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Den wahren Weltenlenkern auf ihrer geschichtlichen Spur …

Frage: … Also keine Chance, ihr Tun aufzudecken?
Antwort: Klar kannst du alle Töpfe aufdecken und dann?
Schaust es dir an und dann?
Überlegst es dir, ob das Essen nicht doch zu heiß…
Teil eines gestrigen Chats

Was fangen wir mit den zunehmend verfügbaren Informationen über die wahren Weltenlenker (siehe auch) an, wenn diese aufgrund Jahrtausende währenden Vorhergehens uns immer einen Schritt voraus sind?  Losgelöst von der Antwort auf diese zentrale Frage freue ich mich, einen Artikel von Pierre Hillard – Doktor der politischen Wissenschaften und Professor für internationale Beziehungen – auch hier veröffentlichen zu dürfen (Danke an Dude), stellt sie doch eine „höchstklassige Recherchearbeit dar, welche das Geflecht der Herren der Welt eindrücklich aufzeigt!“, und so nicht in unseren von den Siegern geschriebenen (zensierten) Geschichtsbüchern berichtet wird.


Die Geschichte der „Neuen Weltordnung“ (Quelle)

Pierre Hillard schildert die Geschichte einer ideologischen Strömung, die ihren Stempel auf die aktuellen Versuche der Gruppierung von Staaten zu regionalen Blöcken aufdrückt und die versucht, sie in Richtung einer Weltordnungspolitik zu bewegen. Ihr Ziel ist nicht, Konflikte zu vermeiden, sondern um die finanzielle und kommerzielle Macht der angelsächsischen Welt zu erweitern. Sie theoretisiert und beschreibt das Projekt einer auf den Ruinen der Nationalstaaten errichteten “Neuen Weltordnung”. Natürlich geht es nicht darum, alle Anstrengungen die versuchen, nationalen Streitigkeiten ein Ende zu setzen, als Wille zur Dominanz auszulegen. Aber es ist unerlässlich, dieses Projekt der politischen Globalisierung zu studieren, damit es nicht das Ideal der menschlichen Einheit in einen totalitären Alptraum verwandelt.

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Die Staatsoberhäupter und Regierungschefs der 20 Großmächte der Welt, haben in London am 2. April 2009, um Königin Elizabeth II. herum versammelt, in Erwägung gezogen, eine weltweite wirtschaftliche Direktion zu erstellen.

Mit der Ratifizierung des Vertrags von Lissabon durch die 27 europäischen Staaten markiert die Wahl von Herman van Rompuy zum Präsidenten des Europäischen Rates und die von Catherine Ashton zur hohen Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik am 19. November 2009 einen Wendepunkt in den globalen Ambitionen. Die Europäische Union (EU) wird schrittweise mit einem politischen Gesicht und einer “Telefonnummer”, mit Worten von Henry Kissinger, ausgestattet. Sicherlich, neue Einstellungen – eine Art von einfahren – sind erforderlich, um diese regionale Union wirklich flott zu machen. In der Tat bleiben Rivalitäten zwischen dem Präsidenten des Europäischen Rates, dem Präsidenten der Europäischen Kommission und dem turnusmäßigen Vorsitz von sechs Monaten bestehen. Diese Situation verärgert zutiefst die Obama-Administration [1]. Jedoch mit der Rechtspersönlichkeit und dem vollen Vorrang des Gemeinschaftsrechts vor dem nationalen Recht, kann die Europäische Union beanspruchen (durchsetzen?), ein Schauspieler auf der internationalen Bühne zu werden. Es wäre falsch zu behaupten, dass diese neue Berufung in völliger Unabhängigkeit vom Rest der Welt wäre. In Wirklichkeit gehen die durch die finanzielle Oligarchie unterstützten pro-europäischen Eliten, in Verbindung und in Geistesgemeinschaft mit allen anderen auf dem Planeten in Entwicklung stehenden Formen der regionalen Zusammenschlüsse, voran.

In der Tat ist die Europäische Union nur eine Komponente eines umfassenden Programms, das zur Entstehung von Kontinentalblöcken mit jeweils seiner Währung, seiner Staatsbürgerschaft, seinem gemeinsamen Parlament usw. führt. Alle diese Blöcke zusammen sollen eine globale Gouvernanz darstellen. Wir können bereits die folgenden in Ausbildung befindlichen regionalen Ableger erkennen:

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- Die Eurasiatische Wirtschaftsgemeinschaft Communauté Economique Eurasiatique (CEEA oder Eurasec für Eurasian Economic Community) [2] : im Oktober 2000 gegründet und mehrere ehemalige Ostblock-Länder versammelnd (Russland, Kasachstan, Belarus,…), ist ihr Ziel die Schaffung einer Zollunion [3] ab 2010, mit der Idee einer gemeinsamen, mit “Evraz” bezeichneten Währung, [4] oder “Euras” oder sogar “Eurasien” (der Name dieser Währung kann sich noch ändern) [5].

Union der südamerikanischen Nationen (UNASUR) [6] : erstellt im Mai 2008, soll sie von einer subregionalen Logik in eine regionale Identität gleiten, indem sie den Mercosur und die Andengemeinschaft in eine einzige Organisation verschmilzt, d.h. durch die Zusammenführung aller Staaten des südamerikanischen Kontinents (mit Ausnahme von Französisch-Guayana und den britischen Sandwich- und Falklandinseln [Malvinas]). Das angestrebte Ideal ist die Einrichtung eines Parlaments, eine einheitliche Währung zu erreichen [7] und eine gemeinsame Staatsbürgerschaft. Die UNASUR unterhält privilegierte Beziehungen zu ihrem europäischen Modell im Rahmen einer euro-lateinamerikanischen parlamentarischen Versammlung, genannt EUROLAT [8].

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- Das zentralamerikanische Integrationssystem (SICA) [9] : Die im Dezember 1991 gegründete Gruppe von mittelamerikanischen Ländern verfolgen die gleichen, oben genannten Ziele, insbesondere die Schaffung einer einheitlichen Währung nach dem 33. Kongress in San Pedro Sula (Honduras) im Dezember 2008.

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- Die Einführung der “Organisation für afrikanische Einheit” (OAU) [10] 1963, ermöglichte ab den Jahren 1999-2000, mit der Schaffung der Afrikanischen Union Union Africaine (die UA, in Durban im Juli 2002) und der „neuen Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas”(NEPAD) gut vorwärts zu kommen [11]. Die Ziele (Kommission, Pan-Afrikanisches Parlament, afrikanischer Gerichtshof der Menschenrechte, usw.) sind gut auf dem europäischen Modell verankert [12].

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- Der Rat der Kooperation des Golfes (Golf Cooperation Council, GCC) [13] : 1981 gegründet, neigt er zu einer immer engeren Union zwischen den Golfstaaten (Bahrain, Kuwait, Oman, Qatar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten). Eine gemeinsame Währung ist für 2010-2011 geplant. Der von einigen vorgelegte Name heiße “Chalidschi”. Jedoch, selbst wenn das Prinzip der Währung akzeptiert ist, ist der Name dieser Währung nicht gewährleistet [14].

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- Eine asiatische Union nimmt Form unter der Schirmherrschaft der drei Hauptakteure an: Japan (CEAT Council on East Asian Community), China (NEAT, the Network of East Asian Think Tank) und Südkorea (FAE, the East Asia Forum). Seit dem 1. Januar 2010 starteten China und die ASEAN (englische Abkürzung für Association of Southeast Asian Nations) die größte Freihandelszone der Welt, der sich Korea, Japan, Australien und Neuseeland angeschlossen hatten. Sie sollte ” diesen Prozess der Regionalisierung beschleunigen” wie Xu Ningning, Generalsekretär des wirtschaftlichen Rates Asean-China, sich ausdrückte [15].

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- Eine nordamerikanische Union wurde im März 2005 in Texas (Waco) zwischen amerikanischen, kanadischen und mexikanischen Staatsmännern im Rahmen der PSP (Partnerschaft, Sicherheit und Wohlstand) gestartet. [16]. Das erklärte Ziel ist theoretisch im Laufe des Jahres 2010, die Schaffung eines politischen, wirtschaftlichen und militärischen vereinten Perimeters zwischen den drei Staaten zu erreichen [17]. Eine Währungseinheit “Amero” oder “North American Dollar” genannt (die Bezeichnung dieser neuen Währung ist nicht gewährleistet) sollte den US- und kanadischen Dollar sowie den mexikanische Peso ersetzen [18]. Diese Mutation geht über den Zusammenbruch des Dollars und des Welt-Finanz und Währungssystems. Die globale Systemkrise (politische, Finanz-, Währungs- und geopolitische) wird akuter zu Beginn des Jahres 2010, um die Ankunft dieser, von den Ministranten des Systems gewünschten, „Neuen Weltordnung“ zu fördern.

Schließlich wäre theoretisch für 2015 die Schaffung eines einheitlichen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Euro-Atlantischen Block vorgesehen [19]. Wir können erwähnen, dass das Europäische Parlament eine Resolution am 26. März 2009 adoptierte, die „den Stand der transatlantischen Beziehungen nach den Wahlen in den Vereinigten Staaten“ betraf. Diese Entschließung hat das Verdienst an alle politischen, wirtschaftlichen und militärischen Abkommen zu erinnern, auf beiden Seiten des Atlantiks, um zu einer transatlantischen Union zu führen [20].

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Diese Liste wäre nicht vollständig, ohne ein wichtiges Ereignis zu erwähnen, das von der französischen Presse übersehen wurde. In der Tat haben am Gipfel von Aquila in Italien (8 – 10 Juli 2009) die Staatschefs verschiedene Fragen (Wirtschaftskrise, Klima,…) bearbeitet. Der russische Präsident Medwedew hat jedoch bei einem Treffen mit Journalisten einen Prototyp der Weltwährung in Form einer in Belgien gemachten Münze gezeigt, auf der auf Englisch “in Vielfalt geeint” eingraviert war. [21]. Diese Präsentation ist ein wichtiger Wendepunkt. Zum ersten Mal präsentierte ein Staatsoberhaupt ein Exemplar einer Währung, die in der Lage ist, die einmalige Referenz für die gesamte Menschheit zu werden [22]. Diese Geste vervollständigt die Worte von Herman van Rompuy, der in seiner Dankrede nach seiner Berufung in das Amt des Präsidenten des Rates der Europäischen Union nicht gezögert hat, diese schweren bedeutungsvollen Worte auszusprechen: „2009 ist auch das erste Jahr der globalen Governance [Steuerungssystem] mit der Einführung des G20-Gipfels mitten in der finanziellen Krise.“ [23].

Diese Aussage – seitens eines Anhängers der globalen Governance – soll uns zum Nachdenken bringen und uns selbst die Frage stellen: wie sind wir dazu gekommen? Und zwar die Beschreibung dieser verschiedenen Zusammenschlüsse, im Rahmen einer einzigen Behörde – zugleich mit der internen Zersplitterung der Staaten, die sie bilden [24] – ist nicht das Ergebnis des Zufalls. In der Tat ist diese Mutation das Ergebnis einer sehr langen, gründlichen Arbeit seitens der finanziellen Oligarchien [25] und politischen Eliten im Rahmen der Think Tanks und Stiftungen.

Die Angelsächsische Oligarchie und ihre Fürsten

Die französische Öffentlichkeit ist leider unwissend über die eigentlichen Akteure der Weltpolitik, die ihrer Talente mehr hinter den Kulissen als auf der politischen Bühne ausüben. Zum besseren Verständnis der katastrophalen Situation, in der sich die nationalen Befürworter zu Beginn des 21. Jahrhunderts befinden, ist es notwendig, die eminent wichtige Rolle der angelsächsischen aristokratischen Finanzmacht in groben Zügen darzustellen. Sie war schon immer ein Staat im Staat. Man kann ihre Machtannahme auf die Einführung der “Magna Charta” vom 15. Juni 1215 festlegen. Nach der Niederlage von König Johann-Ohneland von England gegen König Philippe Auguste am 27. Juli 1214 bei Bouvines, haben die englischen Barone politische und finanzielle Privilegien an sich gerissen. Von nun an ist die britische Krone verpflichtet, mit einer Kaste, die Stärke, Finanzkraft und kommerzielle Ambitionen besitzt, zu komponieren und zu kooperieren. Von diesem Zeitpunkt an war eine gierige, fordernde und stolze Elite geboren. Sie ist die Ursache für die Existenz dieser druckausübenden Gruppen (oder Lobbys), die über so verschiedene Kanäle, wie Finanz, Auskunft oder Medien, Druck auf die politische Macht ausüben. Da Letztere in starker Abhängigkeit von Unterstützung und Bargeld steht, um ihr Dasein zu sichern, ist sie absolut verpflichtet, die Meinungen und Ratschläge dieser Kaste zu berücksichtigen. Die Think-Tanks (“Forschungseinrichtungen”; aber die Übersetzung ist unsachgemäß), Stiftungen und elitäre Gruppen sind die logische Fortsetzung einer elitären und merkantilen Denkweise. Diese Kreise wurden die unumgänglichen Zentren einer aktiven Minderheit, welche die Zukunft der angelsächsischen Welt, und dann langsam von einem zum anderen Land fortschreitend, das ganze Universum bestimmen. Im Gegensatz zum französischen politischen Design, das jede Aktivität dem Staat unterstellt, hängen diese wirtschaftspolitischen Organisationen nicht mehr von der nationalen Autorität ab. Sie haben sehr früh ihre Talente entwickelt. Seit dem Mittelalter waren Firmen wie das London Staplers, die London Mercers Company oder sogar die britische Ostindien-Kompanie (die British East India Company (BEIC) im 17. Jahrhundert) die Speerspitzen des britischen Imperialismus. So übergab sich die kommerzielle Aristokratie die Fackel der Eroberung und Kontrolle des Reichtums von Generation zu Generation. “Toujours plus“ [Immer mehr], in Worten von François de Closets [franz. Journalist AdÜ].

Die französische Niederlage in Nordamerika führt zu dem Vertrag vom 10. Februar 1763, der als Geburtsakt für den Aufstieg der britischen Oligarchie gelten kann. Der Verlust von Neu-Frankreich bietet der britischen Krone einen ganzen Kontinent voller Reichtum und mit wenigen Einwohnern. Die Unfähigkeit der französischen Monarchie, diese riesigen Gebiete zu bevölkern und sie in die Sphäre der griechisch-römischen Zivilisation einzugliedern, überlässt diesen Raum der angelsächsischen Macht. Mit einem Schuss messianischen Geistes erobern die amerikanischen Eliten in Zusammenarbeit mit den britischen Kollegen das Gebiet und sind bereit, ihr Modell der ganzen Welt aufzuzwingen. Nach den Kriegen der Revolution und der Niederlage Napoleons 1815 hat die angelsächsische Macht keine weiteren Rivalen auf der See. Demographische Macht, Besiedlung großer Gebiete in Nord-Amerika, Süd-Afrika, Australien und Neuseeland, Kontrolle über strategische Punkte überall auf der Welt (Gibraltar, Hongkong,…), Kontrolle der Territorien auf fast allen Kontinenten, fortschrittliche Technik und effizienter Bankensektor ermöglichen dieser kommerziellen Aristokratie von London und New York, von einer Kontrolle über die Welt unter der Schirmherrschaft der City und der Wall Street zu träumen. Ein Mann war die führende Figur dieses Ideals: Cecil Rhodes.

Cecil Rhodes (1853-1902) [26]

Dieser große Verteidiger des britischen Empires emigrierte nach Südafrika, wo seine Persönlichkeit und seine geistigen übergroßen Qualitäten ihm erlauben, ein Vermögen mit Diamanten zu machen. Er ist am Ursprung der De Beers Diamond Industrie zusammen mit Nathaniel Mayer Rothschild (1840-1915). Sein kolossales Vermögen öffnet ihm die Türen der britischen Kolonie, Cecil Rhodes legt den Grundstein für den Südafrikanischen Staat (Dominion of the British Empire), der ein paar Jahre nach seinem Tod im Jahre 1910 Form annimmt. Sein finanzieller und politischer Einfluss lässt ihn Gebiete kontrollieren, denen er seinen Namen gibt: Rhodesien. Später in Nordrhodesien und Südrhodesien aufgeteilt, wurden diese Staaten Simbabwe und Sambia. Allerdings ist seine große koloniale Idee, eine große Eisenbahn von Kapstadt nach Kairo zu bauen. In seiner Verteidigung des britischen Empires haben die Verbindungswege eine grundlegende Bedeutung für die Entwicklung von Ressourcen jeglicher Art. Die Entwicklung der Wege (in allen diesen Formen [27]) ist die obligatorische Passage für das reibungslose Funktionieren von jedem Reich. Dieses Gebot ist sehr aktuell am Anfang des 21. Jahrhunderts [28]. Diese Verbindungen sind die Arterien der Versorgung des kommerziellen und politischen Imperiums.

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Cecil Rhodes (1853-1902)

Über das reibungslose Funktionieren des britischen Empire hinaus hat Cecil Rhodes noch ein höheres Ideal. In der Tat, von der Überlegenheit der angelsächsischen “Rasse” überzeugt, entwarf er eine Politik um diesen Vorrang zu sichern: die Vereinigung von allen angelsächsischen Ländern oder genauer gesagt, die Einführung eines Blocks zwischen dem britischen Empire und den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Ganze müsste für ihn die Basis der Geburt eines Staates der Welt erlauben, das von den Prinzipien und der Philosophie des angelsächsischen Unternehmer-Adels belebt wird. Um dies zu erreichen, hält er es für notwendig, höhere Persönlichkeiten innerhalb der Universitäten zu rekrutieren, die von dem gleichen Ideal animiert sind, und die unterstützt werden, um so vielfältige Schlüssel-Positionen wie in Wirtschaft, Finanz, Militär, Bildung, Nachrichtendienst oder sogar Journalismus einzunehmen. So werden, ähnlich einem Armeekorps, diese verschiedenen Menschen echte Jesuiten der Globalisierung für das gleiche Ziel, um in ihren jeweiligen Ländern Köpfe zu trainieren, zugleich mit der Entwicklung der politischen Strukturen, die zur Entstehung von diesem globalen wirtschaftlichen Staat beitragen. In seinem Kopf geht dieser titanische und sehr zeitaufwendige Ehrgeiz über die Schaffung von “Cecil Rhodes-Stipendien” (Rhodes Scholarships). Cecil Rhodes hatte nicht die Genugtuung, die Verwirklichung dieses Ideals in seinem Leben zu sehen. Erst 1904 starten seine engsten Berater die ersten Stipendien, die seinen Namen tragen, an der Universität von Oxford. Der französische Soziologe, Auguste Comte, sagte, dass „die Toten die Lebenden regieren“. Diese Formel kann weitgehend auf Cecil Rhodes angewendet werden. Seine Konzepte haben die Welt des 20. Jahrhunderts und des frühen 21. Jahrhundert geschmiedet. Ohne sie alle zu zitieren, haben wir bei den Empfängern von Cecil Rhodes-Stipendien: den Premierminister von Australien Bob Hawke (1981/1993); James Wolsey, Direktor der CIA (1993/1995); Wesley Clarke, Patron der NATO in den 1990er Jahren und einer der Hauptakteure in der Zerstörung von Jugoslawien im März 1999; den Präsidenten Bill Clinton (Klasse 1968) und James William Fullbright (Senator von Arkansas und wichtige Figur in der amerikanischen Politik) [29].

