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Marx für Dummies – die Siebte

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von 12345 und 6:

Karl Marx in der typischen
Pose der Freimaurer
Foto: Wikipedia

3.) Konstantes und variables Kapital sowie deren organische Zusammensetzung

Ein Produktionsprozeß verausgabt Kapital für zwei Kostenpositionen. Die eine, konstantes Kapital, dient dem Kauf von Produktionsmitteln; die andere, variables Kapital, dient dem Kauf von Arbeitskraft.

Kapital ist Zahlungsmittel für den Kauf der Waren Arbeitskraft und Produktionsmittel.

Nun ist der Preis der Ware Arbeitskraft gleich dem Wert der Waren, die der Arbeiter vermöge seines Lohnes konsumiert. Und auch Produktionsmittel sind Verbrauchsgüter, sind Waren.

Kapital ist Warenverbrauch.

Zu guter Letzt versteht Kapital es, nicht nur vorfindliche Waren und Arbeitskraft produktiv zu konsumieren, sondern auch neue Waren, die zudem einen höheren Wert als die verbrauchten enthalten, zu produzieren sowie den aus diesem Vorgang gewonnenen Mehrwert abzuschöpfen.

Kapital ist Warenerzeuger und Mehrwertabschöpfer.

Der Produktionsprozeß endet mit dem im Verkaufserlös enthaltenen Rückfluß des verbrauchten variablen und konstanten Kapitals sowie des Profits, und ein neuer Produktionsprozeß kann beginnen.

Kapital ist eine Aneinanderreihung von Formwandlungen des Typs: Geld – Warenproduktion – mehr Geld -Warenproduktion – mehr Geld – usw.

Letztlich ist Kapital das nach der Maßgabe von Rechenvorgängen ausgeübte Kommando über Arbeitszeit und Arbeitskraft, ein Kommando über Menschen.

Das Kapital wandelt Konkretes zu Abstraktem, es wandelt lebendige Arbeit zu abstraktem Wert, zu Kapital und Geld – und zu mehr und mehr davon. Die Logik der hinter dieser Wandlung stehenden Weltsicht ist es, leibliche Arbeit zu „Höherem“ zu erheben, zu abstraktem Wert, zu Kapital und Profit – eine Religion, deren Gott seine Macht über die Menschen beständig mehrt, indem er deren „niedere“ leibliche Energie in „höhere“ verwandelt und sich zueigen macht. Bildlich drastisch ausgedrückt, fordert ein wählerischer Götze zu Energie destilliertes Opferblut ein. Indem er seine Herrschaft nach der Maßgabe von Rechenvorgängen ausübt, erlaubt er Menschen, ihm in der Nachfolge ähnlich zu werden.

Herrschaft “nach der Maßgabe von Rechenvorgängen“ verweist auf die ganz und gar unpersönliche und mithin monströse Form jenes Kommandos über Arbeitszeit und Arbeitskraft. Auf diesen Aspekt der Herrschaft des Kapitals verweist der Film Matrix. Das Kapital läßt sich letzten Endes als seelenlose Apparatur begreifen, die nach Vergöttlichung strebt. Letzteres gewinnt mit der Einführung von KI-Technologien eine neue Spitze.

Sinn und Zweck aller kapitalistischen Aktivität ist es nicht, neue Konsum- und Produktionsmittel herzustellen, um mit deren Verkaufserlös die gezahlten Löhne und den Wert der abgenutzten oder verbrauchten Produktionsmittel ersetzen zu können. Das wäre ein Nullsummenspiel.

Sinn und Zweck von Kapital ist es, aus den Produktionskreisläufen Profit zu destillieren. Profit ist kein Kapital, sondern Wert, der aus der unbezahlten Arbeit bzw. der Mehrarbeit aller in Warenproduktion und Warentransport tätigen Arbeiter genommen wird und in den Verkaufserlösen enthalten ist. Erst wenn Profit für den Ankauf von Arbeitskraft oder Produktionsmitteln verwendet wird, wird er zu Kapital. Von seinem Eigentümer privat konsumiert, ist er Revenue.

3.1) Konstantes und variables Kapital

Das in den Warenproduktionsprozeß einfließende und dort abgenutzte oder verbrauchte Kapital besteht aus zwei „Organen“, aus dem konstanten und dem variablen Kapital.

Konstantes Kapital dient dem Kauf von Waren, deren Produktion bereits abgeschlossen ist und die nun als Produktionsmittel bei der Herstellung neuer Waren dienen sollen. In konstantem Kapital ist bereits geleistete lebendige Arbeit gespeichert, und so wird die in ihm enthaltene Arbeit auch als „tote“ bezeichnet. Variables Kapital hingegen ist Arbeit, die in einem aktuell laufenden Warenproduktionsprozeß lebendig wirkt, es wird so auch als „lebendige“ Arbeit bezeichnet. Da nun aber auch in der „toten“ Arbeit (im konstanten Kapital) gesamtmarkträumlich durchschnittliche Arbeitszeit enthalten und quasi ehemals lebendige Arbeit gespeichert ist, besteht auch das konstante Kapital letztlich aus nichts anderem als aus lebendiger menschlicher Arbeitskraft. Zusammengefaßt, ist alles Geld, alles Kapital und aller Profit ehemals oder gegenwärtig wirkende lebendige Arbeit.

In ihrem wahren und wirklichen Kern lassen sich die Formwandlungen des Kapitals mit Geld – Arbeit – mehr Geld – Arbeit – mehr Geld – Arbeit und immer so weiter angeben.

Der Produktionsprozeß des Kapitals führt tote und lebendige Arbeit auf eine Weise zusammen, in welcher die lebendige Arbeit, nämlich der Arbeiter, der toten Arbeit, nämlich den Produktionsmitteln – dies sind die Maschinerie sowie die Roh- und Hilfsstoffe – den in diesen gespeicherten Wert entlockt. Mehr aber nicht! Konstantes Kapital enthält keinen noch zu realisierenden Mehrwert mehr. In der Buchführung ist konstantes Kapital lediglich ein konstant bzw. unveränderlich in die Herstellkosten „durchlaufender“ Posten.

Da die Hersteller von Produktionsmitteln den in diesen enthaltenen Mehrwert bereits mit dem Verkaufserlös abschöpfen, kann konstantes Kapital keinen Mehrwert mehr enthalten. Allerdings wirkt die tote Arbeit als eine Art Verstärker der lebendigen, indem sie hilft, die von der lebendigen Arbeit in einer Zeiteinheit produzierte Warenstückzahl zu erhöhen, was neben dem Profit die zentrale Maxime der modernen Produktionsweisen ist.

Nur leider schläft die Konkurrenz nicht und zieht nach, was bei annähernd gesättigter zahlungskräftiger Nachfrage nun zu sinkenden Profiten führen muß. „Sorry, George, aber so ist Kapitalismus 1.“ „Und zur Schaffung zusätzlicher Nachfrage nun das Dieselfahrverbot, Peter?“ „Ja, auch. Vor allem aber soll wegen der stark zunehmenden LKW-Transporte Dieselkraftstoff vom PKW weg auf den LKW verlagert werden.“

3.1.1) Variables Kapital

Aus dem variablen Kapital werden nur und allein die Löhne der unmittelbar händisch in der Produktionshalle und im Transport der Fertigwaren zu ihren Käufern beschäftigten Arbeitskraft gezahlt. Nur und allein diese Beschäftigten erzeugen ein Mehr, ein Surplus, einen Überschuß; nur und allein sie leisten Mehrarbeit und erzeugen Mehrwert. Alle sonstigen Lohn- und Gehaltszahlungen – die Gehälter der Angestellten bzw. des Managements, des Aufsichts-, Verwaltungs- und Vertriebspersonals, des Fertigwarenlagers und des technischen Büros – sind nicht aus dem variablen Kapital zu bestreiten, sondern aus dem Profit, und schmälern deshalb die *Kapitalrendite* bzw. den Unternehmergewinn.

3.1.2) Konstantes Kapital

Konstantes Kapital umfaßt alles in Warenproduktion und -transport aufzuwendende Kapital, welches nicht variables Kapital ist; es umfaßt demnach die Produktionsmittel. In diesen steckt „tote“ Arbeit, was besagt, daß der Mehrwert bereits vom Hersteller der Produktionsmittel abgeschöpft worden ist. Konstantes Kapital enthält keinen Mehrwert mehr! Es überträgt lediglich den in ihm gespeicherten Wert auf die in einem aktuellen Produktionsprozeß stehende Ware, indem die Buchhaltung den Wert der Produktionsmittel im Zuge von deren Abnutzung oder von deren Verbrauch rechnerisch auf die Neuware überträgt, was deren Herstellkosten erhöht.

Neben dem buchhalterischen Übertrag abstrakten Werts an die in der Produktion befindliche Ware, besitzt das konstante Kapital die äußerst konkrete und materiell sehr fühlbare Eigenschaft, die in Stückzahl pro Zeiteinheit gemessene Produktivität der lebendigen Arbeit und so zugleich den realen gesamtmarkträumlichen Reichtum an Waren und Gütern enorm zu erhöhen; denn es sinken nun die Herstellkosten und so zugleich der Wert und Preis des einzelnen Stücks der Ware.

3.1.2.1) Fixes konstantes und zirkulierendes konstantes Kapital

Betriebsbuchhalterisch gesehen, gliedert sich konstantes Kapital in fixes konstantes und zirkulierendes konstantes Kapital. Fixes konstantes Kapital sind Produktionsmittel in Form von Anlagen und Gerätschaften wie Gebäude, Maschinen, Hebezeuge usw., die sich mehr oder weniger unabhängig von der produzierten Warenstückzahl und vor allem über die Zeit hin abnutzen. Auch mobile Gerätschaften wie Fahrzeuge zählen daher zum fixen konstanten Kapital. Dessen Wert überträgt sich abhängig von der Zeitdauer des Einsatzes des Mittels in der Produktion, was als Abschreibung bekannt ist. Wird in einer bestimmten Zeit viel produziert, ist die Wertübertragung auf das einzelne Stück Neuware rechnerisch gering. Dies bietet Anreiz zur Einführung von Schicht- und Nachtarbeit.

Zirkulierendes konstantes Kapital sind Produktionsmittel, deren Verbrauch unmittelbar mit der in Warenstückzahl gemessenen Produktionsleistung sinkt und steigt. Zu nennen sind hier Rohstoffe; Hilfsstoffe, wie z.B. Schmirgelpapier für Wartung; Betriebsstoffe wie z.B. Schmieröl; Energieträger usw.

