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Das Leben steht am Pranger

Obwohl dem Leben ein Mysterium immanent ist, lassen sich aus Erlebtem und Erfahrungen einige Erkenntnisse ableiten. Das Leben erfüllte die Menschen mit Daten, und die Menschen füllen das Leben mit Informationen. Das Menschwerden ist bestimmt durch individuelle und kollektive Vorgaben. Das Menschsein wurde und wird bis heute also verursacht. Zwischen des Menschen bestimmten Werdens und seinem dann folgenden unbestimmten Wollens besteht ein Zusammenhang – so wie zwischen einem Saatkorn, den auf es einwirkenden Bedingungen und der entsprechend daraus wachsenden Blume. Was aus Wachstums-Veranlagungen und Wachstums-Bedingtheiten entsteht, ist determiniert. So wächst aus einer Ringelblumensaat keine Ringeltaube,

und aus einem Ringeltaubenei schlüpft keine Ringelblume; auch nicht zufällig. So weit verständlich?

Ein neuer Kommentar betritt den Blog, und zwar forschen Schrittes:

Das Prinzip der Kausalität besagt nicht, dass eine Ursache in jedem Fall gesteuert, also mit einer Absicht behaftet ist.

Der Kommentator weiß noch mehr:

Der „Zufall“ ist ungleich mächtiger als jede Planung – er wird aber nur zu gerne verdrängt und als Ursache ausgeklammert, denn sonst müsste man ja des bedingungslosen(!) Ausgeliefertseins gewahr werden und all die eigenen schönen Pläne und Absichten als ad absurdum geführt sehen!

Und folgend:

Denn dieses allgemein verbindliche Kausalitäts-Konzept existiert nicht!
Es kann schon deswegen nicht existieren, weil – s.o. – der „Zufall“ weitaus mächtiger wirkt als jede profane Kausalität.

Und nachfolgend:

Vieles von dem, was uns widerfährt ist zufällig in der Form, dass es unbeabsichtigt ist, gleichwohl es kausal begründet ist.

Na ja. Mein Kommentar dazu begann so:

„Den Zufall (oder Gott) zu widerlegen, mag den Experten vorbehalten bleiben. Faktisch existieren beide. Und zwar als eine wirkmächtige VORstellung. Wer an den Zufall glaubt, überantwortet sich im Grunde der Verantwortungslosigkeit, überlässt dem Zufall die Macht der Gestaltung und verwässert damit die Eigenmacht-Optionen, die das Leben ja auch anbietet. Nicht anders verhält es sich mit “Gott”, dem auf seinem Altar geopfert wird.“

Worauf von unserem neuen Kommentator Folgendes erwidert wird:

Also ich lasse mich nicht der Verantwortungslosigkeit zeihen, weil ich den Zufall, – wie ausführlich und eigentlich unmissverständlich von mir definiert -, für gegeben halte.
Ihr verbales Rabaukentum ist kein Ersatz für eine solide Erörterung Ihrer These, denn mehr ist sie nicht.

Auf die Frage zur Verantwortung antworte ich:

„Zählen sie die Verbrechen dieser Welt, und prüfen Sie, wie viele aus “Verantwortung” begangen wurden. Bei mir liegt der Zettel, worauf Verantwortung steht, in der Schublade, auf der Größenwahn steht; nicht zufällig.“

Worauf ich Folgendes zur Kenntnis nehme:

Naja, dank Ihrer Antwort können wir uns alle mal fragen, inwieweit Sie selbst ein Werkzeug der von Ihnen so erdiktierten Offenbarung des existenziell Feindseligen (Bösen) verkörpern

Dafür erntet der Kommentator von Wolfgang Heuer (der die Aktiven des Blogs explizit als „tumbe Toren“ bezeichnet):

Super!
Herzlichen Dank!

Diese sehr spezielle und persönliche Diffamierung wird von Martin* ausdrücklich im Rahmen seiner Nettikette verstanden.

Gut. Das war das Vorspiel.
Da der Kommentator nicht in der Lage scheint, seine Frage, ob ich eine Verkörperung des Bösen bin, an „wir Alle“ in Position zu bringen, übernehme ich das für ihn; man hilft sich in gewissen Kreisen ja gerne.

Wer kein völlig tumber Tor ist, erkennt die Dichotomie des Lebens. Profan indifferenziert formuliert lautet sie „Gut und Böse“. Konkret praxisbezogen (hier in diversen Themen und in hunderten von Beiträgen) formuliert lautet sie:

Feindseligkeit und Bewusstsein sind zwei polare, aber im miteinander wirkende Kräfte.

Dass von einem bestimmten Geist die Ergebnisse des Zusammenwirkens (hier auch Tick-Tack-Prinzip genannt) als Zufall beschrieben werden, ist kein Zufall.

Leben ist, jedenfalls was Menschenleben betrifft, also Gut und Böse. Und zwar untrennbar. Logisch? Lebendige Menschen wirken im Sinne dieses Gut-und-böse oder Ticktack-Prinzips. Ob sie das wollen, oder wissen oder meinen, es durch Uminterpretierung verhindern zu können. Das zufällige oder absichtslose Gut-und-böse des Lebens relativierte sich durch die Annahme, das Prozessuale mache Sinn. Sinn im Sinne einer Vernunft entstünde, wenn die dem Leben innewohnende Dynamik zielgerichtet wäre. Ist sie das?

Die Anwesenheit eines Geistes der Feindseligkeit ist zumindest auf dem Planeten Erde unzweifelhaft. Was das Bewusstsein betrifft, ließen sich jedoch Zweifel anmelden. Vielleicht versteckt es sich in Menschen mit Verantwortungs- und Zufallsglauben. Ich persönlich glaube nicht, und ich verstecke auch nichts – im Gegenteil bin ich sehr daran interessiert zu erfahren, ob die in unserem Raum stehende Theorie stimmt: Dass Bewusstsein die Feindseligkeit kontrollieren kann – oder es bereits tut, oder es bereits immer tat.

Bin ich also ein Diener des Bösen?
Natürlich, ich lebe ja. Wenn das Leben als Absicht und Systematik an den Pranger gehört, bitte sehr. Ich werde dort nicht alleine stehen. Das wird kein Zufall sein und bedarf auch keiner Verantwortung noch anderer Postulate eines feindseligen Geistes.

Hiermit bediente ich meine Eigenverantwortung.

Gruß und Dank an *Martin für seine vorausschauende Beteiligung.
Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft
  1. Sandra
    Januar 9, 2015 um 2:27 pm

    Es gibt keinen und nichts, das nur gut oder nur böse ist. Daher gibt es keinen Diener – es sei denn, man möchte einer real nicht existenten Interpretationsweise hinterherrennen.

    Die Verantwortung liegt irgendwo zwischen Vertrauen und Kontrolle. Ein Übermaß an Vertrauen oder Kontrolle ist in keiner Beziehung angebracht.

    Das Unbekannte, Unbenannte wird gerne als Unkraut oder unter dem Begriff Zufall zusammengefaßt. Dagegen ist nichts einzuwenden.

    Man sollte sich im Klaren darüber sein, daß jeder Einzelne über unzählige Beziehungen zur Außenwelt verfügt und diese durch die natürliche Existenz auch beeinflußt. Jeder andere und jedes andere auch.

    Der Mensch, der streben will – nimmt sich ein externes Ziel: Den echten Überblick will er, erreicht ihn aber nicht – kann die Unmöglichkeit, die Komplexität zu verstehen nicht akzeptieren – daher der Wille zur absoluten Beherrschung und Kontrolle.

    Was willst du beherrschen? Die Natur? Andere? Dich? – Das Universum?
    In letzter Instanz: Versuch macht klug.

    Die Sterne zu sehen – das Universum zu spüren, heißt nicht, das man danach greifen muß, heißt schon gar nicht, das sie dir gehören oder du sie je besitzen oder kontrollieren könntest.

    Mit der Komplexität umgehen können, heißt die Aufgabe – die Pflicht.
    Die Kür kommt erst danach.

  2. Sandra
    Januar 9, 2015 um 2:53 pm

    kurz und knapp

    Ein selbstvertrauender, selbstliebender, selbstbeherrschter, selbstkontrollierter Mensch braucht nichts im Griff zu haben, weiß – daß er nichts im Griff haben muß, um seinem Streben nachzugehen und sich zu verwirklichen.

    man könnte auch sagen: … nach ihm die Sintflut.

    Und ja, er kann die Sintflut kommen lassen, da er weiß, wie er zu dem, der er ist geworden ist und damit seinen Einfluß auf alles näherungsweise einschätzen kann.

  3. federleichtes
    Januar 9, 2015 um 3:06 pm

    Blumen für die Dame – und Respekt!

    Falls durch Ihr „Kurz und knapp“ einige der Experten in Schnappatmung verfallen, werde ich Sie bitten müssen, etwas sanfter vom Wesen-tlichen zu sprechen.

    Die Runde dankt Ihnen.
    Wolfgang

  4. Januar 9, 2015 um 3:36 pm

    @federleichtes
    ich habe kein

    verbales Rabaukentum

    in deinem Text vom „Januar 8, 2015 um 1:19 nachmittags“ wahrgenommen und konnte die Reaktion des n00b157 nicht nachvollziehen.

    Seiniger Text hat mich nicht angesprochen, darin war für mich ein Missklang, oder ein Geruch nach einem mir unbekannten Gift für die Neuronen oder Gliazellen?, auf jeden Fall für die Informationsverarbeitung im Gehirn, obwohl das Signal „Gift“ aus dem Bauch kam.

    Den Eindruck habe ich übrigens bei vielen Texten.
    Somit muss ich zugeben, dass ich mich nicht damit abmühe, alle Texte zu verstehen, die entweder keine Verständnis-Brücken bauen, im Zungenschlag manchmal überheblich klingen oder eine Logik voraussetzen, die einen bestimmten herrschenden Zeitgeist bedienen.
    Ich hinterfrage gerne, weil ich denke, es könnte alles anders sein, als man weiß, denkt oder glaubt. Und wenn einer schon glaubt soviel mehr als andere zu wissen, macht mich das skeptisch, wenn er seine Gedanken nicht wahrhaft erklären kann.

    Ich habe meine eigene Logik, die Signaturen versucht zu erkennen (Logos) und zu verbinden. Bis heute bin ich damit gut gefahren, verschiedene Ebenen zu sehen. Mir ist bewusst, dass auch meine Texte nicht für alle verständlich sind.

    und an alle, die es lesen:

    Wer sagte das so ähnlich: „Der Mensch kriegt nicht, was er will, sondern das was er braucht.“?
    Wenn einer daher aus diesem Zusammenhang ableitet, der Mensch durchschaut nicht die Kausalität und denkt an Zufall im Weltgeschehen, wenn es wieder mal anders lief als gedacht oder geplant, würde ich eher daran denken, die Haltung zur Schöpfung, zum Mitmenschen oder zu einer Ansicht könnte erneuert oder besser gepflegt oder sogar gründlich neu durchdacht werden.

    Wenn ich Begriffe wie „freier Wille“ und „Verantwortung“ fallen höre, denke ich bei „freier Wille“ an eine bewusste Entscheidung FÜR die lebendige Schöpfung oder FÜR das stategische Ego im materiellen Weltgeschehen. Die Ver.AN.twortung (fer.AN.t.wort) ist nach meiner Ansicht die fruchtbare Kommunikation mit dieser Schöpfung, woraus eine verantwortliche Haltung in der materiellen unmittelbaren Umgebung erwachsen kann.

    Mit „jeder ist seines Glückes Schmied“ hat es nur insoweit zu tun, dass der vor der Schöpfung verantwortliche Mensch die Wechselfälle des Lebens anders begreift und das Vertrauen in einen Sinn stärker ist. Ob dieser Mensch sein Leben genügsam oder in Wohlstand lebt, hat nicht die erste Priorität.

    Zur These, ob

    Bewusstsein die Feindseligkeit kontrollieren kann – oder es bereits tut, oder es bereits immer tat.

    antworte ich spontan, dass sie aufeinander reagieren.

    Aus dem Chakrawissen, beziehe ich meine Überlegungen zum Wort „kontrollieren“ weil der Wunsch nach Kontrolle oder das „Leiden“ unter Kontrollverlust (eher der Verlust der Illusion nach Beherrschbarkeit) mit einem schwachen oder unharmonischen Herzchakra zu tun haben könnte. Nach meiner Ansicht, liegt das Problem des nichtharmonischen Herzchakras jedoch oft tiefer, wobei wir wieder bei dem Thema „Wasser“ und „alles muss fließen“ wären. Das könnten Blockaden im Sakralchakra sein, die die Energien, des Wurzelchakras und des Solarplexus nicht aufsteigen lassen oder die beiden Letztgenannten wenig gut versorgt wären.

    Ich schreibe noch etwas über die Kausalität in dem Blog-Artikel selbst. Die Themen sind irgendwie alle miteinander verwebt.

