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Ecce servus — die Maske der Wahrheit

Eine Form der Sklaverei, eine andere ist die Staatssteuer. Ca. 70% der Arbeitszeiten gehen so von 90% der Menschen an die anderen 10%.

Sie zerrt uns vor den Spiegel und zeigt uns, wer wir in Wahrheit sind. Nein-nein, sie zeigt uns NICHT, zu was man uns zu machen jetzt erstmals beabsichtigen würde. Nein-nein-nein, sie zeigt uns, wer oder was wir jetzt bereits schon SIND und von Klein-auf an immer schon waren: Etwas mit einem bezifferbaren Wert: Ding, Unfreier, Sklave.

Doch wehe dem, der uns beweist, dass wir Sklave sein WOLLEN! Unser Ego liebt die Lüge, den Selbstbetrug. Es hasst die Wahrheit. Jene Wahrheit, immer schon einverstanden gewesen zu sein. Jene Wahrheit, seit wir denken können, immer schon Ware sein zu WOLLEN! Ein Ding mit einem bezifferbaren Wert, ein Sklave. Und eben dies von auch allen Anderen einzufordern. Als sei es eine höhere Moral: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Und wer „ar-bei-ten“ sagt, der meint: für Lohn arbeiten, für Geld.

Unwiderlegbar und logisch nachgewiesen ist: Der Wert jenes Dings namens Arbeitskraft bemisst sich in der physikalischen Zeiteinheit Sek./Min./Std. So Marx, und Punkt! Arbeitskraft ist ein wertlich bezifferbares Ding, und jener Wert findet seinen Ausdruck in Geld. Und der, der sie herstellt, die Ware, ist ganz so wie diese selbst ein ebenfalls wertlich und so denn zugleich geldlich exakt bezifferbares Ding. Sklaven sind mit Geld zu kaufende Dinge.

Schau! Schau da in den Spiegel! Das Ding, das du da siehst, das bist du: ein Sklave. Und du bist einverstanden, einer zu sein. Warst es immer schon. Und darum glaubst du selbst die dämlichste Lüge deiner Herren. Weil du dir einbilden können möchtest, sie hätten Respekt vor dir und würden dich niemals belügen. Weil du glauben können möchtest, ein Freier zu sein. Du Opfer! Du Opfer einer kollektiven Traumatisierung, die dich erst zum Sklaven konditioniert hat. Du dummgläubiges Opfer der Staatsschule!

Und die nicht dummgläubigen Opfer der Staatsschule? Ihre gebildeten Opfer, jene „Besseren“? Die Protestierer, Krakeeler, Aufständischen, Revoluzzer! Ha! — Als ob erst die Maske dich zum Sklaven machen würde, du Traumtänzer! Nein, Freundchen, freue dich über die Maske! Endlich kannst du dich nicht mehr vor dir selbst verstecken: Ecce servum!

Sie zeigt dir, wer du bist und wer du immer schon warst, du gesellschaftlich meist bloß etwas arrivierteres Opfer der Staatsschule. Du obertraumatisiertes Oberopfer der Staatsoberschule. Du universitärer Supertraumtänzer, der du dümmlich glaubst, weiter oben zu sein im Bildungsrange, würde zum Freien machen!

Einer, der für Lohn arbeiten will, WILL Sklave sein. Die aber, welche die Lüge lieben, den Selbstbetrug, die hassen den, der ihnen die Wahrheit bewiesen hat: dass sie Sklaven sind. Und so sind die fanatischsten Sklaven die, welche am lautesten gegen die Maske krakeelen und zum Volksaufstand aufrufen. Sie rufen nicht zum Aufstand gegen die Sklaverei auf, nein-nein-nein! Sie rufen zum Aufstand gegen jenen Spiegel auf, der ihnen zeigt, was sie immer schon waren: Opfer, Traumatisierte und darum WILLFÄHRIGE SKLAVEN! Und das wollen sie bleiben. Sie wollen es ALLE, ob Krakeeler oder spießig-brave Querdenker oder wildtuende radikale Rechte. Insgeheim sind sie sich vollkommen einig mit den Linken. Die noch nie Schwierigkeiten hatten, Sklaven zu sein. Denen Sklaverei noch nie peinlich und immer schon offenes Bekenntnis war: Credo in unum Dominum, den zentralistisch-bürokratischen Einheitsstaat.

