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Die Genese einer neuen Ideologie

Laut Bill Gates hatte der zweite Weltkrieg der Menschheit eine neue Weltordnung gebracht mit der USA als vorherrschende Weltmacht. Einen ähnlichen mächtigen Effekt sieht er nun mit der Corona-Pandemie wirken. Gerne möchte ich einen Text aus dem Wirkkreis der Anthroposophie bringen, der sich anschaut, was die soziale Distanz mit uns macht:

Die Genese einer Ideologie
(Auszug aus dem lesenswerten Artikel Corona-Virus: Menschheit am Scheideweg – Wie im Schatten der Krise die Welt neu geordnet wird)

Die Menschen leben in Sorge, dass in der Begegnung von Mensch zu Mensch kleinste, materiell vorgestellte Teilchen vom einen Körper auf den anderen überspringen könnten. Wie gesagt: es kommt hier zunächst nicht darauf an, ob diese Sorge berechtigt ist oder nicht, sondern allein auf die Tatsache, dass sie vorhanden ist. In fast allen Ländern der Welt sind die Menschen deshalb angehalten, sich nicht zu begegnen, und wo das unumgänglich ist, Abstand zu halten oder Schutzmasken zu tragen. Dadurch wird das Bewusstsein auf den rein materiellen Aspekt der Begegnung gelenkt. Der andere Mensch wird primär als Körper in Raum und Zeit wahrgenommen. Aber auch die eigene Leiblichkeit wird bewusster erlebt. Viele haben Angst vor Ansteckung und dem damit verbundenen Sterberisiko. Man kann beobachten, wie die Bewegungsabläufe dieser Angst folgen, etwa wenn jemand in der U-Bahn laut hustet. Die Handlungen werden in solchen Augenblicken durch den reflexartigen Impuls gesteuert, das eigene Überleben zu sichern, d.h. durch Angst. Angst ist aber die ursprünglichste Form des Egoismus. Im Augenblick des Angstgefühls wird das Bewusstsein durch den eigenen Leib begrenzt, den es zu erhalten gilt. Die Seele zieht sich zusammen, verbeisst sich gewissermaßen in den Körper. Hinzu kommt, dass die nun isolierten Menschen technische Wege suchen, den Verlust des körperlichen Aspekts der Begegnung auszugleichen, d.h. akustische und optische Signale per Video-Konferenzen zu empfangen und Ähnliches. Diese Kompensations-Übungen verstärken noch die Konzentration auf den rein materiellen Aspekt der zwischenmenschlichen Begegnung. Das heißt: Die Maßnahmen mögen richtig oder falsch sein, psychologisch bewirken sie zunächst eine Verengung des Bewusstseins auf den physisch-leiblichen Aspekt des Daseins.

Weltweit fällt das Moment der Begegnung in Raum und Zeit aus und wird durch eine „digitale Vernetzung“ ersetzt. Die voneinander isolierten Individuen bilden notgedrungen einen abstrakten Gemeinschaftsbegriff aus. Der andere Mensch wird nicht mehr in der Begegnung erfahren, sondern gedacht. „Wir alle“, so heißt es, müssen zusammenhalten, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und „Risikogruppen“ zu schützen. Wer aber sind diese Alle, wer ist „Wir“? Wir zählen: so und so viele Menschen sind gestorben, so und so viele könnten gerettet werden. Aus dieser Perspektive ist „Gemeinschaft“ gleichbedeutend mit „Masse“, d.h. eine Summe physischer Leiber. Sozial ist, was das Leben als solches erhält. Wer dagegen die Begegnung sucht, handelt unsozial, weil er damit menschliches Leben gefährden könnte. Durch die weltweiten Corona-Maßnahmen wird somit ein als Summe menschlicher Körper definierter Gemeinschaftsbegriff kollektive Selbsterfahrung, „Gesellschaft“ wird zunehmend biologistisch verstanden. Der neue Biologismus unterscheidet sich allerdings von dem der Nationalsozialisten. Die Nazis reduzierten das Selbstverständnis der Gemeinschaft auf biologische Merkmale, indem sie das Selbstbewusstsein in der Angst vor der verhassten anderen „Rasse“ spiegelten. Der neue Biologismus bezieht sich auf die menschliche Rasse als solche. Er beruht nicht auf der Angst vor einer Verunreinigung des Erbguts durch eine „jüdische Weltverschwörung“, sondern auf einem Reflex gegenüber einer unmittelbaren Bedrohung des Lebens als solchem. Bill Gates erklärt: „Die Coronavirus-Pandemie stellt die gesamte Menschheit gegen das Virus … Dies ist wie ein Weltkrieg, nur dass wir in diesem Fall alle auf der gleichen Seite sind.“[29] Massenpsychologisch wird so dieselbe Perspektive verfestigt, die erstmals durch die Klimakrise eröffnet wurde: Höchster Zweck der Gemeinschaft ist der Erhalt des menschlichen Lebens als solchem.

