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Marx für Dummies – die Sechste

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von 1234 und 5:

Hauptteil

Karl Marx in der typischen Pose
der Freimauerer
Foto: Wikipedia

Der Hauptteil stellt in geraffter Form den zum Zwecke der Aufdeckung des Mechanismus des Kapitals verwendeten begrifflichen Werkzeugkasten vor. Marxens Begriffe sind umstandslos aus den Warenströmen und einigen wenigen, allen wissenschaftlich-technischen Warenproduktionen gemeinsamen Bedingungen ableitbar. Da Pferde von vorn aufzuzäumen sind, folgt der Hauptteil dem zeitlichen Ablauf der Entstehungsgeschichte des Kapitals.

Die Berichte der geist-materie-dualistischen Religionen von der von der Schöpfung der Welt beginnen mit dem „Höheren“, mit dem «Logos» bzw. «Geist», was in der deutschen Bibel als „Wort“ übersetzt wurde.

<Im Anfang war das Wor.t>

Marx beginnt seinen Bericht von der Entstehung der Welt des Kapitals mit dem „Niederen“.

<Im Anfang war die Ware.>

Als erstes geht der Blick auf das, was eine Ware von all den vielen schönen Dingen im biblischen Paradies unterscheidet.

1.) Wert, Tauschwert, Gebrauchswert sowie Preis einer Ware

1.1) Wert

Würde auf Münzen und Geldscheinen nicht €, $, ₤ usw. stehen, sondern eine Zeiteinheit wie zum Beispiel „Minuten“, würde ein Weißkohl mit einer Münze zu bezahlen sein, auf der „½ Minute“ zu lesen wäre. Auf einen Geldschein wäre nicht 100 € gedruckt, sondern „100 Minuten“. Und schon ist der Wert einer Ware erklärt. Er bemißt sich an der Summe aller Arbeitszeiten, die in ihre Herstellung sowie in ihren Transport hin zu ihrem Käufer eingeflossen sind. Wie auch immer benannt, drückt eine Geldwährung Arbeitszeit aus. Demnach stehen €, $, ₤ usw. in Wirklichkeit für Arbeitszeit. Wer es blumig-dramatisch mag, kann diesem simplen Sachverhalt Gesetzeskraft verleihen und von „Wertgesetz“ reden.

1.2) Tauschwert

Indem die Werte von Waren über die in ihnen enthaltenen Arbeitszeiten gegeben sind, liegt ein Maß vor, welches einzelne Waren miteinander austauschbar macht. Der Wert einer Ware stellt so zugleich ihren Tauschwert dar. Wer auch möchte 200 gegen 100 Minuten hergeben, da er dann 100 Minuten für einen anderen gearbeitet hätte, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Als selbstverständlich vorauszusetzen ist, daß die Arbeitszeiten, die in die Bestimmung des Tauschwerts eingehen, der in einem Wirtschaftsraum üblichen Produktivität entsprechen und mithin gesamtmarkträumlich durchschnittlich sind. Tatsächlich wird diese Bedingung eingehalten, denn wer langsamer als seine Wettbewerber arbeitet, ist bald vom Markt verschwunden. Als Zahlungsmittel ist Geld lediglich ein Werkzeug zur Erleichterung der Warentauschvorgänge und enthebt der Mühen und Umständlichkeiten des direkten Warentausches.

Die Begriffe Wert und Tauschwert besitzen ein und dieselbe Meßgröße. Deren Maßeinheit ist die in Stunden, Minuten oder Sekunden gezählte Arbeitszeit. Von „Wert“ wird in allgemeinen Zusammenhängen gesprochen; von „Tauschwert“, wenn allein auf die den Warentausch vermittelnde Funktion des Werts geschaut wird.

Treten sich Warenbesitzer als einander fremde, vereinzelte Individuen gegenüber, gewinnt der Tauschwert seine Bedeutung aus dem beim Warentausch unweigerlich aufkommenden Gerechtigkeitsempfinden. Ein Warentausch ist „gerecht“, wenn gleiche Werte, sprich: gleiche Arbeitszeiten getauscht werden.

Nicht mehr vom Tauschwert geleitete Warenströme sind daher nur bei Menschen vorstellbar, die sich von ihrem Selbstverständnis her miteinander verbunden sehen und dann nicht etwa Waren miteinander tauschen, sondern sich gegenseitig „etwas geben“. Dies ist bei naturwüchsigen oder spirituell gestifteten Gemeinschaften zu beobachten (siehe beispielsweise Karl Polanyi in «The Great Transformation» über das „Gemeinland“ der Herrenlosen/Freien im vorkapitalistischen England). Solche Gemeinschaften kennen privates Eigentum, halten zudem aber gemeinsam bewirtschaftetes kollektives Eigentum, dessen Ertrag nach gewissen Regeln untereinander verteilt wird. In Gesellschaften ohne Herren und Staat war diese Produktionsweise üblich.

1.3) Gebrauchswert

Anders als Wert und Tauschwert, die sich in Zahlen messen lassen, ist der Gebrauchswert einer Ware eine allein qualitative und subjektive Angelegenheit: Was will ein Eskimo mit einem Kühlschrank!

1.4.1) Preis

Selbst und sogar der Wert von Gold bemißt sich anhand der zur Rohstoffgewinnung, Herstellung und zum Transport aufgewendeten Arbeitszeiten. Der Preis einer Ware muß jedoch nicht immer mit ihrem Tauschwert übereinstimmen. Der für eine Ware zu zahlende Preis ist bekanntlich schwankend und von etlichen äußeren Einflüssen abhängig, z.B. von aktuell herrschenden Natur- oder Witterungsbedingungen. Allgemeiner gesagt, ist er vom zufällig gegebenen Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Warenmarkt abhängig.

1.4.2) Durchschnittlicher Preis

Monopole können die Gesetze des Marktes, nicht aber Wert und Tauschwert umgehen, und so sind Monopole eine Form der Prellerei in großem Stil. Wer nun aber keine Monopolmacht besitzt und zu teuer verkauft, wird von der Marktkonkurrenz unterboten und muß seinen Verkaufspreis senken. Wer zu billig verkauft, verdient zu wenig oder macht Bankrott.

So schwanken zwar die zu zahlenden jeweiligen Warenpreise, aber sie tun das nicht beliebig. Nach einer gewissen Zeit ergeben sich Durchschnittspreise, welche mit den Tauschwerten der Waren übereinstimmen. Der durchschnittliche Preis einer Ware entspricht daher ihrem tatsächlichen Wert bzw. Tauschwert. Dafür sorgt der marktliche Wettbewerb.

Wie im Abschnitt <Besonderheiten des Stoffwechsels Mehrprodukt => Profit> kurz angerissen worden ist, jedoch erst unter 3.2) genauer zu sehen sein wird, gilt die Entsprechung von Tauschwerten und Durchschnittspreisen nicht für jede Branche, sondern lediglich mit Blick auf die Summen der Werte sowie der Durchschnittspreise aller Waren des Gesamtmarktraums.

2.) Mehrwert und Mehrwertrate, Profit und Profitrate sowie gesamtmarkträumlich allgemeine Durchschnittsprofitrate

2.1) Mehrwert und Mehrwertrate
[Mehrprodukt, notwendige Arbeit(szeit), Mehrarbeit(szeit)]

Was der von Marx als „das ganze Geheimnis der kapitalistischen Produktionsweise“ identifizierte Mehrwert ist, würde sich jedermann unmittelbar enthüllen, wenn auch Arbeitslöhne ganz so, wie bereits unter 1.1) für Waren gesagt, nicht in irgendeiner Geldwährung, sondern in Minuten gesamtmarkträumlich durchschnittlicher Arbeitszeit zu zahlen sein würden. Geldwährungen sind ja lediglich ein verhüllter Ausdruck für den Tauschwert von Waren, und dieser wiederum bemißt sich anhand der in Produktion und Transport einer Ware eingeflossenen Arbeitszeit.

