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Appell für Debattenräume

„Freiheit geht nur bis dahin, wo der Andere verletzt wird“, höre ich in letzter Zeit zunehmend das Argument dafür, dass verletzende Meinungen, aber auch vermeintlich unwahre Fakten weggelöscht ausgesperrt. Nur, was passiert, wenn Zensur, die einmal begonnen wurde, nicht mehr eingefangen werden kann und am Ende nichts Kritisierendes mehr gesagt werden darf? Ich fand diesen Appell, der im letzten Jahr gestartet wurde und unterstütze ihn auch hier ins Regal stellend:

Befreien wir das freie Denken aus dem Würgegriff

Absagen, löschen, zensieren: seit einigen Jahren macht sich ein Ungeist breit, der das freie Denken und Sprechen in den Würgegriff nimmt und die Grundlage des freien Austauschs von Ideen und Argumenten untergräbt. Der Meinungskorridor wird verengt, Informationsinseln versinken, Personen des öffentlichen und kulturellen Lebens werden stummgeschaltet und stigmatisiert.

Wir erleben gerade einen Sieg der Gesinnung über rationale Urteilsfähigkeit. Nicht die besseren Argumente zählen, sondern zunehmend zur Schau gestellte Haltung und richtige Moral. Stammes- und Herdendenken machen sich breit. Das Denken in Identitäten und Gruppenzugehörigkeiten bestimmt die Debatten – und verhindert dadurch nicht selten eine echte Diskussion, Austausch und Erkenntnisgewinn. Lautstarke Minderheiten von Aktivisten legen immer häufiger fest, was wie gesagt oder überhaupt zum Thema werden darf. Was an Universitäten und Bildungsanstalten begann, ist in Kunst und Kultur, bei Kabarettisten und Leitartiklern angekommen.

Inzwischen sind die demokratischen Prozesse selbst bedroht. Der freie Zugang zum öffentlichen Debattenraum ist die Wesensgrundlage eines jeden künstlerischen, wissenschaftlichen oder journalistischen Schaffens sowie die Basis für die Urteilskraft eines jeden Bürgers. Ohne freie Debatten und freie Rede gibt es keine funktionierende Demokratie. Wie wollen wir in Zukunft Sachfragen von öffentlichem Interesse behandeln? Betreut und eingehegt – oder frei?

Die gezielte Verunglimpfung von Intellektuellen, Künstlern, Autoren und jedem, der von der aktuell herrschenden öffentlichen Meinung abweicht, ist eine inakzeptable Anmaßung. Freie Rede und Informationsgewinnung sowie freie wissenschaftliche oder künstlerische Betätigung sind Rechte und nicht Privilegien, die von dominierenden Gesinnungsgemeinschaften an Gesinnungsgleiche verliehen und missliebigen Personen entzogen werden können. Es ist dabei unerheblich, auf welcher politischen Seite die Gruppierung steht, ob sie religiös, weltanschaulich oder moralisch motiviert ist – ein Angriff auf die Demokratie bleibt ein Angriff auf die Demokratie.

Wir fordern sämtliche Veranstalter, Multiplikatoren oder Plattformbetreiber auf, dem Druck auf sie standzuhalten und nicht die Lautstarken darüber entscheiden zu lassen, ob eine Veranstaltung stattfindet oder nicht.

Wir solidarisieren uns mit den Ausgeladenen, Zensierten, Stummgeschalteten oder unsichtbar Gewordenen. Nicht, weil wir ihre Meinung teilen. Vielleicht lehnen wir diese sogar strikt ab. Sondern weil wir sie hören wollen, um uns selbst eine Meinung bilden zu können.

Wir möchten das unselige Phänomen der Kontaktschuld beenden. Ohne sie wäre die Absageunkultur nicht möglich. Kontakt ist nicht geistige Komplizenschaft. Die Nutzung einer gemeinsamen Plattform oder Bühne ändert nichts daran, dass jeder für sich spricht und auch nur dafür verantwortlich ist, was er oder sie sagt.

Auch die Unterzeichner dieses Appells sprechen jeweils nur für sich selbst. Uns eint vielleicht nichts, außer die Sehnsucht nach einer aufregenden, für beide Seiten erhellenden Konversation und nach einem vielfältigen Kulturangebot, was auch immer jede und jeder darunter verstehen mag.