Die Politik von Cecil Rhodes hätte nicht ohne die Aktion von seinen engsten Beratern ihre Größe erreichen können. Hier können wir auch nicht die sehr umfangreiche Liste der anglo-amerikanischen Gründung (Anglo-American Etablishment) von Carroll Quigley zitieren. Die Männer rund um Cecil Rhodes zeichnen sich durch eine wichtige Tatsache aus; Sie besetzen die Schlüsselsektoren der britischen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts [30]. Sie haben die Zukunft der Welt auf unbarmherzige Weise bestimmt. Von dieser langen Liste behalten wir drei Nahmen.

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Alfred Milner (1854-1925)

Eine der Galionsfiguren, Nachfolger und spiritueller Sohn von Cecil Rhodes, war Alfred Milner (1854-1925, auch Lord Milner genannt). Unter seinen vielen Aktivitäten wie zum Beispiel Direktor der Londoner Aktien Bank (London Joint Stock Bank), leitete er das Kriegskabinett von Premierminister Lloyd George während des Konflikts 1914-1918. In diesem Krieg spielte sich ein für die künftigen Generationen entscheidendes Ereignis im November 1917 ab. In der Tat, behauptete die “Balfour-Deklaration” (Arthur James Balfour, britischer Politiker) unter der Schirmherrschaft der britischen Regierung die Anerkennung eines jüdischen Heimes in Palästina. Diese Deklaration wurde durch einen Brief an Walther Rotschild, der Vermittler der Zionistischen Bewegung in Großbritannien war, direkt offiziell. In Wirklichkeit war der echte Herausgeber dieser Erklärung Alfred Milner. Wie Carroll Quigley erklärt, sollte die “Balfour-Deklaration” in Wirklichkeit die „Milner-Deklaration“ heißen [31].

Philipp Kerr (1882 – 1940, jetzt lord Lothian) war Privatsekretär von Lloyd George. Es genügt um zu zeigen, dass er im Mittelpunkt der politischen Verhandlungen des englischen Premierministers und ein Förderband für die gesamte „Milner-Gruppe“ war. [32]. Anschließend war er Botschafter des Vereinigten Königreichs in Washington.

Schließlich können wir Lionel Curtis (1872-1955) erwähnen. Neben seiner Beteiligung an der Arbeit des Versailler Vertrages ist er Autor des Begriffs „Commonwealth of Nations“ dessen Anwendung aus 1948 stammt. Wie Carroll Quigley offenbart, ist dieser Ausdruck das Ergebnis der Arbeit, deren Ziel es war, das britische Empire auf die politischen Veränderungen einer weltweiten Organisation vorzubereiten. Diese Arbeit beruft sich auf ein Commonwealth von 1916 [33]. Man beachte abschließend, dass Lionel Curtis im Jahre 1919, bei der Erstellung des englischen Think-Tank, des Royal Institute of International Affairs (RIIA auch bekannt als Chatham House) eine entscheidende Rolle gespielt hatte.

Das Verständnis der globalistischen Mechanik muss wie ein riesiges Puzzle behandelt werden. Jedes Stück dieses Rätsels muss geprüft und dann zusammengestellt werden, um einen Überblick zu bekommen. Aus diesem Grund wenden wir uns zu einem anderen Teil des Systems, um den Leser daran zu erinnern, dass er diese verschiedenen Elemente im Hinterkopf behalten muss, um dann alles zusammen zu stellen. Dies ist die einzige Möglichkeit, um das „Biest“ zu verstehen.

Die Fabian Gesellschaft (Fabian society) [34]

Die Fabian Gesellschaft [35] ist ein Institut, das 1884 unter der Leitung von Englischen Politikern wie Sydney Webb (1859 – 1947) und seiner Frau, Béatrice Webb, oder des irischen Schriftstellers Shaw (1856-1950) in London gegründet wurde. Die Vorhut dieser Gesellschaft stand unter dem Einfluss von Promotoren des Sozialismus wie Robert Owen (1771-1858) [36], der seine Ideen an John Ruskin (1819-1900, Professor an der Universität Oxford übertrug [37] und der Cecil Rhodes beeinflusste) [38]. Andere mit christlichen, sozialistischen Idealen durchtränkte Personen wie Frederik Derrison Maurice (1805-1872) haben während des neunzehnten Jahrhunderts den Weg für die Gründung der Fabian Gesellschaft geebnet. Die Wahl des Wortes „Fabian“ wird erklärt, weil sie sich auf den römischen General zur Zeit der Punischen Kriege (ca. 200 vor JC), Fabius Kunktator (d.h. “Zögerer”) bezieht. Gegen den Karthager General Hannibal praktiziert das Römische Militär Guerilla-Politik, die darin bestand, um ihr Ziel zu erreichen, Dinge nicht vom Zaun zu brechen. Es ist diese Methode die sanft aber unerbittlich vorgeht, die das Markenzeichen der Fabian-Firma ist. Sie verteidigt das Prinzip einer Gesellschaft ohne Klassen, die zur Synthese von Sozialismus (Wohlfahrtsstaat) und Kapitalismus (die Gesetze des Marktes) führt, die zur Formatierung einer Monopol-Wirtschaft im Rahmen des globalen Staates führen soll. Um den Ambitionen des Unternehmens gerecht zu werden, denken seine Führer Schritt für Schritt fortzuschreiten, oder laut ihrem Ausdruck, „allmählich, graduell“. Der Einfluss dieses Unternehmens ist enorm, weil viele englische Politiker Mitglieder der Fabian Gesellschaft waren. [39]. Dieser Einfluss war jedoch umso wichtiger, weil diese Gesellschaft den Anstoß zur Schaffung von der London School of Economics (LES) im Jahre 1895 unter der Leitung von Sydney Webb gab. Diese renommierte, wirtschaftliche Ausbildungsstätte, die sich anschließend diversifizierte, hat Generationen von englischen Führern im Geiste Fabians ausgebildet, aber auch viele Studenten auf der ganzen Welt. Oft wurden sie anschließend Hauptakteure in dem politischen und wirtschaftlichen Leben ihrer Länder. So, der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission, Romano Prodi; Präsident John Kennedy; die Königin von Dänemark Margarethe II; Pierre Trudeau (kanadische Premierminister); der Lobbyist und Mitglied von mehreren Think Tanks Richard Perle (“der Fürst der Finsternis”); der Finanzier George Soros (Gründer der Open Society Institutes); der ehemalige Berater von François Mitterrand, Erik Orsenna und sogar der Rolling-Stones-Sänger Mike Jagger (er hat nur ein Jahr mitgemacht! [40]), besuchten diese Schulbänke. Letztere, Dank der Wirkung der Fabian-Gesellschaft haben zur Formatierung von vielen Geistern der Welt beigetragen. Jedoch war der Einfluss dieser Gesellschaft vielfältig, unter anderem durch die Tätigkeit eines ihrer Mitglieder, des Schriftstellers Herbert George Wells (1866-1946).

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H.G. Wells (1866-1946)

Von Fabian-Idealen überzeugt, entwickelte H.G Wells seine Ansichten in vielen Büchern. Erfolgsautor von „Der unsichtbare Mann“, „Die Zeitmaschine“ oder auch „Der Krieg der Welten“, ist es diesem englischen Schriftsteller gelungen, seinen Glauben in einem Buch „Open conspiracy“ (“offene Verschwörung”) [41] zu verbreiten, das 1928 veröffentlicht wurde, indem er für einen globalen Staat ohne Klassen eintrat, alles kontrollierte (’eine neue menschliche Gemeinschaft’ nach seinem Ausdruck), und eine drastische Reduzierung der Weltbevölkerung und die Praxis der Eugenik fordert. In der Tat hat H.G Wells von Anfang an seine Theorien in einem wenig bekannten Buch präsentiert und dessen Titel genau der freimaurerischen Formel Ordo Ab Chao entspricht: „die befreiende Zerstörung“. Veröffentlicht in 1914, erzählt dieses Buch die Geschichte eines allgemeinen Krieges, der zur Gründung eines aus 10 Blöcken bestehenden Weltstaates führt (10 Wahlkreise nach der Formel des Autors) [42]). Es ist in diesem Buch – erinnern wir uns an das Veröffentlichungsdatum 1914 – wo man den Begriff “neue Weltordnung” findet. [43]. Anschließend hat H.G Wells durch die Veröffentlichung eines Buches im Jahre 1940 mit dem Titel ohne möglichen Irrtum „die neue Weltordnung“ wiedergebracht [44].

Alle diese Fabian-Vertreter besuchten und arbeiteten eng oder aus der Ferne mit dem Team von Cecil Rhodes und Lord Milner zusammen. Ein wahrer Gemeinschaftsgeist für ein gemeinsames Ziel, einen globalen Staat, animierte diese verschiedenen Menschen. Diese angelsächsischen Eliten, die nur die logische Fortsetzung des kommerziellen Adels des Mittelalters sind, haben weiterhin ihre Kräfte in anderen Vereinen wie z. B. in der Pilgrim Society (Pilger-Gesellschaft) im Jahre 1902 in London und New York zusammen gebracht [45]. Die Höchstgeschwindigkeit wurde 1910 mit der Einrichtung der Round Table (Runder Tisch) erreicht.

Round Table und seine „Kinder“ [46]

Die Kreierung des Round Table [47], der letztlich nur der Erbe einer vielen jahrhundertelangen vergangenen mystischen, finanziellen und elitären Tradition ist, war ein entscheidender Schritt bei der Vorbereitung zu einem globalen Staat. Tatsächlich wurde dieses hochwertige Institut in Verbindung mit den US-Finanz-Eliten unter der Führung von Lord Milner und seinen Nahstehenden geschaffen, um das Primat der angelsächsischen Welt, das zur Schaffung eines Welt-Staates führen sollte, sicherzustellen. Andere Round Table entstanden in allen Dominien des Britischen Empire, aber auch in den Vereinigten Staaten. Die Ambitionen von Cecil Rhodes wurden übernommen, renommierte Finanziers leiteten das Team von Lord Milner, wie Alfred Beit (1853 – 1906), Sir Abe Bailey (1864 – 1940) und die Astor-Familie. Andere Gruppen kamen zur Wiege des Globalismus hinzu, der vom Round Table geführt wurde: J.P Morgan [48], die Lazard Bank oder sogar die Familien Rockefeller und Whitney [49].

Bevor wir die Studie der “guten Werke” des Round Table fortsetzen, erscheint es notwendig, folgende Punkte sicher zu stellen. Diese großen Familien der Globalisierung, selbst von einem gemeinsamen Ziel animiert, sind nicht weniger von internen Spaltungen zerrissen. Wir können im Wesentlichen zwei herausheben. Die erste ist so alt wie die Welt; sie heißt interne Rivalitäten. Rivalitäten und Ambitionen der ehrgeizigen Suche nach mehr Leistung, mehr Einfluss und mehr Reichtum, um die besten Plätze zu besetzen, haben die Geschichte dieser kommerziellen Aristokratie geschmückt. Dieses Phänomen ist genauso alt wie die Geschichte des Menschen. Auf der anderen Seite ist der zweite Punkt spezifisch für den Round Table. In der Tat verstecken sich unter der scheinbaren Meinungseinheit zwei Strömungen des Denkens. In beiden Fällen verfolgen diese Strömungen das gleiche Ziel: den Weltstaat. Jedoch in einem Fall verteidigt ein Flügel das Prinzip der Verfassung eines einheitlichen angelsächsischen Blocks (British Empire verbunden mit den Vereinigten Staaten). Diese angloamerikanische Basis sei die Wirbelsäule, auf der der Rest der Welt sich aufbauen soll. Im zweiten Fall hält der andere Flügel es nicht für notwendig, die Geburt eines angelsächsischen Reiches als Anker zu einer einheitlichen Welt zu bevorzugen. Er vertritt stattdessen die Variante einer Welt, wo kein Land einem anderen seine Rechtsvorschriften oder politische Philosophie aufdrängen könnte. Es gilt den Befürwortern des zweiten Weges, eine Art von einem allgemeinen „Püree“ zu schaffen, welche die Vereinigung der Menschheit in einem Block und ohne Unterscheidung darstellt. Wir haben hier die Opposition zwischen Befürwortern der angelsächsischen Globalisierung und Befürwortern der weltweiten Globalisierung.

Der erste Weltkrieg war ein Umschwung von einer Welt zur anderen. Auch wenn es nicht möglich ist, die wesentliche Rolle der anglo-amerikanischen Eliten während dieses Konflikts im Detail zu diskutieren [50], können wir die entscheidende Aufgabe des Schweden Olof Aschberg (1877 – 1960) an der Spitze der Bank Nya Banken in Stockholm erwähnen. Er war der große finanzielle Vermittler zwischen den Eliten von Wall Street und der City einerseits und den bolschewistischen Führern andererseits. Sein Spitzname war “Banker der Welt- Revolution.” Wie Anthony Sutton daran erinnert, hatte die Bank von Olof Aschberg eine Tochtergesellschaft in London, die Bank of North Commerce, dessen Präsident Earl Grey einfach zu dem Team von Cecil Rhodes und Lord Milner gehörte [51]. Letzterer spielte auch eine entscheidende Rolle innerhalb der angelsächsischen Oligarchie. In der Tat, neben seiner vorgenannten Tätigkeit war es Lord Milner, der wusste, wie man Premierminister Lloyd George überzeugen konnte, die Oktoberrevolution wirksam zu unterstützen. Diese kapitale Entwicklung für die Zukunft der Welt folgte dem Besuch in London, am Ende des Jahres 1917, von William Boyce Thompson (1869 – 1930) in Begleitung von einem Vertreter von JP Morgan, Thomas W. Lamont (1870-1948) [52]. Mitglied des Lenkungsausschusses der US-Federal Bank (FED), war W.B Thompson 1917 ein Offizier im Dienst der Oligarchie innerhalb des amerikanischen Roten Kreuzes in St. Petersburg. Diese Abdeckung erlaubte ihm unter anderem, den Bolschewiken die für diese Zeit riesige Summe von 1 Million Dollar zu überreichen [53]. Auf dem Weg zurück nach New York machte er einen Zwischenstopp in London, um Lloyd George ein Memorandum vorzulegen, in dem er die Unterstützung der Oktoberrevolution forderte. Lord Milner, großer Bewunderer von Karl Marx, unterstützte nur William Boyce Thompson in seinem Ansatz, um Lloyd George zu überzeugen. Die bolschewistische Revolution hätte ohne das entschiedene Handeln der anglo-amerikanischen kommerziellen Oligarchie nicht stattfinden können [54].

Das Ende des ersten Weltkrieges öffnete sich unter den Auspizien der angelsächsischen, kommerziellen Siegermächte und eines menschlich und finanziell verbluteten Frankreichs. Der Vertrag von Versailles gab Frankreich keine Sicherheit gegenüber einem verminderten und weitgehend von angelsächsischen Krediten an die Wirtschaft abhängigen Deutschland. Die Lähmung Frankreichs angesichts der großen angelsächsischen Silberschmiede verschlechterte sich, als Letztere Darlehen mit den Dawes- (1924) und Young-Plänen gewährten (1928), die trotz der in Abhängigkeit der Banken von London und New York gestellten deutschen Wirtschaft [55]], für die Stärkung der deutschen Industriemacht ausschlaggebend waren. In der Tat entstanden im 1920er Jahrzehnt gigantische, für den Krieg unentbehrliche Kombinate für die Verarbeitung von Stahl und Chemie, (I.G. Farben und Vereinigte Stahlwerke). Die französische Niederlage von 1940 beruhte teilweise auf der Aktion der angelsächsischen Finanziere, zu Gunsten der wirtschaftlichen und technischen Erholung Deutschlands (vor allem durch Stahl, synthetisches- Benzin und Buna-Gummi) [56].

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Oberst Edward Mandell House (1854-1938)

Zusätzlich zu dieser Politik beschlossen die anglo-amerikanischen Eliten, ab den Jahren 1918-1919 eine Mutation des Round Table. In der Tat, aus Gründen für mehr Effizienz wurde beschlossen, zwei think tanks [Denkfabriken] auf beiden Seiten des Atlantiks zu erstellen, die die Außenpolitik der beiden Länder bestimmen sollten. Auf Englands Seite war es die Gründung 1919 unter der Ägide von Lionel Curtis, Mitarbeiter von Lord Milner, des Royal Institute of International Affairs (RIIA, auch bekannt als Chatham House) [57]. Es ist dieser selbe Lionel Curtis, der für ein föderales Commonwealth war, das fähig sei, allmählich verschiedene Länder rund um den Globus zur Integration zu bewegen [58]. Diese Ziele wurden von Clarence Streit (1896 – 1986) in den Vereinigten Staaten verteidigt, [59] Korrespondent der New York Times im Völkerbund (Cecil Rhodes Stipendium, Jahrgang 1920-) und dem Vertreter der amerikanischen „Milner-Gruppe“, Frank Aydelotte [60]. Seitens der Amerikaner wurde der Council on Foreign Relations (CFR) [61]] im Jahr 1921 unter der Ägide der Hauptfigur, Colonel Edward Mandell House (1854-1938) erstellt. Als Vertrauens-Berater von Präsident Wilson [62] war House die Drehscheibe zwischen der „Milner-Gruppe“ und den “Großen” von Wall Street (Vanderlip, Rockefeller, JP Morgan, Warburg,…). Wir erkennen in dieser unvollständigen Liste den wichtigen Namen von Paul Warburg, der an der Spitze der US-Notenbank (Fed) seit ihrer Gründung im Jahr 1913 war. Diese private Bank, von der zentralen Macht unabhängig und zuständig für die Geldprägung [63], ist ein Staat im Staat. Es ist derselbe Paul Warburg, der den CFR von Anfang an leitete. Wir haben mit einem Gewirr von Verantwortlichkeiten erster Ordnung innerhalb der angelsächsischen Oligarchie zu tun, umso mehr als wir verpflichtet sind, im nächsten dem Pan-Europa gewidmeten Abschnitt noch einmal Paul Warburg zu erwähnen.