Der Widerstand

Kritische Stimmen sehen in der Gewöhnung des Volkes an eine teilweise Aufhebung der Menschenrechte eine Übung mit dem Zweck, zukünftige Machstrukturen vorzubereiten. Eine mehr phänomenologische Betrachtungsweise, wie sie oben versucht wurde, offenbart jedoch, dass die volkspädagogischen Wirkungen der Corona-Verordnungen viel tiefer gehen. Die geschaffenen Tatsachen bilden im Unterbewusstsein die weltanschauliche Grundlage für eine vollständige Umwertung der Werte. So wie Digitalisierung und Impfstoff-Entwicklung in Bill Gates‘ Lebenswerk ineinander greifen, so hängt die Isolation der Menschen innerlich zusammen mit der Entstehung eines auf das materiell-körperliche reduzierten Gemeinschaftsempfindens und der sich darauf gründenden Moralbegriffe. Freiheit und Demokratie sind im System dieser Weltanschauung keine selbständigen Werte, sondern erhalten ihre Funktion durch dasselbe zugewiesen.

So ist es möglich, dass niemand mehr gezwungen werden muss, sondern der unmündige Bürger seine Freiheit selbst abschafft und sich das Status-Symbol des Untertanen, den Mundverschluss, zu Hause selbst näht.

Weil dieses Verhalten aber nicht theoretisch, sondern mittels der geschaffenen Faktenlage überzeugt, genügt es nicht, es theoretisch zu bekämpfen und die Ideale von Freiheit und Demokratie hochzuhalten. Vielmehr kommt es darauf an, in Zukunft wiederum Fakten zu schaffen, die der Ideologisierung der Gesellschaft entgegenwirken. Wo also findet sich im menschlichen Zusammenleben etwas, das als Gegenpol zur „neuen Religion“ des Silicon Valley ergriffen und verstärkt werden könnte?
In der konkreten Begegnung von Mensch zu Mensch wird der Biologismus, auf den das Silicon Valley bauen möchte, jedes Mal überwunden. Stehen sich nämlich Menschen in Raum und Zeit gegenüber, so erfährt das sich mit dem Körper gleichsetzende Ich jedes Mal eine existenzielle Verunsicherung.

Was in der Isolation unbewusst zum Ich gezählt wird, die körperlichen Besonderheiten, die psychischen Veranlagungen, die Summe der Gedanken und Gefühle – all das wird in der Begegnung in Bewegung gebracht und mehr als Hülle, als Medium für ein Höheres erlebt, auf das es hinweist und das durch diese hindurch wirkt. Doch von dem sich so offenbarenden Ich kann man nicht glauben, dass es in Raum und Zeit anwesend sein könnte. Schließlich wird es subjektiv als Totalität erlebt, die eben nicht zusammenfällt mit diesem oder jenem Attribut, durch welches es sich äußert. Dass das Ich mehrmals anwesend und somit zählbar sein soll, widerspricht allen Regeln der Logik. Die wirkliche Begegnung in Fleisch und Blut ist somit ein Paradox, welches die Anwesenden innerlich in Bewegung bringt und auf das Rätsel des menschlichen Wesens hinweist.

Die Menschheit ist nicht eine Gattung, sondern jeder Mensch ist eine Gattung für sich. Und auf dieser Erfahrung beruht das Gefühl für die Würde des Menschen im Sinne unserer Menschenrechte.

