Habe mehrfach solches erlebt und kann es so oder ähnlich nur weiter-empfehlen.
    Es ist mE ein MEILEN-Stein auf dem Weg in die Freiheit ! 😀

    Es werde Licht !
    und ES WIRD.
    😀

    • maretina
      Januar 8, 2014 um 12:51 pm

      Licht werden? Licht ist , immer. Weil wir das nicht sehen und fühlen können, heißt das lange nicht dass da keins ist. Wir können es nicht wahrnehmen, weil wir noch ein ganzes Stück entfernt sind von der Fähigkeit hinter den Schleier zu sehen, nicht nur intellektuell, sondern auch mit dem Herzen. Auf das Zusammenspiel von Herz und Verstand kommt es an, darum m üssen wir uns mühen, dann können sich die Schleier (Grenzen) heben und wir im ersten Schritt zur Weisheit gelangen.

      Schönen Tag
      Martina

      • Januar 8, 2014 um 2:14 pm

        Moin.
        – Steht da IRGENDWO, daß „kein“ Licht sei ?!? „Licht-werden“ bedeutet Hell/klar/sicht-bar-werden.- Wo ist das Problem ? Liegt es vielleicht irgendwo anders ?!? Ich bin dieses über-hebliche Erkentnis-Ge-habe , diesen Erfeuchtet-Sein-An-Schein mehr als leid. Wo ist die *TAT* ? zur Licht/Hell-Werdung ?
        Müstisches Dahingewaber hilft keinem weiter auf dem Weg seines Seins… oder etwa doch ???
        Naja, es macht Ent-Scheidungen leichter. 😀
        Ist das Zusammen-Siel zwischen Herz und Ver-Stand in meinen Worten nicht sicht-bar ? So dann aber vielleicht doch in meinen Taten ?
        Welche davon hast Du gesehen ?
        Hast Du mir auch nur ein einziges Mal in die Augen gesehen ?
        Weißt Du, wieviele „Schleier“ ich hob ?
        Weißt Du, wie viele Scherben ich in meinen bloßen Händen hielt und halte ?
        Weißt Du überhaupt, wie ihre Schnitte brennen ?

        Ok. Dann bin ich HIER wohl nicht am richtigen Platz.
        Naja, jeder kann sich ja auch mal irren.
        und „Stolper-Steine“ bergen immer auch ein *Anders-Weiter*.
        😉

        Ich danke Dir jedenfalls für Deinen An-Stoß !

        *Es werde Licht !*
        und „ES WIRD“, weil DER, der es sprach, sich niemals irrt.
        😀

        • Januar 8, 2014 um 3:54 pm

          Die Geschichte von Jill, Jeff und Lorraine auch HIER anzuwenden, ist doch sehr pragmatisch, oder? Und wenn Du dann noch berücksichtigst, dass JEDER von uns nicht immer und überall das Perfekte abliefern kann – und auch nicht muss, um – wie wir wohl ALLE lernten – geliebt (hier reicht ja in der Regel ein Akzeptieren von – notwendigen – Verschiedenheiten) zu werden, bist Du, wie es sich für eine Amsel geziemt!, wieder VORNE mit dabei.

          Gruß
          Wolfgang

          Am Rande interessiert mich, ob Du einen Garten hast, und wenn, ob Du ein Hügelbeet bewirtschaftest.

        • Januar 8, 2014 um 6:28 pm

          Ja Garten-Amsel, weiß ich nicht wie Dein Leben bisher aussah, bis zu diesem Punkt. Weißt Du es von mir? Also was soll das? Ich scheine Dich an einem Punkt erwischt zu haben, vollkommen unbeabsichtigt, der, vorsichtig ausgedrückt, überschattet scheint.
          Ich schrieb nur meine Meinung zu diesem Satz, der oft hervorgekramt wird wenn Menschen auf Fragen keine Antwort haben, oder keinen Hinweis der weiterhilft, das aber nicht zugeben wollen oder können. Dann kommt als Keule der Satz mit dem Licht.

