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Über die Psychologie des Verschwörungsleugners

„Du spinnst! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die mit dem Geld sich gegen uns organisieren. Es hat doch schon immer Streit zwischen den Menschen gegeben, und auch zwischen ihnen wird es Streit geben. Also, die Reichen werden sich nicht gegen den armen Rest der Welt verschwören“. So werde ich immer wieder angesprochen, und frage mich dann, ob ich nur zu viel in die schon aufgeflogenen Verschwörung hinein interpretiere, oder ob mein Gegenüber einfach nur naiv ist, oder Angst hat, mal genauer hinzuschauen. Denn es tut schon weh, erkennen zu müssen, wie wenig Einfluss der große arme Teil der Welt gegen die wenigen Reichen haben. Und die Schere geht, wie laufend berichtet, immer weiter auseinander. Ich habe heute den Hinweis auf einen Artikel in Englisch erhalten, der der Frage nach der Psyche von jenen Menschen nachgeht, die Verschwörungen leugnen, und habe mir erlaubt DeepL für Jene wie mich zu bemühen, einen derart differenzierte Text nicht in der Elternsprache (jetzt fange ich auch schon an zu gendern …) gut erschließend zu können. Also ab ins Regal:

Ein genauerer Blick auf die Klasse, die spottet.

Warum sträuben sich ansonsten vollkommen intelligente, nachdenkliche und rational denkende Menschen gegen die Behauptung, Soziopathen würden sich verschwören, um sie zu manipulieren und zu täuschen? Und warum verteidigen sie diese unbegründete Position mit solcher Vehemenz?

Die Geschichte katalogisiert die Machenschaften von Lügnern, Dieben, Tyrannen und Narzissten und ihre verheerenden Auswirkungen. Auch in der heutigen Zeit gibt es viele Beweise für Korruption und außergewöhnliche Täuschungen. Wir wissen ohne Zweifel, dass Politiker lügen und ihre Verbindungen verbergen und dass Konzerne routinemäßig eine völlige Verachtung moralischer Normen an den Tag legen – dass Korruption uns umgibt. Wir wissen, dass die Drehtüren zwischen Unternehmen und Politik, das Lobbysystem, korrupte Aufsichtsbehörden, die Medien und die Justiz dazu führen, dass Fehlverhalten praktisch nie zu einem Anschein von echter Gerechtigkeit gebracht wird. Wir wissen, dass die Presse gelegentlich Lärm um diese Dinge macht, sie aber nie mit echtem Nachdruck verfolgt. Wir wissen, dass in den Geheimdiensten und bei den Strafverfolgungsbehörden Fehlverhalten in atemberaubendem Ausmaß an der Tagesordnung ist und dass auch hier nie Gerechtigkeit geübt wird. Wir wissen, dass Regierungen wiederholt die Rechte des Volkes ignorieren oder mit Füßen treten und das Volk aktiv missbrauchen und misshandeln. Nichts von alledem ist umstritten.

Was genau ist es also, das Verschwörungsleugner mit solcher Inbrunst, Rechtschaffenheit und Herablassung nicht anerkennen wollen? Warum verteidigen sie gegen alle Beweise spöttisch und verächtlich die bröckelnde Illusion, dass „die Großen und Guten“ irgendwo da oben sind, alles im Griff haben, nur unser Bestes im Sinn haben und akribisch, weise und aufrichtig sind? Dass die Presse dem Volk und der Wahrheit dient und nicht den Gaunern? Dass eine Ungerechtigkeit nach der anderen aus Fehlern und Versehen resultiert und niemals aus dem gefürchteten Wort: Verschwörung? Welcher vernünftige Mensch würde weiterhin in einer solchen Fantasiewelt leben? Der Streitpunkt liegt hier nur in der Frage des Umfangs. Jemand, der wirklich neugierig auf die Pläne mächtiger Soziopathen ist, wird den Umfang seiner Neugier nicht auf z.B. einen Konzern oder eine Nation beschränken. Warum sollten sie? Eine solche Person geht davon aus, dass die gleichen Muster, die sich vor Ort zeigen, wahrscheinlich auch ganz oben in der Nahrungskette der Macht zu finden sind. Aber der Verschwörungsleugner besteht darauf, dass dies absurd ist. Warum?