In der Simulation menschlicher Begegnung durch digitale Medien stellt sich diese Erfahrung nicht ein. Da ist jeder Teilnehmer bloßer Zuschauer, auch wenn er „interagiert“. Zwar kann ich mir sagen: da am anderen Ende des in die Weltmeere versenkten Kabels sitzt auch ein Mensch. Aber das ist nur ein Gedanke. Das innere Gefüge meiner gewohnten Selbsterfahrung wird davon nicht erschüttert, seelisch-geistig komme ich nicht in Bewegung. Aber ich habe Gedanken, vielleicht sogar schärfere, als wenn der Andere mich durch seine Anwesenheit innerlich berührte. Und das ist die andere Seite desselben Zusammenhangs: In der Isolation erscheint der Geist als Intellekt. Intellektuell versuche ich die Beziehungen zu meinen Mitmenschen zu regeln. Ich schreibe eine möglichst präzise, scharfsinnige E-Mail. Der andere schreibt eine verärgerte Nachricht zurück. Ich versuche das Missverständnis aufzuklären. Es wird aber immer schlimmer! Vielleicht schaue ich mir dann meine erste E-Mail nochmal und bemerke, dass sie durchaus einen Stachel enthielt, der den anderen verletzen konnte. Zugleich aber denke ich: und selbst wenn, das ist nur eine Kleinigkeit, auf die der andere doch nicht so anspringen muss. Nun – in der wirklichen Begegnung in Raum und Zeit hätte derselbe Stachel vermutlich nicht gestochen! Und wenn doch, so hätte er nicht derartig langwierige Komplikationen nach sich gezogen. Vermutlich hätte ich den Stachel aber auch von Anfang an anders gebildet. Ich würde unter dem Eindruck des anwesenden Menschen den unmittelbaren Impuls erlebt haben, meinen Worten nochmal eine andere Wendung zu geben. Vor dem Bildschirm aber ist das unmöglich, denn da ist jeder Mensch in Wahrheit allein mit sich.

Ärger, Selbstliebe, Geltungssucht, Hass – diese Kräfte erfahren in der Isolation keine Korrektur durch die wirkliche Anwesenheit des Anderen. Und diese Kräfte sind in Wahrheit der unbewusste Unterboden, auf dem die Intellektualität nun sprießt. Aus dieser Intellektualität bildet sich in der digitalisierten Gesellschaft, und in gesteigertem Maß nun durch den Lock-Down, der Gemeinschaftsbegriff. Das ist aber eine Krankheit, die sich schon lange vor dem Corona-Virus ausbreitete, nämlich diejenige, die wir als zunehmende Polarisierung der Gesellschaft erleben, weil sich Jeder in die auf ihn zugeschnittene Informations-Blase einschließen kann. Zwischen vermeintlichen „Faktenfindern“ und „Verschwörungstheoretikern“ ist kein Gespräch möglich, weil die digital erzeugte „Informationsgesellschaft“ den Blick in Wahrheit gar nicht weitet, sondern auf das den eigenen Neigungen Zugängliche verengt. Der Mensch wird geistig gewissermaßen zurückgestaucht auf das körperlich-physische Reflexsystem, für welches wiederum die materialistische Medizin das Leben immer weiter verlängern möchte.

Die Entscheidung

So wenig wie Gemeinschaft eine Summe von Körpern ist, so wenig ist das, was das isolierte Ich denken kann, schon Geist. Vielmehr entwickelt sich der Geist durch die konkret-materielle Begegnung von Mensch zu Mensch. Und dieses, was da geistig zwischen den anwesenden Menschen lebt, ist der Beginn des sozialen Lebens. Das allgemeine Menschenwesen, das jeder von uns ist, realisiert sich erst in der Begegnung. Es ist mehr als die Summe seiner Teile. Das soziale Leben ist somit das exakte Gegenteil des Gemeinschaftsbegriffs, den die Angst-Pandemie impliziert und von dem sich gegenwärtig das vermeintlich „Soziale“ ableitet. Eine Summe von Schweinen ist eine Herde, eine Schweine-Gemeinschaft. Eine Summe von Menschen dagegen ist noch keine Menschengemeinschaft, sondern wiederum eine Herde.

