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Mal was zum Abheben (Helikopter)

Die folgenden Zeilen hat kleiner Hunger gerade in einem Kommentar zur Diskussion gestellt. Ich bringe das mal als eigenständige Artikel, so dass passend daraufumgekaut werden kann:

Mal was zum Abheben (Helikopter)

Die Wirklichkeit sieht nicht nur anders oder alles doch ganz Anders.

Eine Bestandsaufnahme, Bericht:

Man könnte meinen (Diskurs), dass die technischen und medialen Möglichkeiten der Innovation und Entgrenzung so weit ausgeschöpft sind, dass nun alles gleichzeitig und gleichermaßen als künstliche Ausdrucksform zur Verfügung steht. Präferenz einer bestimmten Stilistik wird nun mehr von Markt und Moden beeinflusst als zunehmend von individueller Sicht und Überzeugung.
Allerdings gewinnt auch dadurch die Unterscheidung wieder an Bedeutung.
Der neue Realismus, die Figuration, die neue Gegenständlichkeit, haben – und das ist grundlegend wichtig – nichts z.B. mit der Neuen Sachlichkeit zu tun.
Es handelt sich um kein modisches Revival! Es sind je unterschiedliche, weil konkrete Antworten zum jeweiligen Stand der Dinge.
Manierierte Arten im Zwang zur Abstraktion spielen keine Rolle mehr, in keinem Spiel. Schleifchen hin und Herzchen her.
Nur aus Ungezwungenheit und Natürlichkeit gepaart mit einer Portion Neugier entsteht Offenheit und Aufgeschlossenheit; der diskrete Blick für empathischen Respekt, der es jedoch nicht an Distanz fehlen lässt. Keine falschen Identifikationen.
Keine fragmentarische Romantik oder welche auch immer geartete (insbesondere (ostasiatische)) Meisterschaft.

  1. Der kleine Hunger
    Juni 7, 2016 um 11:45 pm

    Ein Erzähltalent 😉

  2. Fluß
    Juni 8, 2016 um 12:14 am

    Danke Tula, du hast es woanders reingetan. Paßt zum Thema fliegen…

    http://www.klang-weg.de/die-zweite-uebertragung-zur-erde-2/

    “ …………….Zum Schluss möchten wir euch bitten auf irgendein „lautes Flugzeug“ zu achten, das direkt über eurem Haus zu sein scheint. Unsere Schiffe sind natürlich leise, doch haben wir einen Ton erzeugt, um unsere Freunde auf der Erde auf uns aufmerksam zu machen. Wir empfehlen, dass ihrer einen eurer größeren Flughäfen oder auch die kleineren Flughäfen in eurer Nähe besucht.
    Unsere Schiffe befinden sich über den Flughäfen und sind für eure drei- oder sogar vierdreidimensionale Wahrnehmung nicht sichtbar. Lasst deshalb zu, dass sich euer Bewusstsein in eure höheren vier- und fünfdimensionalen Bewusstseinszustände begibt. Ihr werdet uns so lange nicht sehen können, bis euer unbewusstes Selbst bereit ist, diese Wahrnehmung aus eurem unbewusstem Geist in euren bewussten Geist zu übertragen.
    Wir wählen es, über den Flughäfen zu „landen“, weil dort die Menschen nach uns Ausschau halten mögen, und wir möchten uns NICHT verstecken. Wir wollen genau dort sein, wo die Menschen hinschauen! Bitte WISST, dass wir nicht kommen, um etwas oder jemanden mitzunehmen. Wir kommen, weil IHR uns gebeten habt zu kommen. Am Ende gibt es eine genügend große Mehrheit von Menschen, die uns treffen wollen.
    Wir werden jetzt alle schauen, was passiert. Es wird sehr interessant sein.
    Ende der Übertragung “

    Also ich hab hier meine Flieger seit Jahren. Zeigen sich als Lichter-Muster und als Flugzeuge, machen Rundflüge.
    Ich sah sie auch mal als Delphin in schwarz.
    Hier fliegen auch öfters normale Flugzeuge, nervend, da fliegen die Lichter dann außen entlang oder stehen als Licht. Sie stellen als Licht die Farbe ein. Meistens weiß. Bei schlechter Sicht orange bis ins rot. Als Flieger blinken sie rot, blau.

    • Der kleine Hunger
      Juni 8, 2016 um 1:58 am

      Wua, Tula & Co. hoffen auf Hilfe von aussen. Falls ihr Euch dadurch Kontakt erhofft, so bringt mich Eure Hilflosigkeit lediglich zum schmunzeln. Das Tripper, Syphilis, Chlamydien, Hepatitis, Herpes & wie die Geschlechtskranken noch so heißen, letztenendes in Wahnvorstellungen enden, ist ja bekannt. Da hilft auch keine Pille und auch kein Anti- was auch immer. Ende des Bestandsaufnahme.

      • Fluß
        Juni 8, 2016 um 7:47 am

        Warum schlußfolgerst du immer von dir auf andere?
        Ich bin hier eingezogen und seh die Dinge. Das ist Fakt.
        Da muß ich nix bestehen. Ich bin kein Mensch der Dinge verleugnet. Und wenn die Dinge so für mich sind, dann sind sie es.
        Wie ich es letzendlich deute ist doch mir überlassen.
        Und das gesteh ich auch anderen zu.
        Bleib du mal bei deinen Gesundheitsdiagnosen. Ein Spleen, wies scheint.

  3. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 5:44 am

    @ Lustig

    Peter ist tot.
    Durch den Tod ums Leben gekommen.

    Oder ist er gar nicht gestorben.
    Weil etwas das eigentlich nicht lebt auch nicht sterben kann.

    Helikopter, wie mit dem Zauberstab, aus dem Nichts,
    dann ist er weggeflogen.

    Ich hatte den Wunsch, den Heli von den Pyramiden zu sehen.
    Ich habe ihn gesehen. Er fliegt ohne Geräusche zu machen.

    Das Universum ist in uns.
    Nur so eine Redensart?
    Oder die Wahrheit.

    Materielle Dinge sind eine Notwendigkeit.
    Materielle Dinge besitzen keinerlei Substanz.

    Flugzeuge, wenn ueberhaupt notwendig, sollten saugen und nicht drücken.
    Wofür Physik studieren, wenn man nicht mal kapiert das ein Säugling saugt
    und nicht drückt.
    Ihr bewegt falsch.
    Ein Buch mit elfunddreissig Siegeln.

  4. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 5:53 am

    Im Osten geht die Sonne auf
    im Süden hält sie Mittagslauf
    im Westen will sie untergehen
    im Norden ist sie nie zu sehen.

    Volksmund

    Eine Metapher?
    Mit Metaphern hast du es nicht, schon gar nicht wenn sie von Orwell stammen.

  5. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 5:59 am

    Orwell

    Nicht die Gedankenpolizei ist die Metapher,
    die Metapher ist die Gedankenpolizei.

    Was ist das Gesamtbewusstsein?

  6. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 6:05 am

    Ja, wenn man lesen könnte.
    26 Buchstaben sind einfach zu viel.

    Lese mal Schwarze Energie oder 95% dunkle Energie
    und so etwas machen Fachkollegen mit.

  7. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 6:25 am

    Die indischen Veden sind mit 4 Zahlen ausgekommen um e8nen Kosmos
    zu beschreiben.

    Im Osten geht die Sonne auf.

    Wieviele Zahlen hat Phi?

    Irrational?

    Denke nicht darüber nach.

    Du hast ja nicht einmal die Kreiszahl Pi erkannt,
    wie willst du dann Phi erkennen.

  8. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 6:32 am

    @ Phi

    Eine Metapher für Unlogik.
    Jeder Physiker erkennt das, der zweimal nachdenkt.

  9. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 6:37 am

    @ Dürr

    Und sein Wirks.
    was ist ein Wirks?

    Ein Wirks bewirkt etwas.

    Ein Wirks ist die Ursache.

  10. Juni 8, 2016 um 9:27 am

    Helikopter … Helikopter-Eltern … ferngestuerte Helikopter … Energieraub

    Technologischer Fortschritt ist doch eine tolle Sache. So viele smarte Erfindungen, die immer smarter werden und uns Menschen, insbesondere uns Eltern, immer mehr lästige Arbeit abnehmen, so unser aller Leben vereinfachend. Spülmaschine, Mähroboter, Saugroboter, Wischroboter, Smartphones zwecks Alltagsplanung. Warum nur haben wir dann immer weniger Zeit zur Verfügung ? Was geschieht mit all der Zeit, die frei wird, weil unser Fortschritt unser Leben vereinfacht. Man könnte meinen, dass, je mehr unser Leben vereinfacht wird, umso weniger Zeit zur Verfügung steht.

    Wo die Zeit bleibt ? Ganz einfach. Sie wird umgewandelt in Energie, die uns verlustig geht, um anderswohin zu fließen. Unsere Zeit nährt mehr und mehr Konzerne und damit den Staat. Es ist ein offensichtlicher Raub von Energie, der sich als Vereinfachung scheinbar immer komplexer werdender Lebensführung gestaltet. Immer mehr Aufgaben werden uns von Außen übertragen, mit dem Anflug von Vereinfachungen, die aber mehr und mehr ihren Preis haben. So lesen wir Zählerstände ab und übermitteln diese Daten; da kümmern wir uns um Updates, Installationen, und die Verwaltung von Software; dort schicken wir unsere Kinder in die Schule und verbringen den Nachmittag mit Hausaufgaben; mal sind wir Taxi, sorgen für Bespaßung, oder organisieren Events im Kindergarten oder den Schulen; wir füllen Formulare aus; setzen uns in Kenntnis über neue Gesetze, Regelungen, Vorschriften; und behalten die Aktionen unser Kinder im Auge, in unsicheren Zeiten wie diesen, wo es zudem anzuraten ist, dass der Nachwuchs selbst keinen Unsinn anstellt, damit keine Klage ins Haus weht. Alltag wird zum Fulltime-Job … nur hat diese Art der Arbeit immer weniger mit der Familie an sich zu tun, sondern mehr und mehr damit das Familienleben an die Verkünstlichung … äh, Vereinfachung des Lebens anzupassen. Und das kostet reichlich Energie. Jene Energie, die dem Wesen von Gemeinschaft immer weniger zur Verfügung steht, weil die Gesellschaft immer mehr dieser Energie einfordert.

    Und was ist schon ein ferngesteuerter Helikopter, gegen die modernen Möglichkeiten von Drohnen, auch Quadrocopter genannt ? Die Vereinfachung des Lebens, sie schreitet rasch voran …

  11. Fluß
    Juni 8, 2016 um 9:50 am

    http://www.schnittpunkt2012.blogspot.de/2016/04/die-scheinwelt-eines-nicht-geheimen.html

    Die Scheinwelt eines nicht geheimen „Bundes“
    Die BRD-Treuhandgesellschaft „vereintes Wirtschaftsgebiet“ Bundesrepublik Deutschland, gegründet am 29. August 1990 in Frankfurt am Main, ist ein privates Wirtschaftskonsortium auf der Rechtsgrundlage des internationalen Firmen- und Handelsrechtes und verwaltet die freiwillig beigetretenen Bewohner innerhalb der Gebiete der alten BRD und der alten DDR und zwar im Auftrage ihrer internationalen Eigentümer und Investoren.

    Dabei ist vollkommen egal ob diese „Bewohner“ wirklich Deutsche sind. Die Mitgliedskarte „Personalausweis“ kann fast jeder bekommen, der dieser Treuhandverwaltung Gelder beschafft. Die Investoren wollen schließlich gute Geschäftsergebnisse und große Gewinne erhalten.

    Die BRD-Verwaltung nennt sich „BUND“, das ist der Bund aller in der BRD zugelassener Parteien, welcher im Rechtsstand von nicht haftenden und nicht rechtsfähigen Vereinen organisiert ist.

    Das ist der BUND – der Bund der Fremdverwalter. Der „BUND“ stellt die verschiedenen Fach – Abteilungsleitungen, wie die Geschäftsleitung (Kanzler und Ministerpräsidenten der Länder), so wie es unter ihnen vorab vereinbart worden ist, was uns dann aber als „Wahlen“ verkauft wird.

    In diesen Wahlen wird nichts und niemand gewählt, sondern nur die Teilnahme der BEWOHNER bleibt wichtig, da sie als reine Legitimation zur weiteren Betreuung durch den BUND notwendig ist. Dabei ist es ebenfalls egal ob wir eine Partei wählen, oder den Wahlzettel ungültig machen. TEILNAHME macht diesen Betrug erst legal und rechtswirksam – FÜR DIE BEWOHNER UND TEILNEHMER – nicht für Staatsbürger.

    Im Handelsrecht ist alles freiwillig, man schließt mit jeder neuen Unterschrift und jeder Teilnahme einen Vertrag auf Zeit. Alle Wahlen, wie z.B. aber auch der Antrag für einen Personalausweis und alles was wir sonst noch SELBST BEANTRAGEN und unterschreiben, ist jeweils ein Vertrag nach Handelsrecht. Würde diese freiwillige Teilnahme von der Masse verweigert, wäre die BRD-Treuhandverwaltung und ihre Geschäftsleitung, bzw. die Verwaltungsstruktur „BUND“ sofort erledigt.

    Mit dem Staat DEUTSCHLAND, oder wie immer wir ihn nennen wollen, hat das rein gar nichts zu tun. Damit alle Menschen den Unsinn von einem Staat glauben, werden alte Begriffe aus den Zeiten des Völkerrechtes weiter verwendet und sogar „Gesetze“ genannt, was ein Unternehmen aber gar nicht kann und darf.

