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Der (Corona-)Kult in uns

Kathi Garnier hat mir erlaubt, ihren wunderbar recherchierten und geschriebenen Artikel auch hier ins Regal zu stellen. Sie hat versucht zu ergründen, warum so viele Menschen derzeit positiv gestimmt sind, dass unsere Corona-Maßnahmen-Entscheidern (manch Bekannter sagt inzwischen Corona-Diktatoren) den Lockdown verlängern und verstärken wollen. Spannend besonders die Grafik, die aufzeigt, dass es eben keinen Zusammenhang zwischen strengen Maßnahmen und Todeszahlen gibt. Aber schaut selbst:

Der Kult in uns
Erstveröffentlichung auf Kathi Garnier – ganz ‚ausgelassen‘

Oder wie wir unsere Menschenwürde retten können. 

Kathi Garnier
Foto: von ihrem Blog

Die Corona-Krise findet statt in einem Zeitalter, das sich Informationszeitalter nennt und in dem sich alle so ganz aufgeklärt geben. Im Zeitalter der statistischen Analyse, Big Data, Machine Learning, Industrie 4.0 etc. Das Zeitalter der Zahlen, nach denen vor allem in der Wirtschaft große Entscheidungen gefällt werden. Kein Fließband funktioniert mehr, ohne dass durch die Auswertung von Zahlen die nächste Wartung errechnet werden kann. Keine Klinik behält noch ein Bett, wenn es bei der statistischen Auswertung nicht ausreichend ausgelastet ist. 

Doch bei dieser Pandemie, die uns alle betrifft, scheinen die Zahlen völlig zusammenhanglos kommuniziert zu werden. Man hat schon fast den Eindruck, die Infektionszahlen und die Toten werden gefeiert. Je mehr Tote, desto besser für den Lockdown-Jünger. So wächst die Legitimationsgrundlage für die meines Erachtens immer noch unverhältnismäßigen Maßnahmen, die Existenzen zerstören, andere Krankheiten negieren sowie die Rechte der Kinder auf Bildung und körperliches sowie seelisches Wohlergehen komplett missachten (hierzu empfehle ich nochmal wärmstens meinen Text Matteo und die anderen). 

Neulich hat die deutsche Bundesregierung einen harten Lockdown ausgesprochen, bei dem schon wieder beschlossen wurde, die Schulen zu schließen, obwohl nachweislich bei Kindern kein relevantes Infektionsgeschehen besteht, sie also nicht gefährdet sind und diese auch nicht an Covid-19 sterben, im Gegensatz zur einfachen Grippe, bei der sehr wohl Kinder sterben. Nun kommt sicher wieder das moralisierende Solidaritäts-Argument, wonach die jungen Menschen eben solidarisch mit der Risikogruppe sein sollen. Darauf kann ich nur einwenden: Wie wärs, wenn mal die Risikogruppe etwas solidarischer gegenüber den Kindern und Jugendlichen ist? 

Die Kinder dieser Welt verkümmern zunehmends, fallen Gewalt zum Opfer, leiden an manchen Ecken dieser Welt zunehmend an Hunger und werden ihres Rechts auf Bildung entzogen. Darüber hinaus belasten wir sie mit einem horrenden Schuldenberg, den sie und wahrscheinlich noch unsere Enkelkinder abbezahlen dürfen. Nicht nur hinterlassen wir ihnen eine völlig kaputte Umwelt, nein, wir belohnen sie noch zusätzlich mit einem maroden und ausgehungerten Sozialsystem, denn logischerweise kann niemand ins Sozialsystem einzahlen, der arbeitslos ist. Im Gegenteil, er nimmt noch mehr Geld vom Staat. So kann natürlich mittel- und längerfristig auch nicht das Gesundheitssystem verbessert werden, aber dieser logische Zusammenhang wird natürlich von den Lockdown-Fanatikern geflissentlich ausgeklammert, wie ein blinder Fleck.

Stutzig macht mich auch die Autoritätsgläubigkeit und die Obrigkeitshörigkeit aller Menschen. Kaum, dass eine neue Maßnahme eintritt, kuschen alle und glauben auf Anhieb an die scheinbare Alternativlosigkeit dieser Maßnahme. Denn der Staat will ja nichts böses, nein, es ist ja nur zu unserem Besten. Wir retten Leben! 

Wusstet Ihr, dass 2020 keine Übersterblichkeit in Deutschland zu verzeichnen war? Dies legt jedenfalls das statistische Bundesamt sowie eine Auswertung der Ludwig-Maximilians-Universität nahe. Vielmehr hängt das leichte Wachstum der Todeszahlen mit der strukturellen Alterung der Bevölkerung zusammen. Die Babyboomer kommen in ein Alter, in dem nun mal leider häufiger gestorben wird. Und da die Maßnahmen in Deutschland viel weniger streng als zum Beispiel in Frankreich waren, gelten diese auch nicht als Argument für die geringen Todeszahlen. Vielmehr liegt es an der Demographie, kleineren Ballungszentren, weniger Feinstaubbelastung, vergleichbar größeren Wohnflächen, weniger Vermischung der Generationen in einem Haushalt und einem besseren Gesundheitssystem etc.

Wie kommt es nun, dass trotz der Zahlen, die immer noch nicht sehr alarmierend sind und die auch von den Medien nicht korrekt wiedergegeben werden, weiterhin so harte Maßnahmen in Deutschland und auch Europa ergriffen werden und sogar von einem Teil (mittlerweile wage ich zu behaupten, dass es ein immer geringer werdender Teil wird.) mit Begeisterung beklatscht werden? Die Lockdowns werden bereitwillig als alternativlos hingenommen, obwohl es keine wissenschaftliche Grundlage gibt, die Lockdowns legitimiert, im Gegenteil, mittlerweile sprechen Studien dafür, dass Lockdowns mehr Schaden anrichten als nutzen. Ich gehe später noch näher darauf ein.

Nachdem bei der Bundespressekonferenz nur ein einziger Journalist, Boris Reitschuster, mal nachgefragt hat, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage der neue Lockdown im Januar passiert sei und welche Wissenschaftler bei dieser Entscheidung, bei der immerhin über die Leben von ca. 83 Millionen Menschen entschieden wurde, zugegen waren, hat die Pressesprecherin keine Antwort gegeben. Erst nachdem er laut über diese Mangelinformation berichtet hat, ist die Pressestelle auf ihn zugekommen und hat ihm mitgeteilt, dass in dem Wissenschaftsgremium 6 Wissenschaftler zusammengesessen seien, wovon einer ein Veterinär ist und auch noch weisungsgebunden ist, d.h. nicht unabhängig. 