Was Menschen zur Gemeinschaft verbindet, sind nicht ihre physischen Merkmale. Das spezifisch Menschliche der Gemeinschaft bildet sich vielmehr als ursprünglich menschliche Schöpfung erst in der zwischenmenschlichen Begegnung.

Aber es bildet sich eben auch nicht, wenn sich die Menschen nicht als materielle Körper gegenüberstehen, sondern z.B. per Video konferieren.
Video-Konferenzen können sehr praktisch sein, doch niemals die Begegnung von Mensch zu Mensch in Zeit und Raum ersetzen. Vor etwa 20 Jahren drang dieses Problem schon einmal ins öffentliche Bewusstsein. Dann verschwand es wieder aus unseren Gedanken und Gefühlen. Angesichts der Aussichten auf zunehmend virtuelle Möglichkeiten der „Begegnung“ wurde damals nämlich gefragt: was unterscheidet den virtuellen Menschen vom wirklichen Menschen aus Fleisch und Blut? Was ist der Unterschied zwischen einer echten Begegnung und ihrer perfekten Simulation? Kurz: was ist „Anwesenheit“ wirklich, was ist da noch im Raum außer der Materie, die meine Sinne affiziert?

Mittlerweile haben wir uns an die schöne neue Welt gewöhnt. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen. Und das Grundproblem der neueren Menschheit wurde nahezu vergessen. Jetzt aber schreitet die Digitalisierung in Riesenschritten voran. Und genau in diesem Augenblick werden wir von dem Corona-Virus vor die schon fast vergessene Frage gestellt:

Was ist der Wert der wirklichen Begegnung in Raum und Zeit?

Wenn sich der anwesende Mensch vom virtuellen nur durch den die Sinne affizierenden Aufbau der Materie unterscheidet, wie der Biologismus meint, werden beide schon bald nicht mehr zu unterscheiden sein.
Wer aus der Menschheit eine Herde von Säugetieren machen will, muss individuelle Begegnungen zu unterbinden suchen. Er muss die Gemeinschaft als Summe physischer Leiber und das Soziale als Befolgen von Regeln zum Schutz dieser Leiber definieren. Dann verliert aber der Begriff der Demokratie seinen wirklichen Inhalt, denn nur am wirklichen, physisch anwesenden Gegenüber kann sich ein gesundes Rechtsgefühl entwickeln. Wenn man also der Krise etwas Positives abgewinnen will, dann ist es dieses: sie ist die einmalige und vielleicht letzte Chance der Menschheit, für die geistige Wirklichkeit des anderen Menschen und den Wert der Begegnung mit ihm in Zeit und Raum aufzuwachen.

Bill Gates ist ein wirklicher Menschheitsvertreter. Er hat der Menschheit unglaubliche technische Möglichkeiten geschenkt. Doch er denkt über die Welt so, wie man aus seiner Perspektive eben denken muss: als handle es sich um die Programmierung eines Betriebssystems. Und wenn Bill Gates nun die Gattung Mensch vor dem Aussterben retten will, müssen wir umgekehrt die Menschheit vor ihrer Reduktion auf den Gattungsbegriff retten. Covid-19 wird nicht das letzte Virus sein, das Menschenleben bedroht. Es wird eine Zukunft kommen, in der jede echte Begegnung ein Risiko birgt. Dann müssen wir uns entscheiden:

Wollen wir die Lebenserwartung menschlicher Körper verlängern um den Preis, dass keine Menschen mehr in diesen Körpern wohnen, oder wollen wir das menschliche Wesen erhalten und dafür Krankheit und Tod als eine Tatsache des Lebens akzeptieren?

Anders gefragt:

Was ist eigentlich Sinn und Zweck einer menschlichen Gemeinschaft?

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. Gerd Zimmermann
    November 18, 2020 um 10:24 am

    @ Spreche ich hier mit zwei Personen (was
    ich zunächst dachte) oder mit nur einer?