Und diese Opfer alle hassen nicht nur den großen Wahrheits- und Freiheitskämpfer Karl Marx. Sie hassen auch Rudolf Steiner, der zustimmend Bezug auf Karl Marx genommen hat, als er sagte, Menschen dürften keine Dinge sein. Weil sie geistige Wesen sind, die zu Wahrheit, Freiheit und Brüderlichkeit berufen seien. Und nicht dazu, einer superreichen Elite, einem Duce, Führer, Diktator oder irgendeiner anderen – auch wenn demokratisch gewählten – Machtfigur alleruntertänigst den Schw… zu lutschen.

All ihr Opfer der staatsschulischen Traumatisierung… — wer oder was ihr euch auch immer einbildet zu sein… — ob Rechte, Linke oder Mitte; ob Arbeiter, Angestellte, Selbständige oder was auch immer „Besseres“: Anne Querrien lesen, «l’ensaignement»! Über die Entstehungsgeschichte der Staatsschule. Wie sie wurde, was sie ist: eine Einrichtung, um euch so sehr zu traumatisieren und zu konditionieren, dass ihr Sklaven sein WOLLT!

Deutsche Übersetzung hier ==> Elementare Untersuchung über die Grundschule

Hört auf, euch gegenseitig anzugehen! Werdet ein einiges Kollektiv, das sich geschwisterlich an die Heilung der großen Wunde macht, welche die Staatsschule euren kindlichen Körpern und Seelen geschlagen hat mit dem Ziel, euch zu Dingen zu machen, zu willfährigen und fanatischen Anhängern von Selbstversklavung — zu Opfern, deren Traumatisierung und Konditionierung erlaubt, sie beinahe nach Belieben an den Nasen herumzuführen und zu missbrauchen. Und zu Tätern zu machen. Oder fangt hinten an, ganz am anderen Ende, und fragt euch, warum etwas so Simples und Praktikables wie Rudolf Steiners «Dreigliederung des sozialen Organismus» nicht längst schon Wirklichkeit geworden ist.

Hier ==> Bund für Soziale Dreigliederung

Die Maske ist nur Spiegel!

Euer No_NWO

  1. Dezember 13, 2020 um 11:47 am

    Ich wollte nie für Lohn arbeiten. Ich wollte immer selbstständig mit meiner Hände Arbeit das verdienen, was ich zum Leben brauche. Das hat nicht geklappt.
    Weil der Gesellschaft egal war, was ich gemacht habe; ich war nicht angepaßt genug, ich bin den Leuten nicht in den Allerwertesten gekrochen, damit sie etwas von mir gekauft haben.
    So bin ich nicht. Mein Ego ist sehr schwach ausgeprägt. Um Erfolg zu haben muß man eine Art Über-Ego haben, sich aufblasen können wie ein Ochsenfrosch, ohne Substanz dahinter. Diese Zusammenhänge habe ich sehr spät erkannt, zu spät.
    Wir leben in einer Welt der Narzissten, der Über-Egoisten.
    Na und. So ist es halt. Ich kann das nicht ändern.
    Die Narzissten, die Über-Egoisten wollen das auch gar nicht ändern.
    So und nun kommen wir zu den Sklaven. Die wollen das auch nicht ändern.
    Und nun?
    Letzte Frage: Warum soll ich mit Über-Egoisten und Sklaven gemeinsame Sache machen?

  2. Tula
    Dezember 13, 2020 um 1:07 pm

    Playboy-Umfrage

    Virologe Christian Drosten ist „Mann des Jahres 2020“

    Ihn kennt nach diesem Jahr jeder: Christian Drosten, Chef-Virologe der Berliner Charité, berät die Bundesregierung in Corona-Fragen, und wurde nun zum „Mann des Jahres 2020“ gewählt.

    Wer hat es zum „Mann des Jahres 2020“ geschafft? Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Norstat im Auftrag des Magazins „Playboy“ kam zu einem klaren Ergebnis: Die meisten Stimmen (18,5 Prozent) erhielt der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten.

    Der Virologe hat in diesem Jahr die Bundesregierung während der Corona-Pandemie beraten, er war nicht nur in den Nachrichtensendungen, sondern auch in zahlreichen TV-Talkshows ein gefragter Gast. Den zweiten Platz teilten sich zwei Männer: Die befragten Frauen stimmten mit 13,6 Prozent für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der vor allem als Krisenmanager in der Corona-Zeit fungierte. Die Männer hingegen stimmten mit 10,3 Prozent für den Fußballtrainer Hansi Flick, der den Fußballverein FC Bayern München in diesem Jahr zum Erfolg führte.

    Die Verlierer des Jahres

    Zudem macht die Umfrage der Zeitschrift „Playboy“, deren Januar-Ausgabe am Donnerstag, 3. Dezember, erscheint, auch deutlich, welche Männer 2020 am wenigsten beliebt waren. Und auch dieses Ergebnis hat etwas mit Corona zu tun – allerdings auf eine andere Weise: Auf dem ersten Platz landete Schlagersänger Michael Wendler mit 35,6 Prozent, gefolgt von dem Kochbuchautor Attila Hildmann mit 16,5 Prozent. Beide gelten derzeit als Verschwörungstheoretiker.