    Die größte Show aller Zeiten – jeden Tag ausverkauft!
    Hat bislang super funktioniert – aber nicht mehr lange!

    [Quelle: Freiheitskrieger]

    • Martin Bartonitz
      Juni 8, 2016 um 5:51 pm

      Nur was nützt das, hier vertraglich nicht mehr mitspielen zu wollen? SIE, die diese „Handessrechte“ (UCC) gebaut haben, sitzen am längeren Hebel und können jeder Zeit andere Bühnenbilder bauen.

      Es ist die „Macht des Faktischen“, die hier wirkt und so schnell nicht aufgelöst werden kann. Und selbst die „Revolutionen“ der letzten Zeit sind von IHNEN organisiert worden. Warum sollte das bei der nächsten Revolution anders sein? Besser gute Miene zum bösen Spiel?

      • luna
        Juni 8, 2016 um 9:35 pm

        Gar nichts nützt es, meine Rede.
        Wir sind den (ich nenne es mal) „Umständen“ vollkommen ausgeliefert und das Einzige was man tun kann, ist, das Beste daraus zu machen.
        Alles andere kostet nur unnötig Energie und bringt unnötig Ärger.

      • Der kleine Hunger
        Juni 9, 2016 um 12:38 pm

        Martin,

        das ist doch nicht´s neues.

        Die eigentliche Grundfeder liegt in der Verweigerung die Aufklärung weiter voran zu treiben und stattdessen die Gesellschaft in Esoterik, Hedoismus oder einer neuen Pseudospiritualität (Stichwort: New Age) hinein zu manövrieren und ins Zentrum vorrücken will und den harten, zweckrationalen Instrumentalismus durch einen zwar weichen aber nicht weniger expansiven Fundamenatlismus ersetzen will.

        (Stichwort: Islamisierung sei hier nur nebenläufig genannt, tritt allerdings ergänzend dabei auf)

        In Wahrheit führt dies keineswegs in ein neues Paradies sondern eher in neue Totalitarismen.

        Eine Diktatur des Hier und Jetzt.

        Der besondere Trick – ein Hauptgrund für ihre Attraktivität – scheint darin zu bestehen, daß sie in einer geschickten Flucht nach vorne, aus dem Ohnmachtserleben ihre eigentliche Potenz schöpft.

        Die vermeintliche Tatsache, daß man nichts gegen all das Unrecht auf der Welt tun kann, wird benutzt, um zu rechtfertigen, daß man nichts gegen all das Unrecht tun muß. Anders formuliert: Die unterstellte Ohnmacht ermächtigt den „erleuchteten“ 😉 Menschen damit zu einem friedvollen, hinreichend theoretisch abgesicherten Rückzug ins Private.

        Das „Ende der Geschichte“ resultiert dabei keineswegs aus dem propagierten Ohnmachtserleben des Individuums gegenüber hochkomplexen, kaum mehr überschaubaren, gesellschaftlichen Systemen und Subsytemen.

        Dies wiederrum nutzt, die von Dir angeprochene „Macht des Faktischen“ und stützt sich dabei ebenfalls auf diese Propaganda nämlich, daß sich die zu erwartenden, vielfältigen Wandlungsprozesse nicht mehr von menschlichen Subjekten werden steuern lassen.

        Und somit besteht keinerlei Notwendigkeit.

        • Der kleine Hunger
          Juni 9, 2016 um 1:06 pm

          Ei Luna,

          „Vorherbestimmt“ stimmt schon mal. Der Mensch wirkt aus der Zukunft, nicht in die Zukunft. Dazu sollte man sich allerdings darüber klar werden, das Zukunft nicht gleich zukünftiges bedeutet. Zukunft resultiert eben nicht aus Vergangenheit, sondern lediglich die Gegenwart, und Gegenwart stellt nicht Zukunft. Gegenwärtiges ist lediglich das was sich gedanklich darstellt, und Gedanken haben keinen Einfluß auf Zukunft. Da liegst Du schon richtig.

          Denke nie gedacht zu haben, denn das denken der Gedanken ist gedankenloses denken.

          (bekannt, ich weis)

          kurz: Gedanke ist nicht denken, sondern Ein Gedanke. Es gibt nur den Einen. Und der war/ist/und wird immer der Eine Sein, niemals ein gedankliches Konstrukt. Der eine Gedanke wird nicht gedacht.

          • luna
            Juni 9, 2016 um 8:29 pm

            @ Kleiner Hunger

            „Der Mensch wirkt aus der Zukunft, nicht in die Zukunft.“

            Das klingt, als würde es Sinn machen, allerdings verstehe ich nicht ganz, wie Du das meinst, kannst Du das evtl. näher erläutern?

          • Der kleine Hunger
            Juni 9, 2016 um 10:28 pm

            Ei Luna,

            das ist auch nicht´s neues.

            Piaget und Hillmann hatten darauf bereits erkannt.

            Es ist lediglich die Antwort, biologisches und geistiges in Einklang zu bringen, weder der Fokus auf das Eine oder das Andere führt dahingehend zu einem Ergebnis. Auch eine sowohl als auch Re-aktion, die dümmlich dämliche „Paradoxonassimilation“ ist lediglich Ausdruck einer eben nicht ausreichenden eigenen Entwicklung.

            Nach Piaget ist es das Individuum selbst, das seine kognitive Struktur von innen heraus selbst
            konstruiert, indem inadäquate Vorstellungen von den Dingen ständig durch neue, stimmigere ersetzt werden.

            Das führt allerdings nicht zur Antwort. 😉

            Keine Frage.

        • Der kleine Hunger
          Juni 9, 2016 um 1:14 pm

          -Hedonismus-

          allerdings erschöpft sich bereits da, das Vergnügen, den Dekadenz ist kein Garant dafür 😉 und schön sein wollen, reicht nicht um schön zu sein, in diesem Sinne wäre eigentlich Ekel angebracht, der sich auch durch Konsum nicht überdecken lässt. Kleider machen eben keine Leute lach ohne allerdings auch kein Vergnügen.

        • Der kleine Hunger
          Juni 12, 2016 um 7:09 am

          Ergänzung

          Statt zu untersuchen und zu reflektieren, wodurch Menschen motiviert werden können, sich für das körperliche Überleben von Menschenwesen einzusetzen (obwohl es dafür weder Geld noch gesellschaftlichen Status gibt), hat man sich zu esoterischen Spekulationen verstiegen, wie die von mütterlichen Instinkten oder weiblichen Tugenden.

          Sich in geistiger Abstinenz befindliche Geister, deren wahre Absichten man schon daran erkennt, das sie eine große Abneigung gegen alles Körperliche haben.

          Durch ihre parasitäre Art und Weise jeglicher Notwendigkeit zu entkommen, negieren sie einfach die Tatsache, dass Menschen körperliche Wesen sind.
          Sie müssen essen, schlafen, scheißen. Sie brauchen Kleidung, sie brauchen Essen, sie brauchen die Möglichkeit, aufs Klo zu gehen, und einen Ort, wo sie schlafen können.

          Kein Mensch kann diesen Notwendigkeiten entkommen, egal wie reich, egal wie mächtig er ist. Aufgrund ihrer Körperlichkeit sind Menschen prinzipiell Bedürftige, und zwar alle Menschen ohne Ausnahme.

          Und, um es noch schlimmer zu machen: Kein Mensch ist in der Lage, diese für sein eigenes Überleben so dringend notwendigen Arbeiten selbst zu erledigen. Menschen kommen nicht als voll funktionstüchtige Erwachsene in diese Welt, sondern sie werden geboren, das heißt, sie rutschen als winzige, nackte, hilflose Wesen aus dem Körper und können vom ersten Moment ihres Lebens an erst einmal gar nichts selber machen. Auch als Erwachsene stehen sie ständig in der Gefahr, krank zu werden oder einen Unfall zu haben. Sie können also jederzeit in die Situation geraten, zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse existenziell auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Dies ist eine Tatsache, die untrennbar zum Menschsein dazugehört.

          Wenn man also Freiheit als Nichtbetroffensein vom Tun des Notwendigen versteht, bedeutet das, konsequent zu Ende gedacht, dass Menschen unmöglich frei sein können. Freiheit als Unabhängigkeit widerspricht der conditio humana, die eben prinzipielle Abhängigkeit ist, es sei denn, man greift zu einem Trick und löst das Problem durch Verdrängung, Ausgliederung und Unsichtbarmachung, so wie es nicht nur westliche Kulturen getan haben und immer noch tun.

          Sie erklären nämlich diejenigen Arbeiten, die mit den Notwendigkeiten verbunden sind, die sich unmittelbar aus der körperlichen Bedürftigkeit der Menschen ergeben, zum Aufgabenbereich ganz bestimmter Menschen.

          So wird der Sklave zum Sklavenhalter und der Sklavenhalter zum Sklaven.

          Das war doch schon immer so, oder nicht?

          All diese notwendigen Arbeiten, obwohl sie einen so großen Anteil am Wohlstand jeder Gesellschaft haben, werden schlicht als nicht (mehr) erforschenswert betrachtet, sondern behauptet, das alles sei Teil einer natürlichen Ordnung oder eines göttlichen Schöpferwillens, also den politischen Verhandlungen der Menschen ohnehin entzogen und prinzipiell unveränderlich, anstatt in ihnen einen wichtigen Teilbereich von Kultur oder ökonomischen Verhältnissen zu erkennen.

          Diese Haltung zeigt deutlich, dass das Kriterium der Notwendigkeit in Bezug auf die Begründung des menschlichen Handelns nicht im Blick ist. Denn die Notwendigkeit ist ja ein Drittes. Sie ist weder äußerer Zwang, noch ist sie reine Setzung des eigenen Willens. Das Notwendige zeigt sich keineswegs als äußere Gewalt, sondern eher als innerer Zwang. Etwas Notwendiges zu tun, ist die Antwort eines freien Menschen auf die Erfordernisse der Welt.

          Ja, eine Mutter »muss« sich um ihr Kind kümmern, aber nicht, weil sie jemand dazu zwingt und sie kein freier Mensch wäre.

          Doch die steht dem Tun des Notwendigen skeptisch gegenüber, denn sie glaubt, etwas Notwendiges zu tun, bedeute, dass hinter der entsprechenden Handlung keine freie Entscheidung mehr stehe. Als frei gilt ihr nur, wer in seinem Alltag vom Tun des Notwendigen befreit ist, zum Beispiel, weil er über andere verfügen kann, die ihm diese Arbeiten abnehmen.

          Das Desinteresse an den kulturellen Grundlagen kommt nicht nur die westlichen Gesellschaften inzwischen teuer zu stehen.

          Natürlich sind es nicht die Gene oder die Natur, die Notwendigkeiten sicherstellen und Frauen haben den Geschlechtervertrag aufgekündigt und beanspruchen einen gleichberechtigten Zugang zur Politik und zum Erwerbsarbeitsmarkt. Deshalb stellt sich dringend die Frage, wer all die Arbeiten erledigen soll:

          Eine Antwort auf diese Frage ist nicht in Sicht, und gleichzeitig ist angesichts des demografischen Wandels bereits absehbar, dass der Bedarf an solchen Arbeiten in Zukunft größer wird.

          Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Menschen in der Lage sind, das, was notwendig ist, zu erkennen und es wieder zu integrieren und eben nicht auszulagern, vor allem das Aufmerksamkeit und bewusste Anwesenheit erforderlich ist, um den innewohnenden Wert dieser Notwendigkeiten zu erkennen.

          Das bedeutet allerdings auch: Die Notwendigkeit existiert zwar unabhängig vom subjektiven Willen, doch ohne dessen Einwilligung ist sie unwirksam. Gerade weil das Notwendige sich nicht in Form eines äußeren Zwanges zeigt, sondern in Form einer inneren Erkenntnis, ist es nicht objektiv und allgemeinverbindlich festlegbar.

          Notwendigkeit ist keine absolute Größe, sondern es gibt, im Unterschied zum Zwang, einen gewissen Interpretationsspielraum.

          Nur wer das Erkennen (und anerkennen) des Notwendigen als Paradigma für eine stabile Ökonomie versteht , wird auch verstehen, dass dies nicht von irgendeiner Instanz festgelegt werden muss, was notwendig ist. Denn das Notwendige entfaltet seine Motivation dann, wenn diejenigen, die diese Arbeit tun, diese Notwendigkeit auch subjektiv erkennen und nicht von außen vorgeschrieben bekommen.

          Das Erkennen einer Notwendigkeit und die Übernahme der Verantwortung, also die Bereitschaft, das, was als notwendig erkannt wurde, auch wirklich zu tun, vollzieht sich als innere Beziehung zwischen der Welt und einer Person.

          Das Notwendige zu sehen und dann auch entsprechend zu handeln, ist eine kulturelle Kompetenz, es geschieht nicht automatisch.

          (Es ist auch möglich, dass Menschen vor dem Notwendigen die Augen verschließen oder sich auf den Standpunkt stellen, sie wären dafür nicht zuständig (und es könne sie schließlich auch niemand dazu zwingen)).

          Es braucht also ein bestimmtes kulturelles Paradigma, um im Tun des Notwendigen eine Motivation zu finden.

          Das Achten auf Notwendigkeiten als kulturelle Praxis zu verankern bedeutet, dass Menschen das Kriterium der Notwendigkeit in Bezug auf die eigenen Handlungen und Entscheidungen ernst nehmen (können).

          Es ist nahe liegend, dass ein solcher Paradigmenwechsel – Notwendigkeit als wesentliche Arbeitsmotivation zu verstehen und nicht in erster Linie Geld oder eigene Befriedigung – helfen würde, die ungelöste Frage nach der Fürsorge zu beantworten.

