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„Ausgesetzt zur Existenz“

Franz Sternbald hinterließ in einem Kommentar an anderer Stelle die folgende Leseprobe zu seinem Buch „Ausgesetzt zur Existenz – warum der Mensch ein Schicksal ist – vom Ausgang aus der unverschuldeten Absurdität“, die ich gerne als eigenständigen Artikel noch hier ins Regal stellen möchte. Leser, die schon länger meinem Blog folgen, begegnen erneut Namen wie Luzifer, Nephillim, Annunaki, Illuminaten und einigen mehr. Auf Amazon steht zum Buch folgende Beschreibung:

Zu welchem Zweck behaupten wir ein subjektives Ego, und worin besteht ein objektiv legitmierender Sinn für die Forderung nach Anerkennung eines unbezähmbaren Geistes der uneingeschränkten Subjektivität „J.J. Rousseau, Bekenntnisse“ Zu welchem Ziel strebt letztlich die Entwicklung der Selbstbewußtwerdung alles Lebendigen? In welchem überragend widerspruchsvollen Verhältnis steht das absolute Selbst zur Endlicheit seines individuellen Daseins. Mit diesem Buch wurde ein Deutungsversuch vorgenommen für das Ego als einem Ding, oszillierend zwischen Dualität und Polarität, von Identität und Alienation, von Eigentümlichkeit und Entfremdung, auf dem Weg von Mir zu Dir.

Hier also nun die Leseprobe:

Prometheus (rechts, sitzend) erschafft den Menschen und beseelt ihn durch Berührung mit zwei Fingern; links Athene. Marmorrelief von einem römischen Sarkophag, 3. Jahrhundert, Louvre, Paris
Bild: Wikipedia

.. Prometheus stellt mit seinem Leiden (nach dem Urteil Zeus’, angeschmiedet am kaukasischen Felsen) und Auferstehung (nach dem Sturz in den Tartaros), einen düster heroischen Gegenentwurf dar, zu Jesu heilsbedeutsamen Sühnewerk.

Da er vom Olymp das heilige Feuer entwendete und den Menschen brachte, gilt Prometheus vielfach als ‚Luzifer’ (Lichtträger). Er erhielt somit als Abtrünniger von Gottes Willkür-Macht den Status eines revolutionären Wohltäters und Aktivisten des Fortschrittsgedankens. Als solcher hat er infolge dessen in die anti-göttliche Ideologie der Illuminaten-Orden Eingang gefunden. Dies entspricht dem Bild vom gefallenen Engel Satan, in der Selbststilisierung als Unterstützer der Selbstbefreiung und Emanzipation des Menschen von jedweder heilsgeschichtlichen Bevormundung (gemäß der thelematischen Formel: „Tu unverantwortbar was Du willst!“, die exklusiv von psychopathischen Global-Eliten in grandioser Selbstüberhöhung gegenüber dem allgemein Menschlichen beansprucht wird).

Bei den ‚prometheischen Abtrünnigen’ soll es sich im Umfang eines Drittels der Engelschar gehandelt haben, und damit um eine immerhin machtvolle Minderheit. Als ein Geschlecht von Wesen, die aus der Gnade Gottes gefallen waren, begannen sie nun das Werk der ‚großen Lehr- und Baumeister’ (hebr.: Banim), mit dem Ziel auf Erden eine Weltordnung als ‚Tempel’ zur Verherrlichung ihres eigenen Genius zu errichten. Jene unsichtbare Pyramide der Macht, an deren Spitze eine Elite der ‚erleuchteten Eingeweihten’ stehen sollte, und deren Basis den Weltprozess als ‚Maschinen-Fabrik’ des rastlosen Profitstrebens in Gang hält. In einem solchen Entwurf der Welt als ein spekulativ profitables ‚Unternehmen’, steht der Mensch lediglich in einem unaufhebbaren Angestelltenverhältnis als Sklave einer Ertragsnutzen-Ideologie. Nach der ersten Vertreibung aus dem ‚Paradies’ der matriarchalen Kultur, erfuhr der Mensch nunmehr seine zweite Vertreibung aus dem Heimatbegriff in seinem Dasein selbst. Fortan bedeutet ihm Existenz Ausgesetztsein zur marktradikalen Freiheit, nach der Befreiung durch einen luziferischen Prometheus.