    Anfang Oktober hatte Wendler mit seinem überraschenden Ausstieg aus der Jury der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ für Schlagzeilen gesorgt: In einem entsprechenden Instagramvideo äußerte der 48-Jährige nicht nur Kritik an dem Sender, sondern auch an der Bundesregierung angesichts ihrer Maßnahmen in der Corona-Pandemie. Der Wendler-Post hatte für viele Schlagzeilen und Diskussionen in den sozialen Medien gesorgt.

    Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

    • Martin Bartonitz
      Dezember 13, 2020 um 1:46 pm

      🙂

  3. Martin Bartonitz
    Dezember 13, 2020 um 2:25 pm

    Lieber No_NWO:

    Als ich meiner Frau sagte, dass ich mich wie ein Zinssklave fühlen würde, da ich über 50% meiner Arbeit dafür einsetzen muss, um für die verdeckten Zinsen, die in jedem Produkt stecken und durch die Verschuldung der Staaten, Ländern und Kommunen, aufzukommen, sagte sie mir, dass sie gerne ein Sklaven in dieser heutigen Zeit sei als in Jener, als die Sklaven noch in Ketten gingen.

    • Dezember 13, 2020 um 2:31 pm

      Es gibt natürlich Millionen Arten, wie man sein Sklavendasein rechtfertigen kann. Die Esoteriker, die sich ja schon lange hier breit machen, sind nur eine Facette davon.
      Sie scheinen dir aber auch besonders gut zu gefallen.

    • No_NWO
      Dezember 13, 2020 um 4:52 pm

      Schrieb ein Kommentator auf Human Connection, er sei nachdenklich geworden, als seine einst kleine Tochter ihre Mutter mit Blick auf eine neue Speise auf dem Teller gefragt habe: „Mami, schmeckt mir das?“

      Mit der Maske hat der staatsschulisch traumatisierte und konditionierte Mensch einen Spiegel vor sich und erblickt einen Sklaven. Den er nun fragt, ob ihm das Sklavesein auch „schmeckt“. Was soll der Arme da denn nun antworten!? Schwierig.

      Das ist die augenblickliche Befindlichkeit, und jeder reagiert auf seine Weise. Einen solchen Moment regieren Erschrecken und Abwehr. Erschrecken vor einer Grausamkeit, die niemandem angelastet werden kann — sind doch die Täter alle selbst auch Opfer. Und Abwehr sodann der Wut, niemanden verantwortlich machen zu können — und so nun vor die freche und unverschämte imperative Forderung gestellt zu sein, selbstverantwortlich zu handeln, erwachsen zu werden.

      Da liegt es dann nahe, zu verharmlosen: War schon mal schlimmer! Oder sich – siehe das nach Bruno Bettelheim benannte Syndrom oder auch das Stockholm-Syndrom – sogar in die Täterrolle zu flüchten und die einsetzende kollektive Selbstreflektion zu sabotieren, indem Nachdenkliche, Sensible und freundlich Zugewandte mit wüsten Unterstellungen und Beschimpfungen überzogen werden — dabei dem Gegenüber in schönster Projektion das zur Last legend, was gerade selbst unternommen wird. Richtig blöd, zum Mäusemelken das!

      Wie kommen wir da heraus? Erstens nur mit gemeinsamer Anstrengung und zähem und geduldigem Siegeswillen. Zweitens mit der Bereitschaft, des anderen Last zu tragen, ohne darauf zu verzichten, ihn unter gegebenen notwendigen Umständen auch einmal mit viel Liebe und Anlauf kräftig in den Hintern zu treten. Und drittens mit Humor: nicht fanatisch werden.

      So gehen wir nun, bitte, ganz sachlich in die Mitte der Dinge, in medias res, und tun einen Blick auf die verblüffend unauffällige und leise, auf die höchst subtile Technik, mit welcher die staatliche Grundschule ihr Werk des Traumatisierens und des zum Sklaven Konditionierens AN UNS ALLEN verrichtet hat und weiterhin verrichtet:

      Würde der moderne, in einer ihm von Eliten kulturell und medial fabrizierten falschen(!) Realität lebende Mensch plötzlich in der Wirklichkeit erwachen, würde er sich restlos überfordert fühlen — denn er traut sich und anderen nicht. Allein nur der Gedanke, es könnte eine von seiner Matrix abweichende Realität geben und es drohe ihm daher das Schicksal, in der wirklichen Wirklichkeit leben zu müssen, versetzt ihn in hellste Panik. Dann doch besser Sklave bleiben, denkt er.