3.2) Organische Zusammensetzung sowie gesamtmarkträumlich durchschnittliche organische Zusammensetzung des Kapitals

Unter 1.4.2) „Durchschnittlicher Preis“, hieß es:

Wie im Abschnitt <Besonderheiten des Stoffwechesels Mehrproduktion => Profit> kurz angerissen worden ist, jedoch erst unter 3.2) genauer zu sehen sein wird, gilt die Entsprechung von Tauschwerten und Durchschnittspreisen nicht für jede Branche, sondern lediglich mit Blick auf die Summen der Werte sowie der Durchschnittspreise aller Waren des Gesamtmarktraums.

Dem Abschnitt 3.2) ist so nun vorauszuschicken:

Die Marxsche politische Ökonomie gründet geradezu axiomatisch auf der Übereinstimmung von Wert und Durchschnittspreis einer Ware. Die hier gleich beginnende Darstellung der organischen Zusammensetzung des Kapitals führt nun aber auf die Aussage, jene Übereinstimmung sei die Ausnahme. Die Regel sei vielmehr, daß arbeitsintensiv produzierte Waren systematisch unter, und kapitalintensiv produzierte Waren systematisch über ihrem Wert veräußert werden würden.

Mehrprodukt/Mehrwert/Profit geben mithilfe des Werts lediglich an, wieviel markträumlich insgesamt zu verteilen ist. Keinesfalls aber will der Mehrwert angeben, wie und zu welchen Preisen einzelne Waren zu verteilen sind. Was ein einzelner Warenverkauf „hergibt“, entscheiden nicht der Wert oder „der Markt“, sondern ein Warenkäufer. Was der Markt aber insgesamt hergibt, sagt die Summe aller Einzelfälle, der statistische Durchschnitt. Und der sitzt mit Marx jeden Abend bei einem Schoppen.

Der übliche Weg, den „Zielerlös“ einer Ware über einen als *Kapitalrendite* bezeichneten prozentualen Aufschlag auf die Summe aller betrieblichen Kosten zu bestimmen, ist aus mindestens zwei Gründen alternativlos. Würden Zielerlöse auf Grundlage des Werts ermittelt, müßte die betriebliche Kalkulation neben dem Wert der notwendigen Arbeit (Lohn) auch den Wert der Mehrarbeit einbeziehen, was das eifrig gehütete „ganze Geheimnis der kapitalistischen Produktionsweise“ offenlegen würde. Zudem müßte das *Kapital* sich dann schlicht weigern, in kapitalintensiv produzierende Branchen zu fließen, was zugleich hieße, auf die Produktion und Konsumtion gewisser Waren überhaupt zu verzichten.

Geschäftssinn und Markt erlauben einen solchen Unsinn nicht und haben die Abweichungen von Werten und Durchschnittspreisen in einem langdauernden historischen Prozeß nach und nach so einjustiert, daß sich die mit positiven Vorzeichen versehenen Beträge der Differenzen von Warenwert und Durchschnittspreis zu jenen mit negativen Vorzeichen in die Waage bringen konnten. Insbesondere dafür sorgt der große, in den Durchschnitt verliebte Gleichmacher, die *Kapitalrendite*.

Mit Mehrprodukt/Mehrwert/Profit sagt Marx nur eines: Wieviel Kapitalgewinn sich gesamtmarkträumlich höchstens „machen“ läßt und welcher Sprengstoff im Kapital zu finden ist (siehe zuvor im Abschnitt <Besonderheiten des Stoffwechsels Mehrprodukt => Profit> sowie später unter Hauptpunkt 4). Jenen Sprengstoff aber kümmern Belanglosigkeiten wie die Abweichungen von Werten und Durchschnittspreisen nicht im geringsten.

Yes, Marx can, wie insbesondere im Fall von Anbietermonopolen zu sehen ist. Wenn von einem solchen Monopol übervorteilte Unternehmen zum Zwecke der Sicherung ihres durch das Monopol beschädigten Gewinns ihre Preise anheben und diese dann am Markt auch durchsetzen können, ergreift den Gesamtmarktraum eine inflationäre Entwicklung, welche die von den Unternehmen angestrebte Gewinnsicherung wieder zunichte macht. Folglich gibt es bei der Preisfindung etwas, das nicht beliebig vom Konsens der Marktteilnehmer abhängt, sondern diesen Konsens vielmehr zentriert – der Wert. Er macht vieles mit, aber nicht alles. So weit nicht sehr handfeste Gründe dies verhindern, treibt er die Marktpreise allemal in die Richtung seines Geburtsorts, nämlich zur Tauschgerechtigkeit hin. Daß Maggi einen Wert besitzt, ist keine Magie. Und auch das nun folgende ist Kapitalismus 1.

3.2.1) Organische Zusammensetzung des Kapitals

Die organische Zusammensetzung des Kapitals gibt das rechnerische Verhältnis des konstanten Kapitals zum variablen Kapital an und hat die Form eines Bruchs, in dessen Zähler der Wert des konstanten, und in dessen Nenner der Wert des variablen Kapitals aufgeführt ist.

Zwei Beispiele:
Ein Unternehmen montiert Kleinwagen und wendet jährlich an konstantem Kapital bzw. an Produktionsmitteln 90 Mio. € und an variablem Kapital bzw. an Löhnen für die unmittelbar händisch in der Fertigung tätigen Arbeitskräfte 10 Mio. € auf. Die organische Zusammensetzung des insgesamt eingesetzten Kapitals von 100 Mio. € beträgt 90 Mio. € konstantes Kapital zu 10 Mio. € variables Kapital, ein Verhältnis von 9 zu 1.

Ein anderes Unternehmen näht hochwertige Herrenhemden. Es setzt jährlich 2 Mio. € konstantes und 8 Mio. € variables Kapital ein. Die organische Zusammensetzung des insgesamt eingesetzten Kapitals von 10 Mio. € beträgt 2 Mio. € an kon stantem zu 8 Mio. € an variablem Kapital und ergibt ein Verhältnis von 1 zu 4.

Die Profitrate beider Unternehmen bemißt sich nach der selben gesamtmarkträumlichen Durchschnittsprofitrate und ist folglich gleich hoch. Allerdings erzeugt das Hemdenunternehmen wegen des bei diesem höheren variablen Teils seines insgesamt eingesetzten Kapitals deutlich mehr Mehrwert als das Autounternehmen. Der Profit eines Unternehmens ist keineswegs dem bei ihm erzeugten Mehrwert proportional; vielmehr nährt der von einem einzelnen Unternehmen erzeugte Mehrwert gleichmäßig den Profit aller Kapitaleigner. Hierzu weiteres im nächsten Punkt.

3.2.2) Gesamtmarkträumlich durchschnittliche organische Zusammensetzung des Kapitals

Angenommen, die für einen Gesamtmarktraum durchschnittliche organische Zusammensetzung des Kapitals würde etwa in der Mitte der Werte der beiden Beispielunternehmen liegen, so geht beim Autounternehmen weit mehr, beim Hemdenunternehmen weit weniger als der jeweils erzeugte Mehrwert in den Profit ein. Folglich werden die Autos über, die Hemden unter ihrem Wert veräußert. Tauschwert und Durchschnittspreis klaffen weit auseinander.

Neben dem vom konstanten Kapital herrührenden Wertübertrag geht in den Wert der Hemden die gesamte in ihre Produktion eingeflossene Arbeitszeit ein, und zwar die notwendige Arbeitszeit plus die Mehrarbeitszeit. Die sich so ergebende Wertsumme kann das Hemdenunternehmen mit dem Verkaufserlös nicht annähernd einfahren. Dem ist so, weil Lohnzahlungen allein dem Wert der notwendigen Arbeitszeit entsprechen, nicht aber auch dem Wert der Mehrarbeitszeit. Die Betriebsbuchhaltung erfaßt lediglich den Wert der notwendigen Arbeitszeit und schlägt allein diesen Teil den Herstellkosten zu. Daß die geleistete Mehrarbeit in der betriebswirtschaftlichen Rechnung unsichtbar bleibt, ist ja eben jenes – in den Worten von Marx – „ganze Geheimnis der kapitalistischen Produktionsweise“.

Anders als das variable, kann nun aber das konstante Kapital mit dem in ihm enthaltenen und aus notwendiger Arbeit plus Mehrarbeit gebildeten Gesamtwert von der Buchhaltung erfaßt werden und geht daher vollständig als Teil der Herstellkosten in die Profitrechnung ein, obgleich sein Wert nicht der im Unternehmen geleisteten Arbeit entsprungen ist. Und siehe da: Obschon sein Einsatz keinen Mehrwert mehr abwerfen kann, liefert konstantes Kapital in der betrieblichen Rechnung Gewinn. Und dies, weil es den Herstellkosten zugehört, welchen zwecks Bestimmung des zu erzielenden Verkaufserlöses die gesamtmarkträumlich allgemeine bzw. die branchenübliche Durchschnittsprofitrate aufgeschlagen wird. Je nach der organischen Kapitalzusammensetzung eines Betriebes wird der von der Buchhaltung auf das konstante Kapital geschlagene Profitbetrag nun kleiner, gleich oder sogar größer als der Wertbetrag der im Unternehmen tatsächlich geleisteten Mehrarbeit sein.

Da die organische Zusammensetzung des Kapitals des Hemdenunternehmens unterhalb des gesamtmarkträumlichen Durchschnitts liegt, kann der Profitanteil, der sich auf Basis seines konstanten Kapitals errechnet, den Wert der im Hemdenunternehmen geleisteten Mehrarbeit nur zu einem Teil aufwiegen. Es ist, als mache das Hemdenunternehmen dem gesamtmarkträumlichen Mehrwert einen bestimmten Betrag zum Geschenk. Solange die *Kapitalrendite* stimmt, kann das Hemdenunternehmen gut damit leben.

Umgekehrt wird mit dem Profit des Autounternehmens, bei dem die Zusammensetzung des organischen Kapitals über dem gesamtmarkträumlichen Durchschnitt liegt, dem gesamtmarkträumlichen Mehrwert ein Betrag entnommen, der über den Wert der bei diesem Unternehmen tatsächlich geleisteten Mehrarbeit hinausgeht.

Marx verweist auf das in diesem Zusammenhang am Rande zu erwähnende Phänomen zunehmenden Profits kapitalintensiv produzierender Unternehmen, wenn die Löhne an breiter Front ansteigen. Der Profit arbeitsintensiver Warenproduktionen ist dann abnehmend. Selbstverständlich gehen die Profite bei gesamtmarkträumlich sinkendem Lohnniveau in die jeweils entgegengesetzte Richtung.