    • federleichtes
      Januar 9, 2015 um 5:38 pm

      Mangels derzeit abrufbarer Blumen für Dich die beiden Nilgans-Babys.

      Ein sehr guter Kommentar von Dir.

      Was Du als geistige Vergiftung spürst, kommt nicht von ungefähr. Und dass Du sie im „Bauch“ spürst, kommt auch nicht von ungefähr: Dort sitzt das objektivere Gehirn. Klaro, im Kopfgehirn sitzen die feindseligen Muster und verweigern eine Zurkenntnisnahme: Die Muster können sich nicht selbst erkennen.

      Der persönliche Angriff gegen mich ist nicht der Rede wert. Mich erfreute, eine „Intelligenz“ sehr schnell als das elitär-herrschaftlich Zerstörerische entlarvt zu haben; mühelos. Ob ich mit meiner Aussage, der Zufall bereite eine Welt der Selbst-Ohnmacht, richtig lag, bleibt ja dahin gestellt. Die Wahrnehmung dieser Verbindung kam übrigens auch aus meinem Bauch – wie vieles, was ich hier schreibe.

      Menschen SIND reaktiv. Je mehr sie als Ego-Ich konfiguriert sind, je emotionaler sind sie berührbar und erregbar. Dafür sorgen auch unerledigte biografische Traumata – dafür sorgen auch verdeckte kollektive Traumata. Letztere wurden von einem feindseligen Geist verursacht. Und eben dieser Geist ist natürlich als Täter kollektiv nicht traumatisiert. Logisch? Aber biografisch. Und darüber bekommt man ihn in die Emotionalität. Wir konnten das nicht nur bei diesem angriffslustigen neuen Kommentator beobachten.

      Zwischen – das wird besonders Mathias interessieren – biografischen und kollektiven Traumata gibt es eine Entsprechung. Auch logisch? Zeigen sich also kollektiv-feindselige Informationen, lassen die sich sich viel leichter auflösen, als biografische, da diese immer mit einer persönlichen Betroffenheit (konkrete Angst) verbunden sind. Die kollektiven Feindseligkeits-Informationen dagegen sind „relativ“ neutral. Der „Witz“ bei der Sache ist: Wenn ein Aspekt des kollektiven Traumas verstanden und aufgelöst wird, löst sich automatisch auch der entsprechende biografische Trauma-Aspekt (energetischer Abfluss) auf. Leider, leider funktioniert das Prinzip nicht bei den Geistwesen. Woraus sich leicht – obwohl noch andere Faktoren beteiligt sind – das Phänomen ihrer außerordentlichen Bösartigkeit ableiten lässt.

      Der Effekt:
      Der Verursacher-Geist wird immer mehr in seine Egozentrik gedrängt und zu deren Verteidigung kriegerisch und kriegerischer (kommt uns das bekannt vor?), während das Sozialwesen in der Gemeinschaft mit Wohlwollen die kollektiv-diffusen Ängste und damit seine biografischen Traumata abarbeiten kann – und sich damit automatisch mehr und mehr befriedet.
      Worüber weiter zu sprechen wäre. Schließlich kommt meine bislang ungebrochene Gewissheit über das Wesen der Lebensveranlagtheit nicht von ungefähr.

      Sich eine Kausalität zu konstruieren, die den Menschen in die Schuld nimmt und ihm gleichzeitig verantwortliches Handeln zu verunmöglichen, ist statthaft. Wer als graue Eminenz auf einem Grautier zu reiten beliebt, sollte galoppigaloppi machen – der Esel ist bald wech.

      Gruß an die Runde und vielen Dank.

      Wolfgang

      • Januar 9, 2015 um 9:44 pm

        Danke für die Gänseküken – sind sie aus der tollen Bilderreihe, wo die Mutter nur im Wasserspiegel der vor ihr schwimmenden Küken zu sehen ist?
        Das ist eine ganz großartige Aufnahme 🙂
        Erst Mal wünsche ich gute Nacht für heute
        Petra

    • Sandra
      Januar 9, 2015 um 7:41 pm

      ein Hinweis zum Kontrollverlust.

      Die meisten wissen gar nicht, wie sich das anfühlt und wie schnell man an seine Grenzen kommt – da nie ausprobiert, nicht gewohnt.
      Und zu den Meistern, die denken sie trainieren das ja täglich in Gedanken. Nun ich habe da meine eigene Meinung und Erfahrung, wenn man komplett etwas anders tun muß, als gewohnt, um nicht an der Wand zu kleben (z.B. Autofahren auf Eis u.a. bei Nacht und Nebel).

  5. Januar 9, 2015 um 4:13 pm

    Lieber Wolfgang,

    Dann möchte ich Deiner Einladung folgen und Stellung beziehen.

    Und das geht ganz kurz, denn ich habe nicht verstanden, wie diese wenig schöne rethorische Erwiderung von n00b157 aus Deinem Gesagten hätte abgeleitet werden können. Zumindest Wolfgang H. der hier schon mehrfach solche Angriffe fuhr, sich aber anderweitig beschwerte, wenn im Selbiges wiederfuhr.

    Vielleicht kann mir Einer der Angesprochenen hier Licht ins Dunkel bringen, wieso aus dem Gesagten vermutet werden kann, dass Wolfgang selbst Werkzeug des Bösen sei.

    Mein Ansicht zum Zufall entspricht recht gut dem, was Guido in seinem Gedankenexperiment
    ( http://www.gold-dna.de/update5.html#up97beschrieb ). Mit viel Aufwand mag man sich an das absolut Deterministische heranbringen. Der innere Beobachter mag dann aber immer noch nicht alles überblicken und das unvermutet Eingetretene dann als Zufall bezeichnen. Der allwissende äußere Betrachter mag darin keinen Zufall entdecken, denn GEIST ist ja nach Wolfgang H. das GE-ISTe, sprich es alles da und bekannt. Es kommt halt nur auf die Betrachtungsperspektive an.

    Nun könnte man daraus ableiten, dass die Kausalkette komplett wäre und jede Er-SCHEIN-ung genau so kommt, wie sie muss. Womit eine Verantwortlichkeit des Handelnden nicht geben ist, denn es gab ja keine Handlungsalternative.

    Wenn es aber nun einen Quantenschaum gibt und in jedem Augenblick stroboskopartig die Welt aus einem Meer an Möglichkeiten aufgebaut wird, dann kommen wir der Sache schon näher, denn dann wird ein Jeder zum Mit-Schöpfer des Augenblicks und seine Verantwortung ist da, aber auch der Zufall, zumindest aus der Perspektive dieses kleinen Mit-Schöpfers in einem Meer von Mit-schöpfenden.

    Kurz: Ich sehe sowohl Zufall als auch Deterministik walten. Und ich sehe den freien Willen jedes Einzelnen, wenn auch in starken deterministischen Zwängen. Ich habe immer die Wahl, mit wie viel Wohlwollen ich meinem Gegenüber begegnen möchte, auch wenn das viel von meinen gemachten Erfahrungen und meiner aktuellen Emotionalität abhängt.

    Und: ich würde mir wünschen, dass unsere Nettikette in Zukunft wieder mehr beachtet wird. Allerdings hat mir mal Jemand gesagt, dass auch Störenfriede zur Weiterentwicklung dienen können …

    Viele Grüße in die Runde
    Martin

    • Januar 9, 2015 um 9:16 pm

      @ Martin

      „“Allerdings hat mir mal Jemand gesagt, dass auch Störenfriede zur Weiterentwicklung dienen können …““

      Ich würde sogar sagen, dass „Störenfriede“ dazu sogar besonders gut geeignet sind, alleine weil sie einen „aufwecken“, fragt sich, ob das überhaupt gewollt ist.

      Und nix gegen die „Nettikette“, aber die greift ja beinahe schon bei jeder Kritik und bei jedem, der anders denkt. Da wird man sofort als „Troll“ oder „Störenfried“ o.ä. abgestempelt (wo bleibt da eigentlich die „Nettikette“?) und hat dann auch recht schnell keine große Lust mehr, noch was zu schreiben.

      Wie soll das denn was werden mit der „Weiterentwicklung“, wenn man jeden, der anders denkt, vertreibt?

      Und ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber es wundert mich langsam nicht mehr, dass Ihr hier in vier Jahren nicht weitergekommen seid.

      • Januar 9, 2015 um 11:21 pm

        @Luna,

        die Nettikette bezieht sich allein auf die Art und Weise der Darreichung, nicht jedoch auf den Inhalt. Das ist ein feiner und wichtiger Unterschied. Daher ist alles an Inhalt willkommen, und sei es, dass wir erst in Wochen oder Monaten das neue Mosaiksteinchen an die richtige Stelle legen können 🙂

        • Januar 9, 2015 um 11:38 pm

          @ Martin

          „“die Nettikette bezieht sich allein auf die Art und Weise der Darreichung, nicht jedoch auf den Inhalt.““

          Theoretisch mag das so sein, aber in der Praxis ist das doch sehr subjektiv, was als angemessene „Darreichung“ empfunden wird, und bezieht sich m.E. auch nicht immer nur darauf.

          Ich z.B. war nie unhöflich, trotzdem wurde ich verdächtigt ein „Troll“ zu sein, es ging also ganz eindeutig um den Inhalt.

          • Januar 10, 2015 um 12:36 am

            Habe ich Dich direkt angesprochen, oder hast Du Dir den Schuh nur selbst angezogen?

          • Januar 10, 2015 um 1:58 am

            @ Martin

            Wie das jetzt genau war, weiß ich nicht mehr, und es geht da jetzt auch nicht explizit um Dich, ich wurde ja auch anderweitig als bezahlter Troll o.ä. hingestellt.

            Fakt ist, dass Rene ausdrücklich über mich gesprochen hat und Du daraufhin Überlegungen über die „Neuen“ angestellt hast, im Kontext gehöre ich da automatisch dazu, auch ohne mir den Schuh selbst anzuziehen.

            Aber egal, ich wollte das jetzt auch nicht mehr ausgraben, wollte nur ausdrücken, wie ich den Umgang hier empfinde und ein wenig stellt sich das für mich schon so dar, dass es lieber gesehen wird, wenn man sich gegenseitig auf die Schulter klopft, als wenn man etwas kritisiert bzw. völlig anderer Ansicht ist.

            Es geht dabei auch nicht unbedingt um mich persönlich, habe mich nur als Beispiel genommen, weil ich ja nur für mich sprechen kann.

            Natürlich ist mir klar, dass es als Blogbetreiber schwer ist zu differenzieren, welche „Absichten“ die Kommentatoren verfolgen und was „angemessen“ ist und was nicht (wie gesagt, ist immer subjektiv), ich weiß auch nicht wirklich, wie ich damit umgehen würde, habe allerdings auch auf Nebadon immer dafür plädiert, nichts zu löschen und niemanden zu sperren, außer es ist wirklich offensichtlich, dass jemand nur rumpöbeln will, das ist mir allerdings noch nie begegnet.

          • Januar 10, 2015 um 11:25 am

            @Luna,

            Vielen Dank für Deine weitere Betrachtungen. Ja, es ist ein schwieriges Ding mit der Einschätzung, was noch geht, und was nicht. Für die Einen lasse ich zu viel durch und für die anderen zu wenig, es lebe die Subjektivität.

            Die Kunst ist es, Diskussionen nicht zu früh abzuwürgen, aber auch nicht in die Gefahr einer Zer-Störung durch eine Störung zu geraten.

            Fleißen lassen, reinfühlen, handeln … Schau´n wir mal weiter 🙂

  6. Januar 9, 2015 um 4:13 pm

    Zur Aussage von Hr. n00b157:

    „ … der „Zufall“ weitaus mächtiger wirkt als jede profane Kausalität“

    Das kann man natürlich so sehen. Ich teile diese Sicht nicht. Sind wir aus heiterem Zufall oder aus Beliebigkeit heute dort gelandet wo wir heute sind? Aus meiner Sicht ist das nicht der Fall. Herrschaft wäre mir eine Thematik die sich wie ein roter Faden durch alle verschiedenen Gesellschaftssysteme hindurchzieht. Das schließt die Möglichkeit einer gewissen Eigenverantwortung nicht aus, allerdings bestimmte bis heute Herrschaft immer den Rahmen, innerhalb welchem sich die Möglichkeiten der Eigenverantwortung abzuspielen hatten. Umgekehrt ist aber auch zu beobachten, das Eigenverantwortung auch immer wieder durch Herrschaft brutal niedergeschlagen / verhindert wurde, wie man am Beispiel ehemaliger Eingeborenenvölker und zahlreicher Kriege deutlich sehen kann.

    Patriarchat, als erkennbarer roter Faden – als Fortsetzung einer gewissen Logik. Die Frage also, ob die dem Leben innewohnende Dynamik zielgerichtet ist, würde ich deshalb bejahen.

    Das Empatische und Kognition wurden hier an anderer Stelle erwähnt. Warum hat Mensch diese beiden Fähigkeiten? Grundlos um dem Zufall zu dienen, oder dienen BEIDE Fähigkeiten im Zusammenwirken dem Bewusstsein? Aus meiner Sicht eindeutig Letzterem.