Es ist schmerzlich offensichtlich, dass die pyramidalen gesellschaftlichen und rechtlichen Strukturen, die die Menschheit hat entstehen lassen, genau die Art von Dominanzhierarchien sind, die den Soziopathen zweifellos begünstigen. Ein menschliches Wesen, das mit einer normalen und gesunden kooperativen Denkweise operiert, hat wenig Neigung, sich an den Kämpfen zu beteiligen, die notwendig sind, um eine unternehmerische oder politische Leiter zu erklimmen. Was also stellen sich die Verschwörungsleugner vor, was die 70 Millionen oder mehr Soziopathen auf der Welt den ganzen Tag tun, die in ein „Spiel“ hineingeboren wurden, in dem der ganze Reichtum und die Macht an der Spitze der Pyramide liegen, während die effektivsten Attribute zum „Gewinnen“ Rücksichtslosigkeit und Amoralität sind? Haben sie noch nie Monopoly gespielt? Soziopathen wählen ihre Weltsicht nicht bewusst und sind einfach nicht in der Lage zu verstehen, warum normale Menschen sich selbst in einen so unglaublichen Nachteil bringen würden, indem sie sich mit Gewissenhaftigkeit und Empathie einschränken, die für den Soziopathen genauso jenseits des Verständnisses liegen, wie eine Welt ohne sie für das menschliche Wesen ist. Alles, was der Soziopath tun muss, um in diesem Spiel zu gewinnen, ist öffentlich zu lügen, während er privat konspiriert. Was könnte einfacher sein? Im Jahr 2021 weiterhin zu glauben, dass die Welt, in der wir leben, nicht größtenteils von dieser Dynamik angetrieben wird, grenzt an rücksichtslose Naivität und grenzt an Wahnsinn. Woher kommt ein solch ungewollt destruktiver Impuls?

Das Kleinkind setzt ein angeborenes Vertrauen in die Menschen, bei denen es sich aufhält – ein Vertrauen, das in den meisten Fällen grundsätzlich gerechtfertigt ist. Anders könnte der Säugling nicht überleben. In einer vernünftigen und gesunden Gesellschaft würde sich dieser tiefe Instinkt mit der Entwicklung der Psyche weiterentwickeln. Während sich das Selbstbewusstsein, die kognitiven und logischen Fähigkeiten und der Skeptizismus im Individuum entwickeln, würde dieser angeborene Vertrauensimpuls weiterhin als ein zentrales Bedürfnis der Psyche verstanden werden. Gemeinsame Glaubenssysteme würden existieren, um diesen kindlichen Impuls bewusst weiterzuentwickeln, um dieses Vertrauen irgendwo bewusst zu platzieren – in Werte und Überzeugungen von dauerhafter Bedeutung und Wert für die Gesellschaft, das Individuum oder idealerweise für beide. Ehrfurcht und Respekt vor der Tradition, den Naturkräften, den Vorfahren, der Vernunft, der Wahrheit, der Schönheit, der Freiheit, dem angeborenen Wert des Lebens oder dem initiierenden Geist aller Dinge könnten allesamt als gültige Ruhepunkte betrachtet werden, in die wir unser Vertrauen und unseren Glauben bewusst setzen – ebenso wie diejenigen, die aus stärker formalisierten Glaubenssystemen abgeleitet sind.

Unabhängig von dem Weg, den man eingeschlagen hat, um einen persönlichen Glauben zu entwickeln und zu entfalten, ist es das Heranführen des eigenen Bewusstseins und der eigenen Erkenntnis an diesen angeborenen Impuls, der hier relevant ist. Ich glaube, dass dies eine tiefe Verantwortung ist – einen reifen Glauben zu entwickeln und zu kultivieren -, der sich viele verständlicherweise nicht bewusst sind. Was passiert, wenn es ein kindliches Bedürfnis in uns gibt, das sich nie über seine ursprüngliche Überlebensfunktion hinaus entwickelt hat, nämlich denen in unserer Umgebung zu vertrauen, die einfach am mächtigsten, am präsentesten und aktivsten sind? Wenn wir nie wirklich unsere eigene Psyche erforscht haben und tief hinterfragt haben, was wir wirklich glauben und warum? Wenn unsere Motivation, etwas oder jemandem zu vertrauen, unhinterfragt bleibt? Wenn die Philosophie den Philosophen überlassen wird?

Ich schlage vor, dass die Antwort einfach ist und dass die Beweise für dieses Phänomen und die Verwüstung, die es anrichtet, überall um uns herum zu finden sind: Der angeborene Impuls, der Mutter zu vertrauen, entwickelt sich nie weiter, trifft nie auf sein Gegengewicht der Vernunft (oder des reifen Glaubens) und setzt sich mit diesem auseinander, sondern bleibt für immer auf seiner „Standardeinstellung“ als Säugling. Während die unreife Psyche für ihr Wohlergehen nicht mehr von den Eltern abhängt, bleibt der mächtige und motivierende Grundgedanke, den ich beschrieben habe, intakt: unangefochten, unüberlegt und unentwickelt. Und in einer Welt, in der Stabilität und Sicherheit nur noch eine ferne Erinnerung sind, bleiben diese Überlebensinstinkte, anstatt gut ausgeprägt, überlegt, relevant, anspruchsvoll und aktuell zu sein, im wahrsten Sinne des Wortes die eines Babys. Man vertraut auf die größte, lauteste, präsenteste und unbestreitbarste Kraft, denn der Instinkt sagt, dass das Überleben davon abhängt. Und in diesem großen „Weltkindergarten“ ist die allgegenwärtigste Kraft das Netzwerk von Institutionen, die konsequent ein unverdientes Image von Macht, Ruhe, Kompetenz, Sorge und Stabilität projizieren.

