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Men of Old / Mensch der Vergangenheit

Men of Old
In the age when life on earth was full
no one paid any special attention to worthy men,
nor did they single out the man of ability.
Rulers were simply the highest branches of a tree
and the people were like deer in the woods.
They were honest and righteous
without realizing that they were „doing their duty“.
They loved each other
and did not know that this was „love of neighbor“.
They deceived no one,
yet they did not know that they were „men to be trusted“.
They were reliable and did not know that this was „good faith“.
They lived freely together, giving and taking
and did not know that they were generous.
For this reason their deeds have not been narrated.
They made no history.

Thomas Merton

Ins Deutsche übersetzt:

Menschen der Vergangenheit
In der Zeit, als das Leben auf der Erde reich und voll war
erachtete man niemanden besonders würdig oder besonders fähig.
Herrscher waren einfach die höchsten Zweige eines Baumes und die Leute waren wie Rehe im Wald.
Sie waren ehrlich und gerecht
ohne das als „ihre Pflicht tun“ hervorzuheben.
Sie haben sich geliebt
und wussten nicht, dass dies „Nächstenliebe“ war.
Sie haben niemanden getäuscht,
Dennoch meinten sie nicht, dass sie „vertrauenswürdige Männer“ waren.
Sie waren zuverlässig und nannten dies nicht „Treu und Glauben“.
Sie lebten frei zusammen, gaben und nahmen
und wusste nicht, dass sie großzügig waren.
Aus diesem Grund wurden ihre Taten nicht erzählt.
Sie haben keine Geschichte geschrieben.

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,
  1. Mai 11, 2020 um 6:43 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. No_NWO
    Mai 11, 2020 um 11:23 pm

    Wunderbar klar, wunderbar wahr. Vielen Dank für diesen großartigen kleinen Text!

  3. Mai 12, 2020 um 1:45 am

    „Ein Mann des Tao hinterlässt keine Spuren …“
    (chin. Weisheit)

  4. Gerd Zimmermann
    Mai 12, 2020 um 4:35 am

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dao

    Der Weg ist das Ziel.

    Und wer ist da auf der Reise ?

    Nicht du, vier alle.

  5. Gerd Zimmermann
    Mai 12, 2020 um 5:59 am

    @ Meditation schafft den Effekt, daß wir den denkenden Verstand in Abstand zu uns sehen und dadurch seinen Werkzeugcharakter erkennen können.

    Man höre und staune.
    Dem ist wohl so.

    ICH bin in allen Dingen,
    ICH bin aber nicht die Dinge.

    Wer das lesen kann,
    hat lesen gelernt.

  6. Gerd Zimmermann
    Mai 12, 2020 um 6:14 am

    @ Logik = ist als Verstandeskonstrukt ein begrenzt praktisches Hilfsmittel (Werkzeug), kann aber auch – als Weisheitsersatz mißverstanden – in der Form eines engen Glaubens-Bekenntnisses (selbst in der „Wissenschaft“) fehl-eingesetzt werden.

    Da spricht mir jemand aus dem Herzen.
    Nicht wegen der Wissenschaft sondern weil es für mich vollkommen logisch ist
    sich unter Wasser eine Pfeife anzünden zu können.
    Übrigens, unter Wasser kann man auch gut Luft hohlen.

    H2O

  7. Gerd Zimmermann
    Mai 12, 2020 um 6:28 am

    @ In einigen Köpfen herrscht sogar der AberGlaube, daß sich alle, selbst die größten Phänomene, den Regeln dieses kleinen Konstruktes namens „Logik“ zu beugen hätten, daß sie in ihr Platz finden könnten und müßten.

    Alle Phänomene lassen sich erklären, wenn man weis, wie sie entstehen.
    Beispiel.
    Nordlichter am Äquator.

    .

  8. Tulacelinastonebridge
    Mai 12, 2020 um 9:28 am

    Ja diese Menschen lebten einfach in einer Freude in der der Verstand Pause hat.

  9. Tula
    Mai 12, 2020 um 10:26 am

    Nach Khalil Gibran. Man sagt, bevor er das Meer erreicht, zittert der Fluss vor Angst.

    Er blickt zurück auf den Weg, den er zurückgelegt hat, von den Gipfeln der Berge, den langen kurvigen Weg, der durch Wälder und Dörfer geht.

    Und vor sich sieht er den riesigen Ozean.
    Es gibt für ihn keine andere Möglichkeit, als darin für immer zu verschwinden.