    Nebenbei frage ich mich, ob die Einstellung den „Zufall“ als weitaus wirk-mächtiger anzusehen, bewusst oder unbewusst auch darauf abzielt, entstandenes Bewusstsein über Patriarchat in Frage zu stellen? Denn: Mit einem angeblich wirk-mächtigen Zufall kann man im Grunde alle Kausalitäten in Frage stellen oder ihnen zumindest das Fundament entziehen. Es ist mir nicht zufällig, dass ein wirk-mächtiger Zufall zusammengebracht wird mit der „Unfähigkeit des Einzelnen zur Eigenverantwortung“. Man könnte ja auf die Idee kommen, dahinter stecke ein Verbergen-Wollen von Herrschaft: Herrschaft wird dann verneint und umgedeutet in die Unfähigkeit des Einzelnen zur Eigenverantwortung.

    Gruß,
    Mathias

  7. Januar 9, 2015 um 7:00 pm

    hi hallo,
    also,
    das LEBEN sollte man im BEWUSST SEIN LEBEN, LEBEN KÖNNEN,
    es schreibt die guten und die schlechten Erfahrungen, doch ein Mensch, zeigt dann seinen wahren Charakter, wenn er sich Fehler eingesteht, Fehler zugesteht, und sie zum Anlass nimmt aus ihnen zu lernen.
    Das Leben ist ein ständiges Lernen, und das ist gut so, ist doch das Lernen, als solches der Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele.

    Viele glauben an Gott, an keinen, oder einen anderen …..
    und was mich anbelangt, liebe Leute,
    ich bin, der, der ich immer bin, und der, der ich immer sein werden, „a grader Michl“, Friedensaktivist, Humanist, freier Christ, …., und trete ein für Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden, Menschlichkeit, Menschenwürde ….

    Ob Du an Gott, glaubst oder nicht, das ist Deine Sache, ich sage nur:
    Jeder macht es, vom Baby bis zum Greis, nämlich ATMEN, wenn man sich jedoch dem Atemvorgang im Detail ansieht, so ist das eine sehr, sehr komplexe Angelegenheit, die von Faktoren abhängig sind, die Teils vom Menschen bestimmt sind, Teils jedoch von Faktoren bestimmt sind, auf die der Mensch keinen Einfluß hat.

    und das wir hier, Erfahrungen sammlen können, dass LEBEN in dieser Form, wie wir es hier kennen, auf der Erde, dem Planeten Erde möglich ist, das grenzt an ein Wunder, nämlich das Wunder LEBEN, denn wie viele Faktoren müssen zusammentreffen, das dies passiert, hm?

    Wir leben genau in einer hablitaren Zone, das heißt nicht zuweit weg von der Sonne, und wir sind auch nicht zu nahe, es ist GENAU RICHTIG.
    A.Einstein sagt:
    Der Alte(=Gott) würfelt nicht.
    und ich gebe ihm RECHT, Gott ist kein Spieler, der gambelt.

    W.Heisenberg sagt:
    Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaften führt zum Atheismus, doch am Grund des Bechers wartet Gott.
    (W. Heisenberg, Pysiker, Mathemtiker, Nobelpreisträger)

    A. Schopenhauer sagt:
    Jede dumme Junge kann einen Käfer zertreten.
    Doch kein Wissenschaftler bringt einen Käfer zusammen.

    Die Vielfalt, wir Menschen, schaut uns mal an, zwei Arme, zwei Beine, zwei Augen, ….Nase, Mund, …., und doch sind wir ALLE verschieden.
    und das hier, der Planet ist ein Haus, zwar ein kleines, jedoch es ist ein Haus, ein Organismus, man könnte auch meinen, eine Zeitmaschine, wenn man ALLES im ALLEM betrachtet, …..
    und in einem Haus, hält man sich doch an ein paar Regeln, sie sind einfach und für jeden verständlich, 10 Gebote …., Jesus sagt:
    Es reichen zwei aus.

    Nun, wissenschaftlich betrachtet, kann man Gott nicht wegdiskutieren,
    der Herr kennt keine Zeit, jedoch haben wir sein Wort, und der Herr lügt nicht.
    Ihr könnt mal das Wort des Herrn, lesen, die Bibel, und ich kenne kein Buch, das so einfach, verständlich, klar geschrieben ist, das die Vergangenheit beschreibt, in die Gegenwart reinwirkt, und Aussichten auf die Zukunft gibt.

    Man kann das Blatt drehen und wenden wie man will:
    Der Herr ist der Maßstab, …..
    GM = Gutes Mass = Gerechtes Mass = Gottes Mass,

    Auch wenn noch soviele Theorien darüber geschrieben werden, in der Physik, in der Chemie, …., in anderen wissenschaftlichen Bereichen, …., „neue Arbeiten publiziert“ werden, so kommt man doch nicht aus, ohne der Fragen der Fragen:
    Was ist der Sinn des LEBENS?

    und die einfache Antwort ist:
    Erfahrung zu sammeln, und an ihnen zu wachsen, den gerechten Weg gehen, jeder Mensch hat ein Gewissen, das Gewissen ist ein Ratgeber, ein guter Ratgeber, jedoch manche Menschen hören nicht auf ihr Gewissen, leider, denn das Gewissen sagt einem schon:
    Was ist gut, und was ist schlecht.

    Der Weg ist das Ziel, und wer sich nie auf den Weg macht, der kommt auch nrigendwo hin, nirgendwo an.

    Aja, noch zur Zeit,
    man erkenne die Zeichen der Zeit,
    sie sind in allen Kulturen ähnlich, und sie sind auch genannt in der Bibel.

    Gott zum Gruße
    LG
    harald

    • Januar 9, 2015 um 9:28 pm

      „“Was ist der Sinn des LEBENS?““

      M.E. gibt es keinen.

      Wenn man das mal eingesehen hat, kann man aufhören zu suchen und anfangen zu leben.

      Und wer wirklich lebt, braucht auch kein „Gewissen“, das ihm sagt, wie er sich zu verhalten hat.

  8. Gerd Zimmermann
    Januar 9, 2015 um 8:20 pm

    1
    Unerkieferfer wieder oben ,macht 50 % Prozent vom Regelsatz, der Zahnaerzte.
    Guido sagt in der Natur gibt es keine Zahnaerzte.
    Lahmarsch. NICHTSWISSER. PENNER.
    SIEBENSCHLAEFER.
    Wolfgang erweckt das Leben zum Leben. Mittels Judenblut, und Judentum
    und allerlei Traeumen….
    Nichts von Universum. Und Sternenstaub….
    Dir reicht in deiner Gefangenenheit Obahma und Merkel.
    Tschau Bello…..
    GERD……

    2
    Sorry, Martin, das Du uns Newton, aehme Apfel nicht erklaeren magst, sei dir
    nun ja.Schwerkraft ist schwer. Wenn sie nach unten wirkt.
    Wirkt sie nach oben ist sie halb so schwer, gell , Wolfgang.
    Alter Fuchs, Du.
    Gruss Gerd und immer Gold, nicht wollend, denkenk….

    3
    Wenn wir mal zu Bewusstsein, sprich Gott gefunden haben, bin gern wieder dabei.
    Noch ist Nena, da oben, da oben wo die Englein toben.
    Gott tobt nicht….
    Gott ist Energie.
    Unendliche Energie.
    Im Teufelshalbkkreis jagend, Guido, ich mag dich nicht immer
    zitieren, die denken ich spinne.
    Im Engelshalbkreis entschleunigend.
    Ich habe Gold-DNA Wort fuer Wort gelesen. Vorwaerts und zurueck.
    und dazwischen zweimal. Nicht einmal, Wolfgang, sorry.
    Gruss Gerd
    Und Walter Russell, Licht bewegt sich nicht. Wohin auch ohne Raum.

    4
    Raum und Zeit muessen erschaffen werden. Aehm , Martin, erdacht. Aehm.
    Bloed, gell. Sau bloed. Sau, Sau bloed.
    Und das muss Mensch geschehen.
    Mensch denkt Raum und Zeit.
    Denkste.
    Bewusttsein denkt.
    Bloedmann.
    Du und denken….
    Du hast ja nicht mal den Wurmfortsatz von denken
    und denkst das Universum zu
    schwarze Loecher
    und balla balla
    Meine Herren, sorry, ihr seid meeeeer als doooooof und dick dazu.
    Lasst mal die Maedels machen.
    Gruss Gerd

    5
    Wie Phoenix aus der Asche. Klotzt nicht so bloede. Ihr habt es vor Jahren gelesen und
    tut so, als hoert ihr es das zum ersten mal…
    Pandora, noch nie gehoerhrt, du DUMMKOPF.
    MORGENLAND.
    Wassertraeger oder Wasserreicher….
    kein Gruss

    6
    Haben wir nicht Dude, Boe Bub und sonst so vielele Lueckenfueller gehabt.
    Mich ganz zu schweigen. GUIDO, MACH DAS LOCH ZU .Der Teer wird kalt.
    Schwaerz. Teer ist schwarz . Guido 4 mal schwarz. Schwarzmaler.Krebs.
    Gut, das niemand weiss…
    das ich deine Texte lese…..
    leses, lese, bins gewesesen…
    konnte deine Texte lesen…
    ich lese vor und mal zurueck
    bin sogar manchmal verzueckt
    gucke hier und gucke dort
    gucke wie verrueckt in einen fort
    hast du es einmal gegriffen
    willst du es niemals vermissen
    Das SEIN, ICH REDE VOM SEIN.

    7
    An der Quelle ist das Wasser am reinsten.

    Nichts boeses denken, liebe Onkelhz.

  9. Januar 9, 2015 um 8:39 pm

    Zu den Aussagen von n00b157:

    Das Prinzip der Kausalität besagt nicht, dass eine Ursache in jedem Fall gesteuert, also mit einer Absicht behaftet ist.

    Der „Zufall“ ist ungleich mächtiger als jede Planung – er wird aber nur zu gerne verdrängt und als Ursache ausgeklammert, denn sonst müsste man ja des bedingungslosen(!) Ausgeliefertseins gewahr werden und all die eigenen schönen Pläne und Absichten als ad absurdum geführt sehen!

    Denn dieses allgemein verbindliche Kausalitäts-Konzept existiert nicht!
    Es kann schon deswegen nicht existieren, weil – s.o. – der „Zufall“ weitaus mächtiger wirkt als jede profane Kausalität.

    Vieles von dem, was uns widerfährt ist zufällig in der Form, dass es unbeabsichtigt ist, gleichwohl es kausal begründet ist.

    Ich sehe das ganz ähnlich, nach meiner Erfahrung klappt Planen so gut wie nie, deshalb unterlasse ich es seit geraumer Zeit und fahre damit ganz gut.
    Und wenn man nichts plant und keine Absicht verfolgt, dann kann das, was einem widerfährt ja eigentlich nur „Zufall“ sein. Es sei denn, man möchte an „Vorsehung“ o.ä. glauben.

    Mit Verantwortungslosigkeit hat das m.E. nichts zu tun (denn für seine Handlungen ist man ja trotzdem verantwortlich), eher mit Spontanität, Flexibilität und ich würde sogar sagen, mit Freiheit und Lebendigkeit, denn die ist doch viel mehr gegeben, wenn man nicht ständig versucht, alles zu planen und zu kontrollieren.

    • federleichtes
      Januar 9, 2015 um 11:11 pm

      Hallo Luna.

      Ich schätze Dich als Expertin für Kausalität ein – hängt ja mit der Dualität zusammen, oder?

      Damit ich zu einem besseren Verständnis komme, plapper ich mal so vor mich hin.

      Wann ist Mensch verantwortlich? Wenn er absichtlich handelt? Dann wäre er nicht verantwortlich, wenn er sbsichtslos handelt. Ist absichtsloses Handeln non-dual? Ich meine, was ist das, was Dich absichtslos auf die Straße treibt? Ein Gefühl? Etwa das, absichtslos-planlos zu sein? So ähnlich machen wir das unterwegs auch.

      Wenn ich hier 11 Uhr 57 und 22 Sekunden die Treppe runter gehe, ist das zeitlich gesehen ein Zufall, ebenso die Zeit meiner Ankunft an unserem See. Welche Autos mir unterwegs begegnen ist auch Zufall, und ebenfalls Zufall, welche Menschen und Tiere wir am See treffen. Zufall ist auch, wie unsere Bilder aussehen – jedenfalls können wir dort, wo ein Kormoran sitzt, keine Stockente fotografieren, und die Stockente nur dort, wo sie zufällig gerade schwimmt.

