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Frei Testen und Impfen …

Wenn das Ergebnis eines nasalen, oralen oder analen Abstrichs mit hoher Fehlerquote rechtlich stärker wiegt als das Grundgesetz und elementare bürgerliche Grundfreiheiten, dann läuft etwas gewaltig schief!

Bild: Netzfund

In unserer Familie, zur großen Teilen aus dem doch sehr liberalen Böhmen stammend, reiben wir uns immer wieder die Augen, was uns in den Medien aber auch real auf unseren Straßen begegnet. Die Zeiten des ‚mündigen Bürgers‘, den noch Kant und Humboldt beschworen, scheinen dermaßen weit weg zu sein … Bitte lasst Euch diesen Netzfund auf der der Zunge zergehen:

„Freitesten“ immer und überall???

Keine Teilnahme mehr am normalen Leben, ohne die eigene Ungefährlichkeit zu beweisen:
Was uns binnen eines Jahres eingetrichtert und antrainiert wurde, was bereits eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen irreversibel geschädigt hat, wird vom Staat nun endgültig in Normen und Vorschriften festgeschrieben:

Jeder Mensch ist potentiell als krank, ansteckend und hochgefährlich. Er gilt als eine Bedrohung für das Leben Anderer – und er kann sich allenfalls gegen ständig zu aktualisierende negative Testergebnisse ein paar Momente marginaler Freiheit kaufen.

Was im Namen dieser Pandemie vom Staat dekretiert und mittlerweile zur Bedingung für an sich unveräußerliche Grundrechte und Freiheiten gemacht wird, ist ein einziges Verbrechen – und wenn wir alle nicht schleunigst von diesem Irrweg abkommen, dann Gnade uns Gott. „Weltwoche“-Chefredakteur Roger Köppel bringt es auf den Punkt:

Eine panikgetriebene Teststrategie macht aus allen Gesunden, sogar den Kindern, Verdächtige, wandelnde Infektionsherde, potenzielle Killer… Mit den Tests muss jeder künftig seine Unschuld beweisen. Sonst sperrt man ihn vom Leben aus. Nein!

„Weltwoche“-Chefredakteur Roger Köppel

Das Motto scheint zu lauten: Früher war man von Natur aus und von Geburt an zunächst einmal gesund; heute gilt man als asymptomatisch krank und/oder als ständige Viren-Zeitbombe.

Corona hat den Generalverdacht in die Welt gebracht, dass jeder ein infektiöser Gefährder ist. Auf Twitter schrieb dieser Tage jemand, dies sei der feuchte Traum von Big Pharma: Millionen gesunde Menschen stürmen in die Läden, um mit eigenem Geld Tests zu kaufen, die nachweisen, dass Gesundheit eine Illusion ist und umgehend behandelt werden müsse.

Was bereits mit den Masken, dieser zuerst stoff-, dann vliesgewordenen „Solidaritätsbekundung“, als allgegegenwärtige Demonstration kollektiven Wohlverhaltens bzw. Untertanengeistes versucht wurde, nämlich die Manie des „Sich-gegenseitig-voreinander-Schützens“ auf die Spitze zu treiben: das wird nun um die neuen Schutzbriefe namens „Schnelltests“ ergänzt – unter Inkaufnahme abenteuerlicher Kosten für die Bürger, die gleich doppelt blechen dürfen. Einmal durch immense persönliche Ausgaben für die Tests, und dann noch einmal mit ihren Steuergeldern für staatliche Ausgaben – von den vermeintlich „kostenlosen“ Testkits bis hin zur Etablierung einer monströsen Test-Infrastruktur.

Wenn der Staat, der diese neue Wirklichkeit propagiert und in himmelschreiend lächerlichen und zusammengesponnenen „Stufenplänen“ und „Teststrategien“ niederschreibt, wenigstens in der Lage wäre, die Voraussetzungen seiner eigenen Zielvorgaben zu schaffen, dann hätte dieser Irrsinn ja noch innere Stringenz. Ironischerweise jedoch ist das Gegenteil der Fall. Organisation und Einkauf der Tests, aber auch die Logistik wurden von der Politik noch gründlicher vergeigt als zuvor bereits die Masken- und Impfstoffbeschaffung.

Eine Bundesregierung hat nicht das Recht, die Wiederherstellung von Alltagsnormalität von willkürlichen Auflagen abhängig zu machen – und dann schon gar nicht, wenn sie die dafür erforderlichen strukturellen Bedingungen nicht einmal ansatzweise herzustellen imstande ist. Wenn beim Testen überhaupt etwas funktionieren wird, dann nur deshalb, weil der vielgeschmähte Markt seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellte – und – freilich in der Erwartung legitimer Profite – aus eigenem Antrieb das realisiert, was jammernde Berufspolitiker nicht gebacken bekommen.

