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Freundschaft – Freunde – Du – Ich

Freundschaft
Freunde
Du
Ich
Ich bin so froh zu wissen, dass ich nicht der „ Einzige“ bin.
Nicht der Einzige der so denkt in diesen Tagen wie ich denke und der so reagiert auf alles, wie ich reagiere auf alles, was um ihn herum passiert.
Es beruhigt mich einfach.
Natürlich ist es für andere beunruhigend.
Aber das ist eben nur für andere so.
Besonders für die, die glauben, die Einzigen zu sein, die Besten und Gescheitesten, die, die “ glauben“ etwas zu verstehen und deshalb andere zu zwingen versuchen, es ihnen gleich zu tun.
Oder zumindest glauben, sie zu ihrem Glück zwingen zu müssen.
Durch das was sie Moral nennen.
Durch Gesetze oder Verordnungen.
Mit Drohungen oder durch Gewalt oder auch nur durch das beenden einer langjährigen Freundschaft.
Egal um was es geht:
Ernährung
Umweltschutz
Asylpolitik
Tierhaltung
Musik
Kunst
Bildung
In manchen Bereichen bleibt man
einsam und alleine, trotz einem Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Aber in manchen Bereichen ist dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit eine Täuschung.
Zum Beispiel wenn es um Ausländerfeindlichkeit geht oder Rassismus.
Da gibt es Gleichgesinnte oder Mitglieder oder Mitläufer aber keine echten Freunde oder Freundschaften.
Auch wenn es den Anschein hat, weil man zusammen trinkt oder verfolgt oder gleich angezogen ist.
Mich beunruhigt das nicht besonders, weil ich verstehe wie schwer es ist diesem Gruppenzwang zu wieder stehen und wie einfach es ist über Krankheit zu berichten anstatt über Gesundheit.
„ Man macht halt mit“
Wenn man sich selbst nicht als wertvolle achtet kann man anderen diesen Wert nicht zugestehen und auch nicht darüber berichten.
Das ist halt so.
In dieser Zeit.

Besonders in dieser Zeit der Veränderungen.
Nicht der Einzige zu sein, in dieser speziellen Zeit der Veränderung oder Entwicklung, ist ein positives Gefühl.
Aber das war ich vor Corona schon nicht.
„ Nicht der Einzige“
Schon vor Corona hatte ich Zustimmung oder Ablehnung
Applaus oder Buhrufe
Freude oder Hass
Neider oder Gönner
Das ist nichts Neues
Egal um was es ging
Egal um was es geht
Flächenfrass, Insektensterben, Besitz, Vogelsterben, Umweltgifte, Erziehung, Schule, egal, dieses Zeitalter und diese Spezies Mensch.
Wir waren vorher schon nicht alle einer Meinung.
Warum sollte das jetzt anders sein?
Warum sollte es überhaupt so sein, dass alle einer Meinung sind.
Darüber denke ich nicht nach.
Ich will keinen auf meine Seite bringen
Ich habe keine Seite.
Ich steh nur hier
Ganz alleine
Und trotzdem nicht als Einziger.
Ich bin einfach da.
Ich wünsche mir Einsicht.
Ich wünsche mir Weitsicht.
Ich wünsche mir Bewusstseinserweiterung.
Nicht für euch
Nein
Für mich
Und ich bin nicht der Einzige der sich das wünscht.
Es gibt so viele „ nicht der Einzige“ da draussen in dieser Welt und sie müssen NICHT für ihre Einzigartigkeit und ihr „ nicht der Einzige sein“ auf die Strassen gehen.
Sie können es von zu Hause aus sein.
„Nicht die Einzigen“
Wie ich
Oder du
Man braucht nur zu glauben, dass es sie gibt.
Nicht glauben !!
Man weiß es.
Spürt und sieht und hört es
Wir brauchen uns nicht in Banden oder Vereinen oder Gruppen zusammen tun.
Wir brauchen keine Uniformen
Keine Farben
Keine 10 Gebote
Wir brauchen keine Führer
Wir brauchen keine Fahnen schwenken
Wir brauchen keine Werbung machen für Recht oder Unrecht.
Wir stehen jeder für sich.
Die das selbe spüren und sehen und fühlen.
Die auch wissen, dass sie nicht die Einzigen sind.
Keine Schattenwesen.
Real.
Neben dir in der U-Bahn mit oder ohne Maske.
Es sind uns nur die Augen geblieben, in die wir schauen können.
Ihr könnt dort wo ihr seid „ nicht die Einzigen „ sein.
In der Arbeit.
Hier schreibend.
Im VW Bus am Strand oder in der Irrenanstalt.
Als Krankenschwester oder Taxifahrer.
Nicht der Einzige von einer Meinung oder einem Glauben oder einer Idee zu sein bedeutet, dass es mehr gibt als dich, die so denken.
Glaub es einfach.
Sei beruhigt.
Fühl dich gut.
Sie denken und handeln zwar für sich so, aber schützen „andere“ durch ihr „ Sein“ davor, in Einsamkeit zu verzweifeln oder das Gefühl zu haben, alleine so zu sein.
„Andere“ die glauben sie sind die Einzigen, die diese Ohnmacht spüren oder verzweifeln.
Das sind sie nicht.
Die Einzigen.
Ich spüre es auch.“
Sie schützen „ andere“ auch vor Moralität und Traurigkeit, vor Arroganz und Besserwisserei.
Sie bestärken sie in ihrem Denken und ihrem Einzigartig sein.
Sie schützen “andere“ vor schlaflosen Nächten und sich nicht verstanden fühlen.
Vor Depressionen und Drogensucht
Niemand wird von „Allen “ verstanden und einer wird nie „alle“ verstehen.
Zwei Worte die in dieser Debatte immer auftauchen, sind:
Alle und Keiner.
Diese Worte dürfen im Zusammenhang mit Demokratie nicht benutzt werden.
Man kann es nicht jedem Recht machen . Schon der Versuch ist alles andere als Erfolgreich
Ich tappe einfach nicht mehr in diese Moralfalle.
Die Moral hat diese Schafe geschaffen und diese Herdenpflicht.
Ich bin nicht berechenbar.
Ihr seid es ja auch nicht
Ihr sagt ihr seit seit 30 Jahren Fans von mir und jetzt seid ihr es nicht mehr.
Das verstehe ich unter „nicht berechenbar“.
Mir reicht es zu wissen, dass ich nicht der Einzige bin der kein Fleisch isst oder den Vollmond sieht oder gegen eine Impfpflicht ist.
Ich bin auch nicht der Einzige der nicht versteht um was es wirklich geht oder der angelacht oder ausgelacht wird.
Was will ich mehr?
Ich sehe und fühle, dass für viele dieses Wort „Freiheit“ nur ein „davon laufen“ vor Entwicklung ist und ein statisches Anpassen an die gegebenen Umstände dieser Zeit.
Ohne einen Schritt voran zu kommen.
Ich möchte beweglich bleiben.
Das ist alles.
Danke fürs dabei sein dürfen.
Ja das sag ich euch heute.
Danke fürs dabei sein „dürfen“.