          Deshalb halte ich ein Grundeinkommen aus diesem Aspekt für sinnvoll, es würde für die Einzelnen mehr Spielraum schaffen, sodass sie bei der Entscheidung, was sie tun sollen, dem Kriterium der Notwendigkeit Priorität einräumen vor dem Kriterium der Bezahlung.

          Dafür ist es allerdings wichtig, bei Visionen für neue ökonomische Prinzipien – auch für die Einführung eines Grundeinkommens – nicht sloganhaft ein „Ende der Arbeit“ zu versprechen, sondern deutlich zu machen, dass auch in Zukunft noch gearbeitet wird und werden muss, nur eben unter anderen Bedingungen, nämlich nicht über den Markt, sondern über die Notwendigkeit vermittelt.

          Wenn die Notwendigkeit des Arbeitens nicht mehr im Zwang, Geld verdienen zu müssen, liegt, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass diejenigen Notwendigkeiten in den Blick kommen, die sich im Hinblick auf gesellschaftlichen Wohlstand tatsächlich stellen.

          Die Erwerbsarbeitslogik hat die Frage, was notwendig ist, nicht nur aus den ökonomischen Gesetzmäßigkeiten entfernt, sondern auch aus dem persönlichen Alltagsrepertoire vieler Menschen, vor allem derer, die in ihrem persönlichen Umfeld nicht direkt mit Sorgebedürftigkeit konfrontiert sind.

          Übrig geblieben sind nur die Unterordnung unter äußeren Zwang auf der einen Seite (der Befehl vom Chef) oder subjektives Spaßhaben auf der anderen (Selbstverwirklichung).

          Ein Grundeinkommen macht es möglich, stattdessen die Frage der Notwendigkeit wieder ins Zentrum kultureller und ökonomischer Debatten und Auseinandersetzungen zu stellen, also das eigene Tätigsein bewusst daran auszurichten, was getan werden muss, ohne dieses Müssen nach objektiven Maßstäben für alle verbindlich zu machen.

          Unser aller zukünftiger Wohlstand wird ganz maßgeblich davon abhängen, ob dieser Paradigmenwechsel gelingt.

          Selten war ich zu einer Arbeit so motiviert wie an diesem Tag.

      • Fluß
        Juni 9, 2016 um 1:34 pm

        Der Grundfehler liegt darin nix gegen die Programmierung zu tun.
        Liest man z.B. in einem Rechtsforum, so ist klar ersichtlich daß es meistens nicht um Recht geht, sondern wer die gewiefteren Anwälte hat, Lücken im Gesetz kennt und letzendlich das Geld hat, um irgendwas einzuklagen oder abzuwenden. Also statt klar, alles relativ.

        Genauso ist es bei der Gesundheit. Hilfe zur Selbsthilfe ist zwar ein löbliches Ziel, nur durch die Programmierung kommt es nicht zustande. Siehe auch bei der vermeintlichen Entwicklungshilfe. Oder Bankenrettung ect….

        Deswegen hilft da nur ein Blick von oben und ja, die Arbeit mit der Seele.
        Esoterik bedeutet Innenschau. New Age hat eher was mit Jane Fonda´s Gumminastik zu tun. Ist ja immer noch in/Mode/trendig. Selbst Kate Moss wird retouchiert
        Die Leute meinen, wenn sie jemanden coachen tun sie was gutes. Genauso wie die, die ne Meinung haben um keine zu haben.

        Gestern bei Lanz-Talk war Kleber, der erzählte von Sillicon Valley, und ne Frau die Trump im Wahlkampf begleitet. War sehr interessant.
        Kleber ist auch nich für die Überwachung mit Rfid, dafür gabs den Film Auf Nummer sicher. Was da alles im Netz an Lügen und Chaos rumfleucht, alles Meinungsmache.

        • Der kleine Hunger
          Juni 9, 2016 um 1:40 pm

          ach Fluß, Tula & Co. dann schaut mal nach innen, nicht das Euch schlecht dabei wird. Ich kenne Euch in und auswendig, und eines ist gewiss, sieht innen wie aussen gleich aus. also nur keine Träumereien so nach dem Motto „Die inneren Werte“, da ist nicht´s was auch nur annähernd einen Wert hat, eher gegenteiliges, die Entsorgungskosten.

          • Der kleine Hunger
            Juni 9, 2016 um 1:52 pm

            Dein Löschprogramm.

          • Fluß
            Juni 9, 2016 um 2:04 pm

            Loslösung is schon was feines 🙂

          • Fluß
            Juni 9, 2016 um 5:26 pm

            … macht es Sinn, daß du belehren willst ?

        • Fluß
          Juni 9, 2016 um 1:46 pm

          @ kleiner Hunger,

          was für ein Programm du doch hast/bist.

          • Der kleine Hunger
            Juni 9, 2016 um 2:20 pm

            Dann geh Dich waschen lach

            Verwechsel Dich mal nicht mit meiner Mutter, schau Deine an, dann weist was Du bist.

            Mütterchen. Erst kommt Frau, nicht Frauchen dann Mutter, wenn es nichteinmal zur Frau langt und Du kennst doch Deine Mutter, wird aus Dir weder Frau noch Mutter, weil Du schon ein Mütterchen (umgangsprachlich: Oma) bist, als Du geboren wurdest. Weist Du doch, Du bist Deine Mutter und Deine Mutter, Deine Oma usw.
            Das wird nicht besser innerhalb eures Kreises, sollte doch klar sein. Deine Eier sind die Deiner Mutter und Deiner Mutter´s Eier die Deiner Oma.

            Musst nicht weinen, kein Verlust.

          • Fluß
            Juni 9, 2016 um 2:44 pm

            @ kleiner Hunger,

            wieviele solcher kleiner Rat*SCHLÄGE haste noch so vorbereitet am PC ?
            Das is ja langweilig, nix neues.

          • Der kleine Hunger
            Juni 9, 2016 um 2:50 pm

            Flüßchen geht den Bach runter lach

            Nicht´s vorbereitet, bereits umgesetzt. Lass mal gut sein, ich hab´s erfunden.

          • Fluß
            Juni 9, 2016 um 3:16 pm

            @ kleiner Hunger,

            sag ich doch, du schließt von dir auf andere. Du hast es nich erfunden, is alles im Netz nachlesbar. Nur weil des nich erwähnst, daß du alles an Infos dir angelesen hast, ist es klar er-sicht-lich.
            … wer nicht mehr abhängig/geprägt ist von:
            – genetischem Erbe
            – Lebensgeschichte (Programmierung)
            glaubt nicht mehr, sondern tut wissen.

          • Juni 9, 2016 um 5:10 pm

            Weißt du Fluss,
            dass du (oder jemand anderer) jedesmal, wenn du auf einen Kommentar reagierst, du mit Vergangenem kommunizierst?
            Weißt du Fluss, wenn du beim Frisör gewesen bist und zu Hause in den Spiegel schaust, dass du in die Vergangenheit blickst? Das Werk ist längst getan.
            Die Vergangenheit ist vorbei. Warum wirst du zur Wirkung und setzt, durch deine Reaktion ins Vergangene, eine erneute Ursache, die dich wieder zu einer Wirkung auf Vergangenes werden lässt? So wird dieses fruchtlose Spiel zu einer Kreisübung, die dich gefangen hält.
            Macht das Sinn, was ich dir mitteilen möchte?

          • Fluß
            Juni 9, 2016 um 5:30 pm

            @ Sonnenstrahl,

            geht an dich:

            Juni 9, 2016 um 5:26 pm

            … macht es Sinn, daß du belehren willst ?

          • tulacelinastonebridge
            Juni 9, 2016 um 5:31 pm

            Ich lese ja „Fluß“ schon lange bzw. tausche ich mich mit ihr schon lange aus, liebe Mary und ich sehe wie Fluß, enorme Fortschritte im Erkennen und Artikulieren gemacht hat.
            Fluß geht vorwärst und das ist unübersehbar……. und Fluß gehört zu den ganz ganz ganz Wenigen im Netz die das tun.
            Die meisten Kommentatoren stehen auf der Stelle, so wie du Mary, bzw. sie werden sogar dümmer.

          • Der kleine Hunger
            Juni 9, 2016 um 7:07 pm

            Flüßchen Du Süppchen, bist so damenhaft lach, da bleibt für Frau sein keine Zeit.
            Was heißt denn „ich hab es erfunden“. 😉
            Das liegt nicht an oder in den Genen, das liegt an Deiner Unterentwicklung und ist unumkehrbar, schwing Deinen Wischmop und geh putzen und nimm Tula & Co. mit. Vom dahinfaulen wird´s nicht besser.

          • Juni 9, 2016 um 7:10 pm

            Für Fluss
            Es lag nicht in meiner Absicht, dich belehren zu wollen. Kommt nicht wieder vor. Versprochen!

          • Der kleine Hunger
            Juni 9, 2016 um 7:53 pm

            Mal was zur Aufklärung, Süppchen

            Euer Extrakt des Geistes ist konkreter Müll in seiner unendlichen Fülle und Vielfalt. Zum Glück gibt es die Mülltrennung.

            Das wusste schon meine Mutter:

            Gebären ist nicht individuell besetzt. Gebären findet überall statt. Aus dem Meer wird das Land geboren. (das das Meerwasser hat dieselbe chemische Zusammensetzung wie das Fruchtwasser)

            Diese Erde hat mich geboren. Sie also ist meine Gebärerin.

            Und sie ist keine Gebärmaschine. Maschinen können sich nicht regenerieren. Sie sind etwas totes und waren nie lebendig.

            Und nun schau Dich an. 😉

            Alles aus Euch gezeugte, ist totes Fleisch.

          • Juni 9, 2016 um 9:55 pm

            Gemeint ist wohl eher das Zellwasser, welches dem Meerwasser in seiner Zusammensetzung ähnelt, denn Fruchtwasser ist ziemlich basisch, weshalb Neugeborene so eine weiche Haut haben. Allerdings ist Meerwasser sogar eher gelartig und besitzt Strukturen, die sich ebenfalls mit dem Zellwasser vergleichen lassen:

            https://www.newscientist.com/article/mg16822664-500-meet-me-at-the-goo/

          • Der kleine Hunger
            Juni 9, 2016 um 10:35 pm

            Die Frucht ist der Kern, insoweit wird Dein Einwand für Dich Verständlicher 😉 Die olle Brühe die Du als Fruchtwasser bezeichnest ist eher „Femme fatale“ und zum Verzehr nicht geeignet. Oder was meinst wieso ich meinen Kuchen selbst mitbringe lach

  12. Juni 8, 2016 um 10:38 am

    Hilfe von Außen sich zu erhoffen, bedeutet schlicht nicht auf eigenes Resonanzvermögen zurückgreifen zu können bzw. das Verstummen von Resonanz nicht länger ertragen zu können. Das Herbeihoffen außerirdischer Mächte ist ein solches Schweigen. Wie mag Gott in die Welt gekommen sein ? Welches Gemeinschafterleben von Bewusstsein mag das Schweigen durch EINE Stimme hoffnungsvoll erscheinen lassen ? Ein Erleben, welches sich im Sonnensystem und dem Zusammenspiel von Planeten und Monden widerspiegelt bzw. in den Mythen alter Kulturen, deren Götter Planeten zugeschrieben wurden ? Wird das Universum größer und größer, und dies obendrein schneller als bisher angenommen, weil das Schweigen von Resonanz erfordert, den Raum zu vergrößern, um doch noch einer Antwort gewahr zu werden, die Schweigen mit Einklang erfüllt.

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20243-2016-06-03.html

    “Universum dehnt sich schneller aus als gedacht“

    Wer hätte gedacht, dass das Universum EIN Gedanke ist, der als Mittel dient, um dem Leben, aka Gesamtbewusstsein ( auch auf die Gefahr hin, dass ein Philosoph nun den Finger hebt 😉 ), auf diesem Wege bewusst werden zu lassen, dass es eher zu sich selbst finden wird, als dass die Suche im Außen nach Außerirdischen erfolgreich sein wird ?

    Die Leere im All steht für das Unvermögens des Lebens mit seinem Wesen in Resonanz zu treten. Nun, all die ANDEREN dürften, im Gegensatz zu uns EINEN, kein Interesse an der Weite des Alls haben. Alles, was sie benötigen, finden sie unmittelbar in ihrer direkten Umgebung vor, oder aber sie bewegen sich, aus eigenem Körpervermögen, dorthin, wo sie es finden.

  13. Fluß
  14. Juni 8, 2016 um 11:23 am

    Wiese ohne Blume, Weide ohne Kuh: In der FAZ kommt heute ein Artikel, wie sich die Landschaft dem Prozess anpasst.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/energiehunger-und-klimawandel-veraendern-die-landschaft-14271966.html

    Die Dynamik lässt sich mit einem Dampfer vergleichen, der unaufhaltsam in eine bestimmte Richtung fährt. Manche auf dem Dampfer versammeln sich im Bug und jubeln, andere drängen sich im Heck zusammen und schieben denen Jubelnden eine wie auch immer geartete Schuld in die Schuhe. Manche ziehen sich in ihre Kabinen zurück, lesen esoterische Bücher und träumen davon, dem Dampfer und seiner Dynamik in einem Astralkörper zu entkommen. Wieder andere begeben sich im Spielcasino in virtuelle Räume. Es gibt auch welche, die auf dem Dampfer Stühle herumtragen in der irrigen Annahme, dadurch die Richtung, die der Dampfer eingeschlagen hat, verändern zu können.
    Ein paar wenige verlassen den Dampfer und flüchten in die Rettungsboote, aber der Sog, den der Dampfer in seinem Vorwärtspreschen verursacht, hält auch die Rettungsboote auf Kurs. Wer im Rettungsboot sitzt, stellt irgendwann fest, dass er immer noch in dieselbe Richtung fährt und es bloß weniger bequem hat als die, die auf dem Dampfer geblieben sind.
    Wohin der Dampfer fährt, weiß niemand von all denen, die an Bord oder in den Rettungsbooten sind. Weder der Kapitän noch der Steuermann treten jemals in Erscheinung, und es spricht vieles dafür, dass es weder den einen noch den anderen überhaupt gibt.
    Die meisten der Reisenden haben ein mehr oder weniger ausgeprägtes Gefühl, dass irgendwas an der Richtung nicht stimmen kann und das sorgt für die Aufregung, ohne die es auf dem Dampfer entsetzlich langweilig wäre.
    Auf dem Dampfer kann jeder fast alles tun, was er will, nur eines ist tabu, und das ist der Gedanke, dass jeder an Bord und in den Rettungsbooten dem Geschehen ausgeliefert ist.