Dieser wandelt sich jedoch, oder wechselt vielmehr nur wie ein Chamäleon seine Erscheinung. Er wird damit kein wesentlich Anderer, sondern ändert seine Bedeutung als ‚Gut-Menschen-Freund’. Fortan ist Prometheus nämlich der Zuchtmeister der ingeniösen Effizienz. Er, der vermeintlich gekommen ist, die Menschen zu befreien, wird zu ihrem Sklavenhalter. Seit seiner Ankunft gibt es die Sklaverei überhaupt erst, denn diese ist ein Vehikel des Handels und Wandels, der Produktivitätssteigerung und Expansion des Geschäftsvolumens. Die Menschen sollten in der prometheischen Lehranstalt dazu befähigt werden, den Himmel zu stürmen, wo Zeus thront, an dem sich Prometheus zu rächen gedenkt. Aber er kann ihm nicht gleich werden, säße er auch gleich auf dem Olymp, denn er hat von Zeus nur die Zorneslist und die Grausamkeit, ansonsten ist und bleibt er der Gefallene, im Hebräischen Anführer der Nephillim, oder im Sumerischen Annunaki (=„die vom Himmel kamen“, „Göttersöhne“).

Prometheus vermag nur die Hölle zu erringen, in die er die Erde verwandelt, indem er sie zu seiner Glut-Esse und Waffenschmiede für seine Rachepläne macht.

Für den prometheischen Menschen bedeutete dies zunächst eine Schule der technologischen Bemächtigung der Welt, die Unterwerfung der Natur unter das Effizienz-Kalkül des ökonomischen Nutzens. Prometheus brachte den Menschen auch die Kunst der Metallverarbeitung an der Schmiede des Hephaistos, jenem hinkenden Gott der vulkanischen Unterwelt, dem bei den Germanen der verschlagen bösartige Loki entspricht, der wiederum seinerseits den Tod des geliebten Gottessohnes Baldur verschuldet hatte (in der Edda, als eine nordisch frühchristliche Kompilation auf dem Boden einer älteren Dichtung, steht Baldur übrigens tatsächlich in einer gewissen Analogie zu Jesus).

Was mit der Verbannung aus der Gegenwart Gottes in „Asgard/Paradies“ (germanisch: Garten der Asen) verloren ging, sollte nunmehr in gewalttätiger Eigenmächtigkeit mit der Errichtung eines ‚künstlichen Paradies’ (jenes von Baudelaire so benannten unseligen paradis artificiel, das nur unter Drogeneinfluß zu ertragen wäre) ertrotzt werden. Man fühlt sich dabei an Sarumans Isengard (=Eisen-Garten) aus Tolkiens „Herr der Ringe“ erinnert, wo gleichfalls humanoide ‚Menschen’ (die sog. „Orks“) aus Ton und Lehm gemacht wurden. Ein aus der Grube gehobener Menschenpark als Gegenschöpfung von künstlicher Intelligenz (KI); die Welt als Maschinen-Garten und Exil für das ehemals als Ebenbild Gottes gedachte Geschöpf.

Der Legende nach habe Prometheus den Menschen ihre vormalige Fähigkeit der Hell-, bzw. Klarsicht genommen, um ihnen den Blick auf die Zukunft zu rauben, bei dessen Ahnung ihnen ‚das Herz bräche’ (eine interessante Voraus-Deutung des ‚Vordenkers’ auf die kommenden Konsequenzen der atheistischen Sozialismus-Utopie auf der Basis eines vermeintlichen technologischen Fortschritts).

