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Vom ›System Natur‹ zum ›System Gesellschaft‹

Von unseren Politikern hören wir zunehmend von der Segnung weiterer Zentralisierungen. Frau Merkel meint, dass wir in einer Neuen Weltordnung mehr Souveränität abzugeben haben (siehe). Selbst der Papst hatte sich die Tage wieder gemeldet und fordert eine Eineweltregierung ein (siehe). Siehe auch den Great Reset, der mehr Zentralisierung fordert. Dagegen stellen möchte ich nochmals das Konzept der Anarchie. Horst Stowasser hatte viele Jahre der Recherche damit verbracht, sich die anarchistischen Ansätze der letzten 150 Jahre in Theorie und Praxis anzuschauen. Ich habe das Buch Freiheit pur – Die Idee der Anarchie, Geschichte und Zukunft hinter meinem Rücken stehen (hier gerne als PDF erreichbar). Als ich vor 10 Jahren diesen Blog begann, wer es eine meiner damals aktuellen Lektüren. Sehr empfehlenswert. Er endet wir folgt:

Vom ›System Natur‹ zum ›System Gesellschaft‹

Horst Stowasser – Bild: Wikipedia

Natur und Gesellschaft sind nicht gleichzusetzen. Der Mensch braucht »die Natur« auch nicht zu romantisieren oder betend vor ihr niederzuknien. Es wäre schon genug, wenn er versuchte, ganz nüchtern und sachlich von den Strukturen der Natur zu profitieren.

Was nun die gesellschaftspolitischen Systeme angeht, zu denen ja auch der Anarchismus zählt, so gibt es in diesem Zusammenhang eine erstaunliche Beobachtung zu machen. Freiheitliche Bewegungen sind ja nicht aus dem Konflikt Mensch/Natur entstanden, sondern aus dem Konflikt Mensch/Mensch. Anarchismus kam nicht als Ökophilosophie auf die Welt, sondern als Schrei nach sozialer Gerechtigkeit und Befreiung: Es ging um Brot, Arbeit und weniger Prügel. Am Anfang war der Zorn – Ziel und Triebkraft aber wurde die Suche nach Freiheit. Sie, und nicht Natur, ist der anarchistische Zentralbegriff.

Auf der Suche nach konkreten Formen der Freiheit hat der Anarchismus in hundertfünfzig Jahren Modelle entwickelt, die diesem Ziel gerecht werden sollen. Gewisse Strukturen wurden dabei als untauglich verworfen, andere haben sich als tauglicher erwiesen. Wenn man sich nun diese ›freiheitstauglichen‹ Strukturen genauer ansieht und benennt, ergibt sich eine frappierende Übereinstimmung mit jenen, die die moderne Wissenschaft und Philosophie heute als ›naturtauglich‹ erkannt hat. Diese Analogie ist uns schon wiederholt begegnet: Dezentralität, Vernetzung, Interaktion, Horizontalität, Selbstregulierung, kleine Einheiten, gegenseitige Hilfe, natürliche Autorität, Kollektivität – all das sind Strukturbegriffe und
Organisationsformen, die sowohl auf die Natur als auch auf die von Anarchisten favorisierte soziale Organisation anwendbar sind.

Das bedeutet nicht, Anarchie und Natur seien identisch. Man ist lediglich mit zwei verschiedenen Arbeitshypothesen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Wenn sich solche Strukturen aber auf dieser Erde im ›System Natur‹ bekanntermaßen als wirksam, leistungsfähig und anpassungsaktiv erwiesen haben, so dürfen diese Erwartungen auch an analoge Strukturen im ›System Gesellschaft‹ gestellt werden.

Allein deswegen ist Anarchie aber noch nicht ›ökologisch‹. Ohne Frage könnte man auch in hierarchiefreier Selbstverwaltung die Natur zerstören. Erst, wenn diese Strukturen konkret umgesetzt wären, ergäbe sich eine Gesellschaftsform, die ökologischen Notwendigkeiten weit mehr entspräche als die gegenwärtigen. Zum tragen kämen sie erst, wenn sie mit einer entsprechenden Ethik ausgestattet global wirken könnten. Anarchie ist demnach nicht Ökologie, sondern schafft günstige Voraussetzungen zu deren Anwendung.

Anarchie: mehr als Überleben

Der Zustand der Menschheit auf diesem Planeten ist so bedrohlich geworden, dass jede Panikmache falsch wäre. Panik wird dem Ernst der Situation nicht gerecht; besonnenes Handeln schon eher.

Für die Menschheit geht es ums Überleben. Dafür braucht sie ganz offensichtlich andere Strukturen. Weder Umweltschutz, noch seine Extremform ›Ökodiktatur‹ sind auf Dauer mit der Natur kompatibel, weil sie deren Formen nicht begriffen haben und ihr nicht entsprechen.

Der Anarchismus aber will mehr als das bloße Überleben. Er hat sich nie mit der Sicherung der physischen Existenz des Menschen zufriedengegeben, deshalb ist er ja entstanden. Er wollte stets ein besseres Leben: frei, erfüllt, autonom, selbstbestimmt, lustvoll und menschenwürdig.

Diese beiden Interessen könnten angesichts der ökologischen und ökonomischen Sackgassen, in denen wir uns befinden, zusammenkommen. Die Menschheit braucht praktikable Überlebensstrategien: eine andere Art des Wirtschaftens, der Arbeitsteilung und der Arbeitsethik. Eine andere gesellschaftliche Organisationsstruktur, ein anderes Sozialverhalten. Und vor allem eine andere Ethik. Aber kaum jemand hat über radikal andere Modelle nachgedacht. Zum Beispiel, wie in einer Vollbeschäftigungsgesellschaft weniger statt mehr gearbeitet werden könnte oder wie eine Wirtschaft aussehen müsste, die Schrumpfen
statt Wachstum anstrebt und die Natur am Leben lässt.

Die anarchistische Gesellschaftstheorie wäre in der Lage, hierfür Modelle anzubieten. Ihr überaus reicher Fundus an Ideen, Experimenten und Erfahrungen ist eigentlich zu schade, um fruchtlos zu verstauben. Eine Wiederentdeckung dieses vielfältigen Wissens um die Formen der Freiheit müsste indes nicht aus purer Liebe zum Anarchismus geschehen. Sollte es eine anarchistische Renaissance geben, dann wohl kaum, weil diese Ideen so perfekt, ihre Vertreter so toll und ihre Bewegung so faszinierend wären. Schon eher, weil seine Inhalte aus purer Not gebraucht würden. Zu entdecken wäre ein wertvoller Beitrag, der beim Überleben und beim Verbessern helfen könnte. Möglich, dass die Menschheit auch ohne ›den Anarchismus‹ auf ähnliche Strukturen kommt. Aber je länger das dauert, desto eher wird es zu spät sein. Möglich auch, dass zwar die Strukturen entdeckt werden, nicht aber die dazu passende Ethik. Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Freiheitstaugliche Strukturen ohne Freiheit sichern vielleicht das nackte Überleben, bringen jedoch keine bessere Lebensqualität. Wer wollte das schon? Anarchisten jedenfalls nicht.