Folgende Personen waren anwesend: 

  • Prof. Dr. Lothar Wieler, der Veterinär (Präsident RKI) 
  • Prof. Dr. Christian Drosten (Institutsdirektor für Virologie der Berliner Charite)
  • Prof. Dr. Heyo Kroemer (Vorstandsvorsitzender der Berliner Charite)
  • Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann (Leiter der Abteilung System Immunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig
  • Dr. Viola Priesemann (Max-Planck-Institut Göttingen)
  • Prof. Dr. Reinhard Berner (Uni Klinikum Dresden)

Also 5 unabhängige Wissenschaftler haben die Regierung beraten: Ein Virologe, ein Kinderarzt, ein Pharmakologe sowie zwei Physiker saßen in diesem Gremium kurz vor der Entscheidung zum Lockdown. Es ist schon bemerkenswert, dass ein Drittel des Gremiums aus Physikern besteht und ein Veterinär das RKI leitet.

(Ein kleiner Fun-Fact für alle “Professor” Drosten-Fans: Wusstet Ihr, dass dieser Mann ohne je habilitiert zu haben eine M3-Professur erhalten hat? Nein? Jetzt wisst Ihr es.)

Auf die Frage, welche schriftlichen Unterlagen und Evidenz es für die Notwendigkeit des Lockdowns gibt, gab es bis heute keine Antwort.

Nicht ein einziger Wissenschaftler, der eine andere Meinung als “Ultra-Lockdown” vertritt, wurde zur Sitzung am Tag vor der Bekanntmachung des Lockdowns eingeladen (in meinem Text Helden wie wir liste ich eine ganze Palette solcher Wissenschaftler, die andere Strategien und Ansätze vorschlagen, auf). Dem Grundsatz, immer auch die andere Seite anzuhören, wurde damit nicht Rechnung getragen. 

Würden wir in einer normalen Welt leben, dann sollte das doch wohl einen Aufschrei in der deutschen Medienwelt erzeugen. Wo sind die Wirtschaftswissenschaftler, die Soziologen, die Erziehungswissenschaftler, die Psychiater und (Kinder-)Psychologen, die Hygieneexperten und vor allem: wo sind die Epidemiologen, denn schließlich kennen die sich am besten mit Epidemien aus? Auch ist kein Jurist eingeladen worden, dabei geht es doch um die größte Beschränkung der Freiheitsrechte seit bestehen der Bundesrepublik? Scheint nicht gerade relevant zu sein. Sieht so eine demokratische und transparente Entscheidungsfindung für einen Weg mit möglichst wenig Kollateralschäden aus? Das ist also “Die Wissenschaft, die empfiehlt…”? Für mich klingt das zugegebenermaßen mehr nach einer eigentümlichen Voodoo-Seance als nach kompetenter wissenschaftlicher Beratung.

In Frankreich, wo ich lebe, verfährt der französische Präsident ähnlich. Seit Monaten befinden wir uns in einem Ausnahmezustand (eigentlich schon seit 2015). Dieser wurde nun pauschal verlängert bis zum Ende des Jahres 2021. Alle Entscheidungen zum Thema Lockdown, Ausgangssperre etc. werden in einem geheimen wissenschaftlichen Rat (conseil scientific) getroffen sowie mit dem Führungsstab des Militärs (Ja, wir sind im Krieg!), zu dem die Öffentlichkeit keinen Zugang hat. In meinem Text “Der Aufschrei der Intellektuellen” beschreibe ich die Zustände in Frankreich sowie auch die Kritik der französischen Intellektuellen am mangelnden Einbezug anderer Disziplinen in das Beratungsgremium sowie das Problem eventueller Interessenkonflikte der Teilnehmer des wissenschaftlichen Rats.

Es muss eine kognitive Dissonanz zwischen dem bestehen, was die Menschen in den Nachrichten sehen und lesen und der tatsächlichen Realität. Warum ist der Glaube in den Menschen weiter so tief und fest verankert, dass Lockdowns irgendwie helfen könnten, Menschenleben zu retten? Dass diese drakonischen Maßnahmen helfen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, kann sein, doch steht es in keinerlei Korrelation zu den Todeszahlen. Auch das wurde wissenschaftlich erwiesen.  

Diese bereits im Juli erhobene Analyse zeigt recht deutlich, dass keine Korrelation zwischen Härtegrad der Maßnahmen und der Anzahl der Verstorbenen besteht, Länder mit vielen oder wenigen Toten sowie Länder mit hartem und weniger hartem Lockdown sind auf dieser Graphik willkürlich verteilt. (In meinem Text Helden wie wir liste ich etwa 20 weitere Studien auf, die den Nutzen von nicht-pharmazeutischen Maßnahmen in Frage stellen.) 

Diese Woche erschien eine neue Studie vom renommierten Epidemiologen Dr. John Ioannidis. Dieser lehrt an einer der besten Universitäten der Welt, an der Stanford University School. Sein Fachgebiet ist Medizin, Epidemiologie, Bevölkerungsgesundheit sowie biomedizinische Datenwissenschaft und Statistik. Nebenbei ist er Co-Direktor des Innovationszentrums für Meta-Forschung. Laut Berliner Einstein-Stiftung gehört er aktuell zu den zehn meistzitierten Wissenschaftlern der Welt. 

Mit Co-Autoren hat er nun im Januar eine neue Arbeit vorgelegt – die das Narrativ vom alternativlosen Lockdown im Fundament erschüttert. Das Fazit,das auch schon die WHO im September gezogen hat, was man aber in Deutschland und Frankreich nicht hören wollte und will: Die Lockdowns haben versagt. Die Studie hat den Titel „Bewertung der Auswirkungen der Quarantäne und der Schließung von Unternehmen auf die Verbreitung von COVID-19“ (siehe hier). Sie wurde bereits einer vollen „Peer-Review-Prüfung“ unterzogen und ist damit wissenschaftlich aussagekräftig.