    Es gibt keinen anderen Weg.
    Der Fluss kann nicht umkehren.
    Niemand kann umkehren.
    Umkehren ist in der Existenz unmöglich.
    Der Fluss muss das Risiko eingehen, in den Ozean zu fließen,
    denn nur dann verschwindet seine Angst.

    Dort wird der Fluss erfahren, dass es nicht darum geht, im Ozean zu verschwinden, sondern der Ozean selbst zu werden.

  10. Mai 12, 2020 um 1:11 pm

    Zeit für wichtige Dinge: „Wir sehen also, das RKI wendet bei der Reproduktionszahl dieselbe Irreführung und Täuschung an wie bei den täglich gemeldeten Infektionszahlen selbst. Man weiß, dass die Steigerung der Reproduktionszahl weitgehend auf der Erhöhung der Tests beruht, also der „aktuelle R-Wert das reale Geschehen überschätzt“, mit anderen Worten mit der Realität nichts zu tun hat, wo er im Gegenteil sinkt. Trotzdem wird absichtlich eine falsche Zahl veröffentlicht, die eine Steigerung suggeriert!

    Was ist das für ein kriminelles staatliches Lügen- und Täuschungsinstitut? Was wird damit beabsichtigt? Man muss befürchten, dass diese „für den Staat maßgebenden Zahlen und Einschätzungen“ eine weitere Lockerung der totalitären Maßnahmen verhindern oder gar wieder eine Verschärfung herbeiführen sollen.

    Wann wacht die von den totalitären Propaganda-Medien eingelullte Masse in diesem Land endlich auf und merkt, von welchen Leuten sie beherrscht wird?“
    Quelle: Fassadenkratzer

  11. Gerd Zimmermann
    Mai 12, 2020 um 3:12 pm

    @ Der Fluss kann nicht umkehren.

    Liebe Tula

    und wie kommt dann das Wasser auf den Berg, zur Quelle.

    Es regnet auch im Tal.

    • Tula
      Mai 13, 2020 um 6:32 pm

      Du hast das Gleichnis nicht verstanden.

  12. Mai 12, 2020 um 6:07 pm

    Der Text des Thomas Merton erinnert mich ein bißchen an einen Schlager, in den man über das Gefühl alles Mögliche hinein projizieren oder heraus interpretieren kann.

    Konfuzius sagt:
    ◾ Der Edle bewegt sich stets so, daß sein Auftreten zu jeder Zeit als allgemeines Beispiel gelten kann.
    ◾ Er benimmt sich so, daß sein Verhalten jederzeit als allgemeines Gesetz dienen kann.
    ◾ Und er spricht so, daß sein Wort zu jeder Zeit als allgemeine Norm gelten kann.

    Konfuzius spricht hier nicht von einer fernen, verklärten Vergangenheit, sondern dringt mit seiner Vision des edlen Menschen „stets“ in die Gegenwart, „jederzeit“ in das Jetzt. Er spricht zu Menschen, die geistig reif genug sind, ihn überhaupt verstehen zu können, zu Leuten, die bereits von sich aus in der Lage sind, sich beispielhaft zu verhalten, Verantwortung zu übernehmen. Im Auftreten, im Schreiben, im Sprechen und sonstigem Tun…

    Sie müssen dazu nicht erst angehalten werden.

  13. Mai 12, 2020 um 6:28 pm

    Übrigens werde ich den Verdacht nicht los, daß der gute Immanuel Kant seinen Imperativ kategorisch vom Konfuzius abgeschrieben hat (meine Verschwörungstheorie 😎 ).

    Gut, sein Verdienst ist halt, daß er etwas vom Geist des Ostens in den Westen gebracht hat. Denn während die Leute im Osten unmittelbaren Kontakt mit der Weisheit aufnehmen konnten, bevorzugt der westliche Geist das Hamsterrad des Verstandes. Das mag sportlich gesehen attraktiv sein – weil anstrengend, doch tritt man dabei auf der Stelle.

  14. Gerd Zimmermann
    Mai 12, 2020 um 7:55 pm

    Lieber Martin

    Dein Fachkollege Lesch büchst gerade aus.

    Lösche ihn einmal-

  15. Mai 13, 2020 um 1:50 am

    Es steht uns frei, wirklich
    oder unwirklich zu sein.

    Thomas Merton

  16. Mai 13, 2020 um 2:02 am

    .
    Ein Baum gibt Gott die Ehre
    vor allem dadurch, dass er Baum ist.
    Je mehr ein Baum sich selbst gleicht,
    um so mehr gleicht er Ihm.