Geld steht demnach für Arbeitszeit. Würde der Lohn nun also nicht in €, $ oder £, sondern in Minuten gezahlt, würde sich auf einen einzigen Blick hin zeigen, daß die Anzahl der als Tageslohn gezahlten Minuten weit unter der Gesamtzahl der täglich gearbeiteten Minuten liegen würde. Heißt zugleich: Der in Minuten bemessene Tauschwert derjenigen Waren, die ein Arbeiter unter Verausgabung seines Tageslohnes täglich konsumieren kann, liegt weit unter dem Tauschwert derjenigen Waren, die er arbeitstäglich produziert. Der Mehrwert läßt sich unter diesem Blickwinkel sehr einfach als Differenz zweier Tauschwertbeträge darstellen.

Auch wenn Löhne als Stundenlöhne deklariert sind, so kauft ein Unternehmer mit einem Stundenlohn keineswegs eine Arbeitsstunde ein. Die Summe der Stundenlöhne eines Arbeitstages dienen dem Zweck, die Arbeitskraft des Arbeiters mindestens für die Dauer des Arbeitstages so weit physisch zu erhalten bzw. zu reproduzieren – daß der Arbeiter anderntags wiederkommen kann. Wie hoch der Lohn sein muß, damit der Arbeiter anderntags auch wiederkommen möchte, hängt von kulturellen Faktoren ab und wird letztlich mit den Füßen abgestimmt. Zur Wahl stehen: 1.) in die Fabrik gehen; 2.) relative bis absolute Armut sowie Ableistung von relativ und bisweilen absolut demoralisierenden Zwangsdiensten.

Mehrwert wird allein von den in Warenproduktion und Warentransport unmittelbar händisch Arbeitenden gebildet, jedoch nicht von diesen konsumiert. Materiell besteht der Mehrwert aus Mehrprodukt, das heißt, aus den Waren des privaten Konsums aller sonstigen Arbeitenden sowie aller Nichtarbeitenden; ferner aus den Waren, die für den produktiven Konsum aller nicht warenproduzierenden Unternehmen in Form von Produktionsmitteln bestimmt sind; ferner auch aus den Waren, die als Ausrüstungsmittel in Politik, Staat, Militär, Justiz usw. zum Einsatz kommen. Da die unbezahlte Arbeit, die Mehrarbeit, demnach all jene Waren hervorbringt, die nicht als Produktionsmittel und Konsumgüter in die Halle einfließen, besitzt der Mehrwert einen enormen physischen Umfang.

Mit Blick auf die mehrwerterzeugenden Arbeitenden läßt sich nun derjenige Teil der täglichen Arbeitszeit, der den Tauschwert von deren Lohn ausmacht, heißt, der für die Aufrechterhaltung von deren Arbeitskraft notwendig ist, als notwendige Arbeitszeit bezeichnen. Während des verbleibenden Teils der täglichen Arbeitszeit werden Waren produziert, deren Tauschwert vom Lohn nicht aufgewogen wird, weswegen dieser Teil des Arbeitstags Mehrarbeitszeit darstellt. Die während der notwendigen Arbeitszeit geleistete Arbeit ist die notwendige Arbeit, die während der Mehrarbeitszeit geleistete Arbeit ist die Mehrarbeit.

Zusammengefaßt, wird Mehrwert durch die während der Mehrarbeitszeit geleistete Mehrarbeit erzeugt und hat physisch die Form von Waren, welche das Mehrprodukt darstellen. Das mit der Mehrarbeitszeit im Zähler und der notwendigen Arbeitszeit im Nenner gegebene Zahlenverhältnis ist die Mehrwertrate.

2.2) Profit und Profitrate

Der Mehrwert ist der gängigen Volkswirtschaftslehre peinlich. Sie ignoriert die Marxsche Politische Ökonomie und kennt allein die geldliche Erscheinungsform des Mehrwerts, den Profit.

Rechnerisch ergibt sich der Profit als Differenz aus dem Warenverkaufserlös und dem im Produktionsprozeß der Waren in der Halle eingesetzten Kapital. Dies letztere firmiert betriebswirtschaftlich heute als „Herstellkosten“, zu Marxens Zeiten als „Kostpreis“. (Nicht den Herstellkosten zuzurechnen sind die Kosten für Management, Verwaltung, Vertrieb, Technisches Büro, die Lagerung von Fertigware usw.) Werden der Profit und die Herstellkosten der verkauften Waren rechnerisch zueinander ins Verhältnis gesetzt, ergibt sich die Profitrate. Beispiel: 30 Millionen € Jahresverkaufserlös minus 20 Millionen € jährliche Herstellkosten = 10 Mio. € betrieblicher Jahresprofit. Werden die 10 Millionen € Profit nun dividiert durch die 20 Millionen € des für Herstellkosten aufgewendeten Kapitals, ergibt sich eine betriebliche Profitrate von 50%. Tatsächlich dürfte diese Rate in den OECD-Ländern bei durchschnittlich gut über 80% liegen.

ACHTUNG! Bei Marx sind der Profit und der Unternehmergewinn bzw. der *Kapitalgewinn* nicht dasselbe. Letztere werden dem Profit zwar entnommen; aus dem Profit sind daneben jedoch auch die Zinsen für *Leihkapital*, die Management-, Vertriebs- und Verwaltungskosten, die Kosten für das Technische Büro, das Lager für Fertigware, Steuerzahlungen und verschiedenes andere noch zu bestreiten, nämlich alle betrieblichen Kosten, die nicht „Herstellkosten“ sind. Der Unternehmergewinn bzw. die Kapitalrendite ist dann der meist klägliche Rest, der vom Profit noch übrigbleibt.

2.3) Gesamtmarkträumlich allgemeine Durchschnittsprofitrate

Mit dem Steigen und Sinken des gesamtmarkträumlichen Mehrwerts, das ist der Wert der gesamtmarkträumlichen Masse des Mehrprodukts, steigt und sinkt die gesamtmarkträumlich zur Verteilung verfügbare Masse des Profits. Einfach ausgedrückt, begrenzt die Masse des Mehrwerts die Masse des Profits. Was sinnfällig wird, wenn die jeweilige physische Form von Mehrprodukt und Profit betrachtet wird. Die von Profit ist Zahlungsmittel; die von Mehrprodukt ist ein Warenstrom. Dieser Warenstrom steht dem Profit zum Kauf gegenüber.

Der Profit verteilt sich unter alle Unternehmen, nicht allein unter die warenproduzierenden, sondern auch unter die im Handel, in der Lagerhaltung, im Geldwesen und in sonstigen Dienstleistungsbereichen tätigen. Im Durchschnitt erhält ein jedes von diesen so viel vom großen Mehrwertkuchen, wie sich aus den jeweiligen branchenüblichen Durchschnittsprofitraten ergibt.

Die Höhe der Durchschnittsprofitraten der verschiedenen Branchen ergibt sich durch den marktlichen Wettbewerb. Jedes Unternehmen versucht, für seine jeweiligen Waren den höchstmöglichen Preis zu erzielen. Ist die durchschnittliche Profitrate einer Branche höher als der gesamtmarkträumliche Durchschnitt, strömt *Kapital* in der Hoffnung auf gleichfalls überdurchschnittlich hohen Profit in die jeweiligen Aktivitäten und vermehrt das Warenangebot. Infolge des marktlichen Angebotswettbewerbs sinken nun die zu erzielenden Verkaufspreise. Mit diesen sinkt der Profit, so auch die Branchenprofitrate, bis diese sich der gesamtmarkträumlichen Durchschnittsprofitrate annähert.

