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Der Great Reset des 16. Jahrhunderts

Martin Luther, Begründer des protestantischen Glaubens in Deutschland, Bild: Wikipedia

Vorliegender Text versucht sich an der These, Luther bzw. die Reformation sei ein «Great Reset» gewesen, welcher der Moderne mit ihrem späterhin industriellen Kapital den Weg geebnet habe.

Beginnen wir mit der Gegenwart. Auch der aktuelle Great Reset nun stützt sich auf politische Kräfte mit quasi religiösem Charakter, welche vorgeben, die Welt von alten Lastern und Gebrechen befreien und in eine bessere neue Ära führen zu wollen. Jene Kräfte treten als fanatische COzwei-Religiöse und als COvid-Religiöse in Erscheinung.

Interessant ist die sehr geschickte PR-Strategie des aktuellen Great Reset. Es fällt auf, daß tunlichst vermieden wird, die zwei CO-Bösewichte von den selben Medienplattformen aus nebeneinander in den Krieg um die Köpfe zu schicken. Was es den irregeführten Parteigängern und Anhängern des aktuellen linken Postfaschismus erschwert, auf einen Blick hin zu erkennen, daß COzwei und COvid beide aus dem selben politischen Stall kommen. Entsprechend gibt es unter den großen postfaschistischen Propaganda-Outlets eine Arbeitsteilung. So bedient z.B. das Rubikon-Magazin die COzwei-Religiösen, aber gibt sich als Gegner der COvid-Lüge aus. US-Trotzkisten (wsws.org) und ihre deutschen Genossen hingegen bedienen die COvid-Religiösen, aber weisen die These vom bösen COzwei zurück. Widerstand gegen die postfaschistische «Great Reset»-Allianz aus SPD, DGB, CIA, Grünen und globalistischem Großkapital bleibt so nun bei der außerparlamentarischen demokratischen konservativen Rechten (ADKR) hängen. Welche sehr leicht als rechtsextrem denunziert werden kann. Denn leider versteht die ADKR es nicht, sich ideologisch brutal genug von Holocaust-Verharmlosern abzugrenzen. So rennt sie den von ihr verharmlosend als „linksversifft“ titulierten Postfaschisten immer wieder ins offene Messer namens Kontaktschuld mit Holocaust-Verharmlosern (siehe z.B. einen Mario Buchner, der in diese Falle läuft, weil er einen Sellner nicht entschlossen wegtritt). Wohin einer blickt, fast überall nur politisch naive Vollpfosten bei der ADKR! Und so können die hinter der faktischen Allianz aus COzwei- und COvid-Religiösen stehenden postfaschistischen PR-Strategen des Great Reset und der NWO sich zufrieden die Hände reiben.

Die radikale Linke fällt hier insbesondere auf und ist gesondert zu betrachten. Denn wer seine Lageanalyse auf die politische Ökonomie von Marx, Engels und Lenin gründet, dürfte in der COvid-Frage eigentlich(!) nicht aufs Kreuz zu legen sein. Radikale Linke sollten keinerlei Mühe haben, COvid mit Great Reset und NWO in Verbindung zu sehen. Was also ist da los in den Köpfen der radikalen Linken? Kann die ADKR sich ideologisch nicht brutal genug von den Holocaust-Spinnern abgrenzen, können radikale Linke sich nicht brutal genug von den fest mit dem Großkapital verbündeten arbeiteraristokratischen Apparatschiks abgrenzen, von SPD und DGB. Welche die eigentlichen Faschisten sind, es immer waren und immer sein werden. Ein Linker, der dies letztere nicht versteht, wird immer mit der Schnauze im Dreck landen. Wo er sich dann mit den AoDKR-Loosern treffen und seine Wunden lecken wird.

Als nächstes bitte etwas ganz Allgemeines zu dem Schwefel hinter religiösen Doktrinen. Das Video unten legt eine Erkenntnis nahe, die insbesondere in der Linken bisher übersehen worden ist, nämlich wie sehr Faschisten Meister der Maskerade sind. Die eigentlichen und wahren Nazifaschisten zumindestens… . Diese haben keinerlei Mühe, sich als Linke zu maskieren und einen Kampf gegen „Nazis“ zu führen. Und offenbar kann geschickte Propaganda sogar den Satan selbst als Heiligen verkaufen. Apropos Trauma/Karma eines Volkes: Der Satan tötet nicht selbst, er läßt töten. Er will nicht Leiber, sondern Seelen. Wie an einem grausamen Massenmörder deutlich wird, der selbst wahrscheinlich niemals tötete, an Martin Luther ==>

Vorsicht, ein verstörendes Vid!

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Jaja, ich weiß, es gibt das unter aufgeklärten Menschen alles nicht, keinen Satan und auch keine weiße Rasse. Aber die menschliche Psyche erlebt einen Satan. Wie sie auch eine weiße Rasse als Täter-Entität erlebt. Und die schwarze und rote Rasse erlebt die Psyche als Opfer-Entitäten. Und das ist nicht einfach nur Phantasterei, sondern besitzt Realitätsgehalt. Das Luther-Video öffnet den Blick für den «Geist», der hinter der weißen Rasse steht. Besser als von „Rasse“, wäre es, von „Kultur“ zu sprechen. Weil es eben genau nicht um Gene geht, sondern um Denkweisen, Fühlweisen und Weltsichten.

Ein schwarzes Opfer sieht einen weißen Täter — und 1-2-3 wird von „den Weißen“ gesprochen. Und tatsächlich auch haben nicht „die Kapitalisten“ den Holocaust ausgeführt! Wie auch nicht Luther weit über 100.000 Menschen brutalst abgeschlachtet hat. Die weiße Kultur hat dies getan bzw. von einem breiten kulturellen Konsens getragene „ganz normale Deutsche“. Sowie „ganz normale weiße nichtdeutsche Europäer“. Diese fanden Deckung in jener christlich-abendländischen Kultur, der sie angehörten. Denken wir an jene Indianer, welche ganz so wie auch Chinesen dies taten, die Kolonialisten und deren Soldateska als „weiße Teufel“ bezeichnet haben. Eine solche Titulierung bezieht sich auf die weiße Kultur insgesamt. Und die Angehörigen der weißen Kultur haben sich gefälligst mit der Frage auseinanderzusetzen, was es ist, das ihre Kultur so barbarisch und menschenverachtend macht. Zumal bekannt ist, daß Täter-Traumata über Generationen weitergereicht werden und ganze Kulturen dann über sehr lange Zeiträume hinweg verrohen und entmenschlichen. Und dafür braucht es eigens einen Begriff, wie z.B. das Karma.

Nein, den Holocaust haben nicht „die Kapitalisten“ ausgeführt, sondern eine in den Wahnsinn getriebene Kultur, welche nun einmal allüberall als die deutsche bekannt ist. Fakt dies! Und so haben wir alle, die wir von anderen dieser Kultur zugerechnet werden, uns gefälligst mit unserer Kultur auseinanderzusetzen. Tun wir das nicht, dann hat „Satan“ gewonnen. Und Karl der Große — ein Massenschlächter; Luther — ein Massenschlächter; Hitler — ein Massenschlächter! Sie werden wiederkommen, wieder und wieder. Warum nicht sogar so weit gehen zu sagen, daß die starke politische Unterstützung für die postfaschistische COzwei/COvid-Bewegung quer durch (fast) alle politischen Lager das Ergebnis ungenügender Aufarbeitung der deutschen Kultur ist, des deutschen Karmas. Karma ist Imperativ — Du musst! Bei Strafe des eigenen Untergangs: Du musst! Du musst deine deutsche Kultur begreifen.

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Es geht nicht vordringlich um persönliche, sondern um kulturelle Verantwortlichkeit. Zu allem gehören immer zwei. Zum Kapitalisten gehört der Arbeiter. Beide aber kommen aus den selben kulturellen Grundannahmen hervor, behaupte ich. Eben DIE sind zu reflektieren! Dies zu tun, liegt in unserer karmischen Verantwortung. Nun also dann, auf und mitten hinein ins Herz des deutschen Monsters ==> Aus meiner Sicht stimmen beide, Arbeiter sowie Kapitalist/Manager, der Auffassung zu, Menschen seien nicht wie gottgleiche Wesen, sondern wie Dinge zu behandeln, wie ein Tier bzw. ein Gattungswesen. Der Kapitalist folgt der mit einer Kostenrechnung gegebenen Maxime, aus dem Arbeiter soviel als möglich herauszuholen. Und der Arbeiter findet das „normal“ und versucht seinerseits, möglichst viel aus sich selbst herauszuholen (Stücklohn, Akkord, Überstunden). These nun: Dahinter die Idee, es sei moralisch gut, aus dem Materiellen Geistiges zu extrahieren — aus dem als moralisch „niederes“ Ding aufgefassten menschlichen Leib des Arbeiters so etwas wie moralisch „höhere“ Energie zu ziehen, was sich als eine Art von Transsubstantiation (heilige Wandlung) verstehen lässt: „Niederes“ bzw. Leibliches wird „Höheres“ bzw. Geistiges, weil körperlos Abstraktes — wird zu Geld in Form von Lohn oder Profit. Dahinter eine Auffassung, welche aus dem populären katholischen Dogma herkommt, Christus sei erst durch seinen leiblichen Tod göttlich geworden. Was genau dann Luther aufgebrochen hat, indem er die katholische Kulthandlung der Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut des sterbenden Christus quasi abgeschafft hat.

Im Grunde also ist Kapitalismus ein populärkatholisches kultisch-religiöses Tun. Nun Achtung, bitte: Kult und Ritual sind in örtlicher und zeitlicher Hinsicht gewöhnlich aus dem materiellen Alltag herausgenommen. Mit der Reformation aber wurde jener katholisch-sakrale Raum aufgelöst, und Kult und Ritual sind sodann in den materiellen Alltag eingetreten, sogar in die höchst profane Sphäre der Produktion. Arbeit wurde Gottesdienst. Das der Trick.

Ihr findet das verrückt? Ich auch. Die Barbarei der „weißen Rasse“ kommt in ihrem tiefsten Ursprung offenbar aus einer alles Kirchenchristentum geprägt habenden und uralten kosmologischen Weltanschauung hervor, aus dem höchst unchristlichen Geist-Materie-Dualismus.

Ich frag jetzt mal ganz dumm: Versteht ihr das, oder ist euch das zu einfach? Weil — es ist verdammt einfach, geradezu teuflisch einfach. Aber ach, klar doch, ich weiß: Es gibt ihn garnicht, den Teufel.

Euer No_NWO

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