Milosz Matuschek & Gunnar Kaiser

Initiatoren & Erstunterzeichner

Unterschreiben Sie jetzt den Appell.

Der Mitinitator Gunnar Kaiser interviewt den Medienwissenschaftler Professor Norbert Bolz als einen der ersten Unterstützer des Appells:

  1. März 7, 2021 um 4:57 pm

    Wiedermal geht es um die Gedanken und Werke von Männern, die sich auslassen über die Gesellschaft und was so schief läuft.
    Dabei ist Gesellschaft natürlicherweise die Domäne der Frauen.
    Bei den Germanen waren es die Frauen, welche die Gesellschaft gesund erhielten im Frieden. Auf der ganzen Welt haben die Frauen diese Macht gehabt, besonders solange indigene Kulturen erhalten blieben.
    Warum sollte das natürlich sein? Weil die Frau mehr Spiegelneuronen hat als der Mann, bei welchem sie sich aber mit dem Alter häufen können. Die Frau hat mehr davon, weil sie ja ihr ungeborenes und ihr kleines Kind schützen muß. Weil sie zuhause blieb mit den anderen Frauen, den Alten, den Kranken und den Kindern, während die Männer auf die Jagd gingen oder in den Krieg. Sie mußte Frieden stiften und halten können und verstehen, was andere um sie herum wollten, dachten, verheimlichten.
    Daher gibt es ja auch den internationalen Rat der Großmütter. Sie treffen sich und halten auch mal eine große zusammenkunft, sogar in Berlin vor nicht zu langer Zeit, aber es sind Frauen, die ihnen folgen und sie haben wenig Macht in der Welt. Großmütter, denn es braucht ja Lebenserfahrung um zu lernen, das, was man wahrnimmt auch hilfreich zu interpretieren. Und je älter der Mensch, desto mehr ist sie Zeitzeugin und hat mitangesehen, wie das Blatt sich immer wieder wendet und doch gleich bleibt. Großmütter, die wissen was der menschheit heute fehlt, aber wer befragt sie denn?
    Wir haben ja nun eine Internetkultur und wer gut umgehen kann mit PC und Videokamera und wer Geld hat für das notwendige Zeug und entweder selber ein Website bauen kann oder jemanden bezahlen kann das für ihn zu tun, der hat einen großen Vorteil. Wer Geld hat, der hat auch Vorteil daher. Wer Seilschaften angehört, der hat Vorteil. Und all das ist immer noch die Domäne der Männer.
    Seit einem Jahr, noch mehr als zuvor, machen nun Männer schöne Videos, allein und immer öfter auch miteinander, über das Thema der Zukunft und Freiheit und was so alles dazu gehört. Selten wird auch einmal eine Frau eingeladen. Und noch viel seltener auch einmal eine alte Frau. Ich denke, sie kennen gar keine alten Frauen, deren Stimme ihnen etwas bedeutet. Immerhin ist dies die Zeit, in der ein Kinderchor im Fernsehen singen kann „Meine Oma ist ne alte Nazi Umweltsau.“ Nicht Opa, nein, Oma!
    In dieser Zeit, in diesem Land, gibt es nicht viel Respekt für einander, ganz besonders ja nicht für Deutsche, und am allerwenigsten für die alte deutsche Frau. Sie lebt meist allein in einer kleinen Wohnung mit kleiner Rente und wird selten besucht. Was sie zu sagen haben mag, ist meist unbekannt, denn wer hört schon zu. Wenn sie aber etwas sagt, dann wird es sicherlich auf einer anderen Ebene sein, als die, auf der man sich nun so gerne bewegt. Denn egal ob sie berufstätig war im Außendienst oder NUR im Innendienst, wenn sie nicht sich der Gesellschaftskrankheit verschrieb und zum v d leyenhaften Mannweib wurde, dann erscheint sie emotional und naiv und weltfremd. Und sie ist unappetitlich, unansehnlich, ausgedient. Sie sind diejenigen, die ehrenamtlich arbeiten, die Selbsterfahrungskurse belegen, Yoga lernen. Und wenn sie zu solchen Veranstaltungen gehen, dann sind dort wenige ältere Männer, aber wenn welche da sind, dann sind sie liiert mit einer Frau die höchstens halb so alt ist wie sie. Denn Männer dürfen Falten haben und Glatzen, aber Frauen eben nicht. Frauen, die sexuell nicht mehr knackig sind, die haben viel Wert verloren. Die Männer hören sie nicht, sehen sie nicht. Und wenn sie sich Gehör verschafft, dann missfällt es ganz besonders den Herren mittleren Alters und drüber, die ihr zu verstehen geben, daß sie unerwünscht ist, uninteressant – keine Frau, kein Mann…
    Auf diese Weise geht dem Land viel verloren.
    Ich mußte das mal sagen.
    Die Herren Videomacher meinen, ich hätte nichts getan für unser Land, weil ich ja NUR auf der Straße mit Leuten rede – mit ungefähr 20 000 in den letzten 20 Jahren. Und ich bin nicht die einzige Frau, die das macht. Wir sind viele. Aber die Videokönige sehen sich anscheinend immer mehr als die Zukunft des Landes. Sie verbinden sich, empfehlen sich, treffen sich und man hat den Eindruck, sie sehen sich schon als die Führung der Zukunft – irgendwie. Weil sie ja bekannt geworden sind in dieser Zeit des lockdowns, der Virtualität.
    Wie genau es voran gehen soll, das wissen sie nicht. Und wenn Frauen etwas vorschlagen sind sie nicht weiter daran interessiert. Es ist zu einfach, zu naiv, zu weiblich. Ich weiß das, weil ich mit so einigen Frauen darüber gesprochen habe, die auch seit Jahren die grassrootsarbeit auf der Straße tun, die daher wissen, was die Menschen da draußen so denken.
    Wir Frauen tun was wir schon immer getan haben – wir sprechen direkt mit den Menschen.
    Noch bin ich hier nicht fertig, ich nehme es noch eine Stufe höher.
    Selbst in dieser Zeit des Genderismus muß es so gesagt und gesehen werden, wenn man verstehen will und wenn man den Fehler verbessern will. Wer nicht sieht, daß irgendetwas nicht stimmt, der hat die Augen noch nicht auf. Und der Genderismus erschwert das Sehen noch mehr.
    Das männlich Prinzip ist das Licht des Geistes, der weit schweift und erfinderisch ist und Freiheit verlangt, aber eben auch die Freiheit solches zu erfinden, was andere/s versklavt in seinen Experimenten und Wettkämpfen.
    Das weibliche Prinzip wird seit Jahrtausenden meistens geleugnet, verleumdet und von seiner Blüte abgehalten so wie es derzeit den Bäumen da draußen geschieht, denen man die Äste und Zweige und Freunde nimmt. Das weibliche Prinzip ist das Wasser, das fließt wo und wie es kann und ohne welches nichts gedeiht, welches aber experimentierfreudig schon lange vergiftet und eingeschränkt wird.
    Wohingegen das männliche ist wie Licht, wie Gedanken, wie Geist, sich blitzartig von hier nach dort begibt, so ist das weibliche langsam und manchmal intuitiv unbewußt, wie Gefühle, die Zeit brauchen um sich voll zu zeigen und Raum und Akzeptanz. Weiblich, weil das die Qualitäten sind, die Mutterschaft verlangt.
    Welches dieser Prinzipien regiert die Welt heute?
    Und wenn das Weibliche Leben manifestiert, dann müssen wir wohl unsere Erde dazu zählen. Aber die vermännlichte Gesellschaft ehrt sie nicht. Beutet sie aus, bringt sie um. (Und da die Lüge regiert, ist eben die Oma die Umweltsau)
    Die Frau kann ihre Arbeit gar nicht mehr tun. Sie wird gezwungen wie ein Mann zu sein, aber wenn sie das dann wird, dann wird sie dafür verhöhnt und als Mannweib verschrien. Als schlechte Mutter verliert sie ihre Kinder. Wie man das jetzt mit Alleinerziehenden gerne und vermehrt macht.
    Tausende von Satelliten sind im letzten Jahr hoch geschickt worden und verunstalten den lieben Himmel. Man will zum Mars! während man die Alten und Kranken in den Anstalten verimpft. Nachdem man sie dort gelagert hatte. Während man die Kinder in Kitas gibt und sich wundert daß sie so aggressiv werden und so laut oder viel zu leise. Während man den Frauen das letzte nimmt, das ihnen bisher noch zugestanden hat – nämlich das Gebären, welches jetzt als asozial abgeurteilt wird und welches nach dem Großen Reset ihnen gar nicht mehr zustehen soll, so wie auch nicht die Familie, die immer ihr Ding war. Denn Familie ist diesem grellweißen satanischen Licht ein Greuel und eine Gefahr. Dei frauliche Frau ist ihm eine Gefahr. Also stehen schon heute künstliche Gebärmütter bereit und die Familie wird schnellstens zerstört.
    Die Domäne der Frau wird abgeschafft während die Männer des Widerstands sich wichtig machen in ihren Videos und aber dies, das Wichtigste an der ganzen Sache, noch gar nicht kapiert haben.
    Ohne die Frauen, ohne die alten Omas wird das alles gar nichts.
    Schaut mal wie die Frauen, auch die alten, bei den Demos dabei sind…. aber wie oft hört man eine reden?
    Ich frage mich, ob jemand dies liest?
    Und sind die meisten die hier Kommentieren nicht männliche Blogger selber?
    Falls sie etwas hierzu sagen, was wird das sein? Penisneid? Typisch weiblich? Oder eher noch typisch alte Frau?
    Wird es voller Liebe sein? voller Aufwachen? voller Respekt?

    .

    • Martin Bartonitz
      März 7, 2021 um 6:43 pm

      Liebe AnnaDora,
      vielen Dank für Deinen so tiefgründigen Beitrag. Ich habe mir erlaubt, diesen als eigenständigen Artikel auf die Reise zu bringen:
      https://faszinationmensch.wordpress.com/2021/03/07/oma-alte-umweltsau-oder-kit-der-gemeinschaft/

      • März 7, 2021 um 8:58 pm

        Ja, lieber MARTIN – habe ich bemerkt und danke dir dafür.
        Das Bild, welches du beigefügt hast, erinnert mich an eine schöne kleine Geschichte, die ich hier beifügen möchte.
        Die kalifornischen Shumash Indianer hatten ein gutes, entspanntes Leben. Sie sollen nur etwa 17 Stunden die Woche mit Beschaffung von Lebensmitteln verbracht haben. Sie aßen zum großen Teil Fisch und Eicheln, was sie genauso gesund hielt wie die Germanen hier, die einer ähnlichen Diät folgten. (Eichelbrot macht basisch und daher stark und klug.)
        Ab und zu wurde ein Dorf etwas eng durch Zuwachs und sie sandten dann eine Gruppe ein Stückchen weiter, um eine neue Gemeinschaft aufzubauen.
        Aber das dauerte seine Zeit, unterdessen sie weiterhin Teil des Ursprungsdorfes blieben, trotz der Entfernung.
        Denn um ein eigenständiges Dorf zu werden brauchte die Gemeinschaft eine gewisse Reife. Und diese, so hielten es die Shumash, wurde erst erreicht, wenn drei kleine Mädchen gemeinsam am Brunnen oder der Quelle spielten, beobachtet von ihren Großmüttern, die selber in dem neuen Dorf geboren worden waren…..
        Diese Menschen hielten also Kontinuität und Erfahrung für von entscheidender Wichtigkeit für das Gelingen und Wohlergehen einer Gemeinschaft.
        Vielleicht ist die Erwähnung von Mädchen und Großmüttern Zufall, aber ich denke nicht…..

  2. März 7, 2021 um 6:11 pm

    @AnnaDora, richtig, hier diskutieren überwiegend Männer. Sie schreiben „Die Herren Videomacher meinen, ich hätte nichts getan für unser Land, weil ich ja NUR auf der Straße mit Leuten rede … “ – woraus schließen Sie das?
    Und: „Das weibliche Prinzip wird seit Jahrtausenden meistens geleugnet“ – ja, von den Frauen selbst, aber nicht schon seit Jahrtausenden.
    „Ohne die Frauen … wird das alles nichts“ – natürlich nicht. Ohne Männer auch nicht.
    Ich finde irgendwie keine Ansatzpunkt, der mir aufzeigt, was Sie sagen wollen.

    • März 7, 2021 um 6:56 pm

      Was Sie schreiben ist ja nicht unerwartet, da schon oft ähnlich gehört. Aber Sie sagen es wenigstens freundlich.
      Erstens schließe ich das oben bezweifelte daraus, daß Männer es mir wieder und wieder gesagt haben. Sie halten das was ich und so viele andere Frauen tun für nutzlos. Und auch den anderen Frauen ist es gesagt worden, genau so.
      Zweitens – daß das weibliche prinzip seit langem geleugnet wird dachte ich würde wenigstens nicht zur Debatte stehn. Da werden die Frauen in vielen „kulturen“ seit jahrhunderten und jahrtausenden geknechtet und vergewaltigt und ihrer Kinder beraubt wie es dem Herrn gefällt, sie müssen Keuschheitsgürtel tragen oder Schleier, sie wurden verschachert…. aber das müssen Sie doch eigentlich wissen. Und was das Prinzip selber angeht, Familie, Gefühle, Natur werden seit langer Zeit ausgebeutet und zerstört. Die Fähigkeit zum fühlen haben sowohl Männer als auch Frauen natürlich, aber wie ich sagte, Frauen baden sozusagen in Glückhormonen wenn sie schwanger sind oder stillen und diese Hormone regen ihre Spiegelneuronen an. Wenn also das Stillen wegfällt oder verkürzt wird, dann verändert es das Miteinander von nicht nur Frauen und ihren Kindern, sondern die gesamte Gesellschaft.
      Während zur Zeit die Abschaffung der Familie ganz offiziell vorangetrieben wird als Agenda, so ist aber auch dies nicht neu. „Kulturen“ wie die römische zum Beispiel haben Familien auseinadergerissen zum Nutzen ihrer macht. Arminius war einer von unzähligen, die ihrer Familie fortgenommen wurden als Geiseln. Geiselnehmen ist eine sehr alte unsitte, und bei uns und auch anderswo schickte man Kinder fort zur schule oder zum leben bei Fremden oder Verwandten. man denke an das Familienunglück unter Sklaven in Amerika und anderswo. In Amerika spürt man das auch heute noch. Auch die indianerfamilien nahm man auseinander.
      Zum weiblichen Prinzip gehört auch, daß die erde unser aller „Mutter“ ist, und jedes Kind hat ein Anrecht auf ihre Brüste. auf ihren Schoß. Wenn Grund und Boden oder die Schätze des Waldes oder gar die Schätze des Bodens verschachert werden und der große Teil nicht nur der Menschen sondern aller Lebewesen seiner heimat beraubt werden darf, im Falle der menschen nicht einmal mehr auf der Straße sein darf wenn er alles verloren hat – was für eine schreckliche Grausamkeit und eine große Sünde gegen das weibliche Prinzip, Die sogenannte Schere in der Gesellschaft ist ein mordinstrument und mordet auch die Fähigkeit der menschen zu fühlen. je mehr Bettler man um sich hat, desto weniger macht es einem aus -man wehrt sich innerlich.
      Und wie ich sagte – es gehören die Bäume dazu. Bei mir laufen die leute durch den park wo ein alter Baum nache dem anderen gefällt wird oder höchst unsachlich beschnitten, sodaß er nie wieder wie ein Baum aussehen wird oder sich benehmen kann. Und die menschen gehen vorbei. Sie schauen in ihr handy und nehmen es nicht wahr. Darauf hingewiesen sagen sie „na und?“
      All das ist dabei sich zu rächen.
      Ich habe drittens niemals gesagt Männer brauchen wir nicht. Auch das männliche prinziüp braucht es. Deshalb kann die Sache ja auch durch diese Worte ausgedrückt werden. ein vogel fliegt mit zwei flügeln. Besamung und Geburt gehören zusammen.
      Aber schon seit langer langer Zeit machen die männer ihr Ding ohne die Frauen. Lange wurden Frauen bestraft dafür ihr ding tun zu wollen. Die Schwägerin meiner Tochter wurde ermordet weil sie es wagte einen deutschen mann heiraten zu wollen. Kein Einzelfall. Auch nicht nur dehalb geschehen weil wir hier eine andere Kultur eingewandert haben. Nein, Solche Dinge waren und sind weit verbreitet.
      Aber um es ganz hochtrabend auszudrücken, denn anders geht es ja nicht, schon die Vorstellung es gäbe einen männlichen gott, der alles erschafft und nigrgends in dem was er erschuf zugegen ist, ist ein Unding und eine faulige Grundlage für eine Misachtung des weiblichen.
      Frauen haben das selber getan? Nun ja, das ist sicherlich eine sehr bequeme Art das anzusehen. Aber dabei umgehen Sie so ziemlich alles was ich hier gesagt habe.
      Und der ansatz Punkt wäre vielleicht was ich hervorhob – OMAS braucht das Weben unserer Zukunft. Weise alte Frauen. und junge menschen und männer, die sie nicht verabscheuen.
      Eins haben Sie nicht getan – Sie haben nicht wirklich versucht zu verstehen was ich zu sagen suchte, etwas das mut braucht zu sagen überhaupt. Dabei sind Sie am Ende nicht anders als die meisten. Wer mit 20 000 Menschen gesprochen hat, der hat so einiges gehört. Und das auch noch in mehr als einer Kultur.
      Gespannt, ob irgendjemand den Wert dessen was ich sagte erkennen wird.

  3. März 7, 2021 um 7:04 pm

    Nur um es klar zu stellen: Die Forderungen die in dem Obigen gestellt werden sind natürlich gut und angemessen. Sie sind nicht falsch weil von Männern ausgehend.
    Mein Kommentar war eine Entladung von etwas, das mir lange durch den Sinn geht und auf den Keks. Es bezog sich nicht direkt auf Obiges oder darau allein. ich hoffe so viel ist klar.
    Von der Evolution des menschen her sind Frauen die Spezialisten für Gesellschaft, aber sie haben sich als solche meist nicht betätigen dürfen außerhalb des Heims und oft auch dort nicht. Wie lieben doch experten und Ratgeber – sollte man dann nicht die fraulichsten der Frauen finden und anhören, was sie zu sagen haben? Sollte man nicht überlegen welcher Aspekt der Welt zu Bruch geht, was dieser Teil bedeutet, und überlegen was mit ihm zugrunde geht?

    • Axel
      März 8, 2021 um 4:17 pm

      Liebe Anna, schön, dass du da bist.
      Ich pflichte dir bei, dass wir euch viel viel mehr wahrnehmen und auf euch hören sollten.
      Lass mich bei dieser Gelegenheit auch darauf hinweisen, dass Frauen ’nachwachsen‘, denen wir zuhören sollten.
      Bine zum Beispiel, aber es gibt noch viele mehr!
      Das System durchschauen https://www.youtube.com/watch?v=cdk6kfHdwfQ

      • März 8, 2021 um 7:03 pm

        Lieber Axel, wie du sagst, den Nachwachsenden hört man zu.
        Ich denke mal der Sinn meiner Aussage ging hier so ein bißchen vorbei am Verständnis, und ein bißchen daneben ist eben doch vorbei.
        Vielleicht drücke ich mich nicht klar genug aus. Oder vielleicht sind wir schon so weit entfernt daß solche Dinge kaum noch registrieren können, egal wie man es sagt.

  4. Martin Bartonitz
    März 8, 2021 um 3:28 pm

    Oha, hier bekommt der Volksverpetzer mal so richtig auf die … Spiegel vorgehalten:

  5. No_NWO
    März 8, 2021 um 9:00 pm

    Der US-Kulturwissenschaftler Prof. Darryll Hamamoto verwendet einen vielsagenden Begriff — perception nazi. Wahrnehmungs-Nazi.

    Mir begegnen solche Nazis immer, wenn ich die politische Ökonomie (Wirtschaftslehre des Kapitals) der Herren Marx, Engels und Lenin verwende, um mit deren Hilfe eine rationale bzw. sachlich und logisch begründete Argumentation zu entwickeln. Wahrnehmungs-Nazis verstehen ihre Dummheit nicht, die darin besteht zu unterstellen, wer die von jenen drei Herren entwickelte politische Ökonomie zustimmend verwendet, würde auch deren Gesellschaftsentwürfen zustimmen. Es ist absolut irre.