Werte und Preise stimmen lediglich dann überein, wenn die organische Zusammensetzung des Kapitals eines Unternehmens bzw. einer Branche gesamtmarkträumlich durchschnittlich ist, oder wenn die Summe der Tauschwerte und die Summe der Preise aller Waren eines Wirtschaftsraums einander gegenübergestellt werden. Da das, was hinten als *Gewinn* herauskommt, sich ergibt, indem die Summe aller betrieblichen Kosten vom Verkaufserlös subtrahiert werden, ist die *Rendite* nicht im geringsten von der organischen Zusammensetzung des Kapitals berührt. Es interessiert die *Rendite* hinten nicht, vorn einmal Mehrwert gewesen zu sein.

Eben deshalb erwächst der kapitalbasierten Produktionsweise aus dem Auseinanderfallen von Werten und Preisen kein Problem. Marx bemerkte mit Blick auf die gesamtmarkträumlich allgemeine Durchschnittsprofitrate, die „Kapitalistenklasse“ sei ein untereinander Gerechtigkeit übender Verein, da diese das, was sie dem mehrwerterzeugenden Teil der „Arbeiterklasse“ an Mehrarbeit bzw. Mehrwert abzwackt, gerecht unter sich verteile. Zum Lobe der Kapitalistenklasse ist übrigens zu erwähnen, daß sie den größten Teil ihrer Profite an ihr privates sowie an das ihren Betrieben zugehörige sowie per Steuerzahlung an das allgemeine gesellschaftliche Funktionspersonal als Gegenleistung für dessen Zuarbeit weiterreicht. Zudem wird Profit durch Steuer- und Abgabenzahlung an Bedürftige verteilt.

Mit Ausnahme derer, die den Mehrwert unmittelbar
händisch produzieren, leben alle und jeder vom Mehrwert.

Wie bereits im Abschnitt <Besonderheiten des Stoffwechsels Mehrprodukt => Profit> angerissen wurde und im folgenden weiter ausgeführt werden wird, geht aus der wachsenden organischen Kapitalzusammensetzung allerdings ein Effekt hervor, der das Fiasko der kapitalbasierten Produktionsweisen total macht.

Fortsetzung

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  1. Oktober 2, 2020 um 8:26 am

    Fazit: Alle leben vom Arbeiter.
    Trotzdem soll er abgeschafft werden – bis auf Wenige, die unverzichtbar sind.
    Verkehrte Welt.
    Wohlgemerkt: Ich schrieb: ARBEITER. Der, der Dinge erschafft.
    Ich schrieb nicht: Unternehmer. Unternehmer tun nichts anderes als Arbeiter ausbeuten.

    • No_NWO
      Oktober 2, 2020 um 11:44 am

      Das Reden von der Abschaffung der händischen Arbeit ist Propaganda. Sie verschleiert, in welch enormem Ausmaß händische Arbeit in Billiglohnländer ausgelagert worden ist. Zudem würdigt diese Propaganda die Fähigkeiten der händischen Arbeit herab. Und sie WILL dies letztere auch, behaupte ich! Schon mal eine Jeans genäht!?

    • No_NWO
      Oktober 2, 2020 um 12:00 pm

      Nein, deiner Unternehmerschelte schließe ich mich nicht an. Sie geht genauso in Richtung einer Herabwürdigung bestimmter individueller besonderer Fähigkeiten, wie dies auch bei der händischen Arbeit zu beklagen ist. Der ideologische Hintergrund solchen Herabwürdigens ist im Machtstreben des Bürokraten zu finden. Dieser will alles „gleich“ haben, er halluziniert alle Menschen gleich, um sie alle seinem diktatorischen Kommando zu unterwerfen. Es ist doch offenbar, welche besonderen und gesellschaftlich schätzenswerten Eigenschaften und Fähigkeiten einen Unternehmer auszeichnen. Einen Unternehmer wohlgemerkt! Nicht einen Manager des Großkapitals. Der ist in der Tat ein Reinfall.

      Organisationstalent; geradezu pädagogische Fähigkeiten, den richtigen Mann oder die richtige Frau an den richtigen Platz zu stellen — an den Platz, auf dem jemand sich wohlfühlt, weil er die ihm gegebenen besonderen Fähigkeiten dort ausspielen kann; dann der Blick für die Interessen- und Bedarfslagen der anderen Produzenten sowie der Konsumenten; und last not least ein Kommunikationstalent! Vor einem mit diesen Gaben gerüsteten Unternehmer ist der Hut zu ziehen wie vor jedem fähigen händischen Arbeiter auch.

      • Oktober 2, 2020 um 12:38 pm

        Genauso Blödsinn: Mein Herabwürdigen des bräsigen, faulen „Unternehmertums“ basiert mit Sicherheit nicht auf Machtstreben, denn das ist das letzte, was ich je wollte: Macht.
        Ich benenne „nur“ die Dinge beim Namen.

        An Unternehmern ist überhaupt nix besonderes, sie sind normale Menschen wie du und ich.

        „dann der Blick für die Interessen- und Bedarfslagen der anderen Produzenten sowie der Konsumenten; “
        du meinst wohl mit Geld neue Bedarfe produzieren, das ist nix als Manipulation. Die Welt erstickt an Produkten, die kein Mensch wirklich braucht und die die Umwelt kaputt machen.
        „Kommunikationstalent“, kann jeder lernen.

        • No_NWO
          Oktober 2, 2020 um 1:18 pm

          Es gibt „den“ Unternehmer nicht. Da Menschen, sind selbstverständlich auch Unternehmer unterschiedlich. Doch überall da, wo Unternehmen im Glanze ihres Glückes erstrahlen, ist dessen Unternehmer in vollem Maße mit den oben von mir angeführten Gaben gesegnet. Wobei ich dir recht geben möchte insofern, als solche Unternehmer immer seltener werden. Was selbstverständlich eine Folge von Kapitalkonzentration ist. Großkapital wird nicht mehr von im Unternehmen selbst tätigen und mit den konkreten Gegenständen und Abläufen im Unternehmen bestens vertrauten Personen bzw. von Eigentümer-Unternehmern geführt, sondern von Angestellten des seelenlosen Kapital-Molochs — quasi von einer Art Priesterschaft. Und so zugleich von Bürokraten. Denn was sind Priesterschaften anderes als Angestellte einer ideologischen Apparatur namens Kirchen: Bürokraten, welche eine Weltsicht administrieren.

          Vielleicht weißt du, daß ich Organisationskomitees für sinnvoll erachte, in denen sich fachlich kundige Akteure von Wirtschaft, Bildung, Recht, Polizei und Streitkräften selbst organisieren, um die vom Kapital zur Wüste gemachte Gesellschaft wieder zum Blühen zu bringen. Solche Organisations-Komitees werden mit Priestern und Managern nichts anfangen können. In ihnen sammeln sich, wie könnte es anders sein, Unternehmer von jenem Eigentümertypus, der fachlich-sachlich etwas vom Unternehmen bzw. von seinem Unternehmen versteht!

          • Oktober 2, 2020 um 5:24 pm

            Ein Unternehmer kann nur sein wer genug Geld hat.
            Das ist der entscheidende Punkt und der Unterschied.
            Und meine Kritik. Da dreht sich das im Kreis, solange du das nicht einsiehst: Unternehmer kann nur sein, wer dafür genügend Geld hat.

          • No_NWO
            Oktober 2, 2020 um 6:27 pm

            Ja, fast. Aber nicht ganz. Wer ein wirklicher Unternehmer ist, der beschafft sich das Geld, das er braucht. Und wenn er eine Bank überfallen müßte! Braucht er aber nicht, er braucht nur zur Bank zu gehen. Jedenfalls in der Theorie. Daß die Praxis unter der Herrschaft eines vom Imperialismus strangulierten Markts eine andere ist, weiß ich. Dennoch finden sich auch heute im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen immer wieder Beispiele für glanzvolles Unternehmertum.

            Es gibt sie also, Unternehmerpersönlichkeiten. Um so mehr ist diesen ein angemessener Raum zur Entfaltung zu schaffen. Darum geht es! So es denn heutzutage einen Klassenkampf gibt, dann den zwischen dem Großkapital und ALLEN anderen.

          • Oktober 2, 2020 um 6:35 pm

            „Wer ein wirklicher Unternehmer ist, der beschafft sich das Geld, das er braucht. Und wenn er eine Bank überfallen müßte! Braucht er aber nicht, er braucht nur zur Bank zu gehen. Jedenfalls in der Theorie. Daß die Praxis unter der Herrschaft eines vom Imperialismus strangulierten Markts eine andere ist, weiß ich.“

            warum schreibst du dann so einen Unsinn? Ein Armer kriegt kein Geld von der Bank.

          • Oktober 2, 2020 um 6:38 pm

            Ergänzung: Und es gibt auch keine „Unternehmerpersönlichkeit“. Das ist bloß eine Marotte von dir, oder bist du gar selbst „Unternehmer“?
            Hey, da lach ich drüber! Es gibt Millionen die hungern, das ist wichtiger. Denen ist erstmal genug zu essen zu besorgen, und Wasser, wieviele haben kein frisches Wasser zur Verfügung? DAS ist wichtig, nicht deine komischen „Unternehmer“, die es gar nicht gibt, sondern die nur vom Schicksal Begünstigte sind, mehr nicht.

          • No_NWO
            Oktober 2, 2020 um 6:54 pm

            Ich lach mich tot. Ja was glaubst du denn, wer fähig wäre, die von dir angesprochenen Probleme praktisch anzugehen!? Verdammt!

          • Oktober 3, 2020 um 8:28 am

            Ich weiß nicht, was du mit „die von dir angesprochenen Probleme praktisch angehen“ meinst. Falls du meinst, Arbeiter könnten das nicht, irrst du. Ich bin auch armer Arbeiter, immer gewesen. Ich stecke aber intelligenzmäßig jeden von euch faulen Unternehmern weg. Eure Argumente sind keine. Alles, was ihr könnt, ist auf angeblich „faule Arbeiter“ schimpfen. Dabei sind Arbeiter die einzigen Wertschaffenden in dieser Noch-„Gesellschaft“. Ohne Arbeiter wär das hier längst alles zusammen gebrochen.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 9:14 am

            Jaja, du heldische Mutter Courage der Arbeit, mach dir deine Wunderwelt, wie sie dir gefällt, und träum schön weiter. Organisationsbedarf ist also nicht vorhanden und ist die Erfindung einer Clique ausbeuterischer Ganoven, die sich Unternehmer nennen. Alles klar, ich habe verstanden! Und vielen Dank für die Beförderung in den Ganovenstand!