      Was Anne Querrien in «l’ensaignement» zur staatlichen Grundschule darlegt, läßt sich nicht mit einem Achselzucken übergehen. „Alles nur überdrehtes Zeugs,“ hören wir den erschrockenen Leser zum Zwecke der Angstabwehr im Brustton der Überzeugung ausrufen!

      Folglich braucht der moderne Mensch Eliten, die ihm sagen, wie er „gut“ sein und alles „richtig“ machen kann. Denn früh schon im Kinde hat, vermöge des Besuchs der Grundschule, eine alles Leiblich-Materielle geringschätzende Lehre in uns allen Raum gegriffen. ==> Das äußere pädagogische Arrangement der staatlichen Grundschule wirkt wie ein wortloser Religionsunterricht. Das Kind erlebt seinen Körper dort als Störendes, als etwas, das kontrolliert, diszipliniert und gezüchtigt werden muß — vom Kinde selbst, so es nicht von äußeren Instanzen der Autorität gezüchtigt werden will!

      Eine höchst subtile Gehirnwäsche, eine am Körper mit der Drohung von Bestrafung erzwungene Konditionierung entlang des Mechanismusses von (negativer) Reiz und Reaktion: Geringschätzung des Leibes wird belohnt. So werden wir alle von der Staatsschule zu kleinen Katharern gemacht. Das Credo der Katharer war: Der begriffliche Widerpart des Körpers, der Geist, ist gut. Weil abstrakt-unleiblich, ist der Geist moralisch „Höheres“ und zählt zur göttlichen Sphäre. Hingegen ist Materie böse. WEIL konkret Leibliches, ist sie moralisch „Niederes“ und zählt zur Sphäre des Teufels. Mit diesen von der Staatsschule erschaffenen kleinen Katharern steht der Prototyp des sich bis zur Erschöpfung seines Leibes verausgaben WOLLENDE Arbeiter vor uns, der Prototyp des modernen Untertanen, der „Staatsbürger“, der zuletzt nun demokr-artig gewordene Sklave. Nie wird dieser das Zutrauen haben, in einer gemeinsam mit anderen in eigener Hoheit (ohne kommandierende Eliten) gestalteten Welt zu bestehen. Denn – und Achtung jetzt: – niemand hätte ihm je mit Worten den ihn gegen sich selbst aufbringenden Gedanken eingegeben, er könne sich nicht trauen, weil er dieses sich aller geistigen Disziplin widersetzen wollende „Ding“ mit sich führe, Materie, den bösen Leib. Dieser Gedanke hat sich anscheinend „von selbst“ in ihm ergeben. Er selbst hat ihn ganz still und allein für sich gedacht. Und nochmal Achtung jetzt: Ganz ohne diesen Gedanken mit Bewußtsein gedacht zu haben! Er ist da, ohne da zu sein. Dies genau der große Trick der Staatsschule bzw. ihres pädagogischen Arrangements.

      Darum willigt der staatsschulisch traumatisierte, konditionierte und so zugleich in Selbstfeindschaft getriebene Mensch in von Eliten fabrizierte falsche Realitäten ein: Ist ja sowieso egal; Hauptsache, uns wird von oben, aus der „höheren“ Sphäre gesagt, was wir zu glauben und zu tun und zu lassen haben. Denn wären wir uns selbst überlassen, würde es nur Mord und Totschlag geben können. Das Schlimme mit letzterem Satze aber ist, DASS ER WAHR ist. Er wird so lange wahr bleiben, bis wir unsere staatsschulische Traumatisierung und Konditionierung in einer großen und bewußten kollektiven Anstrengung geheilt haben werden. Also Achtung, alles steht auf dem Spiel: Es geht um unser aller Leben.

  4. Elisabeth
    Dezember 13, 2020 um 2:35 pm

    Da wird hier das wichtigste Thema der heutigen Zeit – die Soziale Dreigliederung von Dr. Rudolf Steiner – zur Kenntnis gegeben wird, und das einzige was gewisse Leute dazu zu sagen haben, sind die erbärmlichen Äußerungen der beiden Diskutanten. Das ist wirklich armseelig!