Zusammengefasst hat Ioannidis in der Studie Länder mit starken restriktiven Maßnahmen und Länder ohne starke restriktive Maßnahmen, wie z.B. Schweden und Südkorea miteinander verglichen. Mit dem Ergebnis, dass in keinem der Länder ein signifikanter Rückgang der Krankheiten aufgrund der Maßnahmen zu erkennen gewesen sei. In manchen Ländern, wie Frankreich, wo der Lockdown sehr hart war, war sogar eine Zunahme an Fällen zu erkennen. Ihr Fazit: “While small benefits cannot be excluded, we do not find significant benefits on case growth of more restrictive NPIs. Similar reductions in case growth may be achievable with less restrictive interventions.” – Eigentlich ist diese Studie eine Bombe! Sie vernichtet die ganze politische Agenda des Lockdowns mit einem Schlag. Bislang hat aber noch keine große Zeitung davon berichtet. Warum?

Der Journalist Werner Streeck (nein, er ist nicht verwandt mit Hendrik Streeck) kritisiert den Mangel an Interdisziplinarität der Berater der Regierung. In einem Artikel der FAZ schreibt er folgendes: „Virologen und Physiker gehen davon aus, dass die Chance, angesteckt zu werden und anschließend zu erkranken (was wahrhaftig zweierlei ist), für alle gleich ist, gleich verteilt, strukturlos. Vielleicht stimmt das so nicht, aber da man darüber nichts weiß, jedenfalls als Physiker oder Virologe, … schauen wir mal, wie weit wir damit kommen: gute wissenschaftliche Praxis. So kommt es, dass wissenschaftliches Fakten-Nichtwissen Strategien zur Eindämmung der Pandemie empfiehlt, die nicht nur riskante Kontakte, sondern alle Kontakte unterbinden sollen, weil alle als gleich riskant behandelt werden müssen und nicht nach Risiken unterschieden werden können. Der alle Nachteile ausgleichende, nebenbei anfallende Vorteil ist dann, dass man auf feinmechanisches Klein-Klein verzichten kann, her mit dem Hammer, drei, vier, fünf Wochen Kontaktsperre für alle, und zwar richtig hart. Dann, so zeigen unsere faktenfreien Modelle, ist das Virus weg, wir machen wieder auf, und es darf getanzt werden. Das klingt gut, und es könnte der Grund sein, warum man von den Fakten der anderen selbst dann nichts wissen will, wenn sie zu haben wären.“

Wenn heute jemand sagt “Follow the science” oder von “Fakten” spricht, die scheinbar einen Konsens zum Umgang mit Covid-19 vorgeben, dann sind das leere Floskeln, denn je nach wissenschaftlichem Blickwinkel, sieht man die Phänomene anders: Für die Pandemie zuständig sind nach Ansicht der Medien die Virologen; deren Fakten handeln jedoch von der molekularen Struktur der Viren, aber nicht von der sozialen Struktur menschlicher Kontakte und auch nicht von der Entwicklung einer Krankheit. Ebenfalls als zuständig gelten Physiker und Mathematiker; die allerdings kommen ohne Fakten aus und arbeiten stattdessen mit Modellen wie die Quants (= quantitative analysts) in den Investmentbanken vor 2008, die uns ihre “todsicheren” Vorhersagen über die Stabilität der Preise im Finanzmarkt eingebrockt haben. 

Es ist ein Kult

In seinem Aufsatz “The Covidian Cult”, den ich sehr empfehle, beschreibt der Publizist C. J. Hopkins das Hauptmerkmal totalitärer Systeme: Der Konformismus der Massen sich einem psychotischen Narrativ unterzuordnen, das sich von der Realität völlig ablöst und Evidenz oder Fakten widerspricht. Er spricht davon, dass es hier wie bei einer politischen Ideologie z.B. dem Stalinismus oder dem Nationalsozialismus oder einer Religion um eine “Erzählung” oder ein “Narrativ” handelt. Ein ähnliches Phänomen erlebt man auch bei Sekten. Die Fakten spielen dabei keine große Rolle mehr, die Erzählung bezieht sich auf sich selbst und es kommt nur noch darauf an, dass sie in sich selbst bestand hat und dem ganzen Weltgeschehen einen “Sinn” bietet und auch den Einzelnen auffängt in seiner Orientierungslosigkeit, ihn einordnet und ihm dann auch eine Funktion gibt oder eine Identität.  

Allen totalitären Ideologien gemeinsam ist ihr paranoider Charakter, der den “Kult” durch einen externen Feind oder Gegner bedroht sieht, wie z.B. früher die Konterrevolutionäre, die Juden, der Russe oder wie heute: das Virus und wie derzeit in Deutschland: die “Querdenker”. 

Sie muss in ihrem Narzissmus so tief gekränkt gewesen sein, dass Angela Merkel sich sogar in ihrer Neujahrsansprache nicht davon abhalten ließ, nochmal gegen die Corona-Maßnahmen-Kritiker auszuholen. Anstatt auf Hoffnung und Deeskalation zu setzen, schien sie, durch diesen “Tritt” ihrer Politik nochmal eine Legitimationsgrundlage verschaffen zu wollen. 

(Ein weiterer Fun-Fact für alle Merkel-Fans: Ehemalige Weggefährten aus dem Studium werfen ihr vor, dass sie in der FDJ für die Abteilung “Agitation und Propaganda” zuständig gewesen sei. Frau Merkel bestreitet dies zwar, sie habe aber nachweisbar besondere Vorteile in der seinerzeitigen DDR genossen, die andere nicht hatten und habe an einer Akademie studieren dürfen, die nur so genannten Linientreuen vorbehalten war, sagte einst auch Oskar Lafontaine. Merkel habe deshalb sowohl in die Bundesrepublik als auch ins Ausland reisen dürfen.) 

C. J. Hopkins zitiert an einer Stelle aus einem Buch zum chinesischen Totalitarismus: 

The language of the totalist environment is characterized by the thought-terminating cliché. The most far-reaching and complex of human problems are compressed into brief, highly selective, definitive-sounding phrases, easily memorized and easily expressed. They become the start and finish of any ideological analysis.

C. J. Hopkins – Thought Reform and the Psychology of Totalism: : A Study of “Brainwashing” in China, 1961

In den Medien wird kontinuierlich ein Bedrohungsszenario heraufbeschworen, das jedes rationale Denken erschwert. Ständig wechselnde Vorgaben durch die Regierungsvertreter und deren Berater stiften zusätzlich Verwirrung. Durch Terrorbilder von Krankenhausfluren, Särgen oder Krankenwagen wird der Einzelne verunsichert, durch Ausgangssperren werden menschliche Bindungen verhindert und die Menschen vereinzelt. In der Isolation bleiben die Medien und die sozialen Medien die einzigen Kommunikationsmittel zur Außenwelt, doch der Einzelne ist den Horrormeldungen meist kontextlos und unmittelbar ausgesetzt, was zu einer Entkoppelung von der Realität führt. Kaum ist das passiert, wird das menschliche Gehirn verzweifelt versuchen, sich ein Narrativ zu konstruieren, um dem kognitiven Chaos einen Sinn zu geben. Sobald dies erfolgt ist, ist es relativ einfach, diesen Prozess zu kontrollieren und ein Narrativ zu formen. 

