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“Ein REINES Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.”

Wolfgang H. hat in einem Kommentar den folgenden, von mir leicht erweiterten Text formuliert, der es Wert ist, als eigenständiger Diskussionsstrang weiterzulaufen, daher:

Was ist “Gewissen”?

Damit ist die Seele gemeint, das “Gewiss-Sein”, wie es vermutlich mal hieß.
Das ist die “höhere” Bewußtseins-Ebene, die Jesus den Jüngern als “die höheren Stockwerke” nahelegt, aufzusuchen.
Dieses höhere – göttliche – Bewußtsein im Menschen gibt uns Gewiss-heit. Gewiß sein können wir der Hilfe, Unterstützung, Förderung und des Schutzes von “dort”.
Gewiß sein können wir der Richtigkeit der Informationen / Impulse, die wir von “dort” bekommen.

Wenn dorthin aber negative (Gefühls-)Energien verdrängt wurden, ist dieser Bereich NICHT mehr “rein” und muß – möglichst zeitnah – gereinigt werden. Weil sonst die “Lebens-Energie” teilweise blockiert wird und damit “Krankheit” entsteht, auf die uns SYMPTOME hinweisen.

Was ist Krankheit?

Aron Antonovsky, Medizinsoziologe

ALLE Krankheiten entstehen nur, wenn es an Lebens-Energie mangelt. ALLE Krankheiten sind folglich “psychosomatisch” bzw. “seelische Störungen”.
Das sagt der weltberühmte Medizin-Soziologe Aaron Antonovsky, “Erfinder” der “Salutogenese”:

Salutogenese ist ein Gesundheitskonzept,
das sich auf die Aktivierung der Ressourcen stützt.
Die Entwicklung eines Kohärenzgefühls stärkt das Immunsystem.

Unser „Standard-Gesundheitssystem spricht überhaupt nicht von der “Kollektiven (Zivilisations-)Neurose” (KZN) bzw. schwerwiegenden Entfremdung der Menschen der zivilisierten Gesellschaft und nicht von dem Mangel an feinstofflicher Bewußtseins-Energie, Lebens-Energie, der mit der KZN im engen Zusammenhang steht.

Was bedeutet Erwachsensein?

Der Mensch wird üblicherweise nicht – häufig oder schwer – KRANK, wenn er wahrhaft erwachsen geworden ist und zum höheren Bewußtsein aufgestiegen und sein (Unter-)Bewußtsein gereinigt hat, so daß die Lebens-Energie optimal fließen und ihre Arbeit machen kann. Dann lebt der Mensch im Bewußtsein der KRAFT der Liebe und des Vertrauens zum Leben; er GLAUBT an die Macht / Fähigkeiten der KRAFT und dieser Glaube bzw. die Liebe zum Leben / SEIN ist wesentlich.

Glauben = Bewusstsein = Vertrauen?

Das wird auch in der Bibel wiederholt gesagt – z.B. “Dein GLAUBE hat dir geholfen.”
“Glaube” kann als “Bewußtsein” gedeutet / verstanden werden, aber auch als “Vertrauen”.

Herzlichen Gruß!

Wolfgang H.

Zur Lebens-Enerige sei noch auf diesen Artikel verwiesen:

Wer hat Angst vor Lebendigkeit? Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?

  1. September 24, 2014 um 9:10 am

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Um stark zu sein, braucht man ein ruhiges Gewissen. Wer gegen das Unrecht kämpft, darf ein ruhiges Gewissen haben. Wer Unrecht duldet, macht sich mitschuldig, aber nicht jeder von denen hat ein schlechtes Gewissen. Nicht jeder Mensch hat ein Gewissen. Viele Menschen haben wir Gewissen verkauft und damit ihre Seele!

  2. September 24, 2014 um 9:22 am

    das reine gewissen dürfen wir unterscheiden vom GUTEN GEWISSEN, was für all die kriege verantwortlich sind, die die verführten im sinne der verführer durchführen. das reine gewissen kommt aus einem gütigen herzen, das den verstand mit mitgefühl ausstattet, der nie in kriege ziehen könnte, weil es ihm gelingt die leidenden mit mitgefühl zu erreichen.

  3. Tommy Rasmussen
    September 24, 2014 um 10:45 am

    „Was ist “Gewissen”?“
    .
    „den Willen Gottes in seinem Herzen“:
    .
    [HG 1.33.12] Wer aber überhören je wird den Willen Gottes in seinem Herzen, der wird auch sterben, aber ewig am Leibe nimmer auferstehen. Und da werden kommen Würmer der Erde über sein Fleisch und werden es aufzehren samt Haaren, Haut und Knochen; seine Seele und Geist aber werden dann wieder zur Unterlage der Berge Jahrtausende als gefestete Körper dienen müssen im finsteren Bewußtsein ihres Elends und ihrer totalen Nichtigkeit, bis sie endlich wieder nach dem gnädigen Willen von oben irgendein Tier aufnehmen wird, von wo sie dann von Stufe zu Stufe sich durch die ganze Tierwelt werden elend, stumm und sprachlos durcharbeiten müssen, um endlich wieder einmal zur Würde des Menschen gelangen zu können. Dies merket euch wohl; denn da werdet ihr dann viele tausend Male sterben müssen, ehe ihr wieder zum Leben aus der Liebe und Gnade Gottes gelangen werdet! Bedenket, was der Herr euch hier sagen läßt!
    http://www.j-lorber.de/
    .
    „Was ist Krankheit?“
    .
    [Lg.01_015,24] Durch die Gedanken oder Gedankenwelt wird der mechanische Lebensprozeß beschleunigt, aufgehalten oder gar zerstört: Je nachdem die Gedanken die Nerven anregen, ebenso die Wirkung der Nerven auf die Organe, welchen sie als Leiter dienen. Und so ist sogar Gesundheit, Krankheit oder selbst der Tod zunächst nicht Folge der Störung der Funktionen im menschlichen Körper, sondern der leichte unsichtbare Gedanke, welcher die Nerven vibrieren macht, die Ausscheidungsprozesse oder den Stoffwechsel beschleunigt, dieser ist der eigentliche Urheber entweder eines gesunden oder kranken, der Bildner eines schönen oder häßlichen Körpers, und da die meisten Leidenschaften als Resultate von mit Liebe gehegten Gedanken im Angesicht der Menschen ihre Spuren zurücklassen, so sind auch schöne und häßliche Gesichtsformen der Ausdruck des innern Seelenlebens.
    http://www.j-lorber.de/

    • federleichtes
      September 24, 2014 um 3:55 pm

      Schöne Worte.

      Der „Gott“ dieser Welt füllt den Menschen aber nicht die Herzen, sondern greift Männern an die Eier und zwingt Frauen in Unterwürfigkeit und Hörigkeit.

      Und nu?

      Was machen wir mit dem „Gott“, den Herrscher über Geisteskrankheiten? Lorber lesen? Lorber glauben? Lorber folgen? Wohin führt das Menschen? In die Verweigerung der Realität? In der Realität entsteht jeoch die Angst, die durch Überwindung das Herz von diesem Geist zu reinigen vermag. Während durch die Drohung mit Verdammnis und Bestrafung eine andere Angst entsteht – die, die dem Herrscher über Geisteskrankheiten zufließt.

      Was macht diesen Geist gesund? Wenn Sie diese Frage zu beantworten versuchen, könnten Sie sich selber näher kommen.

      Gruß
      Wolfgang

  4. chattison
    September 24, 2014 um 10:50 am

    Jeder Wurm ist sich seiner gewiss – es befallen ihn weder Zweifel bezüglich seines Seins, noch kennt er die Angst, etwas „Falsches“ zu tun und ich bin mir ganz sicher, dass er trotzdem oder gerade deswegen ganz hervorragend schläft.

    Wenn der Fuchs die Gans zerfetzt hat, hat er neben dem Abendmahl auch gleich noch die Daunen fürs Ruhekissen. Praktisch.
    Aber sollte er nicht ein klitzekleinwenig ein schlechtes Gewissen haben, so von wegen „Mord“ und „Blutvergießen“, Vernichtung einer Existenz, Zerstörung von Hoffnungen und Perspektiven etc.?
    Wohl kaum, denn der Fuchs tut einfach das, was seine Existenzform von ihm verlangt und die ist nicht verhandelbar.

    Ja aber der Mensch….?
    Ich kenne nur Menschen, die ein schlechtes Gewissen haben, weil sie gelernt haben fremden Regeln zu gehorchen und wissen, dass ein Regelverstoß Strafen nach sich zieht und sie jetzt irgendwie inkommodiert sind bei dem Gedanken.

    Selbst der „liebe Gott“ kommt ja ohne Strafandrohung nicht aus, um seinen „göttlichen Gesetzen“ eine gewisse Wirkung zu verleihen.
    Könnte es sein, dass selbst die propagierten Götter da etwas Grundlegendes nicht verstanden haben?
    Zum Beispiel, dass das Leben selbst sich nicht reglementieren lässt?

    Was ist denn der wahre Ursprung des sogenannten Gewissens?
    Eine willkürlich getroffene Unterscheidung von dem, was man so gemeinhin „Gut“ und „Böse“ nennt und dann das darauf basierende Erstellen, Propagieren und Durchsetzen von Regeln.

    Das Dumme dabei ist, dass, egal wer die Regeln aufstellt, er dies immer aus seiner ganz subjektiven Sichtweise tun MUSS(!) – ja,, sogar der „liebe Gott“, denn der ist auch ganz offensichtlich parteiisch, sowie Eigeninteressenvertreter -, und damit unmöglich eine allgemein gültige und immer richtige Verhaltensreferenz bieten kann!

    Jemand hat mal gesagt, dass Ethik und Moral für diejenigen sind, die zu schwach für die knallharten Wahrheiten des Lebens sind – überlegenswert.

    Bezeichnenderweise funktioniert ein Appell an ein Gewissen ja auch nur innerhalb des Kreises derer, die unter gleichen Prämissen und Ägiden dahin gehend indoktriniert wurden und eine gemeinsame Deutungsweise teilen!
    Ein Yakuza-Boss hat ein anderes Gewissen als ein Zen-Mönch.
    Der Appell des einen an den anderen wird also nicht funktionieren können.

    Wenn ich Schach spiele, erwarte ich, dass mein Gegenüber dieselben Regeln akzeptiert wie ich zum Zwecke des Spieles.
    Aber das Leben ist eben kein Schachspiel oder nur ein Schachspiel, es gibt nämlich viele Spielarten des Lebens mit ganz unterschiedlichen Regeln, die nicht übertragbar sind.

    Und wenn ein Gewissen nur so funktioniert, dass Mami, Papi, der liebe Gotti etc. Dich nicht mehr lieb haben, wenn Du nicht die Spielregeln beachtest, in einem Spiel, das Du weder erfunden hast, wo Du niemals gefragt wurdest, ob Du mitspielen willst oder Deine eigenen Regeln implementieren kannst – dann nennt man das Erpressung.

    Jede Religion, jeder Staat, jede Lehre funktioniert nach diesem Prinzip:
    Gehorche den Regeln und Du bist „gut“ und bleibst straffrei und alle haben Dich „lieb“.
    Das „Gewissen“ ist eine umgelegte, permanente Garotte für jegliche Form der Selbstentsprechung.
    Sie würgt jede noch so kleine Abweichung von der Norm-Doktrin im Ansatz ab.
    Und wenn Dir jemand ein Würgeeisen umlegt, dann tut er dies ganz sicher nicht, um Dir einen Gefallen zu tun oder Dich zu einem „besseren“ Menschen zu machen, sondern weil er Dich benutzen, kontrollieren will.

    So.
    Natürlich steht zu erwarten, dass die üblichen Argumente kommen, die auch gegen die Anarchie vorgebracht werden:
    „Ja, wo kommen wir denn da hin, wenn es keine Regeln mehr gibt? Soll alles im Chaos versinken? Soll jeder alles machen können, was er will – das gibt ja Mord und Totschlag….“
    usw. und so langweilig, weil schlicht dämlich.

    Kein Gesetz, keine Strafandrohung, kein „Gewissen“ kann verhindern, dass Übles entsteht und sich auswirkt – eher im Gegenteil.
    Das Hauptproblem mit denen, die auch nur den Ansatz einer solchen Überlegung kritisieren und total ablehnen besteht darin, dass weder ihr Menschenbild, noch ihr Lebensbild der Wirklichkeit entsprechen.
    Wäre dem so, dann dürfte es überall dort, wo Gesetze, Regeln, Normen, Ethik, Moral herrschen(!) kaum noch nennenswerte Übertretungen ihrer geben – dem ist aber nachweislich nicht so.
    Ebenso nachweislich ist, dass dort, wo es nicht so ist, keineswegs schlimmer ist und dort, wo es schlimmer ist ohne all den Kram, hat das ganz handfeste Ursachen, die von genau denjenigen verursacht wurden, die Recht & Gesetz im Schilde führen!

    Da wird sich mancher freudig erregen und solche Meinung obszön finden – allein, ich habe dabei ein flauschig-weiches Ruhekissen in meinem völlig entspannten Eigengewissen.

    Das Eigengewissen hat nix mit Seele zu tun oder esoterischen Befindlichkeiten – es ist schlicht eine nüchterne Bestandsaufnahme der Gegebenheiten und der Gewissheit, diese in ihrer Tatsächlichkeit und ihrem Wirken verstanden zu haben, was mir meine Erfahrungen (und nur die zählen für mich in diesem Zusammenhang) bestätigen, die mich haben überleben lassen, selbst dort, wo gnadenlos die meisten derer, die meine Ansichten nicht teilen, zugrunde gegangen wären.

    Und dies gelang mir nicht, weil ich mich mit dem „Übel“ versöhnt oder gar zusammen getan hätte – es gelang mir vornehmlich dadurch, dass ich mich gar nicht erst in den Wirkkreis von „Schuld & Sühne“ begeben habe.

    Überlegenswert ist in dem Zusammenhang meine Beobachtung, dass das verdammte „Schuld & Sühne“-Konzept bereits jeden vorverurteilt, der diesem nicht vorbehaltlos zustimmt.
    Der Zweifler hat sich bereits „schuldig“ gemacht.
    Er läuft allein deswegen, ohen jede weitere Begründung, Gefahr, dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden von den selbstgerechten, Unrecht schaffenden (ohne sie gäbe es kein Urteil diesbezüglich) Rechtschaffenden (eigentlich Rechtszwang Schaffenden, zum Zwecke des Missbrauchs)!

    Was macht also der solchermaßen bereits von vorneherein „Böse“, wenn er sich nicht bedingungslos unterwerfen will?
    Er muss sich gegen die „Rechts“übergriffe der selbsternannten Richter verwahren und allein seine Abwehr, – die keinen Angriff darstellt, sondern lediglich einen Akt der Selbst-Bewahrung darstellt! -, wird ihm als solcher ausgelegt und dient zur Rechtfertigung weiterer „Korrektiv“-Maßnahmen, bis hin zum Töten!

    Ich selbst hätte jederzeit die Möglichkeit jemanden willkürlich zu töten.
    Ich tue das nicht, aber ganz gewiss nicht, weil es „verboten“ ist!!!
    Niemand könnte mich daran hindern und eine mögliche Strafe interessierte mich überhaupt nicht, sollte ich jemals zu der Überzeugung gelangen, dass es jetzt an der Zeit dazu wäre jemanden zu exekutieren!

    Preisfrage:
    Wenn es nicht Recht und Gesetz, nicht Ethik und Moral, nicht die „liebe“ Mami-Papi-Gotti-Fraktion und schon gar nicht das „Gewissen“ ist – was hält mich dann davon ab, meine Machtmöglichkeit einfach auszuüben?

    Tip:
    Es ist natürlich auch eine Regel – aber es ist MEINE Regel!

    Unter den Teilnehmern des Preisausschreibens verlose ich ein selbstgehäkeltes Kissen aus gesammelten losen Fäden gegenerischer Beweisführungen, gestopft mit den Federn, den dieselben lassen mussten bei dem Versuch, mich ad absurdum zu führen.

    Der Rechtsweg ist definitiv ausgeschlossen.

    • September 24, 2014 um 11:06 am

      Keine weiteren Fragen!

    • September 24, 2014 um 12:49 pm

      Chapeau!

      • September 24, 2014 um 4:23 pm

        Den Hut noch in der Hand, möchte ich dennoch darauf hinweisen, dass wir Lebewesen sind, die schon so weit degeneriert sind, dass ein Leben außerhalb einer gegenseitigen Abhängigkeit kaum mehr möglich ist. Wie wir mit dieser Abhängigkeit voneinander umgehen wird die maßgebliche Rolle dabei spielen, unter welchen Voraussetzungen wir leben. Die entscheidende Frage wird sein, ob es sich im Rahmen eines Machtgefälles besser lebt als in einer Gemeinschaft in Augenhöhe oder nicht.

        Das Wort Gewissen würde ich übrigens gerne durch das Wort Empathie ersetzen, denn die hat nichts mit Angst zu tun.

        • federleichtes
          September 24, 2014 um 5:11 pm

          Ich sage Ihnen meine Vermutung:
          Empathie ist als Wohl und Heil benannt, weil es der Herrschaft dient.

          Warum?
          Empathie ist indifferent. Sie verlangt, für Alles und Jedes Freifahrtscheine auszustellen. Mitfühlen mit Tätern und Opfern, ein grauer Brei entsteht, in dem eine eigene Positionierung umso schwerer fällt, desto emphatischer Mensch wurde.

          Als Beispiel benenne ich den Vergewaltiger und derdiedas Vergewaltigte, wo sich dank Mitgefühl die Täter-Opfer-Grenze verwischen lässt. Als weiteres Beispiel benenne ich den Straßenverkehr, wo der Modus Mitschuld eingeführt wurde. Wer teilnimmt ist dran – erinnert mich gerade an die Erbsünde.

          Empathie also als (nur) subtilere Ausprägung der Gewissensgeissel?

          Persönlich
          NMir/uns kann mit Empathie keiner mehr kommen. Susanne braucht für ihre Schulkinden KNALLHARTE Analyse und dann gezielte Methodik. Die brauche ich in meiner Welt nicht, aber ich gönne sie mir. In der direkten Herausforderung auch GERNE emotional.

          „Können sie sich nicht beherrschen?
          Klar kann ich das, aber hätten sie das verdient?

          Gruß
          Wolfgang

          • September 24, 2014 um 8:35 pm

            Das war keine Geissel, nur ein Angebot. Wenn Sie und so manch Anderer die Welt anders generieren wollen – selbstverständlich – dann ist sie anders.

          • September 25, 2014 um 5:59 am
          • September 25, 2014 um 6:04 am

          • September 26, 2014 um 9:19 pm

            @ titelfrei

            Dein link „http://vidstream.in/gujxh2dr5fpc“:

            Wurde mir als „unsichere Website“ gemeldet.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

        • September 25, 2014 um 6:20 am

          Welche Konsequenz ist es, mit der wir rechnen müssen, die uns davon abhält uns gegenseitig den Schädel einzuschlagen, sobald ein Vorteil zu erzielen wäre?