Daß die Höhe der Durchschnittsprofitraten je nach Branche in einem gewissen Rahmen differiert, liegt auf der Hand, wenn an Branchen mit wissenschaftlich-technisch hoch anspruchsvollen Produktionen oder auch an Hersteller von Waren des Premiumsegments gedacht wird. Letzteres gilt vor allem für die weit überdurchschnittlichen Profitraten des kleinen aber feinen automobilen Spitzensektors. Distinktion ist eine Ware einsamer Höhen, zu denen aufzublicken, aber nicht aufzusteigen ist. Der Preis distinguierender Ware muß genügend hoch sein, um garantieren zu können, hoch über allen anderen „unter sich“ zu bleiben; er enthält einen Distinktinsaufschlag. Doch wird der Rahmen, in dem die Branchendurchschnittsprofitraten differieren,im allgemeinen vom unternehmerischen Wettbewerb bestimmt und ist eher eng.

Forsertzung folgt

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  1. September 27, 2020 um 2:11 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. No_NWO
    September 27, 2020 um 2:38 pm

    Es sind weiterhin zu berichtigen:
    ••• unter 1.2) heißt es: „…(siehe beispielsweise Karl Polanyi in über das „Gemeinland“ der Herrenlosen/Freien im vorkapitalistischen England).

    Nun ergänzt um den Buchtitel: …(siehe beispielsweise Karl Polanyi in «The Great Transformation» über das „Gemeinland“ der Herrenlosen/Freien im vorkapitalistischen England).

    • Martin Bartonitz
      September 27, 2020 um 4:00 pm

      Danke, ist beides berichtigt. Es sind im PDF scheinbar Platzhalter enthalten, die beim Kopieren nicht mitkommen …

  3. Gerd Zimmermann
    September 27, 2020 um 3:19 pm

    : „Im Anfang war der Logos, und der Logos war bei Gott, und Gott war der Logos“.

    Gott ist Klang das ganze Universum besteht aus Licht-Schwingungen.
    Alle Materie besteht aus verdichteten Licht.
    Stahl besteht aus höheren Schwingungen als Luft.
    Das Wort ist eine Schwingung.

    • No_NWO
      September 27, 2020 um 6:03 pm

      Hat das jemand hier bestritten!?

  4. September 27, 2020 um 4:32 pm

    „Alles in allem hat die Einführung der Maschinen die
    Teilung der Arbeit innerhalb der Gesellschaft gesteigert,
    das Werk des Arbeiters innerhalb der Werkstatt vereinfacht,
    das Kapital konzentriert und den Menschen zerstückelt.“

    „Wer ein Programm für die Zukunft verfaßt, ist ein Reaktionär.“

    – Karl Marx

    Seinen Schriften nach war der
    Karl Marx ziemlich beschränkt.

    Er hatte sich selbst beschränkt.

    Man kann ihn einen Fachmann nennen (auf dem Gebiet
    des Sozial-Ökonomischen), aber nicht einen Philosophen.

    Der Philosoph beschränkt sich nicht und ist grundsätzlich
    in der Lage, die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu
    betrachten und vorzustellen.

    Man kann ihn auch einen Propagandisten nennen,
    der sich über die Wahl seiner Wortbilder direkt an
    das primitive Unbewußte seiner Anhänger richtete.

    Ja, man kann den Mann, bzw. die enorme Arbeit
    hinter seinen Texten würdigen, aber man muß sie
    – Gott sei Dank – nicht lesen. 😊

    • No_NWO
      September 27, 2020 um 5:56 pm

      Karl Marx hat keinen ehrbaren Beruf erlernt und kein Vermögen besessen. Er hat ein paar Vorlesungen an verschiedenen Fakultäten gehört, war aber zu sehr Freelancer des Wissens, um sich in eine Universität einzwängen zu lassen. Einen Großteil seiner Zeit hat er in Bibliotheken verbracht, vor allem in einer der berühmten großen, der von London.

      In mancherlei Hinsicht scheint er Nietzsche wesensähnlich gewesen zu sein, allerdings hatte letzterer das Glück, über ein bescheidenes Vermögen verfügen zu können. Ohne seinen sehr wohlhabenden Freund und Gönner Engels aber wäre es mit Marx kaum gut ausgegangen. Seine einzigen Einkünfte waren bescheidene Honorare aus seiner Tätigkeit als freier Journalist.

      Männer wie Marx oder Nietzsche sind im Grunde Militärs, Offiziere des Geistes. Hätten sie einen General, wäre dieser jemand wie der Drachentöter selbst, ein St. Michael. Sie wissen um ihr Genie und um den Schrecken, den dieses verbreitet. Solche wollen siegen. Und so wäre der letzte ihrer Wünsche gewesen, von einem großen Publikum gemocht zu werden. Dennoch bezeigen ihnen nicht wenige Respekt. Doch die meisten wohl, um sie für sich zu vereinnahmen und sich mit ihnen zu brüsten. Wen kümmert’s!

      • September 29, 2020 um 3:36 pm

        @ „Männer wie Marx oder Nietzsche sind im Grunde Militärs, Offiziere des Geistes.“

        Das ist intellektueller Blödsinn.
        Dein Beitrag liest sich, als
        wärst du gerne ein Feldherr (?)

        Beide hatten (auf ihre Äußerungen bezogen)
        ihre lichten Momente (der eine weniger, der
        andere mehr) und… auch ihre dunklen.
        .

        @ „Drachentöter … St. Michael“

        Es ist eine Metapher, ein Bild, ein Symbol.

        Es geht nicht um einen äußeren Kampf,
        sondern um das „sich stellen“, um das
        Bezwingen der eigenen dunklen Kräfte.

      • September 29, 2020 um 3:37 pm

        .
        Wer sich nicht auf der Schwelle des Augenblicks,
        alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann,
        wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin
        ohne Schwindel und Furcht zu stehen vermag,
        der wird nie wissen, was Glück ist, und noch schlimmer:
        Er wird nie etwas tun, was andere glücklich macht.

        ― Friedrich Nietzsche

  5. No_NWO
    September 27, 2020 um 5:01 pm

    Zu dem Foto oben heißt es: „Karl Marx in der typischen Pose der Freimauerer“

    Ein unbefangener Betrachter möchte denken, Marx umklammere seine Brieftasche. Der ohne Vermögen dastehende und als freier Journalist mehr als dürftig honorierte Marx erhielt zwar Zuwendungen von seinem Freunde und Mitstreiter, dem sehr wohlhabenden Textilfabrikanten Friedrich Engels. Da Marx zum Gelde aber kein inniges Verhältnis zu gewinnen verstand, wird seine Brieftasche die meiste Zeit über leer gewesen sein. Er mußte sie demnach nicht festhalten. Also könnte er tatsächlich Freimaurer gewesen sein, ganz wie unzählige andere Bürgerliche seiner Zeit, denen die Adelsherrschaft gegen den aufgeklärten Strich ging. Hohlem Geschwätz abhold und jeglichem Mummenschanz gegenüber bis hin zur Grausamkeit unduldsam, unter Umständen sogar aufbrausend und zudem mit treffsicherem Mutterwitz gerüstet, dürfte Marx in einer Loge allerdings kaum sehr lange gelitten gewesen sein.

    Weiß jemand mehr zum Thema Marx und Loge, bitte?