    Was bleibt dem, der an Bord oder im Rettungsboot sitzt, letztendlich anderes übrig, als zu sich selbst zurückzukehren oder wahnsinnig zu werden?

    Wenn es einen Steuermann, einen Kapitän oder sonst jemand gibt, der das Ganze absichtlich inszeniert, um die Betroffenen zur Rückkehr zu sich selbst zu bringen, dann ist Zwang die Methode der Wahl und nicht Freiheit. Wenn es ein Gesamtbewusstsein gibt, ist die Idee von der Freiheit hinfällig. Dann ist jeder von uns ein Sklave und hat nie eine Chance, je etwas anderes als ein Sklave und ein missbrauchtes Objekt zu sein.

    Ob ich von einem Gesamtbewusstsein, einem Konzern, einem Diktator oder einer Gesellschaft missbraucht werde, ist letztendlich wurstegal. Missbrauch bleibt Missbrauch.

    Deshalb gehe ich lieber davon aus, dass es kein Gesamtbewusstsein gibt. Es ist die freundlichere Variante, sich das SEIN zu erklären.

    • luna
      Juni 8, 2016 um 9:57 pm

      @ fingerphilosoph

      Genialer Kommentar, danke 🙂

      Tja, im Endeffekt könnte man wohl schon sagen, dass wir vom „Gesamtbewusstsein“ in gewisser Weise missbraucht werden. Nur dass da niemand ist, der uns missbraucht. Und abgesehen davon würden wir ohne diesen „Missbrauch“ auch gar nicht existieren.

      • Juni 9, 2016 um 6:25 am

        @ Luna,

        ich habe an Deine Aussage denken müssen, dass alles vorherbestimmt ist, was einem aber gerade die Freiheit ermöglicht zu tun, was man will.

        Ob man ein Gesamtbewusstsein annimmt oder nicht, ist eine Sache des Glaubens. Ob man dran glauben will oder nicht, hängt von der Person, ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen ab. Es ist eine Entscheidung, die man trifft. Die Entscheidung kann natürlich vorherbestimmt sein 🙂

        Wenn man ein Gesamtbewusstsein annimmt, kann man zu Deinem obigen Schluss kommen. Ich finde sogar, dass es die konsequenteste Schlussfolgerung ist. Oder anders: würde ich selber ein Gesamtbewusstsein annehmen, würde ich ebenfalls zu dem Schluss kommen, den Du gezogen hast.

        Wenn ich kein Gesamtbewusstsein annehme, komme ich allerdings auch zu dem Schluss, das ich in letzter Konsequenz tun kann, was ich will. Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, dass Deine Freiheit sozusagen vom Gesamtbewusstsein abgesichert ist und Dir die Vorstellung, dass alles vorbestimmt ist, die Sicherheit verschafft, dass hundertpro in Ordnung ist, was Du tust. Ich finde, das Gesamtbewusstsein dafür herzunehmen, ist ein genialer Trick, für den ich schon eine gewisse Bewunderung hege.

        Meine Freiheit kommt durch die Annahme zustande, dass die Reise kein festgelegtes Ziel resp. überhaupt kein Ziel hat.
        Es ist die Reise an sich. Wenn die Reise kein Ziel hat, kann ich nicht sagen, was gut und böse ist. Ich kann nur sagen, was gut und böse für mich ist. Was mir nützt, ist gut. Und was mir schadet, ist böse. Meine Freiheit kommt durch das Nicht-Wissen zustande. Ich finde diese letztere Freiheit die angenehmere.

        Ein Grund ist der, dass, solange ich ein Gesamtbewusstsein annehme, ich doch im Bann des Gesamtbewusstseins stehe und viele Gedanken drauf verschwende, die letztendlich zu nichts führen. Lass ich das Gesamtbewusstsein weg, habe ich eine Menge Zeit und Energie übrig. Ein anderer Grund ist, dass die Annahme eines Gesamtbewusstseins (oder Gott) in der Vergangenheit so gut wie immer dazu verwendet wurde, die eigene Denkweise zu verabsolutieren, sich somit die Macht anzueignen, die aus dieser Überhöhung kommt, um damit andere zu drangsalieren. Der dritte Grund ist, dass ich „Gesamtbewusstsein“ nicht definieren kann. Der Begriff ist gegen nichts abgrenzt, ist also sowohl das Eine wie sein Gegenteil. Solche Begriffe halte ich für überflüssig.
        Der Hauptgrund ist jedoch, dass die Annahme eines Gesamtbewusstseins so gut wie immer mit einer Geringschätzung des materiellen Aspekts unseres Daseins einhergeht, das im Extremfall zur bloßen Illusion erklärt wird.
        Dahinter verbirgt sich für mich diese Sache mit dem Tod. Auch wenn man einsieht, dass man stirbt, braucht man doch etwas, das man für unsterblich halten kann.
        Und ohne Gesamtbewusstsein gibt’s keinen Missbrauch.
        Die Vorstellung, dass ich mein Dasein bloß einem Missbrauch verdanke, behagt mir ganz und gar nicht. Das ist mir zu zwanghaft.

        Das sind meine persönlichen Gründe, warum ich lieber kein Gesamtbewusstsein annehme. Aber wie gesagt, das kann man machen, wie man will oder wie es einem vorherbestimmt ist 🙂
        Hauptsache, man kann tun, was man will und hat Argumente, die man wie Wasserbomben auf jene schmeißen kann, die sich erdreisten, einem sagen zu wollen, was man zu tun hat.

        • luna
          Juni 9, 2016 um 11:00 am

          @ fingerphilosoph

          „Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, dass Deine Freiheit sozusagen vom Gesamtbewusstsein abgesichert ist und Dir die Vorstellung, dass alles vorbestimmt ist, die Sicherheit verschafft, dass hundertpro in Ordnung ist, was Du tust. Ich finde, das Gesamtbewusstsein dafür herzunehmen, ist ein genialer Trick, für den ich schon eine gewisse Bewunderung hege.“

          Das verstehst Du ein bisschen falsch, es ist nicht so, dass mir diese „Absicherung“ besonders gut gefällt, ich wäre lieber selbst verantwortlich. Ich mache eben nur schon mein Leben lang die Erfahrung, dass ich einfach nichts beeinflußen kann, egal, was ich tue.
          (Deshalb muss ich auch immer lachen, wenn Leute daher kommen und behaupten, man könnte mit Gedanken irgendwas beeinflußen ROFL, in Wahrheit kann man das nicht mal mit Handlungen. Aber ich gebe zu, dass es wohl kaum jemanden gibt, der das so deutlich zu spüren bekommt wie ich, da bin ich vermutlich ein extremer Einzelfall. Bei den meisten Menschen dürfte das Leben doch grob nach dem Schema ablaufen: Wenn ich das und das tue, passiert das und das …)
          Wie auch immer, mir bleibt gar nichts übrig, als zu glauben, dass alles vorherbestimmt ist. Dass man dann allerdings auch die Freiheit hat, zu tun, was man will, ist im Grunde nur die (positive) Schlußfolgerung.

          „Meine Freiheit kommt durch die Annahme zustande, dass die Reise kein festgelegtes Ziel resp. überhaupt kein Ziel hat.
          Es ist die Reise an sich.“

          Das sehe ich auch so. Vorherbestimmt bedeutet ja nicht gleichzeitig zielführend.

          „Ein Grund ist der, dass, solange ich ein Gesamtbewusstsein annehme, ich doch im Bann des Gesamtbewusstseins stehe und viele Gedanken drauf verschwende, die letztendlich zu nichts führen.“

          Was? Wieso? Wenn ich nicht gerade mit jemandem darüber diskutiere, verschwende ich darauf überhaupt keinen Gedanken.

          „Ein anderer Grund ist, dass die Annahme eines Gesamtbewusstseins (oder Gott) in der Vergangenheit so gut wie immer dazu verwendet wurde, die eigene Denkweise zu verabsolutieren, sich somit die Macht anzueignen, die aus dieser Überhöhung kommt, um damit andere zu drangsalieren.“

          Das kommt aus einem falschen Verständnis darüber, was „Gott“ bzw. „Bewusstsein“ ist.

          Und zur Begrifflichkeit: Mir gefällt das Wort „Bewusstsein“ auch nicht. Viel zu schwammig, jeder stellt sich darunter etwas anderes vor, deshalb ist es auch so schwer darüber zu diskutieren.

          „Der Hauptgrund ist jedoch, dass die Annahme eines Gesamtbewusstseins so gut wie immer mit einer Geringschätzung des materiellen Aspekts unseres Daseins einhergeht“

          Auch das resultiert aus einem falschen Verständnis. Man sollte im Gegenteil die materielle Existenz sehr hoch schätzen, weil es sonst nämlich nichts gibt.

          Um mal wieder Werner Ablass zu zitieren:

          „Selbst um ein einziges Mal vor dem Spiegel zu stehen und sich die Haare zu kämmen, hätte es sich zu leben gelohnt, denn im Nichtsein gibt’s nicht einmal das.“

          „Auch wenn man einsieht, dass man stirbt, braucht man doch etwas, das man für unsterblich halten kann.“

          Nö. Braucht man nicht.

          „Die Vorstellung, dass ich mein Dasein bloß einem Missbrauch verdanke, behagt mir ganz und gar nicht.“

          Du beurteilst das zu negativ, es ist eigentlich ganz neutral. Der Ton, aus dem ein Töpfermeister eine Vase formt, fühlt sich ja auch nicht missbraucht. Wobei die Metapher ein wenig hinkt, denn wie gesagt, den Töpfermeister gibt es ja gar nicht.

        • Juni 9, 2016 um 12:29 pm

          @ Luna

          Es ist eine interessante Beobachtung, dass Du weder durch Gedanken noch durch Handlungen etwas beeinflussen kannst. Was die Gedanken angeht, stimme ich sofort zu. Allein durch Gedanken kann ich auch nichts beeinflussen, und ich glaube auch nicht, dass das funktioniert.
          Ich geh sogar soweit, dass ich das für Einbildung oder Wahn halte, wenn das jemand behauptet.

          Was die Handlungen angeht: ich denke schon, dass ich durch meine Existenz die Welt verändere. In der Esoterik wird einem vorgeschlagen, das ICH im Inneren zu suchen und dann wird es demontiert: ICH bin nicht meine Gedanken, nicht meine Gefühle, nicht mein Körper etc., bis man zu dem Ergebnis kommt, dass es kein ICH gibt. Ich verorte das ICH im Außen, als die Veränderungen, die durch meine Existenz bewirkt werden. Die berechtigte Frage ist, inwieweit ich die Veränderungen, die durch meine Existenz bewirkt werden, selber willentlich steuern kann. Man kann die Ursache-Wirkungs-Relation nämlich schon umdrehen: dass nämlich die Veränderung, die sowieso passiert, erst im Nachgang den Gedanken hervorruft.

          Was effektiv Veränderungen hervorruft, sind meiner Erfahrung nach Handlungen aufgrund von Lust- und Unlustgefühlen. Bloß kann man Lust- und Unlustgefühle nicht selber steuern. Ich kann nicht bestimmen, was mir Freude macht oder Abwehr hervorruft. Wenn ich meinen Lust- und Unlustgefühlen folge, tu ich, was ich will. Das ist eben Freiheit.
          Wenn mir nicht klar ist, was nun größer ist, Lust oder Unlust, versuche ich das herauszufinden, indem ich die Gedanken sortiere, bis eins von beiden überwiegt. Das Gemeinste, was passieren kann, ist, dass ich absolut keine Lust habe, aber aus existenzerhaltenden Gründen zu was gezwungen werde, also wo die Lust am Leben selbst in die Waagschale geworfen wird. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich nicht um jeden Preis leben will.

          Unter die Bemerkungen, die Du auf Dich beziehst, habe ich geschrieben, dass es mein persönlicher Standpunkt ist, wie ICH die Sache erlebe, nicht wie DU sie erlebst. Woher soll ich wissen, welche Gedanken Du worauf verschwendest?

          Ansonsten stelle ich einen Widerspruch fest: einerseits sagst Du, dass der Begriff „Bewusstsein“ so schwammig ist und jeder was anderes drunter versteht, sodass man nicht drüber diskutieren kann, andererseits sagst Du, dass ich eine falsche Vorstellung von dem Begriff Bewusstsein habe. Wenn jeder was anderes drunter versteht, dann ist das, was ich drunter verstehe, nicht falsch.

          Für mich steckt in dem Begriff „Bewusstsein“ das Wort „Wissen“. Wissen ist für mich etwas, das ich in Gedanken fassen kann. Intuition ist für mich weder Wissen noch Bewusstsein. Unbewusstsein ist auch kein Bewusstsein, sondern das Gegenteil davon. Ähnliches gilt für Unterbewusstsein.