        • September 25, 2014 um 9:10 am

          @ titelfrei

          „Das Wort Gewissen würde ich übrigens gerne durch das Wort Empathie ersetzen, denn die hat nichts mit Angst zu tun.“:

          Das Gewissen ist die göttliche Seele, die reine universelle Energie, die Liebe, und hat (auch) nichts mit Angst zu tun.

          Wir sollten unser Denken und Handeln nicht von der Realität abhängig machen, sondern uns an der Wirklichkeit orientieren.

          Es gibt noch viele alte gute Wörter. Wir sollten sie (wieder) bewußt(er) wahrnehmen, ihren (wahren, guten) Sinn erkennen und sie durch Anwendung ehren.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

    • September 24, 2014 um 4:17 pm

      „“Jede Religion, jeder Staat, jede Lehre funktioniert nach diesem Prinzip:
      Gehorche den Regeln und Du bist “gut” und bleibst straffrei und alle haben Dich “lieb”.
      Das “Gewissen” ist eine umgelegte, permanente Garotte für jegliche Form der Selbstentsprechung.
      Sie würgt jede noch so kleine Abweichung von der Norm-Doktrin im Ansatz ab.
      Und wenn Dir jemand ein Würgeeisen umlegt, dann tut er dies ganz sicher nicht, um Dir einen Gefallen zu tun oder Dich zu einem “besseren” Menschen zu machen, sondern weil er Dich benutzen, kontrollieren will.““

      Ich sehe „Gewissen“ nicht als Regeln, die einem von Außen aufgedrückt werden, sondern als eine Art innere Instanz, die sich zu Wort meldete, wenn man seinen eigenen Maßstäben nicht gerecht wird, so ähnlich wie es in diesem Beitrag beschrieben wird:

      http://rolandbaba.de/forum/viewtopic.php?id=59

      • chattison
        September 24, 2014 um 5:10 pm

        Gewissen wird offiziell als Entscheidungsinstanz auf Basis von ethischen, moralischen oder intuitiven Glaubensbegründungen, die ausnahmslos ihrer Natur nach prinzipiell sein müssen, definiert.

        Die Majorität liegt ganz sicher bei den ethisch-moralischen Begründbarkeiten, die aber allesamt indoktriniert und keineswegs eo ipso existent sind.

        Falls Sie „intuitiv“ verfahren, also Ihrem ganz persönlichen Stimmungskompass folgen, der sich tatsächlich nur nach Ihren internen Dispositionen ausrichtet, so bleibt trotzdem immer die Frage offen, inwieweit diese (also Ihre internen Dispositionen) tatsächlich nur durch sie referenziert wurden oder nicht doch auch in weiten Teilen Ergebnis Ihres kulturellen Umfeldes sind, in dem sie aufwuchsen und durch das man bereits (unbewusst und nicht unbedingt vorsätzlich) geprägt wurde, bevor man überhaupt ICH sagen konnte.

        Ich selbst halte es für einen der gefährlichsten Menschheitsirrtümer zu glauben, dass man so etwas wie „Recht“ oder „Böse“ etc. prinzipiell definieren kann, egal aus welcher Quelle sich die Anmutung darüber speist!

        Sobald Sie aber etwas unter Einbeziehung kontextueller Betrachtung und relativer Wertung beurteilen und daraus Ihre Entscheidung beziehen, ist es kein „Gewissen“ mehr, sondern Analyse oder von mir aus auch gerne „Empathie“.

        Sollten Sie also durch Einspüren, Nachspüren auf Basis der Verhältnismäßigkeit zu Ihren Entscheidungen gelangen, sind Sie schon einen großen Schritt weiter.

        Letztlich wird man aber in konsequenter Verfolgung des Problems dabei landen, dass einem ein „Urteil“ generell nicht zusteht, da es meist unmöglich ist, alle relevanten Faktoren zu erkennen und in eine korrekte Beziehung zueinander zu stellen und man letztlich nie wissen kann, was man eben noch nicht weiß, das aber gleichwohl wichtig wäre, um eine gerechte (also den tatsächlichen Bedingungen gerecht werdende) Entscheidung zu fällen.

        Wie Sie also unter persönlicher Betroffenheit verfahren hat weniger mit „Gewissen“ zu tun als mit der Beantwortung der Frage:
        Welchen Preis bin ich bereit für meine Existenz zu zahlen?
        Und:
        Inwieweit sehe ich den zu zahlenden Preis in einer akzeptablen Verhältnismäßigkeit dazu?
        Die Beantwortung hängt dann davon ab, wie die Kohärenz mit Ihrem Selbstgefühl in eine angemessene Korrelation zu den äußeren Bedingungen zu bringen ist und welchen von beiden Sie im Zweifelsfalle den Vorrang geben, wenn eine Vereinbarkeit Ihrer inneren und äußeren Ideale nicht möglich ist!

        Das, was die meisten für ihr Gewissen halten, ist nicht weniger als die nackte Angst vor Verlusten.
        Das Eichmaß für das „Gewissen“ ist dann die meist induzierte Vorstellung von „Erfolg“ und damit eine gewisse Abhängigkeit von der gesellschaftlichen Akzeptanz und Integrationsfähigkeit in die Gesellschaft.

        In allen anderen Situationen, wo es nicht direkt um die eigene Existenz geht, enthält man sich eh besser jeglichen wertenden Urteils (im Sinne einer möglichen Verurteilung einer Person etwa – betrifft nicht sach-, fachbezogene Einschätzungen!), sofern man nicht explizit durch Beteiligte dazu aufgefordert wird – aber selbst dann würde ich außerhalb von existentiellen Belangen davon Abstand nehmen.

        • September 24, 2014 um 9:56 pm

          @ chattison

          „“Falls Sie “intuitiv” verfahren, also Ihrem ganz persönlichen Stimmungskompass folgen, der sich tatsächlich nur nach Ihren internen Dispositionen ausrichtet, so bleibt trotzdem immer die Frage offen, inwieweit diese (also Ihre internen Dispositionen) tatsächlich nur durch sie referenziert wurden oder nicht doch auch in weiten Teilen Ergebnis Ihres kulturellen Umfeldes sind, in dem sie aufwuchsen und durch das man bereits (unbewusst und nicht unbedingt vorsätzlich) geprägt wurde, bevor man überhaupt ICH sagen konnte.““

          Ich kann das jetzt nicht wirklich begründen, aber ich bin mir sehr sicher, dass diese Dispositionen ausschließlich durch mich referenziert sind, denn meine Maßstäbe sind anders gelagert, als die meines „kulturellen Umfeldes“.
          Außerdem orientiere ich mich immer nur an mir selbst und bin schon froh, wenn ich an meine eigenen Maßstäbe herankomme. Klappt aber meistens, weshalb mein „Gewissen“ auch eher selten zum Einsatz kommt… 🙂

          Und erfahrungsgemäß ändern Überlegungen zur Verhältnismäßigkeit selten was an meinen Entscheidungen, weshalb sie eine eher untergeordnete Rolle spielen.

          „“Das, was die meisten für ihr Gewissen halten, ist nicht weniger als die nackte Angst vor Verlusten.
          Das Eichmaß für das “Gewissen” ist dann die meist induzierte Vorstellung von “Erfolg” und damit eine gewisse Abhängigkeit von der gesellschaftlichen Akzeptanz und Integrationsfähigkeit in die Gesellschaft.““

          Das ist mir neu und hört sich für mich auch sehr befremdlich an…

          • September 24, 2014 um 10:38 pm

            Hi Luna,
            wie schön, wir sind mal wieder nicht einer Meinung. Aber das gibt ja die Würze.

            Aber meiner Ansicht nach ist „Gewissen“ etwas, das man auf irgendeine Weise gelernt hat.

            Ich denke, wenn es denn eine Regel gibt, dann nur die der Einmischung in die Belange anderer im weitesten Sinne, die eine Reaktion bei einem selbst erzeugen wird und kann. Was dann eine Reaktion auslöst, hängt natürlich vom Grad der Empathie ab, die aber einen gewissen Level von Bewusstheit beinhalten muss.

            Gewissen ist mir zu geregelt um freie Entscheidungen zu treffen.

          • September 24, 2014 um 11:15 pm

            @ eva

            „“Gewissen ist mir zu geregelt um freie Entscheidungen zu treffen.““

            Das mag in gewisser Weise zutreffen, aber das Gewissen entscheidet ja nicht direkt, was man zu tun hat, sondern hält einen im Zweifelsfall davon ab, Entscheidungen zu treffen, die nicht mit den eigenen inneren Idealen/Maßstäben in Einklang sind, was m.E. durchaus sinnvoll ist.

            Und als etwas, was man „gelernt“ hat, sehe ich es überhaupt nicht.

            Den Abschnitt mit der „Einmischung“ habe ich leider überhaupt nicht verstanden…

          • September 24, 2014 um 11:34 pm

            @luna

            Ja, so ist das immer – es fällt mir oft schwer, meine Bilder im Irgendwo in verständliche Worte zu fassen.
            Ich versuche es noch mal.
            Wenn man sich bewusst geworden ist, dass jeder ein persönliches Recht auf Freiheit hat, das keiner beeinträchtigen darf, wird man auch eine stärkere Empathie empfinden. Gewissen wäre in diesem Fall ein mahnender Zeigefinger, was ich aber nicht so sehen möchte. Mehr die Erkenntnis, in wie weit greife ich in die Freiheit eines anderen ein. Und das mögen durchaus auch triviale Dinge sein – nicht nur, dass ich z. B. über das Leben eines anderen verfüge.

    • September 25, 2014 um 12:25 am

      “Preisfrage:
      Wenn es nicht Recht und Gesetz, nicht Ethik und Moral, nicht die “liebe” Mami-Papi-Gotti-Fraktion und schon gar nicht das “Gewissen” ist – was hält mich dann davon ab, meine Machtmöglichkeit einfach auszuüben?“

      Das Ausüben von Macht ist Ausdruck emotionalisierter Not, wobei die Macht als Mittel dient, eine Wende zu eigenen Gunsten herbeizuführen. Was die meisten Menschen davon abhält, trotz Möglichkeiten, jemanden umzubringen, ist das GEFÜHL von NOTWENDIGKEIT. Dieses Gefühl kennt keine Machtspiele und ist im Augenblick des Wahrnehmens einer Notwendigekeit frei von jeglicher Emotion. Es geschieht augenblicklich, was geschehen muss, um eine Not abzuwenden, die bis in den Kern des Lebens reicht. So kommt es zu einer direkten Begegnung mit dem Wesen(tlichen) des Lebens. Ist dieses Gefühl der Notwendigkeit nicht vorhanden, wird die Verbindung mit dem Wesen des Lebens nicht angesprochen, folgt keine Tat. Das ist die Regel. Sämtliche Machtspiele dagegen sind die Ausnahme(n).

      Passend las ich kürzlich im Buch SELBST DENKEN von Harald Welzer:

      “ Menschliche Gehirne kommen nicht im Singular vor, sondern bilden sich nur in einem Netzwerk anderer Gehirne aus.“

      Weiter:

      “Menschliche Überlebensgemeinschaften basieren nicht auf Individualismus und Konkurrenz, sondern auf Kooperation.“

      In Gesellschaften dagegen, in denen Machtspielchen zum ‚guten Ton‘ gehören, aber fern des ‚vollen Klanges‘ einer Gemeinschaft sind, zählt das Überleben des Einzelnen, womit Gesellschaften nicht überlebensfähig sein können und jede Metropole im Grunde ein Werbespot für ein Massengrab ist … nicht nur im Sinne von Cradle-to-Grave …

      Gruß Guido

  5. federleichtes
    September 24, 2014 um 2:29 pm

    Mein Bekenntnis zur Gewissenlosigkeit ist schon etwas älter. Meine Begründung war einfach: Gewissen ist ein Behälter, der beliebig füllbar ist. Also schaffte ich dieses Behältnis ab, und das, was dieses Behältnis erschaffen hatte, gleich mit. Als Gegenleistung bekam ich ein sanftes Ruhekissen.

    Interesssant ist, wie gewissenverhaftete Menschen auf gewissenlose Menschen reagieren: Gewissenlos. Und da ich mich nach meiner Schulzeit zunehmend für Geschichte interessierte, entdeckte ich ein Gewissens-Muster, seine Funktion. Aus heutiger Sicht kann ich Erkenntnis und Erfahrung aus den Jahren danach zusammenfassen:
    Gewissen schafft die „Krankheit“, deren Heilung es verspricht.

    Für Gewissensapostel reicht mein Blick. Die gewissenlose Form des Tötens derer, die ohne Bedenken und mittels raffiniertester Methodik sich an der Eigenmacht Anderer bedienen müssen.

    Ja, Mr. Chattison
    Was die üblichen Argumente betrifft, lebe ich in einer Gemeinschaft, die in der Qintessenz Ihrer Argumentation verwurzelt sind. Und diese Verwurzlung verstehen als ein Üben: Sich von Hinrgespinsten gottgefälliger, pardon, selbstgefälliger Sadisten zu befreien. Dieses einzige Übel, einem sehr, sehr, sehr kranken Geist zu dienen, abzustellen. Nein zu sagen zu Herrschaft und Missbrauch.

    Der Geist, den ich Feindseligkeit nenne, begegnet uns pragmatisch nicht mehr mit Streckbank und Scheiterhaufen, und politisch nicht mehr als Rassismus und Faschismus. Er begegnet uns nicht mehr offen, er versteckt sich hinter Masken, hinter Begriffen, hinter Gesetzen, hinter Humanität, Ethik, Moral, hinter Worthülsen – und verleiht dem Trug den Anschein einer Alternativlosigkeit. Er begegnet uns unmittelbar im Innen als Krebsgeschwür, als Depression, als Willfährigkeit. Er begegnet uns im Außen als DE-Regulierung, als Globalisierung und Zentralisierung. Als Ausgeburt eines Gewissens, das innerhalb dieses Molochs herrscht. Über den Wahn, der die Wege hin zur Nicht-Existenz bereitet. Dafür braucht man dann kein Ruhekissen mehr.

    Allen einen guten Tag wünscht
    Wolfgang

  6. September 25, 2014 um 3:30 am

    Danke, Martin, für die Würdigung.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

    • September 25, 2014 um 8:08 am

      Wir haben zu Danken, und es scheint richtig, wenn wir uns die Diskussion anschauen.
      VG Martin

  7. Gerd Zimmermann
    September 25, 2014 um 8:58 am

    Lieber Guido, hast Du auch von diesem Zeugs da genascht, Du wirst so niedlich.
    Mami, Papi, GOTTI

    Ich sag jetzt mal meine Meinung zu GOTTI. Die Goetter sind ja alle weg.
    Wenn die Goetter weg sind, wen sollte ich fragen ausser Gott. Aber wenn
    die Goetter hier wieder ausgegraben werden, aendere ich meine Meinung nicht.
    Meine Kirche ist nicht in der Religion zu finden. Ich habe GOTTI , OTTOLI WUERDE
    GOTTELI sagen in der Natur gefunden.
    Der Zusammenhang zwischen Fibonacci und Phi. Ich DENKE man
    kann ES nicht erklaeren. Erklaere einer Apfelbluete, das sie ein Apfel ist.

    Die Wege des Herrn sind unergruendlich.

    Schoenes Taegli Gerd

    du Gott,

  8. Gerd Zimmermann
    September 25, 2014 um 11:00 am

    Hier noch etwas, nichts fuer Weicheier und Warmduscher.
    Etwas fuer Frauen und Maenner, die nicht mehr (schon wieder) im Nebel
    stehen, gut das ES Blindenhunde gibt.

    (Schon wieder, die Veden muss man nicht lesen, die kommen allein zurueck)

    Walter Russell , Das Geheimnis des Lichts, Seite 68

    Kapitel XV, Die Illusion der Veraenderung

    Veraenderung ist eine Sinnestaeuschung auf der Grundlage von Bewegung.
    Im bewussten Universum (Ich buchstabiere noch einmal, I M B E W U S S T E N
    U N I V E R S U M) des W I S S EN S gibt ES keinerlei Veraenderung.
    ES gibt nur eine Illusion von Veraenderung.

  9. Gerd Zimmermann
    September 25, 2014 um 11:17 am

    Wer lesen kann, sorry, moege sich selbst bilden, eine Uni traegt wenig
    dazu bei. Weil WISSEN ist unbezahlbar, gell Alex, Guido , Gerd (mir hat man Wissen geschenkt), so nach dem Motto, suche, so wirst du finden.
    Hatte auch kein Geld gekostet. Die Schule des Lebens.

    Bedenkt man, dass die 14 Mio Pixel Fotos alle bereits vorhanden sind,
    im Quantumcomputer ohne Hardware , genannt Geist, Vortgeschrittene
    nennen ES GESAMTBEWUSSTSEIN,

  10. September 25, 2014 um 12:10 pm

    „Das Mitgefühl ist die in uns eingebaute Schranke zum Unmenschlichen. Mit seiner Unterdrückung und Verzerrung ist die Geschichte unserer Zivilisation nicht nur verflochten, sie ist ihr Fundament“ (Arno Gruen)

    Nachdem der Mensch über den Weg der Religionen und der damit verbundenen Herrschaft das Mitgefühl abgemurkst hat, musste er einen Regelapparat entwerfen, um die damit entstandene Büchse der Pandora unter Verschluss zu halten. Leider haben sich alle Regeln als bloße Gummibändchen erwiesen. Statt Religionen und Herrschafts/Machtstrukturen wieder abzuschaffen, verfiel der Mensch dann auf die Idee, Mitgefühl als Lehrfach in Sachen Menschlichkeit einzuführen und auf diese Weise das verhängnisvolle Wirken von Religionen in Form von Spiritualität zu intensivieren.

    Im ersten Versuch bestand allumfassende Kontrolle darin, dass eine Priesterschaft bzw. ein Herrscher alle anderen kontrollierte. Der zweite Versuch geht dahin, dass jeder jeden kontrolliert und Verstöße an eine dafür bestimmte Instanz meldet. Der dritte und erfolgreichste Versuch geht dahin, dass jeder sich selbst im Sinne des Systems kontrolliert. Alle drei Versuche zusammen machen unsere Realität aus.

    In „Alles fühlt“ sagt Andreas Weber, dass Tiere verkörpertes Gefühl sind. Gefühl, das Gestalt angenommen hat. Er glaubt, dass Tiere von außen das sind, was wir in unserer Innenwelt in Form von Gefühlen erleben. Wenn ich einem Pferd zusehe, das voller Behagen eine Karotte zermalmt, kommt mir das Pferd tatsächlich oft wie Pferd gewordenes Wohlwollen vor. Insofern kann ich Webers These gut nachvollziehen. Vielleicht ist das, was bei den Tieren die sogenannte „Beißhemmung“ ist, in uns als Mitgefühl repräsentiert. Vielleicht ist die Beißhemmiung das äußerliche Erscheinungsbild von dem, was innerlich Mitgefühl ist.

    Das Abmurksen der Beißhemmung macht einen Maulkorb erforderlich.

    • September 25, 2014 um 12:23 pm

      „Der dritte und erfolgreichste Versuch geht dahin, dass jeder sich selbst im Sinne des Systems kontrolliert.“

      Volle Zustimmung! Es geht von der Fremdausbeutung in die Selbstausbeutung.