Trotzdem verliert man sich in Merkels Wagenburg in immer grotesker anmutenden Phantasmen einer schönen neuen Testwelt. Kanzleramtsminister Helge Braun sinniert gestern:

Wir haben unterschiedliche Erwartungen an kleine und große Unternehmen. Wenn ich an VW oder die großen Fluglinien denke – viele haben eine professionelle Testinfrastruktur. Und bei kleineren Unternehmen stelle ich mir eher vor, dass sie auf dem normalen Einkaufsmarkt Tests besorgen und ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Um die Sicherheit im eigenen Betriebsablauf zu unterstützen, aber auch um wirklich etwas für die Allgemeinheit zu tun. Wenn die Unternehmen ihre Mitarbeiter testen, sind wir in der Pandemiebekämpfung einen großen Schritt vorangekommen.

Kanzleramtsminister Helge Braun

Dieser nächste ‚große Sprung nach vorne‘ in einer ewigen, zur Posse verkommenen „Pandemiebekämpfung“ wird einer bereits in den letzten Zügen liegenden Mittelstandswirtschaft den ultimativen Todesstoß versetzen, weil die permanente Testobsession erstens gar nicht durchführbar ist und zweitens mit erheblichen Mehrkosten bei gleichzeitigen Umsatzeinbrüchen einhergehen wird. Die einzigen Gewinner werden diesmal, wie zuvor schon die Masken-, Hygieneartikel- und Impfstoffhersteller, die Akteure der neuen milliardenschweren „Testindustrie“ sein. Und man kann schon jetzt Wetten darauf abschließen, dass sich auch bei den Antigentests wieder Abgeordnete und Regierungsvertraute mit „Provisionen“ und „Netzwerker-Dienstleistungen“ die Taschen vollmachen werden.

Nicht einmal zynisch-abgefeimte Großkapitalisten hätten sich den dystopischen Zustand ausmalen können, auf den wir schnurstracks zusteuern: Von Lockdowns um ihre Existenz gebrachte Menschen stürmen wie Zombies die Supermärkte, um ihr letztes Geld für Antigen-PoC-Kits auszugeben; Regale mit den Schnelltests werden schneller geplündert als vor einem Jahr die Europaletten mit Klopapier. Andere stehen um fünf Häuserblocks stundenlang an, um sich den begehrten „Negativnachweis“ zu holen. Kein Glas Bier mehr mit Freunden, kein Einkauf einer Unterhose, kein spontanes Workout im Fitnessstudio ohne aktuellen Testfreibrief – und nur nach Terminvorgabe und falls es die „Inzidenzen“ hergeben, versteht sich.

Dass sich die großen Handelsketten in ganzseitigen Anzeigen und Werbespots für die Schnelltests gegenseitig überbieten und diese zu Schnäppchenpreisen wie Waschmittel und Hundefutter anbieten, versinnbildlicht die endgültige Trivialisierung von Corona. So wenig wie vor 500 Jahren Tetzels Ablassbriefe, mit denen sich die angstgetriebenen Menschen Schutz vor ewiger Verdammnis im Fegefeuer kauften, irgendetwas mit fundierter Theologie oder Gottgefälligkeit zu tun hatten: So wenig haben heute Schnelltests, die von ungelernten Mindestlöhnern im Billigdiscounter als Massenware verkauft werden, noch irgendetwas mit Medizin und Gesundheit zu tun. Beiden Phänomenen liegt eine ähnliche kollektive Psychose zugrunde – und, damals wie heute, vor allem das Profitstreben interessierter Kreise.

Der verstörende Unterschied ist, dass wir heute nicht mehr im späten Mittelalter, sondern im 21. Jahrhundert leben, und dass man es eigentlich nicht für möglich halten sollte, wie bereitwillig scheinbar aufgeklärte Menschen ihre Freiheiten, ihr Lebensrecht und ihre Selbstbestimmung einem furchtindizierten „Test-Aberglauben“ unterzuordnen bereit sind – angesichts einer Krankheit ohne Kranke, einer Pandemie ohne Übersterblichkeit, einer Lawine von „Neuinfizierten“ ohne Symptome. Wenn das Ergebnis eines nasalen, oralen oder analen Abstrichs mit hoher Fehlerquote rechtlich stärker wiegt als das Grundgesetz und elementare bürgerliche Grundfreiheiten, dann läuft etwas gewaltig schief.“

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  1. Martin Bartonitz
    März 9, 2021 um 10:51 pm

    Hm, ist es das, was jetzt laufen sollte?

    „Die Regierung muss weg, das System muss weg!“

    • No_NWO
      März 10, 2021 um 8:45 pm

      Ganz ketzerisch gefragt — Was wäre geschehen, wenn vor 10 Jahren niemand mehr gewählt hätte? Antwort: Garnichts Die hätten einfach weitergemacht, als sei nichts geschehen.

      Nur eines steht fest, und nur mit diesem einen sollten wir uns geistig auseinandersetzen, um eine angemessene innere Haltung zu entwickeln: Es wird brutal werden, ähnlich wie zwischen 1945 und 48. Und wahrscheinlich deutlich schlimmer. Deutlich.

      US-Kulturwissenschaftler Prof. Hamamoto meint, unsere einzige wirkliche Waffe sei das Lachen. Kann jeder bei sich selbst mit anfangen, und über sich selbst lachen, finde ich. Erst wenn das so gelingt, daß man sich danach stärker fühlt, sollte man über andere lachen. Damit die sich auch stärker fühlen. Manchmal reichen aber schon ein paar Eimer kalten Wassers.