Die Aktion von Colonel House muss durch Berufung auf ein Meisterwerk der globalistischen Mystiker, sein Buch mit dem Titel Philip Dru, Administrator [64] ergänzt werden. 1912 geschrieben, spricht dieses Buch von einem Staatsstreich von einem West Point-Offizier (Philip Dru), der den Vereinigten Staaten eine Diktatur auferlegt und die Verfassung des Landes aufhebt. Wie Lord Milner, so zögerte auch Oberst House nicht, seine tiefe Überzeugung zu evozieren, indem er behauptet, dass sein Held “Sozialismus implementiert wie Karl Marx ihn geträumt haben würde“. Er spricht auch im Kapitel 52 von dem Ideal der Vereinigung des ganzen nordamerikanischen Blocks. Dies ist Tatsache geworden seit dem offiziellen Start des Projekts von Waco, Texas, im März 2005, wie wir es am Anfang dieses Textes bemerkt haben. Es ist klar, dass diese Eliten schon vor mehr als hundert Jahren Farbe angesagt haben. Dem globalistischen Netzwerk ist es gelungen, seinen Einfluss durch die Geburt eines Instituts zu stärken, um eine führende Rolle in der europäischen Konstruktion zu spielen: das Pan-Europa.

Pan-Europa, Sprungbrett des Globalismus

Die Schaffung von Pan-Europa geht auf die Aktion von einem österreichischen Aristokraten, Richard von Coudenhove-Kalergi (1894-1972), zurück, der Kind einer japanischen Mutter war. Das erklärte Ziel von Coudenhove war zu verhindern, die Schrecken des ersten Weltkrieges zu reproduzieren. Diese lobenswerte Absicht war nur der Baum, der den Wald versteckte. In der Tat gab Coudenhove sehr früh und eindeutig die Richtung seiner Bewegung an, als er einen Bericht im Völkerbund im Jahre 1925 einreichte. Sein Ziel war, Europa zu vereinheitlichen, um es als Teil einer einheitlichen, globalen politischen Organisation zu integrieren. Dazu, sagte er in seinem Bericht, bestünde die Notwendigkeit ’politische Kontinente’ schaffen zu müssen, die einen Verband von Verbänden bilden müsse [65]. Seine föderalistischen Forderungen schließen gut an jene der Fabian-Gesellschaft an. Weiter in seinem Schwung organisiert Coudenhove 1926 die erste Pan-europäische Konferenz in Wien unter der Ägide von seinem Ehrenpräsident, dem Präsidenten des Rates Aristide Briand (1862 – 1932) [66]. Es ist während dieses Kongresses, der mehrerer Nationalitäten zusammenführte, [67] dass beschlossen wurde, eine europäische Hymne, die „Ode an die Freude“ von Beethoven zu wählen [68], die später die Hymne der Europäischen Union wurde. Die Ziele Pan-Europas sind im Rahmen der “Grundlegenden Prinzipien” deutlich gezeigt, die unter anderem fordern: „(…) Die europaweite Union erklärt sich dem europäischen Patriotismus, Krönung der nationalen Identität aller Europäer, verbunden. Zur Zeit der Interdependenz und der globalen Herausforderungen kann nur ein starkes und politisch geeintes Europa die Zukunft seiner Völker und ethnischen Entitäten garantieren. Die Pan-europäische Union anerkennt die Selbstbestimmung der Völker und das Recht der ethnischen Gruppen zur kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung (…)“ [69].

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Richard von Coudenhove-Kalergi (1894-1972)

Während des zweiten Weltkrieges floh R. Coudenhove-Kalergi in die Vereinigten Staaten, und konnte im Rahmen eines Seminars – Research for a postwar european federation (Forschung für eine Europäische Nachkriegszeit-Föderation) –für einen europäischen Föderalismus an der New York University lehren. 1946 kehrte er nach Europa zurück, trug weitgehend zur Schaffung der Europäischen Parlamentarischen Union bei, die anschließend die Erstellung im Jahre 1949 vom Europarat [70] ermöglichte. Diese Europäische Organisation verstärkt ihren Einfluss auf alle Staaten und wacht auf die nationalen Vertreter, die die Ideale des Gründers verbreiten sollen [71]. Nach Erhalt im Jahr 1950 des Karl-der-Große-preises, der höchsten Europäischen Auszeichnung [72], hat sie 1972 das Ruder an Otto von Habsburg weitergegeben und dann an Alain Terrenoire.

Man kann die Auswirkungen von Pan-Europa besser verstehen, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert: das Geld. Die Quellen der Finanzierung dieses Instituts erklären die Tiefe Absprache ihres Führers mit anderen Akteuren des Globalismus. In der Tat, neben industriellen und finanziellen Förderern, profitierte R. Coudenhove-Kalergi von der Unterstützung des Bankiers Max Warburg, Vertreter der deutschen Bank in Hamburg. Wie wir oben gesehen haben, war sein Bruder Paul (US-Niederlassung) der Leiter der Fed und des CFR. Wir verstehen sofort, dass R. Coudenhove-Kalergi grünes Licht bekam, um mit der Finanzwelt von Wall Street und seinen Londoner Kollegen zu kooperieren. Diese Komplizenschaft zwischen dem Gründer von Pan-Europa und anderen Globalisten-Milieus war umso größer, als Max Warburg Ausschuss-Mitglied der I.G. Farben-Deutschland war, während sein Bruder, Paul Warburg, dem der amerikanischen I.G. Farben angehörte [73].

Die Machtannahme von Adolf Hitler wird durch die von angelsächsischen Industriellen und Finanzieren über ihre deutschen Kollegen gegebene Unterstützung erklärt, wie Anthony Sutton schreibt. In diesem Fall war der Direktor der Reichsbank, Hjalmar Schacht (1877 – 1970) ein Zwischenhändler erster Klasse. Sein Handeln war umso tiefgreifender, da er Minister für Wirtschaft des Dritten Reiches von 1934 bis 1939 war. Die wirtschaftliche Erholung Deutschlands aufgrund seiner Wirkungsweise erlaubte Hitler eine Politik zu verfolgen, die er nie ohne diesen Wiederaufbau auf Länderebene ausüben hätte können. Solche Taten hätten Hjalmar Schacht während der Nürnberger Prozesse die Todesstrafe einbringen müssen. Es war dem nicht so, da er freigesprochen wurde. Hjalmar Schacht war in der Tat stark mit der angelsächsischen kommerziellen Aristokratie verbunden. Sein Vater, der US-Amerikaner Wilhelm Schacht hatte 30 Jahre in der Tochtergesellschaft der Equitable Life Versicherung in Berlin gearbeitet [74]. Sein Sohn war also von Geburt an in dem Serail des globalistischen Systems. Dies wird noch stärker, wenn wir wissen, dass Hjalmar Schacht seit 1918 im Führungs-Komitee von der Nationalbank Für Deutschland (“National Bank of Germany”), an der Seite des Bankiers Emil Wittenberg war, der gleichzeitig Mitglied des Lenkungsausschusses der ersten sowjetischen Bank, der 1922 gegründeten Ruskombank war [75]. Diese wurde von dem schwedischen Bankier… Olof Aschberg geführt, [76] dem wir schon vorher begegnet sind. Um mit dem Wirbel fortzufahren, können wir angeben, dass der Direktor der ausländischen Sektion der Ruskombank, der US-amerikanische Max May [77], der Vizepräsident der Guaranty Trust Company, eine Tochtergesellschaft einer der Pfeiler der Wall Street, JP Morgan war [78]. In diesem Fall arbeitete also ein hoher Vertreter der US-amerikanischen Wall-Street in der sowjetischen Bank-Elite. Um das Maß voll zu machen, war die Zusammenarbeit von Hjalmar Schacht mit diesem Milieu durch Freundschafts-Bande mit dem Chef der Bank of England Montagu Norman gesichert. Wir verstehen besser, warum Hjalmar Schacht [79] am Morgen des zweiten Weltkrieges nicht wirklich um sich besorgt sein musste.

Die Unterstützung durch diese kommerzielle, angelsächsische, staatenlose Aristokratie für Kommunismus, Nationalsozialismus und auch bei der Machtübernahme durch Franklin d. Roosevelt [80], wurde in der Wall Street Trilogie von Anthony Sutton beschrieben, und war auch ein Labor-Experiment, das in einem lokalen Kontext erfolgte (Sowjetunion, Nazi-Deutschland und USA [81]). Unter einer anderen Bezeichnung hat Anthony Sutton geschlossen, dass diese verschiedentlich genannten Ideologien, “Sowjetischer Sozialismus”, “kollektiver Sozialismus” (Nationalsozialismus) und “der neue Sozialismus ” (New Deal), nur die Formatierungen von einem monopolistischen Sozialismus waren; ein Ideal der Organisation, die jetzt als Teil der “neuen Weltordnung” rund um den Globus entstehen soll. Der Krieg von 1939-1945, der infolge dieser Hintergrund-Arbeit entstand, erlaubte die Kippe in eine andere Welt; die Einführung von zwei scheinbar gegensätzlichen Blöcken, die dem hegelianischen Prinzip der These und Antithese voll gehorchen. Jedoch wurden diese beiden Welten, die von den gleichen finanziellen Quellen bewässert wurden, die Grundlagen zur Verwirklichung des globalen Staates.

Nach 1945, eine glückliche Zukunft

Nach dem zweiten Weltkrieg können wir drei wesentliche Daten in der unmittelbaren Nachkriegszeit erkennen: 1946; 1947 und 1948. Es ist der britische Premierminister Winston Churchill, der die Idee der Einigung Europas in einer Rede in Zürich am 19. September 1946 wiederbelebt. Tatsächlich zögerte er nicht zu sagen: “Wir müssen eine Art Vereinigte Staaten von Europa bauen”. [82]. Solche Kommentare erfreuen Richard von Coudenhove-Kalergi, der von Churchill unterstützt wurde. Der Gründer von Pan-Europa belebte seinerseits die Idee des Europäischen Gedankens und stellte die Geschichte seiner Arbeit und Projekte in einem Buch vor, mit dem Titel „Ich habe Europa gewählt“. In diesem Buch profitierte Coudenhove von dem Vorwort von… Winston Churchill.

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Winston Churchill (1874-1965)

Die zweite Etappe bildet mit der Sitzung im August 1947 in Montreux in der Schweiz eine entscheidende Passage zur Stärkung der Grundlagen des in Vorbereitung stehenden Welt-Staates. In der Tat haben sich verschiedene europäische [83] und amerikanische [84] dem Welt-Föderalismusprinzip ergebene Vertreter unter der Schirmherrschaft des Schweizer Juristen Max Habicht [85] geeinigt, um zwei Institute ins Leben zu rufen, deren Wirksamkeit weithin spürbar wird: die „Föderalistische Weltbewegung“ (World federalist Movement, WFM) und die „Union der Europäischen Föderalisten“ (Union of European Federalists, UEF).

Die WFM hat am Treffen von Montreux ihre Magna Charta vorgestellt, welche die Einrichtung von zentralen Grundsätzen zur Errichtung eines globalen Staates auf föderativer Basis befürwortet. Es ist klar, dass, 63 Jahre nach der Formulierung, ihre Wünsche weitgehend erfüllt sind. Es wird in der Tat behauptet, dass „Wir Welt-Föderalisten sind überzeugt, dass die Schaffung des Weltverbandes das wichtige Problem unserer Zeit ist.“ Solange sie nicht eingetreten ist, bleiben alle anderen Fragen – nationale und internationale – ohne gültige Antworten. Man soll nicht zwischen freiem Unternehmertum oder gesteuerter Wirtschaft, Kapitalismus oder Kommunismus wählen, sondern zwischen Föderalismus oder Imperialismus. Anschließend schlägt diese Erklärung unter anderem folgende Grundsätze vor: « Einschränkung der nationalen Souveränität“ mit „Transfer der Legislative, Exekutive und richterlicher Gewalt zum Bund“, „Schaffung einer supranationalen Streitkraft“. Insbesondere mit Angabe dieser zu Beginn des 21. Jahrhunderts hochaktuellen Tatsache, dass „eine gerechte föderalistische Perspektive die Anstrengungen sowohl auf regionaler als auch auf funktionaler Ebene integrieren muss. Die Bildung von regionalen Bünden(Anmerkung des Herausgebers: Hervorhebung von mir) – soweit sie kein Ziel für sich selbst bilden und nicht riskieren sich in Blöcke zu kristallisieren – muss und soll sie zum ordnungsgemäßen Funktionieren des Welt-Bundes beitragen. Am Ende dieser Erklärung wird betont, die Entstehung einer „verfassungsgebenden Welt-Versammlung“ zu fördern. [86].

Neben der Erstellung von der WFM entstand die Union europäischer Föderalisten (UEF) in Montreux. Eine avantgardistische Arbeit hatte jedoch bereits das Terrain vorbereitet. In der Tat wurde unter dem Einfluss von Pan-Europa von R. von Coudenhove-Kalergi 1934 Europa Union gegründet, welche das Ideal von einem geeinten Europa verteidigte, nach dem föderalen Prinzip und dem Schweizer Modell [87]. Vier Jahre später, im November 1938, entstand unter dem Einfluss der Fabianer Lord Lothian und Lionel Curtis, die Federal Union [88]. Letztere ist ein Zweig der UEF in gleicher Weise wie es die verschiedenen französischen (UEF Frankreich), deutschen (Europa-Union Deutschland), italienischen (UEF Italien) usw., “Tochterunternehmen” sind. Es sei darauf hingewiesen, dass die UEF, gleich den russischen Puppen, ein Zweig des World Federalist Movement (WFM) ist [89]. Infolgedessen haben wir hier ein europäisches Institut, das für Föderalismus arbeitet und das gleichzeitig die Arbeit von der WFM übernimmt, aber auf Weltniveau. Warum ist es so wichtig, die UEF-Mission zu erwähnen? Dieses föderalistische Institut wird von dem Engländer Andrew Duff geleitet, Mitglied des Europäischen Parlaments, unter dem Label “Liberal Democrats”. [90]. Er ist auch Mitglied des European Council on Foreign Relations (ECFR), [91] 2007 gegründet [92], das europäische Schwestermodell des 1921 gegründeten US-CFR. Andrew Duff ist auch derjenige, der in enger Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung und dem österreichischen EP-Abgeordneten Johannes Voggenhuber die Wiederbelebung des Entwurfs einer Europäischen Verfassung nach dem Scheitern der französischen und niederländischen Referenden im Jahr 2005 erlaubte [93]. Der Vertrag von Lissabon hätte nicht – oder zumindest nur weniger leicht – ohne die Unterstützung und die Überzeugungen von Andrew Duff entstehen können. Darüber hinaus ist klar, dass der über das Grab hinaus reichende Einfluss von einem Cecil Rhodes und einem Lord Milner auf die Ausarbeitung der Europäischen Verfassung (die so genannte “Verfassung Giscard”, Vorspiel für den Vertrag von Lissabon) 2003-2004 wirkte. Tatsächlich waren die Milner-Gruppe und die Fabianer immer schon für die Einigung Europas, vorausgesetzt, dass dies unter angelsächsischer Führung erfolgte. Während den beiden Weltkriegen konnten die Versuche für eine europäische Einheit unter deutscher Führung, einer kontinentalen Macht, von London und Washington nicht akzeptiert werden, weil die angelsächsische Überseemacht aus dem Geschäft des alten Kontinents ausgeschlossen worden wäre. Richard Coudenhove – Kalergi hatte das perfekt verstanden, wie seine Rede von 1950 zeigt. Daher ist es sinnvoll, sich für den Generalsekretär der “Giscard-Verfassung”, den englischen John Kerr, der beauftragt war die Arbeiten fernzusteuern, zu interessieren. Sein Lebenslauf zeigt, dass er an der Spitze einer Ölfirma Royal Dutch Shell steht und britischer Botschafter in den Vereinigten Staaten war. Seine Verbindungen mit der angelsächsischen kommerziellen Aristokratie zeigen auch, dass er Mitglied des Lenkungsausschusses, für die Rekrutierung der Eliten im Rahmen der “Cecil Rhodes Stipendien» verantwortlich ist [94]. Wie man sehen kann, ist der globalistische Erfolg nur eine Frage der Zeit.

Schließlich hat der Kongress von Den Haag (7. -10. Mai 1948) unter dem Ehrenmitglieds-Vorsitz von Winston Churchill und fast 800 proeuropäischen Aktivisten [95] die ersten Grundsteine für ein geeintes Europa gelegt. Die Hauptfigur dieses Kongresses war der General-Sekretär Joseph Retinger (1888 – 1960). Die eigentlichen Akteure der Geschichte sind oft hinter den Kulissen. Dies ist der Fall bei Retinger, im Dienst des CFR und der RIIA, dessen Handlung bei der Entwicklung der globalistischen Strukturen entscheidend war [96].