      Die Beißmetapher gefällt mir 🙂

      • September 25, 2014 um 1:47 pm

        „“Die Beißmetapher gefällt mir““

        Mir nicht, sie bestätigt mir nur, dass es absolut berechtigt ist, Menschen als beängstigend zu empfinden, wenn sie sowas wie eine „Beißhemmung“ in Form von Mitgefühl brauchen, um Anderen keinen Schaden zuzufügen. Gruselig.

        • September 25, 2014 um 2:14 pm

          Nun, in einer Welt, in der der EINE dem ANDEREN als notwendiges Futter zum LEBEN dient, dann braucht es Mechanismen, die davor schützen, nicht gleich alles wegzuhauen. Dann wäre es mit dem Leben im Sinne von Nachhaltigkeit nicht weit her.

          Das mag als gruselig empfunden werden. Es sind aber pure Spielregeln, die helfen, dass sich das Leben in der Mitte einpendelt …

          • September 25, 2014 um 4:44 pm

            @Martin Bartonitz

            Der – wahrhaft gesunde / erwachsene – Mensch ist tatsächlich anders als das Tier; denn wie es aussieht, hat nur der Mensch das Potenzial / die Möglichkeit des „Dritten Weges“ – zusätzlich zu den beiden Möglichkeiten, die das Tier bei Bedrohung zur Verfügung hat:
            Flüchten oder Kämpfen.
            Der „Dritte Weg“ ist, im Bewußtsein der göttlichen Liebe standzuhalten und aus Liebe / in Liebe / mit Liebe bzw. um der Liebe willen zu handeln.

            Der traumatisiert-neurotische, von seinem wahren Sein / Selbst entfremdete, typische „Erwachsene“ der zivilisierten Gesellschaft hat diese Möglichkeit NICHT zur Verfügung – da er nicht im entsprechenden Bewußtsein lebt und also die KRAFT nicht zur Verfügung hat.

            Es kann aber jeder jederzeit den Bewußtseinswandel- / wechsel vollziehen und sich dann selbst von der Wirkung der KRAFT überzeugen.
            Beschrieben werden entsprechende Situationen z.B. von René Egli im „LOLA-Prinzip“ (Die Geschichte von Scheich Omar), von Peter Wenzel (über eine Konfrontation an der Demarkationslinie) und im Film „BEN HUR“ – dort wo Ben Hur zum Galeerendienst gebracht und unterwegs angehalten wird; wo es Wasser zu trinken gibt und Ben Hur Gott um Hilfe anruft.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

    • September 25, 2014 um 4:21 pm

      @ fingerphilosoph

      „“Das Mitgefühl ist die in uns eingebaute Schranke zum Unmenschlichen. Mit seiner Unterdrückung und Verzerrung ist die Geschichte unserer Zivilisation nicht nur verflochten, sie ist ihr Fundament” (Arno Gruen)““:

      Von A. Gruen halte ich sehr viel. Beim „Mitgefühl“ möchte aber sein, daß er das falsche Wort verwendet (hat). Denn „Gefühle“ sind wechselhaft – und also nicht verläßlich.
      Man kann auch nicht ein Gefühl mit einem Gefühl „bekämpfen“ – da, wie es heißt, Gefühle „autonom“ sind. Sofern es ECHTE Gefühle sind und keine „gedachten“.

      Wenn also gerade ein anderes Gefühl herrscht: Wie soll der Mensch dann – auch (noch) – das Mit-Gefühl „anwenden“?
      Wenn Gefühle autonom sind: Wie könnte ein Mensch es hinbekommen, daß Mitgefühl zur rechten Zeit zur Verfügung zu haben??

      Irgendetwas kann da nicht stimmen…

      -.-.-.-.-

      „“In “Alles fühlt” sagt Andreas Weber, dass Tiere verkörpertes Gefühl sind. Gefühl, das Gestalt angenommen hat.““:

      Auch hier finde ich den Begriff „Gefühl“ falsch verwendet.
      Gefühle können auch keine „Gestalt“ annehmen – wohl aber kann Geist (GE-IST) / „Bewußtsein“ bzw. die „Seins-Energie“ / „Bewußt-seins-Energie“ – weil sie Schöpferkraft / Vorstellungskraft ist – Gestalt annehmen.
      „Tiere verkörpern den Geist / das SEIN“ müßte es dann heißen. Erwachsene wilde Tiere sind spirituell höher entwickelt als die „erwachsenen“ typischen zivilisierten – entfremdeten – Menschen.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

    • maretina
      September 25, 2014 um 5:47 pm

      „Im ersten Versuch bestand allumfassende Kontrolle darin, dass eine Priesterschaft bzw. ein Herrscher alle anderen kontrollierte. Der zweite Versuch geht dahin, dass jeder jeden kontrolliert und Verstöße an eine dafür bestimmte Instanz meldet. Der dritte und erfolgreichste Versuch geht dahin, dass jeder sich selbst im Sinne des Systems kontrolliert.“

      Das funktioniert bis heute auf der Grundlage des Konzepts der Schuld. Kontrolle ist doch nur nötig, wenn unterstellt wird, dass Mensch fehlerhaft, im Sinne von Systemtreue, agieren könnte. Also brauchts ein Konzept das Menschen in die von Dir so schön aufgeführten Verhaltensweisen drängt und ihn Kontrolle/Selbstkontrolle auch möglichst noch gut finden lässt. – Was ist da besser geeignet, als Menschen ihre Unzulänglichkeiten vor Augen zu führen und ihnen auch noch einzureden, dass sie selbst Schuld daran tragen. Fehler zur Schuld werden lassen, am Nächsten, an sich selbst, an irgendwelchen Institutionen und mit Strafe drohen. Angedrohte Strafe die Angst erzeugt und den Knebel noch fester zieht. Hat funktioniert die vergangenen paar tausend Jahre, funktioniert heute noch weit perfider, weil das System der Schuld soweit perfektioniert wurde, dass Mensch sich selbst kontrolliert und zwar im Sinne von Abspaltung des Teils seiner Selbst, der ihn schuldig werden lassen könnte. – Emotionen z.B. die entstehen aus Angst heraus. Die wiederum dem Mangel (aller Art) entspringt.-
      Das Konzept der Schuld begann wohl in dem Moment, in dem Frauen und Männer sich nicht mehr als zwei Teile einer Einheit sahen, setzte sich fort mit der „Erbsünde“, wird immer weiter perfektioniert bis heute, wo wir alle dem Schuldgeldsystem auf irgendeine Art und Weise verpflichtet sind. Das ja eine ungheurliche Abspaltung ganz natürlicher biologischer und sozialer Kreisläufe mit sich bringt. Das beginnt bei den o.a. angeführten Geburten und hört mit der Bahre noch lange nicht auf.
      Schauen wir aufs Leben, aufs Sein dann lösen sich all diese Vorstellungen von Schuld und Sühne, Angst und darauf basierender Kontrolle auf wie eine platzende Seifenblase und erweisen sich als das was sie sind, Illusionen.

      Grüße
      Martina

      • federleichtes
        September 25, 2014 um 6:06 pm

        Danke!

        Was sagst Du dazu:

        “Das Mitgefühl ist die in uns eingebaute Schranke zum Unmenschlichen. Mit seiner Unterdrückung und Verzerrung ist die Geschichte unserer Zivilisation nicht nur verflochten, sie ist ihr Fundament” (Arno Gruen)“

        Wollen wir

        dazu mal etwas sagen?

        Man hört sich.
        Gruß
        Wolfgang

        • maretina
          September 25, 2014 um 6:25 pm

          Danke.

        • chattison
          September 25, 2014 um 7:15 pm

          Mitgefühl setzt spiegelneuronale Tätigkeit voraus.

          Zum „Reflektieren“ bleiben aber sowohl immer weniger Zeit, als auch immer weniger nicht erblindete Spiegel.

          Blutsauger, Vampire mögen keine Spiegel, denn durch diese werden sie in ihrer Tarnung erkannt!
          (Guckstu: Tanz der Vampire)

          Als Schlossherren, hängen sie Spiegel ab, verhängen sie oder zerschlagen sie auch schon mal.

          Das, was die herrschenden Vampire aber nicht bedenken:
          Selbst der kleinste Splitter reicht aus, um der Reflektion wieder selber Herr zu werden!

          In diesem Sinne sind die hier gesammelten Gedankensplitter schon mal ein Anfang…

          • September 25, 2014 um 7:39 pm

            Spiegelneuronen: http://www.gold-dna.de/updatemai13.html#up426

            Ein Mikrokosmos voller Neuronen. Ein Makrokosmos voller … Makronen ?

            Gruß Guido

          • chattison
            September 25, 2014 um 7:44 pm

            Hier ist ein Makron.
            Das reine Vohandensein der Insel spiegelt sich in den Wolkenbildungen wieder, so dass ein Polynesier früher einmal allein nach Wolkenformationen (aber natürlich nicht nur) seine Zielinseln hinter dem Horizont identifizieren und annavigieren konnte, ohne sie auch nur im Ansatz zu sehen!

          • chattison
          • September 26, 2014 um 9:52 pm

            @ chattison

            „Blutsauger, Vampire mögen keine Spiegel, denn durch diese werden sie in ihrer Tarnung erkannt!“

            Die Symbolik bezüglich Vampire und Spiegel meint, daß die Menschen / Bewußtseine, die mit „Vampiren“ gemeint sind, sich nicht spiegeln lassen (wollen / können). Das gilt für diejenigen, die von der „Kollektiven Neurose“ befallen / beeinträchtigt sind.

            Auch die weiteren Eigenschaften von Vampiren / Untoten sind symbolische Hinweise auf ihren Bewußtseins-Zustand.
            „untot“ meint: „Nicht wahrhaft lebendig“, „nicht im Bewußtsein des wahren Lebens (der göttlichen [LEBENS]-KRAFT).

            usw.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

      • September 25, 2014 um 8:17 pm

        Wenn die menschliche Destruktivität ihren Ursprung darin hat, dass Mann und Frau irgendwann mal aufgehört haben, sich als Einheit zu empfinden, dann muss man sich doch fragen, was der Auslöser dafür war.

        Ist die Einheit zerbrochen, als die Menschen erstmals angefangen haben, über das Phänomen der Geburt bewusst nachzudenken? Dass Frauen die Fähigkeit, neues Leben zu schenken, benutzt haben, um sich über den Mann zu erheben? Oder ist die Einheit zerbrochen, als der Mann sich seiner überlegenen Körperkraft bewusst geworden ist und aufgrund dessen die Frau zum Objekt degradiert hat?

        Wenn es die Bewusstwerdung war, warum hat sie zu solcher Feindseligkeit geführt, dass das Problem tausende von Jahren später immer noch nicht gelöst ist? Warum war es nicht möglich, dass Bewusstwerdung (falls dies die Ursache ist) in gegenseitigem Anerkennen der Unterschiede und Gemeinsamkeiten erfolgt ist?

        Das menschliche Auge ist so strukturiert, dass alle Wahrnehmungen auf der Sehrinde um 180 Grad gedreht sind, also auf dem Kopf stehen.
        Das Gehirn muss also die empfangenen Sinneseindrücke noch einmal um 180 Grad drehen, damit das Bild, einmal um 360 Grad gedreht, der äußeren Wirklichkeit entspricht.
        Wenn man eine Umkehrbrille aufsetzt (die noch mal eine Spiegelung um 180 Grad darstellt) sieht man die Welt zunächst auf dem Kopf stehend. Nach ein paar Tagen, wenn man die Brille pausenlos auflässt, sieht man die Welt ebenfalls wieder „richtig herum“

        Vielleicht funktioniert Bewusstwerdung ebenso wie ein Auge, nämlich so, dass im Prozess der Bewusstwerdung die äußere Wirklichkeit zunächst mal als Spiegelbild im Bewusstsein ankommt. Mit Hilfe unserer Gefühle/Mitgefühl können wir das Spiegelbild wieder richtigstellen und die Wirklichkeit so wahrnehmen, wie sie ist. Wenn wir jedoch von unseren Gefühlen abgeschnitten sind, gelingt das nicht. Dann halten wir das, was und wie es uns in der ersten Phase bewusst wird, für die Wirklichkeit.

        So könnte ich mir denken, dass der Frühmensch Geburt und Tod unreflektiert als gegeben angenommen hat und weder das Eine noch das Andere mit einem existenziellen Schrecken verbunden war. Das Problem ist, dass der Mensch mit seiner Bewusstwerdung identifiziert ist. In der ersten Phase, die sozusagen „verkehrt herum“ ist, wird er daher von existenziellem Schrecken und Todesangst überwältigt.
        In der zweiten Phase der Bewusstwerdung geht es darum, den existenziellen Schrecken und die Todesangst zu überwinden und das Spiegelphänomen als solches zu erkennen. Wenn das gelingt, vertieft und vermehrt das die Kohärenz.

        Der existenzielle Schrecken und die Todesangst können aber nur über die Gefühle, hier vor allem Mitgefühl, überwunden werden, da Mitgefühl eben das ist, was Kohärenz vermehrt.

        Todesangst und existenzieller Schrecken drücken sich als Gefühle aus, ebenso wie Mitgefühl und Freude. Das hat wohl dazu geführt, dass der Mensch sich und seine Nachkommen von den Gefühlen abschneidet. Er wäre gern die Todesangst losgeworden, stattdessen hat er das Mitgefühl, das ihn aus der Todesangst hätte herausholen können, massakriert.

        Vermutlich ist auch mit der Geburt ein solch existenzieller Schrecken verbunden: Wenn man aus dem Bauch einer Frau herauskommt, muss man ja irgendwie hineingekommen sein. Also hat die Frau einen vorher verspeist. So dürfte sich der Frühmensch das zurechtgelegt haben. So wurde die Frau in den Augen des Mannes zur verschlingenden Urmutter oder zu einem Dämon, und er hat sich Schutzmechanismen wie Geister und Götter ausgedacht.

        Die Todesangst und der existenzielle Schrecken werden jeweils auf das andere Geschlecht übertragen.

        Die Todesangst hat sich dann über und durch die Religionen weiterentwickelt. Religionen geben zwar vor, die Angst vor dem Tod zu beseitigen, in Wahrheit zementieren sie jedoch die Angst, töten das Mitgefühl ab und sind gegen das Leben gerichtet. Die Nachfolger der Religionen sind die Wissenschaften.

        Vielleicht geht es bei alledem um die unendliche Vermehrung von Kohärenz.

        • September 25, 2014 um 9:04 pm

          Wenn die menschliche Destruktivität ihren Ursprung darin hat, dass Mann und Frau irgendwann mal aufgehört haben, sich als Einheit zu empfinden, dann muss man sich doch fragen, was der Auslöser dafür war.Zitatende

          Die Ursache ist Apathie und diese versucht wiederrum zu demoralisieren um eben eine Gleichheit (nämlich Apathie) her-zu stellen unjd das eben auch im Rückschluss (umgekehrt) Beides bedingt sich und das ist das Einzige was verbindet. Schlußendlich.

          Das mag manch einer nicht wahr haben, sei es drum.

          Destruktivität fördern heisst sich auch seiner eigenen Destruktivität bewusst zu sein. Kein konstruktiver Mensch würde destruktiv wirken wollen, tut es aber letzten endes, siehe oben.

          Da ist keine Einheit in der Zweiheit und das Eine bedingt auch nicht das andere.

          Frau und Mann schenken Leben? Blasphemie, die ihren Preis hat. Punkt.

        • maretina
          September 25, 2014 um 10:25 pm

          Mit Religionen meinst Du sicher die großen Kirchen / Glaubensgemeinschaften nicht die Naturreligionen, oder?

          „Ist die Einheit zerbrochen, als die Menschen erstmals angefangen haben, über das Phänomen der Geburt bewusst nachzudenken? Dass Frauen die Fähigkeit, neues Leben zu schenken, benutzt haben, um sich über den Mann zu erheben? Oder ist die Einheit zerbrochen, als der Mann sich seiner überlegenen Körperkraft bewusst geworden ist und aufgrund dessen die Frau zum Objekt degradiert hat?

          Wenn es die Bewusstwerdung war, warum hat sie zu solcher Feindseligkeit geführt, dass das Problem tausende von Jahren später immer noch nicht gelöst ist?“

          Ein Machtkampf um die Vorherrschaft, in dem die Täter auch immer wieder zu Opfern ihrer eigenen Taten wurden und Opfer das ganz subtil auf emotionaler Ebene auszunutzen wußten. – Pauschalisiert, sehts mir bitte nach.- Schuldgefühle erzeugten, aus denen die Täter dann oft nur den Ausweg in neuer Gewalt zu finden wußten. Eine Spirale durch die Jahrtausende. – Aber nicht überall. Es haben sich ja bis in die heutige Zeit, außer in Europa, matrilineare und matriarchale Gesellschaften erhalten. (–> Heide Göttner-Abendroth). Die wissen um den Unterschied zwischen Mann und Frau, das Mysterium der Geburt und kämpfen trotzdem nicht den Kampf der Geschlechter. Aber sie hängen auch keiner monotheistischen Religion an, kennen nicht das Konzept von Schuld und Sühne, sind sich der Zusammenhänge und ihrer Verbundenheit mit der umgebenden Natur und dem in allem wirkendem Geist aber bewusst. – War es wirklich die Bewusstwerdung? Oder trat aus welchen Gründen auch immer ein Mangel im Äußeren auf, ganz real, der gewohnte Sozialisation auf den Kopf stellen (musste). Ich denk da an die Saharasia-Theorie von De-Meo z.B.

          Grüße

          • September 25, 2014 um 11:48 pm

            Die De-Meo-Theorie lag mir auch auf der Zunge 🙂

          • September 27, 2014 um 12:18 am

            @ meratina

            „War es wirklich die Bewusstwerdung? Oder trat aus welchen Gründen auch immer ein Mangel im Äußeren auf, ganz real, der gewohnte Sozialisation auf den Kopf stellen (musste). Ich denk da an die Saharasia-Theorie von De-Meo z.B.“:

            Was De-Meo beschreibt, sind m.E. Auswirkungen in der SPÄT-Phase der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ (KZN), die geraume Zeit VOR den ersten Städtekulturen entstanden ist. Die ältesten Städtekulturen wurden vor ein paar Jahrzehnten im Industal entdeckt und mit ca. 10.000 Jahren Alter angegeben. Ein Tempelbau in Anatolien in Megalithbauweise soll sogar 12.000 Jahre alt sein.