    • Martin Bartonitz
      September 27, 2020 um 6:50 pm

      Die Einen sagen so, andere so … ich fand das hier:

      Kein Wunder, dass Karl Marx am 17. Februar 1845 Mitglied der anarchistischen Loge „Le Sozialist“ in Brüssel und Kürbis-Kerenski Bruder des 30. Grades des Großorients von Frankreich wurde.
      Der weltanschaulichen und der Personengleichheit entsprach denn auch die förmliche Verbindung:
      „Die Logen (Frankreichs) fordern die Wiederaufnahme der Beziehungen mit den Sowjets.“
      (Amtlicher Bericht der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Oktober 1922, S. 286.)

      Fundstelle: Das politische Ziel der Freimaurerei

      • No_NWO
        September 27, 2020 um 8:17 pm

        Kein guter Kenner der Geschehnisse im Leben Marxens, weiß ich doch, daß Brüssel sein Fluchtort nach Ausweisung aus den deutschen Landen war. Einem mittellosen Geflüchteten und seiner Familie fehlt was? Alles. Müßte als Antwort bereits ausreichen! Loge = Kontakte; Kontakte = Überleben. (Vgl. hierzu Max Weber über die ähnliche Rolle der vielen kleinen amerikanischen protestantischen Sekten in «Die Ethik des Protestantismus und der ‚Geist‘ des Kapitalismus»: Kontakte!) Alles weitere nun aus der ferneren Erinnerung: Marxens zunächst nur gutes Bekanntschaftsverhältnis zu Engels noch aus beider ganz jungen Jahren wurde übrigens erst nach Marxens Asyl in Brüssel freundschaftlich eng, nachdem der zwischenzeitlich von Wuppertal nach England übersiedelte und sehr wohlhabende Textilunternehmer Engels den hoch geschätzten Bekannten aus den ganz jungen Jahren zu sich nach London geholt hatte, um ihm Asyl zu bieten. 1845 in Brüssel hingegen war Marx noch ganz auf sich allein gestellt gewesen.

        Was nun 1922 angeht (Marx verstarb 1883) — naja! In zufällig Lenins berühmter Imperialismusschrift von 1917 finden sich Angaben über die enormen Mengen von in Rußland investiertem frz. Geld! Klingelt’s!? Wer denkt jetzt nicht an Rothschild. Der wollte sicherlich seinen Fuß in die sowjetische Tür bekommen, um zu retten, was zu retten war. Ach ja, davon muß man natürlich wissen: Von der engen Verbindung der Sozialisten („Arbeiteraristokratie“) zum Großkapital allgemein schrieb schon Lenin 1917; oder siehe das für England diesbezüglich sehr augenöffnende «Der Sozialismus der Fabier — über die Ideengeschichte des modernen Sozialismus in England» (ca. 1947)! Und ich kenne mich da wirklich nur am Rande aus. Könnte also noch spannend werden!☺️

        Dieser gesamte hier oben angerissene Komplex wäre dann eine ganz eigene Geschichte, die noch nicht geschrieben worden ist und bisher nur auf groben Mutmaßungen beruht. Z.B. diese: Deutschland hilft im WK1 Lenin an die Macht, um seinen Frieden mit Rußland zu bekommen UND seinem Rivalen Frankreich eins auszuwischen — Geld weg! Wie es wirklich war? Wer weiß. Ich jedenfalls nicht.☺️

        Zurück ins Allgemeine nun, ist da wohl auch ein wütendes Ressentiment gegen Marx am Werke. Kommt mir manchmal vor, wie der allübliche Aufstand der Zwerge gegen einen Riesen. Ja, Marx hat es geschafft, die gesamte damalige etablierte Welt gegen sich aufzubringen. Den Adel sowieso, dann aber auch noch das Bürgertum, indem er diesem das unvermeidliche, weil politisch-ökonomisch zwangsläufige (Tendentieller Fall der Profitrate!!!) historische Ende seiner Herrlichkeit vor die Augen gestellt hat. Und dies auch noch im Komplott zusammen mit – welche Unverfrorenheit! – einem sehr erfolgreichen Bürgerlichen, dem Fritze Engels!

        Klar, daß das alles wehgetan haben bzw. elitäre Eitelkeiten verletzt haben muß. Und zu gern ja wird der Überbringer der schlechten Botschaft (Tendentieller Fall) mit deren Urheber verwechselt und anstatt von diesem verprügelt. Ähnlich wie bei 3-Jährigen, die sich am Tischbein eine Beule geholt haben: „Du böser Tisch!“ Was aber kann der arme Tisch für die Beule!? Oder der arme Marx für den Tendentiellen Fall der Profitrate!?

        Uff! Ich bedanke mich für deine geduldige Aufmerksamkeit. Dann war Kalle eben ein verdammter Freimaurer. Und!? Wer will das wissen!? Und was sagt es schon bei einem, der so viele Worte gemacht hat, die ein jeder nachlesen kann. Vor allem: Was ändert es am Tendentiellen Fall??? Nichts! Die NWO-Bestrebungen sind hierfür der beste Beweis.☺️☺️☺️

        • September 28, 2020 um 9:09 am

          das Bürgertum ist heute noch der Hauptfeind gegen alle wirklich linken und anarchistischen Bestrebungen, weil, hätten diese Erfolg, wäre es aus mit der bräsigen Lebenswirklichkeit des sogenannten „Bürgertums“, der „Mitte“, die nix kann, außer ihren minimalen Reichtum vererben und über arme Arbeitslose hetzen, die ja alle faule Drückeberger sind. Ach ja ich vergaß, das Bürgertum mag auch nicht die mit einer „eher revolutionären“ Veränderung der Verhältnisse unweigerlich eintreffende „Unordnung“, die ihren Wohlstand gefährdet. Deshalb ist das Bürgertum, die Mitte, die konservativen CDU-AFD-Wähler, der Hauptunterstützer des derzeitigen Systems. Das sind die, die immer Merkel gewählt haben, weil es ihnen unter Merkel nur gut ging – und immer noch gut geht. – Im Grunde genommen ist das Bürgertum der Feind der wirklich Linken (nicht die, die mit gleichem Namen im Bundestag sitzen, die sind nicht links) und der Anarchisten.

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 11:13 am

            Auch Bürgertum besteht aus Menschen, die sich mit der Wirklichkeit ganz so wie jeder andere konfrontiert finden. Jeder trägt aus seiner Position etwas bei, wenn Veränderung Not tut. Und je größer jene Not, um so wichtiger, sich ihr nicht zu ergeben und zu voreiligen Schlüssen verleiten zu lassen, zu jenem berüchtigten „ganz großen Entwurf“, der das Kind mit dem Bade ausschüttet. Was letzteres ja Kennzeichen allen Extremismus‘ ist. Das Großbürgertum pflegt jenen Extremismus in der Freimaurerei mit Ziel Paneuropa/EU oder NWO. Es ist aber genau das konservative Bürgertum, das sich jenem Extremismus entschieden widersetzt. So gesehen, gibt es „das“ Bürgertum nicht.

            Was nun die bestehenden Parteien angeht, sind diese erkennbar Huren des Großkapitals. Alle(!) Parteien. Da wäre die von Enkidu Gilgamesh skizzierte AGP (Anti-Geoengineering-Partei) die einzige Lösung, indem sie im Grunde als Kernprogramm-Punkt hat, die schweinischen, weil Mensch, Natur und Welt zerstörenden Politiken des Tiefen Staats (hier verwendet als Sammelbegriff für NWO-Freimaurerei von ganz Links bis ganz Rechts) dadurch anzuprangern und zurückzuweisen, daß sie offengelegt werden, vor allem die globale technische Manipulation von Wetter und Klima zu kommerziellen und militärischen Zwecken.

            Die Frage ist nicht, was jemand ist und wo er herkommt. Die Frage ist, wo jemand hinwill und was er sein will. Das aber läßt sich nur auf Grundlage der Wahrheit dessen bestimmen, was zur Zeit tatsächlich ist.