          Wünsche Dir durchlichtete Stunden
          Martina

  15. Gerd Zimmermann
    Januar 8, 2014 um 2:04 pm

    Du bist extrem klug, Martina.

    „Jehi or wa jehi or“ = „Es werde Licht! – Und es ward Licht“.

    Das aelteste der Wesen
    Ein Wort im Geist gelesen
    Des Geistes Sinngestalt
    Die Raum und Leib durchkuendet
    Erscheinend sich empfindet
    Im Sein Bewusstsein gruendet
    Das LICHT wird niemals alt

    Liebe Martina, ich bin es so leid fast alles erklaeren zu koennen und meine Kumpels machen Licht mit dem Lichtschalter an.

    Ich schaue mich so um und frage mich, was da wo gut los geht.

    Erklaere ihnen das 1 / Phi x 3 x Phi = der Scluessel
    1 / Phi x 6 x Phi = das Schloss
    1 /Phi x 9 x Phi = das Universum ist

    Die 3, die 6 und die 9 von mir ausgesprochen klingt schon wie eine Provokation.

    Stammt aber aus Guidos Feder.

    Sag ihnen, dass Phi fuer den goettlichen Schnitt steht, sag ihnen, dass Fibonacci
    alles betrifft was im materiellen Universum anzutreffen ist und fraktal aufgebaut ist

    wegen der Universalitaet. Sag ihnen, dass sie Gottes Licht im Herzen tragen.

    Sie wollen es nicht wissen.

    Nehmen wir unser Wissen mit, ins Nichtgrab.

    Lieber Gruss Gerd

    • Garten-Amsel
      Januar 8, 2014 um 2:20 pm

      Was nutzt alles „Licht-Wissen“ , ohne die lebend-machende Liebe ?
      NIX.

  16. Gerd Zimmermann
    Januar 8, 2014 um 4:22 pm

    Liebe Gartenamsel, warte einen Moment, bevor Du weiterfliegst.

    Du hast Wunden, nicht nur an den Haenden. Die an den Haenden kann man lecken.
    Die am Herzen nicht. Ein Herz reparieren braucht Zeit. Mitunter viel Zeit.

    Du kannst viel fuer Dein Herz tun. Hoere lange und in Ruhe in Dein Herz hinein.
    Weist Du, ich habe auch so angefangen. Ich habe aufgeraeumt und alle Altlasten ueber Bord geworfen. Ich habe Frieden mit mir SELBST geschlossen. Dann lernt man sich selbst zu lieben. Dann schliesse Frieden mit der Welt, verzeih allen die Dir Unrecht getan haben. Bitte in Gedanken alle Dir zu verzeihen. Der Frieden mit dem Universum kommt von allein.

    Du, hier gibt es weder Erleuchtete noch Gurus noch einen Boss. Persoenliche Angriffe gibt es nicht, auch wenn einer mal schluckt.

    Wir haben eins gemeinsam, wir suchen. Nicht esoterische Erklaerungen fuer Haarausfall.
    W7r suchen die Quelle ALLEN SEINS. Da sie noch niemand kennt, gibt es bei uns auch keinen Fuehrer.

    Wenn Du eine Idee hast, welche uns dem gemeinsamen Ziel naeher bringt, bist Du bei uns als Partner herzlich willkommen.

    Ja, Licht, es muss ein Geheimnis haben, ich gehe von der Quanthenphysik aus, Welle oder Teilchen, als Teilchen ist es Materie als Welle bewusste Information. Wer oder was birgt die bewusste Information.

    Liebe und Harmonie sind erstebenswerte Zustaende. Liebe hat etwas mit der Schoepfung zu tun, oder wie Ch. Morgenster sagt: Schoen ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.