Bei jenen ‚Großen Alten’, die auch als Archonten bezeichnet werden, brachten ihr schöpferisches Ingenium als ‚planetarische Ingenieure in kosmischen Dimensionen’ ein, das ihnen vom Anbeginn der Schöpfung einst verliehen worden war, um als Demiurgen der Welt wirken zu können. Zahlreiche Bild-Reliefdarstellungen aus Alt-Ägypten und Mesopotamien, zeigen mächtige Hybrid- oder Dämonenwesen die sich symbolisch am ‚Baum des Lebens’ zu schaffen machen (was auch als Manipulation an der Genetik von Mensch und Tier gedeutet werden kann).

Von den altpersischen bis zu den gnostischen Lehren im frühen Christentum, hat daher die Vorstellung geherrscht, dass nicht Gott selbst die belebte Welt geschaffen hat, wie sie sich uns nunmehr in der Naturgeschichte darstellt, sondern eben jener Demiurgos, der demzufolge auch für die Unvollkommenheit und Übel der Welt verantwortlich sei. In weitergehenden Mythen, die u.a. der Schriftsteller des phantastischen Grauens H.P. Lovecraft in seinem Werk verarbeitet hat, würden die ‚Großen Alten’ (vgl. H.P.L.: „The Old Ones“) seit ihrem Sturz, und in der Folge von weltstürzenden Kataklysmen in Gestalt von kosmischen Katastrophen, in einem brütenden Dämmer in den Abgründen des Kosmos schlummern, oder aber in den ‚unterweltlichen’ Tiefen der Erde. Nach der christlichen Lehre war Satan, bezeichnenderweise, der „Drache“, die „Alte Schlange“ genannt, und damit gewissermaßen als Reptiloid ausgewiesen, lediglich auf die Erde ‚geworfen’ worden, die seither als sein Machtbereich angesehen wird. In der „Göttlichen Komödie“ Dante Alighieri befindet sich der Teufel auf dem Grunde eines tiefen Erd-Trichters, der in aufsteigenden Stufen von den neun Kreisen der Hölle, wie von einem ‚umgekehrten’ Planetensystem des Bösen, umgeben ist. Erst in der biblischen Apokalypse wird die endgültige Überwindung Satans und seiner dämonischen Genien verhießen.

In der Prometheus-Sage wird in einer eigentümlichen Analogie zur biblischen Schöpfungsgeschichte behauptet, dass es auf Erden zunächst ausschließlich die durch Prometheus kreierten Männer(!) gegeben habe (dies im Widerspruch zu Platons Annahme, dass der Mensch uranfänglich als in sich vollkommen selbstgenügsames androgynes ‚Kugelwesen’ erschaffen worden sei), und mit der von Zeus gestifteten Pandora wäre erstmalig eine Frau in Erscheinung getreten, die der fatalerweise ‚hinterher-denkende’ Epimetheus, trotz Prometheus’ voraus-denkende Warnung, ehelichte. Deren Tochter sollte mit Deukalion denjenigen heiraten, der schließlich als einziger die Sintflut überleben wird, mit der Zeus das prometheische Menschen-Geschlecht der mythischen Prähistorie auszulöschen versuchte. Aber Prometheus unternahm noch einen weiteren Versuch einer neuerlichen Menschenzucht …

Pandora aber, die unglückselige Schwägerin des Prometheus, sorgte mit ihrer Neugier dafür, dass sämtliche Plagen über die Welt kamen, als sie das Gefäß (die sog. ‚Büchse der Pandora’) öffnete. Sie enthielt den eifersüchtigen Zorn des Gott-Vaters Zeus (dyaus/ deus –> diu-pater/ Jupiter) auf das irdische Werk der Selbstermächtigung. Es heißt, als Zeus auf Erden die Tausenden Lichter sah, soll dieser in heftige Wut geraten sein. Als aber die Plagen aus dem Gefäß des Zornes Gottes in die Welt entwichen waren, verschloss Pandora rasch wieder den Deckel, so dass allein die Hoffnung auf dem Grund des Gefäßes zurückblieb.