            Folglich muß man den Beginn von Zivilisation und KZN noch ein gutes Stück davor ansetzen.
            Ereignisse, die das Potenzial kollektiver Traumatisierung(en) hatten, gibt es – auch wissenschaftlich gesichert – mehrere. So z.B. vor ca. 40.000 Jahren Veränderungen des Erdmagnetfeldes und vor ca. 60.000 Jahren planetenweite Überflutungen mit Meerwasser.
            Auch die letzte Eiszeit käme als Auslöser in Frage.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

        • September 26, 2014 um 10:49 pm

          @ fingerphilosoph

          „Wenn die menschliche Destruktivität ihren Ursprung darin hat, dass Mann und Frau irgendwann mal aufgehört haben, sich als Einheit zu empfinden, dann muss man sich doch fragen, was der Auslöser dafür war.“:

          Es handelt sich nicht etwa um Destruktivität DES MENSCHEN generell, sondern „nur“ des typischen ZIVILISIERTEN Menschen, der von der „Krankheit der Gesellschaft“ / „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ befallen und beeinträchtigt ist.
          Der wahre, gesunde, Erwachsene ist bestrebt, bedingungslose Konstruktivität durch sein Leben zu verwirklichen.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

  11. federleichtes
    September 25, 2014 um 9:57 pm

    Um ein zerstörtes Mitgefühl postulieren zu können, braucht es erst mal einen Nachweis, dieses Mitgefühl sei jemals existent gewesen. Gibt’s den?

    Okay, ich gehe mal raus. Da sitzt ein Schmetterling. Ein paar Schritte weiter sitzt ein Vogel mit einer Raupe im Schnabel. Etwas mehr rechts sehe ich eine abgebrochene Blume, die für bestimmte Raupen unentbehrlich ist. Mitgefühl? Eher nicht, eher ein Verstehen, und zwar – dank vielfältigster und stetig gleichbleibender Erfahrungen – im Rahmen einer eher allgemeinen Ordnung.

    Anders verhält es sich im Rahmen von Verschiedenheiten. Der Bionatiker wird sich vielleicht über die Raupe werfen, um sie vor den Vögeln zu beschützen. Der Irre, pardon, Wissenschaftler wird Vogel, Schmetterling und Blume vermessen, und ein Philosoph versuchen, Bionatiker und Wissenschaftler zu kategorisieren oder Kategorien für sie zu erfinden. Mitgefühl? Eher nicht.

    Verschiedenheiten können, ich behaupte das, kein Mitgefühl füreinander haben. Wir sehen es an den „körperentlosten“ Menschen, für die Natur als Doku läuft, die fressen, egal wie es zustande kam. Und klar, auch Tiere können nicht mit dem naturentfremdeten Menschen mitfühlen. Bringe ich das mal auf den Punkt. Liebe und Geist stehen sich so was von verschieden gegenüber, besser geht’s nicht, NO-Mitgefühl zu erklären. Geist, der Quirlige, der Kreative, der Unbeständige – und Liebe, das in sich selbst Ruhende, das Selbstzufriedene, das Bedürfnislose.

    Und nun begegnen sich diese so verschiedenen Wesensarten nicht nur im Menschen selbst, sondern Mensch mit Geist-Dominanz begegnet Mensch mit Gefühl-Dominanz. Heute sehen wir die Verschiedenheit klarer, und auch ein Mitgefühl ist entstanden. Aber wie war das mit Eva und Adam? Was erkannten sie, wenn nicht ihre Verschiedenheit. Und wie reagierten sie? Sie verhüllten erst mal (metaphorisch?) ihre sichtbare Verschiedenheit. Und dann kam Gott Keule und segnete die beiden liebevoll mittels Schuld und Fluch. Wau, Traumstart ins Alptraumland. Voller Mitgefühl? Arnoarno!

    Denke ich an meine Kindheit, denke ich nicht an Mitgefühl. Sehe ich heute Susanne in der Schule mit „ihren“ Kindern agieren, liegen Welten dazwischen – die Welten zwischen blinder. gewalttätiger Indoktrinierung und flexibler Begleitung verschiedener Bedürftigkeiten, zwischen einem Muss und einem Kann, zwischen Gehorsam und Optionen.

    Man versuchte schon immer, den Menschen zum Mitgefühl zu erziehen. Es ihm abzupressen. Ihm vorzugaukeln, Mitgefühl sei menschliche Natur. Ist es nicht, kann es nicht sein. Für den Körpermenschen nicht, der ist Raubtier; für den Egozentriker nicht, der ist Käfigtier – in sich selbst gefangen; für den Vernunftmenschen nicht, der kalkuliert. Falls ihr einen Sozialisten, Kommunisten oder Fatalisten kennt, der in der Maske des barmherzigen Samariters auftritt – würde ich gerne kennen lernen.

    Am Rande sei erwähnt, dass Mitgefühl eine Emotion (von Äußerem bestimmt) ist.

    Gruß
    Wolfgang

    • September 26, 2014 um 8:55 am

      Bei kleinen Kindern kommt häufig spontan Mitgefühl zum Ausdruck.
      Ich habe nicht den Eindruck, dass dieses Mitgefühl anerzogen ist, sondern im Gegenteil, dass diese spontane Regung im Laufe der Erziehung abgetötet wird.

      Dieses spontane Mitgefühl bei Kindern ist nicht berechenbar. Sie reagieren nicht in allen Situationen, in denen wir kalkuliert Mitgefühl erwarten, mitfühlend, sondern da manchmal unerwartet grausam. Dafür reagieren sie in anderen Situationen mitfühlend, in denen wir mit unserem anerzogenen Mitgefühl keins erwarten.

      Dieser spontane Ausdruck von Mitgefühl bricht manchmal auch bei Tieren durch.
      Ich habe das sogar schon bei Möwen beobachtet, die nun gewiss nicht als empathisch verschrien sind. In 95% der Fälle zeigen sie auch kein Mitgefühl, aber manchmal dann plötzlich und unerwartet doch. Wenn ich so was beobachte, habe ich nicht den Eindruck, dass es ein Zufall oder eine Fehlfunktion im Programm ist. Ich habe tatsächlich schon beobachtet, dass eine Möwe sich einen Brocken schnappt, ihn in Sicherheit bringt, mit dem Brocken im Schnabel eine andere Möwe herbeiruft und sich dann den Brocken aus dem Schnabel holen lässt. Ich war völlig baff.

      Bei Youtube kursieren eine Unmenge von Filmchen, die Ähnliches zeigen. Neulich hat mal ein Filmchen von einem Bären, der einen Vogel aus dem Wasser gerettet hat, die Runde gemacht. Vor kurzem habe ich einen Film gesehen, in dem ein Zebra von einem Geparden angegriffen wurde. Vier andere Zebras haben zuerst eine Weile zugeguckt. Und plötzlich, ganz spontan, haben sich alle vier gleichzeitig aufgemacht, dem angegriffenen Zebra zu Hilfe zu kommen.

      Man muss berücksichtigen, dass das Bild, das uns in der Vergangenheit von der Tierwelt vermittelt wurde, von Wissenschaftlern stammte. Bei Wissenschaftlern kann man davon ausgehen, dass die von ihrem Mitgefühl abgeschnitten sind. Wenn also Mitgefühl bei Tieren vorkommt, ist das etwas, das Wissenschaftler gar nicht wahrnehmen und gar nicht wahrnehmen dürfen, weil sie sonst keine Tierversuche mehr machen könnten.

      Auch die Beißhemmung gehört in diesen Kontext. Tiere töten in aller Regel nur, weil sie ernähren müssen. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, aber die Ausnahmen muss man suchen.

      Natürlich liegt jedem Lebewesen in erster Linie an seinem eigenen Leben. Es ist ja der Lebenswunsch, der in einem Lebewesen Gestalt angenommen hat, also will es leben, und zwar mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen. Wenn wir anfangen, darüber nachzudenken, erscheint uns das rücksichtslos und grausam, und genau daher kommt unser Entsetzen über die Natur.

      Alle Religionen bekämpfen diesen Lebenswunsch und predigen stattdessen Todessehnsucht. Das von den Religionen abgepresste Mitgefühl ist ein Ausdruck dieser Todessehnsucht. Die Religionen wollen uns einreden, dass wir auf unseren Lebenswunsch zugunsten von anderen verzichten wollen. Das dient aber nur der Abtötung der Lebendigkeit von allen.

      Das abgetötete und wegtrainierte Mitgefühl kann man nur wiederbeleben, indem man auch den Lebenswunsch wieder zulässt und ihn gut heißt. Das aus einem zugelassenen Lebenswunsch entstehende Mitgefühl sieht in der Tat anders aus als das, das uns von den Religionen abgepresst wird. Es ist grad so spontan und unberechenbar wie das bei Kindern.

    • September 26, 2014 um 11:48 pm

      @ federleichtes:

      „Aber wie war das mit Eva und Adam? Was erkannten sie, wenn nicht ihre Verschiedenheit. Und wie reagierten sie? Sie verhüllten erst mal (metaphorisch?) ihre sichtbare Verschiedenheit. Und dann kam Gott Keule und segnete die beiden liebevoll mittels Schuld und Fluch. Wau, Traumstart ins Alptraumland. Voller Mitgefühl?“:

      Eva und Adam, nach dem Genuß der Frucht vom Baum der Erkenntnis von GUT UND BÖSE, erkannten das „Böse“, was sie entgegen dem Verbot Gottes getan hatten, und entwickelten folglich

      1: ANGST (vor „Strafe“);
      sowie
      2: Schuld- und Schamgefühl (wegen ihres Vergehens).

      Deswegen „bedeckten“ und „versteckten“ sie sich, wie es in der weisen Ge-schichte heißt, deren Wahrheitswert sich nicht in der wörtlich geschriebenen Handlungs-Schicht / -Ebene offenbart, sondern in der „zwischen den Zeilen zu lesenden“ SYMBOL-Schicht. Die Symbole der Symbol-Schicht erkennt und versteht nur die feinstoffliche Bewußtseins-Ebene. Die grobstoffliche Bewußtseins-Ebene (das „Niedere Selbst“ / „Ego“) hat keine „Ader“ dafür.

      „Gott Keule“ ist ein feindseliger Ausdruck – um mal federleicht zu sprechen.
      Wer Gott nicht versteht, sollte lieber den Mund halten, statt seine Unreife zu beweisen.

      Gott als der „Vater“ ist die bedingungslose Liebe.
      Gott – als „der Herr“ – ist das (gute) „Lebensgesetz“.

      Und weil Adam und Eva gegen das göttliche Gesetz verstoßen haben, haben sie sich genau genommen SELBST aus dem Paradies „geworfen“.

      Schuld- und Schamgefühl (wie alle negativen Gefühle / Denkhaltungen) gründen auf der ANGST, dem Symptom für Mangel an göttlicher (Kraft der) Liebe – bzw. Mangel an höherem / göttlichen Bewußtsein im Menschen.

      Was in den ersten Ge-schichten der Bibel beschrieben wird, ist der Beginn der „zivilisierten Gesellschaft“ / „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“; der Beginn des „rationalen Irrsinns“ der jeweiligen Mehrheit einer zivilisierten (entfremdeten) „Kultur“; der Beginn von – letzlich zum Tode führenden – Kultur-VERLUST.

      Es gibt keinen „Gott Keule“. Das ist eine Fehldeutung entfremdeter – angstdominierter und potenziell aggressiver / feindseliger – Menschen, die die Wahrheit nicht kennen.

      JEDER Mensch aber ist in Wahrheit FREI, jederzeit ins „Paradies (auf Erden)“, in das Bewußtsein von Liebe, Freude, Frieden usw. zurückzukehren.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

    • September 26, 2014 um 11:56 pm

      „Am Rande sei erwähnt, dass Mitgefühl eine Emotion (von Äußerem bestimmt) ist.“:

      Das widerspricht den Darstellungen, die ich hier schon gelesen habe, daß es Ziel sein solle, emotionslos zu werden. Weil sich DANN das wahre Wesen des Menschen am besten zeigen / erweisen könne.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  12. September 25, 2014 um 11:19 pm

    „Wenn wir uns bewusst wären, dass unsere Gefühle auf eine gemeinsame „Festplatte“ geschrieben wird, von der wir uns immer wieder auch ernähren, dann würden wir vermutlich versuchen, mehr positive einzuspeichern.“ so der Physiker Warnke in einem Gespräch zum universellen Bewusstsein:

    • September 25, 2014 um 11:27 pm

      Wenn wir uns bewusst wären, dass unsere Gefühle auf eine gemeinsame “Festplatte” geschrieben wird, von der wir uns immer wieder auch ernähren, dann würden wir vermutlich versuchen, mehr positive einzuspeichern.”

      Intellektuelles Geplänkel, „wenn wir doch nur“- „ja dann“.

      Der einzige Weg ist sich aus diesem sog. „universellen Bewusstsein“ auszuklinken, denn es ist starrsinnig und das nicht erst seit gestern.

      • federleichtes
        September 26, 2014 um 1:34 am

        Ich kann hier nicht gegen den ganzen Unfug anschreiben. Es dauerte Jahrtausende, um das System Mensch und das System Gesellschaft genauer beleuchten zu KÖNNEN, und nun soll es eben weiter dauern.

        Kurz:
        Aus alten Lumpen schneidert man keine neuen Kleider. Die Menschen denken, was gedacht werden muss, und sie fühlen mit, was fühlbar wird.

        Bisher ergehen wir uns in der Annahme, das „Universelle Bewusstsein bestehe aus verschiedenen Feldern – so wie das menschliche Bewusstsein auch. Ich höre gerne Deine Meinung dazu.

        Gruß
        Wolfgang

        • chattison
          September 26, 2014 um 8:36 am

          Jede einzelne KörperZelle ist messbar ein Feldgenerator.
          Gewebe bildet ein unterscheidbares Feldmuster.
          Organe dito.
          Gehirn (in sich auch mehrfach mit Kompartimenten gesegnet) sowieso.
          Der Mensch dann in tuto ein Feldgemälde, bestehend aus den verschiedenen Felderfarben und komponiert von der Feldverschränkung.

          Und so geht die Geschichte weiter über zwei Menschen auf alle Menschen und alle Lebewesen.
          Die Erde hat ihr Feld und die Sonne ihres usw.

          Es gibt Strahlenfelder, Magnetfelder, Klangfelder…
          All das ist miteinander verwoben (ind.:“tantra“ = das Geflecht) und erzeugt das „Klangspiel“ (ind.:“lila“)

          Der „Raum“ und die „Zeit“ sind getrieben vom „Sound des Seins“.
          Und da sind sich wohl alle Entstehungsmythen einig:
          Am Anfang war das „Wort“ (also „Klang“), eine Schwingung (von was auch immer und warum auch immer).
          Und in der Rückkopplung dieses ersten „Sounds“ entstand die Welt.

          Wir spielen in diesem Orchester gewiss nicht die erste Geige – ich sehe uns da höchstens als ein Wirbel am Wirbelkasten einer Violine.

          Der Grundton der Erde liegt übrigens bei 136.1 Hz – überraschenderweise ist das exakt auch der Basiston der indischen Sithar, deren Stimmung auf das Herzchakra zur Stimulation abzielt.

          Fazit:
          Im Rhythmus man mit muss…

          siehe – nein – höre dazu auch:
          Berendt, Joachim-Ernst: Die Welt ist Klang / Vom Hören der Welt / Muscheln in meinem Ohr

          • September 26, 2014 um 8:45 am

            Spannend. Das wäre einen weiteren Artikel wert …

    • September 27, 2014 um 12:51 am

      Lieber Martin!

      Danke für den link zum Film mit Dr. Warnke.
      Ich verstehe sehr gut, was er meint0.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  13. September 26, 2014 um 8:11 am

    Die Einheit von Mann und Frau gibt es auch in den meisten noch existierenden „Naturreligionen“ nicht. Die Naturvölker, die in unserer modernen Welt idealisiert werden, sind entweder seltene Ausnahmen oder nicht existent. So gut wie alle Naturvölker empfinden nur den eigenen Stamm als Menschen, und schon Mitglieder der Nachbarstämme werden nicht mehr als solche anerkannt, obwohl sie sich vom Aussehen so gut wie gar nicht unterscheiden. Die Naturvölker haben sich gegenseitig ebenso bekriegt wie sich die verschiedenen Indianerstämme auch ohne Einfluss der Weißen gegenseitig bekriegt haben. In Polynesien essen sie sich immer noch gegenseitig auf.

    Es ist leicht, seine Wunschvorstellungen vom idealen Menschen und des idealen Zusammenlebens mit und in der Natur über etwas inzwischen nicht mehr Existierendes drüberzustülpen. Ebenso wie man auch seine Angstvorstellungen über Vergangenes stülpen oder Aliens postulieren kann.

    Die Art Bewusstwerdung, die ich gemeint habe, ist „Nachdenken über“. Dass wir über die Welt und die Dinge nachdenken können, ist das, was uns wohl zu Menschen macht, oder? Hätten wir nicht angefangen, über die Welt und die Dinge nachzudenken, würde unsere Lebensweise vermutlich in etwa der von anderen Primaten entsprechen. Man kann sich das wünschen und das als die bessere Welt angucken. Jeder, der sich das ernsthaft wünscht, muss sich jedoch die Frage gefallen lassen, warum er dann nicht als Waldläufer unterwegs ist, sondern stattdessen lieber im Internet über das einstige Glück von Naturvölkern sinniert?

    „Nachdenken über“ entsteht aus einem Crash mit dem Instinkt. Wenn „Nachdenken über“ einsetzt, liegt dem zugrunde, dass man seinem Instinkt/seinen Gefühlen zuwider gehandelt hat. Der Ursprung des Nachdenkens liegt in der Diskrepanz mit seinen Gefühlen. Sonst setzt kein Nachdenken ein, schon gar nicht über den Sinn und Unsinn der Welt und des Lebens. „Nachdenken über“ setzt erst in dem Moment ein, wo die Welt und die Dinge nicht mehr so angenommen werden wie sie sind, sondern wo versucht wird, eine Veränderung zu herbeizuführen. Das ist es doch, was in uns Menschen im Laufe unserer Entwicklung eskaliert ist: dass wir nichts so lassen können, wie es ist, sondern es geradezu zwanghaft verändern müssen. Und das, obwohl wir längst erkannt haben, dass wir die Dinge nicht unbedingt zum Besseren verändern.

    Das „Nachdenken über“ und das „Abgeschnittensein von seinen Gefühlen“ sind die beiden Seite derselben Medaille. Dieser Prozess setzt bereits bei den Naturvölkern ein, denn auch hier wird nachgedacht, nur ist der Prozess noch nicht so weit vorangeschritten wie bei uns Zivilisierten.

    Die Menschen, die am meisten nachdenken, sind sehr weit von ihren Gefühlen entfernt, aber immerhin spüren sie die Entfernung noch.
    Manche entfernen sich durch Nachdenken noch weiter von ihren Gefühlen, manche versuchen sich, sich wieder mit ihren Gefühlen zu verbinden. Der Versuch, sich wieder bewusst mit den Gefühlen (Instinkt) zu verbinden, geht über den Weg des Körpers und darüber, im Nachdenken über das Nachdenken dem Nachdenken eine Absage zu erteilen und seine Aufmerksamkeit vom Nachdenken weg auf einen anderen Fokus zu lenken, den Atem, ein Mantra, eine Tätigkeit. Ob die Rückkehr ins Gefühl auf diese Weise tatsächlich klappt, daran habe ich meine Zweifel. Meinem Eindruck nach kontrollieren die meisten dieser Leute mittels ihres Verstandes jede Regung des Körpers. Was auf den spirituellen Wegen geschieht, ist meines Erachtens mehr die Vollendung der Selbstkontrolle im Sinne des Systems als tatsächlich eine Rückkehr ins Gefühl.