      Natürlich sind wir auch flexibel, aber wenn wir einen Vogel

      vor uns sitzen sehen, nicht mehr. Nach unserer Erfahrung ist das Fotografieren von Vögeln das Schwierigste, und wenn schon mal einer da ist und schön im Licht sitzt, ist er praktisch ein unwiderstehlichliches Motiv. Dass er da justamente sitzt, wenn wir justamente da vorbei kommen, möchte ich allerdings nicht als Zufall bezeichnen. Ich mache mal eine statistische Rechnung. Durchschnittlich übers Jahr gesehen fotografieren wir etwa drei verschiedene Vögel täglich. Sind wir etwa zweihundert Tage unterwegs, kommen also 600 Vogel-Bilderserien ins Album. Einige der hier heimischen Vögel sind weit und häufig verbreitet, andere treffen wir nur an speziellen Orten, und wieder andere sind weit verbreitet, aber selten. Das alles ist kein Zufall, und auch kein Zufall, dass wir das wissen.

      Bei unseren Fahrten in der Natur denken wir niemals daran, dass wir in einer Welt des Zufalls leben. Weil wir nicht zufällig in die Natur fahren und nicht zufällig Vögel fotografieren. Wir haben dabei auch nicht zufällig die schönsten Erlebnisse und intensive Gefühle. Und wenn ich hier die Produkte unserer Ausflüge mit Euch teile, ist das auch kein Zufall – und meine bzw. unsere Freude am Teilen auch nicht.

      Dass alle Menschen verschieden sind, ist sicher kein Zufall. Und wenn wir der Annahme Rudolf Steiners folgen, hätte sich ein Wesen vor der Inkarnierung sogar seine Eltern ausgesucht. Ich ging noch einen Schritt weiter mit meiner Erklärung, ich hätte mir mein Leben genau so ausgesucht, wie es verlaufen wird. Weil das mir die einzige Möglichkeit war, für MEIN Leben die Verantwortung übernehmen zu können. Ob diese Entscheidung Zufall war? Jedenfalls beschuldige ich nicht andere Menschen und schreibe ihnen auch nicht die Fähigkeit zur Übernahme von echter Verantwortung zu, schon gar nicht für etwas, was außerhalb ihrer Selbst liegt. So übernehme ich keine Verantwortung für Susanne, und sie keine für mich. Ein sauberes Geschäft? Jedenfalls funktionieren wir konfliktfrei und erfolgreich.

      Non-Dual würde ich so erklären:
      Es ist das Losgelöstsein von Denkmustern, die grundsätzlich verursachen wollen oder eine bestimmte Wirkung erzielen müssen. Außerhalb dieser Muster würde dann Freiheit möglich sein, zum Beispiel seinem Gefühl zu folgen und seine Aufmerksamkeit einfach wirken lassen, so im Sinne von Da-Sein.

      Deine Einschätzung über das, was wir „Arbeit“ nennen, ist für mich okay. Was Du Martin mit seiner Nettikette anhängst, eher nicht. Für ihn ist das doch ein Eiertanz zwischen seiner Höflichkeit und Korrektheit und seiner beruflichen Situation, und der Notwendigkeit, dass ihm Fremde zuzulassen. Dabei geht es nicht, NICHT um andere Meinungen, sondern eher um die Art des Auftritts – in Themen, die er nicht aus Jux und Dollerei hier einstellt. Ob uns seine Entscheidungen zweifelhaft erscheinen, ist unerheblich. Es ist seine Art, die wir als Freunde zu respektieren haben. Hier schreiben und meckern? Hört sich ziemlich dual an, oder? Oder, schräg?

      Danke für Deine Kommentare.

      Wolfgang

      Nachsatz zum Sinn
      Sinn scheint mir unvermeidlich bei den gesetzmässigen und systemischen Bedingtheiten. Aber den Sinn zu erfüllen kann nicht das Problem derer sein, die weder sich noch die Anderen noch den ganzen Rest verstehen.

      • Januar 9, 2015 um 11:54 pm

        Hallo Wolfgang, ich kann mich heute irgendwie nicht mehr so richtig konzentrieren, Antwort folgt deshalb morgen.

        Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

        • Januar 10, 2015 um 3:48 pm

          Hallo Wolfgang,

          „“Wann ist Mensch verantwortlich? Wenn er absichtlich handelt? Dann wäre er nicht verantwortlich, wenn er sbsichtslos handelt.““

          Wieso nicht? M.E. ist er immer verantwortlich, ob absichtlich oder absichtslos ist dabei unerheblich.

          Im Übrigen wissen die meisten Menschen, die meiste Zeit sowieso nicht, was sie tun, auch wenn sie subjektiv meinen, eine bestimmte Absicht zu verfolgen, aber das ist ein anderes Thema.

          „“Ist absichtsloses Handeln non-dual?““

          Ich denke schon.

          „“Ich meine, was ist das, was Dich absichtslos auf die Straße treibt? Ein Gefühl? Etwa das, absichtslos-planlos zu sein? So ähnlich machen wir das unterwegs auch.““

          Ich gehe selten absichtslos auf die Strasse, meistens habe ich einen pro-forma-Plan (wo ich hingehe, was ich erledigen oder einkaufen will etc.), der sich aber innerhalb kürzester Zeit in Luft auflöst, meistens mache ich dann was anderes (außer natürlich es handelt sich um verbindliche Verpflichtungen).

          Warum das so ist kann ich gar nicht sagen, hängt wohl von verschiedenen Faktoren ab.

          Wetter, neuer Impuls, Laden zu voll, neuen Laden entdeckt, bestimmtes Produkt im Supermarkt nicht vorhanden, spontan Lust auf Spaziergang oder in einen anderen Kiez zu fahren etc.pp.

          Sind diese Faktoren Zufall?

          Absicht ist es jedenfalls nicht, wenn ich eigentlich einen Mantel aus der Reinigung um die Ecke holen will und mich stattdessen in der (überteuerten) Fressmeile der „LP12 Mall of Berlin“ wieder finde.
          Verantwortlich dafür, dass ich den Mantel nicht abgeholt habe und stattdessen etwa eineinhalb Stunden Zeit damit verbringe mich für einen Fast Food Stand zu entscheiden (es sind ca. 40 zur Auswahl) bin ich aber trotzdem.

          (Hihi, Deine Beispiele beziehen sich auf Vögel, meine auf Läden, ja, die Menschen sind verschieden. Zufall? Warum nicht.)

          „“Und wenn wir der Annahme Rudolf Steiners folgen, hätte sich ein Wesen vor der Inkarnierung sogar seine Eltern ausgesucht.““

          Ach nein, derartige Theorien teile ich (nicht) mehr. M.E. sind die Eltern ohnehin mehr Mittel zum Zweck, da wird viel zu viel hineininterpretiert.

          „“Weil das mir die einzige Möglichkeit war, für MEIN Leben die Verantwortung übernehmen zu können.““

          Ich übernehme nicht (ob im Voraus oder im Nachhinein) die Verantwortung für mein komplettes Leben, sondern immer nur für den Augenblick.

          „“Non-Dual würde ich so erklären:
          Es ist das Losgelöstsein von Denkmustern, die grundsätzlich verursachen wollen oder eine bestimmte Wirkung erzielen müssen. Außerhalb dieser Muster würde dann Freiheit möglich sein, zum Beispiel seinem Gefühl zu folgen und seine Aufmerksamkeit einfach wirken lassen, so im Sinne von Da-Sein.““

          Die Erklärung gefällt mir 🙂

          „“Was Du Martin mit seiner Nettikette anhängst, eher nicht.““

          Dazu habe ich mich oben bereits geäußert.

          „“Sinn scheint mir unvermeidlich bei den gesetzmässigen und systemischen Bedingtheiten.““

          Mir nicht, vielleicht sind diese „gesetzmässigen und systemischen Bedingtheiten“ ja auch nur „Zufall“? 😉

  10. Gerd Zimmermann
    Januar 10, 2015 um 4:14 am

    Eins hat er Gott sei Dank nicht vergessen.

    Seinen Humor.

    Uns ist ja das Grinsen bei minus 275 Grad Celsius eingeschlafen.
    Weisste wie klein der da ist.

    Und nun legen wir die interpretierte Kugelerde in das Vakuum, Martin etwas Tesafilm noch,
    damit die Atmosphaere kleben bleibt.

    Wie wenig muss man wissen…
    Nein, man muss viel studieren, um wenig zu wissen.

    Es gibt Wissen, welches an keiner Uni gelehrt wird
    wenn man nicht ressistent geimpft ist

    bei minus 277 Grad Celsius

    http://www.alexpetty.com

  11. Gerd Zimmermann
    Januar 10, 2015 um 5:12 am

    Ich war gerade mit nem Traktorstrahl auf Beteigeuze.
    Die auf dem galaktischen Firmenfummelamtfinanz
    nehmen die Popelperle nicht mehr als Waehrung an.

    Macht euch auf etwas gefasst. 5. Weltkrieg und so.
    8. NWO. Angela als Kopie. Obama im Lachkabinett.
    Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen
    dann fliegen Fliegen Fliegen nach.

    Die Antwort, google, du bist zu alt zum googlen
    ist 42

    und wir bauen einen groesseren und besseren
    Quantencomputer um die Antwort auf die letzte
    Frage, aller Fragen zu erhalten…
    Wer bin ich…..

    Mit Verlaub….so doooooof kann keiner allein sein.

    Bewusstsein sucht sich.
    Wo sucht IIIIIIHHHHHHRRRRRR.
    Da draussen?

    Da ist NIX. Gell Wolfgang.
    Bewusstsein ist da drinnen.
    Im Herzen.

    Guido sagt das Universum ist in uns, gell Martin.
    Ich muss aber auch mal ohne Guido laufen lernen,
    wegen der Katze. Die ist jetzt Klein.

    Gruss Gerd

  12. Januar 10, 2015 um 9:39 am

    hi hallo,
    Nun, ich lese mir einige Kommentare durch,
    und eines muss ich mal loswerden:
    Bei all den schrecklichen, schlechten Dingen, die da passieren, sind nicht nur jene Schlud die sie machen, sondern auch jene die zusehen, die wegsehen, die es geschehen lassen, die es gewähren lassen, und die nicht und nicht verlegen sind, immer und immer wieder ausreden zu gebrauchen,
    statt zu Handeln, zu tun.

    Wie sagt J.W.v.Goethe:
    Es ist nicht genug zu WISSEN, man muss auch ANWENDEN.
    Es ist nicht genug zu WOLLEN, man muss auch HANDELN, TUN.

    Nun, wenn man sieht, was auf der Erde alles passiert, wie Völker, Nationen, Staaten ausgebeutet werden(= das weiß man, wenn man sich richitg damit befaßt),
    hier mal eine kleine Zusammenfassung:

    Klicke, um auf eg-fed.pdf zuzugreifen

    Was das Gewissen angeht:
    Ich habe eines, und ob andere eines haben, nun wahrscheinlich haben sie es im Laufe ihres LEBENS verloren.

    Wenn ihr Euch mal die Statistiken über die LEBENSZEIT, das menschliche LEBEN anseht:
    Wie alt wird wohl der MENSCH?
    Nun, „Daumen mal PI“, 90 Jahre, der eine mehr, der andere weniger, ….

    Wenn man in der Bibel liest, und dort liest, Gott sieht und hört ALLES.
    Nun wie ist das gemeint:
    Wenn man davon ausgeht, das Gott die Welt und alles was Drinnen ist geschaffen hat, dann hat das einen Plan, einen Sinn,
    und die Seele, ist nicht LEBLOS, sondern eher formlos, sie fungiert als eine Art Datenspeicher, und alles wird aufgezeichnet, ob es nun von MENSCHEN bewusst wahrgenommen wird, und/oder unbewusst.
    Nun, und am Ende des Tages, stehst dann dort, und es wird gerichetet, gerecht gerichtet, darum heißt es auch:
    Tuet busse zu LEBZEITEN.

    Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
    Das einer, der die Welt geschaffen hat, einige Hausregeln aufstellt, an die sich die „HAUSBEWOHNER“ halten sollen, hm?

    Es kann ohnedies ein JEDER glauben, einer jeder TUN und lassen was er will,
    WIR haben Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit, Redefreiheit ….

    Doch achtet auf Eure Gedanken, Worte, denn sie bestimmer Euer Handeln, Eure Handlungen, Eure Taten, Euer Tun.

