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Was genau ist nochmal mit Demokratie gemeint?

Bevor jemand Energie in einen Hausbau investiert, hat er den Grund zu untersuchen. Ist er sandig, ausgehöhlt, morastig? Oder ist er fest und dauerhaft, womöglich aus Fels bestehend.

Auf den morastigen Grund eines von Staatsschule, Medien und PR geprägten Fühlens, Denkens und Wollens von Menschen läßt sich keine Demokratie bauen. Überhaupt wäre zu fragen, was das denn sein solle, eine „Demokratie“? Daß alle „was zu sagen“ haben!? Dies allein schon würde gegen einen zentralen und, weil lebensnahen, allhin anerkannten Rechtsgrundsatz verstoßen. Demokraten nehmen nur dessen ersten Teil zur Kenntnis, der lautet: Gleiches ist gleich zu behandeln. Der zweite Teil wird von Demokraten schlicht ignoriert: Ungleiches DARF NICHT gleich behandelt werden. Ich übersetze mal: Fachlich Inkompetente haben in Fachwissen erfordernden Angelegenheiten kein Entscheidungsrecht. Wird dies ignoriert, entsteht genau das, was wir derzeit haben. Ein Irrenhaus. Ein Irrenhaus namens Demokratie, das besiedelt von Patienten ist, denen die Diagnose gemein ist: Von Staatsschule, Medien und PR totalverblödet.

Was muß ein Häuslebauer demnach vor dem ersten Spatenstich tun? Ge-NAU!!! Grundsanierung, Sanierung des Grundes.

No_NWO in einem Kommentar heute auf dem Blog

Ich hatte vor Jahren einen erhellenden Text zur Entstehung der Demokratie nach Athener Ideen in die Hand bekommen, kann ihn leider nicht mehr finden. Er wurde von der Wissensmanufaktur veröffentlicht und erklärte, dass die damaligen reicheren Athener Anteil an der Demokratie hatten, aber nicht ihre Frauen, und auch nicht die vielen Unfreien dieser Tage, die den größeren Teil stellten. Dass unsere Demokratien nicht wirklich das Versprechen, was auf der Verpackung steht, hält, nämlich dass alle Macht vom Volke ausgehe, lässt sich in den letzten 30 Jahren nach dem Mauerfall gut nachvollziehen.

Ich hatte einmal den Text eines Anarchisten hier anklingen lassen, der noch weitere Gedanken spinnt: Mit einfacher Logik zur Erkenntnis, warum die Institution Staat keinen Sinn macht

Gerne möchte ich nun ein Interview von Ken Jebsen ins Regal stellen, das er mit dem Autor des Buchs In seinem Buch „Vom Scheitern der repräsentativen Demokratie – eine demokratische Tragödie“. Friedemann Willemar sieht hier eine Parteien-Oligarchie. Horst Seehofer selbst hatte in Die Anstalt offen heraus gesagt: „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Allerdings macht Herr Willemer Hoffnung, denn die Väter des Grundgesetzes haben uns ein Tür geöffnet, über die wir ganz legal diese Parteien-Oligarchie hinter uns bringen können:

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