          • No_NWO
            Oktober 2, 2020 um 6:52 pm

            Das ist kein Unsinn. Unsinn ist es zu erwarten, das Ergebnis einer Erörterung brauchte keine Erörterungen. Gerade genau solche Einwände wie die deinen bringen die Erörterung ja erst voran. Schritt für Schritt!

      • Martin Bartonitz
        Oktober 2, 2020 um 1:01 pm

        Dakor: „Organisationstalent; geradezu pädagogische Fähigkeiten, den richtigen Mann oder die richtige Frau an den richtigen Platz zu stellen — an den Platz, auf dem jemand sich wohlfühlt, weil er die ihm gegebenen besonderen Fähigkeiten dort ausspielen kann; dann der Blick für die Interessen- und Bedarfslagen der anderen Produzenten sowie der Konsumenten; und last not least ein Kommunikationstalent! Vor einem mit diesen Gaben gerüsteten Unternehmer ist der Hut zu ziehen wie vor jedem fähigen händischen Arbeiter auch.“

        Diese Fähigkeiten sind für eine Gemeinschaft so wichtig wie die Fähigkeit, etwas mit seinen Händen zu erschaffen. Genauso wichtig, wie mit Geschichtenerzählen/Singen Empfindungen zu erwecken, die ein Zusammengeörigkeitsgefühl verstärken.

        • Oktober 2, 2020 um 6:15 pm

          Manipulation von Konsumenten damit sie etwas Unnützes kaufen ist für eine Gemeinschaft eher schädlich.

          • No_NWO
            Oktober 2, 2020 um 6:40 pm

            Ich werde dich für die Fehler-Findekommission vorschlagen. Sicher gibt es in Suppen auch Haare. Wenn du denn einen Sport daraus machen möchtest, hier bitteschön, meinen Segen!

            Im Ernst geredet nun: Jedes Talent wählt seine Richtung. Heute aber zwingt ein vom Großkapital dominierter Markt die Richtung der Talententfaltung geradezu auf. Das muß in die Debatte, ja, unbedingt! Und es muß unbedingt geändert werden. Diesbezüglich darfst du dir der Unterstützung von Unternehmerpersönlichkeiten mehr als sicher sein.

          • Oktober 3, 2020 um 8:30 am

            “ Jedes Talent wählt seine Richtung.“
            falsch. Wählen kann nur, wer dazu ausreichend Geld hat. Wer nicht wählen kann, muß irgendwas arbeiten. Mit Betonung auf „irgendwas“.
            “ Heute aber zwingt ein vom Großkapital dominierter Markt die Richtung der Talententfaltung geradezu auf. “
            Schwachsinn. „Der Markt“ ist das, was das „Großkapital“ per Werbung selbst inszeniert hat. Das kann man genauso gut wieder ändern. Wenn man denn will.
            Und Talententfaltung gilt nur für Leute, die sich stromlinienförmig den Wünschen des Großkapitals und des „Markes“ anpassen.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 9:19 am

            Genau davon ist die Rede. Von einem Markt der keiner mehr ist, weil er machtlich verteilt ist. Nur nebenbei bemerkt: Das habe ich auch schon begriffen.

          • Oktober 3, 2020 um 9:51 am

            Der Markt wird immer machtlich verteilt sein. Die, die das meiste Geld haben, bestimmen, wo es lang geht. Das wird auch immer so bleiben. Es sei denn, man ändert die Besitzverhältnisse.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 10:20 am

            Ach ja!? Was aber sind die „Besitzverhältnisse“ anderes als Denkweisen über die Welt und was diese im Innersten zusammenhält! Denkweisen vom «Höheren» und «Niederen», geist-materie-dualistische Denkweisen.

            Wer sich das nicht klarmacht, bleibt in den alten Denkweisen gefangen, und alle seine Versuche, den bejammernswerten Zustand dieser Welt in einen erfreulichen zu verwandeln, werden scheitern müssen. Dies genau war ja die Krux des Scheiterns des realen Sozialismus. Der Besitz bzw. die Verfügung über die Produktionsmittel, die Bildung und das Recht sind von den Händen Privater in die Hände von Bürokraten übergegangen. In die Hände der hoch über allem thronenden und alles dirigierenden lieben Onkel und Tanten des Politbüros und ihrer Heinzelmännchen und -frauchen im Staatsapparat.

          • Oktober 4, 2020 um 9:03 am

            „Was aber sind die „Besitzverhältnisse“ anderes als Denkweisen über die Welt und was diese im Innersten zusammenhält! “
            Schwachsinn: Besitzverhältnisse haben nichts mit Denkweisen zu tun.
            Besitzverhältnisse entwickeln sich einfach: Wer viel hat, kriegt immer mehr dazu.

          • Martin Bartonitz
            Oktober 4, 2020 um 3:50 pm

            Hm, ich denken schon, dass es Denkweisen, Weltbilder sind, die uns erst dazu bringen, dass wir einem Konzept des unbegrenzten Eigentums folgen. Es gibt noch native Völker auf dieser Welt, die ein Eigentum über das hinaus, was gerade persönlich selbst benutzt wird, nicht kennen. Diese Völker kennen auch keine Konzepte des Stehlens. Die Saharasia-Theorie von James DeMeo erklärt in meinen Augen sehr schlüssig, wie der Weg hin zu der Denkweise und daraus folgendem Tun erfolgte:
            http://www.orgonelab.org/saharasia_de.htm

          • Oktober 4, 2020 um 4:03 pm

            Martin: „Es gibt noch native Völker auf dieser Welt, die ein Eigentum über das hinaus, was gerade persönlich selbst benutzt wird, nicht kennen.“

            Ja, in „Eigentum“ zu denken, das über das hinaus geht, was wir
            (im Wortsinn) „besitzen“ und nutzen können, ist kindisch (2).

            Und „Geistiges Eigentum“?

            Was diese Menschen wohl sagen, wenn
            du ihnen etwas von Copyright erzählst?

          • Martin Bartonitz
            Oktober 4, 2020 um 6:20 pm

            Sie werden mich mit unverständlichem Blick anschauen … ich halte von Copyright nichts.

          • Oktober 4, 2020 um 4:36 pm

            Die Art des persönlichen und gesellschaftlichen Umgangs mit dem, was wir im materiellen Bereich „Eigentum“ nennen, zeigt den derzeitigen Grad unserer Geistigen Reife.

            Auf den unteren Ebenen (1) und (2) ist Eigentum von großer Wichtigkeit, auf den höheren nimmt sie langsam ab. Auf der Ebene (4) kommt die Verantwortung hinzu und spätestens ab der Ebene der Weisheit (6) spielt Eigentum allenfalls noch eine marginale Rolle. Auf der Ebene (7) ist es irrelevant.

            Gesellschaftlich gesehen: Auf einer niedrigen Stufe der Reife sprechen wir vorrangig von Eigentum; auf einer höheren vorrangig von Teilhabe.

            https://philosophischereplik.home.blog/category/eigentum/

          • Oktober 5, 2020 um 4:59 pm

            Dann sollte man versuchen, diese Denkweise dieser Völker im „westlichen System“ zu verwirklichen, anstatt, wie NO_NWO es tut, darauf zu bestehen, daß Kapitalismus unerläßlich sei, weil es ja nichts besseres gibt und daß Unternehmer alle tolle Menschen sind und der Rest ist Dreck.

          • No_NWO
            Oktober 5, 2020 um 6:08 pm

            Ich muß dich mal etwas Ernstes fragen:

            WER HAT DIR INS HIRN GESCH…!?

            Ich verbitte mir JEGLICHE WEITERE INTERPRETATION MEINER POLITISCHEN ABSICHTEN durch dich Oberknalltüte! Kapiert, du Schwachkopf!

          • Martin Bartonitz
            Oktober 5, 2020 um 6:55 pm

            Könnt Ihr Beiden bitte Mal zurück zu einem Ton finden, der einen Diskurs zulässt. Alternativ könnt Ihr ja auch einfach mal den anderen in seiner Meinung stehen lassen, tut ja am Ende auch nicht wirklich weh, oder?

          • No_NWO
            Oktober 5, 2020 um 7:13 pm

            Wenn es sich um böswillige Aufwiegelung und Volksverhetzung handelt, untergräbt dies meine persönliche Sicherheit. Was Frau Teutoburger oben kommentiert hat, IST böswillige Aufwiegelung und Volksverhetzung.

            Frau teutoburger hat dies zu unterlassen.

          • Martin Bartonitz
            Oktober 5, 2020 um 7:31 pm

            Ich bitte darum auf Schimpfworte dieser Art zu verzichten, auch wenn ich die Emotion hier gut verstehen kann.

          • Martin Bartonitz
            Oktober 5, 2020 um 7:30 pm

            Ich bitte solche Art der Kommentierung unter die Gürtellinie zu unterlassen. Andernfalls muss ich doch mal die Notbremse ziehen.

          • Martin Bartonitz
            Oktober 5, 2020 um 8:09 pm

            Mich wundert, dass Du dermaßen Schwarz/Weiß denkst. Nach der Diskussion hier muss doch klar sein, dass nicht der Unternehmer in seinem Tun per se ein Guter oder Schlechter ist. Das ergibt sich doch erst daraus, ob er mit seinem Tun alle Anderen nach unten zieht oder mit sich auf die Reise nimmt.

  2. Oktober 2, 2020 um 10:02 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  3. Tula
    Oktober 2, 2020 um 12:28 pm

    Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind,
    ist das Erlebnis des Mystischen. Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft.
    Wem dieses Gefühl fremd ist, wer sich nicht mehr wundern
    und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot.

    Albert Einstein

    • No_NWO
      Oktober 2, 2020 um 12:48 pm

      Exakt, Tula! Zitat: „…wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot.“

      Marx beschaut dieses Tote. Sagen wir schlicht, er sei ein Leichenbeschauer, oder, richtiger noch, ein Zombie-Beschauer. Denn das Kapital rührt sich ja durchaus. Nur „rührt“ es sich in der Weise, wie fixen Algorithmen folgende seelenlose Apparaturen dies gewöhnlich tun: zombiehaft eben.