    • Dezember 13, 2020 um 9:35 pm

      Danke. Aber der Blog hier lebt davon, dass alle ihren Senf geben dürfen, huhu

    • No_NWO
      Dezember 13, 2020 um 9:41 pm

      Anstatt von Armseligkeit ist eher von Bildungsunwille auszugehen. So es denn aber kein allgemeiner Bildungsunwille sein sollte, bliebe nur, von einer reflexhaften Ablehnung der Annahme auszugehen, etwas selbständig und konstruktiv zu gestalten zu vermögen. Was schlicht Negativität wäre. Nietzsche sprach in diesem Zusammenhang nicht von Negativität, sondern von „Dekadenz“. Diese sei die Grundtendenz im Denken von Sklaven. Deren Ursache verortete er in „Schmieden des Nerven“, eine Umschreibung des seinerzeit noch unbekannten Begriffs Konditionierung. Wobei wir wieder zurück bei Anne Querrien wären. Was zugleich hieße, daß die hier betrachtete systematische Erzeugung des modernen Sklaven auch ohne eine Lektüre von Frau Querriens elementarer Untersuchung über die Grundschule erfaßbar ist. Mit Blick auf Nietzsche zu sagen, war zu seiner Zeit die Staatsgrundschule in Frankreich und Preußen allerdings auch schon flächendeckend vorhanden. Doch hat Nietzsche die Dekadenz nicht aus der Schule hervorkommen sehen, sondern aus dem Kristentum. Und in der Tat vollzieht Anne Querrien die Entstehung der laizistischen bzw. der Staatsschule ja aus der kongregationistischen bzw. kristlich-religiösen Schule nach. Die pädagogische Methode der laizistischen Schule IST die „simultane“ und folglich die zuerst von den Frères de la doctrine chrétienne, von den Brüdern von der christlichen Lehrweise, entwickelte.

  5. Dezember 13, 2020 um 4:18 pm

    Hat dies auf Menschenkind rebloggt.

  6. Dezember 13, 2020 um 4:42 pm

    Impressionnant, beeindruckend..
    Jetzt noch den Betrug aufdecken, den die „Waldorfschulen“ täglich an ihrem Gründer verüben..

  7. Dezember 13, 2020 um 5:05 pm

    Die Staatsschule ist natürlich nur e i n e. Facette der vielfältigen Versklavung. Ein Spiegel der allgemeinen „Kultur“. Das System steckt in jedem einzelnen Menschen, nicht nur in einer Institution.
    Der FEIND ist die eigene Dummheit, die Geistlosigkeit. Das beschworene Geschwisterkollektiv wirds nicht richten, ist eine Fata Morgana, zumindest vorläufig.
    Mit Nietzsche und Stirner steht fest: nur der konkrete Einzelne ist die Rettung, die Chance. Mit Steiner hat dieser Einzelne die Möglichkeit, zu etwas zu werden, d.h.der Maske der Illusionen zu entrinnen.

    • No_NWO
      Dezember 13, 2020 um 8:59 pm

      Eine kühne Behauptung. Leicht dahingeworfen. Als würde ein Sklave über sein Halseisen sagen, es sei doch nur eines unter anderen Kleidungsstücken.

      • Dezember 13, 2020 um 9:30 pm

        „Frei“ bist du erst, wenn du – nebst dem Ensaignement, der Schulverblödung – auch die andern (verschlucken) Halseisen losgeworden bist. C’est tout.
        Woher soll denn das Kollektiv der Geschwister, welches 1923/24 schon mal starten sollte, die Kraft holen? Doch wohl nur aus der Einsamkeit des Erkennens, das nur der konkrete Einzelne entwickeln kann, gewiss nicht das „Kollektiv“.
        Der Wahn des jetzigen Gesundheits-Terrors hats da einfacher, weil genau das Wesentliche, die Individualität, zugunsten einer suggestiven faschistoiden Ideologie namens „Volksgesundheit“ eliminiert wird.
        Soziale Dreigliederung, als Konzept der Zukunft, lebt vom (kommenden) autarken Geistesleben, dem exakten Gegenteil der schwammigen Sehnsüchte nach „Kollektiven“. Als ANTI-NWO – Kampfruf kann das ja schon durchgehen, trägt aber nicht weit, ist als militante Negation auf den verröchelnden Misthaufen angewiesen, wird sich als Fata Morgana erweisen.
        Mit Stirner, Nietzsche und Steiner gibt es nur e i n Heilmittel: der Mut zur individuellen Geistnatur. Niemand „kann dem andern Wegbruder sein“, wenigstens nicht so rasant-selbstüberheblich…