    Wir Menschen können nur mit einer „Person“ sprechen,
    Wobei die andere Person nur zuhört.

    In unseren Kopf sind immer zwei unterwegs, einer der spricht und einer der
    zuhört. Sind aber beide das Selbe.

    Du bist ich und ich bin du.
    Wenigstens einer der das versteht.

  2. Gerd Zimmermann
    November 18, 2020 um 11:02 am

    Nirmalo

    die scheubare Getrenntheit verleitet uns dazu.
    Geistiges Eigentum kann es nicht geben.
    Wer das glaubt kann gleich in die Kirche gehen um zu beten.

    Gott ist eine Illusion, wenn auch eine sehr hartnäckige.
    Das trifft auf alle Religionen zu.

    Corona ist ebenso nur ein Bühnenbild.
    Aber es erhitzt die Gemüter.

    Im Hintergrund wird schon ein neues Bühnenbild aufgebaut.
    Schaun wir mal.

    • November 18, 2020 um 11:07 pm

      Gerd: „Gott ist eine Illusion, wenn auch eine sehr hartnäckige. Das trifft auf alle Religionen zu.“

      Nicht auf alle.

      Gerd: „Corona ist ebenso nur ein Bühnenbild.“

      Ein sehr interessantes.

      Gerd: „Aber es erhitzt die Gemüter.“

      Allein schon deswegen.
      Es bringt Leben auf die Bretter.

      Jeder wird aus seinem Trott geworfen.

  3. Tula
    November 18, 2020 um 11:28 am

    Werdet wie die Kinder…

    Vor einigen Jahren – im Staat Illinois in den USA – erkrankte die achtjährige Tochter einer Familie an einer lebensbedrohlichen Blutkrankheit. Man machte sich sofort auf die Suche nach einem Spender, dessen Blut mit dem des Mädchens kompatibel war. Man suchte längere Zeit vergeblich und die kleine Patientin wurde immer schwächer. Schließlich fand man heraus, dass der sechsjährige Bruder des Mädchens genau die richtige, seltene Blutgruppe hatte. Mutter und Arzt setzen sich mit dem kleinen Jungen zusammen und fragten ihn, ob er bereit sei, Blut für seine Schwester zu spenden, um ihr Leben zu retten.

    Zu ihrer Überraschung antwortete der Junge nicht gleich. Er erbat sich Bedenkzeit. Sechsjährige haben tatsächlich manchmal sehr nachdenkliche Phasen. Nach ein paar Tagen kam er zu seiner Mutter und sagte: „Ja, ich mach’s“.

    Am folgenden Tag brachte der Arzt beide Kinder in seine Klinik und positionierte sie in zwei Betten genau nebeneinander. Er wollte, dass beide zuschauen, welche Wirkung die Hilfe hatte. Zuerst zog er mit einer Nadel etwa 250 Milliliter Blut aus einer Armvene des Jungen ab und übertrug es dann seiner Schwester. Schon nach wenigen Minuten konnte man sehen, wie das Gesicht des Mädchens an Farbe gewann.

    Dann winkte der Junge dem Arzt, um ihm ganz leise eine Frage zu stellen. „Und wie lange dauert es jetzt noch, bis ich sterben muss?“

    Als der Junge gefragt worden war, ob er seiner Schwester „sein Blut spenden“ wolle, um ihr Leben zu retten, hatte er das Ganze wörtlich verstanden und war der Meinung gewesen, er müsse sein ganzes Blut spenden. Das war auch der Grund, warum er ein paar Tage zum Nachdenken gebraucht hatte.

    Und dann gab er einfach, was im Herzen jedes Menschen als Gabe verborgen liegt, wenn wir wirklich miteinander verbunden sind.

    • November 18, 2020 um 12:37 pm

      Eine tolle Geschichte!! Danke.

      • leon
        November 18, 2020 um 2:44 pm

        Ja danke tula… endlich mal ne geschichte, die anregt, nachdenklich macht… und so garr ein häppyend bringt…. traurig,die wahre wahrheit…

      • November 18, 2020 um 4:27 pm

        für Kinder, wie Sie eines sind.