      Richtig verstanden, führt Marx uns mit dem Kapital einen seelenlosen Zombie vor, einen monstrôsen Götzen, der alles Lebendige verschlingt und es am Ende vernichten wird. FALLS WIR UNS DIESES SEINES CHARAKTERS NICHT RECHTZEITIG NOCH BEWUSST WERDEN. Marx ist ein vollauf spiritueller Autor. In einer heutigen Inkarnation wäre er wohl Geisteswissenschaftler oder Anthroposoph.

      • Tula
        Oktober 2, 2020 um 4:42 pm

        ja das stimmt alles, wobei immer vergessen wird, das alles ein Spiel ist.
        Spiele sind ja zum Spielen da und an und für sich werden sie zur Unterhaltung und zur Freude gespielt aber wie so oft bei Spielen, sind am Ende oft alle zerstritten, im schlimmsten Fall sogar tot.
        Aber eigentlich spielen wir ein Spiel, das wir viel zu ernst nehmen, das Spielerische ist verloren gegangen.

        • Oktober 2, 2020 um 5:26 pm

          Tja wenn Leute während des angeblich so spielerisch unwichtigen Spiels abkratzen, ist denen eben nicht mehr nach spielen.

        • No_NWO
          Oktober 2, 2020 um 6:14 pm

          Es ist schwierig, Tula, das Ringen der den Regeln des Materiellen unterliegenden Menschheit um ihre spirituelle Entwicklung als „nur“ ein Spiel zu betrachten. Wir geistigen Wesen lernen hier, klug und verantwortlich mit unserer Schöpferkraft umzugehen: Was du fühlst, denkst und willst, wirst du bekommen! Was nicht ohne weiteres so ist im Leben eines einzelnen, durchaus jedoch im Leben eines größeren Kollektivs.

          Naja, dies materielle Leben ließe sich dann tatsächlich auch als eine Art „Spielplatz“ verstehen. Aber einer, der uns als früher oder später wieder uninkarniert sein werdenden Geistwesen dringendste Notwendigkeit ist. Können wir doch in der geistigen Welt folgenlos(!) fühlen, denken und wollen, was immer uns beliebt. Es ist dort einerlei, weil es dort keine sicht- und fühlbaren Konsequenzen hätte. Welten aus Materie erschaffen aber kann nur die Liebe, nicht das Wollen. Um das zu lernen, um lieben zu lernen, dürfen wir hier auf unserem „Spielplatz“ unsere Sandburgen bauen. Um so mehr Achtung! Denn es sind Sandburgen zwar. Von diesen herabzustürzen hätte jedoch härteste Konsequenzen. Die härteste jene, den Spielplatz Erde auf Dauer unbewohnbar vorzufinden. Oder allein für nur noch sehr wenige von uns bewohnbar zu hinterlassen! Wir, als noch unvollkommene geistige Wesen, würden uns in der geistigen Welt dann wie Gefangene ohne Chance auf Entlassung vorfinden, sprich: ohne Chance auf geistige Entwicklung unserer Schöpferkraft. Was könnte schlimmer und zerstörerischer für geistige Wesenheiten sein! Ein guter Grund also, diesen unseren irdischen Spielplatz in einer guten Ordnung zu halten! Und ihn liebevoll zu behandeln. Dies meine Sicht der Dinge. Und entsprechend bemühe ich mich, mit Bedacht zu handeln. Bin nur ein Lehrling hier. Aber bin gern ein Lehrling.

          Geht jemand nicht zur Wirklichkeit, wird diese ihn verfolgen. Und ihn strafen. Hier auf diesem „Spielplatz“ ganz so, wie überall anderswo. Es ist einfach zu verstehen, aber schwierig, danach zu handeln.

          • Oktober 2, 2020 um 6:16 pm

            “ Was du fühlst, denkst und willst, wirst du bekommen! “
            Das ist Unsinn. Und zwar auf der ganzen Linie.
            Dann könnte sich ja jeder ein schönes Leben quasi „herbei denken“.
            Das geht bekanntermaßen nicht.

          • No_NWO
            Oktober 2, 2020 um 6:47 pm

            Richtig, und deshalb hab ich wohlweislich die Unterscheidung von individuellem und kollektivem Geschick angeführt. Diesmal null Punkte, teuto. Dafür aber einen spannenden Link, der das zuvor mit Blick auf einen vom Großkapital gelenkten Markt Gesagte nur noch weiter unterstreicht, bitte ==>

            https://kenfm.de/die-gewerkschaften-als-buettel-der-corona-zwangsdigitalisierung-von-hermann-ploppa/

          • Oktober 3, 2020 um 8:33 am

            Es gibt auch kein kollektives Geschick und kenfm gucke ich n icht.
            Deine abstrusen Thesen sind reine neoliberale Parolen. Die kann man in jedem mittelkassigen Wirtschaftsforum nachlesen.
            Leider sind sie alle falsch. Weil ihr „Wirtschafter“ (ups, sorry, „Unternehmer“) euch nur in eurer eigenen Blase bewegt. Arme und ihre Probleme kennt ihr gar nicht. Ihr seht die vor Supermärkten und Einkaufszentren herum lungernden Gestalten und denkt euch: „selber schuld“. Weiter denkt ihr nicht.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 9:21 am

            Ja, tob dich aus, schlag um dich, kratze und beiße, schreie und töte sie alle!

          • Oktober 3, 2020 um 9:52 am

            Das ist aber jetzt albern.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 10:49 am

            Nee.

          • Oktober 4, 2020 um 9:04 am

            Doch, es ist albern. Du unterstellst mir jede Menge Dinge. Das mag ich nicht und du machst dich damit unglaubwürdig.

          • Tula
            Oktober 2, 2020 um 9:56 pm

            Ja es ist einfach zu verstehen aber danach handeln ist schwierig.
            Ein Leben in Liebe zu leben ist logisch und die Logik dahinter ist wirklich einfach zu verstehen aber die Umsetzung verlangt große Disziplin und Übung.

          • No_NWO
            Oktober 2, 2020 um 11:20 pm

            Nein, nicht soll gesagt werden, um „Gutes“ zu tun, gehe es im irdischen Leben! Sondern zu Beginn geht es viel schlichter darum, sachlich richtig und angemessen zu denken und zu handeln in der Materialität des Dinglichen und sinnlich Wahrnehmbaren. Was ein entsprechendes, auf jene Materialität zugeschnittenes Erkenntisinstrument braucht. Gemeint die Regeln des logischen Denkens, wie sie im Organon von Aristoteles vorgestellt sind. Sie helfen zu bestimmen, ob eine Aussage über das Materielle wahr oder falsch ist. Das ist nicht viel. Aber weil es besser als nichts ist, sollte es nicht hochmütig geringgeschätzt werden. Es ließe sich sogar sagen, daß sich hier, im Materiellen, jene Fragen exakt formulieren lassen, die auf spirituelle Antworten verweisen. Falls sich nämlich logisch ergeben sollte, daß gewisse Fragen im Materiellen nicht beantwortbar sind. So ja Marx. Mithilfe des logischen Denkens über sinnlich Wahrnehmbares erfaßt er im Materiellen einen dinglich-sinnlichen Zusammenhang, der im Logisch-Rationalen und Materiellen keine Antwort finden kann und so implizit nach einer spirituellen Antwort verlangt.

            Denn wie nur, bitteschön, ist es in einer sich selbst für rational haltenden Kultur möglich, nicht zu bemerken, einer zutiefst irrationalen, weil Mensch, Natur und Welt zuletzt restlos zerstören müssenden wirtschaftlichen Praxis nachzugehen! Anders gefragt: Wieso weiß die gesellschaftlich hegemoniale naturwissenschaftlich-materialistische Wissenschaft nichts von dem im Kapital wesenden grellen Absurden? Obwohl es sich ganz einfach auffinden läßt — siehe Marxens «Kapital». Im Rational-Logischen läßt sich eine Antwort nicht finden. Also muß sie im Spirituellen gesucht werden. Das Materielle weist ins Spirituelle.

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 9:28 am

            Wenn das Gehirn an die Grenze seiner Logik angekommen ist, beginnt die Zuwendung zum Spirituellen?
            Habe ich das jetzt richtig verstanden.?

            Ich denke ursprünglich war alles vorhanden, mit der Zeit ging die Waage immer mehr ins Materielle mit ihrer Aufmerksamkeit, irgendwann wird aber die Sehnsucht nach dem Spirituellem so groß und somit beginnt der Ausgleich, die Waage kommt wieder ins Gleichgewicht.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 10:04 am

            Ja, richtig verstanden. Auch wenn ich deine Kritik gut begreife. Als simplen Fakt zu nehmen, ist die Menschheit seit Beginn der «Aufklärung» zunehmend unspirituell bzw. materialistisch geworden. War das Spirituelle zuvor leicht zugänglich, muß es heute erst wieder neu erkämpft werden. Und dieses Erkämpfen ist selbstverständlich ein regelrechter Krampf, weil es nur noch mit dem der Menschheit einzig verbliebenen Instrument geschehen kann: mit dem logischen Intellekt. Erst wenn der vor einem rosa Elefanten steht, vor einem seiner enormen Dimension wegen unmöglich mehr zu ignorierenden Paradox, leuchtet die (rein intellektuelle) Erkenntnis auf, es müsse außer dem Sichtbaren und Materiellen weitere wirksame Seinsdimensionen geben. Solche, die mit dem Materiellen zusammenwirken: geistige Welten.

            Es ist mit der «Vertreibung aus dem Paradies» vergleichbar, wenn einmal für Paradies der ehemals leicht zu findende Zugang zur Geisteswelt gesetzt wird, also Offenbarungserlebnisse, Visionen oder plötzliche Eingebungen, die sich dann im Nachhinein als äußerst nützlich und hilfreich für die erfolgreiche Bewältigung des materiellen Lebens erweisen.

            Was Marx über das Kapital herausgefunden hat, ist ein riesenhafter rosa Elefant. Eine unmißverständliche Aufforderung, hinter die Kulissen des Materiellen zu schauen.

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 12:18 pm

            mh, ich glaube vor der Aufklärung waren die Menschen, also hier in Europa, offen für die Geister- und Naturwelt, diese bewohnte Welten haben ihnen auch das Fürchten gelehrt und sie waren dadurch leicht zu führen für Wissende/Mächtige Herrscher, diese Welten gibt es, sie könnten direkt erfahrbar sein/werden.
            Heutzutage kann man sie vielleicht noch direkt in Afrika oder Südamerika antreffen, also unsichtbar aber mit Lärm/Bewegung – Poltergeister etc………..
            durch die Aufklärung wurde diese Welt als lächerlich erklärt, was sie aber nicht ist.