    ― Thomas Merton

  17. Gerd Zimmermann
    Mai 13, 2020 um 8:39 am

    @ Es steht uns frei, wirklich
    oder unwirklich zu sein.

    Das ist eine philosophische Aussage.
    Genauso wie sein oder nicht sein.

    Gehe ich in die Singularität zurück,
    also in die Zeit vor dem Urknall,
    werde ich feststellen,
    das vor dem Urknall Bewusstsein vorhanden gewesen sein muss.

    Nun, wo kommt dieses Bewusstsein her ?

    Das Phänomen Bewusstsein hat die Wissenschaft bis heute nicht erkannt.
    Bewusstsein ist aus sich selbst heraus.

    Bewusstsein ist nicht lernfähig,
    da alles Wissen bereits gewusst ist.

    Bewusstsein denkt alles Denkbare,
    nur das Undenkbare ist nicht denkbar.

    In diesem Weltbild lebe ich nun schon einige Zeit.
    Gefällt mir,

    Wen soll ich dann was fragen, wenn ich die Antwort ohnehin schon kenne.

    Die Antwort ist 42

    Denken und fühlen ergibt 42.
    Sechter und siebenter Sinn.

    Wieviel ist sechs mal sieben ?

  18. Gerd Zimmermann
    Mai 13, 2020 um 10:15 am

    Bewusstsein ist die Voraussetzung für das Erscheinen eines Universums.

    Ohne Bewusstsein würde es weder Raum noch Zeit geben.
    Keine Dinge oder Körper die sich in Raum und Zeit bewegen.

    Bewusstsein ist dieser Schöpfergott.

    Gott kann man erkennen, aber niemals sehen.
    Jesus, macht euch kein Bild von Gott.

    Platon, eine Auffrischung der Erinnerung.

    Wir sind alle Kinder Gottes.
    Denn alles Leben findet im Bewusstsein statt.

    Bewusstsein und Materie.
    Fortgeschrittene könnten ja Immanuel Kant lesen.
    Die Transzendenz erkläert den Zusammenhang zwischen Materie und Geist.
    Geist und Materie bedürfen der Wahrnehmung.
    Ohne Wahrnehmung würde keine Materie existieren.

    Mehr muss man nicht wissen.

    Was soll der Quatsch mit der Angst.
    Du bist ohnehin unsterblich, denn du bist verkörpertes Bewusstsein.

  19. Mai 13, 2020 um 10:54 am

    Gerd: „Das ist eine philosophische Aussage“

    Philosophie verstehe ich ausschließlich im Wortsinn. So gesehen ist sie dem „Zusammensein in Wahrheit“ nicht ganz unähnlich. Alles Übrige, wie intellektuelle Akrobatik (logische Spielchen) und Geschichtliches verstehe ich als Belletristik.

    Gerd: „…das vor dem Urknall Bewusstsein vorhanden gewesen sein muss“

    Es war immer da.

    Das hab ich jetzt falsch formuliert, denn: Bewußtsein kann man nicht mit den vermeintlichen „Zeiten“ (Vergangenheit/ Zukunft) in Verbindung bringen.

    Bewußtsein kennt keine Zeit.

    Gerd: „wo kommt dieses Bewusstsein her ?“

    Nirgends.
    Bewußtsein kennt auch keinen Ort.
    Es gibt ebenfalls kein „dieses“ und kein „jenes“ Bewußtsein.

    Gerd: „Das Phänomen Bewusstsein hat die Wissenschaft bis heute nicht erkannt“

    Ja.

    Unsere noch sehr dumme Wissenschaft wird niemals „Bewußtsein erkennen“, da sie an der Objektivierbarkeit wie an einem Tropf hängt.

    Bewußtsein ist; aber
    nicht objektivierbar.

    Gerd: „Bewusstsein ist aus sich selbst heraus.“

    So is.

    Gerd: „Bewusstsein ist nicht lernfähig, da…“

    Ja, aber ohne ein „da“, denn Bewußtsein ist nicht von unserer kleinen Logik/Schlußfolgerung abhängig.

    Bewußtsein ist unbelehrbar.

    Anders unser Verstand und unser Gedächtnis: Sie sind formbar.

    Gerd: „Bewusstsein denkt…“

    ?? Wir können uns einfach nicht vorstellen, daß etwas so Großes wie das Bewußtsein, nicht denkt.

    Denken wird maßlos überschätzt.
    Denken ist Sache des Verstandes.

    Gerd: „In diesem Weltbild lebe ich nun schon einige Zeit“

    Wozu braucht es ein Weltbild? Fehlt mir was?