Meiner Ansicht nach ist dies der Grund, warum sich Verschwörungsleugner an die völlig unlogische Fantasie klammern und sie aggressiv verteidigen können, dass irgendwie – oberhalb einer bestimmten, nicht definierten Ebene der gesellschaftlichen Hierarchie – Korruption, Betrug, Bösartigkeit und Narzissmus auf mysteriöse Weise verdampfen. Dass, entgegen der Maxime, je mehr Macht eine Person hat, desto mehr Integrität wird sie zwangsläufig an den Tag legen. Diese armen verblendeten Seelen glauben im Wesentlichen, dass dort, wo persönliche Erfahrung und Vorwissen die Lücken in ihrer Weltsicht nicht ausfüllen können – kurz gesagt, wo eine vergitterte Tür ist -, Mami und Papi dahinter stehen und sich Gedanken darüber machen, wie sie am besten sicherstellen können, dass es ihrem kleinen Schatz für immer gut geht, er glücklich und sicher ist. Das ist der Kern, die tröstliche Illusion an der Wurzel der Denkweise der Verschwörungsleugner, das verfallene Fundament, auf dem sie eine turmhohe Burg der Rechtfertigung errichten, von der aus sie diejenigen, die das anders sehen, pompös verhöhnen und verspotten.

Das erklärt, warum der Verschwörungsleugner jede Andeutung angreifen wird, dass der betreuende Archetyp nicht mehr vorhanden ist – dass Soziopathen hinter der vergitterten Tür sind, die uns alle verachten oder uns komplett ignorieren. Der Verschwörungsleugner wird jede solche Andeutung so bösartig angreifen, als ob sein Überleben davon abhinge – was es in gewisser Weise in der Zusammensetzung seiner unbewussten und prekären Psyche auch tut. Ihr Gefühl des Wohlbefindens, der Sicherheit, des Komforts, sogar einer Zukunft überhaupt, ist vollständig (und völlig unbewusst) in diese Fantasie investiert. Der Säugling ist nie gereift, und weil er sich dessen nicht bewusst ist, außer als tiefe Verbundenheit mit seiner persönlichen Sicherheit, wird er jede Bedrohung dieses unbewussten und zentralen Aspekts seiner Weltsicht heftig angreifen.

Der ermüdend häufige Refrain der Verschwörungsleugner lautet: „Eine so große Verschwörung kann es nicht geben“. Die einfache Erwiderung zu einem solchen selbsternannten Experten für Verschwörungen ist offensichtlich: wie groß? Die größten „medizinischen“ Konzerne der Welt können jahrzehntelang die Beilegung von Gerichtsprozessen als bloße Geschäftskosten behandeln, für Verbrechen, die von der Unterdrückung unerwünschter Testergebnisse über mehrfache Morde infolge nicht deklarierter Tests bis hin zu kolossalen Umweltverbrechen reichen. Regierungen führen die abscheulichsten und undenkbarsten „Experimente“ (Verbrechen) an ihrer eigenen Bevölkerung durch, ohne dass dies Konsequenzen hat. Politiker lügen uns gewohnheitsmäßig ins Gesicht, ohne Konsequenzen. Und so weiter und so fort. An welchem Punkt genau wird eine Verschwörung so groß, dass „sie“ einfach nicht mehr damit durchkommen, und warum? Ich vermute, es ist der Punkt, an dem die kognitiven Fähigkeiten der Verschwörungsleugner nachlassen und ihr unbewusster Überlebensinstinkt einsetzt. Der Punkt, an dem der Intellekt von der Tragweite der Ereignisse überwältigt wird und der Instinkt sich in den vertrauten, tröstlichen Glauben zurückzieht, den man seit dem ersten Moment kennt und kultiviert, in dem die eigenen Lippen den Nippel fanden. Der Glaube, dass sich jemand anderes darum kümmert – dass dort, wo uns die Welt unbekannt wird, eine mächtige und wohlwollende menschliche Autorität existiert, in die wir nur bedingungslos unser Vertrauen setzen müssen, um ewige emotionale Sicherheit zu garantieren. Diese gefährliche Wahnvorstellung könnte der zentrale Faktor sein, der die physische Sicherheit und die Zukunft der Menschheit in die Hände von Soziopathen legt.