    Gruss Gerd

    • maretina
      Januar 8, 2014 um 6:51 pm

      Lieber Gerd,

      Liebe hat nicht nur etwas mit der Schöpfung zu tun, LIEBE macht Schöpfung erst möglich.
      Ich meine an der Stelle natürlich nicht die kleine, egobesetzte eifersüchtelnde menschliche Liebe, die irgendwie nicht mal ein trauriger Abklatsch der kosmischen, allumfassenden LIEBE ist. Die alles beinhaltet, auch die Dunkelheit. Dunkelheit die wir bspw. brauchen um ausruhen und schlafen zu können, die Zeit in der es uns möglich ist die (selbsterzeugten) körperlichen Begrenztheiten zu überwinden, der Quelle näher zu kommen als im Wach-Bewusstsein. Oder ist unser Wachbewusstsein doch eher ein Traumbewusstsein? Womit wir wieder bei Frequenzen und Schwingungen sind.

      Liebe Grüße
      Martina

  17. Januar 8, 2014 um 11:23 pm

    @ Martin, Wolfgang, Gerd und Ihr alle „*Vögel* von meinem Stamm“ 🙂 :
    Ich danke Euch sehr herzlich für Eure Geduld, Euer Einfühlungs-Vermögen und Eure Gast-Freundschaft 😉 !
    Mir geht es nicht um „MICH“ oder mein „An-Sehen“, „vorne“ oder „oben“ zu sein :).
    Meine „Bewust-Seins-Quelle“ liegt an ganz anderer Stelle ;).
    Mir ist und war es – auch HIER- ein An-Liegen, einen kleinen Licht-Funken zu setzen, mehr nicht.
    Da ich aber weder Lust habe, noch weiter Energie investieren will, um diese Art von „Licht-Wesen“ zu unterstützen, ver-ab-schiede ich mich hier.

    @Maretina:
    Das Urteil über mein „Sein“ kannst Du getrost einem Größeren überlassen. DER kennt mein Innen und mein Außen weit besser. 😉 Das Buch „Hiob“ bietet auch sehr Aufschlußreiches. Vielleicht interessiert es Dich ja mal. Da antwortet *GOTT* aus dem Sturm.

    @Gerd:
    „Wir haben eins gemeinsam, wir suchen. Nicht esoterische Erklaerungen fuer Haarausfall.“
    Sehr schön ! 😀 … auch ansonsten solltest Du mich lächeln sehen 😉 : Verletzungen haben einen Sinn; JaH ! wenn man ihr Sinn-Da-Sein an-nehmen kann, verlieren sie ihren „Stachel“ und dienen dem Wachstum und der Blüte. => Rosen-Rück-Schnitt

    @Wolfgang:
    Hab/hatte ich immer 🙂 . *GOTT* sei Dank ! Gartenkind seit ~60 J. 🙂 . AW später mehr und noch genauer, wenn Du es wünscht.

    Alles Gute Euch, die Ihr „unterwegs“ seid ! Möget Ihr das helle *GUTE* Ziel finden. 🙂
    – so, das wars.
    *Pieps*. 😉

    • Januar 8, 2014 um 11:57 pm

      Ps-pieps:
      Schönes Nach-Denk-Lied von Reinhard Mey : „Wenn ich betrunken bin“ 😉
      und ein Gut´s Nächtle Euch allen !

  18. Gerd Zimmermann
    Januar 9, 2014 um 1:03 am

    Liebe Gartenamsel, der Weg ist das Ziel.

    Ich habe ein halbes Leben rein materiell gelebt. Vor ca. 5 Jahren begann ich Gott zu suchen.
    Meine Erkenntnis, Gott ist das Gesamtbewusstsein des Kosmos. Gott ist Licht.

    Jeder Mensch und nur der Mensch dieser Erde, traegt Gottes Funken in seinem Herzen.
    Das menschliche Herz pumpt nicht nur Blut. Es kommuniziert mit dem Universum.
    Negative Stimmungen ziehen negative Stimmungen an.