    Ich für meinen Teil, weiß, dass das heute, nichts mehr mit Gerechtigkeit zu tun hat, und das die Regierungen samt Anhang, die Gesetze biegen und berechen, wie es ihnen passt, nur wenige machen sich Gedanken über die Gesetze, die in PARLAMENTEN, in Gremien, geschlossen und beschlossen werden, und für jene nicht gelten, die in diesen Gremien, Parlamenten sitzen.
    Derweil gilt das RECHT, das Recht für ALLE; denn das RECHT sollte eigentlich das VOLK beschützen vor kriminiellen, korrupten ….. Institutionen, Menschen.
    und im einen Rechtsstaat sollte das VOLK seine RECHTE kennen, und gegebenfalls für sich nutzen und anwenden.
    Ich habe meine REGIERUNG samt ANHANG verklagt, weil ich mich mit UNSEREN RECHT, der RECHTSSTAATLICHKEIT auseinadergesetzt habe ….
    und weil das UNRECHT ist, dem VOLK das GELD aus den Taschen zu ziehen, immer höhere Steuern, dass das VOLK, die Steuerzahler dafür aufkommen müssen, für Dinge, Sachen deren VERURSACHER sie nicht sind ….
    zb. Bankenverluste, Geld- und Finanzverluste von Banken, Hedgefonds, Spekulationsgeschäfte wo mit Steuergeldern sepkuliert wird, öffentliche Bauten die Kostenvoranschläge um das doppelte, dreifache übersteigen …., ud somit der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird, ….
    Das Leute, das was da abgeht, das ist einfach juristisch ausgedrückt
    BETRUG,
    hier habe ich das mal zusammengefasst, einfach dargestellt, ….
    http://wirkandidieren.wordpress.com/2014/10/29/geltendes-recht/
    http://wirkandidieren.wordpress.com/2013/02/17/der-volksverrat/
    https://menschen21.wordpress.com/2014/06/08/verrat-an-generationen/
    das sind einige Artikel die ZUSAMMENFASSEND das BESCHREIBEN, was hier an UNGERECHTIGKEIT passiert,
    und wenn UNRECHT zu RECHT wird,
    dann ist es an der ZEIT, dass diejenigen aufstehen, die sich BEWUSST für das RECHT, für die GERECHTIGKEIT, …..MENSCHLICHKEIT, MENSCHENWÜRDE einsetzen.

    und ich lasse mir diese Ungerechtigkeit nicht mehr bieten, denn ich gehe dagegen vor.

    und das ist ein Aufgabe, die JEDER wahrnehmen kann.
    WARUM?
    ganz einfach:
    Das Internet wurde uns gegeben, es ist ein weltweite WISSENSDATENBANK, und jeder kann WISSEN erlangen, wenn er sich für die THEMEN interessiert, im Mittelalter gab es Biblotheken, da musst man hingehen, und sich einlesen, und Bildung war damals auch nur wenigen vorbehalten, nun ja, GOTT sei DANK, sind wir nicht mehr im Mittelalter.
    Heute kann man sich die Bibliotheken nach Hause holen.

    Liebe Leute,
    Aufklären, motivieren, engagieren
    für eine bessere, friedliche, freundliche, gerechtere Welt.
    Ist das zuviel verlangt, hm?

    Nun ICH DENKE nicht.

    Gott zum Gruße
    LG
    harald

    Gott zum Gruße
    LG
    harald

    • Januar 10, 2015 um 11:29 am

      Lieber Harald,

      vielen Dank für Deinen anregenden Beitrag!

      Ich erhalte immer wieder die Anregung:

      „Martin, was willst Du da draußen die Welt retten? Wenn es hier im Kleinen nicht funktioniert, hast Du nicht davon.“

      Wenn also in unserem kleinen Zuhause alles am Schnürchen läuft, dann greifen Deine Anregungen und wir können unseren Wirkungskreis erweitern.

      LG Martin

  13. Januar 10, 2015 um 9:41 am

    hallo
    hier noch eine Zusammenfassung
    REFLEXTION – ZEIT zum ERWACHEN

    Klicke, um auf reflektion,%20zeit%20zum%20erwachen.pdf zuzugreifen

    Gott zum Gruße
    LG
    harald

  14. federleichtes
    Januar 10, 2015 um 2:17 pm

    Harald:

    „Nun, und am Ende des Tages, stehst dann dort, und es wird gerichetet, gerecht gerichtet, darum heißt es auch:
    Tuet busse zu LEBZEITEN.“

    Ich wachte auf mit dem Gedanken an unsere wunderbare Welt und das wunderbare Konstrukt Mensch. Einige Menschen gehen von einer Schöpfung aus, einem Geist, der sich die Welt und den Menschen, deren Entwicklung und deren Miteinander ausdachte. Welt und Mensch sind sooo komplex konstruiert und aufeinander abgestimmt, dass der Gesamt-Konmplex, in dem Leben wirkt, nicht zufällig entstanden sein kann. Ein Wunder für uns also deswegen, weil wir NUR Produkt dieser Genialität sind.

    Der Schöpfer dieses Wunderwerks lässt sich Gott nennen und lässt sich die Attribute „Allmächtig“, „Allwissend“ und „weise“ umhängen.
    Aber plötzlich gesellt sich zur schöpferischen Vollkommenheit eie Idee. ES, das Gesetze und sehr komplexe Funktionen zu erschaffen in der Lage war, schreibt Zehn Gebot auf eine Steintafel. Damit entstand eine Ur-Polarität, bzw. wurde durch den MYTHOS ins Bild gesetzt und – wirkmächtig bis heute.
    Die Problematik (dass Leben so konfiguriert IST, dass Mensch die Gebote nicht einhalten KANN) können wir hier gerne mal diskutieren. Tatsache ist: Wenn Freier Wille bedeutet, dass Leben sich frei ausbreiten kann, dann breitet sich Feindseligkeit aus. Auch in den „Köpfen“ der Menschen, die mit dem Gedanken an Unrecht, Verurteilung und Bestrafung geimpft wurden.

    Für mich ist die Kausalkette eindeutig, aber ich bin gespannt auf Deine Meinung. Auch die Meinung zu meiner Behauptung:
    Wer Menschen an den Pranger stellt, stellt das Leben an den Pranger – wer das Leben an den Pranger stellt, stell „Gott“ an den Pranger. (was einem größenwahnsinnigen Geist wie selbstverständlich erscheint)

    Wenn wir das Übel dieser Welt bildhaft brauchen, um uns davor zu schützen, ist das eine Idee zur Erklärung der Absicht des Lebens. Die Idee ist SCHUTZ. Und nicht Bestrafung. Was wir lernten ist doch, dass Bestrafung gerade das Übel zeitigt, das es zu verhindern gilt. Aus meiner Sicht erfüllte das Leben seinen Zweck, wenn Menschen so stark wurden, dass sie keine Aufmerksamkeit mehr auf das Richten und Rechten verwenden müssen. Im Klartext:
    Wenn der Geist des Alten Gottes seine Macht über sie verlor und an dessen Stelle der Liebe Gott getreten ist.

    Martin:

    „… und wir können unseren Wirkungskreis erweitern.“

    Auch dieser Ansatz trägt Eulen nach Athen. Wir SIND Wirkungskreise. Das brauchen wir nicht noch wollen müssen. Wenn wir es wollen, zweigen wir Teile unserer Aufmerksamkeit ab für nix und wieder nix. Auch das ist ein altes, ein fatales Muster, das verhindert, seine Integrität bewahren zu können.
    Natürlich ist die Einsicht in die Problematik schwierig, weil uns diese Problematik musterhaft ins Fell/kollektives Trauma) gebrannt wurde. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein „Punkt“ kommt, der eine Wende markiert. Eine Art Zenit, ein Breakevenpoint of never return. Es ist der Schritt, wo die Bindungskräfte (Angst) des Egos geringer werden als Anziehungskräfte (Liebe) des Wesens.

    Glückauf!

    Gruß
    Wolfgang

    • Januar 10, 2015 um 6:36 pm

      @ Harald

      „“Was das Gewissen angeht:
      Ich habe eines, und ob andere eines haben, nun wahrscheinlich haben sie es im Laufe ihres LEBENS verloren.““

      Wozu brauchst Du eine Instanz, die Dir sagt, was Du zu tun hast, weißt Du das denn nicht selbst?

      „“Wenn man davon ausgeht, das Gott die Welt und alles was Drinnen ist geschaffen hat, dann hat das einen Plan, einen Sinn““

      Wenn man von einem „guten“ Gott ausgeht vielleicht, aber möglicherweise war es ja ein „böser“ Gott, der nur völlig sinnlos einen Haufen Leid und Chaos erschaffen wollte und Spaß hat, dabei zuzusehen.

      Zur Seele sage ich erst mal nichts, bin mir inzwischen sehr unsicher, ob es sowas überhaupt gibt, ist aber auch egal, „Buße“ zu tun hab‘ ich eh nicht.

      „“Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
      Das einer, der die Welt geschaffen hat, einige Hausregeln aufstellt, an die sich die “HAUSBEWOHNER” halten sollen, hm?““

      Regeln, die, wie Wolfgang schon sagt, in dieser Welt gar nicht eingehalten werden können, weil sie gar nicht danach konstruiert ist.

      Und dass es denjenigen, die unentwegt diese Regeln brechen, ganz offensichtlich am besten geht, macht die Sache umso perfider.

      „“Liebe Leute,
      Aufklären, motivieren, engagieren
      für eine bessere, friedliche, freundliche, gerechtere Welt.
      Ist das zuviel verlangt, hm?““

      Ja, denn es ändert nichts. Gar nichts.

      Man muss sich mit den Gegebenheiten abfinden und das Beste daraus machen, alles andere ist Zeit- und Energieverschwendung, im blödesten Fall stärkt es die „Gegenseite“ und schwächt einen selbst.

      Da hab‘ ich echt was Besseres zu tun.

      P.S.

      Habe die 10 Gebote gerade mal wieder nachgelesen und schwanke zwischen Lachen und Gruseln.

      Ich meine, wer braucht sowas und was ist das nur für ein verdrehter Unsinn…?

      http://kath-zdw.ch/maria/gebote.html

      Den „Gott“ auf dessen Mist das gewachsen ist, möchte ich jedenfalls so oder so nicht kennenlernen.

      (Ach ja, zum „Gewissen“ steht da auch noch was…)

      @ Wolfgang

      „“Wenn Freier Wille bedeutet, dass Leben sich frei ausbreiten kann, dann breitet sich Feindseligkeit aus.““

      Das sehe ich anders, „Leben“ ist nicht feindselig, wenn überhaupt, dann ist es diese Welt/Matrix/das tote Programm, das mit „Leben“ verwechselt wird.

      Wenn „Leben“ sich ausbreiten würde, dann gäbe es m.E. keine Feindseligkeit mehr.

      „“Auch in den “Köpfen” der Menschen, die mit dem Gedanken an Unrecht, Verurteilung und Bestrafung geimpft wurden.““

      Möglicherweise gäbe es ohne diese „Gebote“ gar kein „Unrecht“, vielleicht wurden die Menschen erst dadurch auf dumme Ideen gebracht, es gibt ja die Theorie, dass die Gebote nur geschaffen wurden, um die Menschen dazu zu bringen, sie zu brechen.

      „“Wenn wir das Übel dieser Welt bildhaft brauchen, um uns davor zu schützen, ist das eine Idee zur Erklärung der Absicht des Lebens.““

      M.E. braucht das Leben weder Übel, noch Schutz, ich kann diese Idee nicht nachvollziehen, aber ich glaube, ich habe auch nicht wirklich verstanden, was Du meinst…

      „“Wenn der Geist des Alten Gottes seine Macht über sie verlor und an dessen Stelle der Liebe Gott getreten ist.““

      Ich gehe noch einen Schritt weiter: Es geht auch ganz ohne Gott.
      (Und, auch wenn ich mich damit weit aus dem Fenster lehne: wahrscheinlich auch ohne Liebe, vielleicht ist Liebe sogar die größte Lüge überhaupt…)

  15. Januar 10, 2015 um 3:04 pm

    Wie kann das Leben am Pranger stehen? Dem Leben ist es doch ziemlich egal, welcher Geist sich welche Blockade ausdenkt. Es wählt aus dem unendlichen Meer der Möglichkeiten eine andere Entwickelungs-Möglichkeit….und der Pranger steht einsam und verlassen, verschwindet.

    Was versteht ihr unter Kausalität? Zieht Ihr da nur die Kausalitätskette in Betracht oder denkt Ihr mehr an Multikausalität? Viele Ursachen die zusammen Wirkung erzeugen. Viele Wirkungen (Ziele) die auf die Ursachen einwirken, diese vielleicht erst verursachen. Als ich im Thema las, fiel mir die „Blume des Lebens“ ein , nicht zu. Wenn es auch nicht ganz zutreffen mag, ist sie mir zumindest eine Annährung.

    Die Welt will ich nicht mehr retten. Meine Erfahrung zeigt mir jedoch, dass es sich lohnt in und mit sich selbst Frieden zu schließen. Das verursacht ein inneres Wohlbefinden, das nun wiederum in die Umgebung ausstrahlt, andere einbezieht, friedliebende Menschen anzieht, sich fortsetzt bis hin zu vorher nicht gekannten Naturerlebnissen. Frieden bedeutet mir allerdings nicht Ruhe gespeist aus Angst vor…… Sondern Frieden scheint mir ein dynamischer Prozess zu sein, in dem ohne jede Art von Gewalt (physisch, mental, emontional) aus der Stille heraus gehandelt, gewirkt wird.