*** Autor: Hans Söllner ***

und noch das:

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. März 9, 2021 um 2:30 pm

    …(…)…Hand auf’s Herz,-ich weiß nicht wer mich hier-her g’führt hat ! Interessant ! Und was jetzt ? SÖLLNER schau’n & hör’n ?

  2. März 9, 2021 um 2:57 pm

    Ist es Zeichen, mein Ziel als hier Inkarnierter erreicht zu haben, wenn ich nicht mehr auf Zuwendung, welcher Art auch immer, anderer Inkarnierter angewiesen bin, um mich auf Erden gut aufgehoben zu fühlen?
    Diese Frage taucht mir bei der Lektüre auf.

    Man sagt, es gebe keine dummen Fragen. Meine Frage ist nicht dumm, sie entspringt indes einem Weltbild, an dem ich mich nicht mehr orientieren will. In diesem Weltbild geht es immer noch darum, dass ich gewisse Ideale erreichen müßte, um meinen Lebensplan erfüllt zu haben.

    Ich schätze mich glücklich, dass ich die Frage, kaum mir gestellt, von leisem Luftzug weggeblasen sehe. Ich bin Mensch. Ich bin hier unterwegs.

    Ziele? Ohne Gesellschaft mich gut aufgehoben fühlen sollte ich, so war meine Frage.
    Bah. Ich bin unterwegs, habe stets die Wahl des Weges. Das ist alles. Ich verfüge, so wie Du, über die dem Verstand nicht begreifbare Gabe des freien Willens.

    Diese Gabe im Verbunde mit der Macht meiner Gedanken, beide suche ich mit meinem Herzen zu befeuern.

    Der Text von Hans Söllner hat mir gut getan. Danke, Martin, für’s Einstellen.

    Die Musik habe ich angeklickt und abgeklickt. Das Gesicht hat mir genügt. Ein gezeichnetes, gutes Gesicht, mir eine Wohltat. Wahrer Mensch, dieser Hans Söllner.

  3. Tula
    März 13, 2021 um 4:18 pm

    ja ich würde mir auch mehr Friedenslieder wünschen, Künstler die sich an die Straße setzen und Friedenslieder singen, das würde ich mir wünschen.

  4. Tula
    März 13, 2021 um 4:28 pm

  1. No trackbacks yet.

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