Ob nun die Zukunft an-archisch sein wird? Gewiss, denn die Natur wird weiter bestehen. Die Frage ist, ob der Mensch dann noch dabei ist. Falls ja, dann hat er die Chance, aus der an-archischen Struktur eine anarchistische Gesellschaft zu machen. Das wäre ihm sehr zu wünschen, denn er ist ein Lebewesen, das durchaus in der Lage ist, Freiheit zu genießen.

***

Ich hatte das Buch meine damals 75-jährigen Mutter, völlig ‚unpolitisch‘, zum Lesen gegeben. Nach einem Jahr gab sie es mir mit folgenden Worten zurück: „Die ersten 50 Seiten waren doch sehr zäh. Dann wurde es aber richtig spannend … wäre es schön, wenn wir so leben dürften.“

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  1. Dezember 29, 2020 um 8:52 am

    was soll diese Sorte „Überleben“?
    das ist ein nutzloser moralischer Appel.. basierend auf einem naturalistischen Menschenbild, worin die „Freiheit“ dazu da ist, etwas „genossen“ zu werden.
    Solche spießigen „Anarchisten mit Zigarre“ sind Produkte des Bürgertums, so wie das Welt – bzw Menschenbild der Marxisten/Leninisten ein Produkt des kulturdekadenten Bürgertums war..
    es geht doch um weit mehr! die Natur will sich im Menschen erkennen, zu sich selber kommen, daraus ergibt sich eine soziale Organismus-Form, die über jedes bürgerliche (heutige) „soziale“ Denken hinausgeht.
    Rudolf Steiner ist der einzige, der hierzu konkrete Ansätze gebracht hat, im Sinne eines funktional gegliederten Ganzen. DIESES Bild ist radikal „anarchistisch“, insofern die zentrale Staatsgewalt ersetzt wird durch ein echt „demokratisches“ Rechtsleben. Dieses Rechtsleben ist autark gegenüber den Wirtschafts- und Kulturprozessen. Dieses Modell verlässt den Naturalismus der heutigen Wissenschaft, befreit sich vom bürgerlichen (ökonomistischen/geldorientierten) Denkniveau.
    Anarchismus ist die EINZIGE Alternative zum heutigen Desaster, muss aber von aller Spießerei gesäubert werden. Sonst würde es sich nur um eine Variante des sowieso-ablaufenden gruppen- und egozentrierten „Überlebenskampfes“ handeln.

    NB auch die Magier des great Reset argumentieren mit dem „Überleben“, aber ihr Weg ist das Zurück in den naturhaften „Genetismus“ (Transhumanismus), welcher den Menschen in eine feudalistisch manipulierte Maulwurfsfreiheit dirigiert.

    • Martin Bartonitz
      Dezember 29, 2020 um 9:11 am
    • Martin Bartonitz
      Dezember 29, 2020 um 9:13 am

      🙂 ich hatte bisher auch noch keinen bekennenden Anarchisten auf einem Bild mit der Zigarre gesehen …

    • Dezember 29, 2020 um 10:20 am

      Ein autarkes Rechtsleben gegenüber den „Wirtschafts- und Kulturprozessen“ wird es niemals geben. Weil Menschen halt Menschen sind und als Menschen korrupt, fast alle sind bestechlich.
      Die Kliquenwirtschaft, die Machtprozesse durch Korruption, die „Netzwerke“, die Seilschaften, werden erhalten bleiben. Dies kann man als freiheitlicher Mensch nur ablehnen.

      • Dezember 29, 2020 um 10:48 am

        „autark“ ist hier im organisatorischen Sinn gemeint. Unabhängiges „Rechtsparlament“, welches vorwiegend für Sicherheitsfragen (Militär /Polizei.. ) zuständig ist. Die meisten andern Gebiete fallen nicht in den Bereich des Rechtslebens.

        Der klassische Anarchist hat zur konkreten Organisation der Gesellschaft gar keine Vorstellungen, er n e g i e r t das Bestehende – das reicht einfach nicht für die bewusste Gestaltung künftiger Sozialformen.
        Die marxistisch/leninistische Vision der Endphase namens „Kommunismus“ ist gleichermaßen ideenlos, phantasielos, lediglich ein moralistisches Postulat unter dem Diktat der Gleichheit, des Wohlstandes für alle. Signum ist die gem. Lenin die Gleichschaltung, die Sicht auf den Menschen als biologisches Materie-Wesen, o h n e. geistige Dimension. Exakt wie Schwab/Merkel/Gates/etc den Menschen als Apparat innerhalb des inteelligenten Ganzen auffassen.
        hier tobt der alte Kampf des Kollektivismus gegen das Einzelwesen

        • Dezember 29, 2020 um 11:12 am

          Das ist leider genau anders herum:
          Mit Marxismus hat Anarchismus gar nichts zu tun.
          „Einzelwesen“ gibt es kaum mehr. Es gibt kaum mehr unabhängige, nicht korrupte Menschen. Fast alle sind machtbesessen, verfolgen nur Eigeninteressen oder als Deckmantel, „Interessen der Gruppe“, und sie sind damit hoch toxisch für andere Menschen, die nur in Frieden und Freiheit leben wollen. Auch die Gruppe hat nicht das Recht, den Einzelnen zu zwingen. Deshalb ist Anarchismus die einzige zu akzeptierende Lebensform.

        • Dezember 29, 2020 um 3:40 pm

          „Der klassische Anarchist hat zur konkreten Organisation der Gesellschaft gar keine Vorstellungen,“
          doch: Selbstorganisation in kleinen Gruppen.
          Traurig daß man hier so viel Unwissen permanent widerlegen muß. Ich meine ich hab ja nix gegen Kritik, aber wenn man kritisiert, sollte man sich vorher informieren.

  2. No_NWO
    Dezember 29, 2020 um 12:01 pm

    Der Freiheitsbegriff des Anarchismus ist seltsam leer. Und daher aufnahmefähig für beliebige versponnene Vorstellungen. Siehe den libertären Anarchismus, der sich eine Rückkehr erträumt zur ja ausschließlich durch ihren technologischen Entwicklungsstand (Kohle, Dampf) bedingten Frühform des industriellen Kapitalismus, zum sog. Liberalismus (ca. 1750 – 1860/70). Im Wappen des libertären Anarchismus firmieren Schulen wie die eines Herrn von Mises, eines Friedman und seiner Chicago-Boys, oder die ökonomische Schule der Mont Pélérin-Gesellschaft. Welche alle der Menschheit ihre albernen ahistorischen Verträumtheiten als Heil und Segen zu verkaufen versuchen.
    Was nicht heißt, daß Eliten nicht daran dächten, überkommene technologische Zustände wiederherzustellen. Wird einmal genauer hingeschaut, so ist es exakt dieser Geist, den das Lockstep-Papier der Rockefeller-Stiftung von 2010 atmet, das betitelt ist mit «Scenarios for the Future of Technology and International Development». „Lockstep“ ist dort nur eines von vier Zukunftsszenarios, welche definiert sind durch ihre je unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten zu Technologien. Hier der pdf-Link ==>

    Klicke, um auf scenarios-for-the-future-of-technology-intl-development-2010-rockefeller-foundation.pdf zuzugreifen

    • Dezember 29, 2020 um 12:19 pm

      Freiheit ist halt individuell und deshalb nicht definierbar.
      Freiheit sagt, niemand hat die Macht, mich zu zwingen. Egal, zu was, egal, wo durch.
      Wer das nicht verstanden hat, sollte hier nicht mit diskutieren, da er sich dann dem Verdacht der bewußt verbreiteten Desinformation aussetzt.
      Diese kann man hier, kurz und knapp auf einen Punkt gebracht, so widerlegen: „industrieller Kapitalismus“ hat nichts mit Anarchismus zu tun.