            Ich glaube das Spirituelle war nie leicht zugänglich, jetzt ist es leicht zugänglich, durch Mobilität und Internet.
            Früher und zwar überall, gabs „lange Wege“ in spirituellen Zentren, geschweige denn ob jemand überhaupt aufgenommen und unterrichtet wurde.

            ………………….Es ist mit der «Vertreibung aus dem Paradies» vergleichbar, wenn einmal für Paradies der ehemals leicht zu findende Zugang zur Geisteswelt gesetzt wird, also Offenbarungserlebnisse, Visionen oder plötzliche Eingebungen, die sich dann im Nachhinein als äußerst nützlich und hilfreich für die erfolgreiche Bewältigung des materiellen Lebens erweisen…………..

            Ja perfekt obwohl Erlebnisse und Visionen in erster Linie immer den Erlebenden „öffnen“ und weiten und lehren , nicht so sehr für die materielle Welt oder Leben, solch ein „erlebter“ Mensch ist dann natürlich für das Kollektiv wertvoll, so wie ein Mensch für das Kollektiv wertvoll ist, der das Leben in Freude und mit Lust und völlig frei spielt, solche sind das Salz im Teig oder Weiße im Schwarzen und desto mehr es diese weißen Perlen gibt, desto paradiesischer wird die Menschheit ohne das diese wirklich in Aktion treten.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 2:05 pm

            Ja, schon, Tula. Das hilfreiche Wirken des Geistes im Materiellen und im Kollektiv, im Äußerlichen also, ist das eine. Die Wirkung eines geistigen Erlebens auf einen einzelnen, in dessen Innerem also, das andere. Nur sollte das erstere nicht als „Niederes“, und das zweitere nicht als „Höheres“ gesehen werden. Beides hat zur Quelle das All-Eine. Was der Geist-Materie-Dualismus aber in Abrede stellt. In Abrede stellt er so auch das All-Eine selbst und ist folglich, in religiösen Termini gesagt, ein Widersacher Gottes.

            Doch, ja, der frühere Mensch war der geistigen Welt näher. Was die Heiligen Schriften aller Völker berichten über Geisterlebnisse erscheint uns Heutigen irrationaler Aberglaube. Den Früheren aber nicht, weil sie von sich selbst her mit solchen Erlebnissen vertraut waren. Ihre Begegnungen mit beispielsweise Engeln waren ihnen real! Wir Heutigen aber können uns Engel als real existierende Geistwesen nicht vorstellen. Wir erklären solche Erlebnisse als Ausdruck projektiver Psychosen, oft genug sogar auf dem angenommenen Hintergrund von sexuellen Mißbrauchserfahrungen, also auf dem Hintergrund biochemischer und neuronaler materieller Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. Vor 1000 Jahren hätten die Menschen über uns Heutige gelacht, so wie wir Heutigen über die Damaligen lachen.

            Leider bin ich geisteswissenschaftlich nicht verständig. So ist mir nicht klar, in welchen Formen das Geistige ins Materielle zurückwirkt. Hierzu mit Blick auf das Kapital von Belang könnte das Komplott des frz. Königs Philipp IV. gegen die Tempelritter gewesen sein, welches zur Folterung und Verbrennung zahlreicher Tempelritter durch Philipp IV. geführt hat. (Die Zisterzienser und die mit diesen geistig verschwägerten Tempelritter waren die frühesten Pioniere kapitalistischen Wirtschaftens.) Philipp gelang es auf diese Weise, den geistig verfaßten (gottgeweihten) Eigentumstitel des gewaltigen Templervermögens in seine private Hand zu überführen. (Nebenbei bemerkt: Obwohl zumindestens die Zisterzienser geradezu extremistisch geist-materie-dualistisch waren, scheinen die Templer diese Haltung während ihres ca. 200-jährigen Bestehens nach und nach überwunden zu haben.) Mit jenem Verbrechen des frz. Königs erst wurde das Kapital, was es heute ist, etwas in privater Hand sein (Un-)Wesen Treibendes. Bei den Tempelrittern gewidmet aber war das Kapital allein ihrem Orden, der dem Höchsten Gott und so zugleich einem geistigen Ziel geweiht war. Ein solches Kapital wirkte segensreich. Die Templer wurden vom frz. Volk geschätzt.

            Vielleicht waren die Templer ihrer Zeit zu weit voraus. Alle weltlichen Mächte hätten am liebsten getan, was Philipp tat. (Die Templer waren unermeßlich reich geworden und wurden zuletzt auch als die „Bankiers der Könige“ bezeichnet.) Darum hatte die Templerische Idee von einem geistig verfaßten Kapital wohl ohnehin keine Überlebenschance damals. Auch war sie religiös ausgrenzend und imperialistisch missionarisch, weil der christlichen Kirche angegliedert. Heute aber… . Und falls der häßliche, sich bis in die Gegenwart hin aus dem Geist-Materie-Dualismus speisende, alles „Niedere“ und „Materielle“ (und in solcher Logik dann auch den „leiblichen“, unmittelbar händisch tätigen Menschen) verachtende Elitarismus des zisterziensischen Kapitals überwunden werden könnte…

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 12:40 pm

            ……….Warum wir JETZT hier sind, ist nicht, um das 3D-Leben zu bewahren, sondern JETZT hier, um innerhalb des Wachstums und der Expansion des 5D-Lebens von Mutter Erde zu dienen! Aber wo ist unser 5D-Leben „angesiedelt“, wenn wir es noch nicht sehen, hören oder berühren können? Nur in das Wissen unseres Geistes zu suchen, führt nicht nur zur Annullierung der Natur unserer Seele, sondern auch zu Frustration, Verwirrung und letztendlich zu Chaos!…………

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 2:10 pm

            Sorry, aber diese deine Sicht, Tula, ist mir zu ingenieurtechnisch.

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 12:44 pm

            Erinnern Sie sich, dass Sie leicht sind

            Der Vollständigkeitshalber hier der ganze Text, ich mag dieses Medium sehr obwohl, wie die Angabe eines Datums oder Wellen, mir suspekt ist, was aber nicht heißt das es nicht zutreffend ist.

            https://alexandriankosmos.blogspot.com/2020/09/remember-youre-light.html

            Die Identitätskrise, der die Menschheit jetzt begegnet, hat ihren Ursprung im Ignorieren dessen, wer und was wir alle sind: eine ursprüngliche Geschaffene Gegenwart des Lichts, der Liebe und Harmonie des Universums! Wir sind nicht nur physische Körper oder der Status, den wir erreicht haben, oder sogar die Jobs, die wir in unserem Leben hatten – wir sind alle Seelen, die gleichzeitig die physische Ebene auf unserem Heimatplaneten Mutter Erde erfahren!

            Warum wir JETZT hier sind, ist nicht, um das 3D-Leben zu bewahren, sondern JETZT hier, um innerhalb des Wachstums und der Expansion des 5D-Lebens von Mutter Erde zu dienen! Aber wo ist unser 5D-Leben „angesiedelt“, wenn wir es noch nicht sehen, hören oder berühren können? Nur in das Wissen unseres Geistes zu suchen, führt nicht nur zur Annullierung der Natur unserer Seele, sondern auch zu Frustration, Verwirrung und letztendlich zu Chaos!

            Unsere einzigen Lösungen in diesen Tagen des Wandels und der Transformation von Mutter Erde haben ihren Ursprung in uns – indem wir uns an die WIR SIND Geschaffene Gegenwart des Lichts, der Liebe und Harmonie des Universums erinnern! Zeit allein mit dem Alleinsein zu finden, wird Wunder wirken, wenn es darum geht, die Ursache all unserer inneren Verwirrung, Frustration und des bevorstehenden Chaos zu lindern, da wir Licht sind und uns erinnern, dass wir Licht sind!

            Wenn wir uns daran erinnern, dass wir Licht sind, synchronisieren wir tatsächlich unsere innere Ausrichtung, um den Zweck unserer Seele innerhalb der fünftdimensionalen Frequenz von Mutter Erde zu erreichen und zu aktivieren – das auszurichten, anzuwenden und zu aktivieren, wozu wir in diesen Tagen des Wandels und der Transformation mit Mutter Erde gekommen sind!

            Die Errungenschaft eines jeden von uns, uns daran zu erinnern, dass wir Licht sind, mag langsam und so langweilig erscheinen wie die Versuche von gestern, aber unsere inneren Reaktionen sind JETZT synchronisiert mit der fünftdimensionalen Realität von Mutter Erde, wenn wir uns nur dafür entscheiden, sie auszurichten, anzuwenden und zu aktivieren! Die Tage für diese Errungenschaft liegen JETZT vor uns!

            Datum des Beginns der Welle Datum der Vollendung

            Welle 9. September 2020 22. September 2020
            Welle 25. November 2020 27. Dezember 2020
            Welle 7. Februar 2021 31. März 2021
            Welle 29. April 2021 4. Juli 2021
            Welle Jul 12, 2021 28. September 2021
            Welle 12. Januar 2022 27. Februar 2022
            Welle 17. April 2022 17. April 2022 10. Mai 2022

            Das Erinnern an Wir sind Licht dient dazu, die Bewegung der Menschheit in eine neue Realität innerhalb des sich entwickelnden 5D-Lebens von Mutter Erde einzuläuten – durch die Gegenwart von Einheit und Einssein! Es wird keinen anderen Weg geben, denn die Einheit der Menschheit IST DIE GRUNDLAGE ALLEN 5D-Lebens! Die Wellen von Remembering We Are Light werden ihre wirkungsvollsten Impulse vom 29. April bis zum 4. Juli 2021 und erneut vom 12. Juli bis zum 28. September 2021 ausstrahlen.

            Bis zum 11. Mai 2022 wird Erinnern Wir sind Licht der Menschheit entweder als Fundament des 5D-Lebens der Menschheit durch Einheit und Einssein mit allem, was in unserer Milchstraßen-Galaxie und unserem Universum existiert, dienen oder nicht! In diesem Fall werden Trennung und Spaltung den kollektiven Weg der Menschheit überwunden haben!

            Aber fürchtet euch nicht, ihr Lieben, denn es wird keine frustrierten, verwirrten oder chaotischen Menschen geben, die uns führen – Mutter Erde führt den gesamten 5D-Lebensweg in Bewegung! Denkt daran: Wir sind alle Licht! Erinnert euch, dass der Pfad eures Lichtes durch Einheit und Einssein geht – Erinnert euch, dass ihr Licht seid! Erinnere Dich, Du bist LICHT!