An alle, die die Angewohnheit haben, Menschen, die fragend, forschend und skeptisch sind, als Zinnfolienhut tragende, paranoide, die Wissenschaft verleugnende Trump-Anhänger abzutun, lautet die Frage: Woran glauben Sie? Wohin haben Sie Ihren Glauben gesetzt und warum? Wie kommt es, dass, während niemand den Regierungen vertraut, Sie scheinbar den aufstrebenden Global-Governance-Organisationen ohne Frage vertrauen? Wie ist das rational? Wenn Sie solchen Organisationen Ihr Vertrauen schenken, bedenken Sie, dass diese Organisationen, so außerordentlich gut sie sich auch präsentieren, im modernen globalen Zeitalter einfach größere Manifestationen der lokalen Versionen sind, von denen wir wissen, dass wir ihnen nicht trauen können. Sie sind nicht unsere Eltern und zeigen keine Loyalität zu humanen Werten. Es gibt keinen Grund, irgendeinem von ihnen irgendwelchen Glauben zu schenken. Wenn Sie keinen bewussten Glauben entwickelt haben oder nicht tiefgründig hinterfragt haben, warum Sie so glauben, wie Sie es tun, mag eine solche Position menschenfeindlich erscheinen, aber in Wahrheit ist sie das Gegenteil. Diese Organisationen haben Ihr Vertrauen nicht mit etwas anderem als PR-Geld und Hochglanzlügen verdient. Die wahre Macht bleibt, wie immer, beim Volk.

Es gibt einen Grund, warum Buddhisten dringend dazu raten, seinen Glauben in den Dharma oder das natürliche Gesetz des Lebens zu setzen, anstatt in Personen, und dass ähnliche Refrains in anderen Glaubenssystemen üblich sind. Macht korrumpiert. Und in der heutigen Welt könnte unangebrachtes und unbegründetes Vertrauen eine der größten Machtquellen sein, die es gibt.

Massive kriminelle Verschwörungen existieren. Die Beweise sind überwältigend. Das Ausmaß derer, die derzeit im Gange sind, ist unbekannt, aber es gibt keinen Grund, sich im neuen globalen Zeitalter vorzustellen, dass das soziopathische Streben nach Macht oder der Besitz der Ressourcen, die erforderlich sind, um sich darauf zuzubewegen, abnimmt. Sicherlich nicht, solange abweichende Meinungen von Gatekeepern, „nützlichen Idioten“ und Verschwörungsleugnern verhöhnt und zensiert werden, die in Wirklichkeit direkt mit der soziopathischen Agenda durch ihre unerbittlichen Angriffe auf diejenigen zusammenarbeiten, die ein Licht auf Missstände werfen wollen. Es ist die dringende Verantwortung eines jeden menschlichen Wesens, soziopathische Agenden aufzudecken, wo immer sie existieren – niemals diejenigen anzugreifen, die versuchen, dies zu tun. Jetzt ist es mehr denn je an der Zeit, kindische Dinge und kindische Impulse beiseite zu legen und als Erwachsene aufzustehen, um die Zukunft der tatsächlichen Kinder zu schützen, die keine andere Wahl haben, als uns ihr Leben anzuvertrauen.

Dieser Aufsatz hat sich auf das konzentriert, was ich für den tiefsten psychologischen Antrieb der Verschwörungsleugnung halte. Es gibt sicherlich noch andere, wie z. B. der Wunsch, akzeptiert zu werden; die Vermeidung von Wissen über und die Auseinandersetzung mit dem inneren und äußeren Schatten; die Aufrechterhaltung eines positiven und gerechten Selbstbildes: eine verallgemeinerte Version des „Flying Monkey“-Phänomens, bei dem sich eine eigennützige und bösartige Klasse schützt, indem sie sich um den Tyrannen schart; die subtile unbewusste Übernahme der soziopathischen Weltsicht (z. B. Die subtile, unbewusste Übernahme der soziopathischen Weltanschauung (z. B. „die Menschheit ist der Virus“); Empörungssucht/Überlegenheitskomplex/ Statusspiele; ein verkümmerter oder unambitionierter Intellekt, der durch die Aufrechterhaltung des Status quo Bestätigung findet; der dissoziative Schutzmechanismus der Vorstellung, dass Verbrechen und Schrecken, die wiederholt in unserer Lebenszeit begangen werden, irgendwie nicht jetzt, nicht „hier“, geschehen; und ganz einfach die altmodische Faulheit und Feigheit. Meine Vermutung ist, dass alle diese Faktoren bis zu einem gewissen Grad auf dem Fundament der Hauptursache aufbauen, die ich hier skizziert habe.

Autor: Tim Foyle, on twitter

Orginalartikel: On The Psychology Of The Conspiracy Denier

  1. Martin Bartonitz
    April 30, 2021 um 10:01 pm

    fdik23. März 2021

    Ich fürchte, die Erklärung ist viel einfacher: es handelt sich um Untertanengeist, was die Verschwörungsleugner umtreibt. Der Untertan ist immer bestrebt, der Herrschaft zu gefallen, auch prophylaktisch. Und er pflegt immer das Radfahrerprinzip, bei dem nach unten getreten wird.

    Interessanter als die Verschwörungsleugner sind die Hexenjäger und Inquisitoren. Wenn man heute als “Verschwörungstheoretiker” bezeichnet wird, dann bedeutet das ja nichts anderes als Ketzer. Der “Verschwörungsmythos”, die “Verschwörungstheorie” etc. sind nur moderne Worte für Ketzerei.