      • No_NWO
        Dezember 29, 2020 um 12:33 pm

        Wer es so wie du, Teutonin, ablehnt, die an ihn gerichtete simple Frage zu beantworten, ob er der Auffassung sei, die für das Ungemach der Welt Verantwortlichen seien Juden, sollte hier nicht mitdiskutieren. Denn er setzt sich dem Verdacht aus, Christdemokrat, Sozialdemokrat, Grüner oder noch faschistischeres Braunes zu sein.

        Also erneut, Teutonin: Sind die für das Ungemach der Welt verantwortlichen bösen Weltbösewichte Juden? Ja oder Nein.

        • Dezember 29, 2020 um 2:10 pm

          Unsinn. Für das Ungemach der Welt sind alle Beteiligten, die nichts dagegen tun, so wie du, verantwortlich.

        • Dezember 29, 2020 um 2:12 pm

          Und natürlich sind auch alle die verantwortlich, die gute Ideen zerfleddern, und in falschem Licht erscheinen lassen. Wie du das hier gerade (mal wieder!) machst. Ist ja nicht das erste Mal.

          • Dezember 29, 2020 um 2:34 pm

            „meine“ Fragestellung ist, nach welchen Gesichtspunkten eine künftige soziale Gesellschaft organisiert sein wird, wenn sie sich aus den kollektivistischen/faschistischen Paradigmen retten will – zugunsten der individuellen Freiheits-Entwicklung.
            Da müssen die Illusionen klar benannt werden (DANKE, no-NWO) , ein bisschen Fäustchen machen und Anarchismusträumerei reichen nicht aus.
            harte Arbeit auf a l l e n Ebenen…!

          • Dezember 29, 2020 um 2:46 pm

            NO_NWO erzählt hier einen von wegen das sei Anarchismus und du bedankst dich für diese Lüge?
            Das klare Denken ist dir auch irgendwie abhanden gekommen.
            Also bröseln wir mal die Lügen auf:
            Kollektivistisch muß nicht gleichzeitig faschistisch sein. Wieso benennst du das in einem Atemzug? Um da irgendwelche Vergleiche zu ziehen, Automatismen herauf zu beschwören?

            Individuelle Freiheitsentwicklung kann es nur da geben, wo eben jeder Einzelne ab der Geburt die gleichen Chancen hat.
            Das geht im derzeitigen Kapitalismus unbestritten nicht. Im Libertarismus erst recht nicht.

            Ähnliche Ideen (für alle die gleiche Startchance von Geburt an) bietet der sogenannte Plan B der Wissensmanufaktur. Dies noch hinzu gefügt für alle die, die so offensichtlich mit Freiheit so wenig anfangen können, daß sie Anarchismus in dieselbe Ecke wie Libertarismus stellen wollen.
            Und natürlich für die, die Freiheit nur für Menschen verwirklicht haben wollen, die über die entsprechende Brieftasche / die entsprechenden Netzwerke verfügen, was gleichbedeutend ist mit neuem Sumpf in alten Schläuchen.

          • Dezember 29, 2020 um 2:46 pm

            Lügen verbreiten ist übrigens keine harte Arbeit. Dies noch zur Klarstellung.

  3. No_NWO
    Dezember 29, 2020 um 7:39 pm

    Den Freiheitsbegriff mit allereinfachstem Inhalte zu bestücken, würde verlangen, mindestens von Pflichten zu reden, von gesellschaftlichen Pflichten. Dann wäre der Freiheitsbegriff zwar immer noch leer, er hätte aber immerhin einen Ort, den Raum außerhalb von Pflicht. Aber hat irgendjemand Anarchisten schon einmal von Pflichten reden hören!?

    Von Pflichten redet, wer die leiblich-materielle Natur des individuellen und kollektiven Lebens weder geringschätzt, noch dieses corporeale Dingsda namens materieller Menschenleib ängstlich vermeidend umgeht, sondern wer es mit gebührender Wertschätzung behandelt. Pflichten ergeben sich aus den unhintergehbaren Zwängen des Physi(kali)schen und Materiellen. Je nach Grad der Arbeitsteilung einer Gesellschaft — Arbeit ist Interaktion des Menschen mit dem Materiellen — sind folglich organisatorische Strukturen verlangt. Gesellschaftliche Strukturen aber bedeuten, daß Entscheidungen(!) zu treffen sind — verbindliche, die entsprechend sanktionsbewehrt(!) zu sein haben, damit ihnen pflichtgemäß Folge geleistet wird! Auch hier weist der Anarchismus wieder eine Leerstelle auf. Er vermeidet es, über Strukturen, Entscheidungskompetenzen und die daraus erwachsenden Pflichten und Sanktionen überhaupt zu sprechen. Ganz wie die Rätekommunisten weicht der Anarchismus überdies auch vor der kruzialen Kompetenzfrage aus: Wie ist zu gewährleisten, daß Entscheider sach- und fachkompetent sind! Gern darf jeder Sachunkundige mitreden. Aber wenn jeder Sachunkundige mitentscheiden dürfte, wäre das materielle Scheitern der Gesellschaft von vornherein besiegelt. Darum hat der Rätekommunismus nie funktioniert und war immer nur Einladungsschreiben für Diktaturen. Lenin z.B. hat den Räten unmittelbar nach deren Bildung die Entscheidungskompetenz abgesprochen und diese Kompetenz in die Hände des Politbüros übereignet. Er wußte, daß alles andere in völligem Chaos enden würde, weil sich in Räten – je dümmer, desto dreister! – immer Vollidioten und Psychopathen nach vorn spielen werden — Böcke machen sich zu Gärtnern! Wer allen diesen Fragen mit Ignoranz begegnet — und niemand ist darin mehr Meister als Anarchisten — darf nicht hoffen, ernstgenommen zu werden.

    • Martin Bartonitz
      Dezember 29, 2020 um 8:23 pm

      Hattest Du das Buch von Stowasser mal gelesen. Da gab es schon Organisationen mit Regeln, also Pflichten und entsprechenden Reaktionen auf Nichtbefolgen. Wie sonst wäre es möglich gewesen, eine erfolgreiche Arme zu führen. Übrigens konnte Lenin am Ende nur überleben, weil ihm die ukranischen Anarchisten unterstützten. Zum Dank hat er sie dann später allerdings unterworfen.