    • November 18, 2020 um 4:27 pm

      esoterischer bullshit.

      • No_NWO
        November 18, 2020 um 10:28 pm

        Aber sehr geschickter Bullshit. Denn Gutherzigkeit und Großmut sind Kindern zueigen. Und sie können von Glück sagen, wenn der nicht böse ausgenutzt wird. Uns naiv ausnutzen zu lassen, ist also die arglistige Empfehlung der Eso-Trulla.

        Der berühmte biblische Satz „Werdet wie die Kinder“ meint deren Arglosigkeit. Entwicklungspsychologisch sind Kinder erst ab dem 7. Lebensjahr in der Lage zu lügen und zu betrügen. Sind sie jünger, reden sie immer die Wahrheit.

        • leon
          November 20, 2020 um 8:35 am

          Man sagt bei uns….
          Kinder und besoffene ,sagen immer die wahrheit…. alles gute ihnen….

  4. Gerd Zimmermann
    November 18, 2020 um 11:29 am

    Wenn der Mensch die Alleinheit erkennt braucht es keine Kriege mehr,
    obwohl sich heute schon jedes Bergvolk erfolgreich gegen die USA wehren kann.

    Die englischen Opfer unter Hitlers Beschuss wären nicht nötig gewesen aber
    sie wollten es nicht wissen.
    Alles Kriegsgerät ist sinnlos, einzig ein Spielzeug für grosse Jungs.

    Jede anfliegende Rakete kann umgedreht werden um den Angreifer zu treffen.
    Und das ganz ohne Technik.

    Ein Atomrakentensilo in England das gefechtsbereit war wurde einmal auf Null heruntergefahren.
    Wie ? Ganz einfach.
    Das waren keine UFOs.

    • November 18, 2020 um 11:20 pm

      Gerd: „Wenn der Mensch die Alleinheit erkennt braucht es keine Kriege mehr“

      Krieg setzt duales Denken voraus.
      Krieg setzt das Denken in Getrenntheit voraus.

      Krieg setzt das Denken voraus, daß ich besser/wichtiger bin als du.

      Gerd: „Alles Kriegsgerät ist sinnlos, einzig ein Spielzeug für grosse Jungs.“

      Groß… im körperlichen Sinne.

  5. No_NWO
    November 18, 2020 um 1:55 pm

    Ja, eine sehr schöne Geschichte von Tula. Die auf das Blutopfermysterium menschheitsfrüher Ackerbauern verweist, auf: Blut bringt zum Erblühen, Blut macht fruchtbar, Blut macht den Boden fruchtbar — Tierblut, Blut eines starken männlichen Tieres, am besten Stierblut oder sogar das Blut eines lebensvollen jungen Mannes. Da sind tiefenseelisch urbildliche, sogenannte „archetypische“ Inhalte am Werke. Archetypen sind ENERGIE, die ins Handeln bringt.

    Wir sind hier nun bei Erich Neumann, bei «Ursprungsgeschichte des Bewußtseins» (1948). Der Archetyp „Blut und Boden“ gehört dem ganz im Kollektiv und dessen Fühlen, Denken und Wollen aufgehenden frühen Menschen an. Jenes Kollektiv wird von Geistern, Schamanen und „großen Einzelnen“ geführt. Das einzelne Individuum fühlt, denkt und will nicht aus sich heraus. Es ist nochbnicht in der Lage, kritisch, logisch abzuwägen und zu erkennen. Sagt ein „großer Einzelner“, der in Verbindung zur Göttin steht, zur „Großen Mutter“, es bestehe eine weltweite und hochgefährliche Pandemie, dann ist das so. Und alle handeln entsprechend.

    Wie aber „rekollektiviert“ der moderne und ja historisch längst schon deutlich individuierte Mensch? Wie rekollektiviert ein Mensch, welcher fähig ist zu kritisch-logischen eigenen Denkvollzügen, auf welchen seine persönlichen ethischen Entscheidungen aufsetzen? Wie werden dieser moderne Mensch und seine Ethik rekollektiviert? Erich Neumann zufolge dann, wennblanganhaltender seelischer Streß und Angst (Umweltkatastrophen, Klimakatastrophen, Viruskatastrophen) seine Psyche so unterminieren, daß sie irgendwann kollabiert und dann regrediert bzw. von den uralten archetypischen Inhalten „überschwemmt“ wird: Blut und Boden sind zurück, das große Schlachtfest steht bevor. Kritisch-logisches Denken sind nicht mehr möglich.