Réunion du Groupe de Bilderberg (Bruxelles, juin 2000) TV auf Französisch

Bilderberg, das New-Age und die Trilaterale

Die erste Versammlung vom Bilderberg fand in den Niederlanden in Oosterbeck im Mai 1954 statt. Man vereinbarte, dass der Name dieser elitären Gruppe den Namen des Hotels führe, in dem die Beteiligten wohnten. Es bestehen jedoch Zweifel. Dennoch geht seine Schöpfung weitgehend auf die Aktion von Joseph Retinger zurück, selbst wenn man noch “hohe Tiere” des Globalismus dazuzählen muss, wie den unumgänglichen David Rockefeller (Vorsitzender des CFR, der Chase Manhattan Bank,…). Die Bilderberger sind „la crème de la crème“ der politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Welt des Atlantiker-Serails. Die westlichen Medien folgen nur sehr selten ihren Sitzungen und geben noch seltener Nachrichten [97]. Die Regeln der Organisation und der Intervention der Teilnehmer sind direkt auf jene des Royal Institute of International Affairs (RIIA, “Chatham House Rule” Prinzip genannt) aufgebaut. Auch hier haben die Rhodes und Milner Familien ihre Spuren hinterlassen. In der Tat prägen diese Eliten innerhalb des Bilderberg weitgehend den Gang der politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten. Der Fall des belgischen Etienne Davignon ist besonders bemerkenswert. Vizepräsident der Europäischen Kommission von 1981 bis 1985, ist er der große Pascha dieser elitären Gruppe. Er war es, der den belgischen Politiker Herman van Rompuy eingeladen hat, um eine mündliche Prüfung vor den Vertretern des Bilderberg für den Posten des Präsidenten des Europäischen Rates am 12. November 2009, insbesondere vor dem ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger, in Val Duchesse am Stadtrand von Brüssel abzulegen [98]. Einfach ausgedrückt, man wollte sehen, ob Herman van Rompuy dem System nützlich sein konnte. Die mündliche Prüfung musste sicher gut abgelaufen sein, da er akzeptiert wurde… als gut für den Dienst befunden.

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Prinz Bernhard van Lippe-Biesterfeld (1911-2004)

Die Wahl des ersten Präsidenten des Bilderberg von Prinz Bernhard (1911 – 2004) durch Joseph Retinger und Mitarbeiter, ist kein Zufall. Tatsächlich war dieser deutsche Prinz in den frühen 1930er Jahren Mitglied der SS, insbesondere des Reiterkorps SS (Kavallerie) und Mitglied der Farben Bilder, einer Tochtergesellschaft der IG-Farben. Er heiratete 1937 die Thronfolgerin der Niederlande, Prinzessin Juliana, seine Tochter die Königin Beatrix ist eine aktive Teilnehmerin der Bilderberg-Treffen. Die mehr als trübe Vergangenheit von Prinz Bernhard für seine Berufung als Leiter des Bilderberg war ein gutes Mittel, ihn „in der Hand zu haben“. In der Tat ist es einfacher, eine Person auf klar definierte Ziele zu steuern, wenn sie solch eine unangenehme Vergangenheit besitzt. Die Wahl dieses niederländisch eingebürgerten deutschen Prinzen war sicherlich von großer Bedeutung, weil er in einem anderen Sektor verwendet wurde. Wir müssen uns mit einem Thema befassen, das den Theoretikern des Globalismus am Herzen liegt: die Ökologie.

Der legitime Schutz der Fauna und Flora hat einen baufälligen Bestand unter der Einwirkung von den Anhängern der neuen Weltordnung. Tatsächlich führt die Ideenbewegung zu einer Vergöttlichung der Natur, der New-Age Bewegung entsprechend. Es ist das Prinzip der “Gaia”, als “Muttererde” gekennzeichnet [99]. Viele Institute verbreiten diesen Zug des philosophischen Geistes, insbesondere der WWF (World Wild Fund for Nature), Institute, die den Schutz der Natur predigen. Ihrer Gründung in 1961 ist der Arbeit von Mitgliedern des globalistischen Serails zuzuschreiben.

In der Tat müssen wir die Brüder Aldous und Julian Huxley erwähnen. Aldous Huxley ist der Autor eines 1931 veröffentlichten prophetischen Buches, „Schöne neue Welt“, das ein echtes internationalistisches politisches Programm unter der Tarnung eines Fiktions-Romans ist. Unter Bezugnahme auf einen globalen Staat, dessen Menschheit nach genetischen Manipulationen, unterworfen und hierarchisch eingeteilt ist, verbrachte der Autor sein ganzes Leben mit vielen Drogen, um eine “Form der Mystik“ zu erreichen. Diese Wahnvorstellungen charakterisieren dieses Milieu und waren auch auf seinen Bruder Julian Huxley übergegangen, der ein Befürworter der Eugenik war und der der erste Präsident der UNESCO (Bildung, Wissenschaft und Kultur) im Jahre 1946 wurde. Dieser Geist der Huxley-Brüder kommt von dem Einfluss des Großvaters, Thomas Huxley (1825-1895). Biologe und leidenschaftlicher Verfechter der darwinistischen Prinzipien [100], übertrug er diese Konzepte seinen Enkeln, die sie der ganzen Welt einflössten. Man füge hinzu, dass das Netzwerk der globalistischen Familienbande ganz eng ist, weil einer der Schüler von Thomas Huxley… H.G Wells war [101].

Diese von Generation zu Generation übertragene Nachfolge erlaubt, diese Dauerhaftigkeit des Globalismus und seinen Aufstieg besser zu verstehen. Jetzt können wir die vergangene Aktion dieser Männer der Gründung des WWF 1961 anschließen. Tatsächlich geht seine Schöpfung auf Julian Huxley zurück [102]. Der WWF hilft mit, dieses pantheistische Ideal zu verbreiten und gehört einem der Zweige der Aktion des Globalismus an. Ist es reiner Zufall, dass der erste Präsident des WWF der Präsident des Bilderberg, Prinz Bernhard war [103] (von 1962 à 1976)? Andere Präsidenten sind an die Spitze des WWF gekommen und wieder gegangen, wie John Loudon, der wie John Kerr, Präsident des Ölkonzerns Royal Dutch Shell war. Dieses englisch-niederländische Öl-Konglomerat ist eine der Krippen der neuen Weltordnung. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass Prinz Philippe, Ehemann der Königin von England Elisabeth II., den WWF von 1981 bis 1996 leitete.

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David Rockefeller Senior (1915-…)

Wir können dieser Akteuren-Liste, die einer langen politischen, kommerziellen Tradition entsprungen ist, die Rolle der Trilaterale hinzufügen. Sie wird 1973 von David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski (Mitglieder des CFR) gegründet. Letzterer ist der Mentor von Präsident Obama. Das Institut umfasst drei wirtschaftlich entwickelte Gebiete: Nordamerika, Europa und Japan. Wir erinnern an die Unterstützung von Franzosen wie Simone Veil, Robert Marjolin, Raymond Barre und auch Hubert Védrine. Brzezinski fügte hinzu, dass die Staaten „mehr und mehr gemeinsamen Problemen ausgesetzt sind – finanziellen, wirtschaftlichen und strategischen – und immer weniger in der Lage sind, sie zu beheben, wenn sie sich nicht enger zusammenschließen, in ihrem eigenen und dem Interesse des Restes der Welt“. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, gibt der Autor selbst zu, dass die Trilaterale Kommission am Ursprung der Schöpfung des G7 Gipfel war [104]. Die Nähe zwischen der Trilateralen und der industriellen Welt und der Welt der Think Tanks ist erwiesen, vor allem mit dem Transatlantic Policy Network (TPN) [105]. Der Vorsitzende der europäischen Filiale der Trilateralen Kommission, Peter Sutherland, ist auch Präsident des europäischen Zweigs des TPN. Dieser Ire war auch der Chef von Goldman Sachs, der auch heimlich die Wirtschaftspolitik von Präsident Obama regelt und unter anderem EU-Wettbewerbs-Kommissar von 1985 bis 1989 unter dem Vorsitz von Jacques Delors [106] war. Jetzt die kleine Kirsche auf dem Kuchen: Peter Sutherland ist auch der Direktor der Fabian-Schule, der London School of Economics [107]. Der Besitzerrundgang wird abgeschlossen sein, wenn man hinzufügt, dass John Kerr – wie wir oben gesehen haben – auch ein Mitglied der europäischen Trilaterale ist [108].

Wie wir sehen, konvergieren die politischen und wirtschaftlichen Eliten seit langer Zeit zu dem Bau einer einheitlichen Weltordnung [109]. Diese Tour wäre allerdings nicht vollständig, wenn man nicht die Anweisungen der Behörden der katholischen Kirche erwähnte.

Eine katholische Kirche im Dienst der neuen Weltordnung

Ob man gläubig ist oder nicht, muss das Studium der Grundsätze, die eine Kirche animieren, mit Objektivität getan werden. Man muss die Lehren studieren, die sie verteidigt und beobachten, ob die Worte und ihre Handlungen mit ihrem Lehrkörper in Übereinstimmung stehen. Bei der katholischen Kirche basiert das seit 2000 Jahren befürwortete Konzept auf dem Primat des Gottes über den Menschen. Bibel und Tradition sind unantastbare Grundlage, das Fundament des Glaubens laut der geweihten Worte, durch die Nachfolger von heiligen Petrus, dem Papst, definiert. Der von der Erbsünde markierte Mensch muss einer höheren Autorität entsprechen und alle Vorschriften befolgen, die von der katholischen Kirche befürwortet werden. Diese Grundsätze sind unantastbar. Wenn man mit diesen Prinzipien nicht in Übereinstimmung ist, verlässt man die katholische Kirche. Dies ist der Fall von mehreren protestantischen Kirchen. Eine grundlegende Änderung ist jedoch mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) eingetreten. Dieses Konzil ist das Ergebnis eines langen Stroms von Reflexionen, welche viele Kirchenmänner, aber auch außerhalb der Kirche bereits im 19. Jahrhundert animierten. Nach einem langen Kampf zwischen den Verteidigern der Tradition und den Progressisten waren letztere in der Lage, ihre Vision einer großen Reform im Zweiten Vatikanischen Konzil durchzusetzen. Für diese Anhänger gilt es, die Kirche den politischen, technischen und sozialen Innovationen, die die Entwicklung der Welt kennzeichnen, anzupassen. Für die Verteidiger der Tradition gilt das Gegenteil. Es muss sich die Welt den Grundsätzen der Kirche anpassen. Diese Humanisierung der Kirche durch die Förderung der Menschenrechte und die Zusammenarbeit mit internationalen Gremien, wurde 1963 in der Enzyklika von Papst Jean XXIII, Pacem in Terris übersichtlich dargestellt [110]. Unter Hinweis auf den Fortschritt der Wissenschaft und Technik geht es innerhalb der menschlichen Rasse zu ” intensiverer Zusammenarbeit und stärkerer Union”; Es geht darum, das „gemeinsame universale Gut“ zur stärken, das die Staaten nicht mehr laut der Enzyklika gewährleisten können. Daher fügt das Dokument logisch hinzu, „heute stellt das gemeinsame universelle Gut Probleme globaler Dimensionen dar. Sie können nicht von einer öffentlichen Behörde gelöst werden, deren Macht, Verfassung und Handlungsmöglichkeiten auch globale Dimensionen annehmen, und die ihre Wirkung auf die gesamte Erde ausüben kann. Daher ist es die moralische Ordnung selbst, die die Einrichtung einer Behörde des Weltrechtsprinzips erfordert“.

Die Enzyklika wünscht, dass diese “supranationale oder globale Macht” nicht gewaltsam aufgestellt werde und stimmt der Deklaration der Menschenrechte von 1948, außerhalb weniger Einwände, zu. Sie fügt hinzu, “wir betrachten diese Deklaration als einen Schritt zur Schaffung der rechtlichen und politischen Organisation der Weltgemeinschaft“. [111].

Diese Richtungsänderung der katholischen Kirche ist das Markenzeichen aller Päpste seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Während seiner Weihnachts-Botschaft von 2005 hat Benedikt XVI. die Menschen aufgefordert, “die Errichtung einer neuen Weltordnung” voranzutreiben. [112] .

Daher ist es vollkommen logisch, dass Benedikt XVI. für die Einrichtung einer “Weltpolitischen Behörde” in seiner Enzyklika Veritas in Caritate [113] im Juli 2009 aufgerufen hat. Unter Hinweis auf die globale Interdependenz, erinnert der Papst “an die Dringlichkeit der Reform der Vereinten Nationen sowie die der Wirtschafts- und Finanzkrisen-Architektur”, um dem Konzept der Familie der Nationen eine internationale Realität zu geben. (…)“ [114].

Für eine parlamentarische Welt-Versammlung

Die Schaffung großer politischer, regionaler Bünde, die von gemeinsamen Gesetzen regiert werden, und die Bestandteile des Welt-Staats sind, müssen in einer einzigartigen Versammlung vertreten werden. Dies ist die große Herausforderung der “parlamentarischen Versammlung der Vereinten Nationen” (UNPA) [115]. Dieses Streben ist die logische Fortsetzung der Weltvereinigungs-Träume der federführenden Theoretiker des Globalismus (Fabian und Anhänger). Nichts ist zufällig. Die Ereignisse, die Personen und die Institute der Vergangenheit produzieren ihre Früchte, um das Babel-Gebäude zuvollenden. Deshalb verfolgt die Aktion der WFM (World Federalist Movement), deren Gründung wir im Jahr 1947 in Montreux sahen, ganz logisch die Arbeit, welche die Ihre ist. Daher ist es ursprünglich die WFM in 1992, die die Entwicklung des ersten großen Dokuments zur Einrichtung einer globalen Parlamentarischen Versammlung innerhalb der Vereinten Nationen vorantreibt: „The case for a United Nations Parliamentary Assembly“ (“der Fall einer Parlamentarischen Versammlung der Vereinten Nationen”) von dem kanadischen Dieter Heinrich [116]. Viele Arbeiten und Besprechungen fanden anschließend in dem kanadischen Senat, im Europäischen Parlament, auf dem Forum der Jahrtausendwende im Jahr 2000 in New York, am 12. Kongress der sozialistischen Internationale usw. statt, um schließlich im September 2003 zum “Komitee für eine demokratische UNO“ zu führen. Wir müssen die deutsche Version geben, weil, wie wir sehen werden, die deutschen politischen Behörden eine führende Rolle spielen: „Komitee Für Eine Demokratische UNO“ (KDUN) [117].

Das KDUN ist das Aushängeschild innerhalb eines Executive Komitees [118], das für ein Welt-Parlament arbeitet. Tatsächlich werden seine Werke von einem anderen bereits erwähnten Institut, der WFM unterstützt. Hierzu muss man noch hinzufügen, „die Gesellschaft für bedrohte Völker“, ein deutsches Institut, das zu Gunsten der Emanzipierung von ethnischen Gruppen arbeitet und das Hand in Hand mit der UFCE (der Union föderalistischer ethnischer Gemeinschaften) [119] und mit einer englischen NGO, der 2020 Vision Ltd. arbeitet [120].

Das KDUN mit Sitz in Berlin sagt die Trumpffarbe an, mit ihrer Satzung, ihr Engagement, den Aufbau einer weltoffenen Gesellschaft und kontinentale Integration zu fördern [121]. In dem Direktions-Komitee gibt es Vertreter aus Politik und Wissenschaft. Es ist interessant festzustellen, dass alle deutschen politischen Strömungen mit Ausnahme von den ehemaligen Kommunisten (Die Linke) vorhanden sind [122]. Im Schosse dieses Ausschusses finden wir eine Schlüsselfigur, Armin Laschet. Dieser Politiker ist der Urheber des Berichts von 2003, in dem gefordert wird, der Europäischen Union einen ständigen Sitz [123] nach der Verabschiedung des ” Giscard-Vertrags ” (von nun an “Lissabon-Vertrag” genannt) [in der UNO AdÜ] zu geben. Sein Einfluss ist entscheidend, da man ihn auch an der Spitze des Lenkungsausschusses des Karl-der-Große-preises findet [124]. Darüber hinaus ist die Anwesenheit von dem deutschen Mitglied des Europäischen Parlaments, Jo Leinen, in der KDUN-Direktion besonders bedeutsam, weil er eine Schlüsselrolle bei der Verabschiedung des Lissabon-Vertrags spielte [125].

Im April 2007 startete das KDUN seine Kampagne für ein Welt-Parlament unter der Führung des Vorsitzenden Andreas Bummel. Autor eines Buches mit dem Titel « Internationale Demokratie Entwickeln » [126], ist er ein ehemaliges Mitglied der Liberalen Partei, dem FDP, dessen Chef Guido Westerwelle, seit September 2009 Außenminister der Regierung Merkel wurde. Er ist auch Mitarbeiter der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ unter der Leitung von Tilman Zülch (Mitglied des Lenkungsausschusses des KDUN) und der World Federalist Movement (WFM) von New York [127].

Alle diese Akteure handeln, um die Geburt dieses neuen Welt-Gremiums voranzubringen. Wie in den offiziellen Texten erwähnt: „(…) Die „Parlamentarische Versammlung der Vereinten Nationen” (UNPA) könnte zunächst Delegierte aus nationalen und regionalen Parlamenten haben, die ihre politische Zusammensetzung reflektieren. Eine UNPA würde daher Minderheitsparteien enthalten, die nicht der Regierung angehören. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte die UNPA direkt gewählt werden. Eine UNPA wäre daher ein eindeutiger und rechtmäßiger Körper, der die Stimmen der Bürger über Fragen der internationalen Ordnung darstellt. Teilnehmer an der Kampagne denken, dass eine UNPA, einmal erstellt, von einem bloßen Beratungsgremium sich zu einem Welt-Parlament mit echtem Recht auf Information, Beteiligung und Kontrolle entwickeln würde“ (…) [128].

Diese ohne Komplexe verkündeten Ambitionen der „Parlamentarischen Versammlung der Vereinten Nationen” (UNPA) gedeihen noch mehr, wenn man an die Unterstützung von Benedikt XVI. zur Errichtung einer “Weltpolitischen Behörde” erinnert. Es ist selbstverständlich, dass die UNPA-Führer mit Begeisterung die Enzyklika des Papstes begrüßen [129].

Schlussfolgerung

Diese kurze Beschreibung der Geschichte der Befürworter des Globalismus vom Mittelalter bis Anfang des 21. Jahrhunderts zeigt, dass dieser Trend sehr alt ist. Er basiert auf einer grenzenlosen Gier und der Verfolgung eines Ideals der vollständigen Kontrolle der planetarischen Ressourcen. Diese Entwicklung hat schrittweise an Geschwindigkeit gewonnen und es ist ihr gelungen, weil der globalistische Klerus, Nachfolger von Nimrod, seine Denkweise für die Neue Weltordnung aufdrängen konnte. Seit dem Fall der Berliner Mauer beschleunigen sich die Ereignisse; die Krise auch. Die Dekade 2010 wird entscheidend für die Menschheit sein, weil der Globalismus, nach der Lehre von diesen Eliten, ein übereilter Messianismus ist.

Pierre Hillard


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  1. September 7, 2014 um 11:19 am

    Wenn ich im Prolog zum Artikel von zensierter Geschichtsschreibung in Deutschland sprach, so stammt dies u.a. von Zitaten wie das des ehemaligen Chefpropagandist Sefton Delmer, der 1945 dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm erklärte, wie man mit Deutschland weiter verfahren würde:

    Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen … und nun fangen wir erst richtig damit an. Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben und sie selber so durcheinander geraten sein werden, dass sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen und das etwa nicht zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollendet. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit und das Unkraut bricht durch – jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.