      • No_NWO
        Dezember 29, 2020 um 9:41 pm

        Im Grunde ist Anarchismus nicht unsympathisch, weil er Distanz zu allen großen Ideologien hält. Fast, als wolle er sagen, Politik sei ein schmutziges Geschäft. Und selbstverständlich sei man dagegen. Im Laufe meines Lebens sind mir etliche Anarchisten begegnet. Die haben sich das Label Anarchismus aufs Haupt gesetzt wie einen Heiligenschein. Hinter dem sich alles mögliche, gut und gern aber auch Teufelsgehörn, verstecken kann (allgemeiner gesehen, ist da z.B. der militant sozial-brutalistische „libertinäre“ Anarchismus eines Oliver Janich zu nennen). Und so ist der Anarchismus insgesamt betrachtet allzu beliebig.

        Allein einen Brieffreund, einen leider vor 10 Jahren im Knast verstorbenen US-Anarchisten nehme ich da klar aus, aber sonst waren die mir bekannt gewordenen Anarchisten eher intolerante und insgeheim autoritäre Pannemänner mit vor sich selbst versteckten gewalttätig-diktatorischen Gelüsten. Was einer laut anprangert, ist ja häufig das, wonach es ihn gelüstet, was er sich aber nicht eingestehen mag — was ja fast schon eine Definition für den militanten Spießbürger ist. (Hierzu verwiesen sei auf einen militant tobsüchtigen Kommentator hier.😬) Stowasser habe ich aus all diesen Gründen nicht lesen mögen, ich reklamiere mein Recht auf Vorurteil! Übrigens — schon gemerkt, daß Anarchisten fast ausschließlich weiße protestantische Männer aus der Mittelschicht sind? Frauen sind da ganz wenige nur dabei. Wer eine sieht, sollte sich um so hurtiger in Sicherheit bringen.

        Es gibt im Anarchismus manchmal Regeln, ja, mag sein. Aber es braucht auch Regeln für Regelsetzungen. Jene Regeln für die Regelsetzungen sollten aus einem klar formulierten Menschen- und Weltbild hervorgehen. Eines, über das zu reden möglich sein muß. Ich vermisse beim Anarchismus das klar definierte Menschen- und Weltbild. Ohne ein solches aber ist alles nur viel Rauch um nichts.

        • Dezember 30, 2020 um 8:32 am

          es gibt wohl 2 Pole der „Freiheit“ : die kampfbereite, abwehrende, egozentrische,… und dann die „weise“ Variante, die liebevolle, die n i c h t. vom Diktat der heute eingefleischten (einmaskierten..) Einzelmonaden-Ideologie zerfressen ist. Diese Ideologie zu durchschauen, ist – zur Zeit – die wahre Freiheitstat, der keimhafte erste Schritt in Richtung des Nicht-Spießertums.
          ob man eine auf Freiheit ausgerichtete (künftige) Gesellschaft mit der Etikette „anarchistisch“ belegen will, tut doch nichts zur Sache.
          Die von Teutob. vorgesehene „Selbstorganisation in kleinen Gruppen“ ist sicher e i n e. Facette, aber nicht ausreichend als „Modell“ für alle Lebensbereiche. wesentlich sind die Elemente Vertrauen und Transparenz.
          Aber a l l e. hübschen Ideale leben von dem Willen zur „Vision“, zur „Mission“.
          wer vom persönlichen (anarchistischen) Ideal/Vision schwärmt, muss vom „ICH“ eine (menschenVERBINDENDE) Ahnung, Erkenntnis haben. Sonst bleibt alles im kämpferischen Chaos der egoistischen Instinkte stecken. In diesem Stadium leben wir ja jetzt. (Die Enthusiasten des great Reset wissen das wohl – darum soll die Menschennatur technologisch gleichgeschaltet werden. Die geistige Entwicklung des „freien“ Individuums, Frucht der europäischen Tradition („dt. Idealismus“ bis hin zu Stirner/Nietzsche/Steiner) , ist das wahre Feindbild.
          der anarch. „Zigarrenraucher“ ist ein guter Zechbruder, der aus den bürgerlichen Selbstgefälligkeiten infolge Denkfaulheit nicht rauskommt, ein Parasit des Bestehenden bleiben muss. . Tragisch!

          • Dezember 30, 2020 um 10:50 am

            Blödsinn.
            Es gibt nur eine Freiheit, und die habe ich hier benannt.
            Sie lautet:
            JEDER Mensch hat ab Geburt die gleichen Chancen.
            Was dann jeder draus macht, ab dem Alter, wo Mensch selbstständig sein Leben gestalten kann, bleibt jedem selbst überlassen.
            So einfach ist das.
            Manche Leute machen das aber unheimlich kompliziert, bzw. versehen ihre ellenlangen Schwafel-Ausführungen noch mit exta Begrifflichkeiten, um jeden Lesenden direkt abzuschrecken.
            Es geht nur um das:
            JEDER MENSCH HAT VON GEBURT AN (also quasi über die Gesellschaft/das Elternhaus, das sind die Grundsteinleger für des Menschen Leben) DIE GLEICHEN CHANCEN.

          • No_NWO
            Dezember 30, 2020 um 11:37 am

            @peterwyssling — Eingehende Antwort ist hier weiter unten als Neukommentar aufgesetzt, bitte.

        • Martin Bartonitz
          Dezember 30, 2020 um 9:52 am

          Lieber No_NWO, was die Frauen anbelangt, so habe ich sie dort wirken sehen, wo der Begriff Matriarchat bewegt wird. Ein eigentlich kontraproduktiver Begriff, denn er malt indirekt die Frau als die Herrscherin auf die Leinwand. Soll es aber nicht.
          Wenn Du nach einem Menschenbild suchst, das ich in Stowassers Buch fand, dann ist es aktuell das jener Menschen, die sich im Umfeld der agilen Methoden oder dem New Work bewegen. Hast Du diese schon einmal wahrgenommen. Einfach mal nach dem agilen Manifest schauen. Die Haltung dieser Menschen verbinde ich mit dem, was ich von den frühen Anarchisten wahrgenommen habe. Gewalttätige angebliche Anarchisten sind in meinen Augen definitiv keine solchen.

          • No_NWO
            Dezember 30, 2020 um 12:06 pm

            In hier weiter unten ==>
            No_NWO zu Dezember 30, 2020 um 11:34 am

            hoffentlich ausreichend verständlich beantwortet.

            Manchmal juckt es mich, arrogant zu sein: Wäre New Work etwas mit politisch-ökonomischem (Marx/Engelschem) Verstand, wäre ich längst dabei. Sorry, please! ☺️

        • Dezember 30, 2020 um 10:47 am

          „Ich vermisse beim Anarchismus das klar definierte Menschen- und Weltbild.“
          Du bist halt dumm, oder du tust nur so. Es braucht kein klar definiertes Menschenbild. Menschen SIND einfach.
          Wer ein solches Bild braucht, ist ein autoritärer Charakter. DU bist ein Autoritärer Charakter. Du bist genau das, was du anderen vorwirfst.

      • Dezember 30, 2020 um 10:45 am

        Nein, er hat das Buch nicht gelesen.
        Es gefällt ihm aber, aus welchen Gründen auch immer, das Ganze in den Dreck zu ziehen.