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  1. No_NWO
    Januar 1, 2021 um 12:50 am

    Lieber Martin,

    allen Unbilden dieser Unzeiten zum Trotze dir und auch den Besuchern deines Blogs ein um so besseres, gesünderes und FROHERES neues Jahr 2021 wünscht…

    No_NWO

  2. No_NWO
    Januar 2, 2021 um 12:09 am

    Zitat: „Von den altpersischen bis zu den gnostischen Lehren im frühen Christentum, hat daher die Vorstellung geherrscht, dass nicht Gott selbst die belebte Welt geschaffen hat, wie sie sich uns nunmehr in der Naturgeschichte darstellt, sondern eben jener Demiurgos, der demzufolge auch für die Unvollkommenheit und Übel der Welt verantwortlich sei.“

    Bei der im Hochmittelalter vor allem in Südfrankreich und Norditalien verbreiteten großen christlichen Sekte der Katharer/Albigenser (siehe: Geschichte der Katharer, von Malcolm Lambert) war Erschaffer von Materie, Mensch und Welt nicht etwa Gott, sondern der Teufel; Gott sei immaterieller Geist, und die Menschen müßten zwecks Errettung ihrer Seelen ihre Fortpflanzung beenden; am Ende würden dann Teufel und Welt völlig vernichtet werden. Was als die extreme Form des altgriechischen Seinsdualismus aufzufassen ist, welcher auch als Geist-Materie-Dualismus bekannt ist. In dessen leibfeindlicher Tradition stehen insbesondere der frühe Zisterzienser-Orden (siehe: Die Zisterzienser — Geschichte und Architektur, Köln 1998), zudem der dem paulinischen Christentum zuneigende Protestantismus, wie auch der diesem ideologisch anverwandte Kapitalismus. Und zuletzt und hoch aktuell auch der Transhumanismus als extreme Ausprägung imperialistischer Profittaktik: unmittelbar gewaltvolle Übermächtigung von Mensch, Natur und Welt. (In einer Fußnote in «Das Kapital» bringt Karl Marx jenes übrigens direkt mit dem Demiurgen in Verbindung: Das Kapital erschafft eine Welt, die auf ihre Selbstzerstörung ausgeht. Marx belegte den Selbstzerstörungswillen des Kapitals, indem er den unhintergehbaren Mechanismus des tendentiellen Falls der Profitrate bzw. der Kapitalrendite aufgewiesen hat — ohne jenen Mechanismus würde es anstatt von Inflation eine Deflation geben müssen.)

  3. Tula
    Januar 2, 2021 um 11:33 am

    https://llresearch.org/transcripts/issues/2017_german/2017_0226.aspx

    Ernte, Community-Aufbau in Asheville (North Carolina, US), Körperübergang auf dem Weg in die vierte Dichte, zweifach-aktivierte Körper, Archetypen Katalyst und Erfahrung (große Arkana des Tarot), Schmerz auf sich nehmen.

    …………………….Ich bin wieder bei diesem Instrument. Ich bin Q’uo.

    Daher, auch wenn es für euren Planeten möglich ist, eine diskrete Entscheidung, wie Ra sagte, dafür zu machen, sich in einem feinen, starken Moment der Inspiration positiv zu polarisieren, das ist die Entscheidung, von der all die Wesen innerhalb der inneren Ebenen hoffen, das sie in eurer naheliegenden Zukunft getroffen wird. Jedoch ist dies keine wahrscheinliche Entscheidung, auch wenn es immer möglich ist. Daher liegt es in einer Zeitperiode, von der Ra erwähnte, dass sie zwischen 100 und 700 eurer Jahre sei, dass diese diskrete Transformation sehr wahrscheinlich der Fall sein wird. In der allgemeinen Bewegung von Zeit, wie ihr sie kennt, ist dies eine große Zeitperiode. In der Bewegung von Zeit in die vierte Dichte von 30 Millionen Jahren hinein, sind es nur einige wenige Momente.