Menschen merken nicht, wenn sie einem Totalitarismus verfallen sind. Sie können es sehr gut bei anderen Ländern und anderen Kulturen sehen, sind kognitiv aber blind für den eigenen Totalitarismus. Selbst das Beispiel Schweden, das bis heute keinen Lockdown hatte und für 2020 keine nennenswerte Übersterblichkeit aufzeigen konnte (Im Jahr 2019 gab es eine Untersterblichkeit, im Folgejahr mussten also zwangsläufig mehr Leute “nachsterben”), hält die Mitglieder des “Kults” nicht davon ab, weiter an ihrer Überzeugung, dass wir es hier mit einem “apokalyptischen Killervirus” zu tun haben, festzuhalten.

Man merkt es auch daran, dass man es hier mit einem “Kult” zu tun hat, wenn man bei einem Gespräch über die Corona-Maßnahmen, – bevor man sich kritisch äußert, – schnell noch das Geständnis, wie man es denn mit Corona hält, vorne anstellen muss: Ob man die offizielle Meinung angenommen hat oder ob man abgeschworen hat. Die moderne “Gretchenfrage” entscheidet nämlich heutzutage darüber, ob man dazugehört oder nicht; Doch es ist nicht mehr als ein Bekenntnis zum Kult: Gehörst du dazu – oder darf ich dich verstoßen?

Ich finde zwar auch, dass das Virus gefährlich und auch tödlich ist, aber nur für sehr alte Menschen (Die meisten Toten sind über 80 Jahre alt) und/oder Menschen mit gesundheitlicher Vorbelastung, wie z.B. starkes Übergewicht und Diabetes, gemäß dem Center of Disease-Control sind es meist zwei bis drei Vorerkrankungen – Ich bin der Meinung, es gibt viele Parallelen zu dem von C. J. Hopkins beschriebenen Kult. Das Verrückte und historisch Einmalige ist sein internationaler Charakter.    

Die Initiierung in den Kult begann schon im Januar 2020 als Medien Angst schürten, dass Hunderte von Millionen Toten zu erwarten wären und Fake-Photos von scheinbar tot umgefallenen Menschen auf der Straße durchs Netz zirkulierten. Dann die Bilder von Bergamo, wo Militärtransporter eingesetzt wurden, um die Särge zu den Bestattungsunternehmen zu transportieren. Es wurde aber gleichzeitig die wichtige Information unterschlagen, dass laut dem Dachverband der italienischen Bestattungsbranche zu Beginn der Corona-Krise 70% der Bestattungsunternehmen in der Region quarantäne-bedingt ihre Arbeit niederlegten und nur deswegen das Militär für einen einmaligen Transport von 60 Särgen herangezogen wurde. Dann schockieren die Medien uns mit Aufnahmen von angeblichen Corona-Massengräbern in den USA, verschweigen aber gleichzeitig, dass verstorbene Obdachlose dort bereits seit vielen Jahren in Sammelgräbern bestattet werden und entsprechende Videoaufnahmen bereits 2016 entstanden sind.

Ein weiteres Beispiel für so einen Auswuchs eines “Kults” ist die Kommunikation zu asymptomatischen Ansteckungen. 

Im April 2020 hat das Center for Disease Control in den USA kommuniziert, dass vermutlich 50% aller Ansteckungen von asymptomatischen Menschen kämen. Dies war u.a. der Grund, warum Public Health Experten dazu rieten, gesunde, symptomlose Menschen zu testen sowie überall, selbst auf der Straße, Masken zu tragen – bei einer Krankheit, von der sich mindestens 99% aller Menschen wieder Erholen. Genauer: 

  • 0-19 Jahre: 99.997%
  • 20-49 Jahre: 99.98%
  • 50-69 Jahre: 99.5%
  • 70+ Jahre: 94.6%

Quelle: https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/planning-scenarios.html

Für Deutschland lässt sich die Überlebensrate aus folgenden Statistiken berechnen: 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Dez_2020/2020-12-22-de.pdf?__blob=publicationFile

https://www-genesis.destatis.de/genesis//online?operation=table&code=12411-0005

  • 0-9 Jahre: 99,9998 %
  • 10-19 Jahre: 99,99993 %
  • 20-29 Jahre: 99,9997 %
  • 30-39 Jahre: 99,9994 %
  • 40-49 Jahre: 99,998 %
  • 50-59 Jahre: 99,994 %
  • 60-69 Jahre: 99,98 %
  • 70-79 Jahre: 99,93 %
  • 80-111 Jahre: 99,7 %

(Stand: 22.12.2020, kann gerne nachgerechnet und überprüft werden. Ich übernehme keine Gewähr.)

Am 28 Januar 2020 konstatierte der amerikanische Virologe Anthony Fauci (Pendant zu Drosten in den USA): “In all the history of respiratory-borne viruses of any type, asymptomatic transmission has never been the driver of outbreaks. It’s always a symptomatic person.” 

Im April sagte derselbe Mensch: “hundreds of thousands – or even millions of silent carriers may be unwittingly spreading coronavirus in the U.S.” Dann fügte er aber auch hinzu: “I don’t have any scientific data to say that.” – Immerhin gibt er zu, dass er quasi befreit von Fakten herum fabuliert! 

Im Sommer wurde dann vom CDC davon abgeraten, asymptomatische Menschen zu testen, was kurze Zeit später dann wieder rückgängig gemacht wurde.

Da “die Experten” anscheinend unfähig sind, kohärent zu kommunizieren, sollte man sich vielleicht besser die Studien direkt ansehen: Einer in der Zeitschrift Nature veröffentlichten Studie zufolge wurden in Wuhan über 9 Millionen Menschen getestet und 300 asymptomatische “Virenträger” identifiziert. Proben wurden im Labor untersucht, mit dem Ergebnis “no viable virus was found,” was die Wissenschaftler zu Schlussfolgerung führte: “…there was no evidence that the identified asymptomatic positive cases were infectious.”