    R. Mey mag ich sehr, ich habe immer das Gefuehl, dass ist einer von uns.

    Gute Reise Gerd

    • Januar 9, 2014 um 1:55 am

      Danke Dir sehr herzlich noch einmal !
      *GOTT* ist mE MEHR als wir jemals „in Worte“ fassen könnten.
      „Jeder Mensch und nur der Mensch dieser Erde, traegt Gottes Funken in seinem Herzen.“
      Das sehe ich auch so. 🙂
      Funken-Schlag ist mein Auf-Trag.
      Manchmal aber trag ich schwer an diesem „Meehr“.
      Möge es wie Blüten-Samen sein
      und ein „mehr“ zum „Meer“ befrein !
      … ich denke, wir „sehn“ uns ! …
      😀
      und wie R.Mey : „Danke, liebe gute Fee !“

  19. Gerd Zimmermann
    Januar 9, 2014 um 5:51 am

    Gartenamsel, Du bist sehr speziell. Sollte ich Dich spueren, spuere ich Dich als ruhelos.

    Du suchst Liebe. Nur wer sich ehrlich selbst liebt sendet Schwingungen der Liebe aus.Gleiches zieht gleiches an.

    Du musst nicht missionieren. Weil: Man kann dir den Weg weisen, gehen musst Du ihn allein.

    Und die Tuer zu Tempel des Wissens oeffnet sich nur fuer den Schueler, der Ohren hat.
    ( Der bereit ist auf die innere Stimme Gottes zu hoeren, weil manchmal nach der Eintrittskarte gefragt wird )

    Ja, man sieht sich zwei mal, bay.

  20. Mathias
    Januar 9, 2014 um 4:31 pm

    Wolfgang schrieb:

    > Ein echtes Problem im Miteinander einer feindseligen Welt ist die zunehmende Enttraumatisierung. Klar, auf der einen Seite wunderbar, andererseit jedoch kann dies nur umgesetzt werden durch eine (stetige) Zunahme realer Feindseligkeit. Und ich erinnere hier nochmals an das Tick-Tack-Prinzip des Trauma. Feindseligkeit wächst, Bewusstsein darüber wächst = Enttraumatisierung. Entraumatisierung = mehr Ordnung, und mehr Ordnung ruft neue Feindseligkeit auf die Bühne.<

    Also an der Stelle habe ich Dich noch nicht verstanden, lieber Wolfgang.

    Wenn der Weg der Enttraumatisierung mehr Ordnung im eigenen System bedeutet, wieso soll diese Ordnung neue Feindseligkeit auf die Bühne rufen?

    Der Weg der Enttraumatisierung bedeutet für mich eine Entschärfung des feindseligen Potenzials im INNEN (gleichbedeutend mit Entschärfung des re-aktiven Handlungsmusters) wodurch sich „erweiterte“ Handlungsoptionen in der Begegnung mit dem Feindseligen im AUSSEN ergeben. Anders ausgedrückt: Unerlöstes feindseliges Potenzial erzwingt entsprechende Handlungsmuster (wir sprachen diesbezüglich von „Projektionsflächen“) – ist dieses Potenzial erlöst, ergeben sich daraus (neue Möglichkeiten für) Handlungsweisen / Handlungsmuster, die vorher nicht möglich waren.

    Außerdem wirkt aufgelöstes feindseliges Potenzial meiner Beobachtung nach Bewusstseinserweiternd – ganz im Sinne von „Wie Innen – so Außen“ und wenn wir diesen Satz der Entsprechung auf Selbsterkenntnis anwenden (Selbsterkenntnis von sich aber auch in Bezug auf die Welt).

    Liebe Grüße,
    Mathias

    • Januar 9, 2014 um 4:40 pm

      Wird enttraumatisiert, dann wird das Potenzial frei, welches zuvor mittels Ordnung in den Lauf der Realität eingebunden wurde, sprich, mundtot gemacht wurde. Dieses Aufbrechen und Freiwerden von Potenzial wirkt aber wieder mit dem noch Vorhandenen und setzt weitere Reaktionen frei. Sicher, das Leben ordnet, doch ist es eine reaktive Ordnung. Enttraumatisierung wird erst aktiv und dauerhaft, wenn die Ordnung aktiv wirken kann, sprich, wenn sie keine weitere Reaktionen der Unordnung freizusetzen vermag.

