Startseite > Gesundheit > Argumente gegen eine Corona-Impfpflicht

Argumente gegen eine Corona-Impfpflicht

Den folgenden auf Facebook gefundenen Text möchte ich gerne mit Blick auf die scheinbar aktuelle Vorbereitung einer Corona-Impfpflicht ins Regal stellen. Ich habe mich über das Wochenende ein wenig in den sozialen Medien umgeschaut und viele Beiträge gefunden, die vehement eine solche Impfpflicht einforderten bis hin zum Wegsperren von Menschen, die für sich klar entschieden haben, das Impfangebot nicht annehmen zu wollen. Was meint Ihr (Quelle)?

Eine Schutzimpfung, hier wird der Impfstoff in den Deltamuskel gespritzt (Foto: Wikipedia)

„Eine Impfpflicht wird als angemessen angesehen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind: Erstens schädigt sich die geimpfte Person nicht unverhältnismäßig selbst. Impfungen reduzieren zweitens nicht nur die Wahrscheinlichkeit, selbst zu erkranken, sondern auch substanziell die Ansteckung Dritter. Impfungen weisen drittens im Vergleich zu anderen Maßnahmen das beste Nutzen-Schaden-Verhältnis auf.“ (siehe)

Die genannten Voraussetzungen liegen nicht vor:

  1. Die Corona-Impfstoffe (mRNA, Vektor) lassen etliche Fragen offen, es fehlen zahlreiche valide Daten, es gibt keine Langzeitstudien, -erfahrungen, wir wissen noch nicht, wie sich diese Impfung langfristig auswirkt. 
  2. Es gibt bereits schwere Nebenwirkungen dieser Impfung bei auch und gerade jungen Menschen.
  3. Auch Geimpfte sind ansteckend und können sich auch selbst infizieren – trotz Impfung (mit auch zweiter Impfdosis).
  4. Nutzen-Schaden-Verhältnis:
    Junge, nicht vorerkrankte Menschen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, die nicht hochbetagt und nicht vorerkrankt, keine Risikogruppenzugehörigen sind, benötigen d i e s e Impfung nachweislich nicht. Sie werden durch milde/symptomlose #nfektion besser, stabiler immunisiert, geschützt. 
  5. Weiterer Fehlschluss:
    „Es ist auch gut möglich, dass sich die Konflikte in unserer Gesellschaft bei einem nächsten Lockdown noch einmal verstärken, wenn nämlich Impfverweigerer für die entsprechenden Maßnahmen verantwortlich gemacht werden – eine Minderheit, die der Mehrheit ihre Freiheit nimmt, so oder ähnlich könnte es dann heißen. Vor diesem Hintergrund ist es mehr als nachvollziehbar, dass man auf eine andere Strategie setzt, um der anhaltenden Pandemie Herr zu werden: die Erhöhung der Impfquote.“ 

Es kann gerade nicht aus dem vorsätzlichen Schuldzuschieben eine Impfpflicht abgeleitet werden. Denn es bedarf keineswegs der Durchimpfung, siehe hierzu oben bereits genannte Gründe: #nfektion vs. Impfung, Immunisierung, auch bereits vorhandene Grundimmunität. Es hieß von Anfang an, es seien die vulnerablen Gruppen, Risikogruppen-zugehörige gezielt, effektiv zu schützen: nicht-autoritär, nicht-repressiv. Denn für alle anderen stellt SarsCoV2 / Covid19 inkl. Varianten, Mutanten nachweislich keine Gefahr dar. Die Risikogruppen können daher eigenverantwortlich mittels AHA-Regeln und/oder freiwilliger (!) Impfung geschützt werden.

Keinesfalls kann ethisch eine Impfpflicht vor diesem Faktenhintergrund legitimiert werden. Eine Grundrechte-Einschränkungsaufhebung kann nicht an Impfquote und/oder Inzidenz als vermeintlicher Legitimationsgrundlage, siehe IfSG, gekoppelt werden. Insbes. nicht bei einem Virus, das so weit weniger gefährlich, tödlich ist als andere in anderen Epidemien, Pandemien. Weitere Argumentation im thread. Und btw hierzu:

Daher wird in der Medizinethik nicht nur eine individuelle Pflicht, sondern auch die Rechtfertigung staatlicher Regulierungen ausführlich diskutiert. Diese leitet sich aus der individuellen moralischen Pflicht ab, geht aber weiter. … Der einzige Zweck, zu dem Macht rechtmäßig über ein Mitglied einer zivilisierten Gemeinschaft gegen seinen Willen ausgeübt werden kann, ist, Schaden von anderen abzuwenden.