          • September 28, 2020 um 3:13 pm

            Bürger wollen Bürger sein und bleiben. Alles andere ist für mich Laberei. Bürger wollen immer NUR erhalten, und damit meinen sie in erster Linie ihr eigenes Geld, ihren eigenen Wohlstand. Bürger sind die Letzten, die was verändern wollen. Das war so immer und wird so auch bleiben und ist auch mit der Hauptgrund, warum sich in Deutschland so wenig verändert: Es gibt einfach zu viele Bürger. Das ist in anderen Ländern anders, deshalb kommt man da auch schon mal auf den Gedanken, etwas anders zu machen, auch wenn es den eigenen Wohlstand möglicherweise gefährden könnte.

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 3:25 pm

            Es ist doch schlicht so, daß das Bürgertum sich bewegen muß(!), wenn es nicht untergehen will im Zuge des Chaos, welches sich aus der chronischen Profitkrise des Kapitals unvermeidlich ergeben muß und ja sogar bereits eingesetzt hat (hier mit Bürgertum gemeint ist vor allem das Unternehmertum, in zweiter Linie auch die durchschnittlichen Kapitalrentiers sowie das sogenannte „Bürgertum“ im Sinne etwa der Mittelschichten)!

          • September 28, 2020 um 3:46 pm

            Für die meisten von dir skizzierten Leute ist das Chaos des Kapitals noch gar nicht sichtbar. Denen geht es noch gut.
            Wenn ich daran denke, Popp hat schon 2013 davor gewarnt, sein Geld in Lebensversicherungen anzulegen. JETZT erst geht es diesen langsam schlechter, aber noch nicht so richtig schlecht. Das braucht noch viel mehr Geld-, Wohlstandsverluste beim Bürgertum, bis dieses merkt, was die Uhr geschlagen hat.

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 3:55 pm

            Jetzt machst du ein neues Faß auf. Den Blöden ist so oder so nicht zu helfen. Blödheit ist Freiheitsrecht, das einem jeden zusteht. Wer wollte denn auch schon zum Mittel der Zwangsbeglückung greifen, nicht!?☺️

          • September 28, 2020 um 3:58 pm

            Das Bürgertum IST blöd. Meine Meinung.

          • September 28, 2020 um 3:20 pm

            Teutoburg: „deshalb kommt man da auch schon mal auf den Gedanken, etwas anders zu machen“

            Mal angenommen, du wärest der Meister aller Bürger, was würdest du denn „anders machen“?

          • September 28, 2020 um 3:48 pm

            Ich schreibe anderen nicht vor, was sie machen wollen.
            Ich würde das Geldsystem weltweit abschaffen, Zins verbieten, Reiche ab einer gewissen Summe enteignen. Ich finde „Plan B“ diesbezüglich sehr gut. (Wissensmanufaktur) Wobei die nicht von Reichenenteignung schreiben.

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 4:02 pm

            Vorsicht, Geld ist eine Denkfalle für Denkfaule. Ist bloß ein Zahlungsmittel bzw. Äquivalent für den Warentausch. Also nichteinmal eine Denkfalle, sondern bloß deren Sichtabdeckung, das Laub usw. ••• Was wäre Geld ohne die Erpressungsmacht dahinter: Wenn du essen willst, dann mußt du. Und ich sage dir, was du mußt.

          • September 28, 2020 um 4:08 pm

            Du mußt mir nichts über Geld erzählen, ich bin armer Erwerbsminderungsrentner. Das kommt bei mir nicht so gut an. Ich weiß was es heißt immer arm zu sein OHNE Chance auf Besserung. Das ist ja gerade das, was der Bürger vermeiden will, weil er Angst vor der Armut hat. Er wird aber am Ende alles verlieren. Deshalb ist er dumm.

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 4:22 pm

            Sei doch nicht so streng. Den meisten geht es selbstverständlich um den angstreduzierenden Selbsbetrug. Aber doch kein Wunder, wenn an das grelle Unheil in den vergangenen gut 100 Jahren gedacht wird. Wer auch will sich ständig mit Zukunftssorgen kirre machen! Sei gnädig mit den anderen, dann sind die es auch mit dir.

          • September 28, 2020 um 4:39 pm

            Ich finde deine Aussage „Geld ist eine Denkfalle für Denkfaule“ ziemlich danaben. Ich beschäftige mich seit 2013 mit dem Geldsystem. Denkfaule Bürger dagegen eher nicht. Das ist denen nämlich viel zu viel Arbeit.

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 8:30 pm

            Die Überwindung des maßlosen Elends unserer Zeit kann gelingen, wenn dessen Ursache verstanden wird. Sie liegt ganz sicher NICHT im Geldsystem. Letzteres ist lediglich eine der vielen Wirkungen jener Ursache. Diese Ursache selbst aber liegt in unserer Vorstellung von Mensch, Natur und Welt. Diese Vorstellungen sind beschreibbar bzw. an den verschiedensten Phänomenen auffindbar. Marxens politische Ökonomie ist ein diesbezüglich geeignetes Instrument, weil sich in der Konzeption des Kapitals der Geist-Materie-Dualismus (GMD) klar zeigen läßt. Der kommt aber nicht aus dem Geldsystem. Er entäußert sich lediglich dort. Denkfaul ist, wer an Symptomen herumkurieren will, anstatt zu verstehen, wie einfach alles zusammenhängt: Das Geldsystem ist bloß machtlicher Ausdruck eines Elitarismus, der sich aus dem GMD speist. So wie auch das Kapital. Am Ende sind die Vorstellungen des Menschen von sich selbst neu zu ordnen, um daraus die Freiheit zu gewinnen, auf neue und kluge Art miteinander in Verhältnisse zu treten, welche das Geldwesen aus sich heraus neu bestimmen.

          • September 28, 2020 um 4:07 pm

            @ „Geld ist … bloß ein Zahlungsmittel bzw. Äquivalent für den Warentausch.“

            100% Zustimmung.

            Das Zahlungsmittel wird erst zur Gefahr für die Allgemeinheit,
            A – Wenn es sich auf wenige Personen verdichtet.
            B – Wenn mit ihm gehandelt werden darf.

          • September 28, 2020 um 4:09 pm

            Das Zahlungsmittel ist längst zur Gefahr geworden, weil Millionen alleine in Deutschland ARM sind. Aber davon hast du mit Sicherheit noch nie was gehört. Und Versuche deinerseits, die Diskussion nun in die Richtung „mach dir fröhliche esoterische Gedanken“ zu lenken, empfinde ich nur noch als infam!

          • September 28, 2020 um 4:10 pm

            Ach so und die 20 000 Kinder, die täglich auf der Welt verhungern, weil sie nix zu fressen haben, davon hast du wahrscheinlich auch noch nie was gehört. Traurig, traurig. Ich kenne diese Fakten seit ca 2013.

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 4:16 pm

            Richtig. Also gilt es nicht, das Geld auszuschließen, sondern allein bestimmte Formen seines Gebrauchs.

            Na klar, das ist ungerecht. Für einige. Die Welt ist kein Ponyhof. Es geht auch garnicht darum, es allen recht zu machen. Sondern es richtig zu machen. Klug! Sinnvoll! Und mit Verstand!

          • September 28, 2020 um 4:40 pm

            Ich habe auch nicht gesagt, daß man das Geld ausschließen soll, sondern ich habe gesagt, DIESES Geldsystem inkl. Zins muß weg. Es spricht ja nichts dagegen, etwas neues, besseres zu machen.