    Und wie immer bei Ketzerei gegen den vorherrschenden Glauben, so gibt es auch heute wieder Hexenjäger, die jeden Ketzer verfolgen, und die ihre perverse Befriedigung aus dem Zerstören von anderen Menschen ziehen – sicher eine sadistische Variante einer Persönlichkeit. Psychopath zu sein reicht für einen Inquisitor noch nicht. Er muss Freude durch das Schädigen der Mitmenschen empfinden. Und das lässt sich ja allenthalben auch beobachten, von “Volksverpetzer” bis “Psiram”.

    «In an ideocracy, the greatest criminal is imagined by ideocrats to be the dissenter, the one who by his very existence reveals the totalistic construct imposed on society to be a lie.»

    (The New Inquisitions, Arthur Versluis, Oxford University Press)

    • April 30, 2021 um 10:33 pm

      ich denke auch, dass es verschiedene Aspekte gibt, die ins Spiel kommen. Aber das Bedürfnis, sich bei den höchsten Autoritäten gut aufgehoben fühlen zu können, ist schon sehr grundlegend und natürlich die Fortsetzung des kindlichen Urvertrauens in die Eltern.

      Der Verschwörungsaufdecker ist einfach ein Störenfried in dieser Idylle und noch dazu ein höchst gefährlicher, denn er entzieht uns die Schutzmaßnahmen, die die Eltern für uns vorgesehen haben. Er setzt uns nackt den fürchterlichsten Gefahren aus, vor denen uns die Eltern schützen und die sie vorher für uns erfunden haben.
      Darauf muss man aber erst mal kommen. Ich habe irgendwie schon Verständnis dafür, dass man darauf leicht reinfallen kann. Es gibt ja auch sehr raffinierte Trickbetrüger, auf die die ausgebufftesten Leute reinfallen. Das ist das, was hier abläuft.

  2. April 30, 2021 um 10:21 pm

    Hey, der hat von mir abgeschrieben. Habe schon sehr Ähnliches vor einem Jahr geschrieben. Ich muss etwas ergänzen. Foyle schreibt, „Der Glaube, dass sich jemand anderes darum kümmert …“. Was ich hier (Brasilien) oft sehe, ist eine Spielart in der Form „…dass Gott sich schon drum kümmern wird“, wenn wir ihn nur feste darum bitten. Andere Spielart „Gott wird einen Wissenschaftler erleuchten, die rettende Arznei zu finden“ (die es ja übrigens schon gibt) oder „der von Gott erleuchtete Präsident rettet uns“.
    Das glauben hier wirklich viele und sie glauben, das sei wahrer Glaube.
    Dem kann ich nur entgegnen: Gerade wer an Gott glaubt, kann doch nicht ernsthaft glauben, dass er uns retten wird!!!
    Zumindest nicht so billig, indem er uns einen genialen Wissenschaftler schickt oder Bill Gates an seiner eigenen Impfung eingehen ließe.
    Oder glauben diese Leute, dass Gott grade was anderes zu tun hatte. So konnten die Dinge hier etwas aus dem Ruder laufen. Nun müssen wir ihn aufwecken, damit er die Karren aus dem Dreck zieht – so? Wo ist da der Glaube an den Allmächtigen und Allgegenwärtigen? „Kein Blatt fällt von einem Baum, ohne dass Gott es so wollte“ und auf den höchsten Ebenen gibt es keine Schuldigen – nicht mal Bill Gates.
    Gott ist nicht dafür zuständig, dass es uns gut geht. Dafür sind wir selbst zuständig, in dem wir die richtige Positionierung zu ihm finden.
    Solange wir uns nicht richtig ausrichten, sendet er uns Lerngelegenheiten. Diese Lektionen, das zeigt die Geschichte der Menschheit, sind u.U. tödlich und für große Teile der Menschheit verheerend. Das passiert, wenn angenehmere Lektionen nicht gelernt wurden und die Fortsetzung der falschen Richtung irgendwann nicht mehr mit der kosmischen Harmonie in Einklang zu bringen ist, bzw. diese ernsthaft zu destabilisieren sich anschickt. Es sieht danach aus, dass wir an diesem Punkt sind.
    Bitte gerne das alte Testament lesen, Babel und goldene Kälber und all das kann dem Ahnungslosen einen Wink geben, worum es geht. Garantiert jedoch geht es nicht um die Rettung durch Errichtung einer marxistisch orientierten Ökonomie. „Goldenes Kalb“ … muss als Symbol verstanden werden, wie auch der Turm von Babel.

  3. Martin Bartonitz
    Mai 1, 2021 um 8:42 am

    „Entweder Du bist auf Linie des Mainstreams, oder Du wirst ausgegrenzt.“
    Hexenverfolger jagen schon wieder Häretiker …

  4. Martin Bartonitz
    Mai 1, 2021 um 10:11 am

    Laut „Reporter ohne Grenzen“ ist die Lage der Pressefreiheit in Deutschland nicht mehr in einer „guten“, sondern nur noch in einer „zufriedenstellenden“ Lage. Diese Herabstufung verwundert nicht, angesichts der massiven Behinderung einer freien Presse in Deutschland, die in diesem Artikel in Erinnerung gerufen werden soll. Doch statt dass Ross und Reiter nun klar benannt werden, müssen die Lämmer als schwarze Schafe herhalten: die Querdenker-Bewegung. Ausgerechnet diejenigen, die für die Wiederherstellung der Grundrechte demonstrieren — auch die Pressefreiheit zählt hierzu —, werden für deren Niedergang verantwortlich gemacht. Das ist eine diabolische Tatsachenverdrehung.

    Siehe: Die Sündenböcke

  5. Mai 1, 2021 um 10:19 am

    Ist dieses Spiel“ nicht so alt wie die Menschheit?

    Ja, Martin, du hast es geschrieben –
    und auch hinterfragt, warum die Menschheit, selbst die „Aufgeklärten Geister“ wieder und wieder in die Falle tappen.

    Nee, wir wollen nicht merken, wir wollen nicht wahrhaben.

    Nehmen wir nur dieses simple und blöde Beispiel, wo wir als Kinder schon dieses tolle „Gesellschafts“-Spiel gespielt haben.
    Eigentlich simpel – muß man da eigenlich noch WiWi oder ähnliches studieren,
    um auf des „PUDELS Kern“ zu kommen (wer jetzt noch weiter bis zu Goethe´s Faust denkt – Glückwunsch).

    Und gleiches gilt eben auch für andere Bereiche, Ebenen, Denkmuster und Weltbilder.
    Der Knackpunkt ist: Abhängigkeit
    … und wie oft und in welche Formen wie uns da freiwillig, sehenden Auges oder auch nur wegen dem „Gruppenzwang“ hinein begeben.

    Nur ganz simpel und für jeden verständlich ausgedrückt:
    Gib den Leuten „einen Appel und ein Ei; ein Räppelchen und in Folge noch ´ne Tüte Prestige“ – und schon hast du einen Abhängigen, einen Untertan, einen der dich anbetet oder anbeten muß.

    Doch wer möchte denn da angebetet werden?

    Gönnen wir uns, gerade die, welche sich da für intellektuell halten, diesen tiefen und auch radikalen, wie letztendlich simplen Blick?
    Oder haften wir auf Teufel komm raus (da Appel, Ei … weg) an Ideologien, Philosophien, Weltbildern, die uns WER? „heruntergereicht hat“?
    … und eben mit welcher Intention???

    Yepp, ich halte weitere Worte zurück,
    das Gespenst der „kognitiven Dissonanz“ könnte ja gleich um die Ecke kommen.

    Bleiben wir wach, wacker und wahrheitsliebend,
    Raffa.

    • Mai 1, 2021 um 10:27 am

      Ich Schussel habe im selbstkreierten Zeitdruck den NAmen des Gesellschaftsspiel doch glatt vergessen, obwohl es prima eine zweite Wortmeldung „rechtfertigt“.

      Es handelt sich naturlich um:

      MONOPOLY

  6. Martin Bartonitz
    Mai 1, 2021 um 10:22 am

    Die mageren Informationen über die Entscheidungsfindungen im Corona-Kabinett des Kanzleramts werden jedoch allein vom Inzidenzwert dominiert. Kritik in der Gesellschaft wurde alsbald mit Querdenkern, Verschwörungstheoretikern, Corona-Leugnern und AfD assoziiert und als unseriös ausgesondert. Der Diskursrahmen wurde zunehmend aggressiv verengt, da vor allem die meinungsbildenden Medien sich der Bedrohungsstrategie angeschlossen haben.

    In einer Studie der Universität Passau (2) vom August 2020 haben Medienforscher der ARD und dem ZDF einseitige Berichterstattung vorgeworfen, eine thematische „Verengung der Welt und einen massenmedialen Tunnelblick“. Mit der zugespitzten Darstellung der Situation würden sie „permanente Krisen- und Bedrohungsszenarien“ senden und „Bildwelten apokalyptischer Endzeiterzählungen“ erzeugen. Dramatische Einzelfälle überlasteter Kliniken und immer wieder die Bilder von Intensivstationen treiben den emotionalen Pegel der Sorge und Angst bis zur Panik hoch.

    Fundstelle: Der unendliche Ausnahmezustand
    Der Staat führt die Bürger seit einem Jahr an der Nase herum, indem er verspricht, ihnen die Freiheit „später“ und unter bestimmten Bedingungen wiederzugeben. Exklusivabdruck aus „Herrschaft der Angst“.

  7. Mai 1, 2021 um 11:55 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  8. Tula
    Mai 1, 2021 um 12:27 pm

    Ein einfacher Prozess, der das Leben in phänomenaler Weise transformiert!

  9. Gerd Zimmermann
    Mai 1, 2021 um 5:25 pm

    @ Exklusivabdruck aus „Herrschaft der Angst“.

    Gib ihnen ein Buch ( Gesetzuch ) und ein Wort (vom Richter)

    und dann füllt die Gefängnisse.

    Indianer kennen weder Geld noch Gefängnisse.