      Gruß Guido

      • maretina
        Januar 9, 2014 um 8:33 pm

        Mit anderen Worten, einmal mit der Ent-Traumatisierung begonnen wird Mensch so schnell nicht damit fertig werden. Sie wird wohl über unsere einzelnen jetzigen Inkarnationen lange weiter geführt werden müssen. Es warten ja nicht nur die persönlichen Traumata sondern auch die kollektiven… Eine Hoffnung gibt es allerdings, einmal damit begonnen geht es bei jeder neuen Auflösung einfacher und schneller.

        Grüße
        Martina

    • federleichtes
      Januar 9, 2014 um 8:43 pm

      Als ich das Prinzip entdeckte, war ich auch überrascht – es war so einfach, wie Anderes auch, das mir lange Jahre im Pelz brannte.

      Die Entschärfung DES feindseligen Potenzials. Wie stellst Du Dir ein Potenzial vor? Weißt Du GENAU, zu welchen Leistungen Du befähigt bist? Du kannst heute nicht sagen, was Du morgen leisten kannst, bedeutet, Du kennst Dein Potenzial nicht. Entsprechend verhält es sich mit der Feindseligkeit:
      Wir kennen es erst, wenn es auf die Bühne tritt und uns herausfordert.

      Lieber Mathias (ich hatte Dich vermisst),

      der Weg ins „Kali Yuga“ war ein Prozess, der – nach ‚A.T. Man‘ 48.000 Jahre dauerte und sich in stetig sich verkürzenden Zeitintervallen (progressive Entwicklungs-Dynamik, in der eine Logik steckt!) bis heute entwickelte.
      Denken wir an Kain und Abel, beschreibt dieser Mord eine KLARE (direkt, Affekt, zack) Feindseligkeit gegen einen Menschen. Dann rotteten sich Familien aus, dann Stämme, dann Völker, die Methoden wurden perfider und mit ihnen zeigte sich zunehmend deutlicher, wozu Geist in der Lage ist. DAS ist die Offenbarung, die Anwendung und damit die Zurschaustellung der schlimmer werdender Formen von persönlicher UND systemischer Feindseligkeit. Mensch dachte, Hitler sei der schlimmste Menschen-Völker-Feind gewesen – war wohl nix. Und was wir jetzt denken können, ist noch nicht der Zenit der möglichen Bösartigkeit.

      Wie schwer eine dynamische Feindseligkeit zu konfrontieren ist, beweisen (auch) derzeit die Gesellschaften der Welt. Es wird fröhlich konsumiert und gefeiert, verdrängt und mitgemacht, als sei die GEGEN-SIE-SELBST gerichtete Feindseligkeit eine Verschwörungstheorie.
      Was beweist, dass die absolute Feindseligkeit nicht mal eben so zu entschärfen ist, sondern graduell geschehen muss. Und zwar so graduell, wie das aus der Ent-Feindseligung gewachsene Bewusstsein (über die Feindseligkeit) der Feindseligkeit Paroli bieten, sie aushalten und ihr entgegentreten kann.

      Ich sagte es hier bereits: Wir erleben nicht das, was uns „verkauft“ wurde, den Kampf zwischen Gut und Böse. Wir erleben einen Prozess, der das Böse auf die Bühne zwingt, auf der es immer mehr Macht offenbaren MUSS, um nicht vom entstandenen Bewusstsein eliminiert zu werden: Tick-Tack. Und man braucht ja nicht Mathematik studiert haben, um zu erkennen, dass das Böse eine Größe an Macht ist, und wenn diese GANZE Größe sich offenbarte, ein Bewusstsein darüber entstanden ist, das nach ihm greifen kann: Aus die Maus.