    Mir fehlt leider noch die Quelle dazu, soll aber einem Buch Grimms entstammen.

  2. September 7, 2014 um 11:36 am

    Und wer noch tiefer in die Verflechtungen der aktuellen Eliten eindringen möchte, der kann dies hier tun:

    Organigramm-Graphik der NWO des Bureau d’Etudes en Detail:
    Gouvernement mondial (Bureau d’études, 2005)

    Diese Grafik ist hochauflösend und man kann gut hineinzoomen. Hier der Adlerblick:

    Und auch diese Karte gibt einen guten Überblick über die Verflechtung der Konzerne und Organisationen

    • September 10, 2014 um 10:47 pm

      (Kann an sich auch gelöscht werden, dient nur als Info bzw. Frage an Martin)

      Willst Du den Kommentar nicht unten an den Artikel hängen? Wäre schade, wenn der auf der ersten Kommentarseite kaum mehr angesehen wird, denn die französischen Recherche-Jungs haben hier echt saumässig gute Arbeit geleistet; auch wenn die Knights of Columbia, die Hochgrade, die Jesuiten und der schwarze und weisse Papst noch fehlen – aber dafür gibt’s ja Walter Veith ( http://faszinationmensch.com/2014/08/22/werden-die-freimaurer-noch-von-den-jesuiten-getoppt/ ). 😉

      LG

  3. chattison
    September 7, 2014 um 3:07 pm

    Entscheidende Fragen, trotz der gewichtigen Auflistung von bemerkenswerten Fakten, die zur Erhellung des Ganzen dienen, werden aber auch hier nicht gestellt!

    Egal, ob ein Rhodes, Milner, Wells etc. – die sind ja nicht vom Himmel gefallen und deren Gedankengut schon mal gleich gar nicht!

    Sie haben also bereits Vorhandenes übernommen, tradiert und ggf. modifiziert (angepasst, erweitert), sind aber keinesfalls die Urheber dieses „Ideengutes“!

    Sie sind lediglich die Exekutive, Iudikative und Legislative i.V. – aber von wem oder was?

    Es ist auch ein Bestandteil der Desinformation, gut verdeckte Agitatoren nach und nach zu „entblößen“ (besonders gerne, nachdem sie bereits verstorben sind!), um so den Anschein der Decouvrierung vermeintlich Hauptverantwortlicher zu erwecken und die Menschen in dem fälschlichen Bewusstsein des vermeintlich Verstandenen sich zufrieden in den Sessel erkenntnistheoretischer Selbstzufriedenheit zurück sinken zu lassen, die dann ein wenig historischen Tabak schmauchen und sich selbst die Gedanken damit vernebeln!

    An anderer Stelle hier wurde bemerkt, dass die Extraktion des Wesentlichen in Form von begrifflichen Ideen wie „Seele“, „Geist“, Gesamtbewusstsein“, „spirituelle Höhen“ u.ä. zu einer Entkernung des Körperlichen geführt hat, die gleichzeitig die Unmenschlichkeit gerade dadurch (durch die Entweihung, Entwesentlichung des Körpers und der Körperlichkeit!) ins Leben gerufen und maximiert hat!!!

    Wenn man also die wahren Urheber der NWO u.ä. konkret benennen möchte, muss man die Urheber über die „Priester“/“Missionare“ dieser Idee genau unter diesem Aspekt suchen und wird garantiert dort fündig werden!

    Alles andere ist Augenwischerei.

    Die Wurzel allen Übels ist die Unmenschlichkeit und deren Wurzel wiederum ist die Degradierung, Entheiligung der Körperlichkeit.

    Wer sich auf eine unsterbliche Seele und Ähnliches beruft, braucht im sterblichen Diesseits keine Moral, kein Ethos.

    Die wahre Motivation zur Unmenschlichkeit über die Entmenschlichung über die Minderwertigkeitsdeklaration des Lebens muss benannt werden – nichts anderes!

  4. chattison
    September 7, 2014 um 3:20 pm

    Nachtrag:

    Es sei in diesem Zusammenhang nochmal ausdrücklich darauf verwiesen, dass das wesentliche Element der wahren NWO der Transhumanismus ist, also die Überwindung des Humanismus, des diesseitig orientierten „Menschenbildes“ als Grundlage jeglicher Gesellschaftsstruktur!

    Der Transhumanismus ist demnach die Bestrebung, die Gesellschaft selbst zu überwinden und den Menschen zu entkernten Hülsen, Behältern für beliebige Innhalte zu degradieren, die aber nicht den Menschen insgesamt zugute kommen, sondern eben nur denjenigen, die dies zu tun imstande sind für deren ganz diesseitig orientierte Privilegien!

    Über die Religion, die Eugenik, Kybernetik und den Transhumanismus führt eine gerade Linie zur „Transzendenz“ des Menschlichen (siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Transcendence_%282014_film%29).

    Die Digitalisierung des Menschen beginnt nicht erst mit der Erfindung des Computers!
    Diese Digitalisierung beginnt zu dem Zeitpunkt, wo Körper und Geist als getrennte Aspekte, Entitäten definiert werden, wobei der Körper bestenfalls nur der „schmuddelige“ Mutterkuchen für die „höheren Weihezustände des Seins“ sein kann und am besten bei nächster Gelegenheit ganz abgeschafft wird!

    Die Digitalisierung wäre die maximale Entmenschlichung und die maximale Kontrolle über die Unmenschlichkeit par excellence!

    Nachdenkenswert.

    • September 7, 2014 um 5:39 pm

      Es ist schon interessant, an einem Tag Texte von Dir und Heureka zu lesen, die diametral gegenläufig sind, was Körper und Seele betrifft. Ich bin gespannt, was hier noch zu erkennen sein wird.

      Was Deine Theorie der Transformationsziels vom Humanismus zum Transhumanismus der „Einen“ angeht, so kann ich Dir gut folgen. „Andere“ gehen da eher den geist-igen Weg, so will mir scheinen. Im Sinn des Dualismus die unausgewogenen Enden eines Themas?

    • September 10, 2014 um 10:52 pm

      @Chattison

      Ich denke nicht, dass es DAS wesentlichste Element ist, sondern EINES der wesentlichsten. 😉

      Ps. https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/21/transhumanistische-materialisten/

  5. September 7, 2014 um 7:08 pm

    „An anderer Stelle wurde bemerkt, dass die Extraktion des Wesentlichen in Form von begrifflichen Ideen wie „Seele“, „Geist“, „Gesamtbewusstsein“, spirituelle Höhen“ u.a. zu einer Entkernung des Körperlichen geführt hat, die gleichzeitig die Unmenschlichkeit gerade dadurch (durch die Entweihung, Entwesentlichung des Körpers und der Körperlichkeit) ins Leben gerufen und maximiert hat“

    Genau unter diesem Aspekt muss die Geschichte der Menschheit aufgearbeitet und verstanden werden. Das und nichts anderes ist die Wurzel der Feindseligkeit. Das und nichts anderes ist von solcher Destruktivität, dass wir nicht nur uns selber zerstören, sondern den Planeten/die Natur bereits irreversibel auf Jahrhunderttausende hinaus geschädigt haben. Durch die Jahrhunderte hindurch kommt dieses Thema in immer neuen Varianten und Verkleidungen daher.

    Wir haben aus dem Leben zwei verschiedene Entitäten gemacht: Geist und Materie. Seele und Körper. Selbst und Ego. Geist/Seele/Selbst haben wir in den Himmel und ins Licht gehoben und Materie/Körper/Ego der Verachtung preisgegeben, als Dunkelheit und Sündenpfuhl bezeichnet. Geist/Seele/Selbst gelten dem feindseligen Geist als höhere Ebenen des Bewusstseins, Materie/Körper/Ego als niedrige Ebenen. Wir haben damit das Leben entheiligt, die Natur entheiligt, uns selbst entwürdigt. Wir sind unmenschlich geworden. Denn tatsächlich gibt es überhaupt keine zwei Ebenen. Es gibt nur eine einzige Ebene, und die heißt: Leben.

    Was die Ken Wilbers und Vivekanandas auf spirituellem und die Ray Kurzweils auf technischem Weg anstreben ist dasselbe: die Überwindung des Lebens. Das heißt: Im Ziel, das Leben als solches abzuschaffen und zu überwinden, treffen sich Spiritualität und Technologie. Das ist die unheilvolle Allianz, die uns den Ast absägen lässt, auf dem wir sitzen.

    Sowohl Spiritualität wie Technologie entspringen Großmannssucht und Wahn. Leider hat diese Allianz sehr viele Diener.

    In „Harry Potter“ fließen Spiritualität und Technologie zusammen und werden zu der „Zauberei“, mit der die Gesetze des Lebens überwunden werden. Mit den beweglichen Figuren in Gemälden, dem Weg- und Herzaubern von ganzen Knochen, der Okklumentik, den Manipulation- und sonstigen Gehirnwäsche-Zaubern, dem Beamen in Kaminen und mittels Portschlüsseln, den Eulen als verkleidete Drohnen nahm Rowling technische Entwicklungen vorweg.
    Von dieser Beherrschung der Materie und des Lebens träumen nicht nur ein paar, sondern ein großer Teil der Menschheit. Genau aus diesem Grund hat „Harry Potter“ eingeschlagen wie eine Mega-Bombe.

    • September 7, 2014 um 9:31 pm

      Bezüglich der Magie ist die Frage doch vielmehr, wofür sie noch immer so viele Menschen in ihren Bann zu ziehen vermag und wofür sie all die Jahrhunderte überleben konnte. Bildvokabeln, die das schaffen, transportieren nicht umsonst etwas durch die realisierten Zeiten, um in anderen Kontexten mit anderem Bewusstsein anders aufgearbeitet zu werden. Die Gleichsetzung der Magie mit den Möglichkeiten der Technologie geschieht, um der Magie zu nehmen, was Technologie nie imstande ist zu vollbringen. Technologie fährt im Fahrwasser dessen, was mit Magie wirklich gemeint ist, nur wissen wir noch nicht konkret was das wirklich ist. Daher das Aufgreifen von Magie in modernen Zeiten und das Verkennen selbiger als würzende Zutat für unseren Fortschritt:

      http://faszinationmensch.com/2013/10/10/wie-aus-magie-im-laufe-der-zeit-maggi-wurde-die-geschichte-vom-benebelten-bewusstsein/

      Gruß Guido

      Gruß Guido

  6. Alfred
    September 7, 2014 um 7:48 pm

    „Was die Ken Wilbers und Vivekanandas auf spirituellem und die Ray Kurzweils auf technischem Weg anstreben ist dasselbe: die Überwindung des Lebens. Das heißt: Im Ziel, das Leben als solches abzuschaffen und zu überwinden, treffen sich Spiritualität und Technologie.“

    Entschuldigung, Fingerphilosoph, aber das ist ausgemachter Blödsinn. Sie reden da über Dinge, wovon sie nichts verstehen. Ken Wilber hat in seinen Werken ausdrücklich immer wieder darauf hingewiesen, dass die wahre Weisheit das Leben in vollen Zügen lebt, anstatt sich in einem Kunsthimmel zu wähnen. Die Vorstellung, ein Jesus Christus oder ein Buddha etc. müsse keinerlei menschliche Begierden gekannt haben (anstatt ihnen gerade nicht unterworfen gewesen zu sein) entspringt ja gerade den insgeheimen Ängsten der Massen, sich auf ihr Leben einzulassen.
    Die allgemeine Bewusstseinsentwicklung Ken Wilbers unterscheidet sich von derjenigen Ray Kurzweils etwa so wie die eines normalen Erwachsenen zum normalen Kind (Vorsicht: hier ist nicht unbedingt die spezifische Messintelligenz gemeint). Ken Wilber deckt in seinen Werken höhere, dem Ratio allein nicht mehr faßliche Ebenen ab, soweit das über Bücher transportierbar ist, während Kurzeils Lebenswerk sich auf das empirisch-zugängliche Reich beschränkt (wogegen im Übrigen an und für sich nichts einzuwenden ist).
    Wenn Sie die Behauptung aufstellen, Spiritualität entsprängen „Großmannssucht und Wahn“, welche Form von Spiritualität haben Sie da genau im Sinn? Die Kirchen vielleicht? Denn die Wahrheit ist, dass im Grunde alles auf Spiritualität aufgebaut und von dieser belebt ist: alles eine reine Definitionsfrage! (Es gibt schlechte und gute, niedrigere und höhere Formen von Spiritualität!)
    Und die Technologie auf der anderen Seite, was ist sie denn anderes als eine der zahllosen Manifestationen der Spiritualität, des Geistes? Sie ist von unserer Entwicklung nicht wegzudenken: ohne die Erfindung des Buchdrucks könnten wir heute kaum miteinander diskutieren und wüßten also gar nichts vom Internet und diesem wunderbaren Forum.
    Und ja, Missbrauch hat es gegeben und wird es wohl noch auf kaum zu berechnende Dauer geben. Doch ohne die Möglichkeit des Missbrauchs ist eben keine Freiheit zu haben.

    • September 8, 2014 um 9:47 am

      Sie sagen ja selbst, dass Wilber in seinen Werken „höhere, der Ratio allein nicht mehr fassliche Ebenen abdeckt“ – das ist doch genau das, was ich gesagt habe: Das, was Leben als Ganzes ist, wird zerrissen in etwas „Höheres“ und etwas „Niedriges“. Für das, dass Wilber der Ratio nicht fassliche Ebenen abdeckt, stellt er enorm verkünstelte rationale Theorie-Gebäude auf.
      Letzendlich versucht Wilber, auf diesem theoretischen Turm zu Babel seine Ratio in den Himmel der Unsterblichkeit zu tragen. Was ist das anderes als Wahn und Großmannsucht?
      Ray Kurzweil geht das Problem der Unsterblichkeit halt pragmatischer und mit Holzhammer-Methoden an.
      Der Unterschied liegt jedoch bloß in der Wahl der Mittel.
      Ich bin nicht der Ansicht, dass die Leute Buddha oder Jesus Christus sein sollen.
      Ich bin auch nicht der Ansicht, dass man den Leuten Buddha oder Jesus „schmackhafter machen sollte“, indem man von ihren Begierden redet. Das dient doch nur dazu, den Leuten ein noch schlechteres Gefühl zu machen. Wenn Buddha und Christus keine Begierden kannten, kann sich der begierdevolle Mensch sagen, dass sie halt prinzipiell etwas anderes waren. Erzählt man den Leuten aber, dass Buddha und Jesus ihren Begierden nicht unterworfen, sondern sie beherrscht haben, suggeriert man den Leuten, dass sie Versager sind, wenn sie ihre Begierden nicht beherrschen. Das ist doch bloß eine moderne Form, anderen Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen
      Die ungeprüfte Annahme, Buddha oder Jesus Christus wären Höheres oder Besseres oder ein Ziel, das jeder Mensch erreichen muss, reißt die Menschen von ihrem eigenen inneren Wesenskern weg. Ja, und das ist Missbrauch, da haben Sie völlig Recht.

      Wenn einer wie Wilber sagt, man soll das Leben in vollen Zügen genießen, ist es wieder dieser doppelte Dreh mit der Akzeptanz und Toleranz, von dem ich es an anderer Stelle schon mal hatte.

      Das menschliche Leben wird nicht so akzeptiert, wie es ist. Statt dessen wird eine künstliche Unterscheidung eingezogen: die Begierden. Die „Begierden“ sind schlecht. Man benutzt sie, um sich mit einem Teil seines Wesens über sie zu erheben. Die Begierden werden, man höre und staune: beherrscht. Das heißt, ein Teil des eigenen Wesens tritt in ein Herrschaftsverhältnis zu einem anderen Teil des eigenen Wesens. Das, was Leben als Ganzes ist, ist damit zerrissen. Nachdem man den Bruch vollzogen hat und wenigstens einen Teil seines Wesens (das wahre Selbst) in die Unsterblichkeit hinüber gerettet zu haben glaubt, wendet man sich großmütig wieder den verachteten Begierden zu und erlaubt sich – natürlich kontrolliert – das Leben zu genießen.

      Was, wenn es gar keine Spiritualität für sich genommen gibt? Wenn stattdessen das Leben eine untrennbare Einheit aus Geist und Materie ist? Was, wenn Spiritualität nur ein anderes Wort für Kontrolle ist?

      • September 10, 2014 um 11:31 pm

        Lese ich jetzt erst:

        „Was, wenn es gar keine Spiritualität für sich genommen gibt? Wenn stattdessen das Leben eine untrennbare Einheit aus Geist und Materie ist? Was, wenn Spiritualität nur ein anderes Wort für Kontrolle ist?“

        Kontrolle von was?
        Reden wir hier eventuell von einer Doppel-Kontrolle, einerseits der Entwicklung der Feindseligkeit, und andererseits die des Bewusstseins? Sprächen wir dann von einer Pseudo- und einer echten Verbindung zum Schöpfungsgeist?

        „Das menschliche Leben wird nicht so akzeptiert, wie es ist.“

        Muss das Leben als falsch erscheinen, weil es der Antrieb sein könnte, etwas, ETWAS richtig zu machen? Für mich ist das Leben nicht falsch. Hab‘ ich was falsch gemacht?

        Ich weiß immer noch nicht, was Weltenlenker sind. Sitzen die im Cockpit des Planeten? Machen die Naturgesetze und kontrollieren deren Einhaltung, halten den Mond auf seiner begleitenden Position? Machen die morgens das Licht an und abends wieder aus? Ziehen die Blumen und Bäume aus der Erde und sagen den Libellen, wohin sie fliegen müssen. Manno, was sind Weltenlenker?