    Gary: Q’uo, falls niemand sonst eine hat, werde ich diese Gelegenheit wahrnehmen. Ist es möglich, dass ein dritte Dichte-Wesen, um bei der Heilung von Planet Erde zu helfen, und der Geburt von vierter Dichte, und in der Tat, der Heilung der Menschheit selbst, kollektiven Schmerz, in der ein oder anderen Form, auf sich nehmen kann, sodass sie, während sie sich durch ihren eigenen Schmerz arbeiten, während sie sich selbst erkennen, und verstehen, akzeptieren und heilen, infolgedessen helfen, den kollektiven Schmerz zu heilen?

    Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. Diese Handlung des Selbst-Opfers, zum Nutzen des planetaren Bewusstseins, und der Bevölkerung des Planeten, ist möglich durch jene, die sich in sehr starker Weise der Natur ihrer Handlungen bewusst sind, und die diese Handlungen bewusst der Heilung widmen, von der du sprichst. Über die Geschichte eures Planeten hinweg gab es diese Arten von Wesen, meist zu finden in den klösterlichen Regionen religiöser Praxis, entlegene Abteien, Höhlen, und so weiter, die seit lang vergangenen Zeiten praktiziert wurden, aber zu dieser Zeit doch in einigen Orten auf eurem Planeten, zu einem kleinen Grad, geblieben sind.

    Das ist ein magischer Akt im ganz grundsätzlichen Sinne des Wortes. Das Wesen, das sich so in diesem Erfahren des Schmerzes des Planeten und seiner Bevölkerung beschäftigt, fängt an, diesen Schmerz auf solche Weise vom Planeten umzuwandeln[8], dass er zu einer persönlichen Erfahrung wird. Das ist nicht nur schmerzhaft – auch wenn es das, tatsächlich, ist – sondern ist auch freudevoll, denn das Wesen, welches diese magische Handlung der Transformation durchführt, tut dies von einem intensiven Gefühl der Liebe auf einer bewussten Ebene aus, die Wenige auf eurem Planeten innerhalb der Raum/Zeit-Bereiche erreichen. Diese Wesen geben von sich selbst zum Wohl von Anderen, und geben zu solch einem Grad, dass es schließlich zum vollständigen Übergeben des Lebensmusters für die Verwendung des Planeten in der Erreichung der Erntereife seiner Bevölkerung kommt.

    Das ist keine Handlung, die leichtfertig unternommen wird, wie ihr euch wohl bewusst sein mögt. Es ist eine Handlung, die eine große Menge Überlegung über eine lange Periode eurer Zeit hinweg benötigt, denn so wie sie erfolgreich darin ist, den Schmerz des Planeten innerhalb des Geist/Körper/Seele-Komplexes des dritte Dichte-Wesens zu offenbaren und zu erleben, wird die Erfahrung dieses Schmerzes zu dem, was im körperlichen Vehikel immer mehr offensichtlich wird. Die Fähigkeit des Wesens, den Schmerz über einen längeren Anteil eurer Zeit auszuhalten, erhöht die Wirksamkeit dieser Handlung. Oft ist es viel einfacher, und eine Versuchung für das Wesen, das Leben schneller zu beenden, um den Schmerz zu beenden. Diejenigen, die sich dieses Wesensmerkmals bewusst sind, wünschen sich jedoch sehr häufig, den Schmerz so lange wie möglich auszuhalten, da sie die, sagen wir, Effizienz der Erfahrung auf lange Sicht verstehen.