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 2:14 pm

            Sorry, Tula, mir wird unbehaglich. Ich klink mich aufs erste nun aus unseren Erörterungen aus. Nicht böse sein, bitte.

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 2:48 pm

            ……….Ja, schon, Tula. Das hilfreiche Wirken des Geistes im Materiellen und im Kollektiv, im Äußerlichen also, ist das eine. Die Wirkung eines geistigen Erlebens auf einen einzelnen, in dessen Innerem also, das andere. Nur sollte das erstere nicht als „Niederes“, und das zweitere nicht als „Höheres“ gesehen werden. Beides hat zur Quelle das All-Eine. Was der Geist-Materie-Dualismus aber in Abrede stellt. In Abrede stellt er so auch das All-Eine selbst und ist folglich, in religiösen Termini gesagt, ein Widersacher Gottes…………

            es geht nicht um besser oder schlechter aber Höher und Nieder passt schon, da zuerst immer das eigene Erleben, Realisieren und Verwirklichen stattfinden muss um dieses Erkennen dann in die materielle Ebene, sprich schwerere oder niedere , zu bringen.

            Jesus kann nicht mit den Naturgewalten spielen, wenn er nicht zuvor innerlich erkannt hat.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 3:04 pm

            Nach allem, was von Jesus bekannt ist, war er kein Geist-Materie-Dualist. „Höheres“ und „Niederes“ als Seinsqualitäten scheint es bei ihm nicht gegeben zu haben. Und heißt es denn im Schöpfungsbericht etwa: „Und Gott schuf Himmel und Erde, das Höhere und das Niedere, das Geistige und das Materielle“? Nein, das steht dort nicht geschrieben. Aber Geist-Materie-Dualisten lesen es so.

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 2:55 pm

            …………..Doch, ja, der frühere Mensch war der geistigen Welt näher. Was die Heiligen Schriften aller Völker berichten über Geisterlebnisse erscheint uns Heutigen irrationaler Aberglaube. Den Früheren aber nicht, weil sie von sich selbst her mit solchen Erlebnissen vertraut waren. Ihre Begegnungen mit beispielsweise Engeln waren ihnen real! Wir Heutigen aber können uns Engel als real existierende Geistwesen nicht vorstellen. Wir erklären solche Erlebnisse als Ausdruck projektiver Psychosen, oft genug sogar auf dem angenommenen Hintergrund von sexuellen Mißbrauchserfahrungen, also auf dem Hintergrund biochemischer und neuronaler materieller Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. Vor 1000 Jahren hätten die Menschen über uns Heutige gelacht, so wie wir Heutigen über die Damaligen lachen………

            Ich glaube solche Erfahrungen und Berichte beschreiben die Erlebnisse Einzelner, Hildegard von Bingen, diverse Heiliger usw. also auch eher höher spirituell gebildete, dem Rest der Menschen war diese Bildung wahrscheinlich verwehrt.
            Aber diese Einzelnen haben wir ja auch jetzt, in den Seherkinder von Fatima usw…….der Rest der Mensch versankt im Glauben.

            Aber jetzt ist eben die Möglichkeit größer sich spirituell zu bilden, eben durch das Internet, da kann man sich vernetzen oder eben informieren wo spirituelle Weiterbildung möglich ist, in Indien zum Beispiel. 😉

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 3:01 pm

            kein Problem, klinkt dich ruhig aus.

            Wenn ich hier mit jemanden ein Gespräch führe, so nie auf der Du und Du Ebene, ich vergesse nie, falls vorhanden, die anonyme Leserschaft dahinter, daher meine breitgefächerten Beiträge.

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 3:23 pm

            Materie ist verdichteter Geist, also schwerer oder dichter manche nennen es auch niederer, also alles ohne Wertung, es ist alles eine Beschreibung einer Energieform.

          • No_NWO
            Oktober 3, 2020 um 3:46 pm

            Das wäre eine ingenieurtechnische Sicht, keine geistige.

          • Tula
            Oktober 3, 2020 um 4:18 pm

            Egal wie du diese Sicht nennst, es ist eben so, es wird eine Energieform beschrieben um sie verständlich zu machen und vielleicht sogar erklären zu können, für Menschen die diese verschiedene Energieformen nicht oder noch nicht selber bewusst erleben können, also doch wieder eine spirituelles Thema oder eine geistige Sicht, irgendwie ist dann doch wieder alles Eins. 🙂

  4. Tula
    Oktober 2, 2020 um 12:31 pm

    https://lichtweltverlag.at/2020/10/02/das-zeitenende-teil-2/

    …………Es gibt viele Erden

    SANANDA: Ja, und nicht nur das, ihr könnt dann auch alle Möglichkeiten übersehen, alle Potenziale und Welten, die sich vor eurem erwachten Bewusstsein zeigen.

    “ Geht bitte davon aus, dass es nicht nur eine Erde gibt. Ja, es gibt viele Erden, die übereinander gelagert existieren.

    Das ist sicher nicht ganz einfach wahrzuhaben, doch so ist es, denn alle sogenannten Potenziale, die Möglichkeiten, von denen oft die Rede ist, müssen sich ja irgendwo zeigen und ausagiert werden. So gibt es in der Schöpfung alles in jeder erdenklichen Form – und dadurch ist unendliches Wachstum gewährleistet.

    JJK: Verstehe ich das richtig: Es gibt viele Erden? Ist das so? Auf all diesen Planeten entwickeln die inkarnierten Wesenheiten ihre eigene Realität?

    SANANDA: Viele Erden, die in unterschiedlicher Schwingungsdichte oder Lichtqualität existieren, ja.

    Auf jedem einzelnen Planeten werden die Wesenheiten an ihren Ursprung herangeführt, so sie es noch nicht sind. Die Entfernung zum göttlichen Licht des Ursprungs macht den Unterschied. Je näher ein Planet dem Licht kommt, desto feiner schwingt dieser und desto geklärter sind die Wesenheiten, die ihn bewohnen.

    Alle diese Ebenen sind für euch natürlich noch unsichtbar, doch sobald ihr wieder voll bewusst seid, werdet ihr diesen Einblick haben – und bestimmt werdet ihr sehr überrascht sein, was es da alles gibt, und ein Staunen wird euch erfüllen. Auf allen diesen Ebenen können sich die Lebewesen ausagieren und wachsen. Dafür wurden sie geschaffen, um dem Spiel der scheinbaren Trennung von Gott, der Urquelle, zu dienen.

    Bald schon werdet ihr den Fluss der Zeit verstehen und begreifen – und das Jetzt wird alle Fragen beantworten.

    JJK: Oft ist die Rede davon, dass den Menschen, die sich jetzt diesen Umbrüchen auf der Erde verweigern, anderswo Gelegenheit dazu gegeben wird – auf einer dieser Erden, die da existieren?

    SANANDA: Das ist so vorhergesehen. Für jedes Wesen gibt es die perfekte Umgebung zum Wachstum – und so ist für alle gesorgt. Jemand kann sich so lange einer Entwicklung widersetzen, wie er möchte, da die Möglichkeiten, um das äußerst real zu erfahren, unbegrenzt sind. Ihr würdet euch wundern, wie belebt das Universum und wie erfüllt die „Leere“ in Wirklichkeit sind………….

  5. No_NWO
    Oktober 2, 2020 um 2:24 pm

    Lieber Martin, da eventuell wieder einmal in deinem Spam-Ordner eingelaufen, hier der kurze Hinweis, bitte, dir zwei Mails mit insgesamt drei Bitten um Textkorrektur zugesandt zu haben, ein kleiner Tippfehler (nicht: Mehrproduktion; sondern: Mehrprodukt); es fehlt der Filmtitel «Matrix»; zum dritten ist ein Verweis auf eine Textstelle beim Kopieren nicht mitgekommen.

    Lieben Dank für Deine Mühe!

  6. Gerd Zimmermann
    Oktober 2, 2020 um 7:54 pm

    @ Dakor: „Organisationstalent; geradezu pädagogische Fähigkeiten, den richtigen Mann oder die richtige Frau an den richtigen Platz zu stellen — an den Platz, auf dem jemand sich wohlfühlt,

    Meine Ex war oder ist Studienrat am Gymnasium.

    Am Montag kam sie nach 45 Min Unterricht total erschöpft nach Hause.

    Kopierte irgendwelche Dinge, die sie am nächsten Tag den Schülern
    als Stillbbeschäftigung aufgab.

    Klar, an den Vorgeben der Lehrerinstruktuktionen gelehnt.

    Genauso wie es Universitätsprofessoren machen.

    Diese Professoren können uns kein Atom zeigen,
    aber die Urknalltheorie leeren.

    Bist du noch ganz bachem ???

  7. Gerd Zimmermann
    Oktober 2, 2020 um 8:03 pm

    @ «Matrix»;

    No NWO, es gibt keine Matrix.im Film schon aber da hast du dich filmen lassen.

    • No_NWO
      Oktober 3, 2020 um 10:53 am

      Ich werde mich zur Sache nicht äußern. Manche sind zu mächtig, manche zu schlau, manche zu zu. Da fällt mir doch gleich ein Wortspiel ein: „Ganz schön zuzu, wa!?“

  8. Gerd Zimmermann
    Oktober 2, 2020 um 8:10 pm

    @ ja das stimmt alles, wobei immer vergessen wird, das alles ein Spiel ist.
    Spiele sind ja zum Spielen da und an und für sich werden sie zur Unterhaltung und zur Freude gespielt aber wie so oft bei Spielen, sind am Ende oft alle zerstritten, im schlimmsten Fall sogar tot.
    Aber eigentlich spielen wir ein Spiel, das wir viel zu ernst nehmen, das Spielerische ist verloren gegangen.

    Hört, hört.

    Wenn Du das wirklich verstanden hast,
    ziehe ich meinen Hut vor Dir.

  9. Gerd Zimmermann
    Oktober 2, 2020 um 8:22 pm

    Globalisierung ???

    Exporte im Universum, keine, weil die Entfernungen einfach zu gross sind.

    Importe, siehe Exporte.

  10. Gerd Zimmermann
    Oktober 3, 2020 um 8:27 am

    @ Bist du ganz sicher, daß es „deine eigenen Werke“ sind, Ludwig?

    Nirmalo

    das Selbe trifft auch für Karl zu.
    Immanuel inklusive.