        • No_NWO
          Dezember 13, 2020 um 10:04 pm

          Kollektiv als aufgabenorientiertes Ad hoc betrachten, bitte, nicht als geist-seelisch retardierenden warmweichen Mutterschoß. Kollektivität und Kollektivismus sind zwei grundverschiedene Dinge. Alles gesellschaftlich Institutionelle ist per se kollektiv. Leider haben Kollektivisten oft nicht die Traute, ihre Schweinerei auch als solche zu bezeichnen. Sie sprechen dann schick von Kollektiv, aber meinen ihren verdammten kotzjämmerlichen, versumpft-autoritären Kollektivismus. Schwein und Schweinerei sind nicht das selbe. Vorschlag, Sprache sauber, exakt und also unversumpft zu gebrauchen, bitte! Nur weil dies recht selten getan wird, ist es ja noch lange nicht seltsam! 😂😂😂

          • Dezember 14, 2020 um 7:52 am

            Vorschlag freudig aufgenommen, no-NWO. Gut formuliert, die Sprache selber will gerettet werden…
            Geschwisterbund kontra Systemratten

        • Dezember 14, 2020 um 12:16 pm

          Kollektiv funktioniert nicht, richtig erkannt.
          Wie soll man auch mit Sklaven ein Kollektiv gründen, auf welcher Basis soll das funktionieren? Auf der Basis der reduzierten Erkenntnisfähigkeit und des nicht vorhandenen Erkenntniswillens des Sklaven?

      • Dezember 13, 2020 um 9:31 pm

        „Frei“ bist du erst, wenn du – nebst dem Ensaignement, der Schulverblödung – auch die andern (verschlucken) Halseisen losgeworden bist. C’est tout.
        Woher soll denn das Kollektiv der Geschwister, welches 1923/24 schon mal starten sollte, die Kraft holen? Doch wohl nur aus der Einsamkeit des Erkennens, das nur der konkrete Einzelne entwickeln kann, gewiss nicht das „Kollektiv“.
        Der Wahn des jetzigen Gesundheits-Terrors hats da einfacher, weil genau das Wesentliche, die Individualität, zugunsten einer suggestiven faschistoiden Ideologie namens „Volksgesundheit“ eliminiert wird.
        Soziale Dreigliederung, als Konzept der Zukunft, lebt vom (kommenden) autarken Geistesleben, dem exakten Gegenteil der schwammigen Sehnsüchte nach „Kollektiven“. Als ANTI-NWO – Kampfruf kann das ja schon durchgehen, trägt aber nicht weit, ist als militante Negation auf den verröchelnden Misthaufen angewiesen, wird sich als Fata Morgana erweisen.
        Mit Stirner, Nietzsche und Steiner gibt es nur e i n Heilmittel: der Mut zur individuellen Geistnatur. Niemand „kann dem andern Wegbruder sein“, wenigstens nicht so rasant-selbstüberheblich…

  8. Martin Bartonitz
    Dezember 13, 2020 um 11:20 pm

    Passend zur Artikelaussage:

    Sloterdijk und ein Richard David Precht standen noch nie so nahe zusammen wie jetzt. Allein das muss verwirren. Precht meint, dass der Bürger in der Krise zwar seine Meinung haben, aber letztlich doch zu funktionieren habe, wie das offiziell verlangt sei. Und das sei immerhin bei 85% gerade der Fall. Dass Kritik und Ungehorsam etwas miteinander zu tun haben könnten, fällt ihm nicht ein. Und wenn, dann ist es immer nur im Rückspiegel richtig gewesen. Gunnar Kaiser hat Prechts Worte mal künstlerisch in das Setting des Films „Das Leben der Anderen“ transferiert. Es fröstelt einen dabei.

    Fundstelle: Liebe Intellektuelle, gibt es euch noch?
    Wer in der Krise nur die offiziellen Verlautbarungen nachbetet, ist scheintot im Denken. Eine Abrechnung zur geistigen Situation der Zeit.

  9. henningnaturdesign
    Dezember 14, 2020 um 1:33 am

  10. Cosmos Eitelgoerge
    Dezember 14, 2020 um 8:51 am

    Noch einmal, überarbeitet:
    Der erste Punkt dieser „heiligen Dreifaltigkeit“ ist die SPRACHE als solches, die mit vorgefertigten „Rechtschreibdaten“ in das Leben jedes einzelnen Individuums einwirkt. Es ist die gesprochene Sprache mit all den Dialektformen, dann die geschriebene Sprache in jedem Buch und zuletzt die unterschiedlichen „Sprachen der Welt“.
    Der zweite Punk für diesem hier sogenannten „Homo Servus“ ist die in Daten festgelegte ZEIT, die jede intuitive und direkte Verbindung zur ganzen Wahrheit behindert, denn alles, was in Sprache in diese Welt hinein wirkt, ist bereits „Vergangenheit“, da sie die Wahrheit der Intuition blockiert.
    Der dritte Punkt ist der NAME, mit der jedes Individuum auf dieser Welt in einen materialistischen Block hinein gepresst ist, und das, was jeder für seine sklavische Identität braucht, solange er „lebt“.