      Keine Sorge, von dem kalten Wasser wird es in den nun vor uns liegenden Zeiten mehr als genug geben. Also übe man sich besser jetzt schon in Lachen. Man wird es brauchen. Wenn man nichts mehr zu lachen hat. Bald.

      Ich bin übrigens allerbester Dinge. What goes up will come down.😁

  2. Martin Bartonitz
    März 9, 2021 um 10:58 pm

    Die Menschen sollten via Propaganda ihre Untertanenrollen einnehmen:

    • Tula
      März 10, 2021 um 11:37 am

      ja, das stimmt und ist nichts neues, altbekannt.

      Und wer und wo sind die Menschen die sich derart beeinflussen lassen in ihrem Leben?

      Die Deutschen sind ja eher ängstlich und folgsam, bei uns hier in Österreich kennt sich eh keiner mehr mit den Regeln und Verboten aus, also tun wir inzwischen was wir wollen, glaubst du wirklich das dich jemand einsperrt oder du eine Geldstrafe bekommst wenn du nach zwanzig Uhr auf der Straße bist, usw.
      Künstler und Hotelier haben natürlich die volle Wucht abbekommen aber auch sie haben längst Schlupflöcher entdeckt.

      Ich kenne keinen Menschen hier bei uns der diese Regierung wieder wählen würde, die ganze Organisation und Information war nur unterirdischen und die Menschen hier bei uns sind ja nicht blöd.

  3. März 10, 2021 um 1:10 am

    Es ist beängstigend – man muss aktiv für seine Ausgeglichenheit arbeiten. Die Bewegung der Autodestruktion der Gesellschaft durch Abfall von Glauben und Gott ist nicht zu stoppen und wird irgendwo ganz weit unten hart aufprallend zum Ende gelangen. Von dort geht es wieder aufwärts. Möglicherweise erleben wir das nicht mehr. Ich hoffe, Brasilien wird milder getroffen.

  4. Tula
    März 10, 2021 um 1:17 pm

    “Genieße! Wenn du deine Arbeit nicht genießen kannst, wechsle sie. Worauf wartest du?”

    Osho

  5. Tula
    März 10, 2021 um 1:18 pm

    “Ich kenne keinen größeren Mut, als jenen, den man braucht, um in sich selbst zu schauen.”

    Osho

  6. Tula
    März 10, 2021 um 1:21 pm

    Gruppenbewusstsein – der kollektive Sog, der besinnungslos macht
    Intelligente, nette Menschen werden zu Verleumdern, Dieben und Mördern, wenn sie von Gruppenbewusstsein gesteuert werden. Das Kollektiv übernimmt die Führung und der Mensch folgt besinnungslos nach.
    Gruppenbewusstsein kann allerdings auch hilfreich sein…
    Gruppenbewusstsein – der kollektive Sog, der besinnungslos macht
    “Das Phänomen des Gruppenbewusstseins ist eine Realität.

    Die Welt ist in solch einem Durcheinander, denn jeder steht auf einer anderen Stufe. Gruppenbewusstsein ist nur möglich, wenn ihr alle auf der selben Stufe seid. Wenn ihr zum Beispiel alle besinnungslos seid, dann geht eine Art Rhythmus von euch allen aus und verbindet euch miteinander.

    Das kannst du manchmal in Aufständen sehen, wenn der Mob ganz und gar vergisst, was er tut.

    Ich habe mit meinen eigenen Augen Hindu-Moslem-Aufstände gesehen. Und es erstaunte mich wahrzunehmen, dass die Leute, die sich hier gegenseitig töteten, nette Menschen waren. Viele von ihnen kannte ich persönlich.

    Professoren, die in der Masse stehlen, rauben und töten
    Ich hätte mir nie vorstellen können, dass sie so leicht jemanden töten könnten oder ein Haus samt ihren Bewohnern so leicht anzünden könnten – ohne zweimal darüber nachzudenken. (…)

    Ich sah Professoren stehlen, rauben und töten, sie zündeten Hindus oder Muslime an. Später sprach ich sie darauf an und sie sagten:

    “Wir wundern uns auch darüber. Wenn jemand zu uns sagen würde: ‘Geh und zünde dieses Haus an’, könnten wir das alleine nicht tun. Doch wenn es dort eine Masse gibt, die es anzündet, dann können wir daran teilnehmen.”

    Ich sagte: “Was ist der Unterschied?”

    Ein Mann sagte: “Auf eine komische Art und Weise fühle ich mich überhaupt nicht verantwortlich. Wenn die ganze Menge es macht, dann bin ich nicht verantwortlich, ich bin nur ein Teil des Massendenkens. Die Masse macht das, ich mache nichts. Und das Haus wird unweigerlich brennen, ob ich teilnehme oder nicht.”

    Das unsichtbare, verbindende Band der Gruppe
    Wann immer es einen ähnlichen Gedankenzustand gibt, ein ähnliches Bewusstsein, gibt es etwas Unsichtbares, das dich mit den anderen verbindet und zu einem kollektiven Phänomen macht.

    Wenn das Gruppendenken niedriger als Bewusstsein ist, dann fällst du in Barbarei, Mord, Gewalt, Brandstiftung.