    Gary: Diese spezielle Frage kann eine sehr schnell beantwortete sein, daher mag das Instrument für die nächste dranbleiben wollen, nach eurem Vorrecht. In 63.27 sagt Ra: „Die Erschaffung von grüner Strahl-Körperkomplexen wird schrittweise sein und, beginnend mit eurem dritte Dichte-Typ des physischen Körpers, mit den Mitteln der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung geschehen, und durch evolutionäre Prozesse zu den vierte Dichte-Körperkomplexen werden.“ Ra gibt hier wieder, was Q’uo gerade durch das andere Instrument gesagt hat.

    Die wahrscheinlich sich offensichtlich selbst beantwortende Frage ist: Bewegt sich der evolutionäre Vorgang durch zweigeschlechtliche Fortpflanzung wie folgt:
    1.
    Gelber Strahl-aktive Vehikel geben zweifach-aktivierten Körpern Geburt.
    2.
    Zweifach-aktivierte Vehikel geben grüner Strahl-aktivierten Körpern Geburt.
    3.
    Der vierte Dichte-Planet wird nur von grüner Strahl-Körpern bevölkert.

    Q’uo: Ich bin Q’uo, und wir würden sagen, dass dies, in einem allgemeinen Sinn, korrekt ist. Es gibt Qualifizierungen, die man machen kann, und Verfeinerungen, die man machen kann, aber sie erfordern, zum größten Teil, ein Wissen dessen, was ihr Genetik nennen würdet, das auf eurem Planeten noch nicht zur Verfügung steht.

    Wir möchten euch auf den Unterschied zwischen einem gelber Strahl-aktivierten Vehikel, so wie es auf diesem Planeten zu dieser Zeit am üblichsten ist, und dem zweifach-aktivierten Vehikel aufmerksam machen, das die Eigenschaften von etwas Anomalistischem hat, weil die, sagen wir stärkere Zugkraft in solch einem zweifach aktivierten Körper immer noch zurück zum dritten Strahl geht, das heißt dem gelber Strahl-Vehikel. Wir sagen, weil es der Fall bleibt, das die Verschleierung, zwischen dem Geist und dem Körper und der Seele, in Kraft bleibt, und es wird ein Kennzeichen von vierter Dichte sein, dass diese Verschleierung weggenommen ist………………..

  4. Tula
    Januar 2, 2021 um 1:16 pm

  5. Tula
    Januar 2, 2021 um 1:52 pm

    In diesem Auszug aus einem Interview des Steppin off the Edge Podcasts spricht Neil Kramer über Realitätstunnel, die als Wahrnehmungsfilter zwischen jedem Individuum und der tatsächlichen Realität stehen. Wenn man sich über diesen Mechanismus nicht bewusst ist, übernimmt man automatisch den durch die jeweilige Kultur vorgegebenen Standardtunnel. Man kann sich aber auch aktiv in die Gestaltung des eigenen Realitätstunnels einzubringen und dadurch das persönliche Erleben von Realität tiefgreifend verändern.