    Gerd: „Wen soll ich dann was fragen, wenn ich die Antwort ohnehin schon kenne“

    Das Fragen wird auch überbewertet.

    Gerd: „Sechter und siebenter Sinn…“

    Ich komme derzeit auf 24:

    01 • Sinn für das Wahrnehmen von Licht und Farben
    02 • Sinn für das Wahrnehmen von Geräuschen
    03 • Sinn für das Wahrnehmen von Gerüchen
    04 • Sinn für das Wahrnehmen von Geschmack
    05 • Sinn für das Berühren (Tast-Sinn)
    06 • Sinn für körperliche Zuordnung (z.B. Balance halten können)
    07 • Sinn für das Wahrnehmen von Emotionen
    08 • Sinn für Erinnerung
    09 • Sinn für das Unterscheidungsvermögen
    10 • Sinn für Ästhetik
    11 • Sinn für instinktives Handeln (z.B. Arterhaltung)
    12 • Sinn für Sprachen
    13 • Sinn für das Erkennen von Wahrheit
    14 • Sinn für das Wahrnehmen von Liebe
    15 • Sinn für das Ermöglichen von Verständigung
    16 • Sinn für kognitives Lernen
    17 • Sinn für nicht-intellektuelles (z.B. körperliches) Lernen
    18 • Sinn für intuitives Erfassen
    19 • Sinn für ziel- und zweckorientiertes Handeln
    20 • Sinn für die Wahrnehmung und Einordnung von Erkenntnis
    21 • Sinn für seltene oder unbekannte Fertigkeiten oder Fähigkeiten der Wahrnehmung
    22 • Sinn für das Wahrnehmen körperlicher Empfindungen (nicht Tastsinn)
    23 • Sinn für das Wahrnehmen von Berührung (Berührtsein)
    24 • Sinn für „Werte“, die die Bedürfnislage des Individuums und des Egos übersteigen (z.B. Spiritualität)

  20. Mai 13, 2020 um 10:55 am

    .
    Einige leben für Gott, andere mit
    Gott und wieder andere in Gott.

    ― Thomas Merton

  21. Gerd Zimmermann
    Mai 13, 2020 um 12:36 pm

    Marwin beantwortet hier die Frage.
    Was war zuerst.
    Das Huhn oder das Ei.

    Nirmalo
    .
    24 ist sechs.
    Mein Ziehvater Nikola Tesla lehrte mich:

    Wer die Schönheit der 3; 6 und 9 erkennt,
    erkennt die Schönheit des Universums.

    Dem ist wohl so.
    Meer muss man nicht wissen.

  22. Gerd Zimmermann
    Mai 13, 2020 um 12:55 pm

    Es ist bereits 5 nach 12.
    Doch niemand hat die Uhr gelernt, oder nur wenige.

  23. Gerd Zimmermann
    Mai 13, 2020 um 1:18 pm

    Ich lehne jedes Dogma ab.
    Das Dogma der Religionen und erst recht das Dogma der Wissenschaft.

  24. muktananda13
    Mai 13, 2020 um 1:22 pm

    Auch Alter ist kein Garant für Weisheit.
    „Alter schützt vor Torheit nicht“- sagt man nicht umsonst im Volksmund. Denn auch die Alten hatten ihre Mängel, Vorurteile und gescheiterte Versuche, welche die Jungen nicht zu wiederholen versuchen sollten.

    Wenn das Neue auf Altem basiert, so sind die alten Vorurteilen auch drin- wie ein neuer Acker mit altem Unkraut.

    Apropo Gott und die Welt:

    nur ein als separat denkend und sich fühlender Mensch würde stets ins Netz unwirklicher Trennung von Gott fallen. Das Absolute Bewusstsein ist Gott – und es kennt WIRKLICH weder Orte, noch Individuen, noch Verscheidenheit. Das ist nur das Relative Bewusstsein: Maya, die göttlich hollografische Illusion von Zeitraum.

  25. Gerd Zimmermann
    Mai 13, 2020 um 2:01 pm

    @ Einige leben für Gott, andere mit
    Gott und wieder andere in Gott

    Was wenn Gott das Bewusstsein ist ?

    Dann lebe ich im wahrsten Sinne des Wortes in Gott oder eben im Bewusstsein.

    Muktan ist da sehr nahe dran.

    Das Absolute Bewusstsein ist Gott – und es kennt WIRKLICH weder Orte, noch Individuen

    Sehe ich auch so, denn Bewusstsein fragmentiert sich nach Mandelbrot.

    Immer in die Selbstähnlichkeit.

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