    Das Leben selbst ist zwar unendlich und ewig, aber gerade durch diese Blockierung in ein gemessenes Verhältnis zum „Tod“ hinein geworfen, jede Geburt schließt den Tod mit ein, es ist die KETTE, die die Erscheinung einer jeden Seele in eine „Festform“ hinein presst, und dafür verantwortlich ist, dass die Wahrheit niemals als GANZES in der Welt der Vernunft erkennbar ist.

    SPRACHE, ZEIT und NAME ist also das Prüffeld in der Erkenntnis, sich als SKLAVE erkennen zu müssen, und jedes WORT darüber hinaus wird das INTERNET und GOGGLE DRIVE sprengen müssen, eben die digitale Welt der GEGENSÄTZLICHKEITEN.

    Dagegen die direkte, unmittelbare Wahrheit der Erkenntnis findet außerhalb jeglicher materiell bereits vorge“schriebener“ Rahmenbedingungen statt. Es ist sozusagen „das göttliche Selbst“, was durch mich spricht und immer weiter seine Wahrheit in die Welt kommen lässt, trotz dieser Behinderung durch die „heilige Dreifaltigkeit“.

  11. Dezember 14, 2020 um 9:10 am

    Sehr schön.. Bei den kommenden Geschwistern handelt es sich um das KOLLEKTIV DER GOETTLICHEN SELBSTE.
    Oder, wie sich Karl Ballmer ausdrückte : „Gott“ ist ein provisorische Name für den MENSCHEN.
    Aber alles muss den schmerzlichen Weg des trivialen Alltags entlang gehen. Ohne den analytischen Blick eines No-NWO geht das aber schief!

    • No_NWO
      Dezember 14, 2020 um 10:30 am

      Naja, wer sich das Tun und Treiben dieser übereifrigen Sado-Maskochisten alle so anschaut, auf den fliegt so manch analytischer Gedanke mit unaufhaltsamem Schwunge zu. Man ist geradezu hilflos vor all den vielen sich aufdrängenden Erkenntnissen.😀😁😂

      • Dezember 15, 2020 um 7:40 am

        Darf ich wissen wer’s ist?
        An wyssling@gmx.ch
        Danke

        • No_NWO
          Dezember 15, 2020 um 11:33 am

          Nach Lektüre der ersten drei Seiten der Vorbemerkung Ihrer (soeben ergoogelten) Schrift «Rudolf Steiners Kampf gegen die motorischen Nerven» bin ich ob dieses für mich ganz neuen und erkennbar cruzialen Themas tief und angenehm beeindruckt. Das paßt ja ganz zu Anne Querriens Idee von der Traumatisierung und Konditionierung der Kinderwesen durch das pädagogische Arrangement der Staatsgrundschule: Den Körper zu einem Ding machen, zu einem Automaten, der aus dem Zusammenspiel mit anderen automatigen Weltdingen reaktiv Sensationen produziert, die wiederum mit fest bzw. „biologisch/physiologisch“ einprogrammierten Algorithmen interagieren, welche „Trieb/Antrieb/Willen/Handlung“ auslösen. Ja verdammt, so blöd und dumm kann man das machen und es dann „Wissenschaft“ nennen.😀😁😂

          In technisch-elektronischen „persönlichen“ Austausch mag ich grundsätzlich nicht eintreten. Gehöre zu jenen alten Indianern, die an die dämonische Magie der Fotographie glauben und sich nur höchst ungern ablichten lassen. Ein Name, eine „Person“ oder „Identität“ gleichen nach meinem ganz unwissenschaftlichen Empfinden einer Fotographie — ist überhaupt verdinglichender Mummenschanz, bitte.

          Namen sind ja nicht zufällig Erfindungen des Staates, um Fahndungen
          oder Einberufungen durchzuführen bzw. auf seine „Dinge“ zugreifen zu können. Ein Nigerianer teilte mir einmal seinen ihm von den Eltern bzw. vom Stamm gegebenen Namen mit: Der Tod ist mein Freund. Schön. Der Tod erinnert an das Leben! — Einen solche Namen kann man sich wohl gefallen lassen. Ansonsten zu sagen: Sehr erfreut!

          • Dezember 15, 2020 um 11:52 am

            Keine Sorge, wollte nichts „persönliches“ im trivialen Sinne. Es geht um Gedankenwelten, die aber nicht „anonym“ sein sollten/wollen. DAS ist das Neue, das ZugGebährende: das (wahre) Individuelle, damit das Geschwisterliche (s. o.) aufkeimen kann.
            Den konspirativen Aspekt achte ich s e h r, der wird zunehmend notwendig sein.