    Wir thematisierten es hier schon des öfteren; Kampf stärkt die Gegenseite, den feindseligen Geist der sich von unserer Energie ernährt, immer.
    Das Schuld- und Bußekonzept der (christlichen) Kirchen und nachfolgender Konstrukte hielt und hält uns in sklavischer Abhängigkeit, irgendwo in der Grauzone zwischen Tod und Leben. (Zum Leben zuwenig, zum Sterben zuviel.)
    Das bedeutet mir nun nicht in Fatalismus zu verfallen, sondern zu handeln FÜR meine Nächsten, Freunde, Mich, Gesundheit, ganzheitliche Zusammenhänge (versuchen) zu erfassen…..Ein großer Teil von Euch wird nun einwenden, dass er mit Kirche sowieso nichts am Hut hat. Jedoch unsere gesamte Kultur, wie wir sie hier und heute um uns haben, fußt auf dem Christentum. Das ging los bei den ersten christlichen Mönchen diesseits der Alpen die, der Gesundheit zuliebe, geistige Getränke brannten, setzte sich fort bei der Fischzucht und hört bei Gemälden, der Baukunst usw. noch lange nicht auf.

    Gerechtigkeit; Harald was ist das? Jedem das Gleiche oder jedem nach seinen Bedürfnissen? Ein Mischmasch zwischen beidem ? Wird die Wirkung auf die Natur mit betrachtet?

    Habt einen schönen Tag
    Martina

    • federleichtes
      Januar 10, 2015 um 4:33 pm

      Der „schöne“ Tag entlädt sich hier gerade als Weltuntergrangsszenario. Hm, muss das Schöne wohl in meinem Innen passieren: Ich lache über das Unwetter und weiß von meinen Vögeln, die ja nicht blöd sind.

      Der Mensch ist ein Geistwesen. Und er tritt auf nicht mit einem Freien Geist, sondern mit einem konditionierten Geist. Wie er mit der Konditionierung umgeht, hängt ab von seiner Erziehung, seinem sozialen Umfeld und seinem Wesen. Entsprechend „religiös“ enwickelt er sich – in der Bandbreite gläubiger Extremist bis zum Gestalter des Lebens als Liebe.

      Man sagt, wir hätten christliche Wurzeln und wären in Verbindung mit einer demokratischen Erziehung der alternativlose Geist. Tatsächlich ist christlicher Geist rassistisch, autoritär-faschistoid und feindselig. Wer also Christ im Sinne eigener Erlösung sein möchte, wird sich hüten müssen, die in uns angelegten „christlichen“ Wurzeln austreiben zu lassen.
      Kurz
      Wer Frieden mit sich will, muss erst mal einige geistige Wurzeln entleben.

      Das ist nicht so einfach. Wie hier bereits mehrfach ausgeführt, bedarf es eines Ganzheitlichen Konzeptes. Dass leider so einfach ist, dass es nicht praktizierbar ist, jedenfalls nicht, wenn man WILL, dass dieses Konzept allgemeibn praktiziert wird. Mich persönlich interessieren Menschen nicht, die dieses Konzept nicht AUS SICH HERAUS praktizieren. Meine Freunde und Bekannten sind praktizierende Christen, ohne gläubig zu sein. Sie geben ihr Leben für Andere, ohne dieses Geben zu unterscheiden von einem Nehmen. Das ist ja die christliche Ur-Erfahrung:
      Im Dienst am Bruderschwester die eigene Liebe zu erfahren in der Vereinigung des Ich und des Anderen.

      Was andere Menschen machen, ist meinen Freunden und mir egal. Egal sind uns nicht An-was-auch-immer-Gläubige, die uns auf die Pelle rücken wollen. Egal sind uns auch nicht die als WohlTÄTER maskierten Versucher, gleich, ob sie personal oder als materialisierte Versuchungen sich anbiedern. Was aus dieser Richtung kommt, wird durchgewunken. Das ist der Rahmen unserer Kultur. Die Elemente uns fremder Kulturen weisen wir zurück, wenn sie nicht passend dieses Rahmens sind. Natürlich beschränkt uns dieser Rahmen. Aber er ist nicht gleich einem schmalen Pfad, sondern eröffnet ein weites Feld für Erfahrungen, wie es sich also anfühlt, als Gleicher mit Gleichen zu leben. Wie es sich anfühlt, nicht ÜBER, sondern VON Menschen zu sprechen.

      Seine Maximen muss sich jeder Mensch selber basteln. Er muss sich überzeugen, was für ihn von wahrem Wert ist. Wer verschiedene Efahrungen sammelte, wird sich entscheiden können – wenn er unterscheiden kann zwischen eigenen Bedürfnissen und fremden Ansprüchen. Er wird lernen zu fragen: Wie können fremde Ansprüche dafür sorgen, ein eigenes Glück zu erleben?
      Na ja, das ist wieder so einfach, dass ich mich nicht wunderte, wenn hier demnächst über mich als infantilem Rabauken gesprochen wird. Der jedenfalls richtete seine Aufmerksamkeit primär auf das Glück, und erst sekundär – eben nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck (logisch?) – auf die Feindseligkeit.

      Danke für Deinen Kommentar. (deer Wetterwutanfall ist vorbei)

      Wolfgang

  16. federleichtes
    Januar 10, 2015 um 6:28 pm

    Ich möchte hier mal eine allgemeine Frage stellen:

    Wozu braucht der Mensch Verantwortung?

    Luna und ich sprachen darüber.

    Ich:
    “”Wann ist Mensch verantwortlich? Wenn er absichtlich handelt? Dann wäre er nicht verantwortlich, wenn er sbsichtslos handelt.””

    Luna:
    „Wieso nicht? M.E. ist er immer verantwortlich, ob absichtlich oder absichtslos ist dabei unerheblich.“

    Wollen wir mal Luna „Meinung“ als allgemein gültig gelten lassen.
    Nun frage ich einen Fisch:
    Bist Du verantwortlich dafür,
    dass man im Wasser schwimmen kann, dafür
    dass du im Wasser schwimmen musst,
    dass du nur im Wasser schwimmen kannst, und
    dass du gerade hier schwimmst, wo du gerade schwimmst?

    Da ich meine Frage zufällig an einen weisen Fisch richtete, sagt der Fisch:
    Ob ich verantwortlich bin oder nicht ändert das nichts daran, dass ich im Wasser schwimme.

    Wenn Luna richtig für sich entschieden hätte, könnte sie jegliche einschränkende Betrachtung über die Verantwortung entsorgen. Da sie das, wie ich meine, bereits weitgehend tat, hat sie auch keine Probleme mit ihrer Lebensgestaltung: Sie tut’s einfach. Nichts anderes tun wir auch.

    Aus meiner Sicht
    Verantwortung ist ein Begriff, mit dem der Geist der Herrschaft, Verwirrung, und mit der Verwirrung Untertanen schafft und sie mit SEINEN Vorstellungen von Recht, Moral und Verantwortung an ihre Dienerschaft fesselt. Verantwortung, eine von Magie geschaffene Illusion?
    Wenn das so wäre, gehörte der Geist der Magie nicht an den Pranger, sondern zur öffentlichen Begutachtung auf eine Bühne. Und:
    WO STEHT ER?

    Danke Luna.

    Gruß
    Wolfgang

    • Januar 10, 2015 um 10:56 pm

      Gutes Thema. Dieser Begriff rumort schon seit geraumer Zeit in mir, da seine derzeitige Deutung mit nicht stimmig erscheint. Deine Annahme, dass es auch nur schon wieder ein Werkzeug der Festigung von Herrschaft ist im Zusammenspiel mit Moral und Gesetz scheint mir treffen zu sein.

      @Petra, falls Du hier liest, was sagt denn Deine Sprachanalyse dazu?

      Bei Antwort erkenne ich den Gott AN getrennT von etwas, was doppelt verwurzelt ist (w), dann geht mir die Luft aus …

      • Januar 10, 2015 um 11:32 pm

        „Bei Antwort erkenne ich den Gott AN getrennT von etwas, was doppelt verwurzelt ist ( w ), “ in den Emotionen (o) das sich in Richtung (r) Trennung (t) bewegt…. Antwort trennt von etwas Altem /Überholtem und schafft neue Verbindungen….

        • Januar 11, 2015 um 1:13 am

          Das könnte passen. Nun rätsel ich noch, wie es mit der Deutung von Ver-antwort-ung steht …

          • Januar 11, 2015 um 11:12 am

            Mit der Vorsilbe -VER habe ich auch Probleme, rätsele schon lange immer mal wieder dran herum. – Auf Petras Weg gedacht stellt sich die Frage für was das (V) steht? Für (W) also Verwurzelung oder lautsprachlich (F), dann als Quellessenz für (FE) –> Fülle? Mit der Vorsilbe werden ja die verschiedensten Verben bedacht und die (Be)- Deutung ist dann ja keinesfalls einheitlich. VER-laufen (bewegen), VER-hindern (stagnieren)….usw. Bin mal auf Petras Antwort gespannt.

      • federleichtes
        Januar 11, 2015 um 12:03 am

        Wenn das berühmte „ES“ Schöpfer des Lebens war, und Leben sich erweist als Mittel zu einer Problematisierung, muss es ein Problem gegeben haben. Und zwar für das „ES“. Indem ES das Leben schuf zur Lösung SEINES Problems, ist die Verantwortungfrage für ES geklärt: ES hatte sie und hat sie gewisserweise mit Leben erfüllt. Soweit logisch?

        Wenn IM Leben selbst die Verantwortung immanent ist, welcher (geistigen)Leistung bedarf es da, eine zusätzliche Verantwortung für die zu konstruieren, die doch schon von Haus aus die ES-Verantwortung leben?

        Ich gehe davon aus, dass alle geistigen Konstrukte Diener der Offenbarung von Feindseligkeit sind. Für die Bildung von Bewusstsein braucht es dann noch – was? Gar nur ein Bewusstsein, dass mit jeder ablaufenden Sekunde auch Bewusstsein über das Problem gewinnt?

        Falls wir dieses ES Gott nennen möchten, wird es Menschen geben, die dem Verursacher der Schöpfung (einer Problemlösung) besonders nahe kamen – und kommen mussten, weil der aktuelle Stand der Entwicklung eines Bewusstseins über Feindseligkeit eben dort zu finden ist. Und weil die Kenntnis über den aktuellen Stand für die weitere Entwicklung notwendig ist.

        Am 7. Januar 2000 schrieb ich

        „Lebe dein Leben für dich selbst, für dein Selbst; das ist der einfachste und ehrlichste Weg zur Nächstenliebe.“

        Damit beschrieb ich, was ein Mensch WIRKLICH an Verantwortung übernehmen kann: Das Mögliche für sich zu tun.

        Danke und Gruß
        Wolfgang

        Nachsatz
        Nachdem ich Petra-Martinas Kommentar las, fiel mir ein:
        Im Anfang war das Wort kännte auch bedeuten, im Anfang war die VerantWORTung. Oder auch die AntWORT – auf das Problem.

      • Januar 11, 2015 um 2:53 pm

        Hallo ihr alle,

        erst heute wieder hier:
        dazu habe ich ja schon geschrieben:

        Ver.AN.twortung (fer.AN.t.wort) ist nach meiner Ansicht die fruchtbare Kommunikation mit dieser Schöpfung, woraus eine verantwortliche Haltung in der materiellen unmittelbaren Umgebung erwachsen kann.

        T ist schwierig für mich und nicht immer „Trennung“ wie ich anfangs erblick.te (te – Vergangenheitsform = manifestier.t).
        Dass Festes, Manifestiertes auch die Signatur einer Trennung innewohnt, anders als Gasförmiges, Flüssiges, Feinstoffliches mag bei mancher Anschauung zurücktreten – auf der Erde?

        „T die weibliche Wortendung“ (Nut, Ruth, Margot, CoT) aus … siehe
        https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/10/symbole-schreiben-urgeschichte-1-von-2/
        Wenn „Ant“ als Silbe verstanden wird, wie „Wort“ hat „T“ hier die Qualität des festen (Halt, Haltung)
        „wo“ ist nicht nur Silbe eines Ort.es „wo“ statt „ow/of“ sondern weist das ver.w.urzelte Dasein in der Geographie Erde, Terra nach. „W“ sehe ich ähnlich wie? H als besonderen heiligen (weih) – hohen „Rath“ früher statt „Rat“ – Buchstaben an: Wurzel, Wasser, Wahrheit, weise, wirklich, Werdung … und seine 2-fach noch oben geöffnete, dennoch unten verwurzelte Form berührt mich.

        „O“ übersetze ich lieber mit Kraft (Sonne), Organisation – seltener Emotion.

        Bei der Silbe „ver“ (Laut) habe ich bisher mehr Korrelation zu „fer“ erkannt, obwohl die V.erwurzelung als „v“ ebenfalls auf eine Qualität hinweist, die einen Boden braucht.

        Also im obiger Wiederholung ist es „Verantwortung“ flüssig.
        die urwortwörtliche Sprache: Fruchtbarwerdung gerichtet auf AN (reines Herz „A“ – nicht Ha, Ka) verbunden „n“ mit „t“ (stabil, Halt im Sinne von Eier, Rückgrat, Haltung haben) auf vielleicht eine Universalkraft „W“ (Werdung, Wirklichkeit, Wotan) „wo“ mächtig (o) zur „r“ Manifestation „T“ (Ma.t.erialisier.ung) – „ung“ ? ng am Ende? – vielleicht „das untere, niedere bindend.