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 9:22 pm

            Ja, das hatte ich verstanden. Es ist ja alles, was landläufig unter dem Begriff „System“ gefaßt wird, etwas, das seiner inneren Logik gemäß sinnvoll zusammengefügt ist. UND es ist nichts Äußerliches. Wir Menschen mit unseren Denkweisen sind Teil des „Systems“. Mehr noch wird es von unser ALLER Denkweisen erzeugt. Nicht allein von den Denkweisen der Eliten: It takes two to tango. Alle haben im Grunde die selbe Denkweise, nur spielen sie, jetzt speziell im Rahmen des GMD, zwei unterschiedliche Rollen. Die Eliten spielen den Geist-Part, die Nichteliten den Materie-Part. Und wenn sie alle im System gut funktionieren, die Nichteliten nun, dann weil sie den Geist-Part als „Höheres“ und moralisch „Besseres“ nehmen und ihm deshalb nacheifern. Und sich deswegen natürlich auch den im System über ihnen Stehenden bereitwillig unterwerfen. Großes Thema hier wäre die Staatsschule, die allein schon durch ihr pädagogisches Arrangement und ganz abgesehen von den im einzelnen vermittelten Inhalten in den Kindern das diffuse Gefühl erzeugt, in sich „Böses“ zu tragen, „Niederes“. Was sie einerseits, als Proletarier, in die Rolle des unselbständigen Ausgebeuteten und einfach zu händelnden, weil kritikängstlichen Untertanen lenkt. Und was die Mittelschicht um so mehr gegen die Proletarier einstellt, weil der schulische Erfolg suggeriert, doch was (moralisch) „Besseres“ zu sein, das dem Geist-Part gegenüber nun schon den Status „auf Bewährung“ erreicht hat. So greift alles fein ineinander. Und das ALLES bedarf der Umwälzung, wenn dieses unheilvolle System durch ein lebensfähiges ersetzt werden soll.

          • September 29, 2020 um 10:50 am

            Na ja so ganz schwarz-weiß, wie du das darstellst, ist es eben nicht: es sind nicht alle Arbeiter dumm und damit selbst schuld, daß sie arm sind.
            Das ist das eigentliche Verbrechen beim Kapitalismus, und das ist auch seine Haupt-Lüge: „Du kannst es schaffen, nach oben zu kommen, du mußt dich nur anstrengen“. Anstrengen ist das Synonym für kaputt arbeiten. Millionen Arbeiter glauben so einen Mist, während die Reichen ihr Geld arbeiten lassen, die gut verdienende Mittelklasse ihre Beziehungn spielen läßt, damit es der Nachwuchs einfacher hat, muß der Arbeiter seine Körperkraft arbeiten lassen, bis er nicht mehr kann.
            Marx scheint ja auch nicht gerade ein dummer Armer gewesen zu sein, sonst würden seine Thesen nicht immer noch so viele Menschen beschäftigen.

          • September 28, 2020 um 4:20 pm

            .
            100% Zustimmung

          • No_NWO
            September 28, 2020 um 4:31 pm

            Haha, erwischt! Denn welches sollen denn nun die „wirklich linken und anarchistischen Bestrebungen“ sein, die teuto angeführt hat? Jetzt bin ich aber gespannt, welcher Heilsglaube aufgetischt werden wird. Sagte der kluge Marx nicht: Wer ein Programm für die Zukunft macht, ist ein Reaktionär.

            Mmh! Alle Isten machen Programme für die Zukunft. Schlimmer noch: für eine „bessere“.

          • September 28, 2020 um 4:41 pm

            Ich hab dir doch das Programm genannt: Plan B, Wissensmanufaktur. Da findest du alles. Ist aber nicht anarchistisch, sondern „eher moderat“.

          • September 28, 2020 um 4:49 pm

            @ „Haha, erwischt!“

            Ja, hatte naiverweise angenommen,
            es wäre ein freies Gespräch möglich.

            Am Spielzeug aus der Ideologiekiste
            besteht meinerseits kein Interesse.

          • September 28, 2020 um 5:11 pm

            „Haha erwischt“, war aber nicht meine Aussage.

    • Martin Bartonitz
      September 27, 2020 um 6:59 pm

      Dieser Super-Christ und Anti-Islamist ist einer, der sich viel mit den Freimaurern und Satanisten auseinandergesetzt hat, hm:

      • No_NWO
        September 27, 2020 um 8:48 pm

        Tja, Kirchen- und andere Sektenchristen! Was nur immer auffällt bei diesen hellsichtigen Theoretikern des ontologisch Bösen ist, was sie regelmäßig nicht wissen: Luzifer ist jener weltflüchtige Leichtfuß und Extremist, der im Geist-Materie-Dualismus den Part des Geists übernimmt; den anderen Part übernimmt der schwermütige und erdenschwere Totalitarismus-Oberingenieur namens Satan (auch Ahriman genannt). Schauen wir mit diesem Wissen auf Marx, so hat der diese Herren beide prächtig vor sich hergetrieben. Den Luzifer, weil Marx allen die Flausen ausgetrieben hat, der Kapitalismus sei allein mit dem religiösen Hoffen auf den revolutionären Eifer des Proletariats zu überkommen — Marx wußte ganz genau, was er von den linken Pappenheimern seiner Zeit zu halten hatte: nämlich nichts! (Schweigen wir ganz von den heutigen linken intellektuellen Vollversagern!) Und den Satan trieb Marx vor sich her, indem er darlegte, welcher böse Fluch im Segen der technologischen Entwicklung bzw. des „Fortschritts“ liegt, wenn diese zur Gottheit erhoben werden: Zerstörung von Mensch und Natur.

  6. September 28, 2020 um 4:38 pm

    .
    „Daß der wirkliche geistige Reichtum des Individuums ganz von
    dem Reichtum seiner wirklichen Beziehungen abhängt, ist klar.“

    – Karl Marx

    Materieller Reichtum, emotionaler Reichtum, auch der
    Reichtum an Bildungs-Inhalten mögen von „wirklichen
    Beziehungen“ abhängig sein, aber nicht „wirklicher
    geistiger Reichtum“.

    Der geistige Reichtum (der in Wirklichkeit eine Form
    von Armut ist) ist von dergleichen nicht abhängig.

    Von „wirklichem geistigen Reichtum“ hat
    Karl Marx augenscheinlich nichts gewußt.

    • September 28, 2020 um 5:15 pm

      Totschlagargument. Was soll denn das sein, „wirklich geistiger Reichtum“? Ist das das, womit ihr seit längerer Zeit hier den blog zu schreibt?
      Also da kann ich keinen geistigen Reichtum drin erkennen.
      Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
      Und wenn wir dann irgendwann mal (wahrscheinlich nicht in diesem Leben) satt und gesund sind, öffnen wir unsere Ohren für Nirmalos „wirklich geistigen Reichtum“.

    • No_NWO
      September 28, 2020 um 8:09 pm

      Marx war ganz Kind seines rationalistischen Jahrhunderts, und mit Begeisterung. Rationalität (aristotelische) ist selbstverständlich gut, weil zu einigem nützlich. Rationalismus aber kennt nichts anderes und läßt nichts anderes gelten als Rationalität. Doch wäre ja auch Spiritualität ohne Rationalität Humbug. Spiritualität ist ja nicht etwa Irrationalismus, sondern die rationale Auffassung und Verarbeitung von Wahrnehmungen nichtsinnlicher Art. Es ist damit wie in der klassischen Wissenschaft. Hypothesen werden gebildet und geprüft. Und in dem Maße, als sie dann im Experiment als wahr oder falsch genommen werden können, wird aus Spiritualität rationale Wissenschaft. Davon war Marxens Jahrhundert noch weit entfernt. Gerade erst begann man den Spiritismus zu erkunden. Mit bekanntlich wenig Ergebnissen.

  7. Gerd Zimmermann
    September 28, 2020 um 7:09 pm

    @ Der geistige Reichtum (der in Wirklichkeit eine Form
    von Armut ist) ist von dergleichen nicht abhängig.

    Nirmalo

    Der Jakobspfennig ? zu Jesus Zeiten angelegt, zu 5 % Zinsen wäre heute einige Mrd
    Erdenmassen in Gold wert.

    Wurde vor Jahren schon auf Martins Blog besprochen und von Mathematik
    Professoren nachgerechnet und bestätigt.

    Wo hat Martin rechnen gelernt.

    Nicht nachrechnen, nachdenken,
    rechnen tun die theoretischen Mathematiker für dich.

    .

    • No_NWO
      September 28, 2020 um 9:34 pm

      Ja, wenn jemand einem wie Marx die Forderung entgegenhält, Hort der Weisheit aller Welten und Zeiten zu sein, wird der natürlich passen müssen. Marx war nur jener Blödmann, der als erster dem Mechanismus des Kapitals auf die simplen Schliche gekommen ist. Natürlich völlig unwichtiges Wissen. Denn was soll das sein, das Kapital!? Ist ja doch bloß alles aus elektrischen Schwingungen. Sagte Gerd. Schon des öfteren. Was sagt Gerd, wenn der Bäcker die Brötchen bezahlt haben will? Sagt er dann, das seien ja doch bloß elektrische Schwingungen!? Nöö, er legt Bares auf den Verkaufstresen.

  8. Gerd Zimmermann
    September 28, 2020 um 9:24 pm

    Die Wahrheit über Karl Marx.
    Die Wahrheit über die Physiker
    Hatte schon Dürrenmatt beschrieben.
    Irrenanstalt.

    Nun, werde ich das Dr Martin nicht vorwerfen.
    Schon gar nicht seine Irrenanstalt in der er sich
    freiwillig aufhält.

    Freiwillig, wohlgemerkt.

    Ziehe einen Kreis um dich.
    Und du bist freiwillig in diesem Kreis gefangen.

    Zerstöre meine Kreise nicht…..

    Martin, wer hat das Rad erfunden ???

    Aha, existiert in der Natur nicht.
    Wo dann ???

    In der Physik schon.

    Was hat also die Natur mit der Physik zu tun ?

    Nicht das Geringste.

  9. Gerd Zimmermann
    September 29, 2020 um 1:27 am

    @ Nöö, er legt Bares auf den Verkaufstresen.

    Hast Du Schuhe mit Schnürsenkeln ?
    Ich binde sie zu, bevor ich das Haus verlasse.

    Trägst Du eine Maske beim Einkauf ?

    Also warum nicht den Sprit an der Tankstelle bezahlen.

    Hast Du immer Lust auf diese künstliche Schwerkraft,
    besonders morgens beim aufstehen.

    Ich nicht.

    Ich spiele einfach nur mit.

    Selbstmord wäre ein Ausweg ?

    Kommst schneller zurück als du denkst.

    Nach dem Energieerhaltungssatz.

    Die Masse des Universums ist konstant, es gibt keinen Notausgang.

    Die Summe der Energie ist konstant, im Universum.

    Mit Energie meine ich natürlich nicht Bewegungsenergie.
    An diese zweite oder dritte Ableitung von Energie glauben
    nur Physiker.

    Ich meine eine andere Energie. Diese ist im wahrsten Sinne des Wortes
    unendlich.
    Nicht in ihrer Verfügbarkeit, aber in ihrer Wandelbarkeit.

    Sie wissen nicht woher die Energie für einem Urknall kommt.
    Lassen es aber schon einmal so richtig knallen.

    Krabbelgruppe Wissenschaft.

    Geld, hätten sich die Menschen als Zahlungsmittel für Kieselsteine
    entschieden, müsstest du dich verdammt tief bücken.

    Der Wert von Gold liegt exakt bei Null, aber es hypnotisiert euch.

    In Mittelamerika war Gold keinen Grashalm wert, bis die Spanier kamen.

  10. September 29, 2020 um 11:47 am

    @ „An diese zweite oder dritte Ableitung von Energie glauben nur Physiker.“

    Es sind Ideen, Konstrukte, die
    aber irgendwie funktionieren.

    Bloß, daß aufgrund des Funktionierens
    Rückschlüsse auf Naturgesetze gezogen werden.

    „Wasser kocht bei 100°“ ist ein Satz, mit dem man
    arbeiten kann – obwohl er nicht generell (überall) zutrifft.
    .

    @ „In Mittelamerika war Gold keinen Grashalm wert, bis die Spanier kamen.“

    Der Verstand wirft sein
    Werte-Netz über die Dinge.

    Bis dahin ist alles gleichwertig.

  11. September 29, 2020 um 12:17 pm

    Teutoburg: „Haupt-Lüge: „Du kannst es schaffen, nach oben zu kommen, du mußt dich nur anstrengen“

    Wer die Intelligenz nutzt,
    muß nicht alles glauben.

    Der Unternehmer ist ein anderer Typus als jemand,
    der sich zum Schraubensortieren anstellen läßt.

    Der Schraubensortierer wird niemals Unternehmer
    und der Unternehmer gibt sich niemals mit
    dem Sortieren von Schrauben zufrieden.

    Soweit hat das noch gar nichts
    mit Gehalt oder Profit zu tun.

    Der berühmte Tellerwäscher, der das Trockentuch an den Nagel hängte und Millionär wurde, war niemals ein Tellerwäscher, sondern immer schon ein Unternehmer, der für kurze Zeit auch mal Teller wusch. Ähnlich einem Studenten-Job.

    Nur weil jemand Teller wäscht, ist
    er deshalb noch kein Tellerwäscher.
    .

    Teutoburg: „die gut verdienende Mittelklasse ihre Beziehungn spielen läßt, damit es der Nachwuchs einfacher hat“

    Es ist nichts verkehrt daran,
    die Intelligenz zu nutzen.
    .

    Teutoburg: „Marx scheint ja auch nicht gerade ein dummer Armer gewesen zu sein“

    In gewisser Weise schon. Weisheit war ihm fremd.
    Er hatte sein Denken auf einen Kleinst-Bereich eingeengt.

    Damit war er beschränkt.
    Aber immerhin hat er sich
    erlaubt…, selber zu denken.

    Was man über die meisten seiner
    Hinterherläufer nicht sagen kann.

    • September 29, 2020 um 2:01 pm

      „Der Unternehmer ist ein anderer Typus als jemand,
      der sich zum Schraubensortieren anstellen läßt.“

      Arme können nicht eben mal so „Unternehmer“ werden. Dh. sie können schon, auf dem Papier, oder im Kopf, vorstellen kann man sich viel, vortäuschen auch, aber Arme sind aber aufgrund ihrer finanziellen Armut zum Scheitern verdammt.
      Ich habe mich auch nie mit meinen Hilfsarbeiten zufrieden gegeben. Was hat es geändert? Nichts. Das System fragt nicht nach Einzelschicksalen: Arm bleibt immer arm.

      • September 29, 2020 um 2:04 pm

        Zusatz:
        Selber denken kann ich auch. Das hat aber auch nix geändert.
        Es ist nicht verkehrt, die Intelligenz zu nutzen. Es ist aber kriminell, einen Großteil der Bevölkerung aufgrund von Armut vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen. Das macht die sogenannte „Mittelschicht“; sie sagt sich einfach: Die anderen, die haben Pech gehabt, ich bin sowieso besser, schöner, klüger, und so weiter.
        Nein, ist sie nicht. Sie ist nur privilegiert. Einbildung ist keine Bildung.
        Weil wir aber so viele von diesen zum Erbrechen dummen Leuten haben, haben wir das System, was wir haben. Ohne Rücksicht auf Verluste.