  6. Tula
    Januar 2, 2021 um 5:30 pm

    ⌛ So gehen deine Wünsche 2021 in Erfüllung ⌛ Richtig manifestieren lernen

  7. Franz Sternbald
    Januar 3, 2021 um 3:37 pm

    Mit den besten Wünschen, Heil & Segen im Neuen Jahr,
    möchte ich gerne in Ergänzung zum obigen Beitrag von ‚No_NWO‘ noch eine Paradox-Analogie zum Wesen den virtuellen Kapitalismus von Slavoj Zizek (iaus seinem Werk „Weniger als nichts“) vorstellen, die beweist, daß wir damit unsere Sache auf ein veritables Nichts gestellt haben:
    Er zieht hierfür ein Modell aus der Teilchenphysik heran:
    „Die Paradoxie des virtuellen Kapitalismus ist letztlich die gleiche wie die der Photonen in der Teilchenphysik. Die Masse eines Elementarteilchens setzt sich aus dessen Ruhemasse und einem durch seine Beschleunigung erzeugten Überschuß an masse-äquivalenter Energie (n. Einstein) zusammen. Ein Photon hat jedoch die Ruhemasse Null (analog der eigentlichen Wertlosigkeit von Geld, das dem Wirtschaftskreislauf entzogen ist; und vielmehr noch der Display-Ziffernanzeige auf dem Online-Bankkonto). Es gleicht also einem Nichts, das sich eine Scheinsubstanz verschafft, indem es sich auf wundersame Weise zu einem Exzeß seiner selbst aufschwingt. Funktioniert der virtuelle Kapitalismus unserer Epoche nicht ganz ähnlich? Auch sein Nettowert ist gleich Null, er operiert allein mit dem Überschuß, indem er von der Zukunft (die er vorab bereits vernichtet) borgt ..“
    Ich habe dieses Zitat auch in das Glossar zum Stichwort ‚Nihilismus‘ in „Ausgesetzt zur Existenz“ mitgenommen, weil es den schwindelerregenenden Bogen von der mikrokosmischen Masse-Energie-Bilanzierung zur ‚fiat‘-Geldwertstellung der Makroönomie schlägt. Es gibt Raum frei zu Spekulationen über die selbstreferentiellen Fraktal-Agorithmen, die dem Programm der Matrixillusion zugrunde liegen mögen ..
    L.G. stern*

    • No_NWO
      Januar 3, 2021 um 11:56 pm

      Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt: Ewig lange hab ich nicht mehr an den Slavoy Zizek gedacht, und heute Abend ist er mir doch tatsächlich in den Sinn gekommen. Was der wohl gerade so treibt, mußte ich denken. Und jetzt treibt er sich hier herum!

      Ja, folgen wir John Atkinson Hobsons «Imperialism» (1900) oder Lenins luzidem «Der Imperialismus als höchste Phase des Kapitalismus» (1917), herrscht infolge des Verfalls der Profitraten seit mindestens 121 Jahren Imperialismus. Imperialismus ist, wenn die von Hobson und Lenin aufgewiesenen sogenannten „supranationalen Finanzoligarchien“
      durch überhöhte Rohstoffpreise die ohnehin tendentiell einsinkenden Profitraten der kleinen und mittleren Warenproduzenten parasitieren und ihre sonstigen Gewinne durch nacktes zerstörerisches Ausbeuten von Mensch, Natur und Welt generieren — durch Kriege, Korruption, Staatsstreiche, Ausplündern von Staatshaushalten, Erpressung, Nötigung, Mord (economic hitmen), Markenfälschung, Wettermodifikation, nuklearem Fracking, Insidergeschäfte, Manipulation von Finanz- und Warenmärkten sowie durch internationalen Drogen-, Waffen- und Menschenschmuggel. Habe ich etwas vergessen? Ach ja: CORONA.

      Ja, der Slavoj ist ziemlich fit. Das mit dem Photon ist schlau. Was soll das arme Ding auch tun? Fliegt ja immerzu mit Lichtgeschwindigkeit. Was auch eine Art von Stillstand ist. Es sei denn, es stößt mit irgendeinem Teilchen zusammen (Compton-Versuche). Kapitalismus war anfänglich eine immer ausgreifendere Kreisbewegung, die mit dem Beginn des Imperialismus eine Grenze erreichte, von der aus an es auf einer sich spiralförmig verengenden Bahn geschwinder und geschwinder bergab ging.

      Wir erleben gerade die Ankunft im Orkus. Der billyge Mr. Gates winkt uns mit Spritze und seinem heimtückischen Grinsen zu: „Ja kommt, putt-putt-putt, ja hierher, ja brav, ihr Lieben, da geht’s lang, ja, da hinein, ins dunkel-schwarze Loch zu Tante Klaus und Onkel Ping!“

      Ja, mit Dank zurück — ein umso froheres neues Jahr. Zeigen wir es den Bagaluten!

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