  11. Gerd Zimmermann
    Oktober 3, 2020 um 1:10 pm

    @ aber die Umsetzung verlangt große Disziplin und Übung.

    Wofür ???

    Aufmerksamkeit in ja o.k.

    Aber wofür Diziplin ?

    Das nachplappern was der Prof uns da vorne lehren will.
    Gut, plappere nach, bringt gute Schulnoten aber niemals Wissen.

  12. Oktober 3, 2020 um 3:26 pm

    Teutoburg: „Unternehmer tun nichts anderes als Arbeiter ausbeuten.“

    Da hast du dir aber ein sehr
    einfaches Bild gestrickt. 😎

    Ich selber zum Beispiel könnte den Arbeiter geben,
    an einigen Stellen im Betrieb, aber ich könnte nicht
    den Kopf des Ganzen, den Erdenker und den Leiter
    und den Organisator, den Umtriebigen… geben.

    Ohne seine Idee, sein Talent und sein
    Durchhaltevermögen: Kein Betrieb.

    Also habe ich einigen Respekt vor all diesen
    vielen Menschen, die auf der materiellen Ebene
    in unermüdlichem Einsatz (keine geregelte Arbeitszeit!)
    jeder auf seine Weise am Wohlergehen der Menschen arbeiten.

    Ein Lob dem Typus Unternehmer ! 🌿

    • Oktober 4, 2020 um 9:10 am

      Einzelunternehmer nehme ich selbstverständlich von meiner Kritik aus. Ich dachte, das ergibt sich aber von alleine.
      Wer Menschen ausbeutet für Hungerlöhne, ist ein Ausbeuter und kein Unternehmer.

  13. Oktober 3, 2020 um 3:35 pm

    .
    In diesem Sinne…
    ist der Unternehmer ein Künstler (Kreativer),
    der Arbeiter ein Handwerker (Nachmacher).

    • Martin Bartonitz
      Oktober 3, 2020 um 5:04 pm

      „In diesem Sinne…
      ist der Unternehmer ein Künstler (Kreativer),
      der Arbeiter ein Handwerker (Nachmacher).“

      Das nun mag ich nicht stehen lassen. Auch Arbeiter sind in ihren Berufungen äußerst künstlerisch im Finden von speziellen Lösungen. Dazu müssen sie keine Unternehmer sein. Aber nur durch Nachmachen kann ein solche Kreativität nicht erreicht werden. Sicher gibt es reichlich Menschen, die damit zufrieden sind, Tag für Tag die gleichen Handhabungen durchzuführen. Aber das sind eher weniger. Die Eintönigkeit dabei ist so schlimm, dass schlimm, dass Mensch dann zunehmend Fehler macht. Aus diesem Grund wird an den Fließbänder inzwischen viel komplexer gearbeitet, um dem entgegenzuwirken …

  14. Oktober 3, 2020 um 3:40 pm

    Gerd: „das Selbe trifft auch für Karl zu. Immanuel inklusive“

    Mag sein, aber…

    Gehe ich Recht in der Annahme, daß du einen Unterschied mindestens in
    der Schwingung der Schriften von Marx, Kant, Lao Tse ausmachst? Einen
    Qualitäts-Unterschied, einen der Reife?

  15. Oktober 3, 2020 um 4:01 pm

    Tula: „Ein Leben in Liebe zu leben ist logisch“

    Was bitte, hat Liebe mit Logik zu tun?

    „Ein Leben in Liebe“ hat eher etwas
    mit „Chaos“ zu tun, denn mit Logik.

    Liebe ist unberechenbar, unkalkulierbar
    und garantiert nicht treu. Sie interessiert
    sich nicht für unsere kleinlichen Regeln.

    🌻

    Tula: „die Umsetzung verlangt große Disziplin und Übung.“

    Um Regelwerken Folge zu
    leisten, bedarf es Disziplin.

    Um der Liebe zu folgen,
    bedarf es lediglich des
    Muts zur Einstimmung.

  16. Tula
    Oktober 3, 2020 um 4:14 pm

    Nirmalo, hast du dir die Auswirkungen von einem Leben in Liebe mal angeschaut oder selbst erlebt?, es ist logisch, jeder will Liebe und ihre Auswirkungen…… Harmonie, Frieden, Freiheit usw………der ganze Blog hier strebt eine Welt der Liebe an.

    und die Umsetzung, Nirmalo in diese Welt ist scheinbar alles andere als leicht, die Umsetzung verlangt Disziplin und Übung.

  17. Oktober 3, 2020 um 5:14 pm

    Tula: „jeder will Liebe und ihre Auswirkungen“

    Da bin ich nicht ganz so sicher wie du. 🤗

    Einige wollen auch Macht und
    ihrem Ego freien Lauf lassen.

    .
    Tula: „der ganze Blog hier strebt eine Welt der Liebe an“

    😎

    .
    Tula: „jeder will Liebe“

    Sobald wir etwas wollen, sind wir
    nicht in der Frequenz der Liebe.

    Dann sind wir bedürftig.
    Bedürftigkeit ist n i c h t = Liebe.

    Liebe ist bedingungslos
    und… anstrengungslos.

    .
    Tula: „die Umsetzung (der Liebe) … verlangt Disziplin und Übung“

    Die Liebe kann nicht „umgesetzt“
    werden. Sie ist nicht handhabbar.

    Und alles, was Disziplin und
    Übung verlangt, ist nicht Liebe.

    • Tula
      Oktober 3, 2020 um 5:53 pm

      ………..Tula: „jeder will Liebe und ihre Auswirkungen“

      Da bin ich nicht ganz so sicher wie du. 🤗

      Einige wollen auch Macht und
      ihrem Ego freien Lauf lassen…………

      ja das nennt man da Eigenliebe, ja das gibt es alles hier auf Erde aber im Grunde genommen dreht sich alles um das Thema Liebe.

      Und zum Rest, ja ich schreibe ja ganz klar, das die Menschen oder die Menschheit sich sehr schwer tut mit der Umsetzung, sie wollen Liebe, hassen aber, sie tun sich sehr sehr schwer damit, du bist ja nicht blind, sie dich um in der Welt.

      • Oktober 3, 2020 um 6:01 pm

        Tula: „aber im Grunde genommen dreht sich alles um das Thema Liebe.“

        Ja. So is.

        Wir sind aus ihrer Frequenz herausgefallen. Nun
        d e n k e n wir, daß die Umkehr mühselig wäre.

        Ist es nicht. Nur eine kleine Frequenzänderung.

        • Tula
          Oktober 3, 2020 um 6:16 pm

          wie heißt es so schön, ein kleiner Schritt für den Menschen aber ein großer Schritt für die Menschheit, na das mit dem Mond war ja auch nicht so einfach, bis mal dieser kleine Schritt getan werden konnte.

          • Oktober 4, 2020 um 3:21 pm

            Das ist ein dummer Spruch; abgele-
            sen von einem Kind im Sandkasten.

          • Oktober 4, 2020 um 3:39 pm

            Um einem Mißverständnis den Wind zu
            nehmen: Das Kind hieß Neil Armstrong.

  18. Oktober 3, 2020 um 5:36 pm

    Martin: „Das nun mag ich nicht stehen lassen.“

    Das hab ich auch nicht erwartet. 😃

    Wer seinen Blick auf EINE Facette von etwas richtet, kann
    nicht gleichzeitig auch alle anderen in den Blick nehmen.

    .
    Martin: „Sicher gibt es reichlich Menschen, die damit zufrieden sind, Tag für Tag die gleichen Handhabungen durchzuführen.“

    Was durchaus ok. ist.
    Jeder, was er kann und mag.

    .
    Martin: „Die Eintönigkeit dabei ist so schlimm, dass schlimm, dass Mensch dann zunehmend Fehler macht.“

    Deshalb braucht es Maschinen,
    die den Mehrwert schaffen
    und den Menschen ablösen.

    Früher hat der Mensch im Schweiße seines Angesichts
    den Boden umgegraben. Dann hat er Tiere eingespannt
    (Kühe, Pferde, Elefanten…) und deren Kräfte genutzt.
    Heute machen das die Maschinen und der Mensch vergnügt
    sich an ihrer Bedienung oder… steuert sie vom Büro aus.

    .
    Martin: „Aus diesem Grund wird an den Fließbänder inzwischen viel komplexer gearbeitet, um dem entgegenzuwirken“

    Auch diese fortschrittlichen Bänder
    werden in Kürze verschwunden sein.

  19. Gerd Zimmermann
    Oktober 3, 2020 um 10:08 pm

    @ Gehe ich Recht in der Annahme, daß du einen Unterschied mindestens in
    der Schwingung der Schriften von Marx, Kant, Lao Tse ausmachst? Einen
    Qualitäts-Unterschied, einen der Reife?

    Sonst hätte ich das nicht geschrieben.

    Was meinst Du wohl wen oder was ich zum Ausdruck bringe.
    Garantiert nicht einen Gerd Zimmermann.
    Der schreibt nur unter einen Namen.

    Ich durfte oder kann hinter die Spiegel schauen.
    Ich kann das Nichts sehen.
    Ist natürlich nicht Nichts sondern alles.

    Wofür die Null das Nichts berechnen ???

    Ich habe die Nase voll von den Gewinsel hier.
    Sollen sie jaulen wie die jungen Hunde.

    Ich betrachte mich ganz sicher nicht als geistig reifer Mensch,
    dafür habe ich Wissen um die Schöpfung eines Universums.

    Welcher Nobelpreisträger sollte sich dann mit mir messen.

    Du Nirmalo, geht nicht, wofür.

  20. No_NWO
    Oktober 4, 2020 um 1:39 pm

    Wer die esoterischen Erörterungen des auf diesem Blog wesenden spirituellen Klerus über die Entkörperlichung des Materiellen eine Zeitlang aufmerksam verfolgt, gewinnt den Eindruck, als würden sich Extrem-Materialisten zur Aufgabe gesetzt haben, alle Spiritualität zu veralbern. Die sich darbietende Komik ist wahrscheinlich aber unfreiwillig.

    Es gibt, grob gesehen, zwei Hauptarten von Spiritualität. Die eine nimmt das Treppenhaus. Die andere bucht bei Elon Musk.

  21. Oktober 4, 2020 um 3:32 pm

    An der Geistigen Reife gespiegelt sehe ich Lao Tse als Mystiker (7),
    Immanuel Kant als Erwachsenen (4) und Karl Marx als Kind (2),
    maximal als Jugendlichen (3).

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