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Vom Freiheitswillen unserer Kleinsten …

Ich lese aktuell im dem empfehlenswerten Das große Rudolf Steiner Buch für Anfänger und möchte gerne eine Passage bringen, die uns zum Nachdenken über unseren Corona-Maßnahmen-Wahnsinn in unseren Kindergärten und Grundschulen hier ins Regal stellen. Das erläuternde Intro stammt von Axel Burkhart, der eingerückte Text von Rudolf Steiner. Eine wichtige Perspektive seiner Anthroposophie ist der Wiedergeburt. Unter diesem Blickwinkel auf unsere Kleinsten zu schauen, lohnt sich, wie ich finde. Was ich in dem Text aber auch sehe ist jene Motivation von Eltern, die ihren Kindern keine Regeln auflegen wollen, um sie nicht in ihrem Freiheitsdrang zu beschränken. Am Ende haben sei aber auch nicht wirklich verstanden, was Steiners Pädagogik ausmacht. Aber lest selbst, beginnend in der zweiten Zeile mit „Eine Pädagogik, …“ (Seiten 154/155):

  1. Juli 10, 2021 um 5:29 pm

    @ „Rudolf Steiner zeigt auf, dass das Kleinkind ausschließlich seinem eigenen und einem höheren Willen lebt, weshalb es keinen Sinn macht dagegenzuwirken“

    Ja, die klassische Idee von Erziehung macht
    gar keinen Sinn. – Sie funktioniert eh nicht.

    Wir können und dürfen sie wohlwollend
    schützend und fördernd… begleiten, die
    Kleinen, sie aber NICHT formen wollen.

  2. Juli 10, 2021 um 5:51 pm

    @ „Und anthroposophische Erkenntnis zeigt uns ja…“

    Hier liegt ein Mißverständnis vor:
    Es gibt keine „anthroposophische Erkenntnis“.

    Eine Erkenntnis kann nur
    das Individuum gewinnen.

    Kann sein, daß Rudolf Steiner Erkenntnisse hatte und
    diese in irgend einer Form umsetzen mochte, aber…

    ERKENNTNISSE… lassen sich nicht übermitteln.

    Sie bleiben „Eigentum“ des Erkennenden –
    ob der Erkennende das nun will oder nicht.

    Was dagegen möglich ist: Die Erkenntnisse in eine
    LEHRE formen um diese dann weiter zu vermitteln.

    🌿

    Erkenntnisse haben nichts mit Meinungen zu tun.

    ◾Meinungen s o l l t e man möglichst schnell wieder loslassen.
    ◾Erkenntnisse (sofern sie denn welche sind!) k a n n man nicht mehr loswerden.

  3. Juli 10, 2021 um 6:03 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  4. Juli 10, 2021 um 6:17 pm

    @ „Was kann man tun, um sich so stark als möglich auszulöschen, damit unser Persönliches möglichst wenig auf das Kind einfließt, damit wir dem Kind sein Schicksal nicht verderben, sondern es heranziehen zu einem freien Menschen“?

    • Meditieren.

    • Lernen, das Ego beiseite zu lassen.
    • Sich öffnen für die Weisheit, die ständig parat ist.
    • Sorgfältig auf die eigenen Gedanken und Worte achten.

    In dem Kurz-Zitat ist immer noch von „Erziehung“ die Rede,
    nämlich davon, ein Kind zu etwas „heranziehen“ zu wollen.

    Wir müssen uns davon verabschieden, es besser zu wissen.

    Dem Wort Erziehung haftet Gewalt an.

    Die Anlagen sind längst vorhanden,
    da muß nichts gezogen werden und:

    Was als Anlage nicht schon längst vorhanden ist,
    können wir weder heraus ziehen, noch herein drücken.

  5. Juli 10, 2021 um 6:33 pm

    Was dagegen möglich ist: Die Erkenntnisse in eine
    LEHRE formen um diese dann weiter zu vermitteln.

    PS:

    In der Kopie ist auch von Freiheit die Rede.
    Der Redlichkeit wegen muß es gesagt sein:

    Eine Lehre ist – wie gut auch immer
    gemeint – eine Form von Unfreiheit.

    Wie auch die Taufe ein die Freiheit
    einschränken wollender Akt ist. 😇

  6. Gerd Zimmermann
    Juli 10, 2021 um 7:55 pm

    @ Eine Erkenntnis kann nur
    das Individuum gewinnen.

    Ich übersetze es in „meine“ Sprache. Der Weg zu Gott ist einsam.

  7. Gerd Zimmermann
    Juli 10, 2021 um 8:02 pm

    @ Was als Anlage nicht schon längst vorhanden ist,
    können wir weder heraus ziehen, noch herein drücken.

    Mit anderen Worten: Bewusstsein kann man weder etwas abziehen noch
    hinzufügen.

    Noch anders gesagt, alles Wissen ist gewusst.

    Tula ???

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