        Frei nach mir
        Petra

        • Januar 11, 2015 um 5:11 pm

          Liebe Petra,

          es ist immer wieder spannend, zu sehen, welche Möglichkeiten des Verstehens in unserer Sprache steck!

          Danke dafür
          Martin

      • Januar 11, 2015 um 3:03 pm

        Hallo Martin

        Bei Antwort erkenne ich den Gott AN getrennT von etwas, was doppelt verwurzelt ist

        getrennt = ge.t.r.enn.t (wo besonders das Element „enn“, anders als „en“ den Doppelkonsonanten „nn“ hat. Für „rr“ in verwirrt, und „gege.n“ zeigen Doppelausdrück als eine Art Paradox „rr“ stets etwas interessantes an.
        für „getrennt“ sieht es für mich so aus, als ob die Bindung „nn“ der Essence ziemlich stark, ähnlich wie „ng“ ist (t am Ende) also macht die starke Bindung eher die Trennung aus, das t signalisiert eher, daß die Bindung fest ist. Verbundensein ansich ist Keine Trennung, ist sie aber eng, oder „nn“ (z.B. Kennung) ist sie schwerer aufzulösen oder eben nicht mehr flexibel.

    • Januar 11, 2015 um 3:55 pm

      Hallo Martina,

      mir machen noch mehr deutsche Vorsilben und Silben, auch „ung“ für Substantive mitunter Kopfzerbrechen, daher schaue ich nicht auf jedes Wort, weil mir Offenbarung quasi mit einem Wort selbt kommen.

      Mit der Vorsilbe werden ja die verschiedensten Verben bedacht und die (Be)- Deutung ist dann ja keinesfalls einheitlich. VER-laufen (bewegen), VER-hindern (stagnieren)…

      VER-hindern = Infinitiv – verhindert(e) = bereits passiert
      „hi“ wird verbunden „n“ mit „de“ (andere, duale? Wirklichkeitsebene, höheres Selbst) „r“ „n“- gebunden oder „te“ erledigt – Was ist das „Hi“? – kommt noch in engl. „hide“ vor.
      So wie in altdeutsch „Rath, Tath, Theologe usw.) deutet „h“ mitunter einen nichtmateriellen, höherstehenden, übertragenen Werth an.
      Diese Beschreibung mag für manche merkwürdig klingen, wer Carlos Castaneda gelesen hat oder einschlägige Erfahrungen gemacht hat, kann erspüren, was dahinter steckt. Außerdem spüren fast alle Menschen, wenn ihnen jemand „zuschaut“ oder „bemerkt“.

      Hide – sich verstecken – geht auch in der Menschenmenge oder in einem Gebüsch. Der Trick, den Observer anwenden (Allerweltsgesicht) ist die Ausstrahlung sehr zu reduzieren, oder so an die Umgebung anzupassen, daß es wie eins wirkt – nur so kann „hide“ geschehen. Der Körper fällt nicht auf, weil er nicht auffallen will. Hier mit „hide“ wird also die Energie hinter dem Körper versteckt. Dementsprechend wird mit verhindert (ferhindert) dieses hinter etwas Richtung andere Ebene gerichtet.

      Martina, vielleicht verstehst du „fe“ besser, wenn du es nicht mit der daraus folgenden „Fülle wegen Vieh (fe)-Reichtung“ siehst, sondern Fruchbar werden wie „Effekt“. Das war im Video https://www.youtube.com/watch?v=uAM9Xiv9dBE u.a. ein Joke für „fett“ beim ich, „fed“ beim du.

      Ich weiß auch nicht, warum
      binden – verbinden
      suchen – versuchen
      laufen – verlaufen
      so verschiedene sprachgebrauchliche unterschiedliche Qualitäten haben.

      Wenn ich das durchspiele mit „v“ v.er.wurzelt, denke ich u.a. auch an die bulgarische Schriftsprache
      F Ф ф gesprochen wie f
      V W B в gesprochen wie w in dtsch. auch brav

      Das Schriftzeichen ф zeigt zwei Hälfen (auch Symbol für Zellteilung)
      einmal läuft man in die richtige Richtung,
      das andere mal in die falsche …(verlaufen)

      Das zeigt auch warum mir die Schrift und das Wort wichtig sind und warum ich mir weiterhin gerne dein Erkennen anschaue, weil es mir andere Ebenen der Wirklichkeit zeigt, die uns durch die Zeit (weil vielleicht unsere Vorfahren mit Überleben beschäftigt waren) verloren gingen.

      Dir liebe Grüße

      • Januar 11, 2015 um 4:02 pm

        warum ich bulgarisch, kyrillisch vergleiche: ich denke die Sarmaten, Goten, Merowinger (wenn sie nicht verschiedene Namen für diesselben sind) haben nicht nur in Frankreich um Toulouse, Nord-Spanien, Andorra, Oberitalien sich zum Teil niedergelassen, sondern später hauptsächlich in Bulgarien, Albanien, Rumänien, Moldawien bis Ukraine und Krim.
        Einen Teil der Sprache/Hochsprache (Benediktiner in Nachfolge) haben wir von ihrer Einmischung in die Geschichte, als sie das römische Reich nach und nach bekämpften.

      • federleichtes
        Januar 11, 2015 um 4:39 pm

        Kleine Anmerkung

        VER-laufen kann auch „Verirren“ aussagen.
        Und stagnieren (ich weiß, was Du meinst – gibt es aber objektiv nicht) auch verwirren, schockiert, paralysiert sein.
        Stagnieren ist der Anschein von Stillstand, allerdings bewegt sich in dieser Zeit das Vorbereitende für den Fortgang. Wir kennen wohl alle entsprechende Phasen in unserer persönlichen Entwicklung.

        VER ist mir immer eine Einleitung für das Destruktive. Selbst (oder gerade) VERgeistigen entfernt von der Buntheit des Leben ins Elitäre, ist das vom Natürlichen sich Absondernde.

        Verteufelt, verflucht, verdammt.
        Gesegnet, geliebt, geschätzt.
        Verkommen, verbecherisch, verloren, verraten.
        Gesund, gestanden, gereift, Genuss.

        Kurz
        Wenn Leben die Verantwortung immanent ist, ist dem Lebendigen die Vernatwortung stets gegenwärtig. Und im Sinne der Es-Verantwortung sollte alles bedeutsam sein, was im Namen der ES-Verantwortung sich zu offenbaren genötig zeigt.
        Im Verständnis dieser Verantwortung IST das Leben im Wort – und der Mensch erfüllt es. Ist in diesem Sinne Frieden möglich?
        Vielleicht nur in diesem Sinne eine irrationale Angst zu entenergetisieren – um gar mit dieser nun freien Energie das Liebevolle beleben? Also der Schritt vom Reaktiven (Emotionalen gegen) zum Aktiven (Gefühl für)?

        Danke, Petra.

        Wolfgang

        • Januar 11, 2015 um 4:51 pm

          das De.struktive geht dann mehr in die Richtung von f, bulg. ф der an.de.re Effekt (nicht gewollt oder gewünscht) – Danke mir ist die Silbe „ver“ jetzt stimmiger.
          Und was mir einfällt: „v“ ist einseitig
          „w“ zweiseitig, im Sinne von beides ist möglich oder kann zugelassen werden.

        • Januar 11, 2015 um 5:03 pm

          Mir fällt dazu ein, daß ich dem Leben, Jetzt eine Antwort gebe, oder in dtsch. Tun-Wort: ich antworte in jedem Moment im Leben (An.k). Aus einem Tun ein Substantiv zu machen ist künstliches erschaffen, wie die ung.eheure Silbe „ung“ zeigt.
          Denn Verantwortung ist kein Ding, nicht erkennbar, wie ein Schmetterling, der eine Blume besucht.
          Ich habe schon Firmen und Leute über Verantwortung reden hören, ohne erlebt zu haben, daß sie dem Leben geantwortet haben.

          Es hat also mit Ideologie zu tun ? oder denn ein echte Tun-Wort dazu gibt es nicht, das nicht durch (präzisere) ersetzt werden kann.

          Verantwortung also ein unverantwortlicher Sammelbegriff einer Ideologie oder Propaganda. 😉

          • Januar 11, 2015 um 11:15 pm

            Danke Petra. Ich werde mir das alles sicher noch ein zweites Mal, auf Grund der mich interessierenden Informationen, durchlesen. – Aber Firmen reden dann doch nicht über „Verantwortung“ , die kochen auch keinen Kaffee, das tun dann doch die Leute, manchmal auch Menschen. ;.)

          • Januar 12, 2015 um 11:34 am

            @martine
            Firmen stellen sich auf ihren Homepages und Broschüren gerne als nachhaltig verantwortlich hin, das meinte ich.

            Sicher arbeiten Menschen in PR-Agenturen, doch damit sie an ihren Monatlohn kommen, müssen sie das machen, was verlangt wird:
            Da Verantwortung des Unternehmens, auch Leiharbeitsfirmen beschreiben es so, dann schwarz auf weiß geschrieben steht oder digital zu lesen ist, ist es kaum noch zu hinterfragen 😉 oder doch?

  17. Januar 11, 2015 um 6:15 am

    >Dafür erntet der Kommentator von Wolfgang Heuer (der die Aktiven des Blogs explizit als „tumbe Toren“ bezeichnet):
    „Super!
    Herzlichen Dank!“<<:

    Meine Anerkennung und mein Dank galt nicht nur den Auszügen, die der federleichte Wolfgang in seinem Beitrag zitiert hat.
    Insofern ist hier ein unseriöser, unsauberer, Versuch der Manipulation zu rügen.

    Der Kommentator hat dem unsauber argumentierenden federleichten Wolfgang sehr klar und deutlich und völlig zu Recht gezeigt, wo "der Hammer hängt".

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang Heuer
    Projekt Seelen-Oeffner

    • Januar 11, 2015 um 11:02 am

      Das würde ich dann gerne doch noch mal genauer erklärt haben wollen!

      • federleichtes
        Januar 11, 2015 um 1:59 pm

        Leben ist wie ein Verfahren. Es betreibt Aufklärung von Geist. Prozessual als Aktion und Reaktion.

        Das Wunderbare ist, dass Geist überzeugt ist von seiner Ursächlichkeit. Lässt man ihn gewähren, wird er massiver, schaut man ihn genauer an und verlangt Begründungen, schleicht er sich erst mal davon und wird dann gemeiner in seiner Methodik.

        Das Verfahren des Lebens zeitigt also die Offenbarung eines Verfahrens, wie Geist arbeitet, um seine Herrschaft zu erhalten und auszubauen. Schau auf das geo- und sozialpolitische Feld.

        Ein Mittel, um den Geist zu provozieren, ist die Gegnerschaft. Schlägt ihm oppositionelle Macht entgegen, zerstört er subtil oder gewaltsam. Ebenfalls die Kräfte, die sich seiner Systematik und seinen Methodiken entziehen wollen.

        Was für den Machtgeist sehr schwer verifizierbar ist, ist der indirekte Angriff auf seine Macht. Alles, was mit der Entwicklung von Bewusstsein zu tun hat, entzieht sich ja seiner Kenntnis bzw, seiner KLAREN Wahrnehmung. Logisch?
        Und vermutlich hasst er das Leben deswegen, weil er spürt, aufs „Kreuz“ gelegt zu werden. Und er muss das zunehmend spüren, weil das Bewusstsein wächst, und entsprechend aggressiver wird er. Auch das ist am Menschen und auf dem Feldern der Gesellschaft beobachtbar.

        Logisch ist also, dass auf dem Feld, auf dem Bewusstsein über die Feindseligkeit entstehen KANN, auch der Geist der Macht erscheint.
        Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Deutschland ein derartiges Bewusstseinsfeld. Und natürlich formierten sich Gegenkräfte, mit dem Argument, Deutschland als Wirtschaftsmacht zu zerstören. Ob das der wahre Grund war oder nur ein Täuschungsmanöver des Geistes der Zerstörungsabsicht, kann sich nun jeder selber überlegen.

        Tatsache ist, das Schlachtfeld begrünte sich wieder und die Vögel singen. Denn was war geschehen? Natürlich gab es keine Zerstörung des Bewusstsins, sondern gerade das entstandene Bewusstsein hatte (als Folge der anderen Logik) dafür gesorgt, weiteren Machtgeist (zu seiner Weiterentwicklung) anzulocken.

        Erinnerst Du Dich an „Kevin“, erinnerst Du Dich an meine Worte: Wir können eine Menge von ihm lernen. Dann war er weg. Herr Heuer ist etwas hartnäckiger. Ich könnte Dir erklären, warum. Und andere könnten Dir das ebenfalls erklären. Die, die in der Bewusstseinsdynamik stehen, STEHEN dort. Weil sie etwas erfahren, was die Angreifer auf ihre Integrität niemals erfahren werden.