    Wenn es etwas Höheres als Bewusstsein ist, dann erschafft ihr eine unglaubliche Energie, von der jeder, der ihr nahe kommt, sofort angezündet wird – so viel Bewusstseinsfeuer, so dass selbst ein unbewusster Mensch bewusst werden muss, er wird wach werden müssen.

    Auf diesem Wissen haben die geheimen Schulen des Mystizismus bestanden:
    Das, was du nicht alleine tun kannst, oder was du anstrengend und schwierig zu tun findest, ist einfach und leichter möglich, wenn es viele Leute zusammen tun. Dann wirst du plötzlich von einer Massenenergie genommen, eine Welle, auf der du reiten kannst.

    Alleine hättest du vielleicht 1000mal darüber nachgedacht, doch wenn so viele Leute höher gehen und sich freuen – und du kannst ihre Freude sehen und fühlen – dann vergisst du deine Ängste, du vergisst deine Hemmungen. Du beginnst, dich ihnen anzuschließen.

    Schulmethoden hängen von dieser grundlegende Tatsache ab, davon, dass Bewusstsein als Kollektiv funktionieren kann.

    Christen, Muslime, Hindus in kollektiver Besinnungslosigkeit
    Besinnungslosigkeit hat über alle Jahrhunderte als Kollektiv funktioniert. Tausende von Christen gingen auf einen Kreuzzug, um Juden und Muslime zu töten – was denkst du? Keiner von ihnen hat darüber nachgedacht?

    Tausende von Frauen wurden als Hexen lebendig verbrannt und niemand hat sich dagegen gewehrt. Was muss der Grund dafür sein? — Einfach eine kollektive Besinnungslosigkeit.

    Sie fühlen sich alle gleich an. Niemand kann gegen so eine ungeheure Strömung von so vielen Leuten gehen. Daher kommt der Wunsch jeder Religion noch mehr Mitglieder zu haben. Dann können sie eine kollektive Flut erschaffen – was sie auch getan haben.

    Zu Buddhas Zeiten praktizierten sie das. Als Buddha gegangen war – er hatte eine ungeheure Energie von Überbewusstsein geschaffen, die das ganze Land verwandelte – als er dann gegangen war und seine Hauptschüler weg waren – nach 5 Jahrhunderten waren die einzigen Buddhisten, die es noch in Indien gab, diejenigen, die als Buddhisten geboren wurden.

    Außer dieser Tatsache war nichts von Buddha in ihnen und so gab es nichts, was der hinduistischen Massenbewusstlosigkeit hätte entgegen stehen können. (…)

    Wie der uncharismatische Hitler ganz Deutschland überzeugte
    Das Prinzip des kollektiven Denkens kann auch in anderen Feldern als den religiösen gesehen werden. Zum Beispiel waren Psychologen und Philosophen erstaunt über die Tatsache, dass ein Mensch wie Adolf Hitler – fast zurückgeblieben, ohne irgendeiner charismatischen Persönlichkeit…

    Doch ein Land wie Deutschland, das so viel intellektueller als jedes andere Land in der Welt ist, das mehr Philosophen als jedes andere Land in der Welt hervorgebracht hat … wie geschah es, dass das ganze Land diesem Verrückten folgte?

    Und dieser Verrückte tat Dinge, die man sich nicht vorstellen kann: Tausende von Juden wurden in Konzentrationslagern vergast. Innerhalb Sekunden gab es nur noch eine Rauchwolke und all diese Tausenden von menschlichen Wesen verschwanden im Rauch! Millionen von Juden wurden lebendig in jenen Gaskammern verbrannt.

    Sehr gut ausgebildete, qualifizierte Leute organisierten diese Gaskammern und sie dachten nie darüber nach, was sie taten. Und niemand konnte eine Antwort geben. Es ist immer noch eine Frage und es wird eine Frage bleiben, wenn sie nicht verstehen, dass das Denken die Fähigkeit hat, kollektiv zu funktionieren.

    Dann zählen Individuen nichts. Dann denken sie nicht, dass sie verantwortlich wären. Wenn das ganze Land etwas tut… Und das ist, was Adolf Hitler organisierte. Sein ganzes Streben war, große Kundgebungen zu veranstalten.

    Tausende junger Leute, die sich hinter ihm versammelten, erschufen einen Eindruck und eine Welle von Besinnungslosigkeit, die du nicht sehen kannst. Die Leute, die die Versammlungen beobachteten fielen einfach mit der Kundgebung in einen bestimmten unbewussten Rhythmus.

    Diese Versammlungen waren alle in Großstädten durchgeführt worden und die Leute kamen von den Dörfern, um sie zu sehen.

    Was war die psychologische Absicht dieser Kundgebungen?

    Der Zweck war, dem ganzen Land klar zu machen, dass ‘diese Leute mit mir sind’. Tausende junger Leute, die die gleichen Slogans rufen, gleiche Kleidung tragen, zu gleicher Musik paradieren, das erschuf eine Atmosphäre in der sogar ein Mann wie Martin Heidegger, einer der besten Philosophen diesen Landes, zu einem Gefolgsmann von Adolf Hitler wurde.