    Euer Geist wurde doch dank Corona verhaftet und ich sage euch
    Corona ist noch lange nicht beendet.
    Corona hat einen längeren Atem als ihr.

  10. Gerd Zimmermann
    Mai 1, 2021 um 5:56 pm

    Raphael

    jede Zeit hat ihre Zeit, sonst gäbe es das Spiel nicht, welches wir
    das Leben nennen.

    Nur haben diese Nobelpreiskomiker noch nicht herausgefunden woher
    das Leben kommt.

  11. Gerd Zimmermann
    Mai 1, 2021 um 6:02 pm

    Ich habe schon so viele Nachhilfestunden im Fach,
    woher kommt das Leben gegen, vergebens.

    Leben entsteht nicht, LEBEN ist.
    Für uns zwar zyklisch und deshalb schwer durchschaubar.

  12. Gerd Zimmermann
    Mai 1, 2021 um 6:41 pm

    Hat denn der „Wähler“
    wirklich eine „Wahl“…

    fragte Gerhard 2018 hier im Blog

    Nein.
    Es gibt keinen Zufall im Universum, aber wir haben Wahlmöglichkeiten.

    Wer diese Worte lesen will sollte sich auf die Frequenz dieser
    Buchstaben einlassen.

    Ich habe sehr viel gelesen, denken mit fremden Gehirn.
    Mein Gehirn denkt zwar nicht, dass ist aber die hohe Schule des Denkens.

    Es gibt keinen Zufall im Universum, weil wir gedacht werden.
    Das ist aber die ganz hohe Schule.

    Wer diese Schule abschliesst, ohne Diplom, Hut oder Preis
    wird das Eine sehen das GANZE Eine.

  13. Mai 6, 2021 um 8:09 pm

    „Soziopathen auf der Welt den ganzen Tag tun, die in ein „Spiel“ hineingeboren wurden“.

    Liebe Leser und sogar Freunde,

    ich nehme diesen Satz im Artikel über die Psychologie des Verschwörungsleugners zum Anlass darauf mit Nachdruck hinzuweisen, dass seit 1979 reale Humansysteme durchaus exakt messbar und nachvollziehbar mit einer Vektorsprache aus der Physik und über systemische Funktions-Modelle eben im Gegensatz zum Philosophen- oder unwissenschaftlichen Psychologengeschwätz dargestellt werden können und zwar für rein rechnerisch über 10 Mrd. „Möglichkeiten“, sprich reale und einmalige Menschen.

    So eben wie Sie und ich! Dazu brauchen wir sozusagen ein Netzwerk mit klaren, technischen NORMEN – so wie bei Computern auch. Dann aber braucht es zu jedem, individuellen „Betriebssystem“ [Mental Operating System] Interfaces zur nachhhaltig sinnvollen, synergetischen Vernetzung. In der Natur etwa bei Ameisen, Termiten oder Bienen funktioniert das ganz ohne Diskussionen oder Machtanmassungen und wird dort praktisch wohl auch über die „Nährstoffe“ gesteuert, welche Aufgaben den einzelnen Mitgliedern eines Staates zukommen und erfüllt werden müssen. Bei uns wären das übersetzt die generischen Kompetenzen (hat nichts mit dem eingebildeten und angemassten Bildungs- und Einbildungs-Wissen oder Können zu tun, auch wenn das viele höher bewerten, vor allem wenn einzig mit Macht und Geld gemessen wird und die Kollateralschäden dieses Denkirrtums andere bezahlen dürfen oder müssen. Dazu hatte auch schon Plato seine Weiber, Sklaven und die Masse der Männer als nützliche Idioten für sein bis dato andauerndes „Spiel“).

    Dann geht es noch darum, welche Bedeutung wir dem und unserer Befindlichkeit für uns selbst geben, denn das ist auch schon unsere einzige Freiheit und die hat sogar einen Psychologen wie Frankl im KZ gerettet. Bei den meisten Menschen überwiegt leider und eben über eine extrem lange Zeitspanne schon die angemasste Kompetenz, die einem von jeweils ANDEREN gegeben wurde. Die Väter und Mütter welche Stolz auf ihre Kinder sein wollten und möglichst Ebenbilder schufen. Stellen Sie sich als Beispiel vor, ich habe etwa ein Vater-Prinzip und mein Vater war eigentlich – wie im Märchen oder bei Hellingers Familienstellen – ein dritter Sohn, der nie König sein würde, dafür aber als Playboy am Hof Blödsinn machen kann und intrigiert. Mit etwas einfacher Fantasie können Sie sich wohl selbst ein Bild machen, wie meine Jugend geprägt worden ist und man meinen Beitrag gar nicht schätzte. Als Marketing Executive in der Aufbauphase eine US-Konzerns in Europa lief ich dann aber mit meinem „Prinzip“ als Vater/König und Vorreiter zur Höchstform auf und konnte mich endlich problemlos und im „Flow“ einbringen, bis mich korrumpierte Kollegen und Verwalter von meinem „Thron“ verdrängten und Körnerpicker ethisches und moralisches Handeln den Zahlen geopfert haben, was eben immer massive Kollateralschäden nach sich zieht. Das Erbe von Gründern geht so oftmals schon in der zweiten oder dritten Generation kaputt, wenn diese bei Ihrem Nachwuchs nicht genau die Interessen abgewägt haben und Begeisterung wecken konnten, sich selbst auch wirklich einzubringen, selbst mit neuen Ideen…

    Das ist sozusagen eine „mentale“ DNA und weder mehr noch weniger und ohne diese führen ALLE Diskussionen und übrigen Denkansätze leider zu rein gar nichts, ausser zur weiteren Vergeudung von Zeit zum Handeln und die haben wir als Welt-Gesellschaft leider längst nicht mehr.