        Gruß
        Wolfgang

  7. Alfred
    September 7, 2014 um 8:31 pm

    Und auch wirklich urkomisch finde ich diese Ihrer Bemerkungen, Fingerphilosoph:

    „Von dieser Beherrschung der Materie und des Lebens träumen nicht nur ein paar, sondern ein großer Teil der Menschheit. Genau aus diesem Grund hat “Harry Potter” eingeschlagen wie eine Mega-Bombe.“

    Harry Potter wirkte ursprünglich auf Kinder und Teenager anziehend (welche letztere einen grossen Teil der Käuferschaft darstellen), ehe das Virus auf die Erwachsenenwelt übergesprungen war.
    Wollen Sie denen allen Allmachtsphantasien unterstellen? Hat Joanne K. Rowling aus einer Allmachtsphantasie heraus Kinder mit ihren phantastischen Märchen beglückt, bevor sie mit Harry Potter ihre Welterfolge landete? Und könnte man dann nicht, um ihren Argument weiter zu folgen, grundsätzlich allen begeisterten Anhängern von Fantasy-Romanen und Filmen den Diktator unterschieben? Und was ist mit Goethes zweitem Teil des Faust, worin ebenso die Hexen ihrem Geschäft nachgehen und höhere Mächte walten? Goethe liebte nichts weniger als den Krieg und wandte sich als Weltbürger sogar gegen die Tendenzen seiner eigenen Landsleute, gegen die Franzosen vorzugehen, welche ersteren allzu gerne Hassgedichte hätten aus seiner Feder entschlüpfen sehen? Auch sind die wenigsten Spieler von Kriegsspielen, wie Ihnen wohl bekannt sein dürfte, beherrsch- und eroberungssüchtig! Sie erschöpfen sich in beliebigen Unterstellungen – oder Hypothesen -, einmal mehr.
    Und auch ansonsten,was Bücher angeht, so lebt ein gutes in erster Linie von der Sprache, dann folgen Erfindungsreichtum usw. usf. Wir wollen angeSPROCHEN werden. So hat Frau Rowling ursprünglich ihre Geschichten mündlich vorgetragen – sie ist einfach eine gute „Märchentante“, ohne das allzu abwertend zu meinen. Und gute Schriftstellerin.
    Jedoch Harry Potter kann schon deswegen nicht den Eroberersinn in uns bevorzugt ansprechen, weil jene Leute, die diesen in ausgeprägtem Masse besitzen, GEISTIG VIEL ZU DICHT wären, um sich auf das bunt-bizarre Wunderland voll Magie einzulassen, welches Harry Potter entfaltet.
    Schluss nun, ich will ja schliesslich keine Buchrezension verfassen.

    • September 8, 2014 um 10:05 am

      Dann erklären Sie mir mal, warum der Schluss, der Harry Potter bloß als popeligen Familienvater und nicht als Superhelden darstellt, bei so vielen so schlecht wegkam?
      Warum war das Geschrei da so groß?
      Norman Spinrad, ein amerikanischer SF-Autor, hat es tatsächlich mal gewagt, das faschistoide Gedankengut in Fantasy-Romanen zu untersuchen. Es war ziemlich gruselig, was er da zutage gefördert hat.
      Damit wir uns richtig verstehen: ich bin ein großer Fan von Harry Potter. Rowling ist nicht nur eine gute Schriftstellerin, sie hat tiefer in die menschliche Psyche geguckt als fast jeder andere moderne Autor. Sie hat neue, zeitgemäße Bilder für uralte Traumata gefunden. Der Wahn und die Großmannssucht wird bei ihr in gebrochener Form dargestellt, das ist eine hervorragende Leistung.
      Aber der Riesenerfolg erklärt sich damit, dass die Leute dem Wahn auf den Leim gegangen sind. Dass der Wahn bei Rowling gebrochen wird, wird von den meisten gar nicht erkannt.

    • September 8, 2014 um 10:15 am

      Die Leute, die Kriegsspiele spielen, habe ich als totale Coach potatoes kennengelernt.
      Die meisten von denen wären schon gern Weltherrscher, sie wissen bloß nicht, wie es geht. Deshalb ziehen sie sich ja in die Spielewelt zurück.
      Allerdings kenne ich nicht so viele, dass ich diesen Eindruck verallgemeinern kann.

  8. federleichtes
    September 7, 2014 um 8:40 pm

    Mir fehlt jeglicher Bezug zum Thema. Ich weiß nicht mal, was wahre und unwahre Weltenlenker sind. Ich kenne weder Schriften noch Worte noch Taten von eventuell wahren und auch nicht von eventuell unwahren Weltenlenkern. Von Beruf Buchdrucker, am Fahrrad einen Lenker, aus Berufung Dussel – klärt mich bitte mal JemandIn über die Thematik auf.

    Am Rande
    Was hier Blödsinn IST, lieber Alfred, sollte ein Mensch grundsätzlich nicht entscheiden – eben auch nicht auf einem Blog, der von der MEINUNGS-Vielfalt profitiert. Danke! Besonders für Deine Meinung.

    Wolfgang

  9. chattison
    September 7, 2014 um 9:11 pm

    „Hic Rhodos, hic salta!“ möchte man den Apologeten einer „höheren, der Ratio nicht faßbaren Ebene“ zurufen.

    Wo genau liegt der Unterschied zwischen der Phantasie einer J.K. Rowling und der eines Ken Wilber oder der eines Augustinus oder der eines Quantenphysikers?

    Wo genau wurden durch diese (bisher als vorgeblich zu betrachtende) „Erfassung von höheren Ebenen“ Ergebnisse im Hier und Jetzt gezeitigt, die weder durch andere Verfahren hätten gewonnen werden können, noch sich nachweislich ebenso vorteilhaft für die Gesellschaft hätten ausgewirkt haben können?

    Es gibt nicht ein einziges Projekt, das sich in seiner vorgeblichen Einzigartigkeit auf die konkurrenzlose Spiritualität beruft, das nicht ganz genauso unter der Ägide der Ratio, der Verhältnismäßigkeit hätte entstehen können!

    Andernfalls bitte ich um nachvollziehbaren, überprüfbaren und unwiderleglichen Gegenbewei dieser Behauptung.
    Danke im Voraus für Ihre Bemühungen!

    • federleichtes
      September 7, 2014 um 9:37 pm

      REIN theoretisch:

      Wenn der Ausgangspunkt des Lebens ein Bewusstsein A war, und Leben die Aufgabe hatte, dieses Bewusstseins komplexer (ich nenne es vollständiger) zu entwickeln, war bereits beim Punkt 0 + Leben1 ein „höheres“ Bewusstsein als das Anfangs-Bewusstsein entstanden.
      Demnach
      stellt das Leben mit jedem weiteren Moment seines Tätigwerdens das (bereits) möglich gewordene Bewusstsein dar (Bildersprache – Dar-Stellungs-Dynamik). Das Bewusstsein, von dem hier die Rede ist, ist also erstens dynamisch, und was viel wichtiger ist, zweitens anwesend. Wo sonst sollte es sein?

      REIN pragmatisch:
      Reparierst du ein Auto, steht das heiler werdende Auto doch nicht sieben Ecken weiter entfernt von dem ORT, an dem es repariert wird.

      Ne, ich habe weder das Eine noch das Andere genommen.

      Gruß
      Wolfgang

  10. chattison
    September 8, 2014 um 11:08 am

    Was, wenn es gar keine Spiritualität für sich genommen gibt? Wenn stattdessen das Leben eine untrennbare Einheit aus Geist und Materie ist? Was, wenn Spiritualität nur ein anderes Wort für Kontrolle ist?

    Jedes, wie auch immer etikettiertes, Handlungsystem ist ein SYSTEM.
    Jedes System kann einmal selbst nur Bestand haben, wenn es eine Form der Selbstkontrolle beinhaltet, um eine gewisse Formstabilität des Systems zu gewährleisten und zum anderen, wenn es eine Zielsetzung beinhaltet, diese nur erreichen, indem gewisse zielorientierte Algorithmen stringent verfolgt werden.

    In beiden, – für ein System, das diesen Namen eben nur so verdient -, obligatorischen Prämissen ist eine Kontrolle, also Zwang, also Gewalt unerlässlich.

    Es ist egal, ob ich im Zen gewisse Rituale verfolgen soll, um Kensho/Satori zu erreichen oder in der Kirche Rituale verfolgen soll, um Erlösung zu erlangen oder bei der Scientology Church ein Clearing anstrebe oder staatlichen Gesetzen folgen muss, um schuldfrei zu werden und zu bleiben etc. – es geht immer um Rituale, die Kontrolle erzeugen und diese auch voraussetzen.

    Jetzt könnte man argumentieren:
    Was soll´s, solange der Zweck der Rituale positiv ist?!

    Das Problem mit dem Zweck ist aber folgendes:
    Einen Zweck, eine Absicht muss ich ja nur dann verfolgen, wenn es darum geht, ein wie auch immer geartetes Problem zu beheben.

    1. Ein Problem wird oft erst zum Problem durch denjenigen, der nicht adäquat im Vorfeld des Problems zu handeln wusste.
    2. Eine vermutete Lösung des Problems, aus der sich der Zweck und damit die zweckdienlichen Maßnahmen ergeben, muss keineswegs richtig sein, womit auch die angestrebten Maßnahmen weder geeignet sind, das Problem zu lösen, noch die dadurch entstandene Zusatzproblematik durch Falschverwendung eine Lösung eo ipso bieten kann – kurz: nicht nur kontraproduktiv ist, sondern auch noch die Lage problematisierender ist.

    3. Irgendjemand beschließt einen Zweck, ohne dass dieser allgemein verhandelt wurde, genehmigt wurde, unterstützt wird und muss infolge davon Zwang = Gewaltmittel einsetzen, denn sonst bräuchte er das nicht!
      Auch hier erzeugt er mehr Friktionen als er beseitigt!

    Und selbst in dem Falle, wie der Spiritualität, wo ja jeder frei entscheiden kann, ob er sich dem zuwenden möchte, unterwirft sich ausnahmslos jeder dem Procedere, das alternativlos vorgegeben wird, um dem damit vorgeblich zu erreichenden Zweck entsprechen und sein Ziel erreichen zu können.
    Er gibt also de facto existierende Freiheit auf, um spekulativ auf andere Weise…äh…“frei“ zu werden? Häh?

    Das Problem hierbei ist aber, dass beim spirituellen Zweckpostulat frank und frei behauptet wird, dass „Erleuchtung“, „höhere Weihen jeglichen Grades“, „Selbstfindung“ usw. per se „besser“ seien, dabei aber Kunstbegriffe sind, die weder inhaltlich konkret befüllt werden (es bleibt bei nebulösen, extrem schwammigen Paraphrasen, die zu allem Überfluss auch noch selbst aus Kunstbegriffen bestehen, so dass „superkalifragilistisch“ eben expiallegorisch erklärt wird https://de.wikipedia.org/wiki/Superkalifragilistischexpiallegetisch), noch ein wie auch immer gearteter Beweis der Vorteilhaftigkeit geführt wird, sondern der Nutzen aus sich selbst erklärend a priori angenommen wird – was ich sehr befremdlich finde, da selbst ein Mathematiklehrer in der Grundschule mittlerweile erklärt, wozu so etwas gut sein kann und warum es von Vorteil ist, sich damit zu beschäftigen und gleich den Beweis liefert, indem er entwicklungsgerechte Anwendungsbeispiele liefert und diese Behauptung erfahren lässt, so dass sich jeder selbst davon überzeugen kann.

    Aber selbst wenn wir annehmen wollen, dass es sinnvoll ist „spirituell“ zu leben (wobei hier die ernsthafte Frage im Raum steht, ob das nicht ein Widerspruch in sich wäre, wo es doch keine spirituellen Maikäfer und Delphine gibt – es sei denn, man wollte diesen Tieren absprechen, dass das, was sie da treiben „leben“ genannt werden kann!?), wieso sind dann die Ergebnisse all dieses ungeheuren Aufwandes seit Jahrtausenden gegen Null tendierend?
    Wieso ist dieses ominöse „Eins-Sein“ und die „universelle Liebe“ etc. überhaupt nötig, um ein anständiger Mensch zu sein, mich verhältnismäßig zu verhalten und keinen Schaden anzurichten?

    Ist es nicht eher so, dass von Beginn an durch die Zweckorientierung der Erwachsenen (lerne früher, lerne mehr, lerne schneller, sei schlauer als andere, sei besser, sei brauchbarer usw.) genau all dies, – das Eins-Sein, ursprüngliche Liebe etc. -, massiv torpediert wird und mit dieser Alibi-Veranstaltung der Erwachsenen-Spiritualität so eine Art Gewissenbesänftigungsprogramm gefahren wird, eine Placebo-Prozedur zur Schuldabwehr – in etwa so, wie RWE erst Dörfer und Wälder vernichtet für seine Gruben, um dann nachher die geschändete Natur mit Baggerseen zu „rekultivieren“ und dadurch die enteigneten Bewohner zu „entschädigen“???

    Kurz:
    Wäre es nicht tausendmal „erleuchteter“, würde man die Kinder gar nicht erst in eine Verfassung treiben, wo sie dann später als Erwachsene „Spiritualität“ als Seelenmedikament in Erwägung zu ziehen gezwungen sind, weil sie sonst an sich verzweifeln müssten???!!!

    • September 8, 2014 um 11:33 am

      Danke, das:

      „Wäre es nicht tausendmal “erleuchteter”, würde man die Kinder gar nicht erst in eine Verfassung treiben, wo sie dann später als Erwachsene “Spiritualität” als Seelenmedikament in Erwägung zu ziehen gezwungen sind, weil sie sonst an sich verzweifeln müssten???!!!“

      treibt mich auch seit etwa einer Woche um. Was, wenn das Kind mit allem ausgestattet ist, was es zum Leben braucht und das noch unbewusst Gewusste dann von allein allein durch gewesens Zuschauen akiviert?

      Mir wird zunehmend klarer, dass wir unsere Kinder mit unserer Art der Er- oder besser Ver-ziehung krank machen …

      • September 8, 2014 um 11:47 am

        treibt mich auch seit etwa einer Woche um. Was, wenn das Kind mit allem ausgestattet ist, was es zum Leben braucht und das noch unbewusst Gewusste dann von allein allein durch gewesens Zuschauen akiviert?

        Mir wird zunehmend klarer, dass wir unsere Kinder mit unserer Art der Er- oder besser Ver-ziehung krank machen …zitatende

        Mich „treibt“ das nicht erst seit ein paar Wochen um. Ich war erschrocken als ich bemerkte das eben genau das was sie sagen, eher die Ausnahme ist als die Regel.

        Grauenvoll und das geht von Generation zu Generation übergreifend, jeder wurschtelt an der anderen herum.

        Als Selbständiges Wesen wird Dir eine „Schein-selbstständigkeit“ versucht aufzudrücken und das NACHDEM ich das Elternhaus verlassen habe. An allen Ecken lauern die „Abhängigen“und wollen Dir das als Freiheit ver-kaufen und wehe dem Du „durchschaust“ das.

        Und JA die Art der Er-oder besser Ver-ziehung macht krank.

        • September 8, 2014 um 12:12 pm

          P.S: Zur Klarstellung 😉 also mit den in Anführungszeichen gesetzen Begriff „Abhängigen“ meine ich jetzt nicht irgendwelche Junkies.

      • September 10, 2014 um 10:57 pm

        @Martin

        Empfehlung in dem Zusammenhang: https://dudeweblog.wordpress.com/stammtisch-plauderecke/comment-page-38/#comment-5015
        Und eine weitere:

  11. September 8, 2014 um 12:47 pm

    „Einen Zweck muss ich nur verfolgen, wenn es darum geht, ein wie immer geartetes Problem zu beheben.“

    Ich habe den Verdacht, dass im Falle von Spiritualität der Versuch, das Problem zu beheben, das Problem eben erst erzeugt. Das ist das Gemeine an der Geschichte: Der Glaube bewirkt das Gegenteil von dem, was er verkündet oder wofür er steht.
    Das angebliche Heilmittel ist die Krankheit! Das ist wie in der heutigen Schulmedizin. Gemäß dem Glauben ist die Medizin ein System, das Leute gesund macht. Realiter macht die Schulmedizin die Leute aber krank. Denn das System „Schulmedizin“ funktioniert umso besser und gewinnt umso mehr an Macht und Bedeutung, je kränker die Leute sind.

    Es ist ja nicht so, dass die Ergebnisse unseres spirituellen Aufwands gegen null tendieren, stattdessen wird doch eine negative Dynamik in Gang gesetzt. Das, was uns als Spiritualität verkauft wird, greift uns doch auf immer tieferen und umfassenderen Ebenen unserer Existenz an und zerstört immer mehr die natürlichen Lebenszusammenhänge, in die wir mal eingebettet waren.

    In einem ersten Schritt der Spiritualität wurden Gesetze entwickelt, die unser Verhalten von außen kontrollieren: Du sollst nicht töten etc. (Judentum)
    In einem zweiten Schritt der Spiritualität wurden Vorgaben entwickelt, die unsere Emotionen/Gefühle von innen her kontrollieren: Liebe Deinen Nächsten (Christentum)
    In einem dritten Schritt der Spiritualität wird der NSA-Überwacher in uns selbst etabliert und sanktioniert: der ständige Beobachter, der bei allen Lebensäußerungen zuguckt, an den Strippen der Emotionen und darüber hinaus Bilanz zieht. (Zen und Co.)
    In einem vierten Schritt wird der NSA-Überwacher wieder in die Außenwelt verpflanzt und dort in Form von Technologie auf einmal zu einer grausligen Realität.
    Und das alles nur, weil es uns nicht genügt, einfach Mensch zu sein, sondern wir stattdessen „Krone der Schöpfung“ spielen müssen, oder „höhere Bewusstseinsebenen erreichen müssen“ oder als „Gottes Hände“ agieren oder sonst ein Käse

    In diesem „spirituellen“ Prozess stehen aber nun fast sämtliche Eltern, die ihre Kinder erziehen. Die können gar nicht anders, als ihre Kinder ebenfalls krank zu machen.
    Daher sind uns Maikäfer und Delphine haushoch überlegen: Die leben einfach.

    Auch im Umgang mit Kindern funkt uns Erwachsenen der Glaube dazwischen. Es gibt die Gruppe der Erwachsenen, die glauben, dass sie ihre Kinder innigst lieben und sich deshalb als liebende Eltern/Großeltern usw. sehen. Dann gibt es eine andere Gruppe von Erwachsenen, die glauben, dass sie ihre Kinder nicht genug lieben und die deshalb ein schlechtes Gewissen haben. Beide „Glaubensrichtungen“ verstören Kinder.

    Und das alles nur, weil in der Spiritualität die Liebe schon längst zu Tode getrampelt wurde.