        • Martin Bartonitz
          Dezember 30, 2020 um 2:49 pm

          Na ja, er hat das ja geschrieben: er hat halt sehr schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht, die sich als Anarchisten ausgaben, aber eigentlich dann doch nicht wirklich waren. Also hat er eigentlich nur diese Menschen verurteilt.

          • No_NWO
            Dezember 30, 2020 um 3:10 pm

            Pragmatischer gesehen, habe ich lediglich vom Geist des Botschafters auf den Geist der Botschaft geschlossen. Religionsgeschichtlich gesehen, wäre das eine Form des «Donatismus’». Den der Hl. Augustinus abgelehnt hat. Um so die Autorität der Kirche als einen bürokratischen Machtapparat zu stärken, sagt man. Donatismus sieht von einem „unwürdig“ lebenden Priester gespendete Sakramente als vor Gott unwirksam an. Was Rudolf Steiner für die Pädagogik allerdings angemahnt hat: Eine Lehrkraft solle mit ihrer ganzen Person hinter der von ihr vermittelten Lehre stehen können/dürfen. Was eine Art von Donatismus ist, ein pädagogischer Donatismus, der den Freiheitsbegriff mit einem sehr konkreten Inhalt füllt: Lehrfreiheit! Bzw. weg mit dem kultusministeriellen Paternalismus — weg mit den Kultusministerien! Die allgemeine Gesetzgebung reicht aus, um Schüler gegen jegliche Formen krimineller Indoktrinationen zu schützen.

          • Dezember 30, 2020 um 3:21 pm

            Dann soll er das doch so ausdrücken, das ist doch ok.
            Aber hier den gesamten Artikel zerreißen ist nicht ok.

    • Dezember 30, 2020 um 10:44 am

      Dich nimmt hier schon lange kein klar denkender Mensch mehr ernst.
      Deine Dreistigkeit aber, hier Desinformation zu verbreiten, und alles zu verdrehen, hat mit diesem Artikel besondere Ausmaße angenommen.
      Du schreibst über Dinge, von denen du nichts weißt, und redest diese Dinge dann schlecht. Hoffentlich fällt das nicht nur mir, sondern auch anderen auf.

      • Martin Bartonitz
        Dezember 30, 2020 um 2:48 pm

        Liebe Teuto,
        hm, kannst Du bitte für ich ein wenig konkreter werden, wo Du meinst, dass im Artikel etwas verdreht dargestellt wird?
        Danke dafür schon einmal.
        Martin

        • Dezember 30, 2020 um 3:27 pm

          Ich meinte nicht den Artikel, sondern den link, den no nwo hier rein gepostet hat, das pfd: „scenarios for the future of technology“ von der rockefeller-Stiftung. Und dann hat er so getan als sei das Anarchismus.
          Zitat: „Der Freiheitsbegriff des Anarchismus ist seltsam leer. Und daher aufnahmefähig für beliebige versponnene Vorstellungen. Siehe den libertären Anarchismus, der sich eine Rückkehr erträumt zur ja ausschließlich durch ihren technologischen Entwicklungsstand (Kohle, Dampf) bedingten Frühform des industriellen Kapitalismus, zum sog. Liberalismus (ca. 1750 – 1860/70). Im Wappen des libertären Anarchismus firmieren Schulen wie die eines Herrn von Mises, eines Friedman und seiner Chicago-Boys, oder die ökonomische Schule der Mont Pélérin-Gesellschaft. Welche alle der Menschheit ihre albernen ahistorischen Verträumtheiten als Heil und Segen zu verkaufen versuchen.
          Was nicht heißt, daß Eliten nicht daran dächten, überkommene technologische Zustände wiederherzustellen. Wird einmal genauer hingeschaut, so ist es exakt dieser Geist, den das Lockstep-Papier der Rockefeller-Stiftung von 2010 atmet, das betitelt ist mit «Scenarios for the Future of Technology and International Development». „Lockstep“ ist dort nur eines von vier Zukunftsszenarios, welche definiert sind durch ihre je unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten zu Technologien. “
          so schafft man eine Verknüpfung, die nicht existiert, nämlich die Verknüpfung des „libertären Anarchismus“, von dem im Artikel insgesamt ja gar nicht die Rede ist, denn Stowasser ist mit Sicherheit KEIN libertärer Anarchist. Jeder, der sein Buch gelesen hat, weiß das auch.
          Aber no nwo oder wie dieser Schmierfink sich nennt, der will das gar nicht wissen, und erzählt hier den Lesern, „libertärer Anarchismus“, den es ohne Zweifel gibt, von dem aber nicht die Rede ist hier, sei von demselben Geist wie ihn das lockstep-Szenario der Rockefeller-Stiftung von 2010 atmet.
          Das ist nicht nur falsch, inhaltlich, sondern sogar eine gemeine und bewußte, von no nwo gewollte arglistige Täuschung der Leser.

  4. No_NWO
    Dezember 30, 2020 um 11:34 am

    @peterwyssling — Da der Weg aus dem Jetzigen ins Zukünftige weit erscheinen muß, ist ein „Wurmloch“ zu finden.