    In manchen Menschen bricht dieses „Nachdenken“ zusammen, meist aufgrund von Verzweiflung an der Welt, wie sie in diesem Nachdenken erscheint.

    Außerdem gibt es immer noch eine Anzahl von Menschen, die nie oder nur in geringem Ausmaß von ihren Gefühlen getrennt waren. Die einfach wissen, was ihnen gut tut, und die auf dieser Basis ihr Ding machen. Meistens leben diese Menschen ganz unauffällig zwischen all den anderen.

    Und dann gibt es noch die, in denen beides erloschen ist, sowohl das Nachdenken wie das Gefühl. Das sind dann die roboterhaften Gestalten, die beliebig manipuliert und in Kriege fürs Vaterland geschickt werden können.

    Der Machtkampf zwischen Mann und Frau um die Vorherrschaft hängt eng mit dem Nachdenken und der Auflehnung gegen den Instinkt zusammen. Der Kampf um die Vorherrschaft hat in dem Moment eingesetzt, wo einer vom anderen entsetzt war oder einer dem anderen die Schuld für irgendwas in die Schuhe geschoben hat. Beides, Entsetzen wie Schuld, sind nur durch Konzepte, also Vorstellungen und Nachdenken, möglich.
    Apathie als der Versuch, Gleichheit herzustellen, ist ebenfalls eine Folge eines vorausgehenden Entsetzens und der versuchten Bändigung dieses Entsetzens. I.S.v. wenn der andere mir gleich ist, muss ich keine Angst mehr vor ihm haben.

    Der Kampf um die Vorherrschaft entsteht doch erst, wenn einer tödliche Angst vor dem anderen hat und den anderen als Bedrohung für die eigene Existenz empfindet.

    Dass also in der ersten Phase des Bewusstwerdens (= Entwicklung der Fähigkeit des Nachdenkens über) Todesängste entstanden sind, die auf das jeweils andere Geschlecht übertragen wurden, finde ich einleuchtend. Wenn das Nachdenken jedoch Todesängste erzeugt, entsprechen die Gedanken nicht dem, wie der Mensch, als er noch ein Instinktwesen war, in der Welt war.

    Der Weg ist doch der, dass der Mensch versucht hat, seine Gedanken dahingehend weiterzuentwickeln, dass sie mit seinen Gefühlen wieder übereinstimmen und seine Ängste verstummen. Um diese Beruhigung zu bewerkstelligen hat er erst Geister, dann Götter und dann das universelle Bewusstsein erfunden. Dass der Mensch in ein postuliertes „universelles Bewusstsein“ flüchtet, weist nur daraufhin, wie groß die Diskrepanz zwischen seinen Ängsten und seinen Gefühlen inzwischen ist. Erst, wenn der Mensch das ganze Universum auf seiner Seite weiß, ist er beruhigt und die Ängste lassen nach. Wenn der Mensch sich nur noch durch universelles Bewusstsein beruhigen lässt, heißt das nichts anderes, als dass seine Ängste inzwischen ein universales Ausmaß angenommen haben.

    Die Frage ist, ob die Fähigkeit des Nachdenkens in das, was unsere Welt ausmacht, integriert werden kann oder nicht. Wenn die Fähigkeit integriert werden kann, hat das Leben eine neue Eigenschaft entwickelt und dadurch neue Räume und einen neuen Freiheitsgrad erschlossen. Wenn das Nachdenken integriert werden kann, ist der Mensch in seinen Entscheidungen sehr viel freier als ein Tier, das nur über einen begrenzten Entscheidungsraum verfügt.

    Wenn die Fähigkeit des Nachdenkens nicht integriert werden kann, stirbt sie wieder ab und verschwindet, wie auch der hypertrophe Säbelzahn des Tigers wieder verschwunden ist. Das Leben wird auf jeden Fall irgendwie weitergehen, mit oder ohne uns Menschen.

    • federleichtes
      September 26, 2014 um 9:14 am

      Wenn ich zum Kern Deiner Gedanken bitte einen eigenen Gedanken äußern darf.
      Ich betrachtete den Menschen ungeschminkt. Er ist geistig ein Zwitter. Einerseits erlaubt sein Denken ihm, sich als nicht nur etwas Besonderes, sondern als etwas besonders Erhabenes (Krone) zu beschreiben. Andererseits erlaubt ihm sein Denken nicht, seine Intelligenz als weit unter der eines Schleimpilzes einzustufen.
      Ich sehe den Modus als Kompensationsgeschäft: Wüsste der Mensch um seine – jedenfalls absolut scheinende – Dämlichkeit, könnte er gar nicht so dämlich sein, wie er dämlich sein muss. Und damit er so dämlich wie möglich, nämlich wie nötig sein kann, hängte man ihm suggestiv ein paar Fähigkeiten ans Bein – solche, die ihm erlauben, dämlich zu sein.

      Schaue ich auf die Jahrtausende der Konflikte zwischen Mann, Frau und Kind, schaue ich auf Politik und Diplomatie, Faschismus und Rassismus, Kulturbegriffe und Moralvorstellungen, Schläger, Schlächter und Schlachten, wundert es mich nicht, wenn unser geschätzter Mathias lapidar festelte, wir befänden uns im Kali Yuga, dem prognostizierten dunkelsten aller Zeitalter der Menschheit.

      Damit bin ich bei dem Gedanken, mit dem ich aufstand:
      Wer mit seiner Intelligenz und seinem analytischen Vermögen den Anforderungen individueller, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklungen nicht hinterher kommt – so wie ich -, kann sich einer Regel bedienen.
      Wir befinden uns entwicklungstechnisch in der Kali-Yuga-Dynamik.
      Alle Parameter dienen dieser Entwicklung,
      der Verschärfung all dessen, was wir eigentlich nicht wollen.
      Ist also (noch) das „Postulat Gewissen“ aktiviert – Kali-Yuga-Geist.
      Ist das Postulat Verantwortung-Schukld aktiviert – Kali-Yuga-Geist.
      Ist das Postulat Gerechtigkeit aktiviert? Bitte sehr, Kali-Yuga-Geist.

      Natürlich kann man auch endlose Debatten über Dies und Das führen und nach Ur-Bruderschaften, Ur-Völkern und ihren Ur-Kulturen suchen. Fakt bleibt, der Mensch macht im Kali-Yuga außerordentlich dämliche Spielchen, die er nur ertragen kann durch die Illusion über außerordentliche Fähigkeiten. Eine und damit auch die erste außerordentliche Fähigkeit hätte er real erworben durch die Einsicht in seine Dämlichkeit. Wie sagte Mr. Chattison: Eine Spiegelscherbe reicht bereits. Findet Mensch sie? Freiwiliig nicht!

      Dir einen guten Tag.

      Wolfgang

      • chattison
        September 26, 2014 um 9:33 am

        Eine Spiegelscherbe reicht bereits. Findet Mensch sie? Freiwiliig nicht!

        Freiwillig vermutlich selten.
        Aber selbst für die Dämlichen ist es eigentlich ganz leicht.
        Da die „Vampire“ schon seit sehr langer Zeit sehr viele Spiegle zerdeppert haben und es im steigenden Masse heutzutage immer noch tun, läuft man im wahrsten Sinne des Wortes Gefahr, in eine solche Scherbe hinein zu treten und sich zu verletzen!

        Wenn man dann guckt – „Ei, was schmerzt denn da, woher das Blut wohl kommen mag?“ – hält man ganz schnell eine solche Scherbe in der Hand und wenn man sie so untersucht – „Was ist das? Wo das wohl herkommen mag??“ – ist bereits schon mal schnell ein Blick hinein und damit auf sich geworfen^^

        Die Schmerzfreien oder relativ Unempfindlichen sind hier mal ausgenommen – die grunzen kurz und setzen dann ihre sinnlose Kreiserei um was auch immer fort und wähnen sich bestens aufgehoben im Fortschritt/schreiten.

        Je nach Grad der Dämlichkeit reicht entweder eine Reflektion oder man muss sie halt akkumulieren – „Was denn, schon wieder eine? Was soll das??“ – bis in der Rückkopplung wie beim Laser eine Dichte der Beleuchtung entstanden ist, die stark genug ist, um sich freie (Erkenntnis)Bahn zu brechen.

        Schäuble/Merkel: „Wir sind auf einem guten Weg!“
        Da haben sie diesbezüglich ausnahmsweise mal Recht^^

        • federleichtes
          September 26, 2014 um 9:51 am

          „Die Schmerzfreien oder relativ Unempfindlichen sind hier mal ausgenommen – die grunzen kurz und setzen dann ihre sinnlose Kreiserei um was auch immer fort und wähnen sich bestens aufgehoben im Fortschritt/schreiten“

          Bei mir verschärft sich der Eindruck, wir hätten es bereits mit blutleeren Gestalten zu tun.

          Gerade dachte ich an den kommenden Moment, wenn ein Reiter gefragt wird, ob das ein Opel- oder Mercedespferd sei.

          Danke übrigens für die Erwähnung von Joachim-Ernst Behrendet. Sein „Nada Brahma“ war mir mal Lebensretter. Übrigens Hamburger, der unter sehr mysteriösen Umständen (hüstel) verstarb.

          Gruß
          Wolfgang

        • chattison
          September 26, 2014 um 9:53 am

          Fazit vergessen:

          Aufwachen durch Schmerz.
          Hinsehen durch Schmerz.
          Fokussieren durch Schmerz.
          Lernen durch Schmerz.

          DAS ist die Botschaft und Mission des erwähnten Kali-Yuga.

          Wäre die Welt insgesamt in „Ordnung“, wäre das überflüssig (siehe „Paradies“).

          Aber nur der Schmerz zwingt zur Reflektion, zum Handeln.
          Der Schmerz ist zuverlässiger Wegweiser, da er nur nachlässt, repsektive verschwindet, wenn das Richtige getan wird!

          Was ist das „Richtige“?
          Wenn es „stimmt“, weil „abgestimmt“ ist auf die „Schwingung (Erde 136.1 Hz = 136.1 menschliches Herz z.B.).
          Wenn „Verhältnismäßigkeit“ der Notenschlüssel ist und so „Harmonien“ erzeugt, die ihren Ursprung in Phi/bonacci haben.

          Jeder Mißton, jede Unstimmigkeit, jeder Lärm, jede Kakophonie ist ein deutlicher Hinweis, dass das Orchester des Lebens noch nicht am Dirigenten Phi ausgerichtet ist und so die Partitur des Seins vergeigt.

      • September 26, 2014 um 10:22 am

        Wie Du die Menschen bzw. die Kraft (Leben?), die den Menschen hervorgebracht hat, beschreibst, ist das meiner Meinung nach nicht ungeschminkt, sondern extrem einseitig.
        Es wundert mich daher nicht, wenn Du im Kali-Yuga dafür eine Entsprechung findest.

        Guck Dir doch die Alternative an, die Du einführst: Einerseits erlaubt sein Denken dem Menschen, sich als was besonders Erhabenes zu beschreiben, andererseits erlaubt ihm sein Denken nicht, seine Intelligenz als unterhalb der eines Schleimpilzes anzusiedeln. Das ist überhaupt kein einerseits-andererseits, sondern beide Alternativen drücken dasselbe aus.

        Es gibt die EINEN, die sich von den ANDEREN durch angebliche Überlegenheit abgrenzen. Sich als Krone der Schöpfung, wahrer Mensch, Christus, universelles Bewusstsein oder absolute Liebe imaginieren, Hauptsache, sie fühlen sich gut und heil dabei. Ja, gibt’s. Und es gibt ANDERE, die sich selbst als Bodensatz der Schöpfung empfinden, als Fehlentwicklung, als Produkt eines durch und durch feindseligen Geistes, der ich weiß nicht was in der Welt bewirken will/soll/kann und die davon ausgehen, man muss den feindseligen Geist oder Kali-Yuga einfach aussitzen. Ja, gibt’s auch. Das ganze Panoptikum ist sogar hier in diesem Blog vertreten.

        Ich selber zähle mich weder zu EINEN noch zu den ANDEREN.
        Ich sehe einerseits, dass viele Entwicklungen im Gang sind, die zu immer mehr Dekohärenz, Zerfall und Zerstörung führen. Aber ich sehe andererseits auch, dass das nicht alles ist. Ich sehe auch, dass der Mensch Eigenschaften und Fähigkeiten hat, die kein anderes Lebewesen verwirklicht, und nicht alle diese Eigenschaften sind zerstörerisch. Menschen können auf eine Weise Gemeinschaften bilden, wie es das im Tierreich nicht gibt, und das tun sie auch, ungeachtet all der Kriege, die sie ebenfalls führen. Wenn keine moralischen Vorstellungen, Ängste oder Sozialisierungsprozesse dahinterstecken, dann klappt das sogar.

        Was den Menschen angeht, sage ich: wo viel Licht ist, ist viel Schatten, und das Eine ist nicht ohne das Andere zu haben.
        Was die Zukunft angeht, sage ich: sie ist offen und nicht durch irgendein Kali-Yuga im Voraus festgelegt. Das sind Voraussagen, die irgendwelche Menschen gemacht haben, die vor 1500 Jahren ebenso drauf waren wie Du oder besagter Mathias. 🙂

        Was Du über die Postulate „Gewissen, Schuld/Verantwortung und Gerechtigkeit sagst – bitte sehr, Dein Problem, wenn Du das als Verwirklichung von Kali-Yuga ansiehst. Und eben Deine Wahrheit, die Deiner Person am meisten entspricht.

        Ganz sicher ist das aber nicht meine Wahrheit, die meiner Person am meisten entspricht. Darum geht es doch letztendlich, oder? Dass jeder die Wahrheit findet, die seiner Person am meisten entspricht. Auf der Suche nach dieser eigenen Wahrheit kann man sich auch über Ur-Völker und Ur-Kulturen unterhalten. Genauso wie man sich über den Inhalt von Büchern oder über Arno Gruen unterhalten kann.
        Es geht darum, dass jeder eine gedankliche Ausdrucksform findet, die ihm am meisten entspricht. Und sonst um nichts.

        Was es mit dem Tao, dem Universum und dem ganzen Rest auf sich hat – das sind nur die Projektionsflächen, auf denen sich die Suche nach der eigenen Wahrheit abspielt.

        Wenn Du diese im Kali-Yuga schon gefunden hast, bitte sehr, dann brauchst Du die Urvölker und das Universum natürlich nicht mehr.

        • federleichtes
          September 26, 2014 um 11:15 am

          Dass es meine persönlichen Meinungen sind, die ich schreibe, möchte ich nicht in jedem Kommentar neu betonen müssen.

          Ich habe drei Probleme mit Dir.
          Das größte ist, ich weiß nicht, ob Du mit oder ohne Filter rauchst.
          Das mittlere Problem ist, ich weiß nicht, ob Du Fahrrad fährst.
          Das kleine Problem ist, ich weiß nicht, warum Du einerseits voll durchblickst, und andererseits diesen Durchblick wieder zukleisterst.

          Beispiel
          A. „Was den Menschen angeht, sage ich: wo viel Licht ist, ist viel Schatten, und das Eine ist nicht ohne das Andere zu haben.“
          B. „Was es mit dem Tao, dem Universum und dem ganzen Rest auf sich hat – das sind nur die Projektionsflächen, auf denen sich die Suche nach der eigenen Wahrheit abspielt.“

          Sage mal so:
          Wir suchen im Schatten nach der Realität. Der Schatten ist die Feindseligkeit. Was das Licht anmachte, ist ein Bewusstsein, das sich bewusst ist, ein Bewusstsein über die Feindseligkeit erschaffen zu müssen. Wie wir die Methodik dieses Bewusstsein-Machens interpretieren, ist völlig wurscht. Es gibt eine Methodik.
          Eine Methodik ist, gegen die Existenz gerichtete Feindseligkeit im Maße des durch die Feindseligkeit (bereits) entstandenen Bewusstseins sich verschärfen zu lassen.
          Wer die Dynamik der Feindseligkeit nicht erkennen kann, macht nix. Es gibt sie, und wer darüber diskutieren möchte, bitte sehr. Hinweise auf Apokalypse und Prophetisches verkneife ich mir. Vielleicht waren die Entäußerer ja bekifft oder syphilisiert – oder beides.

          Unser Spiel besteht augenscheinlich aus zwei „Manschaften. Die einen drehen an der Existenzverunmöglichungskurbel, die Anderen drehen an der Bewusstwerdungskurbel. Das Spiel ist bunt gemischt, bedeutet, einige glauben, an der Bewusstwerdungskurbel zu drehen, und andere glauben an der Existenzverunmöglichungskurbel zu drehen. Macht auch nix. An der Kurbel dreht wahrscheinlich etwas ganz Anderes.

          C. „Menschen können auf eine Weise Gemeinschaften bilden, wie es das im Tierreich nicht gibt, und das tun sie auch, …“

          Eben. Schauen wir auf das Wesen der Gemeinschaften. Es gibt Not-Gemeinschaften, die zusammenwachsen durch einen äußeren Druck der Feindseligkeit, und es gibt Gemeinschaften, die durch gemeinsame innere Not zusammenwachsen. Diese Gemeinschaften erfüllen einen Zweck, und wenn der Zweck erfüllt, die Not beseitigt ist, enden die Gemeinsamkeiten – das ist die Regel. Manchmal werden Ehen auch geschieden, bevor die Kinder in die Schule kommen
          Aber es gibt andere Gemeinschaften, die sich nicht emotional verbinden, sondern Verbindung SIND durch EIN Gefühl. Dieses Gefühl ist unveränderlich, und die auf dieser Basis existierende Gemeinschaft unzerstörbar.

          D. „Außerdem gibt es immer noch eine Anzahl von Menschen, die nie oder nur in geringem Ausmaß von ihren Gefühlen getrennt waren. Die einfach wissen, was ihnen gut tut, und die auf dieser Basis ihr Ding machen. Meistens leben diese Menschen ganz unauffällig zwischen all den anderen.“

          Wäre nett, wenn Du künftig nicht mehr von meinen Problemen sprichst. Mache ich gerne selber, weil ich sie kenne, siehe Einleitung.

          Gruß
          Wolfgang

          • September 26, 2014 um 11:36 am

            Sozialisation ist eine NOT-wendigkeit die als Notwendigkeit im Sinne von Gesellschaft definiert wird. Sie stellt aber keinesfalls einen fortschrittlichen Entwicklungsstand dar.

            Es ist meiner Meinung nach lediglich eine suggestive Erscheinung, ein Blendwerk für formal-juristischen Standesdünkel (mal allg. formuliert)

        • September 26, 2014 um 11:18 am

          differenzierte Betrachtung ist immer von Vorteil.

          Nach allgemeiner Auffassung werden „kulturelle Unterschiede“ als Maßstab herangezogen um bestimmte Entwicklungsunterschiede zu definieren.
          Tatsache ist aber das zu 99% menschliche Gemeinschaften sich gleich gestalten. Das1% sind die sog. kulturellen Unterschiede.

          D.h. anhand von „kulturellen Unterschieden“ ist ein Rückschluß auf die grundsätzliche (Fort)Entwicklung der Menschheit eine falsche herangehensweise, wenn nicht sogar Selbstblendung.