    Handelst du in eigener Verantwortung oder im Gruppenbewusstsein?
    Jahrhundertelang geht das nun schon so. Politiker haben dieses Phänomen benutzt, religiöse Führer haben es benutzt, wahrscheinlich ohne zu wissen, was sie tun und wie Gruppenbewusstsein geschieht. Sie wissen wahrscheinlich nichts.

    Du weißt nicht, wie Elektrizität funktioniert, du weißt einfach nur, wie du sie an- und ausstellen kannst. Das ist alles, was dein Wissen aufmacht. Die Politiker mögen vielleicht kein Verständnis für das kollektive Denken haben, doch es geschieht trotzdem.”

    “Weltweit muss jeder Mensch über das Phänomen des Gruppendenkens Bescheid wissen. Bevor du handelst, denke zweimal:

    Tust du das in eigener Verantwortung oder folgst du nur der Masse, der Menge?

    Der Masse zu folgen ist ein Verbrechen, denn die Menge ist nicht bewusst, sie kann nur besinnungslos sein.”

    Osho, Zitat – Auszug aus The Path of the Mystic #5

    Quelle: findyournose

  7. Gerd Zimmermann
    März 10, 2021 um 2:17 pm

    https://www.merkur.de/welt/coronavirus-vorhersage-baba-wanga-hellseherin-pandemie-prophezeiung-trump-putin-obama-zr-13599145.html

    Baba Wanga, sicher eine Schwester von mir, blind aber sehend.

    Wie kann man Dinge sehen, die man nicht sehen kann, z.B. Bewusstsein.

    Gott hat ja auch noch kein Mensch gesehen. Weder der Papst noch der mit dem weisen
    Bart.

    Alles nur Wanderprediger.

    Wie kann ich wissen was Materie ist und wie sie entsteht.
    Ganz sicher nicht durch die empirische Beobachtung von bewegter Materie.

    Erhebe dich über deine Sinne wie die blinde Baba Wanga.

    Das Licht schuf sich das Auge um gesehen zu werden, nicht das Auge erschafft
    das Licht.
    Das Auge sieht nicht wie Licht entsteht.

    Corona ist ein Mittel zum Zweck.

    Der Blick in die Zukunft, mit dem wissenden Auge, ist ein Blick in unsere
    Vergangenheit.

    Darum können nur Menschen wissen die jenseits ihrer elektrischen
    Sinneswahrnehmung wahrnehmen können.

    So wie Baba Wanga, ohne Augen die Zukunft sehen.

    Nicht alles muss stimmen, denn die Vergangenheit kann geändert werden.

    Wenn man versteht wie Zeit entsteht.

  8. Martin Bartonitz
    März 10, 2021 um 9:49 pm

  9. Martin Bartonitz
    März 10, 2021 um 9:51 pm

    Politiversagen:

    https://platform.twitter.com/widgets.js

    • No_NWO
      März 10, 2021 um 10:38 pm

      Ein begnadeter Komiker, dieser Herr Stelter. Naja, wie denn auch anders bei einer Sendung, bei der alle so tun, als bestünde das Publikum nicht aus Anstaltsinsassen. Da kann man den größten Schwachsinn erzählen und keiner lacht. Gelacht würde da nur, wenn kein Schwachsinn erzählt würde. Dann würde ganz empört „Unsinn! Unsinn!“ gerufen. Zum Beispiel, wenn der Stelter erzählt hätte, daß die Versäumnisse des Staates Teil des Plans sind. „Welches Plans denn,“ hätten die Insassen dann ganz empört gerufen!? Und der Stelter würde nie wieder eingeladen werden.

  10. Martin Bartonitz
    März 10, 2021 um 10:22 pm

    Aufgeschnappt:

    „Ich wollte die um meine Gesundheit ganz besonders besorgten Bürger dieses Landes nochmal darauf hinweisen (bevor sie ihr Geld bei Aldi, Lidl & Co für Schnelltests verplempern [und sich womöglich gar noch mit Rhinoviren infizieren, beim stundenlangen Anstehen und der üblicherweise folgenden Rauferei um die letzte Packung]), dass diese Schnelltests (ziemlich!) wenig „Sinn machen“… Zu spät, schon gekauft? Ach, das tut mir leid!
    Zur Sache: Nehmen wir mal die Daten aus Österreich als Anhaltspunkt, dort wird schon seit gut 4 Monaten mit Schelltests gearbeitet. Dort fand man zuletzt 536 Positive bei 1.300.000 Tests. Prävalenz also etwa 0,04%. Bedeutet, wenn man symptomlos ist, ist man mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 0,04% dennoch „infiziert“. Würde man sauber nachtesten fände man darunter auch noch bis zu 536 falsch-positive Resultate (aber ignorieren wir das einfach).
    Der Test selbst senkt die Wahrscheinlichkeit unerkannt infiziert zu sein etwa um den Faktor 20. Also, die Wahrscheinlichkeit dennoch infiziert zu sein, obwohl der Test anzeigt, man sei nicht infiziert, liegt dann bei nur noch etwa 0,002%.
    Ich mache es jetzt mal wie die Regierung, bloss andersherum, ich stelle die Zahlen mal so dar, dass sie am lächerlichsten wirken. Die Wahrscheinlichkeit nicht infiziert zu sein liegt generell bei 99,96%. Man kann das mittels Test bestätigen und im Fall eines negativen Ergebnisses erhöht sich die Wahrscheinlichkeit nicht infiziert zu sein auf 99,99%.
    Ob einem diese 0,038% gut ~5 Euro, ziemlich früh aufstehen und eine Schlacht am Wühltisch wert sein sollten? Vielleicht im Einzelfall.
    Leider gehe ich fest davon aus, dass mehr als jeder 2500. Selbsttester die Probe nicht akkurat nimmt. Womit die Wahrscheinlichkeit, dadurch ein falsch-negatives Ergebnis zu bekommen, höher sein dürfte, als die Wahrscheinlichkeit überhaupt „infiziert“ zu sein. Das ist genau genommen gefährlich, weil man sich in einer trügerischen Sicherheit wiegen könnte.
    Noch grösser wird das Problem, sollte man typische Corona-Symptome haben. Denn ich möchte gar nicht wissen, wie viele „Spezialisten“ sich dennoch voll auf das negative Testergebnis verlassen und z.B. die todkranke Omi besuchen, im ÖPNV herumhusten, … Ich befürchte daher, die Schnelltests „kosten“ am Ende mehr Leben, als die „rettet“. Was natürlich prima zu allen anderen Massnahmen passen würde, die wir bisher ergriffen haben (und irgendeinen roten Faden braucht ja jedes Projekt!).
    Bitte auch nicht vom Hochhaus springen, wenn der Test „positiv“ anzeigt. Die Wahrscheinlichkeit dass das Ergebnis korrekt ist, liegt unter 2%. Anders gesagt, zu mindestens 98% ist man trotz Positivtest in Wirklichkeit nicht „infiziert“. Sagt das RKI“

  11. Martin Bartonitz
    März 10, 2021 um 10:24 pm

    Unsere Alten gehen scheinbar nun schneller auf die andere Seite, seitdem sie geimpft werden:

  12. Martin Bartonitz
    März 10, 2021 um 10:42 pm

    „War nicht gewünscht, um keine Panik herzustellen …“ … das war 2018:

  13. Martin Bartonitz
    März 10, 2021 um 10:45 pm

    Nochmals zum Status Quo der Impfstoffe:

  14. No_NWO
    März 10, 2021 um 11:41 pm

    Es gibt tatsächlich Menschen, die glauben, wenn sie bei den nächsten Wahlen eine andere Regierung wählen, würde die es besser machen. Wenn das nicht funktioniert hat, versuchen sie es bei der nächsten Wahl noch einmal — verdammt, so leicht gibt man doch nicht auf! Bei der nächsten Wahl neuer Versuch — weil neuer Parteivorsitz; oder sogar eine ganz neue Partei! Und die Jahre kommen und gehen. Und nichts ist passiert. Im Gegenteil.

    Rechnen wir mal nach: 18 Jahre erster Weltverbesserungsversuch + 10 weitere Weltverbesserungsversuche alle 4 Jahre macht zusammen 58 Lebensjahre. Da sind einige schon tot. Andere in psychotherapeutischer Behandlung, bei Scientology, in einer religiösen Sekte, Alkoholiker, drogen- oder medikamentensüchtig, chronisch krank, arbeitslos, hoch verschuldet usw. Aber wetten, daß da dann immer noch welche sind, die… .

    Nun Frage, bitte: Wie nennt man diese?

    Und weitere Frage bitte: Wieviele Millionen davon gibt es in Deutschland?

    Und letzte Frage: Wundert sich da noch jemand? Über den Scheiß jetzt, meine ich.

    Ach so, ich weiß auch keine Wundermittel. Aber ich will auch nicht die Welt verbessern. Ein Zwangsneurotiker sei ich jedenfalls nicht, meinte neulich ein Tresenkumpel, der Psychiater ist. Aber ich sei ein gefährlicher Verschwörungstheoretiker. Warum, habe ich ihn gefragt. Glaubt keiner, was der mir geantwortet hat: Weil ich annehmen würde, Wähler würden die Welt verbessern wollen. „Ja was denn sonst,“ habe ich ihm erwidert! Darauf er: „Nee, die sind einfach bloß blöd.“

  15. Martin Bartonitz
    März 11, 2021 um 5:27 pm

    • Ralf Heimer
      März 11, 2021 um 7:17 pm

      Der Zettel ist nicht „Wichtig“ – der ist „Dämlich“. Das sollte in Groß draufgeschrieben werden.

      Der taugt höchstens dazu im Soziologieunterricht als Anschauungsmaterial zu dienen: Zeigt schön was rauskommt, wenn Menschen in ihrer Bubble nur noch Fake-News wahrnehmen und unkritisch konsumieren.

    • No_NWO
      März 12, 2021 um 10:24 am

      @Ralf — Ja, so ist das, denn auch im Faschismus muß alles seine Ordnung haben. Zumal, wenn es sich um die Bewältigung schwieriger logistischer Probleme handelt.