      Das Böse als Macht ist eine Absicht, Energie feindselig zu verwenden: Macht A. Bewusstsein ist die Fähigkeit, Energie und Information kontrollieren zu können: Macht B. Wie ich bereits sagte, es gibt zwei verschiedene Formen der Macht, die sich WESENtlich unterscheiden. Während Macht A erst entsteht durch Anwendung, den Einsatz von Energie – also eine künstliche Macht ist, ist B eine natürliche Macht, die die Verwendung von Energie kontrollieren kann. A ruft den totalen Krieg aus, B sagt, Njet.

      Ich glaube, die Feindseligkeit wird schon mehr kontrolliert, als wir uns das bewusst machen können – sprich, die Bewusstseins-Entwicklung ist bereits weiter fortgeschritten, als wir sie zu fühlen in der Lage sein können. Glauben und Vertrauen? Das schließt die Lücke.

      Herzliche Grüße sendet Dir
      Wolfgang

  21. Januar 9, 2014 um 5:17 pm

    Erst aktive Ordnung, im Sinne von Kohärenz, sprich Einklang, bewirkt, dass der Akt des Enttraumatisierens, der in Anderen die Reaktion von Feindseligkeit bewirkt, die Unordnung “entfernt“. Und erst dann hat das Bewusstsein etwas “dazugelernt“ und Wogen geglättet, die ein Sturm zuvor entfachte. Es ist das Freiwerden von gefangener Energie, die dem GANZEN zur Verfügung gestellt wird.

    Gruß Guido

  22. Mathias
    Januar 10, 2014 um 8:36 pm

    Ja Ihr Lieben, danke für Eure Erklärungen, die habe ich aufmerksam gelesen – ich komme da trotzdem noch nicht mit.

    Eine wesentliche Frage bleibt: WARUM soll der Akt des Enttraumatisierens, in Anderen die Reaktion von Feindseligkeit bewirken?

    Wir hatten ja davon gesprochen, dass es die feindseligen Informationen sind – die unbewusst im Innern schlummern bis sie durch Enttraumatisierung und Bewusstwerdung entschärft werden können – die dafür sorgen, das sich der betroffene Mensch andere Menschen als Projektionsfläche sucht, wo sich die feindseligen Informationen re-aktiv entladen können – unbewusst natürlich.

    Demnach würde ich annehmen, das die Enttraumatisierung bzw. genauer, das dadurch gewonnene Bewusstsein in der Konfrontation mit dem Feindseligen, unter anderem dafür sorgt, das die Möglichkeit als Projektionsfläche für Andere zu dienen, dann abnimmt.

    Und genau aus dem letzten Satz, ergibt sich die Frage die ich oben stellte.

    Liebe Grüße,
    Mathias

    • maretina
      Januar 10, 2014 um 10:32 pm

      Beginnt der Prozess der Enttraumatisierung werden so viele feindselige Informationen bewusst wahrgenommen und an die Oberfläche gespült, dass sich die Konfrontation anfangs eher noch verschärfen wird. Ein gelöstes Trauma hat mehrere im Gepäck.

      Es geht ja nicht nur um Traumata aus dem jetzigen persönlichen Leben, es geht um die angesammelten feindseligen Informationen über die Jahrtausende, es geht um kollektive Enttraumatisierung, familiär, geschlechtsspezifisch, regional, Sippen, Volksgruppen, Berufe…, letztlich um die Enttraumatisierung der gesamten Menschheit.
      Nur wird es immer leichter werden im fortschreitendem Prozess, wenn wir einmal in Übung sind.

      Liebe Grüße
      Martina

      • Januar 10, 2014 um 10:33 pm

        Übung 🙂 das gefällt mir!

      • Januar 10, 2014 um 10:37 pm

        Liebe Martina,

        “Nur wird es immer leichter werden im fortschreitendem Prozess, wenn wir einmal in Übung sind.“

        Dieser Hammer trifft den Nagel vollendes auf den Kopf. Würde meinen nächsten Artikel am liebsten schon jetzt freischalten, doch fehlt noch der Feinschliff. Wunderbar, wie es sich fügt …

        Vielen lieben Dank
        Guido

    • federleichtes
      Januar 11, 2014 um 2:01 am

      Der erste Akt der Enttraumatisierung besteht in aktiver Feindseligkeit. Trifft die auf eine Projektionsfläche, sprich inaktive Feindseligkeit, geht die Luzie ab – wir Freunde der Geschichte kennen das.
      Anders verhält es sich mit nur wenig traumatisierten Menschen, die weder projizieren noch fremde feindselige Energie reflektieren.