          Die sog. kulturellen Unterschiede (respektive Zivilisationsunterschiede) suggerieren eine fortschreitende Weiterentwicklung einzelner „Horten“ (Sippen, nennen Sie es wie sie wollen 😉 )
          und im Kehrschluß sog. weniger entwickelte „Horten“

          Lediglich durch diese Unterscheidung bezeichnet sich Homo Sapiens als Mensch (was Entwicklungsspezifisch kein Mensch IST, sondern lediglich ein (zwar schon länger andauernder) dennoch keinesfalls ein entgültiger Entwicklungsstand darstellt.

          Faktum stellt Homo Sapiens lediglich einen undefinierten Ist-Zustand dar.

          Die logische Folge wäre das sich Homo Sapiens um MENSCH zu werden auch biologisch AUS der Tierwelt erheben müsste. Dies ist bislang nicht vollzogen.

          Der vollständige Entzug müsste also was bedeuten?

          Ich stelle die Frage zur Disposition und wünsch(t)e mir, das diese Frage offen und ehrlich diskutiert wird.

          • federleichtes
            September 26, 2014 um 11:48 am

            „Die logische Folge wäre das sich Homo Sapiens um MENSCH zu werden auch biologisch AUS der Tierwelt erheben müsste. Dies ist bislang nicht vollzogen.“

            Ist ein Thema. Schreibst Du was dazu, damit eine Diskussion in gang kommt?

            Danke.
            Wolfgang

          • September 26, 2014 um 12:09 pm

            Wieso aus der Tierwelt ? Wieso nicht als Proportion des Gesamtbewusstseins … siehe LEGOLUTION:

            http://www.gold-dna.de/phi1597.html#legolution

            Gruß Guido

          • September 26, 2014 um 11:55 am

            P.S. bzgl. „Kali yuga“ und einer spezifischen Zeit“erscheinung“ welche hier in Frage gestellt wird. Das in gewissen Zeitabständen sich (nennen sie es von mir aus Zyklen) eine ganzheitliche sichtung erfolgt, lässt sich schon allein dadurch als Wahrscheinlich erklären, das es sich bei Leben nicht um eine Einzelerscheinung handelt die den Namen Homo Sapiens trägt. Hier ist das Gesamtkonzept zu sehen, da spielt eine Restspezies lediglich nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Spezies an sich (und wenn nur einer davon) hat einen Quantensprung vollzogen, das ist Gesamtkonzeptionell ausreichend und spielt sich eben NICHT mehr im Rahmen des sogenannten 100 Affen ab. Ob und wieweit sich dieser Quantensprung als Quantität ausdrückt ist unerheblich.

          • September 26, 2014 um 12:10 pm

            Nochwas.

            Bei der Sichtung spielt es eben keine Rolle ob und wieweit sich suggestive Erscheinungen evtl. noch quantitativ erweitern lassen. Die Zeiten sind vorbei. Die Erweiterungen sind schon mehr als 2000 Jahre im Gange. Ob nun in einem Gebiet der Welt zivilisatorische Veränderungen stattfinden könnten (sprich eine sogenannte Wohlstandsgesellschaft weiter ausbreitet oder nicht) ist indiskutabel, Reproduktion hat keinen Alleinanspruch, gerade wenn es um wahren Fortschritt geht. Da wird auch keiner Benachteiligt oder vorgezogen. Gesamtkonzeptionel ist diese Welt be-endet. Das ist ein unwiederrufliches Faktum.

          • September 26, 2014 um 12:18 pm

            @Guido,

            der Bezug zur Tierwelt an sich, stellt sich etwas diffizil dar. Das Tier als Bezugspunkt zum Homo Sapiens ist nicht korrekt. Das Tier an sich ist Tier.
            Deshalb betrachten Sie dieses „aus der Tierwelt“ aus der Perspektive des Seinszustandes. Homo Sapiens ist nicht einmal ein Tier, er steht definitiv nicht über den Tier.

            allerdings hängt Homo Sapiens zwischen zwei entwicklungs“stufen“, oder eher gesagt über der Klippe. deshalb war die Frage korrekt gestellt.

          • September 27, 2014 um 4:06 am

            @ Böser Bub

            „Homo Sapiens ist nicht einmal ein Tier, er steht definitiv nicht über den Tier.
            allerdings hängt Homo Sapiens zwischen zwei entwicklungs”stufen”, oder eher gesagt über der Klippe.“

            Der homo sapiens ist völlig OK.
            Nur EIN TEIL der globalen Population, die „zivilisierte Gesellschaft“, ist gegenwärtig Opfer einer üblen Krankheit – die aber in jedem Einzelfall grundlegend heilbar ist. Und zwar auf die völlig natürliche, gottgewollte und evolutionsentwickelte, Weise: Durch die Initation / Ascension, den Aufstieg zur höheren Bewußtseins-Ebene. DANN ist der Mensch wahrhaft „Krone der Schöpfung“.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • chattison
            September 26, 2014 um 12:37 pm

            @ go(l)d-dna:

            Die im Artikel erwähnte „Anti-Fragilität“ versteht so keine Sau^^

            Warum nicht von „funktionaler Reversibilität“ sprechen?

            Soll heißen:

            Der Legostein (egal ob Minor oder Maior, nur halt nicht Mindstorm NXT^^) macht keinen Fehler und verursacht keine Fehlerstasis, weil er wieder aus seiner ihm zugedachten Funktion aus einer zugedachten Form entfernt werden kann und eben nur noch wieder reiner Legostein ist, der nun in neuer Weise einer (nun verbesserten) Form und Funktion zugeführt werden kann.

            Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Fehlerstasen, die dadurch entstehen, dass irreversible Fakten geschaffen werden, um vorgeblich Stabilität zu erzeugen.

            Was natürlich Blödsinn ist und den gegenteiligen Effekt erzeugt, weil starre, irreversible Konstrukte nicht anpassungsfähig sind und darum Friktionen erzeugen bis hin zum destruktiven Chaos, das aber auch notwendig ist, weil sonst das „Falsche“ nicht korrigiert werden kann!

            Würde „Mensch“ also in seinem Handeln die Reversibilität, die „Umkehr-Qualität“ priorisieren, würden fehlerhafte Konstrukte (Handlungen, Systeme wse.) problemlos rechtzeitig angehalten und revisioniert werden können, um eine adäquatere Neuausrichtung zu ermöglichen.

            Seit Jahrtausenden befindet sich die Menschheit in der Situation wie ein, nach einem luftigen Ziel greifend, Stolpernder, der dadurch über das Fenstersims stürzt und sich dabei zu weit aus dem Fenster lehnt und der den „point of no return“ zu überschreiten droht und deshalb, anstatt einfach sich wieder zurück zu ziehen, die abenteuerlichsten Konstrukte und wahnwitzigsten Anstrengungen unternimmt, um seine ursprüngliche Richtung ja nicht aufgeben zu müssen!!!
            Der Sturz ist da natürlich nur eine Frage der Erschöpfungszeit der Ressourcen, Potentiale und Optionen.
            Siehe auch einfach das aktuelle „Wirtschaftssystem“.

            DAS ist zumindest für mich „Antifragilität“.

          • September 27, 2014 um 12:06 am

            Dass Antifragilität jede Sau auf vier Pfoten versteht aber “keine Sau“ auf zweien, zeigt wieder einmal wie offensichtlich das bestgehüteste Geheimnis wirklich ist … und es somit gar kein Geheimnis ist.

            “Warum nicht von “funktionaler Reversibilität” sprechen?“

            Endlich habe ich mal etwas, wo ich dir widersprechen kann 🙂 … Reversibilität ist keine Option, erinnert mich an das Experiment mit der Tinte im Glyzerin:

            http://de.wikipedia.org/wiki/Die_implizite_Ordnung

            “Bohm vergleicht die Begrifflichkeit der „eingefalteten Ordnung“ weiterhin mit einem Tropfen (z. B. Tinte), der in ein Gefäß gefüllt wird, in dem sich eine andere Flüssigkeit befindet (Glycerin) und ein Zylinder. Werde nun dieser Zylinder gedreht, ziehe sich der Faden langsam zu einem immer feineren Band auseinander, bis er sich ganz auflöst; da er nun aber nicht verschwunden ist, bleibt er „implizit“ vorhanden und kann bei einer Gegendrehung des Zylinders wieder „sichtbar“ gemacht werden.“

            Es soll ja durch das Chaos, durch Zunahme der vermeintlichen Komplexität, gewürzt mit reichlich Zufällen, etwas ganz Neues, aufgrund des Bisherigen entstehen, aber nicht indem mit Bisherigem einfach weiter in die Zukunft gedacht wird oder Einzelnes anders wie bisher miteinander kombiniert werden ( z. B. Fruchteis mit Dieselgeschmack ), sondern es muss ein gänzlich neuer Rahmen ermöglicht werden, in welchem das Bisherige anders zur Wirkung kommen kann.

            Dass die ANDEREN Antifragilität ‚im Blut‘ haben und wir mehr und mehr fragil unterwegs sind … und somit auf deren Antifragilität in unserem Blut mehr und mehr angewiesen sind … kommt ja nicht von ungefähr.

            Nein, das Wort ‚Umkehr‘ ist im Sinne von Antifragilität fehl am Platz … denn wir können kein Ökosystem wieder so werden lassen, wie es mal war … aber das Leben kann gemeinsam wieder zur Kohärenz ‚zurückkehren‘, indem es eben nicht umkehrt …

            Gruß Guido

          • September 26, 2014 um 12:37 pm

            Wolfgang,

            als Einleitung das geschriebene Stichwort: kulturelle Unterschiede.

          • September 26, 2014 um 6:56 pm

            „“Die logische Folge wäre das sich Homo Sapiens um MENSCH zu werden auch biologisch AUS der Tierwelt erheben müsste. Dies ist bislang nicht vollzogen.
            Der vollständige Entzug müsste also was bedeuten?““

            Ich würde sagen, sämtliche Triebe müssen abgestellt bzw. überwunden werden…

            „Die Triebe (Arterhaltung – Selbsterhaltung)

            Unser wahres Selbst (göttlicher Geist – Lebensfunke) IST ja das Leben, pure Lebensenergie!
            Wie alles, das im Materiellen in „Erscheining“ tritt (materialisiert wird), wird polarisiert.
            Dieser göttliche Geistfunge, ist bildlich gesprochen der ANTRIEB des Menschen (wie die Feder in einer Uhr – alle Rädchen am Laufen hält).
            Dieser Antrieb polarisiert in der Materie zu dem bekannten Arterhaltungs-(Sexualtrieb) und Selbsterhaltungstrieb.
            Ohne diesen Antrieb, würde der Mensch sich weder fortpflanzen, noch selbst am leben erhalten (das wäre ihm viel zu anstrengend). Denn der Körper (Materie) ist träge und faul. Der Antrieb bewirkt also eine Kraftanstrengung, sowohl um den/die geeignete/n Partner/in zu finden, als auch genügend Nahrung.
            Tragischer Weise wird das Ganze dann durch den Aufbau des Egos übertrieben – es entsteht das BEGEHREN. Der Mensch hortet mehr als er braucht (bis hin zur Gier), und will immer mehr Sex (aus Vergnügungssucht) – was wieder beides ein BEGEHREN ist.
            Durch das Ego wird also der eigentlich positive Antrieb, in das negative Begehren gewandelt.
            Das ist die NORMALE Entwicklung des Menschen, die ihn unbewusst werden läßt.
            Die weitaus größte Masse der Menschen UNTERLIEGT noch diesem „ANTRIEB“ – ihren Trieben.
            Das Ziel des Menschen ist aber, sich seines wahren SELBST (göttlicher Geist) BEWUSST zu werden. Das geht aber nur durch den Abbau von Egoismus, und Mindern von Begierden.
            Der voll bewusste Mensch, der die Vollendung erreicht hat, WIRD wieder zu seinem „ANTRIEB“. Er wird zu seinem Wahren Selbst. Darum gibt es für Ihn auch NICHTS mehr, das ihn antreiben könnte, er IST ja zum Trieb – zum LEBEN SELBST geworden.
            Lao-Tse spricht hier vom Tun ohne Tun.
            Dieser Mensch handelt, obwohl es für ihn nichts mehr zu Handeln gibt. Er handelt GRUNDLOS, und macht nur noch das, was er aus seinem Wahren Selbst für richtig, oder für notwendig hält.“

            Quelle: http://www.wissen-leben.de/8Leben/l057info.htm

          • September 26, 2014 um 7:45 pm

            @Luna,

            das mag der „sprituelle Aspekt“ sein, nun noch den biologischen.

            Desweiteren ist DER MENSCH auch biologisch „in der Lage“, sich als „Perpetuum mobile“ „umzugestalten“. Das ist Zellular nicht nur denkbar, sondern realisierbar. (Zweifel?)
            Und dies ist nichteinmal ein „Hexenwerk“ sondern ein klaks zu dem bereits geleisteten.

            Ich hatte dies bereits schoneinmal erläutert.

          • September 26, 2014 um 8:08 pm

            @ Böser Bub

            „“Desweiteren ist DER MENSCH auch biologisch “in der Lage”, sich als “Perpetuum mobile” “umzugestalten”.““

            Ja, wir hatten das vor längerem schon mal und ich sehe das ganz genauso.

            Allerdings beinhaltet das doch den biologischen Aspekt, genauso wie der Triebwegfall (Trieb ist ja auch was „biologisches“), was fehlt denn noch?

          • September 26, 2014 um 8:13 pm

            Allerdings beinhaltet das doch den biologischen Aspekt, genauso wie der Triebwegfall (Trieb ist ja auch was “biologisches”), was fehlt denn noch?zitatende

            @luna,

            wie stellen Sie sich ihre biologische Gestalt denn vor?

            Und „Triebwegfall“ bedeutet UnvergänglichSein, schon gewusst? 😉

            Nein ich werd nun nicht biblisch 😉

          • September 27, 2014 um 3:52 am

            @ Böser Bub

            „Die logische Folge wäre das sich Homo Sapiens um MENSCH zu werden auch biologisch AUS der Tierwelt erheben müsste. Dies ist bislang nicht vollzogen.“:

            Wieso „biologisch“?

            „homo sapiens“ heißt der „weise Mensch“ – und das ist völlig zutreffend.
            Daß ein Teil der Menschheit, die „zivilisierte Gesellschaft“ gegenwärtig von einer üblen Krankheit befallen ist, ändert daran NICHTS.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 27, 2014 um 9:13 am

            Ich würde sagen, sämtliche Triebe müssen abgestellt bzw. überwunden werden…

            “Die Triebe (Arterhaltung – Selbsterhaltung)

            @Luna,

            mal ein „Filmtipp“ zu Ihrem Thema „Arterhaltung – Selbsterhaltung“

            The Flock – Dunkle Triebe (2007)

      • September 27, 2014 um 3:35 am

        Lieber Wolfgang!

        Da du meine Kommentare nicht liest, wie du kürzlich geschrieben hast, solltes es maljemand anderes hier in der Runde übernehmen, dich auf deine Irrtümer und Schwächen hinzuweisen.

        „Ich betrachtete den Menschen ungeschminkt. Er ist geistig ein Zwitter. Einerseits erlaubt sein Denken ihm, sich als nicht nur etwas Besonderes, sondern als etwas besonders Erhabenes (Krone) zu beschreiben. Andererseits erlaubt ihm sein Denken nicht, seine Intelligenz als weit unter der eines Schleimpilzes einzustufen.“:

        Wirfst du hier nicht Äpfel und Birnen in einen Korb?

        „Krone der Schöpfung“ ist der wahrhaft ERWACHSENE / GESUNDE Mensch, wo / wenn er nicht von der „Kollektiven Zivilisations-Neurose (KZN), der „Krankheit der Gesellschaft“ befallen und beeinträchtigt ist.

        -.-.-.-.-

        „Wüsste der Mensch um seine – jedenfalls absolut scheinende – Dämlichkeit, könnte er gar nicht so dämlich sein, wie er dämlich sein muss. Und damit er so dämlich wie möglich, nämlich wie nötig sein kann, hängte man ihm suggestiv ein paar Fähigkeiten ans Bein – solche, die ihm erlauben, dämlich zu sein.“:

        „Dämlichkeit“ heißt so viel wie „nach Art der / einer Dame bzw. der / von Damen“.
        Was die „verkommene Sprache“ (H. von Förster) daraus gemacht hat, sollten wir nicht durch den Gebrauch bestätigen / kolportieren, sondern uns befleißigen, angemessene, sachlich richtige, Begriffe zu verwenden.

        Der typische zivilisierte Mensch ist DUMM. DAS wäre die korrekte Bezeichnung. Er ist Opfer einer „pathologischen Dummheit“, die eine Folge / Konsequenz der „pathologischen geistig-seelischen / spirituellen Unreife“ ist. Der typische zivilisierte – neurotische – Mensch lebt auf der Realitäts-Ebene des – unreifen / tumben = dummen – Kindes. Das WAR und IST kein Wert-Urteil!
        „Dumm“ ist auch nicht das Gegenteil von „klug“, sondern von „weise“. Viel Wissen oder lange Erfahrung wiederum führt nicht zu wahrer Weisheit, sondern der Aufstieg zur höheren Bewußtseins- und Wirklichkeits-Ebene – der am Beginn der Pubertät vollzogen werden soll.

        -.-.-.-.-

        „Wer mit seiner Intelligenz und seinem analytischen Vermögen den Anforderungen individueller, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklungen nicht hinterher kommt – so wie ich -, kann sich einer Regel bedienen.
        Wir befinden uns entwicklungstechnisch in der Kali-Yuga-Dynamik.“:

        Das ist keine „Regel“, sondern eine AUSREDE.
        Welches „Zeitalter“ (oder „Zeitgeist“) auch immer – angeblich – herrschen mag:
        Die höchste Macht im Universum steht jedem Menschen jederzeit zu Gebote und vermag ihn in einen bedingungslos glücklichen und regelhaft ganzheitich gesunden Menschen zu verwandeln.
        Was die meisten Menschen daran hindert, diese Transformation unverzüglich durchzuführen, ist ihr Irrglaube / Aberglaube an die Macht der Materie, die Macht der Angst. Sonst würden diese Zögerlinge doch der Angst die Zähne zeigen und sie ein- für allemal besiegen und FREI werden von all den lästigen Beschränkungen, die sie den Menschen auferlegt.

        Die Angst ist NICHT das, wofür sie von den meisten gehalten wird!
        Selbst ein Psychologie-Professor, der für seine progressive / liberale Denke und Arbeit sehr populär ist, verkündet öffentlich, daß „Angst zum Leben gehört“ und im privaten Gespräch sogar, daß er seine Angst BRAUCHT.

        In Wahrheit ist Angst eine KRANKHEIT. Regelmäßig im Zusammenhang mit der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ zum Beispiel – also bei der sehr großen Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft. Die KZN / Krankheit der Gesellschaft ist eine sehr bedrohliche Pandemie. Nur wird sie von der großen Mehrheit nicht erkannt. Denn die KZN grassiert im UNBEWUSSTEN der Betroffenen. Die SYMPTOME sind großenteils auch in der materiellen Außenwelt wahrnehmbar. Nur können die Betroffenen die Zusammenhänge und die gemeinsame Ursache im Unbewußten nicht erkennen. Denn es gehört zur Krankheit, das Unbewußte unbewußt zu lassen, statt es auf natürliche Weise zu erweitern und seine wahre geistig-seelische / spirituelle Heimat darin zu finden.