      Ein solches logistisches Problem ist die Entsorgung von Millionen von Tonnen unverwertbaren Schlachtfleisches. Hier erschwerend hinzu tritt die Schwierigkeit, im ersten Schritt die Trennung des Schlacht-Lebend-Fleisches (kurz: SLF) vom nicht zur Schlachtung vorgesehenen Herdenbestand (NSLF) vorzunehmen, ohne Unruhe in die Gesamtherde einzutragen. Mehr noch aber ist es aus Gründen der Entsorgung des Schlacht-Tot-Fleisches (kurz: STF) nicht möglich, die zur Schlachtung abgesonderte Auswahl an SLF gleichzeitig zu schlachten. Weswegen sich der eigentliche Schlachtvorgang über einen längeren Zeitraum zu erstrecken hat. Hier um so mehr darf in der Gesamtherde keine Unruhe entstehen.

      Ein von den historischen deutschen Faschisten unterschätzt gewesenes Problem war übrigens die finale Entsorgung des STF. Siehe Sobibor, wo die offene Verbrennung im Freien auf einer größeren Betonplattform zu langwierig und zudem sehr unvollständig war. Entsorgen in langen Gräben und Bedecken mit Erde erwies sich ebenfalls als ungeeignet, da die Massen faulenden Fleisches zu starker Gasbildung führten, welche die Erddeckschicht anhob. Die Geruchsbelästigung führte zu solchen Ausfällen beim Entsorgungspersonal, das Sobibor nach recht kurzer Betriebszeit bereits wieder geschlossen werden mußte.

      Letztendlich erwies es sich als logistisch alternativlos, Transporte sowohl von SLF als auch von STF möglichst gering zu halten. Am geeignetsten zeigte sich, Auswahl, Absonderung, Schlachtung und Entsorgung möglichst am selben Ort durchzuführen (siehe die Sondereinsatzkommandos in Osteuropa).

      Optimal wäre es, das SLF bliebe vor Ort, verstürbe auf eine „natürlich“ erscheinende Weise, und das STF würde mit den örtlich ohnehin bestehenden Kapazitäten entsorgt. Da diese Form der Entsorgung sich als in Friedenszeiten alternativlos herausgestellt hat, ist der Nachteil in Kauf zu nehmen, den Schlachtvorgang und die Entsorgung des STF über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg zu strecken.

      Es ergibt sich so als wesentliche Aufgabe, die Gesamtherde über einen durchaus längeren Zeitraum hinweg ruhig zu halten, damit die logistischen Abläufe nicht durch Paniken oder Aufruhr behindert bzw. verteuert werden.

      !!! Dies alles erfordert permanente und intensive Desinformation !!!

      Nun zur Auswahl des SLF und zur Schlachtung selbst, so ist ein schwacher Krankheitserreger in die Gesamtherde einbringen. Was es ermöglicht zu impfen. Die Impfung hat zweierlei Aufgaben. Zunächst Schutz gegen Infektion der nicht zur Schlachtung bestimmten Tiere (NSLF); dieser Schutz hat sich auch auf im weiteren eventuell noch auszubringende weniger schwache Erreger zu erstrecken. Es erfolgt das Versterben des SLF sodann als eigenläufiger, natürlich erscheinender Vorgang. Die Entsorgung des TSF schließt sich in der oben beschriebenen Weise an.

      Die zeitliche Streckung der Tötung des SLF wird durch wiederholtes Impfen erreicht. Daher hier nochmals zur Erinnerung, ist das Entstehen von Panik in der Gesamtherde unbedingt zu vermeiden ==>

      !!! Der Erfolg der Schlachtkampagne hängt zuallererst von permanenter und intensiver Desinformation ab !!!

      • Ralf Heimer
        März 12, 2021 um 3:11 pm

        @Mr No
        Der vor Methapern strotzende paranoide Phrasendrescher hat wieder zugeschlagen. Ich danke Ihnen mal wieder für den amüsanten Beitrag an Schwurbelrhetorik, dessen zu vermittelnder Inhalt zwar klar wird, aber dem doch jegliche faktische Grundlagen und Logik fehlen.

        Ich vermag diese Argumentation in keiner Weise mehr ernst zu nehmen, wie schon in jüngst längeren Diskussionen ausgeführt wurde.

        Ich könnte ausführen, wie ich es auch schon an anderen Stellen getan habe, warum ich den Zettel für „dämlich“ halte und gerade für eine Quelle von Desinformation. Aber nein – nicht nochmal – außer es gäbe wirklich jemanden, der eine inhaltliche Diskussion führen möchte.

        Hinweis: Sie sollten besser aufpassen, dass Sie demnächst nicht alle als Desinformationsverbreiter bezeichnen, die die total faschistoide Behauptung vertreten das 2 und 2 gleich 4 ist.

        • No_NWO
          März 12, 2021 um 6:24 pm

          Es ist immer wieder amüsant mit dir, Ralf. Bleib gesund!

  16. muktananda13
    März 12, 2021 um 10:32 am

    Im Namen der Sicherheit hat die Menschheit ihre Freiheit mit einem Schlag verloren.