          Wenn es außer der materiellen Existenz nichts gibt, wo verortest Du dann das Bewusstsein? Gibt es für Dich ein immaterielles Bewusstsein?
          Ich vertrete den Standpunkt, dass Geist und Materie bloß Begriffe sind, die beide keine Entsprechung in der Wirklichkeit haben. Hingegen gibt es die Einheit aus Geist und Materie. Diese Einheit nenne ich „Leben“, mit dem Ergebnis, dass es im Endeffekt für mich nichts Unbelebtes gibt.

          Wenn’s keinen Töpfermeister gibt, dann auch niemand, der bewusst die Vase formt. Wenn jeder von uns eine Vase ist, gibt es die Vasen aber schon. Würde die Vase bewusst und willendtlich geformt, müsste es meiner Ansicht nach den Töpfermeister geben. Also kann Bewusstsein nicht der Schöpfer sein. Deshalb verzichte ich auf den Begriff „Gesamtbewusstsein“.

          PS: Woher weißt Du so genau, dass es dem Ton nichts ausmacht, in die Form der Vase gepresst und gebrannt zu werden? Sprichst Du dem Ton etwa das Bewusstsein ab? Das ist bei der Annahme eines Gesamtbewusstseins aber nicht zulässig 🙂

          • luna
            Juni 9, 2016 um 8:38 pm

            @ fingerphilosoph

            „Was die Handlungen angeht: ich denke schon, dass ich durch meine Existenz die Welt verändere.“

            Dagegen sage ich gar nichts. Nur dagegen, dass man die Handlungen bzw. deren Wirkung selbst bestimmen kann.

            „ICH bin nicht meine Gedanken, nicht meine Gefühle, nicht mein Körper etc., bis man zu dem Ergebnis kommt, dass es kein ICH gibt“

            Damit konnte ich nie was anfangen, keine Ahnung, was das soll.
            Für mich ist das „Ich“ ein illusionäres, aber notwendiges Werkzeug, um überhaupt existieren zu können, ohne „Ich“ würde sich niemand um den Körper kümmern, weil niemand sich damit identifizieren kann, das wäre nicht sehr förderlich.

            „Die berechtigte Frage ist, inwieweit ich die Veränderungen, die durch meine Existenz bewirkt werden, selber willentlich steuern kann.“

            Ich würde behaupten: Gar nicht. Das Gefühl etwas willentlich bewirken zu können ist genauso illusionär und genauso notwendig wie das „Ich“. Ohne vermeintlichen freien Willen würde man ja überhaupt nichts mehr tun.

            „Das Gemeinste, was passieren kann, ist, dass ich absolut keine Lust habe, aber aus existenzerhaltenden Gründen zu was gezwungen werde, also wo die Lust am Leben selbst in die Waagschale geworfen wird.“

            Sehe ich auch so, nur funktioniert das System gegenwärtig genau nach diesem Prinzip. Ehrlich gesagt stelle ich mir gerade die Frage, weshalb sich die Menschheit nicht einfach kollektiv umbringt.

            „Unter die Bemerkungen, die Du auf Dich beziehst, habe ich geschrieben, dass es mein persönlicher Standpunkt ist, wie ICH die Sache erlebe, nicht wie DU sie erlebst.“

            Stimmt sorry, ich habe das „Ich“ irgendwie überlesen, weil der Abschnitt so allgemein klang.

            Zu der Begrifflichkeit: Ich habe anstatt „Bewusstsein“ eine zeitlang das Wort „Dao“ verwendet, vielleicht sollte ich damit wieder anfangen, denn das trifft es mit Abstand am Besten:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Dao

            „Wenn es außer der materiellen Existenz nichts gibt, wo verortest Du dann das Bewusstsein? Gibt es für Dich ein immaterielles Bewusstsein?“

            Überall und nirgends, alles ist Bewusstsein, es gibt nichts anderes. Und immaterielles Bewusstsein ist für mich das Nichts, in dem alles Materielle als Potenzial vorhanden ist.

            „Hingegen gibt es die Einheit aus Geist und Materie. Diese Einheit nenne ich „Leben“, mit dem Ergebnis, dass es im Endeffekt für mich nichts Unbelebtes gibt.“

            Ja, darauf könnten wir uns ungefähr einigen 🙂

            „Also kann Bewusstsein nicht der Schöpfer sein.“

            Ist es auch nicht. Es gibt keinen Schöpfer.

            „PS: Woher weißt Du so genau, dass es dem Ton nichts ausmacht, in die Form der Vase gepresst und gebrannt zu werden?“

            🙂

            Ich hatte erst in Klammern dazu geschrieben, dass ich annehme, dass es dem Ton nichts ausmacht, weil ich diese Antwort beinahe erwartet habe 😉
            Und nein, ich spreche dem Ton nicht das Bewusstsein ab, wohl aber das „Ich“, deshalb
            habe ich den Satz auch wieder gestrichen.

          • Juni 9, 2016 um 10:11 pm

            “Es ist eine interessante Beobachtung, dass Du weder durch Gedanken noch durch Handlungen etwas beeinflussen kannst. Was die Gedanken angeht, stimme ich sofort zu. Allein durch Gedanken kann ich auch nichts beeinflussen, und ich glaube auch nicht, dass das funktioniert.
            Ich geh sogar soweit, dass ich das für Einbildung oder Wahn halte, wenn das jemand behauptet.“

            Nehmen wir mal den Placebo-Effekt … und, das weiß ich aus der Praxis, der ist wahrlich nicht ohne. Oder das Gegenteil, der Nocebo-Effkt … auch nicht zu verachten. Ganz zu schweigen von Medidationspraktiken … und sei es nur die bewusste Herabsetzung der Herzfrequenz. Motivation ist auch nicht ohne, oder Einbildung an sich. Wenn mir meine eigene Gedankenwelt vorspielt, dass ich etwas schaffen könnte und ich es letztendlich schaffe, dann haben die Gedanken den Lauf der Dinge beeinflusst, durch die Tat, die umgesetzt wurde, was nicht geschehen wäre, hätten mich meine Gedanken nicht tätig werden lassen bzw. hätte mich meine gedankliche Weltsicht nicht tatkräftig dazu bewogen.

            “Wenn es außer der materiellen Existenz nichts gibt, wo verortest Du dann das Bewusstsein?“

            Drehe es doch einfach um und verorte Realität im Bewusstsein.

          • luna
            Juni 9, 2016 um 11:52 pm

            @ Guido

            „Wenn mir meine eigene Gedankenwelt vorspielt, dass ich etwas schaffen könnte und ich es letztendlich schaffe, dann haben die Gedanken den Lauf der Dinge beeinflusst, durch die Tat, die umgesetzt wurde“

            Haben sie nicht. M.E. stand die Tat immer schon fest, die Gedanken haben Dich bestenfalls dazu veranlasst, etwas auszuführen, was Du ohnehin ausführen musstest.

          • Juni 11, 2016 um 5:43 pm

            Okay … nehmen wir mal den Placebo-Effekt. Die Schulmedizin behauptet, bei Homöopathie oder Bachblüten wäre ausschließlich der Placebo-Effekt am Wirken, was die in ihren randomisierten Doppelblind- und anderen Studien nachgewiesen zu haben glauben. Anhänger der Homöopathie und der Bachblüten behaupten, dass diese Mittel auch bei Tieren und Pflanzen helfen. Also können es nicht Gedanken sein, die den Placebo-Effekt hervorrufen, denn es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass Tiere und Pflanzen dieselben Gedanken hegen wie der Mensch. Pflanzen schon gar nicht, die kommunizieren nämlich hauptsächlich chemisch und nicht elektrisch und haben kein den Säugetieren vergleichbares Gehirn. Es sind auch nicht die Gedanken, die den Placebo-Effekt hervorrufen.

            Wir hatten es hier in diesem Blog schon mehrfach davon, dass Gedanken erst mit bis zu sieben Sekunden Verspätung im Bewusstsein auftauchen, während die elektrischen Potentiale und Weiterleitungen schon abgelaufen sind.
            Das heißt, die materielle Manifestation geht der geistigen Manifestation zeitlich voraus.
            Die Annahme, dass der Gedanke (das Bewusstsein) eine Spiegelung des Geschehens ist, liegt also näher als die Annahme, dass das Geschehen (Realität) Ausdruck oder Spiegelung des Gedankens (Bewusstseins) ist.
            Damit erscheint der Gedanke (das Bewusstsein) als Illusion, nicht das Geschehen.
            Aus diesem Grund schlägt der Hirnforscher Wolf Singer vor, die Schuldfrage anders anzugehen. Singer sagt auch, dass mit den Gedanken, die das Hirn hervorbringt, die Funktionsweise des Hirns gar nicht erklärt werden kann.

            Realität im Bewusstsein zu verorten, hat sich für mich als Irrweg entpuppt. Nicht, dass ich diese Verortung nicht ernsthaft und über lange Jahre versucht hätte. Ich bin in dieser Geschichte sogar ziemlich weit gegangen. Die Hypothese hat sich im Endeffekt nicht bewährt. Das Bewusstsein hat sich für mich als die Illusion herausgestellt, die sich als allmächtiger Schöpfer aufspielen will, und das eben aus dem Grund, weil sie sich bei näherer Betrachtung als substanzlos erweist. Es gibt kein Bewusstsein an sich. Und damit auch kein Gesamtbewusstsein an sich. Der Trick besteht darin, dass unter dem Begriff „Bewusstsein“ alles subsumiert wird, dass man nicht mehr unterscheiden kann, sind eigentlich Gedanken, Wahrnehmungen, Interpretationen von Wahrnehmungen oder Gefühle, Realität, Wirklichkeit oder sonst was gemeint. Es wird alles in denselben Pott geschmissen, kräftig umgerührt und – schwupp-di-wupp kommt der Gedanke „Bewusstsein ist alles“ dabei heraus. Man könnte fast darauf hereinfallen, wenn nicht dasselbe Spiel mit den Begriffen „Geist“ und „Gott“ exakt in gleicher Manier schon mal so abgelaufen wäre.

            Luna hat den Begriff „Dao“ ins Spiel gebracht. Und ja, das ist auch meiner Meinung nach der angemessenste Begriff, um diese lebendige, untrennbare Einheit aus Materie und Bewusstsein zu benennen, zumal im ersten Aphorismus des Tao-te-king gleich gesagt wird, dass der Name, der sich nennen lässt, nicht der ewige Name ist. Was Besseres ist mir bislang auch nicht untergekommen.

          • Juni 11, 2016 um 6:55 pm

            @ Luna

            Es gibt jede Menge Tiere, die sich fortwährend um ihren Körper kümmern, ohne dass man deshalb von diesen ein ICH annimmt. Der Körper meldet sich mit seinen Bedürfnissen und wenn diese nicht erfüllt werden, geht es dem Lebewesen schlecht. Ein ICH ist dazu nicht notwendig, eher sogar ein Hindernis, würde ich sagen.

            Ob man etwas macht oder nicht, ist Deiner Ansicht nach doch auf jeden Fall vorherbestimmt, das hat also mit der Annahme eines freien Willens überhaupt nichts zu tun. Im Grunde können wir gar nicht wählen. Wenn wir einen freien Willen annehmen, ist das ebenso vorherbestimmt wie alles andere auch. Die Vorherbestimmung zwingt uns, an Lügen wie den freien Willen zu glauben. Ich wiederhole mit diesem Absatz Deine Meinung, wie ich sie verstanden habe.

            Ich selber gehe nicht so weit mit der Vorherbestimmung. Es stimmt, dass die materielle Manifestation in Form von elektrischen Signalen vor dem Gedanken abläuft, es ist aber auch gewiss, dass es hier keine 1:1-Entsprechung gibt. Das heißt, dasselbe elektrische Signal kann unterschiedliche Gedanken auslösen.
            Deshalb würde ich sagen: Gedanken sind frei. Du kannst denken, wozu Du lustig bist, ohne dass es irgendeinen Einfluss auf die Wirklichkeit hat. Bestimmte Gedanken sind im Rahmen der Gesamtdynamik (des Dao ! 🙂 ) notwendig, wie seinerzeit die Erfindung der Atombombe, deshalb ist die Atombombe auch Realität geworden.

            „Immaterielles Bewusstsein ist das Nichts, in dem alles Materielle als Potenzial vorhanden ist.“ Der Satz funktioniert nur in der Trennung von Materie und Bewusstsein, wobei Bewusstsein eben wieder mal höher bewertet wird als Materie. Das ist genau wieder so eine Aussage nach dem Schema Hans-Peter Dürr, Guido Vobig 🙂
            und Co.

            Wenn in einem immateriellen Bewusstsein das Materielle als Potenzial vorhanden ist, dann ist das immaterielle Bewusstsein der Schöpfer, der dem Potenzial sozusagen zur Geburt ins Sein verhilft.
            Für mich bedeutet die Annahme eines immateriellen Bewusstseins die Annahme eines Schöpfers. Ich sehe also einen Widerspruch, wenn Du gleichzeitig sagst, es gibt keinen Schöpfer.

            Ich finde es richtiger, die Einheit ein Geheimnis zu nennen und des Geheimnis noch tieferes Geheimnis das Tor, aus dem alle Wunder hervortreten. Wenn unsere Gedanken nicht mal die Funktionsweise des Gedanken produzierenden Hirns erklären können, dann schon gleich gar nicht das Sein.