        -.-.-.-.-

        „Fakt bleibt, der Mensch macht im Kali-Yuga außerordentlich dämliche Spielchen, …“:

        Es handelt sich dabei nicht um DEN MENSCHEN generell, sondern „nur“ um den typischen zivilisierten – entfremdeten – Menschen.
        Das Wort „dämlich“ ist feindselig (sexistisch / frauenfeindlich).

        „Eine und damit auch die erste außerordentliche Fähigkeit hätte er real erworben durch die Einsicht in seine Dämlichkeit.“:

        Korrekt wäre, von „Krankheitseinsicht“ zu sprechen. Und dann sollte auch darüber gesprochen werden, daß „Krankheit“ nicht auch „Schuld“ bedeutet und man sich deswegen auch nicht schämen muß, also weder Schuld- noch Schamgefühl zu haben braucht – und auch nicht den Eltern oder Großeltern die Schuld zu geben bräuchte, denn diese Krankheit ist schon tausende Jahre alt und hat sich infolge einer großen Naturkatastrophe entwickelt.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • September 27, 2014 um 2:35 pm

          @ heureka47

          „““Dämlichkeit” heißt so viel wie “nach Art der / einer Dame bzw. der / von Damen”.““

          „“Das Wort “dämlich” ist feindselig (sexistisch / frauenfeindlich).““

          Abgesehen davon, dass mich das Wort so oder so nicht stört, stimmt das gar nicht:

          „dämlich Adj. ‘dumm, beschränkt’. Die seit dem 18. Jh. belegte, vom Nd. ausgehende und erst nach 1900, vornehmlich als derbe Schelte, im größten Teil des dt. Sprachgebiets geläufige Bildung setzt wie das mit anderem Suffix abgeleitete, heute noch im Bair.-Öst. allein geltende gleichbed. obd. und md. Adjektiv damisch (ältere Nebenform dämisch, 15. Jh., bis ins 19. Jh. auch ‘benommen, schwindlig’) germ. *þēm- voraus, das sich mit aind. tā́myati ‘erstickt, wird betäubt’, lat. tēmētum ‘berauschendes Getränk’, tēmulentus ‘berauscht’, aslaw. tomiti, russ. tomít’ (томить) ‘quälen’ auf die Wurzel ie. *tem- ‘geistig benommen, betäubt’ zurückführen läßt. Letztlich gehört die Wortgruppe wohl zur Wurzel ie. *tem(ə)- ‘dunkel’ (s. Dämmerung).“

          Quelle: http://www.dwds.de/?view=1&qu=dämlich

    • September 26, 2014 um 7:02 pm

      @ fingerphilosoph

      „Die Art Bewusstwerdung, die ich gemeint habe, ist “Nachdenken über”. Dass wir über die Welt und die Dinge nachdenken können, ist das, was uns wohl zu Menschen macht, oder?“:

      Nein. Eindeutig nicht. Diesem Irrtum erliegt die Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft. Es sind die, die von DEM abgetrennt sind, was uns zu MENSchen macht, zu Wesen, die sich des GEISTes bewußt sind, der ihr wahres Sein ist. Dieser Geist (= GE-IST, Gesamtheit / Urstoff all dessen was IST) ist spirituelle, nicht-physikalische, KRAFT.

      Wer in dieser Kraft BEWUSST lebt, wird nicht mehr so reden, wie du es z.B. tust. Du „argumentierst“ ebenso EINSEITIG, wie du es denen vorwirfst, die nach deiner Angabe „idealisierten“ oder etwas erfänden, was nicht sei.

      Auch du bist / lebst nicht in der Wahrheit. Du steckst in dem hermetischen „Wahn“-system der Mehrheit, das für DICH stimmig sein mag, ein scheinbar widerspruchsfreies Weltbild. Aber für Menschen, die in der Wahrheit leben, ist der Irrtum, die „Einengung“, die „Abtrennung“ / „Sünde“ – wie die Bibel sagt – deutlich erkennbar.
      Änderung / Aufstieg / Wieder-eins-werden ist jederzeit möglich.

      Nicht („Nach-)Denken“ über die Welt / Dinge macht uns zu Menschen (Mens-chen: mens = Geist, Seele, also „Geistlein“), sondern die Fähigkeit, zur höheren, feinstofflichen, spirituellen, Bewußtseins-Ebene aufzusteigen und die WIRKLICHKEIT zu erkennen, die URSACHEN der – äußeren, materiellen – „Realität“. Menschen, die dies tun, ERKENNEN nicht nur die ursächliche Wirklichkeit, sondern sie können darin vor allem auch selbst GESTALTEN.

      Das Postulat von René Descartes: „Ich denke, also bin ich“ ist das Credo des Grund-Irrtums der zivilisierten Gesellschaft und ihrer kollektiven Neurose (Abtrennung, Entfremdung, geistig-seelische Unreife und folglich pathologische Dummheit).
      Die Hinweise darauf sind in ältesten Schriften und verschiedenen neuzeitlichen Kulturen zu finden. Und wer die Wahrheit kennt, kann erkennen, daß sie alle – unabhängig voneinander- das identische Phänomen beschreiben. Die Pueblo-Indianer, die C.G. Jung mitteilten, daß sie die „Weißen“ für verrückt halten ebenso wie die Kulturen Südamerikas, die die „Weißen“ als die „jüngeren Brüder“ bezeichnen / verstehen.
      Aber auch aus den „eigenen Reihen“ der „Weißen“ gibt es vielfältige Kritik an der Zivilisation, am Gesamtsystem und seinen Subsystemen, wie Schule / Bildung / Wissenschaft oder Wirtschafts- / Finanz- / Geld-System oder der Politik / Demokratie, usw.

      Der Gott, der (die) Liebe ist, ist ein hohes IDEAL für etliche Menschen. Daß es nicht allen „Gläubigen“ oder nicht immer in der höchsten / reinsten Weise zu verwirklichen ist, sollte klar sein und IST vielen auch klar. Auch mir ist das klar. Denn ich weiß, daß ich eine „Zweiheit“ bin aus feinstofflichem und grobstofflichem Anteil, aus vollkommenem und unvollkommenem (materiellen) Anteil. Wahrer Mensch ist der, der sich mit dem Vollikommenen identifiziert und es als das höchste Prinzip anerkennt und bestrebt ist, es zu verwirklichen. Wohl wissend, daß ihm das Unvollkommene dabei „in die Quere kommen“ kann.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  14. federleichtes
    September 26, 2014 um 12:37 pm

    Guido:

    „Wieso aus der Tierwelt ? Wieso nicht als Proportion des Gesamtbewusstseins … siehe LEGOLUTION:“

    Ich stelle das Thema mal etwas anders vor.
    Vom Bewusstsein her ließe sich eine Hierarchie formulieren
    Mensch, Tier, Blume. Nach Blume käme Engel, Fee, Elfe – das Körperlose.
    Das Biologische ist ja nur Darstellungsform. Menschkörper die komplexeste, Tier mittel-komplex, Blume leicht oder unbedeutend komplex.
    Der Sprung, den Mensch machen kann, vollzieht sich – denke ich – nicht über Tier und Blume, sondern rückwärts – aus der Maximal-Komplexität in die absolute Leichtigkeit (des Seins)

    Muss gerade schmunzeln über die Annahme, wer nicht wert ist, Mensch zu sein, muss als Tier inkarnieren. Typisch, oder?

    BöBu schreibt:

    „Die Spezies an sich (und wenn nur einer davon) hat einen Quantensprung vollzogen, das ist Gesamtkonzeptionell ausreichend und spielt sich eben NICHT mehr im Rahmen des sogenannten 100 Affen ab. “

    Was sachste dazu?

    Gruß
    Wolfgang

    • September 26, 2014 um 12:58 pm

      Das Biologische ist ja nur Darstellungsform zitatende

      stellen Sie sich mal ohne biologische Form dar 😉

      Bzgl. „Komplexität“ müssen sie unterscheiden zwischen komplexen Abläufen innerhalb (die sich nicht zwangsläufig als komplex im sinne von kompliziert darstellen müssen) und der stetigen Angleichung an sogenannte Umwelteinflüsse. Diese Komplexität bzgl. „Umwelteinflüsse“ bedarf einen grossteil der Ressourcen.

      Stellen sie sich einfach vor, diese stetigen angleichungen bedarf es nicht mehr, d.h. nicht das der Körper sich nicht weiter entwickelt, er steckt allerdings seine Kapazitäten in konstuktivere Abläufe, effiziente(re) Abläufe etc. pp.

      Wussten sie das der menschliche Körper so konzipiert ist das er im Grunde schwebt? Nein?

      Das Potenzial ist bei vorhandener Potenz (im zweifachen sinne) unendlich eben auch in seiner Vielfalt.

      Nur dazu bedarf es einer Grundlage und diese wird hier geschaffen, das war der Sinn dieser Welt. Individualität im Sein, alles Bio oder was?

      • federleichtes
        September 26, 2014 um 1:13 pm

        „stellen Sie sich mal ohne biologische Form dar“

        Du (oder lieber Sie?) liest mich doch!

        Was den Körper betrifft, weiß ich von einigen Phänomenen. Die mich bislang nicht interessierten. Ich will Radfahren.

        Dabei kann ich am besten über interaktive Implikationen nachdenken. Und über die Problematik, die durch Wechselbeziehung entstehen kann. Wer diese Problematik nicht im Griff hat, muss Radfahren.

        Ich muss über das Thema noch nachdenken. Besser wäre, man hülfte mir dabei.

        Gruß
        Wolfgang

        • September 26, 2014 um 1:23 pm

          Was den Körper betrifft, weiß ich von einigen Phänomenen. zitatende

          Das ist kein Phänomen !!

          Der Körper ist Selbsttragend.

          Physiognomie.
          Nicht einmal laufen können aber Rad fahren 😉

          Keine Abnutzungserscheinungen, keine Belastungen etc. pp.

          Der homo Sapiens stand seiner biologischen Entwicklung selbst im Weg, er meinte er müsse alles lernen, sogar das laufen etc. pp.

          Wie dumm ist das denn? Er hat seinen eigenen Körper versklavt, weil er sich slebst nicht im Griff hat.

          Nun meint Wer? das sich Leben seiner Möglichkeiten berauben lässt?

        • chattison
          September 26, 2014 um 1:30 pm

          “stellen Sie sich mal ohne biologische Form dar”
          …………………………
          Du (oder lieber Sie?) liest mich doch!

          haha!
          touché!

          PS: welches Thema jetzt genau? Man kann hier leicht den Überblick verlieren^^

          • September 26, 2014 um 1:42 pm

            touché?

            Sie schreiben also per was oder wie?

          • federleichtes
            September 26, 2014 um 2:04 pm

            Ich fühle mich auch nicht altersgerecht behandelt. Bin nicht nach drei Stunden Schlaf aufgestanden, um während des Treppensteigens meine Quanten zu wechseln. Oder beim Derby zu laufen und mir in der zweiten Runde die Hufe selber zu beschlagen.

            Warum nennt „Bub“ sich böse? Hoffentlich nur, um uns Angst zu machen. Pardon, wie macht man die eigentlich? Und krabbelt man dann mit seiner biologischen Form unter’s Bett? Sollte ich, bevor’s richtig los geht, die Leichen, Moment, den Staub darunter mal weg schaufeln?
            Verstanden hat er jedenfalls ganz sicher auch nicht alles, sonst wäre er nicht mehr hier.

            Danke und Gruß
            Wolfgang

          • September 26, 2014 um 3:24 pm

            Verstanden hat er jedenfalls ganz sicher auch nicht alles, sonst wäre er nicht mehr hier.zitatende

            Wo sollte er denn sein?

        • September 27, 2014 um 12:17 pm

          @ federleichtes

          „Ich muss über das Thema noch nachdenken. Besser wäre, man hülfte mir dabei.“:

          Du sollst geholfen werden!
          Der Mensch kommt weiter in seiner Entwicklung – die Entwicklung seiner selbst als „höheres“ Bewußtsein ist – durch
          – Liebe zum Leben / Sein;
          – Freisein (im Bewußtsein, von Angst);
          – Köhärenzgefühl / -bewußtsein (incl. Resilienz);
          – Erfahrungen machen;
          – Kommunikation (Buber: „Man entwickelt sich am Anderen“);
          – Fragen stellen,
          – Offenheit für GANZHEITLICHES Lernen (Lernen der SEELE, SELBST-Entwicklung).

          Und evtl. mehr in dieser Richtung.
          Wenn es ein Trauma gibt bzw. eine Neurose, muß dies(e) zuerst überwunden werden, sonst ist alles nichts.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

  15. federleichtes
    September 26, 2014 um 1:02 pm

    Mr. Chattison

    „Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Fehlerstasen, die dadurch entstehen, dass irreversible Fakten geschaffen werden, um vorgeblich Stabilität zu erzeugen.

    Was natürlich Blödsinn ist und den gegenteiligen Effekt erzeugt, …“

    Bisher konnte ich meine Ansicht über das Problem ja nicht rüber bringen.

    Die irreversiblen Fakten schaffte Geist. Es entstand eine Dynamik. Um Stabilität erhalten zu können, Was einerseits zu mehr Stbilität führte, führte andererseits zu mehr Instabilität – die eine Entwicklung der Dynamik bewegte sich Richtung Unendlich, gleichzeitig die andere Entwicklung Richtung Nichts.

    Fehlerstasen interpretiere ich als fragmentiertes Problem, das darin bestand zu glauben, eine Macht könne entstehen zu Lasten aller Anderer. Diese Macht war anfangs (des Spiels) noch spielerisch, wurde durch Machtgewinn aber zunehmend starrer..Der Geist des Machtgewinns erlosch in dem Moment, als es nichts mehr zu gewinnen gab.

    Für mich ist die Dynamik des Werdens* logisch – wie seht ihr das?
    * Beobachtbar auch am Entstehen von Weltreichen und dem (zwingend) folgenden Zerfall.

    Gruß
    Wolfgang

    • September 26, 2014 um 1:09 pm

      Für mich ist die Dynamik des Werdens* logisch – wie seht ihr das?
      * Beobachtbar auch am Entstehen von Weltreichen und dem (zwingend) folgenden Zerfall.zitatende

      Das Rahmen“programm“ was sich in einer gewissen Weise aus dem Rahmen gelaufen ist, die Ruder sind allerdings wieder in fester Hand, und die Richtung ist nicht willkürlich gewählt, sie ist auserlesen sprich gut gewählt 😉

      Bauen Sie mal ein Boot um während es auf hoher See ist 😉

      • federleichtes
        September 26, 2014 um 2:09 pm

        Sach ich ja, die ganze Klamotte ist ein Meisterwerk – im Murksgewand.
        Seit es Wind, Wasser und Boot gibt, waren die Ruder (und Ruderer) immer in festen Händen.

        Wäre noch ein nettes Thema für Philosophen, die befürchten, bald arbeitslos zu werden.

        Gruß
        Wolfgang

        • September 26, 2014 um 5:07 pm

          Sach ich ja, die ganze Klamotte ist ein Meisterwerk – im Murksgewand.zitatende

          Wolfgang,

          Hausgemacht.

          Nur mal kurz „angerissen“

          Geht man davon aus das die Spezies „Homo Sapiens“ als Art sich im evolutionären Prozess befindet, bildet sie einen gemeinsamen Gen-Bestand. In diesen fliesst alles mit ein (incl. Gentechnische Veränderungen) der sich auf die gesamte Art auswirkt.
          d.h. u.a. auch das sämtliche genetischen Defekte Auswirkungen auf die gesamte Art haben.
          Bedingt durch den „medizinischen Fortschritt“ erreichen auch Menschen das fortpflanzungsfähige Alter, die früher aufgrund von Krankheiten oder genetischen defekten Geburt, Kindheit oder Jugend nicht überlebt hätten. Dadurch häufen sich im Gen-Bestand der Menschheit „schlechte Gene“ an, die irgendwann überwiegen und den Fortbestand des Menschengeschlechts unmöglich machen.

          Schaut man sich die Entwicklung an und summiert man die Faktoren, verwundert es keinesfalls das Gen-defekte (z.b. als sog. Zivilisationskrankheiten getarnt) diesen negativen Pool verstärken.

          Schaut man sich weiterhin an, welchen Einfluß wiederrum z.B. Medikamente die verabreicht werden, auf die Genetische Qualität haben, werden die Tragweite und die Zusammenhänge überdeutlich.

          Das mit den 100 Affen war nicht umsonst geschrieben, nicht nur Fähigkeiten „übertragen“ sich ab einen bestimmten prozentualen Anteil auf alle. (einfach ausgedrückt)

          Deshalb schrieb ich auch an anderer Stelle von „ausklinken“ aus diesem „Gesamtbewusstsein“ welches sich eben auf diese „Verschachtelung“ bezieht.

          Das „Schreckgespenst“ das Künftig könnten Genetiker solche Fehlentwicklungen im Erbgut künftig korrigieren könnten, verschlimmert das Ganze nur noch. Was bis heute bereits auf diesem Gebiet gemacht wurde und wird, entzieht sich der Öffentlichkeit.
          Stellt allerdings wahrscheinlich nicht den ausschlaggebenden Faktor dar.

          Meiner Meinung nach ist evolutionär nur eine Option offen. Das Ausscheiden der menschlichen Art aus dem evolutionären Wettlauf der Arten.
          Das ist kein Nachteil an sich, (ich hatte das bereits erwähnt) weil nur dadurch überhaupt noch eine Chance besteht die Art als solche zu erhalten. Allerdings auf einer Basis die der Erhaltung der Art gerecht wird (würde sonst ja keinen Sinn ergeben)

          Das heisst allerdings gleichzeitig das die Art wie sie heute besteht diese Basis nicht sein wird.

          Das Aussterben ist also ein Übergang zu einer Art die mit der jetzigen keinerlei Bezug hat.

          soweit in kurzen Zügen (mit Filter 😉 )

          • September 26, 2014 um 5:35 pm

            Ergänzung

            Die Auswirkungen der Qualität von Eizellen und die Qualität der Spermien sind ein wesentlicher Aspekt, der ausführlicher beschrieben werden müsste. hat aber alles nur einen rückwirkenden Effekt. auch dieser Aspekt lässt nur den obigen schluß zu.

          • September 26, 2014 um 5:37 pm

            Du meinst also, dass wir mit unserem kleinen Geist aktiv in unsere Gene eingreifen sollten, damit wir im Sinne der Transhumanistik „ausgereifte“ Wesen werden, die nicht kaputbar sind und über allem stehen?
            Das kann nur schief gehen …

          • September 26, 2014 um 5:47 pm

            Du meinst also, dass wir mit unserem kleinen Geist aktiv in unsere Gene eingreifen sollten, damit wir im Sinne der Transhumanistik “ausgereifte” Wesen werden, die nicht kaputbar sind und über allem stehen?
            Das kann nur schief gehen …zitatende

            @Martin,

            davon steht nicht´s in den obigen Ausführungen, das Gegenteil ist eher angeführt.