  12. Gerd Zimmermann
    September 29, 2020 um 12:33 pm

    @ Was man über die meisten seiner
    Hinterherläufer nicht sagen kann.

    Stimmt wohl.
    Die Marx, Engels, Lenin Hinterherläufer erkannten das nur nicht.

    Und gründeten das Kommunistische Manifest.

  13. Gerd Zimmermann
    September 29, 2020 um 12:57 pm

    @ Zeit = ist eine Metapher.

    Zeit ist ein Kunstgriff der Natur damit nicht alles gleichzeitig geschieht.

    Wer Talbot, Das Holographische Universum gelesen hat,
    könnte das verstehen.

    Ich meine das holographische Universum.

    Was ist eine Holographie ?

    Eine aus zwei Lasern erzeugt Illusion.

    So betrachtet trifft das auf das Universum auch zu.

    Nur braucht es keine zwei Laser um eine Illusion zu erschaffen.

  14. September 29, 2020 um 3:10 pm

    Teutoburger: „Arme können nicht eben mal so „Unternehmer“ werden.“

    Ja, aber nicht deshalb, weil sie „arm
    sind“, sondern weil die energetischen
    Voraussetzungen nicht gegeben sind.

    Der berühmte Tellerwäscher
    war auch ein „armer Schlucker“.

    Wenn die Energie stimmt und ein paar
    kognitive Voraussetzungen gegeben sind,
    ist es gar nicht möglich, „arm dran“ zu sein.

    In Bereich der (Aus-) Bildung hat man schon so weit justiert, daß es
    an dieser Stelle kaum noch Unterschiede in der Voraussetzung gibt.

    Es gibt weitere Voraussetzungen,
    die wir von vornherein mitbringen.

    Wenn die nicht Unternehmer-kompatibel
    sind, wird das nichts… mit dem Betrieb:

    ◾ Unkonventionelle Ideen
    ◾ Neigung / Motivation
    ◾ Energie / Ehrgeiz
    ◾ Durchhaltevermögen
    ◾ Unternehmer-Intelligenz

    Und das alles hat erst mal überhaupt nichts mit
    Geld zu tun, sondern… mit jahrelangem Einsatz.
    .

    Teutoburger: „Es ist aber kriminell, einen Großteil der Bevölkerung aufgrund von Armut vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen.“

    Dann mach doch Vorschläge, statt rumzunölen.
    Wie soll die Existenz denn erfahren, was du für
    dich oder für andere willst, wenn du die Dinge
    nicht mal im Detail klar formulierst?

    Meinen Vorschlägen hattest du schon mal zugestimmt;
    du kannst sie für dich beliebig erweitern / ergänzen:
    https://nirmalo.wordpress.com/2020/08/10/stigma-oder-teilhabe/

    …oder ganz eigene Ideen entwickeln.

    • September 29, 2020 um 6:41 pm

      „Ja, aber nicht deshalb, weil sie „arm
      sind“, sondern weil die energetischen
      Voraussetzungen nicht gegeben sind.“

      ja genau, das Geld – die energetische Voraussetzung fehlt zum Umsetzen der Idee.
      Also irgendwie redest du nur bullshit.
      Du mußt mir als Künstler, der lebenslang arm wa,r weil das Geld für jedwede Werbung (nur als Beispiel) fehlte, nicht was von „eigenen Ideen“ erzählen, an denen es angeblich gemangelt hat. Ich habe schon gemacht: Bücher geschrieben und heraus gebracht, lektoriert (4 Jahre), Bilder gezeichnet und gemalt und ausgestellt (vier Jahre), Musik gemacht (bin multiinstrumentalist), selber aufgenommen, 3 CDS und noch ein paar mehr, drei Jahre oder mehr, alles erfolglos, weil Geld fehlte. Zum Ende kam natürlich auch die Erschöpfung, die Krankheit. Und immer die Arge im Nacken, die alle Menschen, genau wie du, über einen Kamm schert und bloß in irgendeinen DRECKSjob für 8,50 Euro die Stunde vermitteln will, von dem dann die Folge Altersarmut quasi vorprogrammiert ist.
      Das ist die Realität.
      Was du erzählst vom „angeblich besseren Unternehmer“ ist keine Realität, das ist Einbildung.
      Die Aufforderung, etwas zu formulieren, was völlig sinnlos ist, WEIL AUCH HIER DAS GELD fehlt, zeigt, daß du nicht ansatzweise etwas von dem, was ich hier schreibe, verstanden hast.

      • September 29, 2020 um 6:44 pm

        Ich habe mal ein Seminar besucht, ca eine Woche, bei dem es festzustellen galt, ob die Personen denn geeignet sind, selbstständig zu sein. Mein Ergebnis war: ich war hoch motiviert. Das hat aber auch das jobcenter nicht interessiert, deshalb gab es keinen cent mehr Geld. Und nach einigen Jahren Künstlerdasein mit ebendiesem jobcenter im Nacken, was permanent NUR Stress machte, war es halt aus mit meiner Gesundheit.
        So endete dann der Traum von der Selbstständigkeit.
        Unternehmer sind keine besseren Menschen,sie sind auch nicht anders als andere. Sie haben einfach nur Glück gehabt.

  15. tobaccoblossom
    Oktober 7, 2020 um 7:13 pm

    lieber martin.

    ich verstehe zwar kein wort, (ich habe ihnen egsagt, ich kann mit intellektuellen etxten nicht.

    ich bin mehr richtung decoders. Inverstigative journalisten, aufdeckungen, usw…) analyse4n ausserhaLb der überlichen parteipolitsichen schemen: doch sind sie ein marxist? ich bin für erzbischof vigano.

    strikt gegen marixismus, atheismus, neue weltordnung. links und rechts ist das gleiche.

    warum antwritest du mri nicht merh?

    über den dr. coldwell zB.? lg chjr es war der plan.

    • Martin Bartonitz
      Oktober 7, 2020 um 8:29 pm

      Liebe Christine, ich bin aktuelle viel mit Anderem beschäftigt, vielleicht ablenkend von diesem Überfluss an üblen Meldungen zur Vermeidung von Ohnmachtsgefühlen? Ich muss einfach mal verschnaufen … und mich um meine Frau kümmern, die sich vor 6 Wochen die Arme gebrochen hat und noch immer nicht ganz wieder hergestellt ist …

      LG Martin

      • Oktober 7, 2020 um 11:15 pm

        Martin: „…mich um meine Frau kümmern, die sich vor 6 Wochen die Arme gebrochen hat“

        Kann es sein, daß du dich wegen Streits um des Kaiser´s Bart nicht fürsorglich um deine Partnerin gekümmert hast? 😮

        • No_NWO
          Oktober 7, 2020 um 11:23 pm

          Wer bezahlt dich dafür, daß du hier schreibst? Als Unruhestifter, Provokateur, Demoralisierer und Aufheizer. Laß hören!

        • Martin Bartonitz
          Oktober 8, 2020 um 9:16 am

          Tja, auf solch einen Gedanken bin ich auch schon gekommen …

        • No_NWO
          Oktober 8, 2020 um 10:09 am

          Es seien zwei Thesen bezüglich der moralischen Motivlage von Lohnschreibern zur Auswahl gestellt: 1.) Drogensüchtiger, den es moralisch bedrückte, immerzu alten Damen die Handtaschen zu rauben, und der deswegen ein respektableres Metier suchte und gefunden hat; 2.) Sozialdemokrat, der im Streben nach sozialer Gerechtigkeit sein staatsärztlich beurkundetes psychisches Trauma als Verleiher des Sonderrechts auffaßt, sich schlecht benehmen zu dürfen, und der deshalb im Glanze seines Leidensgewinns glücklich herumtrollt.

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