          • Der kleine Hunger
            Juni 12, 2016 um 2:05 am

            Luna hat den Begriff „Dao“ ins Spiel gebracht. Und ja, das ist auch meiner Meinung nach der angemessenste Begriff, um diese lebendige, untrennbare Einheit aus Materie und Bewusstsein zu benennen, zumal im ersten Aphorismus des Tao-te-king gleich gesagt wird, dass der Name, der sich nennen lässt, nicht der ewige Name ist. Was Besseres ist mir bislang auch nicht untergekommen.

            😉

            kleine Anmerkung dazu

            Das Daodejing wird missbräuchlich verwendet, insbesondere durch die Interpretationen aus dem „inneren Kreis“. Esoterik, Religion, jegliche wissenschaftliche Ansätze (Schriften) dienen lediglich diesem Missbrauch.

            In Wahrheit ist es ist der Versuch Daodejing zu entkräften und Inhalte durch selbst benutzte Methoden zu ersetzen.

            Das Dao wird zur mystischen Deutung (Verortung) , welche bereits vom Ansatz her genau dem Dao wiederspricht (Konkret).

            Es ist der Versuch die subjektive Erlebnisweise, durch eine standardisierte Gefühlswelt zu ersetzen.

            Im Vordergrund steht die Intention, Entwicklungsvorgänge rückblickend vorherzubestimmen. und heuristisch zu nutzen.

            Was mystisch erscheint, ist zum einen dem Unbestimmbaren der Vergangenheit, zum anderen der auf suggestive Wirkung bedachten Sprache und Schrift verschuldet.

            Es geht dabei nicht um Wahrheit, sonderm um die Vermittlung einer empirisch abgesicherten Wahrheit, um die Vermittlung eines Prinzips, für welches die individuelle Lebensgestaltung, nach dem Vorbild „des Weisen“ lediglich Bestandteil und Voraussetzung einer Herrschaftsform ist.

            Vielfalt wird lediglich sprachlich konstatiert und erbricht sich bereits überall sichtbar in einer immer mehr wahnhaften Dartellung selbiger.

            siehe dazu oben)

          • Juni 12, 2016 um 7:47 am

            Danke, Luna, dass Du den Begriff „Dao“ in die Diskussion eingebracht hast.

            „Nichtsein“ nenne ich den Anfang von Himmel und Erde.
            „Sein“ nenne ich die Mutter der Einzelwesen.
            Darum führt die Richtung auf das Nichtsein
            zum Schauen des wunderbaren Wesens
            die Richtung auf das Sein
            zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten
            ….

            Wenn Laotse vom Sein und Nichtsein spricht, stellt er dem Leser zwei Richtungen vor, in die der Mensch schauen kann: das Eine ist die mystische Innenschau, das Andere die wahrnehmende Außenschau. Laotse sagt, dass beide Arten des Schauens zusammengehören wie verschränkte Teilchen. Sie entstehen miteinander, bedingen sich gegenseitig. Eine Schau ist deshalb nicht richtiger als die andere. Und auch nicht höherwertig.

            Was nun aber passiert, wenn Menschen über das Sein und Nichtsein nachdenken, ist, dass sie bloß eine Schau für die wahre halten und die andere deshalb zur Illusion oder zum Abbild erklären. Im Grunde wird nur eine von zwei Arten des Schauens zugelassen.

            Die Esoteriker behaupten, dass die mystische Innenschau die wahre ist und die Außenschau bloß ein illusionäres Abbild liefert, und die Wissenschaftler behaupten das Gegenteil, nämlich dass die mystische Innenschau bloß Einbildung und die wahrnehmende Außenschau das Wahre (weil angeblich objektiv) ist. Ein paar wie Hans-Peter Dürr versuchen den Spagat, nämlich die beiden Arten des Schauens zu vereinen. Häufig versuchen die Vertreter der einen Sichtweise jedoch, die Vertreter der anderen niederzumachen. Dieses Niedermachen des jeweils Anderen, um sich selber als der Gescheitere, Bessere oder Erleuchtetere fühlen zu können, ist das, worum es sehr vielen Teilnehmern an den entsprechenden Diskussionen geht. Anwesende im Forum wie Luna und Guido sind explizit ausgenommen. Deshalb kann man mit euch ja diskutieren und mit den meisten anderen nicht 🙂

            Laotse sagt, dass weder die eine noch die andere Art des Schauens für sich genommen bestehen kann. Beide Arten des Schauens zusammengenommen, versetzen uns aber nicht die Position, etwas über die Welt aussagen zu können. Sie vermitteln kein Wissen und schon gar kein Herrschaftswissen, sondern münden im Nicht-Wissen, das Laotse „Geheimnis“ nennt:

            „In seiner Einheit heißt es das Geheimnis
            Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
            ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.“

            Der Begriff „Bewusstsein“ bezeichnet im engeren Sinne eigentlich nur, dass beide Richtungen des Schauens zu Gedanken verarbeitet werden, die man kommunzieren kann. Im weiteren Sinne bezeichnet „Bewusstsein“, dass beide Arten des Schauens achtsam gepflegt werden.
            Schauen ist passiv und weder aktiv noch schöpferisch. Deshalb ist auch Bewusstsein nicht schöpferisch und bringt nicht die Realität hervor. Auch nicht als Gesamtbewusstsein.

            Der Irrtum besteht darin, „Bewusstsein“ für das Geheimnis zu halten. Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis ist schöpferisch, und das kann nicht geschaut werden. Und schon zweimal nicht mit einem Begriff benannt werden.

            Bewusstsein mit der Einheit aus Sein und Nichtsein zu verwechseln und das Ganze „Gesamtbewusstsein“ zu nennen, passiert dann, wenn eines zur Ursache des Anderen erklärt wird. Die Esoteriker (vormals die Religiösen) erklären das Nicht-Sein (oder das wunderbare Wesen) zur Ursache der Einzelwesen, und der Wissenschaftler erklärt das Gemeinsame in den Einzelwesen, das allerdings bloß Abstraktion und Wortgeklüngel ist, zur Ursache.
            Solche wie Hans-Peter Dürr neigen dazu, die wissenschaftliche Abstraktion mit dem wunderbaren Wesen in denselben Topf zu schmeißen.

            Der Fehler von BEIDEN, Esoterikern wie Wissenschaftlern, besteht jedoch darin, wunderbares Wesen und räumlich begrenzte Einzelwesen miteinander in einer Ursache-Wirkungs-Relation zu verknüpfen. Das wunderbare Wesen, das sich in der Innenschau zeigt, bringt jedoch nicht die Einzelwesen hervor, ebensowenig wie die Summe der Einzelwesen als Gemeinsames das wunderbare Wesen hervorbringt.

            Innen- und Außenschau gehören zusammen wie verschränkte Teilchen. Das Schauen selbst ist schon als Dichotomie zu verstehen und deshalb widersprechen sich die beiden Arten des Schauens. Es handelt sich um ein Gegensatzpaar. Die Sichtweisen stehen gleichberechtigt nebeneinander. Der Widerspruch ist nicht aufzulösen, indem man eins davon zum Absoluten und das andere zur Illusion (oder zum Abbild) erklärt. Genau das versuchen aber Leute wie Hans-Peter Dürr. Auch Du, Guido, versuchst das.
            Und das ist eben das, worauf ich hinweisen und mich davon abgrenzen will.

            Den Kommentar vom kleinen Hunger habe ich erst gelesen, nachdem ich das Obige schon geschrieben hatte, sonst wäre ich mehr auf seinen Kommentar eingegangen. Ich sehe es auch so, dass das Tao-te-king massiv missbraucht wird. Nicht nur von den Esoterikern, sondern auch von den Wissenschaftlern, die sich esoterisch geben, wie Hans-Peter Dürr oder C.F. v. Weizsäcker und andere.

          • luna
            Juni 12, 2016 um 11:21 am

            @ fingerphilosoph

            „Danke, Luna, dass Du den Begriff „Dao“ in die Diskussion eingebracht hast.“

            Gerne 🙂
            Muss mich leider aus der Diskussion ausklinken, weil ich jetzt los muss, und die nächsten Tage auch wenig Zeit habe. Aber vielen Dank auch an @Guido und @Kleiner Hunger für den interessanten Austausch.

            Nur kurz drei Sätze:

            „Es gibt jede Menge Tiere, die sich fortwährend um ihren Körper kümmern, ohne dass man deshalb von diesen ein ICH annimmt.“

            Ich denke schon, dass Tiere so eine Art „Ich“ haben, aber das wird eben vom Instinkt gesteuert und nicht vom Denken.

            Zum freien Willen: Nein, ich denke, in Wahrheit können wir nicht wählen. Aber ich betrachte die Annahme des freien Willens nicht als Lüge, sondern als Notwendigkeit. Wir brauchen das Gefühl, einen freien Willen zu haben, um überhaupt irgendwas zu tun. Sonst wären wir quasi handlungsunfähig.

            „Für mich bedeutet die Annahme eines immateriellen Bewusstseins die Annahme eines Schöpfers. Ich sehe also einen Widerspruch, wenn Du gleichzeitig sagst, es gibt keinen Schöpfer.“

            Nein, für mich bedeutet es weder die Annahme eines Schöpfers, noch eine Höherbewertung. Kann da jetzt leider nicht näher darauf eingehen, weil mir, wie gesagt, die Zeit fehlt. Liegt aber auch daran, dass ich Deinen Gedankengang gerade nicht nachvollziehen kann.

          • Der kleine Hunger
            Juni 12, 2016 um 2:05 pm

            „Ich denke schon, dass Tiere so eine Art „Ich“ haben, aber das wird eben vom Instinkt gesteuert und nicht vom Denken.“

            @Luna,

            das was Instinkt genannt wird, ist nichts anderes als das endokrine System.

            Was das Halbtier „Mensch“ angeht, ist das sog. Bauchgefühl lediglich das Resultat aus Enterischen Nervensystem und paläomammalischen Gehirn („viszerales“ Gehirn).

            MacLean hat bereits 1952 den Begriff Limbisches System dazu geprägt.

            Es sei der erste „Versuch“ der Natur, ein individuelles Bewusstsein zu entwickeln.

            Im paläomammalischen Gehirn werden Gedächtnisinhalte gebildet und affektiv und emotional gefärbt. Es steuert außerdem das Triebgeschehen.

            Auf diesem „Be-triebs-system“ läuft die Mehrheit.

            Es ist ein Irrglaube zu meinen, die Mehrheit hätte sich dahingehend entwickelt. Diese restriktiven Verschaltungen, insbesondere deren fehlenden Weiterentfaltungen sind genetisch implementiert.

            kurz. Nicht dümmer, sondern unverändert.

          • Der kleine Hunger
            Juni 12, 2016 um 2:13 pm

            P.S.

            Deshalb ist es mit dem Gesamtbewusstsein nicht so weit her geholt, es entspricht sozusagen diesem Stand. Und wie Fingerphilosoph schon richtig erkannte, keine Empfehlung sich diesem Gesamtbewusstsein „hinzugeben“.

            „Taucht“ man in dieses ein, muss man sich nicht wundern, entsprechende Verhaltensweisen kennenzulernen. 😉

            Aus und in dieses Gesamtbewusstsein bewusst einzutauchen, ist die Fähigkeit das individuelle Bewusstsein zu gebrauchen. Diese Systematik ist der Hindergrund aller sog. „Einweihungen“ um manipulative Ergebnisse erzielen zu können.
            Ob sich derer darüber bewusst sind, sei dahingestellt, sicher wird das weitgehend auch mystifiziert um dennoch die Oberhand über die Eingeweiden“ zu behalten, denn über das „Bauchgefühl“ lässt sich weiterhin auch auf jene einwirken 😉

            Die wirkliche Entfaltung aller Fähigkeiten, ist auch denen nicht möglich, sie wissen evtl. warum aber das ist eine andere Geschichte. lach oder kurz gesagt, ohne Happy End.

          • Der kleine Hunger
            Juni 12, 2016 um 2:38 pm

            Ergänzung (sieh dazu auch die obigen Ausführungen)

            Das sog. „morphogenetisches Feld“ ist nicht gleich das sog. „morphische Feld“, sondern vielmehr wird über das „morphische Feld“ das „morphogentische Feld“ „gespeist“.

            Daraus resultieren auch jegliche Versuche das „morphische Feld“ zu beinflussen, um als Resultat das „morphogentische Feld“ dahingehend zu beinflussen.

            Es ist nicht´s anderes als die sog. „Evolution“ dahingehend in ihrer eigentlichen Richtung zu beinflussen, was nicht möglich ist, weil es keine Möglichkeit gibt, allerdings besteht die Möglichkeit eine breite Basis an der „natürlichen Evolution“ nicht teilhaben zu lassen, was wiederrum mit der Beinflussung durch einer entprechend angelegten „künstlichen Evolution“, respektive einer gesteuerten systemischen dahingehend ausgerichtet ist.

            Was dahingehend kurz: als lächerlich betrachtet werden darf ;-), denn dadurch wird auch eine entsprechende Entwicklung/Entfaltung derer unmöglich, die sich als Schöpfer aufspielen.

            Was mich persönlich nur dahingehend dazu veranlasst, mich einem leisen lächeln hinzugeben und Maulhelden, Euch sei gesagt, es gibt nicht´s mehr.

            Es war einmal……………..