            „Das “Schreckgespenst” das Genetiker solche Fehlentwicklungen im Erbgut künftig korrigieren könnten, verschlimmert das Ganze nur noch. Was bis heute bereits auf diesem Gebiet gemacht wurde und wird, entzieht sich der Öffentlichkeit.“Zitatende

            Desweiteren und da stimme ich Ihnen zu, ist der sog. „Transhumanismus“ an sich eine Farcé, dafür reicht diesen „Möchtegelehrten“ der Horizont nicht einmal ansatzweise, allerdings wie schon geschrieben, sie tun es, und verschlimmern das Ganze ja nur dadurch.

            Sie können dem kein Ende bereiten, wenn sie dem Gesamtansatz nicht beenden.
            Dies ist ja genau im Interesse der Arterhaltung und einzig darauf kommt es an.

            Ob das nun hart klingt, sei es drum.

          • September 26, 2014 um 6:43 pm

            ok, verstanden 🙂

          • September 26, 2014 um 5:59 pm

            Das ist keine Casting-Show auch wenn es ein re-call ist, nur ist dies keine zweite Runde.

          • September 26, 2014 um 11:41 pm

            “Das Aussterben ist also ein Übergang zu einer Art die mit der jetzigen keinerlei Bezug hat.“

            Ein Bezug besteht immer. Dass dieser in den Datensätzen der Forschung verloren geht, verstärkt den Eindruck von Zufall und Komplexität, dabei sind beide nur Ausdruck entwurzelter Informationen.

            Gruß Guido

    • September 27, 2014 um 12:09 pm

      @ federleichtes

      „Für mich ist die Dynamik des Werdens* logisch – wie seht ihr das?
      * Beobachtbar auch am Entstehen von Weltreichen und dem (zwingend) folgenden Zerfall.“:

      Was da seit einer Weile am „Werden“ ist, ist eine Krankheit. Meine Sichtweise dazu ist hier bekannt. Oswald Spengler hat die Systematik beschrieben in „Der Untergang des Abendlandes“. JEDER wahrhaft Erwachsene kann die vielfältigen Symptome erkennen, die Zusammenhänge zwischen den Symptomen und die gemeinsame, tiefere, Ursache.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  16. chattison
    September 26, 2014 um 1:32 pm

    Ich finde das ist schon mal ein respektabler Anfang^^

    • September 26, 2014 um 1:44 pm

      Anfang? Mittendrin. Wechseln sie mal ihre Reifen, Sie wissen ja, Quanten sind das auf den Sie stehen.

  17. federleichtes
    September 26, 2014 um 2:18 pm

    Sehr verirrte Hamen und Derren,

    wir schreiben hier im reinen Gewissen des Herrn Wolfgang Heuer. Am liebsten möchte ich jetzt prusten, aber dann fliegt der über Wochen gepflegte Staub weg. Man hat ja als gewissenloser Kultur- und Staatsmuffel sonst nichts Eigenes.

    Na denn.
    Wolfgang

  18. chattison
    September 26, 2014 um 3:06 pm

    Die Quanten auf denen bzw. auf die ich stehe nennen sich Prävention und Improvisation.
    Damit fahre ich sehr gut, egal bei welchem Wetter, welcher Strömung oder welcher Route.
    Mit dem einen Quantum decke ich ab, was man vorab sehen und arrangieren kann und mit dem anderen Quant mach ich einfach Sprünge über überraschende Hindernisse.
    Und sollte all das nix helfen, drehe ich halt wiedr um und guck mir eine neue Route aus.
    Säuft die Chose trotzdem ab, weil federleichtes mal wieder einen Kratzer in den Lack gemacht hat, dann kann man auch noch schwimmen oder eintauchen und sich treiben lassen.
    Kommt man garantiert früher oder später an einem der Plastikmüllkontinente an, geht an Land und krönt sich zum König der Biphenyl-Inseln.
    Hey, was soll schief gehen?!

    • federleichtes
      September 26, 2014 um 6:02 pm

      Ist mir Vergnügen und Ehre zugleich, Ihnen im Namen vereinigert Evolutionspragmatiker eine kleine Aufmerksamkeit verbunden mit einer Danksagung antragen zu dürfen.

      Was Sie so in der Hinterhand – da kennen sie sich ja bestens aus – parat haben – volle Bewunderung. Das bleibt bitte unter uns.

      Danke und Gruß von den
      Federleichten

      • September 26, 2014 um 6:49 pm

        „Hinterhand“?

        Exaptation oder auch Co-Option ist ja kein Fremdwort „innerhalb der Evolution“.

        nur eine Frage der entsprechenden Anwendung. 😉

  19. federleichtes
    September 26, 2014 um 6:26 pm

    Martin

    „Du meinst also, dass wir mit unserem kleinen Geist aktiv in unsere Gene eingreifen sollten, damit wir im Sinne der Transhumanistik “ausgereifte” Wesen werden, die nicht kaputbar sind und über allem stehen?
    Das kann nur schief gehen …“

    Jawoll, geht schief.

    Ich schildere Dir in Frageform meine Sicht – die das Folgende bereits vor einigen Jahren fragte.

    Wann wurde der Mensch erschaffen?
    Wurde er mit guten Absichten erschaffen?
    Was entwickelte sich nach der Erschaffung des gutartigen Menschen?
    Wie konnte der Mensch bösartig werden?
    Was bedeutet es, die Feindseligkeit forcieren zu müssen?
    Warum kann ihr nicht Einhalt geboten werden?
    Du hast ein Auto -weißt Du, was sicherheitstechnisch ausgereift bedeutet?
    Du bist ein Mensch – kennst Du das Konzept des Menschen?
    Du weißt vom Artensterben – stirbt auch das Konzept einer Art?
    Kannst Du Dir den Menschen, die Natur, den Planeten nur als Konzept denken?
    Weißt Du, warum viele Verbrechen scheitern?
    Warum scheitern gerade die größten Verbrecher auf dieser Welt nicht?
    Die Menschen verbrechen, was möglich ist. Wie entsteht das Mögliche?
    Was entsteht als Exformation eines Verbrechens?
    Hätte ich, wenn vorhanden, ein reines Gewissen?
    Für wen mag wohl die Instanz Gewissen geschaffen worden sein?
    Um dort bestimmte Informationen zu speichern?

    Du kommst klar? Wir hatten uns Sorgen gemacht.

    Gruß
    Wolfgang

    • September 26, 2014 um 6:46 pm

      Ich komme mit Lesen kaum hinterher, so fleißig seid Ihr hier. Da bleibt dann kaum Zeit zum Kommentieren neben den Recherchen zur Verdichtung unserer/meiner Themen 😉
      Ja, es ist alles gut 🙂
      Martin

    • September 27, 2014 um 10:02 pm

      @ federleichtes

      „Wie konnte der Mensch bösartig werden?“:

      Nicht „DER MENSCH“ ist „bösartig“ geworden, sondern EIN TEIL der Menschheit wurde von einer „bösen“ – aber grundlegend heilbaren – Krankheit befallen: „Kollektive (Zivilisations-)Neurose.

      „Warum kann ihr nicht Einhalt geboten werden?“:

      Das kann. Man müßte nur ohne Angst und Vorbehalte offen über das Problem sprechen und dafür sorgen, daß alle auch die Information bezüglich des Weges der grundlegenden Heilung bekommen.
      Bezüglich unzähliger anderer Dinge ist doch die Informations-Verbreitung AUCH kein Problem!

      ALLES nur eine Frage der Aufmerksamkeit(s-Energie) bzw. des Einsatzes von – vorhandenen! – Ressourcen für die Verbreitung.

  20. federleichtes
    September 26, 2014 um 7:07 pm

    BöBu

    „Meiner Meinung nach ist evolutionär nur eine Option offen. Das Ausscheiden der menschlichen Art aus dem evolutionären Wettlauf der Arten.“

    Den Wettlauf sehe ich nicht. Ich sehe die Anderen uns helfen, der Feindseligkeit auf die Schliche zu kommen. Geht’s dabei im Wesentlichen um Resistenz? Um tauglich und untauglich? Die Natur als ein großes Labor, in dem die Feindseligkeit ein- und ausgeht – und sehr deutliche Spuren hinterlässt – besonders exformativ? Kann die Feinseligkeit ihr exformatives Wesen überhaupt wahrnehmen?

    Wenn nur eine Option offen ist, ist es vom Wesen her keine Option. Methodisch läuft das Spielchen doch unausweichlich auf ein Ende zu; es geht nicht anders. Die Methodik ist seit Anbeginn final gestrickt. Deswegen auch ein paar nötige Eingriffe, weil das, was man be- bzw. ergreifen musste, unbekannt war. Wenn du ein Schildkrötenfänger bist, und aus der Schildkröte wird plötzlich ein Hase, und aus dem Hasen plötzliche in Krokodil, ändert sich beim Fangen nicht die Methodik (Be- und Ergreifen) sondern die Mittel, die die Methodik anwenden muss.

    Na, ich bin mal auf Guido gespannt. Ob er es für möglich hält, dass Wesen schreiben können.

    Gruß
    Wolfgang

    • September 26, 2014 um 7:34 pm

      Eine Option ist ein gangbarer Weg. Der ist ja in sich nicht begrenzt, somit fällt Ihr „Einstand“ flach 😉

      Was meinen Sie mit „die Anderen helfen uns(?) und wer ist „uns“?

      Sein Sie einfach mal unpragmatisch

      Stellen Sie sich die gewissenlose Frage: Was würde ich tun?

      Gehen Sie dabei nicht über Los (sprich das sog. Vergangene mit in ERwägung ziehen, sondern sehen Sie es einfach mal „von Ihrer Position heraus“. Was würden Sie antworten wenn Ihnen die Frage zukommt „Was würden Sie (tun) – wollen“?

      • September 26, 2014 um 8:08 pm

        stimmt ja Sie fahren Rad 😉

      • federleichtes
        September 27, 2014 um 12:51 am

        Option kann auch der nicht gangbare Weg sein. EINE Option ist wie Denken. Diese Option wurde für den Menschen gewählt. Und er denkt, drauf los, egal, ob vor oder zurück rauf oder runter oder rauf und runter.

        Ihre Frage irritierte mich etwas. Was ich tun WÜRDE? Ich würde nichts, gar nichts tun wollen. Ich tue es, nicht was, oder wie, sondern so gut ich kann.

        Das „Würde“ impliziert ja Planung, Berechnung, Zielabsicht. Wohin sollte ich zielen? Auf das, was gedacht werden will? Das Gefühl, dem ich folge, sagt doch nicht: Würdest du mal abwaschen. Oder: Würdest du mal mit mir eine Stunde an den Teich fahren. Ich sage: Okay wir fahren mal an den Teich zu den Teichrohrsängern, beobachten, was ihre Kinder so treiben.

        Würde also kommt bei mir nicht vor. So und so nicht. Ohne sie kommt man in einer würdelosen Welt besser durch.

        „Was meinen Sie mit “die Anderen helfen uns(?) und wer ist “uns”?“

        Die Anderen sind die Blumen und Bäume und Tiere. Uns sind Wir, die sich von Blumen und Bäumen und Tieren helfen lassen. Sie sind sichere Freunde. Sie wankeln nicht. Sie vermitteln einen Hauch von Ewigkeit. Damit zügeln sie die Chaoszeit, wandeln Menschenzeit.

        Sie haben sich verändert.

        Gruß
        Wolfgang

    • September 26, 2014 um 11:36 pm

      ““Meiner Meinung nach ist evolutionär nur eine Option offen. Das Ausscheiden der menschlichen Art aus dem evolutionären Wettlauf der Arten.”“

      Sieht man jede Lebensform als möglich gewordene Verkörperung des ‚Göttlichen‘ an, die jeweils notwendig ist, um Fortzuführen, was problematisiert werden muss, und um letztendlich zu erreichen, was unausweichlich ist, dann zeigt sich keine Spur von Wettlauf und auch kein Ausscheiden … höchstens in der realisierten Form von dem, was komisch aussieht und merkwürdig riecht. ‚Göttlich‘, fern jeglicher Religion, bedeutet hier ‚kohärent‘ bzw. ‚wesentlich‘. Es ist der ‚Teil‘ des Gesamtbewusstseins, der sich in Form der Summe aller Viren verkörpert. Der Teil, der wesentlich für die Verkörperung aller Lebensformen ist und für die Dynamik des Lebens verantwortlich ist, auch für die Verkörperung menschlichen Bewusstseins:

      http://www.scinexx.de/dossier-detail-517-10.html

      VIROLUTION von Frank Ryan ist, nebenbei bemerkt, jede Lesestunde wert …

      Doch wo beginnt eine Lebensform und wo hört sie auf ? Dient die Benennung mit den Begriffen ‚Mensch‘, ‚Vogel‘, ‚Biene‘ nur uns Menschen bzw. uns Menschen nur, damit wir uns auf das Unwesentliche konzentrieren können, während das Wesentliche dem jeweiligen Zeitgeist zur Verfügung steht, um damit die Feindseligkeit auf die Bühne des Lebens zu zerren ? Das Leben ist ein fließender Prozess und kein Hervortreten von Formen auf Knopfdruck. Dass wir Menschen noch immer wie, für uns, gewohnt aussehen, liegt zum einen daran, dass wir nicht loslassen wollen ( manch eine(r) will gar ewig jugendlich aussehen ) und zum anderen am Zeitgeist, der es anstrebt, dass Antifragilität seitens der menschlichen Verkörperung kein Gesicht bekommen darf … zu sehen an all den genetischen Untersuchungen, die im Vorfeld einer Geburt aussortieren helfen, was nicht ins erwartet/gewohnte Bild passt, aber als Vorkommen eine deutliche Sprache dahingehend spricht, dass etwas vorliegt, das zu diesem Vorkommen führte. Mutationen sind ein notwendiges ‚Werkzeug‘ der Antifragilität, während der Zeitgeist aber Robustheit fordert und diese mit Erwartungen und Gewohntem gleichsetzt, was aber zur Fragilisierung der Spezies Mensch führt … was wiederum notwendig ist, um das eigentliche PROBLEM bewusst werden zu lassen.

      Der Mensch kann nicht ausscheiden, weil der Mensch dergestalt notwendig wurde und er der Kohärenz (im Kern, als ‚Göttlicher‘ Funke) ermöglicht durch die Zeit zu reisen, zwecks Problematisierung.

      Ob Wesen schreiben können ? Nö … das kann nur die Lebensform, also der Mensch. Aber von irgendwoher müssen ja die Ideen (Schwingungen) kommen, welche die Hand der Verkörperung letztendlich schreiben lassen. Nun, keine Kernseife der Welt kann die Verkörperung, als Verkörperung der Problematik, auflösen, egal, wie klar das Wasser zum Waschen auch ist. Aber das eigentliche Kernproblem, das PROBLEM, ist ‚Teil‘ jeder Verkörperung und aller Lebewesen. Und auch diese Lebewesen lassen Ideen in denen entstehen, die sie dann mit ihrer Verkörperung (be)schreiben. Und was diese (be)schreiben entspringt der Exformation des Gesamtbewusstseins, im Zustand von Kohärenz, und somit ‚vor‘ dem eigentlichen PROBLEM.

      Manches Wesen vermag aber, statt einen Stift zu führen, den Auslöser eines Fotoapparates zu drücken 😉

      Gruß Guido

      • September 27, 2014 um 8:38 am

        „Wettlauf“ nicht mit „Drive“ ver-wechseln.

        Es besteht hier lediglich die Möglichkeit, einige Anmerkungen zu hinterlassen. 😉

        Dasselbe gilt bspw. für „Kampf“, auch hier ist der Begriff bei dem einen „negativ“ belegt, der andere sieht synonym dazu darin etwas „positives“ z.B.Anstrengung, Engagement

        Deshalb gilt ja „jeder sieht was er sieht“.

  21. Gerd Zimmermann
    September 27, 2014 um 5:35 am

    Hallo Guido

    Ich hatte heute Nacht einen Traum. Mir traeumte ich verband
    mich mit dem Gesamtbewusstsein. Auf dieser Reise erkannte
    ich das Problem des Problems.
    Durch die zunehmende Frakmentierung verliert das Bewusstsein
    die Zugehoerigkeit zu Phi.
    Gemeinsam ins Tal umschreibe ich in der realen Bildersprache so.
    Die Fibonaccispirale bewegt sich nicht weiter von Phi weg, sondern
    sie naehert sich Phi wieder an, so das ES zum Brueckenschlag
    kommen kann.
    Das erstaunliche an diesem Traum, ich konnte bewusst Bilder
    realisieren und musste mich nicht auf mein Unterbewusstsein
    verlassen, cool, ich denke so etwas nennt man Freigeist.

    LG Gerd

  22. Gerd Zimmermann
    September 27, 2014 um 5:46 am

    Noch eine Frage Guido

    ist Goettlich Gottlicht, das Geheimnis des Lichts ?
    Dan waere ja Walter Russell zu Unrecht belaechelt.

    Gruss Gerd

  23. Gerd Zimmermann
    September 27, 2014 um 6:06 am

    Guido….durch die Zeit zu reisen…
    wird im Buch

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest
    beschrieben.
    Sollte ES rein ZUFAELLIG Paralellen geben, koennte das Buch
    ja auch : Das Leben als verkoerpertes Bewusstsein, das Universum
    als Haus des Lebens und das Gesamtbewusstsein
    genannt werden.

    Gruss Gerd

  24. Gerd Zimmermann
    September 27, 2014 um 6:22 am

    Lasst mich bitte noch einen Schritt weiter denken, dann waere ja
    das GESMTBEWUSSTSEIN der goldene Gral, den man nicht zu
    finden vermag, da er in der Oeffentlichkeit verborgen ist.

    Gruss Gerd

    • September 27, 2014 um 11:07 pm

      Lieber Gerd!

      „Lasst mich bitte noch einen Schritt weiter denken, dann waere ja
      das GESMTBEWUSSTSEIN der goldene Gral, den man nicht zu
      finden vermag, da er in der Oeffentlichkeit verborgen ist.

      Der (heilige) „Gral“ ist ein SYMBOLISCHES Gefäß für das göttliche Bewußtsein, den göttlichen Geist, die göttliche Kraft, usw.

      Sofern ein solches Gefäß in der Mitte der Tafelrunde König Artus‘ gestanden haben sollte, war m.E. der SINN des Gefäßes, die Mitglieder / Ritter der Tafelrunde stets an das höchste Prinzip, die höchste Kraft / Macht zu erinnern – der sie sich (meine Vermutung) verschrieben hatten.

      (Schon) die Bibel vermittelt, daß DER MENSCH der „Tempel Gottes“ sei.

      Die „Gralssuche“ des Mittelalters ist vermutlich gleichzusetzen mit der „Sinnsuche“ des modernen Menschen, mit der „Suche nach dem wahren Selbst / Sein / Glück usw.“ bzw. mit der „Selbst-FINDUNG“, „Selbst-Werdung“, „Selbst-Entwicklung“, „Selbst-Verwirklichung“.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

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  1. September 24, 2014 um 9:01 am

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