    Erst mit Erich Neumann kann verständlich werden, was hier weltweit gerade geschieht. Jahrzehntelange angsterzeugende Katastrophen-Propaganda hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Der rekollektivierte Mensch ist intellektuell wehrlos. Er macht alles mit und läßt alles mit sich machen.

  6. Gerd Zimmermann
    November 18, 2020 um 1:59 pm

    @ Werdet wie die Kinder…

    Jesus, frage ein Kind mit sieben Tagen.

    Bis heute vollkommen unverstanden.
    Warum können wir uns nicht an die ersten zwei bis drei Lebensjahre erinnern ?
    Das hat nicht das geringste mit einen Gehirn zu tun.

    Der Glaube das ein Gehirn denkt ist ein grosser Aberglaube.
    Seit wann denkt Materie.

    Denken ist ein immaterieller Prozess oder Vorgang, also niemals an
    Materie gebunden.

    Das will oder kann niemand verstehen.
    Das Bewusstsein bringt sein Denken durch dich, mich, uns auf der
    materiellen Ebene zum Ausdruck.
    Das ist nicht schwer zu verstehen.

    Weder der Papst noch irgendein Wissenschaftler weiss darum.
    In den Geheimschriften des Vatikan wirst du dieses einfache Wissen
    nicht finden. Du Natur flüstert es dir unaufhörlich zu.

    Wenn du die Sprache des Windes verstehst, wirst du darum wissen.

  7. Gerd Zimmermann
    November 18, 2020 um 2:56 pm

    Ebbe und Flut haben nichts mit dem Mond zu tun.
    Auf der Mondabgewandten Seite der Erde herrscht auch Flut.
    Unser Körper besteht zu ca 90 % aus Wasser.
    Wie gross müssten wir wohl bei Flut sein.

    Der Mond hebt Ozeane und verschont uns.
    Das ist halt so, wenn man nicht darüber nachdenkt.

  8. Tula
    November 18, 2020 um 5:56 pm

    Neale Donald Walsch beschreibt in Kürze, wie das Leben funktioniert

  9. Martin Bartonitz
    November 18, 2020 um 6:56 pm

  10. Martin Bartonitz
    November 18, 2020 um 6:56 pm

    »„Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Beweise ist dieser Test [der RT-PCR-Test] an und für sich nicht in der Lage, zweifelsfrei festzustellen, ob die Positivität tatsächlich einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus entspricht, und zwar aus mehreren Gründen, von denen zwei von vorrangiger Bedeutung sind: Die Zuverlässigkeit des Tests hängt von der Anzahl der verwendeten Zyklen ab; die Zuverlässigkeit des Tests hängt von der vorhandenen Viruslast ab.“

    https://www.corodok.de/portugiesisches-berufungsgericht-pcr/

  11. Gerd Zimmermann
    November 18, 2020 um 7:18 pm

    Sorry, falscher Link.

    • No_NWO
      November 20, 2020 um 11:07 am

      Wie der Name schon sagt: Krall! Für all jene, die sich an einen Fetisch krallen, an die „Kapitalrendite“ bzw. an Geld gebärendes Geld, an jenes Mysterium, das Marx als „Automat mit Lieb‘ im Leib“ bespöttelt hat, für solch politisch-ökonomische Kamikazeflieger ist nun in der Tat „alles vorbei“. 😂😂😂

  12. November 18, 2020 um 10:48 pm

    @ „…sind Kinder erst ab dem 7. Lebensjahr in der Lage zu lügen“

    Das geht schon früher.

    Der Beginn des Lügens korreliert
    mit dem Aufkommen der Angst.

    …und mit der Entwicklung des Verstandes.

    Darum nennt man die Kleinsten auch „unschuldig“:
    Sie können einfach nicht unauthentisch sein.