    • Juni 8, 2016 um 11:30 pm

      Wie nicht anders zu erwarten – ein Kommentar, der es in sich hat, gepaart mit Bildhaftigkeit.
      Kein Steuermann, kein Kapitän. Das Schiff bewegt sich fort. Getragen wird es vom Ozean, der wiederum verschiedenen Einflüssen ausgesetzt ist, die Strömungen bilden und Wellengang schaffen. Missbraucht der Ozean das Schiff, welches sich dem Ozean anvertraut, weil ihm nichts anderes übrigbleibt ? Gesamtbewusstsein ist keine Frage des Missbrauchs, der Willenlosigkeit oder Freiheitsberaubung. Jeder der Passagiere kann tun und lassen was er will – nur hat jede Handlung Auswirkungen auf andere an Bord. Jemand mag das Steuer in die Hand nehmen und versuchen das Schiff anderswohin zu bewegen, als Strömung und Wellen es ermöglichen. Jeder kann jederzeit von Bord springen oder sonstwas tun – oder es auch sein lassen. Freiheit haben alle an Bord, nur bedeutet Freiheit, wie sie jedes Lebewesen zu leben vermag, Konsequenz für alle anderen Lebewesen zu sein. Nur so entsteht jene Dynamik, die Lebendigkeit bedeutet. Gerade weil das Leben als ein Gesamtbewusstsein agiert, ohne einzelnen Verkörperungen ihre Freiheit(en) zu nehmen, kann Leben lebendig sein. Je mehr Freiheiten aber scheinbar grenzenlos ausgelebt werden, desto mehr ist dieses Ausmaß der Freiheit Ursache für Freiheitsberaubung. Das Leben, auch jenes auf dem Dampfer, hat alle Freiheiten, nur haben alle Freiheiten Folgen, die im Laufe der Freiheitsauslebung zum Raubzug werden können, wenn denn die Dynamik sich DISHARMONISCH entwickelt. Dann geht Freiheit auf Kosten derer verloren, die dachten, sie könnten das Leben vereinfachen, indem sie den Rest ihrer Tage auf einem Dampfer verbringen und dort einen Platz an der Sonne sicher haben.

      Bewusstsein bzw. bewusst zu sein, bedeutet ein Gespür für die Grenzen der eigenen Freiheit zu haben. Je mehr dieses Bewusstsein verbreitet ist, desto mehr Freiheiten können ausgelebt werden. Die Summe aller Bewusstseine ist immer der jeweils aktuelle Stand aller Grenzverläufe des freien Terrains, sprich, Lebensraumes, wobei die Verläufe fortwährend dynamisch sind – und daher wie ein Ozean erscheinen, der niemals sein Erscheinungsbild wiederholen wird.

      Welchen Sinn macht ein Dampfer ohne Ozean ? Welchen Sinn macht Freiheit ohne ein Bewusstsein dahingehend, wo die Grenze der Freiheit liegt ? Kann ich meine Freiheiten nicht nur ausleben, weil es auf Kosten anderer Freiheiten geht ? Wobei auch ich es sein kann, der die Kosten trägt. Je mehr ich meine Freiheiten mit anderen teilen kann UND je weniger das mit dem Raub von Freiheit anderswo einhergeht, desto weniger Grenzen sind notwendig. Verwundert es, dass Energie gleichbedeutend mit Freiheit ist … und schnell an ihre kostspieligen Grenzen stoßen, wenn nicht das gesamte Terrain mit einbezogen wird, was nur gelingen kann, wenn Leben als ein Gesamtbewusstsein gemeinsam unterwegs ist ?

      • Juni 9, 2016 um 7:15 am

        „Jeder Passagier kann tun und lassen, was er will …“
        Nein, kann er nicht. Der Passagier kann nichts tun, was der Gesamtdynamik entgegensteht. Er kann den Dampfer nicht steuern. Er kann in keine andere Richtung fahren, auch nicht mit einem Rettungsboot. Er ist der Gesamtdynamik restlos ausgeliefert. Wenn der Dampfer demnächst auf einen Eisberg knallt, kann der Passagier das nicht verhindern. Wenn der Dampfer in südliche Gefilde steuert, wo die Temperaturen ein paar Grad höher sind, können die Passagiere höchstens den Ventilator einschalten, aber nicht die Sonne runterdrehen und auch keinen Eisberg zur Abkühlung herbeizaubern.

        Eine spannende Frage ist, wie die Passagiere das Leben an Bord organisieren. Da sind zuerst mal die, die sich als Kapitän, Steuermann oder Reeder aufspielen, die so tun, als wüssten sie, wohin die Reise geht und womit man auf der Reise zu rechnen habe, bspw. mit einer Klimaerwärmung. Dann gibt es die, die willig den selbsternannten Kapitänen, Steuermännern und Reedern zuhören und bereitwillig das tun, was diese empfehlen oder befehlen. Dann gibt es die, die sich in ihre Kabinen oder ins Spielcasino zurückziehen, sich dann aber an den gedeckten Tisch setzen. Einige werden sich als Mannschaft fühlen und Schrubber und Kochlöffel in die Hand nehmen. Aus dem Bewusstsein heraus, was für andere zu tun, werden manche von denen den anderen höchstwahrscheinlich Vorschriften machen. Wie das Leben an Bord organisiert wird, hat allerdings was mit Bewusstsein zu tun. Und ja, alle Passagiere zusammen bilden ein „Gesamtbewusstsein“: das kollektive Passagierbewusstsein. Das stelle ich nicht in Abrede.

        Die interessante Frage ist nun folgende: Hat das kollektive Passagierbewusstsein einen Einfluss auf die Richtung, die der Dampfer nimmt?
        Hat das kollektive Passagierbewusstsein einen Einfluss auf die Steuerung des Schiffes?
        Hat die Art und Weise, wie die Passagiere das Leben an Bord gestalten, einen Einfluss auf den Dampfer und den Ozean?

        Oder begrenzt sich das kollektive Passagierbewusstsein einzig und allein darauf, das Leben an Bord zu gestalten? Beschränkt sich das kollektive Passagierbewusstsein darauf, das Leben an Bord angenehm zu gestalten oder eine Hölle draus zu machen?

        Die Frage ist, ob das, was der einzelne Passagier nicht schafft, nämlich die Richtung des Dampfers vorzugeben, das Kollektiv der Passagiere schafft? Von der Beantwortung dieser Frage hängt wesentlich ab, WIE die Passagiere das Leben an Bord gestalten.

        Jetzt sind wir an dem Punkt unserer Diskussion angelangt, um den es mir geht.
        Wie beantwortest Du diese Frage?

        • Fluß
          Juni 9, 2016 um 8:04 am

          Das sind vollkommen falsche Ausgangspunkte.
          Wer frei ist, sucht sich automatisch das richtige Schiff aus. Gehts doch drum, daß man sich wohl fühlt.
          Und das Gesamtbewußtsein sehe ich als Dimensionen so wie es in den früheren Scince-Fiction-Filmen schon hieß: unendliche Dimensionen.

          Freiheit heißt fliegen. Deine Beispiele beruhen auf Gefängnis, ein Elefant, der als Baby mal angekettet wurde und Angst hat wahre Größe zu zeigen.

          Verstand und Gefängnis gehen einher. Verstandsmensch lebt in einer Daseinsfrist und versucht sich den Frust nicht anmerken zu lassen.
          Und der Frust braucht es im andern das angeblich schlechte zu sehen, als Konkurrenzkampf.

          Freiheit ist ein Universum was eben nicht unendlich ist sondern wie ein Ball aufgeblasen um darin die Gleichzeitigkeit zu leben.

          Gefängnis ist sich auf eine Zeitepoche festzulegen, linear dahinzusiechen. Da kann der Körper wenigstens nen Zirkel und Lineal in die Hand nehmen, damit er sich als ID wichtig fühlt.

          • luna
            Juni 9, 2016 um 11:24 am

            @ Fluß

            „Das sind vollkommen falsche Ausgangspunkte.
            Wer frei ist, sucht sich automatisch das richtige Schiff aus.“

            Der Ausgangspunkt war aber, dass es nur ein Schiff gibt. Nix mit Aussuchen.

          • Juni 9, 2016 um 12:38 pm

            Ich persönlich benutze ein Flugzeug, wenn ich fliegen will. Ich hab’s schon mal ohne versucht und bin dabei böse auf die Schnauze gefallen.

            Vielleicht kannst Du mir ja mal vorführen, wie das geht mit dem Fliegen. Hast Du einen bevorzugten Turm, wo wir uns treffen können? Ich bin gerne bereit, wahre Größe anzuerkennen, wenn ich sie denn mal treffe.

          • Juni 9, 2016 um 10:01 pm

            Ja, ja, der Traum vom Fliegen, der dergestalt erst wahr werden kann, wenn wir verlernt haben was unmöglich ist, damit es möglich werden kann 😉

          • Juni 11, 2016 um 6:06 pm

            „… wenn wir verlernt haben, was unmöglich ist, damit es möglich werden kann.“

            Na gut, mit ein paar gentechnischen Veränderungen
            wachsen unseren Nachkommen womöglich irgendwann mal Flügel. Da hast Du Recht.

            Ist Dir denn noch nicht aufgefallen, dass alle diese esoterischen Träume vom Fliegen, von der Verbundenheit, dem angeblich realitätserschaffenden Bewusstsein ausschließlich auf technischem Weg verwirklicht werden? Dabei kommen kerosinverschleudernde Flugzuge, das Internet und Smartphones und Videospiele heraus. Es ist bereits abzusehen, dass die Menschheit mit zunehmender technischer Vernetzung demnächst in einem Videospiel leben und dies für die Realität halten wird.

          • Fluß
            Juni 11, 2016 um 6:17 pm

            Fingerphilosoph, das ist ausm Ruppertskript. Das mitm fliegen. Sozusagen Geist über Materie. Um den Unglauben verlieren zu können muß geschaut werden, an was überhaupt geglaubt wird. Um dann wissen zu können, daß man keinen Glauben mehr braucht, weil mans weiß. Also die Konditionierung aufspüren, im denken, fühlen sie löschen und so wissen daß mans kann.

        • Juni 9, 2016 um 11:04 pm

          Ich schrieb: “Jeder der Passagiere kann tun und lassen was er will – nur hat jede Handlung Auswirkungen auf andere an Bord.“
          Entscheidend ist der zweite Teil, denn die Auswirkungen betreffen ja auch mich und verändern damit fortwährend meinen Spielraum an Freiheit. Somit kann ich tun, was ich will, wenn es denn möglich ist.

          Bleiben wir mal beim Dampfer und dem ganzen Drumherum. Der Weg ist das Ziel, aber das Ziel ist unausweichlich, sowie dem Leben unterbewusst bekannt bzw. inhärent zu eigen. Das Gesamtbewusstsein kennt das Ziel, weil das Gesamtbewusstsein das Navi des Lebens ist, dessen Ziel nicht geändert werden kann und dessen möglichen Routen nicht im Voraus einsehbar bzw. errechenbar sind, weil keine Route im Voraus geplant wurde bzw. gar nicht existent ist. Daher fällt ein Schöpfer aus dem Bild raus, damit auch Gott, denn was wir EINEN uns von Gott erhoffen, ist das, was dem Leben inhärent ist, aber uns EINEN durch die Menschwerdung mehr und mehr verloren geht, sprich, Kohärenz. Das Böse, die Dekohärenz, ergibt sich aus dem Verlust dem Weg vertrauen zu können, aufgrund von Traumatisierung, die im Unterbewusstsein verdrängt, was wesentlich für das Leben ist.

          Stellen nun die Passagiere fest, dass ihr Dampfer ein Navi hat, auf dem das Ziel angegeben ist, aber nicht verändert werden kann, und stellen sie weiter fest, dass es keine Routenplanung aller möglichen Routen gibt, dann bleibt einem jeden von ihnen nur das tun zu können, was jedem Einzelnen möglich ist. Wobei jedes Tun auch Auswirkungen auf jedes andere Tun und auf alle weiteren Möglichkeiten an Bord des Dampfers hat.

          Kleiner Nebenschauplatz: In der Photosynthese steht ein Photon vor der gleichen Aufgabe. Das Ziel ist bekannt, damit die Photosynthese gelingen kann. Nur gibt es unzählige Pfade um dorthin zu gelangen. Welches ist nun der Pfad, den das Photon gehen muss, um, wie es von Natur aus üblich ist, mit möglichst wenig Energieaufwand, ans Ziel zu gelangen ? Es tunnelt und borgt sich dafür die notwendige Energie kurzfristig aus und begeht dann ALLE MÖGLICHEN PFADE ZUGLEICH !

          https://aeon.co/essays/quantum-weirdness-is-everywhere-in-the-living-world

          “These ‘quantum beats’ were a sign that, instead of taking a single route through the system, the photon energy was using quantum coherence to travel by all possible routes simultaneously. Imagine if, when confronted by the stream, the famous cat somehow divided itself into lots of identical quantum-coherent cats that hop across the chlorophyll boulders by every available route to find the quickest one.“

          Nichts anderes macht das Gesamtbewusstsein und realisiert dadurch den gesamten Kosmos, um, mittels Lebewesen DEN Pfad zu finden, der zum Ziel führt. Und immer ist das Leben gemeinsam unterwegs, als Gesamtbewusstsein, wie das Photon aus dem verlinkten Text. Jetzt kommt bestimmt der Einwand, dass Lebewesen keine Kopien ein und derselben Quelle sind, wie das Photon, sondern als verschiedene Individuen unterwegs sind. Da mag man dann eine Ahnung vom Potenzial des Lebens bekommen das Ziel in der Tat erreichen zu können. Man mag auch erahnen, was es dann mit der Zeit auf sich hat, denn, was gleichzeitig geschieht hat inzwischen einen Zeitraum von 13,8 Mrd. Jahren angenommen, was darauf hinweisen mag, wie viele verschiedene Pfade es geben mag. Dadurch bedingt, dass EIN Teil des Gesamtbewusstseins auf EINEM anderen Weg unterwegs ist, als der ANDERE Teil. Ist die Realität das Erleben EINES Energieraubes, der über unzählige Pfade wieder zurückführen soll, was geraubt wurde ? Vielleicht wird Religion völlig missverstanden und doch wird das Missverständnis Teil des Lösungsweges sein.