        Ob der Geist, der das Leben angreift, heilbar ist, ist nicht unser Problem. Ich weiß nicht, ob das vorgesehen ist. Vorgesehen ist definitiv, diesen Geist zu beherrschen. Wie weit die Fähigkeit des Beherrschens gediehen ist, fragt das Leben ständig ab. Einige Menschen beobachten das Badewasser eher lässig, andere halten mal den großen Zeh rein, und wieder andere haben ihr Thermometer in der Wanne.

        Du weißt, dass ich eine bestimmte Entwicklung auf dem Blog seit drei Jahren beobachte. Für die Ebene, auf der ich anfangs noch Schockartiges erlebte, gibt es eine Statistik. Die genau das bestätigt, was ich gerade ausführte. Und ich weiß, anderen erging es ebenso in ihrer Entwicklung. Mögen andere Entwicklungen als zufällig erklären, wird das Leben sie zwangsweise eines anderen belehren. Aber diese Belehrung durchzuführen ist eben nicht unser direkter Job.

        Danke für die Geste Deines Nachfragens an Herrn Heuer.

        Gruß
        Wolfgang

        • Januar 12, 2015 um 12:48 am

          @ federleichtes

          „Herr Heuer ist etwas hartnäckiger. Ich könnte Dir erklären, warum.“:

          Auch DIE „Erklärung“ würde wiederum FALSCH sein.
          Wie alle deine Unterstellungen / Vermutungen über mich bzw. meine Motivation.

          Obwohl du Gelegenheit hattest, etwas zutreffendes zu erfahren. Aber du hast „gekniffen“.

          Statt dich zu stellen und MIT mir zu reden, redest du ÜBER mich.
          Auch das ist schlechter – menschlicher – Stil.

          Dabei hast auch du – wie jeder andere – das unverlierbare Potenzial, viel besser sein zu können.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

      • Januar 11, 2015 um 11:31 pm

        Lieber Martin!

        Dem Wolfgang federleichter wurde damit gesagt, daß er – mal wieder – versucht hat, mir „am Zeug zu flicken“, mich unbegründet in ein schlechtes Licht zu stellen.

        Er hat nicht den ganzen Kommentar zitiert, sondern nur Teile daraus. Das ist schlechter menschlicher Stil – und gegen die Netikette.

        Wenn es sonst keiner bemerkt hat: ICH habe es bemerkt – ebenso wie seine seit langer Zeit immer wieder gegebenen Beispiele seiner Herabsetzungsbemühungen.

        Auch wenn ich nicht jedes Mal darauf reagiert habe: Ich erkenne sehr wohl seine „getarnten“ Anspielungen / Seitenhiebe.

        Pfui! Ekelhaft!

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • Januar 11, 2015 um 11:36 pm

          Nun, dieses Herabsetzen ist aber genau das, was in vielen Deiner Texte herausspricht, weshalb der es auch anspricht. Es ist schon interessant, dass es Dir bei anderen auffällt, aber nicht bei Dir selbst, wo Du doch schon so weit oben in Deinem Bewusstsein bist. Oder ist das dann schon wieder so weit von Empathie entfernt, dass Du Dir nicht mehr vorstellen kannst, wie Deine Worte bei in Deiner Wahrnehmung weniger „erleuchteten“ Menschen ankommt?

          • Januar 12, 2015 um 12:28 am

            LieberMartin!

            „… weshalb der es auch anspricht“:

            Nein, das ist nicht das, was er tut.
            Er spricht nicht offen. Er tut etwas auf eine Weise, die ich „feige“, „hinterhältig“, „fies“ nennen würde.

            Du wirfst Äpfel und Birnen ineinen Korb, wenn du das, was Wolfgang Jensen macht dem gleichsetzt, was / wie ich schreibe. Ich schreibe offen und direkt, was ich weiß, sehe, glaube, usw. – und mit dem Potenzial, daß die Leser daraus etwas für sich erkennen können.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

  18. Januar 11, 2015 um 1:23 pm

    „Wenn IM Leben selbst die Verantwortung immanent ist, welcher (geistigen)Leistung bedarf es da, eine zusätzliche Verantwortung für die zu konstruieren, die doch schon von Haus aus die ES-Verantwortung leben?“

    Danke für Deine Anregungen, lieber Wolfgang!

    Also lebt jeder von Haus aus in einer ES-Verantwortung, oder würdest Du da irgendjemanden davon ausnehmen? Ich denke mal nicht; wir sprachen mal über Daten und Informationen, und Unbewusstes und Bewusstes. Das Unbewusste als Quelle der Inspiration einerseits (man denke beispielsweise an Musikstücke, Kunst usw.), aber auch als Quelle / Speicher für die re-aktive Offenbarung feindseliger Informationen. Das heißt, Mensch stellt sich immer Bewusst und auch Unbewusst dar (logisch?) – er stellt damit etwas dar. Wenn dem so ist, dann lebt er letztlich immer in der ES-Verantwortung, ob er davon weiß oder nicht ist unerheblich. Soweit die Theorie.

    Wie sieht es nun mit „persönlicher Verantwortung“ aus, von der ja viel häufiger allgemein gesprochen wird? Aus heutiger Sicht ist mir „persönliche Verantwortung“ insofern legitim, wenn diese im Einklang mit dem Gefühl (oder der inneren Stimmung) und freiwillig übernommen wird. Nur bräuchte man dann eigentlich nicht mehr von „persönlicher Verantwortung“ sprechen, weil man sie ja durch das SEIN und Handeln … LEBT.

    Warum wird dann in unserer Gesellschaft so häufig von „persönlicher Verantwortung“ gesprochen? Warum wird sie angemahnt, und geradezu eingefordert Mensch MÜSSE Stellung beziehen, und wenn er das nicht täte, ja dann würde viel Schlimmeres passieren?
    Wer „persönliche Verantwortung“ anmahnt, suggeriert unterschwellig, das der, an den die Ermahnung gerichtet ist, sie gerade nicht oder zumindest unzureichend übernimmt. Das ganze hat auch viel mit unterschwelligen Ängsten zu tun. Ich würde sogar sagen, dass unterschwellige Ängste die (energetische) Vorraussetzung ÜBERHAUPT sind, das man eine konkrete Anmahnung persönlich die Verantwortung übernehmen zu müssen überhaupt an sich heran lässt (d.h., das man empfänglich, beeindruckbar von dem ist, was von Außen an einen herangetragen wird).

    Durch die Anmahnung der persönlichen Verantwortung wird im Betroffenen also ein Spannungsfeld erzeugt, er / sie muss oder soll sich entscheiden. Das funktioniert aber nur dann, wenn unterschwellige Ängste vorhanden sind – sind die Ängste nicht vorhanden, steht auch keine Frage nach persönlicher Verantwortung im Raum, denn die „Frage“ wird dann ja schon im SEIN beantwortet.
    Welche Schlussfolgerungen könnten sich aus diesen Überlegungen ergeben? Zumindest theoretisch liegt die Schlussfolgerung nahe, dass es dem Leben um die Transformation von Ängsten gehen könnte – und dann diente die Anmahnung zur persönlichen Verantwortung der BEFEUERUNG der Darstellung und damit der Vorantreibung des Transformationsprozesses. Das würde auch gut ins Bild passen mit dem, was wir als Transformationsprozess von Unbewussten in Bewusstes beschrieben hatten.

    Was mir in dieses Bild noch nicht so ganz hinein passt, ist die folgende Aussage von Wolfgang:

    „Ich gehe davon aus, dass alle geistigen Konstrukte Diener der Offenbarung von Feindseligkeit sind.“

    Wenden wir diesen Satz auf das geistige Konstrukt meiner obigen Gedanken an, müsste ich sie dann nicht auf dem Scheiterhaufen verbrennen? Und wie sieht es mit hunderten von Beiträgen aus, und tausenden von Kommentaren, wenn sie allein der Offenbarung von Feindseligkeit dienten?

    Das mal für heute. Allen noch einen schönen Sonntag und herzlichen Dank auch für die interessanten Kommentare in diesem Thema.

    Gruß,
    Mathias

  19. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2015 um 2:47 pm

    Gefaellt mir.
    Der Kreis schliesst sich.

    Die Kreizahl Pi ist nicht bekannt, damit niemand das Datum kennt.
    Hier im Block ist es versteckt, fast Klartext.

    Geist ist geistreich, gilt ES nicht sich vor sich selbst zu verstecken, im Kosmos, der gross ist.

    Dies ist die ewige Suche, nach sich selbst.

    WIR sind dieser Geist. Fraktal und fragmentiert.

    Ist unser Koerperbau, nicht nur unser, fraktal? Schau mal hin. Deine Hand.
    Phi, Minor und Major.

    Phi, Phi ist einfach, Wolfgang F kommt der Sache immer mehr auf die Schliche.
    Der Zeitgeist ist noch etwas BOESE, vegeht auch….

    Komplex, die Sache ist so Komlex gewurden, kaum zu ueberschauen….
    Oder mit Abstand halt…..
    Ego Ehrgeiz, Zeitgeist genannt ist Spielleiter…..
    Ist im Maerchen auch so, bis zum GUTEN ENDE.

    Wetten Das….

    Wolgang H, dass Salz in der Suppe? Ich versalze jede Suppe bis zur
    Ungeniessbarkeit, wenn ES sein muss.

    Armer Guido, verkoerpertes menschliches Bewusstsein.
    Bitte erklaere meinen Zeit(geist)genossen, dass der Koerper Mittel zum
    Zweck ist.
    Geist mit oder OHNE Koerper (OHNE IST DAS PROBLEM) ist immer Geist.
    Ohne Materie, bedeutet ALLE MATERIE ZU HABEN.
    Kein GOLD zu haben, bedeutet alles Gold zu haben.
    Querdenken ist schwer, sehr schwer.

    Was will ich Gold, wenn ich ein ganzes Universum haben kann?

    Roter Faden, aehm weisser Hase, nicht weglaufen…

    Gruss Gerd

  20. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2015 um 3:34 pm

    Mathias

    Feindseligkeit dient der dualen Polbildung und wird im Engelshalbkreis abgeschafft.
    Denke ich.
    Deinen Kommentar finfe ich gut.
    Wird sich doch Bewusstsein immer bewusster.
    Nicht das ich mir bewusst bin, aber ich werde mir immer bewusster.
    Der Einheit wegen.
    Das Verstaendnis meine ich…..
    Natur, Mensch und Universum sind EINS.
    Scheinbar getrennt, aber EINS.

    Die Getrenntheit bleibt, das Wissen um die Getrenntheit aendert sich.

    Gruss Gerd

  21. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2015 um 3:40 pm

    Lieber Wolgang,

    Du betreibst Hassliebe und fuetterst immer den EINEN.
    Kein Wunder, dass ERS immer grosser wird…

    Kein Kommentar….. noetig?

    Gruss Gerd

  22. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2015 um 4:33 pm

    Bewusstsein ist immer fragmeniert, fast immer, bis auf den Bruchteil vom dem
    die Goldene Phi(l)harmonie spricht…….

    Querdenkergruss Gerd

  23. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2015 um 5:15 pm

    Terramesa

    tolll
    mit drei
    L

    finde ich gut

    Muth ist nicht gleich Mut.
    Und Mutlos nicht gleich Los.

    Kyruellisch. Ich mag ES.
    Nicht weil ich ES reden kann.
    Es ist so weit, der Amur.

    Rede noch mehr, bitte.

    Reden vebindet. Mehr als O2.

    Reden ist Klang, Klang ist Schwingung.
    Fast alle vegessen.

    Sprache.
    Ich, du, er, sie, ES , wir, IHR, sie?

    Alles vegessen, was hilft gegen Vergessen?
    Erinnerung? Im Voraus, ….

    Die Russen haben Sprache mit einbezogen, in die
    Wissenschaft, der Westen scheint resistent, geimpft klingt
    auch gut gegen Klugheit….

    Gruss Gerd

  24. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2015 um 5:29 pm

    HAARP, ELFWELLEN, 14 Hz, wie tief kann man sich noch impfen
    lassen.

    Nikito sagte: Wir haben ein Mittel gefunden, Euch (Amis)
    Alle Einzuschlaefern.
    Hat ES die Falschen getroffen?

    Tesla, wer Tesla und HAARP versteht.

    Gedankenpolizei ala Orwell ist ein anderes Thema.
    Fuer wahrhafte Versteher.
    Nicht Vorsteher, in Fachkreisen Vorsteherdruese genannt.

    Gruss Gerd

  25. Gerd Zimmermann
    Januar 11, 2015 um 5:45 pm

    Ich bin FRECH.

    Ich darf das auch.

    Ihr duerft das aber auch, FRECH sein,

    Eure Meinung sagen,

    wie EUCH der Schnabel gewachsen ist.

    Peinlich? Penetriert?

    Schon peinlich, penetriert.

    Maedels, probt den Aufstand.
    Sagt Eure Meinung
    und schreit mal dem Goettergatten ins Gesicht
    das er euch nicht befriediegt, der lahme Arsch.

    Gruss Gerd

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