    Übrigens gibt es tatsächlich Menschen mit einem Lebenskonzept, dass höchstens Wissen aber kein GE-Wissen umfasst. Das ist so, wie wenn gewisse Gene fehlen! Dass solche Menschen auch Soziopathen sein können, ist durchaus möglich, aber keine Voraussetzung. Sie können für sich selbst den Versuch (ohne Verantwortung für die Folgen meinerseits) machen und etwas im Supermarkt stehlen. Normal entwickelte Menschen haben da „Beisshemmungen“ oder ein „schlechtes Gewissen“, mit anderen Worten fühlt man sich nicht wohl dabei und dies auch ohne Angst, ertappt zu werden. Ich etwa habe solche „Gefühle“, wenn etwas meinen Lebensraum betrifft und dieser versaut wird. Andere können vorbeilaufen, ohne sich an Umweltverschmutzungen zu stören und behandeln auch ihre Innenwelt entsprechend mit Dreck und Schrott. Derart abgeschaltete arbeiten etwa einseitig nur für Geld, lassen sich prostituieren oder werden zu Sklaven. Vor ein paar Jahren lächelte mich bei McDonald’s so eine Person in den USA an und erklärte: „I am proud to be a slave“! Ich nenne das auch das Stockholm-Syndrom oder verweise auf Plato, der im Höhlengleichnis seinen Virenschutz gegen die Vernunft realer Menschen hochgefahren hat. Unterschätzt also bitte nicht die intellektuelle NLP-Konditionierung seit dieser Zeit und den Kategorie Fehler in unserem aller Denken. Wir verwechseln WIRKLICHKEIT und REALITÄT oder noch perfider, wir setzen das – wie es die Wikipedia-Trolle vorschreiben – als allgemeingültig gleich.

    Wir können so nur noch auf den „Point-of-no-return“ warten und fröhlich WEITERDISKUTIEREN, bis die Köpfe rauchen oder Krieg zwischen den Meinungen uns endgültig von der WIRKLICHKEIT weg spaltet – was eben zum „Spiel“ von teilen und herrschen nicht erst seit Macchiavelli dazugehört. So sind wir Menschen zunehmend REALITÄTSBEZOGEN oder sollte ich besser sagen, von VIRTUALITÄTEN inzwischen verblödet und selbst als intellektuelle Nachplapperer von Plato et al. zu LÖSUNGEN unfähig, weil das nur im persönlich relevanten TUN liegen kann und sich nicht aus Wünschen, Visionen und Diskussionen ergibt [eine echte Wissenschaft basiert auf der Modellierung der Wirklichkeit, z.B. in den Naturgesetzen. Philosophie und Psychologie treffen massen-attraktive Annahmen von Zeitgeistereignissen. Sie beobachten irgend etwas, ohne den Beobachter selbst genau zu kennen. Es ist wie das Messen mit einem Gummiband, was den Meter eben nach belieben und aktuellem Bedarf formt].

  14. Mai 17, 2021 um 8:00 pm

    Interessanter Artikel
    So nebenbei – ich liebe DEEPL. Aber es kommen schon ziemliche Ausrutscher vor. Schau mal hin:
    „Warum verteidigen sie gegen alle Beweise spöttisch und verächtlich die bröckelnde Illusion, dass „die Großen und Guten“ irgendwo da oben sind, alles im Griff haben, nur unser Bestes im Sinn haben und SKRUPELLOS, weise und aufrichtig sind? Dass die Presse dem Volk und der Wahrheit dient und nicht den Gaunern?“
    „Unscrupulous“ bedeutet skrupellos, also ein Gauner. Aber das Wort muß wohl im Original „scroupulous“ heißen, und das bedeutet „akribisch“ oder „gewissenhaft“!
    DEEPL hat „scrupulous“ einfach ins Gegenteil verkehrt!
    Früher sagte man im Deutschen dazu auch „skrupulös“ – also fast das gleiche Wort. Warum hat man das nicht beibehalten im Deutschen? Wäre doch in einer globalen Welt gut gewesen?

    • Martin Bartonitz
      Mai 17, 2021 um 10:36 pm

      Vielen lieben Dank für die Richtigstellung. Ja, so ist es definitiv runder 🙂

  1. Mai 24, 2021 um 11:01 pm

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