          “Die Frage ist, ob das, was der einzelne Passagier nicht schafft, nämlich die Richtung des Dampfers vorzugeben, das Kollektiv der Passagiere schafft? Von der Beantwortung dieser Frage hängt wesentlich ab, WIE die Passagiere das Leben an Bord gestalten.“

          Damit löst sich die Frage auf, denn jeder Passagier muss nur das tun, was ihm möglich ist. Der Dampfer erreicht das Ziel auf jeden Fall. Nichts anderes macht ein jeder von uns doch. Jeder gestaltet sein Leben nach eigenen Möglichkeiten. Und entsprechen d fallen die Taten aller anderen Menschen, sowie all der ANDEREN aus …

  15. Fluß
    Juni 8, 2016 um 11:43 am

    Da es keine Zeit gibt ist man schon am Ziel. Das bedeutet, jeder schippert selber umher, muß sich nur wieder dran erinnern.

    Das Schiff kann sich jeder selber aussuchen:

    • tulacelinastonebridge
      Juni 8, 2016 um 11:49 am

      Guten Morgen Fluß, wenn es keine Zeit gibt, gibt es auch kein Ziel. 😉

      Nicht entweder – oder…..beides und mehr – gleichzeitig. ❤

      • Fluß
        Juni 8, 2016 um 11:52 am

        Guten Morgen Tula,

        ja, in der Unendlichkeit ist man nie am Ziel, ein Paradox ⭐

        • muktananda13
          Juni 8, 2016 um 7:12 pm

          Obwohl es ein Ziel und Zeit gibt, so gibt es wirklich keine/s.
          Und obwohl es keine Zeit und kein Ziel gibt, gibt es immer eines.

          Der Verstand versteht es nie.
          Wenn eben der Verstand versteht, dass er nicht verstehen kann, so versteht er.
          Wenn der Verstand versteht, dass er nicht verstehen kann und insofern er versteht , dass er nur davon Verständnis haben kann, so versteht er sich selbst, doch nicht das Selbst.

          Die Wirklichkeit liegt immer im Paradoxon. 🙂

  16. Fluß
    Juni 8, 2016 um 11:50 am

  17. tulacelinastonebridge
    Juni 8, 2016 um 12:03 pm

    ……………Seneca schreibt in einem Brief an Lucilius, dass wir uns selbst befreien sollen und uns die Zeit bewahren sollen, die uns bisher von anderen geraubt wurde, oder die uns selbst entschlüpfte…….der beschämendste Verlust jedoch ist der, der durch Nachlässigkeit verursacht wird. Ein großer Teil des Lebens entgleitet den Menschen, wenn sie Schlechtes tun, der größte, wenn sie nichts tun, das ganze Leben, wenn sie Nebensächliches tun…

    Wie recht er doch hat!

    Sind wir uns wirklich bewusst, welchen wahren Wert die Zeit hat? Danken wir für jeden Tag, der es uns möglich macht, zu wachsen und zu gedeihen? Sind wir uns bewusst, dass wir täglich ein bisschen sterben und die „Zeit“ verrinnt? Der Tod steht nicht am Ende „unserer Zeit“ sondern er ist Teil unseres irdischen Daseins…

    Alle Zeit, die wir unachtsam verbringen, alle Zeit, in der wir uns langweilen, alle Zeit in der wir zornig sind,alle Zeit, die wir nicht bewusst wahrnehmen, all die Zeit, die wir aufschieben, ist verlorene Zeit, verlorenes Leben. Wenn wir das Leben aufschieben, eilt es vorbei, denn uns gehört nichts, außer der Zeit, und die Zeit ist das Jetzt. Das Jetzt ist einzigartig und unendlich kostbar!

    Der Blick auf die Uhr sollte uns nicht daran erinnern, dass sie uns die Zeit wegnimmt, sie sollte uns daran erinnern, dass wir in einem Zeitstrom stehen, der nicht aufzuhalten ist. Sie soll uns erinnern, dass wir achtsam mit unserer geschenkten Zeit umgehen, indem wir jede Stunde die sein lassen, die sie ist. Wir brauchen uns nicht zu hetzen, alles hat seine Zeit und alles läuft nach Gottes Plan. Vertrauen und Geduld sind hier wichtige Wegbegleiter, damit uns die Zeit nicht im Nacken sitzt und uns vorwärts treibt. Zeit muss uns nicht in Bedrängnis bringen, sondern kann uns als Freund in der Gegenwart dienen. Wir haben kein Gestern mehr, und wir wissen nicht was uns das Morgen beschert. Das einzige, was wir haben, ist das Jetzt in einer Illusion namens Zeit.

    Die Zeit ist eine „große und würdige“ Angelegenheit, sie ist dauerhaft und absolut. Unsere Zeit lädt uns ein, an den Punkt der Wirklichkeit zu gelangen. Machen wir uns auf den Weg… ………..

  18. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 2:03 pm

    @ Mädels

    Ihr seid gut drauf.

    Ich nehme das Traumschiff.

    In der Tat, die Zeit ist zeitlos.
    Zeit findet nur innerhalb der Bewegung statt.

    Darauf hätte ja auch ein Physiker kommen können,
    immerhin ist Zeit eine Relativität.

    Die Relativität ist eine Theorie.
    Selbst wenn es dafür noble Preise und Professorentitel gibt.

    Einzig Max Planck zog blanck.

    Der mit der Pfeife ist eine Pfeife.
    Alle machen vor Einstein den Buckel krumm.

    Sie wissen nicht wofür, sie machen es einfach, freiwillig dazu.
    Aber schimpfen können SIe, auf die Demokratie, Gott und die Welt.

    Sie kennen weder die Welt noch den Kosmos.
    Der Kosmos ist unvorstellbar gross, fast, die Welt ist unvorstellbar klein.

    „Das Universum ist in uns.“

    Einige nennen das BLA BLA BLA.

    Immerhin, bis dahin muss man erst mal kommen.

    Mittlererweile bin ich aelter geworden, als ein Universum.

    Ich bin auch aelter als fünf oder achtundreissig Universen zusammen.

    Nur Martin nicht, er muss noch sterben.

    Ein Universum ist der groesste Zyklus.
    Einen größeren Zyklus gibt es nicht.

    Ihr, Mädels, werdet eure angestammte Rolle zurückerhalten.
    -1 = 0 = +1
    Polarität .
    Viele haben ES nicht verstanden, nicht wahr haben wollen.

    Nicht nur die Erde ist polar, der gesamte Kosmos ist polar.

    Nicht nur die EINEN, auch die ANDEREN.

    Wir verstehen nicht einmal die EINEN,
    wie wollen wir da die ANDEREN verstehen?

    Viren und Bakterien sind der Grundbaustein allen Lebens.
    Jede Zelle ist eine durchlässige Membran.
    Jeder Physiker lernt das, ob er es versteht, lassen wir das.

    Zellen, egal welcher Art, bestehen aus Wasser.
    Sei Wasser mein Freund.

    Dispersivisitaet.
    Dr.?
    Keine Sekunde darüber nachgedacht
    Wofür auch, man muss ja eine Welt retten.

    Wie viele Welten gibt es?
    Die heilige Geometrie gibt die Antwort.

    Phi auch, oder Gold-DNA
    aber wer will schon lesen,

    wenn er, sie, es, eh schon alles Wissen hat, oder auch nicht.

    • Juni 8, 2016 um 4:29 pm

      Seid wann gibt`s DICH denn
      DU SCHWARZES Loch

  19. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 2:23 pm

    @ Wind

    Was ist Wind?
    Luft trägt nicht, Luft saugt.
    Siehe Forellenturbine.
    Ein Baby saugt auch.

    Um das natürliche Prinzip der Natur zu verstehen.

    Schauberger hat es verstanden.
    Ohne Uni.

  20. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 2:54 pm

    @ Fingerphilosoph

    Gesamtbewusstsein ist Bewusstes Sein.

    Du bist ein Freigeist, Du bist freier als Du denken kannst.

    Wenn ich mit Tula 3 oder 11 oder 27 Leben leben möchte,
    so steht es mir frei, falls sie das möchte.

    Ein Leben ist nicht an eine Lebenszeit begrenzt.
    Die Lebenszeit eines Körpers ist begrenzt.
    Das Leben an sich Selbst ist unbegrenzt.

    Denken begrenzt einzig das Denken.
    Martin versteht das nicht, ein Vakuum begrenzt das Denken.
    Wofür auch.
    Ein Universum begrenzt das Denken, sind alle vor mir schon
    drauf gekommen.
    Weil das Undenkbare nicht denkbar ist.
    Vorsemester Physik.

  21. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 3:02 pm

    Ich bin kein Physiker

    aber ein Schwarzes Loch
    inmitten einer Galaxi,
    im Mittelpunkt,

    im Mittelpunkt

    man muss viel studieren, um wenig zu wissen

    • Juni 8, 2016 um 4:30 pm

      …um wenig zu wissen
      Sehr gut

  22. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 4:37 pm

    @ Martin

    Ich habe nichts gegen Dich, gegen dich persönlich schon gar nicht.
    Aber das Doppelspaltexperiment
    Wer beobchete hier wen?

    Der Beobachter beobachtet den Beobachter.

    Die Mädels verstehen das.
    Sie sagen zwar etwas von Astralkoerper und so.

    Das ist nicht ganz stimmig.
    Aber in Wirklichkeit beobachtest Du dich selbst.
    Dein Denken bestimmen den Weg der Quanten.
    Quanten können in Wirklichkeit an zwei Orten gleichzeitig sein.

    Warum ist dem so?
    Weil es dein Denken zulässt.

    Die Nonlokalitaet erklärt dieses Phänomen.

    Sowohl als auch.
    Wir denken, vor allem die Wissenschaft nur Einbahnstraße.
    Endstation.

    Die Mädels können multidimensional denken,
    sie denken nicht rational.

    Von A nach B gibt es keine Gerade.
    Engel fliegen in Schleifen, nur der Teufel fliegt gerade aus.

    Die Mädels wissen darum.

  23. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 5:05 pm

    @ Physik

    mein Lieblingsfach
    nicht wegen der Gravitation
    schon Schauberger hat Levitation verstanden

    Nonlokalitaet

    Was ist Nonlokalitaet?

    Nonlokalitaet ist die eher seltene Normalität, an allen Orten
    gleichzeitig zu sein.
    Wissenschaftlich als morphogenetisches Feld umschrieben.

    Die Feldtheorie.
    Lass doch mal ALL die Th3orien Theorien sein.

    Die Wirklichkeit ist nicht theoretisch.

  24. muktananda13
    Juni 8, 2016 um 6:52 pm

    Zeit ist die Farbe mit der das Bewusstsein sein Gemälde malt.
    Darin, in diesem Gemälde, sind wir alle hinein projiziert.
    Das Gemälde heißt „Leben in Vielfalt“.

    Wirklichkeit ist das Bewusstsein selbst, ohne Form.
    Da gibt es weder Zeit, noch Raum, noch Vielfalt und Bewegung.
    Da gibt es nicht mal den Wunsch, etwas oder jemand zu sein.
    Nicht mal einen Wunsch.
    Oder Vorstellung.
    Nur das pure Sein.

    Ohne Begrenzung.

  25. Gerd Zimmermann
    Juni 8, 2016 um 8:03 pm

    @ Conny

    leg dich besser nicht mit mir an.

    Mich gibt es eigentlich nicht, aber dafür gibt es mich.
    Wieviele willst Du von mir haben, ein Dutzend, oder das
    Original.

    Ein Schwarzes Loch
    ist ein Ereignishorizont.

    Einmal darin eingesogen
    Kommst Du wieder raus
    798 Mio mal klüger als vorher.

    Wissen tust du ALLES
    aber glauben tust du nichts.

    Schwarze Löcher sind Keine Zeitmaschine,
    obwohl im Loch keine Zeit existiert.
    Es geht alles so wahnsinnig schnell, man könnte Wahnsinnig werden.

    Am Abend Platon, Mittags Goethe und am Morgen Einstein.

    Und finstere Gestalten gibt es in schwarzen Löchern.
    Im Dunkeln sind alle Katzen SCHLAU.

    LG Gerd

    Ist Cimi durch den Tod ums Leben gekommen?
    Je5zt wo es erst richtig lustig wird.

    • Cimi
      Juni 8, 2016 um 9:27 pm

      Cimi ist selbst der Tod, lieber Gerd 😉

    • Juni 13, 2016 um 2:52 am

      Ich will mich weder mit DIR
      NOCH mit sonst WEM anlegen
      Ich hhielt DIES für
      verNUTSEN
      WIEDERMAL
      DU bist ER HIER
      Ich bin jetzt zu verwirrt
      Ja,WAHRHEITEN weiss ich
      doch wurd ich NICHT ernstgenommen
      SYSTEMBRATZEN nannte sie SILBER
      Nach dem TAG 8
      kein ZEICHEN MEHR VON IHM DORT
      Laut DEINER 798 Mio mal
      Kann sein
      Mein GEISTFÜHRER ARTHOS SPRACH SO
      OHNE eine ZAHL ZU NENNEN
      UND H A BEN will ich NICHT ein Dutzend
      JESUSART=PURE LIEBE
      HAB TAUSEND DANK
      DAß DU hier BIST
      Heut ist bereits der 13TE
      5 TagE warte ich

      Lieben Gruß
      Conny

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