          • Dezember 15, 2020 um 12:22 pm

            „der Tod ist mein Freund“… Hmm. Grüßen Sie bitte den Mann!
            Nun, v o r dem Tod ist das physische Sich-wahrnehmen der Anti-Panikrummel-Geschwisterschar unglaublich wichtig.. Das Karma lebt aus der analogen Realität, wie die alten Indianer ahnten/wussten. (Die „Christen“ kennen davon die neuere Version:“wo zwei in meinem Namen….“)
            Mein irdischer Beitrag zielt auf die „Impulsierung“ /Gestaltung des „realen“ Erdenlebens, im Hinblick auf den Freund, den Tod. „“Covid“ bedeutet u. a. den systematischen Hochverrat am realen Tod bzw. Sterben.
            Die Volksverblödung via Staatsschule etc ist davon die Vorstufe.

          • No_NWO
            Dezember 15, 2020 um 3:10 pm

            Es sind hier ja erst drei Teile, quasi nur etwas mehr als eine Einleitung, der an die 200 Seiten umfassenden Recherche Anne Querriens zur Entstehung des staatsschulischen pädagogischen Modells sowie zu deren flächendeckender Implementierung auf diesem Blog publiziert worden. In den weiteren Teilen wird dargelegt werden, welch singuläre(!) Bedeutung das neuentstehende moderne bzw. industrielle Bürgertum dieser Institution beigelegt hat. Die Staatsschule KONSTITUIERT die moderne Gesellschaft nachgerade erst, sie IST diese Gesellschaft, sie legt ihr den GANZEN Grund. Mit Marx wird das leicht verständlich, spricht er mit den einleitenden Worten in «Das Kapital» von der modernen Gesellschaft doch von einer „riesenhaften Warensammlung“ — von einer Sammlung von DINGEN also. Das Warending und das Menschending sind – und eben dies und nichts anderes als dies kritisch nachzuweisen, unternehmen Marx und Engels ja doch! – durch eine physikalische Größe IN ÄQUIVALENZ GESETZT, durch gemessene Zeit, deren diskreter Zahlenwert zugleich der (sich geldlich als Preis ausdrückende) Wert aller Warendinge ist — der einzelnen Ware wie auch des einzelnen Menschen, seiner „Arbeitskraft“. Welche letztere ebenfalls solch eine werthaltige und also bezifferbare Ware ist. Auch Nietzsches Diktum von der Moderne als „höchster Blüte des Christentums“ verweist auf die Rolle der Staatsschule: Diese erst, und sie allein, fabriziert den in Absolutheit, in höchster Blüte stehenden Menschen des real existierenden bzw. geist-materie-dualistischen K(!)ristentums, den modernen Menschen überhaupt erst: das aus allein Materie bestehende Ding! Oder lassen wir einen historischen bürgerlichen Protagonisten der Staatsschule selbst zu Wort kommen: Die Staatsschule ist eine „Bäckerei“ (Jules Ferry) oder eine Gießform, welche aus Menschen Dinge erbackt — ist Kristentum doch Geist-Materie-Dualismus, wie Nietzsche es uns als erster kritisch dargelegt hat: Gott ist unverkörperbarer Geist; Teufel ist Materie, ist geistlos Ding. (Dies sogar explizit so bei den Katharern und Albigensern!)

            Fazit: Ohne die Staatsschule kein industrielles Kapital, kein modernes (industrielles) Bürgertum, keine moderne Gesellschaft, keine Demokratie — sprich: keine durchgreifende und haltlose Massenverblödung bzw. keine sado-maskochistische Virus-Pandemie☺️.

            P.S.: Erst heute gerade sagte eine 12-jährige Gymnasiastin auf meine Nachfrage hin, sie beschäftige sich in der 6. Klasse in Mathe mit Bruchrechnen. Sie schafft es beim besten Willen nicht, in irgendeinem Fach schlechter als sehr gut zu liegen. Was aber lernt sie dann tatsächlich in der Schule, wenn nicht, ein Ding zu sein. Dafür schätzungsweise gut 75% der Unterrichtszeit/Lebenszeit. Wenn das nicht schwerst traumatisierend/konditionierung/verblödend sein soll! Nur so sind Phänomene wie die BRD 2020 überhaupt erst möglich: Es gibt hier eine Staatsbäckerei für Volltrottel, die Staatsschule! MAN UNTERSCHÄTZE DIE GEIST, INTELLIGENZ UND MENSCHEN ZERSTÖRENDE KRAFT DER STAATSSCHULE NICHT.

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