Sie testeten dann die 1174 Erstkontakte dieser asymptomatischen “Fälle” und stellten fest, dass sie alle negative Covid-19-Testergebnisse hatten. Ihre Folgerung: “Compared with symptomatic patients, asymptomatic infected persons generally have low quantity of viral loads and a short duration of viral shedding, which decrease the transmission risk of SARS-CoV-2.”

Zwei weitere Metastudien, die unabhängig voneinander bis zu 79 Studien zu dem Thema auswerteten, kamen beide zu dem Schluss, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass das Virus durch asymptomatische Menschen verbreitet werde. 

Hier die Studien:

https://www.thelancet.com/journals/lanmic/article/PIIS2666-5247(20)30172-5/fulltext

https://jammi.utpjournals.press/doi/pdf/10.3138/jammi-2020-0030

Nichtsdestotrotz tragen wir nun alle Masken im Büro, in der Bahn, ja sogar auf offener Straße und das schon seit Monaten. Wir zwingen unsere Grundschulkinder zum Masken-Tragen, obwohl Kinderärzte davon abraten. Wir testen massenweise gesunde Menschen auf Kosten der Steuergelder mit PCR-Tests, die nichts über die Infektiosität von Menschen aussagen können. Wir isolieren die alten Menschen in den Altenheimen, die dort vereinsamen. Wir schließen Schulen, wir schließen den Einzelhandel und die Restaurants, wir ruinieren die gesamte Wirtschaft und unsere Zukunft und wir hängen alle unsere Grundrechte – freiwillig und ohne zu protestieren – an den Nagel. 

Wie kommen wir da wieder heraus?  

Die Anwältin Jessica Hamed sagt in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau: “Ich kann nicht oft genug betonen, dass der Staat seine Grundrechtseingriffe rechtfertigen muss, und nicht die Bürger und Bürgerinnen ihre Freiheitsrechte. Die Situation hat sich sowohl bei Gericht als auch gesellschaftlich umgekehrt.” Ihrer Meinung nach fehlt die wissenschaftliche und rechtliche Grundlage für derlei Eingriffe. 

Sie sagt weiterhin: “Das Virus ist für einige Menschen sehr gefährlich, und die Krankheit muss ernst genommen werden. Aber jeder Mensch hat grundsätzlich auch das Recht zu entscheiden, wie er mit Risiken umgeht. Offenbar traut man der Bevölkerung aber nicht zu, vernünftige und richtige Entscheidungen zu treffen.

Die Debatte wird jedoch unterbunden. Die Maßnahmen werden uns als alternativlos vorgesetzt und den Menschen wird jede Verantwortung genommen. Unsere einzige Aufgabe besteht darin, alle Regeln “richtig” zu befolgen. Tatsächlich lässt sich eine Debatte effektiv verhindern, wenn bereits die Fragen als unzulässig betrachtet werden. Und eine solche Wertung ist bei einem Großteil der Medien und in der Gesellschaft recht schnell verankert worden. 

Bis heute scheint eine Art Schock- und Angststarre bei vielen meiner Freunde zu bestehen, die es unmöglich zu machen scheint, andere Meinungen auszuhalten oder sogar intellektuell nachzuvollziehen. Ich denke, sie sind “Opfer” des engen Meinungskorridors geworden, der auch dadurch entstanden ist, dass seit Monaten eine Angstnachricht die nächste jagt. 

Was können wir also tun, um uns aus dieser Angststarre zu lösen? Wir müssen uns informieren und anerkennen, dass es unterschiedlich hohe Risiken gibt und dass daher unterschiedliche Verhaltensweisen angemessen sind. Jessica Hamed sagt: “Der Lebensschutz steht anders als viele meinen auch nicht vor allen anderen Grundrechten. Vielmehr steht die Menschenwürde an erster Stelle; ohne Leben kann sie natürlich nicht zur Entfaltung gelangen. Ein würdevolles Leben muss für alle – auch im Pflegeheim! – gewährleistet sein, dies gelingt mit den aktuellen Maßnahmen nicht. Abgesehen davon ist der Schutz der besonders gefährdeten Gruppen nicht gelungen.” 

Wir müssen uns daran erinnern, was im deutschen Grundgesetz unter Artikel 1 steht. “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” und anfangen, die Situation und den Umgang mit dem Virus im Lichte dieses Grundgesetzartikels zu betrachten. Hätte man mir vor etwa einem Jahr erzählt, was hier jetzt los sein würde, ich hätte gelacht und gesagt, diese Person denke sich alberne Verschwörungstheorien aus und ticke nicht mehr ganz richtig. 

Ehrlich gesagt, wenn ich heutzutage eine sogenannte “Verschwörungstheorie” höre, bin ich etwas vorsichtiger geworden, sie gleich als Albernheit abzutun, sie könnte vielleicht wahr werden, denn schließlich erleben wir hier eine real gewordene Dystopie von überdimensionalem Ausmaß. Niemals hätte ich vor einem Jahr daran geglaubt, dass so etwas in einem freien Europa möglich gewesen wäre.

  1. Martin Bartonitz
    Januar 17, 2021 um 11:35 am

    Diese Kommentare kamen unter meinem Zitat aus dem Artikel, bei dem es um das Erstaunen darüber geht, wie von Vielen unkritisiert den diktierten Maßnahmen gefolgt wird:

    • No_NWO
      Januar 17, 2021 um 9:49 pm

      So ich denn ein Haar in den Kommentatoren-Suppen finden wollte, dann jenes, im Gut/Böse-Rahmen moralischer Schuldzuweisungen und in den Kategorien von Täter und Opfer zu denken. Was den bemerkenswerten Vorteil hat, daß sich allemal die anderen zu ändern haben, die bösen Täter, man selbst sich aber nie, da gutes Opfer. Eine Art Anspruchsdenken wird sichtbar, welche von Nietzsche sehr zutreffend „Sklavenmoral“ genannt worden ist. Diese zu überwinden, verlangt nicht weniger, als die gesamtgesellschaftliche Situation in den Blick zu nehmen und zu verstehen, daß es exakt jene Sklavenmoral ist, die es den „Bösen“ erst erlaubt, mit ihrem mörderischen Tun durchzukommen!!! Denn die bösen Täter, die Eliten, HABEN immerhin Vorstellungen, wie sie auf die gesamtgesellschaftliche Situation reagieren wollen. Die guten Opfer, die Untertanen, haben solche Vorstellungen genau NICHT. Das Problem beim Täter-Opfer – Denken ist: Man erklärt sich selbst für handlungsunfähig.

      Es sollte jedermann klar werden, daß die Gesellschaft, und so zugleich auch die Vorstellung eines jeden von sich selbst, grundlegend umgestaltet werden müssen, wenn es nicht zu einem ökologischen, ökonomischen und dann auch gesellschaftlichen Zusammenbruch kommen soll. Aber niemand kann uns Nichteliten eine für uns tragfähige Lösung fix und fertig anbieten; die Lösung müssen wir JEDER FÜR SICH SELBST herausfinden. Und zwar so, daß andere überzeugt und einverstanden sein können. Es braucht einen Plan, wie die Gesellschaft organisatorisch zu strukturieren ist. Anderenfalls wird der Plan der „Bösen“, der massenmörderische Great Reset von Klaus Schwab und den Superreichen gewinnen. Wenn wir Nichteliten keinen tragfähigen eigenen Plan haben, bleibt den Eliten nur, das ihrige zu tun. So einfach ist das.

      Privat akkumulierendes Kapital führt unhintergehbar zur Zerstörung von Mensch, Natur und Welt. Dies ist beobachtbar – technische Wettermodifikation bzw. allgemeiner noch das Geo-Engineering – und zudem mit den politisch-ökonomischen (volkswirtschaftlichen) Arbeiten von Marx und Engels glasklar logisch aufweisbar. DAS ALLES muß ordentlich und einvernehmlich gelöst werden. Auch wenn es so aussehen sollte, als sei dies unmöglich. Falls letzteres nämlich zutreffen würde, wäre unser aller Ende besiegelt!

      Mit solch unschönen Lagen mögen gut-böse-fromme Untertanen sich nur ungern auseinandersetzen. Lieber träumen sie von irgendwelchen Rittern auf dem weißen Pferd, die sie doch erretten kommen könnten. Für die einen sind diese Ritter irgendwelche abstrusen „deutschen Völker“; für andere der Sozialismus und das revolutionäre Proletariat; oder die Öko-Diktatur; oder die Rückkehr zum „reinen“ bzw. dem libertären Kapitalismus; oder ein US-Präsident, der „den Sumpf austrocknet“ bzw. den bösen Satanisten das blutige Handwerk legt. Bei all diesen kindischen Traumtänzereien läßt man selbst sich passiv von einer als machtvoll erlebten fiktiven Instanz im Außen führen. Und kann so das gute Opfer bleiben, das sich nicht ändern muß. Das nicht für das Wohl und Wehe aller Menschen auf diesem Erdenrund in die Verantwortung muß.

      Wer aufhört zu träumen, wird sich unvermeidlich zu fürchten beginnen, da er dann der Wirklichkeit ins Auge zu blicken hat. Das ist der Preis.

  2. Martin Bartonitz
    Januar 17, 2021 um 11:48 am

    Habe auf Twitter auf den Artikel aufmerksam gemacht, und die bestätigt den Artikel?

    • No_NWO
      Januar 17, 2021 um 8:21 pm

      Das ist erkennbar nur ein Troll oder Bot, der einschüchtern will. Ganz dumme Nummer, das.

  3. Gerd Zimmermann
    Januar 17, 2021 um 1:10 pm

    Ich habe diesen Artikel gefunden.
    Es gibt Menschen die gehen mit Corona in Harmonie und Menschen die
    lassen es halt bleiben.

  4. Gerd Zimmermann
    Januar 17, 2021 um 1:14 pm

    Shine On You Crazy Diamond

    Hatte ich wohl schon einige Male erwähnt.
    Wofür sich mit so etwas beschäftigen, wenn es wichtigeres gibt.

    • No_NWO
      Januar 17, 2021 um 8:18 pm

      Jenes Lied ist eine Reminiszenz an einen Bühnentechniker von Pink Floyd. Nachdem dieser eine Überdosis LSD zu sich genommen hatte, verbrachte er sein restliches Leben arbeitsunfähig unter Betreuung. Er ist nie mehr von seinem LSD-Trip heruntergekommen und vor wenigen Jahren erst gestorben.

  5. Martin Bartonitz
    Januar 17, 2021 um 1:58 pm

    Rudolf Jedele auf Facebook:

    Wie lange haben Alltagsmasken als tüchtige Helferlein gegolten?
    10 Monate und – nach Berechnung des RKI – rund Stand heute genau 41 577 Tote.
    Die Hirnlosigkeit unserer Regierungen feiert dennoch mal wieder fröhliche Urständ. Jetzt sollen es also FFP-2 – Masken richten? Mir ist in der Tat, als könnten weder unsere Regierenden noch ihre Fachberater LESEN. Dabei ist es doch relativ leicht…
    Man tippt in die Suchleiste der Suchmaschine ein: „zertifizierte Maske FFP 2“. Dann findet man unter anderem die Seite eines der renommiertesten Herrsteller für Arbeitsschutzausrüstungen, die Fa. UVEX -Safety in Fürth. Man schaut sich die FFP 2 Masken an und findet heraus, dass die am höchsten ausgestattete Maske FFP 2, die „Silv-Air 5210 premium“ mit folgenden technischen Angaben für den Einsatz glänzt:
    „Bau- und Baunebengewerbe: Zement-Arbeiten, Verputzen, Fliesenlegen, Dachdecken, Bau- und Baunebengewerbe – Dachisolierung: Glas- und Mineralfasern, Bau- und Baunebengewerbe – Mauerwerk: Schneiden, Bohren, Abbruch, Bau- und Baunebengewerbe – Spachtelmasse/Füller: Schleifen, Entsorgung/Reinigung: Müllsortierung und Beseitigung, Holzbearbeitung: Farbe abschleifen/abbürsten, Holzbearbeitung – Weichholz: Schleifen und Schneiden, Medizin/Pflege/Gesundheit: Allergien, Pollen, Hausstaub, Tierhaare, Metallbearbeitung – Metall: Bohren, Schleifen, Fräsen, Flexen“
    Kann da irgendjemand den Begriff „Viren“ entdecken?
    Nein, denn Viren werden auch von einer FFP 2 – Maske NICHT aufgehalten. Die Maschenweite ist um den Faktor 10³ (also 1 000) zu groß (mikro zu nano) um ein Virus aufzuhalten. Erst wenn man bei FFP3 Masken sucht, findet man eine Maske, die den nicht näher spezifizierten Hinweis besitzt, dass auch Viren gefiltert werden könnten. In welchem Umfang steht aber nicht dabei.
    Wie lange kann man denn nun eine solche Maske tragen? Die Empfehlung lautet:
    „Für FFP2-Masken mit Ausatemventil wird eine maximale Tragedauer von zwei Stunden bei mittelschwerer körperlicher Arbeit empfohlen. Anschließend soll die Maske für mindestens eine halbe Stunde abgelegt werden. Daraus ergäben sich in einer Arbeitsschicht also drei Einsätze.“
    Empfehlungen für FFP 3 Masken lauten:
    „Normale für den einmaligen Gebrauch vorgesehenen Atemmasken des Typs FFP2 oder FFP3 haben eine maximale Tragezeit von acht Stunden. Danach bieten dieses Masken unter Umständen keinen Schutz mehr, oder sind, im schlimmstenfalle durch den Kontakt mit Viren kontaminiert. Diese sollten also NICHT wiederverwendet werden.“
    Der Kaufpreis für eine zertifizierte FFP 2 oder FFP 3 – Maske liegt bei mindestens 3 – 4 €/St. 30 Masken/Monat bedeuten also für einen Singel rund 100 €/Monat und für eine 4 köpfige Familie eben das 4fache.
    Wenn’s hilft ist das ja in Ordnung. Dann muss der Fiskus eben über Steuerfreibeträge und/oder Subventionen nachdenken. Aber – insbesondere bei den FFP 2-Masken muss man wiederum davon ausgehen, dass es rausgeschmissenes Geld ist, das da eingesetzt wird.
    Frau Merkel, Herr Söder, Herr Spahn und Konsorten. Wenn es tatsächlich 41 577 Tote durch Corona gegeben haben sollte, tragen Sie ganz allein die Verantwortung für diese Verstorbenen. Sie sind unfähig. Alle zusammen. Nehmen Sie ihre Hüte und überlegen Sie sich, wie Sie Schadensersatz leisten wollen.

    Mit Bezug zu diesem Artikel: Nach Bayern: NRW erwägt FFP2-Maskenpflicht

  6. No_NWO
    Januar 17, 2021 um 2:09 pm

    Hier auf diesem Blog findet sich eine deutsche Übersetzung von «l’ensAignement» (1976) der Soziologin Anne Querrien. Jene Publikation beantwortet die Frage nach der Herkunft der allgemein verbreiteten Schwäche der Fähigkeit zu kritischem Denken mit der Staatsschule, indem deren historische Entstehung nachvollzogen wird — Unterricht und Aderlaß, enseignement und ensaignée! Angefangen mit dem Heiligen Jean Baptiste de LaSalle (lasallefrance.fr), ist die moderne Grundschule unter dem Gesichtspunkt entwickelt worden, Kindern die Fähigkeit zu klarem, eigenständigen und logischen kritischen Denken auszutreiben wie einen Teufel.

    Werden Kinder für ein Denken bestraft, das sie in offenen Widerspruch zu einer in ihrer Beziehungsumgebung vorfindlichen kognitiven Dissonanz bzw. Hippokrisie bringt, hören Kinder früher oder später auf, überhaupt noch eigenständig zu denken. Sind Hippokrisie und entsprechend auch die Bestrafung extrem, wie z.B. bei manifesten (körperlichen und seelischen) Kindesmißbräuchen, kommt es zu der als «Borderline» bekannten Erkrankung: Irrationalität in Denken und Verhalten sind ein markanter persönlicher Wesenszug geworden.

    Wird die Borderline-Persönlichkeitsstörung als lediglich die sichtbare Spitze des Eisbergs verstanden, wäre von einer Borderline-Gesellschaft zu sprechen. In welcher Herrschaft auf einer von der Staatsschule in Kindern erzeugten Angst beruht, eigenständig zu denken.

    Lockdowns zielen auf Enteignung. Enteignung zielt auf Versklavung. So nun bitte ist allgemein zu fragen, ob wir uns eventuell austricksen lassen, so wir annehmen würden, es ginge den Eliten überhaupt um Schwächung unserer geistigen Fähigkeiten mittels von mRNA-Massenimpfungen. Ist doch bereits von der Staatsschule erledigt worden.

    Die Debatte um Lockdowns mit dem Impfen zu verbinden, könnte so nun auch geschicktes Lenken der Blicke der Beherrschten auf ein Neben- oder Abstellgleis sein. Denn bewerkstelligen ließe sich totalitäre Versklavung bereits mit den drei Mitteln Enteignung (durch Lockdowns), Bargeldlosigkeit und KI-gestütztes digitales Überwachen und Strafen. Es braucht dazu keine genverändernde bzw. verdummende mRNA-Impfung.

    Auch jene sich um das mRNA-Impfen in Verbindung mit KI und Mensch-Maschine-Schnittstellen (z.B. Star Link und Elon Musk) rankenden wundersamen Transhumanismus-Erzählungen könnten einfach bloß Ablenkung sein. Nämlich davon, daß KI ganz schlicht eine lineare technologische Extension der IBM-Lochkartenmaschine von Adolf Eichmann und der SS sein könnte.

    Und noch etwas, bitte: Falls Mr. Global nicht bloß ein gieriger Idiot sein sollte, sondern ein gewiefter Akteur ist, wäre es wahrscheinlich verfrüht, jetzt schon auf Impfschäden zu achten — es dürfte nur sehr wenige geben, um dem Impfen Akzeptanz zu verschaffen und so das Spalter- und Ablenkungsthema des Zwangsimpfens weiter am Kochen halten zu können.

    Vielleicht wird zuerst bloß eine Kochsalzlösung verimpft, um keine Impfschäden zu haben. Impfschäden gäbe es dann lediglich aufgrund des Nocebo-Effektes, also eher wenige. Und eben danach sieht es ja derzeit aus.

    Frage: Die Ankündigung von Gates, sieben Milliarden Menschen impfen zu wollen, nur eine der Ablenkung dienende Show??? Weil die WEF- und CCP-Elite das Impfen überhaupt nicht brauchen, um an ihr Ziel der totalen Versklavung der Menschheit zu gelangen???

  7. Martin Bartonitz
    Januar 17, 2021 um 3:51 pm

    Haben wir in unserer Eile, die Wunderimpfstoffe zu entwickeln, stattdessen ein Szenario geschaffen, das mehr Schmerz und Leid verursacht?
    Lassen Sie uns das durchspielen. Viele Mutanten von COVID-19 zirkulieren heute in der Bevölkerung. Wir hören jeden Tag von neuen Stämmen. Ohne Impfung sterben die virulentesten Stämme aus – das ist die natürliche Selektion.
    Nun aber kommt eine geimpfte Armee menschlicher Wirte, die darauf vorbereitet ist, die ursprüngliche Version von COVID-19 abzuwehren, nicht aber die virulenteren Stämme. Werden sie diese neuen Virustypen überleben – ja, wahrscheinlich? Allerdings kommt es dabei zu langwierigen Infektionen, bei denen sie den virulenteren Stamm auf andere menschliche Wirte übertragen.
    Anstatt diese pathogenen Subtypen von COVID-19 auf natürliche Weise vergehen zu lassen, fördern wir ihr Überleben und ihre Verbreitung, und die Impfung wird in diesem Szenario schlimmer als nur nutzlos.

    Fundstelle: Haben wir die COVID-Krise verschlimmert, weil wir die Wunderwaffe Impfstoff überstürzt entwickelt haben?

    • Martin Bartonitz
      Januar 17, 2021 um 3:59 pm

      Die abschließenden Worte des Artikels passen dann auch sehr gut rein:

      Kleine zufällige Glosse am Rande. In einem heute geführten Telefonat fragte mich Franz Witsch … [Forum für Film, Politik und Kommunikation] nach einem Begriff. Einem Wort, welches jene Menschen zutreffend beschreibt, die im Vertrauen auf gegebene Informationen, ihre Grundhaltung justieren und sich vehement für die Richtigkeit derselben verwenden (lassen). Es schließt die proaktive Fähigkeit ein, weitere und alternierende Informatiosquellen zu ignorieren. Dies selbst dann noch, wenn die gegebenen Information teilweise oder vollständig falsch sind. Dazu, dass die Rezipienten es nicht durchblicken (können/wollen)? Die Existenz der Individuen in abgeschlossenen Informationsblasen ist dabei nicht ausgeschlossen. Das gesuchte Wort lautet “Vertrauensseligkeitsidiot/en”. Bedauerlicherweise passt das für die hier skizzierte Propagandamaschinerie wie “Faust aufs Auge”, die sich gerade anschickt die Menschen ihrer letzten Hirnzellen und Denkfähigkeit zu berauben.

  8. Januar 17, 2021 um 4:00 pm

    Hat dies auf Menschenkind rebloggt.

  9. Martin Bartonitz
    Januar 17, 2021 um 4:23 pm

    Und dann verdichten sich die Fakten darüber, dass das Virus im Labor gezüchtet wurde. Herr Bonelli bespricht einen Bericht einer Wissenschaftlerin:

    • No_NWO
      Januar 17, 2021 um 6:24 pm

      Wer oder was auch immer jene „Krankheit“ namens Covid auslösen mag — sie ist harmlos! Die ihr zugeschriebenen Symptome sind bei jeder gewöhnlichen Grippe zu beobachten. Bei den gewöhnlichen Grippewellen 2015, 2017 und 2018 meldeten Medien ein überlastetes deutsches Gesundheitswesen mit Notaufnahmen von Krankenhäusern, die Patienten abweisen mußten; zudem viele intensivmedizinisch beatmete Grippepatienten, die mit übelsten Verläufen qualvoll verstarben; und ganz selbstverständlich gab es einen Mangel an intensivmedizinischen Beatmungsplätzen in den Krankenhäusern. Ein Mangel, der in der Grippesaison 2020 glücklicherweise so gut wie ausgeblieben ist, wenn einmal von offenkundig betrügerischen Falschmeldungen eines bestimmten Arztes und Verbandsvertreters abgesehen wird. Nun gut, aber lassen wir hier jetzt das Thema Weißkittel unter dem Hakenkreuz!

      2020 mit Corona war das also Business as usual. Und wie die Statistiken von 2020 unmißverständlich ausweisen, sind Grippe-Patienten offenbar ganz blöd und dumm umettikiert worden zu „Corona-Fällen“. Denn exakt(!) das, was in 2020 als Corona-Fälle gezählt worden ist, fehlt in 2020 an gewöhnlichen Grippepatienten, wenn nur einmal ganz simpel die durchschnittliche Zahl der Grippefälle der Vorjahre zugrunde gelegt wird.

      Hier an dieser Stelle ist eigentlich alles klar! Nein!? Nicht alles klar!? Ja, richtig: Es ist nicht nur „eigentlich“ alles klar, sondern auch ganz uneigentlich.😁

      Irgendwas muß Herrn Bonelli verunsichert haben, daß er der Fake-Story von einem aus einem Labor in Wuhan entwichenen künstlichen Erreger nachgehen mochte. Nein, Entwarnung, Herr Bonelli, alles Unsinn. Der Sars-Katastrophen-Virus ist zwar ganz sicher künstlicher Natur, aber er kommt nicht aus einem Bio-Labor, sondern aus einer anderen Sorte von Hexenküchen mit Namen Think Tanks und PR-Agenturen — er ist ein Kunstprodukt der Konzernmedien. Wahrscheinlich ist es das, was der Herr Prof. Bonelli, ganz so wie jede andere zu klarem Denken fähige und ehrliche Haut, zu fassen größte Mühe hat, nämlich die unglaubliche Dreistigkeit dieses Betrugs. Darum merke: Je ungeheuerlicher das Verbrechen, um so größer die Chance, mit ihm durchzukommen. Drosten, Wiehler und ihre zahlreichen Mittäter wissen das. Aus langjähriger gelebter Erfahrung.

      P.S.: Ja, es gibt zahlreiche Labore, die mit irgendeinem gefährlichen Zeug herumexperimentieren. Aber „infective material“ oder „Krankheitserreger“ kann alles mögliche sein und übersetzt sich nicht ohne weiteres zu „Viren“. Es ist sogar unwahrscheinlich, daß es sich da um Viren handelt. Weil Zweifel angebracht sein müssen, ob diese tatsächlich Krankheitserreger sind. Logisch gesehen, können sie auch ledigliche Begleiterscheinungen von Krankheitsgeschehnissen sein. Also nicht Krankheitserreger, sondern Krankheits-Indikatoren. Und selbst dies nur bei gehäuftem Auftreten. Als gesichert von Viren ausgelöste Krankheit ist bisher nur eine einzige bekannt: die Influenza drostensis. Und auch vom Drostenschen PCR-Test wollen wir besser schweigen. Und daß Drosten gegen eine Herkunft aus einem Labor votiert hat, ist ja ganz klar. Er braucht doch immer wieder auf natürlichen Wegen neuentstehende Viren! Was wäre er ohne diese!? (Da fällt mir nichts ein, absolut nichts.)

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