  12. Alfred
    September 10, 2014 um 12:05 am

    „Sie sagen ja selbst, dass Wilber in seinen Werken “höhere, der Ratio allein nicht mehr fassliche Ebenen abdeckt” – das ist doch genau das, was ich gesagt habe: Das, was Leben als Ganzes ist, wird zerrissen in etwas “Höheres” und etwas “Niedriges”. Für das, dass Wilber der Ratio nicht fassliche Ebenen abdeckt, stellt er enorm verkünstelte rationale Theorie-Gebäude auf.
    Letzendlich versucht Wilber, auf diesem theoretischen Turm zu Babel seine Ratio in den Himmel der Unsterblichkeit zu tragen. Was ist das anderes als Wahn und Großmannsucht?“

    Nein, auch das ist falsch. Es gibt viele verschiedene Ebenen bzw. Interpretationen der Wahrheit, und Wilber schlägt vor, dafür Adressen anzugeben, damit sie überhaupt Sinn machen.
    Das ist das Eine. Zum Anderen empfiehlt er Meditation sowie andere spirituelle Praktiken, um die „höheren“ Wahrheiten durch eigene Erfahrung sich zu erschliessen. Diese Wahrheiten befinden sich schon in einem Weltenraum – es gibt sie schon irgendwie – aber jeder muss sich dorthin entwickelt haben, um sie buchstäblich zu begreifen.
    Dann wird das Leben irgendwann auch nicht mehr zerrissen in höheres und niedrigeres, sagt Wilber, und auch nicht eigentlich erfahren, sondern ganz konkret wahrgenommen in seinem Urgrund. Er gibt auch hier die Adresse an. Der Dalai Lama und andere bestätigen diese Wahrheit, und ich kann sie jedenfalls weder bekräftigen noch widerlegen. Es gibt für mich nur deutliche Hinweise in der Geschichte (etwa die Existenz Christi‘, Buddhas‘), dass dem wahrscheinlich so sein könnte. Das sind alles Leute, die weit über die Ratio hinausgingen – oder will jemand behaupten, die Lehren Christi seien grundsätzlich nicht rational? Sie sind bloss trans-rational.
    Was uns Wilber an die Hand gibt, sind lediglich Modelle, wobei er bekräftigt, dass diese nicht als abgeschlossen gelten und gerne auch von Dritten weiterentwickelt werden können, ja sogar sollen. Ausserdem gesteht er immer wieder eigene Gedankenfehler ein, mehr als jeder andere Wissenschaftler, den ich kenne. Er ist im Übrigen auch gegenüber Ray Kurzweils Theorie vom baldigen Auschluss der künstlichen Intelligenz zur menschlichen äusserst skeptisch, was er unter Einschluss eines grösseren Wissensspektrums sehr nachvollziehbar erläutert. Soviel zur Grossmannssucht.

    Im Übrigen schreiben Sie: „dafür, dass Wilber der Ratio nicht fassliche Ebenen abdeckt…“
    Sie sind hier genauso gründlich wie sonst. Sie lassen mal eben das Wörtchen ALLEIN unter den Tisch fallen.

    Und wo liegt der Unterschied zwischen Ken Wilber und Joanne K. Rowling? Unter anderem dort, wo Ken Wilber tausende gut abgesicherte wissenschaftliche Befunde in seine Bücher mit einbezieht. Wenn jemand Ken Wilber kritisieren möchte, soll er ihn kritisieren – aber bitt keine phantastische Befindlichkeitskritik oder wenn, dann diese nicht als allgemeingültig ausgeben!

    Ich sehe klar und deutlich, dass Sie – und andere hier – sich nicht die Bohne ernsthaft mit Wilber beschäftigt haben. Daher bleiben, mit Verlaub, ihre Aussagen dazu Blödsinn, denn im Gegensatz zu vielen anderen hier, die ihre eigenen Bewertungen haben, jedoch andere ablehnen, bin ich nicht zu feige oder egoistisch, das so zu nennen.

    • September 16, 2014 um 6:51 am

      „Ich sehe klar und deutlich, dass Sie – und andere hier – sich nicht die Bohne ernsthaft mit Ken Wilber beschäftigt haben.“

      Da haben Sie durchaus Recht, ich habe mich nicht ernsthaft mit Ken Wilber befasst, weil sich der Aufwand nicht lohnt. Das einzig lesbare Buch, das Wilber verfasst hat, ist „Mut und Gnade“.

      In den anderen Büchern, von denen ich in der Tat keins zu Ende gelesen habe, versucht Wilber das Unmögliche: mit den Mitteln der Ratio über die Ratio hinauszugehen. Deshalb verkünstelt er sich in geradezu unsäglichen Sprachungetümen. Und das funktioniert nun mal nicht.

      Ansonsten gehört Wilber zu denen, die den Menschen versichern, dass sie erst WERDEN müssen. Dass sie sich ENTWICKELN müssen. Das ist eine beliebte Methode, die Menschen erst mal von ihrem eigenen inneren Kern wegzureißen, bevor man ihnen dann erlaubt, wieder dorthin zurückzukehren, von den Dalai Lamas und Wilbers dieser Welt kontrolliert, die den Weg dahin genau beschreiben.

      Stets wird uns aus der religiös-spirituellen Ecke versichert, dass der Mensch, so wie er IST, nicht in Ordnung ist. Und das bereits seit wie vielen tausend Jahren? Haben diese religiösen und spirituellen Lichtgestalten irgendetwas damit erreicht, außer dass sich der Mensch immer mehr von sich selber entfernt?

      Die Dalai Lamas und Wilbers dieser Welt dienen niemandem anderen, außer sich selbst.

      • September 17, 2014 um 1:08 am

        @ fingerphilosoph:

        „Ansonsten gehört Wilber zu denen, die den Menschen versichern, dass sie erst WERDEN müssen. Dass sie sich ENTWICKELN müssen. Das ist eine beliebte Methode, die Menschen erst mal von ihrem eigenen inneren Kern wegzureißen, bevor man ihnen dann erlaubt, wieder dorthin zurückzukehren, von den Dalai Lamas und Wilbers dieser Welt kontrolliert, die den Weg dahin genau beschreiben.“:

        Das ist ziemlich kongruent mit der Aussage der Schlange im Paradies:

        „Ihr WERDET sein WIE Gott“.

        Pfui! Pfui! Pfui!
        Doppelt gelogen! Mindestens.

        Denn der Mensch IST (integraler Teil von) Gott.

        -.-.-.-.-

        „Stets wird uns aus der religiös-spirituellen Ecke versichert, dass der Mensch, so wie er IST, nicht in Ordnung ist. Und das bereits seit wie vielen tausend Jahren? Haben diese religiösen und spirituellen Lichtgestalten irgendetwas damit erreicht, außer dass sich der Mensch immer mehr von sich selber entfernt?“:

        Vom BEWUSSTSEIN / der Bewußtheit des – wahren – Seins allerdings wurde ein Teil der Menschheit „entfremdet“. Vermutlich durch ein kollektives Trauma, welches die „Kollektive NEUROSE“ auslöste / verursachte, unter der ein größer werdender Teil der Menschheit leidet – seit evtl. 15.000 oder 25.000 oder 40.000 oder 60.000 Jahren. Ist noch unklar. Ist aber auch nicht wichtig, WANN oder WO es begann, sondern, daß sie JETZT grundlegend heilbar ist.

        Ich habe den Verdacht, daß auch Menschen wie der D. Lama und die meisten Angehörigen aller Großreligionen ebenso wie von kleineren Sekten die wirkliche Wahrheit nicht kennen.

        Es ist nicht so, daß „der Mensch“ nicht in Ordnung ist, sondern der typische ZIVILISIERTE, von der Kollektiven Neurose beeinträchtigte, Mensch ist nicht in Ordnung. Er braucht HEILUNG. Und zwar nicht wissenschaftlich-schulmedizinisch (grobstofflich), sondern geistig-seelisch-spirituell (feinstofflich).
        Das kann JEDER vollziehen; denn das Potenzial dazu gträgt jeder immer unverlierbar bei sich. Jeder Mensch IST in Wahrheit die – feinstoffliche – Kraft, die u.a. HEIL-Kraft / Selbst-Heilungs-Kraft ist.

        Herzlichen Gruß!

  13. September 10, 2014 um 4:14 am

    Wer – oder WAS (!) – lenkt die Welt?

    „Geld regiert die Welt.“

    Sicher – da ist etwas Wahres dran. Aber „Geld“ – auch im weiteren Sinne – ist nur „Mittel zum Zweck“, ist ein „Werkzeug“, das man benutzen kann.
    Wer aber ENTSCHEIDET über die Benutzung / Anwendung?

    Letztlich sind es Menschen bzw. ihre „Bewußtseine“, die darüber entscheiden.

    Und „Geld“ ist nicht das einzige „Werkzeug“, das von Menschen genutzt wird, nicht die einzige Möglichkeit, etwas zu bewirken. Die „wirtschaftliche“ Macht ist nicht die einzige. Es gibt politische, militärische Macht sowie die Macht des Informationsvorteils („Wissen ist Macht“), die Macht der Medien…

    Damit diese Machtpotenziale auch real etwas bewirken können, muß auf der „anderen Seite“ eine „Schwäche“ bestehen, eine Macht-Armut oder Machtlosigkeit oder VERMEINTLICHE Machtlosigkeit – und/oder ANGST.
    Bewußte oder unbewußte Angst.

    In der zivilisierten Gesellschaft handelt es sich zum großen Teil um unbewußte – „latente“ – Angst. Siehe z.B. Rainer Taéni: „Latente Angst. DasTabu der Abwehrgesellschaft“. Um 1970. Zur gleichen Zeit erschien „Angst im Kapitalismus“ von Dieter Duhm.

    Wer sich noch nicht lange / eingehend mit dem Thema befaßt hat, könnte entgegnen wollen, daß (auch) andere Faktoren wesentlich mitspielen – wie evtl. „Gier“, „Egoismus“, „Neid“ / „Mißgunst“, usw., usw.
    Aber dem würde ich entgegenhalten, daß ALLE „negativen“ Denkhaltungen / Gefühle nur Varianten, „Ableger“ oder Folgen der ANGST sind.

    Ich verstehe ANGST als Symptom; als Hinweis auf einen MANGEL im Menschen: Mangel an KRAFT der LIEBE. Viele Menschen sehen „Haß“ als das Gegenteil von „Liebe“. Aber „Haß“ ist erkennbar als Folge von Angst, von Mangel an Liebe. Und ich gehöre zu denen, die hierin eine in der zivilisierten Gesellschaft sehr weit verbreitete – gesundheitliche, primär: psychische – Störung sehen. In der Soziologie finden wir dazu den Begriff „Kollektive Neurose“. Allerdings erkennen die meisten, die davon wissen, nicht die wahre Schwere und Tragweite dieser Störung, die ich seit 1992 die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ (KZN) nenne.

    Die INDIVIDUELLE Ursache liegt beim einzelnen Menschen im Verlust des (Ur-)Vertrauens, meist durch ein „Trauma“ – im weiteren Sinne.
    Die GESCHICHTLICHE Ursache liegt vermutlich in einem KOLLEKTIVEN Trauma eines Stammes oder Volkes oder auch MEHRERER Gruppen / Gemeinschaften (Sippen, Stämme).
    Es könnte sich dabei um ein großes Naturereignis gehandelt haben – vielleicht um die große Überflutung mit Meerwasser infolge Erdrotationsstörung(en) vor ca. 60.000 Jahren. Ich denke aber, daß die genaue Ursache nicht so wichtig ist. Wichtiger ist die Erkenntnis, DASS es die Traumatisierung gibt UND, daß sie JETZT an jedem lebenden Menschen grundlegend heilbar ist. Und zwar auf die denkbar genialste, einfachste Weise: Bewußtseins-Wandel (-Wechsel), wie er im ganz natürlichen Prozeß der Initiation / Ascension vom jungen Menschen am Beginn der Pubertät durchgeführt wird.

    Die heutige Welt wird also von ANGST gelenkt, vom Mangel an geistiger / spiritueller LIEBE.
    Das ist schon seit vielen tausend Jahren bekannt. Bei Moses im AT der Bibel finden wir die Beschreibung der Krankheit im „Tanz um das Goldene Kalb“. Wobei das „Kalb“ eine Symbolfigur ist, die uns Hinweis gibt auf einen / den wesentlichen Aspekt der Krankheit: Die pathologische UNREIFE.

    Auch die ersten Geschichten der Bibel -über Adam und Lilith / Eva sowie Kain und Abel vermitteln wichtige Details über die Entwicklung der Krankheit im Menschen und die prägenden negativen Gefühle / Denkhaltungen in diesem Zusammenhang. Warum „versteckten“ und „bedeckten“ sich Adam und Eva nach dem „Sündenfall“?
    Aus Schuld- / Schamgefühl und ANGST.

    Warum heißt es dort auch, daß Adam sein Brot im Schweiß seines Angesichts essen wird?
    Damit ist ANGST-Schweiß gemeint. Denn die „Sünde“ ist die (neurotische) „Abtrennung“ IM Bewußtsein VOM göttlichen Bewußtsein – und damit von der geistigen / spirituellen Liebe, der KRAFT der Liebe. Was etwas deutlich anderes ist als das GEFÜHL Liebe.

    Nachdem Abel von seinem Bruder Kain getötet worden war, mußt dieser in das „Land NOD“ ziehen. Ich halte das für einenHinweis darauf, daß Kain in NOT war / ist, und zwar primär und haußtsächlich in SEELISCHER Not, in seelischer „Armut“ – und daraus resultiert auch das Bewußtsein materieller Armut.

    Die zivilisierten Menschen sind gewissermaßen „Nachkommen“ / „Nachfahren“ von Kain. Die Geschichte über Kain und Abel symbolisiert den „Grundkonflikt“ zweier grundverschiedener Lebenskonzepte, die in tödlicher Konkurrenz zueinander stehen. Der Brudermord an den Nachfahren von Abel findet NOCH IMMER statt! Die zivilisierte Gesellschaft befindet sich in einem globalen Suizid-Programm (siehe Gordon Rattray Taylor) und innerhalb dieses Suizid-Programms – der KZN – läuft ein Genozid-Programm der Kain-Typen gegen die Abel-Typen.

    Mit an vorderster Front im Genozid-Programm steht die „Wissenschaft“, vor allem die wissenschaftliche Medizin und besonders hervorzuheben darunter ist die „Psychiatrie“, die sich schon zur NS-Zeit fleißig mit der Ermordung von einigen hunderttausend Patienten betätigt hat. Wofür sich erst vor wenigen Jahren der Präsident des Berufsverbandes entschuldigt hat.
    Aber dennoch läuft der Genozid „im Stillen“ weiter!

    Die allermeisten Psychiater sind selbst schwer beeinträchtigt durch die KZN und wissen nicht, was wahre Gesundheit ist und diagnostizieren andere Menschen, die wahrhaft gesund sind, als KRANK.Und tragen zu ihrem vorzeitigen Ableben bei – z.B. durch Suizid oder verkürzte Lebenserwartung infolge der „Psychiatrisierung“ und Verordnung der nicht unproblematischen Medikamente („Neuroleptika“).

    Wie die grundlegende Heilung funktioniert, weiß – so scheint es – keiner dieser „Fachleute“.
    Der „Medizinisch-industrielle Komplex“ funktioniert bestens und wirft Milliarden ab. Je kränker die zivilisierte Gesellschaft wird, desto mehr verdient die Ärzteschaft und die Industrie. Bis zu einem gewissen, entscheidenden, Punkt…

    Ich habe hier aus dem „Nähkästchen“ geplaudert, denn ich bin seit 1994 in der Selbsthilfebewegung von Menschen mit psychischen Störungen / Erkrankungen engagiert und habe die „Szene“ recht gut kennen gelernt. Aber ich hörte, daß es in anderen Bereichen ähnlich sein soll.

    Das „Übel“ ist fast allgegenwärtig. Auch in meiner beruflichen Zeit als Kaufmann im Groß- und Außenhandel habe ich diese Erfahrungen gemacht. Jede nur denkbare Schweinerei wird auch praktisch durchgeführt, wenn es irgendeinen Nutzen bringt. Geschriebene und ungeschriebene Gesetze werden mißachtet, gebrochen, umgangen – hemmungslos.
    Einzelheiten will ich mir und euch hier ersparen…

    Und alle diese Übel wurzeln letztlich in der KZN und der ANGST.

    Grundlegende Heilung ist möglich.
    Darüber bin ich bemüht, aufzuklären – seit 1992.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

    • September 10, 2014 um 7:03 am

      Früher steuerte der Staat durch Steuern, dazu führte man das Geld ein. Heute führt das Geld den Staat um Steuern einzutreiben. verrückte welt.

    • September 10, 2014 um 11:01 pm

      @Wolfgang

      Finde äusserst schade, wenn solches in den Untiefen eines Kommentarstrangs dahinzugammeln verdammt ist, zumal es hier wohl kaum einer mehr liest, und es m.E. durchaus sehr lesenswert wäre…

  14. September 10, 2014 um 7:09 am

    ganz aktuell,

    Apple (der Apfel) rettet die Welt 😉

    Tim Cook erschafft mit Apple ein neues Ökosystem

    http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article132076149/Tim-Cook-erschafft-mit-Apple-ein-neues-Oekosystem.html

  15. Gerd Zimmermann
    September 10, 2014 um 10:29 am

    …..ver-rueckte Welt……

    Ich nenne das Pippi ausser Rand und Band.

    LG Gerd

    • September 10, 2014 um 11:32 am

      Gerd Zimmermann,

      die Langstrümpfige? Pipi steh ja sozusagen stellvertretend für die sogenannte Emanzipation der Frau, wobei ich mich immer Frage wieso sämtliche emanzipatorischen Demonstrationen so aussehen.

      Sollte sich der Mann emanzipieren so wäre das dann wieder „Pipi“, also den selbigen „raushängen“ lassen, ach ne das nennt man ja Exhibitionismus.

      Feminismus = Exhibitionismus ? Fragen?

  16. Gerd Zimmermann
    September 10, 2014 um 11:31 am

    Marian

    nach den Delphinen ist der Mensch das drittkluegste
    Lebewesen.
    Ich habe mir auf DVD den Film Astral City angesehen.
    Der laesst keine Fragen offen.

    LG Gerd

    • September 10, 2014 um 11:42 am

      Gerd Zimmermann,

      vielen Dank für den Filmtipp, den schau ich mir heute an. „Astral City – Unser Heim“. Gibt es als stream, schon gefunden 😉

      • September 10, 2014 um 11:47 am

        ups, gerade den Trailer angeschaut, kenn ich schon, naja sagen wir mal so, der Film basiert auf der Wunschvorstellung, allerdings ist ja „der Wunsch Vater des Gedankens“, nur ist dies nicht die Realität. Das mit der „Hölle“ kommt allerdings sehr sehr sehr nahe ran.

        • September 10, 2014 um 4:08 pm

          „… nur ist dies nicht die Realität.“:

          DAS ist das Problem des neurotisch „abgetrennten“ Menschen, daß er nicht erkennt, daß die „Realität“ relativ ist; daß sie „gemacht“ wird – und vor allem, daß SEINE „Realität“ von IHM gemacht wird. Solange er noch nicht in demjenigen Teil seines Bewußtseins-„Apparates“ angekommen / eingezogen ist, in dem die Realität gemacht wird, ist er sich seines Schöpfer-Anteils nicht bewußt und wird so ziemlich ALLES leugnen. Verständlicherweise!
          Ohne – entsprechendes – Bewußtsein keine Bewußtheit.

          Erst wenn der Mensch in die höhere Bewutseins-Ebene aufgestiegen ist und dort den Platz auf dem Herrscherthron eingenommen hat, kann er seine „Realität“, sein Leben, BEWUSST gestalten.
          DANN kann er
          – SICH SELBST – als Bewußtsein – erschaffen / gestalten;
          – sein bedingungsloses Glücklichsein „gründen“;
          – seine regelhaft stabile ganzheitliche Gesundheit herstellen / aufrechterhalten;
          – gute Beziehungen zu Mitmenschen herstellen und über Krisen hinweg aufrechterhalten;
          – gute Erziehung leisten und seine Kinder oder andere Menschen zum wahren Menschsein führen – also dorthin, wo er selbst auch angekommen ist.

          „MENSCH,
          halb Geist, halb Erde –
          W E R D E !“

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

          • September 10, 2014 um 4:18 pm

            Wolfgang H.,

            Sie haben sicher bemerkt das Ihr Zitat auf den Film bezogen ist, macht aber nicht´s.

          • September 10, 2014 um 5:53 pm

            Lieber Böser Bub!

            „Sie haben sicher bemerkt das Ihr Zitat auf den Film bezogen ist, macht aber nicht´s.“:

            Ich verstehe nicht, was du meinst.

            -.-.-.-.-

            „nicht´s.“:

            Und was bedeutet DAS?

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 10, 2014 um 6:25 pm

            Ihr herausgezogenes Zitat bezog sich auf den obigen Film.

          • September 10, 2014 um 8:06 pm

            „Ihr herausgezogenes Zitat bezog sich auf den obigen Film.“:

            Danke. Mag sein. Jaund?

            Verstehe aber den Zusammenhang dennoch nicht.

            Versuche doch mal, richtig – konstruktiv – zu kommunizieren.

            Vielen Dank im voraus.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

  17. Gerd Zimmermann
    September 10, 2014 um 11:43 am

    Ich habe das Gefuehl, wir sind noch Lichtjahre von der Erkenntnis
    fern, dass wir alle Spirit sind.

    Gerd

    • September 10, 2014 um 11:51 am

      Ich habe das Gefuehl, wir sind noch Lichtjahre von der Erkenntnis
      fern, dass wir alle Spirit sind. zitatende

      Spirit = Geist? Vergeistigung? Es kann nie alles Spirit sein, wenn es nicht IST. Nur das was IST, kann auch Geist SEIN. Im SEIN SEIN. Sein wir doch mal ehrlich.

  18. Gerd Zimmermann
    September 10, 2014 um 11:57 am

    Sind Frauen nicht etwas WUNDERVOLLES ?
    Vielleicht sogar ein Geschenk ?

    Machmal denke ich JA.

    Gruss Gerd

    • September 10, 2014 um 12:13 pm

      Das können Sie nur für sich selbst beantworten, ich sehe dies weder als etwas Wundervolles, noch als ein Geschenk. Was ist denn mit dem Mann? Ich bin ein wundervolles Geschenk, was die anderen sind, ist mir absolut egal @Gerd Zimmermann

      Beschenken SIe sich selbst, wäre mal ein Vorschlag 😉

      Achso bzgl. Filmtipp:

      Hab da einen, einfach anschauen und wirken lassen, echt toll er-zählt, vorallem wahrlich in die „Tiefe“ gehend.

      The 13th Floor – Bist du was du denkst? (deutscher Covertitel: The 13th Floor, im TV auch Abwärts in die Zukunft)

  19. Gerd Zimmermann
    September 10, 2014 um 12:05 pm

    Ist Geist, Spirit nicht Gott, Heiliger Geist nicht Bewusstsein ?
    Oder das Gesamtbewusstsein des Kosmos ?

    Was waehre Wahrnehmung ohne bewusste Wahrnehmung und
    dazu noch mechanisch.

    • September 10, 2014 um 12:20 pm

      Dieses ALLES und Spirit, mir vomiert es dabei, ich fühle es, das dies eben nicht so ist. Soll jeder für sich er-fühlen.

      • September 10, 2014 um 4:22 pm

        Lieber Böser Bub!

        Der noch „abgetrennte“ Mensch fühlt primär seine Abtrennung / Neurose / Traumata / Angst.
        Die Wahrheit ist erst nach der ÜBERWINDUNG der Angst / Abtrennung / Neurose zu fühlen, nach dem „Erlösen“ der durch Traumata abgespaltenen Gefühls-Energien.

        Für das Überwinden braucht man ein minimales Quäntchen feinstofflicher Energie (Liebe, Glaube, Vertrauen, etc.).

        Woher nehmen und nicht stehlen?

        Du müßtest z.B. glauben können, daß du in einer anderen („höheren“) Ebene / Dimension von dir die KRAFT schon BIST. Durch den GLAUBEN daran „ziehst“ du dich in diese Ebene. Der GLAUBE, das VERTRAUEN, ist der „Auftrag“ für die – intelligente, weise – Energie, tätig zu werden.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • September 10, 2014 um 4:59 pm

          Wolfgang H.,

          Sie konstruieren hier Zusammenhänge aus Ihrem Weltbild heraus. Das war an andere Stelle schon Thema.

          Beziehen Sie sich auf IHR Weltbild und formulieren Sie Ihre Ausführungen dementsprechend. Es ist niemanden geholfen wenn Sie aus Ihrem Weltbild heraus anderen defizite unterstellen.

          Wenn ich Ihnen nun sage das genau eine Überwindung der Abhängigkeit von (wie Sie es bezeichnen) den „höheren Ebenen“ entscheidet, und das sich Selbst-vertrauen ganz anders auswirkt als Ihre Annahme was Vertrauen überhaupt bedeutet (in Ihrem Fall – Abhängigkeit.

          Ich gehe mit Ihren Ausführungen nicht konform, das heisst allerdings nicht, das es für Sie nicht Ihr Weg ist.


          Bzgl. Angst (an andere Stelle)

          Wenn Sie keine Angst fühlen, dann fragen Sie sich mal was mt ihnen los ist. Wollen Sie ernsthaft behaupten abgestumpft zu sein und Angst als Emotion bei ihnen nicht vorkommt. Angst gehört zu dieser Welt, weil diese auf Angst basiert. Das heisst doch nicht das z.B: wenn ich sage, ich habe Angst vor Aggressionen, ich mich unentwegt ängstige und mir lediglich Liebe fehlt, noch dreister das Sie dem der Angst fühlbar für sich „registriert“ unterstellen daraus würde sich Hass entwickeln.

          • September 10, 2014 um 5:50 pm

            Lieber Böser Bub:

            „… noch dreister, daß Sie dem der Angst fühlbar für sich “registriert” unterstellen daraus würde sich Hass entwickeln.“:

            Das war weder das, was ich schrieb, noch das, was ich meinte. Das ist schlicht eine Deutung / Interpretation aus DEINEM Weltbild, lieber Bub. Und zudem eine tendenziell sehr feindselige, aggressive / destruktive Unterstellung!

            Da erkenne ich schmerzlich den Mangel an Fähigkeit / Bereitschaft zu wahrer – konstruktiver, um Klärung, besseres Erkennen / Verstehen bemühter – Kommunikation.

            -.-.-.-.-

            „Angst gehört zu dieser Welt, weil diese auf Angst basiert“:

            Was ist „diese Welt“? Die „zivilisierte Gesellschaft“? Okay – DA regiert Ego und Angst.
            Aber die „zivilisierte Gesellschaft“ ist vom wahren Sein / Leben „entfremdet“: Die jungen Menschen lernen nicht mehr, Angst konstruktiv zu ÜBERWINDEN und FREI von dominierender Angst zu werden.

            -.-.-.-.-

            „Wenn Sie keine Angst fühlen, dann fragen Sie sich mal was mt ihnen los ist. Wollen Sie ernsthaft behaupten abgestumpft zu sein und Angst als Emotion bei ihnen nicht vorkommt.“:

            Wieder eine Fehldeutung von dir, aus DEINEM Weltbild, DEINEM Verständnis von Leben.

            Sicher kenne ich das Gefühl von „Angst“. Die ersten 43 Jahre meines Lebens habe ich unter der Herrschaft von Angst gelebt. DANN aber machte ich die Erfahrung, daß Angst ÜBERWINDBAR ist. Und diese erste bewußte Erfahrung habe ich dann zu einer größeren Fähigkeit ausgebaut – und kann heute von mir sagen, FREI von DOMINIERENDER, mich beherrschender, Angst zu sein. Angst kann mir nicht mehr vorschreiben, was ich zu tun oder zu lassen habe.

            Und noch etwas Metakommunikation:

            Es ist sehr untalentiert und kontraproduktiv, Gesprächspartnern so etwas zu unterstellen wie: „Wollen Sie ernsthaft behaupten abgestumpft zu sein…“.

            Durch FRAGEN kommt man weiter. Nicht durch Deutungen / Unterstellungen.
            Wahre Kommunikation ist keine „Kriegführung“, sondern der Austausch unter Gleichen. Wir sind in Wahrheit alle „Agenten“ des obersten Prinzips, jeder in seinem „Verkaufsgebiet“ (seinem Leben), und wir tauschen uns über unsere Eindrücke, Erfahrungen, Erkenntnisse, aus und sind bestrebt, von einander zu lernen und besser zu werden.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 10, 2014 um 6:00 pm

            „Ich verstehe ANGST als Symptom; als Hinweis auf einen MANGEL im Menschen: Mangel an KRAFT der LIEBE. Viele Menschen sehen “Haß” als das Gegenteil von “Liebe”. Aber “Haß” ist erkennbar als Folge von Angst, von Mangel an Liebe.” Zitatende

            Ihre Ausführungen? Nein?, dann habe ich mich wohl verlesen.

            Den Rest Ihrer Ausführungen werde ich nicht kommentieren.

  20. Gerd Zimmermann
    September 10, 2014 um 12:18 pm

    Du hast Recht, dass ist nicht die Realitaet, ES kommt dafuer
    der Wirklichkeit viel zu nahe.

    Gruss Gerd

  21. Gerd Zimmermann
    September 10, 2014 um 12:55 pm

    Warum gemeinsam ins Tal ?
    ES gibt nur den EINEN.
    Sein denken ist mein denken.
    Das Gesamtbewusstsein teilt sich in Fraktale,
    die Selbstaehnlichkeit.
    Schoen zu sehen am Menschen oder am Baum.
    Auch Galaxin bewegen sich nach Fibonacci und
    kreisen um Phi, der goldenen Phi(l)HARMONIE.
    Wenn ES einen Himmel gibt, muss ES in der Dualitaet
    auch eine Hoelle geben, sonst waere 1 und 1 nichr 3,
    ich meine die Rechnung ohne Wirt. Auch wenn der Wirt
    nicht sichtbar ist, bedeutet ES noch lange nicht, dass
    ER nicht allgegenwaertig ist.
    Ich kann sein funkeln in den Augen fuehlen. ES
    spricht durch Licht zu mir, da ALL – ES was ist,
    ist Licht. Der Meister des Lichts, ich danke
    meinem Ziehvater. Ziehvaetern waere angebrachter.
    Einer davon sagt, der Vogel fliegt nicht, er wird geflogen,
    der Mensch denkt nicht, er wird gedacht.

    Kannst Du mir folgen, wo ist der weise Hase hin.

    Gruss Gerd

    • September 10, 2014 um 1:06 pm

      Ich kann sein funkeln in den Augen fuehlen. zitatende

      Wessen Augen? den ihren, oder fühlen Sie mit den Augen? Erklären Sie das mal.

      Der Meister des Lichts, ich danke
      meinem Ziehvater. Ziehvaetern waere angebrachter.
      Einer davon sagt, der Vogel fliegt nicht, er wird geflogen,
      der Mensch denkt nicht, er wird gedacht.zitatende

      „Der Meister des Lichts“, na wunderbar.

      Ziehvater/väter, ja oh welch Weisheiten, zieht es Sie dahin oder sind Sie schon weg?

  22. Alfred
    September 10, 2014 um 2:52 pm

    Lieber Heureka,
    Sie schreiben:

    „Ich verstehe ANGST als Symptom; als Hinweis auf einen MANGEL im Menschen: Mangel an KRAFT der LIEBE. Viele Menschen sehen “Haß” als das Gegenteil von “Liebe”. Aber “Haß” ist erkennbar als Folge von Angst, von Mangel an Liebe.“

    Das ist richtig; und genau aus diesem Grund versteht auch kaum ein Mensch, dass bedingungslose Liebe nicht nur „doppelt gemoppelt“ ist, sondern dass sie tatsächlich einmal gelebte Praxis werden könnte und eine Ureinheit ist, wozu die weitere Evolution uns hinführen kann (insoweit es unsere Wahrnehmung angeht, denn die Ureinheit oder Liebe muss, da sie unsterblich ist, allgegenwärtig sein).

    Hier ergibt sich das klassische Problem mit der reinen Rationalität (oder demjenigen, was wir mit Vernunftdenken umschreiben). Denn überhaupt werden wir uns nicht gänzlich von unseren Ängsten, Befürchtungen und Dissoziationen lösen, solange wir nur in Gegensatzpaaren denken. Nehmen Sie die größten Weisen der Geschichte: sie haben die Welt niemals in Gut und Böse unterteilt, sondern vielmehr verstärkend auf das menschliche Bewusstsein eingewirkt.
    Christus hat keine Ängste geschürt; er hat niemandem mit der Hölle gedroht; sondern in fortlaufendem Mitleid die Leute umarmt. Die Hölle diente (und dient zum Teil wohl noch) den niedrigen Ebenen der Kirchen als Machtsicherung, auch als Ausdruck der eigenen Existenzängste ihrer geistlichen „Inhaber“.
    Die Rede von den Schafen oder Gottes Kindern ist keine blosse Worthülse. Auf einer bestimmten Ebene des Bewusstseins (dessen Skala nach oben hin kaum auszuloten ist) beugt man sich so mitleidig zu einem hasserfüllten Tyrannen hinunter wie ein Erwachsener zu einem Kleinkind, dessen zu Aggression gesteigertes Gejammer und Geheule er nachvollziehen kann an den Schranken, woran es sich stösst. (Das ist Entwicklung: sie schliesst niedrigere Ebenen mit ein, indem sie darüber hinausgeht.) Die „Größten“ haben den Beweis dafür angetreten (es ist ein gut abgesichertes Faktum, dass Sri Ramana Maharshi in seiner Todesstunde und ganz kurz vor seinem Ableben eine dicke Träne aus einem Auge gekullert war, nachdem ER versucht hatte, so gut es ihm gelingen wollte, den Leuten die Besorgnis um ihn und Todesängste zu nehmen.)

    Ausserdem wäre dem noch hinzuzufügen, dass es durchaus Abstufungen sowohl von Krankheit als auch Gesundheit gibt (das ja in höherer Wahrheit eins ist). Verglichen mit einem Gandhi wären wohl 99,99 Prozent – oder wenige darüber – sämtlicher auf der Welt praktizierender Psychologen, Psychiater und Allgemeinmediziner als schwer pathologisch zu bewerten. Überhaupt der Gesamtbevölkerung des Planeten.

    Ich selbst habe kein Problem damit, die eigene Unzulänglichkeit einzugestehen, während ich Bewusstseinsarbeit vorderhand an mir selbst leiste. Auch ist Ken Wilber für mich nicht der einzige Heiland, so wie auch Christus es nicht war: doch wenn jemand mit offensichtlicher formaler Bildung hingeht und vorgibt, Wilber einer Beurteilung zu unterziehen, dann geschieht es hier mitunter eher nach dem Schema: „Ich mag seine Haare nicht“ (während er obendrein Glatzenträger ist).
    Und falls ich damit einigen Leuten auf den Schlips getreten sein sollte, sei ihnen gesagt, dass ich hier ihre Kommentare zu bewerten mir erlaube und ihre sonstige Persönlichkeit davon unangetastet bleibt.

    • September 10, 2014 um 3:08 pm

      Auch interessant, ich habe also Angst weil ich einen Mangel an Kraft der Liebe habe. Und „Hass“ resultiert dann aus dieser Angst. Na sowas, wie kommt es dann das „Hass“ (nichts anderes als Aggression) ängstigt? Also weil mich Aggression ängstigt habe ich einen Mangel an Liebe, na bravo.

    • September 10, 2014 um 4:29 pm

      :-))

  23. Gerd Zimmermann
    September 10, 2014 um 3:35 pm

    Oder sind sie schon weg……

    Wohin sollte man gehen ? Wenn man EINS ist ? Der Kosmos im Kosmos.
    Multiversen inklusive.
    Da gibt ES soviel zu entdecken. Mal ohne Begrenzung durch Raum und Zeit.
    Und ohne Ego. Freigeist eben.

  24. Alfred
    September 10, 2014 um 3:52 pm

    Lieber Gerd Zimmermann,

    Erleuchtetes Bewusstsein zu erlangen hat nur bedingt etwas mit Kognition zu tun; der materielle bzw. manifeste Teil des Universums entwickelt sich dennoch weiter. Deshalb konnte Buddha auch nicht die Relativitätstheorie erfinden.
    Also keine Angst, ihr werdet schon keine Langeweile haben inmitten der erleuchteten Menschheit. Und selbst wenn, wißt ihr ja, bringt sie euch nicht um, bringt euch rein gar nichts mehr wirklich um. Wißt ihr dann ja.

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  1. September 7, 2014 um 11:01 am

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