  17. Martin Bartonitz
    März 14, 2021 um 11:08 am

    Christoph Sieber philosophiert übers Leben, über Unvernunft, die dazu gehört:

    „Gibt es ein Leben in der Pandemie?
    Es gibt so viel Uneinigkeit in diesen Tagen. Und stets geht der Blick auf das, was uns trennt. Warum nicht mal auf das blicken, was uns eint?
    Zum Beispiel die Erkenntnis: Der Mensch ist für eine Pandemie nicht gemacht.
    Mein Nachbar meinte neulich: Wir führen alle das Leben eines Frührentners.
    Ja, fügte ich hinzu, außer dass viele Kinder haben, die halt nicht die Enkel sind, die man nach einem chaotischen Wochenende den Eltern zurückgeben kann.
    Am meisten erschreckt mich, dass man sich so langsam gewöhnt: Ans Maskentragen, ans Schlangestehen, an Netflixabende, Lieferdienste, an die kontakt- und partyfreie Zeit. Wir gewöhnen uns an die Einschränkung der Grundrechte. Fuck! (man verzeihe mir dieses Wort, aber ein besseres ist mir an dieser Stelle einfach nicht eingefallen).
    Und ich ertappe mich dabei, dass ich früher alles besser fand. Naja, nicht alles, aber einiges.
    Man muss das den jungen Leuten ja inzwischen erzählen wie es früher war….vor der Pandemie. Und man kommt sich vor wie Opa, der aus der guten alten Kriegszeit erzählt.
    Früher gab es Konzerte. Live. Bands spielten auf Bühnen. Und unten stand Publikum, eng an eng, ohne Masken, umgeimpft. Man schrie, grölte, tanzte. Klingt heute wie ein Himmelfahrtskommando. Früher ist man bei Freunden einfach so vorbeigegangen, hat geklingelt und ist reingelassen worden. Ohne Test! Einfach so. Kein verstohlenes Treffen im Garten mit 1,50m Abstand. Wir haben uns sogar, und jetzt haltet euch fest, zur Begrüßung umarmt. Sowas kommt heute einem Terroranschlag gleich. Oder zumindest versuchtem Totschlag.
    Man hat sich in Restaurants gesetzt und dort gegessen. Mit wildfremden Menschen am Nebentisch. Und wenn einer genossen hat, hat man gerufen: „Gesundheit“. Man ist abends ins Theater oder ins Kino. Einfach so. Man musste vorher nicht online eine Karte buchen und seine Adresse hinterlegen. Man saß eng an eng. Wir haben Nächte durchgetanzt, in Kellern. Ungelüftet. Ungelüftet war kein Vergehen, das war Grundvoraussetzung. Der Schweiß musste an den Wänden herunterlaufen. Man lag unbekannten Menschen einfach so in den Armen. Wir haben uns Getränke, Zigaretten und Schokoriegel geteilt.
    Aus heutiger Sicht klingt das alles wie Sodom und Gomorra, aber wir haben das geliebt.
    Man ist in Urlaub gefahren, ohne vorher zu schauen wie hoch die Inzidenzzahl vor Ort ist. Wir sind an Stränden gelegen im Sommer und es kam vor, dass die Strandnachbarn mit einem Bein auf unseren Handtüchern lagen. Und es war okay. Überhaupt Inzidenzzahl! Die gab es früher gar nicht. Hat einfach keine Sau interessiert. In Talkshows saßen noch Dauergäste wie Wolfgang Bosbach und Sarah Wagenknecht. Lauterbach war ein netter älterer Herr mit Fliege und Drosten hieß noch Dr. Dressler und hatte seine Praxis in der Lindenstraße.
    Heute sind wir alle vernünftig. Das ist gut und das ist auch richtig.
    Aber wenn wir ehrlich sind: so ist das Leben nicht. Das Leben braucht auch die unvernünftigen Momente.
    Alkohol ist ungesund, weiß ich, trotzdem ist es schön sich zu besaufen. Und nicht nur das Gläschen Wein zum Essen. Ich meine sich so richtig zulöten, die Kante geben, sich abschießen. Hey, Alkohol ist eine Droge, ist ungesund. Ich will das nicht feiern. Aber irgendwie gehört diese Unvernunft auch dazu zum Leben. Das ganze Leben ist eine Aneinanderreihung von unvernünftigen Entscheidungen:
    Autofahren, Kaffeetrinken, Heiraten, Altwerden, Kinderkriegen, ein Haus bauen, eine Dose Schokoeis vorm Fernseher löffeln – all das ist unvernünftig. Aber auch verdammt lebenswert.
    Lasst uns einigen: Das Leben ist für eine Pandemie nicht gemacht.
    Hoffentlich ist die ganze Scheiße bald vorbei.
    Allen ein schönes Wochenende.“

    • No_NWO
      März 14, 2021 um 11:29 am

      Früher im brechend vollen Lokal — „…und wenn einer genossen hat, hat man gerufen: ‚Gesundheit‘.“

      Heute in der Kassenschlange des Supermarkts — wenn einer nießt, wird der Notarzt gerufen.

      Und die Kassiererinnen sind nun zu Übermenschen geworden — sie überleben sie alle. An ihnen scheitern sogar die hochinfektiösen Mutanten.

  18. Martin Bartonitz
    März 14, 2021 um 11:48 am

    Die Corona Impfung aus ethischer Sicht (RNA Impfung) | Dr. med. Ruediger Dahlke |

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