    Alles beginnt mit Fühlen. Dann Denken. Dann Wollen. Eine Art Kaninchenbau, den zu erforschen härteste ARBEIT ist. Das Wurmloch liegt ganz tief unten im Bau. Oder nehmen wir Dantes Göttliche Komödie. Dort Wurmloch ist der Erdmittelpunkt. Ist der erreicht, beginnt der Aufstieg, der ein Weg zurück ist zwar. Aber bitteschön nicht ein Weg zurück in eine idyllisch gemalte Vergangenheit. Im weiteren der ensaignement-Reihe wird Anne Querrien noch auf den in der Schulpädagogik nach dem WK2 entstandenen Hype des Zurück in die imaginierte Idylle des vorindustriellen Dorflebens zu sprechen kommen — die niedlichen Kleingruppen! Was bereits angeklungen ist mit Annes Kommentierung der Beschwerde des republikanischen Lehrers Meunier, der den Brüdern von den christlichen Schulen vorwirft, nur unvollkommene Arbeitskräfte heranzuziehen. Anne verweist auf die Seltsamkeit Meuniers, den sozial kompetenten und hoch befähigten Handwerker aus der vorindustriellen Ära zum pädagogischen Leitbild für den modernen Arbeiter zu nehmen. Wo die industrielle Gegenwart sich doch gerade dadurch auszeichne, den in allen seinen Lebensäußerungen sehr eingeschränkten Arbeiter nachzufragen. (Welchen zu fabrizieren ja eben die Staatsschule zu besorgen hat.) Womit sich zugleich die zum Faschismus hin ungeschützte ideologische Flanke der (nicht nur, aber vor allem sozialdemokratischen) aktuellen Arbeitsethik verstehen läßt, deren Kernbild in der Welt des 16./17. Jahrhunderts steckengeblieben ist, in der es wenig Maschinerie und viel händische Arbeit gab: Wer arbeiten WILL, der findet auch Arbeit! Daraus dann der absurde Schluß, wer heutzutage arbeitslos sei, beweise damit seine moralische Defizienz, kurz: Er sei „faul“ — moralisch faul und bedürfe deshalb „arbeits- und sozialpolitischer Maßnahmen“. Die sich bekanntlich ja vor allem „pädagogisch“ verstehen möchten. Vordem waren dies die nazifaschistischen ArbeitsERZIEHUNGS-Lager [sic!], welche in gleichfalls pädagogischem Sinne moralisch „erzieherisch“ sein wollten. Und die auch und sogar wörtlich(!) entsprechend firmierten. Und in beinahe jedem größeren Dorf vorhanden gewesen sind — es gab hunderte kleinere und kleine solche Lager zur Zeit des Nazifaschismus, die heute fälschlich als „Arbeitslager“ bezeichnet werden. Nein, sie firmierten als ArbeitsERZIEHUNGS-Lager! Es wird heute zudem energisch ignoriert, daß die alltägliche antijüdische Propaganda der Nationalsozialisten sich haarklein mit der seit Rot-Grün aktuellen und sich gegen den „faulen“ und moralisch defizienten arbeitslosen RTL2-Unterschichtler richtenden Propaganda deckt. Solche Arbeitserziehungs-Ideologie ist zwar am prägnantesten in der Sozialdemokratie verbreitet (Nietzsche: Die moderne Form von Herrschaft ist eine von Sklaven über Sklaven), begann aber bereits vor Rot-Grün unter Schwarz-Gelb mit der «Hilfe zur Arbeit»-Gesetzgebung. Welche selbstverständlich auch damals bereits widergesetzlich war; siehe BGBl.II, 1956 ==> Übereinkommen Nr. 29 der Internationalen Arbeitsorganisation vom 28. Juni 1930 über Zwangs- oder Pflichtarbeit. Dieses Übereinkommen kennt keine erzieherische Legitimation für Zwangs- oder Pflichtarbeit. Selbstverständlich nicht, denn wie ließe sich eine solche Absurdität auch juristisch formulieren, ohne allgemeine Heiterkeitsausbrüche zu provozieren!😂 Heutige Arbeitsideologie ist absurdester Anachronismus. Aber man hüte sich darum umso mehr vor einem vermeintlich „bedingungslosen“ Grundeinkommen (BGE)! Unter der Herrschaft privatbesitzlichen Kapitals würde ein BGE die privaten Wände von jedermann in ein „Arbeitserziehungslager“ verwandeln. Außerhalb jener Kapitalherrschaft aber würde es unter gut gestalteten Umständen garkeine Notwendigkeit für ein BGE geben!

    Fassen wir zusammen, so ist jenes bestimmte Wollen zurück in die herbeiphantasierte Idylle einer vorindustriellen Vergangenheit der KERN aller faschistischen Ideologien — seien diese, politisch gesehen, christlich-demokratisch, liberal, sozialdemokratisch, grün oder anarchistisch. Allein konventionelle Kommunisten sind solchen Phantasmen abhold. Aber ist der kommunistische Groß-Kollektivismus nicht auch nach der selben phantasmatischen Idylle konstruiert? Die Gesellschaft insgesamt ein von den lieben Onkeln und Tanten aus dem Politbüro paternalistisch „gerecht“ geführtes Gebilde, ganz wie es die imaginierte Dorfidylle der vorindustriellen Zeit war — paternalistisch „gerecht“ geführt von Pfarrer, Arzt und Apotheker. Die staatskommunistische Gesellschaft dann eine ins Gigantomanische aufgeblasene Dorfidylle! «Brave old world», wohin man blickt.

    Dantes Aufstieg führte übrigens nicht ins Alte Rom zurück. Sagen wir es so: Das derzeitige politische Denken hat den Weg in den ideologischen Kaninchenbau noch nicht einmal begonnen. Es steht noch unschlüssig vor jener Pforte, die überschrieben ist mit «Wer hier eingeht, lasse alle Hoffnung fahren». Und wird so lange nicht Mut fassen, in jene Hölle einzugehen, solange es sich nicht von einem Virgil begleiten lassen will — von Anne Querrien! Denn unsere ausufernde politische Dummheit ist uns Heutigen nicht von der Natur gegeben, sondern von der Staatsschule wider unsere Natur aufoktroyiert. Sind wir doch und bleiben wir doch als zum Göttlichen bestimmte Geistwesen frei auf ewig. Dies fühlen, verstehen und wollen zu lernen, sind wir hier! Materie ist unsere Gottesschule. Mit ihr und an ihr lernen wir, zum Göttlichen hin aufzusteigen. Kleine Gruppen sind ja gut und schön. Sind sie in einer Weise organisiert, daß aus ihnen Fraktale gebildet werden können, sind sie zugleich die Menschheit — in Aufhebung des Widerspruchs von Vielfalt und Einheit! Rudolf Steiners «Dreigliederung des sozialen Organismus“ ist ein Schritt in diese Richtung.

    • Dezember 30, 2020 um 11:47 am

      Dumpfgeblupper, in möglichst viele Zeilen und Worte verpackt.
      Du brauchst dir nicht mit dem Wyssling dir hier die Bälle hin und her zu spielen, ihr habt nichts zu bieten an Wahrheit, ihr habt bloß Verwässerungen und Verleumdungen im Programm.
      Die einzige Wahrheit heißt: Anarchie.
      Anarchie heißt:
      ALLE MENSCHEN HABEN PER GEBURT (über Gesellschaft/Elternhaus) die gleichen Startchancen im Leben.
      Gesellschaft / Elternhaus ist so homogen daß keine Korruption und keine dicken Bankkonten mehr entstehen können aus dem NICHTS.

      Folge: keine reichen Erben, keine Reich-Arm-Schere mehr, Meschen können wieder teilhaben am Leben und an der Gesellschaft, aus eigener Kraft.
      Anders kann Gesellschaft nicht funktionieren.
      Was ihr dagegen wollt, ist Ungleichkeit zementieren und Korruption am Laufen erhalten. Ihr habt keine Alternative zur Anarchie, weil es die einfach nicht gibt.

    • Dezember 30, 2020 um 12:17 pm

      DANKE!
      Materie ist unsere Gottesschule. (Ja, aber noch weit mehr : Materie ist nicht nur „Schulmaterial“, sondern Materie ist – seit Spinoza, Steiner etc. – „Gott selbst“, das Unbekannte vor unsern Augen, der sinnenfällige „Teil“ des Ganzen, wie soll man’s ausdrucken… hiermit ist der Materialismus der neuen Art „geboren“, jenseits der heutigen Konsens-Doktrin des Atomismus, des Glaubens an ein bewusstseins-jenseitiges Absolutes, eines jenseitigen „Gottes“…. : (der heutige Materialismus ist ja lediglich eine Frucht des aristoteles-katholischen Dualismus, dem Erzübel des Abendlandes)

      „frei-auf-ewig“ – gewiss, aber die Wahl ist täglich offen.. entweder Narzissmus und totale Digitalisierung, oder Aufbruch in die (soziale!) Neu-Gestaltung aller Gebiete..

      auch echte lebendige „Chancengleichheit“ ist eine Frucht solcher Neugestaltung. Im aktuellen Konsens und den Kitsch-Visionen ist diese Forderung ein Witz. „Gleichheit“ ist nur der Deckmantel für klassische Doktrinen. Geistige Entwicklung kann nicht erzwungen werden.
      ad „dreigliederung“ : diese ist kein pol. Programm, sondern ein Grundgesetz der Entwicklung einer mündig werdenden Menschheit. Die Richtung des Great Reset ist die alte vertikal-feudale Ordnung in neuer Packung.