      Hier wäre noch mal der Aspekt der Angst anzuschauen, Keine Feindseligkeit, statt Angst Bewusstsein (Stärke). Stärke lockt keine Angreifer an, im Gegenteil, befriedet die Kampfgelüste, während die Macht, die sich erst über den Kampf existent machen kann, Angst riechen kann – eine Täter-Nase für potenzielle Opfer hat.

      Übrigens entladen sich die feindseligen Informationen nicht an der Projektionsfläche. Vielleicht blättern wir mal die verschiedenen Arten von Feindseligkeit auf, dann wird deutlicher, wie die Energie abfließt.

      Lieben Gruß auch an Dich.

      Wolfgang

  23. Gerd Zimmermann
    Januar 10, 2014 um 10:20 pm

    ….. und der Nervenarzt weiss auch nicht mehr wie es weiter geht.
    Udo L.

    Lieber Mathias, ich kenne ein Knall-Trauma, ein Ehe-Trauma und vielleicht noch so einige Facetten von Traumata. Sollte daraus Energie gewonnen werden, machen wir einen Deal und verkaufen diese an EON.

    Gruss Gerd

    Eine ernste Frage: Wie konserviert man elektrische Schwingungsenergie in einem Trauma?

    • maretina
      Januar 10, 2014 um 10:51 pm

      Du mal wieder 😉 schön.
      Ich übersetz mir Trauma mit dem Wort Blockade.
      Was im übertragenem Sinn ja bedeutet, dass eine Spiegelung der energetischen Welle nicht möglich ist, da sie sich an der (Blockade)mauer bricht. Ihre Qualität sich also ändert, oder noch besser die Welle existiert nicht mehr, geht in einen chaotischen Zustand über.. Auch hinter besagter Mauer die Wellen sind von grundsätzlich anderer Qualität, kommen von anderer Seite als es ursprünglich der Fall war, auch sie brechen an der Mauer und gehen ebenfalls in einen chaotischen Zustand über. Um den ursprünglichen harmonischen Fluss der Energie, der durch Spiegelung entstand wiederherzustellen bleibt also nur die Blockademauer (Trauma) abzubauen. – Welch Entsprechung, mit Mauern haben wir ja Erfahrung.

      Grüße an Dich
      Martina

  24. federleichtes
    Januar 10, 2014 um 11:29 pm

    „Vermutlich wurde bei diesem “Unfall” die traumatische Energie ausgeleitet.
    Ohne Energie ist JEDE Information lediglich ein ruhendes Potenzial.“

    Das schrieb ich 13. Dezmeber 2011 im Beitrag 20 bei Bewusstseinssprung – zu einer Unfallgeschichte, die Deepak Chopra erzählte.

    Wie selbstverständlich hier mittlerweile über das Trauma gesprochen wird – faszinierend, jedenfalls für mich. Hätte ich nicht gedacht, das noch zu erleben. Vielen Dank!!!

    Ob es Euch klar ist oder nicht:
    Allein die ZUWENDUNG (die Ihr hier leistet) hin zum Trauma hilft mit, es GENERELL auflösen zu KÖNNEN.

    Nun mag es manchem wunderbar und immer wunderbarer erscheinen, sich als der Mensch zu FÜHLEN, der man – eigentlich – immer sein wollte, bzw. solch ein Mensch WIRKLICH zu SEIN, wie man es sich bislang nur vorstellen konnte, wie es sein sollte: Nicht (mehr) ambivalent, sondern von Feindseligkeit gereinigt.

    Zur Sache sage ich morgen noch etwas.