    Meine einzige Erklärung für eine dermaßene Dummheit ist, es müsse dahinter ein psychiatrisches Phänomen stehen, etwa ein Nervenschaden als Folge einer Gehirnwäsche. (Denn Wahrnehmungs-Nazis können durchaus recht intelligente Menschen sein. Nur gibt es diese Totalausfälle an Intelligenz an einer bestimmten Stelle.) Wahrscheinlich ist diesen Menschen eingeflüstert worden, abgrundtief böse und schlecht zu sein — zu denken etwa an die „German guilt“. Hinzu die allgemeine Gehirnwäsche durch die Staatsschule, welche Kindern suggeriert, einen Körper zu haben, sei schändlich (siehe «l’ensaignement» von Anne Querrien). Jene Schuldgefühle sind zu subtil vermittelt, um sie intellektuell abwehren zu können. Also wird nach außen projeziert. Auf Objekte, die von der herrschenden Propaganda dazu als geeignet markiert werden, als böse und schlecht. Was den Vorteil hat, daß der von seinem Schuldempfinden Verunsicherte sich nun in die Sicherheit der von gesellschaftlichen Autoritäten angeführten großen Herde schmiegen kann.

    Nun ist aus dem Marxismus tatsächlich nichts wirklich Vorzeigbares hervorgekommen. Es ist aber ausgerechnet die Marxsche politische Ökonomie in der Lage, sehr simpel zu zeigen, warum dem so ist. Daneben kann sie auch sehr simpel logisch darlegen, warum es jetzt zu einem «Great Reset» kommen MUSS. Wer sich jener politischen Ökonomie verweigert, beraubt sich der Möglichkeit, eine realistische Lageanalyse zu erstellen und dann rationale Lösungswege aufzuzeigen. Der Wahrnehmungs-Nazi verhält sich demnach auch (imho eklatant) selbstschädigend.

    Der Wahnsinn allen Wahnsinns in all diesem Wahnwitz ist aber, den drei genannten Haßobjekten zu unterstellen, Menschen in die Versklavung zwingen zu wollen, ohne zu erkennen, selbst bereits zutiefst versklavt zu sein. UND selbst in die eigene Versklavung einzuwilligen. UND dieses dann auch noch als „Moral“ auszugeben. UND von allen anderen einzufordern. Gemeint die Teilzeitsklaverei namens Lohnarbeit, die eine Selbstversklavung ist. Und dem Kapital überhaupt zur Existenz verhilft. Und so dann auch jenen aus den inneren Mechanismen des Kapitals unausweichlich hervorkommenden eugenischen und genozidalen Politiken zur Existenz verhilft, welche Mensch, Natur und Welt zerstören MÜSSEN.

    Der Wahrnehmungs-Nazi ist tatsächlich so eklatant dumm, daß er nicht begreift, daß er selbst es ist, der genau das tut, was er den Herren Marx, Engels und Lenin als Absichten unterstellt. Das ist fast schon eine Leistung! Könnte Wahnsinn wahnsinniger sein? Oder Dummheit dümmer?

    Ja, richtig, Nervenschaden. Psychiatrisch behandlungsbedürftig. Sagte ich doch. Das Problem ist nur, daß der Wahrnehmungs-Nazi nicht auf der WHO-Liste der behandlungsbedürftigen Erkrankungen steht. Klar, ganz logisch: Welt-Herrenmenschen-Organisation.

  6. Tula
    März 9, 2021 um 10:52 am

    „Freiheit geht nur bis dahin, wo der Andere verletzt wird“

    ja so ist es. 🙂

  7. Tula
    März 9, 2021 um 11:01 am

    Bei soviel Mist, der in den Medien zu lesen und zu hören ist, geht die Wahrheit meistens unter und zu guter Letzt wird die Wahrheit dann auch noch zensiert, im Großen wie im Kleinen.

    Unsere Kultur ist momentan ein großer Misthaufen aber das heißt nicht das man sich dem anschließen muss.

    In meinem Leben und auch im engeren und weiteren Umkreis, gibts keine Zensur.

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