      DANKE, no-NWO. ich staune und bitte weiterhin um direkten /analogen🙄 Kontakt!!

      • No_NWO
        Dezember 30, 2020 um 1:07 pm

        Nun ja, also da kann ich nur Ja sagen. Wobei ich mich Versuchen, das Göttliche näher zu bestimmen, tunlichst enthalte — Freund Luzifer lauert um die Ecke. Am Ende allen Erkenntnisstrebens sollte nicht Erkenntnis als ein Ding oder Gut stehen, sondern Lebendigkeit und Freundlichkeit („Liebe“ mag ich nicht sagen, weil im allgemeinen Sprachverständnis ein ganz verhunzter Begriff geworden). Lebendigkeit und Freundlichkeit heißt übrigens nicht, das große 👹chen hier nicht in die Schranken allgewöhnlicher Debattenkultur weisen zu sollen. Im Gegenteil!😉

        Ja, wir lernen nicht nur „an und mit“ der Materie, sondern als Wesen, die in(!) der Materie ihren Ausdruck haben und diese zugleich sind. Geist und Materie als Getrenntes zu sehen, ist eine Denkmöglichkeit. Doch nicht jeder solchen Möglichkeit entspricht etwas wirklich Seiendes. Es gibt Denkfiktionen. Der Seinsdualismus ist alloffenbar eine. Die sich durchaus auch versöhnlich betrachten läßt, hat diese Fiktion unseren Vorderen (die wir ja selbst auch einmal gewesen sind) doch geholfen, ihr logisch-rationales Denkvermögen erstmals zu stabilisieren und so der ICH-Werdung näherzukommen (hierzu auch Erich Neumann in «Ursprungsgeschichte des Bewußtseins»). Was auch weiterhin „funktioniert“, wenn es auch mit erheblichen Kollateralschäden einhergeht, die sich unter dem Obergriff Begriffsstutzigkeit zusammenfassen ließen: zuviel Abstraktion und Wort, zuwenig Bild und Anschauung.

        In Anlehnung an einen Altgriechen gesagt, mag ich meine digitale Tonne nicht verlassen. Allein der Gedanke daran erscheint mir so unerfreulich, wie einen Mondflug mit einer Cessna unternehmen zu sollen. Was Geselligkeit angeht, bin ich ganz „Tolteke“ im Castaneda’schen Sinne, Raumfahrer ohne Fluggerätschaften. In meiner nächsten Inkarnation dann gegebenenfalls geselliger. ☺️

        • Dezember 30, 2020 um 1:38 pm

          Danke wiederum! Neumann- muss ich mir anschauen..
          Dann erbitte ich mir wenigstens – mit den Inkarnationen ist das so eine schwierelige Sache – weitere Funksignale aus der d. Tonne..
          Aus der analogen Tonne grüßt
          p. w.

          • Martin Bartonitz
            Dezember 30, 2020 um 3:09 pm

            Bzgl. Analogem und der Arbeit an der Einführung der Dreigliederung: hast Du eine Empfehlung. Ich bin schon auf der Plattfrom Jungelo, habe aber noch wenig Aktivität im Raum Köln entdeckt.

          • No_NWO
            Dezember 30, 2020 um 3:13 pm

            Köln ist ja auch sehr katholisch! 😂

          • Martin Bartonitz
            Dezember 30, 2020 um 4:41 pm

            Stimmt. Allerdings habe ich hier in der Regel doch sehr offene Menschen getroffen.

          • No_NWO
            Dezember 30, 2020 um 8:42 pm

            Kölner und Ruhrpottler ist wie Pfaffen und Proletariat — Himmel hilf, das ging noch nie gut! Zumindestens nicht, als der Ruhrpott noch proletarischer Schmelztiegel und Ruhrpottler entsprechend sehr locker-lustig und bis zum Exzeß unkompliziert und umgänglich waren. Da galten die Kölner trotz ihrer Leutseligkeit als arrogante Schnösel. „Falsche Fuffziger,“ hieß es. „Heute tun se ganz nett, und morgen kennen se dich nich mehr“. Aber lang ist’s her, gute 50 Jahre! Bin ja wie du aus dem Pott, aber hab nur meine Kindheit und Jugend dort verbracht.

          • Martin Bartonitz
            Dezember 30, 2020 um 9:02 pm

            OK, das offen ist tatsächlich das eine, und ja, das nicht mehr kennen am nächsten Tag, habe ich auch schon häufiger gehört, aber nie selbst erfahren.

          • Dezember 30, 2020 um 7:43 pm

            Martin, a pro pos „Einführung der Dreigliederung“, hmm!
            ich denke da brauchts noch seehr lange, bis an sowas wie Einführung gegangen werden kann. Zunächst geht’s v. a. darum, dieses Konzept zu d e n k e n, d. h. zu „ergreifen“, mental.. Die Zeichen deuten jetzt Richtung Totalitarismus, Polizeistaat, also exaktes Gegenteil eines differenzierten Sozialorganismus. Da geht’s in praktischer Hinsicht bald eher um Bewegungsverbote, Lebensmittelmarken, Geldentwertung etc.
            Dreigliederung bedingt ein „freudevolles“ echtes Kultur- bzw. Geistesleben. Ein solches wird zunächst leidvoll – in „Katakomben“ – erkämpft werden müssen. Vielleicht müssen wir sogar bald mal unsere komfortablen ‚digitalen Tonnen‘ verlassen… uns ganz analog ums Leben (bzw Sterben?) kümmern?

            Also: das „Einführen“ des Neuen, Anti-feudalen, Post-vertikalen, des Pan-Anarchismus 😘sozusagen, das muss noch bisschen warten?
            was meint dazu Teutowälderin?

          • No_NWO
            Dezember 30, 2020 um 8:49 pm

            Dreigliederung ist für kapitalistisch Sozialisierte bzw. staatsschulisch Gebildete etwas vom anderen Stern. Geht nicht in deren Köppe — zu einfach!😀

          • Martin Bartonitz
            Dezember 30, 2020 um 9:03 pm

            Jo, das ist zu befürchten. Dabei ist die Herleitung als natürliche Struktur eigentlich gar nicht so unschwer zu verstehen.

          • Dezember 30, 2020 um 9:06 pm

            staatsschulisch Gebildete…
            ja, lasciate ogni speranza, nicht nur die „Dreigliederung“ muss da wegtreten.
            wobei ich den gesamten Zeitgeist als mörderisch einschätze, der m i t. durch die Staatsschule erzeugt wird.
            die „freien Schulen“ agieren ja allerdings gezwungenermaßen auch innerhalb dieses Zeitgeistes, da ist kaum was zu machen..
            das konzept „Schule“ an sich ist mehr und mehr in Frage zu stellen?? W i e. ist denn dieser Stimmung überhaupt zu entrinnen?
            Muss man auf „andere Inkarnationen“ in besseren zeiten hoffen?