John Stuart Mill, liberaler Philosoph

Es ist festzustellen, dass Schaden keineswegs von „Anderen“ abgewendet wird: durch die vollzogenen Maßnahmen der Bundesregierung, denn siehe die gravierenden sogenannten Kollateralschäden: soziale, gesundheitliche (psychische u. physische), wirtschaftliche, existenzvernichtende: global und je regional (siehe). Diese noch über Jahre und Jahrzehnte belastenden Folgen der weltweit vollzogenen Maßnahmen, insbes. der Lockdowns – n i c h t: des Virus selbst! – werden global unzählige Menschen massiv beschädigen – auch existenziell – tödlich, siehe Armut … . Diese Folgen/Schäden gälte es abzuwenden, zu beheben, wenigstens effektiv zu mildern und es hätte ihnen ebenso angemessen, effektiv zeitnah vorgebeugt werden müssen. Diese Kollateralschäden stehen in keinem Verhältnis zu den Corona-Toten. Und ob, welchen und wie intensiven Schaden Menschen durch die Corona-Impfung, -Impfstoffe (mRNA, vektor) zugefügt werden, wird erst die Zukunft zeigen. Es fehlen zu diesen Impfstoffen nach wie vor zahlreiche valide Daten. 

Und schließlich: Schaden wird abgewendet vor allem durch wirksame Medikamente für Jene, die an Covid19 erkrankt sind: b e v o r sie schwer erkranken! Das ist bereits möglich, wird praktiziert.

Für die Mehrheit bietet die Impfung jedoch keinen Nutzen – im Gegenteil. Was am Ende des Artikels über vorgeblich vertretbare, restriktive Diskriminierung und Sanktionierung Nicht-Geimpfter aufgeführt wird, ist ethisch definitiv nicht zu begründen, zu rechtfertigen. Denn hierdurch würden gerade ohnehin bereits Benachteiligte, unbemittelte Menschen noch zusätzlich massiv beschädigt, ausgegrenzt, belastet, infolgedessen zur Impfung geradezu genötigt. Zwang über Diskriminierung und Sanktionierung.

Hier einige der im Zeit-Artikel genannten Beispiele für Diskriminierung und Sanktionierung zur Durchsetzung der Impfung, Erhöhung der Impfquote mittels „indirekter“ Impfpflicht – faktisch ist es Nötigung, Zwang: 

Arbeitgebende, seien es Unternehmen oder andere Organisationen, können unter bestimmten Bedingungen ihre Mitarbeitenden zu einer Impfung verpflichten. Dies ist für Mitarbeitende im Pflege- und Gesundheitswesen plausibel nachvollziehbar (Frankreich will dazu eine gesetzliche Pflicht anordnen), kann aber auch weitergedacht und beispielsweise auf Lehrpersonal an Schulen und Universitäten, den Einzelhandel, die Gastronomie und so weiter ausgedehnt werden. Arbeitgebende sind je nach Rechtssystem in Deutschland, Österreich und der Schweiz teilweise befugt, ihre nicht impfwilligen Mitarbeitenden in andere Abteilungen zu versetzen oder sogar Kündigungen auszusprechen. In einer gewissen Analogie dazu wäre eine indirekte Durchsetzung von Impfungen im Konsumbereich denkbar, indem der Kauf von Produkten (im Einzelhandel) oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen (der Restaurantbesuch, die Theaterveranstaltung, Fußball im Stadion genießen) an ein Impfzertifikat gebunden wird. […]“ … „Es ist sicherlich aus praktischen Gründen empfehlenswert, negative Corona-Tests als Alternative zu einem Impfzertifikat zuzulassen. Hier entsteht gleichwohl eine Abwägung: Wichtig für die Erhöhung der Impfquote ist, dass diese Tests kostenpflichtig sind, damit die gewünschte Anreizwirkung für eine Impfung resultiert. Gleichzeitig wird damit die Testbereitschaft gesenkt.“

Zitiert aus: Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt

Kategorien:Gesundheit Schlagwörter: , ,
  1. Du hast noch keine Kommentare.
  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: