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Serie zur Schule als Fabrik – Die Familienkinder

Der folgende Text setzt die sechs ersten Artikel zur Schrift „l’ensaignement – 1. l’école primaire (1. Grundschule)“ der Französin Anne Querrien fort, in der sie beschreibt, wie in ihr die Sicht auf die Schule als Maschinerie zur Formierung gehorsamer Arbeiter reifte (siehe), und wie die Sicht der gesellschaftlichen Führungsschicht auf den ärmsten, den bildungsfernsten Teil der Bevölkerung im 19. Jahrhundert ausfiel (siehe)und wie Aufstellung des Heers der Arbeit als Zufuhr gehorsamer Arbeiter durchgeführt wurde (siehe).  Der dritte Teil betrachtete mehrere Strategien der Lehre in Bezug auf ihre Effektivität. Dabei lernten wir die Vorteile des mutuellen Unterrichts kennenDer vierte Teil stellt dar, aus welchen Gründen am Ende der mutuelle Unterricht scheiterte und der Simultane den Vorzug bekam. Der fünfte Teil geht der Frage nach, warum die mutuelle Schule sich nicht gegen die Brüder durchsetzen konnte. Der sechste Teil zeigt auf, wie Schule in Frankreich überall angeglichen wurde. In der zweiten Hälfte spricht Anne über ihre emotionale Lage während der Erarbeitung der Studie mit einer Bewertung, die die Administration zu Innovationen steht. Diesen Teil empfinde ich als den deutlich spannenderen. Der siebte Teil betrachtet die über alle Maßen stattfindende Kontrolle. Einer Kontrolle der Lehrer über ihre Schüler, aber auch der Inspekteure über die Lehrer. Sehr gruselig, wie ich finde. Der nun folgende Teil befasst sich mit der Vereinnahmung der Eltern als Zuführer ihrer Kinder in die allgemeine Schule sowie den Zweck der Architektur der Schulen.

Anne Querrien, Autorin des hier vorliegenden ins Deutsche übersetzten Textes

Die Familienkinder

Die französische Redewendung «Sohn von Familie» meint einen Knaben aus «gutem Hause», aus dem Bürgertum, dessen Zukunft und gesellschaftliche Einbindung kaum Probleme aufwerfen sollten
und dessen Jugendzeit daher dem Studium oder dem Müßiggang geweiht werden kann. Die Grundschulpflicht hat zur Folge gehabt, alle Kinder zu zwingen, sich dem Familiensohn-Verhaltensmuster
mit mehr oder weniger Glück und ohne Rücksicht auf die sich aus diesem Muster für die Eltern ergebenden wirtschaftlichen Konsequenzen anzupassen. „Mit mehr oder weniger Glück“ spielt auf die Rangstellung in der gesellschaftlichen Hierarchie an, die nun von der Zeitdauer abhängig wird, während derer die Kinder die
Position eines Kinds aus gutem Hause, eines studierenden Kinds, einnehmen werden.

Die Lehrzeit des Bürogehilfen oder Handwerksgesellen war zugleich ein Verlassen der kindheitlichen Lebensumgebung, es ging auf die Landstraßen oder mindestens weit fort, anderswohin. Die neue Schule ergreift vom Kind Besitz und macht es zu einer Art Hebel für die Produktion von Familie. Die von der Schule zum Kind unterhaltenen Beziehungen setzen die Familie als vorhanden voraus; sie erhält von der Schule Post zur Beantwortung der Frage nach den Fehlzeiten ihres Kinds, und sie ist es auch, die im Falle der Nichtbeantwortung dieser Post zu Hause besucht und in ihrer biologischen Funktion in Haftung genommen wird. Wenn die Familie zur Zeit der ersten Schulen auch noch nicht vorhanden ist, da Schule sich anfänglich vor allem der ins allgemeine Spital verbrachten Waisen- und Vagabundenkinder angenommen hatte, kommt der Ruf nach der Familie unausweichlich von eben jenen Kindern, die ihr Fehlen im Verlauf ihrer Erziehung immerwährend schmerzlich zu spüren bekamen. Der seitens der heutigen amtlichen Fürsorge auf die von ihr betreuten Kinder ausgeübte Druck ist zweifellos bezüglich seiner Formen, kaum aber bezüglich seiner Wirkungen und Zielsetzungen anders als damals. [146]

Die uneinsichtigen Eltern

Die christlichen oder städtischen Schulen für arme Kinder sind entschieden antifamilial. Richtiger ausgedrückt, sind sie Feinde der bedürftigen Familie, und die Mission der Schule lautet, die Reproduktion dieser Familien zu verhindern. Indem die Kinder armer Familien in eine Lehre gegeben werden und einen Beruf erlernen, entkommen sie dem Stand ihrer Eltern, dem der Bedürftigkeit. Entsprechend entschlossen ist die Opposition gegen das schädliche Verhalten jener Eltern, die sich kaum bemühen, ihre Kinder zur Schule zu schicken, und die keine Hemmungen haben, den Maître oder die Maîtresse zu beschimpfen, weswegen zum Beispiel der Generalpolizeileutnant von Paris häufig Geldstrafen verhängen muss (siehe: M. Fosseyeux, Les écoles de charité à Paris sous l’Ancien Régime, Die Wohltätigkeitsschulen in Paris unter dem Ancien régime, 1912, S. 38).

Es ist keinesfalls einfach, den Eltern die Idee einzubleuen, dass die schulische Bildung ihrer Kinder eine Notwendigkeit sei, der sie sich nicht entziehen dürften, und dass eine Schulbildung dem Einsatz ihrer Kinder in gering qualifizierten Erwerbsbereichen oder in der Bettelei, die nicht mehr als das nackte Überleben des Familienverbands sichern können, vorzuziehen sei. Die Grundschule entwickelt sich im Widerstand gegen die ersten für Beschulung in Frage kommenden Kinder, gegen die Kinder der Armen.

Von Jean Baptiste de la Salle bis zu den Bürgermeistern zu Beginn der Dritten Republik stehen sich die für Beschulung Eintretenden und die Eltern der Beschulten in Opposition gegenüber:

– «Das erste Mittel, um die Nachlässigkeit der Eltern zu heilen, soll sein, mit ihnen zu reden und sie über ihre Verpflichtung aufzuklären, ihre Kinder unterrichten zu lassen sowie ihnen darzulegen, welchen Schaden sie anrichten, wenn sie ihre Kinder in Unwissenheit halten; denn ohne Kenntnisse des Lesens und Schreibens werden diese für keine Arbeitsstelle geeignet sein… . Als zweites sollen diese Armen, da sie gewöhnlich Almosenempfänger sind, den Herren Pfarrern gemeldet werden, damit diese sie in die Pflicht nehmen, ihre Kinder zur Schule zu schicken» (Jean Baptiste de la Salle, Conduite des écoles chrétiennes, Führung und Leitung der christlichen Schulen, 1682).

– «Die Schwierigkeiten ergäben sich nicht so sehr von der Seite der Arbeitgeber als mehr von der Seite der Familien her… . Es sind diese uneinsichtigen Eltern, auf die eingewirkt werden müsste,» meint der Bürgermeister des sechsten Stadtbezirks von Paris, der sich nach der Befolgung des Gesetzes über die Mindestschulzeit der Fabrikkinder erkundigt.

Falls sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken, werden verschiedene Zwangsmaßnahmen gegen die aufsässigen Eltern aufgefahren: Ausschluss von der Armenbörse; Pflicht zur Führung eines Familienbüchleins, in das für jedes Kind die Zeiten des Schulbesuchs einzutragen sind usw. [147] Zudem erhalten die Eltern, deren Kinder in die Schule kommen, Angebote: Die Möglichkeit, für die Hälfte der für eine vergleichbare Wohnung woanders zu zahlenden Miete in der Arbeiterstadt unterzukommen. Heutzutage entspricht dem die Gewährung von Vergünstigungen durch die amtliche Sozialhilfe für Familien.

Mitnichten entstand die Forderung nach Schulbildung spontan in den von der Schule anvisierten gesellschaftlichen Schichten. Die Schule erweckt den Eindruck einer Maschine, die nach und nach zu dem Zweck ausgearbeitet worden ist, die gesamte Einwohnerschaft einem Funktionsmodell von Familie zu unterwerfen, welches sich um das Kind und die Zukunft zentriert. P. Ariès zeigt in L’enfant et la vie familiale sous l’Ancien Régime, Kind und Familienleben unter dem Ancien régime, dass dieses Modell ausschließlich in den führenden Schichten spontan entstand, im Adel und im Bürgertum.

Für die Schule ist die Armutsfamilie nicht Verbündete, sondern Feindin. Die Schule ist eine Kriegsmaschine gegen die Armutsfamilie, gegen ihren Status der Bedürftigkeit, gegen ihre Nichtbeteiligung an der «gesellschaftlichen Arbeit»; die Schule ist nicht die Delegierte der Armutsfamilie in Sachen geistige Disziplinen und spezialisierte Erziehungsarbeit, wie es uns die gesamte moderne pädagogische Literatur gern weismachen möchte. Wie hier überdies noch dargelegt werden wird, hat sich das bevorzugte Interventionsgebiet der Schule in ihrer Anfangszeit auf ausschließlich den Körper beschränkt, auf seine Entwicklung, seine Sauberkeit, das heißt auf eben diejenigen Elemente, welche im diesbezüglichen Diskurs des Bürgertums eigentlich allein Sache der Familie zu sein hätten.

Die Schule ist nicht der verlängerte Arm der Familie. Sie ist das Instrument zu ihrer Produktion. Denn es ist die Schule, die den Erwachsenen diktiert, was sie von den von ihnen selbst zur Welt gebrachten Kindern zu halten haben, die ihnen diktiert, wie sie sich selbst als Familie zu betragen haben, als Eltern von Schulkindern. Die Maître der christlichen und der Wohltätigkeitsschulen in der Zeit vor der Revolution stellen Schriften mit Ratschlägen betreffs des Verhaltens während der Zeiten nach dem Unterricht zusammen. Die Bücher der Zivilität {rechtes Betragen} welche den Kindern seit den Zeiten der Renaissance zum Erlernen des Lesens dienten, richteten sich allein an die «ehrbaren» gesellschaftlichen Klassen; beginnend mit Jean Baptiste de la Salle wird Ehrbarkeit schließlich allen zum Vorbild gemacht (siehe: Règles de la bienséance et de la civilité chrétienne, Regeln des Schicklichen und des rechten christlichen Betragens, von Jean Baptiste de la Salle). Diese an die Eltern gerichteten Ratschläge, rufen diese auf, sich selbst als Eltern zu begreifen. Man besuchte die Eltern sogar, um ihnen die zum Guten hinführenden Vorschriften aufzusagen, wie z.B.: die Kinder nicht nackt baden zu lassen; sie nicht auf öffentlichen Plätzen oder in Häfen spielen zu lassen usw. Und man ermahnte die Eltern, den Avis salutaire aux pères et mères qui veulent se sauver par l’éducation chrétienne qu’ils doivent à leurs enfants, den Heilsratgeber für Väter und Mütter, die sich durch die christliche Erziehung, die sie ihren Kindern schulden, erretten wollen, zu erwerben.

Eltern und Kindern wird die Sorge um Sauberkeit und antimasturbatorisches Verhalten eingebleut, «damit sie nichts Unanständiges oder Zügelloses tun,» wie es der Avis salutaire ausdrückt. [148] Diejenigen Eltern, die sich als gehorsam erweisen und bei deren Kindern in der Schule eine Verwandlung beobachtbar ist, erhalten vom Armenbüro kostenlose Bekleidung (siehe: M. Fosseyeux, a.a.O.).

Als Observatorium für auf die Familie zielende gesellschaftliche Aktion ist die Schule unverzichtbar. Ebenso unverzichtbar ist sie, um in Erfahrung zu bringen, ob es sie im Einzelfall überhaupt gibt, die Familie. Und je mehr die Schule als Einsperrungsstruktur fungiert, desto besser eignet sie sich als Beobachtungsinstrument. Es wird von außen versucht, in die Schule einzudringen, um zu versuchen, auf eine Betriebsweise einzuwirken, die verletzend ist und die man gern in den Griff bekommen würde, die man jedoch nur so weit in den Griff bekommen kann, wie die Schule selbst dies zuzulassen bereit ist. Ideologisches Wortgeklingel gibt seine Wahrheiten preis, wenn verkehrt herum gelesen wird: Die Familie ist der verlängerte Arm der Schule. Die gute Familie ist die, welche die von der Schule für das Betragen des Kinds zusammengestellten Regeln übernimmt; der guten Familie erkennt die Schule die Konformität mit ihren Gesetzen sowie die Fähigkeit an, das Kind aufzuziehen. Der guten Familie erkennt die Schule an, ihr ein normales Kind geliefert zu haben.

Die Kollaboration

Jene gute Familie bricht in dem Moment über die Schule herein, als alle Kinder von Beschulung erfasst sind und die Schule nun, da der Unterricht kostenlos, verpflichtend und uniform ist, nicht länger ihre territoriale Expansion sowie die Aufrichtung der politischen Teilallgemeinheit der Kinder, sondern nurmehr die Verbesserung ihrer Aktion zum Ziel hat, nämlich jener nun endlich durch sie geschaffenen Teilallgemeinheit Façon zu geben. In einer Art Kehrtwende ihrer Stellung gegenüber der Familie, ist es nun die Familie, in der die Schule die Regeln ihrer Arbeitsweise zu finden sucht. Nicht mehr reißt sie das Kind aus der Familie heraus, vielmehr will sie nun Beauftragte der Familie in Sachen Erziehung sein.

Diese mit der Kostenfreiheit des Unterrichts verbundene Kehrtwende geht auf die Masseneintritte von Kindern, deren Erziehung bisher kostenpflichtigen Einrichtungen aufgetragen war, in die kommunale Schule zurück; auf diese Kinder hin ausgerichtet wird die Schule nun reorganisiert. Von nun an sind es unmittelbar die Gegensätzlichkeiten von Familien bzw. die unterschiedlichen Funktionsmodelle von Familie, welche die weitere Entwicklung der Schule in Richtung auf die weitere Vereinheitlichung ihrer Betriebsweise befeuern.

Die guten Eltern finden in Vereinen für Schülereltern zusammen und versuchen, positiven Einfluss auf die Schule zu nehmen. Dies sind nicht die Eltern, die Post von der Schule erhalten, um die Fehlzeiten ihrer Kinder zu rechtfertigen, und die im Falle wiederholter unentschuldigter Fehlzeiten riskieren, ihre Namen im Aushangkasten des Bürgermeisteramts wiederzufinden. [149] Die Schule hat keinen triftigen Grund, die guten Eltern sehen zu wollen. Vielmehr wollen diese Eltern die Schule sehen. Sehen wollen sie eine Schule, welche die Autorität repräsentiert, die sie ihr per Delegation verliehen haben. Die guten Eltern wollen ihr Kind über die Masse der anderen Kinder triumphieren sehen. Und sie wollen imposante Schulbauten. Im Paris des Jahres 1862 sind alle Kinder bereits beschult, doch die Einschulungskampagne soll weitergehen, da die Kinder in angemessenen Bauten zum Schulbesuch angemeldet werden können sollen: «Ihre Kommission war bei ihren Untersuchungen betreffs des Zustands der Schulen verblüfft von der Popularität und dem außerordentlichen Erfolg einzelner Schulen mit ausgreifenden räumlichen Verhältnissen, in denen eine große Zahl von Maître und Schülern Platz finden… . Mit Stolz schauen die dortigen Anwohner auf diese Art von Grundschulkollegs, deren jährlich stattfindende Belobigungen natürlich mehr Glanz entfalten… . Es wäre der Stadt Paris von Vorteil und würdig, eine kleine Zahl von Großschulen zu errichten…, um Modelleinrichtungen zu haben, welche es mit allem, was das Ausland in dieser Hinsicht zu bieten hat, aufnehmen können» (siehe: Merruau et Denière, Rapport sur l’instruction primaire de la ville de Paris, Bericht über den Grundschulunterricht in der Stadt Paris, 1862).

Die Nachfrage der guten Eltern bedienend, entwickelt die Schule sich zugunsten der guten Kinder. Das Bilden von Klassen, das ursprünglich die Aufgabe hatte, den Kinderstrom für den Erwerb eines gewissen Stands an Kenntnissen provisorisch zu organisieren und anhand dieses Kenntnisstands aufzuteilen, wird zu einer Art Wert an sich und wird von der Schule für die Eltern als eine Art Reproduktion jenes gesellschaftlichen Theaters aufgeführt, in welchem die Eltern ihre Plätze bereits gefunden haben. Schule dient der Verteilung von Preisen.

Von einer Beteiligung an dieser Art von Elternfunktion, an diesem Willen zum Sehen dessen, was in der Schule geschieht, sind die meisten Familien weit entfernt. Eben dies aber, nämlich die Familien zur Schule hinzuführen, ist ein Leitmotiv aller Bestrebungen schulischer Innovation. «Ausgehend von den außerhalb der Unterrichtszeiten in der Schule stattfindenden Aktivitäten, ließen sich die Eltern aus einem weniger bevorzugten Milieu buchstäblich dazu bewegen, sich über alles Geschehen in der Schule zu informieren, auf andere Art leben zu wollen und sich anders zu verhalten. Hierin liegt eines der großen Probleme der Schule» (Vorbringen eines Verantwortlichen des Elternvereins einer Schule im 20. Pariser Stadtbezirk, in dem seit 20 Jahren ein Praxisversuch pädagogischer Erneuerung läuft; in: Architecture d’aujourd’hui, Architektur heute, Februar-März 1971, Sonderausgabe zu: Die Architektur und die Kinder).

Die neuerbauten Stadtviertel sind von den Architekten auf eine Weise konzipiert worden, dass die Eltern, wenn sie aus dem Haus gehen, geradezu über die Schule stolpern müssen und nicht aus dem Viertel herauskommen, ohne sich mit den Fragen der Schule zu beschäftigen. Auch ohne das Kind zur Schule zu bringen. [150] Vom Gesichtspunkt der Zweckmäßigkeit her soll dies den Eltern erleichtern, ihr Kind zur Schule zu begleiten. Doch führt diese Konzeption eine gesellschaftliche Funktion mit sich: Die Charta von Athen will das Stadtviertel um die Schule herum konditionieren. «Das Kind ist nicht länger ein zweitrangiger Bestandteil der Familiengruppe. Die Evolution der allgemein verbreiteten Ansichten und Gewohnheiten hat das Kind in den Mittelpunkt der Familie gerückt. Folglich haben die Architekten ihr Augenmerk vordringlich auf das Kind zu richten. Das Haus gewinnt seine Struktur nicht mehr aus der Frage, ob Kinder und wie viele vorhanden sind» (G. Mesmin, ehemaliger Direktor für schulische Infrastruktur beim nationalen Bildungsministerium in: l’Enfant, l’architecture et l’espace, Das Kind, die Architektur und der Raum, Verlag: Castermann E3).

Mit dieser Sicht auf das Kind kann die Schule eine ganze Reihe von Forderungen, die sich aus den Themenkreisen Sauberkeit, Gesundheit und Intelligenz generieren lassen, an die Familie stellen und auf diesem Wege innerfamiliale Verhaltensweisen zugleich diktieren; es wird dies zunächst spontan im Zusammenwirken mit Familien erprobt, die entsprechende finanzielle und räumliche Mittel haben und deren berufliche Schwerpunkte direkt in den Bereichen der Erhaltung und Stützung der gegebenen gesellschaftlichen Verhältnisse liegen: Familien von Beamten des höheren Diensts sowie von Angehörigen der Polizei und des Militärs, deren Bildungs- und Einkommensniveau ihren Kindern zu besten schulischen Leistungen verhilft (siehe: Michel Tort, Le Q.I., Der IQ, Verlag: Maspéro, 1974).

Dieses Vorgehen verbindet sich mit der Einladung an einen jeden, mit seiner Einschulung Mitglied der großen Familie des Staats zu werden, von welcher die natürliche Familie des einzelnen lediglich ein Abbild ist, welches sich seinem Vorbild genau in dem Maße anzunähern versteht, als jeder einzelne ausreichend domptiert, domestiziert und normalisiert ist, um eine normale, nämlich jene mythische Familie bilden zu können, die heute Grundlage für Planung und Entwurf der Kollektiv-Infrastrukturen ist. Bindeglied zwischen Staats und Einzelfamilie ist die Schule. Dies beginnt bei der Pädagogischen Hochschule, deren Regime zu einem aus vollster Überzeugung einverständigem Denken und Handeln bewegen soll. Was es erforderlich sein lässt, dass die jungen Leute «dort glücklich seien…, sich dort zu Hause fühlen wie in einer Familie», und der Schule gegenüber die gleichen Empfindungen von Gehorsam und Respekt hegen, wie sie dies auch dem Elternhaus gegenüber tun (siehe: Circulaire du 7 février 1884 sur l’organisation des écoles normales, Rundschreiben vom 7. Februar 1884 über die Organisation der Pädagogischen Hochschulen, in: Revue pédagogique).

Auf der Ebene des Stadtviertels werden Staats- und Einzelfamilie von der als eine Art Familienhaus auftretenden Schule zusammengebracht. Die Erwachsenen machen es sich nach dem Ende ihrer Schulzeit zur Pflicht, in dies Haus zurückzukehren, um dort Kenntnis von den von der Obergewalt angestoßenen neuesten gesellschaftlichen Verhaltensweisen zu erlangen und um an dem von der Schule Ausgang nehmenden politischen Volkskörper teilzuhaben, am vaterländischen oder französischsprachigen. Einher mit ihrer Rolle als Haus der Familie ist die Schule mit der über ihr aufgezogenen Nationalflagge und mit dem im manchmal selben Gebäude sitzenden Bürgermeisteramt zugleich das Haus des Vaterlands, [151] Ein Rundschreiben von 1899 zur Frage der Ausdekorierung von Schulgebäuden schlägt Gemälde der regional jeweils vorherrschenden Landschaften vor, um «der Idee vom Vaterland, die unser gesamtes Bildungswesen beherrschen und mit Leben erfüllen soll, einen konkreten Charakter» zu verleihen.

Aus der Schule heraus bildet sich eine Reihe ineinander verschachtelter politischer Teilallgemeinheiten, deren kleinste Einheit die Familie und nicht etwa das Individuum ist. Mit dem Ende der mutuellen Schule und dem Aufkommen eines neuartigen, auf Wissen oder, wie es damals hieß, auf «Verdienst» beruhenden Autoritätsverständnisses, zieht sich die Schule letztlich auf das Prinzip patriarchaler Autorität zurück.

Von der Familie zur Natur

Auf der Grundlage dieses natürlichen Autoritätsverständnisses werden Lebensalter und Lernniveau so, wie es erstmals von der Direktion des städtischen Pariser Unterrichtswesens und später dann überall in Frankreich gemacht wurde, mehr und mehr in Übereinstimmung gebracht. Die ausgehend von der Schule konstruierte politische Teilallgemeinheit der Kinder soll sich so weit als möglich auf den biologischen Körper stützen. Dieser Biologisierung wird auch der gesamte politische und sonstige Gesellschaftsverband unterzogen; Kind wird mit dem Ländlichen, mit dem Dorf identifiziert, in dessen Dunstkreis die derzeit aktuellsten architektonischen Programme die Schule zurückführen wollen: «Wo die Geländebeschaffenheit dies erlaubt, sind wir allemal Parteigänger der Pavillon–Bauweise, einer aus einer Reihe kleiner, sich ähnelnder und zugleich unterschiedlicher Häuser bestehenden dorfartig angelegten Schule, welche ein Ensemble bildet, das vom Kind nach unserem Eindruck am ehesten als ihm gemäß empfunden werden kann» (siehe: Quaternaire éducation, Vierteljahresschrift Erziehung).

Ein Denkgang, der mit einem Streich das Kind in die Familie und die Kindheit in das Dorf zurückwirft und mithin nichts als bloßer Archaismus ist, stellt sich als Gipfel der Kunst architekturgegründeter pädagogischer Erneuerung vor und er kann und darf dies tun, weil Archaismus obligatorisch ist. Welch betrüblicher Mangel an Vorstellungskraft, die Familie als zuletzt übriggebliebene Referenzgruppe für das «Erziehungswerk» zu begreifen. Alle neueren und hier insbesondere alle im Institut Pédagogique national ausliegenden Arbeiten zum Thema moderne Architektur im Bereich Schulbauten nehmen die im Kindlichen liegende Urfrühe – welche dort zusammen mit der Urfrühe des Verrückten gesehen ist, für den derzeit Krankenhäuser von gleichfalls dorfartiger Anlage errichtet werden – als maßgeblich für ihre Empfehlungen. [152] Man schätzt sich glücklich, für die Internate im Jahr 1946 den jene Dorf- und Pavillonstruktur bezeichnenden Begriff cité scolaire, Schulstadt, eingeführt zu haben (siehe die Veröffentlichung von Robert Brichet, Verwaltungsbeamter im Bildungsministerium, über Schulbauten).

Dies lässt einen der Schöpfer der zeitgenössischen Schule hervortreten, Heinrich Pestalozzi, dessen Arbeiten über das Erlernen der Arithmetik Eingang in eine seinerzeit noch in Entwicklung begriffene Schule zu finden vermochten und ihn bekannt machten; weniger bekannt ist er für seine der heutigen in nichts nachstehende Mystifizierung der Familie. «Der große Gedanke Pestalozzis, sein , legt der modernen Pädagogik sowie den zeitgenössischen Architekturkonzeptionen den Grund » (siehe: Gérard de Brigode, L’architecture scolaire, Die Schularchitektur, Verlag: PUF, 1966).

Obschon die von Pestalozzi im Jahr 1774 in der Schweiz zum Experimentieren mit seinen pädagogischen Ideen gegründete Einrichtung sich wie alle anderen seinerzeitigen Einrichtungen dieser Art an arme und Waisenkinder wandte, deklamiert Pestalozzi in einer bereits sehr aktuellen Weise: «Die Schule ist Fortsetzung und Vollendung der zu Hause am heimischen Herd stattfindenden Erziehung». Doch einen solchen heimischen Herd gab es im speziellen Fall seiner Schüler eben genau nicht, oder er galt in der Gesellschaft als ungeeignet für Erziehung. Insbesondere der die Schule umrankende zeitgenössische Diskurs spinnt unermüdlich am Mythos eines «mit Herz und Verstand zu schaffenden Familienmilieus», von «Mamas Zärtlichkeit» und parallel an jenem anderen Mythos von der guten alten Dorfschule des 19. Jahrhunderts, von welcher wir hier weiter oben allerdings gesehen haben, dass es sie nie gegeben hat, zumindest auf dem Lande nicht, weil Schule immer schon Vorposten der Stadt, ja sogar Vorposten der Stadt Paris gewesen ist. Was auch die mit der französischen Revolution einsetzende Sprachenpolitik bestätigt (siehe die auf der Untersuchung von Abt Grégoire über die Patois, die Mundarten, aufbauende diesbezügliche historische Arbeit von Michel de Certeau, Dominique Julia und Jacques Revel).

Welchem Zweck dient der Mythos von der Familien als der einzig zuträglichen gesellschaftlichen Keimzelle sowie der Mythos von der Landschule als der einzig gut funktioniert habenden Schule? Dem Zweck, das gesellschaftliche Geschehen um den Mangel herum zu strukturieren, um ein zum Mangel erklärtes Désir herum, wie auch dem Zweck, die innovatorische Leidenschaft der Architekten und Pädagogen in die Erforschung der Vergangenheit umzuleiten und sie dort versickern zu lassen. Die Innovation steckt in der Sphäre von Vorstellung und Wiederholung fest. Eine solcherweise aufgefasste Innovation ist Bewegung des Imaginären hin zu seinen – was hier im voll und ganz materiellen Sinne gesagt ist – Archetypen, zurück zum geschichtlich Vorausgegangenen. Die schulische Architektur und die schulische Innovation vervollständigen die gesellschaftliche Arbeit der Psychoanalyse, den Gesellschaftsverband an seine durch die Teilallgemeinheit der Kinder verkörperte Urfrühe zu fesseln. Um die Schule herum findet der Wohnbereich Struktur, um die Schule herum finden auch das Verbot gesellschaftlicher Innovation, die Fixierung der Imagination auf das Dorf, die Vereinnahmung der Familien durch den Staat Struktur. [153] Die Familie ist nurmehr der lokale Handlungsbevollmächtigte des Staats und wird im Falle ihres Schwächelns, ihrer Verirrung und insbesondere im Falle des schulischen Scheiterns des Kinds von korrigierender Sozialarbeit gestützt. [154;155]

Fortsetzung: Der Corps der Kinder

[Hinweis: Die Quellenangaben kommen mit dem letzten Artikel dieser Serie]

Kategorien:Bildung Schlagwörter: ,
  1. No_NWO
    Januar 24, 2021 um 10:32 pm

    Etwas ist hier oben leider unvollständig einkopiert bzw. wiedergegeben worden, wenn es zu Pestalozzi heißt ==>

    «Der große Gedanke Pestalozzis, sein , legt der modernen Pädagogik sowie den zeitgenössischen Architekturkonzeptionen den Grund » (siehe: Gérard de Brigode, L’architecture scolaire, Die Schularchitektur, Verlag: PUF, 1966).

    Die vollständige Wiedergabe lautet ==>
    «Der große Gedanke Pestalozzis, sein ‹Der Klassenraum hat familial zu sein›, legt der modernen Pädagogik sowie den zeitgenössischen Architekturkonzeptionen den Grund» (siehe: Gérard de Brigode, L’architecture scolaire, Die Schularchitektur, Verlag: PUF, 1966).

  2. Tula
    Januar 26, 2021 um 6:17 pm

    Jon Kabat-Zinn ist emeritierter Professor an der University of Massachusetts Medical School in Worcester. Er unterrichtet Achtsamkeitsmeditation, um Menschen zu helfen, besser mit Stress, Angst und Krankheiten umgehen zu können.

  3. Tula
    Januar 28, 2021 um 11:52 am

    Sadhguru

    Linga Bhairavi vollendet einen Elf-Jahres-Zyklus, und in dieser erneuerten Form, soll die Gnade der Devi bedeutsam werden. Diejenigen, die ihre Gnade verdienen, werden ein Gesegnetes Leben führen.

  4. Tula
    Januar 28, 2021 um 12:31 pm

    Der Pfad des Lichts

    https://alexandriankosmos.blogspot.com/2021/01/the-path-of-light.html

    Der Ursprung unseres Pfades des Lichts liegt im Universellen Reich der Zeitlosigkeit. Während unserer Meditationen – in unserem persönlichen Zustand der Ruhe und Stille – wird keine Zeit erlebt und kein Raum realisiert und keine Form unterdrückt die Realität des Einsseins! Unser Pfad des Lichts existiert innerhalb des Reichs der Einheit.

    Während der Pfad des Lichts aufgrund unserer 3. dimensionalen Lebensbestrebungen in Vergessenheit geraten kann, bleiben wir dafür verantwortlich, den Pfad des Lichts unserer Seele zu initiieren!

    Der organische Übergang von Mutter Erde in die Fünfte Dimension des Universums wurde am 27. März 2017 abgeschlossen. Sie hat geduldig auf die individuelle und kollektive Antwort der Menschheit auf die Frage gewartet … Werde ich meinen Seelenpfad des Lichts im Einssein von Allem Was Ist und in Ausrichtung mit Mutter Erde jetzt gehen?

    In dem Maße, wie die Menschheit ihr Verständnis von und um die fundamentalen Elemente erweitert, die mit der Erfahrung der Menschheit in der dritten Dichte interagieren – Raum, Zeit und Bewegung – erweitert sich auch unser Konzept der Realität. Erinnern wir uns daran, dass wir Seelen sind – multidimensionale Spirits – die physische Körper innerhalb der Einheit des Universums bewohnen? Dies ist eine fortlaufende Entdeckung. Jetzt umarmen wir unseren Pfad des Lichts.

    Mutter Erde wartet nicht länger auf die Entscheidung der Menschheit. Eine Aktivierungsperiode für den Lichtweg der Seele findet vom 30. Januar bis zum 23. April 2021 statt.

    Diejenigen Individuen, die sich an ihre alte Heimat im Reich der Einheit erinnern, werden bis zum 23. April 2021 mit ihrem Seelenpfad des Lichts in der Aktivierung auftauchen! Die individuellen Aktivierungsprozesse werden eine Bodenwelle erzeugen – die kollektive Aktivierung zur Einweihung der Replikation unserer alten Heimat – dem Reich der Einheit!

    Die Tage, die kommen werden, sind jetzt hier.

    Die kollektive Menschheit ist schlecht vorbereitet auf das bevorstehende Ergebnis des Langen Jahres – die Schaffung des Rahmens, um die Integrität, das Vertrauen und die Verantwortung der Menschheit mit Mutter Erde und der Universellen Gemeinschaft zu entwickeln!

    Der 3D-Weg der Menschheit ist abgeschlossen und nicht mehr gültig. Damit ist der Weg frei für die Dienst-an-sich-Menschheit, die an einen Ort des weiteren individuellen Lernens geführt wird, um die Barrieren von Wettbewerb, Vergleich, Urteil und Angst zu überwinden.

    Der Weg des Lichts unserer Seele ist ein individuelles Unterfangen. Er arbeitet auch auf ein gemeinsames Ziel hin – das Erreichen des Findens von Seelenbeziehungen, die innerhalb des Reiches der Einheit miteinander verflochten sind!

    Das gemeinsame Ziel des Erreichens unseres Seelenpfades des Lichts mit dem Erreichen der unterstützenden Beziehungen unseres kollektiven Pfades des Lichts erreicht das Ergebnis des Auffindens von Seelen innerhalb unseres Seelenstammes!

    Unnötig zu sagen, dass die Entdeckung, der Akt der Erlangung oder die Erinnerung daran, dass wir überhaupt eine Seele mit einem Pfad des Lichts haben, nur eine vorbereitende Phase der Errungenschaft ist, um unsere Einbeziehung in die Realität des Einsseins wieder zu erlangen. Also JETZT IST die Aktivierung unseres gemeinsamen Weges mit der 5D-Welt von Mutter Erde, um Mutter Erde mit dem Raum, der Zeit und der Bewegung unseres Lichtweges neu zu erschaffen!

    In der Zwischenzeit, ihr Lieben, haltet euren Fokus auf euren persönlichen Zustand der Ruhe und Stille – wo keine Zeit erlebt und kein Raum realisiert wird und keine Form die Realität des Einsseins unterdrückt!

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    • No_NWO
      Januar 31, 2021 um 12:18 pm

      Na, Tula, trollst du mal wieder mit deinem Eso-Verwirr-Zeugs herum. Nun soll Anne Querrien also deine Rache an der bösen materiellen Welt zu spüren bekommen. Soso. Du weißst aber, das es hier um Schule als gesellschaftlich formierende Staatseinrichtung geht

      Wir sind gespannt auf das Wutgeheul deiner Dämonen.

    • No_NWO
      Januar 31, 2021 um 12:23 pm

      Ach, noch etwas, Tula, bitte! Der „Augenblick der Wahrheit eines jeden Menschen“ ist der, in dem er ganz still für sich die Entscheidung trifft, ein „guter Schüler“ sein zu wollen — sprich: Ja zu sagen zu seiner Verblödung. Was ein Nein ist zum Leben, zu allem Lebendigen, ein Nein zu Christus.

      • Tula
        Januar 31, 2021 um 2:42 pm

        Tja, was soll man mit so einem wie Dir machen? Nix!

        • No_NWO
          Januar 31, 2021 um 3:39 pm

          Ja, richtig, bei mir ist nix zu machen. Nix zu missionieren, meine ich. So langsam wirst du ja ein richtiger Schnellmerker, Tula. Ja, all deine Missionierungskünste prallen an mir ab. Wie kommt das nur!?Aber toll, bleib auf deinem Schnellmerker-Kurs, bitte. Das wird schon noch mit dir. Und was ich noch gern anfügen möchte: Lach‘ mal!😁 Ist gesund.

          • Tula
            Januar 31, 2021 um 4:38 pm

            Wieso willst du unbedingt dauernd meine Aufmerksamkeit?
            Wieso fühlst du dich durch meine Kommentare angesprochen?

          • No_NWO
            Januar 31, 2021 um 4:59 pm

            Weil du themenfremdes Eso-Verwirr-Gaga-Zeugs postest, das in keinem Zusammenhang zum Beitrag steht, Frau Troll. Falls du dem nicht wehren können solltest bzw. falls du beim besten Willen nicht an dich halten kannst, wäre zu fragen, ob es neuerdings eine Krankheit gibt mit Namen „Esoterische Inkontinenz“. Würde mich nicht wundern.

            Jemand, der auch nur noch 2 Tassen im Schrank hat und sich auf Martins Blog verirrt und das von dir gepostete Gaga-Zeugs sieht, der dreht auf dem Absatz um, weil er denkt: Irrentreff. Du beschädigst diesen Blog. Und tue nicht so, als seiest du so kindlich, dies nicht verstehen zu können.

  5. Tula
    Januar 28, 2021 um 12:36 pm

    Alle Erfahrungen des Lebens sind zu Deinem eigenen Besten. Empfange sie als göttliche Geschenke.

    Swami Sivananda

    https://img.fotocommunity.com/der-fluegelschlag-eines-schmetterlings-kann-einen-tornado-ausloesen-672b6414-c210-46a5-bfef-51c669cae34e.jpg?height=1080

  6. Tula
    Januar 28, 2021 um 12:37 pm

    Der Pfad des Lichts

    https://alexandriankosmos.blogspot.com/2021/01/the-path-of-light.html

    Der Ursprung unseres Pfades des Lichts liegt im Universellen Reich der Zeitlosigkeit. Während unserer Meditationen – in unserem persönlichen Zustand der Ruhe und Stille – wird keine Zeit erlebt und kein Raum realisiert und keine Form unterdrückt die Realität des Einsseins! Unser Pfad des Lichts existiert innerhalb des Reichs der Einheit.

    Während der Pfad des Lichts aufgrund unserer 3. dimensionalen Lebensbestrebungen in Vergessenheit geraten kann, bleiben wir dafür verantwortlich, den Pfad des Lichts unserer Seele zu initiieren!

    Der organische Übergang von Mutter Erde in die Fünfte Dimension des Universums wurde am 27. März 2017 abgeschlossen. Sie hat geduldig auf die individuelle und kollektive Antwort der Menschheit auf die Frage gewartet … Werde ich meinen Seelenpfad des Lichts im Einssein von Allem Was Ist und in Ausrichtung mit Mutter Erde jetzt gehen?

    In dem Maße, wie die Menschheit ihr Verständnis von und um die fundamentalen Elemente erweitert, die mit der Erfahrung der Menschheit in der dritten Dichte interagieren – Raum, Zeit und Bewegung – erweitert sich auch unser Konzept der Realität. Erinnern wir uns daran, dass wir Seelen sind – multidimensionale Spirits – die physische Körper innerhalb der Einheit des Universums bewohnen? Dies ist eine fortlaufende Entdeckung. Jetzt umarmen wir unseren Pfad des Lichts.

    Mutter Erde wartet nicht länger auf die Entscheidung der Menschheit. Eine Aktivierungsperiode für den Lichtweg der Seele findet vom 30. Januar bis zum 23. April 2021 statt.

    Diejenigen Individuen, die sich an ihre alte Heimat im Reich der Einheit erinnern, werden bis zum 23. April 2021 mit ihrem Seelenpfad des Lichts in der Aktivierung auftauchen! Die individuellen Aktivierungsprozesse werden eine Bodenwelle erzeugen – die kollektive Aktivierung zur Einweihung der Replikation unserer alten Heimat – dem Reich der Einheit!

    Die Tage, die kommen werden, sind jetzt hier.

    Die kollektive Menschheit ist schlecht vorbereitet auf das bevorstehende Ergebnis des Langen Jahres – die Schaffung des Rahmens, um die Integrität, das Vertrauen und die Verantwortung der Menschheit mit Mutter Erde und der Universellen Gemeinschaft zu entwickeln!

    Der 3D-Weg der Menschheit ist abgeschlossen und nicht mehr gültig. Damit ist der Weg frei für die Dienst-an-sich-Menschheit, die an einen Ort des weiteren individuellen Lernens geführt wird, um die Barrieren von Wettbewerb, Vergleich, Urteil und Angst zu überwinden.

    Der Weg des Lichts unserer Seele ist ein individuelles Unterfangen. Er arbeitet auch auf ein gemeinsames Ziel hin – das Erreichen des Findens von Seelenbeziehungen, die innerhalb des Reiches der Einheit miteinander verflochten sind!

    Das gemeinsame Ziel des Erreichens unseres Seelenpfades des Lichts mit dem Erreichen der unterstützenden Beziehungen unseres kollektiven Pfades des Lichts erreicht das Ergebnis des Auffindens von Seelen innerhalb unseres Seelenstammes!

    Unnötig zu sagen, dass die Entdeckung, der Akt der Erlangung oder die Erinnerung daran, dass wir überhaupt eine Seele mit einem Pfad des Lichts haben, nur eine vorbereitende Phase der Errungenschaft ist, um unsere Einbeziehung in die Realität des Einsseins wieder zu erlangen. Also JETZT IST die Aktivierung unseres gemeinsamen Weges mit der 5D-Welt von Mutter Erde, um Mutter Erde mit dem Raum, der Zeit und der Bewegung unseres Lichtweges neu zu erschaffen!

    In der Zwischenzeit, ihr Lieben, haltet euren Fokus auf euren persönlichen Zustand der Ruhe und Stille – wo keine Zeit erlebt und kein Raum realisiert wird und keine Form die Realität des Einsseins unterdrückt!

  7. Gerd Zimmermann
    Januar 28, 2021 um 1:02 pm

    Ist an Dich gerichtet, aber du sprichst nicht die Sprache ohne Sprache.

    Mädel, ich kann Dich nicht wachrütteln. Du müsstest auf eigenen Füssen
    stehen und nichts mehr kopieren.

    Du willst oder kannst es nicht.
    Lesen ist denken mit fremden Gehirn.

    Nachtzug

  8. Gerd Zimmermann
    Januar 28, 2021 um 1:14 pm

    Mädel

    habe Mut und gehe durch die Tür.

    Den Weg kann ich dir zeigen ……

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