      • Dezember 30, 2020 um 3:30 pm

        Du wirst auch ewig dumm bleiben. Der wird dich mit Sicherheit nicht über menschliche Chancengleichheit aufklären. Der ist im Gegenteil, genau ein Verfechter der alten, hierarchischen, autoritären Ordnung.
        Übrigens gibt es keine Gleichheit, sondern nur gleiche Chancen.

      • No_NWO
        Dezember 31, 2020 um 11:33 am

        Antwort auf ==> Wyssling Peter zu Dezember 30, 2020 um 9:06 pm

        Auf die nächste Inkarnation warten, wäre die allerletzte Rückfallposition. Und könnte sehr sehr lange dauern — Inkarnation benötigt Körper. Und da stellt sich mir dann der billyge Mr. Gates und sein wissendes Lächeln vor Augen: Niente, amici, nada!

        Ich beobachte gerade zwei Veränderungen an mir: Auf dem Radl oder auch in anderen ruhigen Momenten kommen mir intensiv klassische Musiken in den Sinn, die bald übergehen in Variationen mit herrlichsten Rhytmen, Melodien und Arrangements à la Tedeshi Trucks Band und Deep Purple. Ohh, ohohoo, meine Musikalität blüht urplötzlich geradezu explosionsartig auf — 1000-mal gehört, und es hat Zoom gemacht! Warum gerade derzeit?

        Als nächstes dieses ohne allzu aufdringliche Anlässe und leicht bereits aufkommende subtile Kitzelgefühl unterhalb des Zwerchfells, das in Zustände von mit Klarheit durchmischter Heiterkeit führt und zu geradezu unverschämt wohlig-dezenter Gutgelauntheit führt. Gespenstisch geradezu, hoffentlich ist das nicht strafbar!

        Ach, sogar ein Drittes zu erwähnen: Ich bin in mir (Gegenteil von außer mir) in zuvor nicht gekannter Intensität. Es fällt wie Schuppen von den Augen, was vordem über Jahre wie zäher Kleister auf diesen lag, und eine tiefe Ruhe ist eingetreten. Ein Willen ist erwacht, alles von mir zu weisen, was meinem Gesundheitsgefühl mißbehagt. Ganz wie Nietzsche in Ecce homo schreibt, daß er, der Last überdrüssig, den mitgeschleppten Leichnam des abgestürzten Seiltänzers ganz selbstverständlich und ohne irgendein Aufheben in einer Astgabel deponiert und dann seines Weges weitergeht.

        Nun ja, und jetzt stelle ich mir einmal vor, ich sei nicht der einzige, dem es neuerdings so oder ähnlich ergehen würde. Hieße das nicht: Niente, Billy, nada!

        • Wyssling Peter
          Dezember 31, 2020 um 2:05 pm

          und du offenbarst hier in edelster Form den Inhalt der Diogenes-Tonne, erzählst gar vom Radln und von der Astgabel, hältst den Schmetterling aber unter billigem digitalem Verschluss…
          hic est paradoxum !
          nimm die hier dank Martinblog grassierende teutonische Chancengleichheit wahr und wisse: Analog will der Tänzer gesichtet werden, nicht nur griechisch-schattenhaft.
          Die Oper wird weit göttlicher, bekommt sie Fleisch und Blut.

  5. Wyssling
    Dezember 31, 2020 um 1:50 pm

    unbedingt vertonen, die Oper, göttlich!
    Melodie von deep purple, zb. „lalena“

    • No_NWO
      Dezember 31, 2020 um 3:26 pm

      Aus Taisha Abelar, Die Zauberin — Clara Grau, Taishas spirituelle Lehrerin, erklärt ihr, wer sie sei — Clara: „Ich bin nichts, garnichts.“ Person ist nur Tand. Die exakte Übersetzung von Person ist „Maske“.

      Verändert sich eine Aussage, wenn deren Urheber bekannt ist? Nein, nicht. Auch nicht, wenn ein Diogenes sie tut. Diogenes ist bloß irgendein Name. Auch ich bin nur irgendein Name, jemand ohne Macht, Titel, Ruhm oder Rang. Im Netz wäre dies und das über mich zu finden. Nicht aber die Wahrheit. Jene Wahrheit würde einigen ehrenwerten Herren nicht gefallen. Wenn ich „keine Schwierigkeiten haben“ wolle, solle ich mich aus dem Internet fernhalten, sagte mir der Staatsschutz. Um zu unterstreichen, wie ernst es ihm damit sei, ließ er etliche Tage und Nächte ein Polizeifahrzeug vor meinem Hause wachen. Als ich später umzog, vor meinem neuen Domizil dasselbe. Ob ich wisse, warum da jetzt immer ein Polizeifahrzeug vor meiner Tür wache, fragte ein Nachbar. „Nein, keine Ahnung, was da los ist.“ Etwas ganz Simples war da los: Ich sollte anrüchig werden, niemand sollte auf die Idee kommen, mir Vertrauen entgegenzubringen und sich mit mir auszutauschen.

      Die Wahrheit ist wie immer simpel: Staats- und schwerste Justizkriminalität; Erzwingung einer gerichtlichen Falschaussage mittels Folterdrohung. Mittels einer Drohung mit sehr unangenehmer Folter. Von der aktuell übrigens nun sogar jedermann bedroht ist — Medikamentenfolter; siehe ==>

      https://kenfm.de/das-internet-der-koerper/

      Bestandteil jener Wahrheit überdies eine Multi-Milliarden Mafia aus Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Vertretern von Kommunen. BRD-Alltag. Im Grunde deshalb eigentlich bloß lächerlich, denn was ich zu berichten hätte, würde ohnehin niemand glauben wollen. Nicht einmal wissen wollen! Zu kriminell, zu beängstigend, ganz wie derzeit die Plandemie. Jene wenigen, die sich mit genannter Kriminalität auskennen, die sind allerdings nicht überrascht. „Klar,“ sagen die, „so wird das immer gemacht in Fällen wie den Ihrigen — vertuschen, drohen, nötigen, täuschen, lügen.“

      Also habe man Verständnis, mit einem Diogenes in der Tonne zu tun zu haben. Schützt auch meine Gegenüber. Nicht nur vor Beängstigung. Sondern auch vor den Schützern. Außerdem fühlen sich von Leuten wie mir alle Borderliner weit und fern wie magisch angezogen. Und das muß doch nun wirklich nicht sein!☺️

      • Wyssling Peter
        Dezember 31, 2020 um 7:16 pm

        ALLE ACHTUNG

        Natürlich tut ein Name nichts /wenig zur Sache, Person ist Maske, (wobei Maske manchmal wichtig ist?)
        aber bitte weiter ansprechbar bleiben, zb über den blog hier!
        oder halt per mail..
        mit klandestinen Techniken habe ich KEINE MÜHE
        Polizei vor dem Haus etc. etc und schlimmeres kenn ich guut
        das neue jahr wird happig

        • No_NWO
          Dezember 31, 2020 um 7:20 pm

          Ich meinte eher die späten Deep Purple. Das Live-Konzert in Paris war schön. Hab vergessen, wann das genau war, etwa um 2014 herum?

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