  13. November 18, 2020 um 11:31 pm

    Gerd: „Warum können wir uns nicht an die ersten zwei bis drei Lebensjahre erinnern ?“

    Weil der Verstand noch nicht voll funktionsfähig ist.

    Die Präsenz dagegen ist gegeben und ein Verstehen,
    das nicht des Denkens und seiner Logik bedarf, auch.

    Bezüglich Tiefschlaf-Phasen gibt es auch keine Erinnerung.
    Bezüglich der Phasen in tiefer Meditation gibt es auch keine.

  14. Gerd Zimmermann
    November 19, 2020 um 8:26 am

    @ Bezüglich der Phasen in tiefer Meditation gibt es auch keine.

    Wieviel Buddhistische Mönche gibt es ?
    Die Meditation erfolgt nach fest vorgeschriebenen Ritualen wie
    Körperhaltung usw.

    Warum erreicht niemand Buddha ?
    Jesus bis heute unerreicht.
    Mit mein Vater und ich sind eins.
    Er spricht vom Bewusstsein als sein Vater.
    Damit liegt er goldrichtig.

    Wieviel Menschen haben nach Jesus gelebt ?

    Jesus, es ist so einfach das niemand darauf kommt.
    Das ist wohl wahr, unter Mrd. einer.

    Denn sieh das gute liegt so nah.
    Das heisst man sollte sein Inneres für Gott öffnen, nicht für den aus
    der Kirche allerdings.

    Gott ist Bewusstsein und will erkannt werden.
    Wenn man Gott erkennt und weiss wie gross seine Intelligenz, ein Universum
    zu erschaffen mit all seinen Lebensformen auf der Erde fragt man nicht mehr
    nach dem Ursprung des Leben. Man wird demütig vor so viel Intelligenz.

    Gott kann man nicht studieren, er schenkt den Suchenden Wissen.

    Wie entsteht ein Universum
    woraus besteht Materie
    was ist Gravitation usw. einfach alles Wissen, was natürlich niemand
    wissen will.

  15. Gerd Zimmermann
    November 19, 2020 um 8:40 am

    Die Natur ist von Grund auf Harmonie = Liebe.
    Gerät die Polarität in der Natur aus den Fugen wird es Naturkatastrophen
    geben, bis die Polarität wieder ins Gleichgewicht kommt.

    Plus zieht niemals minus an. Gleiches zieht immer gleiches an.
    Das fand schon Prof Pollack heraus. Man muss aber kein Professor sein
    um darum zu wissen.

    Ein Magnet zieht zwar den anderen Pol, es handelt sich allerdings nicht
    um eine magnetische Kraft sondern um eine elektrische Kraft die sich am
    Schnittpunkt entlädt.

  16. Gerd Zimmermann
    November 22, 2020 um 2:38 pm

    Neale Walsch

    alles ist bereits geschehen.
    Vielleicht verstehst du das.

    Alles Wissen ist gewusst.
    Ich wage zu bezweifeln das du das verstehst.

  17. No_NWO
    Dezember 2, 2020 um 12:42 am

    In diesen Thread könnte folgende Info hineinpassen. Über nuoviso.tv bin ich heute auf die folgende Seite gestoßen:

    CannerGrow

    Dort findet sich auf der Startseite unter anderem:

    „Aufgrund der exponentiell steigenden Nachfrage nach dem hochwirksamen Inhaltsstoff CBD wird dieser heutzutage vielen handelsüblichen Produkten des täglichen Lebens zugefügt (beispielsweise: Esswaren, Getränken, Pflegeprodukten, Kosmetika, Nahrungsergänzungsmitteln, bis hin zu Haustierartikeln)“
    •••••
    Frage: Sollen wir flächendeckend ruhiggestellt werden? Weil — sagt jemand zu einem Kiffer: „Weißt du das denn nicht!? Haschisch macht gleichgültig!“ Darauf der Kiffer: „Ja und!?“

    Sollte jemand wissen, welche Wirkung der Inhaltsstoff CBD besitzt, und in welchen Produkten er, eventuell sogar undeklariert(?), enthalten ist, möge dies bitte kundgetan werden.

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