    Herzlich in die runde

    Wolfgang

    • Januar 10, 2014 um 11:37 pm

      “Ohne Energie ist JEDE Information lediglich ein ruhendes Potenzial.”

      Schau dir die Sonne an, in ihr wirkt beides zugleich … Energielieferant und Informationsträger … als Bindeglied zwischen dem Leben und dem morphogenetischen Feld.

      Gruß Guido

      • federleichtes
        Januar 11, 2014 um 12:14 am

        Ich weiß natürlich nicht genau, wie Sonnenbrand entsteht, erlebte ihn aber als feindselig.

        Wie war das eigentlich mit dem Feuer, das gegen den Willen der „Götter“ auf die Erde gebracht wurde? Symbolisch für: Da kam die feindselig informierte Energie auf die Welt?

        Was ich in meinem letzten Beitrag vergaß:
        Es ist Bedingung für einen sicher entscheidenden Schritt hin zu einem neuen Bewusstsein gewesen, dass wir uns ALLE, die auf dem Trauma-Feld arbeiten, freundlich – wie Freunde – und mit Respekt begegneten. Nur so konnte die Barriere abgebaut werden, die vor der Erkenntnis des Trauma-Wesens aufgebaut war.

        Am Rande
        Leben benutzt die feindseligen Informationen (lediglich), um Bewusstsein zu schaffen. Sagt man, Leben sei eine Illusion, ist das insofern korrekt, als es nur eine künstlich inszenierte Feindseligkeit gibt – um das Spiel zu schaffen für die Mobilisierung der ECHTEN Feindseligkeit.

        Was die Sonne betrifft, wundere ich mich, dass Susanne und ich in den Jahren nicht blind wurden, so oft schauten wir direkt rein.

        Gruß
        Wolfgang

        Übrigens, war ganz nett, noch mal in den Anfängen des Themas Bewusstseinsprung zu lesen.

        • Januar 11, 2014 um 12:35 am

          “Ich weiß natürlich nicht genau, wie Sonnenbrand entsteht, erlebte ihn aber als feindselig.“

          Ist wie mit den Drogen der Medizinmänner, dem Salzwasser der Meere … wird das Ordnungsvermögen des Körpers überlastet, kommt es zu Anzeichen der Überlastung, zwecks vorübergehender Meidung …

          Gruß Guido

  25. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2014 um 12:52 am

    Liebe Freunde, habt Dank. Ich habe meinen Blickwinkel geaendert und auf Grund Eurer Beitraege ein anderes Bild. Blockade an der die Energie nicht mit urspruenglicher Information weiterfliest. Darunter kann ich mir etwas vorstellen.

    Wie loest man eine Blockade auf? Ich mache das manchmal so. GEHEIMTIP, nicht weitersagen. Quelle: die EINE. Das Universum schwingt, einverstanden? Der Jahreston betraegt 136,1 Hz. Die Stimmgabel gibt es im Musikhaus. Unser Koerper besteht aus Wasser, Zellwasser. Jede Zelle schwingt. Eine kranke anders als eine gesunde Zelle. Die Zellen reden miteinander, weil sie ueber ein morphogenetisches Feld miteinander verbunden sind. Alle sind verbunden. Jeder von uns ist mit Obama, Putin und Angela verbunden.

    Wenn die Stimmgabel bewegt wird, richtet sich das Wasser aehnlich den Eisenspaenen unter dem Magneten aus.

    Jetzt kommt das verrueckte, unser Zellwasser gibt beim baden/duschen die Schwingung an das Wasser weiter. Waere das nicht verrueckt genug, hat das Wasser ein Gedaechtnis.
    Wenn das viele Menschen machen, werden Menschen gesund, ohne zu wissen warum.

    Es ist ein absolut wunderbares Gefuehl mit dem Universum zu schwingen. Als waere man EINS mit dem EINEN. Daher kommen meine schlauen Sprueche.
    Das Universum kennt kein Trauma und keine Angst. Deshalb schlafe ich manchmal noch.

    Gruss in die Runde Gerd

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